DE663122C - Wiedergabe von Gegentakttonaufzeichnungen - Google Patents

Wiedergabe von Gegentakttonaufzeichnungen

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DE663122C DER96586D DER0096586D DE663122C DE 663122 C DE663122 C DE 663122C DE R96586 D DER96586 D DE R96586D DE R0096586 D DER0096586 D DE R0096586D DE 663122 C DE663122 C DE 663122C
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    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

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  • Optical Recording Or Reproduction (AREA)

Description

  • Wiedergabe von Gegentakttonaufzeichnungen Die Erfindung bezieht sich auf die Wiedergabe von Gegentakttonaufzeichnungen. Ihr Zweck ist, den Empfindlichkeitsunterschied zwischen den Photozellen, die zur Wiedergabe der negativen und positiven Halbw:ellentonspur der Gegentaktschrift dienen, auszugleichen.
  • Es ist eine Anordnung bekannt, bei der die durch die positiven und negativen Halbwellentonspuren der Gegentaktschrift hervorgerufenen Lichtschwankungen zu verschiedenen Kathod:en einer Photozelle ,geführt werden. Um bei dieser Anordnung der Wiedergabeeinrichtung Verzerrungen zu vermeiden, ist @es nötig, daß die Empfindlichkeit der verschiedenen Kathoden für die positiven und negativen Halbwellen gleich ist. Es ist gewöhnlich unmöglich, Photozellen herzustellen, deren verschiedene Kathoden dieselbe Empfindlichkeit besitzen. Aus diesem Grunde ist @es wünschenswert, Mittel zu haben, um die Empfindlichkeitsdifferenz der verschiedenen Stellen oder verschiedenen Kathoden, wenn eine einzelne Vielfachkathodenzelle benutzt wird, auszugleichen. Bisher sind Mittel vorgeschlagen worden, welche diesen Ausgleich der Empfindlichkeit durch Einstellung in den elektrischen Kreisen der Wiedergabeanordnung erzielen. Gemäß der Erfindung wird der Ausgleich in dem optischen System der Wiedergabeeinrichtung vorgenommen.
  • Ein Ausführungsbeispiel sei im, folgenden beschrieben.
  • Es wird Bezug auf die Zeichnungen genommen, wobei in Abb. i eine schematische Darstellung der Wiedergabeeinrichtung gemäß der Erfindung gegeben ist. Die Abb.2 zeigt einen Teil dieser Einrichtung und die Abb. 3 eine Gegentäkttonschrift, bei welcher die positiven und negativen Halbwellentonspuren auf getrennten Spuren aufgezeichnet sind.
  • Die Wiedergabeeinrichtung nach der Abb. i enthält eine Lampe i o, von welcher das Licht durch ein optisches System i i auf einen Film 12 fällt, auf welchen die positiven und negativen Halbwellen des Tonstromes in getrennten Spuren aufgezeichnet worden sind. Das von diesen getrennten Tonspuren modulierte Licht wird durch :eine Linse 13 und die von den verschiedenen 'I`onspuren modulierten Teile des Lichtes werden 'entsprechend durch die Linse 1¢ und die öffnung 15 zu der Photozellenkathode 16 bzw. durch eine Linse und eine Öffnung 18 zu einer Photozellenkathode 19 g eführt. Die Anode der Photozelle ist mit 2o bezeichnet. Von der Photozelle wird der Strom zu der Primärwicklung eines Transformators 21 geführt, welcher in bekannter Weise mit dem Eingangskreis eines Verstärkers verbunden ist. Weitere Einzelheiten' der Tonschrift 12 sind in der Abb. 3 gezeigt;-Es ist leicht verständlich, daß das Licht, das von der Tonspur A moduliert wird, auf die' Kathode 16 projiziert wird und daß das Licht; das von der Tonspur B moduliert wird, auf die Kathode i g projiziert wird und daß die resultierenden modulierten Tonströme in der Primärwindung des Transformators 21 zusammengesetzt werden.
  • Es ist nötig, daß die wiedergegebenen Ströme, wenn die Teilspuren der Gegentaktschrift geeignet ,sind, mit Rücksicht aufeinander ausgeglichen .sind. Solch ein Ausgleich ist nicht leicht zu erzielen, weil die einzelnen Kathoden einer einzigen oder verschiedener Zellen gewöhnlich nicht dieselbe Empfindlichkeit besitzen. Um diese Ungleichheit oder Verzerrung zu eliminieren, ist es offensichtlich nötig, daß der Empfindlichkeitsunterschied der beiden photoelektrischen Elemente kompensiert wird. In der Wiedergabeanordnung nach .der Abb.2 wird dieses Resultat durch eine Blende, die in dem optischen System eingeschaltet ist, erzielt.. Wie es in der Abb. 2 klar gezeigt ist, enthält die Blende ein Glied 22, welches mit Öffnungen i 5 und 18 versehen ist; und ein Paar von Blendenscheiben 23 und 2¢, welche bei 25 auf einem Zapfen gelagert sind und durch einen Handgriff 26 eingestellt werden können. Es ist klar, daß diese Blenden leicht so eingestellt werden können, daß irgendeine gewünschte Beziehung zwischen ,der Beleuchtung der Kathode 16 und i g erhalten wird.
  • Es ist klar, -däß die Blendeneinrichtüng nicht; wie in der Abb. i, in der Nähe der Photozelle angeordnet werden muß, sondern daß sie an irgendeinen Punkt in dem Lichtstrahl eingeschoben werden kann, beispielsweise in der Ebene der Linsen i q. und 17. Es ist natürlich wünschenswert, daß die Be-.zve,gungsrichtung der Blende in :einem rechten Dinkel zu den Wellenschwingungen auf den f'Film erfolgt. Ein anderer Weg; um Beinen optischen Ausgleich zu erhalten, liegt in dem Gebrauch von, Graukeilen anstatt von Blenden. Bei einer solchen Anordnung würden die zwei Graukeile beispielsweise so gelagert sein, daß ihre Durchlässigkeit umgekehrt proportional -der entsprechenden Photozellenempfindlichkeit ist: Die Erfindung ist auch anwendbar bei solchen Wiedergabeanordnungen, bei denen die beiden Halbwellentonspuren von ;getrennten Lichtquellen beleuchtet werden.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜcHr,: -i. Verfahren zur Wiedergabe von Gegentakttonaufzeichnungen, dadurch gekennzeichnet, daß der von den -einzelnen Halbwellentonspuren herrührende und auf die zugeordneten Photokathoden fallende Lichtfluß derart verändert wird, daß die an sich nicht gleiche Empfindlichkeit der Photokathoden ausgeglichen wird.
  2. 2. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß in dem Strahlengang der einzelnen Halbwellentonaufzeichnungen verstehbare Blenden, Graukeile o. dgl. vorgesehen sind.
  3. 3. Anordnung zur Ausübung des Verfahrens nach- Anspruch i, .dadurch gekennzeichnet, daß für jede Tonspur eine besondere Lichtquelle vorhanden ist, wobei .die Helligkeit der beiden Lampen unabhängig voneinander eingestellt werden kann.
DER96586D 1935-07-23 1936-06-19 Wiedergabe von Gegentakttonaufzeichnungen Expired DE663122C (de)

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