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Gegenstand der Erfindung sind flüssige Suspensionen
von Nahrungsmitteln, wie zum Beispiel Soßen, Backhilfsmittel-Zusammensetzungen, Überzugszusammensetzungen
für Nahrungsmittelartikel
und insbesondere eine Geschmacks- und/oder Gewürzstoff-Zusammensetzung für Nahrungsmittelartikel,
wie zum Beispiel Snack-Nahrungsmittel. Gegenstand der Erfindung
sind auch Nahrungsmittelartikel, die mit den Zusammensetzungen beschichtet
sind und Verfahren zur Herstellung und Verwendung der Zusammensetzungen.
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Hintergrund der Erfindung
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Snack-Nahrungsmittel, wie zum Beispiel
Kartoffel-Crisps, Maischips und Pork-Scratchings werden gewöhnlich mit
einer Gewürz-
oder Geschmacksstoff-Zusammensetzung überzogen,
um die oft fade schmeckenden Nahrungsmittelartikel 1 schmackhaft
zu machen. Derartige Überzugszusammensetzungen
können
vorwiegend aus einem Gewürz,
wie zum Beispiel Salz (z. B. im Fall von Kartoffel-Crisps), bestehen
oder können
eine komplexere Zusammensetzung aufweisen.
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Das Überzugsverhalten von Suspensionen
wird in der Arbeit von E.R. Lang und C.K. Rha, Journal of Food Science,
Vol. 47 (1981), 324–325,
besprochen, die Tests offenbart, die unter anderem an Zucker-in-Öl-Suspensionen
durchgeführt
wurden. Die Autoren stellten fest, dass Suspensionen mit einem Zuckergehalt
von 1–30
% auf einer Glasplatte einen dickeren Überzug ergaben, wenn es sich
bei dem Zucker um einen relativ grobkörnigen Zucker (Partikel mit
einem Durchmesser von 446–463
Mikrometern) handelte, dass aber die Suspensionen mit einem Zuckergehalt
von 60 % dickere Überzüge ergaben,
wenn Puderzucker (22–31
Mikrometer im Durchmesser) verwendet wurde.
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Das Verhalten von Nahrungsmittelsuspensionen
wird (obwohl nicht im Sinne eines Überzugs) auch in einer Anzahl
von Patenten an Procter & Gamble
in Bezug auf Nusspasten, Nussaufstriche und Nussbutter besprochen,
siehe insbesondere US-A-5693357, US-A-5518755 und WO-A-96/21364.
Die in den vorstehenden Dokumenten offenbarten Suspensionen, die
relativ hohe Feststoffkonzentrationen (größer als 50 %) enthalten und
als ausstreichbar beschrieben werden, werden unter Verwendung eines
Mahlverfahrens mit hoher Scherung gemahlen, um monomodale Suspensionen
mit sorgfältig
kontrollierten Partikelgrößenverteilungen
zu ergeben.
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EP-A-O 021 483 (auch an Procter & Gamble) offenbart
geschmacksverstärkende
Zusammensetzungen, die mikrofeine Salze mit Partikelgrößen von
1 bis 10 Mikron aufweisen.
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US-A-4,375,483 (Procter & Gamble) offenbart
eine geschmacksverstärkende
Fettzusammensetzung, die Salz, Lecithin und ein hydrophiles pyrogenes
Siliciumdioxid enthält.
Es wird angegeben, dass die Kombination aus Salz und Lecithin eine
synergistische Verbesserung der Antiklebeigenschaften der Fettzusammensetzung
bereitstellt.
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Überzugszusammensetzungen
werden in der Regel auf einen Nahrungsmittelartikel (z. B. Snack-Nahrungsmittel)
durch Sprüh-,
Trommel- oder Eintauchverfahren appliziert, worin der Überzug als
eine Suspension oder ein Pulver dargestellt wird. Ein erhebliches
Problem mit derzeitigen Überzügen besteht
dann, dass sie oft schlecht an dem Nahrungsmittelsubstrat haften,
was dazu führt,
dass ein erheblicher Anteil des Überzugs
von dem Nahrungsmittelsubstrat abfällt, wodurch es die Überzugsmaschinen
verstopft. Hierbei handelt es sich nicht nur um eine Verschwendung
von Materialien, sondern es ist zusätzlich auch zeit- und arbeitsaufwendig, da
es notwendig ist, die Maschinen in regelmäßigen Abständen anzuhalten, um den angesammelten Überzugsabfall
zu entfernen.
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EP-A-O 518 507 (Pauls plc) offenbart
ein Verfahren zur Herstellung eines Geschmacksstoffmaterials zur
Anwendung an einer Snack-Nahrungsmittelbasis durch Mahlen der Partikel
des pulverförmigen
Geschmacksstoffs in Öl
zu einer Größe von weniger
als 20 Mikron. Es wird jedoch auf Seite 2 dieses Dokumentes angegeben,
dass sich die Verwendung üblicher
freifließender
Mittel, wie zum Beispiel Tricalciumphosphat und explodiertes Siliciumdioxidpulver,
nachteilig auf das Verfahren auswirkt, wobei sie dazu neigen, Gelierung
des Geschmacksstoffgemisches aufgrund des Mahlschrittes zu verursachen.
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Es ist eine erfindungsgemäße Aufgabe,
den vorstehend erwähnten
Problemen zu begegnen oder sie mindestens weitgehend zu lindern
und eine Überzugszusammensetzung
bereitzustellen, welche eine verbesserte Haftung an dem Nahrungsmittelartikel
aufweist, wodurch die Häufigkeit
reduziert wird, mit der die zum Applizieren des Überzugs verwendeten Maschinen
gereinigt und die Produktion angehalten werden muss.
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Eine weitere erfindungsgemäße Aufgabe
besteht darin, ein Verfahren und eine Zusammensetzung bereitzustellen,
die mit üblichen
freifließenden
Mitteln, wie zum Beispiel des vorstehend erwähnten Typs, kompatibel sind.
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Ein weiteres mit Suspensionen einhergehendes
Problem besteht darin, dass derzeitige Suspensionen häufig in
dem Sinne relativ instabil sind, dass nach einer relativ kurzen
Zeit Trennung und/oder Sedimentation der Feststoffe stattfindet.
Folglich besteht ein Mangel an Gleichförmigkeit der Überzüge, der
wiederum zu „Hot-Spots" des Geschmacks oder
Stellen führen
kann, an denen wenig oder überhaupt
kein Geschmack vorhanden ist.
