DE60300063T2 - Tintenstrahlaufzeichnungsgerät - Google Patents

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Atsuhisa Nagoya-shi Nakashima
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Brother Industries Ltd
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  • Ink Jet (AREA)
  • Handling Of Sheets (AREA)

Description

  • Hintergrund der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät und insbesondere auf ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät mit einem sogenannten linearen Tintenstrahlkopf.
  • Kürzlich sind Tintenstrahldrucker weit verbreitet, da sie weniger Geräusch erzeugen und Standardpapier als Aufzeichnungsmedium benutzen. Ein herkömmlicher Tintenstrahldrucker verwendet typischerweise einen bewegbaren Tintenstrahlkopf, der in eine Breitenrichtung (Hauptgleitrichtung) des Aufzeichnungsmediums gleitet, der sich relativ zu dem Tintenstrahlkopf in einer Richtung (Hilfsgleitrichtung) senkrecht zu der Hauptgleitrichtung zum Erzeugen eines zweidimensionalen Bildes auf dem Aufzeichnungsmedium bewegt. Solch ein Tintenstrahlkopf wird als ein Tintenstrahlkopf vom seriellen Typ bezeichnet.
  • Bei solch einem Tintenstrahldrucker ist die Bilderzeugungsgeschwindigkeit auf ein bestimmtes Niveau beschränkt, da sich der Tintenstrahlkopf bewegt, und es ist schwierig, die kürzlichen Anforderungen von Hochgeschwindigkeitsabbildung zu erfüllen. Zum Erfüllen solcher Anforderung zieht die Benutzung eines linearen Tintenstrahlkopfes Aufmerksamkeit auf sich. Der lineare Tintenstrahlkopf ist mit einer Mehrzahl von Tintenausstoßdüsen versehen, die in einer Breitenrichtung (d. h. der Hauptgleitrichtung) des Aufzeichnungsmediums angeordnet sind. Typischerweise ist der lineare Tintenstrahlkopf an einer vorbestimmten Position des Druckers befestigt, während das Aufzeichnungsmedium zum Bewegen mit hoher Geschwindigkeit in der Hilfsgleitrichtung angetrieben wird, wodurch die Abbildungsgeschwindigkeit stark beschleunigt wird.
  • Nebenbei, die Tinte, die an den Tintenausstoßdüsen des Tintenstrahlkopfes sitzt, neigt dazu, leicht zu trocknen, da sie der Luft ausgesetzt ist. Daher kann vor einer Drucktätigkeit und eventuell auch während der Drucktätigkeit eine Spültätigkeit zum zwangsweise Entfernen der Resttinte an den Tintenausstoßdüsen durchgeführt werden.
  • Wenn der Tintenstrahlkopf ein serieller Typ ist (d. h. der bewegbare Typ), wird eine Spülposition definiert, die eine Position außerhalb eines Abbildungsgebietes für das Aufzeichnungsmedium ist, und die Spültätigkeit wird durchgeführt, wenn der Tintenstrahlkopf an der Spülposition ist.
  • Wenn der Tintenstrahlkopf ein linearer Kopf ist, ist es jedoch schwierig, die Spültätigkeit durch Bewegen des Tintenstrahlkopfes zu einer Position außerhalb des Abbildungsgebietes des Aufzeichnungsmediums durchzuführen, da ein weiter Raum zum Ermöglichen des Tintenstrahlkopfes zum Bewegen und ein hochgenauer Antriebsmechanismus zum Bewegen des Tintenstrahlkopfes zwischen der Abbildungsposition und einer Spülposition vorgesehen sein sollte. Ein Verfahren, bei dem ein Teil, das die zwangsweise ausgestoßene Tinte sammelt, zu dem Tintenstrahlkopf bei jeder Spültätigkeit bewegt wird, ist einmal vorgeschlagen worden. Weiterhin benötigt solch ein Verfahren auch einen Raum und einen Mechanismus zum Bewegen des Tintensammelteils. Weiterhin braucht es Zeit, solch eine Spültätigkeit durchzuführen, und es ist nicht geeignet zum Zwecke des Verbesserns der Abbildungsgeschwindigkeit.
