DE69009554T2 - Verfahren zur Modifizierung der Oberfläche eines magnetischen Teilchens. - Google Patents

Verfahren zur Modifizierung der Oberfläche eines magnetischen Teilchens.

Info

Publication number
DE69009554T2
DE69009554T2 DE69009554T DE69009554T DE69009554T2 DE 69009554 T2 DE69009554 T2 DE 69009554T2 DE 69009554 T DE69009554 T DE 69009554T DE 69009554 T DE69009554 T DE 69009554T DE 69009554 T2 DE69009554 T2 DE 69009554T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
particle
liquid
monomolecular
monomolecular film
magnetic
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Fee Related
Application number
DE69009554T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69009554D1 (de
Inventor
Katsu Honzawa
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Hamamatsu Photonics KK
Original Assignee
Hamamatsu Photonics KK
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Hamamatsu Photonics KK filed Critical Hamamatsu Photonics KK
Publication of DE69009554D1 publication Critical patent/DE69009554D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69009554T2 publication Critical patent/DE69009554T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Fee Related legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N33/00Investigating or analysing materials by specific methods not covered by groups G01N1/00 - G01N31/00
    • G01N33/48Biological material, e.g. blood, urine; Haemocytometers
    • G01N33/50Chemical analysis of biological material, e.g. blood, urine; Testing involving biospecific ligand binding methods; Immunological testing
    • G01N33/53Immunoassay; Biospecific binding assay; Materials therefor
    • G01N33/543Immunoassay; Biospecific binding assay; Materials therefor with an insoluble carrier for immobilising immunochemicals
    • G01N33/54313Immunoassay; Biospecific binding assay; Materials therefor with an insoluble carrier for immobilising immunochemicals the carrier being characterised by its particulate form
    • G01N33/54326Magnetic particles
    • G01N33/5434Magnetic particles using magnetic particle immunoreagent carriers which constitute new materials per se
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01NINVESTIGATING OR ANALYSING MATERIALS BY DETERMINING THEIR CHEMICAL OR PHYSICAL PROPERTIES
    • G01N2446/00Magnetic particle immunoreagent carriers
    • G01N2446/80Magnetic particle immunoreagent carriers characterised by the agent used to coat the magnetic particles, e.g. lipids

