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Technischer Bereich
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein aufblasbares Rettungsfloß mit aufblasbaren
Schlauchelementen, die derart dimensioniert und angeordnet sind,
daß veranlaßt wird,
daß sich
das Rettungsfloß ohne
Unterstützung
im Wasser in eine aufgerichtete Position dreht, wenn das Floß in einer
umgedrehten Position aufgeblasen wird, oder daß ein aufgeblasenes Floß in eine
aufgerichtete Position zurückkehrt, wenn
es sich nach dem Aufblasen überschlägt oder kippt.
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Hintergrundtechnik
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Im
US-Patent Nr.
4998900 wird ein selbstaufrichtendes
aufblasbares Rettungsfloß mit
sich nach oben und außen
erstreckenden aufblasbaren Schlauchelementen beschrieben und dargestellt. Diese
Schlauchelemente sind derart angeordnet, daß das Rettungsfloß im umgedrehten
Zustand instabil ist. Insbesondere wird der Schwerpunkt eines umgedrehten
Rettungsfloßes
außerhalb
des Tragebereichs liegen, d.h. außerhalb der Oberseite der aufblasbaren
Schlauchelemente, so daß das
Rettungsfloß unter
dem Einfluß der
Schwerkraft in die aufgerichtete Position zurückkippen wird.
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Wenn
die aufblasbaren Schlauchelemente in diesen herkömmlichen Konstruktionen nicht
aufgeblasen oder nach dem Aufblasen zusammenfallen oder beschädigt werden,
nehmen sie möglicherweise nicht
in ausreichendem Maße
ihre sich von den Seiten der Wände
des Hauptkörpers
nach oben und außen erstreckenden
Sollpositionen ein, um zu veranlassen daß das Floß in die aufgerichtete Position kippt.
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In
der PCT-Patentanmeldung
PCT/AU96/00409 wurden ähnliche
selbstaufrichtende aufblasbare Rettungsflöße beschrieben, die Bänder oder
Schnüre
in der Form flexibler Seile, Drähte oder
aufblasbarer Schlauchelemente aufweisen, die zwischen zwei beabstandeten
Punkten auf dem Rettungsfloß befestigt
oder fixiert sind, um den Abstand der beiden Punkte während und
nach dem Aufblasen der Schlauchelemente auf die Länge des
Bandes oder der Schnur zu begrenzen. Die beiden Punkte wurden so
gewählt,
daß eine
Beschädigung
oder ein Zusammenfallen der Schlauchelemente von ihren Sollpositionen
im aufgeblasenen Zustand verhindert wird.
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Kurze Beschreibung
der Erfindung
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Es
ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Rettungsfloß bereitzustellen,
das im umgedrehten Zustand zuverlässig in eine aufgerichtete
Position zurückkehrt.
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Erfindungsgemäß wird ein
selbstaufrichtendes aufblasbares Rettungsfloß bereitgestellt, mit: einem
Floßkörper mit
aufblasbaren Seitenwänden
und einem dazwischen angeordneten Boden, und mindestens zwei aufblasbaren
Schlauchelementen, die einen Bogen bilden, der sich von einer Seite
des Floßkörpers zur
anderen Seite erstreckt, wobei sich jeder Bogen von einem Umfang
des Floßkörpers unter
einem Winkel bezüglich
der Senkrechten zum Floßkörper nach
oben und außen
erstreckt, wobei das Rettungsfloß eine zentrale oder Mittelachse
und einen Schwerpunkt aufweist, durch den das Gewicht des Rettungsfloßes wirkt,
um das Floß auf
der Wasseroberfläche
von einer instabilen umgedrehten Position in eine stabile aufgerichtete
Position zu drehen, wobei die Schlauchelemente im aufgeblasenen
Zustand einen Auftrieb erzeugen, der ausreichend ist, um ein Drehmoment
auf das Ret tungsfloß auszuüben und
zu veranlassen, daß das
Rettungsfloß durch die
Schwerkraft in eine aufgerichtete Position kippt, wobei mindestens
ein aufblasbares Verbindungsschlauchelement zwischen den Bögen und
versetzt von der Mittelachse angeordnet ist, um das Drehmoment zu
vergrößern.
