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HINTERGRUND
DER ERFINDUNG
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1. Gebiet der
Erfindung
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Die
vorliegende Erfindung betrifft einen Drucker, der einen Schreibwagen
zur Vorwärts-
und Rückwärts-Bewegung
eines Druckkopfes über
einen Papiertransportweg hat und der eine Mehrzahl Schaltmechanismen
veranlasst, Schaltmaßnahmen durch
Nutzen der Energie des Schreibwagens auszuführen.
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2. Beschreibung der zugehörigen Technik
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Vor
kurzem ist ein Multifunktionsdrucker angestrebt worden. Ein in einem
Ladengeschäft
oder dgl. verwendeter kommerzieller Drucker bedruckt z.B. eine Mehrzahl
Papiertypen wie Rechnungen, Belege oder Coupons oder führt Magnetschrift-Zeichenerkennung
(magnetic-ink character recognition – MICR) eines Schecks oder
Vorder-/Rückseiten-Druckoperationen
auf eine kombinierte Weise aus. Dieser Druckertyp hat eine Mehrzahl
Schaltmechanismen zum Umschalten des Druckerstatus und veranlasst
die Mehrzahl Schaltmechanismen, Schaltoperationen gemäß dem Papiertyp
oder einen Papierverarbeitungsschritt auszuführen.
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Bei
einem zu Stand der Technik gehörigen Drucker
wird ein Magnetventil verwendet, um die Schaltmechanismen mit Spannung
zu versorgen. Das Magnetventil unterliegt jedoch Einschränkungen hinsichtlich
der Betriebslast oder der Betätigungshübe, wodurch
sich Schwierigkeiten bei der Aktivierung einer Mehrzahl Schaltmechanismen
durch die Verwendung eines einzigen Magnetventils einstellen. Um
außerdem
die Zustände
der Schaltmechanismen mittels eines Magnetventils beizubehalten,
muss das Magnetventil ständig
mit Strom gespeist werden, was in einem Anstieg des Energieverbrauchs
resultiert.
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In
der japanischen Patentschrift Nr. 5-318893A wird eine weitere zum
Stand der Technik gehörige
Technik beschrieben. Bei dieser Technik wird ein drehbares Druckspur-Einstellelement
in der einen Nicht-Druck-Zone bereitgestellt, während ein Einstell-Freigabeelement
in der anderen Nicht-Druck-Zone
bereitgestellt ist. Die Höhe
eines relativ zu einem Druckkopf schwenkbaren Farbband-Trägers wird
durch Ändern
der Position eines Schreibwagens eingestellt, um das Ausmaß der Drehung
des Druckspur-Einstellelements zu ändern. Außerdem wird der Farbband-Träger aus
der Einstellung freigegeben, indem das Einstell-Freigabeelement
schwenkbar betätigt
wird. Wie oben erwähnt sind
jedoch der Farbband-Träger,
das Druckspur-Einstellelement und das Einstell-Freigabeelement erforderlich.
Trotz der großen
Anzahl der verwendeten Teile besteht die einzige verfügbare Funktion
im Wechsel der Farben der Farbbänder.
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Die
US-A-5,742,316 offenbart einen Drucker gemäß dem Oberbegriff von Anspruch
1. Wird bei diesem Drucker gemäß dem Stand
der Technik der Schreibwagen in eine Nicht-Druck-Zone verfahren, schaltet
eine am Schreibwagen angebrachte Nase einen Papiervorschubmechanismus
von einem ersten in einen zweiten Zustand. So lang sich der Schreibwagen
in der Nicht-Druck-Zone befindet, wird der Papiervorschubmechanismus
im zweiten Zustand gehalten. Sobald der Schreibwagen die Nicht-Druck-Zone
verlässt,
wird der Papiervorschubmechanismus in den ersten Zustand zurückversetzt.
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ZUSAMMENFASSUNG
DER ERFINDUNG
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Es
ist eine Aufgabe der Erfindung, einen Drucker bereitzustellen, bei
dem eine Mehrzahl Schaltmechanismen durch die Nutzung der Energie
eines Schreibwagens betätigt
wird, um die Verwendung eines Magnetventils zur Betätigung der
jeweiligen Schaltmechanismen überflüssig zu
machen, und um eine Vereinfachung und Energieeinsparung einer elektrischen
Schaltung sowie einer Verringerung der Teile des Druckers zu erzielen.
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Diese
Aufgabe wird mit einem Drucker gemäß Anspruch 1 und einem Verfahren
gemäß Anspruch
12 gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen der
Erfindung sind Gegenstand der Unteransprüche.
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Gemäß der beanspruchten
Erfindung wird ein Selektor zum Verschieben mindestens eines Schaltmechanismus
in die zweite Position bereitgestellt, wenn der Schreibwagen in
die erste Nicht-Druck-Zone
verfahren ist, und zum Verschieben des mindestens einen Schaltmechanismus
zurück
in die erste Position, wenn der Schreibwagen in die zweite Nicht-Druck-Zone
verfahren ist. Dies gestattet es, einen Schaltmechanismus in eine
bestimmte Position zu schalten und diese beizubehalten, während der
Schreibwagen zurück
zur Druckzone verfährt,
um beispielsweise zu drucken.
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Vorzugsweise
ist der Selektor zwischen einer ersten, zweiten und dritten Selektorposition
beweglich. Die erste Nicht-Druck-Zone enthält mindestens eine erste und
eine zweite Schaltposition, und die zweite Nicht-Druck-Zone enthält mindestens
eine erste und eine zweite Rückstellposition.
Der Selektor wird entweder in der ersten, zweiten oder dritten Selektorposition
platziert, um den mindestens einen Schaltmechanismus in die zweite
Position zu betätigen,
wenn sich der Schreibwagen entweder an der ersten oder der zweiten
Schaltposition befindet. Der Selektor wird entweder in der ersten,
zweiten oder dritten Selektorposition platziert, um den mindestens einen
Schaltmechanismus in die erste Position zu betätigen, wenn sich der Schreibwagen
entweder an der ersten oder der zweiten Rückstellposition befindet.
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In
diesem Fall kann eine Kombination der geschalteten Zustände der
jeweiligen Schaltmechanismen geändert
werden und damit kann eine Schaltsteuerungsoperation gleich derjenigen
bewirkt werden, die erzielt wird, wenn die entsprechenden Schaltmechanismen
mit Magnetventilen ausgerüstet sind.
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Hier
weist der Drucker vorzugsweise ferner ein Paar Papiervorschubwalzen
auf, die das Papier im Papiertransportweg transportieren. Die Schaltmechanismen
enthalten einen Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen, der einen Spalt zwischen den Papiervorschubwalzen öffnet oder schließt.
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In
diesem Fall kann eine Mehrzahl Schaltmechanismen einschließlich des
Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen durch Nutzen der an den Schreibwagen gelieferten
Energie betätigt werden.
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Vorzugsweise
enthalten die Papiervorschubwalzen eine feststehende Vorschubwalze
und eine bewegliche Vorschubwalze, die mit der feststehenden Vorschubwalze
rückziehbar
in Kontakt steht. Der Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen enthält
einen Schalter, der die Position der beweglichen Vorschubwalze bezüglich der
feststehenden Vorschubwalze ändert.
Der Schalter wird aktiviert, wenn er einen aktiven Abschnitt des
Selektors überspannt.
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In
diesem Fall sind der Selektor und der Schalter auf eine überlappende
Weise angeordnet, wodurch die Anordnungseffizienz verbessert wird. Außerdem wird
verhindert, dass die Reaktionskraft des Schalters in Bewegungsrichtung
des Selektors wirkt, wodurch wiederum eine Abweichung des Schalters
verhindert wird.
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Hierbei
weist der Drucker vorzugsweise ferner einen Positionieranschlag
auf, gegen den die Vorderkante des Papiers im Papiertransportweg
anliegt. Die Schaltmechanismen enthalten einen Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag, der den Positionieranschlag so betätigt, dass
er in den Papiertransportweg hineinragt oder aus diesem zurückgezogen
wird.
