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Technisches
Gebiet
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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung optisch
aktiver Pyrroloazepin-Derivate, die als Arzneimittel oder Rohstoffe
sowie als Zwischenstufen für
die Herstellung dieser Arzneimittel nützlich sind. Insbesondere betrifft
sie ein Verfahren zur Herstellung optisch aktiver Pyrroloazepin-Derivate
durch asymmetrische Reduktionsverfahren.
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Stand der
Technik
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Pyrrolo[3.2-c]azepin-Derivate
sind wichtige Verbindungen, die als Arzneimittel zur Behandlung
von kardiovaskulären
Krankheiten oder als Rohstoffe sowie als Zwischenstufen für die Herstellung
dieser Arzneimittel nützlich
sind. Z.B. offenbart die internationale Patentanmeldung mit der
Veröffentlichungs-Nr. WO97/20845
Pvrroloazepin-Derivate mit einer starken Serotonin-2-Rezeptor-antagonistischen
Wirkung von hervorragender Selektivität. Die Verbindungen sind z.B.
nützlich
zur Prävention
oder Behandlung ischämischer Herzkrankheiten,
wie z.B. Angina pectoris, Arrhythmie, myokardialer Infarkt, Herzinsuffizienz
und Post-PTCA (percutane transluminale koronare Angioplastie)-Restenosis;
cerebrovaskuläre
Störungen,
wie cerebraler Infarkt und cerebrale Folgekrankheiten nach subarachnoider
Hämorrhagie;
periphere Kreislaufstörungen,
wie Arteriosclerosis obliterans, Raynaud'sche Krankheit und Buerger'sche Krankheit; und
Bluthochdruck.
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Des
weiteren offenbart die offengelegte japanische Patentanmeldung Nummer
Hei 10-251258 Verbindungen
mit einem Pyrrolo[3,2-c]azepin-Skelett zur Behandlung von kardiovaskulären Krankheiten.
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Unter
diesen für
Arzneimittel nützlichen
Pyrrolo[3,2-c]azepin-Derivaten sind einige Verbindungen mit asymmetrischen
Kohlenstoffatomen in ihrem Molekül.
Z.B. haben verschiedene in der internationalen Patentveröffentlichung
Nummer WO97/20845 offenbarte Pyrrolo[3.2-c]-azepin-Derivate einen Hydroxyl-Substituenten
an dem Kohlenstoff in der 8-Stellung, und daher weisen diese Verbindungen
infolge des Vorhandenseins des asymmetrischen Kohlenstoffatoms in
der 8-Stellung ein Enantiomeren-Paar auf.
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Es
ist wohlbekannt, dass im Falle einer Verbindung, die ein Enantiomeren-Paar
aufweist, die pharmakologischen Aktivitäten und Toxizitäten der
beiden Enantiomeren manchmal stark voneinander abweichen (C.C. Pfeiffer,
Science, Bd. 124, 29 (196); F.P.A. Lehmann, Quant. Struct. Act.
Relat., Bd. 6, 57 /1987)). Deshalb ist es erforderlich, wenn die
pharmakologischen Aktivitäten
und Toxizitäten
der optisch aktiven Verbindungen sich voneinander unterscheiden,
eine optisch aktive Verbindung mit größerer Wirksamkeit und Sicherheitsmarge
im Vergleich zu ihren pharmakologischen Aktivitäten, Pharmakokinetik, Nebeneffekten
und Toxizitäten
auszuwählen.
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Um
die optisch aktive Verbindung zu erhalten, gibt es im Wesentlichen
zwei Verfahren, nämlich
die optische Trennung und die asymmetrische Synthese zur Herstellung
der gewünschten
optisch aktiven Verbindung. Was das erstgenannte Verfahren anbetrifft; so gibt es allgemein bekannte Verfahren
zur Trennung racemischer Verbindungen durch Chromatographie unter
Verwendung optisch aktiver Säulen,
durch Umkristallisation von Diastereoisomeren, die durch Einführen einer
Gruppe mit einem anderen Asymmetriezentrum oder durch Umsetzung
mit anderen optisch aktiven Säuren
oder Basen erhalten werden, durch Verwendung enzymatischer Reaktionen,
usw. Diese Verfahren weisen jedoch den Nachteil auf, dass die chemische
Ausbeute der gewünschten
optisch aktiven Verbindung höchstens
50% beträgt.
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Was
das zweitgenannte Verfahren betrifft, so ist die asymmetrische Synthese
ein typisches Verfahren um die gewünschte optisch aktive Verbindung
selektiv zu erhalten. Beispiele für dieses asymmetrische Syntheseverfahren
sind ein Verfahren zur Synthese der gewünschten optisch aktiven Verbindung
durch Verwendung optisch aktiver Zucker oder Aminosäuren als
Ausgangsmaterialien und Ausnutzen ihrer Stereoanordnung, ein Verfahren
zur Erzeugung einer optisch aktiven Verbindung aus ihrer Vorstufe,
die keine optisch aktive Verbindung ist, durch stereoselektive Einführung der
Gruppe oder durch stereoselektive Reduktion, usw. Die chemische
Ausbeute der gewünschten
optisch aktiven Verbindung durch asymmetrische Synthese beträgt theoretisch
100%, und das macht diese Methode vorteilhaft. Die optische Ausbeute
wird jedoch durch das verwendete Substrat verändert, und die optischen und
chemischen Ausbeuten werden auch in hohem Maße durch die Reaktionsbedingungen,
wie die verwendeten Reagentien, Lösungsmittel, Konzentration
des Substrats und die Reaktionstemperatur, beeinflusst bzw. geändert. Deshalb
sind die für
die asymmetrische Synthese zu verwendenden Reaktionssysteme oder
Reaktionsbedingungen extrem schwer zu bestimmen.
