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Technisches Gebiet
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Diese
Erfindung betrifft eine Sicherheitsvorrichtung zum Arbeiten auf
der Oberseite einer Aufzugskabine, welche geeignet ist, in einem
Aufzug eingesetzt zu werden, bei dem eine Antriebsmaschine in einem
oberen Abschnitt eines Aufzugsschachtes angeordnet ist, und die
einen Arbeiter davor bewahrt, gegen die Antriebsmaschine zu stoßen, während er
auf der Oberseite der Kabine arbeitet.
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Stand der Technik
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13 ist
eine Seitenansicht, die einen herkömmlichen Aufzug zeigt, wie
er z. B. in der
EP 0
926 093 A offenbart ist, und
14 ist
eine Draufsicht, die den Aufzug in
13 zeigt.
In den Figuren ist eine Antriebsmaschine
2 mit einer Seilscheibe
3 an einem
oberen Abschnitt eines Aufzugsschachts
1 angeordnet. Ein
mittlerer Abschnitt eines Hauptseils
4 ist um die Seilscheibe
3 gewickelt.
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Eine
Kabine 5 und ein Gegengewicht 6 sind durch das
Hauptseil 4 aufgehängt.
Ein Paar von Kabinenaufhängungsrollen 7,
um welche das Hauptseil 4 gewickelt ist, sind an einem
unteren Abschnitt der Kabine 5 vorgesehen. Eine Aufhängrolle 8 des
Gegengewichts, um welche das Hauptseil 4 gewickelt ist,
ist an einem oberen Abschnitt des Gegengewichts 6 vorgesehen.
Die Kabine 5 ist mit Kabinentüren 9 versehen. Den
Kabinentüren 9 gegenüberliegende
Stockwerktüren 10 sind
auf einer Flurseite vorgesehen.
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Eine
Türmaschine 11 zum Öffnen/Schließen der
Kabinentüren 9 und
der Stockwerktüren 10 ist
an einem oberen Abschnitt der Kabine 5 angebracht. Auch
ist ein Zaun 12 auf einem oberen Abschnitt der Kabine 5 aufgerichtet,
um den Bewegungsbereich für einen
Arbeiter zu beschränken,
während
er auf dem oberen Abschnitt der Kabine 5 arbeitet.
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In
einem solchen Aufzug ist, wie in 14 gezeigt,
ein Abschnitt der Antriebsmaschine 2 in einem Bereich angeordnet,
wo die Kabine 5 in ihrer Anhebungs- und Absenkungsrichtung
vorsteht. Mit anderen Worten überlappt
von oben betrachtet ein Abschnitt der Antriebsmaschine 2 die
Kabine 5. Dementsprechend besteht die Befürchtung,
dass ein Arbeiter in die Antriebsmaschine 2 geraten könnte, während er
auf der Oberseite der Kabine 5 arbeitet. Um dies zu verhindern,
wird der Arbeiter durch Vorsehen des Zaunes 12 daran gehindert,
in einen Bereich S1 direkt unterhalb der Antriebsmaschine 2 einzutreten.
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Da
weiter ein Raum S3 über
einem Bereich S2 auf der Kabine 5 sichergestellt ist, wo
sich der Arbeiter bewegen kann, kann der Arbeiter seine Arbeit sicher
im Stehen ausführen,
selbst wenn sich die Kabine 5 in eine oberste Position
bewegt.
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Da
jedoch verschiedene andere Vorrichtungen außer der Türmaschine 11 auf der
Oberseite der Kabine 5 angeordnet sind, und da es schwierig
ist, tatsächlich
den Zaun 12 vorzusehen, besteht die Befürchtung, dass der Arbeitsraum
sehr klein wird, wenn der Zaun 12 vorgesehen wird.
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Als
nächstes
ist
15 eine Seitenansicht, die einen herkömmlichen
Aufzug zeigt, wie er zum Beispiel im
japanischen
Gebrauchsmuster Veröffentlichungsnr.
48-3961 offenbart ist, und
16 ist
eine Draufsicht, die den Aufzug in
15 zeigt.
In den Figuren ist eine Deckenerfassungsplatte
14 an einem Deckenabschnitt
des Aufzugsschachts
1 mittels einer Vielzahl von Hängevorrichtungen
13 aufgehängt.
