DE60020002T2 - Obturatoren für Tubusanordnungen - Google Patents

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Description

  • Diese Erfindung betrifft Obturatoren für gekrümmte medizinische Tuben, der Obturator hat ein als spitz zulaufende Nase geformtes patientenseitiges Ende, das über das patientenseitige Ende des Tubus übersteht, und ein zur Befestigung an dem maschinenseitigen Ende des Tubus angepasstes maschinenseitiges Ende, wobei das maschinenseitige Ende des Obturators vom Eingriff mit dem maschinenseitigen Ende des Tubus durch Drehen relativ zu dem Tubus lösbar ist, der Obturator umfasst ein sich zwischen dem patientenseitigem Ende und dem maschinenseitigen Ende des Obturators erstreckendes streifenförmiges Teil, welches einen sich vom patientenseitigem Ende entlang eines Hauptteils der Länge des streifenförmiges Teil erstreckenden ersten Bereich und einen dem maschinenseitigen Ende benachbarten zweiten Bereich umfasst.
  • Die Erfindung befasst sich vor allem mit Obturatoren zur Verwendung in Tracheotomietuben.
  • Tracheotomietuben werden oft mit der Hilfe eines Obturators eingesetzt, der ein über das patientenseitige Ende des Tracheotomietubes überstehendes spitzes Ende hat. Die Spitze des Obturators dient zum Teilen von Gewebe, um ein gleichmäßiges Einsetzen des Tubus zu ermöglichen. Der Obturator dient ebenso dazu, den Tubus zu versteifen und dass Eindringen von Gewebe in den Tubus zu verhindern, was eine Blockade verursachen könnte. Beispiele von Tracheotomie-Obturatoren sind in den US 4246897 , US 5222487 , GB 2224213, GB 2316321 und GB 2341102 beschrieben. Jede Verschiebung des Obturators aus seiner korrekten Position kann das Einsetzen des Tubus erschweren und, durch Reduzierung der Gleitfähigkeit des patientenseitiges Endes der Anordnung eine Verletzung des Gewebes rund um das Stoma verursachen. Nach dem Einsetzen wird der Obturator aus dem maschinenseitigem Ende des Tubus herausgezogen. Die GB 2316321 beschreibt einen Obturator mit einem maschinenseitigem Ende, dass in eine Kupplung des Tracheotomietubus einschnappt, wobei der Schnapper durch Drehen relativ zu dem Tubus lösbar ist. Bei dieser Anordnung ist der Hauptkörper des Obturators ein Streifen von rechteckförmigem Querschnitt, so dass er relativ flexible ist, um das Drehen zu ermöglichen. Dieser Obturator funktioniert gut mit relativ steifen Tracheotomietuben, aber er stellt keine optimale Steifheit für flexiblere Tuben bereit. Auch wenn der Obturator versteift werden könnte, um die gewünschte Steifheit für das Einsetzen des Tubus bereitzustellen, wird hierdurch das Drehen seiner Schnapper zum Lösen des Eingriffs mit der Kupplung des Tracheotomietubus erschwert.
  • Es ist Aufgabe der vorliegenden Erfindung, einen alternativen Obturator und eine alternative Tubusanordnung bereitzustellen.
  • Entsprechend der vorliegenden Erfindung wird ein Obturator der eingangs genannten Art bereitgestellt, der dadurch gekennzeichnet ist, dass sich der Querschnitt des ersten Bereichs von dem des zweiten Bereichs unterscheidet, wobei der Querschnitt des ersten Bereichs so ausgebildet ist, dass dieser im wesentlichen starr ist, und wobei der Querschnitt des zweiten Bereichs so ausgebildet ist, dass dieser flexibler als der erste Bereich ist, um hierdurch das Drehen des maschinenseitigen Endes des Obturators relativ zu dem ersten Bereich des streifenförmigen Teils zu ermöglichen.
