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Die
Erfindung betrifft ein Kaliumtitanatpulver, das als Zusatzstoff
zu Kunststoffen, Reibwerkstoffen, Lacken, Schmiermitteln, wärmebeständigen Materialien,
wärmeisolierenden
Materialien und Papierprodukten verwendet wird, und insbesondere
betrifft sie ein Kaliumtitanatpulver, bei dem Gestaltungsmerkmalen
im Hinblick auf die Hygiene Bedeutung beigemessen wird.
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Kaliumtitanat
hat von Natur aus eine Form mit einer Länge von mehreren μm bis mehreren
zig μm und einem
Durchmesser von 1 μm
oder weniger und wird im Allgemeinen hinsichtlich der Form zum Beispiel
als Fasern, Nadeln oder Whisker bezeichnet. Kaliumtitanat wird in
erster Linie als Verstärkungsmaterial
auf dem Gebiet der Kunststoffe, Lacke und Reibwerkstoffe praktisch
eingesetzt und ist dort allgemein verbreitet, wobei dessen faserige
Form genutzt wird. Das faserige Pulver ist jedoch recht voluminös, hat ein
schlechtes Fließvermögen und
ist unpraktisch in der Handhabung. Außerdem führt das faserige Pulver im
Allgemeinen zum Verstauben, was im Hinblick auf die Arbeitsumgebung
problematisch ist.
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Bei
Asbest gab es das Problem, dass es krebserregend ist, und dies wird
manchmal seiner faserigen Form zugeschrieben. Nach Stantons Annahme
in Bezug auf das faserige Material fördern Fasern mit einem Durchmesser
von 0,25 μm
oder weniger und einer Länge
von 8 μm
oder mehr in hohem Maße
die Tumorbildung. Industriell nützliche
Fasermaterialien werden nach den Vorschriften für die Arbeitsumgebung genutzt. Die
Fasern mit einem Durchmesser von 3 μm oder weniger, einer Länge von
5 μm oder
mehr und einem Verhältnis
von Länge
zu Durchmesser von 3 oder mehr sind laut ILO (International Labor
Organization) einatembare Fasern. Solche Fasern sind außerdem laut
AIA (Asbestos International Association) und DFG (Deutsche Forschungsgemeinschaft)
als faserige Stäube
zu behandeln.
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Es
ist eine Aufgabe dieser Erfindung, ein Kaliumtitanatpulver mit ausgezeichneten
Gestaltungsmerkmalen bereitzustellen, das im Hinblick auf die Sicherheit
nicht die Form und die Abmessung der einatembaren Fasern hat.
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Angesichts
der obigen Ausführungen
hat der hier auftretende Erfinder bereits die japanische Patentanmeldung
Hei 11(1999)-103033 eingereicht, und die vorliegende Erfindung betrifft
Kaliumtitanat mit einer höheren
Sicherheit.
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Diese
Erfindung wurde entwickelt, um die vorstehende Aufgabe zu lösen, und
stellt ein Kaliumtitanatpulver bereit, das aus Teilchen mit einer
Länge von
weniger als 2 μm
besteht. Mehr bevorzugt hat das Pulver eine Teilchenlänge von
weniger als 1 μm.
Ferner haben Kaliumtitanatteilchen dieser Erfindung ein Länge/Breite-Verhältnis (Seitenverhältnis) von
weniger als 5.
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Ferner
umfasst das Kaliumtitanatpulver dieser Erfindung 90% oder mehr Teilchen
mit einem Länge/Breite-Verhältnis von
weniger als 2 und 97% oder mehr Teilchen mit einem Länge/Breite-Verhältnis von
weniger als 3, bezogen auf die Zahl der Teilchen.
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Das
Kaliumtitanat dieser Erfindung wird durch die Formel K2O·nTiO2 (n = 1 – 12) repräsentiert.
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Die
Kaliumtitanatteilchen dieser Erfindung mit dem Merkmal, dass die
Länge weniger
als 2 μm
beträgt, können hergestellt
werden, indem ein Gemisch von einem oder mehreren von Carbonat,
Hydroxid, Nitrat und Sulfat als K-Quelle, die beim Brennen K2O bildet, und von einem oder mehreren von
Ti-Quellen wie zum Beispiel TiO2 und Titanhydroxid
gebrannt wird, wodurch Teilchen mit einer Länge von weniger als 2 μm entstehen; diese
werden unter Zugabe von Wasser aufgeschlämmt; es wird eine Säure zugegeben,
um überschüssige K+-Ionen auszulaugen, um eine angestrebte
Zusammensetzung zu konditionieren, die dann dehydratisiert und schließlich einer
Wärmebehandlung
unterzogen wird.
