DE69227018T2 - Schnurloses Telefon mit zwei Handapparaten - Google Patents

Schnurloses Telefon mit zwei Handapparaten

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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/72Mobile telephones; Cordless telephones, i.e. devices for establishing wireless links to base stations without route selection
    • H04M1/725Cordless telephones
    • H04M1/72502Cordless telephones with one base station connected to a single line
    • H04M1/72505Radio link set-up procedures

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)
  • Telephone Set Structure (AREA)
  • Telephone Function (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft das Gebiet der Anlagen mit einem schnurlosen Telefon.
  • Die Anmeldung bezieht sich auf Anmeldungen mit den Veröffentlichungsnummern EP-A-0 553 497 und EP-A-0 550 912, die hiermit eingereicht werden.
  • Anlagen mit einem schnurlosen Telefon zur Anwendung im Heimbereich sind weit verbreitet. Derartige Systeme enthalten eine Basiseinheit und eine Fernbedien-Handeinheit. Die Basiseinheit ist mit der Telefonleitung verbunden und kommuniziert mit der Fernbedien-Handeinheit über FM- Hochfrequenzsignale. Bei einem derartigen System mit einem schnurlosen Telefon kann der Benutzer die Handeinheit von ihrer Ablage abnehmen und sie über eine kurze Entfernung von seinem Haus mitnehmen und bleibt dabei in der Lage, Telefongesprüche zu führen und zu empfangen. Ein derartiges schnurloses Telefon ist bekannt von dem schnurlosen Telefon Modell Nummer 2- 9675 von GE, hergestellt von Thomson Consumer Electonics, Inc. Indianapolis, Indiana.
  • Die europäische Patentanmeldung EP-A-0 203 819 beschreibt ebenfalls ein derartiges schnurloses Telefon mit mehreren Handeinheiten zur Herstellung von Verbindungen mit einem Gegensprech(Intercom)-Modus, so daß der Benutzer einer Handeinheit mit dem Benutzer einer anderen Handeinheit kommunizieren kann. Das wird erreicht durch Umschaltmittel, die von einer Steuerschaltung gesteuert werden. Ein Telefonapparat mit einer Möglichkeit zur Konversation zwischen zwei Benutzern des Apparates oder zwischen einem Benutzer und einem an das Telefonnetz angeschlossenen Außenteilnehmer ist bekannt aus der EP-A-0 304 998. Gemäß diesem Patent erfolgt eine schnelle Prüfung der Identität des Benutzers durch Auswertung eines Teiles eines dem Benutzer zugeteilten Identitätskodes. Wenn ein Benutzer eine Konversation über ein schnurloses Telefon der oben genannten bekannten Art durchführt und eine dritte Person im Haus des Benutzers an der Telefonunterhaltung teilnehmen möchte, kann die genannte Person nur ein fest verdrahtetes Nebenanschluß-Telefon aufnehmen. Leider kann dabei die dritte Person ihre Teilnahme nur dadurch aufrechterhalten, daß sie sich in der unmittelbaren Nähe der fest verdrahteten Telefoneinheit aufhält.
  • Es sei hier bemerkt, daß der Wunsch besteht, daß ein System mit einem schnurlosen Telefon eine einzige Basiseinheit und wenigstens zwei Fernbedien- Handeinheiten enthält. Bei einem derartigen System können zwei Benutzer an einer Drei-Wege-Konversation beteiligt bleiben und dabei frei bleiben, sich in einem vernünftigen Übertragungsabstand von der Basiseinheit zu bewegen. Dieser Wunsch wird durch ein schnurloses Telefon gemäß Anspruch 1 dieser Patentanmeldung gelöst.
  • Kurzbeschreibung der Zeichnung
  • Fig. 1 ist ein Blockschaltbild eines Systems mit einem schnurlosen Telefon gemäß der Erfindung.
  • Fig. 2 ist ein detaillierteres Blockschaltbild der Basiseinheit von Fig. 1.
  • Fig. 3 ist eine andere Ausführungsform der Anordnung von Fig. 2.
