DE68904452T2 - Kochanlage. - Google Patents

Kochanlage.

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DE68904452T2
DE68904452T2 DE8989460009T DE68904452T DE68904452T2 DE 68904452 T2 DE68904452 T2 DE 68904452T2 DE 8989460009 T DE8989460009 T DE 8989460009T DE 68904452 T DE68904452 T DE 68904452T DE 68904452 T2 DE68904452 T2 DE 68904452T2
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cooking
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    • A23BPRESERVATION OF FOODS, FOODSTUFFS OR NON-ALCOHOLIC BEVERAGES; CHEMICAL RIPENING OF FRUIT OR VEGETABLES
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    • A23B2/003Control or safety devices for sterilisation or pasteurisation systems
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Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anlage zum kochen von verpackten und unverpackten Nahrungsmitteln, indem diese in heiße Flüssigkeit getaucht und nachfolgend durch Eintauchen in eine kalte Flüssigkeit gekühlt werden. Insbesondere betrifft die Erfindung eine Anlage gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1, die aus einer Vielzahl von Kochbottichen, einer zentralen Erhitzungsstation für die heiße Flüssigkeit, einer Kühlstation für eine gekühlte Flüssigkeit und einer Gruppe von Flüssigkeitsverteilungsrohren besteht.
  • Eine Anlage dieser Art, welche in dem Dokument EP-A 70228 beschrieben ist, ist bekannt. In dieser Anlage ist das äußere Rohr, in das eine Pumpe eingebaut ist, parallel mit den Bottichen verbunden. In jedem parallelen Zweig des äußeren Rohres ist ein Elektroventil vorgesehen. Ein Rückführrohr, in dem eine Pumpe montiert ist, steht parallel mit den Bottichen in Verbindung. In jedem parallelen Zweig des Rückführrohres ist ein Elektroventil eingebaut. In einer Variante sind je Bottich zwei parallele Zweige mit dem Rückführungsrohr verbunden, von denen einer mit dem Überlaufauslaß des Bottichs verbunden ist und der andere mit dem Abflußauslaß, wobei jeder Zweig ein Elektroventil aufweist. In der Praxis kompliziert diese Anlage, in der in dem Rückführrohr nur eine Pumpe verwendet wird, die Programmierung des Steuerkreises, der entsprechend der Kochdaten der verschiedenen Produkte die Elektroventile ein- und ausschaltet.
  • In dem Dokument US-A-4270598 ist eine Anlage zum Kochen von Krabben beschrieben, die aus Kochbottichen, einer Erhitzungsstation für heiße Flüssigkeit, einer Beizlaugenstation und einer Gruppe von Flüssigkeitsverteilungsrohren besteht. In dieser Anlage ist je Station eine Pumpe vorgesehen, so daß bei Ausfall einer dieser Pumpen die gesamte Anlage stillgelegt werden muß. Die in dem Dokument US-A-4173993 beschriebene Wärmeaustauschanlage weist den gleichen Nachteil auf.
  • Ein Ziel der vorliegenden Erfindung besteht darin, eine Anlage zur Verfügung zu stellen, in der das Kochen in den verschiedenen Kesseln vollständig unabhängig voneinander programmiert werden kann.
  • Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, eine kompaktere Anlage zur Verfügung zu stellen.
  • Ein anderes Ziel der Erfindung besteht darin, eine Anlage zur Verfügung zu stellen, die es gestattet, die Kochbottiche mit einer kontinuierlichen Zirkulation zu betreiben, um eine gute Homogenisierung zu erreichen, unabhängig von der Höhe (über Null).