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In
diesem Fall kann eine Mehrzahl Schaltmechanismen einschließlich des
Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag durch Nutzen der an den Schreibwagen gelieferten
Energie betätigt
werden.
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Ferner
enthält
der Drucker vorzugsweise einen MICR-Kopf, der mindestens ein magnetisches auf
dem Papier voraufgedrucktes Zeichen liest und einen Halter, der
das Papier am MICR-Kopf hält.
Die Schaltmechanismen enthalten einen MICR-Betätigungsmechanismus, der einen
Spalt zwischen dem MICR-Kopf und dem Halter öffnet oder schließt.
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In
diesem Fall kann eine Mehrzahl Schaltmechanismen einschließlich des
MICR-Betätigungsmechanismus
durch Nutzen der an den Schreibwagen gelieferten Energie betätigt werden.
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Hierbei
wird vorzugsweise der Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen entweder in der ersten oder zweiten Schaltposition
und entweder in der ersten oder zweiten Rückstellposition aktiviert.
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In
diesem Fall können
der Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen und der MICR-Betätigungsmechanismus
wahlweise entsprechend der Papierart oder des Verarbeitungszustandes
geschaltet werden und ihre Schaltzustände können selektiv rückgestellt
werden.
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Hierbei
wird der Betätigungsmechanismus für die Papiervorschubwalzen
vorzugsweise so aktiviert, dass der Spalt zwischen den Papiervorschubwalzen
in der ersten Schaltposition geschlossen und in der zweiten Rückstellposition
geöffnet
wird. Der MICR-Betätigungsmechanismus
wird so aktiviert, dass der Spalt zwischen dem MICR-Kopf und dem Halter
in der zweiten Schaltposition geschlossen und in der ersten Rückstellposition
geöffnet
wird. Die erste Schaltposition liegt außerhalb der ersten Schaltposition
in der ersten Nicht-Druck-Zone. Die zweite Rückstellposition liegt außerhalb
der ersten Rückzugsposition
in der zweiten Nicht-Druck-Zone.
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In
diesem Fall können
der Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen und der MICR-Betätigungsmechanismus
gemeinsam oder unabhängig
voneinander aktiviert werden. Demzufolge kann die Schaltsteuerung
entsprechend dem Papiertyp und dem jeweiligen Verarbeitungsstatus
erfolgen.
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Außerdem wird
ein Verfahren zur Steuerung des obigen Druckers bereitgestellt,
das folgende Schritte aufweist:
Erkennen eines eingelegten
Papiers im Papiertransportweg;
Verfahren des Schreibwagens
in die zweite Schaltposition über
die erste Schaltposition;
Lesen des magnetischen Zeichens auf
dem Papier durch den MICR-Kopf, während das Papier von den Papiervorschubwalzen
transportiert wird;
Verfahren des Schreibwagens in die erste
Rückstellposition;
und
Ausführen
von Drucken auf dem Papier durch den Druckkopf, während das
Papier von den Papiervorschubwalzen transportiert wird.
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Vorzugsweise
weist der Drucker ferner auf: eine Pumpe, die Tinte zum Druckkopf
fördert,
und eine Papiervorschubwalze, die das Papier im Papiertransportweg
transportiert. Die Schaltmechanismen enthalten einen Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus,
der eine Antriebskraft wählbar
entweder an die Pumpe oder an die Papiervorschubwalze überträgt.
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In
diesem Fall kann eine Mehrzahl Schaltmechanismen einschließlich des
Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus
durch Nutzen der an den Schreibwagen gelieferten Energie betätigt werden.
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Vorzugsweise
wird die zweite Nicht-Druck-Zone als Ausgangsposition des Schreibwagens
vorgesehen. In diesem Fall können
alle Schaltmechanismen durch eine Initialisierungsoperation zur
Rückstellung
der Schaltzustände
der entsprechenden Schaltmechanismen nur dadurch initialisiert werden,
dass der Schreibwagen in seine Ausgangsposition zurückverfahren
wird. Die für
die Initialisierungsoperation erforderliche Zeit kann also verkürzt werden.
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Die
Schaltmechanismen enthalten vorzugsweise: mindestens ein Paar feststehende
Zahnräder; einen
vom Selektor bewegten Schalter; ein bewegliches Zahnrad, das vom
Schalter während
der Drehung zum Kämmen
mit einem der feststehenden Zahnräder bewegt wird.
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In
diesem Fall wird das Kämmen
des beweglichen Zahnrades mit den feststehenden Zahnrädern auf
sanfte Weise geschaltet, wodurch das Auftreten von Problemen verhindert
wird, die sich sonst durch Fehleingriffe ergäben.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
oben Aufgaben und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden anhand
der detaillierten Beschreibung bevorzugter Ausführungsbeispiele und unter Bezugnahme
auf die beiliegenden Zeichnungen weiter verdeutlicht; es zeigen:
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1 eine
perspektivische Ansicht eines Druckers gemäß einer ersten Ausführungsform
der Erfindung;
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2 eine
schematische Seitenansicht des Druckerinneren;
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3 eine
Draufsicht eines Antriebsmechanismus für den Schreibwagen;
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4 eine
Vorderansicht des Antriebsmechanismus für den Schreibwagen;
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5 eine
Ansicht von rechts, die den Antriebsmechanismus für den Schreibwagen
darstellt;
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6 eine
Draufsicht auf eine Selektorplatte und verschiedene Typen Schaltmechanismen;
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7 eine
Ansicht von links, die die Selektorplatte und die Schaltmechanismen
darstellt;
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8 eine
Ansicht von rechts, die die Selektorplatte und die Schaltmechanismen
darstellt;
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9A eine
Draufsicht eines Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen, die deren geschlossenen Zustand darstellt;
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9B eine
Draufsicht des Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen, die deren offenen Zustand darstellt;
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10A eine Vorderansicht des Betätigungsmechanismus für die Papiervorschubwalzen, die
deren geschlossenen Zustand darstellt;
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10B eine Vorderansicht des Betätigungsmechanismus für die Papiervorschubwalzen, die
deren offenen Zustand darstellt;
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11A eine Ansicht von rechts des Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen, die deren geschlossenen Zustand darstellt;
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11B eine Ansicht von rechts des Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen, die deren offenen Zustand darstellt;
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12A eine Draufsicht eines Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus,
die dessen Walzenantriebszustand darstellt;
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12B eine Draufsicht eines Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus,
die dessen Pumpenantriebszustand darstellt;
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13A eine Draufsicht des Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus,
die dessen Walzenantriebszustand darstellt;
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13B eine Draufsicht des Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus,
die dessen Pumpenantriebszustand darstellt;
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14A eine Draufsicht eines Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus,
die dessen Walzenantriebszustand darstellt;
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14B eine Draufsicht des Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus,
die dessen Pumpenantriebszustand darstellt;
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15A eine Draufsicht eines Betätigungsmechanismus für den Positionieranschlag,
die dessen ausgefahrenen Zustand darstellt;
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15B eine Draufsicht des Betätigungsmechanismus für den Positionieranschlag,
die dessen eingefahrenen Zustand darstellt;
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16A eine Draufsicht des Betätigungsmechanismus für den Positionieranschlag,
die dessen ausgefahrenen Zustand darstellt;
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16B eine Draufsicht des Betätigungsmechanismus für den Positionieranschlag,
die dessen eingefahrenen Zustand darstellt;
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17A eine Ansicht von links des Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag, die dessen ausgefahrenen Zustand darstellt;
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17B eine Ansicht von links des Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag, die dessen eingefahrenen Zustand darstellt;
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18A eine Draufsicht eines MICR-Betätigungsmechanismus,
die dessen geschlossenen Zustand darstellt;
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18B eine Draufsicht des MICR-Betätigungsmechanismus,
die dessen offenen Zustand darstellt;
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19A eine Draufsicht des MICR-Betätigungsmechanismus,
die dessen geschlossenen Zustand darstellt;
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19B eine Draufsicht des MICR-Betätigungsmechanismus,
die dessen offenen Zustand darstellt;
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20A eine Ansicht von links des MICR-Betätigungsmechanismus,
die dessen geschlossenen Zustand darstellt;
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20B eine Ansicht von links des MICR-Betätigungsmechanismus,
die dessen offenen Zustand darstellt;
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21A eine Ansicht von rechts des MICR-Betätigungsmechanismus,
die dessen geschlossenen Zustand darstellt;
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21B eine Ansicht von rechts des MICR-Betätigungsmechanismus,
die dessen offenen Zustand darstellt;
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22 eine
Tabelle der Zustände
der Schaltmechanismen in den jeweiligen Nockenpositionen;
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23 ein
Diagramm der Betriebstakte der Schaltmechanismen;
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24 ein
Blockdiagramm eines Steuerungsabschnitts;
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25 ein
Flussdiagramm der Steuerung beim Bedrucken eines Einzelblattes;
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26 ein
Flussdiagramm der Steuerung beim Bedrucken eines Schecks;
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27A eine Draufsicht eines Betätigungsmechanismus für den Positionieranschlag
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der Erfindung, die dessen ausgefahrenen Zustand darstellt;
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27B eine Vorderansicht des Betätigungsmechanismus für den Positionieranschlag
von 27A;
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27C eine Seitenansicht des Betätigungsmechanismus für den Positionieranschlag
von 27A;
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28A eine Draufsicht des Betätigungsmechanismus für den Positionieranschlag
gemäß der zweiten
Ausführungsform
der Erfindung, die dessen eingefahrenen Zustand darstellt; und
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28B eine Vorderansicht des Betätigungsmechanismus für den Positionieranschlag
von 28A.
