DE552989C - Antriebsvorrichtung fuer kraftangetriebene Kleinmaschinen, wie Schreibmaschinen, Rechenmaschinen u. dgl. - Google Patents

Antriebsvorrichtung fuer kraftangetriebene Kleinmaschinen, wie Schreibmaschinen, Rechenmaschinen u. dgl.

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DE552989C
DE552989C DEM96373D DEM0096373D DE552989C DE 552989 C DE552989 C DE 552989C DE M96373 D DEM96373 D DE M96373D DE M0096373 D DEM0096373 D DE M0096373D DE 552989 C DE552989 C DE 552989C
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  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

  • Antriebsvorrichtung für kraftangetriebene Kleinmaschinen, wie Schreibmaschinen, Rechenmaschinen u. dgl. Die Erfindung betrifft eine Antriebsvorrichtung für kraftangetriebene Kleinmaschinen, wie Schreibmaschinen,Rechenmaschinenu.dgl., bei der die Kraftübertragung von einer umlaufenden Welle auf die anzutreibenden Glieder durch auf der Welle sitzende, nur während einer einmaligen Umdrehung mit ihr gekuppelte Scheiben bewirkt wird, die ein das Kuppeln bewirkendes Glied tragen.
  • Der Erfindung gemäß werden bei dieser Art. von Kupplungen, welche insbesondere zur h?bertragung von größeren Kräften bei Ausschaltung jeder Schlagbewegung dienen, die Kupplungen durch die Tastenhebel gesteuert, indem jeder Tastenhebel in die Bahn des Kupplungsgliedes der ihm zugehörigen Antriebsscheibe hineingreift und dieses an der Kupplung mit der umlaufenden Antriebswelle und die Scheibe am Drehen so lange verhindert, bis durch das Niederdrücken der zugehörigen Taste das Kupplungsglied und die Scheibe freigegeben werden. Der Tastenhebel wird in der niedergedrückten Lage gesperrt gehalten und gleichzeitig ein Hebel verschwenkt, der in die Bahn des Kupplungsgliedes eintritt und von diesem kurz vor Vollendung einer einmaligen Umdrehung der Scheibe zurückgeschwenkt wird. Hierdurch wird die Kupplung gelöst und die Taste freigegeben, so daß der Tastenhebel wieder in die Anfangslage zurückkehren und das Kupplungsglied erfassen kann. Dieses Kupplungsglied wird dann von ihm in der unwirksamen Stellung gehalten.
  • Die Antriebsvorrichtung gemäß der Erfindung hat den Vorteil, daß sie aus nur wenigen Teilen besteht, die infolgedessen nur einen geringen Raum beanspruchen. Hierdurch wird es ermöglicht, die stark beanspruchten Teile der Antriebsvorrichtung stärker zu bemessen und dadurch ihreLebensdauer zu erhöhen. Ferner gewährleistet sie ein sicheres Ein- und Ausschalten der Kupplung und verhindert gleichzeitig, wenn in die Tastenhebelführung eine allgemein bekannte Tastensperre eingebaut ist, ein Beschädigen der Maschine, wenn bei Stillstand derselben unbefugterweise mehrere Tasten angeschlagen werden, da der erste niedergedrückte Tastenhebel in seiner Tiefstellung stehenbleibt und ein Niederdrücken einesweiterenTastenhebels unmöglich macht. Es ist daher ausgeschlossen, daß beim Stillstand der Maschine durch unbefugte Benutzung mehrere Eintourenkupplungen gleichzeitig gekuppelt werden.
  • In den Zeichnungen ist eine Ausführungsform der Erfindung beispielsweise dargestellt.
  • Abb. r zeigt die Stellung der einzelnen Teile der Kupplung in entkuppeltem Zustande. Abb. 2 zeigt die Stellung der einzelnen Teile der Kupplung in gekuppeltem Zustande, und zwar unmittelbar nach Niederdrücken eines Tastenhebels.
