-
Die
vorliegende Erfindung betrifft ein drahtloses Antwortsystem zum
Abrufen von Antworten von einer Gruppe von Personen an einer Zentralstelle. Die
vorliegende Erfindung ist in Unterrichtssituationen, bei Firmentagungen
und anderen Personenversammlungen nützlich. Die vorliegende Erfindung kann
mit nur Dutzenden von Benutzern bis hin zu tausenden von Benutzern
eingesetzt werden.
-
Es
ist bekannt, drahtlose Kommunikation zwischen einer Basiseinheit
und mehreren Antworteinheiten zu benutzen, um an der Basiseinheit die
Antwort von Benutzern zu empfangen, die jeweils mit einer Antworteinheit
ausgestattet sind. Ein solches System ist in dem gemeinschaftlich
zugewiesenen
US-Patent Re. 35,449 offenbart.
Das in Re. '449 offenbarte
System ist ein Zweiwegsystem. Die Basiseinheit sendet ein Synchronisationssignal
zu den Antworteinheiten. Jede Antworteinheit antwortet auf die Synchronisationssignale
in einem individuellen Zeitrahmen. Die Zentraleinheit quittiert
den Eingang einer gültigen
Antwort von jeder der sendenden Antworteinheiten. Jede Antworteinheit
beendet die Übertragung
der Antwort nach dem Empfang eines Quittungssignals. Es kann wünschenswert
sein, ein drahtloses Antwortsystem zu haben, bei dem die Notwendigkeit
für die Übertragung
von einer Basiseinheit zu den Antworteinheiten nicht mehr nötig ist.
Bei einem solchen System sendet jede Antworteinheit nach dem Eingang
einer Auswahl durch den Benutzer ein Signal.
-
Das
Dokument
EP0926911A2 offenbart
ein zellulares System, bei dem mehrere drahtlose Stationen Benutzerauswahlen
mittels SMS-Nachrichten zu einer Basisstation senden; dies verlangt
die Implementation eines zellularen Systems unter Verwendung des
SMS-Protokolls.
-
Das
Dokument
DE10021364A1 offenbart
ein System, bei dem mehrere mobile Stationen mit einer Basisstation
dadurch kommunizieren, dass jedes Paket mehrere Male gesendet wird,
wobei sich das Wiederholungsintervall zwischen Paketen innerhalb
eines Frame und zwischen Paketen, die zu unterschiedlichen Frames
gehören,
für jede
Basisstation unterscheidet.
-
Die
vorliegende Erfindung betrifft ein drahtloses Antwortsystem, das
die Zuverlässigkeit
drahtloser Einwegübertragungen
zwischen Antworteinheiten und einer oder mehreren Basiseinheiten
verbessert, unabhängig
von der Verwendung von sogar tausenden von Antworteinheiten an einem
einzigen Ort.
-
Die
vorliegende Erfindung stellt ein drahtloses Antwortsystem nach Anspruch
1 bereit. Gemäß der vorliegenden
Erfindung beinhaltet ein drahtloses Antwortsystem und -verfahren
das Bereitstellen von wenigstens einer Basiseinheit mit einem Funkempfänger und
mehreren Antworteinheiten. Die Antworteinheiten haben einen Funksender
zum Senden eines Funksignals zu der wenigstens einen Basiseinheit.
Die Antworteinheiten senden das Funksignal asynchron. Das Funksignal
kann digitale Daten beinhalten. Die digitalen Daten können eine
Adresse für die
Antworteinheit beinhalten. Der Funksender sendet wiederholt das
Funksignal um ein bestimmtes Intervall beabstandet, das sich für die verschiedenen Antworteinheiten
unterscheidet.
-
Das
Intervall kann von einer der sendenden Antworteinheit zugewiesenen
Nummer wie z.B. der Adresse für
die sendenden Antworteinheiten abhängig sein. Die Antworteinheiten
können
das Funksignal als Reaktion auf eine mit einem Eingabeauswahlgerät getroffene
Auswahl wiederholt senden. Die digitalen Daten können eine mit dem Eingabeauswahlgerät getroffene
Auswahl beinhalten. Das Eingabeauswahlgerät kann eine Tastatur sein.