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Kurzbeschreibung
der Zeichnungen
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Nachstehend
werden Ausführungsformen der
vorliegenden Erfindung unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben; es zeigen:
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1 eine perspektivische Ansicht
einer ersten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen selbstaufrichtenden
Rettungsfloßes;
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2 eine ähnliche Ansicht des Rettungsfloßes von 1, jedoch mit entferntem
Verdeck oder Dach;
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3 eine Draufsicht des Rettungsfloßes von 2;
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4 eine Seitenansicht des
Rettungsfloßes
von 2;
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5 eine Endansicht des Rettungsfloßes von 2;
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6 eine Ansicht der Unterseite
des Rettungsfloßes
von 2;
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7 eine Draufsicht einer
zweiten Ausführungsform
eines erfindungsgemäßen selbstaufrichtenden
Rettungsfloßes;
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8 eine Seitenansicht des
Rettungsfloßes
von 7;
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9 eine Endansicht des Rettungsfloßes von 7;
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10 eine Draufsicht eines
unteren Rahmens der Basisstruktur der zweiten Ausführungsform des
Rettungsfloßes;
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11 eine Draufsicht eines
oberen Rahmens der Basisstruktur der zweiten Ausführungsform des
Rettungsfloßes;
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12 eine Draufsicht eines
erfindungsgemäßen quadratischen
Rettungsfloßes;
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13 eine Draufsicht eines
erfindungsgemäßen sechseckigen
Rettungsfloßes;
und
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14 eine Draufsicht eines
erfindungsgemäßen kreisförmigen Rettungsfloßes.
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Beschreibung der bevorzugten
Ausführungsformen
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Die 1 bis 6 zeigen Ansichten einer ersten Ausführungsform
eines selbstaufrichtenden Rettungsfloßes, das dazu geeignet ist,
sechs Personen aufzunehmen. Die 7 bis 10 zeigen eine zweite Ausführungsform
eines Rettungsfloßes,
das dazu geeignet ist, fünfundzwanzig
Personen aufzunehmen. Die 11 bis 13 zeigen Rettungsflöße mit Basisstrukturen
mit verschiedenen Formen. Das Rettungsfloß kann vergrößert oder
verkleinert werden, um verschiedene Anzahlen von Personen aufzunehmen.
Beispielsweise kann die Größe der ersten
Ausführungsform
verändert
werden, um sechs, fünfzehn oder
fünfundzwanzig
Personen aufzunehmen.
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Das
Rettungsfloß ist
aus aufblasbaren Schlauchelementen konstruiert, und alle Figuren
zeigen verschiedene Ausführungsformen
von Rettungsflößen in vollständig aufgeblasenen,
einsatzfähigen Konfigurationen.
Es ist jedoch offensichtlich, daß das Rettungsfloß dazu geeignet
ist, in einer zusammengefallenen Konfiguration aufbewahrt zu werden,
wobei die Schlauchelemente entleert sind und das gesamte Rettungsfloß gefaltet
und in einem geeigneten Behälter
angeordnet werden kann. Um das Rettungsfloß zu verwenden, wird das Rettungsfloß in das
Wasser geworfen, und dann öffnet
(öffnen)
sich in Antwort auf ein geeignetes Signal ein (mehrere) Gaszylinder,
die innerhalb der Rettungsfloßstruktur angeordnet
sind, um die Schlauchelemente aufzublasen und zu veranlassen, daß das Rettungsfloß allmählich seine
aufgeblasene Konfiguration annimmt.
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Das
in den beigefügten
Zeichnungen dargestellte selbstaufrichtende Rettungsfloß 10 ist
aus aufblasbaren Schlauchelementen konstruiert, die miteinander
verbunden sind, um ein Rettungsfloß mit einer Basisstruktur 11 und
einer durch eine Anordnung von Bögen
gebildeten Überstruktur 12 zu
definieren. Die Geometrie und die Anordnung der aufblasbaren Schlauchelemente
ist derart, daß das
Rettungsfloß immer
eine aufgerichtete Konfiguration annimmt, wobei die Überstruktur 12 sich
oberhalb des Wasserpegels befindet.
