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Diese Erfindung betrifft ein Zeitungspapier, insbesondere ein
Zeitungspapier, das zum mehrfarbigen Zeitungsdrucken auf
schnell-laufenden Zeitungsdruckmaschinen mit kaltabbindender
Druckfarbe (Cold-Set-Ink) geeignet ist.
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In letzter Zeit ist die Druckgeschwindigkeit erheblich
schneller geworden und der Prozentsatz an Mehrfarbendruck ist
gemäß der Entwicklung verschiedener Technologien ebenfalls
angestiegen. Diese Tendenz trifft nun auch allgemein für den
Zeitungsdruck zu. Jedoch muß der Nehrfarbendruck von Zeitungen
auf schnell-laufenden Maschinen durchgeführt werden unter
Verwendung von üblichem Zeitungspapier und kaltabbindender
Druckfarbe vom Durchdringungstyp wegen des Bedarfs an
Massenproduktion und der Druckkosten.
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Jedoch ist die Druckeignung von Zeitungspapier bei Verwendung
des oben erwähnten herkömmlichen Verfahrens, besonders die
Druckf arbe und Schärfe, verglichen mit der von beschichtetem
Papier immer sehr gering gewesen und weniger belastend für das
menschliche Auge. Demgemäß kann das herkömmliche Verfahren
nicht für farbige Seiten und mehrfarbige Druckschriften
angewendet werden, weil diese ein gutes Druckbild benötigen.
Gewöhnlich werden andere Druckverfahren für solche Zwecke
angewendet.
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Verschiedene Verfahren zur Verbesserung der Druckqualität sind
vorgeschlagen worden. Ein Verfahren besteht in der Verwendung
von heißtrocknender Druckfarbe (Heat-Set-Ink) anstelle von
kaltabbindender Druckfarbe. In diesem Fall wird das Drucken von
mit Trocknern versehenen Maschinen durchgeführt, unter
Verwendung von heißtrocknender Druckfarbe und Zeitungspapier.
Jedoch sind die Kosten für die Ausstattung und den Druck
relativ hoch. Ein alternatives Verfahren besteht in der
Kombination von kaltabbindender Farbe, hochwertigem Papier und
schnell-laufenden Zeitungsdruckmaschinen ohne Trockner. Wenn
herkömmlich beschichtetes Papier, wie solches, das auf
holzfreiem oder holzhaltigem basiert, verwendet wird, ist es
unmöglich, zufriedenstellende Ergebnisse außer bei geringen
Druckgeschwindigkeiten zu erhalten, weil die kaltabbindende
Druckfarbe bei hohen Geschwindigkeiten der Maschine nicht ohne
Trockner trocknet.
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Zweitens ist klare Beschichtung von Papier zur Verbesserung der
Papierdruckeignung verbreitet. In diesem Fall werden Lösungen
von Schlichtmitteln oder hochmolekularen Materialien ohne
Pigmente auf das Rohpapier mit herkömmlichen Auftragsmaschinen,
wie z.B. die Leimpresse, aufgetragen. Jedoch ist es ebenfalls
unmöglich, eine gute Druckausführung mit den Druckmaschinen
unter Verwendung von kaltabbindender Druckfarbe zu erhalten,
weil die Farbaufnahmefähigkeit des Papiers mit ansteigendem
Leimungsgrad absinkt.
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Drittens wird angenommen, das unbeschichtetes Papier, wie z.B.
Feinpapier, bessere Ergebnisse als Zeitungspapier liefert. Wenn
jedoch der Leimungsgrad des Feinpapiers gleich dem von
Zeitungspapier ist, ist der Unterschied in der Druckeignung
zwischen dem Feinpapier und dem Zeitungspapier beschränkt auf
die bessere Reproduzierbarkeit und dem Kontrast für einfarbige
Anteile. Die Farbreproduzierbarkeit und Schärfe der Mischfarben
ist nicht verbessert. Wenn ein satiniertes Feinpapier verwendet
wird, um einen Glanzdruck zu erhalten, muß die
Druckgeschwindigkeit wegen der Probleme in der schlechten
Farbabbindung langsamer sein.