  • Die japanische vorläufige Patentanmeldung 2001-71521 zeigt einen beispielhaften Aufbau, der mit solch einem Problem fertig werden soll. In dieser Veröffentlichung ist ein drehbares zylindrisches Teil mit einem Schlitz, das entlang des Durchmessers durchbohrt ist und in der axialen Richtung des zylindrischen Teiles länglich ist, unmittelbar unter einem Tin tenstrahlkopf vorgesehen. Weiter ist ein Tintenabsorbierteil so vorgesehen, daß es dem Tintenstrahlkopf zugewandt ist, wobei das drehbare zylindrische Teil dazwischen vorgesehen ist. Wenn die Spültätigkeit durchgeführt wird, wird das drehbare zylindrische Teil so gedreht, daß der Tintenstrahlkopf und das Tintenabsorbierteil einander durch den Schlitz zugewandt sind, und die durch den Tintenstrahlkopf ausgegebene Tinte wird durch das Tintenabsorbierteil absorbiert.
  • Ein anderer in der japanischen vorläufigen Patentveröffentlichung HEI 63-160850 offenbarter Aufbau enthält ein Tintenabsorbierteil, das den Tintenausstoßöffnungen zugewandt ist, und eine zurückziehbare Druckwalze ist zwischen dem Tintenstrahlkopf und dem Tintenabsorbierteil vorgesehen. Bei diesem Aufbau wird, wenn das Spülen durchgeführt wird, die Druckwalze von der Position zwischen den Tintenausstoßöffnungen und dem Tintenabsorbierteil so zurückgezogen, daß die ausgestoßene Tinte in dem Tintenabsorbierteil absorbiert wird.
  • Selbst bei den in den obigen Veröffentlichungen offenbarten Aufbauten werden Tätigkeiten, die nur der Spültätigkeit zugeordnet sind, benötigt, und es kann mehrere Sekunden dauern, die Spültätigkeit durchzuführen. Wenn zum Beispiel eine Abbildungsgeschwindigkeit eines Tintenstrahldruckers 1210 Blätter/Minute beträgt und eine Spültätigkeit jedesmal bei der Beendigung einer Abbildung auf einem Blatt durchgeführt wird, wird die Abbildungsgeschwindigkeit auf ungefähr 20 Blätter/Minute aufgrund der Spültätigkeiten verringert. Somit ist die Bilderzeugungsgeschwindigkeit schnell, aber die effektive Abbildungsgeschwindigkeit einschließlich der Spültätigkeit kann nicht ausreichend beschleunigt werden.
  • Als solches ist ein verbessertes Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, das die Spültätigkeit ohne Verlangsamung der Aufzeichnungsgeschwindigkeit ausführen kann, gewünscht.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Die vorliegende Erfindung ist vorteilhaft darin, daß ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, das einen linearen Tintenstrahlkopf verwendet und eine Spültätigkeit durchführen kann, ohne daß eine Abbildungstätigkeit verlangsamt wird, vorgesehen werden kann.
  • Gemäß einem Aspekt der Erfindung ist ein Tintenstrahlaufzeichnungsgerät vorgesehen, das ein Bild auf ein Aufzeichnungsmedium aufzeichnet, wobei das Aufzeichnungsmedium in eine vorbestimmte Richtung vorgeschoben wird, die senkrecht zu einer Breitenrichtung des Aufzeichnungsmediums ist, das mit mindestens einem Tintenstrahlkopf versehen ist mit einer Mehrzahl von Gruppen von Düsen, die Tinte ausstoßen, und einer Druckplatte, die nahe so angeordnet ist, daß sie mindestens einem Tintenstrahlkopf zugewandt ist, wobei die Druckplatte einen Hauptkörper aufweist. Die Mehrzahl von Gruppen von Düsen sind in einer Breitenrichtung des Aufzeichnungsmediums mit vorbestimmten Freiräumen dazwischen angeordnet, und Teile der Mehrzahl von Gruppen überlappen, wenn sie von einer Richtung gesehen werden, in die das Aufzeichnungsmedium vorgeschoben wird, so daß die Mehrzahl von Gruppen als Ganzes kontinuierlich vorgesehen sind. Weiter ist eine Mehrzahl von Vorsprüngen auf dem Hauptkörper der Druckplatte an Örtern gebildet, die den Freiräumen zwischen der Mehrzahl von Gruppen des Tintenstrahlkopfes zugewandt sind.
