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Die
Erfindung betrifft eine Verbindung, die FSH-Modulationsaktivität besitzt,
insbesondere ein Bisarylderivat, sie betrifft eine pharmazeutische
Zusammensetzung, welche diese enthält, wie auch die Verwendung dieser
Verbindung in der medizinischen Therapie.
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Gonadotropine
dienen wichtigen Funktionen bei einer Vielzahl von Körperfunktionen,
einschließlich Metabolismus,
Temperaturregulation und Reproduktionsprozess. Gonadotropine wirken
auf spezifische gonadale Zelltypen, um die ovariale und testikuläre Differenzierung
und Steroidgenese einzuleiten. Die Wirkungen dieser Hypophysen-
und Plazentahormone werden durch spezifische Plasmamembran-Rezeptoren vermittelt, die
Mitglieder der großen
Familie der G-Protein-gekoppelten Rezeptoren sind. Sie bestehen
aus einem einzelnen Polypeptid mit sieben Transmembran-Domänen und
sind in der Lage mit dem Gs-Protein zu wechselwirken, was zur Aktivierung
von Adenylcyclase führt.
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Beispielsweise
spielt das hypophysäre
Gonadotropin-FSH
(follikelstimulierendes Hormon) eine entscheidende Rolle bei der
Stimulierung der Follikelentwicklung und Reifung, wohingegen LH
(luteinisierendes Hormon) die Ovulation induziert (R. M. Sharp,
Clin Endocrinol. 33:787-807,
1990; Dorrington und Armstrong, Recent Prog. Horm. Res. 35:301–342,1979).
Gegenwärtig
wird FSH klinisch, in Kombination mit LH, zur ovariellen Stimulation,
d. h. zur ovariellen Hyperstimulation zur In-Vitro-Fertilisation
(IVF) und Induktion der Ovulation bei unfruchtbaren anovulatorischen
Frauen (V. Insler, Int. J. Fertility 33:85–97, 1988, Navot und Rosenwaks,
J. Vitro Fert. Embryo Transfer 5:3–13, 1988), wie auch beim männlichem
Hypogonadismus und männlicher
Unfruchtbarkeit eingesetzt.
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Das
Gonadotropin-FSH wird aus dem Hypophysenvorderlappen unter dem Einfluss
von Gonadotropin-Releasing-Hormon
und Östrogenen
und während
der Schwangerschaft von der Plazenta freigesetzt. Bei Frauen wirkt
FSH auf die Ovarien, wodurch die Entwicklung der Follikel unterstützt wird
und ist das Haupthormon, das die Sekretion von Östrogenen reguliert. Bei Männern ist
FSH für
die Integrität
der Hodenkanälchen verantwortlich
und wirkt auf die Sertoli-Zellen, um die Gametogenese zu unterstützen. Gereinigtes
FSH wird klinisch zur Behandlung von Unfruchtbarkeit bei Frauen
und bei einigen Arten der Störung
der Spermatogenese bei Männern
eingesetzt. Gonadotropine, die für
therapeutische Zwecke bestimmt sind, können aus Urin menschlicher
Herkunft isoliert werden und besitzen niedrige Reinheit (Morse et
al, Amer. J. Reproduct. Immunol. und Microbiology 17:143, 1988).
Alternativ können
sie als rekombinante Gonadotropine hergestellt werden.
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Rekombinantes
menschliches FSH ist kommerziell erhältlich und wird bei der assistierten
Reproduktion verwendet (Chappel, 1988; Keene et al., 1989; Galway
et al., 1990; Howles, 1996; Loumaye et al., 1996).
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Wie
auch bei anderen therapeutischen Proteinen ist es erforderlich,
die Gonadotropine entweder subkutan oder intramuskulär zu verabreichen.
Es wäre
jedoch vorteilhaft den Rezeptor mit einem kleinen Molekül zu aktivieren,
das z. B. auf oralem oder transdermalem Weg verabreicht werden könnte.
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Die
vorliegende Erfindung beschreibt die Herstellung solcher Hormonanaloga
mit niedrigem Molekulargewicht, die selektiv Modulationsaktivität gegenüber dem
FSH-Rezeptor besitzen. Die erfindungsgemäßen Verbindungen können entweder
als (Teil-) Agonisten oder als (Teil-) Antagonisten des FSH-Rezeptors
verwendet werden.
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Somit
ist gefunden worden, dass die folgende neue Klasse von Bisarylverbindungen
der Formel I oder deren pharmazeutisch verträgliche Salze FSH-Modulationsaktivität besitzen:
worin (R, R) ausgewählt ist
aus (H, H), O, (H, CH
3), (H, OH) und (H,
CN);
und worin
A eine Gruppe der Formel II, III, IV oder
V ist:
worin
n 0, 1, oder
2 ist;
R
1 H, (C
1–C
6)-Alkyl ist;
V CH oder N ist;
W
CR
2' oder
N ist, wenn n 1 ist und W CR
2' ist, wenn
n
2 ist;
und V und W nicht beide N sind;
R
2 und
R
2' unabhängig voneinander
H, (C
1-C
4)-Alkyl
oder -CH
2OH sind;
R
3 (C
1-C
15)-Alkyl ist,
welches optional verzweigt oder unverzweigt sein kann und
optional
eine Doppel- oder Dreifachbindung an einer Position oder mehreren
Positionen enthalten kann,
oder R
3 –(CH
2)
q-O-(C
1-C
4)-Alkyl, -(CH
2)
q- (C
3-C
8) -Cycloalkyl, –(CH
2)
q-Tetrahydrofuranyl, –(CH
2)
q-Thiophenyl, –(CH
2)
q-1, 4-Benzodioxol-6-yl, –(CH
2)
q-Phenyl, –(CH
2)
q-S-Phenyl oder –(CH
2)
q-O-Phenyl ist,
worin Phenyl optional substituiert sein kann mit (C
1-C
6)-Alkyl, (C
1-C
4)-Alkoxy, Halogen, Amino, oder Dimethylamino,
worin q eine ganze Zahl von 1-10 ist;
oder R
3 – (CH
2)
x-C(O)-NR
5-R
6 ist, worin
R
5 H oder (C
1-C
4)-Alkyl ist,
R
6 –(CH
2)
p-O-(C
1-C
4)-Alkyl, –(CH
2)
p-(C
3-C
8)-Cycloalkyl, –(CH
2)
p-Tetrahydrofuranyl, –(CH
2)
p-Thiophenyl, –(CH
2)
p-1,4-Benzodioxol-6-yl, –(CH
2)
p-Phenyl, –(CH
2)
p-S-Phenyl oder –(CH
2)
p-O-Phenyl ist,
worin Phenyl optional substituiert sein kann mit (C
1-C
6) -Alkyl, (C
1-C
4) -Alkoxy, Halogen, Amino oder Dimethylamino,
worin
x und p ganze Zahlen sind und x ≥ 1
und p > 1 und x +
p = 3 – 8
ist;
oder R
3 – (CH
2)
y-C(O)-NR
5-(C
1-C
12)-Alkyl ist,
worin der Alkylteil optional verzweigt oder unverzweigt sein kann und
an einer Position oder mehreren Positionen eine Doppel- oder Dreifachbindung
enthalten kann, R
5 ist, wie es vorher definiert
wurde, y eine ganze Zahl von 1–12
ist und die maximale Kettenlänge
von R
3 15 Atome ist;
R
4 (C
2-C
6)-n-Alkyl oder
(C
2-C
6)-n-Alkoxy
ist und Ar die Formel VI oder VII besitzt:
worin
(i) X, Y, Z unabhängig voneinander
H, OH, (C
1-C
4)-Alkyl, (C
1-C
4)-Alkoxy sind,
unter der Bedingung, dass wenigstens einer von X, Y und Z nicht
H ist; oder
(ii) zwei von X, Y und Z H sind, wobei der andere
-CHO, -CH
2-NR
7-CH
2-R
8 oder -CH
2-NR
7-CO-R
8 ist, worin R
7 H,
(C
1-C
6)-n-Alkyl
oder –(CH
2)m-O-(C
1-C
4)-Alkyl
ist; R
8 (C
1-C
4)-Alkyl, (C
1-C
4)-Alkoxy, (C
1-C
4)-Alkoxy-(C
1-C
4)-Alkyl, Amino
oder (C
1-C
4)-Alkyl-NH- ist und
m 2–6
ist; und
(iii) T -CH
2-NR
9R
10 ist, worin R
9 (C
1-C
6)-n-Alkyl ist
und R
10 (C
2-C
5)-Acyl, (C
1-C
4)-Alkoxycarbonyl oder (C
1-C
4)-Alkyl-NH-CO- ist.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
für die
gleichen klinischen Zwecke verwendet werden wie natives FSH, mit
dem Vorteil, dass sie veränderte
Stabilitätseigenschaften
besitzen und anders verabreicht werden können.
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Dementsprechend
können
die erfindungsgemäßen FSH-Rezeptor-Modulatoren
zur Behandlung von Unfruchtbarkeit, zur Empfängnisverhütung und zur Behandlung hormonabhängiger Störungen wie
Brustkrebs, Prostatakrebs und Endometriose verwendet werden. Bevorzugt
werden die erfindungsgemäßen Verbindungen
verwendet, um den FSH-Rezeptor zu aktivieren.
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Bevorzugte
erfindungsgemäße Verbindungen
sind Verbindungen der Formel I, worin (R, R) (H,H) ist.
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Weiterhin
bevorzugt sind Verbindungen, worin A eine Gruppe der Formel II ist,
insbesondere jene Verbindungen worin n 0, 1 oder 2 ist; R1 (C1-C4)-Alkyl
ist; V CH ist; W CR2' ist; R2 und
R2' unabhängig voneinander H,
(C1-C4)-Alkyl oder -CH2OH sind und R3 (C1-C15)-Alkyl ist, welches optional verzweigt
oder unverzweigt sein kann und optional eine Doppel- oder Dreifachbindung
an einer Position oder mehreren Positionen enthalten kann, oder
R3 –(CH2)q-O-(C1-C4)-Alkyl, –(CH2)q-(C3-C8)-Cycloalkyl,
-(CH2)q-Phenyl, –(CH2)q-S-Phenyl oder –(CH2)q-O-Phenyl ist,
worin Phenyl optional substituiert sein kann mit (C1-C6)-Alkyl,
(C1-C4)-Alkoxy,
Halogen, Amino, oder Dimethylamino, worin q eine ganze Zahl von
1–10 ist;
oder R3 -(CH2)x-C(O)-NR5-R6 ist, worin R5 H oder (C1-C4)-Alkyl ist, R6-(CH2)p-O-(C1-C4)-Alkyl, –(CH2)p-(C3-C8)-Cycloalkyl, –(CH2)p-Phenyl, -(CH2)p-S-Phenyl oder
-(CH2)P-O-Phenyl
ist, worin Phenyl optional substituiert sein kann mit (C1-C6)-Alkyl, (C1-C4)-Alkoxy, Halogen,
Amino oder Dimethylamino, worin x und p ganze Zahlen sind und x ≥ 1 und p > 1 und x + p = 3 – 8 ist; oder
R3 –(CH2)y-C(O)-NR5-(C1-C12)-Alkyl
ist, worin der Alkylteil optional verzweigt oder unverzweigt sein
kann und optional an einer Position oder mehreren Positionen eine
Doppel- oder Dreifachbindung enthalten kann, R5 ist,
wie es vorher definiert wurde, y eine ganze Zahl von 1–12 ist
und die maximale Kettenlänge
von R3 15 Atome ist.
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Stärker bevorzugt
sind erfindungsgemäße Verbindungen,
worin A eine Gruppe der Formel II ist, worin n 1 ist; R1 Methyl
ist und R2 und R2' unabhängig voneinander
H oder Methyl sind und Ar die Formel VI besitzt. Insbesondere bevorzugt
sind jene Verbindungen, worin R3 -CH2-C(O)-NH-(CH2)p-Phenyl ist, worin
p 2–4
ist und Phenyl optional substituiert sein kann und Ar die Formel
VI besitzt, worin X, Y und Z alle Methoxy sind oder X und Z Methoxy
sind und Y OH ist, oder X und Y beide H sind und Z -CH2NR7-CO-R8 ist.
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Auch äußerst bevorzugt
sind erfindungsgemäße Verbindungen,
worin A eine Gruppe der Formel II ist, worin n 1 ist; R1 Methyl
ist und R2 und R2' unabhängig voneinander
H oder Methyl sind; worin R3 (C1-C15)-Alkyl ist, welches optional verzweigt
oder unverzweigt sein kann und optional eine Doppel- oder Dreifachbindung
an einer Position oder mehreren Positionen enthalten kann, oder
R3 –(CH2)q-O-(C1-C4)-Alkyl, –(CH2)q-(C3-C8)-Cycloalkyl,
-(CH2)q-Phenyl, –(CH2)q-S-Phenyl oder –(CH2)q-O-Phenyl ist,
worin Phenyl optional substituiert sein kann mit (C1-C6)-Alkyl,
(C1-C4)-Alkoxy,
Halogen, Amino oder Dimethylamino und Ar die Formel VI besitzt,
worin X, Y und Z alle Methoxy sind, oder X und Z Methoxy sind und
Y OH ist, oder X und Y beide H sind und Z -CH2-NR7-CO-R8 ist. Insbesondere
bevorzugte Derivate sind jene Verbindungen, worin R2 Methyl
ist und R2' H ist oder R2 und
R2' beide
Methyl sind; R3 ein unverzweigtes (C1-C10)-n-Alkyl ist,
das optional eine Doppelbindung oder zwei Doppelbindungen enthält, oder
R3 ausgewählt ist aus –(CH2)r-CH(CH3)2, -(CH2)r-Phenyl und -(CH2)t-S-Phenyl, wobei r 5–8 ist und t 4–7 ist und
Ar die Formel VI besitzt, worin X, Y und Z alle Methoxy sind oder
X und Z Methoxy sind und Y OH ist, oder X und Y beide H sind und
Z -CH2NR7-CO-R8 ist, worin R7 n-Butyl oder –(CH2)2-O-CH3 ist
und R8 -CH3, -NHCH3 oder -OCH3 ist.
In den am stärksten
bevorzugten Verbindungen, bei denen A eine Gruppe der Formel II
ist, ist R3 n-Octyl und Ar besitzt die Formel
VI, worin X und Y beide H sind und Z -CH2-NR7-CO-R8 ist, worin
R7 n-Butyl oder –(CH2)2-O-CH3 und R8 -CH3, -NHCH3 oder -OCH3 ist.
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Andere äußerst bevorzugte
erfindungsgemäße Verbindungen,
worin A eine Gruppe der Formel II ist, sind jene, worin n 1 ist;
V CH ist; W CR2' ist; R1 n-Butyl
ist; R2 und R2' unabhängig voneinander H oder Methyl sind
und R3 -CH2-CO-NH-(C4-C10)-Alkyl ist,
worin der Alkylteil verzweigt oder unverzweigt ist, oder -CH2-CO-NH-R6 ist, worin
R6 –(CH2)p-Cyclohexyl oder –(CH2)p-Phenyl ist, wobei
das Phenyl optional mit (C1-C6)-Alkyl
oder Halogen substituiert ist und p 2–4 ist und Ar die Formel VI
besitzt.
-
Weiterhin
bevorzugt sind Verbindungen, worin A eine Gruppe der Formel III
ist und insbesondere jene, worin n 0 oder 1 ist, R1 H
oder Methyl ist, V CH ist, W CH ist, R2 H
oder Methyl ist, R3 (C4-C10)-n-Alkyl
oder -CH2-C(O)-NH-(C4-C10)-n-Alkyl ist und Ar die Formel VI besitzt,
worin X, Y und Z Methoxy sind.
-
Andere
bevorzugte erfindungsgemäße Verbindungen
sind jene, worin A eine Gruppe der Formel IV ist, insbesondere worin
Ar die Formel VI besitzt, worin zwei von X, Y und Z H sind und der
andere -CH2-NR7-CO-R8 ist, worin R7 (C1-C6)-n-Alkyl ist und R8 (C1-C4)-Alkyl
oder (C1-C4)-Alkyl-NH-ist. Insbesondere
bevorzugt sind Verbindungen, worin R3 -CH2-CO-NH-R6 ist, worin
R6 –(CH2)p-Phenyl ist, wobei
das Phenyl optional mit Halogen substituiert ist und p 2–4 ist.
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Weiterhin
bevorzugt sind die erfindungsgemäßen Verbindungen,
worin A eine Gruppe der Formel V ist, insbesondere worin Ar die
Formel VII besitzt. Besonders bevorzugt sind die Verbindungen, worin
R3 -CH2-CO-NH-(C1-C4)-n-Alkyl oder -CH2-CO-NH-(CH2)p-(C3-C8)-Cycloalkyl
ist, wobei p 2–4
ist.
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Die
Begriffe (C1-C4)-Alkyl,
(C1-C6)-Alkyl und
(C1-C15)-Alkyl und dergleichen
bedeuten verzweigte oder unverzweigte Alkylgruppen, welche 1–4, 1–6 und 1–15 Kohlenstoffatome
besitzen, beziehungsweise zum Beispiel Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl,
Butyl, sec-Butyl, tert-Butyl, Hexyl und Octyl und dergleichen. Die
Begriffe (C1-C6)-n-Alkyl und (C2-C6)-n-Alkyl bedeuten
unverzweigte Alkylgruppen, welche 1–6 beziehungsweise 2–6 Kohlenstoffatome
besitzen. Der Begriff (C1-C4)-Alkoxy
bedeutet eine Alkoxygruppe, welche 1–4 Kohlenstoffatome besitzt,
wobei der Alkylteil die vorher definierte Bedeutung hat. Der Begriff
(C2-C6)-n-Alkoxy
bedeutet eine Alkoxygruppe, welche 2–6 Kohlenstoffatome besitzt,
wobei der n-Alkylteil die vorher definierte Bedeutung hat.
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Der
Begriff (C2-C5)-Acyl
bedeutet eine Acylgruppe, die aus einer Alkylcarbonsäure abgeleitet
ist, welche 2–5
Kohlenstoffatome besitzt, einschließlich des Kohlenstoffatoms
der Carbonylgruppe, wobei der Alkylteil die vorher angegebene Bedeutung
hat. Der Begriff (C3-C8)-Cycloalkyl
bedeutet eine Cycloalkylgruppe, welche 3–8 Kohlenstoffatome besitzt,
wobei es sich um Cyclopropyl, Cyclobutyl, Cyclopentyl, Cyclohexyl,
Cycloheptyl oder Cyclo-octyl handelt.
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Einige
der erfindungsgemäßen Verbindungen,
welche in Form einer freien Base vorliegen können, können aus der Reaktionsmischung
in Form eines pharmazeutisch verträglichen Salzes isoliert werden.
Die pharmazeutisch verträglichen
Salze können
auch durch Behandlung der freien Base der Formel I mit einer organischen
oder anorganischen Säure
wie Salzsäure,
Bromwasserstoff, Iodwasserstoff, Schwefelsäure, Phosphorsäure, Essigsäure, Propionsäure, Glycolsäure, Maleinsäure, Malonsäure, Methansulfonsäure, Fumarsäure, Bernsteinsäure, Weinsäure, Zitronensäure, Benzoesäure und
Ascorbinsäure
erhalten werden.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
ein chirales Kohlenstoffatom oder mehrere chirale Kohlenstoffatome
besitzen und können
deshalb als reines Enantiomer oder als Mischung von Enatiomeren oder
als Mischung erhalten werden, die Diastereomere enthält. Verfahren
um die reinen Enantiomere zu erhalten sind im Stand der Technik
wohlbekannt, wie z. B. Kristallisation von Salzen, welche aus optisch
aktiven Säuren
und der racemischen Mischung erhalten werden, oder Chromatographie
unter Verwendung chiraler Säulen.
Für Diastereomere
können
Normalphasen- oder
Umkehrphasen-Säulen
verwendet werden.
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
können
Hydrate oder Solvate bilden. Einem Durchschnittsfachmann ist bekannt,
dass geladene Verbindungen hydratisierte Spezies bilden, wenn sie
mit Wasser lyophilisiert werden, oder dass sie solvatisierte Spezies
bilden, wenn sie in Lösung
mit einem geeigneten organischen Lösemittel konzentriert werden.
Die erfindungsgemäßen Verbindungen
schließen
die Hydrate oder Solvate der aufgeführten Verbindungen ein.
-
Geeignete
Verabreichungswege für
die Verbindungen der Formel I oder deren pharmazeutisch verträgliche Salze,
hierin auch als Wirkstoff bezeichnet, sind intramuskuläre Injektionen,
subkutane Injektionen oder intraperitoneale Injektionen, orale und
intranasale Verabreichung. Bevorzugt können die Verbindungen oral
verabreicht werden. Die exakte Dosis und das Regime der Verabreichung
des Wirkstoffs oder dessen pharmazeutischer Zusammensetzung, wird
notwendigerweise von der zu erreichenden therapeutischen Wirkung
(Behandlung von Unfruchtbarkeit, Empfängnisverhütung) abhängen und kann mit der speziellen
Verbindung, dem Verabreichungsweg und dem Alter und Zustand des
einzelnen Subjekts variieren, dem das Medikament verabreicht werden
soll.
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Im
allgemeinen erfordert die parenterale Verabreichung niedrigere Dosierungen
als andere Verabreichungs-Verfahren,
die stärker
von der Adsorption abhängen.
Jedoch enthält
eine Dosierung für
Menschen bevorzugt 0,0001–25
mg pro kg Körpergewicht.
Die gewünschte
Dosis kann als eine Dosis oder als multiple Subdosen dargeboten
werden, welche in geeigneten Intervallen über den Tag, oder, im Fall
von weiblichen Empfängern,
als zu verabreichende Dosen in geeigneten täglichen Intervallen während des
ganzen Menstruationszyklus, verabreicht werden. Sowohl die Dosierung
als auch das Regime der Verabreichung kann zwischen weiblichen und
einem männlichen
Empfängern
unterschiedlich sein.
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Im
Fall von In-Vitro- oder Ex-Vivo-Applikationen, wie bei IVF-Applikationen,
müssen
die erfindungsgemäßen Verbindungen
im Inkubationsmedium in einer Konzentration von ungefähr 0,01–5 μg/ml verwendet werden.
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Entsprechend
betrifft die vorliegende Erfindung auch eine pharmazeutische Zusammensetzung,
die ein Bisaryderivat oder dessen pharmazeutisch verträgliche Salze
umfasst, welche die allgemeine Formel I besitzen, in Beimischung
mit pharmazeutisch verträglichen
Hilfsstoffen und optional anderen Therapeutika. Die Hilfsstoffe
müssen
in dem Sinne "verträglich" sein, dass sie mit
den anderen Bestandteilen der Zusammensetzung kompatibel sind und
für deren
Empfänger
nicht schädlich
sind.
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Pharmazeutische
Zusammensetzungen schließen
jene ein, die zur oralen, rektalen, nasalen, topischen (einschließlich transdermalen,
bukkalen und sublingualen), vaginalen oder parenteralen (einschließlich subkutanen,
intramuskulären,
intravenösen
und intradermalen) Verabreichung geeignet sind. Die Zusammensetzungen
können
durch jedes Verfahren hergestellt werden, das in der Pharmazie bekannt
ist, zum Beispiel unter Verwendung von Verfahren wie jenen, die
in Gennaro et al., Remington's
Pharmaceutical Sciences (18th Ed., Mack Publishing company, 1990, siehe
insbesondere Teil 8: Pharmaceutical Preparations und Their Manufacture)
beschrieben werden.
-
Solche
Verfahren schließen
den Schritt ein, bei dem der Wirkstoff mit irgendeinem Hilfsstoff
in Verbindung gebracht wird. Der Hilfsstoff beziehungsweise die
Hilfsstoffe, auch als Zusatzstoffe bezeichnet, schließt beziehungsweise
schließen
solche ein, die im Stand der Technik gängig sind (Gennaro, siehe oben),
wie Füllstoffe,
Bindemittel, Verdünnungsmittel,
Abbaumittel, Schmierstoffe, Farbstoffe, Aromastoffe und Benetzungsmittel
ein, ist jedoch nicht auf diese begrenzt.
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Pharmazeutische
Zusammensetzungen, die zur oralen Verabreichung geeignet sind, können als
diskrete Dosierungseinheiten wie Pillen, Tabletten oder Kapseln,
oder als Pulver oder Körnchen
oder als Lösung oder
Suspension dargeboten werden. Der Wirkstoff kann auch als Bolus
oder Paste vorliegen. Die Zusammensetzungen können zu Zäpfchen oder Klistieren zur
rektalen Verabreichung weiter verarbeitet werden.
-
Für die parenterale
Verabreichung geeignete Zusammensetzungen schließen wässrige und nicht-wässrige sterile
Injektionen ein. Die Zusammensetzungen können in Einzeldosis- oder Multidosis-Behältern, beispielsweise
verschlossenen Phiolen und Ampullen, vorliegen und können in
gefriergetrocknetem Zustand (lyophilisiert) gelagert werden und
vor der Verwendung ist nur die Zugabe eines sterilen flüssigen Trägers, zum
Beispiel Wasser, erforderlich.
-
Zusammensetzungen
oder Zubereitungen, die zur Verabreichung mittels nasaler Inhalation
geeignet sind, schließen
feine Stäube
oder Nebel ein, welche mittels unter Druck stehender Dosieraerosole,
Zerstäuber oder
In sufflatoren erzeugt werden können.
Die erfindungsgemäßen Bisarylderivate
können
auch in Form von implantierbaren pharmazeutischen Vorrichtungen
verabreicht werden, die aus einem Kern aus aktivem Material bestehen,
der von einer die Freisetzungsgeschwindigkeit regulierenden Membran
eingeschlossen ist. Solche Implantate müssen subkutan oder lokal angewendet
werden und werden den Wirkstoff in einer ungefähr konstanten Geschwindigkeit über einen
relativ langen Zeitraum, zum Beispiel von Wochen bis Jahren, freisetzen.
Verfahren zur Herstellung implantierbarer pharmazeutischer Vorrichtungen
wie diese sind im Stand der Technik bekannt, so wie sie beispielsweise
im Europäischen
Patent
EP 0 303 306 (AKZO
Nobel N.V.) beschrieben werden.
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Verfahren
zur Bestimmung der Rezeptor-Bindung, wie auch In-Vitro- und In-Vivo-Assays
um die biologische Aktivität
von Gonadotropinen zu bestimmen, sind wohlbekannt. Allgemein wird
der exprimierte Rezeptor mit der zu untersuchenden Verbindung in
Kontakt gebracht und es wird die Bindung oder Stimulierung oder
Hemmung einer funktionalen Antwort gemessen. Um eine funktionale
Antwort zu messen, wird isolierte DNA, welche das FSH-Rezeptor-Gen
kodiert, bevorzugt des menschlichen Rezeptors, in einer geeigneten Wirtszelle
exprimiert. Eine solche Zelle könnte
die Ovarialzelle des chinesischen Hamster sein, aber es sind auch
andere Zellen geeignet. Bevorzugt stammen die Zellen von Säugetieren
(Jia et al., Mol. Endocrin., 5:759–776, 1991). Verfahren um rekombinante
FSH-exprimierende
Zell-Linien zu konstruieren sind im Stand der Technik wohlbekannt
(Sambrook et al., Molecular Cloning: a Laboratory Manual, Cold Spring
Harbor Laboratory Press, Cold Spring Harbor, letzte Ausgabe). Die
Expression des Rezeptors wird mittels der Expression der DNA erhalten,
welche das gewünschte
Protein kodiert. Techniken für
die ortsspezifische Mutagenese, Ligation zusätzlicher Sequenzen, PCR und
Konstruktion geeigneter Expressionssysteme sind mittlerweile alle im
Stand der Technik wohlbekannt. Teile der DNA oder die gesamte DNA,
welche das gewünschte
Protein kodiert, können
beziehungsweise kann synthetisch unter Verwendung von Standard-Festphasen-Techniken konstruiert
werden, bevorzugt um Restriktionsstellen zur erleichterten Ligation
einzuschließen.
Geeignete Kontrollelemente für
die Transkription und Translation der eingeschlossenen kodierenden
Sequenz der kodierenden Sequenz der DNA bereitgestellt werden. Wie
bekannt ist, sind gegenwärtig
Expressionssysteme erhältlich,
die mit einer großen
Auswahl von Wirten kompatibel sind, einschließlich prokaryotischen Wirten
wie Bakterien und eukaryotischen Wirten wie Hefe, Pflanzenzellen,
Insektenzellen, Säugetierzellen,
aviären
Zellen und dergleichen. Zellen, die den Rezeptor exprimieren, werden
dann mit der Testverbindung in Kontakt gebracht, um Bindung, Stimulierung
oder Hemmung einer funktionalen Antwort zu überwachen. Alternativ können isolierte
Zellmembranen, die den exprimierten Rezeptor enthalten, zur Messung
der Bindung einer Verbindung verwendet werden. Zur Messung der Bindung
können
radioaktiv oder fluoreszierend markierte Verbindungen verwendet werden.
Als Referenzverbindung kann rekombinantes menschliches FSH verwendet
werden. Als Alternative kann auch ein kompetitives Bindungsassay
durchgeführt
werden.
-
Ein
anderes Assay schließt
das Screenen auf FSH-Rezeptor-Agonist-Verbindungen
durch die Bestimmung der Stimulierung von Rezeptor-vermittelter
cAMP-Akkumulation ein. Dementsprechend schließt ein solches Verfahren die
Expression des Rezeptors an der Zelloberfläche einer Wirtszelle und die
Exposition dieser Zelle mit der Testverbindung ein. Dann wird die
Menge an cAMP gemessen. Das Niveau an cAMP wird in Abhängigkeit
von der hemmenden oder stimulierenden Wirkung der Testverbindung,
durch die Bindung an den Rezeptor, reduziert oder erhöht werden.
Zusätzlich
zur direkten Messung von beispielsweise cAMP-Niveaus in der Zelle, die der Exposition
ausgesetzt war, können
Zell-Linien verwendet werden, die zusätzlich zur Transfektion mit
Rezeptor-kodierender DNA noch mit einer zweiten DNA transfiziert
sind, die ein Reportergen kodiert, dessen Expression auf das Niveau
an cAMP anspricht. Solche Reportergene könnten cAMP-induzierbar sein
oder könnten
derart konstruiert sein, dass sie mit neuen responsiven cAMP-Elementen
verbunden sind. Allgemein könnte
die Reportergen-Expression durch jedes Response-Element gesteuert
werden, das auf die Änderung
des cAMP-Niveaus reagiert. Geeignete Reportergene sind z. B. LacZ,
alkalische Phosphatase, Firefly Luziferase und grün fluoreszierendes
Protein. Die Prinzipien solcher Transaktivierungs-Assays sind im Stand
der Technik wohlbekannt und werden z. B. in Ch. Stratowa, A. Himmler
und A. P. Czernilofsky, (1995) Curr. Opin. Biotechnol. 6:574, beschrieben.
-
Für die Auswahl
von Wirkstoffen muss die Untersuchung bei 10–5 M
zu einer Aktivität
von mehr als 20 % der maximalen Aktivität führen, wenn FSH als Referenz
verwendet wird. Ein anderes Kriterium könnte der EC50-Wert
sein, der < 10–5 M,
bevorzugt < 10–7 M
sein muss. Der Durchschnittsfachmann wird erkennen, dass erwünschte EC50-Werte
von der untersuchten Verbindung abhängig sind. Zum Beispiel wird
eine Verbindung mit einem EC50, der kleiner
als 10–5 M
ist, allgemein als Kandidat für
die Auswahl als Arzneimittel angesehen. Bevorzugt ist dieser Wert
niedriger als 10–7 M. Allerdings kann
ein Verbindung, die einen höheren
EC50 hat aber selektiv für einen speziellen Rezeptor
ist, ein noch besserer Kandidat sein.