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Die
Form der Teilchen wird durch das erste Brennen bestimmt und ändert sich
in den folgenden Schritten, das heißt bei der Aufschlämmung, der
Konditionierung für
die Zusammensetzung und der Wärmebehandlung,
nicht wesentlich.
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Wenn
ein Gemisch einer K-Quelle und einer Ti-Quelle gebrannt wird, bilden
sich für
gewöhnlich
Teilchen von Kaliumtitanat mit einer Länge von 2 μm oder mehr durch Kristallwachstum,
wobei die meisten Teilchen ein Länge/Breite-Verhältnis von
2 oder mehr aufweisen.
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Das
Kaliumtitanat dieser Erfindung kann durch Brennen erhalten werden,
wobei die Temperatur für das
erste Brennen eine niedrige Temperatur ist, die nahe der niedrigsten
Temperatur liegt, bei der eine Reaktion ablaufen kann, und wobei
die Brenndauer auf eine so kurze Dauer beschränkt ist, dass es zu keinem
Kristallwachstum kommt.
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Das
Mischungsverhältnis
für die
K-Quelle und die Ti-Quelle liegt innerhalb eines Molverhältnisses
von 1 bis 6 als TiO2/K2O.
Teilchen mit einer Länge
von 2 μm
oder mehr und einem Länge/Breite-Verhältnis von
2 oder mehr nehmen zu, wenn das Molverhältnis weniger als 1 beträgt, und
die Reaktion schreitet weniger voran, wenn das Molverhältnis mehr
als 6 beträgt.
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Die
Brenntemperatur liegt innerhalb eines Bereichs von 750 bis 850°C. Die Reaktion
schreitet bei einer Temperatur unter 750°C weniger voran, während das
Verhältnis
der Teilchen mit einer Länge
von 2 μm
oder mehr und einem Länge/Breite-Verhältnis von
2 oder mehr bei einer Temperatur über 850°C zunimmt.
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Für das Brennverfahren
ist ein Drehofensystem geeignet. Das Brennverfahren im feststehenden
Zustand verursacht eine ungleichmäßige Temperaturverteilung,
wodurch im Allgemeinen Teilchen mit einer Länge von 2 μm oder mehr und einem Länge/Breite-Verhältnis von
2 oder mehr gebildet werden. Und ein Drehofensystem wird bevorzugt,
um die Synthesereaktion bei einer kurzen Brennzeit durchzuführen.
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Teilchen
mit einer Länge
von weniger als 2 μm
können
auch durch Brennen eines Gemisches gebildet werden, wobei eine geringe
Menge von einem oder mehreren von Carbonat, Hydroxid, Nitrat, Sulfat
und Alkalihalogenid von anderen Alkalimetallen als K, wie zum Beispiel
Li, Na, Rb und Cs, der K-Quelle und der Ti-Quelle zugegeben wird. Es wird angenommen,
dass die Zugabe des anderen Alkalimetalls als K bewirkt, dass der Schmelzpunkt
des Gemisches während
des Brennens herabgesetzt wird, wodurch die Synthesereaktion im Allgemeinen
bei einer niedrigeren Temperatur durchgeführt wird, so dass das Kristallwachstum
zu der faserigen Form unterdrückt
wird.
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Das
leicht feste Alkalimetall löst
sich in Kristalle von Kaliumtitanat gemäß dieser Erfindung, um eine feste
Lösung
zu bilden, und kann innerhalb eines Bereichs verwendet werden, der
einem angestrebten Röntgenbeugungsmuster
entspricht.
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Die
somit erhaltenen Kaliumtitanatteilchen mit der kurzen Länge und
dem niedrigen Länge/Breite-Verhältnis zeigen
eine schwache Beugungsintensität
und zeigen eine Beugungslinie mit einer breiten Halbwertsbreite
(FWHM) bei der Röntgendiffraktometrie.
Dies zeigt, dass das Material die niedrige Kristallinität aufweist und
keine faserige Form hat.