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Des
weiteren ist es erforderlich, die Reaktion bei einer extrem niedrigen
Temperatur durchzuführen
um eine hohe optische Ausbeute bei der asymmetrischen Synthese zu
erhalten. Die Durchführung,
wie die Herstellung eines Reagens, ist sehr kompliziert, und die
Ausgangsmaterialien oder Reagentien, die für die Herstellung erforderlich
sind, sind teuer. Diese Punkte werden derzeit als nachteilig angesehen.
Das bedeutet, dass es erforderlich ist, die besten Reaktionsbedingungen
für jedes
in der asymmetrischen Synthese verwendete Substrat auszuwählen. Des
weiteren ist es im Fall der asymmetrischen Synthese unter Verwendung
des asymmetrischen Katalysators wichtig, den besten asymmetrischen
Katalysator und die besten Reaktionsbedingungen, die für das individuelle
Substrat geeignet sind, auszuwählen.
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Zum
Beispiel sind in der oben erwähnten
internationalen Patentpublikation Nummer WO97/20845 mehrere Syntheseverfahren
zur Herstellung der optisch aktiven Pyrrolo[3,2-c]azepin-Verbindungen mit einem Hydroxyl-Substituenten
in der 8-Stellung offenbart. Trotzdem sind diese Verfahren für großtechnische
Verfahren unter Betriebs- und ökonomischen
Gesichtspunkten nicht hinreichend, und es sind weitere Verbesserungen
erforderlich. In der Patentveröffentlichung
sind Verfahren zur Herstellung der optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate
aus race mischen Pyrroloazepin-Derivaten unter Verwendung von chromatographischen
Verfahren mit optisch aktiven Säulen
durch Umkristallisation von Salzen mit optisch aktiven Säuren oder
durch Enzymreaktion offenbart, und die gewünschten optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate
können
durch Anwendung einer dieser Verfahren oder einer Kombination daraus
hergestellt werden. Obwohl diese Verfahren einfache Verfahren zur
Herstellung der optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate darstellen, ist die chemische
Ausbeute gering und unter wirtschaftlichen Gesichtspunkten nicht
ausreichend.
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Desweiteren
sind andere Verfahren zur Herstellung der optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate, z.B. ein
asymmetrisches Reduktionsverfahren von Keton-Verbindungen, d.h.
Vorstufen der Pyrroloazepin-Derivate, wobei Boran als Reduktionsmittel
mit einem optisch aktiven Oxazaborollidin-Katalysator oder ein Ruthenium-Komplexkatalysator
für die
Wasserstofftransferreduktion verwendet werden.
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Diese
Verfahren weisen jedoch mehrere Nachteile auf, wie z.B. Komplikationen
bei der Herstellung der Reagentien, das Erfordernis, scharfe Reaktionsbedingungen
auswählen
zu müssen,
hohe Kosten der Reagentien und niedrige chemische Ausbeute, und
sind unter ökonomischen
Gesichtspunkten nicht ausreichend.
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Die
US-A-5 756 790 betrifft die Verwendung spezieller Kobalt-Katalysatoren
für die
Herstellung von optisch aktiven Alkohol-Verbindungen durch Reduktion
von cyclischen Ketonen.
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Unter
diesen Umständen
liegt der vorliegenden Erfindung die Aufgabe zugrunde, Verfahren
zur Herstellung der optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate bereitzustellen,
welche für
Arzneimittel nützlich
sind, und zwar in einfachem, wirtschaftlichen sowie großtechnisch
anwendbaren Maßstab.
Insbesondere soll die vorliegende Erfindung die einfachen und wirtschaftlichen
Verfahren zur Herstellung der optisch aktiven Pyrrolo[3,2-c]azepin-Verbindungen
mit einem Hyroxyl-Substituenten in der 8-Stellung aus ihren Vorstufen
bereitstellen, d.h., Keton-Verbindungen
mit Carbonylgruppen in der 8-Stellung durch asymmetrische Reduktion.
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Die
vorliegenden Erfinder haben umfangreiche Untersuchungen durchgeführt um die
großtechnisch anwendbaren
Verfahren zur Herstellung der optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate zu entwickeln,
und es wurde gefunden, dass die gewünschten optisch aktiven Pyrroloazepin-Verbindungen
in einfacher Weise in guten chemischen und optischen Ausbeuten hergestellt
werden können,
indem das asymmetrische Reduktionsverfahren der Ketonverbindungen
unter Verwendung einer Metallhydrid-Verbindung und einer Alkohol-Verbindung
in Gegenwart eines optisch aktiven Kobaltkomplex-Katalysators und
ein Reinigungsverfahren für
die resultierende Pyrroloazepin-Verbindung kombiniert werden. Die
vorliegende Erfindung wurde aufgrund der oben erwähnten Feststellungen
vollendet.
