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Keramische Materialien haben große Erfolge als
Zündvorrichtungen
in gasbeheizten Öfen,
Zimmeröfen
und Wäschetrocknern
erzielt. Eine keramische Zündvorrichtung
enthält
für gewöhnlich ein
keramisches Heißoberflächenelement
mit einer Haarnadel- oder U-Form,
das zwei leitende Endteile und einen hochohmigen Mittelteil enthält. Wenn
die Elementenden an elektrifizierte Leiter angeschlossen werden,
steigt die Temperatur im hochohmigen Mittelteil (oder der "Heißzone") .
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Da diese Zündvorrichtungen durch Widerstand
erwärmt
werden, muss jedes ihrer Enden elektrisch an einen leitfähigen Leiter
angeschlossen sein, für
gewöhnlich
einen Kupferdrahtleiter. Die Probleme, die jedoch mit dem Anschluss
der Enden der keramischen Heißoberflächenelemente
an Leiter zusammenhängen,
sind allgemein bekannt. Ein allgemeines Problem ist, dass das keramische
Material und der Leitungsdraht nicht gut aneinander binden.
EP 0486009 ("Miller") offenbart, und
2 zeigt hierin, ein herkömmliches
Zündvorrichtungssystem,
in dem eine Hartlötstelle
91 auf
ein Ende der leitenden Keramik
92 durch Bürsten aufgebracht
wird, das Hartlötmittel
dann vakuumgebrannt wird, ein Lötmittel
93 auf
die Hartlötstelle
aufgebracht wird, und der Leitungsdraht
95 dann an dem
Lötmittel
befestigt wird. Dieses Lötmittel
wird für
gewöhnlich
aufgebracht durch sorgfältiges
Richten einer Flamme von hoher Temperatur (1600 bis 1800°C) auf das
Ende des hartgelöteten
keramischen Schenkels, Aufbringen des Lötmittels auf den heißen Schenkel
(wodurch das Lötmittel
zum Fließen
gebracht wird) und dann Anordnen des Leitungsdrahtes in dem noch flüssigen Lötmittel.
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Die Verwendung eines Lötmittels,
wie zuvor beschrieben, bringt jedoch viele Probleme für diese Technik
mit sich. Erstens ist diese Methode ein sehr empfindlicher und zeitaufwendiger
Vorgang. Zweitens, wenn das Heißoberflächenelement
der Flamme von hoher Temperatur ausgesetzt wird, führt dies häufig zu
einem Riss in der Zündvorrichtung.
Dieser Riss kann auf eine Fehlanpassung des Wärmeausdehnungskoeffizienten
("coefficient of
thermal expansion" – CTE) zwischen
dem keramischen Heißoberflächenelement
("ceramic hot surface
element" – CHSE)
und entweder dem Lötmittel
oder dem Hartlötmittel
zurückzuführen sein.
Er kann auch durch einen Wärmeschock
des CHSE bedingt sein. Drittens, selbst wenn das Löten erfolgreich
ist, ist für
gewöhnlich
nur eine Seite des Schenkels danach mit Lötmittel bedeckt (wie in 2 dargestellt). Wenn auf
die Spitze des Drahtes ein übermäßiger Druck
ausgeübt wird
(wie dies häufig
beim Zementiervorgang der Fall ist), kann der Leitungsdraht aus
seiner Bindung herausgezogen werden. Viertens ist bekannt, dass
im Gebrauch das Lötmittel
sehr zum Oxidieren neigt und somit häufig die Ursache einer frühzeitigen
Alterung der Zündvorrichtung
ist.
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Einige Forscher haben versucht, die
Probleme zu bewältigen,
die durch Lötmittel
verursacht werden. Zum Beispiel erkannte US-Patent Nr. 5,564,618 ("Axelson"), dass die CTE-Fehlanpassung
zwischen dem Hartlötmittel
und dem Lötmittel
einen Bruch während
des Lötschrittes
verursachte, und versuchte, das Hartlötmittel durch Verwendung einer
Siebdruckmethode zu minimieren. Obwohl diese Methode einige Risse
während
des Lötschritts
beseitigte, blieben die drei anderen, zuvor erwähnten Probleme bestehen. Ferner
führte
die geringe Menge an Hartlötmittel,
die durch die Axelson-Methode erforderlich war, zu einer deutlich
schwächeren
Bindung zwischen dem Hartlötmittel,
dem Lötmittel
und dem Draht, was zu schweren Mängeln
bei Abziehtests führte.
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Bei einem anderen Versuch, dieses CTE-Fehlanpassungsproblem
zu lösen,
werden die Schenkel des keramischen Heißoberflächenelements in ein Hartlötmittelreservoir
getaucht und dann vakuumgebrannt, um das Hartlötmittel zu härten. Im Idealfall
sollte diese Methode eine volle und sogar 360 Grad Beschichtung
des Schenkels bereitstellen, so dass das Härten des Hartlötmittels
den Schenkel in die gewünschte
Kompression bringt. Da die Tauchprozedur jedoch nicht exakt ist,
gibt es für
gewöhnlich eine
große
Schwankung sowohl in der Beschichtungsdicke als auch der Beschichtungsfläche, was
zu einer unerwünschten
Spannungsverteilung führt. Ferner
bleiben die drei anderen Probleme, die durch die Verwendung von
Lötmittel
verursacht werden, weiterhin bestehen. Schließlich wird in dem Verfahren
eine große
Menge an sehr teurem Hartlötmittel verwendet.
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Einige Forscher haben versucht, auf
das Lötmittel
in den Abschlusssystemen der keramischen Zündvorrichtung zu verzichten.
Zum Beispiel offenbart GB 2,095,959 einen keramischen Block, welcher dem
Heißoberflächenelement-Drahtsystem
mechanische Stabilität
verleiht. Nichrom-Drähte
werden physisch in maschinell bearbeiteten Löchern oder Rillen in dem Heißoberflächenelement
angeordnet, und die Drähte
werden mechanisch durch einen metallischen Überzug in Position gehalten,
der entweder flammgesprüht,
galvanisiert (d.h. plattiert) oder gefrittet (Glas) oder mit Nichrom
oder Silber überzogen werden
kann. An den Leitungsdrähten
werden Abschlüsse
angebracht, und an den Leitungsdrähten werden Isolierklemmen
angebracht. Ein Element in dem Block nimmt die Isolierklemmen an
den Drähten auf.
Das Übermaß an mechanischer
Befestigung, das in dem System mit vollem Keramikblock/teurer Rille/Klemme
von GB '959 vorhanden
ist, zeigt, dass dieser Erfinder sehr besorgt war, dass die Leitungsdrähte von
dem Heißoberflächenelement
brechen könnten
und ein Versagen des Systems herbeiführen könnten.
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US-Patent Nr. 5,804,092 ("Salzer") lehrt ein modulares
keramisches Zündvorrichtungssystem,
in dem das keramische Heißoberflächenelement
in eine Buchse mit einem leitenden Kontakt darin gesteckt wird.
In einigen Ausführungsformen
haben diese Buchsen federartige Kontakte, die dazu beitragen, den
Schenkel der keramischen Zündvorrichtung
in Position zu halten. In anderen sind die Buchsen rohrförmig. Jedes
dieser Systeme ist jedoch ein Einstecksystem, das eine zeitweilige
Konstruktion und somit leicht auseinander zu ziehen ist.
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Ferner beschreibt WO 96/38693 ein
modulares Zündvorrichtungssystem,
umfassend a) eine keramische Zündvorrichtung,
umfassend i) ein keramisches Heißoberflächenelement mit einem ersten
und einem zweiten Ende und ii) eine metallisierte Beschichtung,
die wenigstens einen Teil jedes Endes des keramischen Heißoberflächenelements
bedeckt, und b) eine Buchse, die einen ersten und einen zweiten
Kontakt umfasst, die mit den metallisierten Beschichtungen der Zündvorrichtung
in elektrischer Verbindung stehen, wobei die Kontakte einen Schmelzpunkt
von wenigstens 485°C
haben.
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Zusammenfassend hat die Verwendung
von Lötmittel
in keramischen Zündvorrichtungssystemen eine
Vielzahl von sowohl Verfahrens- als auch Leistungsproblemen verursacht.
Versuche, Systeme zu entwerfen, die auf Lötmittel verzichten, haben entweder
brüchige
oder zeitweilige Systeme zur Folge gehabt. Daher besteht ein Bedarf
an einem keramischen Zündvorrichtungssystem
mit einer dauerhaften, lötmittelfreien
elektrischen Verbindung für
keramische Heißoberflächenelemente.
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Die gegenwärtigen Erfinder haben festgestellt,
dass die Verwendung eines metallischen Leitrahmens zur dauerhaften
elektrischen Verbindung eines mit Aktivmetall-Hartlötmittel
beschichteten CHSE-Schenkels mit dem Leitungsdraht den Erfindern
ermöglicht,
in dem System auf Lötmittel
zu verzichten, und dadurch sowohl wesentliche Verfahrensvorteile
als auch Leistungsvorteile gegenüber den
keramischen Zündvorrichtungsabschlüssen nach
dem Stand der Technik bietet.
