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HINTERGRUND DER ERFINDUNG
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Die
Erfindung betrifft eine Vorrichtung und ein Verfahren zum schnellen
stoßartigen
Freisetzen von Komponenten mit hohem und niedrigem Dampfdruck aus
flüssigen
oder festen Beständen,
die in Kontakt mit einer lokalisierten bzw. Punkt-Wärmequelle
stehen. Die Verdunstung wird mit einem geometrisch kleinen und variabel
aktivierbaren elektrischen Widerstand-Heizelement gefördert, mit dem sich die Austrittsfläche, die
die flüchtigen
Komponenten enthält,
gepulst und zyklisch erwärmen
lässt.
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Die
Erfindung richtet sich primär
auf die Behandlung von Wohnraumluft zur Beduftung, Geruchsbeseitigung,
Insekten- oder Schädlingsbekämpfung,
Luftdesinfektion, auf die antimikrobielle Behandlung von Luft und
Oberflächen
oder eine andere Umluft- oder Flächenbehandlung
mittels Begasung oder Bedampfung. Anwendungen sind u. a. tragbar
(bspw. an der Bekleidung oder am Gürtel einer Person), stationär zur lokalisierten Behandlung
(bspw. eines verhältnismäßig kleinen
Bereichs) oder stationär
zur weiträumigen
Behandlung (bspw. eines ganzen Raums in einem Haus oder Gebäude). Andere
Gebiete sind u. a. gewerbliche oder öffentliche Räume, die
eine Luft- oder Flächenbehandlung
durch Begasung erfordern.
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Die
Luftveränderung
und -behandlung ist seit Langem Teil der Ästhetik bzw. Funktionalität von Wohn-, Erholungs-,
Arbeits- o. ä.
Innen- und Außenräumen. Problematisch
war dabei, dass ästhetische
oder funktionale flüchtige
Stoffe mit ausreichend hohem Dampfdruck, um die Umgebung ohne weiterem
Aufwand zu behandeln, in der Anzahl und im Nutzen eingeschränkt sind.
So hat der Einsatz von Wärme
zur Unterstützung des
Verdampfen hochmolekularer Verbindungen mit niedrigem Dampfdruck
eine lange Geschichte.
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Die
Anwendung von Wärme
vergrößert den
Bereich ästhetischer
und funktionaler Verbindungen, die zur Luftbehandlung einsetzbar
sind. Einige der ersten waren offene Flammen (Kerzen, Ofenplatten
usw.). Obgleich sie wirken und bis heute angewandt werden, kann
die Wärme
aus einer Flamme im Einatz schwierig sein, da das Regulieren der
Wärmeabgabe
schwierig ist und eine Flamme typischerweise weite Temperaturschwankungen
zeigt. Andere Probleme sind die Einwirkung auf – bzw. die Temperaturerhöhung in – größeren, d.
h. unbeabsichtigten Bereichen. Weiterhin kann der Ruß der Flamme
benachbarte Bereiche schwärzen,
eine Flamme unangenehme Gerüche
abgeben und die verflüchtigte
Lösung
schnell abbauen; weiterhin besteht kaum eine Einstellmöglichkeit.
Folglich kommen zahlreiche Stoffe für den Einsatz in Flammensystemen
nicht in Betracht.
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Neben
Flammensystemen sind chemische Wärmeabstrahler
aufgekommen. Hierzu sind zahlreiche bekannte und einfache Chemieansätze verfügbar, wie
in den
US-Patente 6 248 257 und
6 289 889 beschrieben – u. a.
Calumoxide, Aluminiumkupfersulfat, Kaliumchlorat, Calciumsulfat,
Eisenoxid, Säuren
und Laugen und andere. Chemische Wärmequellen leider unter dem
Mangel einer präzisen
Temperatueinstellung und der Unmöglichkeit,
die Reaktion anzuhalten; auch enthalten viele von ihnen vor oder
nach der Reaktion aggressive Bestandteile.
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Bei
einer anderen Generation von Verflüchtigungsverfahren finden sich
Geräte,
die mit Druckgas bzw. einem Aerosol arbeiten und die Tröpfchen ausstoßen, an
deren sehr großer
Summenoberfläche
sich ein flüssiges
Mittel in die Umluft verflüchtigen
kann. Diese Systeme arbeiten für
Sofort- und situationsspezifische Anwendungen sehr gut, erfordern
aber für
die kontinuierliche Luftbehandlung Verbesserungen. Ein einfacher Satz
von Technologien für
diesen Interessenbereich weist Ausgabevorrichtungen mit offenen
oder halbgeschlossenen Gelatine-, Faser- oder anderen Stoffen auf,
die ab- oder adsorbierte Wirkstoffe und Wirkverstärker aufweisen
und durch eine vergrößerte Oberfläche ein
passives Freisetzen fördern.
Die erforderlichen großen
Oberflächen
machen diese Produkte groß und
schwer und im Einsatz unansehnlich, wenn Gele schrumpfen, Konstruktionselemente
freigelegt werden, Oberflächen
verschmutzen usw.
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Andere
passive Dosiersysteme arbeiten mit halbpermeablen Membranen, Dochten,
Kapillarelementen, porösen
Stoffen und anderen Fluid-Transport- und Austrittsflächen. Auch Produkte wie Deodorant-
und Sublimationssteine werden zur Abgabe von die Umluft behandelnden
Dämpfen
an die Atmosphäre
durch Verdunstung angewandt. Die Leistung dieser Systeme schwankt
innerhalb weiter Bereiche, und obgleich es neu konstruierte Hybrid-Systeme mit neuen,
ein passives Verdunsten unterstützenden
Materialien gibt, können
sie unter den gleichen Mängeln
leiden, die hier zu Gel- und Fasersystemen angegeben sind. Generell
fehlen ihnen die Attribute eines optimalen Einsatzverhaltens.
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Man
hat zunehmend auch elektrische Systeme eingesetzt, um die Verflüchtigung
mit Wärme,
Luftbewegungen, elektromechanischen Aerosolbildnern oder anderen
Methoden oder Kombination zu unterstützen bzw. zu verstärken, und
man hat Wärme-
und/oder Luftströmungen
mit vielen der oben erwähnten
passiven Luftbehandlungssystemen kombiniert. Dabei erwiesen sich
Luftstromsysteme als wenig besser als passive Systeme, und erstere
erfordern weiterhin größere Austrittsflächen, um
eine Verbesserung zu erreichen. Durch den Systemen zusätzlich gewidmeten
Entwicklungsaufwand hat man Wirkstoffe mit besserem Wirkungsgrad und – abhängig von
deren Komplexität – einer
optimaleren Abgabeleistung erreicht. Obgleich diese Systeme generell
erfolgreich waren, lassen sie wichtige Leistungseigenschaften unberücksichtigt.
Die
WO 97/28830 zeigt
einen elektrisch gespeisten Verdunster für eine flüch tige Flüssigkeit, in dem ein Kaltleiter
(PTC-Widerstand) einen Docht auf einer konstanten Temperatur hält. Dabei
ist der positive Temperaturkoeffizient verantwortlich für ein Konstanthalten
der Temperatur, da Temperaturänderungen
in Folge von äußeren Einflüssen durch Änderungen
der speisenden Energie selbsttätig
ausgeglichen werden. Weiterhin offenbart die
US 5 484 086 einen Parfumgaserzeuger.
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ZUSAMMENFASSUNG DER ERFINDUNG
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Die
vorliegende Erfindung stellt eine Vorrichtung bereit, wie sie im
Anspruch 1 unten definiert ist. Ausführungsformen derselben arbeiten
mit einer lokalisierten impulsaktivierten Heizeinrichtung und lassen
sich in Haushalts- oder
Gewerbe-, Innen- oder Außen-
sowie stationäre
oder tragbare Anwendungen aufnehmen. In einer Ausführungsform
weist die Vorrichtung ein elektrisches Widerstand-Heizelement wie
einen Draht oder ein Dünn-
oder Dickschicht-Widerstandheizelement auf, das eine Freisetz- bzw.
Austrittsfläche
berührt
oder daran befestigt ist, aus der die aus der gepulsten elektrischen
Speiseenergie erzeugte Wärme
eine flüchtige Verbindung
freisetzt. Bevorzugt weist die Heizeinrichtung einen Nichrom-Draht
auf, der einen Docht berührt und
erwärmt,
um einen Wirkstoff aus der Dochtoberfläche an die Umluft zu verdampfen.
Die Speisung erfolgt bevorzugt mit Alkali-Batterien oder Sammlern;
Tisch- und portable sowie am Körper
tragbare Anwendungen sind ins Auge gefasst. Das lokalisierte Heizelement
und die Impulsspeisung ergeben gemeinsam ein schnelles Erwärmen und
Abkühlen,
einen begrenzten Wärmeabfluss
aus der lokalisierten Heizzone, eine anhand der Amplitude, Dauer
und Häufigkeit
der elektrischen Zyklen dosierte Wirkstoffabgabe sowie weniger thermischen Wirkstoffabbau.
Das Heizelement ist eine Technologiekomponente, die sich mit anderen
Verfahren der Abgabeverbesserung – bspw. Luftbewegung – sowie
sicht- oder hörbaren
Reizen – zusammenfassen
lässt.
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Die
vorliegende Erfindung berücksichtigt
zahlreiche erwünschte,
aber von bekannten Vorrichtungen unerfüllte Leistungsattribute bekannter
Vorrichtungen.
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Ein
solches Attribut ist die Tragbarkeit. Passive Geräte sind
tragbar, aber generell wenig wirksam. Netzgespeiste Geräte sind
wirksamer, müssen
sich aber relativ nahe an Steckdosen befinden, während batteriegespeiste Geräte auf die
Anwendung weniger energiesparender Technologien wie Gebläse angewiesen sind,
da Widerstandheizelemente den verfügbaren Batteriestrom schnell
aufbrauchen. Die Unmöglichkeit
einer Wärmenutzung
schränkt
die effektiv einsetzbaren Wirkstoffe erheblich ein. Sämtliche
derzeit verfügbaren
Geräte
berücksichtigen
funktionale und ästhetische
Belange relativ wenig, für
die das Produkt gedacht ist – bspw. eine
Ganzraumbehandlung, eine variable Behandlungsstärke, Systemänderungen zur Berücksichtigung
unterschiedlicher Chemien usw. Die vorliegende Erfindung überwindet
diese Schwierigkeiten durch Eingehen auf das wichtige Leistungskriterium
der Nutzung eines hochwirksamen Widerstandheizelements sowie einer
Minimierung der Größe des Heizelements
auf die sehr kleine Fläche,
die zum Erreichen der Sollabgabe erforderlich ist.
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Ein
weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist ein verstärktes Verdampfen
bzw. Verflüchtigen,
das die geleistete Luftbehandlung verbessert. Insbesondere geht
es hier um eine Impulserregung eines Dünnschicht-Heizelements geringer
thermischer Masse, die sich schnell erwärmt und abkühlt. Dadurch lässt sich das
Heizelement über
die Amplitude, die Dauer und die Häufigkeit der Heizimpulse zur
Dosierung der abgegebenen Wirkstoffmenge einsetzen. Das Verändern dieser
Parameter ermöglicht
eine Veränderbarkeit
zur Behandlung von Umgebungen, deren Größe, Luftbedarf, personellen
Präferenzen
und Eigenschaften sich ändern,
wie auch der verschiedenen Wirkstoffe und Lösungen. Derartige Besonderheiten
standen mit konstant heizenden Systemen nicht zur Verfügung – ob mit
offener Flamme, einem elektrischen Widerstandheizelement, einer
chemischen Reaktion od. dergl. Auch Luftbewegungssysteme arbeiten
gewöhnlich
mit fester Luftströmung;
bei modulierten Systemen kann die Luftströmung auf die Anwendung von
Komponenten mit niedrigerem Dampfdruck beschränkt sein.
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Weiterhin
bietet die Erfindung den Vorteil einer lokalisierten und gepulsten
Erwärmung,
um die Zusammensetzung des abgegebenen Wirkstoffs weniger zu verändern. Im
Ergebnis werden nicht nur das verhältnismäßig große Heizelement und der zwischenliegende
Bereich der Austrittsfläche
auf eine erhöhte
Temperatur gebracht, sondern auch das Gerät selbst, die Grundmasse (Matrix)
sowie der Behälter
und sein Inhalt. Dadurch steigt nicht nur die Wirkstoffabgabe allgemein,
sondern die konstante Anwendung von Wärme beschleunigt Konzentrationsänderungen,
da Bestandteile hohen Dampfdrucks schneller abgegeben werden als
solche mit niedrigem Dampfdruck. Folglich ändern sich die Konzentration
der Lösung
sowie die Zusammensetzung des abgegebenen Dampfes bzw. Dunstes kontinuierlich.