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Ferner
können
Teilchen mit einer flachen und dünnen
Form erhalten werden, indem das Mischen der Ausgangsmaterialien
und die Brennbedingung gesteuert werden. Wenn die flachen Teilchen
der Röntgendiffraktometrie
unterzogen werden, ist festzustellen, dass das Beugungsintensitätsverhältnis für (h00)/(0k0)
des Millerschen Index, das durch (hk1) angegeben wird, 3 oder weniger
ist, was eines der Merkmale des Beugungsmusters ist. Es wird angenommen,
dass dies der Orientierung der Kristallfläche (0k0) zuzuschreiben ist. Während sich
bestehendes faseriges Kaliumtitanat in Richtung der b-Achse ausdehnt,
erscheint das Kaliumtitanat dieser Erfindung als dünne und
flache Teilchen, und es wird angenommen, dass es in die beiden Richtungen
der a-Achse und der c-Achse stark wächst. Solche Kaliumtitanatteilchen
sind auch frei von einer faserigen Eigenschaft und im Hinblick auf
die Sicherheit geeignet.
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Bei
den Kaliumtitanatteilchen dieser Erfindung kann eine so geringe
Menge an TiO2, das nicht mit der K-Quelle
umgesetzt wurde, und TiO2, das durch Thermolyse
von Kaliumtitanat gebildet wurde, wie qualitativ durch Röntgendiffraktometrie
nachgewiesen, zusammen vorliegen, wenn sich nicht Probleme hinsichtlich
der Verwendung ergeben. Ferner können
sie bis zu einem gewissen Grad sekundäre Teilchen enthalten, die
durch Kohäsion
von primären
Teilchen entstehen, wie es bei den pulverförmigen Teilchen von industriellen
Produkten normalerweise festzustellen ist.
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Das
Kaliumtitanat dieser Erfindung ist ein Pulver, das Teilchen umfasst.
Alternativ ist es flach und hat eine zur Orientierung neigende Eigenschaft.
Demnach bildet es eine gleichmäßige Gleitfläche, um
ausgezeichnete Gleiteigenschaften als Bremsmaterial oder dergleichen
bereitzustellen. Es bietet ferner eine hohe Maßhaltigkeit, wenn es mit Kunststoffen
gemischt wird, und ist angesichts der Verbesserung der Steifigkeit
und der Bereitstellung der Oberflächenglattheit für Präzisionsformprodukte
geeignet.
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Ferner
ist zu erwarten, dass es für
die jeweiligen Anwendungszwecke zum Mischen mit einem höheren Verhältnis im
Vergleich zu faserigem Kaliumtitanat verwendet wird.
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1 ist
eine 10000-fach vergrößerte mikroskopische
Aufnahme von pulverförmigen
Kaliumtitanatteilchen von Beispielen;
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2 ist
eine 1500-fach vergrößerte mikroskopische
Aufnahme von bestehenden pulverförmigen
Kaliumtitanatteilchen;
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3 ist
ein Diagramm, das die Größenverteilung
einer Beziehung zwischen Länge
und Breite der pulverförmigen
Teilchen der Beispiele zeigt; und
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4 ist
ein Röntgenbeugungsdiagramm
für Beispiele
und ein bestehendes Beispiel.
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Teilchen
mit einem hohen Länge/Breite-Verhältnis werden
im Allgemeinen als Fasern, Nadeln und Whisker bezeichnet, aber sie
wurden nicht durch konkrete Zahlenwerte für das Länge/Breite-Verhältnis definiert.
Nun wird das Länge/Breite-Verhältnis angesichts
des Gleichgewichts zwischen der Sicherheit und der Produktivität bei dieser
Erfindung als weniger als 5 definiert. Ferner wird das Länge/Breite-Verhältnis von
weniger als 3 und weniger als 2 als Index für die Verteilung der Teilchenform
bei dieser Erfindung definiert.
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Die
Länge von
weniger als 2 μm
wird definiert, um das Risiko unerwünschter Wirkungen auf den menschlichen
Körper
durch die Fasern im Makrobereich zu vermeiden. Zum Beispiel wurde
berichtet, dass mit dem Rasterelektronenmikroskop (SEM) feine Asbeststücke in der
Lunge von Patienten, die an einem Mesotheliom litten, festgestellt
wurden. Während
der Zusammenhang zwischen einem malignen Tumor, wie zum Beispiel
einem Mesotheliom, und Lungenkrebs und Asbest oder einem kanzerogenen
Mechanismus bisher noch nicht offensichtlich war, kann er im Allgemeinen
wie folgt betrachtet werden. Wenn Asbest Lungenzellen erreicht,
werden Zellen zum Abtöten
von Hindernissen, nämlich
Makrophagen, aktiviert, und sie wirken dahingehend, dass sie den
Asbest in sich aufnehmen und ihn durch Absondern von Protease ungiftig
machen. Makrophagen mit einer Größe von etwa
3 bis 5 μm
können
jedoch kein Asbest mit einer größeren Faserlänge in sich
aufnehmen, sondern es werden im Gegenteil Membranen von Makrophagen
zerbrochen. Man sagt, dass die Protease in die Umgebung gelangt
und die Lungenzellen, die Proteine umfassen, zerstört, was
eine Entzündung
verursacht. Dagegen werden Teilchen mit einer weniger faserigen
Eigenschaft, selbst wenn sie die Lungenzellen erreichen, beim Einatmen
aus dem Körper
hinausbefördert,
wenn die Länge
nur 1 μm
oder weniger beträgt.
