DE69209574T2 - Automatische Ladevorrichtung für Filmkassetten - Google Patents
Automatische Ladevorrichtung für FilmkassettenInfo
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Description
- Es wird auf die US-Patentanmeldung, Serien-Nr. 728 425, Patent-Nr. 5 186 338, Bezug genommen.
- Diese Erfindung betrifft eine automatische Ladevorrichtung für Filmkassetten und spezieller eine automatische Ladevorrichtung, um Kassetten einem computergestützten Röntgenbildlesegerät zuzuführen und sie daraus aufzunehmen.
- Aus der Druckschrift US-A-4 878 799 ist bekannt, zum Herausnehmen von Blattfilmen aus Magazinen einen Automaten vorzusehen. Spezieller ist ein Automat, wie er in einem solchen Patent offenbart ist, mit bewegbaren Schalen zum Tragen einer Vielzahl von Magazinen versehen, wobei die Schalen in vertikaler Richtung voneinander beabstandet sind. Die Schalen werden als Einheit durch einen Elevator zur Bewegung in vertikaler Richtung getragen. Wenn sich eine Schale an einer speziellen vertikalen Position befindet, werden Schale und Magazin in eine Entladeposition bewegt, wo die im Magazin befindlichen Blattfilme durch Saugnäpfe entnommen werden können. Die entnommenen Blattfilme werden dann einer Kassette oder einer aufnehmenden Vorrichtung zur Belichtung zugeführt.
- Bei der computergestützten Röntgenografie wird ein fotografisches Element, wie beispielsweise eine Speicherfolie mit Leuchtstoff oder eine feste Platte belichtet, um ein latentes Bild zu erzeugen. Das belichtete, fotografische Element wird zu einem Lesegerät verbracht, wo es zum Emittieren eines Strahlungsbildes stimuliert wird, das gelesen und aufgezeichnet werden kann. Dann wird das fotografische Element gelöscht und kann wiederverwendet werden.
- Es ist üblich, die das fotografische Element enthaltende Kassette manuell von der Belichtungsvorrichtung zum Lesegerät zu transportieren und sie manuell in das Lesegerät einzusetzen. Die Bedienungsperson wartet dann, bis das Bild gelesen ist, das fotografische Element gelöscht und wieder zur Bedienungsperson verbracht ist. Während dieser Arbeitsablauf zufriedenstellend sein kann, erfordert er von der Bedienungsperson viel Zeit und Aufwand. Die Bedienungszeit ist erhöht, immer wenn das Lesegerät beim Lesen und Löschen des fotografischen Elements verhältnismäßig langsam ist; und dieser Arbeitsablauf kann mehr als eine volle Zeitminute erforderlich machen. Es ist deutlich wünschenswert, die durch eine Bedienungsperson erforderliche Zeit auf ein Mindestmaß zu bringen und dieses auf eine Art und Weise zu tun, die es möglich macht, das Zuführen einer Reihe von Kassetten zum Lesegerät zu automatisieren.
- Deshalb ist es ein Problem, eine automatische Ladevorrichtung für Filmkassetten der Art zu schaffen, die in der computergestützten Röntgenografie verwendet wird, welche die Handhabung der Kassetten vereinfacht und die zum Zuführen von Kassetten zu einem Lesegerät erforderliche Bedienungszeit verringert, und die ein automatisches Zuführen von Kassetten aufeinanderfolgend zu einem computergestützten Röntgenbildlesegerät vorsieht
- Die obengenannten Probleme werden durch die Schaffung einer automatischen Ladevorrichtung für ein computergestütztes Röntgenbildlesegerät überwunden, die so ausgebildet ist, daß sie eine Vielzahl von Paletten aufnimmt und jede Palette mit einer Kassette bestückt ist, die ein fotografisches Element enthält. Die Paletten enthalten Seitenschienen zum Übereinanderstapeln auf der automatischen Ladevorrichtung, wobei jede Seitenschiene mit einer Vielzahl von Öffnungen versehen ist. Die automatische Ladevorrichtung umfaßt auch eine Plattform zum Aufnehmen von einer oder mehreren Paletten, wobei jede derartige Palette eine Kassette enthält. Ein mit der Plattform verbundenes Teil hebt und senkt die Plattform relativ zum Lesegerät Es sind Mittel zum Eingreifen in die Öffnungen der Seitenschienen einer Palette vorgesehen, um die Palette unabhängig von der Plattform an einer vorbestimmten Stelle relativ zum Lesegerät abzustützen
- In der ausführlichen Beschreibung des bevorzugten Ausführungsbeispiels der nachstehend vorgeschlagenen Erfindung wird Bezug auf die begleitenden zeichnungen genommen.