-
Eine
rekombinante Ovarialzell-Linie von chinesischen Hamstern (CHO),
die menschlichen FSH-Rezeptor und C6TK- Luziferase-Reporter exprimiert, wurde
für das
Assay der erfindungsgemäßen Verbindungen eingesetzt.
Die Zellen wurden in der Nacht vor der Verwendung des Nährmediums
in "Costar white-wall/clear bottom"-96-Well-Plates (Corning
Costar, USA, cat. # 3610) plattiert. Am folgenden Morgen wurden
die Zellen mittels Zugabe von rFSH oder der erfindungsgemäßen Verbindungen
induziert. Das Plate wurde bei 37 °C mit 5 % CO2 4–7 Stunden
lang inkubiert. Das Medium wurde entfernt und durch 50 μl Hanks-Puffer
: Luziferase-Detektionsreagenz
im Verhältnis
von 50:50 ersetzt. Das Plate wurde gezählt indem die Luminometrie-Funktion
eines "Victor"-Meterzweck-Photodetektors
eingesetzt wurde (Wallac, USA). Es hat sich gezeigt, dass die Verbindungen
der Formel (I), gemäß der Beispiele
die Aktivität
des FSH-Rezeptors
bei Konzentrationen von weniger als (<) 100 μM modulieren. Die folgenden
sind Beispiele für
Verbindungen, die EC50-Werte von weniger
als (<) 10 M besitzen:
Beispiel 1, 10, 14, 20, 24 und 39, Die folgenden sind Beispiele
für Verbindungen,
die EC50-Werte von weniger als (<) 1 M besitzen:
Beispiel 59, 61, 96, 98, 104 und 107.
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Zur
Herstellung der erfindungsgemäßen Verbindungen
geeignete Verfahren werden unten dargelegt.
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Synthetischer Überblick
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Die
Symbole Ra, Rb, Rc etc., die durchweg in allen Schemata verwendet
werden, werden lediglich benutzt, um Unterschiede in den Substitutionsmustern
der Verbindungen aufzuzeigen, wobei deren Bedeutung dem Leser im
Hinblick auf die in der Formel I verwendeten Definitionen klar werden
wird.
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Die
Synthesen der erfindungsgemäßen Amidverbindungen,
wobei R3 –(CH2)x-C(O)-NR5-R6 oder –(CH2)y-C(O)-NR5-(C1-C12)-Alkyl ist, können unter
Verwendung der in den Schemata 1 und 2 umrissenen Festphasen-Verfahren
durchgeführt
werden. Wie in Schema 1 gezeigt, wird TentaGel-Aminharz, das mit
einem photolabilen Brom-Linker vorbeladen ist, zuerst mit einem Überschuss
eines primären
Amins in Tetrahydrofuran behandelt. Das harzgebundene sekundäre Amin
wird dann unter Verwendung von O-(7-Azabenzotriazol-1-yl)-N,N,N',N'-Tetramethyluroniumhexafluorphosphat
(HATU) mit einem Gerüst
umgesetzt, um das harzgebundene Iodphenyl-Zwischenprodukt zu bilden. Suzuki-Kupplung
dieses Iodphenyl-Zwischenprodukts mit Arylboronsäuren ergibt nach der Photospaltung
die Bisarylverbindung.
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Schema
1. Festphasen-Sythese von Amidverbindungen
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In
Schema 2 sind die ersten beiden Schritte der Reaktionen die gleichen
wie in Schema 1. Im dritten Schritt ergibt die Suzuki-Kupplung des
Iodphenyl-Zwischenprodukts mit einer Formylbenzolboronsäure den harzgebundenen
Bisarylaldehyd. Reduktive Aminierung mit einem primären Amin,
gefolgt von Acylierung ergibt nach der Photospaltung die Amidverbindung.
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Schema
2. Festphasen-Synthese der Amidverbindungen
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Schema
3 umreißt
die Herstellung der kommerziell nicht erhältlichen Boronsäure-Synthons.
Die Synthese kann durchgeführt
werden, indem Arylbromide mit n-BuLi und B(OMe)3 in
Tetrahydrofuran bei –78 °C behandelt
werden, gefolgt von der Hydrolyse mit wässriger Salzsäure.
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Schema
3. Herstellung einiger Arylboronsäuren
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Schema
4 fasst die Herstellung von sechs kommerziell nicht erhältlichen
Gerüsten
zusammen, die bei der Festphasen-Synthese von Amidverbindungen verwendet
werden. Erstens kann (3S)-1-N-Carboxymethyl-3-(4-iodbenzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
aus kommerziell erhältlichem
Boc-L-4-IodPhe-OH, wie dargestellt, in einer 5-stufigen Reaktionssequenz synthetisiert
werden. Zweitens kann 1-N-(4-Iodbenzyl)-3-carboxymethyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin aus 4-Iodbenzylbromid
in einer 5-stufigen Reaktionssequenz synthetisiert werden. Drittens
kann 1-N-Methyl-3-N-carboxymethyl-5-(4-iodbenzyl)hydantoin
aus D,L-4-IodPhe-OH in einer 6-stufigen Reaktionssequenz hergestellt
werden. Viertens kann 3-(4-Iodbenzamido)-2-oxo-1-pyrrolidinessigsäure ausgehend von Boc-D,L-Met-OH
in einer 5-stufigen Reaktionssequenz hergestellt werden. Fünftens kann
N-Butyloxycarbonyl-N-(4-iodbenzyl)glycin aus 4-Iodbenzylamin in
einer 3-stufigen Reaktionssequenz hergestellt werden. Und abschließend kann
Fmoc-L-Butyl-4-iodphenylalanin
aus Fmoc-L-4-Iodphenylalanin über
Oxazolidinon-Bildung, gefolgt von einer durch Triethylsilan vermittelten
Reduktion hergestellt werden.
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Schema
4. Herstellung von Verbindungen der Struktur
-
-
Amidverbindungen
der Formel I, worin A die Struktur III besitzt, können über Festphasen-Reaktionen, gemäß des Verfahrens
hergestellt, das in Schema 5 für
Hydantoinverbindungen veranschaulicht wird.
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Die
Synthese beginnt mit der Alkylierung von Tenta-Gel-Aminharz, das unter Verwendung eines
primären
Amins RaNH2 mit
photolabilem Bromlinker vorbeladen wird. Das resultierende harzgebundene
sekundäre
Amin wird mit 5-Hydantoinessigsäure gekuppelt,
gefolgt von basenkataly sierter Alkylierung unter Verwendung von
4-Iodbenzylbromid, um das harzgebundene Iodphenyl-Zwischenprodukt
zu erhalten. Suzuki-Kupplung mit einer Arylboronsäure ergibt
nach der Photospaltung das gewünschte
Produkt.
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Schema
5. Festphasen-Synthese von Hydantoinamidverbindungen.
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Erfindungsgemäße Verbindungen,
worin A die Struktur II hat und worin R3 ein
Substituent ist, der keinen Amidteil besitzt, können gemäß der Festphasen-Verfahren
hergestellt werden, die in den Schemata 6, 7 und 8 dargestellt werden.
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Schema
6 veranschaulicht den Peptoid-Ansatz. Die Synthese wird durch die
Kupplung von TentaGel-S-OH-Alkohol-Harz mit Bromessigsäure unter Verwendung von DIC
eingeleitet, um den Bromacetatester zu bilden. Der Ester wird mit
einem Überschuss
an einem primären
Amin behandelt und dann unter Verwendung von HATU mit Boc-N-Me-L-4-IodPhe-OH
gekuppelt, um das Iodphenyl-Zwischenprodukt zu bilden. Suzuki-Kupplung
unter Verwendung einer Arylboronsäure, gefolgt vom Abschützen der
Boc-Gruppe mit Trifluoressig säure
/ Dichlormethan (30 %) und die anschließende Behandlung mit Triethylamin
/ Dichlormethan (5 %) ergibt über
die Auslösung
der Zyklisierung das Diketopiperazin-Produkt.
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Schema
7 veranschaulicht den Mitsunobu-Ansatz. Die Synthese beginnt mit
der Esterbildung zwischen TentaGel-S-OH-Harz und einer Fmoc-Aminosäure unter
Anwendung des "gemischtes-Anhydrid"-Verfahrens. Das
Entfernen der Fmoc-Schutzgruppe
unter Verwendung von Piperidin das erneute Schützen mit 2-Nitrobenzolsulfonylchlorid
ergibt das Sulfonamid-Zwischenprodukt. Die Mitsunobu-Reaktion des
sekundären
Sulfonamids mit einem Alkohol, gefolgt vom Abschützen der Sulfonyl-Schutzgruppe
ergibt das sekundäre Amin-Zwischenprodukt.
Das Amin wird dann mit Boc-N-Me-L-4-IodPhe-OH gekuppelt, gefolgt von der
Suzuki-Kupplung mit einer Arylboronsäure, wodurch das Bisaryl-Zwischenprodukt
erhalten wird. Das Entfernen der Boc-Schutzgruppe unter Verwendung
von Trifluoressigsäure
/ Dichlormethan (30 %), gefolgt von der Behandlung mit Triethylamin
/ Dichlormethan (5 %), ergibt über
die Auslösung
der Zyklisierung das gewünschte
Diketopiperazin-Produkt. Um Verbindungen herzustellen, die zum Beispiel
einen 3-substituierten äußeren Phenylring
besitzen, kann das Iodphenyl-Zwischenprodukt mit 3-Formylbenzolboronsäure über Suzuki-Kupplung
umgesetzt werden, gefolgt von reduktiver Aminierung und weiterer
Umsetzung in Amide, Harnstoffe und Carbamate.
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Wie
auch in Schema 7 gezeigt ist, kann die Chlorgruppe während der
PhSH-DBU-vermittelten (DBU = 18-Diazabicyclo[5.4.0]undec-7-en)
Abschützreaktion
in eine Phenylsufidgruppe überführt werden,
wenn das in der Mitsunobu-Reaktion verwendete Ra_Synthon
ein ω-Chloralkanol
ist. Wenn ein ω-Bromalkanol
in der Mitsunobu-Reaktion verwendet wird, ergibt die Behandlung
mit Dimethylamin vor der PhSH-DBU-vermittelten Abschütz-Reaktion
eine Dimethylaminoalkylgruppe. Diese beiden Umwandlungen gestatten
die Synthese von Phenylsulfid- und Dimethylaminoenthaltenden Verbindungen.
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Schema
8 stellt den Ansatz "reduktive-Aminierung" dar. Im Reaktionsschlüsselschritt
wird das harzgebundene sekundäre
Amin unter Verwendung eines konjugierten Aldehyds über reduktive
Aminierung erzeugt. Die anderen Syntheseschritte gleichen denen
in Schema 7.
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Schema
6. Synthese von Diketopiperazinverbindungen (Peptoid-Ansatz)
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Schema
7. Synthese von Diketopiperazinverbindungen (Mitsunobu-Ansatz)
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Schema
7. (fortgesetzt) Einführung
von Phenylsulfid- und Dimethylaminogruppen in R
a
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Schema
8. Synthese von Diketopiperazinverbindungen, welche ungesättigte R
a-Substituenten enthalten (Ansatz "reduktive Aminierung")
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Zur
Herstellung großer
Mengen von Diketopiperazinverbindungen können die in Schema 9 gezeigten Lösungsphasen- Verfahren verwendet
werden. Die Synthese beginnt mit der Mono-N-Alkylierung von H2N-Ala-OMe unter Verwendung von 1 Äq. Alkyliodid
und N,N-Diisopropylethylamin. Das resultierende N-Ra-Ala-OMe-Zwischenprodukt
wird mit Boc-N-Me-L-4-IodPhe-OH
gekuppelt, um das Dipeptid zu bilden. Das Entfernen der Boc-Schutzgruppe,
z. B. unter Verwendung von Trifluoressigsäure / Dichlormethan (50 %), gefolgt
von der Behandlung mit Triethylamin / Dichlormethan (10 %) ergibt
das Diketopiperaziniodphenyl-Zwischenprodukt B. Für Verbindungen,
die einen 3-substituierten äußeren Phenylring
besitzen, kann B mit 3-Formylbenzolboronsäure über Suzuki-Kupplung umgesetzt
werden, um das Bisarylaldehyd-Zwischenprodukt zu ergeben. Reduktive
Aminierung mit einem primären
Amin und weitere Umsetzung ergibt die gewünschten 3-substituierten Amide,
Harnstoffe und Carbamate. Für
Verbindungen, die eine Trimethoxyphenylgruppe enthalten, kann das
Iodphenyl-Zwischenprodukt B mit 3,4,5-Trimethoxybenzolboronsäure über Suzuki-Kupplung behandelt
werden, um die gewünschten
Trimethoxybisarylverbindungen zu ergeben.
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Schema
9 Synthese von Diketopiperazinverbindungen (Lösungsverfahren).
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Die
Synthese von erfindungsgemäßen Verbindungen,
worin A die Struktur von III besitzt und worin R3 ein
Substituent ist, der keinen Amidteil hat, kann unter Verwendung
des Festphasen-Verfahrens durchgeführt werden, wie es in Schema
10 veranschaulicht wird.
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Die
Synthese beginnt mit der Beladung einer Fmoc-Aminosäure auf TentaGel-S-OH (Alkohol-Harz)
als Ester. Das Entfernen der Fmoc-Schutzgruppe unter Einsatz von
Piperidin, gefolgt von reduktiver Aminierung unter Verwen dung von
4-(3,4,5-Phenyl)benzaldehyd (z. B. in Lösung über Suzuki-Kupplung von 4-Brombenzaldehyd
und 3,4,5-Trimethoxybenzolboronsäure hergestellt)
ergibt das harzgebundene sekundäre
Amin. Die Bildung der Amidbindung mit 2-Bromdecansäure kann
beispielsweise mittels Verwendung von Brom(tris-pyrrolidino)phosphoniumtetrafluorphosphat
(PyBroP) und N,N-Diisopropylethylamin in Tetrahydrofuran bei 50 °C durchgeführt werden,
um das Brom-Zwischenprodukt
zu erhalten. Das Auslösen
der Zyklisierung kann dann mittels Erhitzen in Dimethylsulfoxid
(bei 70 °C)
ausgeführt
werden, um die gewünschte
Diketopiperazinverbindung zu erhalten.
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Schema
10. Festphasen-Synthese von Diketopiperazinverbindungen
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Die
Synthese von gem-Dialkyl-Diketopiperazinverbindungen (worin R2 und R2' beide Alkyl sind)
kann entsprechend unter Verwendung des Festphasen-Verfahrens, wie
in Schema 11 für
zwei gem-Dimethylderivate veranschaulicht, durchgeführt werden.
Die Synthese beginnt mit der Dipeptidbildung zwischen Aminoisobuttersäuremethylester
und Boc-N-Me-L-4-IodPhe-OH, z. B. unter Verwendung von HATU und
N,N-Diisopropylethylamin in N,N-Dimethylformamid. Das Entfernen
der Boc-Schutzgruppe unter Verwendung von Trifluoressigsäure / Dichlormethan
(50 %), gefolgt von DBU-vermittelter Zyklisierung, ergibt das zyklisierte
Diketopiperazin-Zwischenprodukt. Die N-Alkylierung kann dann unter
Verwendung von Iodoctan und Natriumhydrid in N,N-Dimethylformamid
ausgeführt
werden, um nach Kieselgel-Chromatographie das Produkt zu erhalten.
Suzuki-Kupplung
des Iodphenyl-Zwischenprodukts C mit 3,4,5-Trimethoxybenzolboronsäure ergibt
das 3,4,5-Trimethoxybisaryl-Produkt. Alternativ ergibt die Suzuki-Kupplung
des Iodphenyl-Zwischenprodukts C mit 3-Formylbenzolboronsäure, gefolgt
von reduktiver Aminierung mit Butylamin und die anschließende Behandlung
mit Methylisocyanat die Harnstoffverbindung.
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Schema
11. Synthese von gem-Dialkyl-Diketopiperazinverbindungen
(Lösungsverfahren)
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Die
Herstellung von Diazepindionverbindungen kann beispielsweise unter
Verwendung von Festphasen-Verfahren durchgeführt werden, wie in Schema 12
veranschaulicht wird. Die Synthese beginnt mit der Beladung einer
Fmoc-β-Aminosäure als
Ester auf TentaGel-S-PHB-Harz (Wang). Das Entfernen der Fmoc-Schutzgruppe,
z. B. unter Verwendung von Piperidin/N,N-Dimethylformamid und die
Umsetzung mit 2-Nitrobenzolsulfonylchlorid ergibt das harzgebundene
sekundäre
Sulfonamid. Mitsunobu-Reaktion des Sulfonamids mit Hexanol ergibt
den N-Hexylaminosäureester.
Das Entfernen der 2-Nitrobenzolsulfonyl-Schutzgruppe und anschließende Kupplung
mit Boc-N-Me-L-4-IodPhe-OH ergibt das Iodphenyldipeptid. Suzuki-Kupplung des
Iodphenyldipeptids mit 3,4,5-Trimethoxybenzolboronsäure ergibt
das Trimethoxybisaryl-Zwischenprodukt. Die Behandlung mit Trifluoressigsäure / Dichlormethan
(30 %) entfernt gleichzeitig die Boc-Schutzgruppe und spaltet die
Verbindung vom Harz als freie Amino-Dipeptidcarbonsäure ab,
welche z. B. unter Verwendung von HATU in Lösung zyklisiert werden kann,
um das Diazepindion-Produkt zu erhalten, das einen Trimethoxyphenylring
enthält.
Alternativ ergibt die Suzuki-Kupplung des harzgebundenen Iodphenyldipeptid-Zwischenprodukts
mit 3-Formylbenzolboronsäure
den Bisarylaldehyd. Reduktive Aminierung mit Butylamin und dann
die Behandlung mit Methylisocyanat ergibt das Harnstoff-Zwischenprodukt.
Die Behandlung mit Trifluoressigsäure / Dichlormethan (30 %)
entfernt gleichzeitig die Boc-Schutzgruppe und spaltet die Verbindung
vom Harz als freie Amino-Dipeptidcarbonsäure ab, welche in Lösung, z.
B. unter Verwendung von HATU, zyklisiert werden kann, um das Diazepindion-Produkt
zu ergeben, das einen 3-substituierten äußeren Phenylring enthält.
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Schema
12. Synthese von Diazepindionverbindungen
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Die
Herstellung der Verbindungen der Formel I, worin A II ist und R1
variiert wird, kann mittels Festphasen-Verfahren, wie in Schema 13 gezeigt,
durchgeführt
werden. (In diesem Schema korrespondiert Rh mit R1 in
Formel I). Die Synthese beginnt mit der Beladung von dem säurespaltbaren
Linker 4-(4'-Formyl-3'-methoxy)phenoxybuttersäure auf
TentaGel-S-NH2-Harz über Amidbindungsbildung. Reduktive
Aminierung unter Verwendung eines primären Amins RaNH2 führt
das Synthon der ersten Stufe in das Harz ein. Die Kupplung des Amins
mit Bromessigsäure,
gefolgt von der Alkylierung mit einem Aminosäuremethylester, ergibt das
harzgebundene sekundäre
Amin. Kupplung des Amins mit Fmoc-N-Rh-4-IodPhe-OH
ergibt das Iodphenyldipeptid. Das Entfernen der Fmoc-Schutzgruppe,
z. B. unter Verwendung von Piperidin, gefolgt von Erhitzen des resultierenden
Zwischenprodukts entweder in 10 % N,N-Diisopropylethylamin /Toluol
bei 70 °C
(für Verbindungen, die
Gly enthalten) oder in 10 % DBU / N,N-Dimethylformamid bei 70 °C (für Verbindungen,
die L- oder D-Ala enthalten), ergibt das Diketopiperazin-Zyklisierungs-Zwischenprodukt.
Suzuki-Kupplung mit 3,4,5-Trimethoxybenzolboronsäure ergibt nach der Spaltung
vom Harz, z. B. unter Verwendung von Trifluoressigsäure / Dichlormethan
(1:1), das gewünschte
Produkt.
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Schema
13. Festphasen-Ansatz zur Variation im Substituenten Rh
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Die
folgenden Beispiele veranschaulichen die Erfindung und sollten auf
keinen Fall als Begrenzung des Bereichs der Erfindung angesehen
werden.
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BEISPIELE
-
Allgemeine
Verfahren: Spektren der magnetischen Protonen- und Kohlenstoff-Kernresonanz (1H-, 13C-NMR) wurden
mit einem Varian-Spektrometer (300 MHz, 75 MHz) aufgezeichnet. Die
chemischen Verschiebungen werden in Parts-per-Million (δ) in Bezug
auf Tetramethylsilan (δ 0,0
ppm) angegeben. Alle kommerziell erhältlichen Reagenzien waren analysenrein
und wurden so verwendet, wie sie erhalten wurden. Wasserfreie Lösemittel
wurden von Aldrich in "sure-seal"-Flaschen bezogen. Bei den Festphasen-Reaktionen
wurde sämtliches
Schütteln
mit einem "Burrell-Wrist-Action-Shaker" durchgeführt. Jeder
Waschzyklus betrug 5–10 Minuten,
wenn nichts anderes angegeben wird. Die Photospaltung wurde mittels
2-stündiger
Bestrahlung des Harzes in Methanol / Trifluoressigsäure (97:3)
bei 365 nm (die Lampenintensität
war 4,5 mW, gemessen bei 365 nm, unter Verwendung eines 365 nm Bandpassfilters
mit einer Bandweite von ±10
nm) durchgeführt.
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Abkürzungen:
Ac2O: Essigsäureanhydrid; AIB: α-Amino-iso-Buttersäure; Ala:
Alaninyl; Asp: Aspartyl; AsPh3:
Triphenylarsin;
Bn: Benzyl; Boc: tert-Butoxycarbonyl; Bu oder But: Butyl; CDCl3: Chloroform-d; DBU: 1,8-Diazabicyclo[5.4.0]undec-7-en; DCC:
1,3-Dicyclohexylcarbodiimid; DCM: Dichlormethan; DIAD: Diisopropylazodicarboxylat;
DIC: 1,3-Diisopropylcarbodiimid; DIEA:
N,N-Diisopropylethylamin;
DMA: N,N-Dimethylacetamid; DMAP: 4-Dimethylaminopyridin; DME: 1,2-Dimethoxyethan;
DMF: N,N-Dimethylformamid; DMSO: Dimethylsulfoxid; Et:
Ethyl;
Et3N oder TEA: Triethylamin; EtOAc: Ethylacetat;
EtOH: Ethanol; Fmoc: 9-Fluorenylmethyloxycarbonyl; Gly:
Glycinyl;
HATU: O-(7-Azabenzotriazol-1-yl)-N,N,N',N'- HATU: O-(7-Azabenzotriazol-1-yl)-N,N,N',N'-tetramethyluroniumhexafluorphosphat;
HPLC: Hochleistungsflüssigchromatographie;
HOAc: Essigsäure;
HOBt: 1-Hydroxybenzotriazol; Lys: Lysinyl; Me: Methyl; MeOH: Methanol;
MeO-COCl: Methylchlorformiat;
MeNCO: Methylisocyanat; Me3SiCl oder TMSCl:
Chlortrimethylsilan; MS: Massenspektrum; Na(OAc)3BH:
Natriumtriacetoxyborhydrid; NMP: N-Methylpyrrolidinon; Pd2(dba)3: Tris(dibenzylidenaceton)-dipalladium(0); Pd(PPh3)4: Tetrakis(triphenylphosphin)-palladium(0); Phe:
Phenylalaninyl; PPh3: Triphenylphosphin;
PyBrOP: Brom(trispyrrolidino)phosphoniumtetrafluorphosphat; Ser:
Serinyl; TFA:
Trifluoressigsäure; THF: Tetrahydrofuran;
TLC:
Dünnschichtchromatographie;
TMOF: Trimethylorthoformiat; TsOH: Toluolsulfonsäure.
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(I.)
Synthese von Boronsäuren
(Schema 3) (I.a.)
3,5-Dimethyl-4-methoxybenzolboronsäure (allgemeines Verfahren)
-
4-Brom-2,6-dimethylanisol
(5 g, 1 Äq.,
Acros) in Tetrahydrofuran (100 ml) wurde unter Stickstoff auf –78 °C gekühlt. N-Butyllithium
in Hexan (1,6 M, 19 ml, 1,3 Äq.)
wurde innerhalb von 10 Minuten tropfenweise hinzugefügt. Die
Mischung wurde bei –78 °C eine Stunde
lang gerührt.
Tributylborat (31 ml, 5 Äq.)
wurde zur Lösung
hinzugegeben und bei –78 ° C eine Stunde
lang gerührt.
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Man
ließ die
Mischung auf Raumtemperatur erwärmen
und rührte
16 Stunden lang. Die Reaktion wurde mit Salzsäure (1M, 20 ml) gequencht.
Das Lösemittel
wurde abgedampft und die restliche wässrige Lösung wurde unter Verwendung
von konzentrierter Salzsäure
auf pH 1 angesäuert.
Die Mi schung wurde mit Diethylether extrahiert (2 × 100 ml).
Die vereinigte organische Phase wurden mit wässrigen Natriumhydroxid extrahiert
(1M, 2 × 100
ml). Die vereinigte wässrige
Phase wurde mit konzentrierter Salzsäure auf pH 1 angesäuert. Der
resultierende Niederschlag wurde mittels Filtration gesammelt, wodurch
3,5-Dimethyl-4-methoxybenzolboronsäure (3,43
g, 82 %) als weißer
Feststoff erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) fünf
Peaks für
2H:
7,87 (s), 7,60 (schwach s), 7,85 (s), 7,26 (s) 6,98 (schwach
s); fünf
Signale für
3H: 3,80 (s), 3,76 (schwach s), 3,74 (s), 3,69 (schwach s), 3,67
(schwach s); vier Signale für
6H: 2,40 (s), 2,54 (schwach s), 2,51 (s), 2,25 (schwach s).
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(I.b.)
3,5-Dimethyl-benzolboronsäure
-
Dem
obigen allgemeinen Verfahren wurde unter Verwendung von 5-Brom-m-xylol
(Aldrich) gefolgt, wodurch 5,0 g Titelverbindung erhalten wurden.
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(II.)
Synthese von N-substituierten 4-Iodphenylalanin-Synthons (II.a.)
Boc-L-N-Methyl-4-Iodphenylalanin
-
Natriumhydrid
(60%-ige NaH-Dispersion in Mineralöl, 4,6 g, 0,11 mol) wurde portionsweise
zu einer gerührten
Lösung
aus BocL-4-Iod-Phe-OH (Bachem, 10 g, 0,013 mol) und Iodmethan (19
ml, 0,30 mol) in wasserfreiem Tetrahydrofuran (100 ml) bei 0 °C unter N2 gegeben. Die Mi schung wurde bei Raumtemperatur
2 Tage lang gerührt
(die vollständige
Umsetzung wurde mittels 1H-NMR an einem
Reaktions-Aliquot bestimmt). Die Mischung wurde mit 100 ml Ethylacetat
verdünnt,
10 Minuten lang gerührt
und es wurden langsam 30 ml Wasser hinzugegeben, um die Reaktion
zu quenchen. Die resultierende klare Lösung wurde unter vermindertem
Druck auf ∼50
ml konzentriert und zwischen 200 ml Wasser und 100 ml Diethylether
verteilt. Die Ether-Phase wurde mit gesättigtem, wässrigen Natriumhydrogencarbonat
extrahiert (100 ml). Die vereinigte wässrige Lösung wurde mit konzentrierter
Zitronensäure
auf pH ∼3
angesäuert
und die trübe
Mischung wurde mit Ethylacetat (100 ml × 3) extrahiert. Die vereinigten
Ethylacetat-Extrakte wurden mit Wasser (100 ml × 3) und gesättigter
Kochsalzlösung
(100 ml) gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet und konzentriert, wodurch 9,3 g (90 %)
Titelverbindung als weißer
Feststoff erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,61 (d, 2H), 6,92 (d, 2H), 4,61 (m, 1H),
3,00 (m, 2H), 2,70 (m, 3H), 1,40 (s, 9H).
-
(II.b.)
Boc-D-N-Methyl-4-iodphenylalanin
-
Eine
Lösung
aus 2,0 g (6,9 mmol) D-4-Iodphenylalanin (Synthetech) in 20 ml einer
1:1-Lösung
aus Dioxan und einer gesättigten
wässrigen
Natriumhydrogencarbonatlösung
wurde mit 4,5 g (21,0 mmol) t-Butyl-dicarbonat behandelt und über Nacht
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde zwischen 100 ml einer wässrigen 1N
Salzsäurelösung und
100 ml Ethylacetat verteilt, die organische Phase wurde mit einer
gesättigten
wässrigen
Natriumchloridlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet und filtriert. Das Lösemittel wurde unter vermindertem
Druck entfernt, wodurch 2 g (5,1 mmol) der Boc-geschützten Aminosäure er halten
wurden, die in 20 ml Tetrahydrofuran in einem ausgeglühten Kolben,
der auf 0 °C
gekühlt
war, unter Argonatmosphäre gelöst wurden.
In diesen Kolben wurden 920 mg (23 mmol) einer 60%-igen Dispersion
von Natriumhydrid in Mineralöl
und 3,8 ml (61 mmol) Iodmethan gegeben und die Reaktion wurde 2
Tage lang bei Raumtemperatur gerührt.
Ein zweites Aliquot (920 mg) Natriumhydrid und ein zweites Aliquot
(3,8 ml) Iodmethan wurden zur Reaktion hinzugefügt und es wurde einen Tag lang
bei Raumtemperatur gerührt.
Die Reaktion wurde mit Wasser gequencht bis keine erkennbare Reaktion
mehr auftrat und daraufhin wurde die Mischung zwischen 50 ml Ether
und 50 ml einer gesättigten,
wässrigen
Natriumhydrogencarbonatlösung
verteilt. Die wässrige
Phase wurde mit einer gesättigten,
wässrigen
Zitronensäurelösung auf
pH 3 angesäuert
und mit Ethylacetat extrahiert. Die organische Phase wurde mit Wasser,
gefolgt von einer gesättigten,
wässrigen
Natriumchloridlösung, gewaschen, über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und das Lösemittel
wurde unter vermindertem Druck entfernt, wodurch 1,4 g (50 %) Produkt
erhalten wurden:
1H-NMR (CDCl3) 7,61 (d, 2H), 6,92 (d, 2H), 4,61 (m, 1H),
3,00 (m, 2H), 2,70 (m, 3H), 1,40 (s, 9H).
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(II.c.)
Fmoc-L-N-Butyl-4-iodphenylalanin (Schema 4)
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Fmoc-L-4-Iodphenylalanin
(Synthetech, 1,0 g) wurde in 40 ml Toluol suspendiert und es wurden
Butyraldehyd (1,1 ml) und p-Toluolsulfonsäure (40 mg) hinzugefügt. Die
Mischung wurde unter azeotropem Entfernen von Wasser 3 Tage lang
zum Rückfluß erhitzt.
Die Lösung
wurde gekühlt, mit
1 M wässriger
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen und über
Natriumsulfat getrocknet. Die Lösung
wurde im Vakuum konzentriert, wodurch 1,27 g Oxazolidinon-Zwischenprodukt erhalten
wurden. Die Oxazolidinonverbindung wurde in Chloroform (10 ml) gelöst und es
wurden Trifluoressigsäure
(10 ml) und Triethylsilan (0,91 ml) hinzugegeben. Die Lösung wurde
3 Tage lang bei Raumtemperatur gerührt. Die Lösung wurde im Vakuum konzentriert
und in Dichlormethan gelöst
und dreimal wieder konzentriert. Das Öl wurde mit Hexan gewaschen
und unter Vakuum getrocknet, wodurch 1,3 g (100 %) Fmoc-L-N-Butyl-4-iodphenylalanin erhalten
wurden. Die Verbindung wurde ohne weitere Reinigung verwendet.
-
(II.d.)