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Offenbarung der Erfindung
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Demgemäß wird als
eine Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung ein Verfahren zur Herstellung von optisch
aktiven Pyrroloazepin-Derivaten der folgenden Formel (I):
worin Z für eine gegebenenfalls substituierte
Phenylgruppe steht, welches umfasst:
ein Verfahren zur asymmetrischen
Reduktion der Keton-Verbindung der folgenden Formel (II):
worin Z dieselbe Bedeutung
wie oben erwähnt
hat, durch Verwendung einer Metallhydrid-Verbindung und einer Alkohol-Verbindung
in Gegenwart eines optisch aktiven Kobaltkomplex-Katalysators und
ein Verfahren
zur Reinigung der resultierenden Verbindung, bereitgestellt.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung der
optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate der folgenden Formel (I):
worin Z dieselbe Bedeutung
wie oben erwähnt
hat, welches umfasst:
ein Verfahren zur asymmetrischen Reduktion
der Keton-Verbindung der folgenden Formel (III):
worin Y für ein Halogenatom steht, durch
Verwendung einer Metallhydrid-Verbindung und einer Alkohol-Verbindung
in Gegenwart eines optisch aktiven Kobaltkomplex-Katalysators zur
Herstellung der optisch aktiven Alkohol-Verbindung der folgenden
Formel (IV):
worin Y dieselbe Bedeutung
wie oben erwähnt
hat,
ein Verfahren zur Umsetzung der resultierenden Alkohol-Verbindung
der Formel (IV) mit der Piperazin-Verbindung der folgenden Formel
(V) oder einem Salz davon:
worin Z dieselbe Bedeutung
wie oben erwähnt
hat, und ein Verfahren zur Reinigung der resultierenden Verbindung,
bereitstellt.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein Verfahren zur Herstellung der
optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate der Formel (I) bereitgestellt,
worin der Ligand des optisch aktiven Kobaltkomplex-Katalysators
ein Enantiomer der folgenden Formel (VI) ist:
worin diese Formel eine optisch
aktive Verbindung darstellt, in der zwei Mesityl-Gruppen in trans-Form
zueinander angeordnet sind, worin das Enantiomer von der protonierten
Verbindung, die linksdrehend ist (das optische Drehvermögen ist
negativ), der folgenden Formel (VII) abgeleitet ist:
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein V erfahren zur Herstellung der
optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate der Formel (I) bereitgestellt,
worin das Kobaltatom des optisch aktiven Kobaltkomplex-Katalysators
ein zweiwertiges Kobalt [Co(II)] oder ein dreiwertiges Kobalt [Co(III)]
ist.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein V erfahren zur Herstellung der
optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate der Formel (I) bereitgestellt,
worin die in der Reaktion verwendete Alkohol-Verbindung Tetrahydrofurfurylalkohol
ist.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird ein V erfahren zur Herstellung der
optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate der Formel (I) bereitgestellt,
worin die asymmetrische Reduktion in einem Lösungsmittel, das Tetrahydrofuran
enthält,
durchgeführt
wird.
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Beste Ausführungsform
der Erfindung
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Die
optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate, dargestellt durch die Formel
(I) der vorliegenden Erfindung, können gemäß dem folgenden Reaktionsschema
hergestellt werden.
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In
dem Reaktionsschema haben die Gruppen Y und Z dieselben Bedeutungen
wie oben erwähnt.
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D.h.,
die vorliegende Erfindung soll die folgenden zwei Verfahren zur
Herstellung der optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate der Formel
(I) bereitstellen.
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Methode 1
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Gemäß dieser
Methode 1 wird eine Methode zur Herstellung der optisch aktiven
Pyrroloazepin-Derivate der Formel (I) bereitgestellt, das (a) ein
Verfahren der asymmetrischen Reduktion der Keton-Verbindung der
Formel (II) mit einer Metallhydrid-Verbindung und einer Alkohol-Verbindung in Gegenwart
eines optisch aktiven Kobaltkomplex-Katalysators, und (b) ein Verfahren
zur Reinigung der resultierenden und in (a) erhaltenen Verbindung
umfasst.
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Die
Keton-Verbindung der Formel (Π),
die in dem Verfahren 1 verwendet wird, kann durch Umsetzung der
Keton-Verbindung der Formel (III) mit der Piperazin-Verbindung der
Formel (V) oder dem Salz davon erhalten werden.
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Methode 2
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Gemäß dieser
Methode 2 wird eine Methode zur Herstellung der optisch aktiven
Pyrroloazepin-Derivate der Formel (I) bereitgestellt, die (a) ein
Verfahren der asymmetrischen Reduktion der Keton-Verbindung der
Formel (III) mit einer Metallhydrid-Verbindung und einer Alko hol-Verbindung
in Gegenwart eines optisch aktiven Kobaltkomplex-Katalysators zur
Herstellung der Alkohol-Verbindung der Formel (IV), (b) ein Verfahren zur
Umsetzung der resultierenden Alkohol-Verbindung der Formel (IV)
mit der Piperazin-Verbindung der Formel (V) oder einem Salz davon,
und (c) ein Verfahren zur Reinigung der resultierenden in Verfahren
(b) erhaltenen Verbindung umfasst.