- Die Erfindung wird im folgenden anhand eines in der Zeichnung dargestellten Ausführungsbeispiels näher erläutert.
- Es zeigen
- Fig. 1 eine perspektivische Ansicht, die eine Palette veranschaulicht, die mit der automatischen Ladevorrichtung der Erfindung verwendet wird;
- Fig. 2 eine vergrößerte, bruchstückhafte, perspektivische Ansicht, die die Merkmale der Palette veranschaulicht, die eine Kassette auf der Palette ausrichten;
- Fig. 3 eine Draufsicht der Palette, die eine auf der Palette ausgerichtete Kassette zeigt und in einer Durchsicht Kassetten unterschiedlicher Größen veranschaulicht, die von der Palette getragen werden können;
- Fig. 4 ein bruchstückhafter Querschnitt durch die Palette, der entlang der Linie 4-4 in der Fig. 3 verläuft und der außerdem Teile eines computergestützten Röntgenbildlesegeräts veranschaulicht;
- Fig. 5 ein bruchstückhafter, querliegender Schnitt, der entlang der Linie 5-5 der Fig. 3 verläuft;
- Fig. 6 eine perspektivische Ansicht, welche die Art und Weise veranschaulicht, in der Paletten übereinandergestapelt werden können;
- Fig. 7 eine bruchstückhafte, perspektivische Ansicht eines Teils der automatischen Ladevorrichtung der Erfindung, die mehrere, Kassetten enthaltende, Paletten veranschaulicht, die auf der automatischen Ladevorrichtung angeordnet sind; und
- Fig. 8 eine weitere perspektivische Ansicht der automatischen Ladevorrichtung, die Teile eines computergestützten Röntgenbildlesegeräts zur Aufnahme von Kassetten aus der automatischen Ladevorrichtung darstellt.
- Die automatische Ladevorrichtung der Erfindung verwendet Paletten, welche die einem computergestützten Röntgenbildlesegerät zuzuführenden Kassetten halten. Deshalb werden zu Anfang eine Palette und die Art und Weise beschrieben, in der eine Kassette auf der Palette ausgerichtet wird, dem eine Beschreibung der automatischen Ladevorrichtung folgt. Die beschriebene Palette wird in der entsprechenden obengenannten Anmeldung offenbart.
- Mit Bezug zu Anfang auf die Fig. 1 bis 3 ist eine Palette von der Art, die mit einer automatischen Ladevorrichtung der vorliegenden Erfindung verwendet werden kann, allgemein mit dem Bezugszeichen 10 bezeichnet und umfaßt eine im allgemeinen rechteckige Bodenplatte 12, die eine im wesentlichen flache Oberfläche 14 aufweist. Die Platte hat Kanten 16 und 18, die parallel zueinander verlaufen und die hier auf die Vorderkante 16 und die Hinterkante 18 bezogen werden. Die Oberfläche 14 der Palette ist so ausgebildet, daß sie eine Kassette aufnimmt und ausrichtet, wie es später beschrieben wird.
- Ein Paar Seitenschienen, die im allgemeinen mit den Bezugszeichen 20 und 22 bezeichnet werden, sind entlang der gegenüberliegenden Seiten der Fläche 14 angeordnet und erstrecken sich in einer Richtung senkrecht zu den Kanten 16, 18. Die Schienen verlaufen auf der ganzen Strecke von der Vorderkante 16 zur Hinterkante 18 der Palette und stehen oberhalb der Fläche 14 der Palette um einen Abstand vor, der ausreichend ist, daß eine ähnliche Palette auf der Oberseite der Schienen ohne gegenseitige Beeinflussung durch eine Kassette auf der Fläche 14 gestapelt werden kann.
