DE69314370T2 - Festkörperbildaufnahmevorrichtung mit automatischer Korrektur defekter Bildelemente - Google Patents

Festkörperbildaufnahmevorrichtung mit automatischer Korrektur defekter Bildelemente

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Description

  • Die Erfindung betrifft eine Festkörper-Bildaufnahmevorrichtung. Sie bezieht sich insbesondere auf eine Schaltung zur automatischen Korrektur eines defekten Bildelements (Pixel) einer Festkörper-Bildaufnahmevorrichtung, beispielsweise zur Verwendung in einer Videokamera, die zwischen einem Halbbild-Lesemodus und einem Vollbild-Lesemodus umschaltbar ist.
  • Die Qualität von Bildern, die von einer Videokamera mit einer Festkörper-Bildaufnahmevorrichtung, z. B. mit einer CCD (ladungsgekoppelte Einrichtung) erzeugt werden, kann durch ein oder mehrere defekte Pixel beeinträchtigt werden, die auch dann ein Signal mit einem speziellen Pegel abgeben, wenn kein Licht auf sie fällt.
  • Dieses Problem wurde bisher durch eine in die Videokamera eingebaute Korrekturschaltung gelöst, die ein von einem fehlerhaften CCD-Pixel erzeugtes Signal korrigiert, wie dies in EP-A-0 313 278 und GB-A-2 181 020 offenbart ist. Dabei werden Videokameras nach der Fertigstellung und vor dem Versand an die Benutzer einzeln auf defekte CCD-Pixel überprüft, wobei in einem Speicherbereich der Korrekturschaltung der Videokamera eine Information gespeichert wird, die die defekten CCD-Pixel kennzeichnet. Nach der Auslieferung der Videokamera an den Benutzer werden die von den defekten CCD-Pixeln erzeugten Signale von der Korrekturschaltung auf der Basis der gespeicherten Information korrigiert.
  • Es ist bekannt, die Signalkorrektur durch Interpolationsprozesse vorzunehmen, einschließlich einer Interpolation nulher Ordnung und einer linearen Interpolation. Bei der Interpolation nullter Ordnung wird ein Signal, das von einem defekten Pixel erzeugt wird, in einer Abtastschaltung gehalten und durch ein Signal ersetzt, das von einem dem defekten Pixel vorangehenden Pixel erzeugt wird. Bei der linearen Interpolation werden die Signale, die von den einem defekten Pixel vorangehenden und nachfolgenden Pixeln erzeugt werden, einer Mittelwertbildung unterzogen, und das von dem defekten Pixel erzeugte Signal wird durch das Mittelwertsignal ersetzt.
  • Die Methode der Signalkorrektur mit Interpolation nullter Ordnung und linearer Interpolation wird im folgenden als "erste Korrekturmethode" bezeichnet.
  • Nach einer anderen Signalkorrekturmethode, die ohne Interpolationsprozesse arbeitet, wird die Videokamera so gesteuert, daß sie ein Signal generiert, das einem von einem defekten Pixel erzeugten Signal entspricht. Das generierte Signal wird aus dem von dem defekten Pixel erzeugten Signal abgeleitet und löscht so das durch das defekte Pixel erzeugte Signal aus. Diese Signalkorrekturmethode wird im folgenden als "zweite Korrekturmethode" bezeichnet.
  • CCD-Pixel können während des Herstellungsprozesses fehlerhaft werden, es kann jedoch auch nach der Auslieferung der Videokamera an den Benutzer ein plötzlicher Fehler auftreten. Darüber hinaus können CCD-Pixel alterungsbedingt fehlerhaft werden und ein Signal mit einem speziellen Pegel erzeugen, ohne daß Licht auf sie fällt.
  • Ein solcher plötzlich auftretender CCD-Pixeldefekt oder ein alterungsbedingter CCD-Pixeldefekt kann natürlich nicht dadurch korrigiert werden, daß die Videokamera vor der Auslieferung an den Benutzer auf irgendwelche defekten CCD-Pixel überprüft und in einem Speicherbereich in der Korrekturschaltung der Videokamera eine Information gespeichert wird, die die defekten CCD- Pixel kennzeichnet.