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Die
konstante Beaufschlagung mit Wärme
erteilt auch den Konstituenten eine höhere Temperatur und Molekularenergie,
die die Kinetik in Richtung einer Molekülzersetzung beschleunigt. Bspw.
bei Kohlenstoffverbindungen weisen deren häufigste und schwächste, i.
e. C-C, C-H, C-N und C-O. allesamt eine Bindungsfestigkeit von weniger
als 100 kcal/Mol auf. Mit einer mittleren Bindungsfestigkeit von
etwa 80 kcal/Mol würden diese
Bindungen genug Energie für
einen Abbau bei hohen konstanten Temperaturen erhalten. Aus dem Joule'schen Gesetz lässt sich
ein relevanter Wert für
die Wärmemenge
erhalten, die ein Leiter aus dem Stromfluss erzeugt, und zwar H
= KI2Rt = KtP mit H = Wärmemenge (cal), K = Proportionalitätskonstante
= 0,2390 (cal/J), I = Strom (A), R = Leiterwiderstand (Ω), t = Zeit
(s) und P = Leistung (W = J/s). Typische Werte für das lokalisierte Widerstandsheizelement
liegen in den Bereichen von 0,25 s bis 3 s Impulsdauer, 0,2 Ω bis 25 Ω und 0,2
A bis 1 A pro Periode. Im Extrem ergibt sich ein Wärmewert
H << 80 kcal/Mol für kurze
Impulszyklen. Bei konstanter Beheizung dauert es nur wenige Stunden,
bis genug Energie in das System eingespeist worden ist, die der
für den
Abbau chemischer Bindungen erforderlichen entspricht. Diese Energie
verteilt sich auf die Lösung,
ihren Behälter,
den Docht und andere bauliche Komponenten. Die konstante Wärmebeaufschlagung trägt signifikant
zur Beschleunigung der Abbaukinetik bei. Diese unerwünschten
Ergebnisse lassen sich durch den kom binierten Effekt eines zyklischen
Betriebs und einer lokalisierten Erwärmung gering halten oder beseitigen.
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Die
lokalisierte Erwärmung
impliziert die Verwendung verringerter Austrittsflächen. Dies
ist möglich,
da bei der Impulserwärmung
die Stärke,
Dauer und Häufigkeit
variieren kann, um von einer kleineren Fläche die geforderten äquivalenten
Abgabemengen zu erreichen. Der Nutzen eines kleineren Flächeninhalts
liegt in einer geringeren Fläche
zur Freisetzung von Produktkomponenten höheren Dampfdrucks bei niedriger
Temperatur, so dass man ein zeitlich gleichmäßigeres Produkt erhält. Weiterhin
befindet sich in Folge der Impulserwärmung das abgebende Element
und der abgegebene Dunst bzw. Dampf nahe am Heizelement nicht in
einer thermalen Umgebung und ist der abgegebene Dunst bzw. Dampf
weder länger
noch kontinuierlich einer hohen Energie ausgesetzt. Durch die diskontinuierliche
Beaufschlagung mit Wärme
findet schließlich
ein begrenzter Wärmeübergang
in proximalen oder größeren Entfernungen
vom Heizelement statt. Diese Bedingungen reduzieren einen möglichen
Abbau des abgegebenen Dunstes und erhöhen seine zeitliche Stabilität.
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Wird
Wärme mit
einem lokalisierten, zyklisch betriebenen Heizelement aufgebracht,
lässt sie
sich kontrollieren und im Sinne einer optimalen Verdunstung steuern.
Der Dampfdruck einer Flüssigkeit
tritt in Erscheinung, da bei jeder Temperatur eine Verteilung kinetischer
Energie vorliegt, die von den Molekülen in der Lösung gehalten
wird. Die Moleküle
mit höherer
Energie, die zum Entweichen von der Oberfläche der Flüssigkeit ausreicht, verdampfen,
während
bei den gegebenen Bedingungen ein Gleichgewicht von Verdampfung
und Kondensation erreicht wird. Durch Wärmezufuhr zur Flüssigkeit
nimmt der Anteil von Molekülen
mit ausreichender Ablöseenergie
zu, so dass die Verdampfungsrate und der Dampfdruck steigen. Erkennt
man an, dass die Verdampfung ein Oberflächenereignis und nur der Verdampfungsprozess
gewünscht
ist, ergibt sich die Oberflächenerwärmung als
die effizienteste Methode einer Wärmeübertragung an Oberflächenmoleküle und einer
Minimierung des Wärmeübergangs
an die Flüssigmasse
und die Abbauprozesse. Ein derartiger Verdampfungsmechanismus kann
den Energiewirkungsgrad des Systems erhöhen. Ein Ein- bzw. Untertauchen eines
Heizelements ergibt einen äquivalenten
Energietransfer, aber die Energie in der Flüssigkeit wird dann zerstreut.
An der Grenzfläche
zur Flüssigkeit
können
hochenergetische Moleküle
entweichen oder über
kurze Strecken zur Oberfläche
diffundieren und dann als Dampf entweichen. Innerhalb der Flüssigkeit übertragen hochenergetische
Moleküle
vor dem Entweichen ihre Energie durch Kollisionen auf andere Moleküle, so dass die
flüssige
Masse sich erwärmt.
Bei Temperaturen unter dem Siedepunkt, wo Dämpfe sich nicht zu Bläschen sammeln,
die den Dampf schützen
können
und rasch an die Oberfläche
steigen, erreichen zahlreiche hochenergetische Moleküle nicht
die Oberfläche,
um zu entweichen, so dass der Wirkungsgrad der Verdampfung für kleine
Energiezufuhr sinkt. Folglich kann die Tiefe der Oberfläche sich über die
Distanz einiger weniger Moleküle
hinaus erstrecken, die benötigt
wird, damit die Moleküleigenschaften
der Grenzfläche
der Flüssigkeit
in die molekularen Eigenschaften der Flüssigmasse übergehen. Das Wesen der Viskosität, die Wechselwirkung der
Moleküle
und andere Eigenschaften der Lösung,
ihre Bestandteile und deren spezifische Fähigkeit, in Folge ihrer Molekülgröße, Funktionalität, Struktur,
des Ausmaßes
der Molekülwechselwirkung
und andere Gesichtspunkte die Oberfläche zu erreichen, bestimmen
die effektive Dicke der Oberflächenschicht,
die eine schnelle Verdampfung dieser Bestandteile ohne signifikante
Verluste an eine Massenerwärmung
zulässt.
Ein praktischer Gesichtspunkt für
den Wirkungsgrad ist, dass die Mehrheit der verdampften Moleküle, die
von der Oberfläche
entweichen, diejenigen einschließt, die unter dem Heizelement
oder gegenüber
der Oberfläche verdampfen,
falls solche Bedingungen vorliegen, und längere Wege erzeugen würde, über die
eine Verdampfung erfolgt. Eine praktische Definition dieser Oberflächendicke
beträgt
300 μm und
bevorzugt 100 μm
mit der Maßgabe,
dass die von einem Heizelement ausgehenden Wärmelinien oft auf einen Durchmesser
bzw. eine Dicke vom Heizelement weg beschränkt sein müssen, was die Erwärmungszone
durch minimierte Leitungsprozesse darstellt. Eine Oberflächenerwärmung ist
zentral für
die Konstruktion einer tragbaren niederenergetischen Wärmequelle.
Die zyklische Speisung ermöglicht
die Verwendung breiter Temperaturbereiche bei minimalen Konzentrationen
des abfließenden
Dunstes bzw. Dampfs und Moleküländerungen.
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Eine
lokalisierte zyklische Erwärmung,
die nach Amplitude, Dauer und Haufigkeit variieren kann, geht einher
mit der Proportionalität
zwischen erhöhter
Temperatur und verstärkter
Verdunstung. Im Ergebnis kann unabhängig von den chemischen und
physikalischen Eigenschaften der verdampften Substanz eine optimale Verdampfung
erfolgen. Dieser Zusammenhang folgt dem Kondensphase-Dampf-Gleichgewicht
log P = –ΔH/RT + C,
wobei P = Druck, ΔH
= Systemwechselwirkungsenthalpie, R = Gaskonstante, T = Temperatur
(K) und C = Konstante gelten. Ein Graph von log P über 1/T
zeigt einen zunehmenden Dampfdruck bei zunehmender Temperatur zwischen
einer kondensierten Phase und einer Dampfphase. Die Zufuhr von wenig
Wärme über längere Zykluszeiten
oder von viel Wärme über längere Dauer
und die Frequenz dieser Zyklen ergeben ähnliche Mengen verdunsteter
Flüssigkeit.
Lokalisierte Heizelemente geringer Masse erlauben ein rasches Aufheizen
auf Temperaturen bevorzugt nahe an, aber unter den Siedepunkten.
Darin liegt keine Notwendigkeit, da bei Mehrkomponentenmischungen
für viele
Lösungen
und auch für
komplexe Gemische für
Duftstofflösungen
die Siedepunkte der Konstituenten über einen weiten Bereich verteilt
sein können.
Wichtiger ist ein schneller Aufheiz- und Kühlzyklus, der ein gleichmäßiges Verdampfen
aller Komponenten durch rasche bzw. flashartige Dampfbildung fördert. Dieser
Mechanismus ermöglicht
eine rasche Behandlung eines Raumbereichs, erhält aber die Konzentration und
Molekülstabilität der Lösung aufrecht.
Niedrigere Temperaturen und längere
Einschaltzyklen lassen sich verwenden, um eine Anfangsbehandlung
oder eine Erhaltung des Dampfs in dem Raumgebiet zu erreichen; das ähnelt jedoch
der Anwendung eher bekannter Systeme, die unter längerer Erwärmung leiden.
Bevorzugt erreicht man die Beibehaltung durch rasches Erwärmen und
Abkühlen, aber
mit geringerer Häufigkeit,
so dass die Konzentration der Lösung
und die Molekülstabilität weiter
erhalten bleiben. Folglich las sen sich bei Anwendung einer lokalisierten
Erwärmung über die
Stärke
und die Dauer des Heizzyklus der zeitliche Durchsatz bzw. die pro
Zyklus verflüchtigte
Menge dosieren.
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Typischerweise
erzeugt man durch Wärmezufuhr
in einer lokalisierten zyklischen Heizeinrichtung vorzugsweise eine
schnelle Erwärmung
zur Flash-Verdampfung. Dadurch begrenzt sich der Wärmefluss
in einiger Entfernung zur Wärmequelle
nach dem Fourier'schen
Gesetz q = –kA(MT/Mx),
wobei für
q = übertragene
Wärme,
k = thermische Leitfähigkeit
des Werkstoffs, A = Durchtrittsflächeneinheit, (MT/Mx) = Temperaturgefälle gelten.
Die Wärmeleitfähigkeiten
betragen 3,3 × 10–4 cal/(s)(cm2)(°C/cm)
für leichte
Kohlenwasserstofföle
als repräsentativ
für organische
Flüssigkeiten,
4,3 × 10–5 cal(g)/(s)(cm2)(°C)
für wässrige Lösungen und
60,3 × 10–6 cal/(s)(cm2)(°C/cm)
für Luft.
Diese Werte zeigen, dass die Wärmeleitfähigkeit
von Luft eine isolierende Sperrung bewirkt, die einen wirksamen
Wärmeabgang
aus berührungslosen
Wärmequellen,
wie sie in zahlreichen Anwendungen üblich sind, nicht zulässt. Die
vorliegende Erfindung nutzt jedoch den verminderten Wärmeübergang
durch schnelle Kontakterwärmung,
begrenzte Zyklusdauer und die Verwendung der niedrigen Wärmeleitfähigkeiten üblicher
leichter Kohlenwasserstoffe oder wässriger Lösungen im Bereich von 10–4 bis
10–5 zum
Bereitstellen eines optimalen Verflüchtigers für für die Luftbehandlung eingesetzte
Abflüsse
auf, der sich durch niedrigen Energieeinsatz und verbesserte Produktstabilität auszeichnet.