- Die Schienen sind mit Positioniermitteln zum genauen Positionieren einer Palette über einer weiteren Palette in einer vorbestimmten Beziehung versehen. Wie es in den Zeichnungen veranschaulicht wird, weisen die Positioniermittel auf der Schiene 20 ein Paar Vorsprünge 24, 26 und entsprechende Vorsprünge 28, 30 auf der Schiene 22 auf. Die Vorsprünge 24 bis 30 sind auf der Oberfläche der Schienen angeordnet und erstrecken sich vorzugsweise im wesentlichen in voller Schienenlänge. Die Vorsprünge 24, 28 sind jedoch beträchtlich länger als die Vorsprünge 26, 30, wobei die Enden der Vorsprünge 24, 28 von den Vorsprüngen 26, 30 beabstandet sind, um verhältnismäßig kurze Zwischenräume 32, 34 zwischen den Paaren der Vorsprünge zu lassen. Die Vorsprünge 24, 26, 28 und 30 sind vorzugsweise trapezförmig, wobei die Oberseite und die Unterseite parallel zueinander liegen und die obere Fläche schmaler ist als die Unterseite der Vorsprünge.
- Die Positioniermittel weisen in der Bodenfläche der Schienen 20, 22 außerdem jeweils langgestreckte Ausnehmungen 36, 38 auf. Diese Ausnehmungen sind im Querschnitt rechtwinklig und mit einer Breite veranschaulicht, die im wesentlichen gleich oder etwas breiter ist als die maximale Breite der Vorsprünge 24 bis 30. Deshalb werden die Vorsprünge 24 bis 30 der unteren Palette mit den entsprechenden Abmessungen zwischen den Vorsprüngen und den Ausnehmungen von den Ausnehmungen 36, 38 der oberen Palette aufgenommen, um eine genaue Links- Rechts-Ausrichtung der Paletten relativ zueinander sicherzustellen, wenn eine Palette 10 über eine weitere gestapelt wird. In dem Fall, daß die Paletten leicht fehlausgerichtet sind, wenn sie gestapelt werden, kann sich die untere Ecke der Ausnehmungen entlang der verjüngten Seiten der Vorsprünge verschieben und eine genaue Ausrichtung bewirken.
- Um eine genaue Ausrichtung in einer Vorn-Hinten-Richtung herzustellen, sind die Ausnehmungen 36, 38 jeweils in der Nähe der Hinterkante 18 der Palette durch eine nach unten vorstehende Wand unterbrochen, wie es beim Bezugszeichen 40 in der Fig. 6 für die Ausnehmung 38 dargestellt ist. Jede Wand 40 ist entlang der Schiene so angeordnet, daß sie in einen der Zwischenräume 32, 34 zwischen den Vorsprüngen 24, 26 oder 28, 30 eintritt. Die Länge jeder Wand 40 ist im wesentlichen gleich dem Abstand zwischen den Vorsprüngen auf jeder der Schienen 20, 22, so daß die Wand dazu dient, eine vordere und hintere Ausrichtung der Schienen von benachbarten Paletten herzustellen. Die Enden von jeder Wand 40 erstrecken sich vorzugsweise in vertikaler Richtung, so daß sie sich entlang der verjüngten Endseiten der Vorsprünge 24 bis 30 verschieben können, wenn eine Palette auf eine andere abgesenkt wird. Die asymmetrische Anordnung der Vorsprünge 24 bis 30 und die Wände 40 verhindern das Palettenstapeln, wenn nicht alle Paletten in gleicher Art und Weise ausgerichtet sind. Somit werden in einem Palettenstapel die Vorderkanten 16 aller Paletten übereinander angeordnet.
- Die Palette ist mit einem Mittel zum Ausrichten von Kassetten einer oder mehrerer Größen auf der Oberfläche 14 der Palette versehen. Spezieller enthält das Mittel für die Lagegenauigkeit eine Versteifungsrippe 42, die sich von der Schiene 20 zur Schiene 22 an einer Position erstreckt, in der sie sich neben der Vorderkante 16 der Platte 12, aber im Abstand davon befindet, und die im allgemeinen parallel zu dieser Vorderkante liegt. Wie es in der Fig. 4 veranschaulicht wird, ist die Versteifungsrippe 42 vorzugsweise in die Fläche 14 der Platte eingelassen und weist seitliche Kantenabschnitte auf, deren oberen Flächen im wesentlichen in derselben Ebene mit der Fläche 14 liegen, so daß eine Kassette nicht in die vertikalen Seitenkanten der Versteifungsrippe eingreifen wird. Die Oberseite der Versteifungsrippe ist flach und oberhalb der Fläche 14 erhöht. Die Oberseite der Versteifungsrippe ist nach unten zu den seitlichen Kantenabschnitten hin verjüngt, um die Bewegung einer Kassette über die Versteifungsrippe von einer Lage zu einer weiteren zu erleichtern. Die Versteifungsrippe dient dazu, die Lage der Kassette in einer Richtung herzustellen, die senkrecht zur Vorderkante 16 und zur Hinterkante 18 der Palette liegt.