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Immunology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Molecular Biology (AREA)
  • Biomedical Technology (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Hematology (AREA)
  • Urology & Nephrology (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Cell Biology (AREA)
  • Biotechnology (AREA)
  • Medicinal Chemistry (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Analytical Chemistry (AREA)
  • Biochemistry (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Microbiology (AREA)
  • Pathology (AREA)
  • Soft Magnetic Materials (AREA)
  • Physical Or Chemical Processes And Apparatus (AREA)
  • Hard Magnetic Materials (AREA)
  • Investigating Or Analysing Materials By Optical Means (AREA)
  • Pigments, Carbon Blacks, Or Wood Stains (AREA)
  • Immobilizing And Processing Of Enzymes And Microorganisms (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft ein Verfahren zum Modifizieren der Oberfläche eines Teilchens, umfassend einen Magnetkern, mit einem Überzug einer organischen Verbindung mit hohem Molekulargewicht, wie eine Perle, zur Verwendung bei der Perlenagglutination, um eine Antigen-Antikörper-Reaktion festzustellen.
  • Perlenagglutination ist eine der Methoden, um eine Antigen- Antikörper-Reaktion festzustellen, die bei Immunoassays verwendet wird. Bei der Perlenagglutination werden feine Teilchen wie Plastikperlen, auf deren Oberflächen Antikörper festgemacht sind, bei der Durchführung einer Reaktion mit assoziierten Antigenen verwendet, und der Grad der Agglutination von Perlen wird gemessen, um sehr kleine Mengen von Antigen und Antikörper festzustellen und zu identifizieren. Bei der herkömmlichen Methode der Perlenagglutination wird eine Polystyrolperle als Plastikperle verwendet, aber ihre Affinität für einen Antikörper ist zu niedrig, um in ausreichender Menge aneinander zu haften, um ein präzises Feststellen und Identifizieren zu gewährleisten.
  • Es ist die Aufgabe der vorliegenden Erfindung, ein Verfahren zum Modifizieren der Oberfläche eines Teilchens, umfassend einen Magnetkern, mit einem Überzug einer organischen Verbindung mit hohem Molekulargewicht bereitzustellen.
  • Diese Aufgabe der vorliegenden Erfindung kann durch ein Verfahren zum Modifizieren der Oberfläche eines Teilchens, umfassend einen Magnetkern, mit einem Überzug einer organischen Verbindung mit hohem Molekulargewicht erzielt werden, das die folgenden Stufen umfaßt:
  • Bilden eines ersten monomolekularen Films auf der Oberfläche einer Flüssigkeit in einem Flüssigkeitsgefäß; Eintauchen eines Teilchens, umfassend ein magnetisches Teilchen, in die Flüssigkeit; und Herausziehen des Teilchens durch Anwenden einer Magnetkraft auf das Teilchen, um zu verursachen, daß das Teilchen durch die Luft-Flüssigkeits-Grenzschicht hindurchgeht; um einen ersten monomolekularen Überzug aus dem ersten monomolekularen Film auf der Oberfläche des Teilchens zu bilden. Bevorzugte Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung sind in den abhängigen Patentansprüchen beschrieben.
  • Gemäß einer besonderen Ausführungsform umfaßt das Verfahren weiterhin die folgenden Stufen:
  • Entfernen des ersten monomolekularen Films von der Oberfläche der Flüssigkeit;
  • Bilden eines zweiten monomolekularen Films auf der Oberfläche der Flüssigkeit;
  • Eintauchen des mit dem monomolekularen Film beschichteten Teilchens in die Flüssigkeit;
  • Herausziehen des Teilchens durch Anwenden von Magnetkraft auf das Teilchen, um zu verursachen, daß das Teilchen durch die Luft-Flüssigkeits-Grenzschicht hindurchgeht;
  • um einen inehrschichtigen Überzug aus dem ersten und zweiten monomolekularen Film auf der Oberfläche des Teilchens zu bilden.
  • Die Figuren 1(a) bis 1(c) sind Diagramme, die zeigen, wie die Oberfläche eines Teilchens durch ein erfindungsgemäßes Verfahren modifiziert ist.
  • Der Erfinder der vorliegenden Erfindung führte Studien durch, um ein effektives Verfahren zum Modifizieren der Oberfläche einer Perle, die bei der Perlenagglutination verwendet wird, um eine Antigen-Antikörper-Reaktion in Immunoassays festzustellen, zu entwickeln. Als Ergebnis hat der Erfinder der vorliegenden Erfindung festgestellt, daß ein feines Teilchen, wie eine Plastikperle, durch Bilden eines monomolekularen Überzugs auf seiner Oberfläche modifiziert werden kann, um die Adhäsion von Antigenen oder Antikörpern zu erleichtern.
  • Die Figuren 1(a) bis 1(c) sind Diagramme, die zeigen, wie die Oberfläche eines Teilchens, umfassend ein magnetisches Teilchen, durch das erfindungsgemäße Verfahren modifiziert ist. In den Diagrammen bedeutet die Bezugsziffer 1 ein Teilchen, umfassend ein magnetisches Teilchen, 2 einen monomolekularen Film, 3 eine flüssige Masse, 4 einen Magneten und 5 eine Vorrichtung zum Bilden eine monomolekularen Films.
  • Das Teilchen 1, umfassend ein magnetisches Teilchen, wird in die Flüssigkeit 3, auf deren Oberfläche ein monomolekularer Film 2 gebildet ist, gegeben. Unter Einwirkung einer magnetischen Kraft von einem Paar Magneten 4 wird das Teilchen 1 gehoben und durch die Luft-Flüssigkeits-Grenzschicht geleitet, wodurch auf der Oberfläche des Teilchens 1 ein monomolekularer Überzug gebildet wird.
  • Das Teilchen, dessen Oberfläche durch das erfindungsgemäße Verfahren zu modifizieren ist, ist ein magnetisches Teilchen mit einem Überzug einer organischen Verbindung mit hohem Molekulargewicht. Normalerweise wird ein magnetisches Teilchen, auf dessen Oberfläche durch Emulsionspolymerisation oder eine andere geeignete Methode eine organische Verbindung mit hohem Molekulargewicht aufgebracht ist, verwendet.
  • Das magnetische Teilchen muß nur aus einem ferromagnetischen Material hergestellt sein, wie z.B. γ-Eisenoxid oder Chromoxid. Die Größe des magnetischen Teilchens ist nicht auf einen bestimmten Wert begrenzt, und sie kann von einem feinen Teilchen mit einer Größe von etwa 1 µm bis zu einem groben Teilchen von Millimetergröße reichen.
  • Es kann entweder ein Permanentmagnet oder ein Elektromagnet verwendet werden, aber ein Elektromagnet wird bevorzugt, da er die Kontrolle der Stärke des angewandten magnetischen Feldes erleichtert und daher die Geschwindigkeit, mit der das magnetische Teilchen herausgezogen wird.