  • Abb.3 zeigt die Stellung der einzelnen Teile während der Entkupplung der Vorrichtung.
  • Abb.4 zeigt in vergrößertem Maßstabe eine Teilansicht der Einfallklinke und ihres Betätigungshebels in Pfeilrichtung A der Abb.i gesehen.
  • Auf der dauernd in Pfeilrichtung a rotierenden Keil- oder Vierkantwelle i ist ein mit Zähnen 3 versehenes Rad 2 derart befestigt, daß es stets an der Drehung der Welle teilnimmt. Neben dem Zahnrad .2 ist die Hubscheibe .4 auf einem Ansatz der Welle i lose drehbar angeordnet. An dieser Hubscheibe ist die Rolle 5 mittels Niet 6 drehbar befestigt. Außerdem ist an der Hubscheibe .4 ein Riegel 7 mittels in Längsschlitze io der Hubscheibe 4 greifende Bolzen 8 und 9 verschiebbar angeordnet, wobei der Übersichtlichkeit halber nur ein Längsschlitz dargestellt ist. Der Riegel 7 wird durch die Druckfeder i i, die sich einerseits gegen den an der Hubscheibe 4 befestigten Stift 12 und andererseits gegen die Fläche 13 der in den Riegel 7 eingearbeiteten Ausnehmung 14 legt, dauernd in Richtung des Pfeiles b beeinflußt. Eine an dem Riegel 7 angearbeitete Nase 15 wirkt dabei mit dein nach hinten ragenden Schenkel 16 des Tastenhebels 17 zusammen, der bei 18 schwenkbar gelagert ist und durch die Zugfeder i9 in seiner Normalstellung gehalten wird, die zwischen seinem nach unten ragenden Fortsatz 2o und der am Maschinengestell 21 angeordneten öse 22 eingehängt ist.
  • In der vorderen Leiste des Maschinengestells 21 ist eine beliebige aus Sperrkörpern bestehende, nicht dargestellte Tastensperre eingebaut, die jeweils das Niederdrücken von nur einem Tastenhebel 17 gestattet.
  • An dein Fortsatz 2o des Tastenhebels 17 ist eine Nase 23 angearbeitet, welche, indem sie sich von unten gegen eine am Maschinengestell 21 fest angeordnete Schiene 24 legt, die Ruhestellung des Tastenhebels bestimmt. Neben dem Tastenhebel 17 ist ein der Länge nach verschiebbarer Hebel 25 angeordnet, welcher mittels Längsschlitzen 27 und 28 von dem Gelenkbolzen 18 und von dem amTastenhebel 17 befestigten Niet 26 gehalten wird. Eine zwischen einer Nase 29 des Tastenhebels 17 und einer Nase 3o des Hebels 25 angeordnete Zugfeder 31 wirkt auf den Hebel 25 dauernd in Richtung des Pfeiles c ein und hält dadurch die Fläche 32a seines hakenförmigen Fortsatzes 32 für gewöhnlich in Anlage mit der Schiene 24. Ferner besitzt der Hebel 25 an seinem der Antriebswelle i zugekehrten Schenkel eine rechtwinklig umgebogene Nase 33, die in derselben Ebene liegt wie die Nase 15 des Riegels 7.
  • Um den Tastenhebeldrehpunkt i8 ist ferner noch ein Hebel 34 drehbar gelagert, der durch die an ihm und am Maschinengestell 21 befestigte, der Feder i i in ihrer Kraftwirkung übergeordnete Zugfeder 35 dauernd im Sinne des Uhrzeigers beeinflußt wird und sich dadurch gegen die an der Hubscheibe 4 drehbar befestigte Rolle 5 legt. Hierdurch wird die Hubscheibe 4 im Sinne des Uhrzeigers beeinflußt, am Verdrehen aber durch die Anlage der Nase 15 des Riegels 7 an dem nach hinten ragenden Schenkel 16 des Tasten-Hebels 17 gehindert und so in ihrer in Abb. i dargestellten Lage gehalten.