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DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Im
Folgenden wird eine Ausführungsform der
Erfindung unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen beschrieben. 1 ist
eine perspektivische Außenansicht
eines Druckers gemäß einer
Ausführungsform
der Erfindung. 2 zeigt das Druckerinnere in
einer schematischen Seitenansicht. Wie aus den Zeichnungen ersichtlich
ist in der Vorderseite eines Druckers 10 ein Einlass 11 ausgeformt,
um manuelles Einlegen von Papier P, wie z.B. Schecks oder Einzelblätter, zu
ermöglichen.
Für einen
Durchschnittsfachmann ist es natürlich
offensichtlich, dass jedes bedruckbare Medium verwendet werden kann,
obwohl die hierin beschriebenen Ausführungsformen Drucker betreffen,
die Papier verwenden. Ein Auslass 12 ist in einer oberen
Fläche des
Druckers 10 ausgeformt, damit das bedruckte Papier P ausgegeben
werden kann. Im Drucker 10 ist ein Papiertransportweg 13 ausgeformt,
der sich vom Einlass 11 zum Auslass 12 erstreckt
und im Seitenquerschnitt eine L-Form hat. Entlang des Papiertransportwegs 13 sind
vom Einlass 11 aus der Reihe nach ein erster Papiersensor 14,
ein MICR-Kopf 15, ein Paar Papiervorschubwalzen 16,
ein zweiter Papiersensor 17, ein Positionieranschlag 18 und
ein Druckkopf 19 angeordnet.
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Der
erste und zweite Papiersensor 14, 17 bestehen
jeweils beispielsweise aus einem transparenten oder reflektierenden
Fotosensor und erkennen das Vorhandensein/Fehlen des Papiers P an
entsprechenden Positionen des Papiertransportwegs 13. Der
Positionieranschlag 18 dient zur Positionierung des über den
Einlass 11 eingelegten Papiers P. Der Positionieranschlag 18 wechselt
zwischen einer Stellung, in der er in den Papiertransportweg 13 ragt, um
damit die Vorderkante des Papiers P zu stoppen, und einer Stellung,
in der er aus dem Papiertransportweg 13 zurückgefahren
ist, um den Durchgang des Papiers P zu gestatten. Das Paar Papiervorschubwalzen 16 enthält Antriebswalzen 20 und
Andruckwalzen 21, die einander gegenüberliegen, wobei der Papiertransportweg 13 zwischen
ihnen verläuft.
Das Papier P wird gefasst und entsprechend der Betätigung der
Antriebswalzen 20 transportiert. Die Andruckwalzen 21 bewegen
sich auf die Antriebswalzen 20 zu oder von diesen weg.
Die Andruckwalzen 21 wechseln zwischen der Stellung, in der
sie die Antriebswalzen 20 gegen das Papier P pressen, und
einer Stellung, in der sie sich von den Antriebswalzen 20 entfernt
haben, um so den Durchgang des Papiers P zu gestatten.
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Bei
dieser Ausführungsform
dient der MICR-Kopf 15 zum Lesen von Magnetschriftzeichen, die
zuvor auf einen Scheck gedruckt worden sind. Auf Basis der vom MICR-Kopf 15 gelesenen
Daten wird bestimmt, ob der Scheck gültig ist oder nicht. Gegenüber dem
MICR-Kopf 15 ist ein Halter 22 vorgesehen, um
den Scheck gegen den MICR-Kopf 15 zu drücken. Der Halter 22 wechselt
zwischen einer Stellung, in der er zum MICR-Kopf 15 bewegt
wird, und einer Stellung, in der er vom MICR-Kopf 15 weg bewegt wird, um
so den Durchgang des Papiers P zu gestatten.
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Der
Druckkopf 19 ist auf einem Schreibwagen 23 angeordnet,
der in waagrechter Richtung (d.h. über den Papiertransportweg 13)
vor und zurück
bewegt wird. Der Druckkopf 19 druckt eine Zeile Schriftzeichen
oder eine Mehrzahl Schriftzeichen im Matrixdruck auf die Vorderseite
des Papiers P, auf dessen Rückseite
eine Schreibwalze 24 drückt.
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Der
Druckkopf 19 führt
Tintenstrahldrucken aus und die Tinte wird von einem Tintenbehälter (nicht dargestellt)
gemäß der Aktivierung
einer nicht dargestellten Tintenförderpumpe an den Druckkopf 19 geliefert.
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3 ist
eine Draufsicht eines Schreibwagen-Antriebsmechanismus; 4 ist
einer Vorderansicht des Schreibwagen-Antriebsmechanismus; und 5 ist
eine Ansicht von rechts, die den Schreibwagen-Antriebsmechanismus
zeigt. Wie aus den Zeichnungen ersichtlich ist der Schreibwagen 23 auf
einem Paar Führungsschienen 25, 26 gelagert,
um waagrecht verfahrbar zu sein, wobei die Führungsschienen 25, 26 nebeneinander
bezüglich
der Richtung senkrecht zur Waagrechten angeordnet sind. Entsprechend
der Aktivierung des Schreibwagen-Antriebsmechanismus 27 wird
der Schreibwagen 23 betätigt.
Der Antriebsmechanismus 27 für den Schreibwagen weist ein
Paar Riemenscheiben 29 auf, die am Schreibwagenrahmen 28 angebracht
sind; einen um die Riemenscheiben 29 geführten Riemen 30,
der mit dem Schreibwagen 23 an einer vorgegebenen Stelle
verbunden ist, und einen Schreibwagenmotor 31 zum Vorwärts- oder
Rückwärtsdrehen
einer der Riemenscheiben 29. Entsprechend der Vorwärts- oder
Rückwärtsbewegung
des Schreibwagenmotors 31 wird der Schreibwagen 23 waagrecht
verfahren.
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6 ist
eine Draufsicht, die eine Selektorplatte und verschiedene Typen
Schaltmechanismen zeigt; 7 ist eine Ansicht von links,
die die Selektorplatte und die Schaltmechanismen darstellt; und 8 ist
eine Ansicht von rechts, die die Selektorplatte und die Schaltmechanismen
darstellt.
