DE68920452T2 - Bildsignalprozessor mit einer Schaltung zur Unterdrückung des Rauschens. - Google Patents

Bildsignalprozessor mit einer Schaltung zur Unterdrückung des Rauschens.

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N25/00Circuitry of solid-state image sensors [SSIS]; Control thereof
    • H04N25/60Noise processing, e.g. detecting, correcting, reducing or removing noise

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Transforming Light Signals Into Electric Signals (AREA)
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Description

  • Die Erfindung betrifft einen Bildprozessor, und insbesondere eine Rauschunterdrückungsschaltung, die zusammen mit einer ladungsgekoppelten Vorrichtung vorgesehen ist.
  • Eine ladungsgekoppelte Vorrichtung ist als Konverter zum Wandeln eines optischen Bildes in eine Reihe elektrischer Bildsignale allgemein bekannt. Die ladungsgekoppelte Vorrichtung ist hinsichtlich Größe, Gewicht, Stromverbrauch und Zuverlässigkeit den Bildkameraröhren überlegen und kann elektrische Bildsignale erzeugen, die weniger dem Einfluß einer Bildverzerrung und eines Bilddruckphänomens unterliegen. Aus diesen Gründen übertrifft die ladungsgekoppelte Vorrichtung die Bildkameraröhre im Feld der Videobandrekorder, Camcorder sowie industrieller Kameras. Da desweiteren die ladungsgekoppelte Vorrichtung hinsichtlich der Bildauflösungsfähigkeit abhängig von der Entwicklung in den Halbleiterherstellungstechniken verbessert ist, wird die ladungsgekoppelte Vorrichtung heutzutage als Bildsensor in einer hochauflösenden Fernsehkamera verwendet.
  • Die Entwicklung der Halbleiterherstellungstechniken führt zu einer Miniaturisierung der Vorrichtungsgröße und zu einer hochdichten Integration, was in einem hochauflösenden Bildsensor resultiert. Je geringer die Elementgröße, desto geringer ist jedoch auch der Betrag der elektrischen Ladungen für jedes Bildsignal. Wenn die elektrischen Ladungen für das Bildsignal reduziert sind, ist es erforderlich, den Anteil der elektrischen Ladungen aufgrund von Rauschen zu reduzieren, um die Empfindlichkeit und den dynamischen Bereich aufrechtzuerhalten. Aus diesem Grund wurden Forschungs- und Entwicklungsarbeiten hinsichtlich einer Rauschunterdrückungsschaltung geleistet, die in der Lage ist, das Signal-Rausch-Verhältnis für hochempfindliche Bildprozessoren zu verbessern.
  • Diese Anstrengungen resultierten in verschiedenen Rauschunterdrückungstechniken, von denen eine als Verzögerungs- und Differenzrausch-Unterdrückungstechnik bekannt ist, die von Nishida et al von NHK Science and Technical Research Laboratories vorgeschlagen wurde. Fig. 1 zeigt den Bildprozessor, der mit der Rauschunterdrückungsschaltung unter Verwendung der Verzögerungs- und Differenzrauschunterdrückungstechnik versehen ist (vgl. "Noise in a CCD Image Sensor and the new Low-noise Read-out Method", Proceedings of the Society of Television, Ausgabe 39, Nr. 12, 1985, Seiten 1176 - 1181). Der Bildprozessor umfaßt im wesentlichen eine ladungsgekoppelte Vorrichtung 1 und eine Rauschunterdrückungsschaltung 2. Die ladungsgekoppelte Vorrichtung 1 hat einen fotoelektrischen Wandlerabschnitt 3, eine Treiberschaltung 4, die mit dem Übertragungsanschluß des fotoelektrischen Wandlerabschnittes 3 gekoppelt ist, und eine Pufferschaltung 5, die mit dem Ausgangsknoten des fotoelektrischen Wandlerabschnittes 3 gekoppelt ist, und, andererseits, umfaßt die Rauschunterdrückungsschaltung 