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Es ist folglich eine noch weitere
erfindungsgemäße Aufgabe,
eine Überzugszusammensetzung
bereitzustellen, worin die Geschmacks- und Gewürzstoffe gleichmäßiger über den
Nahrungsmittelartikel ausgebreitet sind, wodurch eine größere Geschmackskonsistenz
gewährleistet
wird
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Das Problem des Ausfallens und der
Sedimentation von Nahrungsmittelsuspensionen ist auch in vielen
anderen Bereichen der Nahrungsmitteltechnologie evident, wie zum
Beispiel bei der Herstellung von Soßen (z. B. zum Anbieten mit
gekochten Nahrungsmittelgerichten), und deshalb stellt die Bereitstellung
einer Lösung
für die
mit diesen anderen Nahrungsmittelsuspensionen begegneten Problemen
eine andere erfindungsgemäße Aufgabe
dar.
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Zusammenfassung
der Erfindung
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Es wurde nun festgestellt, dass durch
sorgfältige
Kontrolle der Partikelgrößen der
Feststoffe in der Suspension stabilere flüssige Suspensionen erhalten
werden können,
damit das Ausfallen der Bestandteile aufgehalten oder weitgehend
verhindert wird. Im Kontext von Überzügen für Snack-Nahrungsmittel
bedeutet dies, dass der Geschmacksstoff und/oder Gewürzstoff
in den Überzügen mit
viel größerer Konsistenz
und mit einer weitgehend reduzierten Notwendigkeit appliziert werden
können,
die Produktionsläufe
zum Reinigen der Ausrüstung
zwecks Entfernung des Überzugsmaterials,
das nicht an dem Nahrungsartikel haften konnte, anhalten zu müssen.
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In einem ersten erfindungsgemäßen Aspekt
wird demgemäß eine Flüssignahrungsmittel-Zusammensetzung
in der Form einer Suspension aus Nahrungsmittelpartikeln in einer
Trägerflüssigkeit,
ausschließlich Zucker-in-Öl-Suspensionen und
Nusspasten und Nussbutter bereitgestellt, wobei die Partikel eine
mittlere Partikelgröße von weniger
als 100 Mikrometer und eine Partikelgrößenverteilung aufweisen, wobei
der d[0,5]-Wert weniger als 100 Mikrometer und der d[0,9]-Wert weniger
als 300 Mikrometer beträgt.
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Unter "Zucker-in-Öl-Suspensionen" versteht man eine
Suspension, die weitgehend nur aus Zucker und Öl, wie zum Beispiel einer Suspension
des in Lang et al. offenbarten Typs (idem) besteht.
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Die erfindungsgemäßen Nahrungsmittelsuspensionen
sind in der Regel gießbare
oder pumpbare Suspensionen, d. h. Suspensionen, die bei Raumtemperatur
oder bei vorsichtiger Erwärmung
auf eine Temperatur von bis zu 50 °C (z. B. bis zu 45 °C) eine Viskosität aufweisen,
wobei sie aus einem Behälter
gegossen werden können
oder in einem Flüssigkeitstransport-
oder Flüssigkeitsverteilungssystem,
z. B. durch eine Rohrleitung, ohne die Verwendung übermäßiger Drücke, umgepumpt
werden können.
[0018] Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
liegen in der Form von Suspensionen vor, in denen in der Regel der
Feststoffgehalt in der Größenordnung
von ca. 15 Gew.-% bis 55 Gew.-%, zum Beispiel von 20 Gew.-% bis
49 Gew.-%, bevorzugt von 25 Gew.-% bis 35 Gew.-%, z. B. ca. 30 Gew.-%
liegen kann.
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Die Trägerflüssigkeit kann im Wesentlichen
Wasser oder ein Gemisch mit einer mischbaren, nicht wässrigen
Flüssigkeit
umfassen oder aus ihnen bestehen, oder die Trägerflüssigkeit kann eine sein, die
mit Wasser nicht mischbar ist. In einer Ausführungsform ist die Trägerflüssigkeit
ein Öl.
Die Trägerflüssigkeit
kann gegebenenfalls aufgelöste
Substanzen enthalten.
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Beisspiele von Nahrungsmittelsuspensionstypen
sind funktionelle Nahrungsmttelsuspensionen, wie zum Beispiel Getränke (z.
B. Stimulans-Suspensionen, isotonische/Energiegetränke, Aufbaugetränke/Getränke zur
Behandlung Jetlag-bedingter Störungen),
Soßen
(z. B. Soßen,
ausgewählt
aus Curry-, Knoblauch-, Bechamel-, Tomaten-, Käse-, Butter-, Fleisch-, Schokoladen-,
Vanille- und Zitronensoßen),
Glasuren, Bouillons, Marinaden und Custards, Backhilfsmittel-Suspensionen,
Ausbeuteverbesserer, Phosphatsuspensionen, funktionelle Proteinsuspensionen, Überzugssuspensionen
(z. B. für
Snack-Nahrungsmittel), Konservierungsmittel, Farbstoffe und Farbstoff-Systeme
und Ausbackteige.
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In einem bevorzugten erfindungsgemäßen Aspekt
wird eine Überzugszusammensetzung
(mit Ausnahme einer Zucker-in-Öl-Suspension
oder einer Nussbutter oder eines Nussaufstrichs) zum Überzug eines Nahrungsmittelartikels
bereitgestellt, wobei die Überzugszusammensetzung
in der Form einer Suspension aus Partikeln in einem Trägeröl vorliegt,
wobei die Partikel eine mittlere Partikelgröße von weniger als 100 Mikrometern
und eine Partikelgrößenverteilung
aufweisen, wobei der d[0,5]-Wert weniger als 100 Mikrometer ist
und der d[0,9]-Wert weniger als 300 Mikrometer ist.
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In einer besonders bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform
stellt eine Überzugszusammensetzung
(mit Ausnahme einer Zucker-in-Öl-Suspension
oder einer Nussbutter oder eines Nussaufstrichs) zum Überzug eines
Nahrungsmittelartikels (wie zum Beispiel eines Snack-Nahrungsmittels)
bereit, wobei die Überzugszusammensetzung
in der Form einer Suspension von Partikeln in einem Trägeröl vorliegt,
wobei die Partikel eine mittlere Partikelgröße von weniger als 50 Mikrometern
(zum Beispiel weniger als 20 Mikrometern, bevorzugt weniger als
15 Mikrometern) und eine Partikelgrößenverteilung aufweisen, wobei
der d[0,5]-Wert bevorzugt weniger als 20 Mikrometer beträgt, wobei
die Zusammensetzung einen Feststoffgehalt von 20 Gew.-% bis 49 Gew.-%
(bevorzugt von 20 % bis 35 %, zum Beispiel 25 % bis 35 %) aufweist
und einen freifließenden
Geschmacksverstärker
enthält.