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Demnach
stellt diese Erfindung Kaliumtitanat mit einer Länge von weniger als 2 μm, vorzugsweise
weniger als 1 μm,
und mit einem niedrigen Länge/Breite-Verhältnis bereit.
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Für den Anwendungszweck,
bei dem die faserige Eigenschaft nicht erforderlich ist, sollte
es frei von einatembaren Fasern sein.
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Da
Kaliumtitanat, das dünne
und flache Teilchen umfasst, ferner nicht aus einatembaren Fasern
besteht, ist es geeignet. Insbesondere ist es geeignet, weil die
Dicke die Hälfte
der Breite oder weniger beträgt.
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Kaliumtitanat
hat solche physikalischen Eigenschaften wie einen hohen Weißheitsgrad,
eine niedrige Mohssche Härte,
eine niedrige Wärmeleitfähigkeit
und einen hohen Brechungsindex, und es hat ausgezeichnete Merkmale
in Bezug auf Wärmebeständigkeit,
chemische Beständigkeit
und Gleiteigenschaft. Demnach kann Kaliumtitanat, zusätzlich zu
den Anwendungszwecken als Verstärkungsmaterial,
auch als Zusatzstoff für Kunststoffe,
Reibwerkstoffe, Lacke und Papierprodukte sowie als Schmiermittel,
wärmebeständige Materialien,
wärmeisolierende
Materialien, elektrisch isolierende Materialien, Ionenaustauscher
und Katalysatoren genutzt werden. Während das faserige Pulver voluminös ist, ein
schlechtes Fließvermögen aufweist
und schwierig zu handhaben ist, hat das Kaliumtitanat dieser Erfindung
ferner einen breiten Anwendungsbereich, da es in Bezug auf solche
Fehler verbessert ist. Nach dem Auftragen kann es einer Oberflächenbehandlung
unterzogen werden; so können
zum Beispiel Kopplungsmittel je nach Verwendungszweck eingesetzt
werden; und zusätzlich
kann es fakultativ granuliert werden.
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Da
Kaliumtitanatteilchen eine reibungsmindernde Eigenschaft bieten,
wenn sie mit Kunststoff gemischt werden, sind sie für einen
Anwendungszweck wie zum Beispiel als Gleitteile geeignet.
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Im
Fall der Verwendung für
die Reibwerkstoffe, wie zum Beispiel bei Bremsen, zeigen sie eine
ausgezeichnete Reibleistung wie zum Beispiel die Stabilisierung
des Reibungskoeffizienten, verglichen mit dem Fall der Verwendung
von bestehenden Kaliumtitanatfasern.
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Beispiel
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Brennprodukte
mit verschiedenen Teilchenformen und Teilchenverteilungen wurden
erhalten, indem das Mischverhältnis
von Mischungen unter Zugabe einer geringen Menge eines anderen Alkalimetalls
als K zusätzlich
zu K2CO3 und TiO2 und die Brennbedingungen geändert wurden.
Dann wurde jedem der Brennprodukte Wasser zugegeben, um eine Aufschlämmung zu
bilden, und es wurde ferner HCl zugegeben, um K+-Ionen
auszulaugen, um das TiO2/K2O-Molverhältnis zu
konditionieren. Dann wurde eine Wärmebehandlung angewandt, um
K2O·8TiO2-Teilchen zu erhalten.
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Als
die feinen Teilchen von K2O·8TiO2 jeweils chemisch analysiert wurden, betrug
die Menge des anderen Alkalimetalls als K 3 Gew.-% oder weniger
als R2O (R: Alkalimetall).
