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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Spritzenbaugruppe und insbesondere
eine Spritzenbaugruppe für
medizinische und zahnärztliche
Behandlungen und Mischungen davon.
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Bei
Substanzen für
die medizinische oder zahnärztliche
Behandlung handelt es sich häufig
um Mischungen aus zwei oder mehreren Komponenten, die vor der Anwendung
gemischt werden müssen. Die
Komponenten werden getrennt voneinander gelagert, um zu vermeiden,
dass sie vor der Anwendung eine unerwünschte Reaktion eingehen. Für das Lagern
und nachfolgende Mischen der Substanzen wird eine geeignete Verpackung
benötigt,
die für
eine einfache und kosteneffiziente Handhabung sorgt.
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WO
00/49319 schlägt
einen Adapter und ein System vor, die es ermöglichen, dass ein Material von
einem ersten Abgabemittel für
das Abgeben von Material zu einem zweiten Abgabemittel für das Abgeben
von Material und ein anderes Material von dem zweiten Abgabemittel
zu dem ersten Abgabemittel transferiert wird.
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Konventionelle
Spritzen für
die medizinische oder zahnärztliche
Behandlung sorgen jedoch nicht für
die getrennte Lagerung der verschiedenen Komponenten der Substanzen
und für
das Mischen von Substanzen vor deren Anwendung.
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Des
Weiteren weisen konventionelle Spritzen den Nachteil auf, dass relativ
viel von der angewendeten Substanz verbraucht wird. Ein übliches Verfahren
besteht darin, die Strömungsenergie
der Substanz auszunutzen, indem sie dazu gezwungen wird, durch eine
Nadel oder eine Austragsöffnung
mit relativ kleinem Innendurchmesser zu fließen, damit sie eine hohe Strömungsgeschwindigkeit
erreicht. Nur eine geringe Menge der ausgetragenen Substanz erreicht
jedoch die behandelte Zielfläche,
und eine relativ große
Menge der Substanz geht verloren und fließt beispielsweise in den Mund
des Patienten.
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US-B-6
258 067 betrifft einen Mittelohr-Flüssigkeitsaspirator, der aus
einer Spritzenbaugruppe besteht, die durch das Erzeugen von Unterdruck
darin für
Absaugung sorgt, und aus einer Nadel mit einem abgewinkelten Bereich,
der die Verwendung des Aspirators ermöglicht, während der visuelle Kontakt mit
dem Trommelfell erhalten bleibt, und einer Nadelsicherheitsbaugruppe,
wodurch der eindringende Abschnitt der Nadel die Gehörknöchelchen
des Ohrs nicht beschädigen
kann. Die Spritzenbaugruppe weist auch eine Öffnung für das Eintreten von Luft auf,
die in der Spritzenbaugruppe enthalten ist.
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Eine
weitere Aufgabe der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Spritzenbaugruppe
bereitzustellen, die den Verlust an ausgetragenem Material verringert.
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Diese
Aufgaben werden mit einer in den Ansprüchen 1 und 21 definierten Spritzenbaugruppe gemäß der vorliegenden
Erfindung gelöst.
Bevorzugte Ausführungsformen
der Erfindung sind in den abhängigen
Ansprüchen
definiert.
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Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform weist
die Spritzenbaugruppe einen Kolbenstab für das Betätigen des Kolbenelements auf,
wobei das mindestens eine Kolbenelement so ausgelegt ist, dass es
eine Strömungsverbindung
zwischen der ersten und der zweiten Kammer bereitstellt.
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Das
mindestens eine Kolbenelement weist vorzugsweise mindestens einen
durch es hindurch verlaufenden Strömungsdurchgang auf, der die
Kammern verbindet. Bei einer Bewegung des Kolbenelements wechseln
die Volumen der beiden Kammern in entgegengesetzter Richtung und sorgen
so für
eine Strömung
durch den Strömungsdurchgang.
Die Komponenten werden miteinander vermischt. Das Mischen ist jedoch
auch ohne eine Bewegung des Kolbenelements möglich, es dauert nur länger.
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Bei
dem mindestens einen Kolbenelement handelt es sich vorzugsweise
um ein ventilartiges Kolbenelement, das gezielt geöffnet beziehungsweise
geschlossen werden kann. Das mindestens eine Kolbenelement kann
besonders bevorzugt durch Drehen des Kolbenstabes um dessen Längsachse geöffnet beziehungsweise
geschlossen werden. Gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
weist das mindestens eine Kolbenelement einen ersten, feststehenden
Teil mit mindestens einem Strömungsdurchgang
auf und einen zweiten, verschiebbaren Teil, der mindestens einen
Strömungsdurchgang
aufweist, wobei der erste Teil und der zweite Teil nebeneinander
angeordnet sind. Um eine Strömungsverbindung
zwischen den beiden Kammern herzustellen, werden die Strömungsdurchgänge in dem
feststehenden und dem verschiebbaren Element in eine Linie gebracht,
indem das verschiebbare Element in Bezug zum feststehenden Element
verschoben (vorzugsweise gedreht) wird.