  • Ein jüngerer Vorschlag beinhaltet eine Schaltung in einer Videokamera zur Detektierung defekter CCD-Pixel. Mit Hilfe einer solchen Schaltung wird ein defektes CCD-Pixel detektiert, und es wird in einem Speicher in der Videokamera eine Information gespeichert, die das detektierte defekte CCD-Pixel kennzeichnet, so daß ein von dem defekten CCD-Pixel generiertes Signal auf der Basis der gespeicherten Information korrigiert wird.
  • Hierbei wird ein defektes CCD-Pixel folgendermaßen detektiert: Wenn kein Licht auf die CCD fällt, wird der Pegel der von den einzelnen CCD-Pixeln erzeugte Signale entweder mit dem Pegel eines von einem vorhergehenden CCD-Pixel erzeugten Signals oder mit einem vorbestimmten Schwellwertpegel verglichen. Wenn der Pegel eines von einem bestimmten CCD-Pixel erzeugten Signals größer ist als der Pegel des von dem vorangehenden CCD-Pixel erzeugten Signals oder als der vorbestimmte Schwellwertpegel, wird dieses bestimmte CCD-Pixel als defektes CCD-Pixel detektiert, das ein Signal mit einem speziellen Pegel erzeugt, und es werden Adressendaten für das defekte CCD-Pixel sowie Fehlerdaten (Daten über defekte CCD-Pixel) auf der Basis des Signalpegels des defekten CCD-Pixels erzeugt und in dem Speicher gespeichert.
  • Nachdem das defekte CCD-Pixel detektiert ist, wird das von ihm erzeugte Signal mit speziellem Pegel, das in einem von der CCD erzeugten Videosignal enthalten ist, entweder nach der ersten Korrekturmethode oder nach der zweiten Korrekturmethode korrigiert.
  • Bekanntlich gibt zwei Möglichkeiten zum Auslesen eines Signals aus einer CCD, nämlich einen Halbbild-Lesemodus und einen Vollbild-Lesemodus. Da viele neuere Videokameras CCD-Signale sowohl nach dem Halbbild- als auch nach dem Vollbild-Lesemodus auslesen können, müssen solche Videokameras defekte CCD-Pixel genau detektieren. Im folgenden werden diese beiden Lese-Modi anhand von Fig. 1A, 1B und 2A, 2B der anliegenden Zeichnungen kurz erläutert.
  • In dem Halbbildlesemodus, der in Fig. 1A und 1B dargestellt ist, werden elektrische Ladungen aus Pixeln in zwei vertikal aneinandergrenzenden Spalten in entsprechende Transferregionen (vertikale Transferregister) ausgelesen. Die vertikalen Transferregister addieren elektrische Ladungen aus den Pixeln in zwei vertikal aneinandergrenzenden Spalten und übertragen die addierten elektrischen Ladungen zu einem horizontalen Transferregister.
  • Und zwar werden in einem ungeradzahligen Halbbild, wie in Fig. 1A dargestellt, die aus lichtempfindlichen Regionen I41, I31 ausgelesenen elektrischen Ladungen mittels einer Transferregion addiert, und die aus lichtempfindlichen Bereichen I21, I11 ausgelesenen elektrischen Ladungen werden mittels einer Transferregion addiert. Anschließend werden die addierten elektrischen Ladungen zu dem horizontalen Transferregister übertragen. In einem geradzahligen Halbbild wird eine elektrische Ladung, die aus der lichtempfindlichen Region 141 ausgelesen wird, wie in Fig. 1B dargestellt, in eine Transferregion übertragen, aus den lichtempfindlichen Regionen I31, I21 ausgelesene elektrische Ladungen werden mittels einer Transferregion addiert, und eine aus der lichtempfindlichen Region I11 ausgelesene elektrische Ladung wird zu einer Transferregion übertragen. Anschließend werden die transferierten und addierten elektrischen Ladungen in das horizontale Transferregister übertragen. Da in dem Halbbild-Lesemodus die elektrische Ladung jedes Pixels in jedem Halbbild ausgelesen wird, ergibt sich eine hohe Bewegungsauflösung der Videokamera. Die vertikale Auflösung ist jedoch schlecht, da die elektrischen Ladungen aus den Pixeln in vertikal aneinandergrenzenden Spalten zusammenaddiert werden.
