DE623444C - - Google Patents

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DE623444C
DE623444C DENDAT623444D DE623444DA DE623444C DE 623444 C DE623444 C DE 623444C DE NDAT623444 D DENDAT623444 D DE NDAT623444D DE 623444D A DE623444D A DE 623444DA DE 623444 C DE623444 C DE 623444C
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tobacco
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moistening
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DENDAT623444D
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Publication of DE623444C publication Critical patent/DE623444C/de
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A24TOBACCO; CIGARS; CIGARETTES; SIMULATED SMOKING DEVICES; SMOKERS' REQUISITES
    • A24BMANUFACTURE OR PREPARATION OF TOBACCO FOR SMOKING OR CHEWING; TOBACCO; SNUFF
    • A24B3/00Preparing tobacco in the factory
    • A24B3/04Humidifying or drying tobacco bunches or cut tobacco

Landscapes

  • Manufacturing Of Cigar And Cigarette Tobacco (AREA)

Description

ist in Anspruch genommen.
Gegenstand der Erfindung ist ein. Verfahren und eine Vorrichtung zum· Befeuchten von Tabakblätterbündeln mittels feuchter Luft zur Erreichung einer gleichmäßigeren) und besseren Befeuchtung als mit dem bekannten Verfahren und Einridhtungen. Dabei werden die Blätterbündel am Stielende eingespannt und gehalten und durch einen Feuchtluftraum hindurchgeführt. Die Erfindung besteht darin, daß die gebündelten Tabakblätter während des Befeuchtens wiederholt oder dauernd geschüttelt werden. Beispielsweise können die Tabakblätter zu diesem Zweck einer wiederholten Lageänderung unterworfen, etwa wie-.
derholt aus einer aufrechten im 'eine hängende Lage gebracht werden. Durch das wiederholte Schütteln· wird Feuchtluft abwechselnd von den Tabakblättern weggetrieben und wie- ' der an sie herangelassen. Beispielsweise fallen die äußeren, feucht und geschmeidig gewordenen Tabakblätter eines jeden Bündels bei der aufrechten Lage zur Seite und gestatten der Feuchtluft den Zutritt in das Innere des Bündels. In hängender Lage fallen sie dagegen wieder in die Schließstellung des Bündels zurück, treiben die Luft weg und bewirken beim erneuten AuseinanderfaUen einen Zutritt neuer Feuchtltift.
Es ist zwar bereits vorgeschlagen worden, den in einer Trommel befindlichen Tabak umzurühren oder umzuwälzen. Hierbei ist aber ein Brechen des. noch, trockenen Tabaks unvermeidlich, so daß sich beispielsweise Zigarrendeckblätter auf diese Weise aus dem Tabak nicht mehr herstellen lassen.
Bei anderen bekannten Vorrichtungen werden die an ihrem Stielenden befestigten Blätterbündel mittels eines Förderers in hängender Lage durch einen Befeuchtungsraum hindurchgeführt, jedoch, ohne daß sie dabei geschüttelt werden. Femer ist es bereits bekannt, die Blätterbündel mit ihren Spitzen oder ganz in "Wasser einzutauchen oder sie mit "Wasser zu bespritzen, anschließend abzuschwenken und sie dann zum· Ausgleich der Feuchtigkeit in Haufen zu stapeln. Abgesehen davon, daß die Befeuchtung durch Eintauchen oder Aufspritzen von "Wasser eine gerade für empfindliche Deckblätter nachteilige Fleckenbildung zur Folge hat, was bei Behandlung durch Feuchüuft vermieden wird, erfolgt also das Ausschwenken erst nach dem Befeuchten. Bei der Erfindung werden dagegen die an sich steifen und brüchigen Bünde! in schonendster Weise geschüttelt und nach Maßgabe der fortschreitenden An-
feuchtung einer verstärkten schüttelnden Bewegung ausgesetzt. - - -
Zur Ausführung des Verfahrens nach der Erfindung werden! zweckmäßig die Tabakbündel an den Stengelenden durch Festhaltevorrichtungen gehalten, die an dem Trum einer in einem Anfeuchtraum angeordneten Fördervorrichtung vorgesehen sind. In dem Anfeuchtraum sind femer'Schüttelvorrichtungen vorgesehen, beispielsweise Rollen, die den Förderer aus seiner Bewegunigsrichtung ablenken.
* In den Zeichnungen ist. eine Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens in mehreren Ausführungsbeispielen dargestellt.
Fig. ι und 2 zeigen eine Ausführungsform der Vorrichtung nach oben und von der Seite gesehen; Fig. 3 ist ein Schnitt senkrecht zu Fig. 2; Fig. 4 zeigt einen Tabakförderer· in perspektivischer Ansicht; Fig. 5 und 6 zeigen schematisch Vorrichtungen zum selbsttätigen Steuern der Vorrichtung in verschiedenen Ausführungsformen.