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Der
erste Teil des Kolbenelements ist besonders bevorzugt so ausgelegt,
dass er eine Verdrehsicherungsfunktion bereitstellt. Der erste Teil
des Kolbenelements weist ganz besonders bevorzugt eine elliptische
Form auf, damit er eine solche Verdrehsicherungsfunktion bereitstellt.
Alternativ oder zusätzlich
dazu weist der erste Teil des Kolbenelements eine oder mehrere Nuten
auf, die in einen oder mehrere entsprechende Stege eingreifen können, die
an der Innenfläche
des Spritzengehäuses
bereitgestellt werden. Alternativ oder zusätzlich dazu greift der erste
Teil des Kolbenelements reibschlüssig
in die Innenfläche
des Spritzengehäuses.
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Der
erste Teil wird somit festgehalten, während der zweite Teil problemlos
gedreht werden kann.
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Gemäß einer
weiteren Ausführungsform weist
das mindestens eine Kolbenelement mindestens zwei Rückschlagventil-Durchgänge mit
Strömungsdurchgängen in
entgegengesetzten Richtungen auf. Somit müssen die Komponenten durch
unterschiedliche Durchgänge
fließen,
während
der Kolben vor und zurück
bewegt wird.
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Die
Baugruppe weist vorzugsweise ein Trennventil auf, das sich zwischen
dem Kolbenelement und dem hinteren Ende des Spritzendurchgangs befindet
und somit die zweite Kammer in zwei Teilkammern unterteilt. Das
Trennventil ist besonders bevorzugt verschiebbar an dem Kolbenstab
befestigt. Das Trennventil wird durch die Bewegung des Kolbenelements
in seine hintere Endposition zurück bewegt.
Während
dieses Vorgangs fließt
die Komponente in der Teilkammer neben dem Kolbenelement über den
Strömungsdurchgang
im Kolbenelement in die erste Kammer hinüber. Wenn das Kolbenelement das
Trennventil erreicht hat, fließt
die Komponente in der anderen Teilkammer über die Strömungsdurchgänge im Trennventil und im Kolbenelement
in die erste Kammer hinüber.
Schließlich
wird das Kolbenelement vor und zurück bewegt, wodurch die drei
(in der ersten Kammer und den Teilkammern enthaltenen) Komponenten
homogen zusammengemischt werden, während das Trennventil in der
hinteren Endposition bleibt.
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Es
wird bevorzugt, dass die Strömungsdurchgänge ein
oder mehrere Mischelemente aufweisen, vorzugsweise Mischspiralen.
Dies unterstützt
ein homogenes Mischen der Komponenten. Alternativ dazu bilden die
Mischelemente das Kolbenelement oder einen Teil davon.
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Gemäß einer
weiteren bevorzugten Ausführungsform
ist das mindestens eine Kolbenelement elastisch und besitzt einen
nicht kreisförmigen
Querschnitt.
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Die
Baugruppe weist eine Eintrittsöffnung
zu dem Spritzendurchgang auf, die sich neben der Austragsöffnung befindet.
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Das
Mischungsverhältnis
kann frei gewählt werden,
ohne dass der gesamte Aufbau/die gesamte Konstruktion verändert werden
muss.
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Gemäß der vorliegenden
Erfindung weist die Spritzenbaugruppe Folgendes auf: ein Spritzenkörperelement,
das ein Spritzengehäuse
mit einem Spritzendurchgang bildet, der durch dessen Länge verläuft, eine
Austragsöffnung,
deren Durchmesser kleiner ist als der des Spritzendurchgangs und
die an einem vorderen Ende davon mit dem Spritzendurchgang verbunden
ist, mindestens ein Kolbenelement, das sich im Spritzengehäuse befindet
und den Spritzendurchgang in mindestens eine erste Kammer am vorderen
Ende des Spritzendurchgangs und eine zweite Kammer am hinteren Ende
des Spritzendurchgangs unterteilt und einen Kolbenstab zum Betätigen des
Kolbenelements aufweist, und eine Eintrittsöffnung zu dem Spritzendurchgang,
die sich von der Austragsöffnung
getrennt neben dieser befindet.
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Die
Eintrittsöffnung
tritt bevorzugt an einem hinteren Ende des Spritzendurchgangs in
diesen ein. Es wird, anders ausgedrückt, ein Kanal bereitgestellt, der
von der Spitze der Spritzenbaugruppe aus zum hinteren Endabschnitt
des Spritzendurchgangs verläuft.
Gemäß der Erfindung
sorgt eine Bewegung des Kolbenelements dafür, dass in der ersten Kammer enthaltenes
Material durch die Austragsöffnung
abgegeben und überflüssiges abgegebenes
Material durch die Eintrittsöffnung
in die zweite Kammer zurückgesaugt
wird. Somit wird eine „Konstruktion
mit Doppelwirkung" bereitgestellt.