  • In dem Vollbild-Lesemodus, der in Fig. 2A und 2B dargestellt ist, wird in einem ungeradzahligen Halbbild eine elektrische Ladung aus einem Pixel in einer von zwei vertikal aneinandergrenzenden Spalten ausgelesen, und in einem geradzahligen Halbbild wird eine elektrische Ladung aus einem Pixel in der anderen Spalte ausgelesen.
  • In einem ungeradzahligen Halbbild werden, wie in Fig. 2A dargestellt, die aus lichtempfindlichen Regionen I31, I11, I32, I12 ausgelesenen elektrischen Ladungen in Transferregionen übertragen. In einem geradzahligen Halbbild werden, wie in Fig. 28 dargestellt, aus den lichtempfindlichen Regionen I41, I21, I42, I22 ausgelesenen elektrischen Ladungen in Transferregionen übertragen. Anschließend werden die transferierten elektrischen Ladungen in ein horizontales Transferregister übertragen. Im Vollbild-Lesemodus ist die vertikale Auflösung hoch, weil die elektrischen Ladungen aus den Pixeln in vertikal aneinandergrenzenden Spalten nicht zusammenaddiert werden. Da jedoch in jedem Vollbild die elektrische Ladung jedes Pixels ausgelesen wird, ist die Bewegungsauflösung der Videokamera niedrig.
  • Es ist bekannt, daß die Fehlerkompensation von der Temperatur des Sensors abhängig ist, wie dies in EP-A-0 313 278 und in GB-A-2 181 020 diskutiert wird, in denen Fehlerkompensationswerte mit der Temperatur moduliert werden.
  • Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung einer Schaltung zum automatischen und genauen Detektieren von defekten Pixeln unter Berücksichtigung von Temperaturänderungen für eine Festkörper-Bildaufnahmevorrichtung, z. B. einer Videokamera, die sowohl über einen Betriebsmodus als auch über einen Defektdetektierungsmodus verfügt.
  • Gemäß der Erfindung ist eine Festkörper-Bildaufnahmevorrichtung vorgesehen mit
  • einer Festkörper-Bildsensoreinrichtung mit in Zeilen und Spalten angeordneten Pixeln zur Erzeugung elektrischer Ladungen, die ein Bild repräsentieren,
  • einer Leseeinrichtung zum Auslesen der Ladungen aus den jeweiligen Pixeln, wobei diese Leseeinrichtung eine Treibereinrichtung zur Steuerung der Festkörper-Bildsensoreinrichtung in einem Halbbild-Lesemodus und einem Vollbild-Lesemodus aufweist, wobei in dem Halbbild-Lesemodus in jeder Halbbildperiode eine elektrische Ladung aus jedem der Pixel ausgelesen wird, so daß elektrische Ladungen aus Pixeln jedes der Paare aus zwei benachbarten Zeilen in jeder Spalte summiert werden, bevor sie von der Festkörper-Bildsensoreinrichtung ausgegeben werden, wobei die beiden benachbarten Zeilen, deren Pixel summiert werden, wechseln, wenn ein Halbbild wechselt, und wobei in dem Vollbild-Lesemodus in jeder Vollbildperiode eine elektrische Ladung aus jedem der genannten Pixel ausgelesen wird, so daß in geradzahligen Halbbildem elektrische Ladungen aus den Pixeln einer der ungeradzahligen und geradzahligen Zeilen und in ungeradzahligen Halbbildern elektrische Ladungen aus den Pixeln der anderen Zeilen ausgelesen werden,
  • einer Auswahleinrichtung zum Auswählen
  • eines Operationsmodus, in dem die Leseeinrichtung ein das Bild repräsentierendes Signal erzeugt, und
  • eines Defektdetektierungsmodus, in dem die Leseeinrichtung die Ladung aus jedem Pixel im Vollbild-Lesemodus ausliest,
  • einer Defektdetektierungseinrichtung zur Aufnahme der im Defektdetektierungsmodus aus den einzelnen Pixeln ausgelesenen Ladung zur Detektierung eines Defekts,
  • einer Speichereinrichtung zum Speichern von Daten, die die Position eines von der Defektdetektierungseinrichtung detektierten defekten Pixels auf der Bildsensoreinrichtung kennzeichnen, und
  • einem Temperatursensor zum Detektieren der Temperatur der Bildsensoreinrichtung, wobei die Leseeinrichtung in dem Defektdetektierungsmodus eine erste Ladungsspeicherzeit bereitstellt, wenn die Temperatur der Bildsensoreinrichtung größer ist als eine vorbestimmte Temperatur, und eine zweite Ladungsspeicherzeit, die größer ist als die erste Ladungsspeicherzeit, wenn die Temperatur der Bildsensoreinrichtung kleiner ist als die vorbestimmte Temperatur.
