DE627178C - Rollenzug - Google Patents

Rollenzug

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DE627178C
DE627178C DEM122045D DEM0122045D DE627178C DE 627178 C DE627178 C DE 627178C DE M122045 D DEM122045 D DE M122045D DE M0122045 D DEM0122045 D DE M0122045D DE 627178 C DE627178 C DE 627178C
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DEM122045D
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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D3/00—Portable or mobile lifting or hauling appliances
    • B66D3/04—Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage
    • B66D3/06—Pulley blocks or like devices in which force is applied to a rope, cable, or chain which passes over one or more pulleys, e.g. to obtain mechanical advantage with more than one pulley
    • B66D3/10—Applications of braking or detent devices

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

Die Erfindung bezieht sich auf einen Rollenzug, dessen Rollenträger pendelnd an der Aufhängevorrichtung gelagert ist und mit der Aufhängevorrichtung ein selbsttätiges, durch S Zug am Handseiltrum ausgelöstes Gesperre bildet.
Erfindungsgemäß ist bei einem derartigen Rollenzug an dem Rollenträger ein an seinem einen Ende am Handseiltrum geführter, an seinem anderen Ende auf ein Bremsglied einwirkender und von dem als Aufhängevorrichtung dienenden Kipphebel beaufschlagter Doppelhebel drehbar gelagert. Dadurch wird gegenüber den bekannten Vorrichtungen dieser Art die Aufhebung der Sperrung erleichtert.
Der Erfindungsgegenstand ist in Äusfüh-• rungsbeispielen in den Zeichnungen dargestellt.
Bei dem Rollenzug nach Abb. 1, der für die Segelschiffahrt Verwendung finden soE, ist in dem Block 1 eine Seilrolle 2 drehbar gelagert, über welche das Seil 3 geführt ist. 4 ist eine am Block 1 befestigte Führungsrolle. Der Block 1 ist an dem Aufhängehebel 5 um die Achse 6 drehbar gelagert. Letzterer trägt an seinem vorderen Ende eine Druckrolle 7. Am anderen Ende des Hebels 5 ist ein Auge 8 zur' Aufhängung vorgesehen.
Zum Festklemmen des Seiles 3 dient eine Klemmbacke 9, die an einem Hebel 10 befestigt ist. Der Hebel 10 ist um einen Zapfen 11, der am Block 1, befestigt ist, drehbar und durch sein Langloch 12 verschiebbar gelagert. Weiterhin ist am Hebel 10 noch ein Anschlag 13 vorgesehen. Das Seil 3 ist durch eine am Ende des Hebels IO' angebrachte Führungsbuchse 14 geführt, die auch als Rolle ausgebildet sein kann.
Die Wirkungsweise ist folgende:
Steht der Teil 15 des Seiles 3 unter der Einwirkung einer Last, so wird der Kipphebel 5 an die Klemmbacke 9 angedrückt und damit das Seil an der Rolle 2 festgeklemmt. Dies beruht darauf, daß die Achsen der RoI- 45-len 2, 4 und des Zapfens 6 außerhalb der Verbindungslinie zwischen dem Schwerpunkt der Last und dem Aüfhängepunkt liegen.
Soll die Klemmung des Seiles aufgehoben werden, so wird auf den Teil 16 des Seiles, der in einem Winkel zu dem Hebel 10 sich befindet, ein Zug ausgeübt, wodurch der Hebel ro in der eingezeichneten Pfeilrichtung einschwenkt und sich um den Zapfen 11- dreht. Dadurch wird die Klemmbacke 9 vom Seil abgehoben und der Kipphebel zurückgedrückt.
Beim Anpressen der Klemmbacke 9 verschiebt sich diese, in der Zeichnung gesehen, etwas nach rechts. Sie gleitet damit um einen geringen Teil unter der Druckrolle 7 hinweg.

Claims (4)