Bei der Bewegung des Kolbens wechseln die Volumen der beiden Kammern in
entgegengesetzter Richtung und sorgen so gleichzeitig für eine Abgabe-
und eine Ansaugwirkung.
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Die
Baugruppe weist ferner ein Dichtungselement auf, das sich am vorderen
Ende des Spritzendurchgangs befindet, der das vordere Ende des Kolbenstabes
verschiebbar aufnimmt, wobei das Kolbenelement am Kolbenstab so
angeordnet ist, dass es sich zwischen dem Dichtungselement am vorderen
Ende und einem Dichtungselement am hinteren Ende des Spritzengehäuses bewegen
lässt.
Bei dieser bevorzugten Ausführungsform
wird der Kolbenstab durch beide Kammern geleitet. Dies lässt sich problemlos
erreichen, indem man das vordere Ende des Spritzengehäuses verlängert, um
die erforderliche Länge
für die
Bewegung des Kolbenstabes zu schaffen. Die Kammer am vorderen Ende
ist mithilfe des Dichtungselements für diese Verlängerung
abgedichtet. Der Vorteil dieser speziellen Konstruktion besteht
darin, dass es möglich
ist, Kammern mit gleichem Volumen bereitzustellen.
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Alternativ
dazu weist die Baugruppe ein Kolbenelement am vorderen Ende und
ein Kolbenelement am hinteren Ende auf, die mit dem Kolbenstab verbunden
sind, wobei das Kolbenelement am vorderen Ende durch die Austragsöffnung Material
abgibt und das Kolbenelement am hinteren Ende überflüssiges abgegebenes Material
in den Spritzendurchgang zurücksaugt.
Diese Anordnung stellt drei Kammern in dem Spritzengehäuse bereit:
eine Kammer (die Kammer am vorderen Ende) zwischen dem Kolbenelement
am vorderen Ende und der Austragsöffnung, eine zweite Kammer
(die Kammer am hinteren Ende) zwischen dem Kolbenelement am hinteren
Ende und dem hinteren Ende des Spritzengehäuses (zum Aufnehmen des angesaugten
Materials) und schließlich eine
weitere Kammer zwischen den beiden Kolbenelementen. Diese weitere
Kammer wird nicht benutzt. Der Spritzendurchgang weist in seiner
Längsrichtung vorzugsweise
eine abgestufte Konfiguration auf. Mit dieser abgestuften Konfiguration
lassen sich problemlos Kammern mit gleichem Volumen bereitstellen.
Die beiden Kolbenelemente haben dann unterschiedliche Durchmesser.
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Gemäß einer
in Anspruch 21 definierten alternativen Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung weist eine Spritzenbaugruppe Folgendes auf: ein Spritzenkörperelement,
das ein Spritzengehäuse mit
einem Spritzendurchgang bildet, der durch dessen Länge verläuft, ein
Kolbenelement, das sich im Spritzengehäuse befindet und den Spritzendurchgang
in mindestens eine erste Kammer am vorderen Ende des Spritzendurchgangs
und eine zweite Kammer am hinteren Ende des Spritzendurchgangs unterteilt
und einen Kolbenstab aufweist, einen ersten Kanal, dessen Durchmesser
kleiner ist als der des Spritzendurchgangs und der durch das Kolbenelement
mit der Kammer am hinteren Ende verbunden ist, einen zweiten Kanal
zur Kammer am vorderen Ende des Spritzendurchgangs, der sich von
dem ersten Kanal getrennt und neben diesem befindet, wobei der erste
Kanal und der zweite Kanal in einem stabartigen Element bereitgestellt
werden, das mit dem Kolbenelement verbunden und verschiebbar an
dem vorderen Ende des Spritzengehäuses angeordnet ist.
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Bei
dieser Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist die Spritzenbaugruppe einen ersten
Kanal und einen zweiten Kanal auf, was im Wesentlichen der Austragsöffnung und
der Eintrittsöffnung
entspricht, die in den Spritzenbaugruppen des ersten und des zweiten
Aspekts der vorliegenden Erfindung enthalten sind. Der erste und
der zweite Kanal fungieren jedoch in Abhängigkeit von der Richtung der
Bewegung des Kolbenelements in Bezug zum Spritzengehäuse als
Austragsöffnungen
oder Eintrittsöffnungen.