Es wurde das gleiche Verfahren eingesetzt, um andere N-substituierte
Aminosäuren
herzustellen:
-
Fmoc-L(oder
D)-N-(Et, Pr oder Bu)-4-iodphenylalanin
-
(III.)
Synthese von Verbindungen, welche "Gerüste" umfassen (Schema
4) (III.a.)
(3S)-1-N-Hydroxycarbonylmethyl-3-(4-iodbenzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin (Schema
4)
-
Zu
einer Lösung
aus Boc-L-N-Me-4-iodphenylalanin (7,5 g, 18,51 mmol) in N,N-Dimethylformamid
(80 ml) wurden Diethyliminodiacetat (3,75 g, 18,80 mmol), DCC (7,64
g, 37,0 mmol) und HOBt (5,0 g, 37,02 mmol) hinzugegeben. Die Mischung
wurde auf 0 °C
gekühlt
und N-Methylmorpholin
wurde bis pH = 7,0 hinzugefügt. Nachdem
die Reaktionsmischung 3 Tage lang bei Raumtemperatur aufbewahrt
wurde, wurde die trübe
Mischung filtriert und das Filtrat wurde im Vakuum konzentriert.
Der Rückstand
wurde in 1 M Salzsäure
(200 ml) gelöst
und die Mischung wurde mit Ethylacetat (100 ml × 3) extrahiert. Die vereinigte
organische Phase wurde mit Wasser (100 ml × 3), gesättigtem, wässrigen Natriumhydrogencarbonat
(100 ml × 3)
und Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft, wodurch 8,96 g, (84 %) des Amids als Öl erhalten wurden.
-
Das
Amid (8,16 g, 14,2 mmol) wurde in 100 ml 10 Trifluoressigsäure / Dichlormethan
gelöst
und bei Raumtemperatur 18 Stunden lang gerührt. Das Lösemittel wurde im Vakuum entfernt.
Der Rückstand
wurde in 60 ml Dichlormethan wieder aufgelöst und mit Triethylamin behandelt,
um den pH auf ∼9
zu bringen. Die resultierende Mischung wurde 16 Stunden lang zum
Rückfluß erhitzt.
Das Lösemittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand wurde in Ethylacetat
wieder aufgelöst.
Die organische Phase wurde mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft, wodurch 7,89 g des Ethylester-Zwischenprodukts
erhalten wurden. Der Ester (5,4 g, 12,6 mmol) wurde in einer Mischung
aus Tetrahydrofuran (100 ml) und Wasser (30 ml) gelöst und Lithiumhydroxid
(1,0 g, 41,8 mmol) wurde hinzugefügt. Die Reaktion wurde bei
Raumtemperatur 4 Tage lang aufbewahrt und dann wurde die Reaktionsmischung
mit Ether extrahiert. Die wässrige
Phase wurde auf pH <1,5
angesäuert
und die trübe
Mischung wurde mit Ethylacetat (100 ml × 3) extrahiert. Die verei nigten
organischen Extrakte wurden mit Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft, wodurch 2,78 g (57 %) des gewünschten
Produkts als weißer
Feststoff erhalten wurden: 1H-NMR (DMSO-d6) 7,6 (d, 2H), 6,9 (d, 2H), 4,3 (t, 1H),
3,95 (dd, 1H), 3,83 (dd, 1H), 3,6 (d, 1H), 3,15–2,9 (m, 3H), 2,83 (s, 3H);
MS m/z 392,4 (M+H).
-
(III.b.)
N-Butyloxycarbonyl-N-(4-iodbenzyl)glycin (Schema 4)
-
Eine
Mischung aus 4-Iodbenzylamin (5,0 g, 21,5 mmol), tert-Butylbromacetat
(4,19 g, 21,5 mmol) und Kaliumcarbonat (3,55 g, 21,5 mmol) in 40
ml einer 1:1-Mischung aus Toluol/Wasser wurde bei Raumtemperatur
16 Stunden lang gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit Ethylacetat (100 ml × 3) extrahiert
und die vereinigte organische Phase wurde mit Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft, wodurch ein Öl erhalten wurde. Chromatographie
an Kieselgel ergab 2,3 g (31 %) N-(4-Iodbenzyl)glycin-tert-butylester
als farbloses Öl.
-
Dieses
Zwischenprodukt (2,3 g, 6,62 mmol) wurde in Dichlormethan gelöst und Triethylamin
(0,74 g, 7,3 mmol) wurde hinzugefügt, gefolgt von der tropfenweise
Zugabe von Butylchlorformiat (1,0 g, 7,3 mmol), und dann wurde bei
Raumtemperatur 16 Stunden lang gerührt. Die Reaktionsmischung
wurde mit gesättigtem, wässrigen
Natriumhydrogencarbonat, Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft, wodurch 2,6 g (88 %) N-Butyloxycarbonyl-N-(4-iodbenzyl)glycintert-butylester
als gelbliches Öl
erhalten wurden.
-
Dieses Öl (2,6 g,
5,8 mmol) wurde in 4 M Chlorwasserstoff in Dioxan gelöst und bei
Raumtemperatur 16 Stunden lang gerührt. Das Lösemittel wurde im Vakuum entfernt,
wodurch 2,26 g (98 %) des gewünschten Gerüsts als
weißer
Feststoff erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,67 (d, 2H), 7 (m, 2H), 4,5 (d, 2H),
4,18 (q, 2H), 3,98 (s, 1H), 3,65 (s, 1H), 3,7 (s, 3H), 1,6 (m, 2H),
1,33 (m, 1H), 0,9 (t, 3H); MS m/z 392,4 (M+H).
-
(III.c)
3-(4-Iodbenzamido)-2-oxo-1-pyrrolidinessigsäure
-
3-[tert-Butoxycarbonyl)amino]-2-oxo-1-pyrrolidinessigsäure wurde
aus D,L-(N-tert-butoxycarbonyl)-methionin
(Adv. ChemTech) hergestellt, indem dem Literaturverfahren (J. Med,
Chem. 1996, 39, 4531) gefolgt wurde. Chlorwasserstoff in Dioxan
(4 M, 60 ml) wurde zu 3-[tert-Butoxycarbonyl)amino]-2-oxo-1-pyrrolidinessigsäureamino]-2-oxo-1-pyrrolidinessigsäure (5,9
g) hinzugegeben und die Mischung wurde bei Raumtemperatur 16 Stunden
lang gerührt.
Das Lösemittel
Dioxan wurde im Vakuum entfernt und es wurde Ethylacetat (2 × 60 ml)
hinzugegeben, um den Rückstand
zu pulverisieren und dann wurde dekantiert. Das Salzsäuresalz der
3-Amino-2-oxo-1-pyrrolidinessigsäure
wurde als Öl
erhalten, das ohne weitere Reinigung weiter umgesetzt wurde. Dieses Öl wurde
in Dichlormethan (140 ml) gelöst
und mit Me3SiCl (7,5 ml, 2,5 Äq.) 40 Minuten
lang am Rückfuß unter
Stickstoff behandelt. Nachdem die Mischung auf Raumtemperatur abgekühlt war,
wurde Triethylamin (8,25 ml, 2,5 Äq.), gefolgt von einer Lösung aus
4-Iodbenzoylchlorid (5,69 g , 0,9 Äq.) in Dichlor methan (40 ml)
hinzugegeben. Die Mischung wurde bei Raumtemperatur 16 Stunden lang
gerührt.
Das Lösemittel
wurde abgedampft und der Rückstand
wurde in wässrigem
Natriumhydroxid gelöst
(2M, 100 ml). Die wässrige
Mischung wurde mit Diethylether (2 × 100 ml) gewaschen und mit
konzentrierter Salzsäure
auf pH 1 angesäuert.
Der Niederschlag wurde mittels Filtration gesammelt und unter Vakuum
getrocknet. Der Rückstand
wurde mit Diethylether (300 ml) bei Raumtemperatur 16 Stunden lang
pulverisiert und der Feststoff wurde mittels Filtration gesammelt,
wodurch 4,7 g (26 %) 3-(4-Iodphenylacetamido)-2-oxo-1-pyrrolidinessigsäure als
weißer
Feststoff erhalten wurden: 1H-NMR (DMSO-d6) 8,87 (d, 1H), 7,85 (d, 1H), 3,95 (ABq,
2H), 3,36 (m, 2H), 2,32 (m, 1H), 2,00 (m, 1H); MS: m/z 390,4 (M+H).
-
(III.d)
1-N-(4-Iodbenzyl)-3-hydroxycarbonylmethyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin (Schema 4)
-
Eine
Lösung
aus Glycinmethylesterhydrochlorid (21,3 g), 4-Iodbenzylbromid (16,78
g) und Triethylamin (31,5 ml) in Tetrahydrofuran (250 ml) wurde
26 Stunden lang zum Rückfluß erhitzt.
Das Lösemittel
wurde unter vermindertem Druck abgedampft und der Rückstand
wurde in 1 M wässriger
Salzsäure
suspendiert, gefolgt von der Extraktion mit Ethylacetat. Die wässrige Phase
wurde mit gesättigtem
Hydrogencarbonat neutralisiert und die Mischung wurde mit Ethylacetat
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden über Natriumsulfat
getrocknet und eingedampft, wodurch 8,0 g des N-substituierten Glycin-Zwischenprodukts
erhalten wurden.
-
Obige
Verbindung (8,0 g) wurde mit Boc-D,L-Asparaginsäure-β-benzylester (9,0 g), 1,3-Dicyclohexylcarbodiimid
(11,1 g) und 1-Hydroxybenzotriazol (6,1 g) in 200 ml Dichlormethan
bei Raumtemperatur 16 Stunden lang behandelt. Essigsäure (12
ml) wurde zu der Lösung
hinzugefügt
und anschließend
wurde eine weitere Stunde lang gerührt. Die Lösung wurde filtriert und das
Lösemittel
Dichlormethan unter vermindertem Druck entfernt. Der Rückstand
wurde in Ethylacetat wieder aufgelöst und mit einer gesättigten
Natriumhydrogencarbonatlösung,
1 M wässriger
Salzsäure
und Kochsalzlösung
gewaschen. Die organische Phase wurde über Natriumsulfat getrocknet
und eingeengt, wodurch 23,85 g des Dipeptid-Zwischenprodukts sauber erhalten wurden.
-
Eine
Lösung
des obigen Dipeptids (23,8 g) in Dichlormethan (270 ml) und Trifluoressigsäure (30
ml) wurde bei Raumtemperatur 6 Stunden lang gerührt. Die Lösemittel wurde unter reduziertem
Druck entfernt und der Rückstand
wurde in Dichlormethan (240 ml) wieder aufgelöst. Triethylamin wurde hinzugegeben
und die Lösung
wurde unter Rückfluß 4 Stunden
lang erhitzt. Dichlormethan und Triethylamin wurden eingedampft
und der Rückstand
wurde in Ethylacetat aufgenommen. Die organische Phase wurde mit
1 M wässriger
Salzsäure gewaschen,
wodurch es zur Bildung eines weißen Feststoffs kam. Der weiße Feststoff
wurde abfiltriert und unter Vakuum getrocknet, wodurch 11,64 g sauber
erhalten wurden.
-
Der
obige weiße
Feststoff wurde in Tetrahydrofuran (150 ml) und 4 M wässrigem
Natriumhydroxid (100 ml) gelöst
und die Mischung wurde bei Raumtemperatur 16 Stunden lang gerührt. Das
Lösemittel
wurde abgedampft und der Rückstand
in 70 ml Wasser wieder aufgelöst.
Die Lösung
wurde mit 12 M Salzsäure
auf pH 6 angesäuert,
was zu ei nem weißen
Niederschlag führte,
der gesammelt und unter Vakuum getrocknet wurde, wodurch 6,0 g Titelverbindung
erhalten wurden: 1H-NMR (DMSO-d6)
8,20 (s, 1H), 7,65 (d, 2H), 7,10 (d, 1H), 4,60 (d, 1 H), 4,25 (m,
2H), 3,90-3,60 (dd, 2H), 2,90-2,60 (m, 2H).
-
(III.e.)
1-N-Methyl-3-N-hydroxycarbonyl-4-(4-iodbenzyl)-hydantoin (Schema 4)
-
Eine
Lösung
aus 15 g (51 mmol) 4-Iod-D,L-phenylalanin und 16,2 ml (127,5 mmol)
Me3SiCl in 150 ml Dichlormethan wurde eine
Stunde lang unter N2 zum Rückfluß erhitzt.
Die Reaktionsmischung wurde mit einem Eisbad auf 0 °C gekühlt und
17,7 ml (127 mmol) Triethylamin, gefolgt von 5,83 ml (61,2 mmol)
Essigsäureanhydrid
wurden hinzugefügt.
Die Mischung wurde bei 0 °C
30 Minuten lang gerührt,
dann auf Raumtemperatur erwärmt
und weitere 30 Minuten lang gerührt.
Die Reaktion wurde mittels Zugabe von 1 M wässrigem Natriumhydroxid gequencht
und dann wurde die Mischung mit 2 M wässriger Salzsäure auf
pH 1 angesäuert.
Der Niederschlag wurde mittels Filtration gesammelt und im Vakuum
getrocknet, wodurch 16 g (95 %) N-Acetyl-4-iodphenylalanin als weißer Feststoff
erhalten wurden: 1H-NMR (DMSO-d6)
8,19 (d, 1H), 7,61 (d, 2H), 7,02 (d, 2H), 4,394,31 (m, 1H), 3,01–2,92 (dd,
1H), 3,80–2,69
(dd, 1H), 2,67 (s, 3H).
-
N-Acetyl-p-iodphenylalanin
(15 g, 45,4 mmol) wurde mit 231 mg (90,88 mmol) Silberoxid und 11,32
ml (182 mmol) Methyliodid in 150 ml N,N-Dimethylformamid bei Raumtemperatur
16 Stunden lang behandelt. Die Reaktionsmischung wurde über Celite
filtriert. Das Filtrat wurde mit 1 M Salzsäure (300 ml) verdünnt und
mit Ethylacetat (300 ml × 3)
extrahiert. Die vereinigte organische Phase wurde mit Kochsalzlösung (300
ml × 3) gewaschen,
mit Natriumsulfat getrocknet und im Vakuum konzentriert, wodurch
14 g (86 %) N-Acetyl-N-methyl-4-iodphenylalaninmethylester als gelber
Feststoff erhalten wurden. 1H-NMR (CDCl3) 7,61 (d, 2H), 6,95 (d, 2H), 5,03–5,09 (dd,
1H), 3,31–3,97
(dd, 1H), 3,02–3,13
(dd, 1H), 2,92 (s, 3H), 2,99 (s, 3H).
-
Der
resultierende Ester (14 g, 39,4 mmol) wurde in 200 ml 6 M Salzsäure 16 Stunden
lang zum Rückfluß erhitzt.
Die Mischung wurde auf Raumtemperatur gekühlt, mit 200 ml Wasser verdünnt und
filtriert. Das Filtrat wurde im Vakuum getrocknet, wodurch ein gelber
Feststoff erhalten wurde. Der gelbe Feststoff wurde in 250 ml Methanol
gelöst
und es wurde auf 0 °C
gekühlt.
Sulfonylchlorid (25 ml) wurde vorsichtig zu der Lösung hinzugegeben
und man ließ die
Mischung auf Raumtemperatur erwärmen
und rührte
16 Stunden lang. Das Lösemittel
wurde unter vermindertem Druck entfernt, um 12,1 g N-Methyl-4-iodphenylalaninmethylester-Hydrochloridsalz
als gelben Feststoff zu erhalten: 1H-NMR
(DMSO-d6) 7,68 9d, 2H), 7,01 (d, 2H), 4,16–4,25 (m, 1H),
3,21–3,54
(m, 2H), 3,12 (s, 3H), 2,49 (s, 3H).
-
Der
resultierende Ester (7,23 g, 20,3 mmol) wurde mit 2,45 ml (21,8
mmol) Ethylisocyanatformiat in 50 ml Toluol 16 Stunden lang zum
Rückfluß erhitzt.
Die Reaktionsmischung wurde auf Raumtemperatur gekühlt und
das Lösemittel
wurde unter vermindertem Druck entfernt. Der Rückstand wurde mittels Flash-Säulenchromatographie
gereinigt (2:1 Hexan / Ethylacetat), wodurch 6,0 g (71 %) des Hydantoinethylester-Zwischenprodukts
erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3)
7,63 (d, 2H), 6,91 (d, 2H), 4,17–4,23 (m, 3H), 4,15 (s, 2H),
3,16 (q, 2H), 2,89 (s, 3H), 1,23 (t, 3H).
-
Der
Ethylester (5,8 g, 13,9 mmol) wurde mit 2 g (84 mmol) Lithiumhydroxid
in 60 ml 3:1 Tetrahydrofuran / Wasser bei Raumtemperatur 6 Stunden
lang umgesetzt. Die Reaktionsmischung wurde mit Ether gewaschen und
die wässrige
Phase wurde mit konzentrierter Salzsäure auf pH 1,5 angesäuert. Die
Mischung wurde mit Ethylacetat (100 ml × 3) extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden mit Kochsalzlösung gewaschen, getrocknet
(Natriumsulfat) und eingedampft, wodurch 4,5 g (83 %) der gewünschten
Hydantoincarbonsäure
erhalten wurden: 1H-NMR (DMSO-d6)
7,61 (d, 2H), 6,98 (d, 2H), 4,44 (dd, 1H), 3,92 (s, 2H), 2,98–3,20 (m,
2H), 2,80 (s, 3H); MS m/z 389,2 (M+H).
-
Festphasen-Synthese
von Amidverbindungen (Schema 1) BEISPIEL
1 (3S)-1-N-Hexylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Allgemeines Verfahren
für Schema
1
-
Ein
großer
Schüttelbehälter wurde
mit 10 g (2,7 mmol) TentaGel-S-NH2 (Rapp
Polymer), 100 ml N,N-Dimethylformamid, 4,78 g (8,10 mmol) N-alpha-N-epsilon-bis-Fmoc-L-Lysin und 1,10
g (8,10 mmol) HOBt beschickt und 10 Minuten lang geschüttelt. Ein
Aliquot von 2,54 ml (16,2 mmol) DIC wurde in den Behälter gegeben
und die Mischung wurde bei Raumtemperatur 16 Stunden lang geschüttelt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X),
Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des
Harzes wurde sowohl mit Ninhyrdrin als auch mit Bromphenol negativ
getestet. Das Harz wurde mit einer 20%-igen Lösung aus Piperidin in N,N-Dimethylformamid
(100 ml) behandelt und bei Raumtemperatur 1,5 Stunden lang geschüttelt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol (3X)
und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde sowohl
mit Ninhydrin als auch Bromphenol positiv getestet. Das Harz wurde
mit einer vorher gemischten (45 Minuten) Lösung aus 4,36 g (16,8 mmol)
4-Brommethyl-3-nitrobenzoesäure,
4,24 g (33,6 mmol) DIC, 2,28 g (16,8 mmol) HOBt und 150 ml Dichlormethan
behandelt und bei Raumtemperatur 16 Stunden lang geschüttelt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X),
Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Ein Aliquot des Harzes wurde mit Bromphenolblau negativ getestet.
-
Ein
Teil des Harzes von 600 mg (.324 mmol) wurde in 6 ml N,N-Dimethylformamid
suspendiert und mit 0,43 ml (3,24 mmol) 1-Hexylamin, 564 μl (32,4 mmol)
N,N-Diisopropylethylamin
und 240 mg (0,648 mmol) N,N,N,N-Tetrabutylamoniumiodid
behandelt und bei Raumtemperatur 16 Stunden lang geschüttelt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X),
Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des
Harzes wurde mit Bromphenolblau positiv getestet.
-
Ein
Teil des Harzes von 200 mg (0,11 mmol) wurde bei Raumtemperatur
16 Stunden lang mit 130 mg (0,324 mmol) des Gerüsts (N-Hydroxycarboxymethyl-(3S)-3-(4-iodbenzyl)- 4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperizin),
123 mg (0,324 mmol) HATU, 113 μl
(0,648 mmol) N,N-Diisopropylethylamin und 2 ml N,N-Dimethylformamid
geschüttelt.
Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X),
Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des
Harzes wurde mit Bromphenolblau negativ getestet. Das Harz wurde
dann in einem Mikrowellenofen bei 50 W eine Stunde lang mit 116
mg (0,551 mmol) Trimethoxybenzylboronsäure, 5,1 mg (0,0056 mmol) Pd2(dba)3, 6,9 mg (0,022
mmol) Triphenylarsin, 173 mg (1,14 mmol) Cäsiumfluorid, in einer Lösung aus
1,6 ml 1,2-Dimethoxyethan und 0,4 ml Ethanol behandelt. Die Lösung wurde
abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X), Wasser
(3X), Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Der Kupplungszyklus
der Mikrowellen-Exposition, gefolgt vom Waschen, wurde wiederholt.
Das Harz wurde bei 365 nm bei 50 °C
in einer 10 ml Lösung
aus 3%-iger Trifluoressigsäure
in Methanol bestrahlt, abfiltriert und das Filtrat wurde mittels
HPLC (10–90
% Acetonitril/Wasser mit 0,05 Trifluoressigsäure) gereinigt, wodurch 3,1
mg (7 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CD3OD) 7,56 (d, 2H), 7,17 (d, 2H), 6,88
(s, 2H), 4,37 (t, 1H), 4,15 (d, 1H), 3,90 (s, 6H), 3,78 (s, 3H),
3,56 (dd, 2H), 3,26 (m, 1 H), 3,15 (t, 1 H), 3,07 (s, 3H), 2,76
(d, 1 H), 1,47 (br m, 2H), 1,29 (br m, 6H), 0,88 (m, 3H); MS: m/z
526,3 (M+H).
-
BEISPIEL
2 (3S)-1-N-Heptylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 1, Schema 1) wurde unter Verwendung
von 200 mg (0,108 mmol) Harz und 1-Heptylamin gefolgt, wodurch 10
mg (17 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,52 (d, 2H), 7,13 (d, 2H), 6,76 (s, 2H),
6,03 (t, 1H), 4,30 (t, 1H), 3,98 (m, 1H), 3,91 (s, 6H), 3,85 (s, 3H),
3,60 (m, 2H), 3,20 (m, 4 H), 3,08 (s, 3H), 2,81 (d, 1H), 1,43 (m,
1H), 1,22 (m, 10H), 0,82 (t, 3H); MS m/z 540,1 (M+H).
-
BEISPIEL
3 (3S)-1-N-4-Chlorphenethylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 1, Schema 1) wurde unter Verwendung
von 200 mg (0,108 mmol) Harz und 4-Chlorphenethylamin gefolgt, wodurch
8,7 mg (14 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,52 (d, 2H), 7,26 (d, 2H), 7,08
(m, 4H), 6,93 (s, 2H), 5,98 (s, 1H), 4,13 (s, 1H), 3,87 (m, 10H), 3,52
(m, 3H), 3,12 (m, 1H), 3,07 (s, 3H), 2,76 (m, 5H); MS m/z 580,1
(M+H).
-
BEISPIEL
4 (3S)-1-N-4-Chlorphenethylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,5-dimethyl-4-methoxy-phenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 1, Schema 1) wurde unter Verwendung
von 200 mg (0,108 mmol) Harz, 4-Chlorphenethylamin
und 3,5-Dimethyl-4-methoxybenzolboronsäure gefolgt,
wodurch 6,8 mg (12 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,43 (d, 2H), 7,23 (m, 2H), 7,19
(s, 2H), 7,03 (m, 4H), 5,98 (t, 1H), 4,23 (t, 1H), 4,03 (d, 1H),
3,77 (s, 3H), 3,44 (m, 5H), 3,20 (m, 2H), 3,06 (s, 3H), 2,75 (m,
3H), 2,32 (s, 6H); MS m/z 548,1 (M+H).
-
BEISPIEL
5 (3S)-1-N-4-Chlorphenethylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,5-dimethylphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 1, Schema 1) wurde unter Verwendung
von 200 mg (0,108 mmol) Harz, 4-Chlorphenethylamin
und 3,5-Dimethyl-4-methoxybenzolboronsäure gefolgt,
wodurch 7,0 mg (13 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,51 (d, 2H), 7,23 (d, 2H), 7,17
(s, 2H), 7, 05 (m, 4H), 5,92 (t, 1H), 4,21 (t, 1H), 4,00 (d, 1H),
3,43 (m, 4H), 3,20 (m, 1H), 3,06 (s, 3H), 2,70 (m, 4H), 2,32 (s,
6H); MS m/z 518,1 (M+H).
-
BEISPIEL
6 (3R,S)-1-N-(4-(3,4,5-Trimethoxyphenyl)benzyl)-3-(hexylaminocarbonylmethyl)-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 1, Schema 1) wurde unter Verwendung
von 200 mg (0,108 mmol) Harz und 1-N-(4-Iodbenzyl)-3-hydroxycarbonylmethyl-2,5-dioxo-1,4- piperazin, als Gerüst, gefolgt,
wodurch 2,9 mg (5,2 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,53
(d, 2H), 7,33 (d, 2H), 7,07 (s, 1H), 6,73 (s, 3H), 5,63 (t, 1H),
4,63 (q, 2H), 4,43 (d, 1H), 3,92 (s, 6H), 3,83 (s, 3H), 3,23 (q,
2H), 3,03 (dd, 1H), 2,65 (m, 2H), 1,80–1,23 (m, 10H), 0,85 (t, 3H);
MS m/z 512,2 (M+H).
-
BEISPIEL
7 (3R,S)-1-N-(4-(3,4,5-Trimethoxyphenyl)benzyl)-3-(heptylaminocarbonylmethyl)-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 1, Schema 1) wurde unter Verwendung
von 200 mg (0,108 mmol) Harz, 1-Heptylamin
und 1-N-(4-Iodbenzyl)-3-hydroxycarbonylmethyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin, als Gerüst, gefolgt,
wodurch 2,9 mg (5,2 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,53
(d, 2H), 7,33 (d, 2H), 6,73 (s, 2H), 5,69 (t, 1H), 4,62 (q, 2H),
4,24 (d, 1H), 3,93 (s, 6H), 3,84 (s, 3H), 3,14 (q, 2H), 3,03 (dd,
1H), 2,63 (q, 2H), 1,49 (t, 2H), 1,23 (m, 10H), 0,86 (t, 3H); MS
m/z 526,2 (M+H).
-
BEISPIEL
8 (3S)-1-N-(4-(3,4,5-Trimethoxyphenyl)benzyl)-3-(hexylaminocarbonylmethyl)-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 1, Schema 1) wurde unter Verwendung
von 200 mg (0,108 mmol) Harz und (3S)-1-N-(4-Iodbenzyl)-3-hydroxycarbonylmethyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin, als
Gerüst,
gefolgt, wodurch 4,2 mg (7,5 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,53
(d, 2H), 7,33 (d, 2H), 7,07 (s, 1H), 6,73 (s, 3H), 5,63 (t, 1H),
4,63 (q, 2H), 4,43 (d, 1H), 3,92 (s, 6H), 3,83 (s, 3H), 3,23 (q,
2H), 3,03 (dd, 1H), 2,65 (m, 2H), 1,80–1,23 (m, 11H), 0,85 (t, 3H);
MS m/z 512,2 (M+H).
-
BEISPIEL
9 (3S)-1-N-(4-(3,4,5-Trimethoxyphenyl)benzyl)-3-(heptylaminocarbonylmethyl)-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 1, Schema 1) wurde unter Verwendung
von 200 mg (0,108 mmol) Harz, 1- Heptylamin
und (3S)-1-N-(4-Iodbenzyl)-3-hydroxycarbonylmethyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin,
als Gerüst,
gefolgt, wodurch 5,7 mg (10 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,53
(d, 2H), 7,33 (d, 2H), 7,13 (s, 1H), 6,73 (s, 2H), 5,69 (t, 1H),
4,62 (q, 2H), 4,43 (d, 1H), 3,93 (s, 6H), 3,84 (s, 3H), 3,14 (q, 2H),
3,03 (dd, 1H), 2,62 (q, 2H), 1,49 (t, 2H), 1,23 (m, 10H), 0,86 (t,
3H); MS m/z 526,2 (M+H).
-
BEISPIEL
10 (5R,S)-1-N-Methyl-3-N-heptylaminocarbonylmethyl-5-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzylhydantoin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 1, Schema 1) wurde unter Verwendung
von 200 mg (0,108 mmol) Harz, 1-Heptylamin
und 1-N-Methyl-3-N-hydroxycarbonylmethyl-5-(4-iodbenzyl)hydantoin, als Gerüst, gefolgt,
wodurch 7,4 mg (14 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,52 (d, 2H), 7,21 (d, 2H), 6,73
(s, 2H), 5,30 (t, 1H), 4,26 (t, 1H), 4,02 (d, 2H), 3,93 (s, 6H),
3,85 (s, 3H), 3,24 (d, 2H), 3,01 (s, 3H), 1,40–1,00 (m, 10H), 0,81 (t, 3H);
MS m/z 526,3 (M+H).
-
BEISPIEL
11 (3S)-1-N-Isobutylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 1, Schema 1) wurde unter Verwendung
von 200 mg (0,108 mmol) Harz und Isobutylamin gefolgt, wodurch 3,5
mg (6 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CD3OD) 8,05 (br t, 1H), 7,59 (d, 2H), 7,19
(d, 2H), 6,90 (s, 2H), 4,39 (br t, 1H), 4,20 (d, 1H), 3,90 (s, 6H),
3,80 (s, 3H), 3,59 (dd, 2H), 3,30 (m, 2H), 3,10 (s, 3H), 3,00 (m,
1H), 2,90 (d, 1H), 1,89 (m, 1H), 0,90 (d, 6H). MS m/z 498,3 (M+H).
-
Festphasen-Synthese
von Amidverbindungen (Schema 2) BEISPIEL
12 (3S)-1-N-(4-Chlorphenethylamino)carbonylmethyl-3-(4-(3-(N-methylaminocarbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzyl-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Allgemeines Verfahren
für Schema
2
-
Ein
kleiner Schüttelbehälter wurde
mit 400 mg (0,216 mmol) des TentaGel-S-NH-photolabiler-Linker-Harzes
beschickt (hergestellt unter Verwendung des gleichen Verfahrens,
wie es im allgemeinen Verfahren für Schema 1 beschrieben wurde).
N,N-Dimethylformamid (4 ml), 4-Chlorphenethylamin
(0,47 g, 5,4 mmol), N,N-Diisopropylethylamin
(0,38 ml, 2,16 mmol) und BU4NI (0,16 g,
0,432 mmol) wurden nacheinander in das Schüttelgefäß gegeben und die Mischung
wurde bei Raumtemperatur 18 Stunden lang geschüttelt. Die Lösung wurde
abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol
(3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Ein Aliquot des Harzes wurde mit Bromphenolblau positiv getestet.
Das Aminharz wurde dann mit einer vorher gemischten Lösung aus
(3S)-1-Hydroxylcarbonylmethyl-4-methyl-3-(4-iodbenzyl)-2,5-diketopiperazin
(0,26 g, 0,648 mmol) und HATU (0,246 g, 0,648 mmol) in Dichlormethan
(10 ml) bei Raumtemperatur 18 Stunden lang behandelt. Die Lösung wurde
abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol
(3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Ein Aliquot des Harzes wurde mit Bromphenolblau negativ getestet.