  • Wenn die Spültätigkeit durchgeführt wird, wird die Tinte aus den Düsengruppen zu der Druckplatte an Abschnitten ungleich den Vorsprüngen ausgestoßen, während die Abbildungstätigkeit durchgeführt wird, das Aufzeichnungsmedium wird von den Vorsprüngen getragen. Somit kann die Spültätigkeit durchgeführt werden, ohne daß ein spezieller Bewegungsmechanismus wie die Tintensammelvorrichtung oder Bewegen des Tintenkopfes in eine spezielle Position für das Spülen notwendig sind. Folglich kann die Spültätigkeit innerhalb einer relativ kurzen Zeitdauer durchgeführt werden, und die effektive Abbildungsgeschwindigkeit des Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes wird nicht deutlich verringert.
  • Optional können Tintenabsorptionsteile auf dem Hauptkörper an Örtern angeordnet sein, die den Gruppen von Tintenstrahldüsen zugewandt sind, wobei die aus der Mehrzahl von Gruppen ausgestoßene Tinte durch die Tintenabsorptionsteile absorbiert wird.
  • Alternativ kann der Hauptkörper mit Durchgangsöffnungen an Örtern gebildet sein, die der Mehrzahl von Düsen des Tintenstrahlkopfes entsprechen, und die aus der Mehrzahl von Düsen ausgestoßene Tinte wird durch die Durchgangsöffnungen entfernt.
  • Optional kann eine Mehrzahl von Tintenabsorptionsteilen an der Mehrzahl von entsprechenden Durchgangsöffnungen vorgesehen sein.
  • Weiter optional kann eine Saugvorrichtung mit dem Hauptkörper verbunden sein, wobei die aus der Mehrzahl von Gruppen von Düsen ausgestoßene Tinte durch Absaugen durch die Durchgangsöffnungen entfernt wird.
  • Noch optionaler können die Seitenoberflächen eines jeden der Vorsprünge so aufgebaut sein, daß sie wasserabstoßende Eigenschaften aufweisen.
  • Weiter kann eine obere Oberfläche eines jeden der Vorsprünge so aufgebaut sein, daß sie eine wasserabstoßende Eigenschaft aufweist.
  • Optional kann eine obere Oberfläche eines jeden Vorsprunges so aufgebaut sein, daß sie nach oben entlang einer Vorschubrichtung des Aufzeichnungsmediums geneigt ist.
  • Kurze Beschreibung der begleitenden Zeichnungen
  • 1 zeigt schematisch einen Aufbau eines Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes gemäß einer Ausführungsform der Erfindung;
  • 2A bis 2C zeigen Bodenaufsichten von Teilen der Tintenstrahlköpfe, die mit entsprechenden Tintenausstoßdüsen gebildet sind;
  • 3A bis 3C zeigen Draufsichten von Teilen von Druckplatten entsprechend den in 2A bis 2C gezeigten Tintenstrahlköpfen;
  • 4 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Beispieles eines Teiles einer Druckplatte gemäß einer Modifikation der Ausführungsform; und
  • 5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines anderen Beispieles eines Teiles einer Druckplatte gemäß einer weiteren Modifikation der Ausführungsform.
  • Beschreibung der Ausführungsformen
  • Hier im folgenden wird eine Ausführungsform gemäß der Erfindung unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben.
  • 1 zeigt schematisch einen Aufbau eines Tintenstrahlaufzeichnungsgerätes 100 gemäß einer Ausführungsform der Erfindung.
  • Das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät 10 ist mit linearen Tintenstrahlköpfen 1a, 1b, 1c und 1d zum Ausstoßen von Tinte in Cyan, Gelb, Magenta und Schwarz versehen. Es soll angemerkt werden, daß, da die Aufbauten der Tintenstrahlköpfe 1a1d die gleichen sind, sie gelegentlich durch einen Tintenstrahlkopf ersetzt werden und als der Tintenstrahlkopf 1 in der folgenden Beschreibung bezeichnet werden. Die Tintenstrahlköpfe 1a1d sind in einer Richtung angeordnet, in die das Aufzeichnungsmedium 4 vorgeschoben wird.
  • Wie in 1 gezeigt ist, ist das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät 100 weiter mit Druckplattenteilen 2a, 2b, 2c und 2d versehen, die den linearen Tintenstrahlköpfen 1a, 1b, 1c bzw. 1d zugewandt sind. Ähnlich zu den Tintenstrahlköpfen 1a1d werden, d die Aufbauten der Druckplattenteile 2a2d die gleichen sind, sie gelegentlich durch ein Plattenteil dargestellt, das als das Plattenteil 2 in der folgenden Beschreibung bezeichnet wird.