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Die
vorliegende Erfindung stellt auch eine Methode zur Herstellung der
optisch aktiven Verbindungen der Formel (IV) bereit, das die Durchführung der
asymmetrischen Reduktion der Keton-Verbindung der Formel (III) mit
einer Metallhydrid-Verbindung und einer Alkohol-Verbindung in der Gegenwart eines optisch
aktiven Kobaltkomplex-Katalysators umfasst.
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Der
optisch aktive Kobaltkomplex-Katalysator, die Metallhydrid-Verbindung
und die Alkohol-Verbindung, die in der asymmetrischen Reduktion
gemäß der vorliegenden
Erfindung verwendet werden, sind diejenigen, die in der offengelegten
japanischen Patentanmeldung Nummer Hei 9-151143 beschrieben sind.
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Die
vorliegende Erfindung wird detaillierter durch Erläuterung
jeder Methode beschrieben.
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Die
Methode 1 der vorliegenden Erfindung wird durchgeführt durch
(a) ein Verfahren der asymmetrischen Reduktion der Keton-Verbindung
der Formel (II) mit einer Metallhydrid-Verbindung und einer Alkohol-Verbindung
in Gegenwart eines optisch aktiven Kobaltkomplex-Katalysators, und (b) ein Verfahren
zur Reinigung der in Verfahren (a) erhaltenen Verbindung zur Herstellung
der Verbindung der Formel (I), wie in dem folgenden Reaktionsschema
dargestellt.
worin
Z für eine
gegebenenfalls substituierte Phenylgruppe steht.
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Die
Beispiele für
die gegebenenfalls substituierte Phenylgruppe schließen eine
unsubstituierte Phenylgruppe, eine durch ein Halogenatom, wie Fluor,
Chlor, usw., substituierte Phenylgruppe, eine durch eine Alkoxygruppe,
wie eine Methoxygruppe, substituierte Phenylgruppe, eine durch eine
Hydroxylgruppe substituierte Phenylgruppe und ihre Acyl-Derivate,
eine durch eine geradkettige oder verzweigtkettige Alkylgruppe substituierte
Phenylgruppe, eine, durch eine Nitrogruppe substituierte Phenylgruppe,
und dergleichen, ein.
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Die
Methode 2 der vorliegenden Erfindung wird durchgeführt durch
(a) ein Verfahren der asymmetrischen Reduktion der Keton-Verbindung
der Formel (III) mit einer Metallhydrid-Verbindung und einer Alkohol-Verbindung
in Gegenwart des optisch aktiven Kobaltkomplex- Katalysators zur Herstellung der Alkohol-Verbindung
der Formel (IV) als Zwischenstufe, (b) ein Verfahren zur Umsetzung
der resultierenden Alkohol-Verbindung der Formel (IV) mit der Piperazin-Verbindung
der Formel (V) oder einem Salz davon, und anschließend (c)
ein Verfahren zur Reinigung der resultierenden, in Verfahren (b)
erhaltenen Verbindung um die Verbindung der Formel (I) herzustellen.
worin
Y für ein
Halogenatom steht und Z dieselbe Bedeutung wie oben erwähnt hat.
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Das
geeignete Halogenatom, dargestellt durch "Y",
in der Keton-Verbindung der Formel (III) kann ein Chlor-, Brom-
und Iodatom einschließen,
und ein Chloratom ist am meisten bevorzugt.
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Obwohl
die Herstellung der optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate der Formel
(I) der vorliegenden Erfindung durch die zwei oben erwähnten Methoden
erfolgen kann und beide Methoden für die Herstellung der optisch
aktiven Pyrroloazepin-Derivate der Formel (I) geeignet sind, ist
die Methode 2 aufgrund ihrer einfachen Handhabung bevorzugt.
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Die
Beispiele für
den in der vorliegenden Erfindung zu verwendenden optisch aktiven
Kobaltlcomplex-Katalysator können
optisch aktive Kobaltkomplex-Katalysatoren, die in der offengelegten
japanischen Patentanmeldung Nummer Hei 9-151143 beschrieben sind,
einschließen.
Die Liganden des optisch aktiven Kobaltkomplex-Katalysators können die
in der genannten Patentpublikation beschriebenen optisch aktiven
Liganden sein. Darunter kann ein Enantiomer, das von dem folgenden
Enantiomeren-Paar ((S, S)-Form oder (R, R)-Form) der folgenden Formel
(VI) abgetrennt ist:
worin diese Formel eine optisch
aktive Verbindung darstellt, in der zwei Mesitylgruppen in trans-Stellung
zu einander angeordnet sind, als Ligand vorzugsweise verwendet werden.
