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Die
vorliegende Erfindung betrifft ein Schneidwerkzeug wie beispielsweise
eine Kreissäge und
eine Trennvorrichtung, und insbesondere betrifft die Erfindung eine
Technik zum Verbessern der Gebrauchsfähigkeit des Schneidwerkzeugs.
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Die
offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 2001-315101 offenbart
eine technisches Verfahren zum Verbessern der Gebrauchsfähigkeit einer
Kreissäge
zum Durchführen
von randseitigen Schnitten. Insbesondere ist ein Führungsarm
vorhanden, der von der Grundplatte seitlich nach außen vorstehen
kann. Der Abstand zwischen der Kreissäge und der Wand kann durch
Verändern
des Betrags, um den der Führungsarm
vorsteht, ungefähr
eingestellt werden. Somit kann sogar dann eine Beschädigung der
Wand wirksam verhindert werden, wenn ein Sägeblatt mit anderer Dicke benutzt
wird.
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Zum
Ausführen
eines randseitigen Schnitts kann gemäß dem bekannten Stand der Technik
der Abstand zwischen der Kreissäge
und der Wand mit Hilfe des Führungsarms
eingestellt werden. Um den randseitigen Schnitt auszuführen, ist
die Grundplatte so ausgebildet, dass sie auf derjenigen Seite, auf
der das Sägeblatt überkragt,
eine schmalere Breite hat, um genügend Raum zu lassen, damit
das Sägeblatt von
der Grundplattenseite vorkragen kann. Deswegen kann, wenn kein randseitiger
Schnitt ausgeführt wird,
eine sogenannte Zusatzgrundplatte an der Grundplatte abnehmbar angebaut
werden, um die schmalere Breite der Grundplatte auszugleichen. Somit
kann nicht nur die Grundplatte, die eine schmalere Breite aufweist,
sondern auch die Zusatzgrundplatte an dem Werkstück so platziert werden, dass sie
daran entlang gleiten kann, so dass der Schnitt lagestabil ausgeführt werden
kann. Zusätzlich
zu einer solchen Konstruktion, bei der die Kreissäge lagestabil
entlang dem Werkstück
gleitend platziert werden kann, wird es für Kreissägen, die auch randseitige Schnitte
ausführen
können,
auch erwünscht
sein, deren Handhabbarkeit zu verbessern, indem zusätzliche
Vorkehrungen zur einwandfreien Führung
der Schnittrichtung beim Sägen
des Werkstücks
mit dem Sägeblatt
getroffen werden.
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Überdiesoffenbart
die offengelegte japanische Patentanmeldung Nr. 2001-287202 eine
tragbare Kreissäge,
bei der die Startsägestellung
des Sägeblatts
auch bei einer Veränderung
des Kippwinkels des Sägeblatts
unverändert
bleibt. Mittels dieser Technik bleibt die Startsägestellung des gekippten Sägeblatts
unverändert,
so dass die Brauchbarkeit der Kreissäge bei einem randseitigen Schnitt
verbessert werden kann.
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Gemäß diesem
Stand der Technik besitzt die Kreissäge ein Sägeblatt und einen Antriebsmotor zum
Antreiben des Sägeblatts.
Das Sägeblatt
ragt von der Grundplattenseite seitlich nach außen vor, wenn der relativ großdimensionierte
Trägerkörper kippt.
In einer reellen Arbeitsumgebung ist aber bei der Durchführung eines
randseitigen Schnitts, wenn eine Kreissäge eingesetzt wird, der Raum
für den Schneidvorgang
oftmals begrenzt. Es ist darum wünschenswert,
eine Kreissäge
zu schaffen, die das Durchführen
eines Schnitts auch bei begrenztem Arbeitsraum nicht stört.
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Die
WO 01/78929 A1 offenbart ein Schneidwerkzeug gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs
1.
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Es
ist somit eine Aufgabe der vorliegenden Erfindung, eine Technik
zum Verbessern der Gebrauchsfähigkeit
eines Schneidwerkzeugs bereit zu stellen.
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Diese
Aufgabe wird durch die Erfindung gemäß Anspruch 1 gelöst. Weitere
Ausführungsformen der
Erfindung sind in den Unteransprüchen
ausgeführt.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung kann die Gebrauchsfähigkeit
[workability] eines Schneidwerkzeugs verbessert werden. Weitere
Aufgaben, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden nach
Studium der folgenden detaillierten Beschreibung in Verbindung mit
den beigefügten
Zeichnungen und den Ansprüchen
leicht verständlich.
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1 ist
eine Draufsicht einer Kreissäge
gemäß einer
repräsentativen
Ausführungsform
der Erfindung,
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2 ist
eine teilweise ausgebrochen gezeigte Seitenansicht der Kreissäge gemäß der repräsentativen
Ausführungsform,
die die Anordnungsbeziehung zwischen der Spannbohrung für die Zusatzgrundplatte
und der Spannbohrung für
den Parallelanschlag zeigt,
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3 ist
eine Seitenansicht, die in schematischer Weise die Anordnungsbeziehung
zwischen der Spannbohrung für
die Zusatzgrundplatte und der Spannbohrung für den Parallelanschlag im Bereich der
Bohrungsöffnungen
zeigt,
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4 ist
eine Teilansicht, die eine erste Anbauweise zeigt, in der die Zusatzgrundplatte
an der Grundplatte angebaut ist,
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5 ist
eine Teilansicht, die eine zweite Anbauweise zeigt, in der die Zusatzgrundplatte
an der Grundplatte angebaut ist,
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6 ist
eine Teilansicht, die eine dritte Anbauweise zeigt, in der die Zusatzgrundplatte
und der Parallelanschlag an der Grundplatte auf gegenüberliegenden
Seiten angebaut sind,
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7 ist
eine Teilansicht, die eine vierte Anbauweise zeigt, in der die Zusatzgrundplatte
und der Parallelanschlag an der Grundplatte auf der gleichen Seite
angebaut sind,
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8 ist
eine Seitenansicht der Zusatzgrundplatte,
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9 ist
eine Draufsicht einer Kreissäge
gemäß einer
zweiten repräsentativen
Ausführungsform der
Erfindung,
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10 ist
eine teilweise gebrochen dargestellte Vorderansicht der Kreissäge gemäß der zweiten
repräsentativen
Ausführungsform,
die die Anordnungsbeziehung zwischen dem Antriebsmotor und der Grundplatte
zeigt.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung enthält ein
Schneidwerkzeug einen Trägerkörper und
eine Grundplatte. Typischerweise kann das "Schneidwerkzeug" eine tragbare Kreissäge zum Sägen von Holz,
eine tragbare Trennvorrichtung zum Trennen von Stein oder Stahl
etc. sein. Der Trägerkörper weist eine
Trennscheibe bzw. ein Sägeblatt
auf, das wenn es gedreht wird ein Werkstück durch Vorwärtsbewegen
in eine vorbestimmte Schnittrichtung schneidet. Ferner ist die Grundplatte
mit dem Trägerkörper verbunden
und wird während
des Schneidvorgangs an der Oberseite des Werkstücks anliegend platziert. In dem
Schneidwerkzeug gemäß der vorliegenden
Erfindung kann der Trägerkörper mittels
einer Schwenkbewegung um eine im wesentlichen parallel zur Schnittrichtung
verlaufende Achse gekippt werden, so dass der Schnitt mit von der
Grundplattenseite nach außen
seitlich vorstehendem Blatt ausgeführt werden kann. Mit anderen
Worten: Es kann ein sogenannter randseitiger Schnitt [edge cutting
operation] durchgeführt
werden, beispielsweise um ein Fußbodenmaterial nahe einer Wand
zu sägen.