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Pigment-beschichtetes oder klar beschichtetes Zeitungspapier
zeigt die gleiche Tendenz wie oben beschrieben für herkömmlich
beschichtetes Papier, weil die Oberflächeneigenschaften
hauptsächlich durch die Überzugsschicht bestimmt werden und die
Ergebnisse des Mehrfarbendrucks unter Verwendung von
beschichtetem Zeitungspapier und kaltabbindender Druckfarbe auf
schnell-laufenden Maschinen nicht zufriedenstellend sind. Wie
oben erwähnt, gibt es keine Papierart, mit der ausreichende
Druckgeschwindigkeit und guter Mehrfarbendruck erreicht werden
kann. Außerdem ist es unmöglich, zufriedenstellende Ergebnisse
mit herkömmlichen Technologien oder einer Mischung aus
herkömmlichen Technologien zu erreichen. Demgemäß ist eine neue
Papierart sehr erwünscht.
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Die Erfindung möchte ein Zeitungspapier bereitstellen, mit dem
das gleiche Niveau an Schärfe und Reproduzierbarkeit wie bei
beschichtetem Papier erhalten werden kann, unter
Aufrechterhaltung des Niveaus an notwendigen Eigenschaften wie
sofortiger Farbabbindung, Oberflächenfestigkeit, Deckfähigkeit
und Faltungsqualität des Zeitungspapiers.
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Gemäß der Erfindung wird ein Zeitungspapier für
Zeitungsdruckmaschinen unter Verwendung von kaltabbindender
Druckf arbe bereitgestellt, das ein Rohpapier, welches aus einem
Trägermaterial hergestellt wird, das wenigstens 50
Gewichtsprozent eines mechanischen Papierzellstoffs (mechanical
pulp) enthält, und eine Überzugsschicht, bestehend aus einem
Nadelformpigment, in deren Schicht die durchschnittliche
Ölaufnahmefähigkeit für alle Pigmente größer ist als 65
cm³/100g, umfaßt. Ein besserer Glanzdruck kann erhalten werden,
wenn ein Nadelformpigment in der Überzugsschicht vorhanden ist,
in der die durchschnittliche Ölaufnahmefähigkeit für alle
Pigmente größer als 65 cm³/100g ist, als erreicht werden kann,
wenn dss Nadelformpigment nicht verwendet wird, aber eine
Überzugsschicht vorhanden ist, in der die durchschnittliche
Ölaufnahmefähigkeit für alle Pigmente größer als 65 cm³/100g
ist.
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Das Rohpapier, das für diese Erfindung verwendet wurde, war auf
40-52 g/m² mechanischem Papierzellstoff basierendes Papier und
enthielt herkömmliche Füllstoffe, eine kleine Menge
wasserlösliches hochmolekulares Retentionsmittel wie benötigt.
Dieses Rohpapier muß die Eigenschaften erfüllen, die zum
Drucken mit kaltabbindender Druckfarbe auf schnell-laufenden
Maschinen notwendig sind, mit anderen Worten, physikalische
Eigenschaften, wie Reißfestigkeit, Reißkraft und Elongation
sollten auf dem gleichen Niveau wie bei herkömmlichem
Zeitungspapier sein.
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Die mechanischen Papierzellstoffe schließen zum Beispiel
mechanischen Holzstoff (ground wood pulp), thermomechanischen
Holzstoff (thermomechnanical pulp), halbchemischer Zellstoff
(semichemical pulp), wiederaufbereitete mechanische
Papierzellstoffe (recycled mechanical pulps), hergestellt durch
Entfärben von Zeitungen und Magazinen, die diese
Papierzellstoffe enthalten, und Fertigungsausschuß bei der
Papierherstellung ein. Diese Papierzellstoffe können als
Einzelform oder Mischform mit gewünschten Verhältnissen
verwendet werden. Eine kleine Menge an Zellstoff kann zur
Einstellung der optischen Eigenschaften in dem Bereich, in dem
es die physikalischen Eigenschaften des mechanischen
Papierzellstoffs nicht herabsetzt, zugegeben werden.