Das Harz wurde mit 3-Formylbenzolboronsäure (97 mg, 0,648 mmol), Pd(PPh3)4 (12,5 mg, 0,0108
mmol), Kaliumcarbonat (0,090 mg, 0,65 mmol) und 4 ml N,N-Dimethylformamid
bei 55 °C
18 Stunden lang behandelt. Die Mischung wurde auf Raumtemperatur
gekühlt,
die Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Wasser
(3X), Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Zu dem Harz
wurden TMOF (4 ml), Butylamin (0,158 g, 2,16 mmol) und Na(OAc)3BH (0,485 g, 2,16 mmol) gegeben und die
Mischung wurde bei Raumtemperatur 18 Stunden lang geschüttelt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X),
15%-igem wässrigen
Kaliumcarbonat (3X), Wasser (3X), Methanol (3X) und Dichlormethan (3X)
gewaschen und im Vakuum getrocknet. Ein Teil des Harzes von 200
mg (0,10 mmol) wurde mit Harzes von 200 mg (0,10 mmol) wurde mit
Methylisocyanat (0,092 g, 1,61 mmol), N,N-Diisopropylethylamin (1,5
ml) und Dichlormethan (1,5 ml) bei Raumtemperatur 18 Stunden lang
behandelt. Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X),
Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Photospaltung bei 50 °C
in 10 ml 3 % Trifluoressigsäure
/ Methanol und HPLC-Reinigung ergaben 4,5 mg (6,9 %) Titelverbindung
als farbloses Gummi: 1H-NMR (CDCl3) 8,07 (s, 1H), 7,89–7,81 (m, 2H), 7,66–7,02 (m,
9H), 6,05 (m, 1H), 5,95 (m, 1H), 4,54 (s, 2H), 4,05–3,92 (m,
2H), 3,60–3,10
(m, 5H), 3,10 (s, 3H), 2,85–2,65
(m, 6H), 1,63–1,52
(m, 2H), 1,40–1,22
(m, 2H), 0,91 (t, 3H); MS m/z 632,2 (M).
-
BEISPIEL
13 (3S)-1-N-(4-Pentylamino)carbonylmethyl-3-(4-(3-(N-methylamino-carbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzyl-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 12, Schema 2) wurde unter
Verwendung von 200 mg Harz (0,11 mmol) und 1-Pentylamin gefolgt, wodurch 7,0 mg (5
%) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,67–7,43
(m, 5H), 7,36-7,22
(m, 3H), 6,30 (br. S, 1H), 4,80, 4,75 (s, 2H), 4,42 (m, 1H), 4,20–4,10 (dd, 1H),
3,79–3,50
(m, 4H), 3,40–3,30
(m, 4H), 3,20 (s, 3H), 2,90 (d, 1H), 2,40, 2,35 (s, 3H), 1,80–1,55 (m,
4H), 1,50–1,30
(m, 6H), 1,10–0,95
(m, 6H); MS m/z 549,2 (M+H).
-
BEISPIEL
14 N-Butyloxycarbonyl-N-((4-(2-(N-acetyl-N-butyl)-aminomethyl)phenyl)benzyl)cyclopropylmethylaminoglycinamid.
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 12, Schema 2) wurde unter
Verwendung von 200 mg (0,11 mmol) Harz, Cyclpropymethylamin, N-Butyloxycarbonyl-N-(4-iodbenzyl)glycin,
als Gerüst,
und Essigsäureanhydrid
gefolgt, wodurch 12,9 mg (18 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CD3OD) 8,10
(br s, 1H), 7,30 (m, 8H), 4,60 (s, 2H), 4,55 (d, 2H), 4,15 (m, 2H),
3,90 (d, 2H), 3,20 (m, 1H), 3,05 (m, 3H), 2,05 (2 × s, 2H, Rotomere),
1,85 (s, 1H, Rotomere), 1,65 (m, 2H), 1,05–1,50 (überlappend m, 6H), 0,95 (m,
5H), 0,80 (q, 2H), 0,50 (q, 2H), 0,20 (q, 2H); MS: m/z 522,4 (M+H).
-
BEISPIEL
15 N-Hexanoyl-N-((4-(2-(N-acetyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzyl)cyclopropylmethylamino-glycinamid
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 12, Schema 2) wurde unter
Verwendung von 200 mg (0,11 mmol) Harz, Cyclpropymethylamin, N-Hexanoyl-N-(4-iodbenzyl)glycin, als
Gerüst,
und Essigsäureanhydrid gefolgt,
wodurch 1,9 mg (4 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,50–7,10 (m, 8H), 4,70 (m, 2H),
4,60 (s, 1H), 4,39 (s, 1H), 4,00–3,90 (m, 2H), 3,25 (s, 1H),
3,10 (m, 2H), 3,00 (m, 1 H), 2,50–2,25 (m, 5H), 2,10 (s, 1H),
1,95 (s, 1H), 1,70 (m, 2H), 1,40–1,05 (m, 6H), 1,00–0,70 (m,
7H), 0,50 (m, 2H), 0,20 (m, 2H). MS: m/z 520,3 (M+H).
-
BEISPIEL
16 N-Butyloxycarbonyl-N-((4-(2-(N-methylaminocarbonyl-Nbutyl)aminomethyl)-phenyl)benzyl)cyclopropylmethylaminoglycinamid
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 12, Schema 2) wurde unter
Verwendung von 200 mg (0,11 mmol) Harz, N-Butyloxycarbonyl-N-(4-iodbenzyl)glycin,
als Gerüst,
und MeNCO gefolgt, wodurch 2,0 mg (4 %) Titelverbindung erhalten
wurden: 1H-NMR (CDCl3)
7,40–7,10
(m, 8H), 4,60 (s, 2H), 4,40 (s, 2H), 4,20 (t, 2H), 3,95 (s, 2H),
3,10 (m, 4H), 2,72 (s, 3H), 1,85(m, 1H), 1,40 (m, 4H), 1,25 (m,
4H), 0,95 (m, 8H), 0,50 (q, 2H), 0,20 (q, 2H) ; MS: m/z 537,2 (M+H).
-
BEISPIEL
17 (3S)-1-N-(4-Chlorphenethylamino)carbonylmethyl-3-(4-(3-(N-methoxycarbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzyl-4-Nmethyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 12, Schema 2) wurde unter
Verwendung von 160 mg (0,08 mmol) Harz und MeOCOCl gefolgt, wodurch
2 mg (4 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,55–7,05 (m, 12H), 6,00 (s, 1H),
4,51 (s, 2H), 4,22 (t, 1H), 4,02 (d, 1H), 3,75 (s, 3H), 3,60–3,30 (m,
4H), 3,30–3,15
(m, 4H), 3,10 (s, 3H), 2,80–2,55
(m, 5H), 1,60–1,45
(m, 2H), 1,35–1,25
(m, 2H), 0,87 (t, 3H); MS m/z 634,2 (M+H).
-
BEISPIEL
18 N-Butyloxycarbonyl-N-((4-(2-(N-acetyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzyl)propylmethylamino-glycinamid
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 12, Schema 2) wurde unter
Verwendung von 200 mg (0,11 mmol) Harz, N-Butyloxycarbonyl-N-(4-iodbenzyl)glycin,
als Gerüst,
und Essigsäureanhydrid
gefolgt, wodurch 2,4 mg (4,4 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,40–7,15 (m,
8H), 4,65–4,57
(m, 4H), 4,4 (s, 1H), 4,25–4,18
(m, 2H), 3,98–3,93
(m, 2H), 3,30–3,25
(m, 3H), 3,06–2,95
(m, 2H), 2,12 (s, 1H), 1,94 (s, 1H), 1,7–1,1 (m, 10H), 0,95–0,75 (m,
9H); MS m/z 510,2 (M+H).
-
BEISPIEL
19 N-Butyloxycarbonyl-N-((4-(2-(N-methoxycarbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzyl)propylmethylaminolycinamid
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 12, Schema 2) wurde unter
Verwendung von 170 mg (0,09 mmol) Harz, N-Butyloxycarbonyl-N-(4-iodbenzyl)glycin,
als Gerüst,
und MeOCOCl gefolgt, wodurch 4,7 mg (9,7 %) Titelverbindung erhalten
wurden: 1H-NMR (CDCl3)
7,38–7,17
(m, 8H), 4,6 (s, 2H), 4,5–4,35
(m, 2H), 4,20 (t, 2H), 3,90 (s, 2H), 3,71–3,60 (m, 3H), 3,22–2,90 (m,
4H), 1,70–1,55
(m, 2H), 1,55–1,05
(m, 8H), 1,0–0,74 (m,
9H); MS m/z 526,1 (M+H).
-
BEISPIEL
20 (3S)-1-N-(4-Chlorphenethylamino)carbonylmethyl-3-(4-(3-(N-methylamino-carbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzoylamino-1-carboxymethylcaprolactam
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 12, Schema 2) wurde unter
Verwendung von 450 mg (0,24 mmol) Harz, (3S)-Fmoc-3-Amino-1-carboxymethyl-caprolactam
(Neosystem Lab) und 4-Iodbenzoesäure
(Gerüstherstellung
auf Harz) gefolgt, wodurch 5 mg (3,2 %) Titelverbindung erhalten
wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,89
(d, 2H), 7,75–7,60
(m, 3H), 7,58–7,40
(m, 3H), 7,25 (d, 2H), 7,1 (d, 2H), 6,28 (br. S, 1H), 4,88 (m, 1H), 4,55
(s, 2H), 4,22 (d, 1H), 3,90 (d, 1H), 3,71–3,60 (dd, 1H), 3,50 (q, 1H),
3,39–3,20
(m, 3H), 2,82 (s, 3H), 2,8–2,76
(m, 2H), 2,25–2,15
(br. d, 1H), 2,10–1,78
(m, 5H), 1,6–1,4
(m, 4H), 1,30 (m, 2H), 0, 92 (t, 3H); MS m/z 646,0 (M+H).
-
BEISPIEL
21 (3S)-1-N-(3-Phenylpropyl-1-amino)carbonylmethyl-3-(4-(3-(N-acetyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzoylamino-2-oxo-1-pyrrol
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 12, Schema 2) wurde unter
Verwendung von 440 mg (0,23 mmol) Harz, 3-(4- Iodbenzamido)-2-oxo-1-pyrrolidinessigsäure, als
Gerüst,
und Essigsäureanhydrid
gefolgt, wodurch 0,5 mg (0,4 %) Titelverbindung erhalten wurden:
MS m/z 569,2 (M+H).
-
Synthese
von Hydantoinamidverbindungen (Schema 5) BEISPIEL
22 (5R,S)-3-N-(4-(3,4,5-Trimethoxyphenyl)benzyl)-5-hexylaminocarbonylmethyl-hydantoin
-
Das
TentaGel-S-NH-photolabiler-Linker-Harz (1,0 g, 0,54 mmol) wurde
in N,N-Dimethylformamid (10 ml) suspendiert und dann mit Hexylamin
(5,4 mmol, 0,76 ml), N,N-Diisopropylethylamin
(5,4 mmol, 0,99 ml) und Bu4NI (0,39 g, 1,08
mmol) bei Raumtemperatur 20 Stunden lang behandelt. Die Lösung wurde
abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3x), Methanol
(3x) und Dichlormethan (4x) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde
mit Bromphenolblau positiv getestet. Dieses Amin-Harz wurde dann
mit einer vorher gemischten Lösung
aus 5-Hydantoinessigsäure
(Aldrich, 0,26 g, 1,62 mmol), DIC (3,24 mmol, 0,5 ml) und HOBt (0,22
g, 1,62 mmol) in N,N-Dimethylformamid (10 ml) bei Raumtemperatur
20 Stunden lang umgesetzt. Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3x),
Methanol (3x) und Dichlormethan (4x) gewaschen. Ein Aliquot des
Harzes wurde mit Bromphenolblau negativ getestet. Das Harz wurde dann
mit Kaliumcarbonat (1,1 g, 8,1 mmol) und 4-Iodbenzylbromid (2,4
g, 8,1 mmol) in 12 ml N,N-Dimethylformamid bei Raumtemperatur 24
Stunden lang geschüttelt.
Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3x),
Methanol (3x) und Dichlormethan (4x) gewaschen. Ein Teil des Harzes
(100 mg, 0,054 mmol) wurde in entgastem 4:1 1,2-Dimethoxyethan /Ethanol
(1,5 ml) mit 3,4,5-Trimethoxyphenylboronsäure (72
mg, 0,27 mmol), Cäsiumfluorid
(89 mg, 5,4 mmol), Triphenylarsin (3,8 mg, 20 mol-%) und Pd2(dba)3 (2,3 mg,
5 mol-%) in einem Mikrowellenofen bei 50 W eine Stunde lang behandelt.
Der Reaktionsbehälter
wurde während
der Mikrowellenbehandlung mehrmals geschüttelt. Die Reaktionsmischung
wurde filtriert und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X),
Methanol (3x) und Dichlormethan (3x) gewaschen. Die zweistündigen Photospaltung
in 3 % Trifluoressigsäure
/ Methanol (5 ml) bei 50 °C,
gefolgt von HPLC-Reinigung ergab 2 mg (3 %) Titelverbindung: 1H-NMR (CDCl3) 7,63
(d, 2H), 7,40 (s, 1H), 7,19 (d, 2H), 6,95 (s, 1H), 6,25 (s, 1H),
5,50 (s, 1H), 4,60 (s, 2H), 3,95 (s, 6H), 3,93 (s, 3H), 3,20–3,40 (m,
3H), 2,90 (m, 2H), 1,25 (m, 8H), 0,95 (m, 3H); MS (m/z) 498 (M+H).
-
BEISPIEL
23 (5R,S)-3-N-(4-(3,4,5-Trimethoxyphenyl)benzyl)-5-heptylaminocarbonylmethyl-hydantoin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 22, Schema 5) wurde unter
Verwendung von 200 mg (0,11 mmol) Harz und Heptylamin gefolgt, wodurch
4,7 mg (4 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,64 (d, 2H), 7,41 (s, 1H), 7,18
(d, 2H), 6,94 (s, 1H), 6,20 (s, 1H), 5,60 (s, 1H), 4,59 (s, 2H),
3,99 (s, 6H), 3,93 (s, 3H), 3,20–3,40 (m, 3H), 2,90 (m, 2H),
1,25 (m, 10H), 0,95 (m, 3H); MS (m/z) 512 (M+H).
-
Synthese
von Diketopiperazinverbindungen - Peptoid-Ansatz (Schema 6) BEISPIEL
24 (3S)-1-N-Octyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Allgemeines Verfahren
für Schema
6.
-
200
mg (0,06 mmol) TentaGel-S-OH-Harz (Rapp) wurden in einem kleinen
Schüttelbehälter mit
einer vorher gemischten Lösung
aus BrCH2CO2H (50
mg, 0,36 mmol) und DIC (56 μl,
0,36 mmol) in Dichlormethan (2 ml) bei Raumtemperatur 16 Stunden
lang behandelt. Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol (3X)
und Dichlormethan (3X) gewaschen, wodurch das harzgebundene Bromacetat
erhalten wurde.
-
Eine
Lösung
aus 1-Octylamin (0,20 ml, 0,6 mmol, 10 Äq.) in Dimethylsulfoxid wurde
zu dem Bromacetat-Harz hinzugegeben und die Mischung wurde bei Raumtemperatur
16 Stunden lang geschüttelt.
Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X),
Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen, wodurch das harz gebundene
sekundäre
Amin erhalten wurde. Ein Aliquot des Harzes wurde mit Bromphenolblau
positiv getestet.
-
Zu
dem Amin-Harz wurde eine vorher gemischte Lösung aus Boc-L-N-Me-(4-Iod)phenylalanin
(73 mg, 0,18 mmol), HATU (68 mg, 0,18 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin
(63 μl,
0,36 mmol) in 2 ml N,N-Dimethylformamid hinzugefügt und die resultierende Mischung
wurde bei Raumtemperatur 16 Stunden lang geschüttelt. Dann wurde die Lösung abgelassen
und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol (3X) und Dichlormethan
(3X) gewaschen, wodurch die harzgebundene Iodphenylverbindung erhalten
wurde. Ein Aliquot des Harzes wurde mit Bromphenolblau negativ getestet.
-
Das
Iodphenyl-Harz wurde in N,N-Dimethylformamid (2 ml) suspendiert
und dann mit 3,4,5-Trimethoxybenzolboronsäure (51
mg, 0,24 mmol), Kaliumcarbonat (41 mg, 0,30 mmol) und Pd (PPh3)4 (14 mg, 0,012 mmol)
bei 65 °C
16 Stunden lang erhitzt. Die Mischung wurde auf Raumtemperatur gekühlt, trockengelgt
und mit N,N-Dimethylformamid (3X), Wasser (3X), Methanol (3X) und
Dichlormethan (3X) gewaschen, wodurch die harzgebundene Biphenylverbindung
erhalten wurde.
-
Das
Biphenyl-Harz wurde mit 30 % Trifluoressigsäure / Dichlormethan (2 ml)
bei Raumtemperatur 2 Stunden lang behandelt, um die Boc-Schutzgruppe
zu entfernen. Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol
(3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Das Harz wurde dann mit 2
ml 5 % Triethylamin / Dichlormethan bei Raumtemperatur 16 Stunden
lang geschüttelt,
um die vollständige Freisetzung
des gewünschten
Produkts durch Zyklisierung zu bewirken. Die rohe Verbindung wurde
mittels präparativer
Umkehrphasen-HPLC
gereinigt, wodurch 4,0 mg (13 %) Titelverbindung er halten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,49
(d, 2H), 7,14 (d, 2H), 6,77 (s, 2H), 4,31 (s, 2H), 3,92 (s, 4H),
3,89 (s, 2H), 3,46 (dd, 1H), 3,35 (dd, 1H), 3,21 (t, 1H), 3,13 (s,
3H), 2,62 (dd, 1H), 1,25 (m, 10H), 0,88 (m, 4H), 0,46 (t, 3H); MS
m/z 497,3 (M+H).
-
BEISPIEL
25 (3S)-1-N-Hexyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und 1-Hexylamin gefolgt, wodurch 20 mg (30
%) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CD3OD) 7,56 (d, 2H), 7,15 (d, 2H), 6,87 (s,
2H), 4,33 (m, 1H), 3,90 (s, 6H), 3,79 (s, 3H), 3,48 (d, 1H), 3,26
(m, 3H), 3,11 (m, 4H), 2,60 (d, 1H), 1,28 (m, 8H), 0,85 (m, 3H).
MS m/z 469,7 (M+H).
-
BEISPIEL
26 (3S)-1-N-Butyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 400 mg (0,12 mmol) Harz und 1-Butylamin gefolgt, wodurch 10,1 mg (19,4
%) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,5 (d, 2H), 7,13 (d, 2H), 6,79 (s, 2H),
4,25 (t, 1H), 3,90 (s, 6H), 3,78 (s, 3H), 3,42 (m, 2H), 3,2 (m,
2H), 3,1 (s, 3H), 2,6 (m, 1H), 1,61,2 (m, 4H), 0,83 (t, 3H); MS:
m/z 441,4 (M+H).
-
BEISPIEL
27 (3S)-1-N-Pentyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 400 mg (0,12 mmol) Harz und Pentylamin gefolgt, wodurch
7,5 mg (14 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 455,4 (M+H).
-
BEISPIEL
28 (3S)-1-N-Heptyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 100 mg (0,03 mmol) Harz und 1-Heptylamin gefolgt, wodurch 2,0 mg (14
%) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 483,2 (M+H).
-
BEISPIEL
29 (3S)-1-N-Nonyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 100 mg (0,03 mmol) Harz und 1-Nonylamin gefolgt, wodurch 3,6 mg (23
%) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 511,2 (M+H).
-
BEISPIEL
30 (3S)-1-N-Decyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 100 mg (0,03 mmol) Harz und 1- Decylamin gefolgt, wodurch 1,1 mg (7
%) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 525,3 (M+H).
-
BEISPIEL
31 (3S)-1-N-Undecyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 100 mg (0,03 mmol) Harz und 1-Undecylamin gefolgt, wodurch 1,6 mg
(10 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 539,3 (M+H).
-
BEISPIEL
32 (3S)-1-N-Dodecyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 100 mg (0,03 mmol) Harz und 1-Dodecylamin gefolgt, wodurch 0,4 mg
(2,4 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 553,7 (M+H).
-
BEISPIEL
33 (3S)-1-N-(3-Butoxypropyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 100 mg (0,03 mmol) Harz und 3-Butoxypropyl-1-amin gefolgt, wodurch
0,3 mg (2 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 499,3 (M+H).
-
BEISPIEL
34 (3S)-1-N-(3-Isopropoxypropyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 200 mg (0,06 mmol) Harz und 3-Isopropoxypropyl-1-amin gefolgt, wodurch
5,7 mg (20 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 485,3 (M+H).
-
BEISPIEL
35 (3S)-1-N-(3-Ethoxypropyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 200 mg (0,06 mmol) Harz und 3-Ethoxypropyl-1-amin gefolgt, wodurch
5,9 mg (20 %) Titel-Verbindung
erhalten wurden. MS: m/z 471,2 (M+H).
-
BEISPIEL
36 (3S)-1-N-Phenethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 100 mg (0,03 mmol) Harz und Phenethylamin gefolgt,
wodurch 2,6 mg (18 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 489,2
(M+H).
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BEISPIEL
37 (3S)-1-N-Octyl-3-(4-(3,4-dimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
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Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 100 mg (0,03 mmol) Harz und 3,4-Dimethoxybenzolboronsäure gefolgt,
wodurch 2,2 mg (16 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 467,3
(M+H).
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BEISPIEL
38 (3S)-1-N-Hexyl-3-(4-(3,5-dimethyl-4-methoxyphenyl)-benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
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Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 100 mg (0,03 mmol) Harz, 1-Hexylamin und 3,5-Dimethyl-4-methoxybenzolboronsäure gefolgt,
wodurch 0,4 mg (6 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 437,3
(M+H).
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BEISPIEL
39 (3S)-1-N-Octyl-3-(4-(3,5-dimethyl-4-methoxyphenyl)-benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
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Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 100 mg (0,03 mmol) Harz und 3,5-Dimethyl-4-methoxybenzolboronsäure gefolgt,
wodurch 1,6 mg (12 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 465,
3 (M+H).
-
BEISPIEL
40 (3S)-1-N-(N-Methyl-N-hexylaminocarbonylmethyl)-3-(4-(3,5-dimethyl-4-methoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
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Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 200 mg (0,06 mmol) Harz und H2N-CH2-CO-N(CH3)-n-C6H13 als R1-Amin gefolgt, wodurch 5,0 mg (16 %) Titelverbindung
erhalten wurden. MS: 540,7 (M+1).
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BEISPIEL
41 (3S)-1-N-(1-Piperidincarbonylmethyl)-3-(4-(3,5-dimethyl-4-methoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
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Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 24, Schema 6) wurde unter
Verwendung von 200 mg (0,06 mmol) Harz und H2N-CH2-CO-N(-C5H10) als R1-Amin gefolgt,
wodurch 3, 2 mg (11 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: 540,7
(M+1).
-
Synthese
von Diketopiperazinverbindungen - Mitsunobu-Ansatz (Schema 7) BEISPIEL
42 (3S,6S)-1-N-Octyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Allgemeines Verfahren
A für Trimethoxyphenyl-Analoge.
-
Ein
Schüttelbehälter wurde
mit 500 mg (0,15 mmol) TentaGel-S-OH (Rapp) beschickt. Eine Lösung aus
143 mg (0,435 mmol) Fmoc-L-Ala-OH·H2O,
134 mg (0, 653 mmol) 2,6-Dichlorbenzoylchlorid
und 83 μl (0,10
mmol) Pyridin in 2,5 ml DMA wurde in den Schüttelbehälter gegeben und die Mischung
wurde 16 Stunden lang bei Raumtemperatur ge schüttelt. Die Lösung wurde
abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol
(3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen und im Vakuum getrocknet.
Fmoc-Bestimmung
der Ausbeute mittels UV wurde durchgeführt und wenn die Ausbeute <90 % war, wurde
die Kupplung wiederholt. Wenn die Ausbeute >90 % war, wurde das Harz mit einer Lösung aus
20 % Piperidin in N,N-Dimethylformamid 1,5 Stunden lang bei Raumtemperatur
geschüttelt.
Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol (3X)
und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde mit
Bromphenolblau getestet und es wurde ein positives Ergebnis erhalten.
-
Das
Harz wurde mit 170 mg (0,75 mmol) 2-Nitrobenzolsulfonylchlorid,
99 μl (0,75
mmol) Collidin und 4,6 ml Dichlormethan behandelt und 3 Stunden
lang bei Raumtemperatur geschüttelt.
Der Schüttelbehälter wurde
trockengelegt und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X),
Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des
Harzes wurde mit Bromphenolblau getestet und es wurde ein negatives
Ergebnis erhalten. Der Schüttelbehälter, der
das Harz enthielt, wurde auf –15 °C in einem
Eis- / Methanolbad gekühlt
und wurde mit einer Lösung
behandelt, die in einem –15 °C Eis / Methanolbad
aus 284 μl
(1, 8 mmol) 1-Octanol, 590 mg (2, 25 mmol) PPh3 und
355 μl (1,8
mmol) DIAD in 3,0 ml NMP hergestellt wurde. Der Schüttelbehälter wurde über einem –15 °C Eis / Methanolbad
befestigt und 16 Stunden lang geschüttelt, wobei während dieser
Zeit die Temperatur der Reaktion langsam auf Raumtemperatur anstieg.
Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit NMP (3X), N,N-Dimethylformamid
(3X), Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Das Harz wurde
mit 3 ml N,N-Dimethylformamid, 231 μl (2,25 mmol) Thiophenol und
101 μl (0,675 mmol)
DBU behandelt und bei Raumtemperatur 1,5 Stunden lang geschüttelt. Die
Lösung wurde
abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol
(3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde
mit Chloranil/Acetaldehyd getestet und es wurde ein positives Ergebnis
erhalten.
-
Der
Behälter
wurde mit 180 mg (0,45 mmol) Boc-N-Methyl-L-4-iodphenylalanin, 170 mg (0,45
mmol) HATU, 705 μl
(4,05 mmol) N,N-Diisopropylethylamin und 3 ml N,N-Dimethylformamid
beschickt und bei Raumtemperatur 16 Stunden lang geschüttelt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X),
Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des
Harzes wurde mit Chloranil/Acetaldehyd getestet und es wurde ein
negatives Ergebnis erhalten. Das Harz wurde mit 154 mg (0,725 mmol)
3,4,5-Trimethoxyphenylboronsäure,
6,5 mg (0,0071 mmol) Pd2 (dba)3,
9,3 mg (0,30 mmol) Triphenylarsin, 220 mg (1,44 mmol) Cäsiumfluorid,
4 ml 1,2-Dimethoxyethan und 1 ml Ethanol behandelt. Der Behälter wurde
10 Minuten lang geschüttelt
und bei 50 W 1,5 Stunden lang mit Mikrowellen bestrahlt. Die Lösung wurde abgelassen
und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X), Wasser (3X), Methanol
(3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen.
-
Das
Harz wurde mit einer 20%-igen Lösung
aus Trifluoressigsäure
in Dichlormethan behandelt und bei Raumtemperatur 2 Stunden lang
geschüttelt.
Das Harz wurde dann mit einer 10%-igen Lösung aus TEA in Dichlormethan
behandelt und bei Raumtemperatur 16 Stunden lang geschüttelt, der Überstand
wurde gesammelt und das Harz wurde mit Dichlormethan (2X) gewaschen
und die Waschlösungen
wurden mit dem Überstand
vereinigt, das Lösemittel
wurde im Vakuum entfernt und die Verbindung wurde mittels HPLC gereinigt
(10–90
% Acetonitril / Wasser mit 0,05 % Trifluoressigsäure), wodurch 15 mg (20 %)
Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,47 (d, J=8,3, 2H), 7,14 (d, J=8,3,
2H), 6,97 (s, 2H), 4,20 (t, J=4,4, 1H), 3,89 (s, 3H), 3,86 (s, 3H),
3,75 (g, J=7,0, 1H), 3,56 (m, 1H), 3,34 (dd, J=4,2, 13,8, 1H), 3,16
(dd, J=4,2, 13,8, 1H), 3,02 (s, 3H), 2,85 (m, 1H), 1,57 (m, 1H),
1,41 (m, 1H), 1,23 (m, 10H), 0,84 (t, J=6,6, 3H), 0,57 (d, J=7,0,
3H): 13C-NMR (CDCl3)
187,4; 183,0; 167,0; 164,0; 153,4; 140,4; 136,3; 134,3; 131,4; 131,0;
129,8; 129,4; 128,2; 126,3; 105,3; 104,0; 102,7; 64,0; 62,9; 57,3;
56,1; 55,2; 45,4; 44,7; 44,3; 36,8; 32,2; 31,6; 31,2; 30,2; 29,0; 26,8;
22,5; 19,7; 18,1; 16,8; 14,1; MS m/z 511,3 (M+H).
-
BEISPIEL
43 (3R,
6S)-1-N-Octyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) und Boc-N-Methyl-D-4-iodphenylalanin-OH gefolgt,
wodurch 3,1 mg (4,2 %) einer R:S-Mischung der Diasteromere im Verhältnis 2:1
erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3)
7,48 (m, 2H), 7,17 (m, 2H), 6,72 (m, 1H), 4,24 (m, 1H), 3,92 (m,
3H), 3,88 (m, 3H), 3,80 (m, 1H), 3,58 (m, 1H), 3,33 (m, 1H), 3,21
(m, 1H), 3,05 (m, 3H), 2,87 (m, 1H), 1,60 (m, 1H), 1,41 (m, 1H),
1,25 (m, 10H), 0,85 (m, 3H), 0,59 (m, 3H); MS m/z 511,1
(M+H).
-
BEISPIEL
44 (3R,6R)-1-N-Octyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol), Fmoc-D-Ala-OH und Boc-N-Methyl-D-4-iodphenylalanin-OH
gefolgt, wodurch 10,2 mg (14 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,48
(d, 2H), 7,17 (d, 2H), 6,72 (s, 1H), 4,24 (t, 1H), 3,92 (s, 3H),
3,88 (s, 3H), 3,80 (q, 1H), 3,58 (m, 1H), 3,33 (dd, 1H), 3,21 (dd,
1H), 3,05 (s, 3H), 2,87 (m, 1H), 1,60 (m, 1H), 1,41 (m, 1H), 1,25
(m, 10H), 0,85 (t, 3H), 0,59 (d, 3H); MS m/z 511,1 (M+H).
-
BEISPIEL
45 (3S,6S)-1-N-Hexyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) und 1-Hexanol gefolgt, wodurch 1,4 mg (1,8
%) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,48 (d, 2H), 7,16 (d, 2H), 6,71
(s, 2H), 4,24 (t, 1H), 3,92 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,80 (m, 1H),
3,58 (m, 1H), 3,35 (dd, 1H), 3,19 (dd, 1H), 3,05 (s, 3H), 2,88 (m,
1H), 1,60 (m, 1H), 1,38 (m, 1H), 1,27 (m, 8H), 0,87 (t, 3H), 0,59 (d,
3H); MS m/z 483,3 (M+H).
-
BEISPIEL
46 (3S,6S)-1-N-Heptyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
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Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 1,0 g (0,30 mmol) und 1-Heptanol gefolgt, wodurch 1,2 mg (0,8
%) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,49 (d, 2H), 7,16 (d, 2H), 6,72
(s, 2H), 4,22 (t, 1H), 3,92 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,80 (m, 1H),
3,59 (m, 1H), 3,35 (dd, 1H), 3,19 (dd, 1H), 3,04 (s, 3H), 2,87 (m,
1H), 1,58 (m, 1H), 1,38 (m, 1H), 1,27 (m, 10H), 0,87 (t, 3H), 0,60
(d, 3H); MS m/z 497, 4 (M+H).
-
BEISPIEL
47 (3S,6R)-1-N-Hexyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 1,0 g (0,30 mmol), Fmoc-D-Ala-OH und 1-Hexanol gefolgt, wodurch 3,6
mg (2,5 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,47 (d, 2H), 7,13 (d, 2H), 6,75
(s, 2H), 4,26 (t, 1H), 3,92 (s, 6H), 3,90 (m, 1H), 3,88 (s, 3H), 3,34
(dd, 1H), 3,20 (dd, 1H), 3,10 (s, 3H), 2,98 (m, 2H), 1,37 (d, 3H),
1,22 (m, 8H), 0,83 (t, 3H).