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Dieser
Ligand, d.h. ein Enantiomer der Formel (VI), kann aus der protonierten
Verbindung der folgenden Formel (VII):
worin diese Formel für eine optisch
aktive Verbindung steht, in der zwei Mesitylgruppen in trans-Stellung
zueinander angeordnet sind, mit Linksdrehung [z.B. ist die optische
Reinheit der Verbindung (VII) 99% e.e., und das spezifische Drehvermögen bzw.
die spezifische Drehung ist –186°; [α]
D 28 –186° (c = 1,0
in Chloroform)].
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Das
Kobaltatom des optisch aktiven Kobaltkomplex-Katalysators ist zweiwertiges
Kobalt [Co(II)] oder dreiwertiges Kobalt [Co(III)]. Der optisch
aktive Kobalt-(II)-Komplex-Katalysator, in dem das Kobaltatom zweiwertiges
Kobalt [Co(II)] ist, wird durch die folgende Formel (VIII) dargestellt.
worin die Verbindung, die
durch diese Formel dargestellt ist, oder ein protoniertes Enantiomer
mit Linksdrehung (das optische Drehvermögen bzw. die spezifische Drehung
ist negativ) als optisch aktiver Ligand verwendet wird.
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Der
optisch aktive Kobalt-(III)-Komplex-Katalysator, in dem das Kobaltatom
dreiwertiges Kobalt [Co(III)] ist, wird durch die folgende Formel
(IX) dargestellt.
worin X für ein Halogenatom oder eine
Acetoxygruppe steht, und die Verbindung, die durch diese Formel
dargestellt ist oder ein protoniertes Enantiomer mit Linksdrehung
(das optische Drehvermögen
bzw. die spezifische Drehung ist negativ) als optisch aktiver Ligand
verwendet wird.
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Die
Menge des in der vorliegenden Erfindung verwendeten optisch aktiven
Kobaltkomplex-Katalysators kann in Abhängigkeit von der als Substrat
verwendeten Keton-Verbindung, der Metallhydrid-Verbindung, der Alkoholverbindung
und dem Lösungsmittel
variieren. Es ist zweckmäßig, den
optisch aktiven Kobaltkomplex mit einem Anteil von 0,05 bis 10,0
Mol-%, und bevorzugter 0,1 bis 2,0 Mol-%, pro 1 mol der Ketonverbindung
zu verwenden.
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Die
Beispiele der in der vorliegenden Erfindung verwendeten Metallhydrid-Verbindung
schließen
die in der offengelegten japanischen Patentanmeldung Nummer Hei
9-151143 ein. Darunter wird Natriumborhydrid vorzugsweise im Hinblick
auf die Handhabung verwendet. Die Menge an Natriumborhydrid liegt
bei einem Anteil von 1,0 bis 2,5 mol pro 1 mol der Ketonverbindung.
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Die
Beispiele der in der vorliegenden Erfindung verwendeten Alkohol-Verbindung
können
die in der offengelegten japanischen Patentanmeldung Nummer Hei
9-151143 beschriebenen einschließen. Darunter wird Tetrahydrofurfurylalkohol
vorzugsweise verwendet. Die Menge des Tetrahydrofurfurylalkohols
liegt in einer Menge bzw. Anteil von 4 bis 6 mol pro 1 mol der Ketonverbindung.
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Bei
der Durchführung
der vorliegenden Erfindung wird die Reaktion vorzugsweise in einer
flüssigen Phase
durchgeführt.
Falls erforderlich, kann ein Lösungsmittel
verwendet werden. Zweckmäßige Beispiele
für das
Lösungsmittel
sind solche, die in der offengelegten japanischen Patentanmeldung
Nummer Hei 9-151143 beschrieben sind, und können z.B. halogenierte Lösungsmittel,
wie Chloroform, aromatische Lösungsmittel, wie
Toluol, Etherlösungsmittel,
wie Tetrahydrofuran, usw., einschließen. Das bevorzugte Lösungsmittel
ist Tetrahydrofuran. Die hochgradig dehydrierten bzw. wasserfreien
Lösungsmittel
oder handelsübliche
Lösungsmittel
können
ebenfalls in dieser Reaktion verwendet werden. Die Menge des Lösungsmittels
ist im Allgemeinen 1 bis 100 l pro 1 mol der Ketonverbindung. Die
optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate
können
in hohen chemischen und optischen Ausbeuten erhalten werden, wenn
das Lösungsmittel
in dem vorher erwähnten
Bereich verwendet wird.
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Die
Reaktionstemperatur dieses asymmetrischen Reduktionsverfahrens beträgt im Allgemeinen –100°C bis 50°C, vorzugsweise –80°C bis 30°C, bevorzugter –60°C bis 10°C. Es ist
vorteilhaft, dass die Reaktion auch unter einfachen Bedingungen,
wie Eiskühlung,
durchgeführt
werden kann und trotzdem eine hohe asymmetrische Ausbeute erhalten
wird. Die Reaktion kann unter normalem Atmosphärendruck und vorzugsweise unter
Stickstoff oder Argongas-Atmosphäre zur Stabilisierung
des Katalysators und der herzustellenden Verbindung durchgeführt werden.