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Die Überstruktur 12 trägt ein (in 1 dargestelltes) Verdeck
oder Dach 13, das sich über
der Basisstruktur 11 erstreckt, die einen Boden 15 aufweist. Der
Boden weist zwei mittige Auslaßöffnungen
17 zum Ablassen von Wasser auf, wenn die Basisstruktur sich mit
Wasser füllt.
Die vorliegende Ausführungsform
des selbstaufrichtenden Rettungsfloßes weist Standardmerkmale
auf, die den meisten Rettungsflößen gemeinsam
sind, wie beispielsweise Stabilisierungstaschen, die sich mit Wasser
füllen und
als Ballast dienen, einen Treibanker, Lichter oder Lampen, Gasablaßschrauben,
usw. Derartige Standardmerkmale sind im Interesse der Verdeutlichung in
den Zeichnungen weggelassen worden.
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Wie
in den 1 bis 6 dargestellt ist, sind die Basisstruktur 11 und
die Überstruktur 12 der
ersten Ausführungsform
aus geraden zylindrischen Schlauchelementen konstruiert, die in
einer winkligen Anordnung miteinander verbunden sind, um die in
den Zeichnungen dargestellte Struktur zu definieren. Die Basisstruktur 11 weist
zwei überlagerte
Anordnungen von Schlauchelementen auf, die einen unteren Basisrahmen 21 und
einen oberen Basisrahmen 22 definieren (vergleiche 10 und 11 hinsichtlich Ansichten des oberen
und des unteren Basisrahmens der zweiten Ausführungsform), und eine weitere
Anordnung von Schlauchelementen, die einen unter dem unteren Rahmen 21 angeordneten
Unterrahmen 25 definieren. Jeder Basisrahmen 21 oder 22 weist
zwölf Segmente
auf, die aus zwei Seitenrahmenelementen 23, zwei Endrahmenelementen 40 und
Verbindungsrahmenelementen 41 zwischen den Seiten- und
den Endrahmenelementen bestehen, so daß die Basis im wesentlichen
die Form eines Rechtecks mit längeren
Seiten und kürzeren
Enden hat, wobei ein kürzeres
Ende eine Eintrittsplattform 30 mit einem rohrförmigen Querelement 33 hält, die
parallel zum kürzeren
Seitenrahmenelement 40 befestigt ist. Das andere Ende hält eine
Strickleiter 26, die an der Außenseite der Basisstruktur 11 herabhängt. Der obere
Basisrahmen 22 gleicht im wesentlichen dem unteren Basisrahmen 21 und
ist diesem vertikal überlagert,
wobei der Boden 15 an der Basis des unteren Rahmens befestigt
ist. Der Unterrahmen 25 ist in 6 detaillierter dargestellt. Der Unterrahmen 25 weist
eine kreisförmige
Anordnung aus sechs aufblasbaren Schlauchelementen auf, die ein
Sechseck bilden, wobei ein Paar gegenüberliegende Schlauchelemente
parallel mit den Seitenrahmenelementen 33 des Basisrahmens 21 ausgerichtet
sind. Etwas vertieft vom Umfang des Basisrahmens 21 erstreckt sich
der Unterrahmen 25 über
die Breite und Länge der
Basisstruktur und stellt einen Zwischenraum zwischen dem Boden 15 und
dem kalten Wasser unter dem Rettungsfloß bereit, um zu gewährleisten,
daß der
Boden vom kalten Wasser getrennt und isoliert ist.
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Die Überstruktur 12 ist
in den 2 bis 5 dargestellt und weist zwei
Querbögen 51, 52 auf,
die sich in Querrichtung quer über
das Rettungsfloß 10 erstrecken.
Die Querbögen 51, 52 weisen
ein Paar nach außen
geneigte außenbordseitige
Streben 60 auf, die mit einem Paar nach innen geneigten
Zwischenstreben 62 verbunden sind, die mit einem Paar weiter
innen angeordneten geneigten Dachstreben 63 verbunden sind.