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Zusätzlich öffnet sich
mit einer lokalisierten und gepulsten Erwärmung die Gelegenheit zum Erreichen einer
besseren Tragbarkeit eines mit diesen Technologien arbeitenden Produkts. "Lokalisierte Erwärmung" impliziert ein Beschränken der
Wärme auf
einen bestimmten Bereich – bspw.
durch Begrenzen der Stärke,
Dauer und Häufigkeit
der Erwärmung
sowie durch Ausnutzen der Werkstoffeigenschaften zur Begrenzung
eines unerwünschten
Wärmeverlusts.
Auch wird damit angedeutet, dass die geometrische Größe und die
Gestalt des Heizelements den Wärmeeinfluss örtlich einschränken. Ein
anderer, weniger offensichtlicher Aspekt der lokalisierten Erwärmung ist
die spezielle Zusam mensetzung, die Verhaltensweise, die Anordnung
im Raum, die Abmessungen und die Konstruktion des Heizelements zum
Erreichen einer konzentrierten Erwärmung. Die richtige Auswahl
dieser Elemente ergab eine lokalisierte Erwärmung. Die kleineren Abmessungen
ergeben für die
Konstruktion eine größere Flexibilität für Produkte,
bei denen es auf geringe Größe ankommt.
Die Einfachheit des Heizelements ermöglicht einen vielseitigeren
Einsatz und auch mehrere Einsatzarten innerhalb der gleichen Anwendung.
Diese Gesichtspunkte sowie eine effiziente Nutzung der Antriebsenergie
ermöglichen die
Angabe einer Heizvorrichtung, die herkömmlichen Strom oder Batteriestrom
bei langer Nutzung der Batterien und wünschenswerten Leistungseigenschaften
verwendet. Ein Impulsbetrieb der Heizvorrichtung ist wesentlich
für eine
verlängerte
Batterienutzung bzw. einen effizienten Einsatz von Netzstrom sowie
eine erhöhte Sicherheit,
da der Heizkreis normalerweise nicht geschlossen ist und keinen
Strom zieht.
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Ein
weiterer Vorteil dieser Technologie ist die Einfachheit, mit der
sich – wegen
der Größe der Heizelemente – bisher
nicht praktikable Anwendungen mit mehreren unabhängigen Heizvorrichtungen realisieren lassen.
Bspw. kann die Steuerung analog oder digital erfolgen oder kann
die Heizvorrichtung auch fernsteuerbar sein, was bisher wegen der
mangelnden Reaktionsfähigkeit
beim Erwärmen
und Abkühlen
nicht möglich war,
da dabei gleichzeitig Abgase austreten. Die Einfachheit der elektrischen
zusammen mit dem Nutzen einer lokalisierten und gepulsten Erwärmung ermöglicht die
Benutzung mehrerer Dampf- bzw. Dunstabgabeelemente. Mit einer solchen
Ausführungsform
erhält
man Produkte, mit denen sich mehrere Duftstoffe abgeben lassen,
um die menschliche Adaptation zu überwinden, die sich daran zeigt,
dass mit der Zeit die Fähigkeit schwindet,
das Vorhandensein des Duftstoffs zu erfassen. Durch Ändern der
Duftstoffabgabe durch zeitlichen Wechsel impulsangesteuerter unterschiedlicher
Abgabevorrichtungen wird jede Adaptation abgeschwächt, da die
sich aus der Veränderung
der Umgebung ergebenden physiologischen Änderungen dann erfasst werden. In
Erweiterung mehrerer Abgabevorrichtungen lässt sich auch eine Kombination
von Duftstoffen, Geruchbeseitigern, Insekten bekämpfungsmitteln, Insektiziden,
Fungiziden, antibakteriellen Wirkstoffe od. dergl. verwenden.
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Zentral
für die
Verflüchtigung
und eine hochwirksame Nutzung der Speiseenergie durch die lokalisierte und
impulsangesteuerte Heizvorrichtung ist die räumliche Anordnung des Abgabeelements.
Bevorzugt liegt die Heizvorrichtung in großer Nähe zur Abgabevorrichtung; sie
kann sie auch berühren
oder auf ihr gehaltert sein. Da das Heizelement klein sein kann,
muss auch die Abgabevorrichtung nicht mehr groß sein und ist vorzugsweise
klein. Diese enge Zuordnung ist nicht wegen des Umstands bevorzugt,
dass der Grundkörper
der Abgabevorrichtung Wärme
absorbiert, die dann für
die Verflüchtigung
nicht mehr verfügbar
ist; vielmehr bringt eine große
Nähe zur
Abgabevorrichtung das Heizelement nahe an den abgegebenen Dunst
bzw. Dampf. Wegen der isolierenden Eigenschaften zahlreicher Werkstoffe
wie Luft, Keramik usw. steht das Heizelement bevorzugt in Berührung mit
dem abgegebenen Dunst, um eine effiziente Wärmeübergabe und Verflüchtigung
zu erleichtern. In diesem Zusammenhang wird das Heizelement besser
am Grundkörper
gehaltert, wird es robuster und hält es die räumliche Nähe zum abgegebenen Dunst stabiler
bei.
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Ein
noch anderer Vorteil der vorliegenden Erfindung ist die Verwendung
eines Heizelements, das an der Nachfülleinheit befestigt ist. Die
Nachfülleinheit
weist also nicht nur ein Reservoir mit einem einen flüchtigen
Wirkstoff enthaltenden Mittel sowie einen Docht mit einer Austrittsfläche für den Wirkstoff
auf, sondern auch das Heizelement selbst. Diese Elemente sorgen
für die
Konsistenz und Robustheit, die oben hinsichtlich des Heizelements
angegeben sind. Ein an einer Nachfülleinheit festgelegtes Heizelement
stellt auch die räumliche
Zuordnung sicher, bei der eine Oberflächenflüssigkeit am wirksamsten verflüchtigt.
Außerdem
erhält
man mit dem Erwerb jeder Nachfülleinheit
ein neues Heizelement, so dass sich das Risiko eines Verschmutzens des
Grundkörpers
am Heizelement oder eines verminderten Wirkungsgrads des Wärmeübergangs
vom Heizelement zum abgegebenen Dunst verringert. Weiterhin lässt sich
so eine proprietäre
Schnittstelle zwischen der Nachfülleinheit
und der Halterung vorsehen, mit der sich die Sicherheit, das Leistungsverhalten,
speziell angesetzte abgegebene Dünste
und andere Faktoren aufrecht erhalten lassen, die man nur mit geeigneten Nachfülleinheiten
sicherstellen kann.
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KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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1 ist
eine Perspektive eines lokalisierten zyklischen Heizgeräts nach
der vorliegenden Erfindung, das mit einem NiCr-Widerstandsdraht
mit mehreren Abgabeeinrichtungen arbeitet;
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2 ist
eine Perspektive des Heizgeräts
der 1 bei abgenommener Abdeckung, das mit einem NiCr-Widerstandsdraht
und mehreren Abgabeeinrichtungen arbeitet;
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3 zeigt
schaubildlich die Elektronik des Heizgeräts der 1 und 2 zur
zyklischen lokalisierten Beheizung der Abgabeeinrichtungen;
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4a–e zeigen
schaubildlich verschiedene Widerstandsdraht-Heizelemente mit unterschiedlichen thermischen
Eigenschaften;
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5a–5e zeigen
schaubildlich verschiedene Dünnschicht-Widerstandsheizelemente
mit unterschiedlichen thermischen Eigenschaften;
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6 zeigt
schaubildlich die Dosierfähigkeit
des Heizelements mit einem Duftstoff;
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7 zeigt
schaubildlich die Dosierfähigkeit
des Heizelements mit einem Insektizid;
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8 zeigt
schaubildlich die Wirkung des Heizelements beim Abtöten von
weiblichen Moskitos der Art Aedes aegyptii im Vergleich zu Kontroll-Vorrichtungen
und einem derzeit vermarkteten Produkt, das mit einem NiCr-Widerstandsdraht
arbeitet, sowie einem netzgespeisten Gerät;
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9 zeigt
schaubildlich die vom Heizelement erzeugte Teilchengröße, die
eine schnelle Nachverdunstung bei fortgesetztem Schwebezustand ohne
Niederschlag gewährleistet;
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10 zeigt
schaubildlich die Temperatur-Ansprechempfindlichkeit eines Dünnschicht-Widerstandsheizelements
nach 0,5 s bis 2 s Strombeaufschlagung;
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11 zeigt
schaubildlich eine Endansicht auf ein Draht-Heizelement, das eine
Schraubfeder auf der Spitze eines Dochts hält;
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12 zeigt
die Ausführungsform
der 11 in der Draufsicht ohne die Schraubfeder;
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13 zeigt
als Draufsicht die Drahthalterung in der Ausführungsform der 11;
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14 zeigt
schaubildlich ein Paar Federfinger zum Aufbringen einer Federkraft
auf den Heizdraht;
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15 zeigt
schaubildlich das Aufbringen von Federkraft durch ein Paar gewendelter
Abschnitte des Heizdrahts selbst;
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16 zeigt
schaubildlich das Aufbringen einer Federkraft durch in den Heizdraht
eingebrachte Wellungen;
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17 zeigt
schaubildlich das Aufbringen von Federkraft durch Recken eines Heizdrahts;
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18 zeigt
schaubildlich eine seitlich gehalterte Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung;
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19a, b zeigen Kerben
in einem Docht zur Aufnahme eines Heizdrahts;
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20 zeigt
noch eine andere Ausführungsform,
die mit einem Paar Heizdrähten
arbeitet;
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21a, b zeigen einen
mehrteiligen Docht zur Zufuhr eines Wirkstoffs zu einem Heizdraht;
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22 zeigt
eine alle erforderlichen Teile umfassende Nachfülleinheit für die vorliegende Erfindung;
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23 zeigt
die Anwendung eines Gebläses
und einer Leitfläche;
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24 zeigt
die Anwendung eines Gebläses
und einer separaten Kammer zur Aufnahme des Heizdrahts;
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25 zeigt
die Verwendung eines Gebläses
sowie die Veränderung
der Querschnittsfläche
eines Gehäuses
für das
Heizelements zum Steuern des Luftstroms über den Heizdraht;
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26 zeigt
die Anwendung einer Kappe über
der Spitze eines Heizdrahts; und
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27 zeigt
ein gelüftetes
Gehäuse.
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AUSFÜHRLICHE
BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG
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Das
lokalisierte und impulsgespeiste Heizgerät 1 arbeitet als integriertes
elektrisches, mechanisches und Fluid-System, wie in den 1 und 2 gezeigt.
Die hier bechriebenen Ausführungsformen
sind speziell für
tragbare und halbtragbare Beduftungs- und Insektenbekämpfungsgeräte konstruiert.
Während
ein Hauptziel der vorliegenden Erfindung ist, ein tragbares Verdunstungs-
bzw. Verflüchtigungsgerät für die Beduftung und
Insektenbekämpfung
bereit zu stellen, ist einzusehen, dass auch andere verflüchtigbare
Flüssigkeiten
als im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegend ins Auge gefasst
sind – bspw.
Luftauffrischer, Parfums, Deodorantien, Medikamente u. dergl.
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Die 1 und 2 zeigen
eine Ausführungsform
eines tragbaren, zyklisch arbeitenden lokalisierten Heizgeräts 1,
das nach den Prinzipien der vorliegenden Erfindung aufgebaut ist.
Insbesondere weist das Heizgerät 1 ein
Gehäuse
auf, das einen Unterteil 2 zur Aufnahme der Innenkomponenten
des Heizgeräts 1 sowie eine
Abdeckung 3 aufweist, die diese Komponenten umschließt. Der
Unterteil 2 hat die Gestalt einer flachen Schale und hat
entlang des Umfangs eine Lippe 4, die in den Eingriff mit
einer entsprechenden, an die Abdeckung 3 angeformten Lippe 5 tritt,
so dass die Abdeckung 3 sich mit dem Unterteil 2 rastend
zusammensetzen lässt.
Die Abdeckung ist daher abnehmbar, um ggf. Zugang zum Inneren des
Heizgeräts 1 zu
ermöglichen.