  • Zum besseren Verständnis der vorliegenden Erfindung werden im folgenden Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben, wobei auf die anliegenden Zeichnungen Bezug genommen wird, in denen gleiche oder ähnliche Teile durchgehend mit gleichen Bezugszeichen versehen sind.
  • Fig. 1A und 1B zeigen Diagramme zur Veranschaulichung des Prinzips eines Halbbild-Lesemodus,
  • Fig. 2A und 2B zeigen Diagramme zur Erläuterung des Prinzips eines Volibild-Lesemodus,
  • Fig. 3 zeigt ein Blockdiagramm einer Schaltung zum automatischen Korrigieren von defekten Pixeln in einer Festkörper-Bildaufnahmevorrichtung,
  • Fig. 4 zeigt ein Diagramm, das die Art und Weise veranschaulicht, in der ein Ausgangssignal einer CCD von einer Abtastschaltung abgetastet wird,
  • Fig. 5 zeigt ein Diagramm zur Veranschaulichung defekter CCD-Pixel,
  • Fig. 6A, 6B und 6C zeigen Diagramme, anhand derer die Korrektur der Ausgangssignale von defekten CCD-Pixeln veranschaulicht wird,
  • Fig. 7 zeigt ein Blockschaltbild der Abtastschaltung,
  • Fig. 8A bis 8G zeigen Diagramme der Wellenformen von Signalen in der Abtastschaltung,
  • Fig. 9A bis 9G zeigen Diagramme, anhand derer die Arbeitsweise der Abtastschaltung veranschaulicht wird,
  • Fig. 10 zeigt ein Blockdiagramm einer Schaltung, die verhindert, daß von Daten aus anderen Kanälen als dem Kanals eines abgetasteten Signals einbezogen werden,
  • Fig. 11 zeigt ein Blockdiagramm einer Vergleicherschaltung in einer Systemsteuerung,
  • Fig. 12 bis 20 zeigen ein Blockdiagramm eines Registers in der Schaltung von Fig. 3,
  • Fig. 21 zeigt ein Blockdiagramm einer Korrekturschaltung in der Schaltung von Fig. 3,
  • Fig. 22A bis 22F zeigen Diagramme zur Erläuterung der Arbeitsweise der Korrekturschaltung von Fig. 21,
  • Fig. 23A bis 23F zeigen Diagramme zur Erläuterung der Art und Weise, wie die Verstärkung eines Temperaturwandlers in der Korrekturschaltung von Fig. 21 durch ein Steuersignal aus einer Korrektursteuerschaltung variiert wird,
  • Fig. 24 zeigt ein Blockdiagramm einer Vordetektierungsschaltung in der Schaltung von Fig. 3,
  • Fig. 25A bis 25E zeigen Diagramme, anhand derer die Arbeitsweise der Vordetektierungsschaltung erläutert wird,
  • Fig. 26 zeigt ein Blockdiagramm einer Detektorschaltung in der Schaltung von Fig. 3.
  • Fig. 3 zeigt eine Schaltung zum automatischen Korrigieren eines defekten Pixels einer Festkörper-Bildaufnahmevorrichtung, wobei die Festkörper-Bildaufnahmevorrichtung Bestandteil einer Videokamera ist, die wahlweise zwischen einem Halbbild-Lesemodus und einem Vollbild-Lesemodus umschaltbar ist.
  • Wie Fig. 3 zeigt, besitzt die Videokamera ein optisches System 1, bestehend aus einem Objektiv, einer Irisblende und anderen optischen Komponenten, das ein Bild eines abzubildenden Objekts auf einer CCD 2 erzeugt. In diesem Ausführungsbeispiel besteht die CCD 2 aus drei CCDs zur Erzeugung von Bildsignalen für die grünen, roten und blauen Lichtkomponenten des Bildes. Das optische System 1 enthält ein Prisma, das die grüne Lichtkomponente zu der entsprechenden CCD, die rote Lichtkomponente zu der entsprechenden CCD und die blaue Lichtkomponente zu der entsprechenden CCD umlenkt. Die CCD 2 kann eine Einzel-CCD oder Doppelplatten-CCD sein.
