DE672052C - Muenzzaehler - Google Patents

Muenzzaehler

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DE672052C
DE672052C DEF72924D DEF0072924D DE672052C DE 672052 C DE672052 C DE 672052C DE F72924 D DEF72924 D DE F72924D DE F0072924 D DEF0072924 D DE F0072924D DE 672052 C DE672052 C DE 672052C
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  • Control Of Vending Devices And Auxiliary Devices For Vending Devices (AREA)
  • Indication And Recording Devices For Special Purposes And Tariff Metering Devices (AREA)

Description

  • Münzzähler In den letzten Jahren ist man in immer wachsendem Maße dazu übergegangen, den Abdampf der in den Krafterzeugungsstationen für die Erzeugung elektrischer Energie t' ZD aufgestellten Turbinen für die Warmwasserversorgung sowie für Koch- und Heizzwecke zu verwenden. Bei der Panschalberechnung der zentralen Warmwasserversorgung ergab sich der Nachteil, daß die Verbraucher verschwenderisch mit dem zur Verfügung gestellten Dampf bzw. Warrnwasser umgingen. Man ist also aus diesem Grunde gezwungen, für den Dampf- und Warmwasserverbrauch entsprechende Zähler anzuordnen. Würde man für die verschiedenen, dem Konsumenten zur Verfügung gestellten Energien getrennte Verrechnungsorgane vorsehen, so würde der Stromlieferant mit einer großen Anzahl von Arbeiten ffir die Verrechnung der verschiedenartigen Energiemengen belastet und die Kosten für die Verrechnung des Stromes und die Ablesung der einzelnen Zähler würden eine derartige Höhe annehmen, daß die Wirtschaftlichkeit der zentralen Versorgung in Frage gestellt werden kann.
  • Die Vorteile, die in der Billigkeit des bei den Kraftwerken als Abfall anfallenden Dampfes bzw. Warmwassers liegen, würden bei einer solchen Verrechnungsmethode durch die erhöhten Kosten der Ablesung und der Verrechnung vollständig wieder aufgewogen. Man könnte die Kosten für die Verrechnung der einzelnen Energien dadurch herabsetzen, daß man selbstkassierende Apparate für die verschiedenen Energiemengen vorsieht. Auch eine solche Anordnung hat verschiedene Nachteile, da es für den Konsumenten unbequem ist, eine große Anzahl von Münzkassierern aufzustellen und zu besitzen, und da im übrigen auch die Anschaffung einer großen Anzahl von Selbstkassierern erhebliche Kosten verursacht.
  • Gemäß der Erifindung ist die Anordnung deshalb so getroffen, daß sowohl der elektrische Verbrauch als auch der Dampfverbrauch sowie gegebenenfalls der Warmwasserverbrauch auf einen gemeinsamen Münzkassierer einwirkeii. Die Summierung der einzelnen verbrauchten Energiemengen wird durch ein Summiergetriebe mechanisch oder elektrisch vorgenommen, und die Verstellung des Münzkassierers erfolgt entsprechend der Summe der abgenommenen Ehergiemengen. Sofern verschiedene Einheitspreise für die einzelnen E#ergiernengen vorgesehen sind, kann dies durch entsprechende Bemessung der übersetzungsgetriebe berücksichtigt werden. Die erfindungsgemäße Anordnung hat den großen Vorteil, daß die Verrechnung wesentlich vereinfacht wird, und daß der Konsument für die eingeworfenen Münzen je nach Bedarf Elektrizität, Dampf oder Warmwasser entnehmen kann. .
  • An sich ist es zwar bereits bekannt, einen Selbstverkäufer für Elektrizität, Gas, Wasser u. dgl. in der Weise auszubilden, daß neben einem Verbrauchsmesser ein weiteres Triebwerk auf das Vorgabewerk einwirkt, so daß dieses mit der Summe der Bewegungen der einzelnen Triebwerke in die Ausschaltstellung zurückgedreht wird. Das zweite Triebwerk ist dabei ein Zeitwerk, läuft also unabhängig von der Belastung gleichmäßig uni; es bezweckt die Einziehung einer festeri Grun,#r# gebühr. Demgegenüber ist es für die Er dung wesentlich, daß die das Vorgabewerkfu# die Ausschaltstellung zurückführenden Trie werke Verbrauchsmesser für verschiedene Verbrauchsgrößen sind, die entsprechend dem Verkaufspreis der Verbrauchsgrößen auf das Vorgabewerk einwirken'. ' In der Zeichnung sind zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung schematisch dargestellt. Bei der Anordnung nach Abb. i erfolgt die Surnmierung der . verschiedenen Energiemengen und die Übertragung der Gesamtenergie auf den Münzkassierer rein mechanisch. Bei der Anordnung nach Abb. ?- wird die. Summierung der einzelnen Energiemengen mechanisch vorgenommen, während die Rückdrehung des Münzkassierers durch elektrische Impulse erfolgt.
