DE69205452T2 - Filmhalterung. - Google Patents
Filmhalterung.Info
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Description
- Die Erfindung bezieht sich auf eine manuell tragbare Filmhalterung, die eine lichtdichte Umgebung für einen photographischen Film schafft. Eine innerhalb einer opaken Umhüllung befindliche Filmeinheit, die auch noch einen herkömmlichen Abdeckschieber besitzen kann, ist durch eine Öffnung in einer Seitenwand der Filmhalterung einschiebbar, und danach befindet sich die Filmeinheit innerhalb der lichtdichten Umgebung der Halterung, und die Umhüllung (und/oder der Abdeckschieber) wird zurückgezogen, wodurch die Filmeinheit freigegeben wird, damit sie durch Licht oder irgendeine andere elektromagnetische Strahlung belichtet werden kann. Eine bevorzugte Quelle elektromagnetischer Strahlung besteht aus einem Elektrophorese-Gel, welches auf einem Block innerhalb der lichtdichten Filmhalterung angeordnet ist. Das Elektrophorese-Gel kann hin- und hergehend in und außer Oberflächenberührung mit der Filmeinheit gebracht werden, damit eine Belichtung durch elektromagnetische Strahlung erfolgen Itann, die von einem Isotop oder einem Chemilumineszenz-Etikett herrührt. Das Gel wird eine bestimmte Zeit lang gegen das lichtempfindliche Material der Filmeinheit gepreßt, und nach Ablauf dieser Zeit wird das Gel von der Filmeinheit zurückgezogen, und die Umhüllung (oder der Abdeckschieber) wird dann wieder eingesetzt, um den belichteten Film abzudecken, und die Umhüllung und die Filmeinheit werden aus der Nalterung entnommen, um danach einer Sofortentwicklung oder einer üblichen Entwicklung unterzogen zu werden.
- Es gibt zahlreiche Filmhalterungen für Selbstentwickler-Filmeinheiten, bei denen Negativ- und Positivblatt voneinander getrennt werden. Die Filmhalterungen können entweder als getrennte opake Filmhalterungen oder als Kamerarückteil ausgebildet sein, das eine Beschickung eines Filmes in den lichtdichten Halter ermöglicht, um danach auf irgendeine Weise innerhalb des Halters belichtet zu werden.
- Ein besonderes Problem bereitet die Belichtung einer Filmeinheit durch ein Elektrophorese-Gel, welches ein DNA-Material oder ein Proteinmaterial enthält, während dieses sich in einer lichtdichten Umgebung während der benötigten Zeitdauer befindet, und dies kann Minuten oder auch Tage dauern, je nach den verschiedenen physikalischen Eigenschaften. Die belichtete Filmeinheit wird durch konventionelle Methoden entwickelt, und das photographische Bild des DNA-Materials ist dann für eine folgende Analyse der zugeordneten DNA-Folge verfügbar, die dieses Material definiert.
- Eine Reihe von Herstellern liefert bereits Elektrophorese-Gel in Blattform. Ein Kunde, der an der DNA-Folge bestimmter tierischer Gewebe, an Flüssigkeiten u.dgl. interessiert ist, kann das in Frage kommende Material dem Hersteller zum Einschluß in einem Elektrophorese-Gel einschicken. Ein Teil des Verfahrens der Herstellung des Gels besteht darin, das übersandte Material, welches das jeweilige Isotop oder das Chemilumineszenz-Etikett auf einem Gel trägt, so zu plazieren, daß es für das jeweilige Material geeignet ist. Dann läßt man einen elektrischen Strom durch das Gel fließen, um das DNA zum Zwecke der folgenden Bildübertragung ordnungsgemäß zu verteilen oder zu orientieren. Dann wird das Gel in ein blattartiges, festes Material eingegeben, das dann dem Kunden zurückgeschickt wird. Das Verfahren der Erzeugung des Gels ist bekannt und bildet nicht Teil vorliegender Erfindung.
- Gegenwärtig werden DNA-Bilder auf einem Film dadurch erzeugt, daß das Elektrophorese-Gel auf einem Blatt aus lichtempfindlichem Material plaziert wird, und indem man dieses Gel während der bestimmten Zeitdauer in dichter Berührung mit dem lichtempfindlichen Material hält. Die Plazierung des Elektrophorese- Gels auf dem lichtempfindlichen Material und das Bildübertragungsverfahren müssen in einer Dunkelkammer durchgeführt werden, um eine unbeabsichtigte Belichtung der Filmeinheit zu verhindern. Dies ist offensichtlich ein schwierig durchzuführendes und zeitraubendes Verfahren. Es besteht daher die Notwendigkeit für ein Gerät, welches eine manuell tragbare Filmhalterdunkelkammer bildet, die die Möglichkeit schafft, die lichtempfindliche Filmeinheit unter Umgebungslicht zu behandeln. Es ist daher erwünscht, einen manuell tragbaren Filmhalter zu schaffen, der das Einfügen einer Filmeinheit in den Halter bei Tageslicht ermöglicht, wobei gleichzeitig das Elektrophorese-Gel gegen das lichtempfindliche Material gepreßt wird, während dieses innerhalb der Filmhalterung befindlich ist.
- Die US-A-3 747 496 beschreibt eine Filmeinheit in einer opaken Umhüllung, Mittel zur Öffnung der Umhüllung, während diese innerhalb einer Kamera befindlich ist, die Herstellung einer Photographie durch Belichten der Filmeinheit, ein Wiedereinführen der Umhüllung in die Kamera um die belichtete Filmeinheit und die Entnahme der Umhüllung, damit die Filmeinheit entwickelt werden kann. Diese breite Technik ist seit vielen Jahren bekannt. Die US-A-4 804 989, US-A-4 833 493 und US-A- 4 903 063 beschreiben jeweils alternative Anordnungen mit Mitteln zur Belichtung einer Filmeinheit in einer speziellen Filmhalterung. Es sind verschiedene Aufbauten in diesen Patenten dargestellt und beschrieben, um während des gesamten Verfahrens einen lichtdichten Abschluß aufrechtzuerhalten.