Die Reaktionszeit für
die asymmetrische Reduktion beträgt
im Allgemeinen 10 Minuten bis 5 Tage. Das Fortschreiten der Reaktion
kann überwacht
werden, indem Proben aus dem Reaktionsgemisch intervallweise gezogen
werden und diese durch Dünnschichtchromatographie
(DC), durch Hochleistungsflüssigkeitschromatographie
(HPLC) oder dergleichen, analysiert werden, und die Reaktion kann
beendet werden, wenn das Signal des Ausgangsmaterials, d.h. der
Ketonverbindung, verschwunden ist.
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Bei
der Methode 2 der vorliegenden Erfindung kann die Reaktion der Alkohol-Verbindung der Formel (IV),
die durch die asymmetrische Reduktion der Keton-Verbindung (III)
mit der Piperazin-Verbindung der Formel (V) oder einem Salz davon
erhalten wird um die optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate herzustellen,
in einem Lösungsmittel
durchgeführt
werden, wie z.B. Methanol, Ethanol, Dimethylformamid, Dimethylsulfoxid, Acetonitril,
Propionitril, Aceton, 2-Butanon, Tetrahydrofuran, Dioxan, Toluol,
und dergleichen. Erforderlichenfalls kann die Reaktion in Gegenwart
einer organischen Base, wie Triethylamin, Pyridin, Collidin, Kalium-t-butoxid, und dergleichen,
oder einer anorganischen Base, wie Kaliumcarbonat, Natriumcarbonat,
Natriumhydrogencarbonat, Natriumhydroxid, Natriumhydrid, und dergleichen,
durchgeführt
werden. Des weiteren kann die Reaktion erforderlichenfalls auch
in Gegenwart eines Alkaliiodids, wie Kaliumiodid, Natriumiodid,
und dergleichen, durchgeführt
werden.
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Die
Gewinnung und Reinigung der gewünschten
optisch aktiven Pyrroloazepin-Derivate aus dem Reaktionsgemisch
kann durch wohlbekannte konventionelle Verfahren, wie Adsorption,
Extraktion, Kristallisation bzw. Umkristallisation, Säulenchromatographie
und dergleichen, erfolgen.
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Beispiele
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Die
vorliegende Erfindung wird detaillierter durch die folgenden Beispiele
erläutert,
es ist jedoch festzuhalten, dass die vorliegende Erfindung nicht
auf irgendeine Weise durch diese Beispiele eingeschränkt wird.
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In
den folgenden Beispielen wird Kieselgel-Säulenchromatographie unter Verwendung
von Kieselgel Nr. 9385 von Merck Co., Ltd. durchgeführt.
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Die
optische Reinheit wurde durch Hochleistungsflüssigkeitschromatographie (optisch
aktive Säule: CHIRALPAK
AD Φ 4,6
mm × 250
mm, von Daicel Chemical Industries, Ltd.) unter den folgenden Bedingungen bestimmt.
Säulentemperatur:
40°C
Mobile
Phase: Hexan/Ethanol/Methanol/Diethylamin = 70/10/20/0,1
Flussgeschwindigkeit:
1,0 ml/Minute
Detektionswellenlänge: 254 nm
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Das
NMR-Spektrum wurde mittels ALPHA-500 (500 MHz) (JEOL Ltd.) in CDCl3 gemessen, wobei TMS als interner Standard
verwendet wurde, und die Werte in δppm angegeben
sind.
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Die
optische Rotation wurde mit DIP-360 (Nihon Bunkoh Kogyo, Ltd.) in
methanolischer Lösung
gemessen.
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Beispiel 1 (Synthese gemäß Methode
1)
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Synthese von (S)-5-[3-[4-(4-Fluorphenyl)piperazin-1-yl]propyl]-8-hydroxy-1-methyl-1,4,5,6,7,8-hexahydropyrrolo[3,2-c]azepin-4-on
aus 5-[3-[4-(4-Fluorphenyl)piperazin-1-yl]propyl]-1-methyl-1,4,5,6,7,8-hexahydropyrrolo[3,2-c]azepin-4,8-dion
durch die asymmetrische Reduktion unter Verwendung eines optisch
aktiven Kobalt-(II)-Komplexes
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(a) Herstellung des Reduktionsmittels
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170
mg (4.5 mmol) Natriumborhydrid wurden in einem ersten Reaktor vorgelegt,
anschließend
wurde die Atmosphäre
durch Stickstoffgas ersetzt und 6 ml Chloroform zugegeben. Dieses
Gemisch wurde mit 0,87 ml (9,0 mmol) Tetrahydrofurfurylalkohol tropfenweise
unter Rühren
und Eiskühlung
versetzt. Anschließend wurde
das Gemisch 2 Stunden lang bei der gleichen Temperatur gerührt.
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(b) Asymmetrische Reduktion
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1,4
mg (0,0025 mmol, 1 Mol-%) des optisch aktiven Kobalt-(II)-Komplexes
der Formel (VIII) und 99,6 mg (0,25 mmol) 5-[3-[4-(4-Fluorphenyl)piperazin-1-yl]propyl]-1-methyl-1,4,5,6,7,8-hexahydropyrrolo[3,2-c]azepin-4,8-dion
wurden in einem zweiten Reaktor vorgelegt. Anschließend wurde
die Atmosphäre durch
Stickstoffgas ersetzt, und das Gemisch wurde in 15 ml Tetrahydrofuran
(THF) aufgelöst.