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Wenn
bei einem solchen Aufzug der Arbeiter auf der Oberseite der Kabine 5 arbeitet,
und wenn die Kabine 5 aufwärts bewegt wird und der Arbeiter
die Deckenerfassungsplatte 14 berührt, wird sie von einem Sensor
(nicht gezeigt) erfasst, um dadurch die Aufwärtsbewegung der Kabine 5 zu
stoppen. Dementsprechend wird der Arbeiter daran gehindert, mit der
Antriebsmaschine 2 zusammenzustoßen.
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Da
jedoch die Deckenerfassungsplatte 14 über die gesamte Kabine 5 ausgebreitet
ist, kann der Bereich S3 nicht als Raum zur Instandhaltung verwendet
werden und es besteht ein Problem, dass Instandhaltungsarbeiten
an der Antriebsmaschine 2 nicht von der Oberseite der Kabine 5 durchgeführt werden
können.
Weiter ist es notwendig, die Decke des Aufzugsschachtes 1 zu
erhöhen,
um es dem Arbeiter zu erlauben, auf der Kabine 5 zu stehen,
wenn sich die Kabine 5 zum obersten Stockwerk bewegt, wodurch
eine effektive Ausnutzung des Raums im Gebäude behindert wird.
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Als
nächstes
ist
17 eine Seitenansicht, die einen herkömmlichen
Aufzug zeigt, wie er zum Beispiel im
japanischen
Patent Nr. 2862713 offenbart ist, und
18 ist
eine Draufsicht, die den Aufzug in
17 zeigt.
In den Figuren sind eine Vielzahl von Ketten
15 an der
Antriebsmaschine
2 aufgehängt.
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Bei
einem solchen Aufzug berührt
oder sieht der Arbeiter die Ketten 15, bevor er mit der
Antriebsmaschine 2 zusammenstößt, um dadurch einen Zusammenstoß mit der
Antriebsmaschine 2 zu verhindern.
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Da
jedoch die Möglichkeit
besteht, dass der Arbeiter die Ketten 15 aufgrund ihrer
Position und der Position des Arbeiters auf der Kabine 5 nicht
berühren
oder erkennen wird, kann die Sicherheit nicht ausreichend gewährleistet
werden.
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Eine
Sicherheitsvorrichtung gemäß dem Oberbegriff
von Anspruch 1 ist aus
JP-U-46788 bekannt.
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Offenbarung der Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung wurde getätigt, um
die oben genannten Probleme zu lösen,
und es ist eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Sicherheitsvorrichtung
zum Arbeiten auf der Oberseite einer Aufzugskabine bereitzustellen,
wobei ein Arbeitsraum auf einer Kabine sichergestellt werden kann,
die Instandhaltung einer Antriebsmaschine von der Oberseite der
Kabine durchgeführt
werden kann und Arbeiter sicherer daran gehindert werden können, in
die Antriebsmaschine zu geraten.
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Zu
diesem Zweck ist entsprechend der vorliegenden Erfindung eine Sicherheitsvorrichtung
zum Arbeiten auf der Oberseite einer Aufzugskabine vorgesehen, die
geeignet ist, in einem Aufzug verwendet zu werden, in dem eine Antriebsmaschine
zum Anheben und Absenken einer Kabine an einem oberen Abschnitt
in einem Aufzugsschacht angeordnet ist und ein Abschnitt der Antriebsmaschine
in einem Bereich angeordnet ist, wo die Kabine in Richtung ihres Anhebens
und Absenkens vorsteht, mit: einer Erfassungsplatte, die im Aufzugsschacht
aufgehängt
ist und zwischen der Antriebsmaschine und der Kabine angeordnet
ist, so dass sie sich teilweise mit der Kabine in der vertikalen
Projektionsebene überlappt, und
Instandhaltungsvorgänge
von einer Oberseite der Kabine zulässt, wobei die Erfassungsplatte
imstande ist sich nach oben zu bewegen, indem sie von einer unteren
Position gedrückt
wird; einem Puffer, der an einer unteren Oberfläche der Erfassungsplatte angebracht
ist; einer Vielzahl von Erfassungsschaltern zum Erfassen der Aufwärtsbewegung
der Erfassungsplatte; und einem Stoppschaltkreis zum Anhalten des
Anhebens der Kabine, wenn zumindest einer der Erfassungsschalter
durch die Aufwärtsbewegung der
Erfassungsplatte betätigt
wird. Vorzugsweise ist die Erfassungsplatte in einem Bereich unterhalb
der Antriebsmaschine vorgesehen.