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In einem anderen bevorzugten erfindungsgemäßen Aspekt
wird ein Snack-Nahrungsmittelartikel
bereitgestellt, der mit einer Überzugszusammensetzung
wie hierin vorstehend definiert überzogen
ist.
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Der Begriff „d[0,5]", wie hierin verwendet, betrifft die
Bereichsbreite der Partikelgrößen, die
50 % der Partikel enthalten. Wenn zum Beispiel folglich 50 % der
Partikel von einer Größe im Bereich
von 20 Mikrometern bis 50 Mikrometern liegen, beträgt der d[0,5]-Wert
50 – 20
= 30. Auf ähnliche
Weise beziehen sich die Begriffe „d[ 10]" bzw. „d[90]" auf die Breiten der Partikelgrößenbereiche,
die 10 % bzw. 90 % der Partikel enthalten. Die d[0,1 ]- , d[0,5]-
und d[0,9]-Werte stellen folglich ein Mittel zur Bestimmung und
Definition der Partikelgrößenverteilung
in der Suspension dar. Es ist bevorzugt, dass die Partikelgrößenverteilung
dergestalt kontrolliert wird, dass der d[0,5]-Wert weniger als 20
Mikrometer, in der Regel weniger als 15 Mikrometer und am bevorzugtesten
weniger als 10 Mikrometer beträgt.
Es ist auch bevorzugt, dass der d[0,9]-Wert weniger als 250 Mikrometer,
zum Beispiel weniger als 200 Mikrometer, bevorzugt weniger als 50
Mikrometer beträgt.
Es ist weiter bevorzugt, dass der d[0,1]-Wert weniger als 10 Mikrometer beträgt.
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Die Partikelgrößen, auf die vorstehend Bezug
genommen wurde, sind die Partikelgrößen, die unter Verwendung des „Mastersizer"-Laser-Partikelgrößenbestimmungsgerätes, das
von Malvern Instruments Ltd, Malvern, GB, erhältlich ist, gemessen werden
können.
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In einer bevorzugten erfindungsgemäßen Ausführungsform
enthält
die Überzugszusammensetzung Partikel
mit einer mittleren Partikelgröße von weniger
als 50 Mikrometer (zum Beispiel weniger als 20 Mikrometern, bevorzugt
weniger als 15 Mikrometern) und eine Partikelgrößenverteilung dergestalt, dass
der d[0,5]-Wert weniger als 20 Mikrometer beträgt.
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In einer bevorzugteren Ausführungsform
weist die Überzugszusammensetzung
eine Partikelgrößenverteilung
dergestalt auf, dass der d[0,1]-Wert weniger als 8 Mikrometer (z.
B. weniger als 5 Mikrometer), der d[0,5]-Wert weniger als 15 Mikrometer
(z. B. weniger als 10 Mikrometer) und der d[0,9]-Wert weniger als
25 Mikrometer (z. B. weniger als 20 Mikrometer] beträgt.
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Es ist bevorzugt, dass die Partikelgrößenverteilung
monomodal ist, d. h. die Partikel weisen anstelle mehrerer überlappender
Größenverteilungskurven
nur eine einzelne Größenverteilungskurve
auf. In Zusammensetzungen, in denen die Komponenten vor dem Mischen
getrennt zerkleinert werden und signifikant unterschiedliche mittlere
Partikelgrößen und
-größenverteilungsprofile
aufweisen, kann die Größenverteilungskurve
des Gemischs mehrere Peaks und/oder Schultern zeigen. In einer monomodalen
Suspension sollte die Größenverteilungskurve
dagegen die Form einer einzelnen Gaußschen Kurve mit keinen zusätzlichen
Peaks oder Schultern annehmen. Solche monomodalen Partikelverteilungen
können
entweder durch Vermahlen der Komponenten getrennt auf eine gewünschte konsistente
Partikelgröße oder
durch Mischen der Komponenten und Vermahlen der Mischung oder des
Gemischs zusammen auf die gewünschte
Größe erreicht
werden.
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Durch Kontrolle der Partikelgrößenverteilung
in der Suspension wurde festgestellt, dass die Suspensionen nicht
nur viel stabiler sind, d. h. sie trennen sich beim Stehen nicht
so bereitwillig, sondern dass sie sehr weitgehend verbesserte Adhäsionsmerkmale
aufweisen. Es wird angenommen, dass die Verbesserung der Adhäsion aufgrund
der erhöhten
Viskosität
der Suspensionen entsteht, und es wurde festgestellt, dass gute Adhäsionseigenschaften
aus Suspensionen resultieren, die eine Viskosität im Bereich von 30 mPas–1 bis
200 MPas–1 aufweisen.
Die vorstehenden Viskositätszahlenangaben
beziehen sich auf Viskositäten,
die unter Verwendung eines auf 45 °C eingestellten Wasserbades
und einem Brookfield DV-1-Viskosimeter mit einer Spindel Nr. 2,
die bei 100 U/min rotiert, gemessen werden.
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In einer erfindungsgemäßen Ausführungsform
sind die Überzugszusammensetzungen
als Überzüge für Snack-Nahrungsmittelartikel
beabsichtigt. Beispiele von Snack-Nahrungsmittelartikeln schließen Nahrungsmittelartikel
ein, die extrudiert und/oder gebraten und/oder gebacken und/oder
durch Plattenbildung geformt und/oder rekonstituiert werden und
die zum Beispiel aus Wurzel- oder Knollenpflanzen, wie zum Beispiel Kartoffeln,
Getreide, wie zum Beispiel Weizen, Gemüse aus nicht Wurzelpflanzen
und Hülsenfrüchten geformt sind,
Mehl daraus hergestellt wurde oder Stärken daraus extrahiert wurden,
wobei besondere Beispiele Maismehl, Grieß oder Weizenmehl, Reis oder
Reismehl, Erdnüsse
und andere Nüsse
sind.