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Wie
aus den Zeichnungen ersichtlich ist am Schreibwagenrahmen 28 eine
in waagrechter Richtung bewegliche Selektorplatte 32 angeordnet.
Bei der Selektorplatte 32 handelt es sich um eine Platte, deren
Längserstreckung
in waagrechter Richtung liegt. Ein waagrecht liegendes Langloch 32a ist
in jeder Seite und in einer mittleren Stelle der Selektorplatte 32 ausgeformt.
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Die
Selektorplatte 32 wird am Schreibwagenrahmen 28 befestigt,
indem die in den jeweiligen Längsenden
vorgesehenen Langlöcher 32a mit
Führungsstiften 33 auf
dem Schreibwagenrahmen 28 in Eingriff gebracht werden.
Ferner wird eine Flachrundkopf-Maschinenschraube 33a über einer
nicht dargestellten Tellerfeder in das mittlere Langloch 32a geschraubt.
Als Ergebnis ist die Selektorplatte 32 so gelagert, dass
sie waagrecht parallel zur Verfahrrichtung des Schreibwagens 23 verschieblich
ist. Ferner wird eine durch die Tellerfeder bewirkte Reibungskraft
auf die Selektorplatte 32 ausgeübt, so dass die Selektorplatte 32 selbst
dann nicht verschoben wird, wenn sie schwachen Vibrationen ausgesetzt
ist. Dementsprechend wird die Selektorplatte 32 so auf dem
Schreibwagenrahmen 28 gelagert, dass sie in den jeweiligen
Nockenpositionen gehaltert wird.
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Eingriffslappen 32b, 32c,
die mit dem Schreibwagen 23 in einer Nicht-Druck-Zone in
Kontakt kommen sollen, sind an entsprechenden Enden der Selektorplatte 32 aus
ausgeformt, dass sie umgeklappt werden und sich nach oben erstrecken.
Der Eingriffslappen 32b ist ein Eingriffsabschnitt, mit
dem der Schreibwagen 23 in Kontakt kommt, wenn er in die
linke Nicht-Druck-Zone verfahren worden ist. Durch diesen Eingriffsabschnitt
wird die Selektorplatte 32 zusammen mit dem Schreibwagen 23 nach links
verschoben. Der Eingriffslappen 32c ist ein Eingriffsabschnitt,
mit dem der Schreibwagen 23 in Kontakt kommt, wenn er in
die rechte Nicht-Druck-Zone verfahren worden ist. Als Ergebnis wird
die Selektorplatte 32 zusammen mit dem Schreibwagen 23 nach rechts verschoben.
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Wie
aus den 22 und 23 ersichtlich ist,
sind bei dieser Ausführungsform
drei Nockenpositionen für
die Selektorplatte 32 eingestellt. Eine Erklärung wird
nunmehr anhand eines Beispiels gegeben, bei dem zwei Schaltpositionen
in jeder Nicht-Druck-Zone vorgesehen sind; speziell sind insgesamt
vier Schaltpositionen zum Verschieben der Selektorplatte 32 in
die jeweiligen Nockenpositionen vorgesehen. Unter der Voraussetzung,
dass sich die Selektorplatte 32 in der rechten Nockenposition
befindet, die als Ausgangsposition dient, wird die Selektorplatte 32 in
eine mittlere Nockenposition verschoben, wenn der Schreibwagen 23 in
eine erste Schaltposition verfahren wird, die in der linken Nicht-Druck-Zone
eingestellt ist. Wird weiter der Schreibwagen 23 in eine
zweite außerhalb
der ersten Schaltposition eingestellte Schaltposition verfahren, wird
die Selektorplatte 32 in die linke Nockenposition verschoben.
Unter der Voraussetzung dagegen, dass sich die Selektorplatte 32 in
der linken Nockenposition befindet, wenn der Schreibwagen 23 in
eine erste Rückstellposition
verfahren wird, die in der rechten Nicht-Druck-Zone eingestellt
ist, wird die Selektorplatte 32 in eine mittlere Nockenposition
verschoben. Wird weiter der Schreibwagen 23 in eine zweite
außerhalb
der ersten Rückstellposition
und der Ausgangsposition des Schreibwagens 23 eingestellte
Rückstellposition
verfahren, wird die Selektorplatte 32 in die rechte Nockenposition
verschoben.
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Verschiedene
Schaltmechanismen, die entsprechend der Verschiebung der Selektorplatte 32 in eine
Position zur Ausführung
von Schaltmaßnahmen veranlasst
werden, werden unter Bezugnahme auf die beiliegenden Zeichnungen
ausführlich
beschrieben.
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9A ist
eine Draufsicht eines Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen, die deren geschlossenen Zustand darstellt; 9B ist
eine Draufsicht des Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen, die deren offenen Zustand darstellt; 10A ist eine Vorderansicht des Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen, die deren geschlossenen Zustand darstellt; 10B ist eine Draufsicht des Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen, die deren offenen Zustand darstellt; 11A eine Ansicht von rechts des Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen, die deren geschlossenen Zustand darstellt;
und 11 B ist eine Ansicht von rechts des Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen, die deren offenen Zustand darstellt.
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Wie
dargestellt ist die Mehrzahl Antriebswalzen (d.h. feststehende Papiervorschubwalzen) 20 in vorgegebenen
Abständen
auf einer waagrecht ausgerichteten Antriebswalzenwelle 34 angeordnet.
Die Mehrzahl der Andruckwalzen (bewegliche Vorschubwalzen) 21 ist
in vorgegebenen Abständen
auf einer waagrecht ausgerichteten Andruckwalzenwelle 35 über der
und parallel zur Antriebswalzenwelle 34 angeordnet. Die
Andruckwalzenwelle 35 ist in einem Andruckwalzenrahmen 37 angeordnet,
der geschwenkt wird, während
eine Rahmenspindel 36 als Drehpunkt dient. Zusammen mit
der Schwenkbewegung des Andruckwalzenrahmens 37 veranlasst
die Andruckwalzenwelle 35 die Andruckwalzen 21,
sich zu den Antriebswalzen 20 hinzubewegen oder von diesen
wegzubewegen. Ein sich nach vorne erstreckender Schaltarm (Schaltelement) 37a ist
am rechten Ende des Andruckwalzenrahmens 37 ausgeformt.
Der Schaltarm 37a erstreckt sich so nach vorne, dass er
eine Unterseite der Antriebswalzenwelle 34 umgreift, und
ein Eingriffsstück 37b am äußersten Ende des
Schaltarms 37a ist auf der Selektorplatte 32 angeordnet.
Ein erstes Nockenstück 32d,
das mit dem Eingriffsstück 37b des
Schaltarms 37a in einer vorgegebenen Nockenposition in
Eingriff kommt, ist auf der Selektorplatte 32 ausgeformt.
Das erste Nockenstück 32d steht
senkrecht, wobei seine Längsrichtung
waagrecht verläuft.
Befindet sich die Selektorplatte 32 in der linken oder
mittleren Nockenposition, kommt das erste Nockenstück 32d nicht
in Eingriff mit dem Eingriffsstück 37b des
Schaltarms 37a. In diesem Zustand werden die Andruckwalzen 21 mit den
Antriebswalzen 20 z.B. durch die Rückstellkraft einer Feder in
Kontakt gebracht, wodurch der Spalt zwischen den Walzen 20, 21 geschlossen
wird. Ist dagegen die Selektorplatte 32 in eine Position
nach rechts außerhalb
der mittleren Position verschoben worden, hebt ein schräger Abschnitt 32e des
ersten Nockenstücks 32d das
Eingriffsstück 37b des
Schaltarms 37a an. Wenn die Selektorplatte 32 ferner
die rechte Nockenposition erreicht hat, überspannt das Eingriffsstück 37b einen
ebenen Abschnitt 32f des ersten Nockenstücks 32d.
In diesem Zustand ziehen sich die Andruckwalzen 21 von
den Antriebswalzen 20 zusammen mit einer aufwärts gerichteten Schwenkbewegung
des Schaltarms 37a zurück,
so dass der Spalt zwischen den Walzen 20, 21 geöffnet wird.