  • Organische Verbindungen mit hohem Molekulargewicht, die auf die Oberfläche des magnetischen Teilchens aufgebracht werden können, umfassen Polystyrol und Polyacrylamid.
  • Ein monomolekularer Film kann aus diesen Verbindungen, die eine Struktur ähnlich der eines "oberflächenaktiven Mittels" aufweisen, insofern als beide einen hydrophilen Teil und einen hydrophoben Teil in ihrem Molekül enthalten, gebildet werden. Beispielhafte hydrophile Teile umfassen eine Carboxylgruppe und ein Metall- oder Aminsalz davon, eine Sulfonsäuregruppe und ein Metall- oder Aminsalz davon, eine Sulfonamidgruppe, eine Amidgruppe, eine Aminogruppe, eine Iminogruppe, eine Hydroxygruppe, eine quartäre Aminogruppe, eine Oxyaminogruppe, eine Oxyiminogruppe, eine Diazoniumgruppe, eine Guanidingruppe, eine Hydrazingruppe, eine Phosphorsäuregruppe und eine Aluminiumsäure (aluminic acid)gruppe. Ein beispielhafter hydrophober Teil ist eine langkettige Alkyl- oder Fluoralkylgruppe mit etwa 5 bis 30 Kohlenstoffatomen, vorzugsweise etwa 10 bis 25 Kohlenstoffatomen. Diese Alkylgruppen können entweder geradkettig oder verzweigt sein, solange sie eine geeignete Länge haben. Andere beispielhafte hydrophobe Teile umfassen olefinische Kohlenwasserstoffgruppen, wie Vinylen, Vinyliden und Acetylen, kondensierte polycyclische aromatische Gruppen, wie Phenyl, Naphthyl und Anthranyl, und aneinander befestigte polycyclische aromatische Gruppen, wie Biphenyl und Terphenyl. Jeder dieser hydrophilen und hydrophoben Teile kann entweder alleine oder als Gemisch verwendet werden. Falls erwünscht können sie an beiden Enden des Moleküls oder im Zentrum des Moleküls angeordnet sein.
  • Metallkomplexe mit einem organischen Liganden, wie organische Chelatverbindungen, Einschlußverbindungen (Clathratverbindungen) und andere Verbindungen, können verwendet werden, solange sie fähig sind, einen monomolekularen Film zu bilden.
  • Beispielhafte organische Verbindungen, die fähig sind, einen monomolekularen Film zu bilden, umfassen weiterhin Sterinsäure, Methylstearat, Metallsalze von Sterinsäure, Arachinsäure sowie Farbstoffverbindungen, wie Rhodamin-B-Derivate, Phthalocyanin-Metallkomplexderivate, Chlorophyllderivate, Cyanin-Farbstoffderivate und Rutheniumtrisbipyridinderivate. Es werden auch organische Metallverbindungen, einschließlich Ferrocenderivaten und organischen Carbonsäuren, enthaltend ein Metall, wie beispielsweise Tellur, verwendet.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung wird die Oberfläche des Teilchens auf monomolekularer Ebene modifiziert, und dies ermöglicht nicht nur die Bildung eines ultradünnen Films sondern auch die Kontrolle der Mikroumgebung. Die Oberfläche des magnetischen Teilchens kann durch Abscheiden eines monomolekularen Filmes auf solche Art, daß die hydrophoben Teilchen in die Luft gerichtet sein werden, hydrophob gemacht werden. Der Hydrophobiegrad oder Hydrophiliegrad der Oberfläche kann durch Auswahl einer geeigneten Verbindung, die fähig ist, einen monomolekularen Film zu bilden, genau kontrolliert werden. Ein Teilchen mit hoher Tauglichkeit kann durch abwechselndes Abscheiden monomolekularer Filme aus sich nicht ähnelnden Verbindungen konstruiert werden.
  • Beispielsweise kann die Oberfläche einer Perle, die bei der Perlenagglutination verwendet wird, mit einem monomolekularen Film modifiziert werden, und wegen der einzigartigen hydrophoben Umgebung, die auf ihrer Oberfläche bereitgestellt ist, kann eine Antikörperperle mit hoher Aktivität produziert werden.
  • Die folgenden Beispiele dienen dem Zweck, die vorliegende Erfindung weiter zu illustrieren.
  • Beispiel
  • Wie in Fig. 1(a) gezeigt, wurde eine Polystyrol-Perle 1 (4,5 µm ) enthaltend y-Eisenoxid, in ein Wassergefäß eingetaucht, das mit einer Vorrichtung 5 zum Bilden eine monomolekularen Films ausgestattet war. Dann wurde ein Gemisch aus N-[9- (Carboxyphenyl)-6-(ethyloctadecylamino)-3H-xanthen-3-yliden]- N-ethyloctadecamiumperchlorat (Rhodamin-B-Derivat) und Arachinsäure in einem Molarverhältnis von 0,5 : 99,5 tropfenweise als Chloroformlösung in einer Menge von 1,0 x 10&supmin;³ M auf die Oberfläche von Wasser 3 gegeben, um einen monomolekularen Film 2 des Gemisches auf der Wasseroberfläche zu bilden.
  • Ein Paar Elektromagneten 4, das so angeordnet war, daß der monomolekulare Film 2 dazwischen lag, wurde unter Strom gesetzt, so daß verursacht wurde, daß das Teilchen 1 durch die Luft-Wasser-Grenzschicht hindurchwanderte und dann auf der Oberfläche des Elektromagneten 4 über dem Wassergefäß adsorbiert wurde. Das Teilchen, auf dessen Oberfläche ein monomolekularer Überzug abgeschieden ist, wurde wieder in Wasser 3 gegeben und der gleichen Behandlung, wie oben beschrieben, ausgesetzt. Diese Verfahren wurden fünfmal wiederholt, um einen monomolekularen aufgebauten Überzug auf der Oberfläche des Teilchens 1 zu bilden.
  • Dieses magnetische Teilchen wurde bei 60ºC getrocknet und unter einem Fluoreszenz-Mikroskop untersucht. Das magnetische Teilchen fluoreszierte aufgrund des Rhodamin-B, was die Bildung des monomolekularen Rhodamin-B-Überzugs auf seiner Oberfläche anzeigt.
  • Gemäß der vorliegenden Erfindung kann die Oberfläche eines Teilchens leicht durch Bilden eines monomolekularen Films auf seiner Oberfläche modifiziert werden. Durch geeignetes Auswählen der Verbindung, aus der der monomolekulare Film gebildet wird, können der Grad der Hydrophilie oder Hydrophobie auf der Oberfläche des Teilchens, die Struktur der molekularen Anordnung auf der Oberfläche und sogar seine Morphologie auf subtile Weise geändert werden. Weiterhin kann ein funktionelles Teilchen durch Auswählen von Farbstof fen, Komplexen, Inklusionsverbindungen und anderen funktionellen Molekülen als Verbindungen, aus denen ein monomolekularer Film gebildet wird, leicht hergestellt werden.
  • Die Oberfläche der Perlen, die bei der Perlenagglutination verwendet werden, um eine Antigen-Antikörper-Reaktion in Immunoassays festzustellen, kann durch das erfindungsgemäße Verfahren derart modifiziert werden, daß eine hydrophobe Umgebung durch die Anordnung eines monomolekularen Films auf der Oberfläche der Perlen bereitgestellt wird. Aufgrund dieser hydrophoben Umgebung sind die Perlen zur wirksamen Adsorption von Antikörpern fähig und sie leisten einen Beitrag zu einer Verbesserung bei der Empfindlichkeit und Präzision von Assays.