-
Das
Intervall kann mit der Formel I = A(B – Nummer) + C (Nummer) bestimmt
werden, wobei I das Intervall ist und A, B und C Konstanten sind
und „Nummer" die der sendenden
Antworteinheit zugewiesene Nummer ist. Der Funksender kann das Funksignal
für eine
bestimmte Anzahl von Sendungen wiederholt senden. Die jeweilige
Anzahl von Sendungen kann wählbar
sein. Die Antworteinheit kann ein Eingabeauswahlgerät beinhalten
und die jeweilige Anzahl der Sendungen kann mit dem Eingabeauswahlgerät gewählt werden.
-
Das
Eingabeauswahlgerät
kann eine Tastatur sein. Die digitalen Daten können ferner ein Sync-Byte beinhalten.
Die digitalen Daten können ferner
einen Fehlerkorrekturcode beinhalten. Das Funksignal kann entweder
ein Funkfrequenzsignal oder ein Infrarotsignal sein.
-
In
einer Ausgestaltung der Erfindung wird ein drahtloses Antwortsystem
und Verfahren zum Abrufen von Benutzerantworten in einem von einem
Benutzer belegten Bereich bereitgestellt, das eine Mehrzahl von
Benutzern aufnimmt und die Bereitstellung mehrerer Basiseinheiten
beinhaltet, die über den
vom Benutzer belegten Bereich verteilt sind. Die Basiseinheiten
haben einen Funkempfänger
zum Empfangen von Funksignalen. Es ist eine Vielzahl von Antworteinheiten
mit einer Adresse vorgesehen, die individuelle Antworteinheiten
unterscheidet. Die Antworteinheiten haben ein Eingabeauswahlgerät zum Empfangen
der Benutzerauswahl und einen Funksender zum asynchronen Senden
eines Funksignals zu den Basiseinheiten. Die Funksignale beinhalten
digitale Daten. Die digitalen Daten beinhalten eine Adresse zu der
Antworteinheit und eine mit dem Eingabeauswahlgerät vorgenommene
Auswahl. Es ist ein Computersystem vorgesehen, das ein Kommunikationssystem
zum Abrufen von Benutzerauswahlen von Basiseinheiten beinhaltet.
Benutzerauswahlen können
von den Antworteinheiten durch Basiseinheiten abgerufen werden,
die Antwortsignale empfangen können,
und die Benutzerauswahlen werden anhand der Adresse identifiziert,
unabhängig davon,
welche Basiseinheit ein bestimmtes Funksignal empfangt.
-
Das
drahtlose Kommunikationssystem kann ein festverdrahtetes Nabe-und-Speichen-Netzwerk, wie
z.B. ein Ethernet-System, oder ein Funknetz sein. Der Funksender
kann die Funksignale teilweise auf der Basis von bestimmten Intervallen
wiederholt senden, die sich von den anderen Antworteinheiten unterscheiden.
Die jeweiligen Intervalle können
von der Adresse der sendenden Antworteinheit abhängig sein.
-
Wenigstens
eine der Basiseinheiten kann Funksignale auf unterschiedlichen Kommunikationskanälen empfangen.
Die digitalen Daten für
wenigstens einige der Antworteinheiten können eine Kanalanzeige beinhalten,
die anzeigt, auf welchen der Kanäle
diese Antworteinheit sendet. Die wenigstens eine Basiseinheit kann
die vom Funkempfänger
empfangenen Funksignale decodieren und bestimmen, ob die Kanalanzeige
des Funksignals mit dem Kommunikationskanal übereinstimmt, auf dem das Funksignal
empfangen wird. Die wenigstens eine Basiseinheit kann Funksignale
akzeptieren, für
die die Kanalanzeige des Empfängersignals
mit dem Kommunikationskanal übereinstimmt,
auf dem das Funksignal empfangen wird, und kann Funksignale nicht
akzeptieren, für
die die Kanalanzeige des empfangenen Signals nicht mit dem Kommunikationssignal übereinstimmt,
auf dem das Funksignal empfangen wird. Die digitalen Daten können ferner
eine Adresse für
die Antworteinheit beinhalten. Die digitalen Daten können ferner
ein Sync-Byte beinhalten. Die digitalen Daten können ferner einen Fehlererkennungscode beinhalten.