- Das Mittel für die Lagegenauigkeit umfaßt außerdem ein Paar rechteckiger Platten 44, 46, die auf der Oberfläche 14 der Palette befestigt sind. Die Platten 44, 46 sind auf gegenüberliegenden Seiten der Versteifungsrippe 42 angeordnet und stehen über der Oberfläche 14 um einen Abstand vor, der geringer ist als die Oberseite der Versteifungsrippe 42. Wie es am besten in den Fig. 2 und 5 dargestellt wird, weisen die Platten 44, 46 Seitenkanten 48, 50 auf, die parallel und im Abstand zur Innenfläche der Schiene 22 liegen, um eine flache Ausnehmung in Form einer Mulde 52 auf beiden Seiten der Versteifungsrippe 42 auszubilden. Die Mulde 52 wirkt mit einem Abschnitt der Kassette zusammen, um die ausgerichtete Lage der Kassette zwischen den Schienen 20, 22 herzustellen.
- Mit Bezug jetzt auf die Fig. 1, 3 und 6 weist die Schiene 20 ein Paar von Vertiefungen 54 auf, die sich neben der Vorderkante und der Hinterkante der Palette befinden, und ähnliche Vertiefungen 56 sind in der Schiene 22 vorgesehen.
- Die Vertiefungen 54, 56 erstrecken sich von der Unterseite der Schienen etwa bis zu deren halber Höhe und um einen Abstand nach oben, der größer ist als die Breite der Vertiefungen. Die Vertiefungen 54, 56 sind so ausgebildet, daß sie Stifte 58 aufnehmen, wie es in der Fig. 6 gezeigt wird. Die Stifte 58 können Teil einer automatischen Ladevorrichtung sein, die Paletten und Kassetten handhabt, so daß die Kassetten der Lese- und Löscheinheit eines in der computergestützten Röntgenografie verwendeten Typs zugeführt werden können.
- Wie es in den Fig. 1 und 6 dargestellt wird, weist die Palette 10 einen Abschnitt jeder Seitenschiene 22 auf, der weggeschnitten ist, um eine Ausnehmung oder einen Haltegriff 60 in der Außenfläche der Schiene auszubilden, der sich in der Mitte zwischen der Vorderkante und der Hinterkante der Schiene befindet. Die Ausnehmung 60 erstreckt sich vorzugsweise von der Schienenunterkante etwa die halbe Strecke durch die Schiene nach oben. Ähnliche Ausnehmungen (nicht dargestellt) sind in der Schiene 20 der Palette vorgesehen. Diese Ausnehmungen ermöglichen es einer Person, die Palette zu ergreifen und sie auf der Oberseite der Schienen zu bewegen, indem die Finger in die Ausnehmung 60 gelegt werden.
- Wie bereits erwähnt, sind die Paletten 10 so ausgebildet, daß sie die Kassetten eines für die Verwendung in der computergestützten Röntgenografie geeigneten Typs aufnehmen und ausrichten. Eine Kassette dieses Typs ist in den Fig. 3 bis 5 veranschaulicht und im allgemeinen mit dem Bezugszeichen 62 bezeichnet. Die Kassette hat eine rechteckige Form und enthält darin ein fotografisches Element (nicht gezeigt), auf dem ein Bild erzeugt wird. Wie bereits erwähnt, wird die Kassette auf der Palette 10 durch die Versteifungsrippe 42 und die durch die Platten 44, 46 und die angrenzende Seite der Schiene 22 gebildete Mulde 52 ausgerichtet. Spezieller weist die Kassette 62 eine vorspringende Kante oder Stanzrippe 64 (Fig. 5) auf, die sich entlang der rechten Seitenkante der Kassette erstreckt und nach unten unterhalb der Fläche des Kassettenbodens vorsteht. Diese vorstehende Kante oder Stanzrippe ist so dimensioniert, daß sie in die durch die Platten 44, 46 und die angrenzende Fläche der Seitenschiene 22 gebildete Mulde 52 paßt, wodurch die Kassette in einer Links-Rechts-Richtung positioniert wird, wie es in den Fig. 3 und 5 betrachtet ist. Somit ist die rechte Kante der Kassette an der Innenwand der Schiene 22 positioniert.
