AT126422B - Einrichtung zur selbsttätigen Betriebsführung eines Kraftwerkes oder einer Kraftwerksgruppe. - Google Patents

Einrichtung zur selbsttätigen Betriebsführung eines Kraftwerkes oder einer Kraftwerksgruppe.

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AT126422B
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Description


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  Einrichtung zur selbsttätigen Betriebsführung eines Kraftwerkes oder einer Kraft- werksgruppe. 



   Wenn mehrere Kraftmaschinen eines einzigen oder mehrerer Kraftwerke auf ein gemeinsames Netz arbeiten, so werden in der Regel für die die Grundlast deckenden Maschinen von der Betriebsleitung   sogenannte, Leistungsfahrpläne"vorgezeichnet, die   für jede Maschine oder für jedes Kraftwerk genau bestimmen, welche Leistung sie in jedem Zeitpunkt zu erzeugen haben, während die restlichen Maschinen die Periodenzahl zu halten, d. h. jeweils soviel Leistung zu erzeugen haben, dass die Periodenzahl weder steigt noch sinkt. Die Schalttafelwärter haben durch entsprechende Bedienung der Servomotoren für die genaueste Einhaltung der für die einzelnen Maschinen vorgezeichneten ,,Fahrpläne" und für die Konstanthaltung der Periodenzahl zu sorgen.

   Die Fahrpläne sind meist unabhängig von der Gesamtleistung, die die zusammengeschalteten Werke zu erzeugen haben ; sie richten sich nach der Art der einzelnen Maschinen (ältere oder moderne Dampfmaschinen, Dieselmotoren), nach ihrem   Brermstoffverbrauch,   nach den von den einzelnen Werken aufgestellten Tarifen u. dgl. Die Erfindung besteht   !) U) i   
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 Steuerorgane zur Regelung der Erzeugung, Aufnahme und Verteilung der Last oder zur Blindlastverschiebung durch Messgeräte ausgelöst werden. 



   Die Einrichtung besteht im wesentlichen aus einer Uhr und einem Leistungszeig. er. Durch die Uhr wird in an sich bekannter Weise eine mit Stundeneinteilung versehene Trommel angetrieben, die innerhalb 24 Stunden eine Umdrehung macht und auf deren Zylinderfläche der etwa in Karton, Blech od. dgl.   ausgeschnittene Leish.lmgsfahrpla. n''   so befestigt ist, dass über jedem Stundenteilstrich die für diesen Zeitpunkt vorgeschriebene Leistungsabgabe der zu steuernden Maschine erscheint. Die Grundlinie   des, Fahrplanes", auf   der die Zeiten von 0 bis 24 Uhr aufgetragen sind, muss also gerade so lang sein, wie der Umfang der Trommel. Die auf- 
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 auf ihr angebrachte Leistungsfahrplan" mit P bezeichnet. 



   Durch die Feder F wird ein in einem   Längsschlitz   oder mittels Lenker geführter Still S gegen die von der Trommel etwas abstehende Kontur des Fahrplanes gedrückt. so dass er beim Ablaufen der Trommel immer an dieser Kontur anliegt. 



   Die Bewegung des Stiftes   8 wird auf einell   Hebel H. der um die Drehachse des Zeigers   Z   des Wattmeters der zu steuernden Maschine drehbar ist, so   übertragen,   dass sich die Mittellinie b-b'des Drehhebels II auf die Leistungsanzeige der Wattmeterskala einstellt, die der Fahrplanleistung entspricht. auf der gerade der Stift S steht. 



   Befindet sich der Wattmeterzeiger Z in der gleichen Stellung, wie die Mittellinie   b-b'   des   Hebels R,   also in der Lage, wie in Fig. 1 gezeichnet, so bedeutet das, dass die Leistung. die die zu steuernde Maschine abgibt, in diesem Augenblick gerade mit der Leistung übereinstimmt. die sie nach dem vorgezeichneten Fahrplan P abgeben soll. Steht der Wattmeterzeiger weiter links, so ist die Leistung der Maschine kleiner als die   fahrplanmässig   von ihr abzugebende. 



  In diesem Falle schliesst der Zeiger nach Überwindung eines kleinen freigegebenen Spielraumes 
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 eine höhere Leistuiigsabgabe der Maschine bewirkt. Steht der   Wattmeterzeiger Z zu   weit rechts. ist also die Leistungsabgabe der Maschine   grösser   als die fahrplanmässig von ihr abzugebende, so schliesst der Zeiger über den Kontakt al den Ankerstromkreis des Servomotors im umgekehrten Sinn und bewirkt dadurch eine geringere Leistungsabgabe der Maschine. 



   Dieser selbsttätige Reguliervorgang wird sich jeweils so lange fortsetzen, bis der Wattmeterzeiger Z frei zwischen den   Anschlägen a und a'schwingt,   bis also die Leistungsabgabe der Maschine der fahrplanmässig von ihr abzugebenden entspricht. 



   Bringt man den Leistungszeiger an der Zusammenschlussstelle zwischen zwei Leistungsnetzen an und überträgt man die Angaben dieses Leistungszeigers auf einen im Spitzenkraftwerk   befindlichen'Leistungszeiger (Fernleistungszeiger),   so kann man die Leistungserzeugung der zur Frequenzhaltung bestimmten Maschinen mit den beschriebenen Vorrichtungen derart steuern, dass zwischen den beiden Netzen die nach dem Fahrplan vorgeschriebene Leistung verschoben wird. Die Last, die die so gesteuerten Maschinen selbst erzeugen, wird in diesem Falle nicht der Last entsprechen, die der Fahrplan für die Verschiebung zwischen den beiden Netzen vorschreibt.