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Kurze Beschreibung der Zeichnungen
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1 ist
eine Seitenansicht, die einen Aufzug entsprechend einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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2 ist
eine Draufsicht, die den Aufzug in 1 zeigt;
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3 ist
eine Querschnittsansicht, die einen wesentlichen Abschnitt der Sicherheitsvorrichtung
in 1 zeigt;
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4 ist
eine Querschnittsansicht, die einen Zustand zeigt, wo das Luftkissen
bzw. der Airbag in 3 von der unteren Position gedrückt wird;
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5 ist
ein Schaltkreisdiagramm, das einen Steuerschaltkreis der Sicherheitsvorrichtung
in 1 zeigt;
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6 ist
eine Draufsicht, die eine Sicherheitsvorrichtung zum Arbeiten auf
der Oberseite einer Aufzugskabine entsprechend einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt;
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7 ist
eine Seitenansicht, die die Sicherheitsvorrichtung in 6 zeigt;
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8 ist
eine Seitenansicht, die einen Aufzug entsprechend einer Ausführungsform
zeigt, die nicht Teil der vorliegenden Erfindung geht;
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9 ist
eine Draufsicht, die den Aufzug in 8 zeigt;
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10 ist
ein Schaltkreisdiagramm, das den Steuerschaltkreis der Sicherheitsvorrichtung
in 8 zeigt;
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11 ist
eine erklärende
Ansicht, die einen Zustand zeigt, wo der Arbeiter in den Bereich
zwischen der Licht ausstrahlenden Vorrichtung und der Licht empfangenden
Vorrichtung in 8 kommt;
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12 ist
eine Draufsicht, welche die Sicherheitsvorrichtung in 11 zeigt;
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13 ist
eine Seitenansicht, die ein Beispiel eines herkömmlichen Aufzugs zeigt;
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14 ist
eine Draufsicht, die den Aufzug in 13 zeigt,
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15 ist
eine Seitenansicht, die ein anderes Beispiel eines herkömmlichen
Aufzugs zeigt;
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16 ist
eine Draufsicht, die den Aufzug in 15 zeigt;
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17 ist
eine Seitenansicht, die ein anderes Beispiel eines herkömmlichen
Aufzugs zeigt; und
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18 ist
eine Draufsicht, die den Aufzug in 17 zeigt.
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Bester Weg zur Ausführung der Erfindung
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Bevorzugte
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden unten unter Bezug auf die beigefügten Zeichnungen
beschrieben.
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1 ist
eine Seitenansicht, die einen Aufzug entsprechend einer ersten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt, und 2 ist eine Draufsicht,
die den Aufzug in 1 zeigt. In den Figuren ist
eine Antriebsmaschine 21 an einem oberen Abschnitt eines
Aufzugsschachts 1 befestigt. Die Antriebsmaschine 21 weist
einen Motor 22, eine von dem Motor 22 gedrehte
Seilscheibe 23, Untersetzungsgetriebe 24 zum Übertragen
der Antriebskraft des Motors 22 auf die Seilscheibe 23 und
einen Bremsabschnitt 25 zum Abbremsen der Drehung der Seilscheibe 23 auf.
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Ein
mittlerer Abschnitt eines Hauptseils 4 ist um die Seilscheibe 23 gewickelt.
Eine Kabine 5 und ein Gegengewicht 6 sind mittels
des Hauptseils 4 aufgehängt.
Ein Paar von Kabinenaufhängungsrollen 7, um
welche das Hauptseil 4 gewickelt ist, sind an einem unteren
Abschnitt der Kabine 5 vorgesehen. Eine Aufhängrolle 8 des
Gegengewichts, um welche das Hauptseil 4 gewickelt ist,
ist an einem oberen Abschnitt des Gegengewichts 6 vorgesehen.
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Die
Kabine 5 ist mit Kabinentüren 9 versehen. Den
Kabinentüren 9 gegenüberliegende
Stockwerktüren 10 sind
auf einer Flurseite vorgesehen. Eine Türmaschine 11 zum Öffnen/Schließen der Kabinentüren 9 und
der Stockwerktüren 10 ist
an einem oberen Abschnitt der Kabine 5 angebracht.