2 eine Differenzverstärkerschaltung 6, einen Pegeleinstellwiderstand 7 mit relativ geringem Widerstand, der zwischen dem invertierenden Knoten des Differenzverstärkers 6 und der Pufferschaltung 5 geschaltet ist, eine Verzögerungsleitung 8 mit einem relativ großen Widerstand, die zwischen den nichtinvertierenden Knoten des Differenzverstärkers 6 und die Pufterschaltung 5 geschaltet ist, einen Rückkoppelungswiderstand 9, der zwischen den invertierenden Knoten und den Ausgangsknoten des Differenzverstärkers 6 geschaltet ist, eine Torschaltung 10, die mit ihrem Eingangsknoten mit dem Ausgangsknoten des Differenzverstärkers 6 verbunden ist, und eine Pulserzeugerschaltung 11, die mit dem Steuerknoten der Torschaltung 10 verbunden ist. Die so aufgebaute ladungsgekoppelte Vorrichtung erzeugt eine Folge von elektrischen Bildsignalen, wenn ein optisches Bild auf den fotoelektrischen Wandlerabschnitt 3 fällt. Mit Treiberpulssignalen, die von der Treiberschaltung 4 zugeführt werden, überträgt der fotoelektrische Wandlerabschnitt 3 sequentiell die elektrischen Bildsignale von dem fotoelektrischen Wandlerabschnitt 3 an die Pufferschaltung 5 für eine zeitweilige Speicherung, und die elektrischen Bildsignale werden seriell der Pufferschaltung 5 der Rauschunterdrückungsschaltung 2 zur Verbesserung des Signal-Rausch-Verhältnisses zugeführt.
  • Im einzelnen sei nun angenommen, daß der Zeitrahmen T für jedes elektrische Bildsignal in einen Rückstellabschnitt RS, einen Durchführungsabschnitt FT und einen Datenabschnitt DT unterteilt ist, dann verzögert die Verzögerungsleitung 8 jedes der elektrischen Bildsignale um ein Zeitintervall TI, um ein verzögertes elektrisches Bildsignal, das in Fig. 2 dargestellt ist, zu erzeugen. Die Intensitäten kleiner Teile des optischen Bildes sind durch Differenzen D1, D2 und D3 des Spannungspegels zwischen den Durchführungsabschnitten FT und den Datenabschnitten DT angegeben. Wenn die elektrischen Bildsignale und die verzögerten elektrischen Bildsignale dem invertierenden Knoten bzw. dem nichtinvertierenden Knoten des Differenzverstärkers 6 zugeführt werden, erzeugt der Differenzverstärker 6 rauschunterdrückte elektrische Bildsignale, von denen jedes in der Amplitude auf Basis einer Differenz aufgrund des Zeitintervalls TI moduliert ist. Dann werden die Differenzen D1, D2 und D3 in die Differenzen D1', D2' und D3' gewandelt, wie aus Fig. 2 ersichtlich ist. Die rauschunterdrückten elektrischen Bildsignale werden mit einem Übertragungssignal abgetastet, das von der Buserzeugungsschaltung 11 zugeführt wird, zum Extrahieren der effektiven Spannungspegel, und die effektiven Spannungspegel werden beispielsweise in zeitsequentielle Bildsignale gewandelt. Wegen des Zeitintervalls TI wird jede der Differenzen D1', D2' oder D3' als ein Differenzspannungspegel zwischen dem Durchführungsabschnitt FT der verzögerten elektrischen Bildsignale und dem Datenabschnitt DT der originalen elektrsichen Bildsignale erzeugt, so daß die Differenzen D1', D2' und D3' die aktuellen Intensitäten der kleinen Teile des optischen Bildes angeben, selbst wenn Rauschen auf den elektrischen Bildsignalen überlagert ist. Die effektiven Spannungspegel werden aus den rauschunterdrückten elektrischen Bildsignalen mittels der Torschaltung 10 extrahiert, wobei die zeitsequentiellen Bildsignale frei von gefalteten Rauschkomponenten eines höheren Bandes sind, das der Abtast- und Halteschaltung innewohnt.