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Bekannte Pigmente können als Füllstoffe zugegeben werden. Zum
Beispiel können Ton, Talk, Titandioxid, weiße Kohle,
Calciumcarbonat und feine Teilchen Harnstoffharz verwendet
werden. Eine bevorzugte Menge dieser Materialien liegt im
Bereich von 0,5 bis 10 %, besonders bevorzugt weniger als 0,5
%. Wenn die Menge sehr weit unter 0,5 % ist, bewirkt es
schwache Deckfähigkeit oder ölaufnahmefähigkeit. Auf der
anderen Seite, wenn die Menge sehr weit über 10 % liegt, neigen
Reißfestigkeit und Reißkraft zur Abnahme.
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Das Nadelformpigment, das in der Überzugsschicht enthalten ist,
ist geeigneterweise ein Pigment, bei dem das Verhältnis von
Länge zu Breite 3 zu 1, vorzugsweise 5 zu 1 beträgt. Einzelnes
Pigment oder Mischpigmente können verwendet werden. Wenn ein
Nadelformpigment mit anderen Pigmenten gemischt wird, sollten,
mehr als 20 Gewichtsprozent, vorzugsweise 30 Gewichtsprozent
nadelförmige Pigmente verwendet werden.
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Die durchschnittliche Ölaufnahmefähigkeit für alle Pigmente in
der Überzugsschicht muß größer als 65 cm³/100g sein,
vorzugsweise im Bereich von 75 cm³/100g bis 100 cm³/100g
liegen. Wenn die ölaufnahmefähigkeit geringer als 65 cm³/100g
ist, ist ein Hochgeschwindigkeitsdruck unter Verwendung von
kaltabbindender Druckfarbe unmöglich, die Farbe unsauber
abgezogen wird. Wenn die Ölaufnahmefähigkeit größer als 15o
cm³/100g ist, neigt die Fließfähigkeit der Streichmasse dazu
abzunehmen und Probleme bei der Auftragsmaschine so wie der
Rakelstreichanlage oder der Walzenstreichanlage sind die Folge.
Pigmentansätze mit einem einzelnen Pigment oder gemischten
Pigmenten können verwendet werden. Wenn ein Pig1nent, dessen
Ölaufnahmefähigkeit geringer als 65 cm³/100g mit einem Pigment,
dessen Ölaufnahmefähigkeit größer als 65 cm³/100g ist, gemischt
wird, sollte die Mischung so sein, daß die durchschnittliche
Ölaufnahmefähigkeit größer als 65 cm³/100g ist und die Menge an
Pigmenten mit hoher Ölaufnahmefähigkeit sollte mehr als 15
Gewichtsprozent, vorzugsweise 20 Gewichtsprozent, betragen.
Wenn die Menge des Pigments mit hoher Ölaufnahmefähigkeit
weniger als 15 Gewichtsprozent beträgt, kann ein unsauberer
Abzug und/oder Abreiben teilweise vorkommen. Hier bedeutet
Abreiben das Phänomen, daß gedruckte Farbe an
mehrfachbedruckten Stellen wegen der unzureichenden Trocknung der
Druckfarbe verläuft.
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Die Pigmente, die verwendet werden können, sind zum Beispiel
verschiedene Arten von Siliziumdioxid, aktiviertem Ton,
kalziniertem Ton, feinem Magnesiumcarbonat, verschiedene Arten
von Silikat, diatomeenartige Erde, Harnstof fharzpulver als
Vertreter der Gruppe mit hoher Ölaufnahmefähigkeit und Kaolin,
Talk, verschiedene Arten von Calciumcarbonat, Titandioxid,
Zinkweiß als Vertreter der Gruppe mit geringer
Ölaufnahmefähigkeit (siehe zum Beispiel "Derzeitiger Stand und
Entwicklungstendenzen der Streichpigmente", Das Papier, Vol.
40, Nr. 10A, Seiten VII4-VII9). Das Pigment mit geringer
Ölaufnahmefähigkeit wird nicht allein verwendet, aber wird als
eine Mischung mit dem Pigment mit hoher Ölaufnahmefähigkeit
verwendet.