  • Das Aufzeichnungsmedium 4, das typischerweise ein Blatt Papier ist, wird zwischen dem Tintenstrahlkopf 1 und dem Plattenteil 2 durch ein Paar von Vorschubrollen R1 vorgeschoben, von der rechten Seite zu der linken Seite in 1 mit einer Hilfe von Zwischenrollen R2 vorgeschoben und dann zu der Außenseite durch ein Paar von Ausgaberollen R3 ausgegeben. Während das Aufzeichnungsmedium 4 vorgeschoben wird, wird jeder Tintenstrahlkopf 1 zum Ausstoßen der Tinte angetrieben, so daß ein zweidimensionales Farbbild auf dem Aufzeichnungsmedium 4 erzeugt wird. In 1 bezeichnet das Bezugszeichen 3 einen Teil eines Rahmens, der die Druckplatten 2a2d trägt. Die obere Oberfläche des Rahmens 3 definiert einen Vorschubpfad des Aufzeichnungsmediums 4.
  • 2A bis 2C zeigen Bodendraufsichten von Teilen von drei Beispielen von Tintenstrahlköpfen 1, die mit verschiedenen Tintenausstoßdüsen gebildet sind. Es soll angemerkt werden, daß jede der in 2A2C gezeigten Aufbauten für jeden der Tintenstrahlköpfe 1a1d anwendbar ist.
  • In jeder der 2A2C bezeichnet das Bezugszeichen 11 eine Gruppe von Düsen, die innerhalb einer Figur angeordnet sind, die durch das Bezugszeichen bezeichnet ist. Die Gruppen 11 von den Düsen sind in einer Breitenrichtung des Aufzeichnungsmediums 4 mit vorbestimmten Freiräumen dazwischen angeordnet. Wenn sie entlang einer Vorschubrichtung des Aufzeichnungsmediums 4 gesehen werden, überlappen die benachbarten Düsengruppen 11 weiter teilweise einander so, daß als Ganzes die Düsengruppen 11 kontinuierlich angeordnet sind. Ein Seitenabschnitt von einer Düsengruppe 11 und ein Seitenabschnitt der nächsten Düsengruppe 11 überlappen nämlich in der Breitenrichtung des Aufzeichnungsmediums, und daher überlappen alle Düsengruppen 11 teilweise entlang der Breitenrichtung, wenn sie von der Vorschubrichtung des Aufzeichnungsmediums 4 gesehen werden.
  • 3A bis 3C zeigen Draufsichten von Teilen von Druckplatten 2, die entsprechend für die in 2A bis 2C gezeigten Tintenstrahlköpfe vorgesehen sind. Jede der Druckplatten 2 ist mit Vorsprüngen 22 versehen. Die Form und Anordnung der Vorsprünge 22 entsprechen den Freiräumen zwischen den in 2A bis 2C gezeigten Düsengruppen 11. Genauer, die in 3A gezeigten Vorsprünge 22 sind den Freiräumen zwischen den in 2A gezeigten Düsengruppen 11 zugewandt, die in 3B gezeigten Vorsprünge 22 entsprechen den Freiräumen zwischen den in 2B gezeigten Düsengruppen 11, und die in 3C gezeigten Vorsprünge 22 entsprechen den in 2C gezeigten Freiräumen. Die Vorsprünge 22 dienen zum Tragen des Aufzeichnungsmediums 4. Wie in 1 gezeigt ist, ist die obere O berfläche eines jeden Vorsprunges 22 im wesentlichen auf dem gleichen Niveau wie die obere Oberfläche des Rahmens 3.
  • Die Spültätigkeit wird ausgeführt, wenn das Aufzeichnungsmedium 4 nicht zwischen dem Tintenstrahlkopf 1 und der Druckplatte 2 vorhanden ist. Da die Vorsprünge 22 den Freiräumen zwischen den Düsengruppen 11 zugewandt sind, nimmt die Tinte, die von den Düsengruppen 11 ausgestoßen ist, wenn die Spültätigkeit durchgeführt wird, eine Oberfläche eines Hauptkörpers 21 der Druckplatte 2 an, wo die Vorsprünge 22 nicht angeordnet sind. Da das Aufzeichnungsmedium 4 durch die Vorsprünge 22 getragen wird, verunreinigt die auf die Oberfläche des Hauptkörpers 21 aufgebrachte Tinte nicht die Rückseite des Aufzeichnungsmediums 4, obwohl die Tinte zu dem Hauptkörper 21 der Druckplatte 2 ausgestoßen wird. Daher kann die Spültätigkeit nur mit Verzögerung des Vorschiebens des Aufzeichnungsmediums durchgeführt werden, und keine weitere Tätigkeit wie Bewegung eines Tintensammelteiles oder ähnliches ist notwendig.