- Die US-A- 2 450 841 beschreibt einen Filmhalter zur Benutzung in der photographischen Industrie, und ein Umfangsaufbau um den Rand von zwei Paßteilen des Filmhalters weist eine Feder-Nut--
- Anordnung auf, um das Eindringen von Licht von den Paßstellen der beiden Teile des Filmhalters auszuschließen.
- Die US-A- 2 834 271 beschreibt die Benutzung von Samtgewebe rings um den Austritt eines Filmhalters, wo die Filmeinheit durch eine Öffnung hindurchtritt, die mit dem Samtgewebe ausgekleidet ist. Das Samtgewebe ermöglicht ein Durchschieben der Filmeinheit durch die Öffnung, während das Samtgewebe versetzt wird, wobei ein Lichteintritt vermieden wird.
- Bei der Anwendung eines Elektrophorese-Gels, bei dem das Gel gegen das lichtempfindliche Material gedrückt wird, sind Mittel erforderlich, um den Druck auszuüben, und die US-A-2 709 223 zeigt eine Technik zum Aufbringen eines Drucks gegen ein lichtempfindliches Blatt.
- Eine Filmhalterung gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel der Erfindung weist einen opaken Boden mit ringsumlaufenden, vorstehenden Seitenwänden auf. Die vorstehenden Seitenwände enden in einem querverlaufenden Fach, um dadurch eine Filmbelichtungsöffnung zu umrahmen.
- Eine Schlitzöffnung durch eine der Seitenwände erlaubt den Einsatz und die Entnahme einer Filmeinheit, die von einer opaken Umhüllung umschlossen ist, um eine Belichtung der Filmeinheit zu vermeiden, während diese außerhalb der Filmhalterung befindlich ist. Es kann außerdem ein Abdeckschieber innerhalb der Umhüllung angeordnet sein. Die Schlitzöffnung weist eine Begrenzung aus Filz oder Gewebe auf, die sich nicht wesentlich von jener unterscheidet, wie sie in der US-A-2 834 271 offenbart ist. Die Filmeinheit selbst kann aus einem einzigen Filmblatt oder einer Filmkassette bestehen, die mehr als eine Filmeinheit umfaßt. Jede in den Halter eingesetzte Filmeinheit kann einen Behälter mit Behandlungsflüssigkeit aufweisen, der benachbart und parallel zur Schlitzöffnung einer Seitenwand angeordnet ist.
- Zwei Quetschwalzen sind parallel zu dem mit Filz ausgekleideten Schlitz und außerhalb desselben gelagert, um den Flüssigkeitsbehälter der Filmeinheit aufzubrechen, wenn die Filmeinheit nach der Belichtung aus dem Halter herausgezogen wird. Die Quetschwalzen reißen den Behälter auf und breiten die Entwicklerflüssigkeit auf der belichteten Filmeinheit aus, um eine Entwicklung eines sichtbaren Bildes auf dem lichtempfindlichen Material innerhalb von etwa 60 Sekunden zu bewirken, nachdem die Filmeinheit aus dem Filmhalter weggezogen wurde. Der Entwicklungsprozeß findet statt, während das lichtempfindliche Material innerhalb der opaken Umhüllung eingeschlossen ist. Bei einer ähnlichen Anordnung bilden die Quetschwalzen einen Teil einer getrennten herkömmlichen lichtdichten Behandlungsvorrichtung, und die Quetschwalzen der Behandlungsvorrichtung reißen den Flüssigkeitsbehälter auf und breiten seinen Inhalt zwischen einem belichteten Negativblatt und einem Positivblatt aus, wenn diese aus einer innerhalb der getrennten Behandlungsvorrichtung angeordneten Kassette austreten. Ein repräsentatives Beispiel einer Kassette dieser Bauart ist in der US-A- 4 186 308 beschrieben.
- Die Filmeinheit wird durch elektromagnetische Strahlung belichtet, während die Filmeinheit innerhalb der Filmhalterung befindlich ist und nachdem die Umhüllung oder der Abdeckschieber von der Filmeinheit entfernt und außerhalb des Filmhalters bereitgehalten wurden. Dann wird die Umhüllung oder der Abdeckschieber wieder in die Halterung eingeschoben, um die belichtete Filmeinheit abzudecken, nachdem die Belichtung stattgefunden hat, und dann werden die Umhüllung oder der Abdeckschieber zusammen mit der belichteten Filmeinheit aus der Halterung über dem Schlitz in der Seitenwand und durch die beiden Quetschwalzen weggezogen, die entweder benachbart zum Schlitz angeordnet sind oder Teil einer getrennten Behandlungsvorrichtung sind. Durch diese Quetschwalzen wird der Behälter mit Behandlungsflüssigkeit aufgebrochen. Bei einer Anordnung, wo eine getrennte Behandlungsvorrichtung benutzt wird, enthält eine eine gewöhnliche Filmeinheit umschließende opake Umhüllung außerdem einen herkömmlichen Lichtabdeckschieber (nicht dargestellt). Sowohl die Umhüllung als auch der Abdeckschieber werden bei der Belichtung der Filmeinheit entfernt, während die Filmeinheit innerhalb der Filmhalterung befindlich ist. Dann wird jedoch die Umhüllung weggeworfen und nur der Abdeckschieber wird wieder eingesetzt, um nach Vollendung der Belichtung die belichtete Filmeinheit wieder abzudecken.