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Der Hauptgrund für die Verwendung eines Pigments mit geringer
Ölaufnahmefähigkeit ist, die Sreichmasseneigenschaften zu
kontrollieren, weil die Deckfähigkeit von Pigmenten mit hoher
Ölaufnahmefähigkeit im allgemeinen gering ist. Die
nadelförmigen Pigmente sind zum Beispiel Satinweiß, nadelförmig
ausgefälltes Calciumcarbonat und Hongkong-Kaolin und die
Ölaufnahmefähigeit dieser Pigmente liegt in einem weiten
Bereich. Diese Pigmente werden mit Bindemitteln gemischt und
als eine Überzugsschicht auf das Rohpapier aufgetragen.
Bindemittel, die üblicherweise, aber nicht darauf beschränkt,
verwendet werden, sind zum Beispiel Styrol-Butadien-Latex,
Stärke und Stärkederivate, Polyvinylalkohol und
Zellulosederivate, und verschiedene Bindemittel, die als
Bindemittel zur Papierherstellung verwendet werden, können
allein oder in gemischter Form verwendet werden. Es ist
wichtig, die Art und Menge des Bindemittels zu bestimmen, um
notwendige Oberflächenfestigkeit bei minimaler Menge zu
erhalten und nicht die Aufnahmefähigkeit des Pigments zu
senken. Zu diesem Zweck sind Polyvinylalkohol und
Styrol-Butadien-Latex geeignet.
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Üblicherweise bei der Herstellung von Streichmassen verwendete
Zusätze so wie Löslichkeitsverminderer, Dispersionsmittel und
Gleitmittel können zu der Streichmasse, die aus Pigment und
Bindemittel gebildet wird, zugegeben werden.
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Alle üblicherweise in der Papierindustrie verwendeten Arten von
Auftragsmaschinen, wie z.B. Walzstreichanlage,
Rakelstreichanlage und Luftmesserstreichmaschine, können
verwendet werden. Eine maschinelle Auftragung ist vom
Standpunkt der Produktionskosten geeignet.
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Eine Seite oder beide Seiten des Rohpapiers können beschichtet
werden. Wenn beide Seiten bedruckt werden, müssen beide Seiten
beschichtet werden. Wenn nur eine Seite bedruckt wird, sollte
die beschichtete Seite bedruckt werden. Selbst wenn nur eine
Seite bedruckt wird, kann die andere Seite leicht beschichtet
sein, um den Unterschied im Papier zwischen den Seiten zu
verringern. Handhabung während des Druckens und Lagerns wird
mit Abnahme der Unterschiede zwischen den Seiten besser.
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Das Überzugsgewicht der bedruckten Seite liegt üblicherweise im
Bereich von 1 bis 12 g/m², vorzugsweise von 3 bis 8
g/m²
und gesamte die Flächenmasse einschließlich des
Trägermaterials ist vorzugsweise geringer als 60 g/m². Wenn das
Überzugsgewicht geringer als 1 g/m² ist, ist das Druckbild
gelegentlich schlecht. Auf der anderen Seite, wenn das
Überzugsgewicht größer als 12 g/m² ist, neigt die Steifigkeit
zu einem geringeren als für Zeitungspapier erforderlichen
Niveau.
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Abhangig von der Druckqualität kann eine Glättungsbehandlung,
wie z.B. Hochsatinierung und/oder Maschinensatinierung für das
Zeitungspapier, das durch das oben beschriebene Verfahren
hergestellt wurde, durchgeführt werden. Jedoch ist übermäßige
Glättungsbehandlng nicht empfehlenswert, weil es eine Abnahme
in Glanz, Farbabbindung und Papierfestigkeit bewirkt. Besonders
eine Abnahme in Steifigkeit bewirkt manchmal Probleme auf den
Falzmaschinen.
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Wenn ein Zeitungspapier dieser Erfindung auf einer
Hochgeschwindigkeitsdruckmaschine unter Verwendung von
kaltabbindender Druckfarbe bedruckt wird, wird die Druckfarbe
sofort absorbiert und/oder adsorbiert. Die Farbe, die nicht
durch das Pigment absorbiert oder adsorbiert wird, erreicht das
auf mechanischem Papierzellstoff basierende Rohpapier. Weil das
Pohpapier das gleiche Niveau in der Ölaufnahmefähigkeit wie
herkömmliches Zeitungspapier besitzt, ist die gesamte
Ölaufnahmefähigkeit extrem hoch und die Druckf arbe wird sehr
schnell absorbiert und/ oder adsorbiert. Demzufolge kann
Mehrf arbendruck bei hoher Geschwindigkeit ausgeführt werden.