  • Gemäß der im Anspruch definierten Erfindung wird eine Kochanlage zur Verfügung gestellt, die aus einer Vielzahl von Kochbottichen, einer Erhitzungsstation für heiße Flüssigkeit, einer Kühlstation für Kühlflüssigkeit und einer Gruppe von Flüssigkeitsverteilungsrohren und Flüssigkeitsförderrohren besteht, wobei die Erhitzungs- und Kühlstation in einer Höhe installiert sind, die deutlich über der der Kochbottiche liegt, und jeder ein Verteilungsrohr welches mit ihrem Auslaß in Verbindung steht, und ein Sammelrohr, welches mit ihrem Einlaß in Verbindung steht, zugeordnet ist, wobei jeder Kochbottich mit einem Fallrohr das über ein erstes Elektroventil sowie mit einem Steigrohr das über ein zweites Elektroventil mit jedem Sammelrohr verbunden ist, ausgestattet ist, und ein Durchsatzregelventil in Reihe in das Fallrohr eingebaut ist, welches mit dem Einlaß des besagten Kochbottichs verbunden ist, dessen Überlaufauslaß über ein drittes Elektroventil mit dem Einlaß einer Pumpe in Verbindung steht, der über ein viertes Elektroventil gleichfalls mit dem Einlaß des besagten Kochbottichs verbunden ist und deren Auslaß mit dem Steigrohr in Verbindung steht.
  • Gemäß einem zusätzlichen Merkmal einer Ausführungsform ist parallel zu jedem Durchsatzregelventil ein fünftes, großes Durchsatzventil eingebaut.
  • Gemäß einem weiteren zusätzlichen Merkmal ist die Anlage ergänzt durch ein drittes Verteilungsrohr, das einerseits mit einem Hauptwasserzuleitungsrohr und andererseits über ein sechstes Elektroventil mit jedem Fallrohr verbunden ist, und durch ein Ablaufrohr, welches einerseits mit einem Ablaufschacht und andererseits über ein siebentes Elektroventil mit dem Auslaß jeder Pumpe verbunden ist.
  • Die obenerwähnten Merkmale der Erfindung und anderes wird beim Lesen der nachstehenden Ausführungsbeispiele deutlicher, die in bezug auf die beigefügten Zeichnungen erläutert werden, in denen:
  • Fig. 1 eine schematische perspektivische Ansicht einer erfindungsgemäßen Anlage ist, und
  • Fig. 2 und 3 schematische perspektivische Ansichten von Variationen eines Teils der Rohrgruppen der Anlage nach Fig. 1 sind.
  • Die in Figur 1 gezeigte Anlage besteht aus vier Kochbottichen 1 bis 4, einer Erhitzungsstation 5, einer Kühlstation 6 und einer Gruppe von Rohren, deren Bestandteile nachfolgend detailliert beschrieben werden.
  • Die beschriebenen vier Bottiche 1 bis 4 haben in dem beschriebenen Beispiel jeweils eine quaderförmige Gestalt und sind fluchtend aneinandergereiht. Die Oberseite jedes Kochbottichs besteht aus einem angelenkten Deckel wobei die Achsen der Deckelscharniere entlang der Linie 7 ausgerichtet sind, welche im wesentlichen der Hinterkante der Bottichoberseiten entspricht.
  • Die Stationen 5 und 6, die in dem beschriebenen Beispiel gleichfalls eine quaderförmige Gestalt haben, sind auf einem Rahmen montiert, von dem zwei Träger 8 und 9 gezeigt sind. In der Praxis liegen die Träger 8 und 9 mehrere Meter über den Bottichen 1 bis 4, so daß genügend Platz vorhanden ist für ein Hebezeug, solchem wie ein Flaschenzug, an dem ein Stapel von Körben angehängt wird, um in einen Bottich, dessen Deckel geöffnet ist, eingetaucht oder wieder aus einem Bottich herausgezogen zu werden, wenn das Kochen beendet ist. Die gesamte Rohrgruppe ist hinter den Bottichen 1 bis 4, und zwar zwischen letzteren und den Stationen 5 und 6 angeordnet, wodurch der Raum vor den Bottichen für die Bewegung des oder der Hebezeuge und das Personal freigehalten ist.
