DE576867C - Einrichtung zur Regelung der Belastung von Holzschleifern - Google Patents

Einrichtung zur Regelung der Belastung von Holzschleifern

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DE576867C
DE576867C DEA60518D DEA0060518D DE576867C DE 576867 C DE576867 C DE 576867C DE A60518 D DEA60518 D DE A60518D DE A0060518 D DEA0060518 D DE A0060518D DE 576867 C DE576867 C DE 576867C
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02PCONTROL OR REGULATION OF ELECTRIC MOTORS, ELECTRIC GENERATORS OR DYNAMO-ELECTRIC CONVERTERS; CONTROLLING TRANSFORMERS, REACTORS OR CHOKE COILS
    • H02P7/00Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors
    • H02P7/06Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current
    • H02P7/18Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power
    • H02P7/34Arrangements for regulating or controlling the speed or torque of electric DC motors for regulating or controlling an individual DC dynamo-electric motor by varying field or armature current by master control with auxiliary power using Ward-Leonard arrangements

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Connection Of Motors, Electrical Generators, Mechanical Devices, And The Like (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Regelung der Belastung von Holzschleifern Gegenstand des Hauptpatents 491 754 ist eine Anordnung zur Regelung der Belastung von Holzschleifern, bei welcher die Regelung der Holzzuführung in direkter Abhängigkeit von dem Anpressungsdruck des Holzes an den Schleifstein erfolgt. Vorliegende Erfindung stellt nun eine weitere Verbesserung derartiger Schleiferantriebe dar, und zwar wird dies dadurch erreicht, daß die von dem Lagerdruck erzeugten elektrischen Regelgrößen durch eine Verstärkeranordnung auf clen Vorschubantrieb wirken.
  • Bei dem in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiel ist io der Schleifstein, welcher mit einer vorzugsweise im wesentlichen konstanten Geschwindigkeit angetrieben wird. Zu diesem Zweck kann die Welle i i beispielsweise mit einem Synchronmotor gekuppelt sein. Das Schleifmaterial 16 wird gegen den Schleifstein durch die Vorschubketten 17, i8 gepreßt. Die Ketten werden über die Laufräder i9, 2o und die von Schnecken 23 und 24 angetriebenen Räder 20 und 21 geführt. Die Schnecken 23 und 24 sitzen auf der Welle 25, welche von einem \lotor 2a, 26 angetrieben wird. Als Antriebsmotor kann jeder beliebige Elektromotor verwendet werden. Tm vorliegenden Beispiel wird ein Reihenschlußmotor mit der Reihenschlußwicklung 26 benutzt. Der Motor wird von einem Regelgenerator 27, 40 über die Leitung 28 gespeist.
  • Zur Regelung der Vorschubgeschwindigkeit ist eine Wheatstonesche Brücke und ein Entladungsgefäß 30, welches von der ersteren gesteuert wird, vorgesehen. Das Entladungsgefäß 30 ist in bekannter Weise mit einer Kathode 31, einen Gitter 32 und einer Anode 33 versehen. Die Elektroden sind in einem Vakuumgefäß untergebracht, welchem nachträglich eine geringe Menge eines Gases, beispielsweise Quecksilberdampf, zugeführt wird. Durch die Anwesenheit eines Gases wird -statt der elektrischen Entladung ein Lichtbogen gebildet, so daß das Entladungsgefäß als ein gittergesteuerter Gleichrichter anzusehen ist.
  • Wird eine Wechselspannung an die Anode 33 gelegt, dann wird in dem Anodenstromkreis nur während jener halben Periode Strom fließen, in welcher die Anode gegeniiber der Kathode positives Potential besitzt. Wird ein negatives Potential während: der positiven Halbperiode an das Gitter gelegt, so kann durch entsprechende Änderung dieser Spannung. der Strom geregelt werden. Wenn einmal Strom in dem Anodenstromkreis fließt, steigt er sehr rasch bis zu einem Wert an, welcher lediglich durch den Widerstand des Kreises begrenzt ist. Obwohl das Gitter also nicht imstande ist, den Augenblickswert des Stromes zu beeinflussen, so kann es doch den durchschnittlichen Wert des Anodenstromes regeln; denn durch entsprechende Einstellung der Gitterspannung kann man den Beginn des Anodenstromes bzw. die Zündung während jeder positiven Halbperiode beeinflussen.
