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TECHNISCHES
GEBIET DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung von Sulfonylpyridazinonen,
die Aldose-Reduktase-Inhibitoren darstellen. Die Erfindung betrifft
auch neue Zwischenprodukte, die in dem Verfahren zur Herstellung
der genannten Aldose-Reduktase-Inhibitoren
verwendet werden. Die durch das erfindungsgemäße Verfahren hergestellten
Verbindungen senken den Sorbitolspiegel und damit auch den Fructosespiegel
und können
zur Behandlung und/oder Prävention
von Komplikationen der Zuckerkrankheit wie diabetischer Neuropathie,
diabetischer Retinopathie, diabetischer Nephropathie, diabetischer
Cardiomyopathie, diabetischer Mikroangiopathie und diabetischer
Makroangiopathie bei Säugetieren
eingesetzt werden.
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STAND DER TECHNIK
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Das
Enzym Aldose-Reduktase ist an der Regulation der Reduktion von Aldosen,
wie Glucose und Galactose, zu deren korrespondierenden Polyolen,
wie Sorbitol und Galactitol, beteiligt. Die erfindungsgemäßen Sulfonylpyridazinone
der Formel I, deren Prodrugs und die pharmazeutisch akzeptablen
Salze dieser Verbindungen und Prodrugs können als Aldose-Reduktase-Inhibitoren
bei der Behandlung und/oder Prävention
von Komplikationen der Zuckerkrankheit bei Menschen und anderen
Säugetieren
eingesetzt werden, die mit erhöhten
Polyolspiegeln in bestimmten Geweben (z.B. Nerven, Leber, Linse
und Retina) der betroffenen Menschen und anderen Säugetiere
einhergehen.
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In
der provisional US-Patentanmeldung Nr. 60/280,051 sind Verbindungen
der Formel
offenbart, worin A, R
1, R
2 und R
3 die dort angegebenen Bedeutungen aufweisen.
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KURZBESCHREIBUNG
DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft ein Verfahren zur Herstellung einer Verbindung
der Formel
worin
R
1 und
R
2 jeweils unabhängig für Wasserstoff oder Methyl stehen
und
R
3, R
4,
R
5 und R
6 jeweils
unabhängig
für Wasserstoff,
Halogen, Formyl, (C
1-C
6)Alkyl
optional durch bis zu drei Fluoratome substituiert, (C
1-C
6)Alkoxy optional durch bis zu drei Fluoratome
substituiert, (C
1-C
6)Alkoxycarbonyl,
(C
1-C
6)Alkylenyloxycarbonyl,
(C
1-C
4)Alkoxy-(C
1-C
4)alkyl, (C
1-C
4)Alkylcarbonylamido,
(C
3-C
7)Cycloalkylcarbonylamido, Phenylcarbonylamido,
Benzyl, Phenyl oder Naphthyl stehen, wobei die drei letztgenannten
Reste optional unabhängig
substituiert sind durch bis zu zwei Substituenten, die unabhängig ausgewählt sind
aus Halogen, (C
1-C
6)Alkyl
optional mit bis zu drei Fluoratomen substituiert, (C
1-C
6)Alkoxy optional mit bis zu drei Fluoratomen
substituiert und (C
1-C
4)Alkoxy-(C
1-C
4)alkyl;
umfassend
die aufeinanderfolgenden Stufen der
- (a) Umsetzung
einer Verbindung der Formel worin R3,
R4, R5 und R6 jeweils unabhängig die oben angegebenen Bedeutungen
aufweisen,
mit einer lithiumorganischen Verbindung in Gegenwart
einer Schwefelquelle in einem ersten in der Reaktion inerten Lösungsmittel
unter Bildung des reaktionsfähigen
Zwischenprodukts
- (b) Umsetzung des reaktionsfähigen
Zwischenprodukts IIa mit einer Verbindung der Formel unter Bildung einer Verbindung
der Formel
- (c) Umsetzung der Verbindung der Formel IV mit einem Alkali-(C1-C2)alkoholat in
einem (C1-C2)Alkanol
unter Bildung einer Etherverbindung der Formel worin Alk für (C1-C2)Alkyl steht;
- (d) Umsetzung der Verbindung der Formel V mit einer Mineralsäure unter
Bildung einer Verbindung der Formel und
- (e) Oxidation der Verbindung der Formel VI in einem zweiten
in der Reaktion inerten Lösungsmittel
unter Bildung einer Verbindung der Formel I.