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In Bezug auf die Verfahrensvorteile
können sowohl
die Schritte des I) Verbindens des Leitrahmens mit der Hartlötstelle
als auch des II) Verbindens des Leitrahmens mit dem Leitungsdraht
ziemlich robuste verfahren sein. Dadurch kann der Zusammenbau an
eine Automatisierung angepasst werden. Wie zuvor festgehalten wurde,
beinhaltete das herkömmliche Zusammenbauverfahren
die Verwendung von Lötmittel
und war somit gegenüber
vielen Faktoren empfindlich, die eine Überwachung durch den Menschen
erforderten.
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In Bezug auf Produktmerkmale hat
sich gezeigt, dass die vorliegende Erfindung eine Vielzahl von Vorteilen
gegenüber
der herkömmlichen
Zündvorrichtung
besitzt, die eine Lötmittelgrenzfläche zwischen
der Hartlötstelle
und dem Leitungsdraht erforderte. Erstens wurden die Risse, die
durch die CTE-Fehlanpassung während
des Lötschrittes
erzeugt wurden, beseitigt, wodurch eine stärkere Zündvorrichtung hergestellt wurde.
Zweitens wurden die Anstiege der elektrischen Widerstandsfähigkeit
während
des Gebrauchs deutlich verringert, was zu einer effektiven Lebensdauer
der Zündvorrichtung
führt, die
mehr als das Zweifache jener der herkömmlichen lötmittelhaltigen Zündvorrichtung
beträgt.
Drittens ist die Abziehfestigkeit der Zündvorrichtung im Vergleich zu
der Siebdruckmethode verbessert, da keine lötmittelbedingten Risse vorhanden
sind. Schließlich kann
durch den Verzicht auf Lötmittel
die Zündvorrichtung
in Hochtemperaturumgebungen von mehr als etwa 450°C (wie Küchenherde
und selbstreinigenden Öfen)
verwendet werden, die das Lötmittel beeinträchtigen
würden.
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Ferner bietet die besondere Geometrie,
die durch den Leitrahmen bereitgestellt wird, besondere Vorteile
gegenüber
anderen metallischen Abschlusskonstruktionen. Zunächst, wobei
auf 1 Bezug genommen
wird, kann der Leitrahmen 5 eine Hülse 56 enthalten,
in die der Schenkel 1 des CHSE 3 leicht eingesetzt
werden kann. Dies ermöglicht
nicht nur einen exakten und wiederholbaren Zusammenbau, das erhaltene,
ungebrannte Produkt ist auch ziemlich dauerhaft und kann belastenderen
Produktionsschritten standhalten. Zweitens kann der Leitrahmen einen Kreisring
enthalten, der ein Loch 9 in seinem Dach 55 bildet,
das nicht nur ein Auftragen des Hartlötmittels nach dem Einsetzen
des Schenkels in den Leitrahmen ermöglicht (wodurch eine exakte
Positionierung der Hartlötkontaktfläche ohne
folgendes, unkontrolliertes Verschmieren möglich ist), sondern auch als Führung sowohl
für eine
exakte Steuerung der Anordnung des Hartlötmittels in der Mitte des keramischen
Schenkels (und somit weit weg von den Kanten, die für mehr Bearbeitungsfehler
anfällig
sind) als auch für
eine Steuerung des Ausmaßes
der Hartlötmittel-Oberflächenbeschichtung
dient. Drittens kann der Leitrahmen einen V-förmigen Streifen 13 an
seinem hinteren Ende enthalten, an den das Ende 11 eines
Leitungsdrahtes angeschlossen werden kann, so dass jeder Leitungsdraht
kollinear mit seinem entsprechenden anzuordnenden Schenkel des Heißoberflächenelements
sein kann (was zu einer stärkeren
Anordnung führt,
die keinen Beanspruchungen ausgesetzt ist, die mit der Befestigung
der Zündvorrichtung
für den
endgültigen
Zusammenbau in Zusammenhang stehen). Daher wird gemäß der vorliegenden
Erfindung eine elektrische Verbindung für ein keramisches Heißoberflächenelement
bereitgestellt, umfassend:
- a) eine elektrisch
leitende Keramik mit einem ersten Ende,
- b) eine elektrisch leitende Aktivmetall-Hartlötstelle, die mit zumindest
einem Teil des ersten Endes kontaktiert ist, und
- c) einen Metallabschluss, der mit der Aktivmetall-Hartlötstelle
kontaktiert ist,
wobei der Metallabschluss chemisch an
die Aktivmetall-Hartlötstelle
gebunden ist.
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In bevorzugten Ausführungsformen
dient die Verbindung für
ein keramisches Heißoberflächenelement
und umfasst:
- a) eine elektrisch leitende Keramik
mit ersten und zweiten Enden,
- b) eine erste elektrisch leitende Aktivmetall-Hartlötkontaktfläche, die
mit zumindest einem Teil des ersten Endes kontaktiert ist,
- c) eine zweite elektrisch leitende Aktivmetall-Hartlötkontaktfläche, die
mit zumindest einem Teil des zweiten Endes kontaktiert ist,
- d) einen ersten Metallabschluss, der die erste Aktivmetall-Hartlötkontaktfläche kontaktiert,
und
- e) einen zweiten Metallabschluss, der die zweite Aktivmetall-Hartlötkontaktfläche kontaktiert,
wobei
jeder Metallabschluss chemisch an seine jeweilige Aktivmetall-Hartlötkontaktfläche gebunden ist.
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Ferner wird eine keramische Zündvorrichtung
beschrieben, umfassend:
- a) eine elektrisch
leitende Keramik, umfassend zwei kalte Enden und eine dazwischenliegende, mit
Widerstand behaftete Zone;
- b) ein Paar Abschlüsse,
wobei jeder Abschluss eine Hülse
mit einem ersten Ende und einem zweiten Ende umfasst;
wobei
jedes Ende der elektrisch leitenden Keramik dauerhaft in dem ersten
Ende seiner entsprechenden Hülse
aufgenommen ist und mit dieser in elektrischer Verbindung steht,
wobei jeder Abschluss ein metallischer Abschluss ist, wobei die
Zündvorrichtung
des Weiteren ein Paar Metallkontaktflächen umfasst, wobei jede Metallkontaktfläche mit
ihrem jeweiligen keramischen Ende und ihrem jeweiligen metallischen Abschluss
in Kontakt steht, um eine elektrische Verbindung zwischen dem keramischen
Ende und dem metallischen Abschluss bereitzustellen, und wobei jede
Hülse einen
Ringraum aufweist, der eine hindurchlaufende Öffnung definiert, und wobei
jede Metallkontaktfläche
im Wesentlichen in ihrem jeweiligen Loch sitzt und mit dem Ende
der Keramik in Kontakt steht, das in ihrer Hülse aufgenommen ist, und wobei jeder
Ringraum mit seinem entsprechenden keramischen Ende in Kontakt steht.
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Ferner wird ein Verfahren zur Herstellung
eines keramischen Zündvorrichtungsabschluss
offenbart, umfassend die Schritte:
- a) Bereitstellen
einer keramischen Zündvorrichtung
mit ersten und zweiten Enden, wobei jedes Ende eine äußere Oberfläche aufweist,
- b) Bereitstellen eines Paares Hülsen, wobei jede Hülse eine
innere Oberfläche
aufweist, die im Wesentlichen der äußeren Oberfläche der
ersten und zweiten Enden entspricht;
- c) Einsetzen der ersten und zweiten Enden der keramischen Zündvorrichtung
in das Paar von Hülsen;
- d) chemisches Binden der inneren Oberfläche der Hülse an die äußere Oberfläche des darin aufgenommenen
Schenkels.
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1 ist
eine Zeichnung einer perspektivischen Ansicht einer nicht zusammengebauten
Verbindung der vorliegenden Erfindung.
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2 ist
eine Zeichnung eines Verbindungssystems für eine keramische Zündvorrichtung
nach dem Stand der Technik, das Lötmittel verwendet.
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3 ist
ein Fließdiagramm,
das ein bevorzugtes automatisiertes System zur Durchführung der vorliegenden
Erfindung beschreibt.
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4 ist
eine Zeichnung eines axialen Querschnitts der Anordnung.
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5 ist
eine perspektivische Ansicht der gesamten Anordnung von 4.
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6 ist
eine perspektivische Ansicht einer Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung.
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7 ist
eine Zeichnung einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung mit einfacher Vertiefung.
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8 ist
eine Zeichnung einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung mit zweifacher Vertiefung.
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9 ist
eine Zeichnung einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung mit Einzelpunktkontakt.
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10 ist
eine Zeichnung einer Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, in der sich das Hartlötmittelloch
und die Haltevorrichtung an gegenüberliegenden Seiten der Leitrahmenhülse befinden.
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Mit Bezugnahme auf 1 wird in einem bevorzugten Verfahren
zur Herstellung der Zündvorrichtung
ein keramisches Heißoberflächenelement 3 (CHSE)
mit zwei im Wesentlichen parallelen Enden 1 (oder "Schenkeln"), die durch eine
Brücke
verbunden sind, verwendet. Diese Schenkel werden in das erste Ende 88 entsprechender
Hülsen 56 des
Leitrahmens 5 geschoben. Danach wird Hartlötmittel
(nicht dargestellt) zunächst
in das Loch 9 in der Leitrahmenhülse eingebracht und dann vakuumgebrannt,
um sowohl Keramik-Hartlötmittel-als
auch Leitrahmen-Hartlötmittel-Bindungen
zu erzeugen. Schließlich
wird ein Ende 11 eines Leitungsdrahtes auf den V-förmigen Leitrahmenstreifen 13 gelegt
und mechanisch in Position gequetscht.