Da der erste Kanal mit der Kammer am hinteren Ende verbunden ist,
wird durch den ersten Kanal Material ausgetragen, wenn das Kolbenelement
zum hinteren Ende der Spritzenbaugruppe hin bewegt wird, weil sich
aufgrund dieser Bewegung das Volumen der Kammer am hinteren Ende
reduziert. Im Verlauf der gleichen Bewegung vergrößert sich
das Volumen der Kammer am vorderen Ende, so dass überflüssiges ausgetragenes
Material durch den zweiten Kanal, der somit eine Eintrittsöffnung bereitstellt,
in das Spritzengehäuse
zurückgesaugt
wird. Andererseits reduziert sich das Volumen der Kammer am vorderen
Ende, wenn das Kolbenelement zum vorderen Ende der Spritzenbaugruppe hin
bewegt wird, so dass durch den zweiten Kanal Material ausgetragen
wird. Gleichzeitig wird Material durch den ersten Kanal in das Spritzengehäuse, d.h. in
die Kammer am hinteren Ende, zurückgesaugt.
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In
den beiliegenden Zeichnungen ist:
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1 eine
Querschnittsansicht einer Spritzenbaugruppe gemäß einer bevorzugten Ausführungsform
des ersten Aspekts der vorliegenden Erfindung,
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2 eine
Draufsicht auf das Kolbenelement der in 1 gezeigten
Spritzenbaugruppe, wobei Zeichnung I das Kolbenelement in seiner
geschlossenen Position, Zeichnung II das aktivierte Kolbenelement
und Zeichnung III das Kolbenelement in seiner geöffneten Position zeigt,
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3 eine
Querschnittsansicht einer Spritzenbaugruppe gemäß einer weiteren bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung,
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4 eine
Querschnittsansicht einer alternativen Spritzenbaugruppe,
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die 5a und
b zeigen schematische Draufsichten des Kolbenelements der Spritzenbaugruppe
gemäß 4,
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6 ist
eine Querschnittsansicht einer weiteren Spritzenbaugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung,
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die 7a und
b sind Querschnittsansichten der Spritzenbaugruppe aus 6,
die das Kolbenelement in seiner Endposition am vorderen Ende (7a)
und in seiner Endposition am hinteren Ende (7b) zeigen,
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8 ist
eine Querschnittsansicht einer Spritzenbaugruppe gemäß einer
bevorzugten Ausführungsform
der Spritzenbaugruppe gemäß der vorliegenden
Erfindung,
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9 ist
eine Querschnittsansicht einer Spritzenbaugruppe gemäß einer
alternativen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung und
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10 zeigt
zwei Querschnittsansichten einer Spritzenbaugruppe gemäß einer
alternativen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung, die beide das Kolbenelement in unterschiedlichen
Positionen zeigen.
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Unter
Bezugnahme auf die 1 bis 3 wird nachfolgend
eine Spritzenbaugruppe gemäß der vorliegenden
Erfindung mit ihren unterschiedlichen bevorzugten Ausführungsformen
beschrieben.
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Die
in 1 gezeigte Spritzenbaugruppe 1 gemäß der vorliegenden
Erfindung weist ein Spritzenkörperelement 2 auf,
das vorzugsweise rohrförmig
ist und einen kreisförmigen
oder elliptischen Querschnitt hat. Das Spritzenkörperelement 2 bildet ein
Spritzengehäuse
mit einem Spritzendurchgang 3, der durch dessen Länge verläuft. Auf
der linken Seite des Spritzenkörperelements 2 ist
eine Austragsöffnung 4 gezeigt,
die Material aus dem Inneren der Spritzenbaugruppe austrägt. Die
Austragsöffnung 4 besitzt
einen Durchmesser, der kleiner ist als der des Spritzendurchgangs 3,
und ist an einem vorderen Ende 5 des Spritzendurchgangs 3 mit
diesem verbunden. Die Austragsöffnung 4 wird
vorzugsweise von einer entsprechenden Verschlusskappe 11 verschlossen.
Bei der in 1 gezeigten Ausführungsform
weist die Spritzenbaugruppe 1 des Weiteren eine Eintrittsöffnung 17 auf.
Funktion und Einzelheiten zu der Eintrittsöffnung werden nachfolgend beschrieben.
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Im
Inneren des Spritzenkörperelements 2 befindet
sich ein Kolbenelement 6, das den Spritzendurchgang 3 in
mindestens eine erste Kammer 7 am vorderen Ende 5 des
Spritzendurchgangs 3 und eine zweite Kammer 8 am
hinteren Ende 9 des Spritzendurchgangs 3 unterteilt.
Das Kolbenelement 6 weist einen Kolbenstab 10 auf,
der vom Kolbenelement 6 aus durch eine Dichtung 18 am
hinteren Ende zur Außenseite
des Spritzenkörperelements 2 verläuft. Der Kolbenstab 10 kann
für das
Betätigen
des Kolbenelements verwendet werden. Gemäß dem ersten Aspekt der vorliegenden
Erfindung ist das mindestens eine Kolbenelement 6 so ausgelegt,
dass es eine Strömungsverbindung
zwischen der Kammer am vorderen Ende und der Kammer 8 am
hinteren Ende bereitstellt. Es werden vorzugsweise zusätzliche Griffstücke 16 bereitgestellt.
Die Dichtung 18 am hinteren Ende enthält eine flüssigkeitsdichte Durchführung, die
den Kolbenstab 10 aufnimmt.