- Die Filmhalterung arbeitet in Kombination mit einem Deckel, der ebenso allgemein rechteckig ausgebildet ist wie der untere Abschnitt der Halterung. Er ist mechanisch auf dem unteren Abschnitt verriegelt. Der Deckel ist so ausgebildet, daß er die Filmbelichtungsöffnung abdeckt, die durch das querverlaufende Fach an der Oberseite der Seitenwände definiert ist. Hierdurch schafft die Kombination eine manuell tragbare Dunkelkammer für eine Filmeinheit, die die Möglichkeit schafft, daß die Filmeinheit innerhalb einer opaken Umhüllung in die Halterung bei Tageslicht eingesetzt wird, ohne daß das lichtempfindliche Material der Filmeinheit in irgendeiner Weise belichtet wird, wenn die Filmeinheit in den Halter eingesetzt wird.
- In dem Deckel ist ein hin- und hergehender Block gelagert. Die innere Oberfläche des Blockes ist eben ausgebildet und trägt ein Blatt eines Elektrophorese-Gels auf der flachen Blockoberfläche, die auf die Filmeinheit weist, nachdem die Umhüllung und/oder der Abdeckschieber abgenommen sind.
- Es sind mechanische Mittel vorgesehen, um den Block und das Blatt aus Elektrophorese-Gel außer Druckberührung mit der Oberfläche der Umhüllung und der Filmeinheit zu halten, bis die Umhüllung und/oder der Abdeckschieber aus dem Halter herausgeschoben sind. Danach wird eine mechanische Kraft, vorzugsweise eine manuelle Kraft, auf den Block von der Außenseite der Umhüllung ausgeübt, um die mechanische Kraft zu überwinden, die den Block hält. Das Elektrophorese-Gel wird leicht gegen die Oberfläche der Filmeinheit gepreßt, und die im Gel enthaltenen Isotope bewirken eine Belichtung des lichtempfindlichen Materials nach einer vorbestimmten Zeit, die Minuten oder Tage dauern kann.
- Eine mechanische Vorspannvorrichtung ist mit dem Block und dem Deckel verbunden, um den Block nach unten in Druckberührung mit der Filmeinheit zu bringen, nachdem die mechanische Kraft, die den Block in einer zurückgezogenen Stellung hält, überwunden wurde Vorzugsweise bestehen die Vorspannmittel aus einem elastomeren, opaken Material, das den Raum zwischen dem Block und dem Deckel überbrückt und sowohl als Vorspannmittel als auch als opaker Vorrand dient, um das Eindringen von Licht in den Filmhalter zu verhindern.
- Weitere Aufgaben der Erfindung, die aus der obigen Zusammenfassung noch nicht klar ersichtlich waren, ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung eines bevorzugten Ausführungsbeispiels anhand der Zeichnung.
- Fig.1 ist eine auseinandergezogene perspektivische Darstellung einer erfindungsgemäßen Filmhalterung;
- Fig.2 ist eine perspektivische Ansicht der Filmhalterung gemäß der Erfindung, wobei der Deckel an Ort und Stelle über dem Halter festgeklemmt ist;
- Fig. 3 ist eine Schnittansicht des Filmhalters gemäß Fig. 2 geschnitten längs der Linie 3-3 gemäß Fig. 2; und
- Fig. 4 ist eine perspektivische Teilansicht, welche den Schlitz im Filmhalter erkennen läßt, der die eingesetzte Filmeinheit aufnimmt.
- Ein Filmhalter gemäß der Erfindung bildet eine manuell tragbare Dunkelkammer, die die Möglichkeit schafft, eine Filmeinheit in den Filmhalter einzusetzen, wo er durch ein bestimmtes Licht oder andere elektromagnetische Strahlung unter der Steuerung einem Benutzers belichtet werden kann, ohne daß die Filme inheit durch solche Strahlung belichtet wird, während die Filmeinheit in dem Halter unter Umgebungslichtbedingungen eingesetzt wird.
- Der Halter umfaßt einen unteren Abschnitt 10, der einen opaken Boden 12 und vorstehende Seitenwände 14 aufweist. Die Seitenwände weisen eine Nut 16 in zwei gegenüberliegenden Seiten auf. Die Funktion der Nuten wird später im einzelnen erläutert.
- Die Seitenwände 14 enden an ihrem oberen Abschluß in einem querverlaufenden Fach 18. Gemäß dem dargestellten bevorzugten Ausführungsbeispiel ist das Fach 18 über die volle Oberfläche und parallel zum Boden eben ausgebildet. Das Fach 18 ist mit einem Filzkissen 20 abgedeckt.
- Der untere Bodenabschnitt 12 und die Seitenwände 14 bilden einen Hohlraum, und die Rahmen des Fachs 18 bilden eine offene Oberseite 22 mit allgemein rechteckiger Gestalt. Aus der folgenden Beschreibung wird klar, daß die offene Oberseite 22 irgendeine geometrische Gestalt haben könnte und nicht unbedingt rechteckig ausgebildet sein muß.
- Das offene Lichtzutrittsteil 22 wird gegenüber dem Umgebungslicht durch einen Deckel 24 abgeschlossen, um eine lichtdichte Kammer zu bilden. Der Deckel weist über seinen Umfang eine querverlaufende Oberfläche 26 auf, die mit einem Filzkissen 28 bedeckt ist. Das Kissen 28 paßt mit dem Filzkissen 20 zusammen, das am Fach 18 befestigt ist, und diese Filzkissen bilden zusammen einen lichtdichten Abschluß über den Umfang der Öffnung 22.