  • Der erste Bereich des Obturators hat vorzugsweise zwei zueinander orthogonale Stege. Das streifenförmige Teil kann einen sich von der patientenseitigen Nase zum maschinenseitigen Ende entlang der Länge des streifenförmigen Teils erstreckenden ersten Steg und einen zweiten sich nur entlang der Länge des ersten Bereichs des streifenförmigen Teils erstreckenden zweiten orthogonalen Steg umfassen. Ein Steg kann so angeordnet ist, dass er sich im wesentlichen in Kontakt mit der äußeren Krümmung des Tubus erstreckt. Der Querschnitt des Obturators ist im ersten Bereich vorzugsweise T-förmig. Die Nase des Obturators kann eine sich entlang ihrer Länge erstreckende Bohrung haben. Der Obturator kann ein einstöckiger Guss aus einem Kunststoffmaterials sein. Das maschinenseitige Ende hat vorzugsweise zwei elastische Arme, welche sich auf gegenüberliegenden Seiten vorwärts erstrecken und zum in Eingriffbringen mit dem Tubus angepasst sind. Das maschinenseitige Ende des Obturators kann ein Beatmungsloch haben. Der Obturator weist vorzugsweise entlang des größten Teils seiner Länge eine Krümmung auf, welche im wesentlichen die gleiche ist wie die des Tubus.
  • Eine Tracheotomie-Tubus-Anordnung einschließlich eines Obturators entsprechend der vorliegenden Erfindung wird nun anhand eines Ausführungsbeispiels mit Bezug auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben. Diese zeigen:
  • 1 eine seitliche Draufsicht der Anordnung;
  • 2 eine seitliche Draufsicht auf den Obturator;
  • 3 eine Draufsicht auf den Obturator entlang der Linie III in 2;
  • 4 eine Draufsicht auf den Obturator entlang der Linie IV in 2;
  • 5 eine Querschnittsansicht des Obturators entlang der Linie V-V in 2; und
  • 6 eine Querschnittsansicht des Obturators entlang der Linie VI-VI in 2.
  • Die Anordnung umfasst einen Tracheotomietubus 1 und einen Obturator 2.
  • Der Tubus 1 hat einen herkömmlichen Schaft 10 kreisförmigen Querschnitts, der mit einer gekrümmten Form und einem konstanten Radius der Krümmung entlang seiner Länge geformt ist. Das patientenseitige Ende 11 des Schafts 10 ist quer ausgeschnitten und angespitzt, um atraumatisch zu sein. An seinem maschinenseitigen Ende ist der Schaft 10 einstöckig mit einem Flansch 12 geformt, durch den der Tubus am Hals des Patienten gesichert werden kann. Das maschinenseitige Endes des Schafts 10 ist ebenso mit einer Kupplung 13 verbunden, die eine spitz zulaufend buchsenförmige Bohrung 14 hat, um eine spitz zu laufende steckerförmige Kupplung (nicht gezeigt) aufzunehmen, die mit einer Patientenbeatmung oder einem anästhetischem Kreislauf verbunden ist. Alternativ wird die Kupplung 13 offen gelassen, falls der Patient spontan atmet, Außenseitig ist die Kupplung 13 von zylindrischer Form, abgesehen von den durch zwei kurze hinterschnittene Lippen 15 bereitgestellten Oberflächenformen, welche einander diametral am patientenseitigen Ende der Kupplung gegenüberliegen. Der Schaft 10 hat eine aufblasbare Manschette 16 an seinem patientenseitigen Ende, um die Innenseite der Trachea abzudichten. Andere Tuben benötigen keine solche Manschette.
  • Der Obturator 2 ist ein einstückiger, aus einem Stück bestehender Guss aus einem steifen Kunststoffmaterial, wie beispielsweise hochdichtes Polyethylen. An seinem patientenseitigen Ende 20 hat der Obturator 2 eine geschossförmige Nase 21, welche eine engen Sitz mit dem patientenseitigen Ende 11 des Tubus 1 hat. Die Nase 21 hat eine spitz zulaufende Spitze 22, die beim Einsatz von dem Tubus 1 übersteht, um eine spitz zulaufende Verlängerung des patientenseitigen Endes des Schafts 10 zu bilden. Eine Bohrung 23 mit kleinem Durchmesser erstreckt sich entlang der Nase 21 von ihrer Spitze 22 zu einer Öffnung 24 an ihrem hinteren Ende.