  • Wie oben gemäß dem oben beschriebenen Aufbau, selbst wenn die linearen Tintenstrahlköpfe 1 verwendet werden, kann die Spültätigkeit ohne deutliche Abnahme der Abbildungsgeschwindigkeit durchgeführt werden, und das Aufzeichnungsmedium 4 kann durch saubere Vorsprünge 22 getragen werden, wenn die Abbildung ausgeführt wird.
  • Die Vorsprünge 22 können getrennt von dem Hauptkörper 21 der Druckplatte 2 gebildet sein und auf dem Hauptkörper 21 der Druckplatte 2 befestigt sein. Alternativ kann es in Hinblick auf die mechanische Festigkeit und Produktivität bequem sein, die Vorsprünge 22 einstückig mit dem Hauptkörper 21 zu bilden.
  • Zum Ermöglichen, daß das Aufzeichnungsmedium 4 glatt vorgeschoben wird, können die Vorsprünge 22 so aufgebaut sein, daß jede obere Oberfläche davon nach oben von der stromaufwärtigen Seite zu der stromabwärtigen Seite in Bezug auf die Vorschubrichtung des Aufzeichnungsmediums 4 geneigt ist.
  • Optional können mindestens Seitenoberflächen eines jeden Vorsprunges 22 so gebildet sein, da sie wasserabstoßende Eigenschaft aufweisen (d. h. nicht benetzbar), so daß die durch die Spültätigkeit ausgestoßene Tinte nicht daran anhaftet. Die obere Oberfläche eines jeden Vorsprunges 22 kann auch so aufgebaut sein, daß sie die wasserabstoßende Eigenschaft aufweist. Wenn insbesondere die wasserabstoßende Eigenschaft der oberen Oberfläche eines jeden Vorsprunges 22 der der Seitenoberflächen überlegen ist, wird sichergestellt, daß die Tinte nicht auf der oberen Oberfläche anhaftet, und daß die Rückseite des Aufzeichnungsmediums 4 nicht dadurch verunreinigt wird.
  • Zum Erzielen der wasserabstoßenden Eigenschaft können die Vorsprünge 22 aus Material mit der wasserabstoßenden Eigenschaft gebildet sein, oder eine wasserabstoßende Beschichtung kann auf die Vorsprünge 22 aufgebracht sein. Als das Material mit der wasserabstoßenden Eigenschaft ist Fluorkarbonharz oder Siliziumharz bekannt. Als wasserabstoßende Beschichtung kann die Fluorkarbonharzbeschichtung verwendet werden. Zum Unterscheiden des Grades der wasserabstoßenden Eigenschaft zwischen den Oberflächen der Vorsprünge 22 und den anderen Abschnitten der Druckplatte 2 kann eine Oberflächenrauhigkeit unterschiedlich sein. Das heißt, die Oberflächen ungleich jenen der Vorsprünge 22 können so bearbeitet sein, daß sie rauhere Oberflächen aufweisen, daß sie leicht mit Tinte benetzt werden.
  • 4 zeigt eine perspektivische Ansicht eines Beispieles eines Teiles einer Druckplatte 2A gemäß einer Modifikation der Ausführungsform. Es soll angemerkt werden, daß in diesem Beispiel die Druckplatte 2A eine Modifikation der in 3A gezeigten Druckplatte 2 ist.
  • Die Druckplatte 2A ist mit einer Mehrzahl von Vorsprüngen 22 auf einer oberen Oberfläche des Hauptkörpers 21 versehen. Jeder der Vorsprünge 22 weist eine obere Oberfläche 22A auf, die nach oben entlang der Vorschubrichtung des Aufzeichnungsmediums 4 geneigt ist. Zwischen den Vorsprüngen 22 sind Rillen 23 jeweils mit einer Form eines Parallelogramms, wie von oben gesehen, gebildet. Ein poröses Teil 5, das Tinte absorbiert, ist in jede Rille 23 eingeführt.