- Ein Lagerblock 30 ist hin- und hergehend im Deckel gelagert, und er weist eine flache Oberfläche 32 auf, die geeignet ist, um ein Blatt mit einem Elektrophorese-Gel 34 zu haltern. Vorzugsweise ist das Gel-Blatt auf der flachen Oberfläche 32 durch ein doppelseitiges Klebeband (nicht dargestellt) festgelegt. In diesem Fall ist die flache Lageroberfläche 32 als vom Block 30 getrenntes Element dargestellt, aber dies ist fakultativ.
- Der Block 30 ist in das Innere des Filmhalters durch ein opakes, schwarzes, elastomeres Blatt 36 vorgespannt, das an dem Deckel durch mehrere Platten 38 und Schrauben 40 festgelegt ist, die die Ränder des elastomeren Blattes gegen die obere Oberfläche des Deckels 24 festklemmen. Gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel erstreckt sich, wie am besten aus Fig. 3 ersichtlich ist, das elastomere Blatt vollständig über die Oberseite des Blocks 30, und das elastomere Blatt ist an dem Block durch eine flache Platte 42 und Schrauben 44 festgelegt.
- Der Block 30 ist zwischen einer abgesenkten Lage gemäß Fig. 3 und einer zurückgezogenen Lage hin- und hergehend beweglich, in der der Block 30 und das Gel-Blatt 34 zurückgezogen oder nach oben bewegt sind. Wenn der Block nach oben gezogen wird, gleitet eine Gruppe von Lagerkugeln 46, die im Deckel untergebracht sind, in Vertiefungen 48 in den Seiten des Blocks 30. Die Lagerkugeln 46 sind durch Federn gegen den Block vorgespannt, und wenn sie in die Vertiefungen 48 eingreifen, halten sie den Block 30 in der zurückgezogenen Stellung, und zwar aus Gründen, die nachfolgend beschrieben werden. Gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind vier Lagerkugeln und vier Kugelausnehmungen vorgesehen, und ein zusammenwirkendes Paar besteht aus einer Kugelausnehmung und einer Lagerkugel in der Nähe einer jeden Ecke des Blocks 30.
- Zwei L-förmig gestaltete Ausleger 43 sind an zwei Ecken des Deckels festgeschraubt und so ausgebildet, daß sie unter die Seite des unteren Abschnitts des Filmhalters 10 gleiten, und wobei die L-förmig gestalteten Ausleger 43 in Verriegelungsstellung mit zwei Blattfedern 50 zusammenwirken, die versetzte Abschnitte 52 besitzen, welche zusammenwirken, um in Nuten 16 in den äußeren Seitenwänden 14 einzugreifen, wie dies am besten aus Fig. 3 ersichtlich ist.
- Bei der Benutzung weist eine allgemein mit 54 bezeichnete Filmeinheit eine dünne, aus Filz bestehende opake Umhüllung 56 auf, die einen Griffansatz 58 an einem Ende besitzt, und die Filmeinheit wird in den unteren Abschnitt 10 des Halters über eine Schlitzöffnung 59 in einer Seitenwand 14 eingeschoben. Die Schlitzöffnung ist mit Filzmaterial 61 ausgekleidet, um die Oberfläche der Umhüllung 56 dicht zu umfassen, wenn diese durch den Schlitz eingeschoben und später wieder entfernt wird. Die Filzbegrenzung um die Schlitzöffnung dient dazu, lichtdichte Bedingungen innerhalb des Halters aufrechtzuerhalten, während die Umhüllung durch den Schlitz vorsteht, wie dies aus Fig. 4 ersichtlich ist.
- Das innerste Ende der Filmeinheit 54 weist eine aus Plastikmaterial oder aus Metall bestehende Kappe 60 am Vorderrand auf, die aus verschiedenen Gründen vorgesehen ist. Der erste Grund besteht darin, eine bauliche Integrität zu erzeugen, um eine Verzerrung der Filmeinheit zu vermeiden, und der zweite Grund der Kappe besteht darin, einen Verriegelungseingriff mit einem Finger oder einem Haken (nicht dargestellt) an der rechten Seite des unteren Abschnitts 10 zu bilden, der an dem metallischen Element 60 aus Gründen eingreift, die weiter unten beschrieben werden.
- Ein Blatt 34 aus Elektrophorese-Gel ist auf der flachen Plattenoberfläche 32 des Blocks 30 angeordnet, und der Deckel 24 wird in seine Lage dadurch überführt, daß jeder Ausleger 42 gegen die Ecken des unteren Abschnitts 10 gefügt wird, wobei ein Schenkel unter der Bodenoberfläche 12 und längs der Seitenwände verläuft, während der Deckel nach oben gekippt wird. Dann wird der Deckel nach unten verschwenkt, und die Seitenwände 14 drükken die Blattfedern 50 nach außen, bis die Versetzung 52 die Nuten 16 in den Seitenwänden des unteren Abschnitts erreichen. Die nach innen gerichtete Federvorspannung der Blattfedern 50 schnappt die Versetzungen 52 in die Nuten 16 ein, um den Deckel in seiner Lage zu verriegeln und um damit eine manuell tragbare Dunkelkammer oder lichtdichte Kammer für den Benutzer zu schaffen.
