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Verfahren und Vorrichtung zur Regelung der Durchlaufmenge der Güter
bei schachtartigen Vakuumtrocknern u. dgl. Die Erfindung betrifft ein Verfahren
sowie eine Einrichtung zur Regelung der Durchlaüfmenge bei Vakuumtrocknern u. dgl.
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Bisher erfolgte die Regelung des Trockengutdurchlaufes bei Vakuumtrocknern,
die als stehende Rieseltroclner ausgebildet sind, zumeist mittels ;einer am unteren
Ende der Heizabteilung =geordneten Austragvorrichtung, von deren jeweiliger Einstellung
die Dur chlaufmenge und -geschwindigkeit naturgemäß unmittelbär abhängig ist: Die
Einstellung dieser Austragvorrichtuing wird hierbei von Hand vorgenommen, während
die Steuerung -der Ein- und Auslaßvorächtungen in Abhängigkeit von einem Impulsgeber
erfolgt, der unmittelbar über der Heizabteilung angeordnet ist und den Zu- und Ablauf
dee Trockengutes mit der jeweiligen Einstellung der Austragvorrichtung und der dadurch
bedingten Durchlaufmenge in Einklang bringt. Der Impulsgeber arbeitet in der Weise,
daß, sobald das Trockengut bis zu diesem Impulsgeber abgesunken ist, die Einlaßteile
geöffnet werden und dadurch der Raum über .der Heizabteilung erneut mit Trockengut
angefüllt wird.
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Bei dieser Art- der Steuerung wird die Leistung des Trockners ,in
erster Linie durch die jeweilige Einstellung der Austragvorrichtung bestimmt: Bei
einigermaßen gleichmäßigem Zufluß des Trockengutes erfordert hierbei . die Wartung
der Austragvorrichtung keinen besonderen Aufwand an Aufmerksamkeit und Arbeit. Bei
ungleichmäßigem Zufluß dagegen, der bei Vakuumtrocknern die Regel bildet, bedarf
die Anlage einer fast
ununterbrochenen Überwachung und einer immer
wieder erneut vorzunehmenden Verstellung der Austragvorrichtung von Hand, da sonst
Stauungen des Gutes im Trockner !eintreten oder sein teilweises Leerlaufen erfolgt,
was in beiden Fällen zu mehr oder weniger schweren Betriebsstörungen führt.
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Bei Warmluftrieseltrocknern ist es bereits bekannt, zur Regelung des
Trockengutdurchflusses die Austragvorrichtung durch eine im Zulauf des Trockners
angeordnete Regelvorrichtung selbsttätig so zu steuern, daß der Trockenraum stets
gefüllt bleibt und bei schwankender Zulaufmenge auch die Durchlaufmenge durch die
Aü;stragvorrichtung entsprechend -größer oder kleiner bemessen wird. Eine Übertragung
dieser bekannten Regelungseinrichtung auf Vakuumtrockner stößt insofern auf Schwierigkeiten,
als bei diesen der Zulauf des Trockengutes nicht in einem gleichmäßigen. Strom,
sondern je nach der Arbeitsweise und Ausbildung der Einlaßvorrichtung mehr oder
weniger stoßweise erfolgt.
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Durch die Erfindung soll unter Beseiti gung dieser Schwierigkeiten
auch bei Vakuumtrocknern eine völlig selbsttätige Regelung der Durchlaufmenge ermöglicht
werden.
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Die Erfindung besteht darin, daß die nachteilige Einwirkung der stoßweisen
B-eschikkung auf das Regelglied dadurch verhindert wird, daß der Strom des zulaufenden
Trockengutes durch eine über dem Regelglied angeordnete Ablenkvorrichtung so weit
aus dem Bereich der abgelenkt wird, daß er nicht unmittelbar auf diese auftrifft,
sondern es je nach der zuströmenden Trockengutmenge lediglich mittelbar steuert.