Das Funksignal kann ein Funkfrequenzsignal oder ein Infrarotsignal
sein. Die Antworteinheiten können
ferner ein Eingabeauswahlgerät
beinhalten. Die digitalen Daten können eine mit dem Eingabeauswahlgerät vorgenommene
Auswahl beinhalten. Das Eingabeauswahlgerät kann eine Tastatur sein.
-
Es
werden nun Ausgestaltungen der Erfindung beispielhaft mit Bezug
auf die Begleitzeichnungen beschrieben. Dabei zeigt:
-
1a ein
Blockdiagramm eines drahtlosen Antwortsystems gemäß der Erfindung;
-
1b dieselbe
Ansicht des Antwortsystems in 1a, auf
eine andere Weise konfiguriert;
-
1c dieselbe
Ansicht des Antwortsystems in 1a, auf
eine andere Weise konfiguriert;
-
2 ein
Fließschema
eines von einer Antworteinheit ausgeführten Programms; und
-
3 ein
Fließschema
eines von einer Basiseinheit ausgeführten Programms.
-
Nun
speziell mit Bezug auf die Zeichnungen und die darin veranschaulichten
illustrativen Ausgestaltungen, ein drahtloses Antwortsystem
10 hat
eine oder mehrere Basiseinheiten
12 sowie mehrere Femantworteinheiten
oder Antworteinheiten
14 (
1a). Die
Antworteinheiten
14 senden ein Funksignal S zu einer oder
mehreren Basiseinheiten
12. Das Funksignal S kann ein Funkfrequenzsignal
sein, das zwischen einem Empfänger
(nicht dargestellt) in der Antworteinheit
14 und einem
Empfänger
16 in
der Basiseinheit
12 übertragen
wird. Der Vorteil von Funkfrequenzsignalen ist, dass sie verbesserte
Richtungsfähigkeiten
haben können.
Wenn ein Funkfrequenzsignal benutzt wird, dann kann es mit Datenbits mittels
Vorderflanke-zu-Vorderflanke-Timing oder Hinterflanke-zu-Hinterflanke-Timing
gemäß Offenbarung
im gemeinschaftlich zugewiesenen
US-Patent 5,724,357 codiert
werden. Es können
aber auch andere Codiertechniken angewendet werden. Das Funksignal
S kann altemativ ein Infrarotsignal sein, das mit einer Leuchtdiode
in der Antworteinheit
14 und einem Lichtsensor in der Antworteinheit
12 übertragen
wird. Es können
bekannte Codiertechniken mit einem Infrarotsystem zur Anwendung
kommen.
-
Besonders
dann, wenn eine große
Zahl von Antworteinheiten 14 verwendet wird, wie z.B. hunderte
oder tausende von Einheiten, kann es wünschenswert sein, mehrere Basiseinheiten 12a, 12b, 12c... 12n zu
haben, die jeweils Signale in einem Kommunikationsband empfangen,
das sich von den Kommunikationsbanden der anderen Basiseinheiten
wie in 1b illustriert unterscheidet.
Alternativ können mehrere
Empfänger 16 in
einer einzelnen Basiseinheit enthalten sein. Die Basiseinheit(en) 12 kann/können einen
Mikrocomputer 18 und ein Speichergerät wie z.B. einen EEPROM 20 beinhalten.
Eis Eingang 22 kann zum Ändern von Einstellungen verwendet
werden, die im EEPROM 20 gespeichert sind. So kann beispielsweise
der Eingang 22 zum Wählen
eines Kommunikationskanals oder -bandes verwendet werden, auf dem
der jeweilige Empfänger 16 empfangt.
Der Kommunikationskanal für
den jeweiligen Empfänger 16 würde zusammen
mit anderen Einstellungen im EEPROM 20 gespeichert. Wie die
Fachperson verstehen wird, hätte
jeder Kommunikationskanal einen eigenen Satz von Frequenzen, die
sich von den Frequenzen anderer Kanäle 16 unterscheiden.