  • Die grüne, rote und blaue Lichtkomponente werden von der CCD 2, d. h. von den jeweiligen einzelnen CCDS, photoelektrisch umgewandelt. Die Ladungsspeicherzeit der CCD 2 wird durch ein Ladespeichersteuersignal aus einem Zeitgenerator 5 gesteuert, der auch ein Lesesignal zum Auslesen der elektrischen Ladungen aus der CCD 2 erzeugt.
  • Die elektrischen Ladungen können aus der CCD 2 wahlweise in einem Halbbild-Lesemodus oder in einem Vollbild-Lesemodus ausgelesen werden. Wenn ein Lesemodus-Wahlschalter 23 betätigt wird, wird dessen Signal einer Systemsteuerung 4 zugeführt, die an den Zeitgenerator 5 ein Signal sendet, durch das entweder des Halbbildmodus oder des Vollbild-Lesemodus für die CCD 2 ausgewählt wird.
  • Wenn ein Detektierungsmodus-Schalter 24 betätigt wird, wählt die Systemsteuerung 4 einen Defektdetektierungsmodus aus, um ein defektes CCD-Pixel zu detektieren, oder einen Betriebsmodus, um ein Bildsignal zu erzeugen, während ein CCD-Pixeldefekt entweder auf der Basis von Daten korrigiert wird, die in dem Defektdetektierungsmodus detektiert wurden, oder auf der Basis von Daten, die vor der Versendung der Videokamera detektiert wurden und in einem ROM oder in einem ähnlichen Speicher gespeichert sind.
  • In dem Halbbild-Lesemodus werden elektrische Ladungen, die in vertikal aneinandergrenzenden CCD-Pixeln gespeichert sind, in jedem Halbbild in einer anderen Kombination zueinander addiert. Deshalb wird die elektrische Ladung eines defekten CCD-Pixels sowohl in ungeradzahligen als auch in geradzahligen Halbbildern ausgegeben. Da elektrische Ladungen aus vertikal aneinandergrenzenden CCD-Pixeln addiert werden, wird der CCD-Pixeldefekt nut wenig genau detektiert, falls nur das obere CCD-Pixel defekt ist, weil es erst nach der Addition der Ausgangssignale des defekten CCD-Pixels und des nicht defekten CCD-Pixels detektiert wird.
  • Im Vollbild-Lesemodus tritt dieses Problem, dem man beim Halbbild-Lesemodus begegnet, nicht auf, da die Ausgangssignale von vertikal aneinandergrenzenden CCD-Pixeln nicht addiert werden.
  • Wenn der Defektdetektierungsmodus gewählt ist, schaltet die Systemsteuerung 4 in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel auf den Vollbild-Lesemodus um. Wenn der Detektierungsmodus- Schalter 24 betätigt wird, um von dem Betriebsmodus in den Defektdetektierungsmodus umzuschalten, stellt die Systemsteuerung 4 fest, ob der Lesemodus der Halbbild-Lesemodus oder der Vollbild-Lesemodus ist.
  • Wenn der Lesemodus der Vollbild-Lesemodus ist, sendet die Systemsteuerung 4 ein Steuersignal an den Zeitgenerator 5, um den Lesemodus für die CCD 2 auf den Vollbild-Lesemodus umzuschalten.
  • Im Vollbild-Lesemodus wird das aus der CCD 2 ausgelesene Ausgangssignal einer Abtastschaltung 3 zugeführt. Wie Fig. 4 zeigt, tastet die Abtastschaltung 3 das Signal aus der CCD 2 auf der Basis von aus dem Zeitgenerator 5 und einem Impulsgenerator 8 stammenden Signalen mit einem mit SHP bezeichneten Vorladungspegel und einem mit SHD bezeichneten Datenpegel ab, um Rücksetzrauschen zu beseitigen. Die Abtastschaltung 3 liefert Abtastsignale, d. h. Signale, die der grünen, roten bzw. blauen Lichtkomponente entsprechen, an Addierer 9, 10 und 11.