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Gemäß einem
bevorzugten erfindungsgemäßen Verfahren
werden die Stufen (c) und (d) gemeinsam in situ durchgeführt. Gemäß einem
weiteren bevorzugten erfindungsgemäßen Verfahren wird in Stufe
(a) als lithiumorganische Verbindung n-Butyllithium eingesetzt,
stellt das erste in der Reaktion inerte Lösungsmittel Tetrahydrofuran
dar, und die Schwefelquelle ist S8, wobei
in Stufe (c) als Alkali-(C1-C2)alkoholat
Natriummethylat eingesetzt wird und das (C1-C2)Alkanol Methanol ist, und wobei weiter
in Stufe (d) die Verbindung der Formel VI mit einem Harnstoff/Wasserstoffperoxid-Komplex in Gegenwart
von Trifluoressigsäureanhydrid
oxidiert wird und das zweite in der Reaktion inerte Lösungsmittel
Tetrahydrofuran darstellt.
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Gemäß einem
weiteren bevorzugten erfindungsgemäßen Verfahren stehen R3, R4, R5 und
R6 jeweils unabhängig für Wasserstoff, Methyl, Methoxy,
Chlor, Fluor, Ethyl, 4-Fluorphenyl, Trifluormethyl, Isopropyl oder Phenyl.
Weiterhin bevorzugt stehen R1, R2, R4 und R4 jeweils für Wasserstoff, R3 für 3-Methyl
und R6 für 5-Chlor.
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Die
Erfindung betrifft auch Verbindungen der Formel
und deren pharmazeutisch
akzeptablen Salze, worin
R
1 und R
2 jeweils unabhängig für Wasserstoff oder Methyl stehen
und
R
3, R
4,
R
5 und R
6 jeweils
unabhängig
für Wasserstoff,
Halogen, Formyl, (C
1-C
6)Alkyl
optional durch bis zu drei Fluoratome substituiert, (C
1-C
6)Alkoxy optional durch bis zu drei Fluoratome
substituiert, (C
1-C
6)Alkoxycarbonyl,
(C
1-C
6)Alkylenyloxycarbonyl,
(C
1-C
4)Alkoxy-(C
1-C
4)alkyl, (C
1-C
4)Alkylcarbonylamido,
(C
3-C
7)-Cycloalkylcarbonylamido,
Phenylcarbonylamido, Benzyl, Phenyl oder Naphthyl stehen, wobei
die drei letztgenannten Reste optional unabhängig substituiert sind durch
bis zu zwei Substituenten, die unabhängig ausgewählt sind aus Halogen, (C
1-C
6)Alkyl optional
mit bis zu drei Fluoratomen substituiert, (C
1-C
6)Alkoxy optional mit bis zu drei Fluoratomen
substituiert und (C
1-C
4)Alkoxy-(C
1-C
4)alkyl.
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Eine
bevorzugte Gruppe der erfindungsgemäßen Verbindungen der Formel
IV sind die Verbindungen, als Gruppe A bezeichnet, und deren pharmazeutisch
akzeptablen Salze, worin R3, R4,
R5 und R6 jeweils
unabhängig
für Wasserstoff,
Methyl, Methoxy, Chlor, Fluor, Ethyl, 4-Fluorphenyl, Trifluormethyl,
Isopropyl oder Phenyl stehen.