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In einem besonders bevorzugten automatisierten
System zur Herstellung der Zündvorrichtung der
vorliegenden Erfindung wird eine vorbestimmte Anzahl keramischer
Zündvorrichtungen
mittels Vibrationsschöpfer
in eine Präzisionsstreckenbahn
gebracht und in die Hülsen
der entsprechenden Mehrzahl von Leitrahmen eingesetzt, die an einer
Leitrahmen-Presstrommel aneinander befestigt werden. Siehe 3. Diese Kombination bewegt
sich dann zu einer Hartlötmittel-Abgabestation,
wo Hartlötmittel in
die Dachlöcher
der Leitrahmen abgegeben wird. Diese Anordnung wird dann in einen Hochtemperatur-Vakuumofen
gebracht, der das Hartlötmittel
aufschmilzt und sowohl Keramik-Hartlötmittel-
als auch Leitrahmen-Hartlötmittel-Bindungen erzeugt.
Danach wird die Anordnung zu einer Vereinzelungsstation gebracht,
wo die Metallbindungen zwischen den Leitrahmen auf der Trommel getrennt
werden, um eine Mehrzahl von einzelnen Zündvorrichtungen zu erzeugen.
Schließlich
wird ein Leitungsdraht auf den Leitrahmenstreifen gelegt und in
den Streifen widerstandsgeschweißt.
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Nunmehr unter Bezugnahme auf die
bevorzugten Ausführungsformen,
die in 1, 4 und 5 offenbart sind, wird jeder Schenkel 1 des
keramischen Heißoberflächenelements 3 dauerhaft
in der Hülse 56 des
Leitrahmens 5 durch die Hartlötstelle 7 in Position
gehalten, die sich in dem Loch 9 des Leitrahmendachs 55 befindet.
Ein erstes Ende des Leitungsdrahtes 11 ist elektrisch mit
der oberen Oberfläche
eines Streifenabschnittes 13 des Leitrahmens 15 verbunden
und stellt somit ein Mittel zum Bereitstellen von elektrischem Strom
zu dem Heißoberflächenelement 3 dar.
Der Leitrahmen 5 hat eine flache Basis 51 mit
einer oberen Oberfläche 81,
die an einem Ende einen Streifen 13 aufweist. Der Leitrahmen
hat auch eine Seitenwand 53 und eine Lippe 54,
die parallel zueinander von der flachen Basis 51 hochragen.
Das Dach 55 ist mit der flachen Basis 51 durch
die Seitenwand 53 verbunden.
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In 1 bilden
die Basis 51, die Seitenwand 53, die Lippe 54 und
das Dach 55 eine Hülse 56,
deren axialer Querschnitt im Wesentlichen dem axialen Querschnitt
des CHSE-Schenkels 1 entspricht. Die Vertiefung 61 von
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1,
die sich vom Dach 55 nach unten erstreckt, stellt ein Mittel
zur Herstellung eines Presssitzes mit dem Schenkel der Zündvorrichtung
bereit, wenn der Schenkel in die Hülse 56 in Richtung
A eingesetzt wird.
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In 4 bilden
die Basis 51, die Seitenwand 53 und das Dach 55 die
Hülse 56,
und der Presssitz wird gebildet, indem die Höhe 84 der Seitenwand 53 etwas
geringer als die Dicke 85 des Schenkels 1 des CHSE 3 gewählt wird.
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Es wird angenommen, dass die vorliegende Erfindung
zweckdienlich angewendet werden kann, um eine Befestigung für jedes
herkömmliche
keramische Heißoberflächenelement
herzustellen. Da dieses Verfahren jedoch leicht an eine Automatisierung angepasst
werden kann, wenn das CHSE zwei im Wesentlichen parallele Schenkel
hat, hat das Verfahren einen besonderen Vorteil, wenn es bei CHSEs angewandt
wird, die parallele Schenkel haben. In einigen Fällen ist das CHSE eine rekristallisierte SiC-keramische
Zündvorrichtung,
wie jene, die in US-Patent Nr. 3,875,477 ("Fredikson") offenbart ist, dessen Beschreibung
hierin durch Bezugnahme aufgenommen wird. In diesen SiC-CHSEs bestehen
die leitenden kalten Enden und die mit Widerstand behaftete Zone
aus demselben SiC-Material. In anderen Ausführungsformen ist das CHSE eine
volldichte keramische Zündvorrichtung,
umfassend entweder AlN/SiC/MoSi2 oder Si3N4/SiC/MoSi2, wie jene, die in US-Patent Nr. 5,045,237
("Washburn") offenbart ist, deren
Beschreibung hierin durch Bezugnahme aufgenommen wird. In den Washburn-Ausführungsformen
umfasst das keramische Heißoberflächenelement
ein Paar leitender (oder "kalter") Enden 71 und 72 und
eine dazwischen liegende, mit Widerstand behaftete Heißzone 73,
wie in 6 dargestellt
ist.
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In bevorzugten Ausführungsformen
umfasst die Heißzone:
- (a) zwischen etwa 50 und etwa 75 Vol.-% eines elektrisch
isolierenden Materials, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Aluminiumnitrid, Bornitrid, Siliziumnitrid
und Mischungen davon,
- (b) zwischen etwa 10 und etwa 45 Vol.-% eines halbleitenden
Materials, ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Siliziumcarbid und Borcarbid und Mischungen
davon, und
- (c) zwischen etwa 5 und etwa 25 Vol.-% eines metallischen Leiters,
ausgewählt
aus der Gruppe bestehend aus Molybdändisilizid, Wolframdisilizid, Wolframcarbid,
Titannitrid und Mischungen davon.
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In den bevorzugteren Ausführungsformen mit
AlN umfasst die Heißzone
ein erstes mit Widerstand behaftetes Material, umfassend zwischen
50 Vol.-% und 75 Vol.-% AlN, zwischen 13 Vol.-% und 41,5 Vol.-%
SiC und zwischen 8,5 Vol.-% und 12 Vol.-% MoSi2.
In den bevorzugteren Ausführungsformen
mit Si3N4 umfasst
die Heißzone
ein erstes mit Widerstand behaftetes Material, umfassend zwischen
50 Vol.-% und 75 Vol.-% Si3N4,
zwischen 15 Vol.-% und 45 Vol.-% SiC und zwischen 10 Vol.-% und
25 Vol.-% MoSi2. In anderen Ausführungsformen umfasst
die Heißzone
ferner zwischen 1 Vol.-% und 10 Vol.-% Aluminiumoxid, vorzugsweise
gemäß US-Patent
Nr. 5,514,630, dessen Beschreibung hierin durch Bezugnahme aufgenommen
wird.
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Die leitenden kalten Enden 71 und 72 stellen Mittel
zur elektrischen Verbindung des CHSE mit dem Leitrahmen und den
Leitungsdrähten
bereit. Vorzugsweise umfassen sie auch AlN, SiC und MoSi2 haben aber einen deutlich höheren Prozentanteil
der leitenden und halbleitenden Materialien (d.h. SiC und MoSi2) als die bevorzugten Heißzonenzusammensetzungen.
Daher haben sie für
gewöhnlich
einen deutlich geringeren Leitungswiderstand als die Heißzone und
erwärmen
sich nicht auf die Temperaturen, die in der Heißzone entstehen. Sie umfassen
vorzugsweise a) 20 bis 65 Vol.-% einer Keramik, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Aluminiumnitrid, Siliziumnitrid und Bornitrid
und Mischungen davon, und b) etwa 35 bis 80 Vol.-% MoSi2 und
SiC in einem Volumenverhältnis
von etwa 1 : 1 bis etwa 1 : 3.
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Bevorzugter umfassen die leitenden
Enden etwa 60 Vol.-% AlN, 20 Vol.-% SiC und 20 Vol.-% MoSi2. In bevorzugten Ausführungsformen sind die Dimensionen
der leitenden Enden 9 und 13 0,05 cm (Breite) × 4,2 cm
(Tiefe) × 0,1
cm (Dicke). Für
gewöhnlich
haben die kalten Enden einen Raumtemperatur-Leitungswiderstand von
nicht mehr als 1 Ohm-cm, vorzugsweise nicht mehr als 0,1 Ohm-cm.
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Bei der Durchführung der vorliegenden Erfindung
zogen die gegenwärtigen
Erfinder die elektrische Verbindung des Heißoberflächenelementes 3 mit
dem Leitrahmen 56 auf zahlreiche verschiedene Weisen in
Betracht. Ein Verfahren beinhaltete die feuerfeste Metall-Reaktionsbindung,
wobei der Schenkel eines porösen rekristallisierten
SiC-CHSE gekerbt wurde, ein Streifen Wolfram in die Kerbe gelegt
und ein Leitungsdraht an das Wolfram widerstandgeschweißt wurde.
Es zeigte sich jedoch, dass das erhaltene Produkt an einer starken
Oxidation litt. Ein zweites Verfahren beinhaltete die Verwendung eines
Aktivmetall-Hartlötmittels
zur Verbindung einer Haltevorrichtung (die entweder aus rostfreiem
Stahl, einer BeCu-Legierung oder einer Ni/Fe-Legierung bestand)
mit einem porösen
rekristallisierten SiC-Zündvorrichtungsschenkel.