  • Detaillierte Beschreibung der Zeichnung
  • Fig. 1 ist eine vereinfachte Darstellung eines schnurlosen Telefons mit einer ersten Handapparateinheit 100, einer zweiten Handapparateinheit 150 und einer Basiseinheit 120. Da die Handapparateinheiten 100 und 150 identisch sind (ausgenommen ihre Frequenzzuordnung), wird nur der Handapparat 100 beschrieben. Die Handapparateinheit 100 empfängt und sendet HF-Signale über eine Antenne 102. Die Antenne 102 ist mit einer Einheit 104 mit einem Duplex- Transceiver (bilateraler Sender und Empfänger) verbunden, der in einem Empfängermodus und in einem Sendermodus arbeiten kann. In dem Empfängermodus liefert die Transceiver-Einheit 104 empfangene und demodulierte Audiosignale an eine Audio-Prozessoreinheit 106 zur Verstärkung und schließlich zur Wiedergabe über einen Lautsprecher 108. Im Empfängermodus liefert der Transceiver 104 außerdem digitale Daten zu der Klemme "Datenempfang" (d. h. RX-Daten) einer Steuereinheit 112. Im Sendermodus empfängt der Transceiver Audiosignale, die von einem Mikrophon 110 aufgenommen (d. h. ermittelt) und durch die Audioprozessoreinheit 106 verstärkt werden, für eine Übertragung zu der Basiseinheit 120. Ebenfalls im Sendermodus empfängt der Transceiver 104 "Sendedaten" (d. h. TX-Daten) von der Steuereinheit 112 für eine Übertragung zu der Basiseinheit 120. Die Steuereinheit 112 ist mit einer Tastatur 114 verbunden, die Tastenbefehle von einem Benutzer empfängt. Die Handeinheit 100 enthält außerdem eine Stromversorgungs- und Ladeeinheit 116 zur Stromversorgung der Schaltung der Handeinheit.
  • Die Basiseinheit 120 empfängt und sendet HF-Signale über eine Antenne 122 von den oder an die Fernbedien-Handeinheiten 100 und 150. Die Antenne 122 ist mit einer Einheit 124 mit einem Dual-Duplex-Hochfrequenzempfänger verbunden, die in einem Empfängermodus und in einem Sendermodus arbeiten kann. Im Empfängermodus empfängt die Empfängereinheit 124 Hochfrequenzsignale mit zwei verschiedenen Frequenzen von der Fernbedien- Handeinheit 100 bzw. 150 und liefert empfangene und demodulierte Audiosignale an eine Audio-Prozessoreinheit 126 zur Verstärkung und zur Zuführung zu dem Telefonnetz über eine Telefon-Schnittstelleneinheit 128. Die Telefon-Schnittstelleneinheit 128 ist mit dem Telefonnetz über zwei Anschlußklemmen verbunden, die allgemein als sogenanntes Tip (T) und sogenannter Ring (R) bekannt sind. Ebenfalls in dem Empfängermodus liefert der Transceiver 124 außerdem digitale Daten zu der Klemme "Datenempfang" (d. h. RX-Daten) der Steuereinheit 132. Die Steuereinheit 132 enthält eine Steuerklemme C, über die die Telefon-Schnittstelleneinheit 128 so gesteuert werden kann, daß sie eine Kommunikation über das Telefonnetz bildet. Im Sendermodus empfängt der Transceiver 124 Audiosignale, die für eine Übertragung zu den Handeinheiten 100 und 150 durch das Telefonnetz über die Telefon-Schnittstelleneinheit 128 übermittelt und durch die Audio- Prozessoreinheit 126 verstärkt werden. Ebenfalls im Sendermodus empfängt der Transceiver "Sendedaten" (d. h. TX-Daten) von der Steuereinheit 132 für eine Übertragung zu der Handeinheit 100. Die Handeinheit 120 enthält außerdem eine Wechselspannungs-Stromversorgungseinheit 136 zur Stromversorgung der Schaltung der Basiseinheit.
  • Fig. 2 ist ein detaillierteres Blockschaltbild eines Duplex-Dual- Hochfrequenztransceivers 124 von Fig. 1. Die Antenne 122 ist mit einem HF- Verstärker 202 über einen Duplexer 200 verbunden, z. B. vom Typ DPX 46/49- B10, hergestellt durch Soshin Electric Ltd.. Die Handapparate 100 und 150 senden auf verschiedenen Frequenzen in der Nähe von 49 MHz. Die von den Handeinheiten empfangenen Signale werden Mischstufen 205 und 235 zugeführt. Die Mischstufe 205 hat einen zweiten Eingang, der mit einem Empfänger- oder Überlagerungsoszillator 210 zum Empfang eines Oszillatorsignals in der Nähe von 39 MHz verbunden ist. Der Oszillator 210 ist so abgestimmt, daß er mit der Differenzfrequenz zwischen der Übertragungsfrequenz einer der Fernbedien-Handeinheiten und der ersten Zwischenfrequenz (ZF) von 10,7 MHz des Empfängerkanals A schwingt. Auf ähnliche Weise ist der Überlagerungsoszillator 240 so abgestimmt, daß er bei der Differenz zwischen der Übertragungsfrequenz der anderen der zwei Fernbedien- Handeinheiten und der ersten ZF-Frequenz von 10,7 MHz des Empfängerkanals B schwingt.
