DE555003C - Herstellung von Wasserstoff - Google Patents

Herstellung von Wasserstoff

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DE555003C
DE555003C DEG71876D DEG0071876D DE555003C DE 555003 C DE555003 C DE 555003C DE G71876 D DEG71876 D DE G71876D DE G0071876 D DEG0071876 D DE G0071876D DE 555003 C DE555003 C DE 555003C
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DE
Germany
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carbonic acid
hydrogen
production
lime
dolomite
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Expired
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DEG71876D
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English (en)
Inventor
Dr Konrad Keller
Dr Walter Klempt
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HEINRICH BOMKE
Original Assignee
HEINRICH BOMKE
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Publication date
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C01INORGANIC CHEMISTRY
    • C01BNON-METALLIC ELEMENTS; COMPOUNDS THEREOF; METALLOIDS OR COMPOUNDS THEREOF NOT COVERED BY SUBCLASS C01C
    • C01B3/00Hydrogen; Gaseous mixtures containing hydrogen; Separation of hydrogen from mixtures containing it; Purification of hydrogen; Reversible storage of hydrogen
    • C01B3/02Production of hydrogen; Production of gaseous mixtures containing hydrogen
    • C01B3/06Production of hydrogen; Production of gaseous mixtures containing hydrogen by reaction of inorganic compounds containing electro-positively bound hydrogen with inorganic reducing agents
    • C01B3/12Production of hydrogen; Production of gaseous mixtures containing hydrogen by reaction of inorganic compounds containing electro-positively bound hydrogen with inorganic reducing agents by reaction of water vapour with carbon monoxide
    • C01B3/16Production of hydrogen; Production of gaseous mixtures containing hydrogen by reaction of inorganic compounds containing electro-positively bound hydrogen with inorganic reducing agents by reaction of water vapour with carbon monoxide using catalysts

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Description

  • Herstellung von Wasserstoff In dem Patent 516 8.43 ist ein Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff durch Umsetzung von Kohlenoxyd oder kohlenoxydlialtigen Gasen mittels Wasserdampf beschrieben. Es werden hierbei Kohlenoxyd oder kohlenoxydhaltige Gase über Magnesiumoxyd als Katalysator geleitet, wobei neben diesem Katalvsator noch andere kohlensäureaufnehmende Stoffe anwesend sind. Mit Vorteil wird hierbei magnesiahaltiger Kalk verwendet, d. h. ein Gemisch von Calciumoxyd und Magnesiumoxyd bzw. ein solches von Calcium- und Magnesiumcarbonat. Zu diesen Stoffen gehört nun auch der sogenannte Normaldolomit, d. h. ein Mineral, dessen chemische Konstitution im wesentlichen dem Formelbilde im gebrannten Zustande dein Formelbilde entspricht. Auch die dolomitischen Kalke gehören hierhin, d. h. Mineralien, die sich im wesentlichen als ein Gemisch aus dem eben genannten Normaldolomit und wechselnden Mengen von Calciumcarbonat darstellen. Bei Verwendung derartiger Stoffe wirkt der Magnesiumanteil als Katalysator, während der Kalkanteil als Absorptionsmittel für die Kohlensäure dient.
  • Nach Absättigung dieser Stoffe mit Kohlensäure ist ihre Regenerierung erforderlich, um sie von neuem für die Kohlensäureabsorption geeignet zu machen. Dabei wurde festgestellt, daß bei Anwendung der beim Kalkbrennen allgemein üblichen Temperatur die Eigenschaften des Materials bezüglich der Kohlensäureaufnahmefähigkeit wesentlich beeinträchtigt werden, und zwar so weit, daß das Reaktionsvermögen für Kohlensäure sich schließlich so verschlechtert, daß eine weitere Verwendung des Materials nicht mehr möglich ist.
  • Vorliegende Erfindung besteht darin, einen gebrannten Dolomit bzw. dolomitischen Kalk herzustellen, welcher trotz wiederholter Regeneration seine hohe Absorptionsfähigkeit für Kohlensäure beibehält, wodurch die Wiederverwendung des Materials nach dem Hauptpatent 516943 ermöglicht wird. Es wurde gefunden, daß der bei dem Verfahren des Hauptpatents angewendete Dolomit bzw. der dolomitische Kalk trotz fortlaufender Regeneration seine ursprüngliche Absorptionskraft für Kohlensäure dauernd beibehält, wenn die Regenerierung bei entsprechend niedrigen Temperaturen vorgenommen wird. Hierbei sollen iroo° als Höchstgrenze nicht überschritten werden. Bei Anwendung dieser niederen Brenntemperaturen erzielt man ein gutes -Absorptionsvermögen des gebrannten Materials, das auch bei wiederholter Regeneration erhalten bleibt.
  • Die in den Literaturstellen enthaltenen Angaben über Brenntemperaturen beziehen sich lediglich auf die Ablöschfähigkeit, d. h. auf die Reaktion mit Wasser. Demgegenüber liegt aber die kritische Temperatur des Totbrennens für Kohlensäure viel niedriger als die Ablöschungfähigkeit für Wasser. Wird z. B. über gelöschten, für Kohlensäure absorptionsfähigen Kalk bei 6oo° hochprozentige Kohlensäure geleitet, so treten innermolekulare Überhitzungen ein, die eine träge Kohlensäureaufnahme nach der Regeneration bewirken. Das Ablöschen mit Wasser erfolgt dagegen noch glatt.
  • In der Patentschrift 284 042 ist ein Verfahren zur Herstellung eines zur Absorption nitroser Gase besonders geeigneten Kalkes beschrieben, der durch Brennen bei etwa 700 bis '75o0 hergestellt wird. Die Reaktionsbedingungen für dieses bekannte Verfahren weichen aber vollständig von dem Verfahren vorliegender Erfindung ab, da es sich hierbei um die Absorption nitroser Gase handelt, während es sich gemäß der Erfindung um die Herstellung eines reaktionsfähigen Dolomits zur Ausführung des Verfahrens des Hauptpatents 516843 handelt, bei dem der in der beanspruchten Weise behandelte Dolomit bzw. der dolomitische Kalk bei der katalytischen Umsetzung von Kohlenoxyd mit Wasserdampf zur Absorption der gebildeten Kohlensäure Anwendung finden soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH:. Verfahren zur Herstellung von Wasserstoff aus Kohlenoxyd oder kohlenoxydhaltigen Gasen gemäß Patent 516 843, dadurch gekennzeichnet, daß der zur Kohlensäureabsorption und zur katalytischen Einwirkung verwendete Dolomit bzw. der dolomitische Kalk durch Brennen bei Temperaturen unterhalb iioo° regeneriert wird.
DEG71876D 1927-12-02 1927-12-02 Herstellung von Wasserstoff Expired DE555003C (de)

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