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Der
Unterteil 2 und die Abdeckung 3 lassen sich aus
einem beliebigen Leichtwerkstoff wie vielfältigsten handelsüblichen
Kunststoffen herstellen, die nach herkömmlichen Verfahren hergestellt
werden und dem Fachmann bekannt sind. Der jeweils gewählte Gehäusekunststoff
muss jedoch mit der zu verflüchtigenden Flüssigkeit
verträglich
sein. Typischerweise lassen der Unterteil 2 und die Abdeckung 3 sich
aus handelsüblichem
Polycarbonat-Material nach be kannten Spritzgussverfahren herstellen.
Der Unterteil 2 und die Abdeckung 3 können folglich
beliebige Abmessungen derart haben, dass sie sich bei Bedarf problemlos
bewegen lassen.
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Wie
am besten die 1 zeigt, weist das Heizgerät 1 auf
der Abdeckung 3 einen AUS-Dauer-Wahlschalter 6 auf,
der mit einem AUS-Dauer-Potentiometer 35 auf der Schaltungsplatine 8 verbunden
ist, die ihrerseits auf dem Unterteil 2 angeordnet ist.
Der Knopf 6 lässt
sich drehen, um das Intervall zwischen den Verflüchtigungszyklen zu variieren.
Ebenfalls in 1 gezeigt ist ein Abgabeelement-Wählknopf 9,
der mit einem Wählschalter 10 auf
der Schaltungsplatine 8 verbunden ist. Der Wählknopf 9 kann
in einer Richtung, um ein entsprechendes Abgabeelement 11 auszuwählen, oder
in der anderen Richtung verschoben werden, um das Abgabeelement 12 auszuwählen. Bspw.
kann das Abgabeelement 11 ein Insektenrepellent verflüchtigen,
das Abgabeelement 12 einen Duftstoff, so dass ein Nutzer
nach Wunsch den zu verflüchtigenden
Wirkstoff auswählen
kann. Die 1 zeigt auch ein Paar beabstandeter Öffnungen 13, 14 in
der Abdeckung 3 an einer Stelle, die auf das Abgabeelement 11 bzw. 12 ausgerichtet
ist. Durch die Öffnungen 13, 14 kann
also verflüchtigter Duftstoff
vom Heizelement 1 an die Umluft austreten. Schließlich steht
ein Drucktaster 15 durch die Abdeckung 3 hinaus
vor; wenn gedrückt, übersteuert
er die mit dem AUS-Dauer-Knopf 6 eingestellte Verzögerung und
ermöglicht
dem Nutzer, aus einem oder beiden Abgabeelementen 11, 12 – abhängig von
der Stellung des Wähknopf 9 – einen
sofortigen Wirkstoffstoß auszugeben.
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Die 2 zeigt
die Schaltungsplatine 8 auf Stützen 16 angebracht,
die sie über
den Unterteil 2 anheben und genug Raum für eine Aufnahme 17 für mehrere
Batterien 7 (schaubildlich in 3 gezeigt)
zu schaffen, aus denen die Heizvorrichtung 1 gespeist wird.
Alternativ kann die Heizvorrichtung 1 über eine elektrische Anschlussschnur 18 und
einen Stecker aus einer Wandsteckdose gespeist werden.
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Die 2 zeigt
auch die Abgabeelemente 11, 12. Jedes Abgabeelement 11, 12 weist
einen Docht 19 bzw. 20 sowie einen Heizdraht 21 bzw. 22 auf.
Jeder Docht 19, 20 ragt mit einem unteren Ende
in einen Reservoir 23 bzw. 24, der eine Lösung eines
Wirkstoffs wie bspw. eines Insektizids, eines Pestizids oder eines Duftstoffs
enthält,
während
ein oberes Ende eine verhältnismäßig ebene
Spitze hat, über
die der Heizdraht 21, 22 verläuft. Wird also Wirkstoff durch
die Kapillarwirkung aufwärts
durch die Dochte 19, 20 gezogen, verflüchtigt sich
die Lösung,
sobald Strom durch die Heizdrähte 21, 22 fließt, so dass
die Lösung
erwärmt
und der Wirkstoff verflüchtigt
wird.
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Die
Reservoirs
23,
24 sind jeweils so ausgeführt, dass
sie eine flüchtige – und vorzugsweise
biologisch aktive – Lösung bzw.
Flüssigkeit
aufnehmen, wie ein verdampfbares flüssiges Insektizid, ein verdampfbares Insektenrepellent,
einen verdampfbaren Duftstoff od. dergl. Mittel. Die Reservoirs
23,
24 können einteilig
mit dem Unterteil
2 ausgeführt sein. Alternativ können die
Reservoirs
23,
23 jeweils separat ausgebildet
und dann an den Unterteil
2 angesetzt sein, so dass sie
sich abnehmen und daher nach der gewünschten Verflüchtigung der
in ihnen enthaltenen Flüssigkeit
ersetzen lassen. Dadurch ist ein Wechsel zwischen einer Vielzahl
von Reservoirs gleicher Abmessungen möglich, die jeweils eine aus
einer breiten Vielfalt verflüchtigbarer
Flüssigkeiten
enthalten. Folglich lassen die Reservoirs
23,
24 sich
als Wegwerfbehälter
und durch neue Behälter
mit einem frischen Wirkstoffvorrat ersetzbar ausführen. Auch
können
die Reservoirs
23,
24 transparent sein, um dem
Benutzer zu ermöglichen,
visuell die Menge des verflüchtigbaren
Wirkstoffs
1 bzw. Fluids zu bestimmen, die noch in der
Heizvorrichtung
1 verbleibt. Obgleich weiterhin die bevorzugte
Zusammensetzung den Wirkstoff-Bestandteil in flüssiger Lösung enthält, kann es sich auch um einen
unter Umweltbedingungen festen, halbfesten oder gelförmigen Ansatz
handeln. Jedenfalls weist die Zusammensetzung den Wirkstoff und
einen Träger
für diesen
auf. Beim Träger
kann es sich um ein oder mehrere Blähstoffe, Lösungsmittel, Stabilisatoren, Synergetika,
Farbstoffe oder Parfums handeln. Blähstoffe sind u. a. Azodicarbonamid,
Dinitrosopentamethylentetramin, Azobisisobutyronitril und deren
Kombinationen; vergl. hierzu die
US-PS
4228 124 , deren Inhalt hinsichtlich der Blähstoffe
durch die Bezugnahme als Teil der vorliegenden Anmeldung gelten
soll.
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Geeignete
Lösungsmittel
sind u. a. Alkohole wie Cetyl- oder Stearylalkohol und deren Mischungen.
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Stabilisatoren
(bspw. zum Stabilisieren gegen Wärme,
Licht und Oxidation) sind u. a. Antioxidantien wie 2,6-Di-tert-butyl-4-methylphenol
("BHT"), 3-tert-butyl-4-hydroxyanisol
("BHA"), 2,2'-Methylen-bis(4-ethyl-6-tert-butylphenol),
2,2'-Methylen-bis-(4-methyl-6-tert-butylphenol),
4,4'-Butyliden-bis(5-methyl-6-tert-butylphenol),
4,4'-Methylen-bis(2-methyl-6-tert-butylphenol),
4,4'-Thio-bis(3-methyl-6-tert-butylphenol),
4,4'-Methylen-bis(2,6-di-tert-butylphenol), Stearyl-beta-(3,5-di-tert-butyl-4-hydroxyphenol)-proprionat,1,3,5-Trimethyl-2,4-6-tris(3,5-di-tert-butyl-4-Hydroxybenzylbenzen),
1,1,3-Tris(2-methyl-4-hydroxy-5-tert-butyl)-butan,
Tetrakis[methylen(3,5-ditert-butyl-4-hydroxycinnimat)]-methan, Dilauirylthiodiproprionate,
Distearylthiodipropionate, von Benzophenon abgeleitete UV-Absorber,
Triazol und Salicylat-Verbindungen sowie deren Kombinationen. Geeignete
Stabilisatoren sind in den
US-Patenten
4 874 787 und
4 515
768 offenbart.
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Synergistische
Stoffe umfassen Alpha-[2-(2-Butoxyethoxy)ethoxy]-4,5-Methylen-dioxy-2-propyltoluen,
Octachlordipropylether, und N-(2-Ethylhexyl)-bicyclo-[2,3,2]-hept-5-en-2,3-Dicarboxyimid.
Geeignete synergistische Stoffe werden in den
US-Patenten 4 874 787 und
4 515 768 offenbart.
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Farbstoffe
lassen sich in die Zusammensetzung aufnehmen, um zu zeigen, wann
das Insektenrepellent erschöpft
ist. Geeignete Farbstoffe sind u. a. 3-Ethostearat von 9-Ortho-Carboxyphenyl-6-diethylamin-3-ethylamino-3-isoxanthen
sowie Elektronen spendende Farbstoffe. Farbstoffe sind in den
JA-Patentveröffentlichungen
09-175906A und
JP
07-3244003A , der
WO
96/33605 A1 sowie in der
US-PS
5 891 811 offenbart.
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Auch
Parfums lassen sich in die Zusammensetzung aufnehmen – bspw.
aus ästhetischen
Zwecken oder um zu zeigen, wenn das Insektenrepellent erschöpft ist.
Sie müssen
eine ähnliche
Flüchtigkeit
wie letzteres aufweisen und dürfen
Insekten nicht anziehen. Ein Beispiel eines geeigneten Parfums ist
Citronella, das hier als Parfum, nicht als Insektenrepellent Verwendung
findet.
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Die
zyklisch gepulste elektrische Beheizung des Heizelements 1 erfolgt
durch eine Festkörperelektronik,
wie am besten in 3 gezeigt, ist aber auf die
dort gezeigte spezielle Schaltung nicht beschränkt. Die Hauptfunktion der
Elektronik ist, das Heizgerät 1 in
vorbestimmten Intervallen EIN- und AUSzuschalten. Die EIN/AUS-Tastung
reduziert den Stromverbrauch und verlängert die Nutzungsdauer der
Batterie im Vergleich mit einem Gerät, das stetig durchläuft. Die
Zeitgabe der Heizansteuerung lässt
sich auf einen Betrieb für
eine vorbestimmte Dauer – bspw.
2 h, 4 h, 8 h oder dergl. – oder
auf ein EIN- und AUSschalten des Heizgeräts 1 in vorbestimmten
Intervallen – bspw.
5 s EIN und dann 5 s AUS – einstellen,
so lange die Spannungsüberwachung
eine gute Batterie (bzw. gute Batterien) ausweist. Das Tastverhältnis ist
durch Ändern
eines Widerstandes 28 auf der Schaltungsplatine einstellbar.
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Eine
Nebenfunktion der Elektronik ist der Schutz der Batterie(n) 7 vor
Schäden
durch Überwachen
der Batteriespannung und Abtrennen der Schaltung, wenn die Spannung
auf einen voreingestellten Wert abgefallen ist. Ist die Batteriespannung
unter einen voreingestellten Wert gefallen, geht die Elektronik
in einen Niederspannung-Modus über,
in dem das Heizgerät
AUSgeschaltet wird. Die Spannungsprüfung erfolgt nur im AUSzustand
des Heizgeräts,
um Falschmeldungen in Folge des im EINzustand gezogenen Stroms zu
vermeiden. Die Schaltung prüft
die Batteriespannung unmittelbar vor dem EINzyklus des Heizgeräts dreimal
und entscheidet, ob der nächste
Zustand eine zu niedrige oder eine normale Spannung (Heizgerät EIN) sein
wird. Eine zusätzlich
in die Spannungsprüfung
eingebaute Hystere beseitigt Entscheidungsschwingungen um den Abschaltwert
herum.
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Die 3 zeigt
für das
Heizgerät 1 eine
mögliche
Elektronik. Die Schaltung ist einfach und kostengünstig aufgebaut
und ermöglicht
ein vorbestimmt langes EIN- und AUSschalten des Heizgeräts (Tastverhältnis).
Das Bauteil 29, d. h. ein ASIC, ein Mikrocontroller oder
eine Schaltung aus diskreten Logikschaltkreisen enthält bereits
eine herkömmliche
Niederspannung-Prüfschaltung,
wie aus dem Stand der Technik bekannt.