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Kaolinton, dessen kristalline Form rhombohexagonal (Hexagonal
plate) ist, wird üblicherweise als ein Hauptpigment für die
Überzugsschicht von herkömmlich beschichtetem Papier verwendet.
Wegen der kristallinen Form von Kaolinton haben die
Kaolinteilchen die Tendenz sich bei der Glättungsbehandlung
parallel zu orientieren und sie ergeben eine hochglänzende
Oberfläche. Wenn jedoch Hochgeschwindigkeitsdrucken unter
Verwendung von kaltabbindender Druckfarbe auf einer solchen
Überzugsschicht ausgeführt wird, dringt die Druckfarbe nicht
sofort in die Überzugsschicht ein und ein unsauberer Druck
tritt ein.
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Wenn zusätzlich ein Mehrfarbendruck durchgeführt wird, fließt
jede farbige Druckfarbe auf die Oberfläche der Überzugsschicht,
weil die Farbeindringung in die Überzugsschicht langsam ist und
schließlich treten Farbvermischungen auf.
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Auf der anderen Seite, wenn ein Pigment mit hoher
Ölaufnahmefähigkeit, wie es in dieser Erfindung erwähnt ist,
verwendet wird, wird Druckfarbe sofort in der Überzugsschicht
abgebunden und das Fließen auf die Oberfläche der
Überzugsschicht ist geringer. Demgemäß ist die
Reproduzierbarkeit der Farbe gut, weil jede Farbe unabhängig
abbindet. Wenn des weiteren ein Nadelformpigment in der
Überzugsschicht enthalten ist, wird diese glatter und der
Blattglanz und Druckglanz werden ebenso groß wie diese von
herkömmlich beschichtetem Papier. Die Folge ist, daß jede
Druckfarbe bei Mehrfarbendruck klar identifiziert werden kann
und Reproduzierbarkeit und Schärfe der Farbe auf dem Niveau
sind, das für herkömmlichen kommerziellen Mehrfarbendruck
benötigt wird.
Beispiele
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Die vorliegende Erfindung wird durch die folgenden Beispiele
beschrieben. Die Messungen, die die verschiedenen Eigenschaften
in den Beispielen bestimmen, sind wie folgt:
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(1) Ölaufnahmefähigkeit der Pigmente
Gemäß JIS K5101. Wenn diese Messung auf eine Mischung von
Pigmenten angewendet wird, müssen die Pigmente vorher gut
gemischt sein.
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Wenn das Pigment in einer aufgeschlämmten Form vorliegt, wird
die Probenaufschlämmung mit 1 bis 10 g als Trockenbasis mit
reinem Wasser verdunnt, dann wird die verdünnte Aufschlämmung
auf eine Glasplatte (Fläche von etwa 1 m²) mit Seitenerhöhung
gegossen, die Platte wird abgedeckt, so daß sie nicht
kontaminiert werden kann und wird dann bei 20 ºC bei einer
relativen Luftfeuchtigkeit von 60 % getrocknet. Das getrocknete
Pulver wird dann für die Probenmessung abgekratzt.
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(2) Bekk-Glätte
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Die Glätte des Rohpapiers und des beschichteten Papiers wird
gemäß JIS P8119 gemessen.
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(3) Oberflächenfestigkeit der Überzugsschicht
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Abgeschätzt durch den Drucktuchabstrich (blanket scum) von
einer schnell-laufenden Offsetrollenrotationsmaschine (Koebau
BB-Typ von Sumitomo Heavy Industry Co., Ltd.) nach einem 1000 m
Drucklauf bei einer Druckgeschwindigkeit von 500 m/min.
