DE6145A - Vorrichtung zum Fräsen von Zahnrädern und Zahnstangen mit verjüngten Zähnen - Google Patents
Vorrichtung zum Fräsen von Zahnrädern und Zahnstangen mit verjüngten ZähnenInfo
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Description
1878.
Klasse 49.
WILLIAM TIGHE HAMILTON in DUBLIN. Vorrichtung zum Fräsen von Zahnrädern und Zahnstangen mit verjüngten Zähnen.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 17. September 1878 ab.
Die erfundene Maschine dient zum Schneiden der Zähne der verschiedenen Gattungen von
Rädern, Stirnrädern, Kegel- und Sperrrädern etc., sowie von Zahnstangen.
Die Maschine ist im Stande, die Zähne aus dem vollen Material zu schneiden. Sie kann
aber auch zum Nachfräsen der bereits mit Zähnen gegossenen Räder und Zahnstangen gebraucht
werden.
Die Construction der Maschine läfst ihre Verwendung zum Schneiden von Rädern und
Zahnstangen mit Zähnen von verjüngter Form zu. Endlich gestattet die Maschine das Schneiden
und Nachfräsen der Räder für Schrauben ohne Ende (Schneckenräder) und bei einer geeigneten
Veränderung der das Rad aufnehmenden Theile das Schneiden und Nachfräsen elliptischer Räder.
Im Gegensatz zu den bisher bestehenden Fräsemaschinen zum Schneiden von Zähnen,
bei welchen sich die Fräse um eine feste Axe dreht, und das zu schneidende Rad oder die
Zahnstange transportirt wird, steht nach Angabe des Erfinders bei der vorliegenden Maschine das
zu schneidende Rad oder die Zahnstange fest, dagegen wird die sich drehende Fräse während
des Schnittes in der Längenrichtung der zu schneidenden Zahnlücke vorwärts bewegt.
Die in den Zeichnungen dargestellte und im nachstehenden beschriebene Maschine ist aufserdem
so eingerichtet, dafs die nach dem Scheitelpurikt zu schmäler werdenden Zähne für Kegelräder
leicht hergestellt werden können.
Fig. ι ist ein Durchschnitt der Maschine nach der Linie χ -χ, Fig. 2. Fig. 2 ist ein
Grundrifs und Fig. 3 eine Seitenansicht. In Fig. 4 sind diejenigen Theile, welche den für
Kegelräder erforderlichen Zahnschnitt herstellen, gezeichnet.
R ist das mit einem prismatischen Bett O
versehene Untergestell der Maschine, auf welches der Bock L L1 fest angeschraubt ist. Auf
dem Bett O kann der Supportobertheil M1 M\
welcher die beiden Lager MM trägt, durch die Supportspindel Q und durch die an M1 befestigte
Schraubenmutter hin- und herbewegt werden. In den Lagern MM ruht die Fräsewelle
B, welche an der einen Seite durch eine Riemscheibe oder durch Räder ihre Bewegung
erhält, an der anderen Seite dagegen die Fräse N aufnimmt.
Der während der Herstellung einer Zahnlücke in der Verticalebene erforderliche Weg
der Fräse N wird durch Drehung der Supportschraube Q und durch die auf dem Bett O
erfolgende Bewegung von MM, in welchem die Fräsewelle B gelagert ist, erzielt, Fig. 1 und 3.
Das, zu schneidende Rad W ist in geeigneter Weise auf einem durch die Planscheibe T ge^
henden Dorn befestigt. Die Planscheibe T ist um den an dem Bock L befestigten Zapfen P
drehbar, damit man die zu schneidenden Räder unter den durch ihre Form bedingten Winkel
stellen kann.
Unter der Planscheibe befindet sich das Schneckenrad S, in welches die Schraube 51
eingreift. Ist eine Zahnlücke fertig geschnitten, so wird durch Drehung der Schraube S', unter
Anwendung der auf der Planscheibe T befindlichen Theilscheibe und eines dazu gehörigen
Index, das Rad W bis zur nächsten herzustellenden Zahnlücke weiter gedreht. In Fig. 3
ist der Supportobertheil mit dem Lager M, der darin ruhenden Fräsewelle B und der
Fräse N in den scharf ausgezogenen Linien bei beginnendem Schnitt, in den punktirten
Linien dagegen nach vollendetem Schnitt gezeichnet.