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Eine
Sicherheitsvorrichtung 31 zum Arbeiten auf der Oberseite
der Kabine 5 ist von einem Deckenabschnitt des Aufzugsschachts 1 aufgehängt, um
Arbeiter auf der Kabine 5 daran zu hindern, in die Antriebsmaschine 21 zu
geraten. Die Sicherheitsvorrichtung 31 ist an einer Position
zwischen der Kabine 5 und der Antriebsmaschine 21 angeordnet,
wo sie die Kabine 5 nicht stört.
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Weiter
weist die Sicherheitsvorrichtung 31 eine Vielzahl von Hängevorrichtungen 32 (vier
in der Figur), eine durch die Hängevorrichtungen
aufgehängte
Erfassungsplatte 33, eine Vielzahl von zwischen den Hängevorrichtungen 32 und
der Erfassungsplatte 33 angeordneten Erfassungsschaltern 34 und
ein Luftkissen 35 auf, das als ein Puffer an einem unteren
Abschnitt der Erfassungsplatte 33 angebracht ist.
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3 ist
eine Querschnittsansicht, die einen wesentlichen Abschnitt der Sicherheitsvorrichtung 31 in 1 zeigt.
Die Erfassungsplatte 33 ist mit einer Vielzahl von durchgehenden
Löchern 33a versehen. Jeder
Erfassungsschalter 34 weist einen ersten Kontaktsitz 36 aus
Isoliermaterial, der mit einem unteren Endabschnitt der Hängevorrichtung 32 verbunden ist,
einen zweiten Kontaktsitz 37 aus Isoliermaterial, der an
der Erfassungsplatte 33 befestigt ist, einen an dem ersten
Kontaktsitz 36 befestigten ersten Kontakt 38,
und einen an dem zweiten Kontaktsitz 37 befestigten zweiten
Kontakt 39 auf, der den ersten Kontakt 38 berührt und
sich von ihm trennt.
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Der
zweite Kontaktsitz 37 und der zweite Kontakt 39 sind
mit durchgehenden Löchern 37a und 39a versehen,
die zu dem durchgehenden Loch 33a weiterführen. Der
erste Kontaktsitz 36 weist einen Flanschabschnitt 36a zum
Tragen des ersten Kontakts 38 und einen Stangenabschnitt 36b auf,
der die durchgehenden Löcher 33a, 37a und 39a durchdringt.
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4 ist
eine Querschnittsansicht, die einen Zustand zeigt, wo das Luftkissen 35 in 3 von
der unteren Position gedrückt
wird. In dem Fall, wo das Luftkissen 35 von der unteren
Position gedrückt
wird, wird das Luftkissen 35 deformiert und die Erfassungsplatte 33 nach
oben gedrückt.
Dementsprechend werden der zweite Kontaktsitz 37 und der zweite
Kontakt 39, die an der Erfassungsplatte 33 befestigt
sind, nach oben bewegt, um den zweiten Kontakt 39 vom ersten
Kontakt 38 zu trennen.
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5 ist
ein Schaltkreisdiagramm, das einen Steuerschaltkreis der Sicherheitsvorrichtung 31 in 1 zeigt.
Kontakte 34A bis 34D von vier Erfassungsschaltern 34 sind
miteinander in Reihe verbunden. Da die Kontakte 34A bis 34D normal
geschlossene Kontakte sind, wird die Aufwärtsbewegung der Kabine 5 durch
einen Stoppschaltkreis 40 gestoppt, wenn irgendeiner der
Kontakte 34A bis 34D geöffnet wird.
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Bei
dem oben beschriebenen Aufzug während
der Arbeit auf der Kabine 5, wenn die Kabine 5 aufwärts bewegt
wird, während
sich ein Arbeiter im Bereich S1 direkt unterhalb der Antriebsmaschine 21 befindet,
stößt der Arbeiter
mit dem Luftkissen 35 zusammen und die Erfassungsplatte 33 wird
nach oben gedrückt.
Daher werden die Erfassungsschalter 34 geöffnet und
die Aufwärtsbewegung
der Kabine 5 wird gestoppt.
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Dementsprechend
können
die Arbeiter mit größerer Sicherheit
daran gehindert werden, gegen die Antriebsmaschine 21 zu
stoßen.