- Wie es in der Fig. 4 dargestellt ist, weist die Kante oder Stanzrippe 64 ein Paar von positionierenden Rasten 66, 68 auf, die um eine kurze Entfernung voneinander beabstandet sind. Die Raste 66 liegt neben der Vorderkante der Kassette, aber im Abstand von dieser. Die Rasten 66, 68 sind so geformt, daß sie der oberen Fläche der Verstärkungsrippe 42 entsprechen, wie es in der Fig. 4 gezeigt wird, so daß die Kassette auf der Auflageplatte ausgerichtet und in einer Vor- Rück-Richtung positioniert ist, wenn sich jede der Rasten 66, 68 mit der Verstärkungsrippe 42 in Übereinstimmung befindet. Wenn sich die Raste 66 mit der Verstärkungsrippe 42 in Übereinstimmung befindet, ist die Kassette in der Lage positioniert, die in der Fig. 3 veranschaulicht wird, wobei die Vorderkante der Kassette im wesentlichen in einer Ebene mit der Vorderkante 16 der Palette liegt. Wenn sich die Raste 68 mit der Verstärkungsrippe 42 in Übereinstimmung befindet, ist die Vorderkante der Kassette von der Palettenkante 16 beabstandet, wie es in der Fig. 4 dargestellt ist, so daß ein Teil der Kassette, einschließlich der Raste 66, von der Palettenkante vorsteht. Das ermöglicht es der Raste 66, mit einer Ausrichtungsstange 70 in Eingriff zu kommen, während die Oberseite der Kassette durch eine Walze 72 ergriffen wird, um die Vorderkante der Kassette an einer vorbestimmten Lage zu positionieren. Während sich die Kassette in dieser Lage befindet, wird sie durch einen Mechanismus ergriffen, der im allgemeinen beim Bezugszeichen 74 dargestellt ist, um das fotografische Element aus der Kassette herauszuziehen. Die Stange 70, die Walze 72 und der Mechanismus 74 können Teil eines computergestützten Röntgenbildlesegerätes sein, wovon ein Teil beim Bezugszeichen 90 in der Fig. 8 gezeigt wird.
- Eine zweite Kante oder Stanzrippe 65 (Fig. 5) kann entlang der linken Seitenkante der Kassette, das heißt der der Versteifungsrippe 20 zugewandten Kante, vorgesehen sein. Diese Kante steht, wie die Kante 64, unterhalb der Bodenfläche der Kassette nach unten vor und weist positionierende Rasten auf, wie es bei den Bezugszeichen 66, 68 für die Kante 64 dargestellt ist, um die Versteifungsrippe 42 aufzunehmen und das Ausrichten der Kassette in jeder der beiden Positionen auf der Palette zu unterstützen.
- Auf der Palette 10 können Kassetten mit unterschiedlichen Größen positioniert werden. Somit können die in der Durchsicht bei den Bezugszeichen 62a, 62b und 62c in der Fig. 3 dargestellten Kassetten auch positioniert und auf der Oberfläche 14 der Palette ausgerichtet werden. Es wird verständlich, daß jede der Kassetten 62a bis 62c Kanten oder Stanzrippen aufweisen werden, wie es bei den Bezugszeichen 64 und 65 für die Kassette 62 dargestellt ist, wobei jede Stanzrippe ein Paar Rasten aufweist, wie es bei den Bezugszeichen 66, 68 für die Kassette 62 dargestellt ist.
- Wie es aus der Fig. 4 ersichtlich wird, ist die Dicke der Kassette 62 geringer als die Höhe der Schienen 20 und 22 über der Fläche 14 der Palette. Mit anderen Worten, die Schienen stehen über der oberen Fläche der Kassetten vor. Das ermöglicht es, mehrere der beschickten Paletten auf eine Art und Weise übereinanderzustapeln, die in der Fig. 7 veranschaulicht wird, ohne die Bewegung der Kassette auf einer beliebigen der Paletten im Stapel zu stören.