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Die
Schaltung der 3 schaltet das Heizgerät entweder
EIN oder AUS. Abhängig
von der ausgewählten
Konfiguration sind die zwei Zustände
EIN und AUS u. U. nicht ausreichend. Bspw. kann der Zustand EIN
eine zu hohe Spannung am Heizgerät
und folglich eine zu hohe Temperatur zulassen. In diesem Fall werden
der ASIC, Mikrocontroller oder das diskrete Logikbauteil 29 das
Ausgangssignal so modulieren, dass die Spannung am Heizgerät sinkt.
Eine Impulsbreitenmodulation (PWM) der Steuerung wäre eine
wirksame Methode, die richtige Spannung über dem Heizelement 21 oder 22 aufrecht
zu erhalten, das weniger als vollständig EINgeschaltet ist.
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Für PWM-Wellenformen
gelten folgende Gleichungen:
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Wie
ersichtlich, lässt
sich VRMS konstant halten, wenn man die
Batteriespannung (Vpk) überwacht und tON entsprechend
einstellt.
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Eine
nützliche
Folge des Einsatzes von Elektronik ist die Aufnahme eines Taktgebers
in die Schaltung, um Sperrzeiten im Tagesverlauf zu erzeugen, in
denen das Gerät
nicht erforderlich ist und Batterieleistung gespart werden kann.
Daher braucht deas Heizgerät 1,
nachdem es EINgeschaltet wurde, keinen EIN/AUS-Schalter, wie bei 30 in 3 gezeigt,
um die Schaltungplatine abzuschalten. Das Einstellen der Impulssteuerung
erfolgt mit drei Schaltungsmodulen.
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Das
Potentiometer 25 ist variabel, um die Dauer der AUS-Intervalle
des Heizgeräts
von 5 s bis 30 s einzustellen. Das Potentiometer 26 ermöglicht ein
Batterieleistungsmanagement mit Impulsbreitenmodulation, mit dem
sich der Batterieeinsatz während
des EIN-Intervalls mit einem EIN/AUS-Zyklus regulieren lässt, der den
Leistungsbedarf berücksichtigt.
Andere Leistungssparmethoden sind erwünschtenfalls ebenfalls anwendbar.
Mit dem Potentiometer 27 lässt sich die Dauer des EIN-Intervalls
von 0,25 s bis 2 s variieren. Andere Schaltungsmodule lassen für eine Steuerung
mittels Bewegungs-, Licht- oder anderen Sensoren verwenden, die
das Gerät
im Ruhezustand halten, bis es benötigt wird.
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Die
Speisung erfolgt mit Batterien 7 der Größe AA, C oder D oder mit einem
3V-Netzadapter. Die Batterien 7 können auch aufladbar, d. h.
Akkumulatoren sein. Außerdem
kann der Strom einzeln oder gleichzeitig aus einer permanenten Stromquelle
leitungsgebunden oder drahtlos erfolgen.
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Die
Dochte 19, 20 lassen sich aus Naturmaterialien,
Fasern, Nonwovens, gesinterten Polymerisaten, Keramik, Metallschäumen oder
offenen Kapillarröhrchen
aus Keramik, Glas oder anderen Werkstoffen aufbauen. Ein kritischer
Gesichtspunkt für
die Auswahl eines dieser Werkstoffe ist die Temperatur, die man
für die Oberflächenerwärmung benötigt, um
den abgegebenen Dampf bzw. Dunst vollständig zu verflüchtigen.
Das bevorzugte Dochtmaterial ist Keramik teilweise wegen deren hoher
Temperaturtoleranz. Sie teilt sich andere Besonderheiten mit einigen
anderen Dochten mit der Fähigkeit
einer einstellbaren Porengröße, um die
Problematik des Wirkstoffdurchsatzes und der Verschmutzung; weiterhin
weist sie Isoliereigenschaften auf, um den Wärmeabgang weiter zu minimieren,
und ist als Werkstoff problemlos erhältlich. Ist das Dochtsubstrat
leitfähig, muss
zwischen das Widerstand-Heizelement und das Substrat eine dielektrische
Schicht einer Dicke von Millimeterbruchteilen eingebracht werden.
Materialien, die kein Dielektrikum erfordern, sind wegen ihrer geringeren
Kosten, unbehinderten Kapillarporen für den Dochteffekt, ihrer Stabilität usw. bevorzugt.
Keramikdochte sind auch bevorzugt, weil sie ggf. den Verarbeitungstemperaturen
beim Auftragen der Heizelemente widerstehen. Andere Dochtmaterialien
sind Sägemehl
sowie Tonerde/Sand-Mischungen, die die zum Verflüchtigen der Wirkstoffe benötigten Temperaturen
aushalten.
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Der
Kern des Erfolgs der vorliegenden Erfindung ist die Auswahl bzw.
das Schaffen eines geeigneten Widerstand-Heizelements. Ein thermisch
stabiler Werkstoff, der als Heizelement wirkt, wenn elektrischer Strom
aus einer Batterie durch es fließt, lässt sich mit zahlreichen Materialien
erreichen. Da sie wichtig für
geringe Abmessungen sowie einen niedrigen Energieverbrauch sind,
waren Heizelemente aus herkömmlichen Werkstoffen
auf Drähte
sowie Dick- und
Dünnschichten
beschränkt.
Heizdrähte
hat man üblicherweise
mit Legierungen mit Handelsbezeichnungen wie Nichrome, Ohmax, Radiohm,
Nirex, Nilvar u. dergl. assoziiert (Omega Engineering, Inc., Handbook
and Encyclopedia, Electric Heaters, 200, S. z-38). Dünnschicht-Heizelemente lassen
sich von Metall- und Oxidschichten sowie Werkstoffen wie Nitriden,
Boriden, Carbiden, Stanniden u. dergl. ableiten. Zinnoxide (SnO2) lassen sich als sehr dünne Schichten von 2 μm Dicke oder
weniger auftragen. Die anderen Metalloxide werden zu dickeren bzw.
Zwischenschichten aufgetragen, gelten aber weiterhin als Dünnschichten.
Auch Dickschichten sind potenzielle Quellen von Heizelementen. Es
kann sich dabei auch um elektrisch leitfähige klebende wärmehärtende bzw.
thermoplastische Polymerisatharzpasten mit Silber- oder Kupferpulver
als Leiter handeln. Harzfreie Grundmassen (Matrizes) aus Glas und
Keramik mit reinen Metallen oder Metalloxiden wie Al2O3, BeO, Pd/Ag, SiO2,
PbO, CaO, B2O3,
Na2O, K2O, MgO und
anderen Dotierungsmitteln sind ebenfalls für Dickschichten eingesetzt
worden. Die meisten Heizelemente lassen sich in unterschiedlicher
Gestalt und Größe erreichen,
wobei physikalische Eigenschaften wie der spezifische elektrische Widerstand
sowie die Dichte, thermische Leitfähigkeit und spezifische Wärme erhalten
bleiben. Diese Eigenschaften werden von den Bestandteilen sowie
den Verarbeitungs- und Nachbearbeitungsverfahren bestimmt.
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Die
meistbevorzugten der genannten Widerstand-Heizelemente sind entweder
ein Nichromdraht der Normdicke "49
gauge" oder eine
Zinnoxid-Dünnschicht.
Wichtig für
die Auswahl dieser Widerstand-Heizelemente sind deren hoher Wirkungsgrad
beim Verflüchtigen
von Lösungen
und der Energienutzung. Die Drahtstärke wurde wegen des höheren Widerstands
und des geringeren Stromverbrauchs zum Erzeugen einer benötigten Drahttemperatur
gewählt.
Wie bei anderen Widerstandsmaterialien besteht das Problem, dass
bei dünnerem
Draht die Bruchneigung steigt. Nichromdrähte höherer Gauge-Werte sind in der
Fertigung, beim Versand, bei der Handhabung durch den Verbraucher
und im Einsatz verhältnismäßig bruchanfällig und
reißen daher
leicht. Insbesondere können
Temperaturspiele in den Heizelementen Spannungen und Ermüdungen hervorrufen,
in deren Folge das Heizelement schließlich reißt. Auch kann eine unerwünschte Oxidation
des Materials das daraus hergestellte Heizelement schwächen und
schließlich
zerstören.
Die 4a bis 4f zeigen
verschiedene Konstruktionen von Widerstand-Heizelementen, bei denen
jeweils ein Draht-Heizelement 123a–123f Austrittsflächen 124a–124f berührt, die
an der Spitze von Keramikdochten 125a–125f angeordnet sind.
Insbesondere zeigte die 4a einen
einzelnen gradlinigen Heizdraht 123a, der eine ebene Austrittsfläche 124a am äußeren Ende
eines Dochts 125a berührt,
die 4b einen einfachen bzw. einzelnen gewundenen Heizdraht 123b auf
einer ebenen Austrittsfläche 124b am
Ende eines Keramikdochts 125b, die 4c einen
mehrfach gewundenen Heizdraht 123c auf der ebenen Austrittsfläche 124c eines
Dochtenedes 125c, die 4d einen
Heizdraht 123d, der außen
um das Dochtende 125s gewickelt ist derart, dass die Ausrittsfläche 124d die
Umfangsfläche
des Dochts 125d aufweist, und die 4e ein
Paar beabstandeter Heizdrähte 123e,
die die ebene Austrittsfläche 124e an
der Spitze des Dochts 125e berühren. Es sei angemerkt, dass zwar
zwei Drähte 123e gezeigt
sind, aber erwünschtenfalls
auch noch mehr Drähte
einsetzbar wären,
bspw. 2, 3 oder mehr. Die 4 zeigt
eine seitliche Halterung, bei der der Heizdraht 123f eine
Seite des Endes des Dochts 125f so berührt, dass ein gekrümmter Teil
der Umfangsfläche
des Dochts 125f die Austrittsfläche 124f umfasst.
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Ein
andersartiges Widerstand-Heizelement ist eine aufgedampfte Dünnschicht
aus Zinnoxid (SnO2) oder eine anders aufgetragene
Widerstandsschicht. Ein wichtiger Gesichtspunkt ist das direkte
Auftragen des Oxids auf das Keramiksubstrat zu einem mechanisch
robusten Heizelement, das weniger empfindlich gegenüber einem
mechanischen Versagen ist. Im Gegensatz zu einem Heizdraht leidet
es auch nicht unter einer ungleichmäßigen Platzierung relativ zum
Docht während
der Fertigung und unter Änderungen,
die im Einsatz auftreten. Ein wichtiger Gesichtspunkt beim Einsatz
von SnO2 ist, dass dessen Wärmeausdehnung
und die der Keramik sich nicht wesentlich unterscheiden. Folglich
bewirken Spannungen aus der gepulsten oder zyklischen Erwärmung kein
Lösen der
Bindung oder andere Arten des Versagens. Weiterhin leidet SnO2 nicht unter einer schädlichen Oxidation während des
Einsatzes.
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Bei
der Betrachtung eines minimalen Energieeinsatzes muss der spezifische
Widerstand des Heizelement-Werkstoffs ein rasches Erwärmen und
Abkühlen
zulassen. Daher entspricht erwünschterweise
der Widerstand des Heizelements der Energiedichte der Stromquelle,
um den Stromverbrauch gering zu halten. Geeignete Heizelement-Werkstoffe
geringer Masse wie SnO2 lassen sich mit
sehr niedriger Dichte herstellen. Hierzu ist nicht nur die Zusammensetzung
des Widerstandsmaterials wichtig, sondern auch die Dicke und andere
geometrische Merkmale mit einem Zusammenhang wie R = ρ(L/(WT)),
bei dem R = Widerstand, ρ =
spezifischer Widerstand des Materials, L = Länge, W = Breite und T = Dicke
des Heizelements gelten. Das Aufbringen der Dünnschicht nach Atmosphären-, Vakuum-,
Elektrospray-, Wärme-
oder anderen Aufdampfverfahren ermöglicht ein Auftragen des Widerstands-Oxids
auf konturierte Oberflächen,
bei denen es sich auch um einige Poren-Innenflächen handeln kann.
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Ein
anderer Vorteil eines Dünnschicht-Heizelements
ist, dass der Flächeninhalt
zunehmen kann. Dies ermöglicht
einen zunehmenden Kontakt zwischen Flüssigkeit und Heizelement, einen
wirksameren Wärmeübergang
und damit ein stärkeres
Verflüchtigen
der Lösung.