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Ferner
ist bei der vorliegenden Erfindung eine Zusatzgrundplatte vorgesehen,
die an derjenigen Seite der Grundplatte, von der das Blatt vorsteht, abnehmbar
angebaut werden kann. Bei der Ausgestaltung, bei der der randseitige
Schnitt mit der von der Grundplattenseite nach außen seitlich
vorstehendem Blatt ausgeführt
werden kann, ist die Breite der Grundplatte typischerweise schmaler
ausgeführt,
um zu vermeiden, dass die Grundplatte während eines randseitigen Schnitts
mit der Wand kollidiert. Deswegen wird, wenn eine solche Kreissäge zum Ausführen eines
normalen Schnitts anstatt eines randseitigen Schnitts eingesetzt
wird, die Zusatzgrundplatte benutzt, um die schmalere Breite der
Grundplatte auszugleichen.
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Ferner
kann gemäß der vorliegenden
Erfindung ein Parallelanschlag an der Grundplatte auf derjenigen
Seite, auf der die Zusatzgrundplatte angebaut ist, oder auf der
gegenüberliegenden
Seite der Grundplatte zusammen mit der Zusatzgrundplatte oder in
einem Zustand, in der die Zusatzgrundplatte nicht angebaut ist,
abnehmbar angebaut werden. Der Parallelanschlag ist als Hilfseinrichtung
zum Führen des
Schneidwerkzeugs in Schnittrichtung an der Werkstückkante
entlang gleitend definiert, wenn das Schneidwerkzeug in Werkstück-Schnittrichtung
bewegt wird.
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Gemäß der vorliegenden
Ausführungsform können bei
einem herkömmlichen
Schneidvorgang statt einem randseitigen Schnitt die Zusatzgrundplatte
und/oder der Parallelanschlag in verschiedenen Weisen angebaut werden.
Beispielsweise wird die Zusatzgrundplatte an einer Seite angebaut
und der Parallelanschlag wird auf der gleichen Seite wie die Zusatzgrundplatte
angebaut. Die Zusatzgrundplatte wird auf einer Seite angebaut und
der Parallelanschlag wird auf der gegenüberliegenden Seite angebaut,
oder die Zusatzgrundplatte wird angebaut und der Parallelanschlag
wird nicht angebaut. Die Anbauweisen können den Arbeitsbedingungen
zweck entsprechend ausgewählt
werden. Somit kann die Gebrauchsfähigkeit beim Sägen bzw.
Trennen verbessert werden.
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Vorzugsweise
kann die Zusatzgrundplatte eine Gleitanlagefläche und eine Führung beinhalten. Die
Gleitanlagefläche
kann an der Oberseite des Werkstücks
anliegend (Flächenkontakt)
platziert werden und dient somit als Ausgleich für die Grundplatte. Des Weiteren
erstreckt sich die Führung
senkrecht vom Rand der Gleitanlagefläche. Die Führung ist dazu in der Lage,
das Schneidwerkzeug in Schnittrichtung an der Seitenfläche des
Werkstücks
entlang gleitend zu führen,
wenn die Zusatzgrundplatte umgedreht an der Grundplatte angebaut
ist. Deswegen dient die Zusatzgrundplatte nicht nur zum Ausgleichen
der Grundplatte, wenn statt einem randseitigen Schnitt ein herkömmlicher
Schnitt ausgeführt
wird, sondern funktioniert als Parallelanschlag, wenn sie umgedreht
angebaut ist. Somit kann die Bauteileausgestaltung weiter rationalisiert
werden.
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Die
Grundplatte besitzt auch eine Spannbohrung für die Zusatzgrundplatte und
eine Spannbohrung für
den Parallelanschlag. Ein Einspannteil der Zusatzgrundplatte wird
in der Spannbohrung für
die Zusatzgrundplatte abnehmbar eingesteckt. Somit ist die Zusatzgrundplatte
an der Grundplatte abnehmbar angebaut. Ferner ist die Spannbohrung
für den
Parallelanschlag ober- oder
unterhalb der Spannbohrung für
die Zusatzgrundplatte angeordnet und ein Einspannteil des Parallelanschlags
wird in die Spannbohrung für
den Parallelanschlag abnehmbar eingesteckt. Somit wird der Parallelanschlag
ober- oder unterhalb der Zusatzgrundplatte an der Grundplatte abnehmbar
angebaut.