  • Hinter dem oberen Teil der Stationen 5 und 6 sind zwei horizontal längsverlaufende Sammelrohre 10 und 11 untereinander angeordnet. Nachstehend werden per Definition als "längsverlaufend" alle horizontalen Richtungen parallel zu den Rückseiten der Bottiche 1 bis 4 und als "querlaufend" alle horizontalen Richtungen senkrecht zu diesen Rückseiten bezeichnet. Das längsverlaufende Rohr 10 ist mittels eines Querstücks mit dem Einlaß E5 der Erhitzungsstation 5 verbunden. Das längsverlaufende, in der gleichen vertikalen Ebene oberhalb des Rohres 10 angeordnete Rohr 11 ist durch ein Knierohr 13 mit dem Einlaß E6 der Kühlstation 6 verbunden.
  • Hinter dem unteren Teil der Stationen 5 und 6 sind übereinander zwei längsverlaufende Verteilungsrohre 14 und 15 vorgesehen. Das Rohr 14 ist über ein Knierohr 16 mit dem Auslaß S5 der Erhitzungsstation 5 und das Rohr 15 über ein Knierohr 17 mit dem Auslaß S6 der Kühlstation 6 verbunden. Die Rohre 14 und 15 liegen in der gleichen vertikalen Ebene, in der unterhalb des Rohres 15 ein weiteres, längsverlaufendes Verteilungsrohr 18 vorgesehen ist. Dieses Rohr 18 ist mit einem vertikalen Rohr 19 verbunden, das an Netzversorgung angeschlossen ist.
  • Die Rohre 14, 15 und 18 sind über vier Gruppen von jeweils drei Elektroventilen 14.1, 15.1, 18.1; 14.2, 15.2, 18.2; 14.3, 15.3, 18.3; 14.4, 15.4 und 18.4 parallel mit vier vertikalen Fallrohren 20.1 bis 20.4 verbunden. Dabei ist jedes dieser Elektroventile bezeichnet durch eine erste Zahl, die das abgehende Rohr 14, 15 oder 18 anzeigt, und durch eine zweite Zahl, die der Reihe des Fallrohres 20.1, 20.2, 20.3 oder 20.4 entspricht.
  • Die Rohre 10 und 11 sind über vier Gruppen von je zwei Elektroventilen 10.1, 11.1; 10.2, 11.2; 10.3, 11.3; 10.4 und 11.4 parallel mit vier vertikalen Steigrohren 21.1 bis 21.4 verbunden. Jedes dieser Elektroventile ist ebenfalls in der oben erläuterten Weise gekennzeichnet.
  • Ein Elektroventil 22.1 bis 22.4 ist im unteren Abschnitt jedes der vertikalen Rohre 20.1 bis 20.4 in Reihe montiert. Parallel zu jedem Elektroventil 22.1 bis 22.4 ist ein Durchsatzregelventil 23.1 bis 23.4 eingebaut. Das untere Ende jedes Rohres 20.1 bis 20.4 ist über ein querverlaufendes Teilstück 24.1 bis 24.4 mit dem Einlaß E1 bis E4 des entsprechenden Bottichs 1 bis 4 verbunden. Die Einlässe E1 bis E4 liegen jeweils unten auf der linken Seite der entsprechenden Bottiche 1 bis 4.
  • An jedes Teilstück 24.1 bis 24.4 ist je ein vertikaler Abzweig 25.1 bis 25.4 angeschlossen, dessen freies Ende mit dem Einlaß eines Elektroventils 26.1 verbunden ist, dessen Auslaß mit dem Einlaß einer Pumpe 27.1 bis 27.4 in Verbindung steht. Die Achsrichtungen der Elektroventile 26.1 bis 26.4 und der Pumpen 27.1 bis 27.4 sind alle querverlaufend.
  • Der Einlaß jeder Pumpe 27.1 bis 27.4 ist über einen vertikalen Abschnitt 28.1 bis 28.4 und ein Elektroventil mit querverlaufender Achse 29.1 bis 29.4 ebenfalls mit dem Auslaß S1 bis S4 der entsprechenden Bottiche 1 bis 4 verbunden. Die Auslässe S1 bis S4 sind Überlaufauslässe, die im oberen Teil der Bottiche 1 bis 4, aber nicht so weit links wie die Einlässe E1 bis E4 angeordnet sind.