Ein geschlossener Raum A (Fig. 1) hat eine Tür B, in deren. Nähe eine Lufteinfeudhtungs- bzw. Trockenkammer C angeordnet ist; in dem Raum A befindet sich die weiterhin zu beschreibende Vorrichtung D, in der der Tabak vorbehandelt wird, e, e' sind zwei im Abstand voneinander angeordnete Wellen, diie jede ein Paar Sprossenräder /, /' tragen. Über diese laufen Ketten g, von denen aus sich Vorsprünge It seitlich nach innen erstrecken, an denen Streifen/ (Fig\ 4) befestigt sind. Die Ketten £ und die Streifen/ bilden einen endlosen Förderer, der durch einen Motor / über ein Vorgelege k (Fig. 1) angetrieben wird. Im oberen Teil seiner Bewegung wird der Förderer gegen den unten befindlichen Teil der Kette dadurch geführt, daß die Ketten tinter Rädern I entlang laufen, die auf einer entsprechend angeordneten, leer laufenden Welle sitzen. Jenseits der Rädert steigt der obere Teil des Förderers, wieder in die Höhe und läuft über Rollen nt, m! (Fig. 2).
Die Streifen i tragen in Abständen federnde Halter für die Tabakblätterbündel. Die Halter bestehen aus Schraubenfedern. 0, deren Enden seitlich an den Streifen unterhalb von Trägern ρ befestigt sind, die ihrerseits einen mit B ein en versehenen kreisföirmigen Rand bilden und aus Draht gebogen oder aus einem Gußstück hergestellt sein können. An einer Seite befindet sich neben dem aus den Ketten g und den Streifen ζ bestehenden Förderer eine Luftkammer q, die mit der Kammer C verbunden ist. Letztere kann irgendwie ausgebildet sein; zweckmäßig wird die Luft durch sie mittels eines Ventilators hindurchgedrückt, was besser ist, als wenn man die Luft durchsaugen würde. Die Luft tritt durch einen mit einer Drosselklappe 5 (Fig. 6) versehenen. Kanalr in die Kammer? über. Diese steht durch Verbindungsstücke t mit Luitverteilern u in Verbindung, deren Länge und Breite zweckmäßig derjenigen des Förderers entspricht. Die Verteiler u sind oberhalb und unterhalb des oberen und unteren Teiles des Förderers, sowie zwischen diesem angeordnet (Fig. 3). Die Luftverteiler α besitzen Öffnun- genv, die bei dem oberen Verteiler« an dessen Unterseite, bei dem unteren an der Oberseite und bei dem mittleren sowohl oben wie unten angeordnet sind.
0 Von der Luftkammer q geht ein Rohr w aus, das sich neben dem Förderer an derjenigen Stelle, wo er über die Sprossenräder/ läuft, seitlich erstreckt. Das Rohrw hat Düsen λ:, die gegen die Fördervorrichtung gerichtet sind (Fig. ι und 2). Da die Vorrichtung den Zweck hat, entsprechend vorbehandelte Luft bei einer bestimmten Temperatur zuzuführen, muß die Vorrichtung so eingerichtet sein, daß sie Luft anfeuchten oder trocknen kann. Ferner muß gegebenenfalls Luft abgekühlt oder erwärmt werden können.
Die beschriebene Vorrichtung kann mit einer Vorrichtung versehen sein, die eine Änderung der relativen Feuchtigkeit der dem Tabak zugeführten Luft oder eine Änderung der Menge feuchter Luft gestattet, wenn der Tabak vollständig vorbehandelt ist. Beispielsweise kann die Drosselklappe s in dem Verbindungsstück /' (Fig. 6) mit einem Arm y versehen sein, an dem ein über Rollen 2 laufender und mit einem Rahmen 3 verbundener Draht 2 angreift. An dem Rahmen 3 sitzen die kleineren Führungsrollen m', über die die oberen Teile der Ketten g laufen. Das Gewicht des Rahmens 3 und der Rollen tn! ist durch ein Gewicht 4 ausbalanciert, das ebenfalls an dem Arm y angreift, so daß für gewöhnlich die Drosselklappe s in der Offenstellung ist. Wenn jedoch der Tabak Feuchtigkeit aufnimmt, so gewinnt die gegen das Gegengewicht 4 ausgeübte Kraft das Übergewicht, und bei passender Einstellung wird die Drosselklappe s geschlossen, sobald der Tabak den erforderlichen Feuchtigkeitsgehalt hat. Auf diese Weise ist die weitere Zufuhr von Feuchtigkeit zum Tabak abgeriegelt und die Vorbehandlung unterbrochen. Statt dessen könnte auch ein Ventil S in dem Wasserzufuhrrohr 6 (Fig. i und 5) vorgesehen sein, das mit einem Arm 7 in-Verbindung steht, an dem ein Paar Solenoide 8 und 9 angreifen, die mit einer Stromquelle (Batterie) 10 und Kontakten 11 und 12 eines Umschalters in Verbindung stehen. Der bewegliche Schalterteil 13 steht gleichfalls mit der Stromquelle io in Verbindung und trägt einen Behälter 14, der zur Auf nähme von Tabak 16 dient. Der