Claims (6)

1. Verfahren zum Modifizieren der Oberfläche eines Teilchens, umfassend einen Magnetkern, mit einem Überzug einer organischen Verbindung mit hohem Molekulargewicht zur Verwendung bei der Perlenagglutination, um eine Anitgen-Antikörper-Reaktion festzustellen, umfassend die folgenden Stufen:
Bilden eines ersten monomolekularen Films auf der Oberfläche einer Flüssigkeit in einem Flüssigkeitsgefäß;
Eintauchen eines Teilchens, umfassend ein magnetisches Teilchen, in die Flüssigkeit; und
Herausziehen des Teilchens durch Anwenden einer Magnetkraft auf das Teilchen, um zu verursachen, daß das Teilchen durch die Luft-Flüssigkeits-Grenzschicht hindurchgeht;
um einen ersten monomolekularen Überzug des ersten monomolekularen Films auf der Oberfläche des Teilchens zu bilden.
2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Stufe des Eintauchens und die Stufe des Herausziehens mit vorbestimmter Häufigkeit wiederholt werden, um einen monomolekularen aufgebauten Film zu bilden.
3. Verfahren nach Anspruch 1, das weiterhin die folgenden Stufen umfaßt:
Entfernen des ersten monomolekularen Films von der Oberfläche der Flüssigkeit;
Bilden eines zweiten monomolekularen Films auf der Oberfläche der Flüssigkeit;
Eintauchen des mit dem ersten monomolekularen Film beschichteten Teilchens in die Flüssigkeit;
Herausziehen des Teilchens durch Anwenden von Magnetkraft auf das Teilchen, um zu verursachen, daß das Teilchen durch die Luft-Flüssigkeits-Grenzschicht hindurchgeht;
um einen mehrschichtigen Überzug aus dem ersten und zweiten monomolekularen Film auf der Oberfläche des Teilchens zu bilden.
4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Material für den ersten monomolekularen Film eine Verbindung mit einem hydrophilen Teil und einem hydrophoben Teil umfaßt.
5. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Material für den ersten monomolekularen Film ein Rhodamin-B-Derivat umfaßt.
6. Verfahren nach Anspruch 1, wobei die Magnetkraft durch ein Paar Elektromagneten geliefert wird, die so angeordnet sind, daß sie einander gegenüberliegen, wobei die Luft-Flüssigkeits-Grenzschicht dazwischen liegt.
DE69009554T 1989-03-23 1990-03-21 Verfahren zur Modifizierung der Oberfläche eines magnetischen Teilchens. Expired - Fee Related DE69009554T2 (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
JP1071350A JP2910929B2 (ja) 1989-03-23 1989-03-23 磁気粒子よりなる粒子の表面改質方法