  • Rückwärts von der Nase 21 verlaufend hat der Obturator einen gekrümmten Streifen 25, welcher an die Krümmung des Tubus 1 angeformt ist. Typischerweise ist der Streifen 25 etwa um die 80 mm lang. Der Streifen 25 umfasst einen Steg 26 von im wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt, der ausgebildet ist, um entlang seiner Länge als ein enger Gleitsitz diametral zum Tubusschaft 10 zu verlaufen. Der Streifen 25 hat ebenso einen zusätzlichen Steg 27, der sich entlang des Hauptteils der Länge des Streifens, typischerweise um die 60 mm, vom patientenseitigen Ende erstreckt. Dieser zusätzliche Streifen 27 verläuft radial und orthogonal zu dem ersten Streifen 26 und ragt von dessen einer Seite nur in Richtung der Außenseite seiner Krümmung hervor, so dass er im wesentlichen die innere Wand des Schafts 10 des Tubus 1 auf der Außenseite seiner Krümmung berührt. Der Hauptteil 28 des Streifens 25 von seinem patientenseitigem Ende aus hat deshalb im wesentlichen einen T-förmigen Querschnitt, wie in 5 gezeigt, mit lediglich einer flachen, im wesentlichen steifen Rippe 29 entlang der dem zusätzlichen Steg 27 gegenüberliegenden Seite. Das maschinenseitige Ende 30 des Streifens 25 hat einen im wesentlichen rechteckförmigen Querschnitt, wie in 6 gezeigt, abgesehen von der Rippe 29 und einer gleichartigen flachen Rippe 31, die eine Verlängerung des zusätzlichen Stegs 27 ist, weshalb es flexibler als der Hauptteil 28 ist.
  • An seinem maschinenseitigen Ende 32 hat der Obturator 2 einen vergrößerten, kreuzförmigen Querschnitt, welcher durch eine vertikale Platte 132 und eine horizontale Platte 232 gebildet ist. Das maschinenseitige Ende 32 hat eine spitz zulaufende Außenseite mit einem engen Reibsitz mit der Kupplung 13 des Tubus 1. Ein Flansch 33 erstreckt sich radial am maschinenseitigen Ende des kreuzförmigen Abschnitts 32 und stellt einen Griff bereit, durch den der Obturator 2 in den Tubus 1 eingesetzt und wieder entfernt werden kann. Zwei elastische Arme 34 enden an ihrem patientenseitigen Ende durch Oberflächenstrukturen in der Form von nach innen gerichteten Schnappern 35, welche durch eine Schräge Rampe 36 und einen Vorsprung 37 gebildet werden. Die Arme 34 sind so dimensioniert, dass sich beim Anschlagen des Flanschs 33 an das maschinenseitige Ende der Kupplung 13 die Arme entlang gegenüberliegender Seiten der Kupplung erstrecken und mit den Schnappern 35 an den Lippen 15 in Eingriff gelangen, wodurch das Entfernen des Obturators 2 vom Tubus verhindert wird. Zwei Beatmungslöcher 38 sind durch den Flansch 33 durch Ausrichtung mit den Ecken zwischen dem kreuzförmigen Abschnitt 32 gebildet.
  • Zur Verwendung wird der Obturator 2 vollständig in den Tubus 1 gedrückt, so dass die Nase 21 über das patientenseitigem Ende 11 des Tubus ragt und die Schnapper 35 mit den Lippen 15 der Kupplung 13 in Eingriff gelangen, wodurch das maschinenseitige Ende des Obturators an dem maschinenseitigen Ende des Tubus befestigt wird. Die Anordnung wird auf übliche Weise in den Patienten eingesetzt, wobei der Obturator 2 eine spitz zulaufende Führung für den Tubus in das Tracheostoma bereitstellt. Der T-förmige Querschnitt entlang des größtenteils der Länge des Obturators 2 macht ihn relativ steif, um somit deutlich die Steifheit des Tracheotomietubus 1 zu erhöhen und dessen Einsetzen zu erleichtern. Eine rückwärtige Bewegung des Obturators 2 relativ zum Tubus 1 wird durch den Eingriff der Schnapper 35 mit den Lippen 15 verhindert. Eine Rückwärtsbewegung der Nase 21 des Obturators 2 innerhalb des Tubus 1 wird durch den Kontakt des zusätzlichen Stegs 27 mit der Wand des Tubus verhindert. Der Patient kann während des Einsetzens der Anordnung aufgrund der Bohrung 23 durch die Nase 21, den Kanal zwischen dem Streifen 25 und der Innenseite des Tubus und den Löchern 38 im Flansch 33 atmen. Falls gewünscht, kann ein Führungsdraht (nicht gezeigt) vor dem Einsetzen durch die Bohrung 23 gefädelt und die Anordnung entlang des Führungsdrahts in ihre Stellung geschoben werden. Um zu verhindern, dass das hintere Ende des Führungsdrahts an der vertikale Platte 132 verklemmt, wenn der Führungsdraht vom patientenseitigem Ende des Obturators eingesetzt wird, ist die Führungskante 133 der vertikalen Platte spitz zulaufend. Wenn die Anordnung in die korrekte Position eingesetzt wurde, wird der Obturator 2 durch Greifen des Flansch 33 und Drehen um etwa 20°, so dass die Schnapper 35 außer Eingriff mit den Lippen 15 gelangen und rückwärts entlang der Außenseite der Kupplung 13 gezogen werden können, entfernt. Der Flansch 33 kann trotz der Steifheit des patientenseitigen Endes des Obturators 2 leicht gedreht werden, da das maschinenseitige Ende 30 des Obturators zum Ermöglichen des Drehens flexibel ist. Nach dem Entfernen des Obturators 2 kann die Kupplung 13 in üblicher Weise mit einem Beatmungskreislauf verbunden oder offen gelassen werden.
