DE674004C - Winde mit staendig in einer Drehrichtung durchlaufendem Motor - Google Patents

Winde mit staendig in einer Drehrichtung durchlaufendem Motor

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Publication number
DE674004C
DE674004C DED74379D DED0074379D DE674004C DE 674004 C DE674004 C DE 674004C DE D74379 D DED74379 D DE D74379D DE D0074379 D DED0074379 D DE D0074379D DE 674004 C DE674004 C DE 674004C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
winch
centrifugal
backstop
brake
motor
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Expired
Application number
DED74379D
Other languages
English (en)
Inventor
Paul Wilsing
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Mannesmann Demag AG
Original Assignee
Demag AG
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Filing date
Publication date
Application filed by Demag AG filed Critical Demag AG
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Application granted granted Critical
Publication of DE674004C publication Critical patent/DE674004C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D1/00—Rope, cable, or chain winding mechanisms; Capstans
    • B66D1/02—Driving gear
    • B66D1/14—Power transmissions between power sources and drums or barrels
    • B66D1/20—Chain, belt, or friction drives, e.g. incorporating sheaves of fixed or variable ratio
    • B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B66—HOISTING; LIFTING; HAULING
    • B66D—CAPSTANS; WINCHES; TACKLES, e.g. PULLEY BLOCKS; HOISTS
    • B66D2700/00—Capstans, winches or hoists
    • B66D2700/01—Winches, capstans or pivots
    • B66D2700/0125—Motor operated winches
    • B66D2700/015—Actuated by chain, belt or by friction