Das Standardniveau von einem Drucktuchabstrich ist das von
herkömmlichem Zeitungspapier bei den gleichen Bedingungen. Das
Niveau wird bestimmt als gut (geringerer Drucktuchabstrich als
beim Standard), als sauber (gleiches Drucktuchabstrichsniveau
im Vergleich zum Standard) und als schwach (mehr
Drucktuchabstrich als beim Standard).
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(4) Abbinden der Druckfarbe
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Sofort nach einem unter den gleichen Bedingungen wie in (3)
durchgeführten Drucklauf, werden drei Blätter bei ungefähr der
500 m Marke vom Startpunkt aus gesammelt, und dann mit
Feinpapierblättern überdeckt. Ein Gewicht von 50 g/m² wird
durchgehend für 1 Stunde auf die sich überdeckenden Blätter
gelegt und der Grad des Abdruckens auf der Oberfläche des
Feinpapiers wird mit dem Auge bestimmt.
Das Standardniveau des Abdruckens ist das des herkömmlichen
Zeitungspapiers. Das Standardniveau wird bestimmt als gut
(weniger Abdrucken als beim Standard), als sauber (gleiches
Niveau des Abdruckens wie beim Standard) und als schwach (mehr
Abdrucken als beim Standard).
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(5) Farbdichte
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Festkörperdichte des Testdruckbildes wird gemessen mit Macbeth-
Densitometer (hergestellt von Kollmogen Corporation). Das
ausreichende Niveau beträgt mehr als 1,30 und das Niveau ist
schwach, wenn der Meßwert weniger als 1,20 beträgt.
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(6) Weißgrad
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Der Weißgrad der Blätter wird mit Hunter Weißgrad-Tester
(hergestellt von Toyo Seiki Co., Ltd.) gemessen.
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(7) Glanz
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Der Blattglanz und der Druckglanz werden mit einem 75 Grad
Glanzmesser (hergestellt von Murakami Shikisai Kenkyusyo)
gemessen.
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(8) Reproduzierbarkeit von Punkten
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Abschätzen von Größe, Form und Zustand des sich Überlappens von
Punkten durch das Auge mit einem Verstärker. Das Niveau von
herkömmlichem Zeitungspapier ist gering, besser als wenn
Zeitungspapier sauber ist. Wenn die Kopie immer perfekt auf der
Probe reproduziert wird ist das Niveau gut.
Schärfe und gute Farbreproduzierbarkeit können erhalten werden
und das gedruckte Blatt hat einen dauerhaften aufdruck, wenn
die Farbdichte hoch, die Reproduzierbarkeit von Punkten gut und
der Weißgrad des Blattes hoch ist.
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(9) Abrieb der Druckfarbe
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Sofort nach dem Druck wird die Oberfläche des bedruckten Teils
leicht mit dem Finger gerieben, dann wird der Grad des
Farbabriebs abgeschätzt. Das Niveau von herkömmlichem
Zeitungspapier dient als Standard. Wenn die Kontamination
größer als der Standard ist, ist das Niveau schwach. Ein
schwaches Niveau ist kommerziell nicht von Nutzen.
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In den unten aufgeführten Beispielen und Vergleichsbeispielen
bedeuten Teile Festkörpergewichtsanteile und Prozent (%)
bedeuten Gewichtsprozent.
Vergleicbsbeispiel 1
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50 Teile mechanischer Holzstoff, 30 Teile wiederaufbereiteter
mechanischer Papierzellstoff aus entf ärbtem Zeitungspapier und
20 Teile Kraftzellstoff (kraft pulp) wurden gemischt und
verfeinert zum kanadischen Standard Mahlgrad von 200 ml. Mit
dem oben beschriebenen gemischten und verfeinerten Zellstoff
wurde ein Rohpapier A in einer Bel-Baie Papiermaschine vom
Former Typ bei einer Geschwindigkeit von 960 m/min hergestellt.
Das Grundgewicht, der Weißgrad, die Glätte und die Dichte des
Rohpapiers waren jeweils 46 g/m², 52 %, 60 sec. und 0,65 und
diese Werte waren auf Standardniveau von herkömmlichem
Zeitungspapier.