Die Basiseinheit(en) 12 beinhaltet/-n einen seriellen Port 24,
der serielle Daten zu einem PC 26 liefert. Der Computer 26 kompiliert
vom seriellen Port 24 empfangene Daten, die die Basiseinheit(en) 12 von
Antworteinheiten 14 empfangen.
-
Antworteinheiten 14 beinhalten
einen Sender 28 und einen Mikrocomputer 30. Der
Sender 28 sendet das Funksignal S. Der Mikrocomputer 30 steuert
den Sender 28. Jede Antworteinheit 14 kann ein
Eingabegerät
wie z.B. eine Tastatur 32 beinhalten, um Eingabeauswahlen
zu empfangen. Der Mikrocomputer 30 empfangt Eingänge von
der Tastatur 32 und veranlasst den Sender 28,
das Signal S zu senden. Antworteinheiten 14 können ferner
ein Speichermedium wie z.B. einen EEPROM 31 zum Speichern
von Einstellungen auf nichtflüchtige
Weise beinhalten. Antworteinheiten 14 beinhalten ferner
eine Batterie 33 zum Bereitstellen einer tragbaren Stromquelle.
-
Ein
Beispiel, bei dem der Einsatz mehrerer Kommunikationskanäle nützlich ist,
ist ein Seminar mit mehreren Splittergruppen, die jeweils mit einer einzelnen
Basiseinheit ausgestattet sind, die auf einen Kanal eingestellt
ist, der sich von den anderen Basiseinheiten unterscheidet. Ein
solches System kann in separaten Räumen oder in separaten Gruppen
innerhalb eines Raums eingerichtet werden. Ein weiteres Beispiel
kann sein, wenn zwei nicht zusammenhängende Organisationen eine
gemeinsame Konventionseinrichtung benutzen, wo es wünschenswert
sein kann, dass ein oder mehrere Basiseinheiten für eine Organisation
auf ein oder mehreren Kommunikationskanälen arbeitet/-n, der/die sich
von dem/den Kommunikationskanal/-kanälen für die andere
Organisation unterscheidet/n. Dies verhindert Übersprechen zwischen Organisationen.
Weitere Beispiele werden für
die Fachperson offensichtlich sein.
-
Die
vorliegende Erfindung kann in einem Antwortsystem 10 ausgestaltet
werden, das mit einer sehr großen
Gruppe wie z.B. tausenden oder sogar zehntausenden von Benutzern
benutzt werden kann, wie in 1c illustriert
ist. Das System 10 kann in einer großen Einrichtung 104 zum
Einsatz kommen, wie z.B. in einem Konventionszentrum, einer Arena, einem
Stadion oder dergleichen. Das System kann eine große Zahl
von Basiseinheiten 12 beinhalten, die über allgemein bei 24a und 24b illustrierte
Kommunikationssysteme mit einem Computersystem 26 in Kommunikation
sind. Das Kommunikationssystem kann einen Netzwerk-Hub 24b beinhalten,
der mit mehreren Basiseinheiten 12 über einen Router 24a kommuniziert.
Das Kommunikationssystem 24a, 24b kann ein festverdrahtetes
Netzwerk wie z.B. ein Ethernet-Netzwerk, ein Funknetz oder dergleichen sein.
Bei einem Funknetz würde
sich die Frequenz des Funknetzes von der Frequenz der von Basiseinheiten 12 empfangenen
Funksignalen unterscheiden. So können
beispielsweise, der Einfachheit halber, ein Hub 24b und
eine Reihe von mit diesem Hub verbundenen Basiseinheiten 12 als
eine Gruppierung 102 angesehen werden, wobei die Gruppierungen über die
Arena 104 verteilt sind. Viele, wenn nicht sogar alle,
der Basiseinheiten 12 können
auf einem gemeinsamen Kanal arbeiten. Eine Vielzahl von Antworteinheiten
(in 1c nicht dargestellt) haben jeweils eine eindeutige
Adresse. Wo immer eine bestimmte Antworteinheit in der Arena 104 ist,
würde sie
ein Funksignal als Reaktion auf die Betätigung einer Taste in der Tastatur 32 senden,
die von einer oder mehreren Basiseinheit(en) 12, aber nicht
von allen Basiseinheiten 12 empfangen würde. Daher werden einige der
Funksignale von einigen der Antworteinheiten von einigen der Basiseinheiten
empfangen, aber andere Basiseinheiten empfangen Funksignale von
anderen Antworteinheiten. Da nicht jede Basiseinheit 12 Signale
von allen Tastaturen empfangt, können Kollisionen
zwischen Funksignalen aufgrund der geografischen Auslegung von drahtlosen
Antwortsystemen 10 in der Arena 104 reduziert
werden. Da jedoch jede Basiseinheit eine eindeutige Adresse hat,
würde die
das Funksignal von dieser Antworteinheit empfangende Basiseinheit 12 das
Signal decodieren und die Antwortdaten über das Kommunikationsnetzwerk 24a', 24b' zum Computersystem 26 senden.