   Die Maschinen werden vielmehr einen Teil der Belastung des primären Netzes decken und dazu noch soviel Last erzeugen, dass von dem einen in das andere Netz die im gegebenen Zeitpunkt vorgeschriebene Leistung gedrückt wird. 



   Durch Ausrüstung jeder Maschine eines Kraftwerkes oder einer Kraftwerksgruppe mit der vorgeschriebenen Steuereinrichtung kann die Gesamtlast eines jeden Kraftwerkes oder einer jeden Kraftwerksgruppe in zeitlich und quantitativ voraus bestimmter Weise und unabhängig von der Gesamtlast auf die einzelnen Maschinensätze eines jeden Kraftwerkes oder auf die Kraftwerke einer Kraftwerksgruppe verteilt werden. 



   Kuppelt man die Drehhebel H1, H2, H3 der Messgeräte, beispielsweise Wattmeter, der einzelnen Maschinensätze L   II,   III, wie in Fig. 2 dargestellt, so kann man dadurch bei entsprechender Skalenteilung der Messgeräte erreichen, dass die Lastanteile, die jede Maschine übernimmt, stets im gleichen Verhältnis zueinander stehen. In Fig. 2 verhalten sich z. B. die. 



  Lastanteile der Maschinen   I, Ir, III zueinander wie 4   : 2 : 2. Wird der Drehhebel   II1   des Wattmeters der Maschine   I   noch nach dem   in Fig. 1   vorgezeichneten Fahrplan gesteuert, so wird durch die in Fig. 2 dargestellte Kupplung der Drehhebel der Wattmeter erreicht, dass von 
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 in Fig. 3 dargestellt, sowohl unter sich als auch mit dem Zeiger   J ?   des Wattmeters, das die Gesamtbelastung des ganzen Kraftwerkes oder einer Gruppe von Kraftwerken anzeigt, steuert aber keines der Wattmeter nach einem vorgezeichneten Fahrplan, so kann man dadurch erreichen, dass jede Maschine einen gewissen, voraus bestimmten Teil der jeweiligen Gesamtlast übernimmt. In den in Fig. 3 dargestellten Zeitpunkt beträgt z.

   B. die Gesamtlast 8 MW und 
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 auf elektrische Weise vorgenommen werden. Diese Einrichtung kann insbesondere auch dazu verwendet werden, dass man die Spitzenleistung, die die Periodenzahl haltenden Maschinen (s. Absatz 1 der Beschreibung) zu übernehmen haben, nach einem gewissen Aufteilungsschlüssel auf diese Maschinen verteilt. Sind z. B. zwei gleich grosse Maschinen zur Spitzendeckung vorhanden, so kann man lediglich durch die Kupplung der Drehhebel der Wattmeter dieser Maschinen erreichen, dass jede Maschine stets die Hälfte der zu deckenden Gesamtleistungsspitze übernimmt. 



   Die vorstehende Beschreibung ist auf die Steuerung   von, Leistungsfahrplänen"und von     Leistungsverteilungsschlüsseln   abgestellt. In gleicher Weise sind die beschriebenen   Einrichtungen   
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 zuführungsfahrplänen u. dgl. oder zur Steuerung derartiger Verteilungsschlüssel zu gebrauchen. 



    PATENTANSPRÜCHE :   
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 Mitwirkung von Organen herbeigeführt werden, deren Einstellung den Linienzügen dieser Fahrpläne mechanisch folgt, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerorgane   (ill)   zur Regelung der Erzeugung, Aufnahme und Verteilung der Last oder zur Blindlastverschiebung durch Messgeräte (MW) ausgelöst werden (Fig. 1). 
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Claims (1)

  1. <Desc/Clms Page number 3> EMI3.1
    3. Einrichtung zur selbsttätigen Betriebsfiihrung eines Kraftwerkes oder einer Kraftwerksgruppe, bei der die Gesamtbelastung nach ihrer Grösse und Art auf mehrere Bestandteile eines Werkes oder auf mehrere Werke nach einem festgesetzten Verteilungsschlüssel selbsttätig verteilt wird, dadurch gekennzeichnet, dass die Steuerhebel (H1, H2, H3), zwischen deren Grenzanschlägen die auslösenden Messgeräte (1l1W) spielen, lediglich unter sich unmittelbar mechanisch oder mit Hilfe elektrischer Übertragung gekuppelt werden. EMI3.2
AT126422D 1927-06-11 1928-06-08 Einrichtung zur selbsttätigen Betriebsführung eines Kraftwerkes oder einer Kraftwerksgruppe. AT126422B (de)

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DEL68896D DE610405C (de) 1927-06-11 1927-06-11 Einrichtung zur selbsttaetigen Steuerung der Energieerzeugung einer Kraftanlage nach einem mechanischen, durch ein unabhaengiges Zeitwerk angetriebenen Fahrplan

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DE760191C (de) * 1935-12-21 1953-12-21 Siemens Schuckertwerke A G Regelanordnung zur selbsttaetigen Verteilung der Last

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