Es zeigte sich jedoch, dass die Abziehfestigkeit der erhaltenen
Zündvorrichtungen äußerst schwach
war. Daher machten die gegenwärtigen
Erfinder die Erfahrung, dass die simple Bildung einer lötmittelfreien
Leitungsdraht-Befestigung
an einem CHSE keine einfache Aufgabe ist, selbst wenn ein Aktivmetall-Hartlötmittel
verwendet wird.
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Das Metall-Hartlötmittel muss nicht nur elektrisch
leitend sein, es muss auch sowohl mit dem CHSE als auch dem Leitrahmen
kompatibel sein. Das heißt,
es muss imstande sein, mit der Keramik und dem Leitrahmen zu binden,
um sowohl eine mechanische Integrität als auch elektrische Leitung
bereitzustellen, und es muss auch einen CTE aufweisen, der ebenso
mit jedem kompatibel ist. Da jedoch sowohl der Leitrahmen als auch
das Hartlötmittel
für gewöhnlich Metalle
sind, wird die Eignung des Hartlötmittels
durch die Eignung der Hartlötmittel-Keramik-Bindung
bestimmt. Im Allgemeinen ist die Hartlötmittelzusammensetzung jede
herkömmliche
Hartlötmittelzusammensetzung,
die eine elektrische Verbindung mit den Schenkeln des CHSE bildet.
In einigen bevorzugten Ausführungsformen
muss das Hartlötmittel
einen CTE aufweisen, der innerhalb etwa 25% des CTE der Keramik
liegt.
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Um ein bevorzugtes erforderliches
hohes Adhäsionsmaß an die
Keramik zu erreichen, enthält das
Hartlötmittel
für gewöhnlich ein
Aktivmetall, das feucht werden und mit den keramischen Materialien reagieren
und so eine chemisch gebundene Haftung an diese durch Zusatzwerkstoffe
bereitstellen kann, die in dem Hartlötmittel enthalten sind. Ohne
sich auf eine bestimmte Theorie festlegen zu wollen, wird angenommen,
dass das Aktivmetall-Hartlötmittel
auch chemisch mit den Metallen in dem metallischen Leitrahmen reagiert
und auch zwischen diesen eine chemische Bindung erzeugt. Bevorzugte
Aktivmetall-Hartlötmittel
sind in US-Patent Nr. 5,564,618 offenbart, dessen Beschreibung hierin
durch Bezugnahme aufgenommen wird. Beispiele für spezifische Aktivmetalle
umfassen Titan, Zirkonium, Niob, Nickel, Palladium und Gold. Vorzugsweise
ist das Aktivmetall Titan oder Zirkonium, insbesondere Titan. Zusätzlich zu
dem Aktivmetall enthält
das Hartlötmittel
auch einen oder mehrere Zusatzwerkstoffe, wie Silber, Kupfer, Indium,
Zinn, Zink, Blei, Cadmium und Phosphor. Vorzugsweise wird eine Mischung
der Zusatzwerkstoffe verwendet. Insbesondere enthält das Hartlötmittel
Titan als Aktivmetall und eine Mischung aus Silber und Kupfer als
Zusatzwerkstoffe. Im Allgemeinen enthält das Hartlötmittel
zwischen etwa 0,1 und 5 Gewichtsprozent (Gew.-%) Aktivmetall und zwischen
95 und 99,9 Gew.-% Zusatzwerkstoffe. Einige geeignete Hartlötmittel
sind im Handel unter dem Handelsnamen Lucanex von LucasMilhaupt Inc.,
Cudahy, Wis., USA, und Cusil and Cusin of Wesgo, Inc., Belmont,
Kal., USA, erhältlich.
In bevorzugten Ausführungsformen
ist das Hartlötmittel
Wesgo Cusin-1-ABA, erhältlich
von wesgo, Inc., Belmont, Kal., USA. Spezifische Hartlötmittel,
die sich als besonders zweckdienlich in der vorliegenden Erfindung erwiesen
haben, umfassen Lucanex 721 und Cusil Braze, von welchen jedes etwa
70,5 Gew.-% Silber, etwa 27,5 Gew.-% Kupfer und etwa 2 Gew.-% Titan enthält.
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Beim Aufschmelzen des Hartlötmittels,
nachdem es auf die CHSE-Oberfläche
aufgebracht wurde, muss darauf geachtet werden, das Zeit-Temperatur-Hartlötprofil
richtig zu steuern. Ein inkorrektes Profil kann einen mangelhaften
Fluss des Hartlötmittels
zur Folge haben, wodurch es zu einem elektrischen Versagen in der
Zündvorrichtung
kommt. In einigen Ausführungsformen
wird das Hartlötmittel
bei etwa 805°C
bis 850°C
und einer Durchwärmungszeit von
etwa 0 Minuten bis 10 bis 30 Minuten (abhängig von der Zeit, die erforderlich
ist, damit die thermische Masse einen Beharrungszustand erreicht)
in einem Vakuum von nicht mehr als etwa 1,3 × 10–
4 Pa (etwa 10–6 Torr)
aufgeschmolzen und bei einer Rate zwischen 2°C/Minute und 20°C/Minute
abgekühlt.
Obwohl langsamere Kühlungsraten
bevorzugt sind, sind sie nicht besonders kritisch. Vorzugsweise
werden die Durchwärmungszeit
und Temperaturen an den unteren Enden dieser zuvor beschriebenen
Bereiche eingestellt. Ebenso ist die Menge an Hartlötmittel wichtig.
Wenn eine unzureichende Menge an Hartlötmittel verwendet wird, kann
die mechanische und elektrische Integrität der Bindungen beeinträchtigt sein.
wenn zuviel Hartlötmittel
verwendet wird, besteht die Gefahr, dass die Hartlötmittel-Keramik-CTE-Fehlanpassung
während
des Hartlötmittel-Härtungsschrittes
Risse in der Fläche erzeugt,
die unter dem Hartlötmittel
liegt. Die richtige Menge an Hartlötmittel kann für gewöhnlich durch
standardmäßige finite
Element-Analysetechniken bestimmt werden.
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Zusätzlich zeigte sich, dass das
Zentrieren des Hartlötmittels 7 zwischen
den parallelen Kanten 82 und 83 des Schenkels
(wie in 6 dargestellt) auch
sehr wichtig ist. Wenn das Hartlötmittel
nahe einer Kante des Schenkels aufgetragen wird, sind die daraus
resultierenden Spannungen nicht gleichmäßig verteilt, und es können scharfe
Spannungsspitzen beobachtet werden. Zusätzlich sind die Kanten des
Schenkels häufig
eine allgemeinere Quelle von maschinellen Bearbeitungsfehlern als
die ziemlich flachen Oberflächen
des Schenkels. Daher wird in einigen bevorzugten Ausführungsformen
das Hartlötmittel
zwischen den parallelen Kanten des Schenkels zentriert, um die Möglichkeit
eines Bruchs zu verringern.
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Beim Auftragen des Hartlötmittels
zeigte sich, dass der Metallisierungsprozess viel zu lang war, wenn
die Dichte des keramischen Heißoberflächenelementes
etwa 85% betrug. Wenn im Gegensatz dazu die Zündvorrichtung im Wesentlichen
keine offene Porosität
aufweist (d.h. mehr als etwa 95% Dichte), ist die Dauer des Metallisierungsschrittes kommerziell
annehmbar. Daher hat in einigen bevorzugten Verfahrensausführungsformen
die keramische Zündvorrichtung
im Wesentlichen keine offene Porosität.
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Im Allgemeinen kann die Geometrie
des Abschlusses jede Form annehmen, wie eine flache Oberfläche, eine
U-Form oder eine Röhre.
In einigen bevorzugten Ausführungsformen
weist der Abschluss eine Hülsenform
auf. In einigen Ausführungsformen
(wie in 4) kann die
Hülsenseitenwand 53 eine
Höhe 84 haben,
die etwas geringer als die Schenkeldicke 85 ist, so dass
beim Einsetzen des Schenkels die Hülse den Schenkel in einem Presssitz
festhält
und somit Vorteile gegenüber
einem Abschluss bietet, der einfach eine flache Oberfläche ist. Als
Alternative kann die Hülse
Vertiefungen 61 aufweisen (wie in 1) oder Haltevorrichtungen 65 (wie
in 10), die Presssitze
verwenden, um den Schenkel in Position zu halten.
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Bei einer einfachen Hülsen-Ausführungsform,
bei der die Hülse
eine ringförmige
Röhre ohne Innenloch
ist, erfordert die Befestigung des Leitungsdrahtes für gewöhnlich ein
sorgfältiges
und zeitaufwendiges mechanisches Quetschen des Leitungsdrahtes in
die Röhre.
Ferner muss bei dieser Ausführungsform
die Beschichtung mit ungebranntem Hartlötmittel zunächst auf die Schenkel der keramischen Zündvorrichtung
vor deren Einsetzen in die Röhre aufgebracht
werden. Während
des Einsetzens wird das Hartlötmittel
häufig über den
Schenkel geschmiert, wobei es häufig
die problematischen Schenkelkanten erreicht.