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Bevorzugt
ist die Verbindung, worin R1, R2,
R4 und R5 jeweils
für Wasserstoff
stehen, R3 für 3-Methyl und R6 für 5-Chlor
steht und die die folgende Struktur besitzt:
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Die
Erfindung betrifft weiter ein Verfahren zur Herstellung einer Verbindung
der oben angegebenen Formel IV, worin R1 und
R2 jeweils unabhängig für Wasserstoff oder Methyl stehen
und R3, R4, R5 und R6 jeweils unabhängig für Wasserstoff,
Halogen, Formyl, (C1-C6)Alkyl
optional durch bis zu drei Fluoratome substituiert, (C1-C6)Alkoxy optional durch bis zu drei Fluoratome
substituiert, (C1-C6)Alkoxycarbonyl,
(C1-C6)Alkylenyloxycarbonyl,
(C1-C4)Alkoxy-(C1-C4)alkyl, (C1-C4)Alkylcarbonylamido,
(C3-C7)-Cycloalkylcarbonylamido,
Phenylcarbonylamido, Benzyl, Phenyl oder Naphthyl stehen, wobei
die drei letztgenannten Reste optional unabhängig substituiert sind durch
bis zu zwei Substituenten, die unabhängig ausgewählt sind aus Halogen, (C1-C6)Alkyl optional
mit bis zu drei Fluoratomen substituiert, (C1-C6)Alkoxy optional mit bis zu drei Fluoratomen
substituiert und (C1-C4)Alkoxy-(C1-C4)alkyl, umfassend
die aufeinanderfolgenden Stufen der
- (a) Umsetzung
einer Verbindung der Formel II, worin R3,
R4, R5 und R6 jeweils unabhängig die oben angegebenen Bedeutungen
aufweisen, mit einer lithium organischen Verbindung in Gegenwart
einer Schwefelquelle in einem in der Reaktion inerten Lösungsmittel
unter Bildung eines reaktionsfähigen
Zwischenprodukts der Formel IIa; und
- (b) Umsetzung des reaktionsfähigen
Zwischenprodukts IIa mit einer Verbindung der Formel III unter Bildung einer
Verbindung der Formel IV.
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In
diesem Verfahren wird bevorzugt als lithiumorganische Verbindung
n-Butyllithium eingesetzt, stellt das in der Reaktion inerte Lösungsmittel
Tetrahydrofuran dar und ist die Schwefelquelle S8.
Besonders bevorzugt stehen R3, R4, R5 und R6 jeweils unabhängig für Wasserstoff, Methyl, Methoxy,
Chlor, Fluor, Ethyl, 4-Fluorphenyl, Trifluormethyl, Isopropyl oder
Phenyl. Weiterhin bevorzugt stehen R1, R2, R4 und R5 jeweils für Wasserstoff, R3 für 3-Methyl
und R6 für
5-Chlor.
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Die
Erfindung betrifft weiterhin ein Verfahren zur Herstellung der Verbindung
der Formel
umfassend die aufeinanderfolgenden
Stufen der
- (a) Umsetzung der Verbindung der
Formel mit n-Butyllithium in Gegenwart
von S8 in Tetrahydrofuran unter Bildung
des reaktionsfähigen
Zwischenprodukts
- (b) Umsetzung des reaktionsfähigen
Zwischenprodukts XIIa mit der Verbindung der Formel unter Bildung der Verbindung
der Formel
- (c) Umsetzung der Verbindung der Formel XIV mit Natriummethylat
in Methanol unter Bildung der Verbindung der Formel
- (d) Umsetzung der Verbindung der Formel XV mit konzentrierter
Salzsäure
unter Bildung der Verbindung der Formel und
- (e) Oxidation der Verbindung der Formel XVI mit einem Wasserstoffperoxid/Harnstoff-Komplex
in Gegenwart von Trifluoressigsäureanhydrid
in Tetrahydrofuran unter Bildung einer Verbindung der Formel XI.
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Besonders
bevorzugt werden die Stufen (c) und (d) in situ durchgeführt.
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Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auch auf isotopisch markierte
Verbindungen, die mit denen der Formel IV identisch sind, mit Ausnahme
dessen, dass ein oder mehrere Atome durch ein Atom ersetzt sind, dessen
Atommasse oder Massezahl sich von der üblicherweise natürlich vorkommenden
Atommasse oder Massezahl unterscheidet. Beispiele solcher Isotope,
die in die erfindungsgemäßen Verbindungen
eingebaut werden können,
sind Isotope von Wasserstoff, Kohlenstoff, Stickstoff, Sauerstoff,
Phosphor, Fluor und Chlor, wie 2H, 3H, 13C, 14C, 15N, 18O, 17O, 31P, 32P, 35S, 18F und 36Cl. Die Erfindung umfasst auch die erfindungsgemäßen Verbindungen
der Formel IV, deren Prodrugs und die pharmazeutisch akzeptablen
Salze dieser Verbindungen und Prodrugs, die die vorgenannten Isotope
und/oder andere Isotope anderer Atome enthalten. Bestimmte isotopisch
markierte erfindungsgemäße Verbindungen,
beispielsweise die, in die radioaktive Isotope wie 3H
und 14C inkorporiert sind, sind nützlich in
Distributionsassays von Arzneimitteln und/oder Gewebesubstraten.