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Besondere Beispiele für Snack-Nahrungsmittel
sind aus Kartoffeln und anderem Gemüse und Früchten gebildete Crisps und
Chips, einschließlich
rekonstituierter Formen davon, Bretzeln (z. B. Minibretzeln oder Bretzelkekse),
Tortilla-Chips, Salzgebäck
und süße Kekse,
extrudierte expandierte Snack-Artikel, wie zum Beispiel die unter
den Warenzeichen „Wotsits" und „Monster
Munch", aus Kartoffeln
oder Getreidemehl gebildeten Ringe (Collets) oder Reifen (Hoops,
zum Beispiel unter dem Warenzeichen „Hula Hoops" verkaufte Reifen,
gesäuerte
oder ungesäuerte
gebackene Teigprodukte, gebratene Brot-Snack-Nahrungsmittel, wie
zum Beispiel Croûtons,
Croûtonscheiben,
Schweinefleischrinden (Pork-Scratchings) und Popcorn.
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Wenn die erfindungsgemäßen Suspensionen Überzugszusammensetzungen
sind, umfassen sie in der Regel (oder bestehen sie im Wesentlichen
aus) Geschmacks- oder Gewürzkomponenten
und optional aus Verdünnungsmitteln
oder Trägem
dafür.
Die Geschmacks- und Gewürzkomponenten
der Suspensionen können
jedweden einen oder mehrere Bestandteiltyp(en) umfassen, ausgewählt aus
Basismaterialien, aromatisierten Basismaterialien, Verarbeitungshilfsmitteln,
sauren Basismaterialien, Geschmacksstoffen, Kräutern und Gewürzen, Geschmacksverstärkern, Farbstoffen
und künstlichen
Süßstoffen.
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Beispiele von Basismaterialien schließen Zucker,
wie zum Beispiel Saccharose, Glucose (z. B. Dextrose), Fructose,
Lactose und Maltose und Natriumchlorid ein. [0034] Aromatisierte
Basismaterialien schließen Zwiebelpulver,
Tomatenpulver, Milchproduktpulver, wie zum Beispiel Milch-, Molken-
und Caseinpulver, Knoblauchpulver, andere Gemüsepulver und Käsepulver
ein.
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Verarbeitungshilfsmittel schließen Mittel
ein, die zur Verbesserung der Eigenschaften der Suspensionen und
zur Unterstützung
des Herstellungsverfahrens beabsichtigt sind, die aber nicht unbedingt
der Suspension einen Geschmack verleihen. Beispiele schließen freifließende Geschmacksverstärker und
Netzmittel/Anfeuchtungsmittel ein, wobei es sich bei besonderen
Beispielen um Öle/Glyceride,
Phosphate und Siliciumdioxide handelt.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
enthalten die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen
freifließende
Geschmacksverstärker,
wie zum Beispiel Phosphate, zum Beispiel Calciumphosphate, z. B.
Tricalciumphosphat.
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Saure Basismaterialien können eingeschlossen
werden, zum Beispiel, um den Eindruck oder Geschmack einer Frucht
oder einer anderen sauren Substanz zu erwecken (z. B. um einen Zitrus-,
Apfel- oder anderen Fruchthintergrund bereitzustellen), und Beispiele
schließen
Säuren,
wie zum Beispiel Zitronen-, Ascorbin-, Äpfel-, Bernstein-, Weinsäure und
Salze der Säuren,
wie zum Beispiel Acetate und Citrate ein.
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Beispiele von Geschmacksstoffen sind
natürliche
Geschmacksstoffe (z. B. Extrakte, wie zum Beispiel Oleoharze), Pulver,
Lösungen
oder Pürees
aus natürlichen
Geschmacksquellen und Geschmacksstoffe, die Geschmacksspitzen enthalten,
die mit natürlich
vorkommenden Geschmacksstoffen identisch oder im Wesentlichen identisch
sind. Besondere Beispiele von Geschmacksstoffen schließen insbesondere
Käse-,
Milchprodukt-, pikante Fleisch-, Gemüse-, Frucht- und Fischgeschmacksstoffe
ein. Synthetische Geschmacksstoffe schließen Maillard-Reaktanten und
Reaktionsprodukte, einschließlich
Amadori- und Heyns-Umlagerungsprodukten und Produkte nach der Umlagerung
ein.
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Die Gewürze und Geschmacksstoffe können eines
oder mehrere einer großen
Anzahl von Kräutern und
Gewürzen,
zum Beispiel in frischer, getrockneter, pulverförmiger oder flockiger Form
oder Extrakte davon und spezifische Beispiele von Kräutern und
Gewürzen
enthalten und schließen
schwarzen und weißen
Pfeffer, Paprika, Chilli, Kurkuma, Cayenne, Koriander, Ingwer, Piment,
Zimt und Muskat ein.
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Beispiele von Geschmacksverstärkern schließen auf
Hefe basierende Bestandteile, wie zum Beispiele Hefeextrakte und
hydrolysierte Gemüseproteine,
wie zum Beispiel hydrolysiertes Sojaprotein und geschmacksverstärkende Salze,
wie zum Beispiel Mononatriumglutamat ein.
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Farbstoffe können eingeschlossen werden,
und bei diesen kann es sich entweder um die von natürlicher
oder synthetischer Herkunft handeln. Beispiele von Geschmacksstoffen
schließen
Karamel, sich von Pflanzen herleitende Farbstoffe, wie zum Beispiel
Anthocyanine, Kurkuma, Paprika und Beta-Caroten und nicht toxische
Färbemittel,
wie zum Beispiel Gelborange ein.
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Um den Kaloriengehalt des Überzugs
zu senken oder aus zahngesundheitlichen Gründen kann Süßung teilweise oder vollkommen
durch künstliche
Süßstoffe,
wie zum Beispiel Aspartam, Saccharin und Acesulfam-K oder durch
natürlich
vorkommende Nichtzucker-Süßstoffe,
wie zum Beispiel Glycyrrhizinat bereitgestellt werden.
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Salzersatzstoffe können gegebenenfalls
auch eingeschlossen werden, und Beispiele schließen Kaliumchlorid und Natriumchlorid/Kaliumchlorid-Gemische
ein.
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Zum Ausfüllen der Geschmacks- und Gewürzkomponenten
können
ein oder mehrere Verdünnungsmittel
oder Feststoffträger
eingeschlossen werden, und Beispiele dieser Verdünnungsmittel und Träger schließen die
ein, die im Wesentlichen eine oder mehrere Substanzen) umfassen
oder aus ihr/ihnen bestehen, ausgewählt aus:
- (a)
Proteinen, z. B. Milchproduktproteinen, wie zum Beispiel Vollmilch-
oder Magermilchpulver, Molkenpulver und Molkenpermeat und von Pflanzen
hergeleitete Proteine, wie zum Beispiel Sojaprotein;
- (b) Kohlenhydrate, wie zum Beispiel Zucker, z. B. Monosaccharide,
wie zum Beispiel Dextrose oder Disaccharide, wie zum Beispiel Lactose,
Stärken,
modifizierte Stärken
und Maltodextrine;
- (c) Cellulose-Derivate, wie zum Beispiel mikrokristalline Cellulose,
Methylcellulose, Hydroxypropylmethylcellulose, Carboxymethylcellulose
und
- (d) inerte Mehlsorten und Stärken,
z. B. Getreide- und Kartoffelmehl und -stärken.