Die Dachstreben 63 treffen an einem Scheitel 64 an
der mittleren Längsachse 61 (3) des Rettungsfloßes 10 aufeinander.
Die Querbögen 51, 52 sind
parallel voneinander beabstandet angeordnet und erstrecken sich
quer zu den Seitenrahmenelementen 23 der Basisstruktur 11.
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Die
Querbögen 51, 52 sind
durch ein oberes Verbindungsschlauchelement 76 und ein
unteres Verbindungsschlauchelement 77 miteinander verbunden.
Beide Verbindungsschlauchelemente 76, 77 sind
an den Bögen
asymmetrisch angeordnet, um das Selbstaufrichtungsvermögen des
Floßes
zu verbessern. Beide Verbindungsschlauchelemente sind außerdem bezüglich der
Mittelachse 61 versetzt angeordnet. Das obere Verbindungsschlauchelement 76 verbindet
die Bögen 51, 52 an
einer Seite der Mittelachse zwischen entsprechenden Dachstreben 63. Das
obere Verbindungsschlauchelement 76 ist auf den Dachstreben 63 näher zum
Scheitel 64 der Bögen
angeordnet als die Verbindungsstelle 65 zwischen der Dachstrebe 63 und
der Zwischenstrebe 62. Das untere Verbindungsschlauchelement 77 ist zwischen
den Bögen
auf der bezüglich
des oberen Verbindungsschlauchelements 76 anderen Seite
der Mittelachse angeordnet. Im einzelnen ist das untere Verbindungsschlauchelement 77 an
der Verbindungsstelle 74 zwischen der außenbordseitigen
Strebe 60 und der Zwischenstrebe 62 angeordnet.
Das untere Verbindungsschlauchelement 77 weist außerdem abgerundete
Endabschnitte 73 auf, die von der anderen Seite der Verbindungsstelle 74 zum
Hauptabschnitt des unteren Schlauchelements 77 hervorstehen.
Das untere Verbindungsschlauchelement 77 hat einen größeren Durchmesser
als das obere Verbindungsschlauchelement 76.
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Durch
die Kombination aus den aufblasbaren Verbindungsschlauchelementen 76, 77 und
den sich schräg
nach außen
erstreckenden Bögen
wird ein selbstaufrichtende Floß bereitgestellt,
wobei die Stabilität
der Struktur und der Auftrieb zu Aufrichtmomenten führen, die
es ermöglichen,
daß das
Ret tungsfloß sich
selbst aufrichtet, wenn es im umgedrehten Zustand aufgeblasen wird.
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Die
Basisstruktur 11 weist ferner Querelemente oder buchten 75 auf,
d. h. gerade aufblasbare Schlauchelemente, die in Querrichtung über dem
Boden 15 angeordnet sind. Insbesondere sind zwei Duchten über dem
Boden 15 zwischen Seitenrahmenelementen 23 angeordnet
und im wesentlichen vertikal mit den Querbögen 51, 52 ausgerichtet. Die
Duchten stellen eine Strukturstabilität für das Rettungsfloß 10 bereit,
und gewährleisten,
daß die Basisstruktur 11 im
aufgeblasenen Zustand flach ist, so daß das Gewicht des Rettungsfloßes, insbesondere
der Basisstruktur, im umgedrehten Zustand über den Schwerpunkt des Floßes wirkt
und veranlaßt,
daß das
Floß sich
in eine aufgerichtete Position dreht. Außerdem gewährleisten die Duchten, daß die Basisstruktur
sich unter dem Gewicht von Insassen nicht faltet, wenn das Floß aufgeblasen
ist. Die Anzahl der Duchten kann für Sitze für Insassen verdoppelt werden.
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Im
umgedrehten Zustand veranlaßt
die schwimmende Überstruktur,
daß die
Kraftlinie des Schwerpunkts außerhalb
des Bereichs liegt, der das Floß trägt, wodurch
veranlaßt
wird, daß das
Floß instabil
wird und sich in eine aufgerichtete Position dreht, in der das Floß einen
Gleichgewichtszustand erreicht.