Auch kann der Arbeitsbereich S2 auf der Kabine 5 ausreichend
gesichert werden und die Instandhaltung der Antriebsmaschine 21 kann
von der Oberseite der Kabine 5 durchgeführt werden. Da weiter das Luftkissen 35 verwendet
wird, kann die Wirkung des Zusammenstoßes gegen die Sicherheitsvorrichtung 21 ausreichend
vermindert werden, wodurch die Sicherheit weiter verbessert wird.
Da auch eine Vielzahl von Erfassungsschaltern 34 vorgesehen
sind, und die Aufwärtsbewegung
der Kabine 5 gestoppt wird, wenn irgendeiner der Erfassungsschalter 34 betätigt wird, kann
die Zuverlässigkeit
verbessert werden.
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Es
sollte bemerkt werden, dass während
das Luftkissen 35 als der Puffer bei der ersten Ausführungsform
gezeigt ist, der Puffer nicht darauf beschränkt ist, und es auch möglich ist,
zum Beispiel einen Schwamm, geschäumten Kunststoff oder dergleichen
zu verwenden.
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Zweite Ausführungsform
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Als
nächstes
ist 6 eine Draufsicht, die eine Sicherheitsvorrichtung
zum Arbeiten auf der Oberseite einer Aufzugskabine entsprechend
einer zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung zeigt, und 7 ist eine
Seitenansicht, welche die Sicherheitsvorrichtung in 6 zeigt.
Bei dieser Ausführungsform
ist ein Öl
aufnehmender Abschnitt 41a, der wie eine Wanne geformt
ist, an einer oberen Oberfläche
der Erfassungsplatte 41 vorgesehen. Der restliche Aufbau
ist derselbe wie bei der ersten Ausführungsform.
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Bei
einer solchen Sicherheitsvorrichtung wird jegliches Schmieröl, das aus
den Untersetzungsgetrieben 24, (nicht gezeigten) Lagern
oder dergleichen der Antriebsmaschine 21 austritt, von dem Öl aufnehmenden
Abschnitt 41a aufgenommen. Dementsprechend wird das Schmieröl daran
gehindert, auf die Kabine 5 zu tropfen.
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Dritte Ausführungsform
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Als
nächstes
ist 8 eine Seitenansicht, die einen Aufzug entsprechend
einer Ausführungsform
zeigt, die nicht Teil der vorliegenden Erfindung bildet, und 9 ist
eine Draufsicht, die den Aufzug in 8 zeigt.
Bei dieser Ausführungsform
wird eine photoelektrische Abstandserfassungsvorrichtung mit einer
lichtprojizierenden Vorrichtung 51 und einer lichtempfangenden
Vorrichtung 52 als Sicherheitsvorrichtung verwendet. Die
lichtprojizierende Vorrichtung 51 und die lichtempfangende
Vorrichtung 52 sind auf den Seitenwänden des Aufzugsschachts 1 einander
gegenüber
vorgesehen. Eine Vielzahl von Lichtstrahlen 53, die von
der lichtprojizierenden Vorrichtung 51 projiziert werden,
breiten sich horizontal unterhalb der Antriebsmaschine 21 aus
und werden von der lichtempfangenden Vorrichtung 52 empfangen.
Mit anderen Worten sind die lichtprojizierende Vorrichtung 51 und
die lichtempfangende Vorrichtung 52 an Positionen niedriger
als die Antriebsmaschine 21 angeordnet. Der Aufbau des
restlichen Aufzugs ist derselbe wie in der ersten Ausführungsform.
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10 ist
ein Schaltkreisdiagramm, das den Steuerschaltkreis der Sicherheitsvorrichtung
in 8 zeigt. Ein Ausgangskontakt 54 der photoelektrischen Abstandserfassungsvorrichtung
ist mit dem Stopperschaltkreis 40 verbunden, um die Aufwärtsbewegung der
Kabine 5 zu stoppen.
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Wenn
bei einem solchen Aufzug während der
Arbeit auf der Kabine 5 die Kabine 5 aufwärts bewegt
wird, während
sich ein Arbeiter in dem Bereich S1 direkt unterhalb der Antriebsmaschine 21 befindet,
wird der Arbeiter zwischen der lichtprojizierenden Vorrichtung 51 und
der lichtempfangenden Vorrichtung 52 positioniert, wie
in 11 gezeigt, bevor er gegen die Antriebsmaschine 21 stößt. Zu diesem Zeitpunkt
wird, wie in 12 gezeigt, ein Teil der Vielzahl
von Lichtstrahlen 53 vom Arbeiter abgefangen bzw. unterbrochen.