  • Der Auslaß jeder Pumpe 27.1 bis 27.4 steht direkt mit dem unteren Ende des entsprechenden Rohres 21.1 bis 21.4 in Verbindung. Der untere Abschnitt jedes Rohres 21.1 bis 21.4 ist über ein Elektroventil mit querverlaufender Achse 30.1 bis 30.4 mit einem längsverlaufenden Rohr 31 verbunden, das seinerseits in ein Abwasserrohr 32 eingebunden ist.
  • Jedes Rohr 10 oder 11 ist an einem Ende verschlossen und steht am anderen Ende über ein Elektroventil 33 oder 34 mit der Versorgungsleitung 19 in Verbindung. Jedes Rohr 14 und 15 ist an einem Ende verschlossen und am anderen Ende über ein Elektroventil 35 oder 36 mit dem Abwasserrohr 32 verbunden.
  • Nachstehend wird erläutert, wie die soeben beschriebene Anlage arbeitet, wobei angenommen wird, daß die Erhitzungsstation 5 und die Kühlstation 6 gefüllt und in Betrieb sind. Nachdem vakuumverpackte Nahrungsmittel zum Beispiel in den Bottich 1 eingefüllt worden sind, werden die Elektroventile 14.1 und 22.1 geöffnet, so daß heißes Wasser unter Schwerkrafteinfluß über 16, 14, 14.1, 20.1, 22.1 und 24.1 und E1 in den Bottich 1 gelangt. Die Elektroventile 29.1 und 10.1 sind geschlossen. Wenn der Wasserspiegel im Bottich 1 seinen Maximal stand erreicht hat, der über dem Überlaufauslaß S1 liegt, veranlaßt der entsprechende Niveaudetektor die Schließung des Elektroventils 14.1. Die Füllphase ist beendet.
  • Jeder Kochbottich 1 bis 4 ist mit einem Hochwasserstand-Detektor, einem Niedrigwasserstand-Detektor und einer Temperatursonde komplettiert, die nicht dargestellt sind. Die Stationen 5 und 6 sind ebenfalls mit Temperaturregelmitteln ausgestattet. Schließlich wird die Anlage durch eine Steuereinheit für die Elektroventile und Pumpen vervollständigt, die vorzugsweise mit einem Mikroprozessor arbeitet und ihre Daten von den Detektoren und Sonden erhält.
  • Wenn die Temperatur des Bottichs 1 an einem vorgegebenen Punkt unterhalb der Lagertemperatur liegt, veranlaßt der nicht dargestellte Temperaturabweichungsdetektor das Öffnen der Elektroventile 29.1, 10.1 und 14.1 das Schließen des Elektroventils 22.1 und den Start der Pumpe 27.1. Das Wasser fließt durch S1, 29.1 und 28.1 in die Pumpe 27.1, die es über 21.1 und 10.1 in die Erhitzungsstation 5 zurückführt. Es läuft die Zirkulationsphase. Das noch zu kalte Wasser des Bottichs 1 wird in die Station 5 zurückgeführt, die heißes Wasser liefert. Bei geschlossenem Elektroventil 22.1 begrenzt das Ventil 23.1 den Durchfluß, so daß die im Kochen begriffenen Produkte nicht durch zu große Ströme deplaziert werden. In diesen beiden Betriebsphasen wird angenommen, daß die Elektroventile 26.1 und 30.1 geschlossen sind. Andererseits ist das Ventil 23.1, dessen Durchlaß relativ niedrig gewählt ist, geöffnet. Nach einer gewissen Zeit erreicht die Wassertemperatur des Bottichs die Lagertemperatur, worauf die betreffende Pumpe abgeschaltet und die Elektroventile 14.1 und 29.1 geschlossen werden. Das Kochen kann, wie in dem Dokument EP-A-70228 beschrieben worden ist, möglicherweise mehrere Zirkulationsphasen umfassen.
