DE557191C - Einsatzhaerteofen - Google Patents
EinsatzhaerteofenInfo
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- DE557191C DE557191C DEA51569D DEA0051569D DE557191C DE 557191 C DE557191 C DE 557191C DE A51569 D DEA51569 D DE A51569D DE A0051569 D DEA0051569 D DE A0051569D DE 557191 C DE557191 C DE 557191C
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- furnace
- cooling device
- liquid
- cementing agent
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-
- C—CHEMISTRY; METALLURGY
- C23—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; CHEMICAL SURFACE TREATMENT; DIFFUSION TREATMENT OF METALLIC MATERIAL; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL; INHIBITING CORROSION OF METALLIC MATERIAL OR INCRUSTATION IN GENERAL
- C23C—COATING METALLIC MATERIAL; COATING MATERIAL WITH METALLIC MATERIAL; SURFACE TREATMENT OF METALLIC MATERIAL BY DIFFUSION INTO THE SURFACE, BY CHEMICAL CONVERSION OR SUBSTITUTION; COATING BY VACUUM EVAPORATION, BY SPUTTERING, BY ION IMPLANTATION OR BY CHEMICAL VAPOUR DEPOSITION, IN GENERAL
- C23C8/00—Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals
- C23C8/06—Solid state diffusion of only non-metal elements into metallic material surfaces; Chemical surface treatment of metallic material by reaction of the surface with a reactive gas, leaving reaction products of surface material in the coating, e.g. conversion coatings, passivation of metals using gases
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Description
Einsatzhärteofen
ist in Anspruch genommen.
Verfahren zur Einsatzhärtung von Eisenteilen durch Glühen in kohlenstoffhaltiger
Atmosphäre sind bekannt; ebenso sind Verfahren bekannt, die kohlenstoffhaltige Atmö-Sphäre
dadurch zu erzeugen, daß man eine Flüssigkeit in den Glühratim einführt und
dort bei der Glühtemperatur zur Verdampfung bringt. Es ist auch bereits bekannt geworden, das Tropfrohr für das flüssige
Zementierungsmittel zur Vermeidung der Verstopfung der Düsenmündung so mit einem
Kühlrohr zu umgeben, daß feste Bestandteile, wie etwa Kohlenstoff, sich an der Zuführungsstelle
nicht absetzen können.
Der Einsatzhärteofen gemäß der Erfindung, bei welchem das flüssige Zementierungsmittel
durch ein Tropfrohr dem Zementiefungsraum zugeführt und durch eine besondere Kühlvorrichtung
gekühlt wird, zeichnet sich von den öfen bekannter Bauart dadurch aus,, daß
die gesamte Zuführungs- und Kühleinrichtung im Deckel des Härteofens angeordnet ist und mit diesem mittels eines Winkelhebels
und Schwenkhebels beim öffnen des Ofens seitwärts bewegbar ist.
Der Vorteil, der durch den Aufbau eines derartigen Ofens erzielt wird, ist vor allem
der, daß die Zementierungsmittelzuführungs- und Kühleinrichtung, die leicht während, des
Betriebes des Ofens, insbesondere bei seinen hohen Temperaturen, Anlaß zu Betriebsstörungen
geben, an einer leicht zugänglichen Stelle des Ofens angeordnet sind-- Es besteht
bei derartigen Härteöfen die" Gefahr, daß selbst bei Verwendung bester Werkstoffe die
Kühlvorrichtung verstopft oder undicht wird, und daß das Zuführungsrohr für die Zementierungsflüssigkeit
leidet. Durch die Anordnung im Deckel des Ofens, der leicht abheb-·
bar und seitwärts beweglich ausgeführt ist, wird es ermöglicht, die Überwachung der
Kühlvorrichtung und des Zuführungsrohres im Betrieb und kleinere Ausbesserungen,
ohne daß längere Betriebsunterbrechungen nötig sind, auf einfachste Weise durchzuführen.
Dabei bleibt die gegenseitige Lage der Zuführungs- und Kühleinrichtung unverändert,
so daß auch ihre Verbindungsteile möglichst geschont werden. Ausbesserungsarbeiten
im Ofen selbst vorzunehmen, erübrigt sich zugleich. Der Rand des Deckels
greift mit einem Vorsprung in eine ringförmig um die Ofenöffnung angeordnete, mit
Sand gefüllte Tasse ein, wodurch eine gute Dichtung und damit eine Herabsetzung der
Wärmeverluste erzielt wird.
In der Zeichnung, ist der neue Ofen im Schnitt beispielsweise wiedergegeben.
Im Ofenkörper 1, dessen Ofenraum elektrisch durch die Heizwiderstände 3 beheizt
wird, ist das Glühgefäß mit seinem Flansch eingehängt. Der Deckel 4 enthält die Einströmdüse
5 für das flüssige Zementierungsmittel, den Gasauslaß 6 und die um die Einsfromdüse
angeordnete Kühlschlange 7. Der Rand des Deckels greift in die ringförmige Sandtasse β. Der Deckel kann durch Umlegen
des" Handhebels 9 mittels des Hilfshebels
10 angehoben und nun am Schwenkhebel 11 hängend seitwärts geschwenkt werden.
Der Schwenkhebel trägt zugleich das Vorratsgefäß 12, aus dem die kohlenstoffhaltige
Flüssigkeit durch die biegsame Rohrleitung 13 der Einströmdüse S zufließt. Die
Kühlflüssigkeit für die Kühlschlange 7 kann durch die "Rohrstutzen"! 4 und-15 mittels
Schläuche zu- und abgeleitet werden.
Claims (2)
1. Einsatzhärteofen, bei welchem das flüssige Zementierungsmittel durch ein
mit einer besonderen-Kühlvorrichtung versehenes Tropf rohr dem Zementierungsraum zugeführt wird, dadurch gekenn-
zeichnet, daß die gesamte Zuführungs- und Kühleinrichtung innerhalb' des Deckels
des Härteofens angeordnet ist und mit diesem mittels eines Winkelhebels (9) und eines Schwenkhebels (11) beim öffnen 9<>
des Ofens seitwärts bewegbar ist.
2. Einsatzhärteofen nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das Vorratsgefäß
(12) für das Zementierungsmittel an dem Schwenkhebel (11) be-
festigt ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA51569D DE557191C (de) | Einsatzhaerteofen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEA51569D DE557191C (de) | Einsatzhaerteofen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE557191C true DE557191C (de) | 1932-08-19 |
Family
ID=6938016
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA51569D Expired DE557191C (de) | Einsatzhaerteofen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE557191C (de) |
-
0
- DE DEA51569D patent/DE557191C/de not_active Expired
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