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Des
Weiteren sind in der vorliegenden Erfindung die Spannbohrung für die Zusatzgrundplatte und
die Spannbohrung für
den Parallelanschlag so angeordnet, dass zumindest eines der vorderen
oder hinteren Enden der oberen der zwei Spannbohrungen zwischen
den beiden Enden der unteren Spannbohrung liegt. Wenn beide vorderen
und hinteren Enden der oberen Spannbohrung nicht zwischen den beiden
Enden der unteren Spannbohrung liegen, kann die untere Spannbohrung
in Längsrichtung
der Grundplatte vollständig
zur oberen Spannbohrung hin offen sein. Wenn entweder die Zusatzgrundplatte oder
der Parallelanschlag über
die untere Spannbohrung an der Grundplatte angebaut sind und das
andere Bauteil nicht in der oberen Spannbohrung eingesteckt ist,
kann in diesem Fall das untere Bauteil zur oberen Spannbohrung hin
abheben. Deswegen ist eine solche Konstruktion zur Sicherstellung
einer betriebssicheren Anbringung der Zusatzgrundplatte oder des
Parallelanschlags ungeeignet. Im einzelnen kann beispielsweise der
Parallelanschlag über
die zuvor genannte Spannbohrung nahe einer Grundplattenkante an
der Grundplatte angebracht werden. Wenn der Parallelanschlag sich
durch die Spannbohrungsöffnung
hindurch zur gegenüberliegenden
Seite der Grundplatte seitlich nach außen erstreckt und an der Seitenfläche des
Werkstücks
anliegend platziert wird, um so als Führung in Schnittrichtung zu dienen,
wird das Vorderende des Parallelanschlags in einem Abstand von der
Aufspannstelle zu liegen kommen. Wenn in einem solchen Fall keine
Maßnahmen
ergriffen werden, um zu verhindern, dass der Parallelanschlag auf
derjenigen Seite der Grundplatte, die von der Aufspannstelle entfernt
liegt, in Richtung der oberen Spannbohrung abhebt, der Parallelanschlag
in der unteren Spannbohrung in Richtung der oberen Spannbohrung
abheben. Infolgedessen kann derjenige Teil des Parallelanschlags,
der mit dem Werkstück
in Anlage bleiben muss, soweit schräg abheben, dass er nicht länger als
Parallelanschlag dienen kann. Gemäß der vorliegenden Erfindung
kann insofern ein solches Abheben beim Anbringen in der Spannbohrung
verhindert werden und somit die durch ein solches Abheben bewirkte
Gebrauchsverschlechterung zuverlässig
verhindert werden.
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In
der Ausgestaltung, in der zumindest entweder ein vorderes oder ein
hinteres Ende der oberen Spannbohrung, entweder die Spannbohrung
für die
Zusatzgrundplatte oder die Spannbohrung für den Parallelanschlag, zwischen
den beiden Enden der unteren Spannbohrung liegt, drückt das
Ende der oberen Spannbohrung gegen die Zusatzgrundplatte oder den
Parallelanschlag, je nach dem welches Element in der unteren Spannbohrung
eingesteckt ist, wodurch der untere Anbau daran gehindert wird abzuheben.
Somit gewährleistet
eine solche Konstruktion einen betriebssicheren Anbau.
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Ferner
kann in der obigen Ausgestaltung die Spannbohrung für die Zusatzgrundplatte
in Längsrichtung
der Grundplatte im Wesentlichen die gleiche Breite haben wie die
Spannbohrung für
den Parallelanschlag.
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Vorzugsweise
können
in diesem Fall die Spannbohrungen in Längsrichtung der Grundplatte gegeneinander
versetzt ausgebildet sein. Durch diese Ausgestaltung kann entweder
das vordere oder das hintere Ende der oberen der zwei Spannbohrungen
immer zwischen den beiden Enden der unteren Spannbohrung positioniert
werden. Somit drückt
das Ende der oberen Spannbohrung gegen die in die untere Spannbohrung
eingesteckte Zusatzgrundplatte oder den Parallelanschlag, wodurch
verhindert wird, dass das untere Anbauteil abhebt.
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Um
sowohl die Zusatzgrundplatte als auch den Parallelanschlag anzubringen,
können
in der obigen Ausgestaltung außerdem
die Zusatzgrundplatte und der Parallelanschlag in den jeweiligen
Spannbohrungen eingesteckt und mit Hilfe einer Spanneinrichtung
gleichzeitig an der Grundplatte abnehmbar aufgespannt werden.
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In
diesem Fall können
die Zusatzgrundplatte und der Parallelanschlag gleichzeitig unter
Verwendung einer einzigen Spanneinrichtung an der Grundplatte positioniert
werden. Somit kann die Zahl der erforderlichen Bauteile verringert
werden und der Spannvorgang kann rationalisiert werden, so dass die
Arbeitsleistung beim Anbringen der Anbauteile verbessert werden
kann.
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Vorzugsweise
kann die Grundplatte eine vordere Spannbohrung für die Zusatzgrundplatte und eine
hintere Spannbohrung für
die Zusatzgrundplatte aufweisen, durch welche Bohrungen jeweilige
Einspannteile der Zusatzgrundplatte lösbar eingesteckt werden. Genauer
gesagt, kann die Zusatzgrundplatte an zwei Stellen in dem vorderen
und dem hinteren Grundplattenabschnitt an der Grundplatte arretiert werden.
Vorzugsweise können
die vorderen und hinteren Spannbohrungen für die Zusatzgrundplatte vertikal
zueinander versetzt ausgebildet sein. Mit Hilfe dieser Ausgestaltung
kann die Zusatzgrundplatte nicht an der gegenüberliegenden Seite der Grundplatte
angebaut werden, so dass ein unsachgemäßer Anbau der Zusatzgrundplatte
verhindert werden kann.
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Als
weiteres Beispiel der vorliegenden Erfindung kann ferner der Trägerkörper in
einer Schwenkbewegung um eine im Wesentlichen parallel zur Schnittrichtung
liegenden Achse gekippt werden, so dass ein Schnitt ausgeführt werden
kann, bei dem das Blatt von einer ersten Seitenebene der Grundplatte,
die eine erste Grundplattenseitenfläche enthält, seitlich nach außen vorsteht.