  • Wenn die Spültätigkeit ausgeführt wird, erreicht die durch die Düsengruppen 11 (siehe 2A) ausgestoßene Tinte die porösen Teile 5 und wird dadurch unmittelbar absorbiert. Das poröse Teil 5 kann aus geschäumtem Polystyren, geschäumtem Polyurethan, geschäumtem Polyethylen, porösem synthetischem Gewebe (schwammartig) oder ähnlichem gebildet sein. Im Hinblick auf die unmittelbare Absorption der Tinte weist der geschäumte Körper einen kontinuierlichen zellularen Aufbau auf. In dieser Hinsicht wird Viskoseschwamm oder weiches geschäumtes Urethan bevorzugt benutzt. Im Hinblick auf die relativ lange Benutzungsdauer des porösen Teiles 5 kann ein Aufbau zum Drücken des porösen Teiles zum Ausdrücken der eingesickerten Tinte und Entfernen derselben optional vorgesehen werden.
  • Es soll angemerkt werden, daß die in 3B und 3C gezeigten Druckplatten 2 so modifiziert werden können, daß sie den Aufbau der oben beschriebenen Druckplatte 2A aufweisen.
  • 5 zeigt eine perspektivische Ansicht eines anderen Beispieles eines Teiles einer Druckplatte gemäß einer weiteren Modifikation der Ausführungsform. Die Druckplatte 2B ist ebenfalls eine Modifikation der in 3A gezeigten Druckplatte 2.
  • Die Druckplatte 2B ist mit einer Mehrzahl von Vorsprüngen 22 auf einer oberen Oberfläche des Hauptkörpers 21 versehen. Jeder der Vorsprünge 22 weist eine obere Oberfläche 22A auf, die nach oben entlang der Vorschubrichtung des Aufzeichnungsmediums 4 geneigt ist. Zwischen den Vorsprüngen 22 sind Durchgangsöffnungen 24 jeweils mit einer Form eines Parallelogramms wie von oben gesehen gebildet.
  • Unter der Druckplatte 2B ist eine Ansaugleitung 6, die mit einer Ansaugvorrichtung 50 wie ein Ansaugventilator, Pumpe oder ähnlichem verbunden ist, befestigt. Wenn die Spültätigkeit durchgeführt wird, wird die Ansaugvorrichtung 50 betätigt, so daß die Luft oberhalb der Druckplatte 2B durch die Durchgangsöffnungen 24 durch die Ansaugleitung 6 angesaugt wird. Die von den Düsengruppen 11 (siehe 2A) ausgestoßene Tinte und Tintennebel, der zwischen den Druckplatten 2B und den Tintenstrahlköpfen 2 schwebt, wird durch die Ansaugvorrichtung 50 unmittelbar durch die Durchgangsöffnungen 24 durch die Ansaugleitung 6 angesaugt.
  • Optional können poröse Teile 5 an den Durchgangsöffnungen 24 wie bei dem in 4 gezeigten Aufbau vorgesehen sein. Bei solch einem Aufbau kann, obwohl die Ansaugkraft solch eines Tintennebels geschwächt ist, die ausgestoßene Tinte schnell absorbiert werden, und die absorbierte Tinte kann nach außerhalb der Druckplatte 2B ausgegeben werden, wie sie durch die Ansaugvorrichtung 50 angesaugt wird. Es soll angemerkt werden, daß die Durchgangsöffnungen 24 so gebildet sein können, daß sie mit den Örtern der porösen Teile 5 übereinstimmen.
  • Bei solch einem Aufbau wird sichergestellt, daß die von den entsprechenden porösen Teilen 5 absorbierte Tinte entfernt werden kann. Bei dem oben beschriebenen, in 5 gezeigten Beispiel nimmt eine Ansaugleitung 6 die Tinte durch eine Mehrzahl von Durchgangsöffnungen 24 auf. Dieser Aufbau kann derart modifiziert sein, daß ein Ansaugmechanismus mit jeder der Durchgangsöffnungen 24 verbunden ist. Da die Vorsprünge 22 als Trennwände dienen, kann, wenn die Ansaugmechanismen, die mit den Durchgangsöffnungen 24 verbunden sind, individuell angetrieben werden, eine relativ starke Ansaugkraft an die entsprechenden Durchgangsöffnungen 24 angelegt werden. Mit solch einem Aufbau kann ein Ventil optional in jedem Ansaugmechanismus zum selektiven oder einstellbaren Anlegen der Ansaugkraft an die individuellen Durchgangsöffnungen 24 vorgesehen sein.
