DE556077C - Auf Gleisen fahrbare Maschine zum Ausziehen von Schienennaegeln - Google Patents

Auf Gleisen fahrbare Maschine zum Ausziehen von Schienennaegeln

Info

Publication number
DE556077C
DE556077C DE1930556077D DE556077DD DE556077C DE 556077 C DE556077 C DE 556077C DE 1930556077 D DE1930556077 D DE 1930556077D DE 556077D D DE556077D D DE 556077DD DE 556077 C DE556077 C DE 556077C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
pliers
machine
chassis
rails
pulling out
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DE1930556077D
Other languages
English (en)
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Nordberg Manufacturing Co
Original Assignee
Nordberg Manufacturing Co
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Nordberg Manufacturing Co filed Critical Nordberg Manufacturing Co
Application granted granted Critical
Publication of DE556077C publication Critical patent/DE556077C/de
Expired legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E01CONSTRUCTION OF ROADS, RAILWAYS, OR BRIDGES
    • E01BPERMANENT WAY; PERMANENT-WAY TOOLS; MACHINES FOR MAKING RAILWAYS OF ALL KINDS
    • E01B29/00Laying, rebuilding, or taking-up tracks; Tools or machines therefor
    • E01B29/24Fixing or removing detachable fastening means or accessories thereof; Pre-assembling track components by detachable fastening means
    • E01B29/26Fixing or removing detachable fastening means or accessories thereof; Pre-assembling track components by detachable fastening means the fastening means being spikes

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)