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Um den Überzugskomponenten andere wünschenswerte
Eigenschaften zu verleihen, können
verschiedene Hilfssubstanzen eingeschlossen werden. Diese Hilfssubstanzen
können
zum Beispiel ausgewählt werden
aus:
- (a) Säureregulatoren
und Puffern, wie zum Beispiel Citronen-, Wein-, Äpfel-, Ascorbin-, Bernstein-,
Propion- und Essigsäuren
und Salzen davon, Phosphaten (z. B. sauren Phosphaten und Phosphaten,
wie zum Beispiel Calciumphosphat; und basischen und alkalischen
Säureregulatoren,
zum Beispiel Carbonaten, wie zum Beispiel Natriumcarbonat, Bicarbonaten,
wie zum Beispiel Natriumbicarbonat und Hydroxiden, wie zum Beispiel
Magnesiumhydroxid und Calciumhydroxid.
- (b) Konservierungsmitteln, wie zum Beispiel Sulfiten und Metabisulfiten;
und
- (c) Antioxidanzien, wie zum Beispiel Tocopherol, Ascorbinsäure, Kräuterextrakten,
wie zum Beispiel Rosmarin- und Tomatenextrakten und Beta-Caroten;
und
- (d) Vitaminen und Mineralstoffen, wie zum Beispiel Vitamin A,
B-Komplex, C, D und E; Eisen, Mangan und Calcium.
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Die erfindungsgemäßen Zusammensetzungen werden
bevorzugt dergestalt formuliert, dass sie weniger als 50 Gew.-%,
zum Beispiel weniger als 20 %, bevorzugt weniger als 10 Gew.-% sich
von Nüssen
herleitende Partikel enthalten.
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Wenn die erfindungsgemäßen Überzugszusammensetzungen
auf Öl
basierende Suspensionen sind, umfassen die Öle in der Regel Glyceride (z.
B. Fettsäure-Triglyceride,
-Diglyceride oder -Monoglyceride oder Gemische davon) in der Form
von Pflanzenölen,
tierischen Ölen
oder Fischölen
und/oder Mischungen und Derivate davon (wie zum Beispiel hydrierte
oder teilweise hydrierte Öle).
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Beispiele von Pflanzenölen schließen Palmöl, Olivenöl, Maisöl, Sesamsamenöl, Kastoröl, Canolaöl, Baumwollsamenöl, Safloröl, Kokosnussöl, Rapsöl, Sonnenblumenöl, Sojabohnenöl und andere
Formen von Pflanzenöl
ein.
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Beispiele von Fischölen schließen Heringsöl, Menhadenöl, Dorschleberöl und Sardinenöl ein.
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Beispiele von tierischen Ölen schließen Schmalz,
Talg, Hammelfett, Rinderfett, Putenfett, Hühnerfett oder Schweinefett
ein.
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Pflanzenöle sind bevorzugt.
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Bei den Ölen kann es sich um natürlich vorkommende Öle, wie
zum Beispiel Pflanzenöle,
Fischöle oder
tierische Öle,
wie vorstehend beschrieben, handeln, oder sie können von vollkommen oder teilweise
synthetischer Beschaffenheit sein. So kann es sich bei den Ölen um Umesterungsprodukte
oder natürlich
vorkommende Öle,
wie zum Beispiel Pflanzenöle
und andere Polyole, wie zum Beispiel Propylenglycol und Sorbitol handeln.
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Die Öle können emulgierende Eigenschaften
aufweisen, die im Zusammenhang mit einer Anzahl von Nahrungsmitteln,
wie zum Beispiel Backhilfsmittel-Zusammensetzungen,
nützlich
sein können.
In der Regel enthalten diese emulgierenden Öle Mono- und/oder Diglyceride,
wobei ein besonderes Beispiel der Diacetylweinsäureester von Monoglyceriden
darstellt.
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Bevorzugte Öle sind die, bei denen sich
die prävalentesten
Fettsäurereste
im Öl von Ölsäure oder
Linolsäure
oder hydrierten oder teilhydrierten Produkten davon, wie zum Beispiel
denen herleiten, bei denen mindestens 50 % der Fettsäurereste
im Trägeröl Ölsäurereste
sind.
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Öle,
die derzeit besonders bevorzugt sind, schließen Palmolein und Rapsöl ein.
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Die in den Suspensionen verwendeten Öle können bei
Raumtemperatur flüssig
oder halbfest sein, und es ist im Allgemeinen bevorzugt, dass das Öl bei einer
Temperatur von unter 45 °C
flüssig
ist. Ein bevorzugtes Öl
ist Palmolein.
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Zusätzlich zu den oder anstelle
der Glyceride(n) können
die Öle,
Fettsäure-
oder mittel- oder langkettige Carbonsäureester anderer Polyole, wie
zum Beispiel Propylenglycol oder Sorbitol oder andere Zucker oder
Zuckeralkohole enthalten. Beispiele von sich von Zucker herleitenden Ölen schließen Saccharose-Polyester
von langkettigen Fettsäuren,
wie zum Beispiel die sogenannten „kalorienarmen Öle" und „Null-Kalorie-Öle" (Olestra) ein, siehe
zum Beispiel US-A-3600186 und US-A-4005196.
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Die erfindungsgemäßen Überzugszusammensetzungen werden
in der Regel an einen Nahrungsmittelartikel, wie zum Beispiel auf
einen Snack-Nahrungsmittelartikel, durch Eintauchen oder Trommeln
oder Sprühen,
appliziert. Die Suspension kann zum Beispiel in ein Trommelgefäß mit dem
Nahrungsmittelartikel durch Pumpen aus dem Reservoir oder Behälter (z.
B. einem Chargenbehälter),
zum Beispiel mittels einer peristaltischen Pumpe eingeführt werden.
Die Suspension kann zum Beispiel in den Behälter als eine durch ein Rohr
zugeleitete Flüssigkeit
oder zum Beispiel durch eine Sprühdüse oder
mit Hilfe von Gasdruck (z. B. Luft) eingeführt werden.