-
Zum
Beispiel, wenn 100 Basiseinheiten 12 Funksignale
von etwa 50 Antworteinheiten empfangen könnten, dann könnte das
System in 1c 5000 Antworteinheiten aufnehmen.
Die Fähigkeit, 5000
eindeutige Adressen zu liefern, erfordert lediglich eine längere Adresse.
Dies dient lediglich zur Illustration. Es wären auch Systeme mit größeren oder kleineren
Anzahlen möglich.
Die Fähigkeit,
Kollisionen zu reduzieren, ist jedoch teilweise auf die geografischen
Abstände
der Basiseinheiten und auf die Tatsache zurückzuführen, dass sie nur auf Nahfeldbasis
mit Antworteinheiten in ihrer geografischen Nähe interagieren.
-
In
der illustrierten Ausgestaltung können die Hubs 24b' 32-Port-Hubs
sein und können
sich auf einem drahtlosen Ethernet-Netzwerk befinden, das gemäß dem Standard
802.11 arbeitet, d.h. auf einer Frequenz zwischen 2,4 Gigahertz
und 5 Gigahertz. Der Funksender 28 kann in der illustrierten
Ausgestaltung zwischen 300 und 345 Megahertz und 900 Megahertz arbeiten.
Wie ersichtlich ist, gäbe
es keinen Konflikt zwischen den verschiedenen Funksystemen.
-
Das
drahtlose Antwortsystem 10 beinhaltet ein Antworteinheitsprogramm 34 (2).
Das Antworteinheitsprogramm 34 kann vom Mikrocomputer 30 abgearbeitet
werden. Das Programm 34 wird eingeleitet, wenn ein Benutzer
eine Auswahl vornimmt, wie z.B. durch Drücken einer der Tasten der Tastatur 32 bei 36.
Das System identifiziert dann bei 38, welche Taste gedrückt wurde.
Wenn bei 38 festgestellt wird, dass die gedrückte Taste
keine gültige
Taste war, dann wird die Tastatur bei 40 abgeschaltet.
Eine ungültige
Taste kann eine Taste sein, die so eingestellt ist, dass sie für eine bestimmte
Tätigkeit
nicht benutzbar ist, oder dergleichen.
-
Wenn
bei 38 festgestellt wird, dass eine gültige Taste betätigt wurde,
dann wird bei 42 ermittelt, ob die betätigte Taste die Taste (oder
Tasten) war, die den Eintritt in den Optionsmodus verlangte. Wenn
ja, dann werden dem Benutzer bei 44 Menüs zum Ändern der Optionen und zum
Speichern der neuen Einstellungen auf EEPROM 31 dargeboten.
Wenn bei 42 festgestellt wird, dass sich die identifizierte
Taste (oder Tasten) nicht auf den Eintritt in den Optionsmodus bezieht,
dann wird die Taste bei 46 in einen Puffer gesetzt. Der
Mikrocomputer 30 assembliert dann bei 48 eine
Nachricht. Die Nachricht kann digitale Daten beinhalten, die ein
Sync-Byte bei 50 beinhalten, um den Beginn einer Übertragung
anzuzeigen, und eine Präambel
bei 52, um dem Empfänger 16 Zeit zum
Einschwingen zu geben. Die digitalen Daten können ferner eine Adresse 54 beinhalten,
die dieser Antworteinheit zugewiesen wird. Die Nachricht kann ferner
eine Kanalkennung 56 für
den Kanal beinhalten, für
den die jeweilige Antworteinheit eingerichtet ist, und Tastendruckinformationen 57 zeigen
an, welche Auswahl vom Benutzer mit der Tastatur 32 getroffen
wurde. Die Nachricht endet dann mit einem Fehlererkennungscode 58,
um Parität
zu erzielen. Beispiele für
Fehlererkennungscodes sind z.B. Prüfsumme, CRC und dergleichen.