  • Ein Problem ergibt sich jedoch bei der bekannten Rauschunterdrückungsschaltung bei der Verschlechterung des Verstärkungsfaktors bei Hochf requenzbetrieb, das ein Hinderungsgrund für höhere Auflösung ist. Dies ist aufgrund der Tatsache, daß eine parasitäre Kapazität C mit dem invertierenden Knoten des Differenzverstärkers 6 gekoppelt ist. Diese parasitäre Kapazität bewirkt einen wesentlichen Betrag einer Zeitkonstante, zusammen mit dem Rückkoppelungswiderstand 9, und aus diesem Grunde ermöglicht sie, daß der Differenzverstärker 6 als Integrationsschaltung dient. Die Frequenzantwortcharakteristika der Differenzverstärkerschaltung 6 sind in Fig. 3 dargestellt, und die Abschneidefrequenz fc wird wie folgt berechnet:
  • fc = 1/2 x π x C x Rf
  • wobei Rf der Widerstandswert des Rückkoppelungswiderstands 9 ist. Falls die parasitäre Kapazität C oder der Widerstandswert Rf im Wert erhöht wird, ist die Antwortbandbreite schmaler in Bezug auf das elektrische Bildsignal, das dem invertierenden Eingangsknoten zugeführt wird, und dementsprechend ist das elektrische Bildsignal weniger geneigt, mit dem verzögerten elektrischen Bildsignal ausgeglichen zu sein. Aus diesem Grunde wird die Rauschunterdrückungsfähigkeit bei einer höheren Frequenz oberhalb der Abschneidefrequenz fc verschlechtert.
  • Eine Schaltung gemäß dem Oberbegriff des Anspruchs 1 ist aus IEEE Journal of Solid State Circuits, Ausgabe SC 15, Nr. 3, Juni 1980; "Response of a correlated double sampling circuit to 1/f noise" von R.J. Kansy bekannt. Diese Schaltung entspricht im wesentlichen der in Fig. 1 dargestellten Schaltung, wobei eine Verzögerungsleitung zwischen dem Ausgangsknoten der ladungsgekoppelten Vorrichtung und den nichtinvertierenden Eingangsknoten eines Operationsverstärkers geschaltet ist.
  • Eine Aufgabe der Erfindung liegt in der Schaffung eines Bildsignalprozessors, der in einer weiten Bandbreite ohne Verschlechterung der Rauschunterdrückungsfähigkeiten betreibbar ist.
  • Zur Lösung dieser Aufgabe schlägt die vorliegende Erfindung vor, eine Kombination eines einzelnen Eingangsverstärkers und einer Verzögerungsleitung zu verwenden, die zwischen den Ausgangsknoten der ladungsgekoppelten Vorrichtung und den Masseknoten geschaltet ist, und eine Schaltung, die diesen Vorschlag umsetzt, ist in dem Anspruch definiert.
  • Die Merkmale und Vorteile eines erfindungsgemäßen Bildsignalprozessors werden deutlicher aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen deutlich. Es zeigt:
  • Fig. 1 ein Blockdiagramm des Schaltungsaufbaus des Bildsignalprozessors, der auf Basis der Verzögerungsdifferenz- Rauschunterdrückungstechnik ausgebildet ist,
  • Fig. 2 ein Diagramm der Signalformen wesentlicher Signale, die in dem bekannten Bildsignalprozessor erzeugt werden,
  • Fig. 3 ein Graph des Verstärkungsfaktors, der durch den Differenzverstärker in dem bekannten Bildsignalprozessor verwendet wird, in Termen der Frequenz,
  • Fig. 4 ein Blockdiagramm des Schaltungsaufbaus eines Bildsignalprozessors gemäß der Erfindung,
  • Fig. 5 ein Schaltungsdiagramm, bei dem die Verzögerungsleitung in dem Bildprozessor gemäß Fig. 4 enthalten ist,
  • Fig. 6 ein Diagramm der Signalformen wesentlicher Signale, die in dem in Fig. 4 dargestellten Bildsignalprozessor erzeugt werden, und
  • Fig. 7 ein Graph zur Erläuterung des Verstärkungsfaktors, der durch den Differenzverstärker des in Fig. 4 dargestellten Bildsignalprozessor erreicht wird, in Termen der Frequenz.