-
BEISPIEL
48 (3S,6R)-1-N-Octyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 1,0 g (0,30 mmol) und Fmoc-D-Ala-OH gefolgt, wodurch 6,4 mg (4,2
%) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,47 (d, 2H), 7,13 (d, 2H), 6,75
(s, 2H), 4,26 (t, 1H), 3,92 (s, 6H), 3,90 (m, 1H), 3,88 (s, 3H),
3,60–2,80
(m, 7H),1,34 (m, 5H), 1,22 (m, 10H), 0,83 (t, 3H); MS m/z 511,2
(M+H).
-
BEISPIEL
49 (3S,
6S)-1-N-Octyl-3-(4-(3,5-dimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 1,0 g (0,30 mmol) und 3,5-Dimethoxybenzolboronsäure gefolgt,
wodurch 6,0 mg (4 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,45 (d, 2H), 7,14 (d, 2H), 6,62
(s, 2H), 6,40 (s, 1H), 4,20 (t, 1H), 3,80 (s, 6H), 3,75 (q, 1H), 3,60
(m, 1H), 3,34 (dd, 1H), 3,16 (dd, 1H), 3,02 (s, 3H), 2,85 (m, 1H),
1,60 (m, 1H), 1,23–1,40
(m, 11H), 0,85 (t, 3H), 0,59 (d, 3H); MS(m/z) 481,2 (M+H).
-
BEISPIEL
50 (3S,6S)-1-N-Phenethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und Phenethylalkohol gefolgt,
wodurch 2,0 mg (2,7 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS m/z 503,5
(M+H).
-
BEISPIEL
51 (3S,
6S)-1-N-(3-Phenylpropyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und 3-Phenylpropanol gefolgt, wodurch 0,9
mg (1,1 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,48 (d, 2H), 7,38–7,10 (m,
7H), 6,70 (s, 2H), 4,17 (t, 1H), 3,91 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,75
(q, 1H), 3,64 (m, 1H), 3,34 (dd, 1H), 3,16 (dd, 1H), 3,02 (s, 3H),
2,93 (m, 1H), 2,62 (t, 2H), 1,97 (m, 1H), 1,82 (m, 1H), 0,59 (d,
3H); MS m/z 517,5 (M+H).
-
BEISPIEL
52 (3S,6S)-1-N-(4-Phenylbutyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 450 mg (0,13 mmol) Harz und 4-Phenylbutanol gefolgt, wodurch 1,2 mg
(1,7 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS m/z 531,2 (M+H).
-
BEISPIEL
53 (3S,6S)-1-N-(2-(4-Methoxyphenyl)-ethyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 450 mg (0,13 mmol) Harz und 4-Methoxyphenethylalkohol gefolgt, wodurch
1,2 mg (1,7 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,48 (d, 2H), 7,18 (d, 2H), 7,08
(d, 2H), 6,82 (d, 2H), 6,70 (s, 2H), 4,23 (t, 1H), 3,93 (s, 6H),
3,85 (s, 3H), 3,79 (s, 3H), 3,70 (m, 2H), 3,37 (dd, 1H), 3,20–3,03 (m,
2H), 3,03 (s, 3H), 2,90 (dt, 1H), 2,63 (dt, 2H), 0,59 (d, 3H); MS
m/z 533,1 (M+H).
-
BEISPIEL
54 (3S,6S)-1-N-(2-Cyclohexylethyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin.
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und 2-Cyclohexylethanol gefolgt, wodurch 2,5
mg (3,3 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,48 (d, 2H), 7, 17 (d, 2H), 6,71
(s, 2H), 4,21 (t, 1H), 4,12 (q, 1H), 3, 92 (s, 6H), 3,88 (s, 3 H), 3,78
(m, 1H), 3,62 (m, 1H), 3,36 (dd, 1H), 3,19 (dd, 1H), 3,04 (s, 3H),
2,91 (m, 1H), 1,80–0,80
(m, 12H), 0,59 (d, 3H); MS m/z 509,5 (M+H).
-
BEISPIEL
55 (3S,6S)-1-N-(3-(4-Methoxyphenyl)propyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 450 mg (0,13 mmol) Harz und 4-Methoxyphenyl-1-propanol gefolgt, wodurch
0,4 mg (0,6 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,48 (d, 2H), 7,17 (d, 2H), 7,07
(d, 2H), 6,81 (d, 2H), 6,70 (s, 2H), 4,23 (t, 1H), 3,93 (s, 6H),
3,85 (s, 3H), 3,79 (s, 3H), 3,69–3,36 (m, 2H), 3,37 (dd, 1H),
3,16 (m, 2H), 3,01 (s, 3H), 2,29 (t, 2H), 2,40–1,80 (m, 2H), 0,59 (d, 3H);
MS m/z 547,5 (M+H).
-
BEISPIEL
56 (3S,6S)-1-N-(4-(4-Methoxyphenyl)butyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin.
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Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 450 mg (0,13 mmol) Harz und 4- (4-Methoxyphenyl)-1-butanol gefolgt,
wodurch 0,5 mg (0,7 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,48
(d, 2H), 7,18 (d, 2H), 7,08 (d, 2H), 6,79 (d, 2H), 6,70 (s, 2H),
4,20 (t, 1H), 3,91 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,76 (s, 3H), 3,60 (m,
2H), 3,37 (dd, 1H), 3,20–3,10
(m, 2H), 3,03 (s, 3H), 2,83 (m, 1H), 2,57 (t, 2H), 2,23 (m, 1H),
0,82 (m, 1H), 0,59 (d, 3H); MS m/z 561,5 (M+H).
-
BEISPIEL
57 (3S,6S)-1-N-(5-Phenylpentyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin.
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und 5-Phenyl-1-pentanol gefolgt, wodurch 1,8
mg (2,2 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,49 (d, 2H), 7,25 (d, 2H), 7,16
(m, 5H), 6,71 (s, 2H), 4,29 (t, 1H), 3,91 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,84
(q, 1H), 3,55 (m, 1H), 3,35 (dd, 1H), 3,20 (dd, 1H), 3,06 (s, 3H),
2,93 (m, 1H), 2,60 (t, 2H), 1,62 (m, 2H), 1,31 (m, 4H), 0,58 (d,
3H); MS m/z 545,2 (M+H).
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BEISPIEL
58 (3S,6S)-1-N-(6-Phenylhexyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin.
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und 6-Phenyl-1-hexanol gefolgt, wodurch 2,2
mg (2,6 %) Titelverbindung erhalten wurden. 1H-NMR
(CDCl3) 7,49 (d, 2H), 7,25 (d, 2H), 7,17
(m, 5H), 6,71 (s, 2H), 4,27 (t, 1H), 3,91 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,83
(q, 1H), 3,59 (m, 1H), 3,35 (dd, 1H), 3,20 (dd, 1H), 3,06 (s, 3H),
2,87 (m, 1H), 2,59 (t, 2H), 1,61 (m, 2H), 1,31 (m, 6H), 0,59 (d,
3H); MS m/z 559,2 (M+H).
-
BEISPIEL
59 (3S,6S)-1-N-(7-Phenylheptyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und 7- Phenyl-1-heptanol gefolgt, wodurch 1,3
mg (4,2 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,48 (d, 2H), 7,25 (d, 2H), 7,17
(m, 5H), 6,71 (s, 2H), 4,23 (t, 1H), 3,91 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,79
(q, 1H), 3,57 (m, 1H), 3,34 (dd, 1H), 3,21 (dd, 1H), 3,04 (s, 3H),
2,87 (m, 1H), 2,59 (t, 2H), 1,61 (m, 2H), 1,31 (m, 8H), 0,59 (d,
3H); MS m/z 573,2 (M+H).
-
BEISPIEL
60 (3S,6S)-1-N-(8-Phenyloctyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und 8-Phenyl-1-octanol gefolgt, wodurch 1,9
mg (2,2 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,50 (d, 2H), 7,25 (d, 2H), 7,17
(m, 5H), 6,71 (s, 2H), 4,31 (t, 1H), 3,92 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,85
(q, 1H), 3,60 (m, 1H), 3,45 (dd, 1H), 3,20 (dd, 1H), 3,07 (s, 3H),
2,89 (m, 1H), 2,59 (t, 2H), 1,59 (m, 2H), 1,28 (m, 10H), 0,58 (d,
3H); MS m/z 587,2 (M+H).
-
BEISPIEL
61 (3S,6S)-1-N-(7-Methyloctyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und 7-Methyloctan-1-ol gefolgt, wodurch 3,1
mg (4,2 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,49 (d, 2H), 7,25 (d, 2H), 7,16
(m, 5H), 6,71 (s, 2H), 4,24 (t, 1H), 3,92 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,80
(q, 1H), 3,60 (m, 1H), 3,37 (dd, 1H), 3,20 (dd, 1H), 3,05 (s, 3H),
2,89 (m, 1H), 1,26 (m, 11H), 0,85 (d, 3H), 0,58 (d, 3H); MS m/z
525,2 (M+H).
-
BEISPIEL
62 (3S,6S)-1-N-Nonyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
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Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 100 mg (0,03 mmol) Harz und 1-Nonanol gefolgt, wodurch 1,8 mg (11
%) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,50 (d, 2H), 7,17 (d, 2H), 6,70 (s, 2H),
4,30 (t, 1H), 3,90 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,68 (m, 1H), 3,37 (dd, 1H),
3,20 (dd, 1H), 3,03 (s, 3H), 2,90 (m, 1H), 1,30 (m, 14H), 0,86 (t,
3H), 0,58 (d, 3H); MS: m/z 525,3 (M+H).
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BEISPIEL
63 (3S,6S)-1-N-(4-(4-Chlorphenyl)butyl)-3-(4-(3,5-dimethyl-4-methoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
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Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 750 mg (0,23 mmol) Harz und 4-(4-Chlorphenyl)butanol (hergestellt
entsprechend dem Literaturverfahren von C. K. Lau, S. Tardif, C.
Dufresne, J. Scheigetz, J. Org. Chem., 1989, 54,491–4) gefolgt,
wodurch 53 mg (42 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,5 (d, 2H), 7,21 (d, 2H), 7,16 (d, 2H),
7,09 (d, 2H), 6,71 (s, 2H), 4,27 (dd, 1H), 3,92 (s, 6H), 3,89 (s,
3H), 3,80 (m, 1H), 3,70 (m, 1H), 3,33 (dd, 1H), 3,20 (dd, 1H), 3,03
(s, 3H), 2,90 (m, 1H), 2,58 (t, 2H), 1,5 (m, 4H), 0,58 (d, 3H).
MS: m/z 533,3 (M+H).
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BEISPIEL
64 (3S,6S)-1-N-(4-(4-(Phenylthio)butyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
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Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 100 mg (0,03 mmol) Harz und 4-Chlorbutan-1-ol gefolgt, wodurch 0,5
mg (3 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 563,2 (M+H).
-
BEISPIEL
65 (3S,6S)-1-N-(4-(5-(Phenylthio)pentyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
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Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und 5-Chlorpentan-l-ol gefolgt, wodurch 37
mg (43 %) Produkt erhalten wurden. MS: m/z 577,3 (M+H).
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BEISPIEL
66 (3S,6S)-1-N-(4-(6-(Phenylthio)hexyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
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Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 750 mg (0,23 mmol) Harz und 6-Chlorhexan-1-ol gefolgt, wodurch 37
mg (28 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,5 (d, 2H), 7,27 (m, 4H), 7,15
(m, 3H), 6,71 (s, 2H), 4,28 (dd, 1H), 3,92 (s, 6H), 3,87 (s, 3H), 3,58
(m, 1H), 3,36 (dd, 1H), 3,20 (dd, 1H), 3,03 (s, 3H), 2,90 (m, 3H),
1,61 (m, 3H), 1,42 (m, 3H), 1,3 (m, 2H), 0,60 (d, 3H); MS: m/z 591,2
(M+H).
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BEISPIEL
67 (3S,6S)-1-N-(7-N,N-Dimethylaminoheptyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
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Dem
allgemeinen Verfahren A (siehe Beispiel 42, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und Brom-1-heptanol gefolgt,
außer
dass der folgende Alkylierungsschritt nach der Mitsunobu-Reaktion
eingefügt
wurde: Nach der Mitsunobu-Reaktion wurde das Harz mit 4 ml (8 mmol)
Dimethylamin (2M Lösung
in THF) behandelt und 16 Stunden lang bei Raumtemperatur geschüttelt, um
die vollständige
Umsetzung der Bromgruppe in die Dimethylaminogruppe zu bewirken.
Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit Tetrahydrofuran (3X), N,N-Dimethylformamid
(3X), Methanol (3X)und Dichlormethan (3X) gewaschen. Das Harz wurde
mit Bromphenolblau positiv getestet.
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Die
verbleibenden Schritte sind mit denen identisch, die im allgemeinen
Verfahren A beschrieben wurden. Erhalten wurden 1,3 mg (1,6 %) Titelverbindung: 1H-NMR (CDCl3) 7,48
(d, 2H), 7,15 (d, 2H), 6,71 (s, 2H), 4,23 (m, 1H), 3,91 (s, 6H),
3,86 (s, 3H), 3,80 (m, 1H), 3,63 (m, 1H), 3,33 (dd, 1H), 3,19 (dd,
1H), 3,04 (s, 3H), 3,00 (m, 1H), 2,81 (s, 6H), 1,73 (m, 2H), 1,34
(m, 10H), 0,58 (d, 3H); MS m/z 540,3 (M+H).
-
BEISPIEL
68 (3R,6R)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-methylaminoearbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)-benzyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
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Allgemeines Verfahren
B für Harnstoff-Analoga
(Schema 7)
-
Ein
Schüttelbehälter wurde
mit 500 mg (0,15 mmol) TentaGel-S-OH (Rapp) beschickt. Eine Lösung aus
143 mg (0,435 mmol) Fmoc-D-Ala-OH·H2O,
134 mg (0,653 mmol) 2,6-Dichlorbenzoylchlorid
und 83 μl (0,10
mmol) Pyridin in 2,5 ml DMA wurde in den Schüttelbehälter hinzugegeben und die Mischung
wurde 16 Stunden lang bei Raumtemperatur geschüttelt. Die Lösung wurde
abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol
(3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen und im Vakuum getrocknet. Fmoc-Bestimmung der Ausbeute
mittels UV wurde durchgeführt
und wenn die Ausbeute <90
% war, wurde die Kupplung wiederholt. Wenn die Ausbeute >90 % war, wurde das
Harz mit einer Lösung
aus 20 % Piperidin in N,N-Dimethylformamid 1,5 Stunden lang bei
Raumtemperatur geschüttelt.
Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X),
Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des
Harzes wurde mit Bromphenolblau positiv getestet. Das Harz wurde
mit 170 mg (0,75 mmol) 2-Nitrobenzolulfonylchlorid, 99 μl (0,75 mmol)
Collidin und 4,6 ml Dichlormethan behandelt und 3 Stunden lang bei Raumtemperatur
geschüttelt.
Der Schüttelbehälter wurde
trockengelegt und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X),
Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des
Harzes wurde mit Bromphenolblau negativ getestet. Der das Harz enthaltende
Schüttelbehälter wurde
auf –15 °C in einem
Eis / Methanolbad gekühlt
und wurde mit einer Lösung
behandelt, die in einem –15 °C Eis / Methanolbad
aus 284 μl (1,8
mmol) 1-Octanol, 590 mg (2,25 mmol) PPh3 und
355 μl (1,8
mmol) DIAD in 3,0 ml NMP hergestellt wurde. Der Schüttelbehälter wurde über einem –15 °C Eis- /
Methanolbad angebracht und 16 Stunden lang geschüttelt, wobei während dieser
Zeit die Temperatur der Reaktion langsam auf Raumtemperatur anstieg.
Die Lösung wurde
abgelassen und das Harz wurde mit NMP (3X), N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol (3X)
und Dichlormethan (3X) gewaschen. Das Harz wurde mit 3 ml N,N-Dimethyl formamid,
231 μl (2,25
mmol) Thiophenol und 101 μl
(0,675 mmol) DBU behandelt und bei Raumtemperatur 1,5 Stunden lang
geschüttelt.
Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X),
Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des
Harzes wurde mit Chloranil/Acetaldehyd positiv getestet.
-
Der
Behälter
wurde mit 180 mg (0,45 mmol) Boc-N-Methyl-D-4-iodphenylalanin-OH, 170 mg
(0,45 mmol) HATU, 705 μl
(4,05 mmol) N,N-Diisopropylethylamin und 3 ml N,N-Dimethylformamid
beschickt und bei Raumtemperatur 16 Stunden lang geschüttelt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X),
Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des
Harzes wurde mit Chloranil/Acetaldehyd getestet und es wurde ein
negatives Ergebnis erhalten. Das Harz wurde mit 108 mg (0,725 mmol)
3-Formylbenzolboronsäure,
6,5 mg (0,0071 mmol) Pd2(dba)3,
9,3 mg (0,30 mmol) Triphenylarsin, 220 mg (1,44 mmol) Cäsiumfluorid,
4 ml 1,2-Dimethoxyethan
und 1 ml Ethanol behandelt. Der Behälter wurde 10 Minuten lang
geschüttelt
und dann bei 50 W 1,5 Stunden lang mit Mikrowellen bestrahlt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X),
Wasser (3X), Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen.
-
Das
Harz wurde mit entgastem TMOF (3X) gespült, in 10 ml entgastem TMOF
gelöst
und mit einer Lösung
aus 130 μl
(1,3 mmol) N-Butylamin in 2 ml Tetrahydrofuran behandelt, gefolgt
von der Zugabe von 290 mg (1,3 mmol) Natriumtriacetoxyborhydrid
und bei Raumtemperatur 16 Stunden lang geschüttelt. Die Lösung wurde
abgelassen und das Harz wurde mit TMOF (3X), 15%-iger wässriger
Kaliumcarbonatlösung
(3X), Wasser (3X), Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen.
Das Harz wurde in 10 ml Dichlormethan gelöst und ein Überschuss (1 ml) Methylisocya nat
wurde hinzugegeben und das Harz wurde bei Raumtemperatur 16 Stunden
lang geschüttelt.
-
Das
Harz wurde mit einer 20%-igen Lösung
aus Trifluoressigsäure
in Dichlormethan behandelt und bei Raumtemperatur 2 Stunden lang
geschüttelt.
Das Harz wurde dann mit einer 10%-igen Lösung aus TEA in Dichlormethan
behandelt und bei Raumtemperatur 16 Stunden lang geschüttelt, der Überstand
wurde gesammelt und das Harz wurde mit Dichlormethan (2X) gewaschen.
Die Waschlösungen
wurden mit dem Überstand
vereinigt, das Lösemittel
wurde im Vakuum entfernt und die Verbindung wurde mittels HPLC gereinigt (10–90 % Acetonitril
/ Wasser mit 0,05 % Trifluoressigsäure), wodurch 15,4 mg (19 %)
Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,51 (d, 2H), 7,42 (m, 3H), 7,19
(m, 3H), 4,53 (s, 3H), 4,26 (t, 1H), 3,82 (q, 1H), 3,60 (m, 1H),
3,35 (dd, 1H), 3,23 (m, 3H), 3,05 (s, 3H), 2,9 (m), 2,81 (s, 3H),
1,56 (m, 4H), 1,25 (m), 0,88 (m), 0,58 (d, 3H); MS m/z 563,3 (M+H).
-
BEISPIEL
69 (3R,6S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-methylaminocarbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)-benzyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren B (siehe Beispiel 68, Schema 7) wurde unter
Verwendung von 500 mg Harz (0,15 mmol) und Fmoc-L-Ala-OH gefolgt,
wodurch 7,3 mg (9,0 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,49
(d, 2H), 7,40 (m, 3H), 7,19 (m, 3H), 4,54 (s, 3H), 4,30 (t, 1H), 3,
82 (q, 1H), 3,60 (m, 1H), 3,35 (dd, 1H), 3,28 (m, 3H), 3,10 (s,
3H), 2,9 (m), 2,82 (s, 3H), 1,58 (m), 1,33 (m), 1,22 (m), 0,92 (m),
0,86 (m); MS m/z 563, 2 (M+H).
-
Synthese
von Diketopiperazinverbindungen - Ansatz über reduktive Aminierung (Schema
8) BEISPIEL
70 (3S,6S)-1-N-(trans-Oct-2-enyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-ethyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin.
-
Allgemeines Verfahren
-
TentaGel-S-OH-Harz
(Rapp, 500 mg, 0,15 mmol) wurde in einem kleinen Schüttelbehälter mit
einer Lösung
aus 140 mg (0,43 mmol) Fmoc-L-2-Aminobuttersäure, 130 mg (0,65 mmol) 2,6-Dichlorbenzoylchlorid und
80 μl (1,0
mmol) Pyridin in 2 ml DMA 16 Stunden lang bei Raumtemperatur geschüttelt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol (3X)
und Dichlormethan gewaschen (3X) und im Vakuum getrocknet. Eine
10-ml-Lösung aus
20 % Piperidin in N,N-Dimethylformamid wurde in den Schüttelbehälter hinzugefügt. Die
Mischung wurde 1,5 Stunden lang geschüttelt und mit N,N-Dimethylformamid
(3X), Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Das Testen
eines Aliquots des Harzes mit Bromphenolblau ergab ein negatives
Ergebnis. Das Harz wurde mit trans-2-Octenal (0,37 ml, 2,55 mmol) in 5 ml
Toluol bei Raumtemperatur eine Stunde lang behandelt. Die Lösung wurde
abgelassen und mit Dichlormethan (3X) gewaschen. Das Harz wurde
mit einer Lösung
aus Natriumcyanoborhydrid (0,16 g, 2,55 mmol) in Methanol (5 ml),
die Essigsäure
enthielt (0,05 ml), bei Raumtemperatur 18 Stunden lang behandelt.
Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit 15 Kaliumcarbonat (1X),
Wasser (1X), Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein
Aliquot des Harzes wurde mit Chloranil/Acetaldehyd positiv getestet.
Das Harz wurde dann mit 180 mg (0,45 mmol) Boc-N-Methyl-L-4-iodphenylalanin,
170 mg (0,45 mmol) HATU, 705 μl
(4,05 mmol) N,N-Diisopropylethylamin in 3 ml N,N-Dimethylformamid bei Raumtemperatur
16 Stunden lang umgesetzt. Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol (3X)
und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde mit
Chloranil/Acetaldehyd negativ getestet. Das Harz wurde mit 130 mg
(0,60 mmol) 3,4,5-Trimethoxybenzolboronsäure, 35 mg (0,03 mmol) Pd (PPh3)4, 104 mg (0,75
mmol) Kaliumcarbonat und 5 ml N,N-Dimethylformamid bei 65 °C 16 Stunden
lang behandelt. Die Mischung wurde auf Raumtemperatur gekühlt, die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Wasser
(3X), Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Das Harz wurde
mit einer 20%-igen Lösung
aus Trifluoressigsäure
in Dichlormethan bei Raumtemperatur eine Stunde lang behandelt, trockengelegt
und mit Dichlormethan (1X), N,N-Dimethylformamid (3X) und Dichlormethan
(3X) gewaschen. Abschließend
wurde das Harz mit einer 10-ml-Lösung
aus 20 % Triethylamin in Dichlormethan bei Raumtemperatur 3 Tage
lang geschüttelt.
Der Überstand
wurde gesammelt und das Harz wurde weiter zwei Mal mit 10 ml Dichlormethan
gewaschen. Das Lösemittel
der vereinigten Waschlösungen
wurde im Vakuum entfernt und der resultierende Rückstand wurde mittels HPLC gereinigt
(10–90
% Acetonitril in Wasser), wodurch 3,2 mg (4 %) Titelverbindung erhalten
wurden: 1H-NMR (CDCl3)
7,55 (d, 2H), 7,22 (d, 2H), 6,69 (s, 1H), 5,67 (m, 1H), 5,39 (m,
1H), 4,59 (dd, 1H), 4,20 (t, 1H), 3,90 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,79
(m, 1H), 3,05–3,40
(m, 4H), 2,98 (s, 3H), 2,01 (q, 2H), 1,10–1,60 (9H), 0,95 (m, 5H); MS
(m/z) 523,9 (M+H).
-
BEISPIEL
71 (3S)-1-N-(trans-Oct-2-enyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 70, Schema 8) wurde unter
Verwendung von 200 mg (0,06 mmol) Harz und Fmoc-Gly-OH gefolgt,
wodurch 0,9 mg (3 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 495,3 (M+H).
-
BEISPIEL
72 (3S)-1-N-(trans-Non-2-enyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 70, Schema 8) wurde unter
Verwendung von 200 mg (0,06 mmol) Harz, Fmoc-Gly-OH und trans-2-Nonenal gefolgt,
wodurch 1,2 mg (4 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 509,3
(M+H).
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BEISPIEL
73 (3S)-1-N-(trans,trans-Nona-2,4-dinenyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 70, Schema 8) wurde unter
Verwendung 200 mg (0,06 mmol) Harz, Fmoc-Gly-OH und trans,trans-2,4-Nonadienal gefolgt,
wodurch 1,1 mg (4 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 507,3
(M+H).
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BEISPIEL
74 (3S)-1-N-(trans,cis-Nona-2,6-dinenyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 70, Schema 8) wurde unter
Verwendung von 200 mg (0,06 mmol) Harz, Fmoc-Gly-OH und trans,cis-2,6-Nonadienal
gefolgt, wodurch 0,8 mg (3 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS:
m/z 507,3 (M+H).
-
BEISPIEL
75 (3S)-1-N-(trans-Oct-2-inyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
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Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 70, Schema 8) wurde unter
Verwendung von 200 mg (0,06 mmol) Harz, Fmoc-Gly-OH und 2-Octinal gefolgt, wodurch
0,5 mg (2 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 493,3 (M+H).
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BEISPIEL
76 (3S,6S)-1-N-(trans-Hex-2-enyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 70, Schema 8) wurde unter
Verwendung von 200 mg (0,06 mmol) Harz, Fmoc-L-Ala-OH und 2-Hexenal gefolgt, wodurch
7,0 mg (10 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) δ 7,50
(d, 2H), 7,16 (d, 2H), 6,70 (s, 2H), 5,60 (m, 1H), 5,30 (m, 1H),
4,42 (dd, 1H), 4,32 (t, 1H), 3,93 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,37 (m,
3H), 3,03 (s, 3H), 2,00 (q, 2H), 1,39 (q, 2H), 0,85 (t, 3H), 0,58
(d, 3H); MS: m/z 481,3 (M+H).
-
BEISPIEL
77 (3S,6S)-1-N-(trans,trans-Hexa-2,4-dienyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 70, Schema 8) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz, Fmoc-L-Ala-OH und trans,trans-2,4-Hexadienal
gefolgt, wodurch 17,4 mg (24 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) δ 7,50 (d,
2H), 7,17 (d, 2H), 6,70 (s, 2H), 6,07 (m, 2H), 5,70 (m, 1H), 5,38 (m,
1H), 4,44 (dd, 1H), 4,30 (t, 1H), 3,90 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,40
(m, 2H), 3,20 (dd, 1H), 3,03 (s, 3H), 1,73 (d, 3H), 0,58 (d, 3H);
MS: m/z 479,8 (M+H).
-
BEISPIEL
78 (3S,6S)-1-N-(trans-Oct-2-enyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 70, Schema 8) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und Fmoc-L-Ala-OH gefolgt,
wodurch 7,6 mg (11 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 509,3
(M+H).
-
BEISPIEL
79 (3S,6S)-1-N-(trans-Non-2-enyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 70, Schema 8) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz, Fmoc-L-Ala-OH und trans-Nonenal gefolgt,
wodurch 12,6 mg (16 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,50
(d, 2H), 7,17 (d, 2H), 6,70 (s, 2H), 5,62 (m, 1H), 5,30 (m, 1H),
4,44 (dd, 1H), 4,30 (t, 1H), 3,90 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,40 (m,
2H), 3,20 (dd, 1H), 3,03 (s, 3H), 2,00 (q, 2H), 1,30 (m, 8H), 0,84 (t,
3H), 0,59 (d, 3H); MS: m/z 523,8 (M+H).
-
BEISPIEL
80 (3S,6S)-1-N-(trans,trans-Nona-2,4-dienyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 70, Schema 8) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz, Fmoc-L-Ala-OH und trans,trans-2,4-Nonadienal
gefolgt, wodurch 13 mg (17 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,50
(d, 2H), 7,17 (d, 2H), 6,70 (s, 2H), 6,10 (m, 1H), 5,89 (m, 1H),
5,70 (m, 1H), 5,38 (m, 1H), 4,50 (dd, 1H), 4,30 (t, 1H), 3,90 (s,
6H), 3,88 (s, 3H), 3,40 (m, 2H), 3,20 (dd, 1H), 3,03 (s, 3H), 2,04
(q, 2H), 1,30 (m, 6H), 0,88 (t, 3H), 0,59 (d, 3H); MS: m/z 521,7
(M+H).
-
BEISPIEL
81 (3S,6S)-1-N-(Oct-2-inyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 70, Schema 8) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz, Fmoc-L-Ala-OH und 2-Octinal gefolgt, wodurch
3,5 mg (5 %) Produkt erhalten wurden. MS: m/z 507,7 (M+H).
-
BEISPIEL
82 (3S,6S)-1-N-(trans-Oct-2-enyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-propyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 70, Schema 8) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und Fmoc-L-Norvalin gefolgt,
wodurch 2,9 mg (3,6 %) Titelverbindung erhalten wurden. 1H-NMR (CDCl3) 7,50
(d, 2H), 7,21 (d, 2H), 7,00 (s, 2H), 5,67 (m, 1H), 5,20 (m, 1H), 4,50
(dd, 1H), 4,20 (t, 1H), 3,90 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,86 (dd, 1H),
3,05–3,40
(m, 5H), 2,98 (s, 3H), 2,01 (q, 2H), 1,20–1,45 (8H), 0,95 (m, 3H), 0,85
(t, 3H); MS (m/z) 538,5 (M+H)
-
BEISPIEL
83 (3S,6S)-1-N-(trans-Oct-2-enyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-butyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 70, Schema 8) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und Fmoc-L-Norleucin gefolgt,
wodurch 1,5 mg (1,8 %) Titelverbindung erhalten wurden. 1H-NMR (CDCl3) 7,50
(d, 2H), 7,20 (d, 2H), 7,01 (s, 2H), 5,67 (m, 1H), 5,20 (m, 1H),
4,50 (dd, 1H), 4,20 (t, 1H), 3,90 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,86 (dd,
1H), 3,05–3,50
(m, 4H), 2,98 (s, 3H), 2,01 (q, 2H), 1,95 (m, 3H), 1,20–1,45 (9H), 0,95
(t, 3H), 0,85 (t, 3H); MS (m/z) 551,5 (M+H).
-
BEISPIEL
84 (3S,6S)-1-N-(trans-Oct-2-enyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-hydroxymethyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 70, Schema 8) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und Fmoc-L-Ser(O-tBu)-OH gefolgt, wodurch 0,4 mg (1 %) Titelverbindung
erhalten wurden. MS (m/z) 525,1 (M+H).
-
BEISPIEL
85 (3S,6S)-1-N-(trans-Oct-2-enyl)-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-isobutyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 70, Schema 8) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und Fmoc-L-Norvalin gefolgt,
wodurch 2,9 mg (3,6 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,47
(d, 2H), 7,19 (d, 2H), 6,72 (s, 2H), 5,60 (m, 1H), 5,33 (m, 1H),
4,57 (dd, 1H), 4,19 (t, 1H), 3,90 (s, 6H), 3,88 (s, 3H), 3,73 (dd,
1H), 3,40–3,18
(m, 3H), 2,96 (s, 3H), 2,00 (q, 2H), 1,74 (m, 1H), 1,63–1,20 (m,
5H), 0,89–0,80
(m, 9H), 0,67 (d, 3H); MS (m/z) 551,4 (M+H).