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Wenn die Ölbasis der Suspension bei Raumtemperatur
nicht flüssig
ist oder wenn die für
das Überzugsverfahren
erforderlichen Viskositätsmerkmale
(z. B. Fließbarkeit)
bei Raumtemperatur nicht optimal sind, kann das Öl, z. B. auf eine Temperatur
im Bereich von 45 °C
bis 50 °C,
erhitzt werden, um das Öl
in den erforderlichen Flüssigzustand
zu bringen. Um jedoch die Notwendigkeit des Erhitzens des Öls zu vermeiden,
kann die Ölbasis
aus Ölen
ausgewählt
werden, die bei Raumtemperatur flüssig sind, wobei es sich bei
Beispielen dieser Öle
um Rapsöl
handelt. Die Suspension kann in einem kontinuierlich gerührten oder
geschüttelten
Zustand (z. B. durch Mischen bei hoher Scherung) vor dem Ableiten
aus dem Reservoir oder Lagerungsgefäß an das Trommelgefäß aufrechterhalten
werden.
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Die erfindungsgemäßen Überzugszusammensetzungen weisen
im Vergleich zu bekannten Überzügen signifikant
verbesserte Adhäsionsmerkmale
auf, und ein Vorteil davon besteht darin, dass die Mengen des während des
oder nach dem Überzugsvorgang(s)
von der Oberfläche
des Nahrungsmittelartikels abfallenden Überzugs sehr weitgehend reduziert
sind. Dies führt
nicht nur zu einer Reduktion von Verschwendung, sondern darüber hinaus
ist auch die Häufigkeit,
mit der die Produktion angehalten werden muss, um die Maschinen
zu reinigen und angesammelte Überzugsmaterialien
zu entfernen, weitgehend reduziert.
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Die Adhäsivität der Überzüge kann unter Verwendung des
Ring-Adhäsionstests
wie in den nachstehenden Beispielen beschrieben, gemessen werden.
Im Ring-Adhäsionstest
werden extrudierte reifenförmige Snack-Nahrungsmittelartikel
(Ringe) erhitzt und unter Verwendung einer messbaren Menge des Überzugsmittels überzogen.
Der Anteil des Überzugsmittels,
das an dem Ring haftet, kann dann bestimmt werden, und diese Messung
kann zur Definition der Adhäsivität des Überzugs
verwendet werden. Es wurde erfindungsgemäß für möglich befunden, Überzugszusammensetzungen
mit einer Adhäsivität, wie anhand
des Ring-Adhäsionstests
gemessen, von größer als
85 %, zum Beispiel größer als
90 %, bereitzustellen.
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Um die gewünschte Partikelgrößenverteilung
und mittlere Partikelgröße bereitzustellen,
werden die Komponenten der Zusammensetzung bevorzugt in dem Ölträger vorvermischt
oder vorgemischt und zusammen bis zur erforderlichen Größe vermahlen.
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Es wurde unerwartet festgestellt,
dass das zum Mahlen der Komponenten des Überzugs verwendete Verfahren
eine signifikante Wirkung auf die Eigenschaften der Suspension ausübt. Es wurde
insbesondere gefunden, dass Mahlverfahren mit hoher Scherung Suspensionen
mit relativ schlechten rheologischen Eigenschaften und einer Tendenz
zur Trennung nach einer relativ kurzen Zeit ergeben. Im Gegensatz
dazu wurde gefunden, dass Mahlverfahren mit geringer Scherung und
hohem Aufprall, wie zum Beispiel Mahlen in einer Kugelmühle, Suspensionen
ergeben, die selbst nach dem Kühlen über mehrere
Wochen stabil bleiben und ein besseres Mundgefühl und bessere Geschmacksmerkmale
aufweisen. In einer Kugelmühle
werden die Komponenten mit Perlen oder Kugeln aus einem harten Material,
wie zum Beispiel Stahl oder einem Keramik- oder Mineralmaterial,
wie zum Beispiel Achat oder Zirkonoxid, getrommelt, wobei der Aufprall
der Perlen oder Kugeln auf die Partikel dazu dient, sie in kleinere
Partikel zu zerbrechen, wobei aber nur minimale Scherkräfte auf
die Partikel ausgeübt
werden. Es wird deshalb bevorzugt, dass die erfindungsgemäße Überzugszusammensetzung
unter Verwendung eines Mahlverfahrens mit geringer Scherung und
hohem Aufprall, wie zum Beispiel Mahlen in einer Kugelmühle, hergestellt
werden.
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In einem weiteren erfindungsgemäßen Aspekt
stellt ein Verfahren demgemäß die Herstellung
einer Flüssignahrungsmittel-Zusammensetzung
(wie z. B. einer Überzugszusammensetzung)
wie hierin vorstehend definiert bereit, welches Verfahren das Mischen
der Komponenten der Zusammensetzung in der Trägerflüssigkeit (z. B. Trägeröl) umfasst
und das Mahlen des Gemischs, um die Suspension, bevorzugt mittels
eines Mahlverfahrens mit geringer Scherung und hohem Aufprall, wie
zum Beispiel Mahlen in einer Kugelmühle, zu geben.
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In einem noch weiteren erfindungsgemäßen Aspekt
wird ein Nahrungsmittelartikel (wie zum Beispiel ein Snack-Nahrungsmittel)
bereitgestellt, der mit einer Flüssignahrungsmittel-Zusammensetzung
(z. B. einer Überzugszusammensetzung),
wie hierin vorstehend definiert, überzogen oder die in ihm abgelagert
ist.
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In einem anderen erfindungsgemäßen Aspekt
wird ein Überzugsverfahren
für einen
Nahrungsartikel bereitgestellt, wobei das Nahrungsmittel in eine Überzugszusammensetzung,
wie hierin vorstehend definiert, eingetaucht, mit ihr besprüht oder
getrommelt wird.
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Kurze Beschreibung der
Zeichnungen
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1 ist
eine vergleichende grafische Darstellung, welche die Partikelgrößenverteilungen
von drei Überzugszusammensetzungen
zeigt, wobei eine erste Zusammensetzung eine erfindungsgemäße gemahlene
Zusammensetzung ist, eine zweite Zusammensetzung eine Standardformulierung
und eine dritte Zusammensetzung eine ungemahlene Mischung aus Feststoffbestandteilen
darstellt.
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2 ist
eine grafische Darstellung, welche die Partikelgrößenverteilung
der gemahlenen ersten Zusammensetzung in 1 zeigt.