Beispiel 1
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30 Teile Satinweiß (SW-BL von Shiraisi Karusyumu Co., Ltd.,
Ölaufnahmefähigkeit 100 cm³/100g), 40 Teile kalzinierter Ton
(Ölaufnahmefähigkeit 90 cm³/100g) und 30 Teile Nr.2 Ton
(Ölaufnahmefähigkeit 45 cm³/100g) wurden zu wasser
hinzugegeben, das ein Dispersionsmittel (Aron T-40 von
Toagousei Co., Ltd., in einer Konzentration von 40 %) enthielt,
dann wurde eine Pigmentaufschlämmung durch Mischen unter Rühren
hergestellt. Die Ölaufnahmefähigkeit der Pigmentmischung betrug
80 cm³/100g.
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Anschließend wurden 25 Teile Styrol-Butadien-Latex und 15 Teile
oxidierte Stärke zu der Aufschlämmung unter Rühren hinzugefügt,
gut gemischt und eine 45 %-ige Streichmasse war hergestellt.
Diese Streichmasse wurde auf beide Seiten des im
Vergleichsbeispiel 1 beschriebenen Rohpapiers unter Verwendung
einer Rakelstreichanlage aufgetragen und Zeitungspapier B1 war
hergestellt. Das Überzugsgewicht betrug für jede Seite des
Zeitungspapiers B1 5 g/m² (ofentrocken), 10 g/m² insgesamt für
beide Seiten. Die Bekk-Glätte der Überzugsschicht betrug 45
sec.
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Dann wurde dieses Papier hochsatiniert auf einem
Satinage-Hochkalander (von Ishikawaziina Heavy Industry Co., Ltd.) bei 60
º C bei einem Betriebsdruck von 100 kg/cin und Zeitungspapier C1
war hergestellt. Die Bekk-Glätte des Zeitungspapiers C1 betrug
100 sec.
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Der Druck wurde iait einer schnell-laufenden
Rollenrotationsmaschine (Koebau BB Typ von Sumitomo Heavy
Industry Co., Ltd.) mit diesen Papieren bei einer
Druckgeschwindigkeit von 500 m/min ausgeführt. Kaltabbindende
Druckf arben aus Cyan und Fuchsin (Magenta) für Zeitungspapier
(NewswebmasterR, PurosesubeniR M, PurosesuaiR M von Sakata
Syokai) wurden zum Drucken verwendet.
Ergebnisse der Handhabung und Druckqualität sind in Tabelle 1
dargestellt.
Beispiel 2
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Ein nadelförmig ausgefälltes Calciumcarbonat wurde als
Nadelformpigment verwendet. Eine 30 %-ige Pigmentaufschlämmung
wurde unter Verwendung der unten beschriebenen Zusammensetzung
in der gleiche Weise, wie in Beispiel 1 beschrieben,
hergestellt. Die hergestellte Streichinasse wurde mit einer
Luftmesserstreichmaschine auf das im Vergleichsbeispiel 1
hergestellte Rohpapier A aufgetragen und Zeitungspapier B2 war
hergestellt. Das Überzugsgewicht für jede Seite betrug 5 g/m².
Kalzinierter Ton
(Ölaufnahmefähigkeit 100 cm³/100g) 50 Teile
Synthetisches Quarz
(Ölaufnahmefähigkeit 290 cm³/100g) 10 Teile
Nadelförmig ausgefälltes Calciumcarbonat
(Ölaufnahmefähigkeit 53 cm³/100g) 20 Teile
Superfeines Grund-Calciumcarbonat
Dispersionsmittel (Natriumpyrophosphat) 0,5 Teile
Styrol -Butadien-Latex 15 Teile
Polyvinylalkohol 10 Teile
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Die Ölaufnahmefähigkeit der Pigmentmischung betrug 95 cm³/100g.
Die Glätte der Überzugsschicht betrug 42 sec. Zeitungspapier B3
wurde hochsatiniert und Zeitungspapier C2, dessen Glätte 110
sec. betrug, war hergestellt. Druckversuche wurden mit diesen
Zeitungspapier durchgeführt. Ergebnisse sind in Tabelle 1
gezeigt
Beispiel 3
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Satinweiß wurde als ein Nadelformpigment verwendet. Die
Zusammensetzung in Beispiel 1 wurde wie unten beschrieben
verändert und eine 45 %-ige Aufschlämmung wurde verwendet.