-
BEISPIEL
86 (3S,6S)-1-N-octyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin.
(Lösungsverfahren,
Schema 9)
-
Zu
einer Mischung aus L-Ala-OMe-HCl (5 g, 36 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin
(12 ml, 72 mmol) in Tetrahydrofuran (100 ml) wurde bei Raumtemperatur
1-Iodoctan (7 ml, 43 mmol) hinzugefügt und die Mischung wurde dann
24 Stunden lang zum Rückfluß erhitzt.
Die Mischung wurde auf Raumtemperatur gekühlt und der Niederschlag (N,N-Diisopropylethylamin-HCl-Salz)
wurde abfiltriert. Das Filtrat wurde unter vermindertem Druck konzentriert
und der Rückstand
wurde in Wasser (100 ml) gelöst.
Die wässrige
Lösung
wurde mit Ethylacetat (100 ml × 3)
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden über Natriumsulfat
getrocknet und konzentriert. Chromatographie an Kieselgel (5–10 % Ethylacetat
/ Hexan) ergab 3,1 g (40 %) N-Octyl-L-Ala-OMe als farbloses, klebriges Öl.
-
Zu
einer Lösung
aus N-Octyl-L-Ala-OMe (1,2 g, 5,6 mmol) und Boc-N-Me-4-iod-L-Phe-OH
(2,4 g, 6 mmol) in Dichlormethan (20 ml) wurden bei 0 °C unter N2 PyBrOP (2,8 g, 6 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin
(1,9 ml, 11,2 mmol) hinzugefügt.
Die Mischung wurde bei Raumtemperatur 18 Stunden lang gerührt. Die Mischung
wurde konzentriert und der Rückstand
wurde in Ethylacetat aufgenommen, mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet (Natriumsulfat) und konzentriert. Chromatographie an
Kieselgel (80–90
% Ethylacetat /Hexan) ergab 3,0 g (90 %) des Dipeptids Boc-N-Me-L-4-iodPhe-N-octyl-L-Ala-OMe
als weißen Schaum.
-
Das
Dipeptid (1,0 g, 1,7 mmol) wurde mit 50 % Trifluoressigsäure / Dichlormethan
(20 ml) bei Raumtemperatur 5 Stunden lang behandelt. Das Lösemittel
wurde im Vakuum entfernt und der resultierende Rückstand wurde mit 10 Triethylamin
/ Dichlormethan (20 ml) bei Raumtemperatur 18 Stunden lang behandelt.
Das Lösemittel
wurde abgedampft und der Rückstand
wurde zwischen Wasser (50 ml) und Ethylacetat (60 ml) verteilt.
Die organische Phase wurde abgetrennt und die wässrige Phase wurde wieder mit
Ethylacetat (60 ml × 2)
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden über Natriumsulfat
getrocknet und konzentriert. Chromatographie an Kieselgel (10–50 % Ethylacetat
/Hexan) ergab 0,70 g (88 %) des Iodbenzyldiketopiperazin-Zwischenprodukts
als weißen
Schaum.
-
Zu
einer Lösung
des Iodbenzyldiketopiperazin-Zwischenprodukts
(0,70 g, 1,49 mmol) in entgastem 4:1 1,2-Dimethoxyethan / Ethanol
(20 ml) wurden 3,4,5-Trimethoxyphenylboronsäure (0,95 g, 4,47 mmol), Cäsiumfluorid
(0,45 g, 2,98 mmol), Triphenylarsin (0,18 g, 0, 60 mmol) und Pd2 (dba)3 (140 mg,
0,15 mmol) hinzugegeben. Die Mischung wurde bei Raumtemperatur 15
Minuten lang bewegt und dann in einem Mikrowellenofen bei 50 W 2
Stunden lang behandelt. Der Reaktionsbehälter wurde während der
Mikrowellenbehandlung mehrmals geschüttelt. Die Reaktionsmischung
wurde filtriert und das Filtrat konzentriert. Der Rückstand wurde
zwischen Ethylacetat (50 ml) und Wasser (40 ml) verteilt. Die organische
Phase wurde abgetrennt, mit gesättigter
wässriger
Natriumhydrogencarbonatlösung
und Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet (Natriumsulfat) und konzentriert. Chromatographie
an Kieselgel (10–50
% Ethylacetat /Hexan) erbrachte 624 mg (82 %) Titelverbindung als
weißen
Feststoff: 1H-NMR (CDCl3)
7,47 (d, J=8,3, 2H), 7,14 (d, J=8,3, 2H), 6,97 (s, 2H), 4,20 (t,
J=4,4, 1H), 3,89 (s, 3H), 3,86 (s, 3H), 3,75 (q, J=7,0, 1H), 3,56
(m, 1H), 3,34 (dd, J=4,2, 13,8, 1H), 3,16 (dd, J=42, 13,8, 1H),
3,02 (s, 3H), 2,85 (m, 1H), 1,57 (m, 1H), 1,41 (m, 1H), 1,23 (m,
10H), 0,84 (t, J=6,6, 3H), 0,57 (d, J=7,0, 3H): 13C-NMR
(CDCl3) 187,4; 183,0; 167,0; 164,0; 153,4;
140,4; 136,3; 134,3; 131,4; 131,0; 129,8; 129,4; 128,2; 126,3; 105,3;
104,0; 102,7; 64,0; 62,9; 57,3; 56,1; 55,2; 45,4; 44,7; 44,3; 36,8;
32,2; 31,6; 31,2; 30,2; 29,0; 26,8; 22,5; 19,7; 18,1; 16,8 14,1.
MS m/z 511,3 (M+H).
-
BEISPIEL
87 (3S,6S)-1-N-Octyl-3-(4-(3,5-dimethoxy-4-hydroxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Eine
Lösung
aus 25 mg (0,049 mmol) des Produkts aus Beispiel 86 in 2 ml Dichlormethan
wurde mit 21 μl
(0,147 mmol) Trimethylsilyliodid behandelt und bei 0 °C unter Argon-Atmosphäre 30 Minuten
lang gerührt.
Die Reaktion wurde mit einer 1:1-Lösung aus Aceton/ Wasser und
10 mg BaCO3 gequencht und mit Dichlormethan
extrahiert.
-
Die
vereinigten organischen Phasen wurden mit einer 10%-igen Natriumthiosulfatlösung gewaschen und
mit Magnesiumsulfat getrocknet. Das Lösemittel wurde unter vermindertem
Druck entfernt und der Rückstand
von 8 mg wurde mittels HPLC (10–90
% Acetonitril / Wasser mit 0,05 Trifluoressigsäure) gereinigt, wodurch 4,0
mg (16 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CD3OD) 7,53 (d, 2H), 7,14 (d, 2H), 6,81
(s, 2H), 4,32 (t, 1H), 3,89 (s, 6H), 3,81 (q, 1H), 3,44–3,37 (m,
2H), 3,23–3,00
(m, 2H), 3,09 (s, 3H), 1,63 (m, 1H), 1,42 (m, 1H), 1,31 (m, 10H),
0,89 (t, 3H), 0,50 (d, 3H); MS m/z 497,6 (M+H).
-
Festphasen-Synthese
von Diketopiperazinverbindungen (Schema 10) BEISPIEL
88 (6S)-1-N-(4-(3,4,5-Trimethoxyphenyl)benzyl)-3-octyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Allgemeines Verfahren
-
TentaGel-S-OH-Harz
(Rapp, 500 mg, 0,15 mmol) wurde in einem kleinen Schüttelbehälter mit
einer Lösung
aus 0,143 g (0,46 mmol) Fmoc-L-Ala-OH·H2O,
0,19 ml (0,14 mmol) 2,6-Dichlorbenzoylchlorid
und 0,18 ml (2,3 mmol) Pyridin in 8 ml Dimethylacetamid (DMA) bei
Raumtemperatur 16 Stunden lang behandelt. Die Lösung wurde abgegossen und das
Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol (3X) und Dichlormethan
(3X) gewaschen und im Vakuum getrocknet, wobei die auf Fmoc-Bestimmung
mittels UV basierende geschätzte
Ausbeute > 85 % war.
Eine Lösung
aus 20 % Piperidin in N,N-Dimethylformamid (8 ml) wurde hinzugefügt. Die
Mischung wurde 30 Minuten lang geschüttelt und mit N,N-Dimethylformamid
(3X), Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Das Testen
des Harzes mit Bromphenolblau ergab ein negatives Ergebnis.
-
Das
Harz wurde mit einer Lösung
aus 122 mg (0,45 mmol) 4-(3,4,5-Trimethoxyphenyl)benzylaldehyd (hergestellt
aus 4-Brombenzaldehyd und 3,4,5-Trimethoxyboronsäure über Suzuki-Kupplung) in 5 ml
wasserfreiem Toluol 2 Stunden lang behandelt. Die Lösung wurde
abgelassen und das Harz mit wasserfreiem Toluol (1 X) und Dichlormethan
(3X) gewaschen. Dieses Harz wurde mit einer Lösung aus 0,24 g (3,8 mmol)
Natriumcyanoborhydrid und 0,2 ml Essigsäure in 8 ml Methanol bei Raumtemperatur
16 Stunden lang behandelt. Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit einer 15%-igen Kaliumcarbonatlösung (1X),
Wasser (3X), Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Der
Test des Harzes mit Bromphenolblau ergab ein positives Ergebnis.
-
Das
Harz wurde in ein kleines Bombenrohr überführt und dann mit einer Lösung aus
0,38 g (1,5 mmol) 2-Bromdecansäure, 0,523
ml (3 mmol) N,N-Diisopropylethylamin und 0,7 g (1,5 mmol) PyBrOB
in 5 ml wasserfreiem Tetrahydrofuran bei 50 °C 48 Stunden lang behandelt.
Der Bromphenolblau-Test bestätigte,
dass die Acylierung vollständig
war. Das Harz wurde abfiltriert und mit N,N-Dimethylformamid (2X) und Dichlormethan (2X)
gewaschen.
-
Das
Harz wurde mit einer Lösung
aus 2 ml Dimethylsulfoxid und Methylamin in Tetrahydrofuran (2 ml einer
2M Lösung)
bei 70 °C
48 Stunden lang behandelt. Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit Dichlormethan (3X) gewaschen,
das Elutionsmittel wurde konzentriert und der resultierende Rückstand
wurde mittels HPLC (10–90
% Acetonitril in Wasser mit 0,05 % Trifluoressigsäure) gereinigt,
wodurch die Titelverbindung (1,2 mg, 1,6 %) erhalten wurde: 1H-NMR (CDCl3) 7,49
(d, 2H), 7,32 (d, 2H), 6,74 (s, 2H), 5,31 (d, 1H), 4,03 (d, 1H),
3,97 (d, 2H), 3,92 (s, 6H), 3,89 (s, 3H), 2,97 (s, 3 H), 1,70–1,90 (m,
2H), 1,53 (d, 3H), 1,28–1,39 (m,
12H), 0,88 (t, 3H); MS m/z 511,2 (M+H).
-
BEISPIEL
89 (6R)-1-N-(4-(3,4,5-Trimethoxyphenyl)benzyl)-3-octyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 88, Schema 10) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und Fmoc-D-Ala-OH gefolgt,
wodurch die Titelverbindung (1,7 mg, 2,2 %) erhalten wurde: 1H-NMR (CDCl3) 7,49
(d, 2H), 7,31 (d, 2H), 6,73 (s, 2H), 5,31 (d, 1H), 4,02 (d, 1H),
3,97 (d, 2H), 3,92 (s, 6H), 3,89 (s, 3H), 2,97 (s, 3H), 1,98 (m,
1H), 1,85 (m, 1H), 1,53 (d, 3H), 1,28–1,39 (m, 12H), 0,88 (t, 3H);
MS m/z 511,2 (M+H).
-
BEISPIEL
90 1-N-(4-(3,4,5-Trimethoxyphenyl)benzyl)-3-octyl-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 88, Schema 10) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und Fmoc-Gly gefolgt, wodurch
die Titelverbindung (2,0 mg, 2,7 %) erhalten wurde: 1H-NMR (CDCl3) 7,52 (d, 2H), 7,33 (d, 2H), 6,75 (s, 2H),
4,74 (d, 1H), 4,53 (d, 1H), 4,04 (t, 1H), 3,96 (m, 2H), 3,92 (s, 6H),
3,89 (s, 3H), 2,97 (s, 3H), 1,99 (m, 1H), 1,86 (m, 1H), 1,28–1,39 (m,
12H), 0,88 (t, 3H); MS m/z 497,2 (M+H).
-
Festphasen-Synthese
von Diketopiperazinverbindungen (Schema 9) BEISPIEL
91 (3S,6S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-formylphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
N-Octyl-L-Ala-OMe
-
Zu
einer Mischung aus L-Ala-OMe-HCl (5 g, 36 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin
(12 ml, 72 mmol) in Tetrahydrofuran (100 ml) wurde bei Raumtemperatur
1-Iodoctan (7 ml, 43 mmol) hinzugefügt und die Mischung wurde 24
Stunden lang zum Rückfluß erhitzt.
Die Mischung wurde auf Raumtemperatur gekühlt und der Niederschlag (N,N-Diisopropylethylamin-HCl-Salz)
wurde abfiltriert. Das Filtrat wurde im Vakuum konzentriert und
der Rückstand
in Wasser (100 ml) wieder aufgelöst.
Die wässrige
Lösung
wurde mit Ethylacetat (100 ml × 3)
extrahiert. Die vereinigten organischen Extrakte wurden getrocknet
(Natriumsulfat) und konzentriert. Chromatographie an Kieselgel (5–10 % Ethylacetat
/Hexan) erbrachte 3,1 g (40 %) N-Octyl-L-Ala-OMe als farbloses Öl.
-
Boc-N-Me-L-4-iod-Phe-N-octyl-Ala-OMe
-
Zu
einer Lösung
aus N-Octyl-L-AlaOMe (1,2 g, 5,6 mmol) und Boc-N-Me-L-4-iod-Phe-OH (2,4 g, 6 mmol)
in Dichlormethan (20 ml) wurden unter bei 0°C N2 PyBrOP
(2,8 g, 6 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin
(1,9 ml, 11,2 mmol) hinzugegeben und es wurde bei Raumtemperatur
18 Stunden lang gerührt.
Die Mischung wurde konzentriert und der Rückstand wurde in Ethylacetat
aufgenommen, mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und konzentriert. Chromatographie an Kieselgel erbrachte 3,0
g (90 %) Boc-N-Me-L-4-iodPhe-N-octyl-Ala-OMe als Öl.
-
(35,65)-1-N-Octyl-3-(4-iodbenzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Boc-N-Me-L-4-iodPhe-N-octyl-Ala-OMe (1,0 g, 1,7 mmol)
wurde mit 50 % Trifluoressigsäure
/ Dichlormethan (20 ml) bei Raumtemperatur 5 Stunden lang behandelt.
Das Lösemittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand wurde mit 10 % Triethylamin
/ Dichlormethan (20 ml) bei Raumtemperatur 18 Stunden lang behandelt.
Das Lösemittel
wurde abgedampft und der Rückstand
zwischen Wasser und Ethylacetat verteilt. Die organische Phase wurde
abgetrennt und die wässrige
Phase wurde mit weiterem Ethylacetat (100 ml × 3) extrahiert. Die vereinigten
organischen Extrakte wurden getrocknet (Natriumsulfat) und konzentriert.
Chromatographie an Kieselgel ergab 0,7 g (88 %) Titelverbindung.
-
(3S,6S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-formylphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Zu
einer Lösung
aus (3S,6S)-1-N-octyl-3-(4-iodbenzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin (100
mg, 0,21 mmol) in entgastem 4:1 1,2-Dimethoxyethan / Ethanol (10
ml) wurden 3-Formylphenylboronsäure
(96 mg, 0,64 mmol), Cäsiumfluorid
(65 mg, 0,43 mmol), Triphenylarsin (26 mg, 0,085 mmol) und Pd2(dba)3 (20 mg, 0,022
mmol) hinzugefügt.
Die Mischung wurde bei Raumtemperatur 10 Minuten lang bewegt und
dann in einem Mikrowellenofen bei 50 W 3 Stunden lang behandelt.
Die Mischung wurde während
der Mikrowellenbehandlung mehrmals geschüttelt. Die Reaktionsmischung
wurde filtriert und das Filtrat wurde konzentriert. Der Rückstand
wurde in gesättigter
Na2CO3_ Lösung wieder
aufgelöst
und dreimal mit Ethylacetat (10 ml × 3) extrahiert. Die vereinigten
organischen Phasen wurden mit gesättigtem Na2CO3 (4 ml × 3)
und Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet und konzentriert, wodurch ein gelbes Öl erhalten wurde. Chromatographie
an Kieselgel (0,5 % Methanol / Dichlormethan) ergab 87 mg (91,1
%) Titelverbindung: 1H-NMR (CDCl3) 10,05 (s, 1H), 8,05 (s, 1H), 7,8 (dd,
2H), 7,58 (m, 3H), 7,2 (d, 2H), 4,22 (t, 1H), 3,8 (q, 1H), 3,58
(m, 1H), 3,39 (dd, 1H), 3,19 (dd, 1H), 3,02 (s, 3H), 2,85 (m, 1H),
1,8–1,2
(m, 12H), 0,9 (t, 3H), 0,55 (d, 3H); MS m/z 449,2 (M+1).
-
BEISPIEL
92 (3S,6S)-1-N-Hexyl-3-(4-(3-formylphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Es
wurde das allgemeine Verfahren für
Beispiel 91 verwendet, außer
dass im ersten Schritt 1-Iodoctan durch 1-Iodhexan ersetzt wurde. Erhalten wurden
40 mg (84,2 %) Titelverbindung: 1H-NMR (CDCl3) 10,04 (s, 1H), 8,03 (s, 1H), 8,0 (dd,
2H), 7,63–7,5
(m, 3H), 7,2 (d, 2H), 4,22 (t, 1H), 3,75 (q, 1H), 3,61 (m, 1H),
3,4 (dd, 1H), 3,2 (dd, 1H), 3,04 (s, 3H), 2,93 (m, 1H), 1,8–1,2 (m,
8H), 0,9 (t, 3H), 0,55 (d, 3H); MS m/z 421,1 (M+H).
-
BEISPIEL
93 (3S,6S)-1-N-Hexyl-3-(4-(3-(N-butyl)aminomethyl)phenyl)-benzyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Das
Aldehyd-Produkt aus Beispiel 92 (40 mg, 0,095 mmol) wurde mit Butylamin
(13,9 mg, 0,19 mmol) in 2 ml Methanol bei Raumtemperatur eine Stunde
lang gerührt,
um das Imin zu bilden. Dann wurde Natriumborhydrid (7 mg, 0,19 mmol)
vorsichtig zu obiger Reaktionsmischung hinzugegeben und die resultierende
Mischung wurde 4 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt (TLC
zeigte die vollständige
Umsetzung an). Die Reaktion wurde dann mittels Zugabe von 1N Natriumhydroxid
gequencht und die Mischung wurde konzentriert. Reinigung mittels
HPLC ergab 23 mg (50,6 %) des gewünschten Amin-Produkts: 1H-NMR (CDCl3) 7,6–7,1 (m,
8H), 6,00 (br. S, 1H), 4,22 (t, 1H), 4,00 (s, 2H), 3,80 (q, 1H),
3,62 (m, 1H), 3,3 (dd, 1H), 3,15 (dd, 1H), 3,0 (s, 3H), 2,85 (m,
3H), 1,6–1,1
(m, 12H), 1,00–0,8
(m, 6H), 0,6 (d, 3H); MS m/z 478,3 (M+H).
-
BEISPIEL
94 (3S,6S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-butyl)aminomethyl)phenyl)-benzyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren zur Herstellung des Produkts aus Beispiel
93 wurde unter Verwendung des Aldehyd-Produkts aus Beispiel 91 (als Vorstufe)
und Butylamin gefolgt, wodurch 45 mg (99,7 %) des gewünschten
Amin-Produkts erhalten
wurden: 1H-NMR (CDCl3)
7,8–7,1
(m, 8H), 4,26 (t, 1H), 4,06 (s, 2H), 3,78 (q, 1H), 3,69 (m, 1H),
3,25 (dd, 1H), 3,19–3,15
(m, 3H), 3,02 (s, 3H), 2,85 (m, 1H), 1,7–1,1 (m 16H), 0,9 (m, 6H),
0,55 (d, 3H); MS m/z 506,2 (M+H).
-
BEISPIEL
95 (3S,6S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-2-methoxyethyl)-aminomethyl)phenyl)-benzyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
Herstellungsverfahren aus Beispiel 93 wurde unter Verwendung des
Aldehyd-Produkts aus Beispiel 91 (als Vorstufe) und Methoxyethylamin
gefolgt, was 40 mg (88,4 %) Titelverbindung erbrachte: 1H-NMR (CDCl3) 7,4–7,22
(m, 6H), 7,15 (d, 2H), 4,35 (br. S, 1H), 4,3 (t, 1H), 4,18 (s, 2H),
3,82 (q, 1H), 3,77 (m, 1H), 3,63 (t, 2H), 3,38 (dd, 1H), 3,3 (s,
3H), 3,22 (dd, 1H), 3,19 (t, 2H), 3,08 (s, 3H), 3,85 (m, 1H), 1,65–1,16 (m, 12H),
0,85 (t, 3H), 0,60 (d, 3H); MS m/z 508,2 (M+H).
-
BEISPIEL
96 (3S,6S)-1-N-Hexyl-3-(4-(3-(N-methylaminocarbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)-benzyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin.
-
Zu
einer Lösung
des Produkts aus Beispiel 93 (10 mg, 0,021 mmol) in 0,5 ml Dichlormethan
wurde bei 0 °C
Methylisocyanat (11,9 mg, 0,209 mmol, auf 0 °C vorgekühlt) hinzugefügt. Die
Reaktionsmischung wurde bei 0 °C
bis Raumtemperatur eine Stunde lang gerührt und TLC (2 % Me thanol /
Dichlormethan) zeigte kein verbliebenes Ausgangsmaterial. Die Mischung
wurde konzentriert und das Rohprodukt wurde mittels HPLC gereinigt,
wodurch 5,0 mg (45 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,55 (d, 2H), 7,5–7,2 (m, 4H),
7,15 (d, 2H), 4,85 (br s, 1H), 4,52 (s, 2H), 4,28 (t, 1H), 3,85
(q, 1H), 3,6 (m, 1H), 3,38 (dd, 1H), 3,3 (t, 2H), 3,2 (dd, 1H),
3,05 (s, 3H), 2,89 (m, 1H), 2,8 (s, 3H), 1,7–1,2 (m, 12H), 1,0–0,8 (m,
6H), 0,6 (d, 3H); MS m/z 535, 1 (M+H).
-
BEISPIEL
97 (3S,6S)-1-N-Hexyl-3-(4-(3-(N-acetyl-N-butyl)-aminomethyl)phenyl)-benzyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Das
Produkt aus Beispiel 93 (10 mg, 0,021 mmol) wurde mit Essigsäureanhydrid
(21 mg, 0,21 mmol) und DMAP (10 mg, 0,079 mmol) in 0,5 ml Dichlormethan
bei Raumtemperatur eine Stunde lang behandelt und TLC zeigte kein
verbliebenes Ausgangsmaterial. Die Mischung wurde konzentriert und
das Rohprodukt mittels HPLC gereinigt, wodurch 9,7 mg (89 %) Titelverbindung
erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3)
7,6–7,05
(m, 8H), 4,65, 4,6 (s, 2H), 4,25 (t, 1H), 3,81 (q, 1H), 3,6 (m,
1H), 3,4 (dd, 1H), 3,3–3,1
(m, 3 H), 3,02 (s, 3H), 2,85 (m, 1H), 2,21, 2,15 (s, 3H), 1,6–1,2 (m,
12H), 1,0–0,8
(m, 6H), 0,58 (d, 3H); MS m/z 520,2 (M+H).
-
BEISPIEL
98 (3S,6S)-1-N-Hexyl-3-(4-(3-(N-methoxycarbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Das
Produkt aus Beispiel 93 (10 mg, 0,021 mmol) wurde mit Methylchlorformiat
(19,8 mg, 0,21 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin
(10 mg, 0,084 mmol) in 0,5 ml Dichlormethan bei Raumtemperatur eine
Stunde lang behandelt und TLC zeigte kein verbliebenes Ausgangsmaterial.
Die Mischung wurde konzentriert und der Rückstand mittels HPLC gereinigt,
wodurch 10,3 mg (92 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,55
(d, 2H), 7,45–7,15
(m, 4H), 7,15 (d, 2H), 4,52 (s, 2H), 4,33 (t, 1H), 3,85 (q, 1H),
3,74 (s, 3H), 3,6 (m, 1H), 3,35 (dd, 1H), 3,3-3,2 (m, 2H), 3,18 (dd, 1H), 3,08 (s,
3H), 2,85 (m, 1H), 1,65–1,1
(m, 12H), 1,00–0,9
(m, 6H), 0,55 (d, 3H); MS m/z 536,1 (M+H).
-
BEISPIEL
99 (3S,6S)-1-N-Hexyl-3-(4-(3-(N-aminocarbonyl-N-butyl)-aminomethyl)phenyl)benzyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Das
Produkt aus Beispiel 93 (10 mg, 0,021 mmol) wurde mit Trimethylsilylisocyanat
(24 mg, 0,20 mmol) und DMAP (10 mg, 0,084 mmol) in 0,5 ml Dichlormethan
bei Raumtemperatur eine Stunde lang behandelt und TLC zeigte kein
verbliebenes Ausgangsmaterial. Die Mischung wurde konzentriert und
der Rückstand mittels
HPLC gereinigt, wodurch 10,7 mg (98 %) Titelverbindung erhalten
wurden: 1H-NMR (CDCl3)
7,52 (d, 2H), 7,5–7,2
(m, 4H), 7,18 (d, 2H), 5,98 (br s, 2H), 4,58 (s, 2H), 4,3 (t, 1H),
3,85 (q, 1H), 3,6 (m, 1H), 3,35 (dd, 1H), 3,3 (m, 2H), 3,24 (dd,
1H), 3,1 (s, 3H), 2,85 (m, 1H), 1,75–1,2 (m, 12H), 1,00–0,80 (m,
6H), 0,6 (d, 3H); MS m/z 564,1 (M+H).
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BEISPIEL
100 (3S,
6S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-methoxycarbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Das
Produkt aus Beispiel 94 (10 mg, 0,021 mmol) wurde mit Methylchlorformiat
(18,7 mg, 0,21 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin
(10 mg, 0,42 mmol) in 0,5 ml Dichlormethan bei Raumtemperatur eine
Stunde lang behandelt und TLC zeigte kein verbliebenes Ausgangsmaterial.
Die Mischung wurde konzentriert und der Rückstand mittels HPLC gereinigt,
wodurch 5,2 mg (47 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,55 (d, 2H), 7,49–7,24 (m,
3H), 7,2–7,1
(m, 3H), 4,5 (s, 2H), 4,24 (t, 1H), 3,82 (q, 1H), 3,75 (s, 3H),
3,59 (m, 1H), 3,39 (dd, 1H), 3,25–3,18 (m, 3H), 3,04 (s, 3H),
2,85 (m, 1H), 1,7–1,1
(m, 16H), 0,95–0,8
(m, 6H), 0,55 (d, 3H); MS m/z 564,1 (M+H).
-
BEISPIEL
101 (3S,6S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-acetyl-N-butyl)aminomethyl)-phenyl)-benzyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Das
Produkt aus Beispiel 94 (10 mg, 0,020) wurde mit Essigsäureanhydrid
(20 mg, 0,20 mmol) und DMAP (10 mg, 0,079 mmol) in 0,5 ml Dichlormethan
bei Raumtemperatur eine Stunde lang behandelt und TLC zeigte kein
verbliebenes Ausgangsmaterial. Die Mischung wurde konzentriert und
der Rückstand
mittels HPLC gereinigt, wodurch 8,7 mg (80 %) Titelverbindung erhalten
wurden: 1H-NMR (CDCl3)
7,6–7,38
(m, 5H), 7,24–7,1
(m, 3H), 4,7, 4,6 (s, 2H), 4,3 (t, 1H), 3,82 (q, 1H), 3,6 (m, 1H),
3,42 (dd, 1H), 3,32 (dd, 1H), 3,24 (t, 2H), 3,12 (s, 3H), 2,88 (m,
1H), 2,28, 2,21 (s, 3H), 1,7–1,2
(m, 16H), 1,0–0,8
(m, 6H), 0,6 (d, 3H); MS m/z 548,2 (M+H).
-
BEISPIEL
102 (3S,6S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-methylaminocarbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)-benzyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Das
Produkt aus Beispiel 94 (10 mg, 0,020 mmol) wurde mit Methylisocyanat
(11 mg, 0,20 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin
(10 mg, 0,074 mmol) in 0,5 ml Dichlormethan bei Raumtemperatur eine
Stunde lang behandelt und TLC zeigte kein verbliebenes Ausgangsmaterial.
Die Mischung wurde konzentriert und der Rückstand mittels HPLC gereinigt,
wodurch 6,7 mg (60 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,5 (d, 2H), 7,45–7,2 (m,
4H), 7,19 (d, 2H), 4,53 (s, 2H), 4,26 (t, 1H), 3,83 (q, 1H), 3,6
(m, 1H), 3,38 (dd, 1H), 3,26 (t, 2H), 3,22 (dd, 1H), 3,02 (s, 3H),
2,9 (m, 1H), 2,82 (s, 1H), 1,7–1,1
(m, 16H), 1,00–0,8
(m, 6H), 0,6 (d, 3H); MS m/z 563, 2 (M+H )
-
BEISPIEL
103 (3S,6S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-methylaminocarbonyl-N-(2-methoxyethyl))aminomethyl)phenyl)-benzyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Das
Produkt aus Beispiel 95 (10 mg, 0,020 mmol) wurde mit Methylisocyanat
(11 mg, 0,20 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin
(10 mg, 0,074 mmol) in 0,5 ml Dichlormethan bei Raumtemperatur eine
Stunde lang behandelt und TLC zeigte kein verbliebenes Ausgangsmaterial.
Die Mischung wurde konzentriert und der Rückstand mittels HPLC gereinigt,
wodurch 7,2 mg (64 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,55 (d, 2H), 7,5–7,3 (m,
3H), 7,2–7,1
(m, 3H), 4,61 (s, 2H), 4,32 (t, 1H), 3,85 (q, 1H), 3,58 (m, 1H),
3,45–3,4 (m,
3H), 3,32 (s, 3H), 3,3–3,12
(m, 3H), 3,1 (s, 3H), 3,08–2,9
(m, 3H), 2,8 (s, 3H), 1,64–1,1
(m, 12H), 0,85 (t, 3H), 0,55 (d, 3H); MS m/z 565,1 (M).
-
BEISPIEL
104 (3S,6S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-acetyl-N-(2-methoxyethyl))-aminomethyl)phenyl)benzyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Das
Produkt aus Beispiel 95 (10 mg, 0,020 mmol) wurde mit Essigsäureanhydrid
(20 mg, 0,20 mmol) und DMAP (10 mg, 0,079 mmol) in 0,5 ml Dichlormethan
bei Raumtemperatur eine Stunde lang behandelt und TLC zeigte kein
verbliebenes Ausgangsmaterial. Die Mischung wurde konzentriert und
der Rückstand
mittels HPLC gereinigt, wodurch 7,2 mg (66 %) Titelverbindung erhalten
wurden. NMR und MS bestätigten
die Struktur: 1H- NMR (CDCl3)
7,6–7,1
(m, 8H), 4,72 (s, 2H), 4,25 (t, 1H), 3,82 (q, 1H), 4,7–4,5 (m,
3H), 3,2 (dd, 1H), 3,31, 3,33 (s, 3H), 3,3–3,1 (m, 3H), 3,09 (s, 3H),
2,89–3,8
(m, 1H), 2,24, 2,18 (s, 3H), 1,7-1,1
(m, 12H), 0,85 (t, 3H), 0,6 (d, 3H); MS m/z 550,0 (M+H).