Wegen des Aufdampfen kann die Oberflächenabdeckung auch in die Poren
des Dochts, Kapillargänge
und andere Struktureigenheiten hineinreichen. Da die Oxidschicht
sehr dünn
ist, verschließt
sie derartige Öffnungen
jedoch nicht noch beeinträchtigt
sie das Ladeverhalten und die Verflüchtigungsorte. Die 2-μm-Dünnschichten
lassen eine Schichtung zu, wie erforderlich, um im Zusammenwirken
mit der Zusammensetzung einen bestimmten Widerstand des Heizelement-Materials sowie
bestimmte Variable der Heizelementkonstruktion zu erreichen. Etwaige
Nachteile von Dünnschicht-Widerständen sind
u. a.: (1) Einige Konstruktionen können mehr Energie erfordern,
um die gleichen Temperaturen wie mit einem Nichrom-Draht zu erreichen;
(2) einige Konstruktionen können
zerbrechlich werden, insbesondere wenn das tragende Substrat ebenfalls
dünn ist,
um den Wärmeübergang
zu unterstützen;
(3) abhängig
von der Dicke der Schicht können
in ihr regellose Temperaturunterschiede auftreten. Die 5a–5e zeigen
verschiedene Dünnchicht-Heizelementkonstruktionen
mit einem Dünnschicht-Heizelement 126a–126e auf
der Spitze eines Keramikdochts 127a–127e. Insbesondere
zeigen die 5a ein Dünnschicht-Heizelement 126a auf
dem ebenen Ende eines Dochts 127a und die 5b ein
Dünnschicht-Heizelement 126b auf dem
ebenen Ende eines Dochts 127b sowie der Außenumfangsfläche eines
Dochts 127b am ebenen Ende, die den Außenrand des Dochts 127b aufweist.
Die 5c zeigt ein Dünnschicht-Heizelement 126c nur
am ebenen Ende des Dochts 127c entlang des Außenrandes
aufgetragen und die 5d ein gitterförmiges Dünnschicht-Heizelement 126d auf
das ebene Ende des Dochts 127d aufgetragen. Angemerkt sei,
dass sich verschiedene andere Formen auf das ebene Ende oder den
Außenumfang
des Dochts 127d auftragen lassen – bspw. ein Gitter, eine Spirale,
ein Polygongitter oder anderes Netz bebabstandeter Linien. Die 5e zeigt
ein Dünnschicht-Heizelement 126e als
dünnes
Band auf das ebene Ende des Dochts 127e aufgetragen.
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Wie
oben festgestellt, ist eine der Haupt-Anwendungen des Heizgeräts 1 dessen
Insekten vergrämende
und insektizide Funktion. Mit dem Gerät 1 einsetzbare Insektizide
oder vergrämende
und verdampfbare Flüssigkeiten
sind nur da hingehend eingeschränkt,
dass sie der Zusammensetzung nach verdampfbar und für den Einsatz
für den
Menschen registriert sein müssen.
Die Zusammensetzung weist dabei ein oder mehrere Insektenrepellentien
sowie einen oder mehrere optionale Träger auf. Optionale Träger sind
u. a. Blähmittel,
Lösungsmittel,
Stabilisatoren, Synergetika, Farb- sowie Duftstoffe u. dergl. Geeignete
Insektenrepellentien sind bspw. DEET, Pyrethrine, Chrysanthemsäure-Derivate
und Prythroide. Beispiele geeigneter Pyrethroide sind Allethrin,
d-Allethrin, Bioallethrin, S-Bioallethrin, Empenthrin, Prallethrin
und Transfluthrin. Eine bevorzugte verflüchtigbare Flüssigsubstanz
ist 3-Allyl-2-methylcyclopenta-2-en-4-on,
wie es unter der Marke Pynamin-Forte von der Fa. Sumitomo Chemical
Co., Ltd., Japan, vertrieben wird. Ein bevorzugtes flüchtiges
flüssiges
Insektenrepellent ist N,N-Diethylmeta-toluamid (bekannt als DEET).
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Zusätzlich zu
Insektenrepellentien, Insektiziden und Pestiziden ist das tragbare
Gerät der
vorliegenden Erfindung auch einsetzbar zum Verflüchtigen anderer verflüchtigbarer
Flüssigsubstanzen
wie Antiseptika, landwirtschaftliche Fungizide, Pflanzenwuchsregler
wie Dünger
u. dergl., Herbizide, Luftauffrischer, Parfums, Deodorantien, Medikamente
u. dergl.
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Beim
Erwärmen
auf 160°C
und Abkühlen
expandiert und kontrahiert ein Nichrom-Draht um etwa 0.001 Zoll.
Eine Federmechanik ist nötig,
um jeden Nichrom-Draht in konstanter Spannung auf seinem Docht zu
halten. Eine zu hohe Kraft auf dem Draht kann ihn jedoch permanent
verformen (recken) oder auch zerreißen. Die Streckgrenze ist dabei
die Spannung, die am Draht erforderlich ist, um ihn permanent zu
recken. Die Zugfestigkeit ist diejenige Spannung, unter der er zerreißt. Die
Heizelementanordnung muss so aufgebaut sein, dass die auf dem Draht
lastenden Spannungen die halbe Streckgrenze nicht übersteigen.
Die Streckgrenze und Zugfestigkeit eines Nichrom-Drahts der AWG-Normdicke 35 betragen
typischerweise 550 MPa bzw. 880 MPa. Daher wäre für die Federmechanik eine Sollspannung ≤ 300 MPa wünschenswert.
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Die 11–13 zeigen
schaubildlich eine Ausführungsform
eines elektrischen Widerstand-Heizelements oder Heizfadens 32 auf
dem ebenen Ende 33 eines Dochts 34 gehalten. Das
andere Ende des Dochts 34 steht in Strömungsverbindung mit einer einen
Wirkstoff enthaltenden Zusammensetzung in einem Reservoir bzw. Fläschchen 35.
Ein Becher 36 mit einer mittigen Öffnung (nicht gezeigt) stützt den
Docht 34 stehend ab und eine Dichtung zwischen dieser Öffnung und
dem Docht 34 verhindert eine zu hohe Verdunstung und ein
Verschütten
des Mittels aus dem Fläschchen 35.
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Wie
am besten die 13 zeigt, ist das Heizelement 32 auf
einem schmetterlingsförmigen
Plättchen 37 mit
einem mittigen Ring 38 und sich entgegengesetzt voneinander
weg erstreckenden Flügeln 39, 40 angeordnet.
Das mittige Element 38 enthält eine Öffnung, deren Durchmesser im
Wesentlichen dem des Dochts 34 entspricht. Der Draht 32 ist über die Öffnung gelegt 41 und
mit den beiden Enden durch Nieten 41, 42 am Plättchen 37 festgelegt,
die ihrerseits mit den Drähten 43, 44 elektrisch
an eine Batterie 7 angeschlossen sind.
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Das
Plättchen 37 und
der Heizdraht 32 sind in einem zylindrischen Federgehäuse 45 gefangen
derart, dass das Plättchen 37 in
diesem vertikal frei verschieblich ist, d. h. es "schwimmt" im Gehäuse 45.
Das Gehäuse 45 hat
am oberen Ende eine einwärts
ragende ringförmige
Lippe 46 mit umlaufender Unterseite 47. Ein Ende
einer Schraubfeder 48 liegt an der Fläche 47 und ihr anderes
Ende am Plättchen 37 an,
so dass eine Abwärtskraft
den Heizdraht 32 auf die Austrittsfläche, d. h. das ebene Ende 33 des
Dochts 34 drückt,
wie mit dem Pfeil 4 gezeigt.
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Obgleich
die 11 eine Schraubfeder 48 zeigt, sind andere
Federarten für
die vorliegende Anordnung ebenfalls denkbar. Die 14 zeigt
schaubildlich einen Heizdraht 50 über einem Paar Federfinger 51, 52"schwimmend" und in Richtung
des Pfeils 53 bewegbar. Die 15 zeigt
schaubildlich das Aufbringen einer Federkraft mittels eines Paares
gewendelter Abschnitte 54, 55 als Teil eines Heizdrahts 56,
die 16 ebenfalls schaubildlich das Aufbringen einer Federkraft
durch Wellungen 57, die in einen Heizdraht 58 eingeformt sind.
Die 17 zeigt schaubildlich das Aufbringen einer Federkraft
durch Recken eines Heizdrahts 59. In dieser Ausführungsform
ist der Docht 60 an die Unterseite des Plättchens 61 gedrückt, so
dass das flache Dochtende durch die mittige Öffnung in ihm ragt und dabei
den Heizdraht 59 aufwärts
drückt,
so dass eine Abwärtskraft
auf den Docht 60 wirkt.
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Die 18 zeigt
schaubildlich eine seitliche Halterung für die vorliegende Ausführung, bei
der ein Heizdraht 62 seitlich am Docht 63 unter
dem ebenen Dochtende 64 und über der Kappe 65 eines
Fläschchens oder
Reservoirs 66 gehaltert ist. Der Draht 62 ist
an einem U-förmigen
Plättchen 67 befestigt,
verläuft über das Innere
des U und legt sich seitlich an den Docht 63. Ein Paar
beabstandeter Leiter 68, 69 stellt eine elektrische Verbindung
zur schaubildlich gezeigten Elektronik 70 und der Batterie 71 her.
Die Leiter 68, 69 bestehen vorzugsweise aus Federstahl,
um als Feder eine Kraft zu erzeugen, die den Heizdraht 62 in
Kontakt mit der Austrittsfläche
hält, d.
h. mit der Seite des Dochts 63.
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Die 18 zeigt
auch einen Halter zur abnehmbaren Halterung des Reservoirs 66,
der Kappe 65 und des Dochts (als Ausführungsform einer Nachfülleinheit)
an der Anordnung. Der Halter hat einen Unterteil 72 zum
Abstützen
der Unterseite des Reservoirs 66 sowie ein Paar entgegengesetzter
Federfinger 73, 74, die das Reservoir 66 auf
gegenüber
liegenden Seiten greifen. Die Finger 73, 74 stellen
also eine Rastanordnung dar, mit der das Reservoir 66,
die Kappe 65 und der Docht 63 sich abnehmbar haltern
lassen.
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Die 19a zeigt einen Docht 75 mit einer zur
Aufnahme eines Heizdrahts 78 in sein ebenes Ende eingeformten
Kerbe 76. Die Kerbe 76 hält den Heizdraht 78 in
der Solllage und verstärkt
auch den Benetzungseffekt an diesem. Die 19b zeigt
eine Kerbe 79 in der Seite eines Dochts 80 zur
Aufnahme eines Heizdrahts 81 aus den gleichen Gründen wie
zur 19a angegeben.
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Die 20 zeigt
eine weitere Ausführungsform,
bei der zwei beabstandete Heizdrähte 82, 83 das
ebene Ende 84 eines Dochts 85 berühren. Noch
mehr Heizdrähte
lassen sich verwenden, wenn wirksamer oder schneller verflüchtigt werden
soll oder Redundanz gefordert ist.
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Die 21a zeigt ein mehrteiliges Ausgabesystem, bei
dem die Vorrichtung einen zwei- oder mehrteiligen Docht aufweist,
der einen permanenten Dochtteil 86 und einen Nachfüll-Dochtteil 87 aufweist.
Der permanente Dochtteil 86 und ein Heizdraht 88 sind
so an die Vorrichtung angesetzt oder an ihr befestigt, dass sie sich
nicht abnehmen lassen, während
der Nachfülldochtteil 87 Teil
einer Nachfülleinheit
ist, die sich abnehmen und vom Benutzer auswechseln lässt. Im
Fall von Nachfülleinheiten
wird die Vorrichtung vom Benutzer gehandhabt, so dass es nützlich sein
kann, das Heizelement 88 vom Benutzer zu isolieren und
damit Schäden am
Heizgerät
zu verhindern, die Heizelement-Docht-Zuordnung aufrecht zu erhalten,
das Berühren
einer heißen
Oberfläche
zu verhindern und die Verwendung eines kostengünstigeren Niedertemperatur-Nachfülldochts zu
ermöglichen
(der permanente Dochtteil 86 wäre dann ein Hochtemperatur-Element).
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Die 21b zeigt, dass beim Einsatz eines zwei- oder
mehrteiligen Dochts u. U. ein Koppelmedium 89 an der Grenzfläche zwischen
den Teilen 86, 87 nötig ist, um den Flüssigkeitsdurchgang
vom permanenten Dochtteil 86 zum Nachfüll-Dochtteil 87 zu verbessern.