Das Gemisch wurde mit 0,6 ml des in Verfahren (a) hergestellten
Reduktionsmittels tropfenweise versetzt, und das Gemisch wurde 20
Minuten lang unter Eiskühlung
gerührt.
Anschließend
wurden 0,6 ml des in Verfahren (a) hergestellten Reduktionsmittels
dem Reaktionsgemisch zugesetzt und das Gemisch 40 Minuten lang unter
Eiskühlung gerührt. Eine
wässrige
Natriumhydrogencarbonatlösung
wurde dem Gemisch zugegeben und mit Dichlormethan extrahiert. Der
Extrakt wurde mit Kochsalzlösung
gewaschen und über
Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel
wurde unter reduziertem Druck entfernt und der Rückstand mittels Kieselgel-Säulenchromatographie
gereinigt (Elutionsmittel: Dichlormethan/-Methanol = 9:1), wodurch
92 mg (Ausbeute: 92%; optische Reinheit: 85% e.e.) der Titelverbindung
erhalten wurden.
Aussehen: Blassgelbes, kristallines Pulver.
Schmelzpunkt:
167,5–168,5°C
NMR:
1,84 (2H, q, J = 7,3Hz), 1,85 (1H, br), 2,22 (2H, m), 2,46 (1H,
d, J = 7,3Hz), 2,61 (4H, m), 3,12 (4H, m), 3,35 (1H, dd, J = 7,3Hz,
15,3Hz), 3,56–3,71
(3H, m), 3,73 (3H, s), 4,92 (1H, m), 6,62 (1H, d, J = 3,1Hz), 6,71 (1H,
d, J = 3,1Hz), 6,87 (1H, m), 6,95 (1H, m).
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Beispiel 2 (Synthese durch
Methode 2)
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Synthese von (S)-5-[3-[4-(4-Fluorphenyl)piperazin-1-yl]propyl]-8-hydroxy-1-methyl-1,4,5,6,7,8-hexahydropyrrolo[3,2-c]azepin-4-on
aus 5-[3-Chlorpropyl)-1-methyl-1,4,5,6,7,8-hexahydropyrrolo[3.2-c]azepin-4,8-dion durch
die asymmetrische Reduktion unter Verwendung eines optisch aktiven
Kobalt-(II)-Komplexes und anschließender Reaktion der resultierenden
Alkohol-Verbindung mit einer Piperazin-Verbindung
-
(a) Herstellung des Reduktionsmittels
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688
mg (18,2 mmol) Natriumborhydrid wurden in einem ersten Reaktor vorgelegt,
anschließend
wurde die Atmosphäre
durch Stickstoffgas ersetzt und 21,8 ml Chloroform zugegeben. Dieses
Gemisch wurde mit 5,13 ml (53,0 mol) Tetrahydrofurfurylalkohol tropfenweise
unter Rühren
und Eiskühlung
versetzt, und das Gemisch wurde 3 Stunden lang bei der gleichen
Temperatur gerührt.
-
(b) Asymmetrische Reduktion
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17,2
mg (0,03 mmol, 0,3 Mol-%) des optisch aktiven Kobalt-(II)-Komplexes
der Formel (VIII) und 2,54 g (10,0 mmol) 5-(3-Chlorpropyl)-1-methyl-1,4,5,6,7,8-hexahydropyrrolo[3,2-c]azepin-4,8-dion
wurden in einem zweiten Reaktor vorgelegt, anschließend wurde
die Atmosphäre
mit Sticktoffgas ersetzt und das Gemisch in 100 ml THF aufgelöst. Das
Gemisch wurde mit dem in Verfahren (a) hergestellten Reduktionsmittel
tropfenweise bei –8°C Reaktionsbadtemperatur
versetzt, und das Reaktionsgemisch wurde 3 Stunden lang bei –8°C gerührt. Das
Reaktionsgemisch wurde mit einer Mischlösung aus 40 ml gesättigter
Kochsalzlösung
und 8 ml Wasser gewaschen und anschließend mit 40 ml gesättigter
Kochsalzlösung
gewaschen und über
Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wurde unter reduziertem
Druck entfernt, wodurch 6,16 g (optische Reinheit: 83,5% e.e.) (S)-5-(3-Chlorpropyl)-8-hydroxy-1-methyl-1,4,5,6,7,8-hexahydropyrrolo[3,2-c]azepin-4-on
als blassbraune Kristalle erhalten wurden.
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(c) Reaktion mit der Piperazin-Verbindung
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Eine
Suspension von 6,16 g der in (b) oben erhaltenen Kristalle, 1,98
g (11 mmol) 1-(4-Fluorphenyl)piperazin,
2,76 g (20 mmol) Kaliumcarbonat und 3,0 g (20 mmol) Kaliumiodid
in 20 ml Acetonitril wurden 9 Stunden lang unter Rückfluss
gekocht. Nachdem das Reaktionsgemisch auf Raumtemperatur abgekühlt worden war,
wurden 20 ml Wasser zugegeben. Die abgetrennte organische Phase
wurde unter reduziertem Druck eingeengt, und die Wasserphase wurde
mit 20 ml Chloroform extrahiert. Der von der organischen Phase resultierende
Rückstand
wurde mit dem Chloroformextrakt aufgelöst, und die Chloroformphase
wurde mit 10 ml halbgesättigter
Kochsalzlösung
zweimal und mit 10 ml Wasser gewaschen und anschließend über Natriumsulfat getrocknet.