- Wenn der Deckel 24 in die Verriegelungsstellung gedreht wird, dann wird die Filmeinheit 54 vollständig eingesetzt, während der Lagerblock 30 in seiner zurückgezogenen Stellung befindlich ist, oder während er in seiner oberen Stellung befindlich ist, in der die Lagerkugeln 46 in die Vertiefungen 48 eingreifen. Nachdem der Deckel 24 in seiner lichtdichten Stellung gehalten ist, wird die Umhüllung 56 aus dem Halter über die Schlitzöffnung 59 weggezogen, indem man an der Lasche 58 zieht. Der lichtempfindliche Abschnitt 62 der Filmeinheit wird jedoch innerhalb des lichtdichten Halters durch die Endkappenverriegelung oder den Kragen gehalten, der die metallische Endkappe 60 der Filmeinheit 54 erfaßt und die lichtempfindliche Schicht innerhalb des Filmhalters hält, wenn die Umhüllung weggezogen wird. Wenn die Umhüllung außerdem einen Abdeckschieber aufweist (dies ist der Fall, wenn eine getrennte Behandlungsvorrichtung benutzt wird), dann wird der Abdeckschieber ebenfalls weggezogen.
- Nachdem die Umhüllung 56 und/oder der Abdeckschieber aus jenem Bereich herausgezogen sind, der durch den Rahmen 22 definiert ist, dann wird ein nach unten gerichteter manueller Druck auf den Handgriff 64 ausgeübt. Der nach unten gerichtete manuelle Druck wird auf den Handgriff 64 übertragen. Der Handgriff 64 ist direkt mit dem Lagerblock 30 verbunden, und der nach unten gerichtete Druck auf dem Handgriff 64 bewirkt ein Drücken des Lagerblocks 30 und der zugeordneten Gelschicht 34. Natürlich muß die nach unten gerichete Kraft ausreichend sein, um die Haltekraft der federbelasteten Lagerkugeln 46 in den Vertiefungen 48 zu überwinden. Demgemäß sind die Federn 66 so eingestellt, daß eine minimale Haltekraft der federbelasteten Lagerkugeln 46 in den Vertiefungen 48 zustandekommt. Demgemäß werden die Federn 66 auf eine minimale Haltekraft durch die Schrauben 68 eingestellt. Wenn die Lagerkugeln 46 versetzt werden, dann preßt die nach unten gerichtete Vorspannung des elastomeren Blattes 36 die Elektrophorese-Gelschicht 34 dicht gegen die lichtempfindliche Schicht 62 der Filmeinheit, und die radioaktiven Isotope innerhalb des Gels belichten die lichtempfindlichen Abschnitte der Filmeinheit. Die dichte physikalische Berührung zwischen der Gelschicht und der lichtempfindlichen Schicht wird für eine vorbestimmte Zeitdauer aufrechterhalten.
- Nach einer geeigneten Belichtung wird der Block 30 manuell durch die Hand des Benutzers zurückgezogen. Die Handfläche ruht auf dem oberen Handgriff 70, und die Finger gleiten unter den Handgriff 64. Wenn sich die Finger kringeln, hebt sich der Block, bis die Lagerkugeln 46 in die Vertiefungen 48 einfallen. Die Lagerkugeln ihrerseits greifen in die Vertiefungen 48 ein und halten den Block außer Druckeingriff mit der Filmeinheit 62. Dann wird die Umhüllung 56 (oder der Abdeckschieber) wieder eingesetzt, um die belichtete Filmeinheit 62 abzudecken. Der Verriegelungsfinger oder -haken wird von seiner Haltestellung auf einem Element 60 freigegeben, und zusammen damit wird das belichtete lichtempfindliche Element 62 vom Halter weggezogen, und zwar umschlossen von einem opaken Umschlag 56 (oder bedeckt durch den Abdeckschieber), damit die übliche Sofortbildentwicklung außerhalb des Filmhalters vollendet werden kann.
- Gemäß dem bevorzugten Ausführungsbeispiel sind zwei konventionelle Quetschwalzen 72, 74 parallel zu und benachbart zum Schlitz gelagert, durch den die Filmeinheit 54 eingesetzt und weggezogen wird. Die Quetschwalzen werden von Kammern 76, 78 auf der linken Seite des Filmhalters gemäß Fig. 2 aufgenommen.
- Die bevorzugte Filmeinheit weist einen aufreißbaren Behälter mit Behandlungsflüssigkeit 80 an jenem Ende der Filmeinheit auf, das der Lasche 58 am nächsten liegt. Das Rollenpaar 72, 74 ist dann in eine unwirksame Stellung überführbar, und in dieser Stellung kann die Filmeinheit 54 eingelegt werden, und hierbei kann die ursprüngliche Zurückziehung der opaken Umhüllung
- erfolgen. Dann, wenn die belichtete Filmeinheit zum Zwecke der Entwicklung entfernt werden muß, kann das Walzenpaar so eingestellt werden, daß der Behälter mit Behandlungsflüssigkeit aufgebrochen wird und der Flüssigkeitsinhalt des Behälters über die Oberfläche der belichteten lichtempfindlichen Schicht ausgebreitet wird, wenn die Umhüllung und die lichtempfindliche Schicht gleichzeitig entfernt werden. Die übliche Zeit zur Entwicklung unter diesen Umständen beträgt etwa eine Minute, und unter diesen Umständen ist es etwa eine Minute, während der die Umhüllung 56 von der lichtempfindlichen Schicht 62 abgestreift werden kann, und die entwickelte Schicht ist, falls erforderlich, zur weiteren Benutzung bereit.
- Es können gewisse Änderungen bei der vorbeschriebenen Vorrichtung vorgenommen werden, ohne vom Rahmen der Erfindung abzuweichen. Sämtliche Merkmale, die sich aus der obigen Beschreibung ergeben oder in den beiliegenden Zeichnungen dargestellt sind, sollen nur als beispielshaft interpretiert und nicht im beschränkenden Sinne verstanden werden.