-
BEISPIEL
105 (3S,6S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-methoxycarbonyl-N-(2-methoxyethyl))-aminomethyl)-phenyl)-benzyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Das
Produkt aus Beispiel 95 (10 mg, 0,020 mmol) wurde mit Methylchlorformiat
(19 mg, 0,20 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin
(10 mg, 0,074 mmol) in 0,5 ml Dichlormethan bei Raumtemperatur eine
Stunde lang behandelt und TLC zeigte kein verbliebenes Ausgangsmaterial.
Die Mischung wurde konzentriert und der Rückstand mittels HPLC gereinigt,
wodurch 8,6 mg (77,2 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,6–7,50 (d,
2H), 7,50-7,25 (m,
3H), 7,2–7,00
(m, 3H), 4,82 (s, 2H), 4,25 (m, 1H), 3,81 (q, 1H), 3,72 (s, 3H), 3,61–3,25 (m,
6H), 3,15 (s, 3H), 3,14–3,05
(m, 1H), 3,04 (s, 3H), 3,00–2,80
(m, 1H), 1,7–1,2
(m, 12H), 0,9 (t, 3H), 0,55 (d, 3H); MS m/z 566,0 (M+H).
-
Synthese
von gem-Dimethyl-Diketopiperazinverbindungen (Schema 11) BEISPIEL
106 (3S)-1-N-Octyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-Nmethyl-2,5-dioxo-6,6-dimethyl-1,4-piperazin
-
Boc-N-Methyl-4-iodphenylalanin-AIB-OMe
-
Eine
Lösung
aus 307 mg (2,00 mmol) Methylaminoisobutyrat, 405 mg (1,00 mmol)
Boc-N-Methyl-4-iodphenylalanin, 380 mg (4,00 mmol) HATU und 1,39
ml (8,00 mmol) N,N-Diisopropylethylamin
in 10 ml N,N-Dimethylformamid wurde bei Raumtemperatur 7 Tage lang
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde zwischen 50 ml Ethylacetat und 50 ml
einer gesättigten
wässrigen
Natriumbicarbonatlösung
verteilt. Die organische Phase wurde dann einmal mit 50 ml einer
wässrigen
1N Salzsäurelösung, einmal
mit 50 ml Wasser und einmal mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen.
Die organische Phase wurde mit Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert
und das Lösemittel
wurde unter vermindertem Druck entfernt. Der resultierende Rückstand
wurde mittels Flash-Säulenchromatographie
(2 % Methanol / Dichlormethan) gereinigt, wodurch 340 mg (68 %)
der Aminosäure
erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3)
7,59 (d, 2H), 6,97 (d, 2H), 6,67 (s, 1H), 4,82 (t, 1H), 3,70 (s, 3H),
3,23 (m, 2H), 2,74 (s, 3H), 1,56 (s, 3H), 1,52 (s, 3H), 1,40 (s,
9H); MS m/z 504,7 (M+H), 448,7, 404,9.
-
(3S)-3-(4-Iodbenzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-6,6-dimethyl-1,4-piperazin
-
Eine
Mischung aus 340 mg (0,67 mmol) Boc-N-Methyl-4-iodphenylalanin-AIB-OMe und 25 ml einer 20%-igen
Lösung
aus Trifluoressigsäure
in Dichlormethan wurde 2 Tage lang gerührt und das Lösemittel
wurde unter vermindertem Druck entfernt. Der resultierende Rückstand
wurde mit 1,03 g (6,76 mmol) DBU in 15 ml Toluol versetzt und unter
Rückfluß (Badtemperatur
122 °C)
7 Tage lang unter einigem Verlust an Lösemittel erhitzt. Ein dunkler
Feststoff setzte sich am Boden des Kolbens ab. Die Reaktionsmischung
wurde zwischen 50 ml einer wässrigen
1N Salzsäurelösung und
50 ml Ethylacetat verteilt. Die organische Phase wurde mit einer
gesättigten
wässrigen
Natriumbicarbonatlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und das Lösemittel wurde unter vermindertem
Druck entfernt, wodurch 251 mg (67 %) des Diketopiperazins erhalten
wurden: 1H-NMR (CDCl3)
7,63 (d, J=8,4, 2H), 6,88 (d, J=8,4, 2H), 5,68 (s, 1H), 4,24 (t,
J=4,2, 1H), 3,26 (dd, 1H), 3,11 (dd, 1H), 3,06 (s, 3H), 1,37 (s,
3H), 0,59 (s, 3H); MS m/z 373,0 (M+H).
-
(3S)-1-N-Octyl-3-(4-iodbenzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-6,6-dimethyl-1,4-piperazin
-
Eine
Lösung
aus 50 mg (0,13 mmol) des Diketopiperazins und 130 μl (0,81 mmol)
Iodoctan in 10 ml N,N-Dimethylformamid,
die auf 0 °C
gekühlt
war, wurde unter Argon mit 10 mg (0,40 mmol) 95%-igem Natriumhydrid
behandelt und 16 Stunden lang gerührt, wobei während dieser
Zeit die Temperatur der Reaktion Raumtemperatur erreichte. Ein zweites
Aliquot von sowohl Iodoctan als auch Natriumhydrid wurde hinzugegeben
und die Reaktion wurde unter Argon weitere 16 Stunden lang gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde zwischen 25 ml einer gesättigten wässrigen Ammoniumchloridlösung und
25 ml Ethylacetat verteilt. Die organische Phase wurde über Magnesiumsulfat
getrocknet, filtriert und das Lösemittel
wurde unter vermindertem Druck entfernt. Der resultierende Rückstand
wurde sequentiell mittels Flash-Säulenchromatographie (2 % Methanol
/ Dichlormethan), gefolgt von HPLC (10–90 % Acetonitril / Wasser
mit 0,05 % Trifluoressigsäure)
gereinigt, wodurch 16 mg (25 %) des gewünschten Produkts erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3)7,49
(d, J=8,4, 2H), 6,82 (d, J=8,4, 2H), 4,29 (t, J=3,9, 1H), 3,13 (m,
4H), 3,08 (s, 3H), 1,49 (m, 2H), 1,43 (s, 3H), 1,28 (m, 10H), 0,88
(t, J=6,6, 3H), 0,57 (s, 3H); MS m/z 485,1 (M+H).
-
(3S)-1-N-Octyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-6,6-dimethyl-1,4-piperazin
-
Eine
Lösung
aus 5,0 mg (0,010 mmol) (3S)-1-N-Octyl-3-(4-iodbenzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-6,6-dimethyl-1,4-piperazin, 2,4 mg
(0,011 mmol) 3,4,5-Trimethoxybenzol boronsäure, 1 mg (0,001 mmol) Dipalladiumdibenzylidenaceton
(Pd2(dba)3), 1,3
mg (0,0041 mmol) Triphenylarsin, 3,1 mg (0,02 mmol) Cäsiumfluorid
in 1 ml 1,2-Dimethoxyethan
und 250 μl
Ethanol wurde bei 50W 1,5 Stunden lang mit Mikrowellen bestrahlt
und zwischen 15 ml Ethylacetat und 15 ml Wasser verteilt und die
organische Phase wurde mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen.
Die organische Phase wurde mit Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und
das Lösemittel
wurde unter vermindertem Druck entfernt. Der resultierende Rückstand
wurde mittels HPLC (10–90
% Acetonitril / Wasser mit 0,05 % Trifluoressigsäure) gereinigt, wodurch 2,0
mg (0,38 mmol) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,46 (d, 2H), 7,14 (d, 2H), 6,70
(s, 2H), 4,29 (t, 1H), 3,91 (s, 3H), 3,89 (s, 3H), 3,38 (dd, 1H),
3,15 (m, 3H), 3,12 (s, 3H), 1,53 (m, 2H), 1,41 (s, 3H), 1,27 (m,
10H), 0,87 (t, 3H), 0,52 (s, 3H); MS m/z 525,2 (M+H).
-
BEISPIEL
107 (3S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-methylaminocarbonyl-N-butyl)-aminomethyl)phenyl)-benzyl-4-N-methyl-6,6-dimethyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Eine
Lösung
aus 8,0 mg (0,017 mmol) (3S)-1-N-Octyl-3-(4-iodbenzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-6,6-dimethyl-1,4-piperazin (siehe
Beispiel 106), 2,7 mg (0,018 mmol) 3-Formylbenzolboronsäure, 1,5 mg (0,002 mmol) Pd2(dba)3, 2,0 mg (0,0066
mmol) Triphenylarsin, 5,0 mg (0,033 mmol) Cäsiumfluorid in 1,6 ml 1,2-Dimethoxyethan
und 40 μl
E thanol wurde bei 50W 1,5 Stunden lang mit Mikrowellen bestrahlt
und zwischen 15 ml Ethylacetat und 15 ml Wasser verteilt und die
organische Phase wurde mit einer gesättigten wässrigen Natriumchloridlösung gewaschen.
Die organische Phase wurde mit Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert
und das Lösemittel
wurde unter vermindertem Druck entfernt. Der resultierende Rückstand
wurde mittels HPLC (0–100
% Acetonitril / Wasser) gereinigt, in 2 ml Methanol gelöst und mit
13 μl (0,065
mmol) Butylamin behandelt und unter Argon bei Raumtemperatur 3 Stunden
lang gerührt.
Ein Aliquot von 5 mg (0,01 mmol) Natriumborhydrid wurde hinzugegeben
und die Mischung wurde 20 Minuten lang gerührt. Die Mischung wurde dann
zwischen 5 ml einer 2N wässrigen
Natriumhydroxidlösung
und 5 ml Ether verteilt. Die organische Phase wurde mit einer gesättigten
wässrigen
Natriumchloridlösung
gewaschen, über
Magnesiumsulfat getrocknet, filtriert und das Lösemittel wurde unter vermindertem
Druck entfernt. Der Rückstand
wurde 16 Stunden lang mit 2 ml einer 1:1-Lösung aus Methylisocyanat /
Dichlormethan gerührt
und das Lösemittel
wurde unter vermindertem Druck entfernt. Der Rückstand wurde mittels präparativer
TLC gereinigt, wodurch 0,8 mg (8 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,48
(d, 2H), 7,40 (m, 2H), 7,27 (m, 1H), 7,16 (d, 2H) 4,52 (t, 1H),
3,80 (m, 1H), 3,42 (dd, 1H), 3,26 (m, 3H), 3,12 (s, 3H), 3,00 (m,
1H), 2,80 (s, 3H), 1,60 (m), 1,42 (s, 3H), 1,26 (m), 0,89 (m), 0,51
(s, 3H). MS m/z 577,1 (M+H).
-
Synthese
von Diazepindionverbindungen (Schema 12) BEISPIEL
108 (3S)-1-N-Hexyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-diazepin
-
Allgemeines
Verfahren für
Trimethoxyphenyl-Analoge. Ein Schüttelbehälter wurde mit 500 mg (0,15 mmol)
TentaGel-S-PHB (Advanced Chemtech) beschickt. Eine Lösung aus
147 mg (0,45 mmol) (±)-Fmoc-α-Methyl-β-Ala-OH,
2,0 mg (0,015 mmol) DMAP und 71 μl
(0,45 mmol) DIC in 6 ml N,N-Dimethylformamid
wurde in den Schüttelbehälter hinzugefügt und die
Mischung wurde 16 Stunden lang bei Raumtemperatur geschüttelt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (2X) und
Dichlormethan (3X) gewaschen und im Vakuum getrocknet. Es wurde
eine FMOC-Bestimmung
der Ausbeute mittels UV durchgeführt
und wenn die Ausbeute <90
% war, wurde die Kupplung wiederholt. Wenn die Ausbeute >90 % war, wurde das
Harz mit einer Lösung
aus 20 % Piperidin in N,N-Dimethylformamid 1,5 Stunden lang bei Raumtemperatur
geschüttelt.
Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol
(3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde
mit Bromphenolblau positiv getestet.
-
Das
Harz wurde mit 167 mg (0,75 mmol) 2-Nitrobenzolsulfonylchlorid,
100 μl (0,75
mmol) Collidin und 4,6 ml Dichlormethan behandelt und 3 Stunden
lang bei Raumtemperatur geschüttelt.
Der Schüttelbehälter wurde
trockengelegt und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X),
Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des
Harzes wurde mit Bromphenolblau negativ getestet. Der das Harz enthaltende
Schüttelbehälter wurde
in einem Eis/ Methanolbad auf –15 °C gekühlt und
wurde mit einer Lösung
behandelt, die in einem Eis/ Methanolbad bei –15 °C aus 228 μl (1,8 mmol) 1-Hexanol, 595
mg (2,25 mmol) PPh3 und 357 μl (1,8 mmol)
DIAD in 5,0 ml NMP hergestellt wurde. Der Schüttelbehälter wurde über einem Eis/ Methanolbad
von –15 °C angebracht
und 16 Stunden lang geschüttelt,
wobei die Temperatur der Reaktion während dieses Zeitraums langsam
auf Raumtemperatur anstieg. Die Lösung wurde abgelassen und das
Harz mit NMP (3X), N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol (3X) und
Dichlormethan (3X) gewaschen. Das Harz wurde mit 3 ml N,N-Dimethylformamid,
233 μl (2,25
mmol) Thiophenol und 101 μl
(0,675 mmol) DBU behandelt und bei Raumtemperatur 1,5 Stunden lang
geschüttelt.
Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol
(3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde
mit Chloranil/Acetaldehyd positiv getestet.
-
Der
Behälter
wurde mit 180 mg (0,45 mmol) Boc-N-Methyl-L-4-iodphenylalanin, 170 mg (0,45
mmol) HATU, 705 μl
(4,05 mmol) N,N-Diisopropylethylamin und 3 ml N,N-Dimethylformamid
beschickt und bei Raumtemperatur 16 Stunden lang geschüttelt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol
(3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde
mit Chloranil/Acetaldehyd getestet und es wurde ein negatives Ergebnis
erhalten. Das Harz wurde mit 154 mg (0,73 mmol) 3,4,5-Trimethoxyphenylboronsäure, 6,5
mg (0,0071 mmol) Pd2 (dba)3,
9,3 mg (0,30 mmol) Triphenylarsin, 220 mg (1,44 mmol) Cäsiumfluorid,
4 ml 1,2-Dimethoxyethan
und 1 ml Ethanol behandelt. Der Behälter wurde 10 Minuten lang
geschüttelt
und dann bei 50W 1,5 Stunden lang mit Mikrowellen bestrahlt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Wasser
(3X), Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen.
-
Das
Harz wurde mit einer 90%-igen Lösung
aus Trifluoressigsäure
in Dichlormethan behandelt und bei Raumtemperatur 2 Stunden lang
geschüttelt.
Der Überstand
wurde gesammelt und das Harz wurde mit Dichlormethan (2X) gewaschen
und die Waschlösungen
wurden mit dem Überstand
vereinigt, das Lösemittel wurde
im Vakuum entfernt und der Rückstand
wurde mit 170 mg (0,45 mmol) HATU, 705 μl (4,05 mmol) N,N-Diisopropylethylamin
und 2 ml N,N-Dimethylformamid
behandelt und bei Raumtemperatur 16 Stunden lang gerührt. Das
Rohprodukt wurde mit gesättigter
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen und mit Ethylacetat extrahiert, das Lösemittel wurde im Vakuum entfernt
und das Rohprodukt wurde mittels Flash-Säulenchromatographie
(80 % Ethylacetat /Hexan) und HPLC (10–90 % Acetonitril / Wasser
mit 0,05 % Trifluoressigsäure)
gereinigt, wodurch 2,1 mg (2,8 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,49
(d, 2H), 7,32 (d, 2H), 6,75 (s, 2H), 4,87 (t, 1H), 3,92 (s, 6H),
3,89 (s, 3H), 3,37–3,61
(m, 4H), 3,02–3,22
(m, 3H), 2,93 (s, 3H), 1,27 (m, 8H), 0,88 (t, 6H); MS m/z 497,1
(M+H).
-
BEISPIEL
109 (3S)-1-N-Hexyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-7-methyl-2,5-dioxo-1,4-diazepin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 108, Schema 12, Trimethoxyphenyl-Analoge)
wurde unter Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und (±)-Fmoc-β-Methyl-β-Ala-OH gefolgt,
wodurch 2,0 mg (2,7 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,49
(d, 2H), 7,32 (d, 2H), 6,75 (s, 2H), 4,48 (t, 1H), 3,92 (s, 6H),
3,88 (s, 3H), 3,37-3,68
(m, 2H), 3,23–3,49
(m, 3H), 2,85 (t, 2H), 2,73 (s, 3H), 1,39 (m, 8H), 0,88 (t, 6H). MS
m/z 497,1 (M+H).
-
BEISPIEL
110 (3S)-1-N-Hexyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-diazepin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 108, Schema 12, Trimethoxyphenyl-Analoge)
wurde unter Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und Fmoc-β-Ala-OH gefolgt,
wodurch 1,0 mg (1,4 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,51 (d, 2H), 7,28 (d, 2H), 6,76
(s, 2H), 4,51 (t, 1H), 3,93 (s, 6H), 3,89 (s, 3H), 3,39–3,48 (m, 3H),
3,21–3,33
(m, 3H), 2,87 (t, 2H), 2,74 (s, 3H), 1,29 (m, 8H), 0,88 (t, 3H).
MS m/z 483,1 (M+H).
-
BEISPIEL
111 (3S)-1-N-Hexyl-3-(4-(3-((N-methylaminocarbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-diazepin
-
Allgemeines Verfahren,
Schema 12
-
Ein
Schüttelbehälter wurde
mit 500 mg (0,15 mmol) TentaGel-S-PHB (Advanced Chemtech) beschickt.
Eine Lösung
aus 147 mg (0,45 mmol) (±)-Fmoc-α-Methyl-β-Ala-OH,
2,0 mg (0,015 mmol) DMAP und 71 μl
(0, 45 mmol) DIC in 6 ml N,N-Dimethylformamid
wurde in den Schüttelbehälter hinzugefügt und die
Mischung wurde 16 Stunden lang bei Raumtemperatur geschüttelt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (2X) und
Dichlormethan (3X) gewaschen und im Vakuum getrocknet. Es wurde
die Fmoc-Bestimmung
der Ausbeute mittels UV durchgeführt
und wenn die Ausbeute <90
% war, wurde die Kupplung wiederholt. Wenn die Ausbeute >90 % war, wurde das
Harz mit einer Lösung
aus 20 % Piperidin in N,N-Dimethylformamid 1,5 Stunden lang bei
Raumtemperatur geschüttelt.
Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol
(3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde
mit Bromphenolblau positiv getestet.
-
Das
Harz wurde mit 167 mg (0,75 mmol) 2-Nitrobenzolsulfonylchlorid,
100 μl (0,75
mmol) Collidin und 4,6 ml Dichlormethan behandelt und 3 Stunden
lang bei Raumtemperatur geschüttelt.
Der Schüttelbehälter wurde
trockengelegt und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol
(3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde
mit Bromphenolblau negativ getestet. Der das Harz enthaltende Schüttelbehälter wurde
in einem in einem Eis/ Methanolbad auf –15 °C gekühlt und wurde mit einer in
einem Eis/ Methanolbad bei –15 °C hergestellten
Lösung
aus 228 μl
(1,8 mmol) 1-Hexanol, 595 mg (2,25 mmol) PPh3 und
357 μl (1,8
mmol) DIAD in 5,0 ml NMP behandelt. Der Schüttelbehälter wurde über einem Eis/ Methanolbad
von –15 °C angebracht
und 16 Stunden lang geschüttelt,
wobei die Temperatur der Reaktion während dieses Zeitraums langsam
auf Raumtemperatur anstieg. Die Lösung wurde abgelassen und das
Harz mit NMP (3X), N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol (3X) und
Dichlormethan (3X) gewaschen. Das Harz wurde mit 3 ml N,N-Dimethylformamid,
233 μl (2,25
mmol) Thiophenol und 101 μl
(0,675 mmol) DBU behandelt und bei Raumtemperatur 1,5 Stunden lang
geschüttelt.
Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz wurde mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol (3X)
und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde mit Chloranil/Acetaldehyd
positiv getestet.
-
Der
Behälter
wurde mit 180 mg (0,45 mmol) Boc-N-Methyl-L-4-iodphenylalanin, 170 mg (0,45
mmol) HATU, 705 μl
(4,05 mmol) N,N-Diisopropylethylamin und 3 ml N,N-Dimethylformamid
beschickt und bei Raumtemperatur 16 Stunden lang geschüttelt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol
(3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde
mit Chloranil/Acetaldehyd getestet es wurde ein negatives Ergebnis
erhalten. Das Harz wurde mit 108 mg (0,725 mmol) 3-Formylbenzolboronsäure, 6,5
mg (0,0071 mmol) Pd2(dba)3,
9,3 mg (0,30 mmol) Triphenylarsin, 220 mg (1,44 mmol) Cäsiumfluorid,
4 ml 1,2-Dimethoxyethan
und 1 ml Ethanol behandelt. Der Behälter wurde 10 Minuten lang
geschüttelt
und dann bei 50W 1,5 Stunden lang mit Mikrowellen bestrahlt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Wasser
(3X), Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen.
-
Das
Harz wurde mit entgastem TMOF (3X) gespült, in 10 ml entgastem TMOF
gelöst
und mit einer Lösung
aus 130 μl
(1,3 mmol) Butylamin in 2 ml Tetrahydrofuran behandelt, gefolgt
von der Zugabe von 290 mg (1,3 mmol) Natriumtriacetoxyborhydrid
und bei Raumtemperatur 16 Stunden lang geschüttelt. Die Lösung wurde
abgelassen und das Harz mit TMOF (3X), 15 % wässrigem Kaliumcarbonat (3X),
Wasser (3X), Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Das
Harz wurde in 10 ml Dichlormethan gelöst und ein Überschuss (1 ml) an Methylisocyanat
wurde hinzugefügt
und das Harz bei Raumtemperatur 16 Stunden lang geschüttelt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit Methanol (3X) und Dichlormethan
(3X) gewaschen.
-
Das
Harz wurde mit einer 90%-igen Lösung
aus Trifluoressigsäure
in Dichlormethan behandelt und bei Raumtemperatur 2 Stunden lang
geschüttelt.
Der Überstand
wurde gesammelt und das Harz mit Dichlormethan (2X) gewaschen und
die Waschlösungen
wurden mit dem Überstand
vereinigt, das Lösemittel
wurde im Vakuum entfernt und der Rückstand mit 170 mg (0,45 mmol)
HATU, 705 μl
(4,05 mmol) N,N-Diisopropylethylamin und 2 ml N,N-Dimethylformamid
behandelt und bei Raumtemperatur 16 Stunden lang gerührt. Das Rohprodukt
wurde mit einer wässrigen
gesättigten
Natriumhydrogencarbonatlösung
gewaschen und mit Ethylacetat extrahiert, das Lösemittel wurde im Vakuum entfernt
und das Rohprodukt wurde mittels Flash-Säulenchromatographie (80 s Ethylacetat
/Hexan) und HPLC (10–90
% Acetonitril / Wasser mit 0,05 % Trifluoressigsäure) gereinigt, wodurch 2,1
mg (2,8 %) Titelverbindung erhalten wurden:
1H-NMR
(CDCl3) 7,52 (m, 2H), 7,41 (m, 2H), 7,20–7,28 (m,
4H), 4,53 (s, 2H), 4,43 (m, 1H), 3,61 (m, 1H), 3,39–3,51 (m,
3H), 3,29 (m, 6H), 2,80 (s, 3H), 2,69 (s, 3H), 1,26 (m, 12H), 1,10
(m, 3H), 0,91 (t, 6H); MS m/z 549,1 (M+H).
-
BEISPIEL
112 (3S)-1-N-Hexyl-3-(4-(3-((N-methylaminocarbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzyl)-4-N-methyl-7-methyl-2,5-dioxo-1,4-diazepin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 111, Schema 12) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und (±)-Fmoc-β-Methyl-β-Ala-OH gefolgt, wodurch 2,0
mg (2,7 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,52 (m, 2H), 7,42 (m, 2H), 7,20–7,32 (m,
4H), 4,53 (s, 2H), 4,40 (m, 1H), 3,86 (m, 1H), 3,53 (m, 2H), 3,47
(m, 1H), 3,15–3,29
(m, 6H), 2,80 (s, 3H), 2,69 (s, 3H), 1,26 (m, 12H), 1,12 (m, 3H),
0,91 (t, 6H); MS m/z 549,1 (M+H).
-
BEISPIEL
113 (3S)-1-N-Hexyl-3-(4-(3-((N-methylaminocarbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-diaze in
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 111, Schema 12) wurde unter
Verwendung von 500 mg (0,15 mmol) Harz und Fmoc-β-Ala-OH gefolgt, wodurch 1,0
mg (1,4 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,52 (m, 2H), 7,40 (m, 2H), 7,20–7,31 (m,
4H), 4,53 (s, 2H), 4,50 (t, 1H), 3,64 (m, 1H), 3,44 (m, 3H), 3,28
(m, 5H), 2,87 (t, 2H), 2,80 (s, 3H), 2,75 (s, 3H), 1,26 (m, 12H),
0,91 (t, 6H); MS m/z 535,2 (M+H).
-
Synthese
von 4-N-substituierten Verbindungen (Schema 13) BEISPIEL
114 (3R)-1-N-(4-Chlorphenethyl)aminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-butyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin.
-
Allgemeines Verfahren
-
ArgoGel-NH2
(150 mg, 0,06 mmol) wurde mit einer Lösung aus 4-(4'-Formyl-3'-methoxy)phenoxybuttersäure (43
mg, 0,18 mmol), DIC (56 μl,
0,36 mmol) und HOBt (24 mg, 0,18 mmol) in 10 % N,N-Dimethylformamid
/ Dichlormethan (1,5 ml) bei Raumtemperatur 16 Stunden lang geschüttelt, um
den säurelabilen
Linker auf das Harz zu laden. Die Lösung wurde abgelassen und das
Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol (3X) und Dichlormethan
(3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde mit Bromphenolblau
negativ getestet. Das Harz wurde in Dichlorethan (DCE, 1,5 ml) suspendiert
und dann wurde 4-Chlorphenethylamin (84 μl, 0,6 mmol), gefolgt von Na(OAc)3BH (127 mg, 0,6 mmol) und 15 μl Essigsäure, hinzugefügt. Die
Mischung wurde bei Raumtemperatur 16 Stunden lang bewegt und dann
trockengelegt, mit N,N-Dimethylformamid (3X), 15 % wässrigem
Kaliumcarbonat (1X), Wasser (3X), Methanol (3X) und Dichlormethan
(3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde mit Bromphenolblau
positiv getestet. Das Amin-Harz wurde mit einer vorher gemischten
Lösung
aus BrCH2CO2H (83
mg, 0,60 mmol) und DIC (94 μl,
0,60 mmol) in Dichlormethan (1,5 ml) bei Raumtemperatur 16 Stunden
lang behandelt. Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol (3X)
und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde mit Bromphenolblau
negativ getestet.
-
Das
resultierende Bromacetamid-Harz wurde mit einer Mischung aus H2N-GlyOMe-HCl (75 mg, 0,60 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin
(0,10 ml, 0,60 mmol) in 1,5 ml Dimethylsulfoxid (vorher 10 Minuten
lang gemischt) bei Raumtemperatur 16 Stunden lang behandelt. Die
Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol
(3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde mit
Bromphenolblau positiv getestet. Das Amin-Harz wurde mit einer Lösung aus
Fmoc-D-N- Bu-(4-iod)phenylalanin
(102 mg, 0,18 mmol), HATU (68 mg, 0,18 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin
(66 μl,
0,36 mmol) in 1,5 ml N,N-Dimethylformamid bei Raumtemperatur 16
Stunden lang umgesetzt. Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol
(3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde
mit Bromphenolblau negativ getestet. Das Harz wurde dann mit 20
% Piperidin/ N,N-Dimethylformamid (1,5 ml) bei Raumtemperatur 2
Stunden lang beschickt, die Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol (3X)
und Dichlormethan (3X) gewaschen. Ein Aliquot des Harzes wurde mit
Bromphenolblau positiv getestet.
-
Das
Harz wurde in 10 % DBU/ N,N-Dimethylformamid (1,5 ml) suspendiert
und bei 70 °C
16 Stunden lang erhitzt, um die vollständige Diketopiperazin-Zyklisierung
zu bewirken. Die Mischung wurde auf Raumtemperatur gekühlt, trockengelegt
und mit N,N-Dimethylformamid (3X), Methanol (3X) und Dichlormethan
(3X) gewaschen, wodurch sich das harzgebundenen Iodphenyldiketopiperazin-Zwischenprodukt ergab.
Das Iodphenyl-Harz wurde mit 3,4,5-Trimethoxybenzolboronsäure (64
mg, 0,30 mmol), gefolgt von Kaliumcarbonat (50 mg, 0,36 mmol) und
Pd(PPh3)4 (7,0 mg,
0,006 mmol) in 1,5 ml N,N-Dimethylformamid bei 65 °C 16 Stunden lang
behandelt. Die Lösung
wurde abgelassen und das Harz mit N,N-Dimethylformamid (3X), Wasser
(3X), Methanol (3X) und Dichlormethan (3X) gewaschen. Das Harz wurde
mit 60 % Trifluoressigsäure
/ Dichlormethan (1,5 ml) bei Raumtemperatur 2 Stunden lang behandelt,
um die vollständige
Abspaltung des gewünschten Produkts
zu bewirken, das mittels HPLC gereinigt wurde, wodurch 2,8 mg (7,5
%) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 623, 2 (M+H).
-
BEISPIEL
115 (3R,6R)-1-N-Butylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-butyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin.
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 150 mg (0,045 mmol) Harz, 1-Butylamin und H2N-D-Ala-OMe
gefolgt, wodurch 3,0 mg (9,0 %) Titelverbindung erhalten wurden.
MS: m/z 554,0 (M+H).
-
BEISPIEL
116 (3R,6S)-1-N-Pentylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-butyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 150 mg (0,045 mmol) Harz, 1-Pentylamin und H2N-L-Ala-OMe
gefolgt, wodurch 1,5 mg (4,5 %) Titelverbindung erhalten wurden.
MS: m/z 568,2 (M+H).
-
BEISPIEL
117 (3R)-1-N-Hexylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-butyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 150 mg (0,045 mmol) Harz und 1-Hexylamin gefolgt,
wodurch 4,4 mg (13 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 568,0
(M+H).
-
BEISPIEL
118 (3R,6S)-1-N-Hexylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-butyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 150 mg (0,045 mmol) Harz, 1-Hexylamin und H2N-L-Ala-OMe
gefolgt, wodurch 3,4 mg (9,7 %) Titelverbindung erhalten wurden.
MS: m/z 582,1 (M+H).
-
BEISPIEL
119 (3R)-1-N-Octylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-butyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 150 mg (0,045 mmol) Harz und 1-Octylamin gefolgt,
wodurch 4,0 mg (11 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 596,2
(M+H).
-
BEISPIEL
120 (3R,6S)-1-N-Heptylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 150 mg (0,045 mmol) Harz, 1-Heptylamin und H2N-L-Ala-OMe
gefolgt, wodurch 2,2 mg (6,8 %) Titelverbindung erhalten wurden.
MS: m/z 610,1 (M+H).
-
BEISPIEL
121 (3R)-1-N-Hept-2-ylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-4-N-butyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 150 mg (0,045 mmol) Harz und 2-Heptylamin gefolgt,
wodurch 3,2 mg (8,9 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z
596,2 (M+H).
-
BEISPIEL
122 (3R)-1-N-(4-Pentyl)benzylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-butyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 150 mg (0,045 mmol) Harz und (4-Pentyl)benzylamin
gefolgt, wodurch 2,3 mg (5,9 %) Titelverbindung erhalten wurden.