  • In Abb. i ist mit io ein Elektrizitätszähler, mit i i ein Dampf- oder Wassermesser bezeichnet. Von der Achse 12 des Elektrizitätszählers wird das Zählwerk 13 und das Soniienrad 14 des Differentialgetriebes 15, von der Achse 16 des Dampf- oder Warmwassermessers i i das Zählwerk 17 für den Dampf-bzw. Warmwasserverbrauch und das andere Sonnenrad 18 des Differeiitialgetriebes 15 angetrieben. Die Bewegung des Planetenrades ig des Differentialgetriebes 15 wird in bekannter Weise auf die Vorgabewelle 2,o der Kassiereinrichtung2-i übertragen. Die Vorgabewelle 2o steuert einen Schalter 24, der nach Verbrauch der eingeworfenen Münzen die Abschaltung der Elektrischen Installation und die Sperrung des Dampf- bzw. Warinwasserverbrauchs herbeiführt. Dies kann in an sich bekannter Weise entweder elektrisch durch Kontakte oder auf mechanischem Wege vorgenommen werden. Die in Abb. i dargestellten Teile können zweckmäßig zu einem gemeinsamen Apparat vereinigt und von einem gemeinsamen Gehäuse umschlossen werden.
  • Bei der Anordnung nach Abb. ?- ist mit io der Elektrizitätszähler, mit i i ein Dampfzähler, mit 22 ein Warmwasser- oder Wassermesser bezeichnet. Durch das Differentialgetriebe 15 werden die Umdrehungszahlen der Verbrauchsmesser io und ii unter Berücksichtigung -der Einheitspreise durch entsprechende Wahl der Übersetzungen summiert. Die Umdrehungen des Planetenrades des Differentialgetriebes 15 werden in dem Differentialgetriebe 23 mit den Umdrehungszahlen des Wassermessers.2.2 zusammengesetzt, die Umdrehungen des Planetenrades im Differentialgetriebe23 geben also einen Wert an, der #4#r Summe der durch die Verbrauchsmesser i i und 22 angezeigten Energiernengen entht Die Bewegung des Planetenrades im 7 erentialgetriebe 23 kann direkt zur Be-112nflussung der Kassiereinrichtung -gi dienen. Bei dem Ausführungsbeispiel der Abb. 2 erfolgt die Beeinflussung der Kassiereinrich--tung auf elektrischem Wege durch einen mit dem Planetenrad verbundenen Kontaktgeber.
  • An Stelle der dargestellten Summierungseinrichtungen für den Elektrizitäts-, Dampf-und Wasserverbrauch kann die Anordnung auch so getroffen werden, daß jeder Verbrauchsmesser eine Kontakteinrichtung trägt, und daß die Summiereinrichtung in dem Kassierer selbst angeordnet und von den einzelnen Verbrauchsrnessern elektrisch gesteuert wird. Bei einer solchen Ausführungsforrn der Erfindung ist es zweckmäßig, die Zählwerke der einzelnen Verbrauchsmesser in dem Gehäuse des Kassierwerkes anzuordnen. Eine solche Anordnung würde sich von der in Abb. i dargestellten Anordnung im wesentlichen dadurch unterscheiden, daß die Achsen 12 und 16 nicht mechanisch zum Antrieb der Zählwerke und der Sonnenräder des Planetengetriebes 15 dienen, sondern entsprechende Kontakteinrichtungen auf den Achsen 12 und 16 würden z. B. durch Impulse eine Weiterschaltung der Sonnenräder 14 und 18 herbeiführen.
  • Die Beeinflussung der Kassiereinrichtung durch die Summe des Verbrauches an Elektrizität, Dampf und Heißwasser kann auch in anderer Weise, als es durch die Ausführungsbeispiele dargestellt und beschrieben ist, erfolgen. Wesentlich ist, daß das Münzguthaben im Selbstkassierer entsprechend der Summe des Verbrauches an den verschiedenartigen Energien verringert wird.

Claims (1)

  1. PATr,-NTANSPRUCI-1: Münzzähler, bei dem mehrere Triebwerke auf eine gemeinsame Kassiervorrichtung mit Vorgabewerk im Sinne der Überführung des Vorgabewerkes in die Ausschaltstellung mit der Summe der Bewegungen der einzelnen Triebwerke einwirken, dadurch gekennzeichnet, daß die Triebwerke Verbrauchsniesser für verschiedene Verbrauchsgrößen (z. B. Elektrizität, Dampf, Wasser, Warmwasser) sind, die auf das Vorgabewerk entsprechend dem Verkaufspreis der Verbrauchszrößen einwirken.
DEF72924D 1932-03-03 1932-03-03 Muenzzaehler Expired DE672052C (de)

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DE (1) DE672052C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE885622C (de) * 1950-05-11 1953-08-06 Matthias Dr-Ing Zipfel Selbstkassierende Gemeinschaftsdusch- und Badeanlage

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE885622C (de) * 1950-05-11 1953-08-06 Matthias Dr-Ing Zipfel Selbstkassierende Gemeinschaftsdusch- und Badeanlage

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