Dadurch, dass man es zulässt,
dass das Blatt von der ersten Ebene der Grundplatte seitlich nach
außen
vorsteht, wenn das Blatt einen Schnitt ausführt, stören sich die Grund platte und
die Wandfläche
nicht, wenn das Blatt in einem Arbeitsbereich eines Werkstücks wie beispielsweise
ein Fußbodenmaterial
nahe einer Wand angesetzt wird.
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Des
Weiteren kann der gekippte Trägerkörper vorzugsweise
daran gehindert werden, von einer zweiten Seitenebene der Grundplatte,
die eine zweite Seitenfläche
der Grundplatte enthält,
die der ersten Seitenfläche
gegenüberliegt,
seitlich nach außen vorstehen.
Deswegen ragt der Trägerkörper auch dann
nicht seitlich von der Grundplatte nach außen vor, wenn das Blatt bei
einem randseitigen Schnitt von der Grundplatte seitlich nach außen vorsteht.
Somit kann in Breitenrichtung des Schneidwerkzeugs vorteilhaft Platz
eingespart werden.
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Vorzugsweise
kann der Trägerkörper einen Antriebsmotor
enthalten, der das Blatt antreibt. Die Axialrichtung der Antriebswelle
des Antriebsmotors steht im Wesentlichen senkrecht zur Drehwelle
des Blatts. Typischerweise entspricht die Axialrichtung der Abtriebswelle
des Antriebsmotors der Längsrichtung
des Antriebsmotors. Deswegen ist die Abtriebswelle des Antriebsmotors
im Wesentlichen senkrecht zur Drehwelle des Blatts angeordnet, so
dass die Längsrichtung
des Antriebsmotors im wesentlichen parallel zur Drehfläche des
Blatts liegt. Somit kann der Antriebsmotor längs der Bewegungsrichtung bzw.
der Längsrichtung
des Schneidwerkzeugs angeordnet werden.
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Typischerweise
ist in bekannten Kreissägen die
Abtriebswelle des Antriebsmotors parallel zur Drehwelle des Blatts
ausgerichtet. Mit anderen Worten: der Antriebsmotor im Stand der
Technik ist quer oder im wesentlichen senkrecht zu der Bewegungsrichtung
der Kreissäge
angeordnet. Verglichen mit solchen bekannten Werkzeugen kann der
Trägerkörper der
vorliegenden Erfindung leicht daran gehindert werden, von der Grundplattenseite
seitlich nach außen
vorzustehen, wenn der Trägerkörper gekippt wird.
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Die
Axialrichtung der Abtriebswelle des Motors kann "im Wesentlichen senkrecht zur Drehwelle des
Blatts" in geeigneter
Weise entweder durch direktes Ineinandergreifen der Abtriebswelle
des Motors und der Drehwelle des Blatts im rechten Winkel oder durch
Anordnung derselben, so dass sie in rechten Winkeln zueinander stehen
und über
einen Getriebemechanismus indirekt gekoppelt angeordnet werden.
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Es
werden nun repräsentative
Beispiele der vorliegenden Erfindung im Einzelnen unter Bezugnahme
auf die Zeichnungen beschrieben. Diese detaillierte Beschreibung
ist lediglich dazu bestimmt, einem Fachmann weitere Einzelheiten
bevorzugter Aspekte der vorliegenden Lehren zur Umsetzung in die Praxis
zu lehren, und sie ist nicht dazu bestimmt, den Schutzbereich der
Erfindung zu beschränken.
Lediglich die Ansprüche
definieren den Schutzbereich der beanspruchten Erfindung. Deswegen
können
Merkmalskombinationen und Kombinationen von Schritten, die in der
nachfolgenden detaillierten Beschreibung offenbart sind, für die Umsetzung
der Erfindung in die Praxis im breitesten Sinne nicht notwendig
sein und stattdessen sind sie lediglich zur Beschreibung von einigen
repräsentativen
Beispielen der Erfindung gegeben, wobei nun die detaillierte Beschreibung
unter Bezugnahme auf die beigefügten
Zeichnungen folgt.
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Eine
repräsentative
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird bezüglich einer Kreissäge 101 als
Beispiel für
ein Schneidwerkzeug erläutert.
Wie in der 1 gezeigt, kann die Kreissäge 101 gemäß der repräsentativen
Ausführungsform
allgemein einen Trägerkörper 103 und
eine Grundplatte 151 enthalten. Des Weiteren sind eine
Zusatzgrundplatte 201 und ein Parallelanschlag 301 abnehmbar an
der Kreissäge
angebracht. Der Trägerkörper 103 ist
ein Merkmal, das dem "Gehäuse des
Schneidwerkzeugs" gemäß der vorliegenden
Erfindung entspricht.
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Der
Trägerkörper 103 kann
eine Sägeblattabdeckung 115,
ein Motorgehäuse 119,
ein Getriebegehäuse 131 und
einen Handgriff 141 umfassen. Die Sägeblattabdeckung 115 nimmt
ein Sägeblatt 113 auf,
das Motorgehäuse 119 nimmt
einen Antriebsmotor 117 auf und das Getriebegehäuse 131 nimmt
einen Mechanismus zum Übertragen
des Drehleistung des Antriebsmotors 117 auf das Sägeblatt 113 auf.
Der Handgriff 141 ist an dem oberen Teil des Motorgehäuses 119 angeformt.
Obwohl in den Zeichnungen nicht besonders gezeigt, ist dem Handgriff 141 ein
Kippschalter zum Anschalten des Antriebsmotors 117 vorhanden.
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Die
Grundplatte 151 besteht aus einer Aluminiumlegierung, um
Gewicht zu sparen. Der Trägerkörper 103 ist
im vorderen Stirnbereich 154 der Grundplatte 151 so
an der Grundplatte 151 angebracht, dass der Trägerkörper 103 auf
die Grundplatte 151 zu oder hiervon weg geschwenkt werden
kann (in Bezug auf die Grundplatte 151 in vertikaler Richtung)
und in seitli chen Richtung gegenüber
der Grundplatte 151 gekippt werden kann. Genauer gesagt
ist ein Verbindungselement 105 über eine Schraube 155 mit
dem Trägerkörper 103 verbunden und
an einer Winkelplatte 157 fest angebracht, die von der
Grundplatte 151 nach oben ragt. Deswegen kann der Trägerkörper 103 in
Bezug auf die Grundplatte 151 in senkrechter Richtung um
die Schraube 155 schwenken. Die Schnitttiefe des Sägeblatts 103 in
einem Werkstück
wird durch den Winkel einer solchen Schwenkbewegung des Trägerkörpers 103 festgelegt.