Wegen ihrer einfachen Herstellung und Nachweisbarkeit sind tritiierte
Isotope, d.h. 3H-Isotope, und Kohlenstoff-14-Isotope,
d.h. 14C-Isotope, besonders bevorzugt. Weiterhin
kann die Substitution mit schwereren Isotopen wie Deuterium, d.h. 2H, wegen der höheren metabolischen Stabilität, beispielsweise
höheren
Halbwertszeit in vivo oder geringeren Mindestdosen, bestimmte therapeutische
Vorteile haben und somit unter gewissen Umständen bevorzugt sein. Isotopisch
markierte Verbindungen der Formel IV und deren Prodrugs können im Allgemeinen
durch die in den Schemata und/oder den im Folgenden angeführten Beispielen
beschriebenen Verfahren erhalten werden, wobei ein nicht isotopisch
markiertes Reagens durch ein leicht erhältliches isotopisch markiertes
Reagens ersetzt wird.
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"Halogen" bezieht sich auf
Chlor, Brom, Jod oder Fluor.
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"Alkyl" bezieht sich auf
geradkettige oder verzweigte gesättigte
Kohlenwasserstoffe oder verzweigte gesättigte Kohlenwasserstoffe.
Beispiele solcher Alkylgruppen (vorausgesetzt, die bezeichnete Länge umfasst das
spezielle Beispiel) sind Methyl, Ethyl, Propyl, Isopropyl, Butyl,
sek.-Butyl, tert.-Butyl, Pentyl, Isopentyl, Neopentyl, tert.-Pentyl,
1-Methylbutyl, 2-Methylbutyl, 3-Methylbutyl, Hexyl, Isohexyl, Heptyl
und Octyl.
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"Alkoxy" bezieht sich auf über Sauerstoff
gebundenes geradkettiges oder verzweigtes gesättigtes Alkyl. Beispiele solcher
Alkoxygruppen (vorausgesetzt, die bezeichnete Länge umfasst das spezielle Beispiel) sind
Methoxy, Ethoxy, Propoxy, Isopropoxy, Butoxy, Isobutoxy und tert.-Butoxy. "Alkoholat" bezieht sich auf
geradkettiges oder verzweigtes gesättigtes Alkyl, das am Sauerstoff
eine negative Ladung aufweist. Beispiele solcher Alkoholate (vorausgesetzt,
die bezeichnete Länge
umfasst das spezielle Beispiel) sind Methylat (bzw. Methanolat),
Ethanolat, Propanolat, Isopropanolat, Butanolat, Isobutanolat und
tert.-Butanolat.
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Der
Ausdruck "pharmazeutisch
akzeptable Salze" bezieht
sich auf pharmazeutisch akzeptable Säureadditionssalze. Der Ausdruck "pharmazeutisch akzeptable
Säureadditionssalze" bezieht sich unter
anderem jedoch nicht abschließend
auf Salze wie das Hydrochlorid, Hydrobromid, Sulfat, Hydrogensulfat,
Phosphat, Hydrogenphosphat, Dihydrogenphosphat, Acetat, Succinat,
Citrat, Methansulfonat (Mesylat) und p-Toluolsulfonat (Tosylat).
Ein besonders bevorzugtes Salz ist das Natriumsalz.
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Die
pharmazeutisch akzeptablen Säureadditionssalze
der erfindungsgemäßen Verbindungen
können auf
einfache Weise durch Umsetzung der freien Basenform dieser Verbindungen
mit der geeigneten Säure
erhalten werden. Wenn es sich um ein Salz einer einbasigen Säure (z.B.
das Hydrochlorid, das Hydrobromid, das p-Toluolsulfonat oder das Acetat), der
Hydrogenform einer zweibasigen Säure
(z.B. das Hydrogensulfat, das Succinat) oder der Dihydrogenform
einer dreibasigen Säure
(z.B. das Dihydrogenphosphat, das Citrat) handelt, so wird die Säure wenigstens
in einem Moläquivalent, üblicherweise
in einem molaren Überschuss, eingesetzt.
Wenn jedoch Salze wie das Sulfat, das Hemisuccinat, das Hydrogenphosphat
oder das Phosphat gewünscht
werden, so werden gewöhnlich
die entsprechenden genauen chemischen Äquivalente an Säure verwendet.