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Im Gegensatz dazu stellt bei der
Leitrahmen-Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung der Streifenteil des Leitrahmens eine
leicht zugängliche
flache Oberfläche
bereit, auf welcher die elektrische Verbindung gebildet wird, wodurch
die Notwendigkeit eines mechanischen Quetschens entfällt. Ferner
ermöglicht
das Lochelement des Leitrahmens eine kontrollierte Ablagerung des
Hartlötmittels, nachdem
der Schenkel in die Hülse
eingeschoben wurde, wodurch ein Verschmieren verhindert wird. Daher
hat in bevorzugten Ausführungsformen
jede Hülse
ein hindurchgehendes Loch, und der chemische Bindungsschritt wird
durch folgende Schritte ausgeführt:
- i) Abscheiden eines Aktivmetall-Hartlötmittels
in das Loch nach dem Einsetzen des Schenkels und
- ii) Aufschmelzen des Hartlötmittels.
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Nunmehr unter Bezugnahme nun auf 1 trägt schließlich die Vertiefung 1 zur
Sicherung jedes Schenkels 61 in seiner Hülse 56 bei.
Daher ist in besonders bevorzugten Ausführungsformen der Abschluss
ein Leitrahmen, dessen Hülse
ein hindurchgehendes Loch hat, dessen Dach eine Vertiefung oder
eine abstehende Haltevorrichtung hat, und ein Streifenteil, das
sich von dem zweiten Ende der Hülse
erstreckt.
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Der Leitrahmen muss elektrisch leitend
sein (um Strom von dem Leitungsdraht zu dem Hartlötmittel
zu führen).
Er muss jedoch keine besonders große Hochtemperatur-Oxidationsbeständigkeit
haben und besteht daher für
gewöhnlich
aus Metall. In einigen bevorzugten Ausführungsformen umfasst der metallische
Leitrahmenabschluss ein oxidationsbeständiges Material, ausgewählt aus
der Gruppe bestehend aus Zusammensetzungen auf Nickelbasis, die
wenigstens 85% Nickel (vorzugsweise wenigstens 95% Nickel), Ni-Cr-Legierungen, Silber,
Gold und Platin enthalten. In einigen Ausführungsformen besteht er im
Wesentlichen aus dem oxidationsbeständigen Material, das nicht
dazu neigt, bei typischen Betriebstemperaturen zwischen etwa 600 °C und 800°C feucht
zu werden. Dieses Material sollte einen Schmelzpunkt von wenigstens
485°C, vorzugsweise wenigstens
600°C haben.
Es hat für
gewöhnlich
einen CTE, der mit jenem des Hartlötmittels kompatibel ist. In
einer Ausführungsform
besteht der metallische Abschluss aus Alloy 42, einer Nickel-Eisen-Legierung, die von
Heyco Metals Inc., Reading, PA, USA, erhältlich ist. In einigen Ausführungsformen
umfasst der Leitrahmen ein darunter liegendes Substrat, das aus
einem relativ billigen Metall (wie Kupfer oder einer Legierung auf
Kupferbasis) und einer darüber
liegenden Beschichtung aus einem teureren, stärker oxidationsbeständigen Material,
wie den zuvor offenbarten, besteht. Es gibt für gewöhnlich keine Bedenken hinsichtlich
der Kompatibilität
dieser metallischen Abschlussmaterialien und der Aktivmetall-Hartlötmittel.
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In einigen Ausführungsformen hat das CHSE einen
Einsatz zwischen seinen Schenkeln, wie in US-Patent Nr. 5,786,565
offenbart, dessen Beschreibung hierin durch Bezugnahme aufgenommen
wird. In diesen Ausführungsformen,
welche diese Art von Zündvorrichtung
enthalten, ist es besonders bevorzugt, dass die Leitrahmenhülse im Wesentlichen
aus drei Wänden
besteht, wie in 5 (d.h.,
sie hat im Wesentlichen keine Lippe, die ein leichtes Einsetzen der
Art von Zündvorrichtung
behindern würde).
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In einigen Ausführungsformen wird die Zündvorrichtung
der vorliegenden Erfindung als Einsteck-Zündvorrichtung verwendet, wie
jene, die in dem zuvor besprochenen Salzer-Patent offenbart ist. In
diesen Ausführungsformen
ist ein Ende eines Stiftes, der aus einem Hochtemperaturmetall gebildet ist,
mit einem Schmelzpunkt von wenigstens 600°C (wie Ni-Cr) an dem Streifen
als Leitungsdraht befestigt. Das andere Ende des Stiftes wird dann
als Stecker für
eine Steckverbindung verwendet.
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Wegen der kritischen Rolle, welche
die Hartlötstelle
bei der Bereitstellung sowohl einer mechanischen als auch elektrischen
Verbindung spielt, wurde zunächst
angenommen, dass die Bereitstellung von soviel Hartlötmittelbeschichtung
wie möglich
eine bessere Zündvorrichtung
liefert. Gleichzeitig wurde festgestellt, dass die Konstruktion
mit einer einzigen Vertiefung von 7 natürlich die
Beschichtung mit Hartlötmittel 7 im
Wesentlichen auf die Fläche
des Lochs 9 beschränkt.
Daher wurde das Dach des Leitrahmens verändert, so dass es zwei Kontaktvertiefungen
und dazwischen ein Hartlötmittelloch
enthält. Diese
Modifikation ist in 8 dargestellt.
Da das Hartlötmittelloch 9 von 8 nun zwischen den beiden
Kontaktvertiefungen 61 liegt, ist es natürlich von der
Oberfläche
des Zündvorrichtungsschenkels
abgehoben, wodurch sich das Hartlötmittel 7 während des
Aufschmelzens frei ausbreiten und den Schenkel maximal beschichten
kann. Daher steht in einigen Ausführungsformen der Ringraum,
der das Hartlötmittelloch 9 definiert,
mit dem keramischen Schenkel 1 nicht in Kontakt. In diesem
Fall hat das Dach 55 des Leitrahmens zwei Vertiefungen 61 und
ein dazwischen liegendes Hartlötmittelloch 9, wodurch
der Hartlötmittel-Lochring
von dem Schenkel abgehoben ist und ein uneingeschränktes Verteilen
des Hartlötmittels
während
des Aufschmelzens ermöglicht.
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Wenn zusätzlich die Lippe entfernt wird
(so dass die Hülse
nur eine Basis, eine Seitenwand und ein Dach hat), kann der Zündvorrichtungsschenkel senkrecht
zu der Seitenwand ausgerichtet und auch in die Hülse eingesetzt werden, wodurch
ein Sitz entsteht, wie in 6 dargestellt
ist. Dieser Einsetzmodus hat einen besonderen Vorteil, wenn der
Zündvorrichtungsschenkel
eine unregelmäßige Form
hat, die sein Einsetzen in die Hülse
parallel zu der Seitenwand schwierig macht. In diesem Fall definieren
die parallelen Kanten 82 und 83 jedes Schenkels
eine zentrale Achse, und der Schenkel 1 ist in der Hülse 56 so
angeordnet, dass die zentrale Achse senkrecht zu der Seitenwand 53 ist.
Der Leitrahmen hat in dieser Ausführungsform zusätzlich einen
Streifen 13, der sich von der Seitenwand 53 erstreckt,
wodurch der Streifen 13 mit der zentralen Achse des Schenkels
ausgerichtet wird. Dieser Schenkel wird durch einen Presssitz in
Position gehalten, wobei das Dach 55 auch als eine in zwei
Richtungen wirkende Haltevorrichtung dient, die sich zunächst von
dem Schenkel 1 und der Basis 51 weg und dann zu
dem Schenkel 1 und der Basis 51 hin erstreckt,
um mit dem Schenkel 1 in Kontakt zu gelangen.
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Im Gegensatz dazu definieren in 1 die parallelen Kanten
jedes Schenkels eine zentrale Achse, und der Schenkel 1 ist
in der Hülse 56 so
angeordnet, dass die zentrale Achse parallel zu der Seitenwand 53 liegt.
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Vorzugsweise sind der Zündvorrichtungsschenkel
und die Hülse
so dimensioniert, dass der Schenkel einen Presssitz hat, wenn er
in die Hülse eingesetzt
wird. Dieser Presssitz ist vorteilhaft, da dieser Sitz der Anordnung
vor dem Hartlöten
Stabilität
verleiht. Der Presssitz wird vorzugsweise durch mindestens eines
von drei Mitteln erreicht. Bei dem ersten Mittel wird der Presssitz
im Wesentlichen durch eine kleinere Seitenwand (wie in 4) erreicht. Das heißt, die
Höhe 84 der
Seitenwand ist geringer als die Dicke 85 des Schenkels,
so dass während
des Einsetzens des Schenkels 1 in die Hülse der Schenkel sowohl mit
dem Dach 55 als auch der Basis 51 in Kontakt gelangt
(die sich verbiegen, um in einem leichten Winkel zueinander zu stehen),
bevor er die Seitenwand berührt.