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Um
eine solche Strömungsverbindung
zwischen den beiden Kammern bereitzustellen, weist das Kolbenelement 6 vorzugsweise
mindestens einen dort hindurchführenden
Strömungsdurchgang 13 auf,
der diese beiden Kammern verbindet. Bei dem in 1 gezeigten
Kolbenelement 6 handelt es sich um ein ventilartiges Kolbenelement,
das gezielt geöffnet beziehungsweise
geschlossen werden kann. Das ventilartige Kolbenelement 6 kann
insbesondere durch Drehen des Kolbenstabes 10 um dessen Längsachse
geöffnet
beziehungsweise geschlossen werden.
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2 zeigt
das Kolbenelement 6 genauer. Zeichnung I in 2 zeigt
das Kolbenelement in einer Position, in der das Ventil geschlossen
ist. Zeichnung II in 2 zeigt die Aktivierung des
Kolbenelements 6. Zeichnung III in 2 schließlich zeigt
das Kolbenelement 6 in einer Position, in der das Ventil geöffnet ist.
Das Kolbenelement 6 besteht aus zwei Komponenten, die in
Bezug zueinander verschiebbar sind, beispielsweise einem ersten,
feststehenden Teil 12 mit mindestens einem Strömungsdurchgang 13 und
einem zweiten, verschiebbaren Teil 14, der ebenfalls mindestens
einen Strömungsdurchgang 15 aufweist.
Der erste Teil und der zweite Teil sind nebeneinander angeordnet,
wie in den 1 und 2 deutlich
gezeigt ist. Der zweite, verschiebbare Teil 14 ist mit
dem Kolbenstab 10 verbunden. Wie in Zeichnung I in 2 gezeigt
ist der verschiebbare Teil 14 des Kolbenelements 6 in
Bezug zu dem ersten Teil 12 in seiner geschlossenen Position
so angeordnet, dass der Strömungsdurchgang 13 und
der Strömungsdurchgang 15 nicht
auf einer Linie liegen, d.h. der zweite, verschiebbare Teil 14 verschließt den Strömungsdurchgang 13 in
dem ersten, feststehenden Teil 12. Bei Aktivierung des
zweiten, verschiebbaren Teils 14 mithilfe des Kolbenstabs 10 werden
jedoch die Strömungsdurchgänge 13 und 15 in
eine Linie gebracht, wie in Zeichnung III von 2 gezeigt
ist. Bei der in 2 gezeigten speziellen Ausführungsform werden
zwei Strömungsdurchgänge 13 und 15 bereitgestellt,
so dass es letztlich zwei Durchgänge
in dem Kolbenelement 6 gibt.
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Der
erste, feststehende Teil 12 des Kolbenelements 6 ist
vorzugsweise so ausgelegt, dass er eine Verdrehsicherungsfunktion
bereitstellt, um sicherzustellen, dass nur der verschiebbare Teil 14 verschiebbar
ist und der feststehende Teil 12 fest bleibt, so dass die
Kammer 7 am vorderen Ende zur Kammer 8 am hinteren
Ende hin dicht ist. Eine solche Verdrehsicherungsfunktion wird vorzugsweise
mithilfe eines Kolbenelements bereitgestellt, das eine elliptische
Form aufweist. Aufgrund einer solchen elliptischen Form kann das
feststehende Teil 12 in dem Spritzenkörperelement 2 (das
auch eine elliptische Form aufweist) nicht gedreht werden. Alternativ
oder zusätzlich
dazu weist das Kolbenelement um seinen Umfang herum eine oder mehrere
Nuten auf, die in einen oder mehrere entsprechende Stege eingreifen können, die
an der Innenfläche
des Spritzengehäuses
bereitgestellt werden. Ein solches Ineinandergreifen von Nuten und
Stegen verhindert ein Verschieben oder Verdrehen des feststehenden
Teils 12. Alternativ oder auch zusätzlich dazu greift das Kolbenelement 6 reibschlüssig in
die Innenfläche
des Spritzengehäuses.
Dieses Merkmal kann dazu beitragen, eine Verdrehsicherungsfunktion
bereitzustellen, falls das Spritzengehäuse und das Kolbenelement einen
kreisförmigen
Querschnitt aufweisen.
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Gemäß einer
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist das mindestens eine Kolbenelement 6 nicht
zwei verschiedene Teile, sondern nur einen einzigen Teil mit mindestens
zwei Rückschlagventil-Durchgängen mit
Strömungsdurchgängen in entgegengesetzten
Richtungen auf. Solche Rückschlagventile
zwingen die Komponenten in den verschiedenen Kammern dazu, durch
verschiedene Durchgänge
zu fließen,
während
das Kolbenelement vor und zurück
bewegt wird.
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3 zeigt
eine alternative Ausführungsform
der Spritzenbaugruppe gemäß der vorliegenden Erfindung.