Freie Base und Säure
werden im Allgemeinen in einem Co-Solvens vereinigt, aus dem das
gewünschte
Salz ausfällt
oder können
ansonsten durch Einengen und/oder Zugabe eines Lösungsmittels, welches das Salz
nicht zu lösen
vermag, isoliert werden. Weiter können die Salze durch Kristallisation
aus (C1-C6)-Alkoholen
als Lösungsmittel
wie Methanol, Ethanol oder Isopropanol, oder aus Ketonen als Lösungsmittel
wie Aceton, Methylethylketon oder Methylisobutylketon gereinigt
werden.
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Im
Rahmen des vorliegenden Dokuments beziehen sich die Ausdrücke "in der Reaktion inertes
Lösungsmittel" und "inertes Lösungsmittel" auf Lösungsmittel
oder Lösungsmittelgemische,
die mit Ausgangsmaterialien, Reagenzien, Zwischenprodukten oder
Produkten in keiner die Ausbeute an Zielverbindung nachteilig beeinflussenden
Weise wechselwirken.
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Im
Rahmen des vorliegenden Dokuments bezieht sich der Ausdruck "reaktionsfähiges Zwischenprodukt" auf eine Verbindung,
die während
der Reaktion gebildet und nicht isoliert wird. Ein reaktionsfähiges Zwischenprodukt
ist im Allgemeinen eine Verbindung, die unter normalen Bedingungen
nicht isolierbar ist und die durch Zugabe eines anderen Reagens,
das mit dem reaktionsfähigen
Teil des reaktionsfähigen
Zwischenprodukts reagiert, "gequencht" wird.
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Der
Begriff "in situ" meint im Rahmen
des vorliegenden Dokuments, dass zwei Stufen in einem Reaktionsgefäß ohne Isolierung
eines Zwischenprodukts, das gewünschtenfalls
hätte isoliert
werden können, durchgeführt werden.
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Hydrate
und Solvate der erfindungsgemäßen Verbindungen
sind ebenfalls mit eingeschlossen.
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Der
Durchschnittschemiker wird verstehen, dass bestimmte erfindungsgemäße Verbindungen
der Formel I in tautomerer Form vorliegen können, d.h. dass zwischen zwei
Isomeren, die miteinander in sich rasch einstellendem Gleichgewicht
sind, ein Gleichgewicht existiert. Ein geläufiges Beispiel von Tautomerie
ist die Keto-Enol-Tautomerie,
d.h.,
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Verbindungen,
die als Tautomeren vorliegen können,
sind beispielsweise Hydroxypyridine, Hydroxypyrimidine und Hydroxychinoline.
Insbesondere wird der Fachmann verstehen, dass die erfindungsgemäßen Pyridazinone
als zwei getrennte Tautomere vorliegen können, z.B.
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Im
Allgemeinen werden im Rahmen der vorliegenden Anmeldung die tautomeren
Formen solcher Verbindungen als Pyridazinon dargestellt und bezeichnet.
Der Fachmann wird jedoch verstehen, dass solche Verbindungen auch
als Hydroxypyridazine dargestellt und/oder bezeichnet werden können. Der
Fachmann ist in der Lage, weitere Beispiele zu finden. Alle diese
Tautomeren und deren Mischungen fallen auch unter die Verbindungen,
die durch die erfindungsgemäßen Verfahren
hergestellt werden.
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Wo
die Struktur eines cyclischen Restes mit einer von außerhalb
des Rings in das Innere des Rings gezogenen Bindung dargestellt
ist, so ist dem Fachmann bekannt, dass damit gemeint ist, dass die
Bindung an jedes beliebige Ringatom, das eine entsprechende Bindungsstelle
aufweist, angreifen kann. Wenn der cyclische Rest aus zwei oder
drei Ringen besteht, so kann die Bindung an jedes beliebige Atom
jedes beliebigen Rings angreifen, das eine entsprechende Bindungsstelle
aufweist. So steht beispielsweise
für einen der folgenden Reste
oder für
alle folgenden Reste:
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Weitere
Merkmale und Vorteile gehen aus der die Erfindung erläuternden
Beschreibung und den Ansprüchen
hervor.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Die
erfindungsgemäßen Verbindungen
der Formel IV (1-4 in Schema I) sind Zwischenprodukte der Synthese
der potenten Aldose-Reduktase-Verbindungen der Formel I. Die Verbindungen
der Formel I können bekanntermaßen zur
Behandlung von diabetischen Komplikationen eingesetzt werden. Das
erfindungsgemäße Verfahren
ist in Schema 1 dargestellt. Im Allgemeinen werden die erfindungsgemäßen Verbindungen
der Formel 1-4 wie darin beschrieben hergestellt.