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Da
sich der Schaltarm 37a auf der Selektorplatte 32 befindet
und als Ergebnis der Bewegung über
das erste Nockenstück 32d betätigt wird,
sind die Selektorplatte 32 und der Schaltarm 37a auf überlappende
Weise angeordnet, wodurch die Anordnungseffizienz verbessert wird.
Außerdem
wird verhindert, dass die Reaktionskraft des Schaltarms 37a in
Bewegungsrichtung der Selektorplatte 32 wirkt, wodurch
wiederum eine Abweichung der Selektorplatte 32 verhindert
wird.
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12A ist eine Draufsicht eines Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus,
die dessen Walzenantriebszustand darstellt. 12B ist
eine Draufsicht eines Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus, die dessen
Pumpenantriebszustand darstellt. 13A ist
eine Vorderansicht des Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus, die dessen Walzenantriebszustand
darstellt. 13B ist eine Vorderansicht des
Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus, die dessen Pumpenantriebszustand
darstellt. 14A ist eine Ansicht von rechts
des Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus, die dessen Walzenantriebszustand
darstellt. 14B ist eine Ansicht von rechts
des Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus, die dessen Pumpenantriebszustand
darstellt.
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Wie
dargestellt wird die Antriebskraft eines Papiervorschubmotors 42 über ein
Walzenantriebszahnrad (feststehendes Zahnrad) 38, das integral
am rechten Ende der Walzenwelle 34 vorgesehen ist, ein Schaltrad
(bewegliches Zahnrad) 39, das drehbar am rechten Ende einer
Rahmenspindel 36 angeordnet ist, ein breites Zahnrad 40,
das unter dem Schaltrad 39 angeordnet ist, und ein Kraftübertragungszahnrad 41,
das sich integral mit dem breiten Zahnrad 40 dreht, an
die Antriebswalzenwelle 34 übertragen. Das Schaltrad 39 kann
entlang der Rahmenspindel 36 gleiten, wobei es mit dem
breiten Zahnrad 40 in Eingriff bleibt. Außerdem wird
das Schaltrad 39 durch eine nicht dargestellte Feder (eine
Feder zur Beaufschlagung eines Schaltarms 44, der später beschrieben
wird) nach rechts gedrückt,
wodurch es mit dem Walzenantriebszahnrad 38 kämmt. Am
oberen linken Ende des breiten Zahnrads 40 ist ein Pumpenantriebszahnrad 43 angeordnet,
um eine Antriebskraft an die Tintenförderpumpe zu liefern. Wenn
sich das Schaltrad 39 gegen die Rückstellkraft der Feder nach rechts
verschoben hat, kämmt
das Schaltrad 39 mit dem Pumpenantriebszahnrad 43,
wodurch die Antriebskraft des Papiervorschubmotors 42 an
die Tintenförderpumpe übertra gen
wird. Vor dem Schaltrad 39 ist ein Schaltarm 44 angeordnet,
der waagrecht geschwenkt werden kann, wobei eine Armspindel 44a als
Drehpunkt dient. Das hintere Ende des Schaltarms 44 steht
mit einer Eingriffsnut 39a des Schaltrades 39 in
Eingriff und der vordere Endabschnitt des Schaltarms 44 befindet
sich auf der Selektorplatte 32. Auf der Selektorplatte 32 ist
ein zweites Nockenstück 32g ausgeformt,
das in einer vorgegebenen Nockenposition mit dem vorderen Endabschnitt
des Schaltarms 44 in Eingriff steht. Das zweite Nockenstück 32g steht
senkrecht, während
es in die Richtung senkrecht zur Verfahrrichtung des Schreibwagens 23 weist.
Wenn sich die Selektorplatte 32 in der linken oder mittleren
Nockenposition befindet, steht sie nicht mit dem Schaltarm 44 in
Eingriff. In diesem Zustand kämmt
das Schaltrad 39 durch die Rückstellkraft der Feder mit
dem Walzenantriebszahnrad 38, wodurch die Antriebskraft
der Antriebswalzenwelle 34 übertragen wird. Hat sich die
Selektorplatte 32 in die rechte Nackenposition bewegt, drückt das
zweite Nockenstück 32g das
vordere Ende des Schaltarms 44 nach rechts. In Zusammenhang
mit diesem Drücken
nach rechts verschiebt das hintere Ende des Schaltarms 44 des
Schaltrad 39 nach links. In diesem Zustand kämmt das
Schaltrad 39 mit dem Pumpenantriebszahnrad 43,
wodurch Antriebskraft zur Tintenförderpumpe übertragen wird.
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Wird
die Verriegelung des Schaltrades 39 aktiviert, wird der
Papiervorschubmotor 42 vor dieser Maßnahme angesteuert. Als Ergebnis
wird das Auftreten von Überschneidungen
vermieden, die sich sonst zwischen den Seitenflächen der Zähne der Antriebsräder 38, 43 und
den Seitenflächen
der Zähne des
Schaltrades 39 ergeben würden. Es lassen sich eine weiche
Verriegelung und die Vermeidung von Verriegelungsfehlern erzielen.
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15A ist eine Draufsicht eines Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag, die dessen ausgefahrenen Zustand darstellt. 15B ist eine Draufsicht des Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag, die dessen eingefahrenen Zustand darstellt. 16A ist eine Vorderansicht des Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag, die dessen ausgefahrenen Zustand darstellt. 16B ist eine Vorderansicht des Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag, die dessen eingefahrenen Zustand darstellt. 17A ist eine Ansicht von links des Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag, die dessen ausgefahrenen Zustand darstellt. 17B ist eine Ansicht von links des Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag, die dessen eingefahrenen Zustand darstellt.
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Wie
dargestellt ist der Positionieranschlag 18 so angeordnet,
dass er um die Antriebswalzenwelle 34 vor- und zurückgeschwenkt
werden kann und durch die Rückstellkraft
einer nicht dargestellten Feder in den Papiertransportweg 13 ragt.
Am linken Ende des Positionieranschlags 18 ist eine Eingriffsnase 18a ausgeformt.
Ein sich nach vorne erstreckender Schaltarm 47 ist integral
mit dem unteren Ende einer senkrecht ausgerichteten drehbaren Welle 45 ausgeformt.
Eine Eingriffsnase 47a ist an der unteren Fläche des
Schaltarms 47 vorspringend ausgeformt. Auf der Selektorplatte 32 ist
ein drittes Nockenstück 32h ausgeformt,
das mit der Eingriffsnase 47a des Schaltarms 47 in
einer vorgegebenen Nockenposition in Eingriff steht. Wenn sich die
Selektorplatte 32 in der rechten Nockenposition befindet,
stehen das dritte Nockenstück 32h und
die Eingriffsnase 47a des Schaltarms 47 nicht
in Eingriff. In diesem Zustand ragt der Positionieranschlag 18 durch
die Rückstellkraft
einer nicht dargestellten Feder in den Papiertransportweg 13.
Der Schaltarm 47 bewegt sich durch die Rückstellkraft
der Feder 46 unter die untere Fläche der Eingriffsnase 18a und
wird durch den Positionieranschlag 18 in seiner Lage gehalten. Wenn
das Papier P am Positionieranschlag 18 anliegt, ist dieser
selbst in diesem Zustand nicht blockiert. Nach dem Durchgang des
Papiers P ragt der Positionieranschlag 8 in den Papiertransportweg 13. Ferner
bewegt sich der Schaltarm 47 unter die untere Fläche der
Eingriffsnase 18a und der Positionieranschlag 18 ist
blockiert. Befindet sich dagegen die Selektorplatte 32 in
der linken oder mittleren Nockenposition, drückt das dritte Nockenstück 32h die
Eingriffsnase 47a des Schaltarms 47 nach links.