Claims (21)
1. Filmhalterung, welche die folgenden Mermale
aufweist:
einen unteren Abschnitt (10) mit einem opaken Boden
(12) und vorstehenden Seitenwänden (14), wobei der Boden und
die Seitenwände zusammen einen oben offenen Raum (22) bilden
und die Seitenwände an ihrem oberen Rand in einem
querverlaufenden Fach (18) enden;
eine Öffnung (59) in einer der Seitenwände (14),
wobei die Öffnung (59) so ausgebildet ist, daß sie den Raum
gegenüber Licht abdichtet, während eine dünne, flache, opake
Umhüllung (56) hindurchtreten kann, die eine Filmeinheit (54)
und/oder einen Abdeckschieber enthält;
Mittel (60) zur lösbaren Halterung der Filmeinheit
(54) innerhalb des unteren Abschnitts (10), nachdem die
Filmeinheit (54), eine Umhüllung (56) und/oder ein Abdeckschieber
durch die Öffnung (59) eingeschoben sind und nachdem die
Umhüllung und/oder der Abdeckschieber weggezogen ist, und um die
Filmeinheit (54) freizugeben, damit sie von dem unteren
Abschnitt weggezogen werden kann, nachdem die Filmeinheit durch
elektromagnetische Strahlung belichtet wurde und die
Umhüllung (56) oder der Abdeckschieber wieder eingesetzt sind, um
die belichtete Filmeinheit (54) zu umschließen oder abzudecken;
einen opaken Deckel (24) mit einer Gestalt und Größe,
die so bemessen sind, daß der offene, obere Teil des Raumes (22)
der durch den unteren Abschnitt (10) gebildet ist, abgedeckt
wird, wobei der Deckel (24) eine querverlaufende Oberfläche (26)
aufweist, die so ausgebildet ist, daß sie mit dem Fach (18) am
oberen Rand der Seitenwände (14) zusammenpaßt, und wobei die
Oberfläche (26) und das Fach (18) Mittel (20, 28) aufweisen,
die eine lichtdichte Abdichtung über den Umfang des Raumes (22)
in dem unteren Abschnitt bewirken;
Mittel (43, 50, 52, 16), mit denen der Deckel (24)
lösbar an dem unteren Abschnitt (10) verriegelt wird, um einen
lichtdichten Raum (22) zu bilden; und
einen wegziehbaren Druckblock (30), der an dem Deckel
(24) gelagert ist, und der Block (30) dient als Lagerung (32)
für eine Strahlungsquelle (34) für die den Film belichtende
elektromagnetische Strahlung, wobei die Lagerung für die Quelle
elektromagnetischer Strahlung eine planare Oberfläche (32)
aufweist, die nach dem Raum (22) gerichtet ist, wobei Mittel
(46, 48, 66, 68) vorgesehen sind, um den Block (30) und die
Strahlungsquelle (34) außer Druckberührung mit der Umhüllung
(56) und/oder des Abdeckschiebers zu halten, wenn die
Umhüllung (56) und/oder der Abdeckschieber in dem Raum (22)
befindlich ist, und wobei schließlich Mittel (36) vorgesehen sind,
um den Block (30) und die Quelle (34) nach der Filmeinheit (54)
vorzuspannen, nachdem die Umhüllung (56) und/oder der
Abdeckschieber aus dem Raum (22) weggezogen ist.
2. Filmhalterung, welche die folgenden Merkmale aufweist:
einen unteren Abschnitt (10), der einen opaken Boden
(12) und vorstehende Seitenwände (14) aufweist, wobei der Boden
(12) und die Seitenwände (14) zusammen einen oben offenen Raum
30 (22) bilden und die vorstehenden Seitenwände (14) an ihrem
oberen Rand in einem querverlaufenden Fach (18) enden;
eine Öffnung (59) in einer der Seitenwände (14),
welche Öffnung so ausgebildet ist, daß der Raum gegenüber Licht
abgedichtet wird, während eine dünne, flache, opake Umhüllung
(56), die eine Filmeinheit (54) enthält, eingefügt und
zurückgezogen werden kann, wobei die Filmeinheit einen aufreißbaren
Behälter (80) mit Entwicklerflüssigkeit an einem Ende aufweist;
wegziehbare Quetschwalzen (72, 74) auf dem unteren
Abschnitt (10) benachbart zur Öffnung (59), wobei Mittel
vorgesehen sind, um die Quetschwalzen von einer unwirksamen
Stellung, in der der Behälter (80) durch die Öffnung (59)
hindurchlaufen kann, ohne durch die Quetschwalzen (72, 74)
aufgebrochen zu werden, in eine wirksame Stellung zu überführen, in
der die Quetschwalzen den Behälter aufbrechen und die
Entwicklerflüssigkeit über die Filmeinheit (54) ausbreiten, wenn die
Umhüllung und die Filmeinheit von dem unteren Abschnitt (10)
über die Öffnung weggezogen werden;
Mittel (60) zur lösbaren Halterung der Filmeinheiten
innerhalb des unteren Abschnitts (10), nachdem die Filmeinheit
(54) und die Umhüllung (56) durch die Öffnung (59) eingefügt
sind und nachdem die Umhüllung weggezogen ist, und um diese
Filmeinheit (54) zum Wegziehen vom unteren Abschnitt
freizugeben, damit der untere Abschnitt die Filmeinheiten von dem
unteren Abschnitt freigibt, nachdem die Filmeinheit durch
elektromagnetische Strahlung belichtet wurde und die Umhüllung
wieder eingesetzt ist, um die belichtete Filmeinheit
abzuschließen;
einen opaken Deckel (24), der eine Gestalt und Größe
besitzt, um den oben offenen Raum (22) abzuschließen, der
durch den unteren Abschnitt (10) gebildet ist, wobei der
Deckel eine querverlaufende Oberfläche (26) besitzt, die mit
dem Fach (18) am oberen Rand der Seitenwände zusammenpaßt,
wobei die Oberfläche (26) und das Fach (18) Mittel (20, 28)
aufweisen, um eine lichtdichte Abdichtung um den Umfang des
Raumes (22) im unteren Abschnitt (10) herzustellen;
Mittel (48, 50, 52, 16) zum lösbaren Verriegeln des
Deckels (24) im unteren Teil (10), um einen lichtdichten Raum
zu schaffen; und
einen zurückziehbaren Druckblock (30), der auf dem
Deckel (24) montiert ist und als Lager (32) für eine Quelle (34)
elektromagnetischer Strahlung dient, die den Film belichtet,
wobei die Lagerung (32) für die Quelle elektromagnetischer
Strahlung eine ebene Oberfläche (32) aufweist, die nach dem
Raum hin gerichtet ist, wobei Mittel (46, 48, 66, 68)
vorgesehen sind, um den Block (30) und die Strahlungsquelle (34) außer
Druckberührung mit der Umhüllung (56) zu halten, wenn die
Umhüllung in dem Raum (22) befindlich ist, und wobei Mittel (36)
vorgesehen sind, um den Block und die Quelle auf die
Filmeinheit hin vorzuspannen, nachdem die Umhüllung aus dem Raum
weggezogen ist.