- Mit Bezug jetzt auf die Fig. 7 und 8 wird ein bevorzugtes Ausführungsbeispiel einer automatischen Ladevorrichtung der Erfindung im allgemeinen mit dem Bezugszeichen 76 bezeichnet. Die automatische Ladevorrichtung weist eine flache, rechteckige Plattform 78 auf 1 die eine Palette oder einen Stapel Paletten 10 trägt, die Kassetten 62 enthalten. Die Paletten werden übereinandergestapelt, indem die positionierenden Anordnungen auf den Schienen 20, 22 verwendet werden, um sicherzustellen, daß die Paletten und somit die Kassetten direkt übereinander und mit einer Seitenkante von jeder Kassette neben der Schiene 22 ihrer entsprechenden Palette angeordnet sind. Die Plattform 78 hat vorzugsweise eine Länge und Breite, die ungefähr gleich der Länge und der Breite einer Palette 10 ist, und deren obere Fläche, wenn erwünscht, mit Vorsprüngen versehen werden kann, wie es bei den Bezugszeichen 24 bis 30 für die Paletten dargestellt ist, um die unterste Palette genau auf der Plattform zu positionieren.
- Ein Hebemechanismus 80 ist. mit der Unterseite der Plattform 76 verbunden, um diese Plattform zu heben und zu senken. Der Hebemechanismus 80 kann einen pneumatischen oder hydraulischen Zylinder oder ein anderes lineares Stellglied wie beispielsweise Verstellschraubenspindeln umfassen, die auf einer Grundplatte 82 der automatischen Ladevorrichtung angebracht sind und eine Kolbenstange (nicht dargestellt) aufweisen, die mit der Unterseite der Plattform 78 verbunden ist, so daß die Wirkungsweise des Zylinders die Plattform hebt oder senkt.
- Die automatische Ladevorrichtung weist außerdem ein Paar Vertikalträger 84,. 86 auf, die auf gegenüberliegenden Seiten der Grundplatte 82 positioniert und direkt außerhalb der Bewegungsstrecke der Plattform 78 angeordnet sind. In einer alternativen Ausführung könnten diese Träger die linearen Steliglieder wie beispielsweise die Verstellschraubenspindeln als Hebemechanismus aufnehmen. Das würde den Bedarf nach einem pneumatischen oder hydraulischen Zylinder 80 vermeiden. Die automatische Ladevorrichtung ist neben dem Gehäuse 90 eines computergestützten Röntgenbildlesegeräts positioniert und liegt an diesem an.
- Wie bereits erwähnt, werden die Stifte 58 verwendet, um die Palette 10 in einer Position relativ zu dem Lesegerät 90 abzustützen, so daß eine Kassette auf einer solchen abgestützten Palette dem Lesegerät zugeführt werden kann. Die Stifte 58 können den Kern oder die Tauchspulen von Elektromagneten 92 (Fig. 8) aufweisen, die durch die Vertikalträger gehalten werden. Somit ermöglicht es der Betrieb der Elektromagnete 92, daß die Stifte 58 aus den Ausnehmungen 56 einer Palette ausgefahren oder in diese eingezogen werden.
- Die Funktion der automatischen Ladevorrichtung 76 wird mit Bezug auf die Fig. 7 und 8 beschrieben. In diesen Fig. trägt die Plattform 78 drei die Kassetten 62 enthaltende Paletten, während die Stifte 58 mit den Vertiefungen 54, 56 der nächsthöheren Palette in Eingriff gebracht sind. Diese Palette trägt ihrerseits vier zusätzliche Paletten. Die Kassette 62 in der durch die Stifte 58 gehaltenen Palette ist in der Fig. 7 als zum Teil aus der Palette in ihre ausgefahrene Stellung zurückgezogen dargestellt, wo das darin befindliche fotografische Element zurückgezogen und dem Lesegerät 90 zum Lesen des latenten Bildes auf dem fotografischen Element zugeführt werden kann, wie es in der Fig. 4 gezeigt ist. Nachdem das Element wieder in die Kassette verbracht worden ist und die Kassette wieder zu der durch die Stifte 58 unterstützten Palette verbracht ist, wird der Hebemechanismus 80 in Betrieb gesetzt, um die Plattform 78 zu heben. Die Autwärtsbewegung setzt sich fort, bis die auf der Plattform 78 gehaltene obere Palette in Eingriff gebracht ist, und hebt dann die durch die Stifte 58 unterstützte Palette eine kurze Strecke an, um den Druck auf die Stifte 58 zu entlasten Dann hält der Hebemechanismus an, und die Elektromagnete 92 werden in Betrieb gesetzt, um die Stifte 58 aus der Palette zurückzuziehen.