Description

  • Auf Gleisen fahrbare Maschine zum Ausziehen von Schienennägeln Die Erfindung bezieht sich auf eine auf Gleisen fahrbare Maschine zum Ausziehen von Schienennägeln o. dgl. mit einer oder mehreren an dem Fahrgestell beweglichen Zangen.
  • Bei den bekannten Maschinen dieser Art sind die Zangen in der Weise am Fahrgestellrahmen der Maschine befestigt, daß während des Herausziehens der Nägel aus den Schwellen die gesamte Zugkraft über den Fahrgestellrahmen und die Tragfedern auf die Laufradachsen übertragen wird. Dadurch tritt eine ganz erhebliche Belastung insbesondere der Tragfedern ein, die infolge der hohen Beanspruchungen sehr schnell erlahmen.
  • Dieser Mangel ist nach der Erfindung dadurch behoben, daß der gegenüber den Laufradachsen abgefederte Fahrgestellrahmen mit einer Stütze versehen ist, die sich beim Anheben der am Fahrgestellrahmen aufgehängten, an den Nagel angesetzten Zange auf den Kopf der Schiene legt. Auf diese Weise ist erreicht, daß der Reaktionsdruck der von den Zangen ausgeübten Zugkraft unmittelbar auf die Schiene übertragen wird, so daß die Tragfedern des Fahrgestellrahmens von dem Arbeitsdruck entlastet sind.
  • Eine weitere Verbesserung ist nach der Erfindung dadurch erreicht, daß die Zangen an einem mit dem Fahrgestell starr verbundenen Ausleger federnd aufgehängt sind. Diese Maßnahme hat den besonderen Vorteil, daß die Zange außerordentlich bequem sowohl in waagerechter als auch in senkrechter Richtung von Hand geführt werden kann.
  • Auf der Zeichnung ist eine Ausführungsform der Erfindung als Beispiel dargestellt. Fig. i ist eine Seitenansicht, bei der einzelne Teile der Vorrichtung fehlen.
  • Fig. z zeigt die Stirnansicht der neuen Maschine.
  • Fig. 3 stellt einen waagerechten Querschnitt nach der Linie 1-I in Fig. i dar.
  • Fig. 4. ist ein Teilschnitt nach der Linie II-II in Fig. i.
  • Fig. 5 ist eine teilweise Seitenansicht der Maschine bei angehobener Lage der Nagelzange.
  • Fig.6 veranschaulicht eine Ansicht der Zange.
  • Fig. 7 ist in größerem Maßstabe eine Draufsicht auf das obere Ende des Zangenträgers nach Fig,, 6.
  • Fig. 8 ist die ebenfalls in größerem Maßstabe dargestellte Draufsicht auf einen abgeänderten Zangenträger.
  • Der Fahrgestellrahmen der Maschine selbst besteht im wesentlichen aus Querträgern i und seitlichen Längsträgern 2 und ruht auf Rädern 3, denen gegenüber der Rahmen abgefedert ist: An der -seitlichen Ausladung des hinteren Querträgers i sind zwei senkrechte Träger 4 befestigt, zwischen denen ein Hebel 5 drehbar angeordnet ist. Das vordere Ende des Hebels 5 ist verstärkt und mit einem Haken 6 versehen. Nahe diesem Halten greift an den Hebel 5 eine Stange 7 an. An dem vorderen Querträger i ist ein senkrechter Träger 8 angeordnet, der eine schräge Strebe 9 abstützt. Die Strebe 9 erstreckt sich von dem Längsträger 2 aus nach oben über :das vordere Ende des Fahrgestells hinaus. An dem senkrechten Träger 8 ist ein Gehäuse befestigt, das als Verkleidung und als Führung für den Hebel 5 dient.
  • Die Antriebsmaschine io betreibt eine Scheibe i i mittels eines Riemens 12, der mit einer Spannrolle 13 zusammenwirkt. Von der Scheibe i i aus wird über ein Untersetzungsgetriebe eine Welle 14 angetrieben, an der eine Kurbel 15 angeordnet ist. An der Kurbel 15 ist die Stange 7 befestigt. Mittels dieser Antriebsvorrichtung wird der Hebel 5 zusammen mit dem Haken 6 von der Antriebsmaschine io aus angehoben und gesenkt. Zur Erzeugung dieser Steig- und" Fallbewegung des Hebels 5 und des Hakens 6 könnten natürlich auch andere Mittel verwendet werden.
  • An dem einen seitlichen Längsträger 2 ist ein mit der Schiene zusammenwirkendes Druckübertragungsglied 16 befestigt, das gleichzeitig als Verstärkung des Fahrgestells dient. Dieses Übertragungsglied, dessen senkrechte Höhe, wie dargestellt, vom hinteren zum vorderen Ende des Fahrgestells zunimmt, ist mit einer abwärts gerichteten Stütze 17 versehen. An der Stirnseite des Fahrgestells ist quer zu diesem ein ähnlich geformtes Querstück 18 angeordnet, das mit einer abwärts gerichteten Stütze i9 versehen ist. Die Stütze i9 des Querstückes 18 stößt an die Stütze 17 des Übertragungsgliedes 16 und ist mit dieser verbunden. Auf diese Weise wird das Übertragungsglied 16 verstärkt. Die beiden Teile des Übertragungsgliedes bilden zusammen einen Schuh, welcher in der Ruhelage der Maschine einen geringen Abstand von der Schiene hat. Der Schuh könnte, wie insbesondere aus Fig. 4 hervorgeht, aus drei Teilen bestehen, die durch Schrauben zusammengehalten werden. Dieser Schuh ist dann an der Stütze 17 entfernbar angeordnet.
  • Das obere Ende der Strebe 9 ist verbreitert. Auf dem verbreiterten Ende ist ein O_uerstück 20 (Fig. 7) angeordnet, an dem zwei Ösenschrauben befestigt sind. An jede Schraube ist eine Zange angehängt. Bei einer in Fig. 8 dargestellten Abänderungsform findet an Stelle des doppelarmigen Querstückes 2o ein einarmiges Querstück 21 Anwendung. Das Querstück 21 ist nur mit einer einzigen Ösenschraube äusgerüstet und kann daher nur eine einzige Zange tragen. Das Querstück 21 kann jedoch aus der mit vollen Linien in Fig.8 dargestellten Lage in die mit strichpunktierten Linien in Fig. 8 bezeichnete Lage geschwenkt werden, so dah die einzige an dem Querstück 21 aufgehängte Zange auf jede Seite einer Schiene gebracht werden kann.