  • Die Kathode 31 ist durch das Element 34 geheizt, welches von der Sekundärwicklung 35 eines Transformators gespeist wird; die Primärwicklung 36 des Transformators ist an eine Wechselspannungsquelle 37, 38 angeschlossen. Die Anode 33 ist über den Widerstand 39 mit der -einen Leitung 38 der Spannungsquelle verbunden. Der Regelgenerator 27, 4o besitzt ein fremderregtes Feld 4o, welches parallel zu dem im Anodenstromkreis liegenden Widerstand 39 geschaltet ist. Der Anodenstromkreis wird über die Kathode 31 zur Netzleitung 37 geschlossen.
  • Der Gitterstromkreis wird von der Sekun-<lärwicklung 4a eines Transformators über den Schuizwiderstand 41 gespeist. Die Primärwicklung 49 des Transformators liegt in einer Brückenschaltung an der Sekundärwicklung 35 des an die Spannungsquelle 37, 38 angeschlossenen Transformators.
  • Die vier Zweige der Wheatstoneschen Brücke sind mit a;3, 44, 45 und 46 bezeichnet. Die gegenüberliegenden Klemmen 47 und 48 sind mit den Klemmen der Sekundär-. Wicklung 35 verbunden und werden von dieser mit Wechselstrom versorgt. Die Primärwicklung @1.9 des Brückentransformators ist zwischen die Punkte 5o und 51 der Brücke geschaltet, welche bei Gleichgewicht in den Brückenkreisen gleiches Potential haben, d. h. wenn das Verhältnis der Ohinwerte von 43 und 41 gleich dem Verhältnis der Ohmwerte von ,i5 und 46 ist. Das Ohmwertverhältnis der Zweige 43 und 44 kann nach Bedarf durch Einstellen des Gleitkontaktes 52 beliebig einge:.tellt werden.
  • Der Brückenzweig 45 besteht aus einem l\'olilewiderstand, dessen Ohrnwert verkehrt proportional zu dem Druck wächst, welcher auf die Scheiben ausgeübt wird. Der Druck ist veränderlich im Verhältnis zu -den Bewegungen des elastisch angeordneten Schleiferlagers 12, und zwar wirkt dieses Lager durch den Bolzen 53 auf den Kohlewiderstand. Eine Änderung des Ohmwertes ändert auch den durch die Scheibe 45 und den Widerstand 46 fließenden Strom und damit das Potential von 51, so daß ein Wechselstrom in der Primärwicklung 49 fließen wird, welcher eine elektromotorische Kraft in der Sekundärwicklung 42 induziert. Diese induzierte Spannung steuert nun das Gitter und in gleicher Weise den Strom, welcher der Feldwicklung 4o des Generators 27 zugeführt wird. Daher ändert sich die Geschwindigkeit des Vorschubmotors.
  • In gleicher Weise wird durch Verschiebung des Kontaktes 52 eine Potentialdifferenz zwischen den Punkten 5o und 51 erzeugt, so daß man auch willkürlich die Vorschubgeschwindigkeit ändern kann. Die Anordnung regelt also auf konstanten Ohmwert des Kohlewiderstandes 45, d. h. auf konstanten Druck auf diesen Widerstand. Daraus ergibt sich weiter, daß durch die Regelung der Lagerdruck konstant gehalten wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: z. Einrichtung zur Regelung der Belastung von Holzschleifern mit Regelung des Vorschubes in Abhängigkeit von dem auf das Schleiflager wirkenden Druck nach Patent 491 754, dadurch gekennzeichnet, claß der Lagerdruck des nachgiebig angeordneten Schleiflagers über einen Kohleregler das Gitter eines Entladungsgefäßes steuert, in dessen Anodenstromkreis die Erregerwicklung des Vorschubmotors oder seines Regelgenerators liegt.
  2. 2. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Entladungsgefäß durch eine an die Elektroden gelegte Wechselspannung die Erregerwicklung (4o) des Regelgenerators (27) mit Gleichstrom speist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Gitterkreis von der Ausgleichsleitung einer Wheatstoneschen Brücke gespeist wird, in deren einem Zweig der Kohleregler liegt.
DEA60518D 1930-01-28 1931-01-29 Einrichtung zur Regelung der Belastung von Holzschleifern Expired DE576867C (de)

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DEA60518D Expired DE576867C (de) 1930-01-28 1931-01-29 Einrichtung zur Regelung der Belastung von Holzschleifern

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DE (1) DE576867C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945525C (de) * 1949-03-04 1956-07-12 Pratt & Whitney Company Inc Elektromotorisch angetriebene Werkzeugmaschine mit Einrichtung zum Ausschalten des Vorschubs bei UEberlastung des Werkzeugs

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945525C (de) * 1949-03-04 1956-07-12 Pratt & Whitney Company Inc Elektromotorisch angetriebene Werkzeugmaschine mit Einrichtung zum Ausschalten des Vorschubs bei UEberlastung des Werkzeugs

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