Wird in Verbindung mit einer so ausgebildeten Regelungseinrichtung die Einlaßvorrichtung
in verhältnismäßig kurzen Zeitabschnitten, beispielsweise mehrere Male in der Minute,
betätigt, :so gelingt es, die Durchlaufgeschwindigkeit des Trockengutes durch den
Trockner genügend gleichmäßig zu halten, um eine völlig gleichmäßige Tro.cknung
zu erzielen und die Notwendigkeit einer dauernden: Überwachung und Verstellung der
Austragvorrichtung zu vermeiden.
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Die Zeichnung stellt einder Erfindung dar, und zwar zeigt Bild i den
Längsschnitt eines Vakuiunrieseltrock ners,- Bild z :eine Einzelheit in vergrößertem
Maßstabe.
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In dieser Zeichnung ist mit u ein Vakuumrieseltrockner üblicher Bauart,
mit b die in seinem mittleren Teil .angeordnete, mehrere Heizkärperreihen enthaltende
Heizabteilung, mit c die Einlaß- und mit d die Auslaßvorrichtung bezeichnet. Zwischen
der Heizabteilung b und dem Auslaßteil ist eine Austragvorrichtung e bekannter Art
angeordnet, von deren jeweiliger Einstellung die Menge und :die Durchlaufgeschwiadigkeit
des, den Trockner durchrieselnden Trockengutes abhängt. Oberhalb der Heizabteilung
b ist ein Regelglied l bekannter Art vorgesehen, das b.ei dem dargestellten Ausführungsbeispiel
aus einem sogenannten Schwimmer besteht, dessen Einzelheiten aus Bild z näher ersichtlich
sind. Dieser Schwimmer ist mittels einer Zugfeder g unter einem kegelförmigen Dachft
derart aufgehängt, daß ihn das den Trockenraum. durchrieselnde Gut je nach der auf
ih lastenden Menge mehr oder weniger nach unten zu ziehen sucht. Seine hierdurch
bedingten Lagenändexungen werden durch eine Zahmstangei auf ein Zalinradh übertragen,
das die ihm erteilten Drehungen seinerseits durch eine Welle L auf eine Seilscheibe
m überträgt. Diese steuert mittels eines Drahtseiles tt o. dgl.einen Winkelhebel
o und durch diesen. einen hydraulisch wirkenden Servomotor p, der seinerseits die
Einstellung der Austragvorrichtung e bewirkt.
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Diese Einrichtung arbeitet in der Weise, daß der Schwimmer f tun so
tiefer in, das Trockengut hineingezogen wird, j#a höher dieses in dem über der Heizabteilung
b Fegenden Raum ansteigt, während sich bei abnehmendem Zulauf der Schwimmer entsprechend
hebt. Infolge des Umstandes, daß der durch die Einlaßvorrichtung c in kleinen Zeitabständen
eintretende Strom des Trockengut-es nicht unmittelbar auf den Schwimmer f auftrifft,
sondern durch das Dach h allseitig abgelenkt wird und daher nur allmählich zur Einwirkung
auf den Schwimmer gelangt, arbeitet dieser in einer so ruhigen und gleichmä.ßigen
Weise, daß der Servomotor p die Einstellung der Austragvorrichtung e dem jeweiligen
Zustrom des Trockengutes genau :entsprechend anpassen kann, ohne daß die vom Getreidezulauf
ausgehenden Impulse sich auf die Austragv orrichtung auswirken. Der Trockenvorgang
wird daher in einer sehr ausgeglichenen und störungsfreien Weise verlaufen.
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An Stelle der vorstehend beschriebenen Einrichtung können gegebenenfalls
auch andere, rein mechanisch wirkende Steuereinrichtungen verwendet werden. Ebenso
können an Stelle von verstellbaren Schiebern, wie sie das dargestellte Ausführungsbeispiel
zeigt, auch zwangsläufig angetriebene Auslaufrüttelschuhe, Drehteller o. dgl. als
Austragvorrichtung angeordnet werden, wobei die Regelung des Trockengutdurchflusse
s in der Weise erfolgt, daß' man den Hub der Rüttelschuhe, die Drehzahl der Drehteller
usw. entsprechend ändert.