Des Weiteren ist das Verbindungselement 105 an einer Verriegelungsstelle
innerhalb eines Führungsschlitzes
(nicht gezeigt) der Winkelplatte 157 an der Winkelplatte 157 fest
angebracht. Die Verriegelungsstelle des Verbindungselements 105 kann derart
verstellt werden, dass der Trägerkörper 103 in einer
Stellung verriegelt werden kann, in der er gegenüber der Grundplatte 151 in
seitlicher Richtung (in den 1 und 2 nach
rechts und nach links) um einen vorbestimmten Betrag gekippt ist.
Während
die zuvor genannte gekippte Stellung beibehalten wird, schwenkt
der Trägerkörper 103 um
die Schraube 155 in vertikaler Richtung (in Längsrichtung)
bezüglich der
Grundplatte, so dass die Schnitttiefe eingestellt werden kann.
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Die
Zusatzgrundplatte 201 erstreckt sich in Längsrichtung
der Kreissäge 101 und
ist über
eine vordere Stange 203 und eine hintere Stange 205 parallel
zur Grundplatte 151 ausgerichtet.
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In ähnlicher
Weise wie die Zusatzgrundplatte 201 erstreckt sich der
Parallelanschlag 201 in Längsrichtung der Kreissäge 101 und
ist über
eine Stange 303 parallel zu der Grundplatte 151 ausgerichtet.
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In
dem vorderen Stirnbereich 154 der Grundplatte 151 erstrecken
sich eine vordere Spannbohrung 161 für die Grundplatte und eine
Spannbohrung 163 für
den Parallelanschlag quer durch die Grundplatte 151. An
den Spannbohrungen 161, 163 ist ein Spannabschnitt 165 ausgebildet.
Die vordere Stange 203 der Zusatzgrundplatte 201 kann
durch die vordere Spannbohrung 161 für die Zusatzgrundplatte eingeführt werden,
während
die Stange 303 des Parallelanschlags 301 durch
die Spannbohrung 163 für den
Parallelanschlag eingeführt
werden kann. In dem Bereich der Hinterkante der Grundplatte 151 ist
eine hintere Spannbohrung 169 für die Zusatzgrundplatte ausgebildet
und an der hinteren Spannbohrung 169 für die Zusatzgrundplatte ist
ein hinterer Spannabschnitt 171 ausgebildet. Die hintere
Stange 205 der Zusatzgrundplatte 201 kann durch
die hintere Spannbohrung 169 für die Zusatzgrundplatte eingesteckt werden.
Die Stangen 203, 205 der Zusatzgrundplatte 201 und
die Stange 303 des Parallelanschlags 301, die
durch die Spannbohrungen 161, 163 ragen, können über Spannschrauben 167, 173 der
Spannabschnitte 165, 171 an der Grundplatte 151 abnehmbar eingespannt
werden.
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Die
Ausführung
der vorderen Spannbohrung 161 für die Zusatzgrundplatte und
der Spannbohrung 163 für
den Parallelanschlag ist in den 2 und 3 im
Einzelnen gezeigt. Die 2 zeigt einen Querschnitt der
Spannbohrungen 161, 163 entlang der Linie B-B
von 1. Die 3 ist eine Seitenansicht, die
in schematischer Weise den Bereich der Öffnungen der Spannbohrungen 161, 163 zeigt.
Wie in den 2 und 3 gezeigt,
ist die Spannbohrung 163 für den Parallelanschlag an der
vorderen Spannbohrung 161 für die Zusatzgrundplatte ausgebildet.
Des Weiteren ist in dieser Ausführungsform ein
Ende 163a der Spannbohrung 163 für den Parallelanschlag
zwischen den beiden Enden der vorderen Spannbohrung 161 für die Zusatzgrundplatte
in Längsrichtung
A der Kreissäge 101 positioniert.
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Wie
in der 3 gezeigt, liegt ein Ende 161a der vorderen
Spannbohrung 161 für
die Zusatzgrundplatte in Längsrichtung
A der Kreissäge 101 gesehen
im Bereich der Öffnung
zwischen den beiden Enden 163a, 163b der Spannbohrung 163 für den Parallelanschlag.
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Durch
diese Ausgestaltung wird die vordere Stange 203 in der
vorderen Spannbohrung 161 für die Zusatzgrundplatte durch
das Ende 163a der Spannbohrung 163, das die Stange 203 berührt, sicher
daran gehindert abzuheben, sogar dann, wenn der Parallelanschlag 301 nicht
an der vorderen Stange 203 angebracht ist. Außerdem wird
sogar dann, wenn die Zusatzgrundplatte 201 nicht unterhalb
der Stange 303 des Parallelanschlags 301 eingesteckt ist,
durch das Ende 161a, das die Stange 303 stützt, zuverlässig verhindert,
dass die in der Spannbohrung 163 für den Parallelanschlag befindliche
Stange 303 herunterfällt.
In dieser Ausführungsform
besitzt die vordere Stange 203 die gleiche Querschnittsform
wie die Stange 303 (und die hintere Stange 205).
Deswegen wird vorzugsweise die Stange 303 des Parallelanschlags 303 durch
die Spannbohrung 161 für
die vordere Zusatzgrundplatte eingesteckt und festgelegt, wenn die
Zusatzgrundplatte 201 nicht unterhalb der Stange 303 angebracht
ist. Auf diese Weise kann vorteilhaft die Stange 303 in
der vorderen Spannbohrung 161 für die Zusatzgrundplatte mit
der Bodenseite der vorderen Spannbohrung 161 für die Zusatzgrundplatte
in Anlage (Flächenberührung) gebracht werden,
so dass der Parallelanschlag 301 stabil und zuverlässig angebracht werden
kann. Außerdem
berührt
das Ende 163a der Spannbohrung 163 in der gleichen
Weise wie zuvor erläutert
die Stange 303, so dass die Stange 303 daran gehindert
werden kann, abzuheben.