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Winde mit ständig in einer Drehrichtung durchlaufendem Motor Die Erfindung betrifft eine elektrische Winde, deren Motor ständig in derselben Richtung läuft und die zur Umkehr der Bewegungsrichtung der Last mit einem Wendegetriebe ausgerüstet ist. Das Wendegetriebe kann mit einem. Geschwindigkeitswechselgetrieb:e oder einem stufenlos arbeitenden Regelgetriebe verbunden sein, @es kann aber auch das stufenlos regelbare Getriebe zugleich als Wendegetriebe ausgebildet sein.
  • Für diese besondere Art @elektrischer Winden schlägt die Erfindung ,die bekannte vereinigte Anwendung einer Fli@ehkraftbremse und einer Rücklaufsperre vor, wobei die letztere in dem vom Motor ausgehenden Kraftfluß vor dem Wendegetriebe liegt. Durch die vereinigte Anwendung der Fliehkraftbremse und der Rücklaufsperre vor dem Wendegetriebe ist man in der Lage, mit wenigen einfachen mechanischen Getriebegliedern bei den vorgenannten elektrischen Winden die sog. Maximal- und Minimalschalter zu ersetzen. Diese Schalter sind einmal vielgliedrig und auch so umfangreich, daß ihre Unterbringung in Blockwinden vielfach auf Schwierigkeiten stößt, andererseits sind sie durch ihre vielgliedrige Ausbildung auch nicht immer zuverlässig.
  • Dagegen wirken Zentrifugalbremse und Rüeklaufsperre durchaus betriebssicher und sind daher als Sicherheitseinrichtung gegen das Abstürzen der Last geeignet. Da die Rücklaufsperre im Kraftfluß vor dem Wendegetriebe angeordnet ist, kann sie immer in derselben Richtung sperren und daher sehr einfach ausgebildet werden.
  • Die Anwendung von Fliehkraftbrem.sen und Rücklaufsperren ist -bei älteren Handwindenbauarten bekannt. Die Fliehkraftbremse wird dabei betriebsmäßig zum Senken der Last benutzt, die Rücklaüfsperre stellt das alleinige Halteglied dar. Beim Übergang zum elektrischen Betrieb wurden Fliehkraftbrems@e und Rücklaufsperre durch die elektrisch gesteuerten Bremsen ersetzt, und selbst bei neuzeitlichen Handwinden werden andere Bremsungen angewendet. Die Benutzung der bei älteren Handwinden bekannten Fliehkraftbrernsen und Rüeklaufsperren bringt jedoch bei solchen elektrischen Winden, deren Motor ständig in derselben Drehrichtung durchläuft, den besonderen Vorteil -einer betriebssicheren und einfacheren Sicherheitsvorrichtung gegen das Abstürzen der Last. Die Abb. i und 2 zeigen elektrische Winden; bei denen die Vereinigung von Fliehkraftbremsung und Rücklaufsperre angewendet ist; die Abb. 3 zeigt die vereinigte Bauart von Fliehkraftbremse und Sperre.
  • Nach Abb. i treibt der ständig in derselben Drehrichtung durchlaufende Motor i über ein Riemen-oder Kettengetriebe mit veränderlichem Durchmesser der Scheiben 2 und 3 und den Riemenoder Ketten q. das Wendevorgelege 5 an, welches auf die Windentromsnel6 wirkt. Die vereinigte Fliehkraftbremse und Rücklaufsperrung ist bei 7 am Motor angebracht und wird an Hand der Abb: 3 noch näher erläutert.
  • Aus Abb.2 ist die Anwendung dieser Sicherheitsvorrichtung 7 bei: einer Winde mit einem z. B. stufenweise schaltbaren Geschwindigkeitswechselgetriebe mit Wendegetriebe dargestellt. Der Motor i treibt das Geschwindigkeitswechsel- und Wendegetriebe -8 bekannter Art an. Von diesem Wende- und Wechselgetriebe geht der Kraftfluß durch das Vorgelege 9 zur Windentrommel 6. Die vereinigte Fliehkraftbremsie und Rücklaufsperre sind bei 7 auf der verlängerten Motorwelle angebracht.
  • Auf der Motorwelle befestigt ist eine Scheibe i o, welche in den Führungen ii die beiden Bremsschuhe 12 und 13 hält. Der Bremsschuh 12 läuft in .eine Hülse i 2a aus; der Bremsschuh 13 in einen Stift 13a. Hülse und Stift führen sich gegenseitig. In beiden ist ein Schlitz vorgesehen, durch welchen ein Halter 1q. geführt ist, der den Druckeiner Feder 15 aufnimmt, die bei 16 gegen die Hülse i 2a abgestützt ist. Die Feder zieht also, die beiden Bremsschuhe i2 und 13 in radialer Richtung zusammen, bis sie an den Führungen i i anliegen. Sofern die Fliehkraft der Bremsschuhe, die also zugleich Fliehkraftgewichte sind den Druck der Feder 15 überwindet, schleifen die Bremsschuhe an der feststehenden Trommel 17 und bremsen die Winde. An dem umlaufenden Träger ro der Bremsschuhe sind auch die Bolzen 18 für die Sperrklinken i 9 befestigt, die vor der Bildebene angeordnet zu denken sind und deshalb in der Zeichnung strichpunktiert dargestellt wurden. Durch Federn 2o werden die Sperrklinken i9 in die Sperrlage gedrückt, durch die Zentrifugalkraft werden sie abgehoben. Das zugehörige Sperrad 21 steht fest @ebenso wie die Trommel 17.
  • Die Wirkungsweise der neuen Ausbildung ist folgende: Bleibt der Strom während des Hebens aus, sc vermindern Getriebe und Last die Hubgeschwindigkeit, und es kommt der Augenblick, in welchem sich die Lastbewegung umzukehren trachtet. In diesem Augenblick . fällt eine der Sperrklinken i9 in das Sperrrad 21 ein, und zwar sehr sanft; da die Bewegung in diesem Augenblick pr4ktisch gleich Null ist. Tritt das Ausbleiben des Stromes beim Senken auf, so nimmt die Last alsbald eine etwas höhere als die betriebsmäßige Senkgeschwindigkeit an, dadurch überwindet die Fliehkraft der Bremsschuhe 12 und 13 die Feder 15, und es erfolgt eine Bremsung an der Trommel 17. Die Geschwindigkeit vermindert sich, die Bremsen werden gelüftet, und das Spiel beginnt von neuem. Die Last wird auf diese Weise mit einer nur wenig über der betriebsmäßigen Senkgeschwindigkeit liegenden Höchstgeschwindigkeit abgesenkt, so daß keine Unfälle durch Abstürzen der Last eintreten können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Winde mit ständig in einer Drehrichtung durchlaufendem Motor, gekennzeichnet durch die bekannte vereinigte Anwendung einer Fliehkraftbremse und einer Rücklaufsperre, die in dem vom Motor kommenden Kraftfluß vor dem Wendegetriebe angeordnet ist:
  2. 2. Winde nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet; däß die Sperrklinken (i g ) der Rücklaufsperre an der Führungs- oder Tragscheibe (io) der Fliehkraftbremse angeordnet sind.
  3. 3. Winde nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Sperrklinken an einer umlaufenden Scheibe derart ange-Ordnet sind, daß sie durch die Fliehkraft außer Eingriff mit dem feststehenden Sperrad gehalten werden. q:. Winde nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, da.ß je zwei gegenüberliegende Bremsschuhe durch dieselbe symmetrisch zur Drehmitte liegende Feder zusammenhalten und durch Stift und Hülse gegeneinander geführt sind.
DED74379D 1937-01-17 1937-01-17 Winde mit staendig in einer Drehrichtung durchlaufendem Motor Expired DE674004C (de)

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DE674004C true DE674004C (de) 1939-04-03

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