Wenn die Lichtstrahlen 53 unterbrochen werden, wird dies
von der lichtempfangenden Vorrichtung 52 erfasst und der
Ausgangskontakt 54 wird geöffnet, um dadurch die Aufwärtsbewegung
der Kabine 5 zu stoppen.
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Dementsprechend
können
Arbeiter mit größerer Sicherheit
daran gehindert werden, gegen die Antriebsmaschine 21 zu
stoßen.
Auch kann der Arbeitsbereich S2 auf der Kabine 5 ausreichend
gesichert werden und die Instandhaltung der Antriebsmaschine 21 kann
von der Oberseite der Kabine 5 durchgeführt werden. Da weiter der Arbeiter
nur die Lichtstrahlen 53 unterbricht, erleidet der Arbeiter
keinen Schlag aus einem Zusammenstoß. Da zusätzlich die Vielzahl von zu
erfassenden Lichtstrahlen 53 projiziert wird und die Aufwärtsbewegung
der Kabine 5 gestoppt wird, wenn irgendein Teil der Lichtstrahlen 53 unterbrochen
wird, kann die Zuverlässigkeit
verbessert werden.
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Weitere
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung können
durch einen der folgenden nummerierten Gegenstände oder eine Kombination davon
charakterisiert werden.
- 1. Sicherheitsvorrichtung
zum Arbeiten auf der Oberseite einer Aufzugskabine, die in einem
Aufzug eingesetzt wird, in welchem eine Antriebsmaschine zum Aufwärtsbewegen
und Herablassen einer Kabine an einem oberen Abschnitt in einem Aufzugsschacht
angeordnet ist und ein Abschnitt der Antriebsmaschine in einem Bereich
angeordnet ist, wo die Kabine in Richtung ihres Aufwärtsbewegens
und Herablassens hervorsteht, umfassend:
eine Erfassungsplatte,
die im Aufzugsschacht aufgehängt
ist und zwischen der Antriebsmaschine und der Kabine angeordnet
ist, um Instandhaltungsvorgänge
von einer Oberseite der Kabine aus zu ermöglichen, wobei die Erfassungsplatte
in der Lage ist, sich nach oben zu bewegen, indem sie aus einer
unteren Position heraus gedrückt wird;
einen
Puffer, der an einer unteren Fläche
der Erfassungsplatte angebracht ist;
eine Vielzahl von Erfassungsschaltern
zum Erkennen der Aufwärtsbewegung
der Erfassungsplatte; und
einen Stoppschaltkreis zum Stoppen
des Aufwärtsbewegens
der Kabine, wenn mindestens einer der Erfassungsschalter durch die
Aufwärtsbewegung
der Erfassungsplatte ausgelöst
wird.
- 2. Sicherheitsvorrichtung zum Arbeiten auf der Oberseite der
Aufzugskabine, wie in Gegenstand 1 definiert, wobei der Puffer ein
Luftkissen ist.
- 3. Sicherheitsvorrichtung zum Arbeiten auf der Oberseite der
Aufzugskabine, wie in Gegenstand 1 definiert, wobei die Erfassungsplatte
an einer Vielzahl von Hängevorrichtungen
aufgehängt
ist, und die Erfassungsschalter zwischen den Hängevorrichtungen bzw. der Erfassungsplatte
vorgesehen sind.
- 4. Sicherheitsvorrichtung zum Arbeiten auf der Oberseite der
Aufzugskabine, wie in Gegenstand 3 definiert, wobei die Erfassungsschalter
in Bezug auf die Hängevorrichtungen
befestigte erste Kontakte und in Bezug auf die Erfassungsplatte
befestigte zweite Kontakte aufweisen, wobei die zweiten Kontakte
von den ersten Kontakten durch die Aufwärtsbewegung der Erfassungsplatte
getrennt werden.
- 5. Sicherheitsvorrichtung zum Arbeiten auf der Oberseite der
Aufzugskabine, wie in Gegenstand 1 definiert, wobei ein Öl aufnehmender
Abschnitt, der von der Antriebsmaschine herabtropfendes Öl aufnimmt,
an der oberen Oberfläche
der Erfassungsplatte vorgesehen ist.