MS: m/z 644,1 (M+H).
-
BEISPIEL
123 (3R,6S)-1-N-(4-Phenylbutyl)aminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 150 mg (0,045 mmol) Harz, 4-Phenylbutylamin und H2N-L-Ala-OMe
gefolgt, wodurch 1,4 mg (4,3 %) Titelverbindung erhalten wurden.
MS: m/z 630,4 (M+H).
-
BEISPIEL
124 (3R,6R)-1-N-(4-Phenylbutyl)aminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 150 mg (0,045 mmol) Harz, 4-Phenylbutylamin und H2N-D-Ala-OMe
gefolgt, wodurch 3,5 mg (10 %) Titelverbindung erhalten wurden.
MS: m/z 630,4 (M+H).
-
BEISPIEL
125 (3R,6S)-1-N-(4-Chlorphenethyl)aminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 150 mg (0,045 mmol) Harz, 4-Chlorphenethylamin und H2N-L-Ala-OMe
gefolgt, wodurch 3,5 mg (10 %) Titelverbindung erhalten wurden.
MS: m/z 636,3 (M+H).
-
BEISPIEL
126 (3R,6R)-1-N-(4-Chlorphenethyl)aminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 150 mg (0,045 mmol) Harz, 4-Chlorphenethylamin und H2N-D-Ala-OMe
gefolgt, wodurch 4,0 mg (12 %) Titelverbindung erhalten wurden.
MS: m/z 636,3 (M+H).
-
BEISPIEL
127 (3R)-1-N-Cyclohexylmethylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-butyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 150 mg (0,045 mmol) Harz, Cyclohexylmethylamin und
H2N-Gly-OMe gefolgt, wodurch 3,4 mg (9,8
%) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 580,1 (M+H).
-
BEISPIEL
128 (3R,6R)-1-N-Cyclohexylmethylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-butyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 150 mg (0,045 mmol) Harz, Cyclohexylmethylamin und
H2N-D-Ala-OMe gefolgt, wodurch 4,5 mg (13
%) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 594,1 (M+H).
-
BEISPIEL
129 (3R,6S)-1-N-Cyclohexylmethylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-butyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 11, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 150 mg (0,045 mmol) Harz, Cyclohexylmethylamin und
H2N-L-Ala-OMe gefolgt, wodurch 5,1 mg (14
%) Titelverbindung erhalten wurden. MS: m/z 594,1 (M+H).
-
BEISPIEL
130 (3R)-1-N-Hexylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 300 mg (0,09 mmol) Harz, 1-Hexylamin und Boc-N-Methyl-D-4-iodphenylalanin
gefolgt, wodurch 7,2 mg (16 %) Titelverbindung erhalten wurden:
1H-NMR (CD3OD) 7,56
(d, 2H), 7,17 (d, 2H), 6,88 (s, 2H), 4,37 (t, 1H), 4,15 (d, 1H),
3,90 (s, 6H), 3,78 (s, 3H), 3,56 (dd, 2H), 3,26 (m, 1H), 3,15 (t,
1H), 3,07 (s, 3H), 2,76 (d, 1H), 1,47 (m, 2H), 1,29 (m, 6H), 0,88
(m, 3H); MS: m/z 526,2 (M+H).
-
BEISPIEL
131 (3R,S)-1-N-Hexylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-2,5-dioxo-1,4-piperazin.
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 300 mg (0,09 mmol) Harz, 1-Hexylamin und Boc-D,L-4-Iodphenylalanin
gefolgt, wodurch 11,2 mg (26 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CD3OD) 8,13
(m, 1H), 7,69 (d, 2H), 7,36 (d, 2H), 7,00 (s, 2H), 4,47 (t, 1H), 4,25
(d, 1H), 4,02 (S, 6H), 3,92 (s, 3H), 3,77 (d, 2H), 3,10–3,40 (m,
5H), 1,59 (m, 2H), 1,42 (m, 6H), 1,01 (m, 3H); MS: m/z 512,3 (M+H).
-
BEISPIEL
132 (3R)-1-N-Hexylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-ethyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 300 mg (0,09 mmol) Harz, 1-Hexylamin und Boc-N-Ethyl-D-4-iodphenylalanin
gefolgt, wodurch 10,5 mg (25 %) Titelverbindung erhalten wurden. 1H-NMR (CDCl3) 7,50
(d, 2H), 7,10 (d, 2H), 6,79 (s, 2H), 6,00 (t, 1H), 4,35 (t, 1H), 4,10
(m, 1H), 3,95 (s, 6H), 3,90 (s, 3H), 3,80 (d, 2H), 3,60 (d, 2H),
3,35–3,15
(m, 4H), 3,00–2,80
(m, 2H), 1,60–1,40
(m, 2H), 1,35–1,20
(m, 8H), 0,85 (m, 3H); MS: m/z 540,2 (M+H).
-
BEISPIEL
133 (3S)-1-N-Hexylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-ethyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 300 mg (0,09 mmol) Harz, 1-Hexylamin und Boc-N-Ethyl-L-4-iodphenylalanin
gefolgt, wodurch 11,0 mg (24 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,50
(d, 2H), 7,10 (d, 2H), 6,79 (s, 2H), 6,00 (t, 1H), 4,35 (t, 1H), 4,10
(m, 1H), 3,95 (s, 6H), 3,90 (s, 3H), 3,80 (d, 2H), 3,60 (d, 2H),
3,35–3,15
(m, 4H), 3,00–2,80
(m, 2H), 1,60–1,40
(m, 2H), 1,35–1,20
(m, 8H), 0,85 (m, 3H); MS: m/z 540 (M+H).
-
BEISPIEL
134 (3S)-1-N-Hexylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-propyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 300 mg (0,09 mmol) Harz, 1-Hexylamin und Boc-N-Propyl-D-4-iodphenylalanin
gefolgt, wodurch 10,3 mg (22 %) Titelverbindung erhalten wurden. 1H-NMR (CDCl3) 7,50
(d, 2H), 7,10 (d, 2H), 6,79 (s, 2H), 6,00 (t, 1H), 4,35 (t, 1H), 4,10
(m, 1H), 3,95 (s, 6H), 3,90 (s, 3H), 3,80 (d, 2H), 3,60 (d, 2H),
3,35–3,15
(m, 4H), 2,90–2,70
(m, 2H), 1,65 (m, 2H), 1,50 (m, 2H), 1,25 (m, 6H), 1,00–0,80 (m,
6H); MS: m/z 554,3 (M+H).
-
BEISPIEL
135 (3R)-1-N-Hexylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-propyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 300 mg (0,09 mmol) Harz, 1-Hexylamin und Boc-N-Propyl-L-4-iodphenylalanin
gefolgt, wodurch 5,5 mg (12 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,50
(d, 2H), 7,10 (d, 2H), 6,79 (s, 2H), 6,00 (t, 1H), 4,35 (t, 1H), 4,10
(m, 1H), 3,95 (s, 6H), 3,90 (s, 3H), 3,80 (d, 2H), 3,60 (d, 2H),
3,35–3,15
(m, 4H), 2,90–2,70
(m, 2H), 1,65 (m, 2H), 1,50 (m, 2H), 1,25 (m, 6H), 1,00–0,80 (m,
6H); MS: m/z 554,3 (M+H).
-
BEISPIEL
136 (3S)-1-N-Hexylaminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-butyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 300 mg (0,09 mmol) Harz, 1-Hexylamin und Boc-N-Butyl-L-4-iodphenylalanin
gefolgt, wodurch 9,4 mg (20 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR (CDCl3) 7,50
(d, 2H), 7,10 (d, 2H), 6,79 (s, 2H), 6,00 (t, 1H), 4,35 (t, 1H), 4,10
(m, 1H), 3,95 (s, 6H), 3,90 (s, 3H), 3,80 (d, 2H), 3,60 (d, 2H),
3,35–3,15
(m, 4H), 2,90–2,70
(m, 2H), 1,65–1,20
(m, 13H), 1,00–0,80
(m, 6H); MS: m/z 568 (M+H).
-
BEISPIEL
137 (3S,6S)-1-N-(4-Chlorphenetyl)aminocarbonylmethyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)-benzyl)-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde unter
Verwendung von 150 mg (0,03 mmol) Harz, H2N-L-Ala-OMe und Boc-N-Methyl-L-4-iodphenylalanin
gefolgt, wodurch 0,4 mg (2 %) Titelverbindung erhalten wurden: 1H-NMR
(CDCl3) 7,55 (d, 2H), 7,15 (m, 6H), 6,62
(s, 2H), 4,20 (t, 1H), 3,95 (s, 6H), 3,93 (s, 3H), 3,80–3,96 (überlappend,
m, 3H), 3,59 (m, 2H), 3,20–3,41(m,
3H), 3,02 (s, 3H), 2,80 (t, 2H), 0,60 (d, 3H); MS (m/z) 594 (M+H).
-
BEISPIEL
138 (3S,6S)-1-N-(4-Chlorphenethylaminocarbonylmethyl)-3-(4-(3-(N-methylamino-carbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)-benzyl-4-N-methyl-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren (siehe Beispiel 114, Schema 13) wurde gefolgt
unter Verwendung von 150 mg (0,03 mmol) Harz, H2N-L-Ala-OMe,
Boc-N-Methyl-L-4-iodphenylalanin und 3-Formylphenylboronsäure (gefolgt
von reduktiver Aminierung und Harnstoffbildung), wodurch 2 mg (10
%) Titelverbindung erhalten wurden. MS (m/z) 647,2 (M+H).
-
BEISPIEL
139 Festphasen-Synthese
von (3S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-methylaminocarbonyl-N-butyl)-aminomethyl)phenyl)-benzoylaminocaprolactam
-
N-(4-Iodbenzoyl)-L-Lys(Boc)-OMe
-
Zu
einer Mischung aus H-L-Lys(Boc)-OMe
(5 g, 17 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin (7 ml, 42 mmol) in Dichlormethan
(200 ml) wurde 4-Iodbenzoylchlorid
(5,7 g, 18,7 mmol) bei Raumtemperatur hinzugefügt. Die Mischung wurde 16 Stunden
lang bei 40 °C
gerührt.
Die Reaktionsmischung wurde mit 5%-iger wässriger Natriumhydrogencarbonatlösung und
Kochsalzlösung
gewaschen, über
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert.
Die Reinigung wurde mittels Chromatographie an Kieselgel (0–25 % Ethylacetat /Heptan)
durchgeführt,
was 5,3 g (63 %) des gewünschten
Produkts erbrachte. MS m/z 491,2 (M+H).
-
N-(4-Iodbenzoyl)-L-Lys-OMe
-
N-(4-Iodbenzoyl)-L-Lys(Boc)-OMe (5,3 g, 10,7
mmol) wurde in 50 % Trifluoressigsäure / Dichlormethan (50 ml)
gelöst
und 3 Stunden lang gerührt.
Die Mischung wurde konzentriert und Spuren von Trifluoressigsäure wurden
durch wiederholtes Abdampfen mit Toluol (3x) entfernt, wodurch 6,2
g (100 %) N-(4- Iodbenzoyl)-L-Lys-OMe
als Trifluoressigsäuresalz
erhalten wurden. MS m/z 390,8 (M+H).
-
N-(4-Iodobenzoyl)-L-Lys(octyl)-OMe
-
Eine
Lösung
aus N-(4-Iodbenzoyl)-L-Lys-OMe
(Trifluoressigsäuresalz,
3,1 g, 5,3 mmol), n-Octylaldehyd (0,67 g, 5,3 mmol) in 1 % Essigsäure/N-Methylpyrrolidinon
(50 ml) und Na(OAc)3BH (1,7 g, 7,9 mmol)
wurde bei Raumtemperatur 48 Stunden lang gerührt. Die Mischung wurde vorsichtig
mit 5 % wässrigem
Natriumhydrogencarbonat behandelt, das Produkt wurde mit Ethylacetat
extrahiert und die organische Phase wurde mit Wasser und Kochsalzlösung gewaschen,
getrocknet (Natriumsulfat), filtriert und konzentriert. Reinigung
an Kieselgel (0–10
% Methanol / Dichlormethan) ergab 0,46 g (17 %) N-(4-Iodbenzoyl)-L-Lys(octyl)-OMe.
MS m/z 505,2 (M+H).
-
N-(4-Iodbenzoyl)-L-Lys(octyl)-OH
-
N-(4-Iodbenzoyl)-L-Lys(octyl)-OMe wurde
in einer Mischung aus Dioxan/Wasser (8/2, v/v) gelöst und Natriumhydroxid
(2N, 0,6 ml) wurde hinzugegeben. Der pH der Reaktion wurde überwacht
und 16 Stunden lang auf 11–12
gehalten. Die Reaktionsmischung wurde mit Wasser und Ethylacetat
verdünnt,
angesäuert
(pH 2) und die organische Phase wurde mit Wasser gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert, wodurch 0,47 g
(100 %) Titelverbindung erhalten wurden. MS m/z 489,0 (M+H).
-
(3S)-1-N-Octyl-3-(4-iodbenzoyl)aminocaprolactam
-
Zu
einer gekühlten
(–15 °C) Lösung aus
N-(4-Iodbenzoyl)-L-Lys(octyl)-OH
(0,37 g, 0,76 mmol) und HOBt (0,11 g, 0,80 mmol) in Dichlormethan
(120 ml) wurde 1-(3-Dimethylaminopropyl)-3-ethylcarbodiimid (0,22
g, 1,1 mmol) hinzugefügt.
Man ließ die
Mischung auf 0 °C
erwärmen
und anschließend
wurde N-Methylmorpholin (81 mg, 0,80 mmol) hinzugegeben. Nach dreistündigem Rühren bei
Raumtempera tur wurde die Reaktionsmischung mit 0,5N Salzsäure, Wasser,
5 % wässrigem
Natriumhydrogencarbonat, Wasser und Kochsalzlösung gewaschen, über Natriumsulfat
getrocknet, filtriert und unter vermindertem Druck konzentriert.
Der Rückstand
wurde auf eine Kieselgel-Säule
aufgebracht (0-60
% Ethylacetat /Heptan), wodurch 0,30 g (84 %) reines (3S)1-N-Octyl-3-(4-iodbenzoyl)aminocaprolactam
erhalten wurden.
-
MS
m/z 471,0 (M+H).
-
(35)-1-N-Octyl-3-(4-(3-formylphenyl))benzoylaminocaprolactam
-
Dem
allgemeinen Verfahren zur Herstellung des Produkts aus Beispiel
91 wurde unter Verwendung von (3S)-1-N-Octyl-3-(4-iodbenzoyl)aminocaprolactam
(0,38 g, 0,82 mmol) als Vorstufe gefolgt, wodurch 0,36 g (98 s)
(3S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-formylphenyl))benzoylaminocaprolactam als Öl erhalten
wurden. MS m/z 449,4 (M+H).
-
(3S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-butyl)aminomethyl)phenyl)-benzoylaminocaprolactam
-
Dem
allgemeinen Verfahren zur Herstellung des Produkts aus Beispiel
93 wurde unter Verwendung von (3S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-formylphenyl))benzoylaminocaprolactam
(0,36 g, 0,79 mmol) als Vorstufe gefolgt, wodurch 0,35 g (89 %)
(3S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzoylamino-caprolactam
erhalten wurden. MS m/z 506,4 (M+H).
-
(3S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-methylaminocarbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzoylaminocaprolactam
-
Dem
allgemeinen Verfahren zur Herstellung des Produkts aus Beispiel
96 wurde unter Verwendung von (3S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-butyl)aminomethyl)phenyl)-benzoylaminocaprolactam
(0,35 g, 0,70 mmol) als Vorstufe gefolgt, was 0,35 g (90 %) (3S)-1-N-Octyl-3-(4-(3-(N-methylaminocarbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)-benzoylaminocaprolactam
erbrachte. 1H-NMR (CDCl3)
7,93 (d, 2H), 7,88 (d, 1H), 7,63 (d, 2H), 7,28–7,52 (m, 4H), 4,79 (m, 1H),
4,55 (s, 2H), 4,29 (q, 1H), 3,58 (m, 1H), 3,35–3,54 (dAB, 2H), 3,26 (m, 3H),
2,81 (2, 3H), 2,23 (bd, 1H), 1,84–2,06 (m, 3H), 1,48–1,62 (m,
9H), 1,44 (bd, 1H), 1,28 (m, 8H), 0,94 (t, 3H), 0,90 (t, 3H); MS m/z
563,6 (M+H).
-
BEISPIEL
140 Lösungsphasen-Synthese
von (3R,6S)-4-N-Butyl-6-methyl-3-(4-(3-(N-methylaminocarbonyl-N-butyl)aminomethyl)-phenyl)benzyl-1-N-octyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
N-Butyl-D-4-iod-Phe-OH
-
Fmoc-N-Butyl-D-4-iod-Phe-OH
(siehe den experimentellen Teil von Schema 4 (Beispiel II.c), 4,2
g, 7,4 mmol) wurde mit 20 % Piperidin in N,N-Dimethylformamid (50 ml) bei Raumtemperatur
16 Stunden lang behandelt. Das Produkt wurde abfiltriert und mit
Heptan gewaschen, wodurch 1,6 g (70 %) N-Butyl-D-4-iod-Phe-OH als weißer Feststoff
erhalten wurde.
-
Boc-N-Butyl-D-4-iod-Phe-OH
-
Zu
einer Suspension aus N-Butyl-D-4-iod-Phe-OH
(1,6 g, 4,6 mmol) und (Boc)2O in Dioxan/Wasser (3/7,
v/v, 40 ml) wurde Kaliumcarbonat (0,76 g, 5,5 mmol) hinzugegeben
und die Mischung wurde 16 Stunden lang bei Raumtemperatur gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde angesäuert
(pH 2) und das Produkt wurde mit Ethylacetat (3x) extrahiert. Die
organische Phase wurde über
Natriumsulfat getrocknet, filtriert und im Vakuum konzentriert,
wodurch 2,1 g (100 %) Boc-N-Butyl-D-4- iodPhe-OH als cremefarbener Feststoff
erhalten wurden. MS m/z 448,0 (M+H).
-
Boc-N-Butyl-D-4-iod-Phe-N-octyl-L-Ala-OMe
-
Dem
allgemeinen Verfahren zur Synthese von gem-Dimethyl-Diketopiperazinverbindungen
wurde unter Verwendung von HATU als Kupplungsreagenz (siehe Beispiele
106, Schema 11) wurde für
die Kondensation von N-Octyl-L-Ala-OMe (0,5 g, 2,3 mmol) mit Boc-N-Butyl-D-4-iod-Phe-OH
(1,1 g, 2,6 mmol) gefolgt, was 0,68 g (45 %) des Dipeptids Boc-N-Butyl-D-4-iod-Phe-N-octyl-L-Ala-OMe
als gelbes Öl
erbrachte. MS m/z 645,4 (M+H).
-
(3R,6S)-4-N-Butyl-6-methyl-3-(4-(3-(N-methylaminocarbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzyl-1-N-octyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin.
-
Das
Dipeptid Boc-N-Butyl-D-4-iod-Phe-N-octyl-L-Ala-OMe
(0,68 g, 1,1 mmol) wurde mit 50 Trifluoressigsäure / Dichlormethan behandelt
und zum korrespondierenden Diketopiperazin (0,41 g, 76 %) zyklisiert,
wie es vorher für
die Lösungsphasen-Synthese
des Produkts aus Beispiel 86 beschrieben wurde. Nachfolgend wurde
die Suzuki-Kondensation des Iodbenzyldiketopiperazin-Zwischenprodukts
(0,25 g, 0,49 mmol) durchgeführt,
wie es für
die Herstellung des Produkts aus Beispiel 91 beschrieben wurde,
wodurch 0,24 g (50 %) des Biphenylderivats erhalten wurden. Reduktive
Aminierung letzterer Verbindung (0,24 g, 0,49 mmol) wurde durchgeführt, wie
sie für
die Herstellung des Produkts aus Beispiel 93 beschrieben worden
ist, wodurch 0,25 g (91 %) des sekundären Amins erhalten wurden.
Abschließend
wurde die Behandlung des Amins (0,25 g, 0,45 mmol) mit Methylisocyanat
ausgeführt,
wie sie für
die Synthese des Produkts aus Beispiel 96 beschrieben worden ist,
was 0,18 g (65 %) (3R,6S)-4-N-Butyl-6-methyl-3-(4-(3-(N-methylaminocarbonyl-N-butyl)aminomethyl)phenyl)benzyl-1-N-octyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
erbrachte. 1H-NMR (CDCl3)
7,48 (d, 2H), 7,46 (bs, 1H), 7,41 (m, 2H), 7,22 (d, 1H), 7,14 (d,
2H), 4,54 (s, 2H), 4,32 (t, 1H), 4,18 (dt, 1H), 3,47 (m, 1H), 3,31
(dd, 1H), 3,27 (m, 2H), 3,17 (dd, 1H), 3,00 (m, 1H), 2,87 (m, 2H),
2,82 (s, 3H), 1,58 (m, 4H), 1,34 (m, 4H), 1,201,34 (m, 14H), 0,96
(t, 3H), 0,92 (t, 3H), 0,86 (t, 3H); MS m/z 605,4 (M+H).
-
BEISPIEL
141 Lösungsphasen-Synthese
von (3R,6S)-4-N-Butyl-6-methyl-1-N-octyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren für
die Suzuki-Kondensation in der Synthese von Beispiel 86 wurde unter Verwendung
von (3R,6S)-4-N-Butyl-3-(4-iodbenzyl)-6-methyl-1-N-octyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
(0,15 g, 0,29 mmol) als Vorstufe gefolgt, was 47 mg (30 %) (3R,6S)-4-N-Butyl-6-methyl-1-N-octyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-2,5-dioxo-1,4-piperazin erbrachte. 1H-NMR (CDCl3) 7,46
(d, 2H), 7,14 (d, 2H), 6,76 (s, 2H), 4,30 (t, 1H), 4,18 (m, 1H),
3,93 (s, 6H), 3,90 (s, 3H), 3,50 (m, 1H), 3,13–3,33 (dAB, 2H), 2,96 (m, 1H),
2,89 (m, 2H), 1,64 (m, 5H), 1,35 (d, 3H), 1,23 (m, 8H), 0,96 (t,
3H), 0,88 (t, 3H); MS m/z 553,4 (M+H).
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BEISPIEL
142 Lösungsphasen-Synthese
von (3R,6S)-4-N-Butyl-1-N-(4-chlorphenethyl)aminocarbonylmethyl-6-methyl-3-(4-(3-(N-methylaminocarbonyl-N-butyl)aminomethylphenyl)benzyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
N-Butyl-D-4-iod-Phe-OMe
-
N-Butyl-D-4-iod-Phe-OH
(1,6 g, 4,5 mmol, hergestellt in der Synthese von Beispiel 140)
wurde zu einer gekühlten
(–10 °C) Lösung aus
Thionylchlorid (1,1 g, 9,0 mmol) in Methanol (25 ml) hinzugegeben.
Man ließ die
Mischung auf Raumtemperatur erwärmen
und anschließend
wurde unter Rückfluß 16 Stunden
lang gerührt.
Konzentrieren unter vermindertem Druck, gefolgt von wiederholtem
Eindampfen mit Methanol, um Spuren von Säure zu entfernen, resultierte
in der Isolierung von 1,8 g (100 %) N-Butyl-D-4-iod-Phe-OMe (HCl-Salz)
als weißen
Feststoff. MS m/z 362,0 (M+H).
-
Boc-L-Ala-N-butyl-D-4-iod-Phe-OMe.
-
Dem
allgemeinen Verfahren für
die Synthese von gem-Dimethyl-Diketopiperazinverbindungen wurde unter
Verwendung von HATU als Kupplungsreagenz (siehe Beispiele 106, Schema
11) für
die Kondensation von Boc-L-AlaOH (0,51 g, 2,7 mmol) mit N-Butyl-D-4-iod-Phe-OMe
(HCl-Salz, 1,0 g, 2,7 mmol) gefolgt, was 1,4 g (100 %) des Dipeptids
Boc-L-Ala-N-butyl-D-4-iod-Phe-OMe
als gelbes Öl
erbrachte, welches ohne weitere Reinigung verwendet wurde. MS m/z
533,2 (M+H).
-
(3R,6S)-4-N-Butyl-3-(4-iodbenzyl)-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Das
Dipeptid Boc-L-Ala-N-butyl-D-4-iod-Phe-OMe (0,87 g, 2,5 mmol) wurde
mit 50 % Trifluoressigsäure
/ Dichlormethan behandelt und zum korrespondierenden Diketopiperazin
(0,82 g, 82 %) kondensiert, wie es vorher für die Lösungsphasen-Synthese von Beispiel
86 beschrieben worden ist. MS m/z 401,2 (M+H).
-
(3R,6S)-4-N-Butyl-1-N-(t-butyloxycarbonylmethyl)-3-(4-iodbenzyl)-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Zu
einer gekühlten
Lösung
aus (3R,6S)-4-N-Butyl-3-(4-iodbenzyl)-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin (0,82
g, 2,1 mmol) in N,N-Dimethylformamid
(15 ml) wurde Natriumhydrid (60 % in Mineralöl, 98 mg, 2,5 mmol) hinzugegeben.
Nach 15-minütigem
Rühren
wurde t-Butylbromacetat (0,48 g, 2,5 mmol) tropfenweise hinzugefügt und die
Mischung wurde bei Raumtemperatur 2 Stunden lang gerührt. Die
Reaktionsmischung wurde mit Dichlormethan verdünnt und Wasser wurde langsam
hinzugegeben. Die organische Phase wurde über Magnesiumsulfat getrocknet,
filtriert und konzentriert. Die Reinigung wurde mittels Kieselgel-Säulenchromatographie
(25-100 % Dichlormethan
/Heptan), gefolgt von Kristallisation aus Dichlormethan / Heptan
(1 /3, v/v) gereinigt, wodurch 0,68 g (64 %) (3R, 6S)-4-N-Butyl-1-N-(t-butyloxycarbonylmethyl)-3-(4-iodbenzyl)-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin als weiße Nadeln
erhalten wurden. MS m/z 515,4 (M+H).
-
(3R,6S)-4-N-Butyl-1-N-(carbonsäuremethyl)-3-(4-iodbenzyl)-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Eine
Lösung
aus (3R,6S)-4-N-Butyl-1-N-(t-butyloxycarbonylmethyl)-3-(4-iodbenzyl)-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
(0,68 g, 1,3 mmol) in 90 % Trifluoressigsäure / Dichlormethan (10 ml)
wurde bei Raumtemperatur 3 Stunden lang gerührt. Die Mischung wurde im
Vakuum konzentriert und Spuren von Trifluoressigsäure wurden
durch wiederholtes Eindampfen mit Toluol entfernt, wodurch 0,76
g (100 %) der korrespondierenden freien Säure erhalten wurden.
-
(3R,6S)-4-N-Butyl-1-N-(4-chlorphenethyl)-aminocarbonylmethyl-3-(4-iodbenzyl)-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Zu
einer Lösung
aus (3R,6S)-4-N-Butyl-1-N-(carbonsäuremethyl)-3-(4-iodbenzyl)-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin (0,76
g, 1,3 mmol), 4-Chlorphenethylamin (0,25 g, 1,6 mmol) und N,N-Diisopropylethylamin (0,26
g, 2,0 mmol) in Dichlormethan (10 ml) wurde O-(Benzotriazol-1-yl)-N,N,N',N'-tetramethyluroniumtetrafluorborat
(TBTU, 0,51 g, 1,6 mmol) hinzugegeben. Die Mischung wurde bei Raumtemperatur
16 Stunden lang gerührt,
mit Dichlormethan verdünnt
und 0,5N Salzsäure
wurde hinzugefügt.
Die organische Phase wurde mit Wasser, 5 % wässrigem Natriumhydrogencarbonat,
Wasser und Kochsalzlösung
gewaschen, getrocknet (Natriumsulfat), filtriert und konzentriert.
Der Rückstand
wurde auf eine Kieselgelsäule
aufgebracht (0–5
% Methanol / Dichlormethan), wodurch 0,41 g (52 %) reines (3R,6S)-4-N-Butyl-1-N-(4-chlorphenethyl)-aminocarbonylmethyl-3-(4-iodbenzyl)-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin als Öl erhalten
wurden. MS m/z 596,0 (M+H).
-
(3R,6S)-4-N-Butyl-1-N-(4-chlorphenethyl)aminocarbonylmethyl-6-methyl-3(4-(3-(N-methylaminocarbonyl-N-butyl)aminomethylphenyl)benzyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Suzuki-Kondensation
von (3R,6S)-4-N-Butyl-1-N-(4-chlorphenethyl)aminocarbonylmethyl-3-(4-iodbenzyl)-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
(0,30 g, 0,50 mmol) wurde ausgeführt,
wie es für
die Herstellung des Produkts aus Beispiel 91 beschrieben worden
ist, wodurch 0,31 g (100 %) des Biphenylderivats erhalten wurden.
Reduktive Aminierung letzterer Verbindung (0,31 g, 0,55 mmol) wurde
durchgeführt,
wie es für
die Herstellung des Produkts aus Beispiel 93 beschrieben worden
ist, wodurch 0,25 g (78 %) des sekundären Amins erhalten wurden.
Abschließend
wurde die Behandlung des Amins (0,25 g, 0,39 mmol) mit Methylisocyanat
so durchgeführt,
wie es für
die Synthese des Produkts aus Beispiel 96 beschrieben worden ist,
was 0,28 g (100 %) (3R, 6S)-4-N-Butyl-1-N-(4-chlorphenethyl)aminocarbonylmethyl-6-methyl-3-(4-(3-(N-methylaminocarbonyl-N-butyl)aminomethylphenyl)benzyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin
erbrachte. 1H-NMR (CDCl3);
7,46 (m, 5H), 7,25 (m, 3H), 7,11 (d, 2H), 7,08 (d, 2H), 6,26 (t,
1H), 4,53 (s, 2H), 4,30 (m, 2H), 4,16 (m, 2H), 3,44 (m, 3H), 3,21
(m, 4H), 2,88 (m, 2H), 2,80 (d, 3H), 2,77 (t, 2H), 1,62 (m, 4H),
1,32 (m, 7H), 1,00 (t, 3H), 0,96 (t, 3H); MS m/z 688,4 (M+H).
-
BEISPIEL
143 Lösungsphasen-Synthese
von (3R,6S)-4-N-Butyl-1-N-(4-chlorphenethyl)aminocarbonylmethyl-6-methyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-2,5-dioxo-1,4-piperazin
-
Dem
allgemeinen Verfahren für
die Suzuki-Kondensation in der Synthese des Produkts aus Beispiel 86
wurde unter Verwendung von (3R,6S)-4-N-Butyl-1-N-(4-chlorphenethyl)-aminocarbonylmethyl-3-(4-iodbenzyl)-6-methyl-2,5-dioxo-1,4-piperazin (0,1
g, 0,17 mmol) als Vorstufe gefolgt, was 70 mg (66 %) (3R,6S)-4-N-Butyl-1-N-(4-chlorphenethyl)aminocarbonylmethyl-6-methyl-3-(4-(3,4,5-trimethoxyphenyl)benzyl)-2,5-dioxo-1,4-piperazin
erbrachte. 1H-NMR (CDCl3);
7,48 (d, 2H), 7,27 (d, 2H), 7,09 (2x d, 4H), 6,75 (s, 2H), 4,31
(t, 1H), 4,10 (m, 2H), 3,92 (s, 6H), 3,89 (s, 3H), 3,37–3,52 (m,
3H), 3,21 (m, 2H), 3,78–3,96
(m, 2H), 3,75 (t, 2H), 2,36 (s, 1H), 1,62 (m, 2H), 1,38 (m, 2H),
1,31 (d, 3H), 0,96 (t, 3H); MS m/z 636,4 (M+H).