In diesem Zustand führt
der Schaltarm 47 eine Schwenkbewegung aus und kommt außer Eingriff
mit der Eingriffsnase 18a, wodurch der Positionieranschlag 18 schwenkbar
wird. Wird das Papier in diesem Zustand eingelegt, dreht die Vorderkante
des Papiers P den Positionieranschlag 18 in die eingefahrene
Position, wodurch der Papiertransportweg 13 geöffnet wird.
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18A ist eine Draufsicht eines MICR-Betätigungsmechanismus,
die dessen geschlossenen Zustand darstellt. 18B ist
eine Draufsicht des MICR-Betätigungsmechanismus,
die dessen offenen Zustand darstellt. 19A ist
eine Vorderansicht des MICR-Betätigungsmechanismus,
die dessen geschlossenen Zustand darstellt. 19B ist
eine Vorderansicht des MICR-Betätigungsmechanismus,
die dessen offenen Zustand darstellt. 20A ist
eine Ansicht von links des MICR-Betätigungsmechanismus,
die dessen geschlossenen Zustand darstellt. 20B ist
eine Ansicht von links des MICR-Betätigungsmechanismus, die dessen
offenen Zustand darstellt. 21A ist
eine Ansicht von rechts des MICR-Betätigungsmechanismus, die dessen
geschlossenen Zustand darstellt. 21B ist
eine Ansicht von rechts des MICR-Betätigungsmechanismus, die dessen
offenen Zustand darstellt. Wie in den Zeichnungen dargestellt ist
der Halter 22 integral am Schaltarm 48 angeordnet,
der vor- und zurückgeschwenkt
werden kann, wobei das untere Ende als Drehpunkt dient. Der Halter 22 wird
mit dem MICR-Kopf 15 durch die Rückstellkraft der Feder 22a in
Kontakt gebracht. Das obere Ende des Schaltarms 48 ragt
nach rechts und eine nach vorne vorspringende Eingriffsnase 48a ist
am äußersten
Ende des in dieser Weise vorspringenden oberen Endes ausgeformt.
Auf der Selektorplatte 32 ist ein viertes Nockenstück 32i ausgeformt,
das mit der Eingriffsnase 48a des Schaltarms 48 in
einer vorgegebenen Nockenposition in Eingriff kommt. Das vierte
Nockenstück 32i ist
so ausgeformt, dass sein äußerstes Ende
nach hinten ragt. Wenn sich die Selektorplatte 32 in der
linken Nockenposition befindet, befindet sich das vierte Nockenstück 32i auf
dem oberen Ende des Schaltarms 48, steht aber nicht in
Eingriff mit der Eingriffsnase 48a. In diesem Zustand wird
der Halter 22 durch die Rückstellkraft der Feder 22a in Kontakt
mit dem MICR-Kopf 15 gebracht. Befindet sich dagegen die
Selektorplatte 32 in der mittleren oder rechten Nockenposition,
kommt das vierte Nockenstück 32i mit
der Eingriffsnase 48a in Eingriff, wodurch der Schaltarm 48 nach
hinten gedrückt
wird. In diesem Zustand zieht sich der Halter 22 entsprechend
der Rückwärts-Schwenkbewegung des Schaltarms 48 vom
MICR-Kopf 15 zurück,
wodurch der Papiertransportweg 13 freigegeben wird.
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22 ist
eine Tabelle der Zustände
der Schaltmechanismen bei den jeweiligen Nockenpositionen. 23 ist
ein Diagramm der Betriebstakte der Schaltmechanismen. Wie aus den
Zeichnungen zu ersehen ist, wird der Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus
in den Pumpenantriebszustand gebracht, wenn sich die Selektorplatte 32 in
der rechten Nockenposition (Ausgangsposition) befindet; der Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen wird in den offenen Zustand gebracht; der Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag wird in den ausgefahrenen Zustand gebracht;
und der MICR-Mechanismus wird in den offenen Zustand gebracht.
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Befindet
sich dann die Selektorplatte 32 in der mittleren Nockenposition,
wird der Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus
in den Walzenantriebszustand gebracht; der Betätigungsmechanismus für die Papiervorschubwalzen
wird in den geschlossenen Zustand gebracht; der Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag wird in den eingefahrenen Zustand gebracht;
und der MICR-Betätigungsmechanismus
wird in den geschlossenen Zustand gebracht. Mit anderen Worten,
in der Situation, in der sich die Selektorplatte 32 in
der rechten Nockenposition befindet, wenn der Schreibwagen 23 in
die ersten Schaltposition verfahren worden ist, wird die Selektorplatte 32 in
die mittlere Nockenposition verschoben, wodurch der Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus,
der Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen und der Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag aktiviert werden.
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Wird
ferner der Schreibwagen 23 in die zweite Schaltposition
verfahren, wird die Selektorplatte 32 in die linke Nockenposition
verschoben, wodurch der MICR-Betätigungsmechanismus
aktiviert wird.
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Im
Gegensatz dazu wird in der Situation, in der sich die Selektorplatte 32 in
der linken Nockenposition befindet, wenn der Schreibwagen 23 in
die erste Rückstellposition
verfahren wird, die Selektorplatte 32 in die mittlere Nockenposition
verschoben, so dass der MICR-Betätigungsmechanismus
aus dem geschlossenen in den offenen Zustand zurückgestellt wird. Wird ferner
der Schreibwagen 23 in die zweite Rückstellposition verfahren,
bei der es sich um die Ausgangsposition des Schreibwagens handelt,
wird die Selektorplatte 32 in die rechte Nockenposition verschoben,
wodurch die Rückstellung
des Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus in den Pumpenantriebszustand,
die Rückstellung
des Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen in den offenen Zustand und die Rückstellung
des Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag in den ausgefahrenen Zustand erfolgt.
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Zusammenfassend
schaltet der Schreibwagen 23 den Betätigungsmechanismus für die Papiervorschubwalzen
und den MICR-Betätigungsmechanismus
in die verschiedenen Schaltpositionen und bewirkt, dass sie in verschiedenen
Rückstellpositionen
ihre Schaltzustände
wieder einnehmen. Deshalb können
der Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen und den MICR-Betätigungsmechanismus
auf ähnliche
Weise geöffnet
oder geschlossen werden. Außerdem
kann der Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen geschlossen werden, währen der MICR-Betätigungsmechanismus geöffnet wird.
Der MICR-Betätigungsmechanismus wird
beispielsweise in den offenen Zustand gebracht, während der
Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen geschlossen bleibt; oder der Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen wird in den geöffneten Zustand gebracht, währen der
MICR-Betätigungsmechanismus
geschlossen bleibt. Demzufolge können
die Schaltsteuerungsoperationen entsprechend der Art des Papiers
P und den Verarbeitungsschritten ausgeführt werden.
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Bei
dieser Ausführungsform
sind die erste und zweite Rückstellposition
in der Nähe
der Ausgangsposition des Schreibwagens 23 eingestellt. Deshalb
können
alle Schaltmechanismen initialisiert werden, indem der Schreibwagen 23 nur
in seine Ausgangsposition zurückgebracht
wird, wodurch die durch die Initialisierungsverarbeitung erforderliche Zeit
verkürzt
wird, die die Notwendigkeit beinhaltet, die Schaltzustände der
jeweiligen Schaltmechanismen rückzustellen.
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Wie
aus 24 ersichtlich hat der Drucker 10 einen
Steuerungsabschnitt 49, der eine CPU, einen ROM, RAM oder
dgl. aufweist. Mit dem Steuerungsabschnitt 49 sind der
oben beschriebene erste Papiersensor 14, der MICR-Kopf 15,
der zweite Papiersensor 17, der Druckkopf 19,
der Schreibwagenmotor 31 und der Papiervorschubmotor 42 verbunden.
Unter Bezugnahme auf ein Flussdiagramm werden nunmehr die Steuerprozeduren
für eine
Einzelblatt-Drucksteuerungsoperation und für die Scheck-Drucksteuerungsoperation
beschrieben, die vom Steuerungsabschnitt 49 ausgeführt werden.