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Die
Kreissäge 101 gemäß dieser
Ausführungsform
ist also derart ausgestaltet. Es wird nun die Funktionsweise der
Kreissäge 101 erläutert. Wenn
ein Bediener den Handgriff 141 hält und den Kippschalter, der
nicht gezeigt ist, betätigt,
wird der Antriebsmotor 117 betrieben. Das Drehmoment des Antriebsmotors 117 wird über einen
Getriebemechanismus, der in dem Getriebegehäuse 131 untergebracht
ist, auf die Drehwelle übertragen,
die mit dem Sägeblatt 113 integriert
ausgebildet ist, so dass das Sägeblatt 113 gedreht
wird.
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Wenn
der Bediener den Handgriff 141 nach vorne drückt, sägt in dieser
Stellung bei Vorwärtsbewegung
der Kreissäge
in Längsrichtung
A (siehe 1) die Kreissäge 101 das
Werkstück.
Die Längsrichtung
A der Kreissäge 101 entspricht
der Schnittrichtung des Sägeblatts 113 in
einem Werkstück.
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Beim
Sägen wie
beispielsweise eines Fußbodenmaterials
entlang einer Wandkante (was in der nachfolgenden Beschreibung als "randseitiges Sägen" bezeichnet wird)
wird der Trägerkörper 103 gegenüber der
Grundplatte 151 seitwärts
gekippt, indem die Verriegelungsstellung des Verbindungselements
in der Winkelplatte 157 zweckmäßig eingestellt wird. Auf diese
Weise wird der Modus für
das randseitige Sägen
festgelegt. In der 1 kann der Modus für das randseitige
Sägen festgelegt
werden, indem der Trägerkörper 103 zur
rechten Seite 153 der Grundplatte 151 (in der 1 nach
links) gekippt wird. In dieser Stellung ragt der untere Bereich
des Sägeblatts 113 von
der linken Seite 152 der Grundplatte 151 seitlich
nach außen
vor (in 1 nach rechts). Somit kann ein
Schnitt in einem Werkstück entlang
der Wandkante ausgeführt
werden, wobei eine Kollision der Kreissäge 101 mit der Wand
vermieden wird.
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Bei
diesem Sägeschnitt
gleitet der Parallelanschlag 301 an der Seitenfläche des
Werkstücks entlang,
so dass die Kreissäge
beim Sägen
mittels des Sägeblatts 113 in
Schnittrichtung des Werkstücks
zuverlässig
geführt
werden kann.
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Die
Kreissäge 101 gemäß dieser
Ausführungsform
ist so ausgestaltet, dass das Sägeblatt 113 von
der linken Seite 152 der Grundplatte 151 seitlich nach
außen
vorstehen kann, um das randseitige Sägen zu ermöglichen. Zu diesem Zweck hat
die Grundplatte 151 auf der Seite des Sägeblatts 133 eine
relativ schmale Breite. Wenn anstatt eines randseitigen Sägeschnitts
ein normaler Sägenschnitt
ausgeführt wird,
wird deswegen wird an der Seite der Grundplatte 151 (siehe 1)
die Zusatzgrundplatte 201 angebracht und dient als Hilfselement,
um die schmale Breite der Grundplatte 151 auszugleichen.
Die Grundplatte 151 und die Zusatzgrundplatte 201 arbeiten
zusammen, um auf beiden Seiten der Kreissäge 101 eine ausreichende
Auflagenbreite zu gewährleisten.
Somit kann der Sägeschnitt
mittels des Sägeblatts 113 in
stabiler Lage ausgeführt
werden.
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Bei
einem herkömmlichen
Sägenschnitt
können
zwei Anbauteile, d.h. die Zusatzgrundplatte 201 und der
Parallelanschlag 301 an der Grundplatte 151 angebracht
werden. Die 4 bis 7 zeigen
verschiedene Anbringungsarten für
die Zusatzgrundplatte 201 und/oder den Parallelanschlag 301 bei
einem herkömmlichen
Sägeschnitt.
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Die 4 und 5 zeigen
den Zustand, bei dem die Zusatzgrundplatte 201 an der Grundplatte 151 angebracht
ist und der Parallelanschlag 301 nicht angebracht ist.
In der in der 4 gezeigten Art und Weise ist
die Zusatzgrundplatte 201 über die vordere Stange 203 (und,
wie in der 1 gezeigt, über die hintere Stange 205)
in einem vorbestimmten Abstand zur Grundplatte 151 angeordnet.
Ein Gleitabschnitt 201a der Zusatzgrundplatte 201 wird
beim Sägeschnitt
an der Oberseite des Werkstücks
W anliegend platziert. Durch diese Ausrichtung der Zusatzgrundplatte 201 wird
die schmale Breite der Grundplatte 151 auf der Seite des
Sägeblatts 113 ausgeglichen,
wodurch beim Sägen
mit der Kreissäge
eine stabile Auflage an dem Werkstück sichergestellt wird.
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In
der in der 5 gezeigten Art und Weise ist
die Zusatzgrundplatte 201 umgedreht angebracht, so dass
die Innenseite des aufrechten Teils 201b der Zusatzgrundplatte 201 beim
Sägen an
der Seitenfläche
W1 des Werkstücks
W gleitend anliegt. Somit kann die Zusatzgrundplatte 201 beim
Sägen auch
als Führung
in Schnittrichtung des Sägeblatts 113 dienen.
Insbesondere ist die Zusatzgrundplatte 201, die an der
Kreissäge 101 im
Wesentlichen dafür
da ist, die schmale Breite der Grundplatte 151 auszugleichen,
so konfiguriert und angeordnet, dass sie mehrere Funktionen erfüllen kann.
Somit kann die Bauweise der Kreissäge 101 rationalisiert
werden.