  • Zunächst auf Fig. 4 der Zeichnungen bezugnehmend ist dort der Schaltungsaufbau eines Bildsignalprozessors gemäß der Erfindung dargestellt. Der in Fig. 4 dargestellte Bildsignalprozessor umfaßt im wesentlichen eine ladungsgekoppelte Vorrichtung 21 zur Erzeugung einer Reihe von elektrischen Bildsignalen IMG und eine Rauschunterdrückungsschaltung 22 zur Unterdrückung von Rauschkomponenten aus den elektrischen Bildsignalen IMG. Die ladungsgekoppelte Vorrichtung ist von der mehrfach getakteten Bauart, jedoch kann die Mehrtakt-ladungsgekoppelte Vorrichtung durch andere Arten von lagerungsgekoppelten Vorrichtungen ersetzt werden.
  • Die ladungsgekoppelte Vorrichtung hat einen fotoelektrischen Wandlerabschnitt 23, der mit einer Anzahl fotoelektrischer Wandlerelemente versehen ist, die jeweils in der Lage sind, elektrische Ladungen bei Anwesenheit eines optischen Bildes zu erzeugen. Der Anteil der elektrischen Ladungen die durch jedes fotoelektrische Wandlerelement erzeugt werden, wird durch die Intensität eines Teils des optischen Bildes variiert und in das elektrische Bildsignal IMG gewandelt. Obwohl in der Zeichnung nicht dargestellt, werden die elektrischen Ladungen von jedem fotoelektrischen Wandlerelement einem Schieberegister für Ladungsübertragung zugeführt, welches seinerseits die elektrischen Ladungen einem Ladungsdetektor zuführt, beispielsweise von der Bauart mit floatender Diffusion. Dem Ladungsdetektor ist ein Ausgangsverstärker zugeordnet (nicht dargestellt), der das elektrische Bildsignal IMG auf Basis von elektrischen Ladungen erzeugt. Dem Ladungsdetektor ist ferner eine Rückstellschaltung (nicht dargestellt) zugeordnet, die zum Entladen der elektrischen Ladungen im Ladungsdetektor zu einem Senkenanschluß arbeitet, wodurch dem elektrischen Bildsignal IMG ermöglicht wird, seinen Spannungspegel auf einen Grundwert rückzuentwickeln. Jedes elektrische Bildsignal IMG, das durch den so aufgebauten fotoelektrischen Wandlerabschnitt 23 erzeugt wird, besetzt einen Zeitrahmen T und ist in drei Abschnitte unterteilt, die aus einem Rückstellabschnitt, einem Durchführungsabschnitt und einem Datenabschnitt bestehen. Im Rückstellabschnitt werden die in dem Ladungsdetektor während des vorhergehenden Zyklus angesammelten elektrischen Ladungen in den Senkenanschluß abgeleitet, und die während des laufenden Zyklus erzeugten elektrischen Ladungen werden neu in dem Durchführungsabschnitt gesammelt. Anschließend erlaubt der Rückstellabschnitt dem Durchführungsabschnitt auf den Grundspannungspegel zurückzukehren, und die Intensität jedes Teils des optischen Bildes wird durch eine Differenz D1, D2 oder D3 des Spannungspegels zwischen dem Durchführungsabschnitt und dem Datenabschnitt angezeigt.
  • Dem fotoelektrischen Wandlerabschnitt 23 ist eine Treiberschaltung 24 beigefügt, die sequentiell Treiberpulssignale erzeugt, die sich in der Phase voneinander unterscheiden. Mit den Treiberpulssignalen werden die elektrischen Ladungen von dem fotoelektrischen Wandlerabschnitt 23 an eine Pufferschaltung 25 übertragen, so daß eine Folge von elektrischen Bildsignalen IMG durch die Pufferschaltung 25 hinsichtlich der Ausgangsimpedanz eingestellt wird und dann der Rauschunterdrückungsschaltung 22 zugeführt wird.