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Wie
in 1 dargestellt ist,
ist die verdeck- oder dachähnliche
Abdeckung 13 über
der Basisstruktur 11 und über der Überstruktur aufgehängt, um
Insassen vor Wind, Regen und Sonneneinstrahlung zu schützen. Außerdem begrenzt
das Dach die Bewegung zwischen den Bögen und der Basisstruktur und
zwischen den Bögen
selbst, wodurch veranlaßt
wird, daß die Überstruktur
beim Aufblasen die gewünschte
Konfiguration annimmt. Im allgemeinen ist das Dach 13 an
seinem Umfang an den durch die Basisstruktur 11 definierten
Seitenwänden
be festigt und hängt
mittig von den Querbögen 51, 52 herab. Das
Dach weist in der ersten Ausführungsform
zwei Eingangsöffnungen,
eine an jedem Ende, an einer der Plattform 30 und der Leiter 26 entsprechenden Position
auf. Das Dach ist typischerweise aus einem leichtgewichtigen Textilmaterial
hergestellt, das Regen und Wind abweist, jedoch die Atmungsfähigkeit im
umschlossenen Bereich des Floßes 10 gewährleistet.
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Wie
vorstehend erwähnt
wurde, sind die Bögen,
die Träger-
oder Querelemente, die Basisstruktur und die Duchten aus zylindrischen
Schlauchelementen gebildet, die miteinander verbunden sind, um zwei
geschlossene pneumatische Kreise zu definieren, die durch zwei (nicht
dargestellte) Gaszylinder aufgeblasen werden, die unter der Basisstruktur
gehalten werden und sich in Antwort auf ein vorgegebenes Signal öffnen. Die
Gaszylinder enthalten mehr Gas als zum Aufblasen der Rettungsfloßstruktur
auf einen gewünschten
Druck erforderlich ist. Ein erster Zylinder bläst die untere Hälfte der
Basisstruktur 11 auf, einschließlich der Duchten, und der
zweite Zylinder bläst
die obere Hälfte
der Basisstruktur 11 und die Überstruktur 12 auf.
Jeder Kreis weist Sicherheits- oder Überdruckventile 44 auf,
die es ermöglichen, daß übermäßiger Gasdruck
freigegeben wird, wodurch gewährleistet
wird, daß die
Kreise auf die gewünschten
Druckwerte aufgeblasen werden. Die Länge der Schlauchelemente ist
in Abhängigkeit
davon verschieden, an welcher Stelle sie in der Struktur angeordnet
sind, und die Durchmesser der Schlauchelemente variieren ebenfalls
in Abhängigkeit
von ihrer Position zwischen etwa 250 mm und 400 mm. Beispielsweise
hat der untere Basisrahmen 21 in der ersten Ausführungsform
einen Durchmesser von 380 mm, während
der obere Basisrahmen 22 einen Durchmesser von 310 mm hat. Ähnlicherweise
hat das untere Verbindungsschlauchelement 77 mit 400 mm
einen größeren Durchmesser
als das obere Verbindungsschlauchelement 76 mit einem Durchmesser
von 270 mm. Die Durchmesser der aufblasbaren Schlauchelemente sind
möglicherweise
anhand der Zeichnungen nicht leicht unterscheidbar.