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25 ist
ein Flussdiagramm, das eine Einzelblatt-Drucksteuerungsoperation
zeigt. Die Steuerung erfolgt als Reaktion auf den Empfang eines
Einzelblatt-Druckbefehls. Bei Erhalt eines Einzelblatt-Druckbefehls wird
das Einlegen eines Einzelblattes abgewartet. Zu diesem Zeitpunkt
verbleibt der Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus im Pumpenantriebszustand;
der Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen bleibt offen; der Betätigungsmechanismus für den Positionieranschlag bleibt
ausgefahren; und der MICR-Betätigungsmechanismus
bleibt offen. Wird ein Einzelblatt in den Einlegeschlitz 11 eingelegt,
wird das Einlegen eines Einzelblattes auf Basis der vom ersten und
zweiten Papiersensor 14, 17 ausgegebenen Sensorsignale bestimmt
(S2501), wodurch der Schreibwagen 23 in die erste Schaltposition
verfahren wird (S2502). Als Ergebnis wird der Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus
in den Walzenantriebszustand geschaltet; der Betätigungsmechanismus für die Papiervorschubwalzen
wird in den geschlossenen Zustand geschaltet; und der Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag wird in den eingefahrenen Zustand geschaltet,
während
der MICR-Betätigungsmechanismus
offen gehalten wird. Danach erfolgt eine Druckoperation (S2503),
während
das Einzelblatt vorgeschoben wird. Anschließend wird das Herausziehen des
Einzelblattes abgewartet, während
das hintere Ende des bedruckten Einzelblattes auf dem Paar Papiervorschubwalzen 16 aufliegt.
Gemäß dem vom zweiten
Papiersensor 17 ausgegebenen Sensorsignal wird das Herausziehen
des Einzelblattes bestimmt (S2504). Danach wird der Schreibwagen 23 in die
zweite Rückstellposition
verfahren (S2505), womit eine Einzelblatt-Drucksteuerungsoperation
abgeschlossen ist.
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Als
Ergebnis wird der Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus in den Pumpenantriebszustand
zurückgestellt;
der Betätigungsmechanismus für die Papiervorschubwalzen
wird in den offenen Zustand zurückgestellt;
und der Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag wird in den ausgefahrenen Zustand zurückgestellt.
Der Drucker 10 geht somit wieder in den Ausgangszustand
zurück,
in dem das Einlegen eines Einzelblattes abgewartet werden kann.
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26 ist
ein Flussdiagramm, das eine Scheck-Drucksteuerungsoperation zeigt.
Die Steuerung erfolgt als Reaktion auf den Empfang eines Scheck-Druckbefehls.
Bei Erhalt eines Scheck-Druckbefehls wird zunächst das Einlegen eines Schecks
abgewartet. Zu diesem Zeitpunkt verbleibt der Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus
im Pumpenantriebszustand; der Betätigungsmechanismus für die Papiervorschubwalzen
bleibt offen; der Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag bleibt ausgefahren; und der MICR-Betätigungsmechanismus
bleibt offen.
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Wird
ein Scheck in den Einlegeschlitz 11 eingelegt, wird das
Einlegen eines Schecks auf Basis der vom ersten und zweiten Papiersensor 14, 17 ausgegebenen
Sensorsignale bestimmt (S2601), wodurch der Schreibwagen 23 zur
zweiten Schaltposition verfahren wird (S2602). Als Ergebnis wird
der Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus in den Walzenantriebszustand
geschaltet; der Betätigungsmechanismus
für die
Papiervorschubwalzen wird in den geschlossenen Zustand geschaltet;
und der Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag wird in den eingefahrenen Zustand geschaltet,
und der MICR-Betätigungsmechanismus
wird in den geschlossenen Zustand geschaltet.
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Danach
erfolgt eine MICR-Operation (S2603), während der Scheck vorgeschoben
wird. Anschließend
wird der Schreibwagen 23 in die erste Rückstellposition verfahren (2604).
Als Ergebnis bleibt nur der der MICR-Betätigungsmechanismus offen. Als
Nächstes
erfolgt eine Druckoperation, während
der Scheck durch Rotieren der Antriebswalzen 20 vorgeschoben
wird (S2605). Das Herausziehen des Schecks wird abgewartet, während das
hintere Ende des bedruckten Schecks auf der Mehrzahl Papiervorschubwalzen 16 aufliegt.
Wird das Herausziehen des Schecks gemäß dem vom zweiten Papiersensor 17 ausgegebenen
Sensorsignal bestimmt (S2606), wird der Schreibwagen 23 in
die zweite Rückstellposition
verfahren (S2607) und die Scheck-Drucksteuerungsoperation ist abgeschlossen.
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Dadurch
wird der Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus in den Pumpenantriebszustand
zurückgestellt;
der Betätigungsmechanismus
für die Papiervorschubwalzen
wird in den offenen Zustand zurückgestellt;
und der Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag wird in den ausgefahrenen Zustand zurückgestellt.
Der Drucker geht somit wieder in den Ausgangszustand zurück, in dem
ein Einlegen abgewartet werden kann.
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In
Zusammenhang mit der zuvor beschriebenen Einzelblatt- und der Scheck-Drucksteuerungsoperation
wird bei einem Schalten des Pumpen-/Walzen-Schaltmechanismus der
Papiervorschubmotor 42 angesteuert, bevor die Selektorplatte 32 vom Schreibwagen 23 betätigt wird,
um das Auftreten von Eingriffsfehlern zwischen den Antriebsrädern 38, 43 und
dem Schaltrad 39 zu vermeiden.
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Gemäß der oben
beschriebenen Ausführungsform
wird die Mehrzahl der Schaltmechanismen durch Nutzen der Energie
des Schreibwagens 23 betätigt. Damit wird die Verwendung
eines Magnetventils zur Betätigung
der jeweiligen Schaltmechanismen überflüssig, wodurch die Anzahl der
Teile verringert, die Konstruktion vereinfacht und eine Energieeinsparung
der elektrischen Schaltung möglich wird.
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In
jeder der Nicht-Druck-Zonen des Schreibwagens 23 ist eine
Mehrzahl Positionen eingestellt. Da die Selektorplatte 32 gemäß der Verfahrbewegung
des Schreibwagens 23 in die entsprechenden Positionen in
drei oder mehr Nockenpositionen verschoben und dort fixiert wird,
kann mindestens einer der Schaltmechanismen selektiv betätigt werden. Folglich
können
Schaltsteuerungsoperationen ausgeführt werden, die mit denen vergleichbar
sind, die ausgeführt
werden, wenn die jeweiligen Schaltmechanismen mit Magnetventilen
versehen sind.
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Nunmehr
wird ein Betätigungsmechanismus für den Positionieranschlag
gemäß einer
zweiten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung unter Bezugnahme auf die 27A bis 27B beschrieben.
In der Beschreibung sind diejenigen Mechanismen, die mit den in
der ersten Ausführungsform
beschriebenen identisch sind, durch identische Bezugszeichen gekennzeichnet.
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27A bis 27C sind
beispielhafte Ansichten, in denen sich eine Selektorplatte 132 in
der rechten Nockenposition befindet. Die 28A und 28B sind beispielhafte Ansichten einer mittleren Nockenposition.
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Ein
Positionieranschlag 118 ist angeordnet mit einer Funktion,
die im Wesentlichen gleich ist der des Positionieranschlags 18 mit
der Ausnahme, dass der Anschlag 118 integral mit einem
feststehenden Arm 118a anstelle der Eingriffsnase 18a des
Positionieranschlags 18 ausgeführt ist. In ähnlicher
Weise ist die Selektorplatte 132 angeordnet, die eine Funktion
wie die Selektorplatte 32 hat, mit der Ausnahme, das ein
funktionaler Unterschied zwischen dem dritten Nockenstück 32h und
dem dritten Nockenstück 132h besteht.