- Als nächstes wird der Hebemechanismus 80 in Betrieb gesetzt, um die Plattform 78 zu senken, bis die Vertiefungen 54, 56 in der nächsthöheren Palette mit den Stiften 58 ausgerichtet sind Der Hebemechanismus wird gestoppt und die Elektromagnete 92 fahren die Stifte 58 in die Vertiefungen dieser Palette ein. Zu diesem Zeitpunkt sind die Stifte von der Oberseite der Vertiefungen 54, 56 beabstandet, so daß der Hebemechanismus die Plattform 78 absenkt, bis die Stifte die Palette halten. Die unterstützte Palette befindet sich direkt über der die Kassette enthaltenden Palette, die bereits gelesen wurde. Zu diesem Zeitpunkt kann die Kassette in der durch die Stifte 58 unterstützten Palette aus dieser zurückgezogen und dem Lesegerät 90 zugeführt werden, um das darauf befindliche Bild zu verarbeiten wie es bereits erläutert wurde Dieser Vorgang wird wiederholt, bis alle Kassetten im Palettenstapel gelesen worden sind.
- Wenn die Stifte 58 ausgefahren sind und tatsächlich eine Palette im Stapel abstützen, wird es bevorzugt, den Hebemechanismus 17 geeignet zu senken, so daß die durch die Stifte 58 unterstützte Palette, falls überhaupt etwas von der nächstniedrigeren Palette beabstandet ist. Da die Paletten unter der einen, die durch die Stifte 58 unterstützt ist, Kassetten enthalten, die durch das Lesegerät 90 bereits gelesen worden sind, können diese unteren Paletten von der Plattform während des Lesens einer Kassette von der durch die Stifte 58 unterstützten Palette entnommen werden. Es wird außerdem zu bemerken sein, daß die automatische Ladevorrichtung an der Oberseite über den Paletten offen ist Das ermöglicht es, neue Paletten mit nicht gelesenen Kassetten der Oberseite des Stapels zu jeder beliebigen Zeit im Arbeitsablauf zuzuführen, ohne den Betrieb der automatischen Ladevorrichtung oder des dazugehörigen Lesegeräts zu stoppen.
- Die Art und Weise der beschriebenen Funktion ermöglicht es, bereits gelesene Kassetten schnell in den Kreislauf zurückzuführen, ohne darauf zu warten, daß die nicht gelesenen Kassetten dem Lesegerät 90 zugeführt und daraus entnommen werden. Außerdem können dem Stapel jederzeit neue Paletten mit nicht gelesenen Kassetten zugeführt werden. Das ist eine sehr leistungsfähige Betriebsweise und erfordert keine ständige Aufmerksamkeit durch die Bedienungsperson. In dieser Hinsicht können, wenn ein Stapel einmal auf die Plattform 78 gestellt ist, geeignete Sensoren und Steuerungen für den zyklischen Durchlauf eines ganzen Stapels von Paletten ohne Eingriffnahme einer Bedienungsperson vorgesehen werden.