Dieses Hinweggleiten wird durch den Anschlag· 13 verhindert Wenn auf den Teil 15 des_ Seiles 3 eine Zugwirkung ausgeübt wird, so hat das Seil das Bestreben, die Klemmbacke 9 .mit: sich fortzuführen. Dieser Vorgang kann nun bei Lagerung des Hebels 10 in einem Langloch 12 eintreten. -. Die Bremsbacke 9 kann einstellbar an dem ίο Hebel 10 angeordnet werden, damit die Größe ihrer Berührungsfläche mit dem Seil und die Art ihres Angriffes am Seil verändert und ihre Abnutzung ausgeglichen werden kann. Bei der Ausführung nach Abb. 2 ist die Bremsbacke9 mit dem Kipphebels verbunden. - - Sie ist in einem Tragkörper 17, der in Abb. 3 in vergrößertem Maßstab und mit abgenommener Seitenwange für sich dargestellt ist, durch Schrauben 18 und 19 und Bolzen 20 festgelegt. Durch Einstellung der Schrauben ι.S und 19, die sich über eine Zwischenlage 21 aus widerstandsfähigem Material, z." B.' Stahlblech, auf den Bremsbelag stützen, kann man den Radius der Bremsbacke ver-. ändern und dem jeweiligen Seildurchmesser anpassen. ". : -... _■; _~ Der Tragkörper ist gelenkig an dem Kipphebel 5 angeschlossen und weist Längsschlitze_ 22 auf, in welche der Drehbolzen 23 der Rolle 2 eingreift. Die Ausführung kann dabei auch· so getroffen werden,-daß zbib-Einygriff in die Längsschlitze auch ein besonderer, z. B.- exzentrisch zur RqBe 2 liegender Zapfen Verwendung findet. - : ■ Der Äuslösehebel 24 ist-um den Bolzen i-i schwenkbar in dem Block 1 gelagert und liegt mit- seinem äbgesehrägten Ende 25 unter dem Bolzen 26, welcher den; Kipphebel mit dem. Tragkörper. 17 verbindet. Die Führung des Seiles· über die Rolle und durch! den Äuslösehebel entspricht, derjenigen iiach Abbvi. - - : Durch den Zug der Last erfolgt die Festklemmung des Seiles dadurch?, daß die Achsen der Rollens, 4 und! des Zapfens.6-, die außerhalb der Verbindungsiinie- . zwischen dem Schwerpunkt der Last und ihrem Äafhängepunkt liegen·, iit;. diese -VeuMndungsunie hineinzükommen saeheti, wobei der Bolzen 26 auf die Bremsbacke 9 einwirkt. Der Drehbolzen der Rolle 2 gleitet" in dem Längsschlitz 22 des Tragkörpers 17. Die Aufhebung der Bremsung des Seiles erfolgt durch denAuslösehebel 24, der von. dem Seilende 16 aus in PfeSrichtung geschwenkt wird und dadurch mit seinem· abgeschrägten Ende 25 den Kipphebel 5. und? die Klemmbacke 9 von dem- Seil abhebt. ; So Bei. der Äusführungsfbrm nach Abb. 4 ist • der um die Achse 6 am Block 1 drehbar ge- | ι lagerte Kipphebel 5 mit einem auf der Achse 2' drehbar gelagerten Winkelhebel 41 durch einen Gelenkzapfens' verbunden. Am anderen Ende des Winkelhebels 41 ist ein Band 42· vorzugsweise aus Federstahl befestigt, das, mit seinem anderen Ende an einem am Block ι festsitzenden Zapfen 43 angreift und die Bremsbacke 44 trägt. Der Auslösehebel 45, der auf dem Zapfen 11 sitzt, umgreift mit seinem vorderen, gabelartig ausgebildeten Ende den Gelenkzä^pfen 5'. 46 ist eine weitere Führungsrolle für das '· Seil. Für den Zapfen der Rolle 4 sind am Block ι mehrere Löcher vorgesehen, so daß man die Rolle 4 an verschiedenen Stellen am Block ι anordnen kann. Das hat den Zweck, die Seilklemme so einzustellen, daß die in der Zeichnung am einen Ende des Hebels 45 dargestellte winkelförmige Abbiegung des Seiles 16 stets vorhanden ist. ' Wird auf das Seil in der eingezeichneten Pfeilrichtung α ein Zug ausgeübt, das Seil also unter Last gesetzt, so erfolgt selbsttätige ein Festklemmen des Seiles an der Seilrolle 2 : dadurch, daß sich der Kipphebel 5 um die (Achse 6 dreht und dadurch den Gejenkzapf en 5' in der eingetragenen Pfeilrichtuiig fr bewegt. : Dadurch wird von 'dem Winkelhebel 41 das JBand 42 angezogen und die Bremsbacke an go das Seil angeklemmt. Zum Lösen der Klemmung wird am Seilende 16 gezogen und damit der Auslösehebei 45 in der PfeilricMungc bewegt, wodurch er mit seinem gabelartigen; Ende den -Gelenkzapfen 5' entgegengesetzt zu der eingezeichneten Pfeilrichtung fr zurückbewegt und damit gleichzeitig den Winkelhebel 41 so um die Achse 2' schwenkt, daß die Bremsbacke gelüftet wird. ■ PATENTANSBRiTCEtE;
1. Rollenzugr dessen Rollenträger pen- -:'-. delnd an der Aufhängevorrichtung gelagert ist und mit der Aufhängevorrichtung ein selbsttätiges/ durch Zug am - Handseiltrum ausgelöstes Gesperre bildet, dadurch gekennzeichnet, daß am Rollenträger ein an seinem einen Ende am Handseittram geführter, an seinem anderen Ender äraf ein Bremsglied einwirkender n0 und von dem als Auf hängevorrichtung dienenden Kipphebel (5). beaufschlagter Doppelhebel· drehbar gelagert ist, : -
2. Rollenzug nach Anspruch iT dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelhebel (10) an seinem oberen Ende eine Bremsbacke (9) trägt.
3. Rollenzug nach Anspruch ir dadurch gekennzeichnet, daß· der Doppelhebel (24) mit einer Schrägnäche (25) an seinem oberen Ende unter den eine auf der Achse der Rolle (2) verschiebbare Bremsbacke
(ι?) mit dem Kipphebel (5) verbindenden Gelenkbolzen (26) greift.
4. Rollenzug nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Doppelhebel (45) mit seinem, oberen Ende über eine Schlitzführung an dem den Kipphebel (5) mit einem am Rollenträger drehbar gelagerten Winkelhebel (41), dessen freier Arm das Bremsband (44) steuert, verbindenden Bolzen (5') angeschlossen ist.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
DEM122045D 1932-12-07 1932-12-07 Rollenzug Expired DE627178C (de)

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DE (1) DE627178C (de)

Cited By (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2705354A (en) * 1952-05-24 1955-04-05 Stanley Works Cable clamp
FR2307761A1 (fr) * 1975-04-18 1976-11-12 Dressler Bruno Palan auto-elevateur
FR2457834A1 (fr) * 1979-06-01 1980-12-26 Tractel Sa Dispositif de pression d'un cable contre la gorge d'une poulie
ITPR20110025A1 (it) * 2011-04-05 2012-10-06 Ft S P A Carrucola di sicurezza

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FR2457834A1 (fr) * 1979-06-01 1980-12-26 Tractel Sa Dispositif de pression d'un cable contre la gorge d'une poulie
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