Zeitungspapier B3, dessen Glätte 43 sec. betrug, wurde wie in
Beispiel 1 hergestellt. Zeitungspapier C3, dessen Glätte 120
sec. betrug wurde durch Hochsatinierung hergestellt. Die
Ergebnisse der Druckversuche sind in Tabelle 1 gezeigt.
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Satinweiß (SW-BL von Shiraishi 10 Teile
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Karusyumu Co., Ltd., Ölaufnahmefähigkeit 100 cm³/100g)
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Nr. 2 Kaolin 15 Teile
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Kalzinierter Ton 75 Teile
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Styrol-Butadien-Latex 5 Teile
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Oxidierte Stärke 6 Teile
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Dispersionsmittel 0,5 Teile
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Die Ölaufnahmefähigkeit von Nr 2 Kaolin und kalziniertem Ton
betrugen jeweils 42 cm³/100g und 90 cm³/100g und die der
gemischten Pigmente betrug 85 cm³/100g.
Vergleichsbeispiel 2
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Eine 35 %-ige Pigmentaufschlämmung wurde mit der unten
beschriebenen Zusammensetzung auf die gleiche Weise wie in
Beispiel 1 hergestellt. Die Streichmasse wurde mit einer
Luftmesserstreichmaschine auf das Zeitungspapier A des
Vergleichbeispiels 1 aufgetragen. Das Überzugsgewicht für jede
Seite betrug 5 g/m² und Zeitungspapier B4 mit einer Glätte von
42 sec. war hergestellt.
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Kalzinierter Ton 8o Teile
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Superfeines Grund-Calciumcarbonat 20 Teile
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Dispersionsmittel (Natriumpyrophosphat) 0,5 Teile
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Styrol-Butadien-Latex 10 Teile
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Polyvinylalkohol 10 Teile
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Die Ölaufnahmefähigkeit des kalzinierten Ton und superfeinem
Grund-Calciumcarbonat betrug jeweils 95 cm³/100g und 30
cm³/100g. Die der gemischten Pigmente betrug 73 cm³/100g.
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Zeitungspapier, dessen Glätte 100 s betrug, wurde durch
Hochsatinierung hergestellt. Die Ergebnisse des Druckens sind
in Tabelle 1 gezeigt.
Tabelle 1
Papiere
Anteil an Nadelformpigmenten (Gew.-%)
Ölaufnahmefähigkeit (cm³/100g)
Glätte (sec)
0berflächenwirksamkeit
Abbinden der Farbe
Vergleichsbeispiel
Beispiel
Rohpapier
Weißgrad (%)
Druckglanz (%)
Farbdichte
Reproduzierbarkeit der Punkte
schwach
gut
Abrieb
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Aus Tabelle 1 ist ersichtlich, daß der Weißgrad und der
Druckglanz von Zeitungspapier A auf einem niedrigeren Niveau
liegen und die Reproduzierbarkeit der Farbe auf Grund der
geringen Reproduzierbarkeit der Punkte nicht zufriedenstellend
ist. Demgemäß ist Zeitungspapier A nicht geeignet für
kommerziellen Mehrfarbendruck. Zeitungspapiere, die eine
Nadelformpigment enthaltende Überzugssschicht aufwiesen,
zeigten in mehreren Beispielen einen höheren Druckglanz ohne
Berücksichtigung ihrer Glätte als beschichtete Papiere B4, C4,
deren Überzugsschicht ein Nadelformpigment nicht enthielt,
selbst wenn die Ölaufnahmefähigkeit 75 cm³/100g war, wie in
Vergleichsbeispiel 2 beschrieben. Zusätzlich zeigten die in den
Beispielen beschriebenen Zeitungspapiere ausgezeichnete
Oberflächenfestigkeit, Abbinden der Farbe, Weißgrad,
Farbdichte, Reproduzierbarkeit der Punkte und sie sind geeignet
zum Hochgeschwindigkeitsmehrfarbendruck auf einer
schnelllaufenden Rollenrotationsmaschine unter Verwendung von
kaltabbindender Druckfarbe.