Bei dem zweiten Mittel wird der Presssitz durch die Vertiefung 61 bereitgestellt,
wie in 1. In dieser
Ausführungsform überschreitet
die Höhe
der Seitenwand 53 die Dicke des Schenkels 1, und
entweder das Dach oder die Basis hat eine innere Vertiefung, die
sich von dieser Fläche zu
dem gegenüberliegenden
Schenkel erstreckt und einen Zwischenraum zwischen Dach und Basis
erzeugt, der kleiner als die Dicke der Zündvorrichtung ist. Wenn der
Zündvorrichtungsschenkel
in die Hülse eingesetzt
wird, kommt er daher mit der Vertiefung und der gegenüberliegenden
Wand in Kontakt, um den Presssitz zu erzeugen. Bei dem dritten Mittel wird
der Presssitz durch eine in eine Richtung wirkende Haltevorrichtung
bereitgestellt, wie in 10.
In dieser Ausführungsform überschreitet
die Höhe
der Seitenwand die Dicke des Schenkels, und entweder das Dach oder
die Basis hat eine äußere Haltevorrichtung 65,
die sich von dieser Fläche
zu dem gegenüberliegenden
Schenkel erstreckt und einen Zwischenraum zwischen Dach und Basis
erzeugt, der kleiner als die Dicke der Zündvorrichtung ist. Wenn daher
der Zündvorrichtungsschenkel
in die Hülse eingesetzt
wird, kommt dieser mit der Haltevorrichtung und der gegenüberliegenden
wand in Kontakt, um den Presssitz zu erzeugen. Als Variation der
Haltevorrichtungs-Ausführungsform
kann eine in zwei Richtungen wirkende Haltevorrichtung verwendet werden,
die einen ersten Abschnitt 86 aufweist, der sich von der
gegenüberliegenden
Fläche
entfernt, und dann einen zweiten Abschnitt 87, der zu der
gegenüberliegenden
Fläche
zurückläuft, wie
in 6.
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Der zuvor besprochene Leitrahmen
von 8 hat zwei charakteristische
Merkmale. Erstens hat sein Dach zwei Vertiefungen 61. Wenn
eine richtig dimensionierte Zündvorrichtung
in den Leitrahmen eingeschoben wird, erzeugt das Element mit zweifacher
Vertiefung einen Presssitz mit der Zündvorrichtung und hält diese
somit in Position. Zweitens hat das Dach auch ein Loch 9,
durch welches Hartlötmittel 7 einfach
aufgebracht werden kann. Obwohl diese zwei Merkmale deutliche Vorteile
bieten, wollten die Erfinder diese Konstruktion verbessern und fanden
zunächst
drei bedenkliche Bereiche: mechanische Beanspruchungen, die durch
den Presssitz erzeugt wurden, der zu Sicherung des keramischen Schenkels
in dem Leitrahmen verwendet wurde, Wärmebeanspruchungen, die durch
das Hartlöten erzeugt
wurden, und Dehnungsbeanspruchungen in dem zusammengebauten Teil
aufgrund des Gebrauchs. Die gegenwärtigen Erfinder analysierten dann
jede dieser drei Belastungssituationen für die Zündvorrichtung, die im Wesentlichen
in 8 dargestellt ist,
mit Hilfe der finiten Element-Analyse (FEA).
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Hinsichtlich der mechanischen Beanspruchungen,
die durch den Presssitz erzeugt wurden, zeigte sich, dass der Presssitz
unschädliche
kompressive mechanische Beanspruchungen in der Keramik über die
eigentliche Kontaktfläche
mit der Keramik herbeiführt,
aber auch gewisse schädliche Dehnungsbeanspruchungen
in der Fläche
herbeiführt,
welche die Kontaktfläche
unmittelbar umgibt. Die tatsächliche
Größe dieser
Dehnungsbeanspruchungen ist jedoch nicht sehr signifikant. Daher
erzeugt die Verwendung eines Presssitzes an sich nicht automatisch
wesentliche Beanspruchungen bei diesen Leitrahmenkonstruktionen.
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Beanspruchungen, die mit dem Hartlöten in Zusammenhang
stehen, erwiesen sich als die wichtigsten Beanspruchungen bei jedem
Aspekt dieser Zündvorrichtungen
mit Leitrahmen. Einfach nur die Schritte des Aufschmelzens des Hartlötmittels
bei etwa 850°C
und des anschließenden
Abkühlens
auf Raumtemperatur erzeugen signifikante Wärmebeanspruchungen über der
Hartlötmittelfläche und
Dehnungsbeanspruchungen über
deren Umfang. Diese Beanspruchungen liegen in der Größenordnung
von etwa 200 MPa. Die durch das Hartlöten herbeigeführten Beanspruchungen
an dem keramischen Schenkel und an der Keramik-Hartlötmittel-Grenzfläche erwiesen
sich als weniger bedeutend. Daher wurde das Hartlötmittel
selbst als das Merkmal der Zündvorrichtung
identifiziert, das am anfälligsten
für einen
mit dem Hartlöten
in Zusammenhang stehenden Bruch ist.
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Zusätzliche Analysen führten zu
dem Schluss, dass einfach das Ersetzen verschiedener keramischer
oder Leitrahmen-Materialien zu keinen nennenswerten Veränderungen
in der Größe der Beanspruchungen
führen
würde,
die auf das Hartlötmittel
wirken. Vielmehr könnte
eine richtige Behandlung dieser Beanspruchungen nur durch Ändern von Merkmalen
des Hartlötmittels
erreicht werden. Insbesondere erwiesen sich folgende als die wichtigsten Faktoren
dieser Merkmale:
- a) Kontrolle der flächigen Oberflächenbeschichtung
des Hartlötmittels,
- b) Art des Hartlötmittels
und
- c) Wärmeausdehnungskoeffizient
des Hartlötmittels.
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Überraschenderweise
wurde bei der finiten Element-Analyse
der Konstruktion mit zweifacher Vertiefung festgestellt, dass ein
Kompromiss bei der Menge an Hartlötmittel, welche die Oberfläche des Schenkels
bedeckt, getroffen werden muss. Das Ausmaß der Hartlötmittelbeschichtung beeinflusst den
elektrischen widerstand der Zündvorrichtung,
die Beanspruchungen, welchen die keramische Zündvorrichtung ausgesetzt wird,
und die Stärke
des Hartlötmittels,
den Hartlötbelastungen
standzuhalten. Wenn daher eine zu geringe Beschichtung des Schenkels
vorhanden ist, ist die elektrische Verbindung beeinträchtigt und
die Hartlötstelle
schwach. Wenn im Gegensatz dazu zuviel Hartlötmittel vorhanden ist, verletzen
die Beanspruchungen die Integrität der
Zündvorrichtung.
Daher besteht ein Bedarf an einer präzisen Steuerung der verwendeten
Menge an Hartlötmittel.
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Angesichts dieses Bedarfs an einer
präzisen Anordnung
des Hartlötmittels
untersuchten die gegenwärtigen
Erfinder die Stelle des aufgeschmolzenen Hartlötmittels in der Zündvorrichtung
mit zweifacher Vertiefung von 8 und
stellten fest, dass nach dem Aufschmelzen des Hartlötmittels
die Position des Hartlötmittels
extrem unterschiedlich war. Angesichts des Bedarfs an einer präzisen Steuerung der
Fläche
und Anordnung des Hartlötmittels
wurde die Position des Hartlötmittellochs
nochmals betrachtet. Die gegenwärtigen
Erfinder stellten fest, dass in dem Leitrahmen mit zweifacher Vertiefung
das Loch über
der Oberfläche
der Zündvorrichtung
angehoben war, und spekulierten, dass der Raum zwischen dem Boden
des Lochs 9 und dem Schenkel 1 einen unkontrollierten
Fluss des Hartlötmittels
ermöglichte. Daher
betrachteten die Erfinder die Konstruktion mit einfacher Vertiefung
von 7 nochmals. Im Gegensatz
zu der Konstruktion mit zweifacher Vertiefung hält der Kontakt zwischen dem
keramischen Schenkel und dem Ringraum, der das Hartlötmittelloch
definiert, wenn das Hartlötmittel
in einer Konstruktion mit einer Vertiefung aufgeschmolzen wird,
das Hartlötmittel
genau in der gewünschten
Fläche,
und somit werden Unterschiede in der Position des Hartlötmittels
beseitigt. Daher ist in einigen bevorzugten Ausführungsformen der Ringraum,
der das Hartlötmittelloch 9 definiert,
mit dem keramischen Schenkel 1 in Kontakt.
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Die finite Element-Analyse der Konstruktion mit
zweifacher Vertiefung zeigte ferner, dass der typische Hartlötvorgang
eine Restdehnung in dem Hartlötmittel
von etwa 15 bis 20% erzeugte, was signifikant ist. Wie zuvor festgehalten,
würde eine
Vergrößerung der
Hartlötmittelfläche diesen
Wert verringern, aber auch die Belastung an der Zündvorrichtung
erhöhen.
Angesichts dieses Kompromisses wurde entschieden, dass die Verwendung
eines Hartlötmittels
mit einer erhöhten
Bruchdehnung annehmbarer wäre.
Daher hat in bevorzugten Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung das Hartlötmittel eine Restdehnung von
wenigstens 22%, insbesondere wenigstens 25%.