3. Filmhalterung nach Anspruch 2, bei welcher die
Mittel (36) zum Vorspannen des Blockes (30) auf die Filmeinheit
(54) ein elastomeres Blatt (36) aufweisen, das unter Spannung
am Deckel (24) festgeklemmt ist und sich in Lichtabsperrstellung
zwischen dem Block und dem Deckel erstreckt.
4. Filmhalterung nach Anspruch 3, bei welcher die
Mittel (46, 48, 66, 68), die den Block (30) und die
elektromagnetische Strahlungsquelle (34) außer Druckberührung mit der
Umhüllung (56) halten, aus mehreren durch Federn vorgespannten
Kugeln (46) bestehen, die in Vertiefungen (48) einpassen, wobei
die Kugeln und die Vertiefungen entweder im Block oder im Deckel
angeordnet sind, wobei wenigstens eine Vertiefung (48) für jede
Kugel (46) vorgesehen ist und die Richtung der Federvorspannung
(66) der Kugeln quer zur Richtung der Vorspannung des Blocks
nach der Filmeinheit (54) verläuft.
5. Filmhalterung nach Anspruch 4, bei welcher die Mittel
30 (43, 50, 52, 16) zur Verriegelung des Deckels (24) am unteren
Abschnitt (10) eine Blattfeder (50) aufweisen, die entweder am
Deckel oder dem unteren Teil festgelegt ist und die Blattfeder
eine Versetzung (52) aufweist, wobei eine Nut (16) im anderen
Teil, d.h. im Deckel oder im unteren Abschnitt, die Versetzung
(52) der Blattfeder (50) aufnimmt, wobei der
Verriegelungseingriff durch einen Federvorspannungsausschlag der Blattfeder
zustandekommt.
6. Filmhalterung nach Anspruch 5 mit wenigstens einem
L-förmig gestalteten Ausleger (43), der mit einem Schenkel des
L-förmigen Auslegers an dem Deckel (24) an seinem Rand
festgelegt ist, während der andere Schenkel des L-förmigen
Auslegers so orientiert ist, daß er unter dem Boden (12) des
unteren Abschnitts (10) und an einer Stelle gleitet, die im
Abstand zu der Öffnung (59) der Seitenwand des unteren
Abschnitts angeordnet ist.
7. Filmhalterung nach Anspruch 6, welcher außerdem
wenigstens zwei Blattfedern (50) auf dem Deckel aufweist und
die Blattfedern auf gegenüberliegenden Seiten des Deckels
liegen und nach unten vorstehen, um den unteren Abschnitt (10)
zwischen dem L-förmig gestalteten Ausleger (43) und der
Seitenwandöffnung (59) zu erfassen.
8. Filmhalterung nach Anspruch 7, bei der der Deckel (24)
einen oben offenen Raum (22) besitzt und der Druckblock (30)
und der untere Abschnitt (10) sämtlich rechteckig ausgebildet
sind, wobei zwei allgemein L-förmig gestaltete Ausleger (43)
an den Ecken des Deckels beide Oberflächen der benachbarten
Ecken des unteren Abschnitts (10) umfassen.
9. Filmhalterung nach Anspruch 2, welche wenigstens
einen L-förmig gestalteten Ausleger (43) aufweist, der mit
einem Schenkel an dem Deckel (24) am Rand befestigt ist,
während der andere Schenkel des L-förmig gestalteten Auslegers
unter dem Boden (12) des unteren Abschnitts (10) an einer Stelle
angreift, die von der Öffnung (59) in der Seitenwand (14) des
unteren Abschnitts im Abstand liegt.
10. Filmhalterung nach Anspruch 9, die wenigstens zwei
Blattfedern (54) am Deckel aufweist, wobei die Blattfedern
auf gegenüberliegenden Seiten des Deckels liegen und nach
unten vorstehen, um den unteren Abschnitt zwischen dem L-förmig
gestalteten Ausleger (43) und der Seitenwandöffnung (59) zu
erfassen.
11. Filmhalterung nach Anspruch 10, bei welcher der
Deckel (24), der oben offene Raum (22), der Druckblock (30)
und der untere Abschnitt (10) sämtlich allgemein rechteckig
ausgebildet sind, und daß zwei allgemein L-förmig gestaltete
Ausleger (43) an den Ecken des Deckels vorgesehen sind, um
über beide Oberflächen der beiden benachbarten Ecken des
unteren Abschnitts passend zu greifen.