  • Die Wirkungsweise der Kupplung ist folgende: Beim Niederdrücken der Taste 17a wird der Tastenhebel 17 und mit diesem der Hebel a5 im Sinne des Uhrzeigers um i8 verschwenkt, wodurch der Schenkel 16 des Tastenhebels 17 außer Wirklage zu der am Riegel 7 angearbeiteten Nase i5 kommt und somit den Riegel 7 freigibt. Dieser Riegel ; wird nun von der Feder i i in Richtung des Pfeiles b so weit verschoben, daß er mit seiner Nase 36 in Eingriff mit dem dauernd rotierenden Zahnrad 2 kommt und dadurch die Hubscheibe 4. mit demselben kuppelt, so daß sie an der Drehung desselben teilnimmt. Zu derselben Zeit ist der hakenförmige Fortsatz 32 des Hebels 25 unter dein Zuge der Feder 31 auf seiner Fläche 32a an der Schiene 24 nach unten geglitten, bis der Fortsatz 32 dann im letzten Moment der Abwärtsbewegung der Taste 17a unter die Schiene 24. greift. Dadurch wird der Tastenhebel in seiner gedrückten Stellung festgehalten (Abb. 2). Gleichzeitig ist der Tastenhebel in die in der Leiste 21 eingebaute Tastensperre eingedrungen, durch die das Niederdrücken eines weiteren Tastenhebels verhindert wird.
  • Bei Beginn der Drehung der Hubscheibe kommt die an derselben angebrachte Rolle 5 außer Berührung mit dem Hebel 34, wodurch derselbe frei wird und unter dem Zuge der Feder 35 im Sinne des Uhrzeigers schwenkt, bis sein eines Ende sich gegen die Schiene 24 legt. Kurz vor Beendigung einer vollen Umdrehung trifft die Rolle 5 auf das als Kurve ausgebildete andere Ende des Hebels 34 und schwenkt denselben um seinen Drehpunkt 18 im entgegengesetzten Sinne des Uhrzeigers entgegen der Wirkung der an ihm angreifenden Feder 35 so lange aus, bis die Rolle 5 den toten Punkt der Kurve überschreitet, Von diesem Augenblick an wirkt der Hebel 34 antreibend auf die Rolle 5 und damit auf die Hubscheibe 4, wodurch der Hubscheibe eine von der Welle i unabhängige Drehbewegung erteilt wird, welche gleichzeitig eine Voreilung derselben gegenüber der Welle i bzw. dem Zahnrad 2 bewirkt.
  • Zu derselben Zeit ist die Nase 15 des Riegels 7 auf die beim Niederdrücken des Hebels 17 in ihre Umlaufbahn getretene Nase 33 des Hebels 25 aufgetroffen, wie in Abb. 3 dargestellt, wodurch der Riegel ? in seine aus Abb. i ersichtliche Lage zurückgebracht wird und außer Eingriff mit dem Zahnrad 2 kommt. Die Hubscheibe d. wird dabei von dem Hebel 34. noch «eitergedreht, so daß verhindert wird, daß der Riegel 7 in der Nähe des Zahnrades stehenbleibt, auch wird durch die von der zusätzlichen Bewegung der Hubscheibe erteilten Voreilung die Entkupplung wesentlich erleichtert. Durch weitere Drehung der Hubscheibe d. unter Wirkung des Hebels 3d in die in Abb. i dargestellte Lage wird der finit dem Riegel ? zusammenstoßende Hebel 25 entgegen der Wirkung der Feder 31 in seine in Abb. i dargestellte Lage in bezug auf den Tastenhebel 17 gebracht, wobei seine beim Drücken der Taste unter die Schiene 2.4 getretene Nase 32 freigegeben wird, so daß nun auch der Tastenhebel durch die Feder i9 in seine in Abb. i dargestellte Lage zurückbewegt werden kann. Beim Verschwenken des Tastenhebels 17 in seine Ruhelage kommt die Nase 33 des Hebels 25 außer Berührung rnit der