  • Wenn das Kochen vollendet ist, werden die Elektroventile 14.1, 22.1, 29.1 geschlossen und die Elektroventile 16.1 und 10.1 geöffnet sowie die Pumpe 27.1 eingeschaltet. Das Wasser des Bottichs fließt durch S1, 24.1, 26.1 und die Pumpe fördert es über 21.1 und 10.1 zurück in den Erhitzungsbottich 5. Wenn der Minimalstand des Bottichs, der über einen nicht dargestellten Niveaudetektor erfaßt wird, erreicht ist, wird die Pumpe ausgeschaltet und das Elektroventil 26.1 wieder geschlossen. Die Heißwasser- Entleerungsphase ist beendet.
  • Die Elektroventile 18.1 und 22.1 werden dann geöffnet, um den Bottich mit Netzwasser von zum Beispiel 14 º C oder 15 º C zu füllen. Wenn der Maximalstand im Bottich erreicht ist, veranlaßt der betreffende Detektor das Öffnen der Elektroventile 29.1, 30.1, das Schließen des Elektroventils 22.1 und das Starten der Pumpe 27.1, wobei das Elektroventii 26.1 geschlossen ist. Das Netzwasser zirkuliert langsam mit dem über das Ventil 23.1 eingestellten Durchsatz im Bottich und fließt über das Rohr zum Abfluß 31. Diese Zirkulationsphase dauert so lange, wie die Temperatur des Bottichs nicht unter eine vorgegebene Lagertemperatur gefallen ist. In diesem Augenblick werden die Elektroventile 18.1 und 29.1 geschlossen und das Elektroventil 26.1 geöffnet. Die Pumpe entleert dann das Leitungswasser des Bottichs über das Rohr 31.
  • Wenn der Bottich geleert ist, was mittels des Minimalstand-Detektors festgestellt wird, werden die Elektroventile 15.1 und 22.1 geöffnet, nachdem die Elektroventile 26.1 und 29.1 wieder geschlossen haben und die Pumpe 27.1 abgestellt wurde. Der Kessel 1 wird mit gekühltem Wasser von zum Beispiel 5º C gefüllt, das aus dem Bottich 6 kommt. Wenn im Bottich 1 der Maximalstand erreicht ist, wird mit einer Zirkulationsphase wie beim Kochen fortgefahren, nur daß anstelle des Elektroventils 10.1 das Elektroventil 11.1 geöffnet wird. Das Entleeren des gekühlten Wassers des Bottichs wird wie vorher, aber nun durch Öffnen des Elektroventils 11.1 bewerkstelligt.
  • Alle Öffnungs-und Schließoperationen der Elektroventile und das Ein- und Ausschalten der Pumpen werden in Abhängigkeit von den zu kochenden Produkten und Mengen über eine elektronische Steuereinheit gesteuert, die mit einem Mikroprozessor arbeitet. Das Füllen und Leeren der Stationen 5 und 6 wird klar ersichtlich mittels der Elektroventile 33 bis 36 erreicht.
  • In Figur 2 ist eine Variante der Anlage dargestellt, mit der eine Zirkulation innerhalb eines Kochbottichs sichergestellt werden kann, zum Beispiel, um in der Erhitzungsphase zwischen zwei Zirkulationsphasen unabhängig von der Höhe (über Normalnull) eine gute Vergleichmäßigung der Temperatur zu erreichen. Bei dieser Variante ist das Rohr 28.1 über das Niveau des Elektroventils 29.1 hinaus nach oben verlängert, und sein oberes Ende ist mittels eines längsverlaufenden Teilstückes 37.1 mit dem Rohr 21.1 verbunden. Weiterhin ist oberhalb des Einlasses der Pumpe 27.1 ein Elektroventil 38.1 in Reihe in das Rohr 28.1 eingebaut. Bei geschlossenen Elektroventilen 38.1 und 10.1 und geöffneten Elektroventilen 29.1 und 26.1 zirkuliert das Wasser bei laufender Pumpe 27.1 über 21.1, 37.1, 28.1, 29.1, S1, den Bottich 1, E1 und 26.1.