  • Die Rauschunterdrückungsschaltung 22 hat eine Verzögerungsleitung 26, die mit dem Eingangsknoten der ladungsgekoppelten Vorrichtung 21 verbunden ist, eine Emitterfolgeschaltung 27, die zwischen eine Quelle des Spannungspegel Vcc und einem Masseknoten geschaltet ist, und eine Torschaltung 28, der eine Pulserzeugungsschaltung 29 zugeordnet ist. Die Emitterschaltung 27 wird durch eine Reihenschaltung eines npn-Bipolartransistors 30 und eines Widerstands 31 gebildet, und der NPN-Bipolartransistor 30 ist mit seinem Basisknoten mit der Verzögerungsleitung 26 verbunden. Die so aufgebaute Emitter-Folgerschaltung 30 wird mit einem Rauschunterdrückungssignal NL von der Verzögerungsleitung 26 versorgt und dient als Einzeleingangs-Verstärkerschaltung, und der Emmiterknoten des NPN-Bipolartransistors 30 ist mit dem Eingangsknoten der Torschaltung 28 verbunden. Mit einem von der Pulserzeugungsschaltung 29 zugeführten Übertragungssignal wird die Torschaltung 28 alternativ zwischen einem Ein-Zustand und einem Aus-Zustand geschaltet, zum Schaffen oder Blockieren eines Leitungsweges, der darin gebildet ist.
  • Bezugnehmend auf Fig. 5 der Zeichnungen ist die Verzögerungsleitung 26 im Detail dargestellt und umfaßt eine elektromagnetische Verzögerungsleitung 32, der eine Masseleitung 33 zugeordnet ist. Da die elektromagnetische Verzögerungsschaltung 32 an ihrem Ausgangsknoten an dem Masseknoten endet, pflanzt die Verzögerungsleitung 26 die elektrischen Bildsignale IMG fort, und die elektrischen Bildsignale IMG werden vom Masseknoten reflektiert. Während der Fortpflanzung vom Eingangsknoten zum Ausgangsknoten oder zum Masseknoten fügt die Verzögerungsleitung 26 eine Verzögerung t in jedes der elektrischen Bildsignale IMG, so daß ein verzögertes elektrisches Bildsignal DIMG mit einer Totalverzögerung von 2 t am Ausgangsknoten der Verzögerungsleitung 26 erzeugt wird. Jedes der verzögerten elektrischen Bildsignale DIMG wird mit dem folgenden elektrischen Bildsignal verschmolzen, um das rauschunterdrückte elektrische Bildsignal NL zu erzeugen. Im Fall des Betriebs mit 37,125 MHz ist jeder Zeitrahmen T von etwa 27 Nanosekunden in den Einstellabschnitt RS von etwa 5 Nanosekunden, den Durchführungsabschnitt FT von etwa 10 Nanosekunden und den Datenabschnitt DT von etwa 12 Nanosekunden unterteilt.
  • Mit Bezug auf Fig. 6 der Zeichnungen folgt hier die Beschreibung des Betriebs des Bildsignalprozessors. Wenn ein optisches Bild auf dem Fotowandlerabschnitt 23 fällt, wandeln die vielen fotoelektrischen Wandlerelemente kleine Teile des optischen Bildes in eine Folge von elektrischen Bildsignalen IMG, und die elektrischen Bildsignale IMG werden seriell von dem fotoelektrischen Wandlerabschnitt 23 zur Pufferschaltung 25 zur Einstellung der Impedanz übertragen, die ihrerseits die elektrischen Bildsignale IMG von der Pufferschaltung zur Verzögerungsleitung 26 überträgt. Die Verzögerungsleitung 26 verzögert jedes der elektrischen Bildsignale IMG um das Zeitintervall 2t zur Einfügung einer Gesamtverzögerung in jedes der elektrischen Bildsignale, das mit dem folgenden elektrischen Bildsignal IMG verschmolzen wird. Wegen der Anordnung der Verzögerungsschaltung 26 wird das verzögerte elektrische Bildsignal DIMG hinsichtlich der Signalform bezüglich des Basisspannungspegels invertiert, und aus diesem Grund werden Rauschkomponenten aus dem elektrischen Bildsignal IMG nach der Verschmelzung eliminiert. Das so erzeugte rauschunterdrückte elektrische Bildsignal NL wird dem Basisknoten des NPN-Bipolartransistors 30 zur Verstärkung zugeführt und dann an die Torschaltung 28 geliefert. Da ein vernachlässigbarer Anteil des Widerstandes und ein extrem geringer Anteil der parasitären Kapazität lediglich mit dem Basisknoten des NPN-Bipolartransistors 30 verbunden sind, hält die Ausgangspufferschaltung einen konstanten Verstärkungsfaktor über eine weite Bandbreite, wie in Fig. 7 dargestellt ist. Die Torschaltung 28 spricht auf ein von der Pulserzeugungsschaltung 29 zugeführtes Übertragungssignal an und läßt Teile der Datenabschnitte DT passieren, die jeweils repräsentativ für die Intensitäten der Teile des optischen Bildes sind.