Claims (6)
1. Automatische Ladevorrichtung für ein computergestütztes
Röntgenbildlesegerät, wobei die Vorrichtung so ausgebildet
ist, daß sie eine Vielzahl von Paletten (10) aufnimmt und
jede Palette (10) mit einer Kassette (62) bestückt ist,
die ein dem Lesegerät zuzuführendes fotografisches Element
enthält, und wobei jede Kassette (62) auf einer Fläche der
Palette (10) ausgerichtet wird und jede Palette (10) für
das Übereinanderstapeln der Paletten (10) Seitenschienen
(20, 22) aufweist, die jeweils mit einer Vielzahl von
Öffnungen (54, 56) versehen sind; die Vorrichtung weist auch
eine Plattform (78) für die Aufnahme von einer oder
mehreren Paletten (10) auf, van denen jede eine Kassette (62)
enthält, sowie ein mit der Plattform (78) verbundenes Teil
(80) zum Heben und Senken der Plattform (78) relativ zum
Lesegerät,
gekennzeichnet durch
Mittel (58, 84, 86), die in die Öffnungen (54, 56) der
Seitenschienen (20, 22) einer Palette (10) eingreifen und
die Palette unabhängig von der Plattform (78) an einer
vorbestimmten Stelle relativ zum Lesegerät abstützen, so
daß die in der abgestützten Palette enthaltene Kassette
(62) dem Lesegerät zugeführt werden kann.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
- das Teil (80) zum Heben und Senken der Plattform einen
Hebemechanismus aufweist,
- mindestens eine Palette (10) vorgesehen ist, die von der
Plattform (78) aufgenommen wird,
- eine von der Palette (10) aufgenommene Kassette (62)
vorgesehen ist, die ein fotografisches Element enthält,
und
- Mittel an der Palette (10) und der Kassette (62)
vorgesehen sind, die die Kassette (62) in einer vorbestimmten
Lage auf der Palette (10) positionieren.
3. Vorrichtung nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß
eine Vielzahl von mit Kassetten (62) bestückten Paletten
(10) auf der Plattform (78) gestapelt sind, und daß die
Eingreifmittel neben der Plattform (78) befindliche
Vertikalträger (84, 86), eine Vielzahl von in den Trägern (84,
86) vorgesehenen Stiften (58), wobei jeder Stift (58)
zwischen einer ausgefahrenen Stellung, in der er in eine
Palette (10) eingreift, und einer eingezogenen Stellung,
in der er von der Palette (10) beabstandet ist und die
Palette (10) von der Plattform (78) gefördert werden kann,
bewegbar ist, sowie Mittel umfassen, welche die Stifte
(58) zwischen ihrer ausgefahrenen und eingezogenen
Stellung bewegen, so daß sie in eine Palette (10) eingreifen
und diese unabhängig von der Plattform (78) halten oder
sie zur Bewegung durch die Plattform (78) freigeben können.
4. Verfahren zum Zuführen fotografischer Elemente aus
Kassetten (62) in ein computergestütztes Röntgenbildlesegerät
mit folgenden Schritten:
- Bereitstellen einer automatischen Ladevorrichtung nach
Anspruch 1,
- Verbringen einer Vielzahl von Kassetten (62), die
belichtete fotografische Elemente enthalten, auf
Paletten (10), wobei jede Palette (10) eine Kassette (62)
enthält,
- Ubereinanderstapeln der Paletten (10),
- Bewegen des Stapels relativ zum Lesegerät und
Positionieren einer ersten Kassette (62) auf einer ersten
Palette (10) in einer Lesestellung relativ zum
Lesegerät, in der die Kassette (62) aus der Palette (10)
entnommen, das fotografische Element vom Lesegerät
gelesen, und anschließend das Element und die Kassette (62)
wieder in die erste Palette (10) verbracht werden können,
- Fortschalten des Stapels in senkrechter Richtung und
Positionieren einer zweiten Kassette (62) auf einer
zweiten Palette (10) in einer Lesestellung relativ zum
Lesegerät, in der die zweite Kassette (62) aus der
zweiten Palette (10) entnommen, das fotografische Element
vom Lesegerät gelesen, und anschließend das Element und
die zweite Kassette (62) wieder in die zweite Palette
(10) verbracht werden können, und
- Wiederholen der Fortschaltschritte und Entnehmen der
Kassetten (62) zum Lesen der fotografischen Elemente,
bis alle Elemente gelesen sind.
5. Verfahren nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die
zweite Palette (10) über die erste Palette (10) gestapelt
wird, und daß der Schritt zum Fortschalten des Stapels das
Bewegen des Stapels nach unten um einen der Dicke einer
Palette (10) entsprechenden Betrag einschließt.
6. Verfahren nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch folgenden
Schritt:
- Halten des Palettenstapels von unten während der
Fortschaltung und individuelles Halten der Palette (10) in
der Lesestellung, so daß Paletten (10) mit Kassetten
(62), die bereits gelesene fotografische Elemente
enthalten, am Fuß des Stapels entnommen werden können,
während eine weitere Palette (10) in der Lesestellung
gehalten wird.
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| DE69209574T2 true DE69209574T2 (de) | 1996-10-31 |
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