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69009554D1 DE69009554D1 (de) 1994-07-14
DE69009554T2 true DE69009554T2 (de) 1994-09-22

Family

ID=13457961

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69009554T Expired - Fee Related DE69009554T2 (de) 1989-03-23 1990-03-21 Verfahren zur Modifizierung der Oberfläche eines magnetischen Teilchens.

Country Status (5)

Country Link
US (1) US5019416A (de)
EP (1) EP0388940B1 (de)
JP (1) JP2910929B2 (de)
AT (1) ATE107032T1 (de)
DE (1) DE69009554T2 (de)

Families Citing this family (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5660760A (en) * 1993-04-29 1997-08-26 Basf Magnetics Gmbh Magnetic coating dispersion
JPH0721550A (ja) * 1993-06-30 1995-01-24 Tdk Corp 磁気記録媒体およびその製造方法
FR2716206B1 (fr) * 1994-02-11 1996-05-10 Pasteur Institut Surfaces hautement spécifiques pour réactions biologiques, procédé pour leur préparation et procédé de dosage d'une molécule utilisant ces surfaces.
FR2716263B1 (fr) 1994-02-11 1997-01-17 Pasteur Institut Procédé d'alignement de macromolécules par passage d'un ménisque et applications dans un procédé de mise en évidence, séparation et/ou dosage d'une macromolécule dans un échantillon.
GB9425138D0 (en) * 1994-12-12 1995-02-08 Dynal As Isolation of nucleic acid
US6248537B1 (en) 1999-05-28 2001-06-19 Institut Pasteur Use of the combing process for the identification of DNA origins of replication
CN1617938A (zh) 2002-01-16 2005-05-18 戴诺生物技术有限公司 从单个样品中分离核酸和蛋白质的方法
JP5781276B2 (ja) * 2010-05-12 2015-09-16 ジ・アリゾナ・ボード・オブ・リージェンツ・オン・ビハーフ・オブ・ザ・ユニバーシティ・オブ・アリゾナThe Arizona Board Of Regents On Behalf Of The University Of Arizona 金属磁性粉末の製造方法