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Das
Selbstaufrichtungsvermögen
des Floßes
ist durch die Auftriebskräfte
definiert, die auf die Floßstruktur
wirken, falls es im umgedrehten Zustand im Wasser aufgeblasen werden
sollte. Die Konstruktion der Überstruktur
mit den sich schräg
nach außen erstreckenden
außenbordseitigen
Streben und der asymmetrischen Anordnung der Verbindungsschlauch-/
-trägerelemente
bewirkt, daß eine
nach oben gerichtete Auftriebskraft ausgeübt wird, die veranlaßt, daß die Struktur
sich um eine Achse und in eine aufgerichtete Position dreht. Die
Durchmesser der Schlauchelemente und die Aufblasdrücke sind sorgfältig ausgewählt worden,
um zu gewährleisten, daß eine geeignete
Kraft ausgeübt
wird, um die gewünschte
Drehbewegung zu verursachen. Es hat sich gezeigt, daß die geeignete
Auftriebskraft bereitgestellt wird, wenn für den oberen Basisrahmen 22 und
die Überstruktur 12 Schlauchelemente
verwendet werden, die auf einen Druck von 24,108 kPa (3,5 psi) aufgeblasen
werden, und für
den unteren Basisrahmen 22 und die Duchten 74 Schlauchelemente verwendet
werden, die auf einen Druck von 17,123 kPa (2,5 psi) aufgeblasen
werden. Die Überdruckventile
gewährleisten,
daß die
Schlauchelemente auf den gewünschten
Druck aufgeblasen werden, und es ist wichtig, zu erwähnen, daß das Rettungsfloß zwischen
extremen Temperaturen von –30°C und +65°C zufriedenstellend
betreibbar ist.
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Nachstehend
wird unter besonderen Bezug auf die 7 bis 11 eine zweite Ausführungsform des
Rettungsfloßes 10 beschrieben,
wobei das Rettungsfloß zwei
unter Bezug auf die erste Ausführungsform
beschriebene Querbögen 51, 52 und
einen zusätzlichen
Längsbogen 50 aufweist.
Der Längsbogen 50 erstreckt
sich entlang der mittigen Längsachse 61 des
Ret tungsfloßes
und weist ein Paar schräge
aufrechte Elemente 53, 54 auf, die durch ein sich
horizontal erstreckendes Querelement 55 verbunden sind.
Jeder Querbogen 51 oder 52 erstreckt sich wie
in der ersten Ausführungsform
quer über
das Rettungsfloß,
weist jedoch ein Paar sich schräg
nach außen
erstreckende außenbordseitige Streben 60 auf,
die direkt mit einem Paar sich schräg nach innen erstreckenden
Dachstreben 63 verbunden sind, die entlang der mittigen
Längsachse 61 des Rettungsfloßes 10 am
Scheitel 64 aufeinandertreffen. Die Dachstreben 63 der
Bögen erstrecken
sich über
die Oberseite der Querelemente 55 des Längsbogens 50 und sind
daran befestigt. Die Querbögen 51, 52 sind
in dieser Ausführungsform
durch drei Verbindungsschlauchelemente 70, 71, 72 verbunden.
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Die 10 und 11 zeigen den unteren Basisrahmen 57 und
den oberen Basisrahmen 58, die übereinander angeordnet sind
und die Basisstruktur definieren. In dieser Ausführungsform weist die Basisstruktur
zwölf Rahmensegmente
auf, die aus zwei längeren
Seitenrahmenelementen 23 und zehn kürzeren Verbindungsrahmenelementen 41 besteht.
Es ist lediglich eine Eingangsplattform 30 an einem der längeren Seitenrahmenelemente 23 angeordnet,
wobei die Eingangsplattform ein parallel zum Seitenrahmenelement 23 befestigtes
rohrförmiges
Querelement 33 und ein sich vom rohrförmigen Querelement 33 erstreckendes
Paar parallele rohrförmige
Schenkel 31, 32 aufweist. Daher weist das Dach
(nicht dargestellt) in dieser Ausführungsform nur eine Eingangsöffnung an
der Seite 23 des Floßes
an einer der Position der Eingangsplattform 30 entsprechenden
Position auf.
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Die
drei Verbindungsschlauchelemente 70, 71, 72 sind
bezüglich
des Floßes 10 asymmetrisch angeordnet,
um das Selbstaufrichtungsvermögen des
Floßes
zu verbessern. Die Verbindungsschlauchelemente sind so konstruiert,
daß sie
zylindri sche Schlauchquerschnitte mit einem Durchmesser von 300
mm aufweisen. Die beiden Schlauchelemente 71, 72 erstrecken
sich zwischen den Bögen
in der gleichen Ebene wie der entsprechende Teil der Bögen, an
dem sie befestigt sind. Das Schlauchelement 72 ist bezüglich der
Verbindungsstelle zwischen der außenbordseitigen Strebe 60 und
der Dachstrebe 63 unmittelbar nach innen versetzt auf einer
Seite des Floßes
angeordnet. Das Schlauchelement 71 ist an der anderen Seite
der Mittelachse 61 oder an der anderen Seite des Querelements 55 in
unmittelbarer Nähe
des Scheitels 64 der Querbögen 51, 52 angeordnet.