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Ferner
wurde die elektronenmikroskopische Aufnahme für feine K2O·8TiO2-Teilchen
analysiert, um die Größe hinsichtlich
Länge und
Breite und das Länge/Breite-Verhältnis für einzelne
Teilchen zu ermitteln und das Verhältnis für die Zahl von Teilchen mit
einem Länge/Breite-Verhältnis von
weniger als 3 und weniger als 2 zu untersuchen, sowie jeweils den
Minimalwert, den Maximalwert und den Mittelwert.
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Ferner
wurden sie einer Ultraschalldispersion in Wasser unterzogen, und
die Teilchengrößenverteilung
wurde durch ein Laser-Teilchenmessgerät basierend auf dem Messprinzip
der Fraunhoferschen Beugung und der Mie-Streuung gemessen, um den
kumulativen Feingutdurchmesser bei 100% (Gew.-%) und bei 50% (Gew.-%) zu ermitteln.
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Die
Röntgenbeugung
wurde durch CuK-α-Strahlen
unter Verwendung eines Schlitzes von DS = 1°, SS = 1°, RS = 0,3 mm gemessen. Das
Beugungsintensitätsverhältnis für (200)/(020)
von K2O·8TiO2 wurde
ermittelt. Die Brennbedingungen der Proben sind in Tabelle 1 gezeigt,
und die Ergebnisse sind in Tabelle 2 gezeigt.
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Die
Kaliumtitanatteilchen, die in den Beispielen 1 bis 3 erhalten wurden,
hatten eine solche Form, dass die Länge maximal 0,74 bis 1,73 μm betrug
und das Länge/Breite-Verhältnis maximal
2,95 bis 4,56 betrug, wie in Tabelle 1 gezeigt. Ferner war das Verhältnis bezogen
auf die Zahl der Teilchen mit dem Länge/Breite-Verhältnis von
weniger als 5 100%, das Verhältnis
bezogen auf die Zahl der Teilchen mit dem Verhältnis von weniger als 3 war
98,7% bis 100%, und das Verhältnis
bezogen auf die Zahl der Teilchen mit dem Verhältnis von weniger als 2 war
93,8 bis 98,0%. Das Röntgenbeugungsintensitätsverhältnis für (200)/(020)
war 0,65 bis 2,54.
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1 ist
eine typische 10000-fach vergrößerte mikroskopische
Aufnahme von Kaliumtitanatteilchen dieser Erfindung, die in Beispiel
1 erhalten wurden, und 2, die zum Vergleich gezeigt
ist, ist eine 1500-fach vergrößerte mikroskopische
Aufnahme von bestehendem Kaliumtitanat. Während das in 2 gezeigte
bestehende Kaliumtitanat die faserige Form zeigt, haben Teilchen
aus dem in 1 gezeigten Beispiel eine Länge von
1 μm oder
weniger, und die meisten von ihnen haben ein Länge/Breite-Verhältnis von
2 oder weniger. Ferner wurden dünne
und flache Teilchenformen beobachtet.
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In 3 ist
der Zusammenhang zwischen der Breite und der Länge für die Teilchen von Beispiel
1 dieser Erfindung aufgezeichnet. In der Figur sind Linien für das Länge/Breite-Verhältnis =
1, 2, 3, 4 und 5 dargestellt. Es gibt überhaupt keine Teilchen, die
das Länge/Breite-Verhältnis von
5 überschreiten.
Die Figur zeigt außerdem
einen Bereich für
schädliche
Fasern mit der Länge
von 5 μm
oder mehr, der Breite von 3 μm
oder weniger und dem Länge/Breite-Verhältnis von
3 oder mehr.
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4 zeigt
ein Röntgenpulverbeugungsmuster
für die
in 1 und 2 gezeigten Teilchen. Während bestehendes
Kaliumoctatitanat einen scharfen Beugungspeak zeigt, zeigt das Kaliumoctatitanat
dieser Erfindung eine niedrige Kristallinität. Das Beugungsintensitätsverhältnis für (200)/(020)
ist bei dem bestehenden Produkt 6, 3, in Beispiel 1 war es jedoch
0,65. In den Beispielen 2 und 3 beträgt das Beugungsintensitätsverhältnis für (200)/(020)
außerdem
3 oder weniger.
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Diese
Erfindung stellt Kaliumtitanatteilchen mit einer Länge von
weniger als 2 μm
bereit. Die Teilchen haben auch ein niedriges Länge/Breite-Verhältnis und
haben keine unerwünschte
Wirkung auf den menschlichen Körper,
und da sie keine einatembaren Fasern enthalten, können sie
bei verschiedenen Arten von Anwendungszwecken sicher verwendet werden.