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Obwohl die Beanspruchung, die das
Hartlötmittel
erfährt,
der wichtigste Punkt in dem Hartlötvorgang zu sein scheint, gibt
es nichtsdestoweniger eine gewisse Beanspruchung in der Zündvorrichtung,
die während
des Hartlötens
erzeugt wird, insbesondere in dem Bereich der Keramik (in der Größenordnung von
Mikrometern), der an der Kante der Hartlötmittelkante anliegt. Der CTE
des Hartlötmittels
und der Keramik unterschieden sich in dieser Auswertung um etwa
50% (d.h., der geringere Wert betrug die Hälfte des höheren wertes). Da die Restbeanspruchung
auf diesem Bereich durch weitere Verringerung der CTE-Fehlanpassung
gesenkt werden kann, ist in einigen Ausführungsformen die CTE-Fehlanpassung zwischen
dem Hartlötmittel
und der Keramik über den
Temperaturbereich von 22 bis 850°C
kleiner als 25%.
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In Bezug auf die Beanspruchungen
während des
Betriebs der Konstruktion mit zweifacher Vertiefung waren die Hauptbedenken,
dass CTE-Fehlanpassungen zwischen dem keramischen Schenkel, dem
Hartlötmittel,
dem Leitrahmenmaterial und der Einkapselung hohe Beanspruchungen
erzeugen würden.
Die finite Element-Analyse
zeigte, dass die Hauptbeanspruchungen, die daraus resultieren, in der
Keramik lägen,
aber nicht allzu groß wären, und somit
wurde die Wahrscheinlichkeit funktionsfähiger Teile mit nahezu 100%
eingeschätzt.
Dennoch wird angenommen, dass diese Beanspruchungen weiter verringert
werden könnten,
wenn die CTE-Fehlanpassung zwischen dem keramischen Schenkel und dem
Hartlötmittelmaterial
weiter verringert würde. Daher
ist in einigen Ausführungsformen
die CTE-Fehlanpassung
zwischen dem keramischen Schenkel und dem Hartlötmittel über den Temperaturbereich von
22 bis 850°C
geringer als 25%.
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Obwohl die Verwendung eines Hartlötmittellochs
in der Konstruktion mit einfacher Vertiefung dem Fachmann ein praktisches
Mittel zur präzisen Positionierung
des Hartlötmittels
bereitstellt, enthält sie
dennoch Einschränkungen.
Insbesondere wenn Hartlötmittel
durch das Hartlötmittelloch
der Konstruktion mit einfacher Haltevorrichtung von 7 (welche die Verteilungsfläche steuert)
abgegeben wird, tritt die elektrische Verbindung zwischen dem Hartlötmittel
und Leitrahmen nur um den Umfang des Hartlötmittels auf. Dieser Umfang
ist sehr dünn.
Da Elektrizität
durch diesen dünnen
Bereich wandern muss, hat der Bereich einen hohen elektrischen Widerstand.
Daher erfordert diese Konstruktion die Verwendung einer relativ
großen
Menge an Hartlötmittel, um
den Widerstand dieses Bereichs zu senken. Da jedoch eine große Menge
Hartlötmittel
Beanspruchungsprobleme verursachen kann, die mit dem CTE in Zusammenhang
stehen, ist gleichzeitig der Wunsch vorhanden, die Menge an verwendetem Hartlötmittel
zu senken. Somit stellt die Notwendigkeit einer elektrischen Leitung
durch den dünnen Rand
des Hartlötmittels
ein Problem dar.
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Daher werden in einigen Ausführungsformen (wie
in 9 dargestellt) der
Leitrahmen und der Zündvorrichtungsschenkel
durch den großen
Oberflächenbereich
des Hartlötmittels
in elektrische Verbindung gebracht, und dies erfolgt unter Verwendung eines
sogenannten "Einzelpunktkontaktes". Der Einzelpunktkontakt
wird durch das In-Kontakt-Bringen einer halbkugelförmigen Hartlötstelle 7 mit
einer massiven Haltevorrichtung 65 an dem Leitrahmen erzeugt.
Da der elektrische Kontakt sich von der Haltevorrichtung 65 durch
im Wesentlichen die gesamte Halbkugel der Hartlötstelle 7 fortsetzt,
ist das Hartlötmittel
elektrisch effizienter, und daher muss weniger Hartlötmittel
verwendet werden. Daher hat die "Einzelpunkt"-Konstruktion den
Vorteil, die Menge an Hartlötmittel,
die zur Bereitstellung eines annehmbaren elektrischen Widerstandes
an der Hartlötmittelverbindung
erforderlich ist, zu minimieren. In dieser Konstruktion wird der
Schenkel 1 sowohl über
das erste Ende 88 als auch das zweite Ende 89 der
Leitrahmenhülse
hinaus geschoben.
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Die Einzelpunktkonstruktion von 9 kann weiter durch Verwendung
einer Haltevorrichtung mit einer flachen Kontaktfläche 66 verbessert
werden, wie in 10 dargestellt.
Die flache Kontaktfläche hat
die Wirkung, die Hartlötstelle
weiter abzuflachen, wodurch der Widerstand der Hartlötstelle
verringert wird und eine noch effektivere Verwendung der Hartlötstelle
möglich
ist.
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Obwohl die Leitrahmenkonstruktion
mit Einzelpunktkontakt von 9 viele
Vorteile gegenüber den
Ausführungsformen
mit einfacher und zweifacher Vertiefung bietet, besitzt sie weiterhin
Merkmale, die bei typischen Zündvorrichtungsanwendungen Probleme
verursachen könnten.
Somit versuchten die gegenwärtigen
Erfinder, diese Probleme zu beseitigen, und stellten eine verbesserte
Leitrahmenkonstruktion her, die in 10 dargestellt
ist. Diese neuen Merkmale der verbesserten Zündvorrichtung werden nun besprochen.
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Trotz der verbesserten Einzelpunktkonstruktion
von 9 stellten die gegenwärtigen Erfinder fest,
dass weiterhin Probleme mit der elektrischen Integrität während des
Gebrauchs bestanden, und mutmaßten,
dass diese Probleme auf einen Mangel an mechanischer Integrität in der
Haltevorrichtung-Hartlötmittel-Schenkel-Verbindung
zurückzuführen seien.
Zunächst
stellten die Erfinder fest, dass bei jeder der Konstruktionen von 1, 7 bis 9 die Zündvorrichtung
schließlich
vollständig
in Zement eingebettet ist (als C in 9 dargestellt).
Die gegenwärtigen
Erfinder mutmaßten,
dass, wenn die Zündvorrichtung
auf Betriebstemperaturen erwärmt
wird, der hohe CTE des sich ausdehnenden Zements, der zwischen der
Haltevorrichtung und dem keramischen Schenkel angeordnet ist, manchmal
eine Trennung der Haltevorrichtung von dem Hartlötmittel verursachte, wodurch
die elektrische Verbindung an der Hartlötstelle in dem Trennungsvorgang
zerstört
wurde.
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Zusätzlich zeigte sich, dass der
Kontaktwiderstand der Einzelpunkt-Ausführungsformen in unerwünschter
weise 2- bis 4mal
höher als
jener der Konstruktion mit einfacher Vertiefung von 1 war (die ein Hartlötmittelloch zur Steuerung der
Hartlötmittelfläche verwendete).
Ohne sich auf eine Theorie festlegen zu wollen, wird angenommen,
dass die Federkontakt-Ausführungsform
stärker
von der Oberflächenkontaktleitfähigkeit
abhängig
ist als die Loch-Ausführungsform
und somit die Leitfähigkeit dieser
Verbindung stärker
von der Leitfähigkeit
des Leitrahmenmaterials abhängig
und daher für
eine Leitrahmenoxidation anfällig
ist.
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Daher wird die elektrische Verbindung
zwischen dem Heißoberflächenelement
und dem Leitrahmen besonders bevorzugt durch Bereitstellen einer
Hartlötstelle
in dem Loch des Leitrahmens hergestellt. In der bevorzugten Ausführungsform
(wie in 10 dargestellt)
ist die Hartlötstelle
von der Haltevorrichtung entfernt angeordnet, vorzugsweise in einem
Loch 7 in der Basis 51 gegenüber dem Dach 55, wobei
der Ringraum des Leitrahmens mit dem keramischen Schenkel in Kontakt
steht. In dieser Ausführungsform
kann Zement nicht zwischen den Leitrahmen und den keramischen Schenkel
in der Nähe
der Hartlötstelle
gelangen. Selbst wenn der Zement mit hohem CTE die gegenüberliegende
Haltevorrichtung während
des Betriebs von dem Zündvorrichtungsschenkel
wegzieht, wird somit in dieser Ausführungsform die kritische Leitrahmen-Hartlötstelle-Schenkel-Verbindung
nicht durch diese Trennung beeinflusst und die elektrische Integrität der Hartlötstelle aufrechterhalten.
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In der Konstruktion von 10 stellt eine Haltevorrichtung 65 mit
einem flachen Oberflächenbereichkontakt 66 eine
größere mechanische
Stabilität
während
der Handhabung vor dem Hartlöten
bereit.
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Ein weiteres Problem bei Konstruktionen
mit einfacher Vertiefung, zweifacher Vertiefung und Einzelpunktkontakt
betrifft die Verwendung einer Innenwand 54 (oder "Lippe") in jedem Leitrahmen.
wie zuvor festgestellt wurde, tragen diese Lippen dazu bei, die
Stabilität
der Anordnung während
der Handhabung vor dem Hartlöten
aufrechtzuerhalten und zu gewährleisten,
dass die Zündvorrichtungsschenkel gerade
bleiben. Wenn die Leitrahmen 56 jedoch über das Ende jedes Schenkels
einer Zündvorrichtung vom
Haarnadeltyp in Position gelegt werden, weisen die Innenwände 54 des
leitenden Leitrahmens zueinander und kommen sehr nahe zueinander.