Die in 3 gezeigte Spritzenbaugruppe 21 weist
ein Spritzenkörperelement 22 auf,
das ein Spritzengehäuse
mit einem Spritzendurchgang 23 bildet, der durch dessen
Länge verläuft. Eine
Austragsöffnung 24 (die
vorzugsweise von einer Verschlusskappe 31 verschlossen
wird) besitzt einen Durchmesser, der kleiner ist als der des Spritzendurchgangs 23,
und ist an dem vorderen Ende 25 der Spritzenbaugruppe 21 mit
dem Spritzendurchgang 23 verbunden. Im Inneren der Spritzenbaugruppe
ist mindestens ein Kolbenelement 26 vorhanden. Bei der
gezeigten Ausführungsform
besteht das Kolbenelement 26 aus zwei Teilen, d.h. dem
ersten (feststehenden) Teil 32 mit dem Strömungsdurchgang 33 und
dem zweiten, verschiebbaren Teil 34. Der verschiebbare
Teil 34 ist mit dem Verbindungsstab 30 verbunden.
Außerdem
ist in dem Spritzenkörperelement 22 ein
Trennventil 37 vorgesehen. Das Trennventil 37 greift
auf verschiebbare Weise in den Kolbenstab 30. Aufgrund
der Anordnung mit dem Kolbenelement 26 und dem Trennventil 37 wird
am vorderen Ende 25 eine erste Kammer 27 bereitgestellt. Des
Weiteren wird eine zweite Kammer von dem Trennventil in zwei Teilkammern 28 und 36 unterteilt. Die
Teilkammer 28 befindet sich am hinteren Ende 29 der
Spritzenbaugruppe, und die Teilkammer 36 liegt zwischen
der ersten Kammer 27 und der Teilkammer 28. Das
Trennventil 37 wird durch die Bewegung des Kolbenelements 26 zum
hinteren Ende 29 in seine hintere Endposition zurück bewegt.
Die Komponente in der Teilkammer 36 fließt während dieses
Vorgangs über
den Durchgang im Kolbenelement 26 in die erste Kammer 27 hinüber. Wenn
das Kolbenelement 26 das Trennventil 37 erreicht
hat, fließt
die Komponente in der Teilkammer 28 über die Durchgänge im Trennventil
und im Kolbenelement in die erste Kammer 27 hinüber. Schließlich wird
das Kolbenelement 26 vor und zurück bewegt, wodurch die drei
Komponenten homogen zusammengemischt werden, während das Trennventil 37 in
der hinteren Endposition bleibt.
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3 zeigt
die Eintrittsöffnung 39 am
vorderen Ende 25 der Spritzenbaugruppe 21 ebenso
als bevorzugtes Merkmal. 3 zeigt des Weiteren bevorzugte
Griffstücke 38.
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Wie
in 4 gezeigt weist eine alternative Spritzenbaugruppe 41 ein
elastisches Kolbenelement 46 auf, das das Spritzenkörperelement 42 in eine
Kammer 47 am vorderen Ende, die am vorderen Ende 45 bereitgestellt
wird, und eine Kammer 48 am hinteren Ende, die neben dem
hinteren Ende 49 liegt, unterteilt. Das Kolbenelement 46 ist
mit dem Kolbenstab 50 verbunden, der vom Kolbenelement 46 aus durch
den Spritzendurchgang 43 und die Dichtung 52 am
hinteren Ende zur Außenseite
der Spritzenbaugruppe 41 verläuft. Durch das Bewegen des
Kolbenelements 46 zum vorderen Ende 45 hin wird
das in dem Spritzenkörperelement 42 enthaltene
Material über
die Austragsöffnung 44 ausgetragen.
Die Austragsöffnung 44 wird
vorzugsweise von der Verschlusskappe 51 verschlossen. Bei
der in 4 gezeigten Ausführungsform besitzt das elastische
Kolbenelement 46, wie auch in den 5a und 5b gezeigt
ist, einen elliptischen Querschnitt. Bei dieser Ausführungsform
ist das Mischen von zwei unterschiedlichen Komponenten, die sich
in der Kammer 47 am vorderen Ende und der Kammer 48 am
hinteren Ende befinden, aufgrund der elastischen Eigenschaften des
Kolbenelements 46 möglich.
Wie in 5b gezeigt verursacht eine Verschiebung/Drehung
des Kolbenelements 46 mithilfe des Kolbenstabs 50 eine
Komprimierung des Kolbenelements 46, so dass in den Bereichen,
in denen das Kolbenelement komprimiert ist, Strömungskanäle ausgebildet werden, die
die Kammer 47 am vorderen Ende mit der Kammer 48 am
hinteren Ende verbinden.