  • Optional kann eine Vorrichtung zum Erzeugen von Elektrostatik für das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, wie es oben beschrieben wurde, vorgesehen werden zum Elektrifizieren des Hauptkörpers der Druckplatte so, daß die aus den Düsengruppen 11 ausgestoßene Tinte und der schwebende Tintennebel elektrostatisch an dem Hauptkörper der Druckplatte angezogen werden. Alternativ kann ein Paar von Elektroden zwischen den Düsengruppen und den Druckplatten zum Erzeugen der Elektrostatik so vorgesehen sein, daß der schwebende Tintennebel durch die Elektroden angezogen wird.
  • Bei der unter Bezugnahme auf 5 beschriebenen Modifikation sind die Durchgangsöffnungen 24 zwischen den Vorsprüngen 22 an Positionen entsprechend den Düsengruppen 11 gebildet, und die Ansaugvorrichtung 50 ist durch die Ansaugleitung 6 verbunden. Bezüglich dieser Modifikation wird durch Kombinieren der Durchgangsöffnungen und der Ansaugvorrichtung sichergestellt, daß die von den Düsengruppen ausgestoßene Tinte entfernt werden kann. Die Erfindung ist jedoch nicht auf solch einen Aufbau begrenzt, und in manchen Fällen brauchen die Durchgangsöffnungen und die Ansaugvorrichtung nicht zusammen benutzt zu werden.
  • Zum Beispiel kann durch nur Bilden der Durchgangsöffnungen 24 zwischen den Vorsprüngen 22 die Tinte entfernt werden, obwohl der um die Druckplatten 2 schwebende Tintennebel nicht entfernt wird. Bei solch einer Modifikation kann ähnlich zu der oben beschriebenen Ausführungsform und der Modifikationen die obere Oberfläche 22A eines jeden Vorsprunges 22 nach oben von der stromaufwärtigen Seite zu der stromabwärtigen Seite entlang der Vorschubrichtung des Aufzeichnungsmediums 4 geneigt sein.
  • Optional können bei solch einem Aufbau die porösen Teile 5 zwischen den Vorsprüngen 22 angeordnet sein. Da die aus den Düsengruppen 11 ausgestoßene Tinte unmittelbar durch die porösen Teile 5 absorbiert wird, brauchen andere Abschnitte der Druckplatte nicht mit Tinte verunreinigt zu werden. Weiterhin kann durch die Durchgangsöffnungen 24 die Tinte nach außerhalb ausgegeben werden.
  • Durch Unterscheiden der Benetzbarkeit (d. h. des Grades der wasserabstoßenden Eigenschaft) in Bezug auf die Tinte zwischen den Vorsprüngen 22 und den porösen Teilen 5 und die porösen Teile so aufgebaut, daß sie einen Aufbau und/oder Material aufweisen, das benetzbarer als die Vorsprünge 22 ist, wird sichergestellt, daß die ausgestoßene Tinte von den porösen Teilen 5 eingefangen/absorbiert werden kann. Optional können die Vorsprünge 22 aus Material gebildet sein, das weniger benetzbar als die porösen Teile 5 ist. In solch einem Fall kann, selbst wenn die ausgestoßene Tinte eine Oberfläche des Vorsprunges 22 erreicht, die Resttinte darauf minimiert werden. Zum Vorsehen einer solchen wasserabstoßenden Eigenschaft können wie zuvor erwähnt die Vorsprünge 22 aus wasser abstoßendem Material gebildet sein, oder die wasserabstoßende Beschichtung kann auf die Oberflächen der Vorsprünge aufgebracht sein.
  • Die Vorsprünge 22 unterteilen die gesamte Länge der Druckplatte 2 (2A, 2B). Wenn weiter wie aus einer Richtung gesehen, in der die Mehrzahl von Vorsprüngen ausgerichtet sind (d. h. wenn entlang der Breitenrichtung des Aufzeichnungsmediums gesehen wird) überlappen mindestens die Endabschnitte der Vorsprünge nächst zueinander miteinander, daher dienen die Vorsprünge 22 als Trennwände, die verhindern, daß zu der Druckplatte 2 ausgestoßene Tinte versprüht wird und wegfliegt. Somit wird die obere Oberfläche der Vorsprünge 22 sauber gehalten, und die hintere Oberfläche des Aufzeichnungsmediums 4, das von den Vorsprüngen 22 getragen wird, wird nicht mit Tinte verunreinigt.