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In
den in den 4 und 5 gezeigten
Anbringungsarten kann die vordere Stange 203 der Zusatzgrundplatte 201 durch
die Spannschraube 167 in dem vorderen Spannabschnitt 165 festgeklemmt werden.
Dabei drückt
wie in den 2 und 3 das Ende 163a der
Spannbohrung 163 für
den Parallelanschlag gegen die Oberseite der Stange 203 der Zusatzgrundplatte 201,
wodurch in effektiver Weise verhindert wird, dass die vordere Stange 203 abheben
kann.
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Die 6 und 7 zeigen
den Zustand, in dem sowohl die Zusatzgrundplatte 201 als
auch der Parallelanschlag 301 an der Grundplatte 151 angebracht
sind. Wie in der 6 gezeigt, ist die Zusatzgrundplatte 201 über die
vordere Stange 203 (und, wie in der 1 gezeigt, über die
hintere Stange 205) in einem Abstand zu der Grundplatte 151 angeordnet.
Ein Gleitabschnitt 201a der Zusatzgrundplatte 201 gleitet
beim Sägen
an der Oberseite des Werkstücks
W entlang. Eine solche Anordnung der Zusatzgrundplatte 201 gleicht
die schmale Breite der Grundplatte 151 auf der Seite des
Sägeblatts 13 aus, wodurch
beim Sägen
mit der Kreissäge
am Werkstück
eine stabile Auflage sichergestellt wird. Des Weiteren ist der Parallelanschlag 301 über die
Stange 303 auf der Seite, die der Zusatzgrundplatte 201 gegenüberliegt,
an der Grundplatte 151 angebracht. Der Parallelanschlag 301 gleitend
beim Sägen
an der Seitenfläche
W2 des Werkstücks
entlang. Somit kann der Parallelanschlag 301 beim Sägen als
Führung
in Schnittrichtung des Sägeblatts 113 dienen.
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In
der in 7 gezeigten Art und Weise ist der Parallelanschlag 301 auf
der gleichen Seite wie die Zusatzgrundplatte 201 an der
Grundplatte 151 angebracht. Der Parallelanschlag 301 gleitet
beim Sägen
an der Seitenfläche
W1 des Werkstücks
W entlang, um so als Führung
in Schnittrichtung des Sägeblatts 113 zu
dienen.
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In
den in den 6 und 7 gezeigten
Anbringungsarten werden die vordere Stange 302 und die
Stange 303 mit Hilfe der einen Spannschraube 167 an
dem vorderen Spannabschnitt 165 lösbar eingespannt, um die Zusatzgrundplatte 201 und
den Parallelanschlag 301 an der Grundplatte 151 anzubringen.
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Die 8 ist
eine Seitenansicht der Zusatzgrundplatte 201. Bezüglich der
vorderen Stange 203 und der hinteren Stange 205 zum
Anbringen der Zusatzgrundplatte 201 an der Grundplatte 151 (siehe 1)
ist die Zusatzgrundplatte 201 so ausgestaltet, dass sich
die hintere Stange 205 an einer höheren Stelle befindet als die
vordere Stange 203. Mit anderen Worten: die vorderen und
hinteren Befestigungsbohrungen 161 und 169 für die Zusatzgrundplatte sind
in einer vertikal versetzten Position zueinander versetzt, so dass
die vorderen und hinteren Stangen 203, 205 in
verschiedenen Höhen
in die Bohrungen 161, 169 eingeführt werden
können.
Somit kann die Zusatzgrundplatte 201 auf der Seite des
Sägeblatts 113 (in 1 die
linke Seite 152 der Grundplatte 151) sogar umgedreht
an der Grundplatte 151 angebracht werden, wie es in den 4 und 5 gezeigt
ist. Andererseits kann die Zusatzgrundplatte 201 nicht auf
der anderen Seite (in der 1 die rechte
Seite 153 der Grundplatte 151) an der Grundplatte 151 angebracht
werden, auf welcher Seite die hintere Stange 205 vorne
in einer höheren
Position zu liegen kommt, wo die Spannbohrung 161 in einer
niedrigeren Position ausgebildet ist. Hierdurch kann eine unsachgemäße Anbringung
der Zusatzgrundplatte 201 verhindert werden. Des Weiteren
ist ein Einsteckloch 207 in der Zusatzgrundplatte 201 oberhalb
der vorderen Stange 203 ausgebildet und die Stange 303 des Parallelanschlags 301 ist
in das Einsteckloch eingesteckt.
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Außerdem besitzen
in dieser Ausführungsform
die vordere und hintere Stange 203, 205 der Zusatzgrundplatte 201 und
die Stange 303 des Parallelanschlags 301 die gleiche
Querschnittsform. Deswegen ist es nicht notwendig, Stangen herzustellen,
die für
jede Anbauart speziell ausgestattet sind, so dass die Kosten für die Herstellung
der Teile verringert werden können.
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Ferner
wird nun die besondere Ausgestaltung der repräsentativen Kreissäge 101 zum
Kippen des Trägerkörpers, das
typischerweise für
das randseitige Sägen
ausgeführt
wird, im Einzelnen unter Bezugnahme auf die 9 und 10 beschrieben. Wie
es insbesondere in der 10 gezeigt ist, hat der Antriebsmotor 117 eine
Abtriebswelle 121 und am Ende der Abtriebswelle 121 ist
ein Antriebsritzel 122 angeordnet. Obwohl der Antriebsmotor 117 in der 10 zur
Vereinfachung der Beschreibung in der aufrechten Stellung senkrecht
zur Grundplatte 151 gezeigt ist, kann der Trägerkörper 103 der
Kreissäge 101 tatsächlich innerhalb
eines vorbestimmten Bereichs von 90° oder weniger gegenüber der Grundplatte 151 gekippt
werden.