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Anhand
von 6 wird nun eine weitere Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung beschrieben. 6 zeigt eine Spritzenbaugruppe 101, die
auch ein Spritzenkörperelement 102,
einen Spritzendurchgang 103, eine Kammer 107 am
vorderen Ende 105, eine Kammer 108 am hinteren
Ende 109, ein mit einem Kolbenstab 110 verbundenes
Kolbenelement 106 und eine Austragsöffnung 104 am vorderen
Ende 105 der Spritzenbaugruppe 101 aufweist. Außerdem weist
die Spritzenbaugruppe 101 nach dem zweiten Aspekt der vorliegenden
Erfindung am vorderen Ende eine Eintrittsöffnung 111 auf. Die
Eintrittsöffnung 111 sorgt
für den
Zugang zum Spritzendurchgang 103 und befindet sich neben
dem Ende, ist aber von der Austragsöffnung 104 getrennt.
Wie in 6 gezeigt tritt die Eintrittsöffnung vorzugsweise an einem
hinteren Ende des Spritzendurchgangs 103 in diesen ein,
d.h. neben der Dichtung 112 am hinteren Ende. Somit stellt
die Eintrittsöffnung
praktisch einen Kanal bereit, der vom vorderen Ende 105 der Spritzenbaugruppe 101 bis
zum hinteren Ende 109 verläuft. Das Kolbenelement 106 lässt sich
innerhalb des Spritzenkörperelements 102 der
Spritzenbaugruppe 101 bewegen, und eine Bewegung des Kolbenelements 106 sorgt
dafür,
dass in der ersten Kammer 107 enthaltenes Material durch
die Austragsöffnung 104 abgegeben
und gleichzeitig überflüssiges abgegebenes
Material in die zweite Kammer 108 zurückgesaugt wird. Somit kann,
wenn Material von der Spritzenbaugruppe 101 abgegeben wird,
gleichzeitig überflüssiges Material
in die Spritzenbaugruppe 101 zurückgesaugt werden.
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Die 7a und 7b zeigen
die Spritzenbaugruppe 101 in zwei verschiedenen Positionen, d.h.
mit dem Kolbenelement 106 in seiner Endposition am vorderen
Ende (7a) und in seiner ungefähren Endposition
am hinteren Ende (7b).
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8 zeigt
eine alternative Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Außer
dem Kolbenelement 206 in dem Spritzenkörperelement 202 der Spritzenbaugruppe 201 ist
bei dieser Ausführungsform
eine Dichtung 212 am vorderen Ende vorhanden. Die Dichtung 212 am
vorderen Ende ist vorzugsweise mit der Dichtung 213 am
hinteren Ende identisch. Das Kolbenelement 206 unterteilt
den Spritzendurchgang 203 in eine Kammer 207 am
vorderen Ende und eine Kammer 208 am hinteren Ende. Die Kammer 207 am
vorderen Ende wird zwischen der Dichtung 212 am vorderen
Ende und dem Kolbenelement 206, die Kammer 208 am
hinteren Ende zwischen dem Kolbenelement 206 und der Dichtung 213 am
hinteren Ende bereitgestellt.
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Der
Kolbenstab 210 ist mit dem Kolbenelement 206 verbunden
und wird des Weiteren in der Dichtung 212 am vorderen Ende
verschiebbar aufgenommen, so dass sich das Kolbenelement 206 zwischen
dem Dichtungselement 212 am vorderen Ende und dem Dichtungselement 213 am
hinteren Ende der Spritzenbaugruppe 201 bewegen lässt. Diese Anordnung
stellt sicher, dass die Kammer 207 am vorderen Ende und
die Kammer 208 am hinteren Ende im Wesentlichen das gleiche
Volumen haben. Material in der Kammer 207 am vorderen Ende
kann durch die Austragsöffnung 204 abgegeben
werden, und überflüssiges abgegebenes
Material kann mithilfe der Eintrittsöffnung 211 in die
Kammer 208 am hinteren Ende zurückgesaugt werden.
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9 zeigt
eine alternative Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Bei dieser bevorzugten Ausführungsform
weist das Spritzenkörperelement 302 der
Spritzenbaugruppe 301 eine abgestufte Konfiguration auf.
Der Schritt ist mit der Bezugszahl 314 bezeichnet.
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Die
Spritzenbaugruppe 301 dieser bevorzugten Ausführungsform
weist ein Kolbenelement 306 am vorderen Ende und ein Kolbenelement 312 am hinteren
Ende auf, die praktisch drei Kammern in dem Spritzendurchgang 303 bereitstellen.
Die Kammer 307 am vorderen Ende wird am vorderen Ende 305 der
Spritzenbaugruppe 301, d.h. neben der Austragsöffnung 304,
bereitgestellt. Die Kammer 308 am hinteren Ende wird zwischen
dem Kolben 312 am hinteren Ende und der Verschlussdichtung 313 am hinteren
Ende bereitgestellt. Des Weiteren gibt es zwischen den beiden Kolbenelementen
eine zusätzliche
Kammer, die nicht benutzt wird, d.h., in dieser Zwischenkammer ist
kein Material enthalten.