  • Die herabgesetzten Signale mit 10,7 MHz der Kanäle A und B werden Mischstufen 220 bzw. 250 zugeführt. Jede der Mischstufen 220 und 250 ist mit einem Überlagerungsoszillator 225 bzw. 255 verbunden. Auf diese Weise werden die empfangenen Signale der Kanäle A und B weiter herabgesetzt auf eine endgülte ZF-Frequenz von 455 kHz und jeweiligen ZF-Verstärkern 230 und 260 zugeführt. Die Signale werden nach der Verstärkung gleichgerichtet und in Einheiten 232 und 262 zur Gleichrichtung und Expandierung gleichgerichtet und expandiert, um so Basisband-Audiosignale zu erzeugen. Die Basisband- Audiosignale werden dann in einer Summiereinhiet 265 summiert und über eine Gabelübertragereinheit 270 der Telefonleitung zugeführt.
  • Für die Erläuterung sei angenommen, daß der Handapparat A das in dem Empfängerkanal A verarbeitete Signal überträgt und der Handapparat B das in dem Empfängerkanal B verarbeitete Signal überträgt. Ein A + B-Rückhörsignal (d. h. ein Anteil der von beiden Kanälen empfangenen Signale) wird von der Gabelübertragereinheit 270 über eine Einheit 275 zur automatischen Amplitudenregelung der Senderseite des Transceivers für eine Übertragung zu den Handeinheiten zugeführt. Auf diese Weise wird das Rückhörsignal, das den von dem Handapparat A empfangenen Signalen entspricht, zu dem Handapparat A zurückgeführt, und das von dem Handapparat A empfangene Signal wird ebenso dem Handapparat B für eine Kommunikation von A nach B zugeführt. Außerdem wird das Rückhörsignal, das den von dem Handapparat B empfangenen Signalen entspricht, zu dem Handapparat B zurückgeführt, und das von dem Handapparat B empfangene Signal wird ebenso an den Handapparat A für eine Kommunikation von B nach A übertragen.
  • Das Signal von der Einheit 275 zur automatischen Amplitudenregelung wird den Eingängen von zwei Komprimiereinheiten 280 und 282 zugeführt. Die komprimierten Audiosignale werden Steuereingängen von getrennten Oszillatoren 284 und 286 zugeführt, um jeweils deren Ausgangssignale zu modulieren. Die Oszillatoren 284 und 286 schwingen bei verschiedenen Frequenzen in der Nähe von 15 MHz. Die modulierten Signale werden dann jeweiligen Frequenzverdreifachern 288 und 290 zugeführt, um ihre endgültigen Frequenzen in verschiedene Frequenzen in der Nähe von 46 MHz umzusetzen.
  • Die Signale werden in Verstärkern 292 und 294 verstärkt, kombiniert und über den Duplexer 200 der Antenne 122 zugeführt.
  • Fig. 3 zeigt eine Ausführungsform der Erfindung, in der ein einziger Expandierer und Komprimierer verwendet wird. Diese Anordnung nimmt in Kauf, daß das Ausgangssignal des Expandierers 300 nicht genau gleich A + B sein wird, daß jedoch das Signal A + B nur dann auftritt, wenn beide Bedienpersonen der Handapparate gleichzeitig sprechen. In einer normalen Konversation tritt ein gleichzeitiges Sprechen im allgemeinen nicht auf, da meistens die Benutzer der Handapparate A und B abwechselnd sprechen und zuhören. Daher wird hier in Kauf genommen, daß der Expandierer gleichzeitig mit einer geringen wahrnehmbaren Verschlechterung in der Leistungsfähigkeit arbeiten kann.