  • Jede Zange besteht aus einer Stange 22, an deren oberem Ende ein Ring 23 angeordnet ist. In den Ring 23 ist eine Feder 24 eingehängt. Das obere Ende der Feder ist mit einer Kette 25 verbunden, die an dem Querstück 2o oder 21 der Strebe 9 befestigt ist. 'Die Stange 22 ist mit einem Handgriff 26 versehen. Auf der einen Seite der Stange 22 ist an dieser eine nach innen ragende Anschlagschulter 27 vorgesehen. Die Stange 22 weist ferner einen Schlitz 28 auf. Am unteren Ende der Stange 22 ist ein Hebel 29 drehbar angeordnet, der seinerseits. drehbar mit einer Backe 30 verbunden ist. An der Stange 22 ist ein Glied 31 senkrecht verschieblich, das mit einem Handgriff 32 versehen ist. Dieser Handgriff ragt durch den in der Stange 22 vorgesehenen Schlitz 28. An dem Handgriff 32 ist das eine Ende- einer Feder 33 befestigt, deren anderes Ende an der Stange 22 angeordnet ist. Durch diese Feder werden das senkrechte Glied 31 und die von diesem gesteuerten Teile angehoben, sobald diese Teile freigegeben sind. Das Glied 31 ist mit einem Schlitz versehen, durch den ein Zapfen 3-ragt, der am unteren Ende der Stange 22 angeordnet und auf dem der Hebel 29 drehbar ist. Das untere Ende des Gliedes 31 geht in eine Backe 35 über.
  • Beim Anziehen einer Zange zum Herausziehen von Nägeln wird der Fahrgestellrahmen gegenüber den Rädern 3 etwas nach unten gepreßt, wobei der Druckübertragungsschuh auf der Schiene aufsitzt. Auf diese Weise werden der Zug und die Erschütterungen, welche beim Arbeitsvorgang auftreten, nicht auf das Fahrgestell oder deren Lager und die Räder übertragen, vielmehr werden diese Zug- und Stoßbeanspruchungen von dem übertragungsschuh aufgenommen.
  • Befindet sich die Maschine in ihrer richtigen Lage auf den Schienen, so wird die Antriebsmaschine in Gang gebracht, so dah die Kurbel 15 angetrieben wird. Mittels der Stange 7 wird nun der Hebel 5 auf und ab bewegt. Diese Bewegung hält ununterbrochen an, solange die Antriebsmaschine in Gang ist und die Welle 14 angetrieben wird. Soll ein Nagel aus einer Schwelle entfernt werden, so wird eine Zange von Hand mittels des Handgriffes 32 nach unten gedrückt und an den Nagel angesetzt. Durch das Herabdrücken des Handgriffes 3a wird auch das untere Glied 31 der Zange entgegen dem Druck der Feder 33 nach unten gepreßt. Auf diese Weise wird die Backe 3o der Zange von der Backe 35 des Gliedes 3 i so auseinanderbewegt, daß die Zange mit dem Nagel in Eingriff gebracht werden kann. Die Kraft der Feder 33 reicht aus, um das Glied 31 anzuheben, wenn dieses frei gegeben ist, so daß der Nagel von den Backen 30 und 35 erfaßt wird. Die Zange wird sodann in eine solche Lage gebracht, daß der Ansatz 27 mit dem Haken 6 des Hebels 5 in Eingriff gelangt. Da sich der Hebel 5 auf und ab bewegt, so werden, sobald der Ansatz 27 mit dem Haken 6 in Eingriff gebracht ist, der Haken 6 und damit die Zange angehoben. Da der Ansatz -y7 an dem Hauptteil 22 der Zange vorgesehen ist, so werden die beiden mit dem Nagel in Eingriff stehenden Backen 30 und 35 fest zusammengepreßt. Bewegt sich nun die Zange nach oben, so wird der Nagel gerade herausgezogen. Ist der Nagel aus seiner Unterlage entfernt, so kann die Zange außer Eingriff mit dem Haken 6 gebracht werden, worauf die Backen 30, 35 durch die Feder 33 auseinandergebracht werden, so daß der Nagel freigegeben wird. Werden zwei Zangen verwendet, so werden diese in der gleichen Weise betrieben.
  • Um die beim Arbeitsvorgang auftretenden Stöße und Schläge von dem Fahrgestellrahmen fernzuhalten, ist, wie oben ausgeführt, die eigentliche Nagelziehvorrichtung gegenüber dem Fahrgestellrahmen nachgiebig gelagert. Wenn daher beim Herausziehen eines gende bewegliche Träger entgegen der Wirkung der Feder herabgedrückt. Das Übertragungsglied stützt sich auf die Schiene, so daß die Zugkraft unmittelbar durch das Übertragungsglied auf die Schiene übertragen und nicht mehr von dem F.ahrgestellrahmen aufgenommen wird. Auf diese Weise ist der gegenüber den Laufradachsen abgefederte Fahrge:stellrahmen gegenüber Stößen und Schlägen geschützt. Sobald der Zug auf die zum Herausziehendes Nagels dienende Zange aufgehört hat, kehrt der Fahrggestellrahmen wieder in seine abgefederte Lage zurück.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Auf Gleisen fahrbare Maschine zum Ausziehen von Schienennägeln o. dgl. mit einer oder mehreren an dem Fahrgestell beweglichen Zangen, dadurch gekennzeichnet, daß der gegenüber den Laufradachsen abgefederte Fahrgestellrahmen mit einer Stütze (i7) versehen ist, die sich beim Anheben der am Fahrgestellrahmen aufgehängten, an den Nagel angesetzten Zangen auf den Kopf der Schiene legt. a. Maschine nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Zangen an e;nem mit dem Fahrgestellrahmen starr verbundenen Ausleger (9) federnd aufgehängt sind. 3. Maschine nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß für den Anhub der Zangen ein mechanisch betriebener Hebel (5) dient.
DE1930556077D 1930-07-09 1930-10-03 Auf Gleisen fahrbare Maschine zum Ausziehen von Schienennaegeln Expired DE556077C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US556077XA 1930-07-09 1930-07-09