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Wie
in Schema 1 gezeigt, werden die Verbindungen der Formel 1-4 wie
folgt hergestellt. Eine lithiumorganische Base wie n-Butyllithium
wird einer Lösung
einer Verbindung der Formel 1-1 in einem in der Reaktion inerten
Lösungsmittel
zugegeben. Geeignete in der Reaktion inerte Lösungsmittel sind etherische
Lösungsmittel
wie Dioxan, Diethylether und Tetrahydrofuran. Weitere geeignete
lithiumorganische Basen sind Methyllithium, t-Butyllithium usw.
Das Reaktionsgemisch wird bei etwa –78°C bis etwa 0°C im Verlauf von 5 min, bis
etwa 5 h gerührt.
Bevorzugt wird die Reaktion in Tetrahydrofuran bei etwa –40°C im Verlauf
etwa einer Stunde durchgeführt.
Das lithiumorganische Zwischenprodukt 1-2 wird dann durch Zugabe
einer Schwefelquelle wie z.B. pulverförmigem Schwefel (S8)
erhalten. Das Reaktionsgemisch wird etwa 1 min. bis etwa 5 h bei
etwa –78°C bis etwa
0°C gerührt, bevorzugt
etwa 5 min. bei etwa –40°C. Darauf
wird das Reaktionsgemisch für
etwa 5 min. bis etwa 1 h, bevorzugt für etwa 30 min., auf etwa –20°C bis etwa
Raumtemperatur, bevorzugt auf etwa 0°C, erwärmt. Es wird eine Lösung einer
Verbindung der Formel 1-3 in einem in der Reaktion inerten Lösungsmittel
wie oben beschrieben, bevorzugt in Tetrahydrofuran, zugegeben, und
das erhaltene Gemisch wird bei –20°C bis etwa
Raumtemperatur, bevorzugt bei 0°C,
gerührt.
Das Reaktionsgemisch wird im Verlauf von etwa 1 h bis etwa 5 h,
bevorzugt etwa 2 h, auf Raumtemperatur erwärmt. Das Reaktionsgemisch wird
dann eine Zeitlang, bevorzugt 1 bis 5 h, besonders bevorzugt 1 h,
bei Raumtemperatur gerührt.
Die gewünschte
Verbindung wird auf die unten in Beispiel 1 beschriebene Weise oder
durch andere dem Fachmann geläufige
Verfahren aus dem Reaktionsgemisch isoliert.
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Wie
weiter in Schema 1 gezeigt, werden Verbindungen der Formel 1-6 wie
folgt hergestellt. Eine Verbindung der Formel 1-4 wird in einem
in der Reaktion inerten Lösungsmittel
wie z.B. einem (C1-C2)Alkanol
wie Methanol oder Ethanol gelöst
und mit einem (C1-C2)Alkoholat
wie Natriummethylat bzw. -methanolat oder Natriumethanolat bei etwa
40°C bis
etwa Rückflusstemperatur
der Lösung
im Verlauf von etwa 3 h bis etwa 12 h behandelt. Bevorzugt wird
Natriummethanolat in Methanol bei etwa 50°C im Verlauf von etwa 5 h eingesetzt. Dadurch
erhält
man das Zwischenprodukt der Formel 1-5, worin Alk für (C1-C2)Alkyl steht;
dieses wird anschließend
im Verlauf von etwa 8 h bis etwa 20 h bei etwa 40°C bis etwa
Rückflusstemperatur
mit einer Mineralsäure, bevorzugt
konzentrierter Salzsäure,
behandelt. Bevorzugt wird das Reaktionsgemisch etwa 15 h unter Rückfluss
erhitzt. Die gewünschte
Verbindung der Formel 1-6 wird wie unten in Beispiel 2 beschrieben
oder durch andere dem Fachmann geläufige Verfahren aus dem Reaktionsgemisch
isoliert.