Claims (7)

1. Schnurloser Telefonapparat, enthaltend:
eine erste Handeinheit (100) zum Übertragen eines ersten Audiosignals auf einer ersten Frequenz und zum Empfangen eines zweiten Audiosignals auf einer zweiten Frequenz,
eine zweite Handeinheit (150) zum Übertragen eines Audiosignals auf einer dritten. Frequenz und zum Empfangen eines Audiosignals auf einer vierten Frequenz,
eine Basiseinheit (120), die die Signale der Handeinheiten einem Telefonnetz (T, R) zuführt, wobei die Handeinheiten (100, 150) und die Basiseinheit (120) über eine einzige Antenne (122) kommunizieren, die an der Basiseinheit (120) angeordnet ist, dadurch gekennzeichnet, daß
die Basiseinheit (120) ausgerüstet ist mit
- einem Tonkanal (A, B) mit einem Doppelempfänger, wobei einer der Kanäle (A) auf die erste Frequenz und der zweite Kanal (B) auf die dritte Frequenz abgestimmt ist,
- einem Doppel-Übertragungskanal, wobei einer der Übertragungskanäle (280, 284, 288, 292) auf die zweite Frequenz und der andere Kanal (282, 286, 290, 294) auf die vierte Frequenz abgestimmt ist,
- wobei das von der ersten Handeinheit (100) empfangene Signal über die Basiseinheit (120) gleichzeitig an das Telefonnetz (T, R) und außerdem über den ersten Empfangskanal (A) der Basiseinheit (120) und über den ersten Übertragungskanal (280, 284, 288, 292) zu der zweiten Handeinheit übertragen wird,
- das von der zweiten Handeinheit (150) empfangene Signal über die Basiseinheit (120) gleichzeitig zu dem Telefonnetz (T, R) und außerdem über den zweiten Empfangskanal (B) der Basiseinheit (120) und über den zweiten Übertragungskanal (282, 286, 290, 294) zu der ersten Handeinheit (100) übertragen wird,
wobei ein Teil des von der ersten Handeinheit (100) empfangenen Audiosignals als ein Rückhörsignal zu der ersten Handeinheit (100) zurückgeschickt wird und ein Teil des von der zweiten Handeinheit (150) empfangenen Signals als ein Rückhörsignal zu der zweiten Handeinheit (150) zurückgesendet wird,
- und das von der Basiseinheit (120) empfangene Signal über den Doppel- Übertragungskanal zu der ersten (100) und der zweiten (150) Handeinheit übertragen wird.
2. Schnurloser Telefonapparat nach Anspruch 1, worin das erste und das zweite Audiosignal dem Telefonnetz (T, R) über eine Signal-Summiereinheit (265) zugeführt werden, die beide Audiosignale kombiniert.
3. Schnurloser Telefonapparat nach einem der Ansprüche 1 oder 2, worin der erste (A) und der zweite (B) Empfangskanal eine Abstimmschaltung mit doppelter Umsetzung bilden, die erste (205, 235) und zweite (220; 250) Mischstufen und erste (210, 225) und zweite (240, 255) Überlagerungsoszillatoren enthält.
4. Schnurloser Telefonapparat nach Anspruch 3, worin der erste (A) und der zweite (B) Empfangskanal außerdem erste (215, 245) und zweite (230, 260) Zwischenfrequenzverstärker enthalten, wobei die ersten Zwischenfrequenzverstärker (215, 245) auf 10,7 MHz und die zweiten Zwischenfrequenzverstärker (230, 260) auf 455 kHz abgestimmt sind.
5. Schnurloser Telefonapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 4, worin jeder der ersten und zweiten Übertragungskanäle einen spannungsgesteuerten Oszillator (284, 286) zum Erzeugen eines HF-Signals enthält, das durch ein Audiosignal in der Frequenz moduliert ist, und eine Frequenzverdreifacherschaltung (288, 290) zum Erzeugen eines Signals mit einer höheren Frequenz für die Übertragung enthält, wobei die Signale mit der höheren Frequenz die Signale mit der zweiten bzw. vierten Frequenz sind.
6. Schnurloser Telefonapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, worin der erste Sender-Tonkanal eine erste Audiosignal-Komprimiereinheit (280) zum Komprimieren der Audiosignale vor der Übertragung zu der ersten Handeinheit (100) und eine zweite Audiosignal-Komprimierschaltung (282) zum Komprimieren der Audiosignale vor der Übertragung zu der zweiten Handeinheit (150) enthält.
7. Schnurloser Telefonapparat nach einem der Ansprüche 1 bis 5, worin die Basiseinheit (120) eine einzige Audiosignal-Komprimiereinheit (380) enthält, die einzige Audiosignal-Komprimiereinheit (380) einen ersten Ausgang aufweist, der mit dem ersten Sender-Tonkanal verbunden ist, und einen zweiten Ausgang aufweist, der mit dem zweiten Ton-Übertragungskanal verbunden ist, zum Komprimieren der Audiosignale vor der Übertragung jeweils zu der ersten oder zweiten Handeinheit (100, 150).
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