Das dritte Schlauchelement 70 ist so angeordnet, daß es sich
quer über
die Oberseite der Querbögen 51, 52 an
einer Position in der Nähe
des Scheitels der Schlauchelemente, jedoch unter der Mittelachse
erstreckt, wie in 7 dargestellt
ist. Zwei (70, 71) der drei Schlauchelemente 70, 71, 72 sind
an einer Seite der Achse 61 des Floßes 10 angeordnet.
Dies ist auch die Seite, an der ein Passagier über die Eingangsplattform 30 eintreten
kann. Die Positionierung der zwei Schlauchelemente (70, 72)
auf der einen Seite und des dritten Schlauchelements (71)
auf der anderen Seite in der Nähe
der Mittelachse verhindert ein Knicken der Bögen während des Aufblasens und erhöht außerdem die
Aufwärtsdrehkraft,
die die Selbstausrichtung des Floßes 10 bewirkt.
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Es
ist wichtig, daß die
Schlauchelemente und Bögen,
die die Selbstausrichtungs-Überstruktur bilden,
beim Aufblasen die gewünschte
Konfiguration annehmen. Daher muß ein Knicken oder Verheddern der
Schlauchelemente und Bögen
verhindert und die Stabilität
und der Auftrieb verbessert werden. Die Verbindungsschlauchelemente
eliminieren das Problem des Knickes und Verhedderns. Als ein weiteres Merkmal
weist die zweite Ausführungsform
jedoch auch Schnüre
oder Bänder 80, 81 auf,
die zwischen der Basisstruktur und den Schlauchele menten der Bögen angeordnet
sind, um die Bewegung zu begrenzen, die die Bögen von der Basisstruktur weg ausführen können. Die
Position der Schnüre 80, 81 ist
in den 8 und 9 im Detail dargestellt.
Die Schnüre 80, 81 bestehen
einfach aus einer Länge
eines 8 bis 10 mm dicken Seils, das an jedem Ende befestigt ist
und Abschnitte aufweist, die an der Struktur des Rettungsfloßes angeklebt
sind. Wie in den 8 und 9 dargestellt ist, sind zwei
Schnüre 80, 81 an
der gleichen Seite des Floßes,
d. h. an der Eingangsseite, angeordnet. Eine Schnur 80 ist
an der Mittellinie der Dachstrebe 63 an einer bezüglich der
Verbindungsstelle zwischen der außenbordseitigen Strebe 60 und
der Dachstrebe 63 innen liegenden Position jedoch in der
Nähe der
Verbindungsstelle mit dem rechten Querbogen 52 in 8 verbunden. Das andere
Ende der Schnur 80 ist am Rand eines kürzeren Rahmenelements 41 des
unteren Basisrahmens 57 befestigt. Die andere Schnur 81 ist
bezüglich
der Schnur 80 auf symmetrische Weise am linken Querbogen 51 in 8 befestigt.
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Die 12 bis 14 zeigen Rettungsflöße einer dritten Ausführungsform.
Die Flöße weisen
Basisstrukturen mit verschiedenen Querschnitten auf, wobei 12 eine quadratische Basis 180, 13 eine sechseckige Basis 90 und 14 eine kreisförmige Basis 184 darstellt.
Diese Rettungsflöße sind kleiner
als die erste und die zweite Ausführungsform eines Rettungsfloßes. Das
Rettungsfloß ist
aus dem gleichen Typ zylindrischer Schlauchelemente konstruiert,
der in Verbindung mit der ersten und der zweiten Ausführungsform
beschrieben wurde. Die Überstrukturen 111 dieser
Flöße unterscheiden
sich jedoch von denjenigen der vorangehend beschriebenen Ausführungsformen
darin, daß sie
zwei aufblasbare Bögen 182, 188 aufweisen,
die anstatt parallel wechselseitig senkrecht zueinander angeordnet
sind. Der Kreuzungspunkt der Bögen
bildet einen Mittelscheitelpunkt 140 der Überstruktur.