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Gemäß Schema
1 werden die Verbindungen der Formel 1-7 wie folgt hergestellt.
Eine Verbindung der Formel 1-6 wird in einem in der Reaktion inerten
Lösungsmittel,
vorzugsweise einem etherischen Lösungsmittel
wie Tetrahydrofuran, Diethylether oder Dioxan, gelöst und mit
einem Oxidationsmittel behandelt. Als Oxidationsmittel kann jedes
Reagens genommen werden, das eine Sulfanylgruppe zu einer Sulfonylgruppe
oxidieren kann, wie beispielsweise Wasserstoffperoxid, meta-Chlorperbenzoesäure oder
andere derartige, dem Fachmann bekannte Reagenzien. Bevorzugt wird
ein Harnstoff/Wasserstoffperoxid-Komplex eingesetzt, wobei es für den Fachmann
offensichtlich ist, dass in diesem Fall zur Durchführung der
Reaktion ein Aktivierungsmittel wie z.B. Trifluoressigsäureanhydrid
eingesetzt werden sollte. Die Reaktion wird in einem in der Reaktion inerten
Lösungsmittel
wie Tetrahydrofuran, Dioxan oder Diethylether, vorzugsweise Tetrahydrofuran,
bei etwa 0°C
bis etwa 35°C
unter Erwärmen
etwa auf Raumtemperatur im Verlauf von etwa 30 min. bis etwa 5 h
durchgeführt.
Bevorzugt wird die Reaktion bei 0°C
bis etwa 25°C
unter Erwärmen
auf Raumtemperatur im Verlauf von etwa 2 Std. durchgeführt. Die
gewünschte
Verbindung der Formel 1-7 wird auf die unten in Beispiel 3 beschriebene
Weise oder durch andere dem Fachmann geläufige Verfahren aus dem Reaktionsgemisch
isoliert.
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Die
Ausgangsverbindungen und Reagenzien für die oben beschriebenen Verbindungen
sind ebenfalls leicht erhältlich,
oder sie können
vom Fachmann auf einfache Weise mit Hilfe üblicher Syntheseverfahren der organischen
Chemie hergestellt werden. Beispielsweise stehen viele der hier
verwendeten Verbindungen in Verbindung mit oder sind abgeleitet
von natürlich
vorkommenden Verbindungen, die von großem wissenschaftlichen Interesse
sind oder an denen wirtschaftlicher Bedarf besteht, und daher sind
viele dieser Verbindungen im Handel erhältlich, in der Literatur beschrieben
oder auf einfache Weise mit Hilfe in der Literatur beschriebener
Verfahren aus anderen allgemein erhältlichen Substanzen herstellbar.
Als konkretes Beispiel kann 5-Chlor-3-methylbenzofuran nach dem
Fachmann bekannten Verfahren hergestellt oder bei Amrutanjan (42–45 Luz
Church Road, Mylapore, Chennai 600 004, Indien) oder EMS Dottikon
(CH-5606 Dottikon, Schweiz) erworben werden. 3,6-Dichlorpyridazin
kann durch bekannte Verfahren hergestellt oder bei Aldrich (Postfach
355, Milwaukee, Wisconsin, 53201, USA) erworben werden.
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ALLGEMEINE IN DEN VERSUCHEN
VERWENDETE METHODEN
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Die
Schmelzpunkte wurden mit Hilfe eines Thomas-Hoover-Kapillar-Apparats
zur Schmelzpunktbestimmung ermittelt und sind nicht korrigiert.
Die niedrigauflösenden
Massenspektren wurden durch Thermospray-Verfahren mit einem Trio
1000 Massenspektrometer der Fa. Fisons (jetzt Micromass Inc., Beverly,
Massachusetts, USA), durch chemische Ionisierung mit einem Hewlett
Packard 5989A Particle Beam-Massenspektrometer (Hewlett Packard
Co., Palo Alto, California, USA) oder durch das APCI-Verfahren (atmospheric pressure
chemical ionization) mit einem Platform II-Spektrometer von Fisons
(jetzt Micromass) erhalten.