bewegliche Schalterteil 13 kann beispielsweise ein bei 15 schwenkbarer Hebel sein, der so ausbalanciert ist, daß er bei 12 einen Stromkreis schließt und das Solenoid 9 erregt, wenn der Tabak in dem Behälter 14 noch nicht vorbehandelt ist, während infolge der durch die Anfeuchtung des Tabaks hervorgerufenen Gewichtszunahme .der Hebel 13 bei 11 einen Stromkreis schließt und eine Erregung des Solenoids 8 bewirkt. Bei erregtem Solenoid 9 befindet sich das Ventil 5 in einer Stellung, in der der Wasserzufluß offen ist, während durch Erregung des Solenoids 8 der. Wasserzufluß abgedrosselt wird. Letzteres tritt ein, wenn der Tabak von dem Förderer genügend vorbehandelt ist. Die Regelvorrichtungen gehören jedoch nicht zur Erfindung.
Der Raum^4 wird auf einer Temperatur zwischen 4 und 27° C, zweckmäßig auf ungefähr 18° C, gehalten, die Weiterverarbeitung des Tabaks mag in einem Arbeitsraum erfolgen, dessen Temperatur etwa 0,25 bis 14° C höher ist als die im Raum A. Zweckmäßig liegt die Temperatur in dem Arbeitsraum etwa 30 höher als die in dem Raum A. Herrscht daher in dem Raum A eine Temperatur von 18°, so soll die Temperatur in dem Arbeitsraum etwa 210 betragen. Die relative Luftfeuchtigkeit in A beträgt zweckmäßig 90 bis 100 0/0 und wird durch ständige Zufuhr von feuchter Luft aufrechterhalten, die den infolge der Feuchtigkeitsaufnahme des Tabaks eintretenden Feuchtigkeitsverlust ausgleicht. Die Luft in dem Arbeitsraum hat eine etwas höhere Temperatur und eine relative Feuchtigkeit wesentlich unterhalb des Sättigungspunktes, beispielsweise von etwa 70 0/0, Die Einhaltung bestimmter Temperaturen und eines bestimmten Feuchtigkeitsgehaltes bilden jedoch nicht den Gegenstand der Erfindung.
Die Vorrichtung arbeitet wie folgt: Die Bündel 17 trockenen Tabaks (Fig. 4) werden in den Förderer eingesetzt, indem die Blattstiele mittels der Federn ο eingeklemmt werden, während die Blätter selber durch den Träger ρ getragen werden. Die Fördervorrichtung wird nun durch Anlassen des Motors langsam in Richtung der Pfeile in Fig. 2 in Bewegung gesetzt. Wenn der Förderer über die Sprossenräder/ entlang geht, wird gegen die Bündel feuchte Luft aus dem Rohr w geblasen, die die Bündel öffnet und die Blätter ausbreitet. Die gleiche Wirkung hat die Bewegung des Förderers um die Sprossenräder und dann abwärts unterhalb der Rollen/, wodurch die Bündel sich öffnen, als wenn sie leicht geschüttelt wären. Bei der Weiterbewegung des Förderers werden die Tabakblätter im oberen Teil der Fördervorrichtung der feuchten Luft ausgesetzt, die aus den Öffnungen ν des oberen Verteilers ti austritt, während gleichzeitig gegen die Blattstengel feuchte Luft von den oberen Öffnungen des mittleren Verteilers geblasen wird. Nach Vorbeigang an den Sprossenrädern/' werden die Blätter abermals nach Art eines leichten Schütteins behandelt und gelangen dann wieder unter den Einfluß feuchter Luft, die aus den unteren Öffnungen des mittleren und den oberen Öffnungen des untersten Verteilers austritt.
Infolge der Bewegung der Fördervorrichtung wird der Tabak durch Ströme feuchter Luft hindurchgeführt, die gegen die Blätter und Stiele gerichtet ist, und gleichzeitig werden die Bündel gleichsam leicht geschüttelt, wodurch sich die Blätter ausbreiten. Die Bündel, deren Stiele durch die Federn ο festgehalten sind, werden nicht beschädigt. Die Federn eignen sich zum Festhalten von Bündeln ganz verschiedener Größe, während die Träger ρ die einzelnen Blätter unterstützen und diese nicht beschädigen, was besonders deswegen wichtig ist, weil zu Anfang die Blätter trocken und brüchig sind. Während der Vorbehandlung des Tabaks wird feuchte Luft den Verteilern durch die Verbindung r, die Luftkammer q und die Verbindungen t zugeführt, während das Rohr w gleichfalls go feuchte Luft aus der Luftkammer erhält.
Der Tabak, der sich in der im Raum A enthaltenen Luft bewegt und den Strömen der aus den Verteilern austretenden Luft ausgesetzt ist, nimmt Feuchtigkeit auf.