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3 ist
eine grafische Darstellung, welche die Partikelgrößenverteilung
der Standardformulierung in 1 zeigt.
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4 ist
eine grafische Darstellung, welche die Partikelgrößenverteilung
der ungemahlenen gemischten Zusammensetzung in 1 zeigt.
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Ausführliche
Beschreibung der bevorzugten Ausführungsformen
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Die Erfindung wird nun ausführlicher
unter Bezugnahme auf die folgenden nicht einschränkenden Beispiele erläutert.
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BEISPIEL 1
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Herstellung
eines Überzugs
mit Käsegeschmack
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Eine zum Überzug extrudierter Snack-Nahrungsmittel
des Ringtyps geeignete Überzugszusammensetzung
mit Käsegeschmack
wurde aus den folgenden Bestandteilen hergestellt:
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Die vorstehenden Bestandteile wurden
trocken gemischt, und eine Menge der Mischung wurde mit einem Palmoleinöl (Schmelzpunkt:
ca. 38 °C)
zur Bildung einer Aufschlämmung
mit ca. 30 % Feststoffen gemischt. Die Aufschlämmung wurde dann in einer Kugelmühle des
Dyno-Mill-Typs KDL-A (erhältlich
von Willy A. Bachofen AG Maschinenfabrik, Basel, Schweiz oder von
der Firma Glen Creston Limited, Stanmore Middiesex, England) unter
Verwendung von Polyurethan-Rührscheiben
und Zirkonoxid-(YTZ)-Mahlperlen
von I mm Durchmesser gemahlen. Die eingesetzten Bedingungen waren
wie folgt: Periphere Scheibengeschwindigkeit 8,5, Druck 0 Bar, Fließrate 8
Liter pro Stunde, Zufusstemperatur bei Umgebungstemperatur und Abflusstemperatur
34–39 °C.
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Das resultierende Suspensionsprodukt
wies eine glatte, cremige Konsistenz und eine orange Farbe auf.
Die Suspension wurde mehrere Wochen bei Raumtemperatur stehen lassen,
und es wurde nur minimales Absetzen beobachtet.
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VERGLEICH DER GEMAHLENEN
SUSPENSION VON BEISPIEL 1 MIT NICHT GEMAHLENEN ZUSAMMENSETZUNGEN
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Die Eigenschaften der vorstehend
beschriebenen gemahlenen Zusammensetzung wurden mit den Eigenschaften
der Zusammensetzung vor dem Mahlen und einer zweiten Referenzzusammensetzung
verglichen, welche die gleichen Bestandteile wie die Zusammensetzung
von Beispiel 1 enthielt, mit Ausnahme, dass das Molkenpulver Partikel
einer größeren Partikelgröße und einer
breiteren Partikelgrößenverteilung
enthielt.
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Die drei Formulierungen wurden der
Partikelgrößenanalyse
unter Verwendung eines Malvern Mastersizer 2000 Laser-Partikelgrößenbestimmungsgerätes unterzogen.
Ein Vergleich der Partikelgrößenverteilungen
der drei Formulierungen wird in 1 gezeigt,
aus der hervorgeht, dass die gemahlene Formulierung von Beispiel
1 eine viel schmalere Partikelgrößenverteilung
und eine geringere mittlere Partikelgröße als die anderen beiden Formulierungen
aufweist.
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Die einzelnen grafischen Darstellungen
der Partikelgrößenverteilung
werden in 2, 3 und 4 gezeigt, und die Partikelgrößenverteilungsdaten
werden in Tabellen 2, 3 und 4 gezeigt.
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In Tabelle 5 werden die mittlere
Partikelgröße, die
spezifischen Oberflächenbereiche
und die Partikelgrößenverteilungen
(d-Werte) verglichen.
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Wie zu sehen ist, weist die gemahlene
Formulierung einen viel kleineren mittleren Partikeldurchmesser
(10,017 um) als eine der beiden ungemahlenen Formulierungen auf.
Auf ähnliche
Weise sind die Partikelgrößenverteilungen,
wie durch die d[0,12]-, d[0,5]- und d[0,9]-Werte dargestellt, erheblich
kleiner als die für
die ungemahlenen Formulierungen. Es wird auch zur Kenntnis genommen
werden, dass die durch Beispiel 1 aufgewiesene Partikelgrößenverteilung
monomodal ist, wohingegen die Verteilungen in den beiden ungemahlenen
Formulierungen bimodal zu sein scheinen.
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Bestimmung der Viskositäten der
Suspensionen
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Die in Tabellen 2 bis 5 vorstehend
identifizierten und in Beispiel 1 beschriebenen drei Suspensionen wurden
der Viskostätsanalyse
unter Verwendung eines Brookfield(DV-1)-Viskosimeters, das mit einer
Spindel Nr. 2 ausgerüstet
war, unterzogen. Die Viskositäten
(berechnet als ein Durchschnitt über
eine 5-Minuten-Periode) bei einer Wasserbadtemperatur von 45 °C und einer
Umdrehungsgeschwindigkeit von 100 U/min waren für die drei Formulierungen wie
folgt: Tabelle
6
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Wie aus den vorstehenden Ergebnissen
ersichtlich ist, wies die gemahlene Formulierung von Beispiel 1
folglich eine viel größere Viskosität als die
ungemahlenen Formulierungen auf.
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Die Wirkungen des Mahlens der Formulierungen
und die sich daraus ergebende kleinere Partikelgröße und höhere Viskosität auf die
Adhäsivität der Suspension
auf Snack-Nahrungsmittelartikel wurden dann wie nachstehend dargelegt
bestimmt.
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Bestimmung
der Adhäsivität der Suspension
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Ring-Adhäsionstest
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Die durch das Verfahren von Beispiel
1 gebildete Suspension wurde dem Ring-Adhäsionstest
zur Messung seiner Adhäsivität in Bezug
auf die Ringe von Standard-Snack-Nahrungsmitteln
unterzogen.
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Testprotokoll
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Einfache Ringe (74 g) wurden in einer
Kunststoffschale gewogen und bei voller Energie 1,5 Minuten in einem
Mikrowellenofen (Toshiba) erhitzt. Die erhitzten Ringe wurden dann
in einen vorgewogenen Polyethylen-Beutel (50 × 75 cm) überführt, und eine Menge der Suspension
von Beispiel 1 wurde in den Beutel gegossen. Der Beutel wurde aufgeblasen,
geschlossen und 1 Minute geschüttelt.