Sollen Stirnräder geschnitten werden, so mufs die Planscheibe T vertical stehen. Es ist ersichtlich,
dafs man Räder der verschiedensten Durchmesser und Theilungen fräsen kann.
Je nach der Gröfse der Theilungen bezw. je nach den Zahnstärken wird man den Schnitt in
einer oder mehreren Operationen ausführen und der Fräse die nöthige Form geben.
Die Einrichtungen, welche die sich von dem Scheitelpunkt der Kegelräder aus erweiternde
Zahnlücke zu schneiden ermöglichen, sind in den Fig. 1 bis 3 mit den anderen Theilen zusammen,
in Fig. 4 dagegen besonders gezeichnet.
A ist eine kreisförmige Scheibe mit einer elliptischen Bohrung; dieselbe ist mit der Welle B
durch den Stift α verbunden.
Die Adjustirschrauben C C bewegen sich in Muttergewinden der Lappen b b * und drücken
gegen die Welle B, Fig. 1, 2 und 4.
Infolge der elliptischen Bohrung kann die Scheibe A um die Axe des Stiftes α eine kleine
schwingende Bewegung machen; durch Anziehen der Schrauben CC1 gegen die Welle B kann
die Scheibe A unter einem Winkel gegen die Axe der Welle B gestellt werden. Die Scheibe A
ist mit einer durch die Schrauben dl d1 angeschraubten
Seitenplatte versehen. Nimmt man die Seitenplatte ab, so kann man den Ring D
aufbringen.
Die Scheibe A dreht sich innerhalb dieses Ringes D, welcher durch den in der Bohrung F
der Nabe G geführten Zapfen E am Drehen verhindert ist. A D und E bilden eine excentrische
Scheibe, einen Excenterring und eine Excenterstange.
Die Stellschrauben C C1 dienen zur Veränderung
der Excentricität. Die Nabe G befindet sich an der verticalen Stütze H, welche
sich mit ihren Schildzapfen J und /\ Fig. ι
bis 4, in den Lagerstellen K und K' des an
dem Untergestell R befestigten Bockes L Z1 drehen kann.
Bei der Umdrehung der Welle B und der Scheibe A wird man einen geraden Schnitt erzielen,
sobald der eben beschriebene Mechanismus so gestellt ist, dafs die durch die Schildzapfen
gedachte Verticalaxe die Wellenaxe von B schneidet, Fig. 4.
Wird der Support vorwärts bewegt, und ist durch die Schrauben CC1 eine Drehung der
Scheibe A um den Stift α bewirkt, so dafs sich A und D in der in Fig. 2 gezeichneten
Lage zur Welle B befinden, so wird,, der ohne Bunde versehenen Welle 2? bei dem Vorwärtsbewegen
des Supports eine der Excentricität entsprechende Bewegung in der Richtung der Axe von B mitgetheilt, und hierdurch der für
konische Räder erforderliche sich nach vorn erweiternde Schnitt erzielt.
Claims (2)
1. Den Mechanismus, durch welchen man den für die Zähne von Kegelrädern etc. erforderlichen
keilförmigen Schnitt herstellen kann.
2. Die Räderfräsemaschine in ihrer Zusammensetzung, wie vorstehend beschrieben und in
den Zeichnungen dargestellt.
Hierzu 3 Blatt Zeichnungen.
Family
ID=
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1212563B (de) * | 1962-12-04 | 1966-03-17 | Axel Springer & Sohn | Vorrichtung zum selbstaendigen Aussondern oder Markieren fehlerhafter Druckexemplarein Rotationsdruckmaschinen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1212563B (de) * | 1962-12-04 | 1966-03-17 | Axel Springer & Sohn | Vorrichtung zum selbstaendigen Aussondern oder Markieren fehlerhafter Druckexemplarein Rotationsdruckmaschinen |
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