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Der
Kolbenstab 310 ist mit dem Kolbenelement 306 am
vorderen Ende und dem Kolbenelement 312 am hinteren Ende
verbunden, und eine Bewegung des Kolbenstabes 310 führt dazu,
dass durch die Austragsöffnung 304 Material
abgegeben wird, und überflüssiges abgegebenes
Material wird durch die Eintrittsöffnung 311 in die
Kammer 308 am hinteren Ende zurückgesaugt.
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Aufgrund
der abgestuften Konfiguration besitzt das Kolbenelement 306 am
vorderen Ende einen kleineren Durchmesser als das Kolbenelement 312 am
hinteren Ende. Aufgrund der abgestuften Konfiguration ist es möglich, eine
Kammer 307 am vorderen Ende und eine Kammer 308 am
hinteren Ende bereitzustellen, die im Wesentlichen das gleiche Volumen
haben. Obwohl der Durchmesser der Kammer 308 am hinteren
Ende größer ist
als der der Kammer 307 am vorderen Ende, sind die Volumen
im Wesentlichen gleich, weil die Kammer 308 am hinteren
Ende zusätzlich
einen Teil des Kolbenstabes 310 aufnimmt.
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10 zeigt
eine Spritzenbaugruppe 401 gemäß einer alternativen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung. Die Spritzenbaugruppe 401 weist
ein Spritzenkör perelement 402 auf,
das einen Spritzendurchgang 403 bereitstellt. Ein Kolbenelement 406 unterteilt
den Spritzendurchgang 403 in eine Kammer 407 am
vorderen Ende, die sich am vorderen Ende 405 befindet,
und eine Kammer 408 am hinteren Ende, die sich am hinteren
Ende 409 befindet. Des Weiteren ist der Kolbenstab 410 mit
dem Kolbenelement 406 verbunden.
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Die
Spritzenbaugruppe 401 gemäß dieser Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung weist einen ersten Kanal 404 und
einen zweiten Kanal 411 auf. Der zweite Kanal 411 ist
so mit dem Kolbenelement 406 verbunden, dass er durch das
Kolbenelement 406 hindurch verläuft und zur Kammer 408 am hinteren
Ende hin offen ist. Bei der gezeigten Ausführungsform besitzt der Kolbenstab 410 aus
diesem Grund neben dem Kolbenelement 406 eine abgestufte
Konfiguration 412. Somit ist über den zweiten Kanal 411 eine
Strömungsverbindung
zwischen der Kammer 408 am hinteren Ende und der Außenseite der
Spritzenbaugruppe 401 möglich.
Der erste Kanal 404 wird neben dem zweiten Kanal 411 bereitgestellt, ist
jedoch kürzer,
so dass er in die Kammer 407 am vorderen Ende mündet. Die
obere Zeichnung in 10 zeigt deutlich die Öffnung 413 links
vom Kolbenelement 406. Über
diese Öffnung 413 wird
eine Strömungsverbindung
zwischen der Kammer 407 am vorderen Ende und der Außenseite
der Spritzenbaugruppe 401 bereitgestellt.
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Der
erste und der zweite Kanal haben eine rohrförmige Konfiguration und werden
beide in einem stabartigen Element bereitgestellt.
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Aufgrund
der speziellen Konfiguration und Länge des ersten und des zweiten
Kanals 404, 411 fungieren diese in Abhängigkeit
von der Richtung der Bewegung des Kolbenelements als Austragsöffnung und
Eintrittsöffnung.
In dem Fall, dass das Kolbenelement 406 mithilfe des Kolbenstabes 410 zum
hinteren Ende 409 hin bewegt wird (d.h. die beiden kreisförmigen Griffelemente 414 werden
in Bezug zu dem Kolbenelement 406 nach links bewegt, wie
durch die beiden Pfeile in der oberen Zeichnung von 10 angedeutet
wird), wird das volumen der Kammer 408 am hinteren Ende
so reduziert, dass in der Kammer 409 am hinteren Ende enthaltenes
Material durch die Öffnung 415 und
den zweiten Kanal 411 ausgetragen wird. Gleichzeitig wird
das Volumen der Kammer 407 am vorderen Ende vergrößert und überflüssiges Material
durch den ersten Kanal 404 in die Kammer 407 am
vorderen Ende zurückgesaugt.
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In
der unteren Zeichnung von 10 ist
der umgekehrte Vorgang gezeigt. Hier wird das Kolbenelement 406 zum
vorderen Ende 405 der Spritzenbaugruppe 401 hin
bewegt, wodurch sich das Volumen der Kammer 407 am vorderen
Ende reduziert. Somit wird durch den ersten Kanal 404,
wie durch den nach links gerichteten Pfeil angedeutet, Material
ausgetragen. Des weiteren wird aufgrund der Vergrößerung des
Volumens der Kammer 408 am hinteren Ende überflüssiges Material
durch den zweiten Kanal 411 zurückgesaugt.