Claims (11)

  1. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät, das ein Bild auf einem Aufzeichnungsmedium aufzeichnet, wobei das Aufzeichnungsmedium in eine vorbestimmte Richtung vorgeschoben wird, die senkrecht zu einer Breitenrichtung des Aufzeichnungsmediums ist, wobei das Tintenstrahlaufzeichnungsgerät aufweist: mindestens einen Tintenstrahlkopf mit einer Mehrzahl von Gruppen von Düsen, die Tinte ausstoßen; und eine Druckplatte, die nahe angeordnet ist, daß sie dem mindestens einen Tintenstrahlkopf zugewandt ist, wobei die Druckplatte einen Hauptkörper aufweist, worin die Mehrzahl von Gruppen in einer Breitenrichtung des Aufzeichnungsmediums mit vorbestimmten Freiräumen dazwischen angeordnet ist, worin Teile der Mehrzahl von Gruppen überlappen, wenn sie von einer Richtung gesehen werden, in der das Aufzeichnungsmedium vorgeschoben wird, so daß die Mehrzahl von Gruppen kontinuierlich als ein Ganzes vorgesehen wird, und worin eine Mehrzahl von Vorsprüngen auf dem Hauptkörper der Druckplatte an Örtern gebildet ist, die den Freiräumen zwischen der Mehrzahl von Gruppen des Tintenstrahlkopfes zugewandt sind.
  2. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 1, bei dem mindestens Seitenoberflächen von jedem der Vorsprünge so aufgebaut sind, daß die Tinte, die von den Gruppen von Düsen ausgestoßen ist, besser als eine Oberfläche des Hauptkörpers an Örtern abstoßen, die den Gruppen von Düsen zugewandt sind.
  3. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 2, bei dem eine obere Oberfläche eines jeden der Mehrzahl von Vorsprüngen die Tinte zumindestens dem gleichen Grad wie die Seitenoberflächen eines jeden der Mehrzahl von Vorsprüngen abstößt.
  4. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 3, bei dem Tintenabsorptionsteile auf dem Hauptkörper an Örtern angeordnet sind, die den Gruppen von Tintenstrahldüsen zugewandt sind, wobei die von der Mehrzahl von Gruppen ausgestoßene Tinte von den Tintenabsorptionsteilen absorbiert wird.
  5. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 4, bei dem das Tintenabsorptionsmaterial aus porösem Material gebildet ist.
  6. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 5, bei dem der Hauptkörper aus Durchgangsöffnungen an Örtern gebildet ist, die der Mehrzahl von Düsen des Tintenstrahlkopfes entsprechen, wobei die aus der Mehrzahl von Düsen ausgestoßene Tinte durch die Durchgangsöffnungen entfernt wird, wobei bevorzugt eine Mehrzahl von Tintenabsorptionsteilen in der Mehrzahl von entsprechenden Durchgangsöffnungen vorgesehen sind.
  7. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 6, bei dem eine Ansaugvorrichtung mit dem Hauptkörper verbunden ist, wobei die von der Mehrzahl von Gruppen von Düsen ausgestoßene Tinte durch das Ansaugen durch die Durchgangsöffnungen und/oder Tintenabsorptionsteile entfernt wird.
  8. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 7, bei dem die Seitenoberflächen von jedem der Vorsprünge so aufgebaut sind, daß sie wasserabstoßende Eigen schaft aufweisen, und/oder eine obere Oberfläche von jedem der Vorsprünge so aufgebaut ist, daß er eine wasserabstoßende Eigenschaft aufweist.
  9. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 8, bei dem ein Grad der wasserabstoßenden Eigenschaft der Seitenoberfläche und der der oberen Oberfläche unterschiedlich ist.
  10. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach Anspruch 14, bei dem die Vorsprünge aus wasserabstoßendem Material gebildet sind und/oder jeder der Vorsprünge mit einer wasserabstoßenden Beschichtung beschichtet ist.
  11. Tintenstrahlaufzeichnungsgerät nach einem der Ansprüche 1 bis 10, bei dem eine obere Oberfläche eines jeden Vorsprunges so aufgebaut ist, daß sie nach oben entlang einer Vorschubrichtung des Aufzeichnungsmediums geneigt ist.
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