Beispiele eines Koppelmediums 89 sind filzartige Material,
Watte, absorptionsfähiges
(bspw. Filter-)Papier sowie Gewebe. Das Koppelmedium 89 kann
am Nachfüllteil
oder am permanenten Dochtteil 87 bzw. 86 befestigt
sein.
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Die 22 zeigt
eine Komplett-Nachfülleinheit
aus einem Heizdraht 90, einem Docht 91 und einem Reservoir 92 mit
Wirkstofflösung.
Das Reservoir 92 lässt
sich einteilig als geschichtetes Kunststofffolienpaket 93 ausbilden.
Die Außenkanten
des Schichtkörpers 93 können Löcher 94 (oder
jede andere erwünschte und zweckmäßige Einrichtung)
enthalten, um die Komplett-Nachfülleinheit
in der Vorrichtung auszurichten.
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Die
Kontakte 95, 96 bieten einen elektrischen Anschluss
für den
Heizdraht 90 an eine Batterie oder andere Stromquelle über die
Elektronik (nicht gezeigt). Eine Komplett-Nachfülleinheit ist vorteilhaft,
indem ein einziges Auswechselteil gleichzeitig einen neuen Heizdraht,
ein neues Ausgabesystem (Docht) und die Wirkstoff-Nachfüllmenge
bietet. Dadurch wird die von Systemteilen geforderte Lebenserwartung
verringert und die Notwendigkeit teurer robuster Hardware beseitigt.
-
Um
Energie zu sparen, sollte die Geschwindigkeit von mit dem Heizelement
in Berührung
stehender Luft verringert werden, da strömende Luft das Heizelement
kühlt und
die Wärme
abführt,
so dass dem Heizelement mehr Energie zugeführt werden muss, um eine Solltemperatur
aufrecht zu erhalten. Man würde
jedoch vom schnellen Abführen
der Luft aus dem Gehäuse
profitieren, um die Wirkstoffkonzentration um das Punkt-Heizelement
herum zu verringern, da eine niedrigere Konzentration ein schnelleres
Verflüchtigen
zulässt.
Daher ist eine Luftbewegung im Gehäuse, aber auch eine Luftregulierung
wünschenswert,
mit der die Geschwindigkeit der über
das Heizelement streichenden Luft reduzierbar ist. Die 23–26 zeigen
mehrere verschiedene Methoden zum Erreichen dieses Ziels in Kombination
mit einem Gebläse,
während
die 27 eine weitere solche Anordnung ohne Gebläse darstellt.
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Die 23 zeigt
die Anwendung einer Leitfläche 97 als
Luftreguliereinrichtung. Die Leitfläche 97 ist zwischen
einem Gebläse 98 und
einem Heizdraht 99 im Weg von vom Gebläse 98 erzeugen Luftströmen angeordnet,
um einen direkten Kontakt der Luftströme 100 mit dem Heizdraht 99 zu
vermeiden.
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Die 24 zeigt
eine Kammer 101 zur Aufnahme eines Heizdrahts 102 unter
(oder über)
einem Durchlass 103 als Luftreguliereinrichtung. In der 24 weist
der Durchlass 103 einen Lufteinlass 104 und einen
Luftauslass 105 auf, die an der Kammer 101 ausgebildet
sind und die Luftströme 106 aus
einem Gebläse 107 durchleiten.
Der Durchlass 103 steht über eine Öffnung 108 mit der
Kammer 101 in Strömungsverbindung, so
dass beim Vorbeilauf von Luftströmen 106 an
der Öffnung 108 vom
Heizdraht 102 verflüchtigter
Wirkstoff in den Durchlass 103 gezogen wird, um stromabwärts die
Vorrichtung durch den Luftauslass 105 zu verlassen.
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Die 25 zeigt
das Verändern
der Querschnittsfläche
eines einen Heizdraht 109 enthaltenden Gehäuses als
Luftreguliereinrichtung. Die 25 zeigt
einen Durchlass 100, der stromabwärts eines Gehäuses 111 ausgebildet
ist und durch den Luftströme 112 hindurchtreten.
Der Durchlass 110 hat eine definierte Querschnittsfläche und
mündet
in eine den Heizdraht 109 enthaltende größere Kammer 113 mit
größerer Querschnittsfläche als
der Durchlass 110. So ist die Geschwindigkeit von durch
die Kammer 113 hindurch tretenden und den Heizdraht 109 überstreichenden
Luftströmen 112 kleiner
als die der Luftströme
im Durchlass 110.
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Die 26 zeigt
eine Ausführungsform,
in der die Luftreguliereinrichtung eine Kappe 114 aufweist,
die einen Heizdraht 115 abdeckt, der in Berührung mit
dem flachen Ende 116 eines Dochts 117 steht. Die
Kappe 114 wirkt ähnlich
wie die Leitfläche 97 in 23,
indem sie den direkten Kontakt der Luft aus einem Gebläse (nicht
gezeigt) mit dem Heizdraht 115 verhindert. Hier ist in
die Kappe 114 auch eine Viezahl von Langlöchern 118 eingeformt,
damit vom Heizdraht 115 verflüchtigter Wirkstoff aus dem
Inneren entweichen kann. Die Kappe 114 kann auf dem Docht 117 durch
eine oder mehrere Federspangen 119 gehalten werden, die
eine Rasthalterung für
die Kappe 114 bilden.
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Die 27 zeigt
eine noch andere Ausführungsform,
bei der ein gelüftetes
Gehäuse 120 als
Luftreguliereinrichtung dient. In der 27 enthält das Gehäuse 120 eine
Vielzahl von beabstandeten Öffnungen 121,
die so in ihm ausgebildet sind, dass bei einer Bewegung von Umluft
durch sie verflüchtigter
Wirkstoff aus dem Inneren des Gehäuses 120 ausgetrieben
wird. Alternativ kann das Gehäuse 120 von
einem Benutzer mit einem Handgelenkband 122 getragen werden,
so dass beim Schwingen oder Bewegen seiner Arme Luft durch die Öffnungen 121 streicht
und verflüchtigten
Wirkstoff austreibt.
-
Angemerkt
sei, dass alle hier gezeigten und beschriebnen Ausführungsformen
an einen Benutzer anbringbar sind und von ihm getragen werden können, so
dass die Vorrichtung portabel ist und sich an der Kleidung tragen
lässt.
Zusätzlich
zum oben erwähnten
Handgelenkband 122 lassen sich andere Befestigungen verwenden – bspw.
verschiedene Spangen, Stifte, Kleber, Klett-, Hals- und andere Bänder sowie
Magnete, Schlösser
und Schnallen, wie aus dem Stand der Technik bekannt.
-
Auch
sei angemerkt, dass sich unterschiedlich geartete Gebläse in das
Gerät einbauen
lassen, um seine Wirksamkeit durch Verteilen des verflüchtigten
Wirkstoffs und Abführen
desselben vom Docht zu verbessern. Zusätzlich zu einem herkömmlichen
Gebläse
mit einem von einem Motor angetriebenen Drehflügel könnte man bspw. auch eine piezoelektrische
Klappenvorrichtung benutzen. Diese Einrichtung weist ein Piezo-Element
auf, das beim Schwingen ein angesetztes Material mitschwingen lässt, das
eine schwache Luftbewegung erzeugt. Alternativ lässt sich ein herkömmliches
Gebläse
verwenden, um einen höheren
Luftdurchsatz zu erzeugen. Eine Piezo-Klappenvorrichtung arbeitet
mit einer piezokeramischen Scheibe oder Folie, die an eine rechteckige
Klappe angesetzt ist. Mit einer geeigneten Spannung erregt, schwingt
das Piezo-Element
mit niedriger Frequenz (typisch 100 Hz). Diese Schwingung wird mechanisch
auf die "Klappe" übertragen, so dass ein Gebläse entsteht,
das Luft bewegt. Die Hauptnutzen einer solchen Piezo-Klappeneinrichtung
sind der niedrige betriebliche Energiebedarf, ihre geringe Größe und hohe
Zuverlässigkeit.
Derartige Gebläse
sind unter den Handelsbezeichnungen Piezoelectric Bender, Piezoelectric
Flapper oder Piezoelectric Chopper von Firmen wie Piezo Systems,
Physik Instrumente GmbH & Co.
und East Electronics erhältlich.
Die 3 zeigt eine Elektronikschaltung, die ein Schaltungsmodul
mit einem Potentiometer 128 zum Ansteuern eines Piezo-Gebläses 129 enthält.
-
BEISPIELE
-
Die
6 zeigt
grafisch die Eignung der lokalisierten und zyklischen Erwärmung im
Heizgerät
1 zum dosierten
Freisetzen eines Duftstoffs. Dieses Ausgabeverfahren ermöglicht eine
bessere Kontrolle und Flexibilität.
Derzeit verfügbare
beheizte Systeme erzeugen beim Freisetzen ein Gleichgewicht zwischen
der Temperatur, der Größe der Austrittsfläche und
den physikalischen Eigenschaften des abgegebenen Dunstes. Durch
direkteres Beeinflussen der Wärmemenge
bzw. der Höhe
der erreichten Temperatur, der Dauer des EIN-Intervalls und der
Zyklus-Häufigkeit
kann man mit diesem Heizverfahren einen breiten Bereich von Verhaltensweisen
der Freisetzung erreichen, wie gezeigt. Das Experiment erfolgte
gemäß Tabelle
1 mit einem 15G-NiCr-Heizdraht. TABELLE 1
| Temp. ± 5°F | Gewicht
(⎕g) pro Abgabe | Änderung (g) | Gewicht
Anfang (g) | Ende
(g) | Abgabe (oder
Minuten) | Abgabezyklus
(min) |
| 110 | 18,18 | 0,00020 | 14,0901 | 14,0899 | 11 | 1 |
| 130 | 20,00 | 0,00020 | 14,0894 | 14,0892 | 10 | 1 |
| 150 | 20,00 | 0,00020 | 14,0887 | 14,0885 | 10 | 1 |
| 170 | 40,00 | 0,00040 | 14,0882 | 14,0878 | 10 | 1 |
| 190 | 81,82 | 0,00090 | 14,0173 | 14,0164 | 11 | 1 |
| 210 | 120,00 | 0,00120 | 14,0853 | 14,0841 | 10 | 1 |
| 230 | 200,00 | 0,00200 | 14,0830 | 14,0810 | 10 | 1 |
| 250 | 510,00 | 0,00510 | 14,0751 | 14,0700 | 10 | 1 |
| 270 | 680,00 | 0,00680 | 14,0303 | 14,0235 | 10 | 1 |
| 290 | 815,38 | 0,01060 | 14,0098 | 13,9992 | 13 | 1 |
| 310 | 800,00 | 0,00880 | 13,9033 | 13,8945 | 11 | 1 |
-
Strom
aus einer Wandsteckdose wurde eine Minute lang durch den Draht geschickt
und dann AUS-geschaltet. Die Stromstärke wurde so geregelt, dass
die erreichte Temperatur die angegebene war. Durch Erhöhen der
Stromstärke
wurde die Temperatur erhöht
und erhöhte
danach den Gewichtsverlust pro Zyklus. Es wurden 10 bis 13 Zyklen
durchlaufen, um den durchschnittlichen Gewichtsverlust zu ermitteln.
Die Absenkung im Profil zeigt, dass es Temperaturen gibt, bei denen
im EIN-Intervall Duftstoff sich schneller verflüchtigt als sich der Wärmezone
zum Verflüchtigen
zuführen
lässt.
Daher beginnt der Gewichtsverlust pro Ausgabe bei höheren Temperaturen
abzufallen, bis der Verlauf sich abflacht. Während des AUS-Intervalls hat
die Abgabeeinrichtung genug Zeit, um sich für einen weiteren Zyklus aufzuladen.
-
Die
7 zeigt
ein Beispiel der Kontrolle eines Insektizids nach einem Experimentalprotokoll ähnlich dem
für die
6 beschriebenen.