  • Die Addierer 9, 10 und 11 addieren die Korrektursignale, die den grünen, roten bzw. blauen Lichtkomponenten entsprechen, zu den Abtastsignalen aus der Abtastschaltung 3 und liefern Summensignale, die den grünen, roten bzw. blauen Lichtkomponenten entsprechen, über entsprechende Ausgänge 17, 18 bzw. 19 an eine weitere Videosignal-Verarbeitungsschaltung in der Videokamera sowie an feste Kontakte 20a, 20b bzw. 20c eines Schalters 20.
  • Der Schalter 20 besitzt außer den festen Kontakten 20a, 20b, 20c einen weiteren festen Kontakt 20d. Dieser ist an dem Gehäuse der CCD 2 montiert und nimmt die Temperaturinformation eines Temperatursensor 7 auf, der die Temperatur der CCD 2 abtastet. Der Schalter 20 besitzt einen beweglichen Kontakt 20e, der wahlweise mit den festen Kontakten 20a, 20b, 20c, 20d verbindbar ist, um die der grünen, roten bzw. blauen Lichtkomponente und der Temperaturinformation entsprechende Signale einer Vordetektierungsschaltung 21 zuzuführen.
  • Die Vordetektierungsschaltung 21 beseitigt diskrete niedrige Pegel der Signale, die der grünen, roten bzw. blauen Lichtkomponente entsprechen, und wandelt dann diese Signale und die Temperaturinformation in digitale Signale um. Anschließend liefert die Vordetektierungsschaltung 21 die digitalen Signale, die der grünen, roten bzw. blauen Lichtkomponente entsprechen, an eine Detektorschaltung 22 und die digitalen Temperaturdaten an die Systemsteuerung 4.
  • Die Detektorschaltung 22 unterzieht die der grünen, roten bzw. blauen Lichtkomponente entsprechenden digitalen Signale einer Tiefpaßfilterung, d. h. sie vergleicht diese digitalen Signale mit Schwellwertpegeln für Weiß- und Schwarzdefekte, die auf dem Anzeigebildschirm schwarz bzw. weiß angezeigt werden, und liefert die Vergleichsergebnisse an die Systemsteuerung 4.
  • Die Systemsteuerung 4 vergleicht die ihr zugeführten Ergebnisse mit einem Schwellwert auf der Basis der digitalen Temperaturdaten. Wenn die Systemsteuerung 4 ein Videosignal, das einem der Ergebnisse aus der Detektorschaltung 22 entspricht, als Ausgangssignal eines defekten CCD-Pixels identifiziert, speichert sie verschiedene für die CCD 2, die sich auf das defekte CCD- Pixel beziehen, zusammen mit einem Adressensignal aus einem Horizontalnertikal-Zähler 6 in einem Register 14.
  • Wenn die Defektdetektierung beendet ist, liest die Systemsteuerung 4 aus dem Register 14 die Adressensignale und verschiedene das defekte CCD-Pixel betreffende Informationen aus und speichert sie über eine Lese/Schreibschaltung 12 in einem Speicher 13, z. B. einem EEPROM oder einem von einer Batterie gepufferten RAM. Wenn die Videokamera an den Benutzer verschickt wird, sind in dem Speicher 13 Daten gespeichert, die fehlerhafte CCD-Pixel betreffen. Diese Datenspeicherung kann so erfolgen, daß die Daten defekter CCD-Pixel, die bei der Herstellung der CCD 2 festgestellt werden, auf einem Aufzeichnungsmedium, z. B. einer Diskette, aufgezeichnet werden und die auf dem Aufzeichnungsmedium gespeicherten Daten beispielsweise durch LANC-Verbindungen mit Hilfe einer Datenschreibvorrichtung in den Speicher 13 kopiert werden, wenn die Videokamera dem Benutzer übergeben werden soll. Der Speicher 13 kann in zwei Bereiche unterteilt sein, von denen der eine als nichtflüchtiger Speicher und der andere als RAM ausgebildet ist.