Nase 15 des Riegels 7, so daß die Hubscheibe sich unter Wirkung des Hebels 34 weiterdrehen kann, bis durch Auftretien der Nase 15 auf das inzwischen in seine Wirklage gelangte Ende 16 des Tastenhebels 17 eine weitere Drehung verhindert wird. Die einzelnen Teile der Vorrichtung befinden sich also wieder in ihrer in Abb. i dargestellten Anfangslage. Durch das Zurückgehen des Tastenhebels ist auch die Tastensperre gelöst, so daß nun ein anderer Tastenhebel angeschlagen werden kann.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCiiL: i. Antriebsvorrichtung für kraftangetriebene Kleinmaschinen, wie Schreibmaschinen, Rechenmaschinen u. dgl., bei der die Kraftübertragung von einer umlaufenden Welle auf die anzutreibenden Glieder durch auf der Welle sitzende, nur während einer einmaligen Umdrehung mit ihr gekuppelte Scheiben bewirkt wird, die ein das Kuppeln bewirkendes Glied tragen, dadurch gekennzeichnet, daß jederTastenhebel in die Bahn des Kupplungsgliedes der ihm zugehörigen Antriebsscheibe hineinreicht und dieses an der Kupplung mit der umlaufenden Antriebswelle und die Scheibe am Drehen so lange verhindert, bis durch das Niederdrücken der zugehörigen Taste das Kupplungsglied und die Scheibe freigegeben werden, wobei der Tastenhebel in der niedergedrückten Lage festgehalten und gleichzeitig ein Hebel verschwenkt wird, der in die Bahn des Kupplungsgliedes eintritt und von diesem kurz vor Vollendung einer einmaligen Umdrehung der Scheibe zurückgeschwenkt wird, wodurch er die Kupplung löst und die Tasten freigibt, worauf der dadurch in die Anfangslage zurückkehrende Tastenhebel wieder das Kupplungsglied erfaßt und es in der unwirksamen Stellung hält.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kupplung lösende Hebel (25) an seinem zugehörigen Tastenhebel (i7) verschiebbar und mit demselben vierschwenkbar angeordnet ist.
  3. 3. Vorrichtung nach Anspruch i und dadurch gekennzeichnet, daß der verschiebbar mit dem Tastenhebel verbundene Hebel (25) bei nicht gedrücktem Tastenhebel durch einen Anschlag (24) entgegen der Wirkung einer Feder (P) in seiner Ruhelage gehalten wird. ,
  4. 4. Vorrichtung nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der die Kupplung lösende Hebel (25) und der ihn in der Ruhelage haltende Anschlag (2d.) als Sperrglied einer Sperrvorrichtung (32, 2.4) ausgebildet sind, die den Tastenhebel in der niedergedrückten Lage festhalten.
  5. 5. Vorrichtung nach Anspruch i bis d., gekennzeichnet durch eine Feder (35), die vorzugsweise mittels eines Schiebers oder Hebels (34) auf die das Kupplungsglied (7) tragende Scheibe (d.) derart einwirkt, daß sie ihr während des Entkupplungsvorganges eine zusätzliche Drehbewegung erteilt.
  6. 6. Vorrichtung nach Anspruch i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Tastenhebel (i7) mit einer an sich bekannten Tastensperre zusammenwirken, die jeweils nur das Niederdrücken eines Tastenhebels (i7) zuläßt.
DEM96373D 1926-10-02 1926-10-02 Antriebsvorrichtung fuer kraftangetriebene Kleinmaschinen, wie Schreibmaschinen, Rechenmaschinen u. dgl. Expired DE552989C (de)

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