12. Filmhalterung nach Anspruch 11, bei welcher die
Mittel (46, 48, 66, 68), die den Block (30) und die
elektromagnetische Strahlungsquelle (34) außer Druckberührung mit der
Umhüllung (56) halten, aus mehreren federbelasteten Kugeln (46)
bestehen, die in Vertiefungen (48) einpassen, wobei die Kugeln
und Vertiefungen entweder im Block (30) oder im Deckel (24)
angeordnet sind, und wobei wenigstens eine Vertiefung (48) für
jede Kugel (46) vorgesehen ist und die Richtung der
Federvorspannung (68) der Kugeln quer zur Richtung der Vorspannung des
Blocks gegen die Filmeinheit (54) verläuft.
13. Filmhalterung nach Anspruch 2, bei welcher die
Mittel (46, 48, 66, 68), die den Block (30) und die
elektromagnetische Strahlungsquelle (34) außer Druckberührung mit der
Umhüllung (56) halten, aus mehreren federbelasteten Kugeln (46)
bestehen, die in Vertiefungen (48) eingreifen, wobei die Kugeln
und die Vertiefungen entweder im Block (30) oder im Deckel (24)
angeordnet sind, wobei wenigstens eine Vertiefung (48) für jede
Kugel (46) vorgesehen ist und die Richtung der Federvorspannung
(66) der Kugeln quer zur Richtung der Vorspannung des Blocks
nach der Filmeinheit (54) hin verläuft.
14. Filmhalterung nach Anspruch 13, welche wenigstens
einen L-förmig gestalteten Ausleger (43) aufweist, der mit
einem Schenkel an dem Deckel (24) an seinem Rand befestigt
ist, während der andere Schenkel unter den Boden (12) des
unteren Abschnitts (10) gleitet, und zwar an einer Stelle,
die im Abstand von der Öffnung (59) der Seitenwand (14) des
unteren Abschnitts liegt.
15. Filmhalterung nach Anspruch 14, welche wenigstens
zwei Blattfedern (50) auf dem Deckel aufweist, wobei die
Blattfedern auf gegenüberliegenden Seiten des Deckels (24) liegen
und nach unten vorstehen, um auf dem unteren Abschnitt (10)
zwischen dem L-förmig gestalteten Ausleger (43) und der
Seitenwandöffnung (59) anzugreifen.
16. Filmhalterung nach Anspruch 3, bei welcher die
Mittel (43, 50, 52,16) zur Verriegelung des Deckels (24) am
unteren Abschnitt (10) eine Blattfeder (50) aufweisen, die
entweder am Deckel (24) oder am unteren Abschnitt (10)
festgelegt sind, wobei die Blattfeder eine Versetzung (52) und
eine Nut (16) in dem Deckel (24) oder dem unteren Abschnitt
(10) aufweist, um die Versetzung der Blattfeder (50) zur
Verriegelung durch die durch Feder vorgespannte Ablenkung der
Blattfeder aufzunehmen.
17. Filmhalterung nach Anspruch 16, welche wenigstens
einen L-förmigen Ausleger (43) aufweist, der mit einem Schenkel
des L-förmigen Auslegers am Deckel (24), und zwar am Rand
desselben, festgelegt ist, während der andere Schenkel des
Lförmigen Auslegers (43) so orientiert ist, daß er unter den
Boden (12) des unteren Abschnitts (10) und an einer Stelle
gleitet, die im Abstand zu der Öffnung (59) in der Seitenwand
(14) des unteren Abschnitts liegt.
18. Filmhalterung nach Anspruch 17, welche wenigstens
zwei Blattfedern (50) auf dem Deckel (24) aufweist, wobei die
Blattfedern auf gegenüberliegenden Seiten des Deckels (24)
liegen und nach unten vorstehen, um an dem unteren Abschnitt
(10) zwischen dem L-förmig gestalteten Ausleger (43) und der
Seitenwandöffnung (59) anzugreifen.
19. Filmhalterung nach Anspruch 18, bei welcher der
Deckel (24), der oben offen Raum (22), der Druckblock (30) und
der untere Abschnitt (10) sämtlich allgemein rechteckig
ausgebildet sind, und daß je zwei allgemein L-förmig ausgebildete
Ausleger (43) an zwei Ecken des Deckels liegen, um beide
Oberflächen
der beiden benachbarten Ecken des unteren Abschnitts
(10) anzugreifen.
20. Filmhalterung nach Anspruch 2, bei welcher die
Mittel (43, 50, 52, 16) zur Verriegelung des Deckels (24)
eine Blattfeder (50) aufweisen, die am Deckel (24) oder am
unteren Abschnitt (10) befestigt ist, wobei die Blattfeder
eine Versetzung, eine Nut (16) im Deckel (24) oder im unteren
Abschnitt (10) aufweist, um die Versetzung (52) der ersten
Blattfeder (50) in Verriegelungseingriff durch den durch
Feder vorgespannten Teil der Blattfeder aufzunehmen.
21. Filmhalterung nach Anspruch 20, bei welcher
wenigstens ein L-förmig gestalteter Ausleger (43) mit einem
Schenkel an dem Deckel (24) an seinem Rand befestigt ist, während
der andere Schenkel des L-förmig gestalteten Auslegers so
orientiert ist, daß er unter den Boden (12) des unteren
Abschnitts (10) und an einer Stelle gleitet, die im Abstand zur
Öffnung (59) durch die Seitenwand (14) des unteren Abschnitts
liegt.
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