Dieses Experiment wurde gemäß Tabelle
2 und ebenfalls mit einem 15G-NiCr-Heizdraht durchgeführt. TABELLE 2
| Temp. ± 5°F | Gewicht
(⎕g) pro Abgabe | Änderung (g) | Gewicht
Anfang (g) | Ende
(g) | Abgabe (oder
Minuten) | Abgabezyklus
(min) |
| 100 | 3,18 | 0,0005 | 8,8945 | 8,8940 | 157 | 1 |
| 150 | 7,58 | 0,0005 | 9,0076 | 9,0071 | 66 | 1 |
| 200 | 18,48 | 0,0017 | 8,8962 | 8,8945 | 92 | 1 |
| 250 | 46,34 | 0,0038 | 9,0010 | 8,9972 | 82 | 1 |
| 300 | 109,84 | 0,0067 | 8,9972 | 8,9905 | 61 | 1 |
| 350 | 154,41 | 0,0105 | 8,9905 | 8,9800 | 68 | 1 |
| 400 | 195,96 | 0,0158 | 8,9800 | 8,9642 | 81 | 1 |
| 450 | 231,37 | 0,0118 | 8,9642 | 8,9524 | 51 | 1 |
| 500 | 352,85 | 0,0434 | 8,8940 | 8,8506 | 123 | 1 |
| 550 | 90,54 | 0,0067 | 8,9379 | 8,9312 | 74 | 1 |
-
Die
Insektizide zeigten bei zunehmender Temperatur ein ähnliches
Begrenzungsverhalten wie Duftstoffe bei zunehmender Temperatur.
-
Die 8 zeigt
ein Bioeffizienz-Beispiel für
das gleiche lokalisierte Erwärmungs-
und zyklische Ansteuergerät
wie dem der 7. Die 8 zeigt
das variable Verhalten der lokalisierten und zyklischen Beheizung
gegenüber
experimentellen Kontrollen und vermarkteten Produkten. Die Daten
wurden mit einer 6,12 m2 großen geschlossenen
Kammer mit Lüftungskontrolle
ermittelt. die Kammer wurde mit Seifenwasser von Insektizidresten
aus vorangehenden Tests gereinigt und die Lüftung gestoppt. 100 Moskito-Weibchen
von Aedes aegypti wurden in die Kammer freigelassen und die Anzahl
der Tiere ermittelt, die im Zeitverlauf fielen, ohne anzusprechen.
Die 8 zeigt, dass im Kontrollexperiment keine Moskitos
verloren wurden. Der Leistungsstandard für das Abtöten von Moskitos ist dabei
das Brennwendel, wobei man eine mit einer Insektizid-Lösung behandelte
Standard-Wendel brennen lässt.
Beim Brennen wird das Insektizid freigesetzt und füllt die
Kammer aus. Eine Probe von 100 Moskitos wird in die so behandelte
Kammer gelassen und die Wirkung (Knockdown) im zeitlichen Verlauf
beobachtet. Es wurd beobachtet, dass innerhalb etwa 3 min Exposition
90% der Insekten abgetöten
wurden, der Rest innerhalb der nächsten
wenigen Minuten. "45-Night" gilt für ein derzeit
vermarktetes Produkt in einer üblichen
Form, das für
die Dauer von 45 Nächten
einen Nachtschutz bietet. In diesem und allen verbleibenden Experimenten
dieses Beispiels wurden die Kammern nach Kontrollstandards vorbereitet, die
Moskitos eingelassen und dann das Insektizid-Produkt nach den verschiedenen
Verfahren bzw. Vorrichtungen freigesetzt. Dabei musste das Gerät den Raum
behandeln und das Abtöten
von Insekten beginnen. Das Produkt "45 Night" zeigte eine Verzögerung von 7 min bis zur ersten
Wirkung, die Wendel vom Kaltstart aus eine Verzögerung von 7 min mit steilerer
Wirkung gegen die Moskitos. PPH stellt das lokalisierte und zyklische
Heizgerät
dar und zeigt, dass es sich mit einstellbarer Temperatur, EIN-Dauer
und -Häufigkeit
mit sehr schnellem 2-min-Einsatz
und steilem Bioeffizienz-Verlauf betreiben lässt, und zwar aus Gründen wie
der anfänglichen
Raumbehandlung, und dann mit einer Einstellung auf langsameren Einsatz
bei 7 min und einem flacheren Anstieg, der eine Haltebehandlung
darstellen kann, einer Einstellung auf kleineren Raum oder aus persönlicher
Präferenz.
-
Die
Tabelle 3 zeigt eine wichtige zusätzliche Schlussfolgerung aus
diesem Beispiel aus der Beobachtung, dass der Insektizid-Wirkstoff
durch die intensive lokalisierte Beheizung nicht zerstört wurde.
Es wurde gezeigt, dass die freigesetzte Wirkstoffmenge die theoretisch
zum Abtöten
erforderliche ist. Derartige theoretischen Werte sind experimentell
ausgewiesen worden und entsprechen dem Verhalten und der Leistung
dieser Technologie. Die Zerstörung
der Chemikalie durch lokalisiertes zyklisches Beheizen ist also
begrenzt. TABELLE
3 Abgegebener
Wirkstoff:
| Gewicht (g)
des Ansatzes | Theor. Luftkonzentration |
| | Test
1 | Test
2 | | Test
1 | Test
2 |
| Vor | 10,3947 | 10,3938 | Volumen | 420 | 6120 |
| Nach | 10,3938 | 10,3917 | ug
Al | 27 | 63 |
| Verbraucht
insges. | | | | |
| | 0,0009 | 0,0021 | ug/L | 0,0643 | 0,0103 |
| ug
Al verbr. | 27 | 63 | | | |
- Test 1: Test: Kammer 0,42 m3
- Insekt: Aedes aegypti
- Ansatz: Raid Electric 45Night
- 3% EBT, 1% BHT, 96% Isopar V
- Heiz-EIN-Intervall: 1:03 min
| Abgabe
Nr. | Temp
(°C) | Zeit
(min) | Abtötg. (#) | Ges.-Anz. | Abtötg. (%) |
| 1 | 116 | 1 | 0 | 9 | 0 |
| 2 | 119 | 2 | 0 | 9 | 0 |
| 3 | 121 | 3 | 0 | 9 | 0 |
| 4 | 118 | 4 | 1 | 9 | 11 |
| 5 | 120 | 5 | 1 | 9 | 11 |
| 6 | 115 | 6 | 1 | 9 | 11 |
| 7 | 116 | 7 | 3 | 9 | 33 |
| 8 | 116 | 8 | 7 | 9 | 78 |
| 9 | 118 | 9 | 8 | 9 | 89 |
| 10 | 119 | 10 | 8 | 9 | 89 |
| 11 | 119 | 11 | 8 | 9 | 89 |
| 12 | 120 | 12 | 9 | 9 | 100 |
-
An
Duftstoff und mit in der Duftstoffbewertung trainierten menschlichen
Prüfern
wurde qualitativ gezeigt, dass ein Duftstoff sich durch lokalisiertes
zyklisches Erwärmen
auch nicht verschlechtert. Mit Vorteil erleichtert der Hochtemperaturimpuls
das Verflüchtigen,
anstatt den Wirkstoff abzubauen.
-
Die
9 und
die Tabelle 4 zeigen die günstigen
Teilchengrößen, die
beim lokalisierten und zyklischen Betrieb des Heizgeräts
1 entstehen. TABELLE 4
| | 10 | 20 | 30 | 40 | 50 |
| 0,3
um Profil | 69269,38 | 26828 | 17878,5 | 15459,63 | 14119 |
| 0,5
um Profil | 57631,25 | 18322,38 | 10794,13 | 8980,25 | 7921 |
| 0,7
um Profil | 47058,5 | 10181,75 | 5176,75 | 4096,875 | 3425,875 |
| 1
um Profil | 39238 | 6952,125 | 3285,375 | 2535,125 | 2073,75 |
| 5
um Profil | 730,625 | 21,5 | 12,375 | 10,625 | 9,75 |
| 10
um Profil | 5 | 0,25 | 0,25 | 0,25 | 0,25 |
-
Der
Mechanismus der Molekül-Verflüchtigung
und der Teilchenerfassung ergibt sich aus der Kondensation des Dunstes
in der Nähe
der Abgabevorrichtung. Die Größe und der
Energieinhalt (rückbehaltene
Wärme)
dieser Teilchen sind wichtig für
ihr Post-Kondensations-Verhalten. Zu große Teilchen leiden an einer
zu kurzen Schwebezeit und an einem zu geringen Flächeninhalt.
Große
Teilchen von 2 μm
bis 3 μm
und insbesondere von mehr als 10 μm
Durchmesser oder mehr werden von der Schwerkraft beeinflusst und
fallen in der Luft nahe der Abgabevorrichtung aus der Suspension
aus. Wegen des mangelnden Auftriebs können die Teilchen nicht zu
tieferen konzentrierten Bereichen driften, um sich dort wieder zu
verflüchtigen.
Zur Schwierigkeit des Wiederverflüchtigens trägt der geringere volumenspezifische
Flächeninhalt
der größeren Teilchen
bei, der den für
Verflüchtigungen
verfügbaren
Flächeninhalt
begrenzt. Genau das Gegenteil ist mit dem erfindungsgemäßen Verfahren
der lokalisierten zyklischen Erwärmung
erreichbar. Diese Teilchen haben Durchmesser unter 1 μm, die zum
Absetzen unter dem Eigengewicht bspw. im menschlichen Atemtrakt
zu klein sind und ein großes
Verhältnis
Oberfläche
zum Volumen aufweisen, so dass ein Wiederverflüchtigen schnell erreichbar
ist und gefördert wird.
Die Teilchen aus der lokalisierten zyklischen Wärmequelle des Heizgeräts 1 verteilen
sich wirkungsvoll in der Luft und bleiben dort dispergiert.
-
Die
10 und
die Tabelle 5 zeigen die variablen Temperaturen, die sich mit einer
einzigen Oxid-Dünnschicht-Heizeinrichtung
bei variablem Speisestrom erreichen lassen. TABELLE 5
| | 0,5 | 1 | 1,5 | 2 |
| I
(A) | Temp
(°F) | Temp
(°F) | Temp
(°F) | Temp
(°F) |
| 0,3 | 119,72 | 103,30 | 85,66 | 63,14 |
| 0,35 | 130,19 | 111,89 | 92,43 | 69,01 |
| 0,4 | 126,72 | 106,92 | 89,96 | 67,46 |
| 0,45 | 0,45 | 0,45 | 0,45 | 0,45 |
| 0,5 | 0,50 | 0,50 | 0,50 | 0,50 |
| 0,55 | 120,75 | 106,80 | 88,93 | 65,50 |
| 0,6 | 128,90 | 111,11 | 91,01 | 67,34 |
-
Dieses
Beispiel zeigt, dass die Oberflächentemperaturen
bei einer Zusammensetzung in breiten Bereichen variieren können. Es
zeigt auch, dass die Schlusstemperaturen im Allgemeinen innerhalb
der ersten halben Sekunde der Stromeinspeisung erreicht werden.
Zwischen 1,5 s und 2 s tritt wenig Temperaturänderung auf. Dieses Beispiel
bestätigt
das schnelle Aufheizverhalten des Dünnschicht-Heizelements innerhalb
geeigneter Bereiche für
die Anwendung auf den in der vorliegenden Anmeldung beschriebenen
Gebieten.
-
3
- 7
- 1,5V
Gleichstrom-Batterie
- 21
- Widerstands-Heizelement
- 28
- Tastverhältnis mit
R ändern
- 29
- ASIC
oder Mikrocontroller
- 30
- EIN/AUS-Schalter
- 129
- Piezo-Gebläse
-
6
- Ordinate
- abgegebenes
Gewicht (ug)
- Abszisse
- Temperatur
(°F)
-
7
- Ordinate
- Gewichtsverlust
(⎕g)
- Abszisse
- Temperatur
(°F)
-
8
- Ordinate
- Tötungsrate
(%)
- Abszisse
- Zeit
(min)
- Coil
(pre-burned)
- vorgeheizte
Wendel
- PPH
(low ...)
- PPH
(niedrige Einstellung)
- PPH
high ...)
- PPH
(hohe Einstellung)
- 45
Night
- Produkt "45 Night"
- Coil
(cold ...)
- Wendel
(Kaltstart)
- Control
- Kontrolle
-
9
- Ordinate
- Zählwert insgesamt
- Abszisse
- Zeit
(s)
-
10
- Ordinate
- Temperatur
(°F)
- Abszisse
- Stromstärke (A)
-
18
- 65
- Kappe
- 70
- Elektronik
- 71
- 1,5V-Primärzelle