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE556077C true DE556077C (de) 1932-08-09

Family

ID=21998990

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE1930556077D Expired DE556077C (de) 1930-07-09 1930-10-03 Auf Gleisen fahrbare Maschine zum Ausziehen von Schienennaegeln

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE556077C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DD147260A5 (de) Fahrbare gleisbearbeitungsmaschine fuer weichen,kreuzungen und streckengleise
DE1041994B (de) Fahrbare Gleisstopfmaschine
DE556077C (de) Auf Gleisen fahrbare Maschine zum Ausziehen von Schienennaegeln
DE2042633C2 (de) Gleisnivellier-, Richt- und Stopfvorrichtung
DE943320C (de) Greifer fuer Platten und Blechpakete
DE947786C (de) Stanzautomat nach Art einer Exzenterpresse
DE192835C (de)
DE1033578B (de) Kopplungseinrichtung fuer beaufschlagte mehrteilige Koerper in Steinformmaschinen
DE950175C (de) Vorrichtung zum Richten verbogener Mitnehmer an Doppelkettenkratzfoerderern
DE962891C (de) Maschine zum Eindruecken und Herausziehen von Schienenfederklammern
DE586492C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Mehrfachbearbeiten von Pappe
DE572674C (de) Hackmaschine, deren Hackrahmen an einem Aushebegelenkeck angeordnet ist
DE410732C (de) Kultivatorzahn
AT132663B (de) Umbördelungs-Vorrichtung, vorzugsweise zur Herstellung von Automobiltüren.
DE126916C (de)
DE525270C (de) Stampfmaschine mit zwei nacheinander auf das Stampfgut wirkenden Hammerteilen
DE1949050C (de) Vorrichtung zur Objekttischverstellung in Episkopen od. dgl
DE46427C (de) Neuerung an Lettern-Setzmaschinen
DE1141061B (de) Tragbalken mit beweglich angeordneten Magneten zum Heben von Eisenstangen
DE33014C (de) Neuerungen an Maschinen zum Strecken von Häuten
DE239012C (de)
DE362525C (de) Schutzgitter fuer Stanzen zum Ausstanzen von Leder, Pappe u. dgl.
DE89124C (de)
DE375629C (de) Aushebevorrichtung fuer die Arbeitswerkzeuge an Kartoffelkultur- und anderen Iandwirtschaftlichen Maschinen
DE660172C (de) Spann- und Schliessvorrichtung fuer die Bereifung von Kisten, Ballen und aehnlichen Packungen