Die überzogenen
Ringe wurden dann in eine Kunststoffschale gekippt und gewogen.
Der Beutel und der restliche Überzug
im Beutel wurden auch gewogen, und die Menge des restlichen am Beutel
zurückgebliebenen Überzugs
wurde bestimmt.
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Die Adhäsivität (A) der Suspension wird als
der prozentuale Anteil der auf die Ringe applizierten Suspension
definiert, die nach dem Schütteln
auf den Ringen zurückbleibt.
Mithilfe dieses Verfahrens, wird gefunden, dass die in der Kugelmühle gemahlene
Zusammensetzung eine erheblich bessere Adhäsivität als die ungemahlene Zusammensetzung
oder die Standardzusammensetzung aufweist.
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TESTZUSAMMENSETZUNGEN
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VERGLEICH
DER WIRKUNG VERSCHIEDENER MAHLVERFAHREN AUF DIE EIGENSCHAFTEN DER SUSPENSIONEN
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Es wurden mehrere unterschiedliche
Mahlverfahren zur Bestimmung der Wirkungen des Mahlverfahrens auf
die Eigenschaften der Suspension verwendet. Es wurden drei Misch-/Mahlmaschinen,
nämlich
ein Silverson Tischmischer mit hoher Scherung, ein Urschel Comitrol-Mischer
mit hoher Scherung und eine „Dyno-Mill"-Kugelmühle (Glen
Creston) (wie vorstehend) eingesetzt.
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Der Silverson-Mischer mit hoher Scherung
wird überall
zum Mischen, Emulgieren, Homogenisieren, Solubilisieren, Suspendieren,
Dispergieren und Disintegrieren von Feststoffen verwendet. Das Feststoffmaterial
wird einer Mahlwirkung unterzogen, wenn es durch die spezifischen
Siebgrößen forciert
wird.
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Die Comitrol-Maschine macht Gebrauch
vom Prinzip der inkrementellen Scherung und Zentrifugationskraft
zur Gewährleistung
einer hocheffizienten Zerkleinerung durch Rotieren des Produktes
im Inneren eines stationären
Reduktionskopfes bei hohen Umdrehungsgeschwindigkeiten.
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Die Kugelmühlenmaschine des Dyno-Mill-Typs
macht Gebrauch von einer Kugelmühlenmaschine
mit hohem Aufprall unter Verwendung von Mahlperlen (z. B. Zirkonoxidperlen)
Kugeln mit einem Perlendurchmesser von 1 mm.
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Die Ergebnisse der vergleichenden
Mahltests zeigten, dass die Silverson- und Urschel-Maschinen mit hoher
Scherung Proben mit relativ schlechten rheologischen Eigenschaften
produziert, wenn Raps- und Palmoleinöle verwendet werden.
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Obwohl das Mahlen folglich eine Reduktion
der Partikelgrößenverteilung
und die sofortige Bildung einer Suspension der Gewürze in der
Aufschlämmung
herbeiführte,
wurde festgestellt, dass die Aufschlämmung über Perioden von mehr als zehn
Minuten instabil war. Darüber
hinaus riefen die hohe Scherung und Reibung, die unter Verwendung
der Silverson- und Urschel-Verfahren herbeigeführt wurden, signifikante Temperaturerhöhungen hervor,
die dadurch möglicherweise
zur Ranzigkeit und zu sensorischen Problemen führten. Die Proben ergaben ferner
ein sandiges Mundgefühl,
das auf Fettkristallisation und eine inkonsistente Partikelgrößenreduktion
des Gewürzes
zurückzuführen sein
könnte.
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Anhand des Vergleichs produzierte
das Mahlverfahren mit der Kugelmühle
des Dyno-Mill-Typs (Glen Creston) Suspensionen, die bei Umgebungsbedingungen
und unter gekühlter
Lagerung mit keinem Verlust der Suspensionsstabilität über eine
2-wöchige
Periode stabil sind. Darüber
hinaus wurde die in den beiden anderen Versuchsformulierungen vorhandene
Sandigkeit mit dem Kugelmühlenverfahren
nicht beobachtet.
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Auf der Grundlage der vorstehenden
Ergebnisse wird gefolgert, dass das Mahlverfahren der Suspensionen
in der Kugelmühle
einen stabileren und schmackhafteren Überzug als mit anderen Mitteln
gemahlene/zerkleinerte Zusammensetzungen bereitstellt.
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BEISPIEL 2
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TOMATENSOSSENGEMISCH
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Ein Tomatensoßengemisch wird durch Mischen
der folgenden Bestandteile in Wasser und Mahlen des Gemischs unter
Verwendung einer Kugelmühle
des Dyno-Mill-Typs
, wie in Beispiel 1 beschrieben, gebildet, um eine Suspension mit
einer ähnlichen
Partikelgrößenverteilung
zu ergeben.
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BEISPIEL 3
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HEISSWASSER-VERDICKUNG
DER KÄSESOSSENMISCHUNG
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Eine Käsesoßenmischung wird durch Mischen
der folgenden Bestandteile in Wasser und dann Mahlen des Gemischs
in einer Kugelmühle
des Dyno-Mill-Typs wie in Beispiel 1 beschrieben hergestellt.
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BEISPIEL 4
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BACKHILFSMITTELMISCHUNG
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Eine Backhilfsmittelmischung wird
durch Mischen der folgenden Bestandteile mit einer flüssigen Emulgatorbasis
und dann Mahlen des Gemischs unter Verwendung einer Kugelmühle des
Dyno-Mill-Typs wie in Beispiel 1 beschrieben, hergestellt. Die resultierende
Suspension bleibt über
verlängerte
Perioden ohne Absetzen stabil.
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In der vorstehenden Formulierung
umfasst der flüssige
Emulgator Diacetylweinsäureester
von Monoglyceriden und ist ausreichend flüssig, um bei Gebrauch die erforderlichen
Fließeigenschaften
zu ergeben. Für Emulgatoren
mit einer höheren
Viskosität
können Öle, wie
zum Beispiel Pflanzenöle,
zur Verdünnung
der Flüssigkeit
auf die gewünschte
Viskosität
zugefügt
werden.
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Es ist ohne weiteres ersichtlich,
dass zahlreiche Modifikationen und Veränderungen an den in den Beispielen
beschriebenen Zusammensetzungen vorgenommen werden, ohne aus dem
zugrundeliegenden erfindungsgemäßen Umfang
zu kommen, und es ist beabsichtigt, dass alle diese Modifikationen
und Veränderungen
in den Umfang dieser Anmeldung fallen.