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Beispiel
1 3-Chlor-6-(5-chlor-3-methyl-benzofuran-2-ylsulfanyl)-pyridazin
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47,7
ml (119 mmol, 1,1 Äquivalente)
n-BuLi wurden mit Hilfe eines Zugabetrichters bei 40°C einer Lösung von
18 g (108 mmol, 1 Äquivalent)
5-Chlor-3-methylbenzofuran in 125 ml Tetrahydrofuran zugegeben. Das
Reaktionsgemisch wurde bei –40°C für 1 h gerührt, und
anschließend
wurden 3,46 g (108 mmol, 1 Äquivalent)
Schwefelpulver zugesetzt. Nach weiterem Rühren bei –40°C für 5 min. wurde im Verlauf von
30 min. auf 0°C
erwärmt.
Es wurde eine Lösung
von 48,3 g (324 mmol, 3 Äquivalente)
3,6-Dichlorpyridazin in 50 ml Tetrahydrofuran zugesetzt, und das
erhaltene Gemisch wurde bei 0°C
unter Erwärmen
auf Raumtemperatur im Verlauf von 2 h gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
eine weitere Stunde bei Raumtemperatur gerührt. Das Reaktionsgemisch wurde
auf ein geringes Volumen eingeengt, und dem Rückstand wurden 100 ml (etwa drei
Volumen) und 100 ml Wasser (etwa drei Volumen) zugesetzt. Durch
Rühren über Nacht
wurde das Gemisch granuliert. Der Feststoff wurde abfiltriert und
in 270 ml (etwa 8 Volumen) Ethanol aufgerührt, wobei die Titelverbindung
von Beispiel 1 als weißliches
Pulver erhalten wurde (29,1 g, 87 %).
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Beispiel
2 6-(5-Chlor-3-methyl-benzofuran-2-ylsulfanyl)-2H-pyridazin-3-on
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299
ml (1,31 mol, 5 Äquivalente)
Natriummethanolat wurden einer Suspension von 3-Chlor-6-(5-chlor-3-methyl-benzofuran-2-ylsulfanyl)-pyridazin
(der Titelverbindung von Beispiel 1) in 500 ml (6,1 Volumen) Methanol
zugegeben. Das erhaltene Gemisch wurde 5 h bei 50°C erwärmt, und
man erhielt 3-(5-Chlor-3-methyl-benzofuran-2-ylsulfanyl)-6-methoxy-pyridazin,
das nicht isoliert wurde. Das Reaktionsgemisch wurde auf Raumtemperatur
abgekühlt,
und es wurden 329 ml (3,95 mol, 15 Äquivalente) konzentrierte (12N)
Salzsäure
zugegeben. Dann wurde 15 h unter Rückfluss erhitzt, wonach auf
Raumtemperatur abgekühlt wurde.
Der Suspension (slurry) wurden 400 ml Wasser zugesetzt, und das
Gemisch wurde für
30 min. auf 0°C gekühlt. Der
Feststoff wurde abfiltriert, im Vakuum getrocknet und in 600 ml (8
Volumen) Dichlormethan und 150 ml (2 Volumen) Isopropylether aufgerührt unter
Erhalt der Titelverbindung des Beispiels 2 (71 g, 92 %) in Form
eines weißlichen
Feststoffs.
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Beispiel
3 6-(5-Chlor-3-methyl-benzofuran-2-sulfonyl)-2H-pyridazin-3-on
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31,4
ml (222 mmol, 6,5 Äquivalente)
Trifluoressigsäureanhydrid
(TFAA) wurden bei 0°C
einer Suspension (slurry) von 10 g (34,1 mmol, 1 Äquivalent)
6-(5-Chlor-3-methyl-benzofuran-2-ylsulfanyl)-pyridazin-3-ol (der
Titelverbindung von Beispiel 2) und 19,3 g (205 mmol, 6 Äquivalente)
eines Harnstoff/Wasserstoffperoxid-Komplexes in 150 ml (15 Volumen)
zugegeben. Es wurde eine Zugabegeschwindigkeit des TFAA eingehalten,
bei der die Temperatur unter 25°C
blieb. Nach Beendigung der Zugabe wurde das Reaktionsgemisch 2 h
bei Raumtemperatur erwärmt.
Es wurden 200 ml (20 Volumen) Wasser zugesetzt, und die Suspension (slurry)
wurde auf 0°C
abgekühlt.
Der Feststoff wurde abfiltriert und im Vakuum getrocknet, wobei
die Titelverbindung des Beispiels 3 (8,78 g, 79 %) in zwei Mengen
als blassgelber Feststoff erhalten wurde.