  • Es wird geschätzt, dass es alternative, drehlösbare Anordnungen gibt, die zum Befestigen des Obturators an dem Tubus verwendet werden können. Die Erfindung kann mit anderen Tuben als Trachialtuben verwenden werden, bei denen es notwendig ist, eine Verschiebung des Obturators relativ zum Tubus zu verhindern.

Claims (10)

  1. Obturator (2) für einen gekrümmten medizinischen Tubus (1), der Obturator (2) hat ein als spitz zulaufende Nase (21) geformtes patientenseitiges Ende (20), das über das patientenseitige Ende (11) des Tubus (1) übersteht, und ein zur Befestigung an dem maschinenseitigen Ende (13) des Tubus angepasstes maschinenseitiges Ende (32), wobei das maschinenseitige Ende (32) des Obturators (2) vom Eingriff mit dem maschinenseitigen Ende des Tubus durch Drehen relativ zu dem Tubus lösbar ist, der Obturator (2) umfasst ein sich zwischen dem patientenseitigem Ende (20) und dem maschinenseitigen Ende (32) des Obturators erstreckendes streifenförmiges Teil (25), welches einen sich vom patientenseitigem Ende (20) entlang eines Hauptteils der Länge des streifenförmiges Teil (25) erstreckenden ersten Bereich (28) und einen dem maschinenseitigen Ende (32) benachbarten zweiten Bereich (30) umfasst, dadurch gekennzeichnet, dass sich der Querschnitt des ersten Bereichs (28) von dem des zweiten Bereichs (30) unterscheidet, wobei der Querschnitt des ersten Bereichs (28) so ausgebildet ist, dass dieser im wesentlichen starr ist, und wobei der Querschnitt des zweiten Bereichs (30) so ausgebildet ist, dass dieser flexibler als der erste Bereich (28) ist, um hierdurch das Drehen des maschinenseitigen Endes (32) des Obturators (1) relativ zu dem ersten Bereich (28) des streifenförmigen Teils (25) zu ermöglichen.
  2. Obturator nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der erste Bereich (28) des Obturators (2) zwei zueinander orthogonale Stege (26 und 27) hat.
  3. Obturator nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass das streifenförmige Teil (25) einen sich von der patientenseitigen Nase (21) zum maschinenseitigen Ende (32) entlang der Länge des streifenförmigen Teils erstreckenden ersten Steg (26) und einen zweiten sich nur entlang der Länge des ersten Bereichs (28) des streifenförmigen Teils (25) erstreckenden zweiten orthogonalen Steg (27) umfasst.
  4. Obturator nach Anspruch 2 oder 3, dadurch gekennzeichnet, dass der eine Steg (27) so angeordnet ist, dass er sich im wesentlichen in Kontakt mit der äußeren Krümmung des Tubus (10, 1) erstreckt.
  5. Obturator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Querschnitt des Obturators (2) im ersten Bereich (28) T-förmig ist.
  6. Obturator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass die Nase (21) des Obturators (2) eine sich entlang ihrer Länge erstreckende Bohrung (23) hat.
  7. Obturator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Obturator (2) ein einstückiger Guss aus einem Kunststoffmaterials ist.
  8. Obturator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das maschinenseitige Ende (32) zwei elastische Arme (34) hat, welche sich auf gegenüberliegenden Seiten vorwärts erstrecken und zum in Eingriffbringen mit dem Tubus (13, 1) angepasst sind.
  9. Obturator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass das maschinenseitige Ende (32) des Obturators (2) ein Beatmungsloch (38) hat.
  10. Obturator nach einem der vorangehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, dass der Obturator entlang des größten Teils seiner Länge eine Krümmung aufweist, welche im wesentlichen die gleiche ist wie die des Tubus.
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