Family Cites Families (8)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1407067A (en) * 1920-11-05 1922-02-21 Frank E Johnson Method of coating metal articles
US4272510A (en) * 1976-04-26 1981-06-09 Smith Kendall O Magnetic attraction transfer process for use in solid phase radioimmunoassays and in other assay methods
US4554088A (en) * 1983-05-12 1985-11-19 Advanced Magnetics Inc. Magnetic particles for use in separations
FI844027A7 (fi) * 1984-10-12 1986-04-13 Labsystems Oy Immunologiskt bestaemningsfoerfarande.
FI850481A0 (fi) * 1985-02-06 1985-02-06 Labsystems Oy Foerfarande foer bestaemning av motmedel eller antigener.
FI851702A0 (fi) * 1985-04-29 1985-04-29 Labsystems Oy Foerfarande och anordning foer utfoering immunobestaemningar.
JPS6354933A (ja) * 1986-04-18 1988-03-09 Kyowa Kaimen Kagaku Kk 単分子異積膜成膜装置
JPS63171671A (ja) * 1986-09-24 1988-07-15 エクソン リサーチ アンド エンヂニアリング コムパニー 密にパックされたコロイド粒子の大面積・2次元配置物の製造法

Also Published As

Publication number Publication date
ATE107032T1 (de) 1994-06-15
EP0388940B1 (de) 1994-06-08
DE69009554D1 (de) 1994-07-14
JPH02248862A (ja) 1990-10-04
EP0388940A1 (de) 1990-09-26
US5019416A (en) 1991-05-28
JP2910929B2 (ja) 1999-06-23

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE68919715T2 (de) Verfahren sowie materialien zur hochgraduierten magnetischen abspaltung biologischer materialien.
DE2803429C2 (de) Verfahren zum magnetischen Abtrennen eines Stoffs von einer Grundsubstanz
DE69815997T2 (de) Mikrohergestellte Magnetteilchen
DE60207564T2 (de) Behandlungsverfahren für magnetische teilchen und bioanalyse-apparat mit magnetverwendung
DE2651388A1 (de) Verfahren zur ermittlung einer antigen-antikoerper-reaktion oder protein/protein-reaktion
DE2751589C3 (de) Verfahren zur Bestimmung eines Liganden oder der Liganden-Bindungskapazität in einem flüssigen Medium
DE69009554T2 (de) Verfahren zur Modifizierung der Oberfläche eines magnetischen Teilchens.
DE2252367A1 (de) Verfahren zum identifizieren von fluessigkeiten
WO2001011360A2 (de) Relaxation der doppelbrechung magnetischer nanopartikel während bindungsreaktionen
DE3784858T2 (de) Verfahren und vorrichtung zur erzeugung eines duennen organischen films.
DE3855966T2 (de) Halter eines probezählers mit einem festen szintillator, zur verwendung bei der szintillationszählung
DE2132430A1 (de) Verfahren zum Herstellen magnetischer Legierungsteilchen,die eine selektive Koerzitivkraft besitzen
DE3883729T2 (de) Immunobestimmung mit Nichtmetallmarkierungen.
DE102015201422A1 (de) Magnetsignalmessvorrichtung und Magnetsignalmessverfahren
DE2728087A1 (de) Verfahren zur herstellung eines magnetaufzeichnungstraegers mit einer magnetschicht aus mit einer im wesentlichen aus lezithin bestehenden monomolekularschicht ueberzogenen magnetpulverteilchen
DE3346535A1 (de) Magnetischer aufzeichnungstraeger
DE2014500B2 (de) Verfahren zur herstellung eines im wesentlichen aus eisen bestehenden magnetisch stabilen metallpulvers fuer magnetische aufzeichnung
DE3724364A1 (de) Film aus mindestens einer monomolekularen schicht
EP0431400A1 (de) Zweidimensional kristallisierte Makromolekülschichten
DE69307211T2 (de) Schmierfilm und Verfahren zu seiner Herstellung
DE102007058275A1 (de) Verfahren zur Trägerrotationsoptimierung mit doppeltem Eintauchen von überzogenen Mikroarrayträgern
DE69005891T2 (de) Radiale Immunodiffusion und ähnliche Techniken.
WO2012059414A1 (de) Magnetische zelldetektion
DE69614727T2 (de) Magnetisches Aufzeichnungsmedium und Verfahren zur Herstellung desselben
DE2821565C2 (de) Elektrostatographischer Pulver-Entwickler

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition
8339 Ceased/non-payment of the annual fee