Die Bögen
der Überstruktur 111 haben
die Form aufblasbarer Schlauchelemente 122, 124, 126 und 128,
die sich von der Basisstruktur nach oben und außen erstrecken und zum Scheitelpunkt 140 der
Struktur hin konvergieren. Die in den 12 bis 14 dargestellten Bögen weisen
jeweils sich nach außen
schräg
erstreckende aufrechte Abschnitte auf und sind mit Dachstreben verbunden,
die am Mittelscheitelpunkt 140 aufeinandertreffen. In diesen
Rettungsflößen erstreckt
sich die Mittelachse, um die das Floß ein Drehmoment erfährt, entlang
eines der beiden Bögen 182, 188 quer über das
Floß.
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In
allen in den 12 bis 14 dargestellten Ausführungsformen
ist ein einzelnes Brückenelement
in der Form eines aufblasbaren Schlauchelements 150 auf
der Oberseite der Bögen
angeordnet und erstreckt sich zwischen zwei benachbarten Bogenschlauchelementen
in einer Ecke des Floßes,
wie dargestellt ist. Das Brückenelement 150 ist
auf der Oberseite der Bogenschlauchelemente angeordnet und ist ein
zylindrisches Schlauchelement, das länger ist als der Zwischenraum
zwischen den Bogenelementen, so daß das Schlauchelement, wie
in den Zeichnungen dargestellt ist, an seinen Enden 151, 152 die
Bogenelemente überlappt.
Das Schlauchelement 150 ist in der Nähe der Ecke des Floßes angeordnet,
die sich in der Nähe
der Öffnung
im Dach befindet. Das Schlauchelement 150 ist oberhalb
und außerhalb
der Bogenelemente angeordnet, um den Auftriebseffekt, den das Schlauchelement
auf das Rettungsfloß ausübt, zu erhöhen, falls
es in einem umgedrehten Zustand aufgeblasen werden sollte. Aufgrund
der Tatsache, daß es
außerdem
von der Mittelachse des Floßes
versetzt angeordnet ist, wird ein Drehmoment verursacht, das dazu
führt,
daß sich das
Floß selbst
aufrichtet.
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In
einer vierten Ausführungsform
sind die Bögen
des rechteckigen Floßes
der ersten und der zweiten Ausführungs form
durch ein, zwei oder drei symmetrisch angeordnete Verbindungsschlauchelemente
miteinander verbunden, die sich an jeder Seite der Mittelachse zwischen
den Bögen
in einer beabstandeten, parallelen Konfiguration in Querrichtung erstrecken.
D. h., ein, zwei oder drei Verbindungsschlauchelemente sind zwischen
den Bögen
bezüglich
der Mittelachse und dem Längsbogen
(falls einer vorgesehen ist) symmetrisch angeordnet. Die Verbindungsschlauchelemente
haben den gleichen Durchmesser wie die anderen Bogenschlauchelemente und
sind auf die gleiche Weise aufblasbar. Es ist klar, daß, wenn
das Rettungsfloß mehr
als zwei Bögen aufweist,
alle Bögen
durch Verbindungsschlauchelemente verbunden sein werden. Nicht-dehnbare
Bänder,
Seile oder Schnüre
zwischen den Bögen
erhöhen
das Selbstaufrichtungsvermögen
des Rettungsfloßes
zusätzlich,
indem die Ausrichtung der Schlauchelemente im nicht aufgeblasenen
Zustand begrenzt und gewährleistet
wird, daß,
wenn die Schlauchelemente aufgeblasen werden, sie die Geometrie annehmen,
die gewährleistet,
daß das
Floß sich
in die korrekte Schwimmposition dreht.
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Für Fachleute
ist ersichtlich, daß innerhalb des
Schutzumfangs der Erfindung zahlreiche Änderungen und Modifikationen
möglich
sind.