  • In Figur 3 ist eine andere Variante der Anlage dargestellt, mit der ebenfalls eine interne Zirkulation im Kochkessel erreicht werden kann. Bei dieser letzten Variante ist zwischen dem Auslaß der Pumpe 27.1, das heißt, dem unteren Ende des Rohres 28.1 und dem Einlaß E1 des Bottichs 1, das heißt, dem unteren Ende des Rohres 20.1, ein Ventil 39.1 eingebaut. Bei geschlossenen Elektroventilen 10.1, 11.1 und 26.1 und geöffneten Ventilen 29.1 und 39.1 zirkuliert das Wasser bei laufender Pumpe 27.1 über 21.1, 39.1, 24.1, E1, den Bottich 1, S1, 29.1 und 28.1.
  • In den Varianten nach Fig. 2 und 3 ist als Beispiel der Bottich 1 genommen worden, es ist aber ganz offensichtlich klar, daß man die gleichen Varianten an jedem der Bottiche der Anlage realisieren kann.
  • Die eben beschriebene Arbeitsweise eignet sich besonders für vakuumverpackte Produkte. Bei unter einem neutralen Gas verpackten Produkten können die Bottiche mit Mitteln versetzt sein, um sie unter Druck zu setzen. Sie müssen dann wie Autoklaven konstruiert sein.

Claims (5)

1. Kochanlage für verpackte oder unverpackte Nahrungsmittel, bestehend aus einer Vielzahl von Kochbottichen (1 bis 4), einer Erhitzungsstation (5) für heiße Flüssigkeit, und einer Kühlstation (6) für Kühlflüssigkeit und einer Gruppe von Flüssigkeitsverteilungsrohren und Flüssigkeitsförderrohren, dadurch gekennzeichnet, daß die Erhitzungs-(5) und Kühlstationen (6) in einer Höhe installiert sind, die deutlich über der der Kochbottiche (1 bis 4) liegt, und jeder ein Verteilungsrohr (14 oder 15), welches mit ihrem Auslaß (S5 oder S6) in Verbindung steht, und ein Sammelrohr (10 oder 11), welches mit ihrem Einlaß (E5 oder E6) in Verbindung steht, zugeordnet ist, wobei jeder Kochbottich (1) mit einem Fallrohr (20.1), das über ein erstes Elektroventil (14.1 oder 15.1) mit jedem Verteilungsrohr (14 oder 15) verbunden ist, sowie mit einem Steigrohr (21.1), das über ein zweites Elektroventil (10.1 oder 11.1) mit jedem Sammelrohr (10 bis 11) verbunden ist, ausgestattet ist, und ein Durchsatzregelventil (23.1) in Reihe in das Fallrohr (20.1) eingebaut ist, welches mit dem Einlaß (E1) des besagten Kochbottichs (1) verbunden ist, dessen Überlaufauslaß (S1) über ein drittes Elektroventil (29.1) mit dem Einlaß einer Pumpe (27.1) in Verbindung steht, der über ein viertes Elektroventil (26.1) gleichfalls mit dem Einlaß des besagten Kochbottichs verbunden ist und deren Auslaß mit dem Steigrohr (21.1) in Verbindung steht.
2. Anlage nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß parallel zu jedem Durchsatzregelventil (23.1) ein fünftes, großes Durchsatzventil (22.1) eingebaut ist.
3. Anlage nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Anlage ergänzt ist durch ein drittes Verteilungsrohr (18), das einerseits mit einem Hauptwasserzuleitungsrohr und andererseits über ein sechstes Elektroventil (18.1) mit jedem Fallrohr (20.1) verbunden ist, und durch ein Ablaufrohr (31), welches einerseits mit einem Ablaufschacht und andererseits über ein siebentes Elektroventil (30.1) mit dem Auslaß jeder Pumpe (27.1) verbunden ist.
4. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß Mittel (37.1 und 38.1) vorgesehen sind, die eine Zirkulation der Flüssigkeit in jedem Kochbottich bewirken.
5. Anlage nach einem der Ansprüche 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß jeder Bottich mit Unterdrucksetzungsmitteln ausgestattet sein kann.
DE8989460009T 1988-03-23 1989-03-17 Kochanlage. Expired - Lifetime DE68904452T2 (de)

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