  • Wie sich aus der vorstehenden Beschreibung ergibt, spricht der erf indungsgemäße Bildsignalprozessor auf eine Folge von elektrischen Bildsignalen an, deren Durchsatz erhöht ist, was zu einer höheren Auflösungsfähigkeit des Bildsignalprozessors führt.

Claims (1)

1. Bildsignalprozessor für optische Bilder, der in der Lage ist, sie in eine Anzahl kleiner Teile zu unterteilen, mit: einer ladungsgekoppelten Vorrichtung (21) mit einem Ausgangsknoten, der arbeitet, um eine Folge von elektrischen Bildsignalen (IMG), die der Anzahl kleiner Teile zugeordnet sind, zu erzeugen, wobei jedes der elektrischen Bildsignale (IMG) einen Zeitrahmen (T) besetzt und unterteilt ist in einen Rücksetzabschnitt (RS) zur Entladung von im vorhergehenden Zeitrahmen gesammelten elektrischen Ladungen, einen Durchführabschnitt (FT) für neugesammelte elektrische Ladungen und einen Datenabschnitt (DT), der die Intensität eines der Anzahl von kleinen Teilen anzeigt, wobei der Durchführabschnitt (FT) einen Spannungspegel aufweist, der etwa gleich einem Grundpegel ist, und
einer Rauschaustastschaltung (22) mit einer Verzögerungsleitung (26), die mit dem Ausgangsknoten der ladungsgekoppelten Vorrichtung (2l) verbunden ist, zur Erzeugung einer Folge von verzögerten elektrischen Bildsignalen (DIMG), einem Verstärker (27), der mit der Verzögerungsleitung (26) gekoppelt ist, und einer Abtastschaltung (28), die arbeitet, um ein Ausgangssignal des Verstärkers (27) zur Erzeugung einer Folge von diskreten Signalen abzutasten, dadurch gekennzeichnet, daß die Verzögerungsleitung (26) zwischen den Ausgangsknoten der ladungsgekoppelten Vorrichtung und einem Konstantspannungsknoten geschaltet ist und arbeitet, um die Folge verzögerter elektrischer Bildsignale (DIMG) in invertierter Signalform bezüglich dem Grundpegel durch sequentielles Reflektieren der Folge elektrischer Signale an dem Konstantspannungsknoten zu erzeugen, wobei der Durchführungsabschnitt (FT) des verzögerten elektrischen Bildsignals, das aus einem der elektrischen Bildsignale erzeugt wurde, den Knoten der ladungsgekoppelten Vorrichtungen erreicht, wenn der Datenabschnitt des nächsten elektrischen Bildsignals dem Ausgangsknoten der ladungsgekoppelten Vorrichtung zugeführt wird, wodurch ein rauschbefreites elektrisches Bildsignal (NL) erzeugt wird, und daß
der Verstärker durch ein Ein-Eingang-Verstärkerschaltung (27) gebildet ist, die zwischen eine Spannungsquelle (Vcc) und den Konstantspannungknoten geschaltet ist und deren Eingangsknoten mit dem Ausgangsknoten der ladungsgekoppelten Vorrichtung (21) zum Verstärken des rauschbefreiten elektrischen Bildsignals (NL) geschaltet ist, und daß die Abtastschaltung eine Pulsgeneratorschaltung (29) aufweist, die arbeitet, um ein periodisches Übertragungssignal zu erzeugen, und eine Toreinrichtung (28), die zwischen einem Einschaltzustand und einem Ausschaltzustand geschaltet wird, zum Übertragen eines Teils des Datenabschnittes (DT) jedes rauschbefreiten elektrischen Bildsignales.
DE68920452T 1988-02-16 1989-02-15 Bildsignalprozessor mit einer Schaltung zur Unterdrückung des Rauschens. Expired - Lifetime DE68920452T2 (de)

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