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Wie
dargestellt ist ein Betätigungshebel 52 schwenkbar
an einer am Schreibwagenrahmen 28 vorgesehenen Aufnahmewelle 51 angeordnet
(siehe 1). Ein mittlerer Abschnitt des Betätigungshebels 52 ist
so gehaltert, dass die senkrechte Bewegung des mittleren Abschnitts
durch eine obere Fläche
der Selektorplatte 132 und einen Regelabschnitt 133,
der aus einem Abschnitt der Selektorplatte 132 besteht,
begrenzt wird. Der Betätigungshebel 52 wird durch
eine Zugschraubenfeder 53, die um einen Federarretierungsabschnitt 52a und
einen Federarretierungsabschnitt 132a der Selektorplatte 132 gewickelt ist,
mit Druck beaufschlagt, so dass er mit dem dritten Nockenstück 132h in
Kontakt kommt. Ein Nockenabschnitt 52b (52c, 52d, 52e),
der in Kontakt mit dem feststehenden Arm 118a kommt, ist
am Abschnitt des Betätigungshebels 52 angeordnet.
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Ein
Schaltmechanismus, der den Betätigungsmechanismus
für den
Positionieranschlag gemäß der Position
und Bewegung der Selektorplatte 132 wechselnd betätigt, wird
unter Bezugnahme auf die Zeichnungen ausführlich beschrieben.
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Wenn
sich die Selektorplatte 132 in der rechten Nockenposition
befindet wie in den 27A und 27B dargestellt,
fixiert der Betätigungshebel 52 den
feststehenden Arm 118a mittels des feststehenden Abschnitts 52e,
der sich in einer angehobenen Position befindet. In diesem Zustand
wird der Positionieranschlag 118 im Ausgangszustand blockiert,
in dem ein Endabschnitt 118b in den Papiertransportweg 13 ragend
verbleibt.
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Wird
dann die Selektorplatte 132 in die mittlere Nockenposition
verschoben, wird der Betätigungshebel 52 durch
das dritte Nockenstück 132h um
die Aufnahmewelle 51 geschwenkt. Folglich wird ein Nockenabschnitt 52b entsprechend
dem feststehenden Arm 118 über einen geneigten Abschnitt 52d zu
einem unteren Freigabeabschnitt 52c bewegt. Der feststehende
Arm 118a wird dementsprechend schwenkbar. Wird das Papier
P in diesem Zustand in den Papiertransportweg 13 eingelegt,
wird der Endabschnitt 118b des Positionieranschlags 118 von der
Vorderkante des Papiers P in die eingefah rene Position geschwenkt,
wodurch der Papiertransportweg 13 geöffnet wird (28A und 28B).
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Wie
im Fall der mittleren Nockenposition wechselt selbst dann, wenn
die Selektorplatte 132 in die linke Nockenposition verschoben
worden ist, der Nockenabschnitt 52b zum Freigabeabschnitt 52c, wodurch
der Papiertransportweg offen bleibt.
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Wenn
die Selektorplatte 132 vom Schreibwagen 23 in
die rechte Nockenposition verschoben worden ist, die die Ausgangsposition
der Platte 132 ist, wird dann der Betätigungshebel 52 um die Aufnahmewelle 51 geschwenkt,
so dass er durch die Zugschraubefeder 53 in direkten Kontakt
mit dem dritten Nockenstück 132h kommt.
Der feststehende Abschnitt 52e des Nockenabschnitts 52b verläuft unter der
unteren Fläche
des feststehenden Arms 118a und der Positionieranschlag 118 wird
im Ausgangszustand blockiert, in dem der Endabschnitt 118b in den
Papiertransportweg 13 ragt.
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Ist
die Selektorplatte 132 in die rechte Nockenposition bewegt
worden, während
das Papier P im Papiertransportweg 13 verbleibt, kann die
Selektorplatte 132 problemlos nur durch Dehnung der Zugschraubenfeder 53 auch
dann verschoben werden, wenn die Schwenkbewegung des Betätigungshebels 52 behindert
ist. Wird in diesem Fall das Papier P aus dem Papiertransportweg 13 herausgezogen,
bewirkt die Zugschraubenfeder 53, dass der feststehende Arm 118a in
Kontakt mit dem geneigten Abschnitt 52d bleibt, um die
Schwenkbewegung in die Position des feststehenden Abschnitts 52e auszuführen. Der Positionieranschlag 118 und
der Betätigungshebel 52 werden
in ihre vorgegebenen Ausgangspositionen zurückgestellt.
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Wie
oben erwähnt
kann durch die Konfiguration, bei der der Betätigungshebel 52 mit
dem Nockenabschnitt 52b ausgeführt ist, um die Schwenkbewegung
des Positionieranschlags 118 selbst dann zu verhindern,
wenn das Papier P im Papiertransportweg 13 verbleibt, der
Schreibwagen 23 in die Ausgangsposition verfahren werden,
ohne dass ein Verlust des Gleichlaufs des zum Schrittmotor gehörigen Schreibwagenmotors 31 auftritt.
Deshalb entsteht keine Qualitätsverschlechterung
wie eine Verschiebung des Drucks aufgrund des Gleichlaufverlustes.
Selbst bei einem Gleichlaufverlust kann die Anzahl der Initialisierungsschritte
zur Sicherstellung der Position des Schreibwagens 23 verringert
werden.
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Obwohl
die vorliegende Erfindung anhand spezifischer bevorzugter Ausführungsformen
dargestellt und beschrieben worden ist, erschließen sich aus den hierin enthaltenen
Lehren für
den Fachmann verschiedene Änderungen
und Modifikationen.
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So
kann beispielsweise der Selektor 32 die Verfahrbewegung
des Schreibwagens 23 durch die Anzahl der Schritte des
Schreibwagenmotors 31 steuern. Ferner kann ein Sensor zur
Erkennung einer Verschiebung der Selektorplatte 32 bereitgestellt werden.
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Ein
anderes Verfahren zur Verhinderung von Eingriffsfehlern des Schaltrades 39 sieht
die Lagerung des Pumpenantriebsrades 43 in der Weise vor, dass
es waagrecht verschieblich ist und das Pumpenantriebsrad 43 nach
rechts drückt.
Wenn bei diesem Verfahren das Schaltrad 39 nicht mit dem
Pumpenantriebsrad 43 kämmt,
weicht das Pumpenantriebsrad 43 nach links aus, wodurch
ein Schaltvorgang des Schaltrades 39 gestattet wird. Wird
anschließend
der Motor 42 angesteuert, kämmt das Schaltrad 39 mit
dem Pumpenantriebsrad 43, wodurch das Auftreten von Eingriffsfehlern
verhindert wird.
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Diese
Ausführungsform
ist außerdem
für einen
Fall beschrieben worden, in dem die Selektorplatte 32 drei
Positionen einnimmt. Wird jedoch das Paar der zweiten Papiervorschubwalzen
vor dem MICR-Kopf 15 angeordnet, kann die Selektorplatte 32 vier
Positionen einnehmen, da sich das Paar Papiervorschubwalzen 16 nach
dem MICR-Kopf 15 vom Betätigungsmechanismus des Paares
der zweiten Papiervorschubwalzen hinsichtlich des offenen und geschlossenen
Zustands unterscheidet. Der gleiche Vorteil kann erzielt werden,
sofern die drei Schaltpositionen für den Schreibwagen 23 in
einer der zwei Nicht-Druck-Zonen und die drei Rückstellpositionen in den restlichen
Nicht-Druck-Zonen
bereitgestellt werden.
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Diese
Ausführungsform
ist für
den Fall beschrieben worden, in dem die Halter 22 zum Andrücken des
Schecks gegen den MICR-Kopf 15 nicht rotieren. Die Halter 22 können jedoch
auch als Walzen ausgeführt
werden.
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Obwohl
diese Ausführungsform
einen Tintenstrahldrucker betrifft, kann die Erfindung auch für andere
Anwendungen eingesetzt werden, nicht zuletzt für Serien-Anschlagdrucker und
Serien-Thermodrucker.