Das Lösungsmittel
wurde unter reduziertem Druck entfernt und der Rückstand zweimal aus 2-Propanol
umkristallisiert, wodurch 2,59 g [Ausbeute: 64,6% (2 Stufen); optische
Reinheit: 99,1% e.e.] der Titelverbindung erhalten wurden.
Spezifische
Drehung [α]D 20 –7,4° (c = 3,0
Methanol)
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Beispiel 3 (Synthese durch
Methode 1)
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Synthese von (S)-5-(3-Chlorpropyl)-8-hydroxy-1-methyl-1,4,5,6,7,8-hexahydropyrrolo-[3,2-c]azepin-4-on durch
die asymmetrische Reduktion unter Verwendung des optisch aktiven
Kobalt-(III)-Komplexes
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(a) Herstellung des Reduktionsmittels
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170
mg (4.5 mmol) Natriumborhydrid wurden in einem ersten Reaktor vorgelegt,
anschließend
wurde die Atmosphäre
durch Stickstoffgas ersetzt und 6 ml Chloroform zugegeben. Dieses
Gemisch wurde mit 1,31 ml (13,5 mmol) Tetrahydrofurfurylalkohol
tropfenweise unter Rühren
und Eiskühlung
versetzt, und das Gemisch wurde 3 Stunden lang bei der gleichen
Temperatur gerührt.
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(b) Asymmetrische Reduktion
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127
mg (0,5 mmol) 5-(3-Chlorpropyl)-1-methyl-1,4,5,6,7,8-hexalrydropyrrolo[3,2-c]azepin-4,8-dion wurden
in einem zweiten Reaktor vorgelegt, anschließend wurde die Atmosphäre durch
Stickstoffgas ersetzt und das Gemisch in 2.5 ml THF aufgelöst. Dieses
Gemisch wurde mit einer Lösung
von 1.6 mg (0,0025 mmol 0,5 Mol %) des optisch aktiven Kobalt-(III)-Komplexes der Formel
(IX) [in der Formel steht X für
ein Bromatom] in 2,5 ml THF versetzt, und das Reaktionsgemisch wurde
30 Minuten lang unter Eiskühlung
gerührt.
Anschließend
wurde dieses Gemisch mit 1,3 ml des in Verfahren (a) hergestellten
Reduktionsmittels tropfenweise versetzt und 45 Minuten lang unter
Eiskühlung
gerührt.
Eine Phosphatpufferlösung
(pH 6,0) wurde dem Reaktionsgemisch zugesetzt und mit Dichlormethan
extrahiert. Der Extrakt wurde mit Kochsalzlösung gewaschen und über Natriumsulfat
getrocknet. Das Lösungsmittel
wurde unter reduziertem Druck entfernt und der Rückstand durch Kieselgel-Säulenchromatographie
(Elutionsmittel: Hexan/Ethylacetat = 1:9) gereinigt, wodurch 123
mg (Ausbeute: 96%; optische Reinheit: 83,5% e.e.) der Titelverbindung
erhalten wurden.
NMR: 2,08 (2H, q, J = 6,7Hz), 2,18–2,29 (2H,
m), 2,59 (1H, d, J = 7,3Hz), 3,34 (1H, dd, J = 7,9Hz, 15,2Hz), 3,59
(2H, t, 3 = 6,7Hz), 3,63–3,72
(3H, m), 3,72 (3H, s). 4,92 (1H, m), 6,59 (1H, d, J = 2,4Hz), 6,64
(1H, d, J = 2,4Hz).
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Beispiel 4
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Unter
Verwendung von 1,8 mg (0,0025 mmol; 0,5 Mol-%) des optisch aktiven
Kobalt-(III)-Komplexes der
Formel (IX) [in der Formel steht X für ein Iodatom] anstelle des
optisch aktiven Kobalt-(III)-Komplexes der Formel (IX) [in der Formel
steht X für
ein Bromatom] in Beispiel 3, wurden 3,126 mg (Ausbeute: 98%; optische Reinheit:
84,4% e.e.) der Titelverbindung in derselben Weise wie in Beispiel
3 beschrieben erhalten.
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Gewerbliche
Anwendbarkeit
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Wie
oben beschrieben, werden erfindungsgemäß optisch aktive Pyrrolo[3,2-c]azepin-Derivate mit einer
Hydroxylgruppe in 8-Stellung erhalten, die nützlich als kardiovaskuläre Arzneimittel
oder Rohstoffe sowie Zwischenstufen für die Synthese dieser Arzneimittel
aus ihren Vorstufen, d.h. Keton-Verbindungen mit Carbonylgruppen
in 8-Stellung, durch einfache asymmetrische Reduktion mit hohen
chemischen und optischen Ausbeuten sind.
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Deshalb
ist das Verfahren zur Herstellung der optisch aktiven Pyrrolo[3,2-c]azepin-Derivate der vorliegenden
Erfindung als großtechnisch
anwendbare Verfahren sehr nützlich.