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Das
Antriebsritzel 122 ist ein Kegelrad und kämmt mit
einem Abtriebsritzel 133, das in dem Getriebegehäuse 131 angeordnet
ist. Das Abtriebsritzel 133 ist an einem Ende der Antriebswelle 137 des
Sägeblatts
angeordnet. Eine Antriebswelle 137 für das Sägeblatt wird in seiner Axialrichtung
an zwei vorbestimmten Stellen durch Lager 135 drehbar gelagert, so
dass die Antriebswelle sich zusammen mit dem durch das Antriebsritzel 122 angetriebenen
Abtriebsritzel 133 drehen kann. Ein Antriebsritzel 139 an
der sich drehenden Welle des Sägeblatts
ist an der Antriebswelle 137 für das Sägeblatt an demjenigen Ende
der Antriebswelle 137 angeformt, das von dem Abtriebsritzel 133 entfernt
liegt. Das Antriebsritzel 139 an der sich drehenden Welle
für das
Sägeblatt überträgt die Antriebskraft
des Motors 117 auf die Sägeblattwelle, die obwohl sie
nicht gezeigt ist an dem Sägeblatt
im Drehpunkt angeformt ist. Die Sägeblattwelle ist ein Merkmal,
das der "Drehwelle
des Blatts" gemäß der vorliegenden
Erfindung entspricht.
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In
dieser Ausführungsform
sind die Sägeblattwelle
und die Antriebswelle 137 des Sägeblatts parallel zueinander
angeordnet. Demgegenüber
sind die Antriebswelle 137 des Sägeblatts und die Antriebswelle 121 des
Antriebsmotors 117 senkrecht zueinander angeordnet. Deswegen
verläuft
die Axialrichtung der Abtriebswelle 121 des Antriebsmotors 117 im
Wesentlichen senkrecht zur Axialrichtung der Sägeblattwelle. Mit anderen Worten:
die Axialrichtung der Abtriebswelle 121 des Antriebsmotors 117 verläuft parallel
zur sich drehenden Seite des Sägeblatts 113.
In dieser Ausführungsform
ist deswegen der Antriebsmotor 117 so angeordnet, dass
seine Längsrichtung
parallel zur Längsrichtung
A (siehe 9) der Kreissäge 101 verläuft. Genauer
gesagt ist der Antriebsmotor 117 längs parallel zur Längsrichtung
A der Kreissäge 101 angeordnet.
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In
den 9 und 10 ist der Trägerkörper 103,
der zur rechten Seitenebene 153, die die rechte Stirnseite
der Grundplatte 151 (in den 9 und 10 linksseitig)
enthält,
gekippt ist, gestrichelt dargestellt und die Kipprichtung des Körpers 103 ist durch
einen Pfeil B angezeigt. Wie es in der 2 gezeigt
ist, steht nach einem derartigen Kippen gemäß der Kippbewegung des Trägekörpers 103 in
der Kipprichtung B das Sägeblatt 113 von
der linken Grundplattenseiten 152, die die linke Seitenfläche der
Grundplatte 150 enthält,
nach außen
vor (in den 9 und 10 rechts).
Auf diese Weise wird die Kreissäge 101 in
den Modus für
das randseitige Sägen
gebracht. Im Modus für
das randseitige Sägen bleibt
das Motorgehäuse 119,
das ein Teil des in einer seitlich äußersten Stellung befindlichen
Trägerkörpers 103 ist,
innerhalb der rechten Sei tenebene 153 der Grundplatte (in
der 10 auf der linken Seite gezeigt), auch wenn der
Trägerkörper 103 in
Seitenrichtung gegenüber
der Grundplatte 151 maximal gekippt wurde. Mit anderen
Worten: sogar wenn der Trägerkörper 103 im
Modus für
das randseitige Sägen
maximal gekippt ist, wird der Trägerkörper 103 in einer
Lage gehalten, in der verhindert wird, dass dieser seitlich von
der Grundplatte 151 vorsteht.
-
Der
Trägerkörper 103,
der nicht in Seitenrichtung gegenüber der Grundplatte 151 gekippt
wurde, sondern sich in einer aufrechten Stellung befindet, ist in
der 9 mit durchgezogener Linie gezeigt.
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Die
repräsentative
Kreissäge 101 ist
so gestaltet, dass sogar im Modus für das randseitige Sägen die
Seitenkante des Motorgehäuses 119,
das den längs
angeordneten Antriebsmotor 117 umschließt, nicht von der rechten Seite 153 der
Grundplatte 151 seitlich auswärts vorsteht. Somit kann Raum,
der erforderlich ist, wenn der Trägerkörper 103 in der Seitenrichtung
gegenüber
der Grundplatte 151 gekippt wird, eingespart werden. Infolgedessen kann
die Möglichkeit,
dass der Trägerkörper 103 versehentlich
gegen irgendein Hindernis anstößt, wodurch
der Sägenschnitt
gestört
wird, nicht nur auf der Seite, auf der das Sägeblatt 113 vorsteht,
sondern auch auf der anderen Seite, zu der der Trägerkörper 103 gekippt
wird, minimiert werden.
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- 101
- Kreissäge
- 103
- Trägerkörper
- 113
- Sägeblatt
- 115
- Sägeblattabdeckung
- 117
- Antriebsmotor
- 119
- Motorgehäuse
- 131
- Getriebegehäuse
- 141
- Handgriff
- 151
- Grundplatte
- 152,
153
- Seiten
der Grundplatte
- 154
- Verbindung
- 155
- Schraube
(Mittelpunkt der Schwenkbewegung)
- 157
- Winkelplatte
- 161
- vordere
Spannbohrung für
die Zusatzgrundplatte
- 163
- Spannbohrung
für den
Parallelanschlag
- 163a
- Ende
der Spannbohrung für
den Parallelanschlag
- 167
- Spannschraube
- 169
- hintere
Spannbohrung für
die Zusatzgrundplatte
- 171
- hinteres
Einspannteil
- 173
- Spannschraube
- 201
- Zusatzgrundplatte
- 201a
- Gleitabschnitt
- 201b
- Führung
- 203
- vordere
Stange
- 205
- hintere
Stange
- 207
- angehobener
Bodenabschnitt
- 209
- Einsteckloch
- 301
- Parallelanschlag
- 303
- Stange
- A
- Längsrichtung
der Kreissäge
(Schnittrichtung)
- W
- Werkstück
- W1,
W2
- Seitenflächen des
Werkstücks