-
Nach
dem Assemblieren der Nachricht bei 48 werden die digitalen
Daten bei 60 vom Sender 28 übertragen. Bei 62 wird
ein allgemein zufälliger
Versatz bestimmt. Der Zufallsversatz kann anhand einer der jeweiligen
Antworteinheit zugewiesenen Nummer berechnet werden, wie z.B. der
Tastaturadresse für die
Antworteinheit. Der Versatz, oder das Intervall, wird mit der Gleichung
A × (B – Nummer)
+ C × (Nummer)
berechnet. A, B und C sind Konstanten und „Nummer" ist die der sendenden Antworteinheit
zugewiesene Nummer. Diese Gleichung ergibt ausreichende Intervalle
zwischen Übertragungen,
ohne das Intervall unnötig
zu verlängern.
In der illustrativen Ausgestaltung ist A 15, B ist 50 und C ist
2. Es können
jedoch auch andere Konstanten und andere Gleichungen verwendet werden.
Zweck der Zufallsversatzberechnung ist es, ein Zeitintervall zu
bestimmen, nach dem die Übertragung
wiederholt wird. Indem der Zufallsversatz auf einer der sendenden
Einheit zugewiesenen Nummer gestützt
wird, wie z.B. der Tastaturadresse für die jeweilige Antworteinheit, ist
der Versatz für
jede Antworteinheit anders. Daher sollte selbst dann, wenn es zu
Kollisionen zwischen Übertragungen
zwischen zwei Antworteinheiten kommt, die nächste Übertragung durch diese Einheiten
aufgrund der Differenz in den Versatzzeitintervallen nicht kollidieren.
Es ist zu verstehen, dass auch andere Techniken zum Berechnen eines
anderen Versatzes für
die meisten oder alle der Antworteinheiten zum Einsatz kommen könnten. Die
Versatzberechnung in Abhängigkeit
von der Adresse für
diese Einheit bietet jedoch eine praktische Technik zum Zuweisen
von Intervallen zu jeder Antworteinheit. Der Grund ist, dass jede
Einheit bereits eine Adresse hat, die sich von anderen Antworteinheiten
unterscheidet.
-
Nach
dem Berechnen des Zufallsversatzes bei 62 wird bei 64 ermittelt,
ob eine Anzahl von Sendungen vollzogen wurde. Wenn nicht, dann kehrt
das Programm zu 60 für
eine andere Übertragung
der assemblierten Nachricht zurück.
Die Zahl der Sendungswiederholungen kann im EEPROM 31 festgehalten
werden. Die Zahl der vollzogenen Sendungen kann im EEPROM 31 als
Teil des Setup-Modus 44 gespeichert werden. Dies würde es einem
Benutzer gestatten, die Zahl von Übertragungswiederholungen in
Abhängigkeit
von der Umgebung zu ändern,
in der die Einheit eingerichtet ist. Wenn beispielsweise das System 10 in
einer Umgebung mit einer großen
Zahl von Antworteinheiten eingesetzt wird, dann kann es wünschenswert
sein, die Zahl der Übertragungen
zu wiederholen, um Konflikte zu vermeiden. Ebenso kann es in Umgebungen,
die für
elektromagnetische Störungen
(EMI) anfällig
sind, wünschenswert
sein, eine größere Zahl
von Neuübertragungen
festzulegen. Weitere Beispiele werden für die Fachperson offensichtlich
sein.
-
Wenn
die Zahl der Übertragungen
bei 64 komplett ist, dann wird der Zustand der Batterie 33 bei 66 untersucht.