Da der Abstand von Schenkel zu Schenkel ohne Leitrahmen für gewöhnlich bereits
sehr gering ist (nur etwa 37/1000 eines Zolls) und jede Leitrahmen-Innenwand
eine signifikante Dicke hat (etwa 10/1000 eines Zolls), verringert
das Vorhandensein der Innenwände den
effektiven Abstand zwischen den Schenkeln um etwa 50%, wodurch die
Gefahr eines Kurzschlusses (über
den Wandzu-Wand-Kontakt) deutlich erhöht wird. Diese Gefahr ist besonders
problematisch, da die Schenkel von Zündvorrichtungen mit Haarnadelkonstruktion
bekannt für
ihre Fähigkeit
sind, sich etwas zu biegen. Tatsächlich
waren beim anfänglichen Testen
der Konstruktion, im Wesentlichen wie in 1 dargestellt, die Zündvorrichtungen in einigen Hochspannungs-Testsituationen von
Kurzschlüssen geplagt.
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Zusätzlich stellt die Lippe 54 der
Zündvorrichtung
von 1 ein zusätzliches
Konstruktionsproblem dar. Obwohl viele keramische Zündvorrichtungen
eine Haarnadelgeometrie aufweisen, enthalten andere keramische Zündvorrichtungen
(wie jene, die in US-Patent
Nr. 5,786,565 offenbart sind) einen massiven Einsatz zwischen ihren
Schenkeln. Obwohl dieser Einsatz für eine zusätzliche Stütze für die Zündvorrichtung sorgen kann,
stellt er ein Hindernis für
ein leichtes Einsetzen der Zündvorrichtungsschenkel
in die Leitrahmen in Richtung A dar.
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Schließlich wurde angenommen, dass
das Vorhandensein dieser Lippen den Fluss des feuerfesten Zements
behindert, der zum Einkapseln der Zündvorrichtung verwendet wird.
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Daher wird in der bevorzugten Ausführungsform
(wie in 5 und 10 dargestellt) die innere
Lippe jedes Leitrahmens entfernt, wodurch ein Leitrahmen entsteht,
der nur drei Wände
hat. Die lippenlose Konstruktion von 5 und 10 hält den effektiven Abstand zwischen
den leitenden keramischen Schenkeln aufrecht (wodurch das erhöhte Risiko
eines Kurzschlusses beseitigt wird) und ermöglicht ein leichtes Einsetzen
der keramischen Zündvorrichtungen
vom Haarnadeltyp, zwischen deren keramischen Schenkeln Einsätze angeordnet
sind.
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Ein weiteres Problem bei den Konstruktionen mit
einfacher Vertiefung und zweifacher Vertiefung von 1, 7 bis 9 betrifft deren Verwendung
von kreisförmigen
Hartlötmittellöchern. Ein
kreisförmiges Loch
hat die Vorteile, die Wirksamkeit der Eigenschaft des Hartlötmittels,
eine gute elektrische Verbindung zu bilden, zu maximieren und für gewöhnlich gleichmäßige Beanspruchungen
an seinen Kanten bereitzustellen. In Fällen jedoch, in welchen relativ große Kontaktflächen von
Hartlötmittel
erforderlich sind, bringt die ständige
Ausdehnung des Kreises die Kante des Hartlötmittels zu dem Kantenbereich
des Zündvorrichtungsschenkels.
Da von der Kante des Schenkels bekannt ist, dass sie relativ häufig Fehler aufweist,
die mit der maschinellen Bearbeitung zusammenhängen, ist das Ausdehnen des
Hartlötmittels
in den Kantenbereich unerwünscht.
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Daher ist in einer bevorzugten Ausführungsform
(wie in 5 dargestellt)
das Hartlötmittelloch entlang
der Richtung des Schenkels länglich.
Dies hat den Vorteil, dass die Oberflächenbeschichtung mit Hartlötmittel
vergrößert wird,
ohne zu nahe zu den problematischen Seitenkanten des Schenkels zu gelangen.
Daher ist in einigen Ausführungsformen die
Hartlötmittelbeschichtung
durch eine nicht gleichachsige Kontaktfläche mit einem Längenverhältnis von
wenigstens 1,5 : 1 gekennzeichnet, deren Hauptachse entlang der
Länge des
Schenkels verläuft.
Vorzugsweise ist die Form ein Oval.
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Ein weiteres Problem bei der Konstruktion mit
einfacher Haltevorrichtung von 1 betrifft
die Verwendung eines V-förmigen
Streifens 13. Wie zuvor festgehalten wurde, wird ein Leitungsdraht
in die V-förmige
Mulde des Streifens 13 gelegt, und dann werden die Seitenwände der
Mulde mechanisch zusammengequetscht, wodurch eine mechanisch sichere
elektrische Verbindung zwischen dem Leitrahmen und dem Leitungsdraht
gebildet wird. Es hat sich jedoch gezeigt, dass die Kraft dieses
Zusammenfügeschrittes
so signifikant ist, dass sie häufig
zu einem Bruch der Zündvorrichtung
und/oder des aufgeschmolzenen Hartlötmittels führte. Es zeigte sich, dass
die Sicherheit dieser mechanischen Verbindung unterschiedlich war,
was zu unerwünschten
Unterschieden in den elektrischen Eigenschaften der Zündvorrichtung
führte.
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Daher wird in der bevorzugten Ausführungsform
(wie in 5 dargestellt)
auf die V-förmige
Mulde verzichtet, die durch einen einfachen flachen Streifen 13 ersetzt
wird. In dieser Ausführungsform wird
die Leitungsdraht-Leitrahmen-Verbindung durch Widerstandsschweißen des
Leitungsdrahtes an den Leitrahmenstreifen gebildet. Da die Kraft,
die zur Bildung dieser Verbindung notwendig ist, gering ist, ist die
Gefahr eines Bruchs entweder des Zündvorrichtungsschenkels oder
der Hartlötstelle
ebenfalls gering. Ferner zeigte sich, dass die Schweißverbindung ein
ziemlich reproduzierbares Ergebnis im Sinne der elektrischen Eigenschaften
lieferte. Aus diesen beiden Gründen
ist die Option mit einem widerstandsgeschweißten Streifen besser als die
Ausführungsform mit
V-förmiger
Mulde. Somit hat in bevorzugten Ausführungsformen der Leitrahmen
einen Streifen 13, und der Leitungsdraht wird an den Streifen
widerstandsgeschweißt.
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Ein weiteres Problem bei der Konstruktion mit
einfacher Haltevorrichtung von 1 betrifft
ihre relative Unfähigkeit,
eine Mehrzahl von verschiedenen Zündvorrichtungskonstruktionen
mit verschiedenen Abständen
zwischen den Mittellinien ihrer Schenkel aufzunehmen. Wie zuvor
festgehalten wurde, ist es wünschenswert,
die Hartlötkontaktfläche auf
jedem keramischen Schenkel zu zentrieren. Es ist jedoch auch wünschenswert,
denselben Satz Leitrahmen für
so viele verschiedene Zündvorrichtungskonstruktionen
wie möglich
zu verwenden. Da keramische Zündvorrichtungen
mit jeder Art von Schenkelabstand und Schenkeldicke erhältlich sind,
unterscheidet sich der Abstand zwischen den Mittellinien der Schenkel
von Zündvorrichtung
zu Zündvorrichtung.
Daher bietet die Verwendung eines einzigen Satzes bereits verbundener
Leitrahmen (die einen unveränderlichen
Abstand zwischen ihren entsprechenden zentrierten Hartlötkontaktflächenlöchern, die
auf den Dächern
zentriert sind, aufweisen) nicht die gewünschte Zentrierung der Hartlötkontaktfläche auf
den Zündvorrichtungsschenkeln
für jede
Konstruktion.
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Da der Wunsch groß ist, denselben Basissatz
Leitrahmen für
so viele verschiedene Zündvorrichtungskonstruktionen
wie möglich
zu verwenden, entschieden die gegenwärtigen Erfinder, die Position des
Hartlötkontaktflächenlochs
in Positionen zu ändern,
die sich nicht in der Mitte des Leitrahmens befanden, um zu gewährleisten,
dass das Hartlötmittel immer
auf dem darunter liegenden keramischen Schenkel zentriert ist. Daher
ist in einigen Ausführungsformen
(wie in 5) das Hartlötmittelloch 9 nicht
auf dem Dach des Leitrahmens zentriert.
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Die Zündvorrichtungen der vorliegenden
Erfindung können
in vielen Anwendungen, einschließlich Gasphasenkraftstoffzündungsanwendungen,
wie Öfen
und Küchengeräten, Fußleistenheizungen, Gas-
oder Ölboilern
und Kochflächen
verwendet werden. Da das System keine temperaturempfindliche Lötmittelschicht
mehr enthält
(die bei etwa 635°C schmilzt),
kann das System in Anwendungen verwendet werden, in welchen die
Betriebsatmosphäre 635°C übersteigt.
Dieses Merkmal hat einen besonderen Vorteil bei Kochfeldanwendungen,
bei denen die Temperatur im Bereich des Abschlusses mehr als 635°C beträgt.