DE555956C - Drehtrennschalter - Google Patents

Drehtrennschalter

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DE555956C
DE555956C DE1930555956D DE555956DD DE555956C DE 555956 C DE555956 C DE 555956C DE 1930555956 D DE1930555956 D DE 1930555956D DE 555956D D DE555956D D DE 555956DD DE 555956 C DE555956 C DE 555956C
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DE
Germany
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contact
contact piece
contact pieces
rotary disconnector
switching
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Expired
Application number
DE1930555956D
Other languages
English (en)
Inventor
Wilhelm Nagel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens Schuckertwerke AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • H—ELECTRICITY
    • H01—ELECTRIC ELEMENTS
    • H01H—ELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H31/00—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means
    • H01H31/26—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact that remains electrically connected to one line in open position of switch
    • H01H31/28—Air-break switches for high tension without arc-extinguishing or arc-preventing means with movable contact that remains electrically connected to one line in open position of switch with angularly-movable contact

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  • Contacts (AREA)

Description

Drehtrennschalter werden in verschiedener Weise mit verschiedener Ausbildung der Schaltstücke ausgeführt. Die Erfindung geht von einer an sich bekannten Ausführungsform des Drehtrennschalters aus, bei der zwei an drehbaren Isolatoren befestigte Schaltarme gegeneinandergeschwenkt werden, deren an den freien Enden angeordnete Schaltstücke zahnradartig in Eingriff mitein-
xo ander kommen.
Nach der Erfindung besitzt das Schaltstück des einen Armes, das beim Schließen des Trennschalters zwischen zwei kugelförmige Kontaktstücke des am anderen Arm befindlichen Schaltstückes eintritt, ein X-förmiges Profil und berührt jede Kugel in zwei Punkten. Hierdurch wird ein besonders guter Stromübergang zwischen den Schaltstücken erreicht. Die Kontaktgabe zwischen
so den Schaltstücken kann noch verbessert werden, wenn erfindungsgemäß die Kontaktflächen des X-förmigen Schaltstückes so ausgehöhlt werden, daß jede Kugel des anderen Schaltstückes^ das X-förmige Schaltstück in zwei Linien berührt. Der Kontaktdruck wird dadurch hergestellt, daß die Arme, die die Schaltstücke tragen, federnd ausgebildet sind und das X-förmige Schaltstück beim Eintritt zwischen die Kugeln diese etwas spreizt.
Außer den sich durch die besondere Ausbildung und Anordnung der Schaltstücke ergebenden technischen Vorteilen ist der Drehtrennschalter nach der Erfindung in der Herstellung billiger als andere bekannte Ausführungen.
In den Figuren sind Ausführungsbeispiele nach der Erfindung dargestellt.
Die Fig. 1 und 2 stellen den Drehtrennschalter in Aufriß und Grundriß dar. Auf dem aus U-Eisen bestehenden Gestell 2 sind die Isolatoren 3 und 4 drehbar angeordnet. Am Drehteller 5 des Isolators 3 sind Zug-. stangen 6 und 7 angelenkt, mit denen der Isolator um 90° hin und her gedreht wird. Mit dem Isolator 3 ist der Isolator 4 mittels einer an die Kurbeln der Drehzapfen 8 und 9 angelenkten Stange 10 so gekuppelt, daß er zum Isolator 3 eine gegenläufige Drehung ausführt. Am Isolatorkopf 11 sind zwei federnde Rohre 12 und 13 befestigt, die kugelförmige Schaltstücke 14 und 15 tragen. Der Isolatorkopf 16 trägt an dem federnden Rohr 17 das X-förmige Schaltstück 18^ das beim Einschlagen der nach einer Seite um 90° ausschwingenden Schaltarme zwischen die Kugeln 14 und 15 tritt.
In den Fig. 3 und 4 sind die Schaltstücke in vergrößertem Maßstabe dargestellt. In Fig. 3 besitzt das X-förmige Schaltstück 18 gerade Kontaktflächen und berührt die Kugeln 14 und 15 in je zwei Punkten. In Fig. 4 sind die Kontaktflächen des Kontaktstückes
*) Von dem Patenlsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Wilhelm Nagel in Berlin.
18 ausgehöhlt und liegen in je zwei Linien an den Kugeln an. Abweichungen der Drehpunkte der Schaltarme von den Drehpunkten der Isolatoren, die sich beispielsweise bei schiefen Isolatoren ergeben, sind durch eine entsprechende Länge des X-förmigen Schaltstückes in Richtung des Schaltarmes iy berücksichtigt. Die Länge und die Form des X-förmigen Schaltstückes hat aber auch den ίο Vorteil, daß ein sicherer Kontakt zwischen den Schaltstücken auch dann besteht, wenn durch Totgang im Antriebsgestänge die Schaltarme nicht ganz in die gestreckte Lage kommen.
Beim Ein- und Ausschalten läuft der Schalter auf dem größten Teil des Schaltwinkels leer. Ein besonderer Kraftaufwand ist erst erforderlich, wenn die Schaltstücke an den Schaltarmen im letzten Teil des Schaltwinkels so in Eingriff kommen oder beim Ausschalten, beispielsweise im vereisten Zustande, getrennt werden. Die besondere Einschalt- oder Ausschaltkraft wird nach Fig. 5 in bekannter Weise durch Kniehebelanordnung der Anas triebsgestänge 19, 20 der von einer mittleren doppelärmigen Kurbel 21 aus angetriebenen Isolatoren 3 und 4 bewirkt. Fig. 5 ist eine Ansicht des Trennschaltergestelles 2 von unten und ist für die Stellung des Schalters gezeichnet, bei der die Schaltstücke in Eingriff, aber noch nicht ganz in die Endlage bei gestreckten Schaltarmen gekommen sind.

Claims (2)

Patentansprüche:
1. Drehtrennschalter mit nach einer Seite hin ausschlagenden Schaltarmen, deren Schaltstücke beim Schließen des Schalters zahnradartig miteinander in Eingriff kommen, dadurch gekennzeichnet, daß das eine Schakstück ein X-förmiges Profil besitzt und beim Eintritt zwischen zwei kugelförmige Kontaktstücke des anderen Schaltstückes jede Kugel in zwei Punkten berührt.
2. Drehtrennschalter nach Anspruch 1, dadurch .gekennzeichnet, daß die Kontaktflächen des X-förmigen Schaltstückes so ausgehöhlt sind, daß jede Kugel des anderen Schaltstückes das Schaltstück in zwei Linien berührt.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DE1930555956D 1930-09-03 1930-09-03 Drehtrennschalter Expired DE555956C (de)

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