Wenn festgestellt wird, dass der Batteriestand niedrig ist, dann
wird bei 68 ein Indikator gesetzt. Der Indikator kann ein
Blinken von Anzeigesegmenten oder anderen bekannten Indikationen sein,
wie z.B. das Leuchten einer LED oder dergleichen. Die Tastatur wird
dann bei 40 abgeschaltet, bis bei 36 ein weiterer
Tastendruck erfolgt.
-
Die
Basiseinheit(en) 12 führt/führen ein
Basissteuerprogramm 70 aus (3). Das
Programm 70 beginnt, wenn die jeweilige(n) Basiseinheit(en)
bei 72 hochgefahren wird/werden. Bei 74 wird ermittelt, ob
die Kanalwechseltaste 22 gedrückt wurde. Wenn ja, dann wird
der Kanal bei 76 gewechselt und die neue Kanaleinstellung
wird bei 78 im EEPROM 20 gespeichert. Der Kanalwechsel
bei 76 ändert
das Frequenzband, auf das der jeweilige Empfänger 16 zum Empfangen
eines Signals S eingestellt wird. Durch Wechseln des Kanals bei 76 wird
das Frequenzband für
dieses Signal geändert.
-
Wenn
bei 74 festgestellt wird, dass die Kanalwechseltaste nicht
gedrückt
wurde, dann wird der Kanal bei 80 vom EEPROM 20 abgelesen
und eine Kanalfrequenz wird für
diesen Empfänger 16 eingestellt.
Serielle Kommunikationen über
die serielle Leitung 24 werden bei 82 initialisiert
und der Empfängerteil 16 wird
so eingestellt, dass er bei 84 assemblierte Nachrichten 48 empfängt, die über das
RF-Signal S gesendet wurden.
-
Dann
wird bei 86 ermittelt, ob ein gültiges RF-Signal empfangen
wurde. Dies wird ermittelt durch Beurteilen der Zahl der empfangenen
Bytes, Prüfen,
ob die PRÜFSUMME
korrekt ist und ob die Kanal-ID mit dem für diese Basiseinheit(en) wie
im EEPROM 20 gespeichert gewählten Kanal identisch ist.
Wenn gültige
RF-Daten empfangen werden, dann werden die decodierten Daten bei 88 in
einen seriellen Kommunikationspuffer gesetzt. Wenn bei 86 keine
gültigen
RF-Daten empfangen werden, dann sucht der Empfängerteil bei 84 und 86 weiter
nach assemblierten Nachrichten.
-
Nach
dem Setzen der Daten in den seriellen Kommunikationspuffer 88 wird
bei 90 ermittelt, ob die serielle Leitung zum Senden der
seriellen Daten zum PC 26 verfügbar sind. Wenn ja, dann wird
bei 92 ein serieller Datenstrom gesendet. Wenn bei 90 festgestellt
wird, dass keine seriellen Daten zu senden sind, dann kehrt das
Programm zu 84 zurück,
wo der Empfänger über seinen
Kommunikationskanal nach assemblierten Nachrichten sucht.
-
So
wird ersichtlich, dass das drahtlose Antwortsystem 10 besonders
beim zuverlässigen
Abrufen von asynchron gesendeten Informationen bei einer oder mehreren
Basiseinheiten von mehreren Benutzern nützlich ist. Durch Einbeziehen
einer Kanalkennung in die assemblierte Nachricht kann eine Nachricht
ignoriert werden, wenn sie nicht für (eine) bestimmte Basiseinheit(en)
bestimmt ist. Dies reduziert die Tendenz, dass die Nähe zu (einer)
Basiseinheit(en) den Empfänger
dieser Basiseinheit(en) überwältigt. Durch
Erzielen einer Versatzverzögerung beim
Neusenden des Signals, die sich für jede Antworteinheit unterscheidet,
wird die Fähigkeit, Übertragungskollisionen
zu überwinden,
stark verbessert. Darüber
hinaus erlaubt es die Fähigkeit,
die Zahl der Übertragungsneuversuche
selektiv einzustellen, das System an die Umgebung anzupassen, während unnötige Neuversuche
minimiert werden und die Zuverlässigkeit
des Systems erhöht
wird.
-
Es
ist zu verstehen, dass die verschiedenen Merkmale des drahtlosen
Antwortsystems 10 alleine oder in Kombination verwendet
werden können.