Claims (6)

Patentansprüche:
1. Verfahren zum Befeuchten von an den Stielenden eingespannten Tabakblätterbündeln während ihrer Bewegung durch einen Feuchtluftraum, dadurch gekennzeichnet, daß die gebündelten Tabakblätter während des Befeuchtens wiederholt oder dauernd geschüttelt werden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Tabakblätterbündel als solche einer wiederholten Lageänderung unterworfen, insbesondere wiederholt aus einer aufrechten in eine hängende Lage gebracht werden.
3. Vorrichtung zur Ausführung des Verfahrens nach den Ansprüchen 1 und 2, bestehend aus einem endlosen, durch einen Anfeuchtungsraum hindurchgeführten Förderer, der die Tabakblätterbündel an ihren Stengelenden festhält, dadurch gekennzeichnet, daß der Förderer sowohl mit seinem oberen als auch mit seinem unteren Trum ausschließlich innerhalb des Anfeuchtungsraumes verläuft, und daß auf die Blätter einwirkende Schütteleinrichtungen vorgesehen sind.
62S444
4· Vorrichtung nach Anspruch 3, gekennzeichnet durch einen Feuchtluftverteiler (a) mit in Förderrichtung in Abstand voneinander angeordneten, gegen die freien Blatteile der Tabakbündel gerichteten Düsen (ν).
5· Vorrichtung nach den Ansprüchen 3 ■und 4, ,gekennzeichnet durch Rollen (/), die den Förderer aus seiner Bewegungsrichtung ablenken und dadurch eine leichte Schüttelwirkung auf die Tabakblätterbündel ausüben.
6. Vorrichtung nach den Ansprüchen 4 und 5, gekennzeichnet durch federnde Haltevorrichtungen (ο) für das Stengelende der Tabakblätterbündel lind die Bündel kelchartig tunfassende Drahtgestelle
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
«ERLIN. GEDRUCKT IN »ER UElCHSDRUClCEHEl.
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Cited By (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945135C (de) * 1950-02-28 1956-06-28 A Heinen G M B H Maschf Vorrichtung zur Veredelung von Tabak
DE1078805B (de) * 1956-05-04 1960-03-31 Robert Alexander Spencer Templ Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Fruechten, Gemuese u. dgl.
DE2900629A1 (de) * 1978-02-03 1979-08-09 Skandinavisk Tobakskomp Verfahren bei der regelung des feuchtigkeitsgehaltes von tabak und anlage zur ausuebung dieses verfahrens

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE945135C (de) * 1950-02-28 1956-06-28 A Heinen G M B H Maschf Vorrichtung zur Veredelung von Tabak
DE1078805B (de) * 1956-05-04 1960-03-31 Robert Alexander Spencer Templ Verfahren und Vorrichtung zum Behandeln von Fruechten, Gemuese u. dgl.
DE2900629A1 (de) * 1978-02-03 1979-08-09 Skandinavisk Tobakskomp Verfahren bei der regelung des feuchtigkeitsgehaltes von tabak und anlage zur ausuebung dieses verfahrens

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