  • Während des Betriebs erzeugt die Videokamera Bildinformationen und korrigiert dabei gleichzeitig die in dem Defektdetektierungsmodus detektierten defekten CCD-Pixel und die im Verlauf des Herstellungsprozesses detektierten defekten CCD-Pixel. Das Ausgangssignal eines defekten CCD-Pixels, das in dem Defektdetektierungsmodus detektiert wird, wird nach der oben beschriebenen ersten Korrekturmethode korrigiert. Und zwar wird in dem Betriebsmodus für normale Bildaufnahmen das Adressensignal, das in dem Speicher 13 gespeichert ist und das defekte CCD-Pixel anzeigt, ausgelesen und mit einem Adressensignal aus dem Horizontal/Vertikal-Zähler 6 verglichen. Wenn die verglichenen Adressensignale miteinander übereinstimmen, werden der Impulsgenerator 8 und der Zeitgenerator 5 so gesteuert, daß sie die Abtastschaltung 3 veranlassen, das den defekten CCD-Pixel entsprechende Signal zu halten.
  • Das Ausgangssignal eines in dem Herstellungsprozeß detektierten defekten CCD-Pixels wird nach der oben erwähnten zweiten Korrekturmethode korrigiert.
  • Die Systemsteuerung 4 steuert das Ein- und Ausschalten eines Schalters sw2, der ein Verschlußaktivierungssignal mit einem Detektierungsaktivierungssignal liefert, das auf der Basis von Einstellinformationen aus einem Schalter sw1 erzeugt wird. Der Schalter sw2 liefert das Detektierungsaktivierungssignal an die Detektorschaltung 22, so daß diese in den Zustand gesteuert wird, in dem sie defekte CCD-Pixel detektiert. Wenn der Benutzer der Videokamera z. B. den Schalter sw1 betätigt, liefert die Systemsteuerung 4 das Detektierungsaktivierungssignal an die Detektorschaltung 22, so daß diese in den Defektdetektierungsmodus tritt. Als Reaktion auf das Detektierungsaktivierungssignal wird der Schalter sw2 ausgeschaltet, so daß er kein Verschlußaktivierungssignal an den Zeitgenerator 5 liefert. Deshalb erfolgt keine Betätigung des Kameraverschlusses, die die Ladespeicherzeit der CCD 2 gegenüber der normalen Speicherzeit verkürzen würde, so daß die Verschlechterung des S/N-Verhältnisses für die Detektierung eines defekten CCD-Pixels geringer wird und ein defektes CCD-Pixel gut detektiert werden kann.
  • Im folgenden werden defekte CCD-Pixel beschrieben. Wie Fig. 5 zeigt, enthalten defekte CCD- Pixel einen Weißfehlerdefekt W1, der nicht von der Lichtintensität sondern von der Temperatur abhängt, einen Weißfehlerdefekt W2 und einen Schwarzfehlerdefekt B1, die sowohl von der Lichtintensität als auch von der Temperatur abhängen, sowie einen Schwarzfehlerdefekt B2, der nicht von der Lichtintensität jedoch von der Temperatur abhängt. Bezüglich der Temperaturabhängigkeit werden defekte CCD-Pixel auch auf der Basis der Temperaturinformation aus dem Temperatursensor 7 detektiert und korrigiert.
  • Zu den bzw. von den Ausgangssignalen defekter CCD-Pixel, die sowohl Weiß- als auch Schwarzfehlerdefekte aufweisen, wird eine bestimmte Vorspannung addiert bzw. subtrahiert. Videosignale, die von CCD-Pixeln erzeugt werden, entsprechen exakt der Intensität des auf die CCD-Pixel auftreffenden Lichts. Deshalb läßt sich eine fehlerhafte Komponente eines von einem defekten CCD-Pixel erzeugten Videosignals auslöschen, indem man die Position des defekten CCD-Pixels und die Amplitude der fehlerhaften Komponente bei einer bestimmten Temperatur mißt und speichert, ein Korrektursignal, das die gleiche Amplitude und die entgegengesetzte Polarität hat wie die fehlerhafte Komponente erzeugt, das die gleiche Zeitlage hat wie das von dem defekten CCD-Pixel erzeugte Ausgangsvideosignal, und dieses Korrektursignal dann zu dem von dem defekten CCD-Pixel erzeugten Ausgangsvideosignal addiert. Dieser Prozeß steht mit der oben erwähnten zweiten Korrekturmethode in Einklang und ist in Fig. 6A bis 6C dargestellt.
  • Fig. 6A bis 6C zeigen Videosignal-Wellenformen in graphischen Darstellungen, deren vertikale Achse den Amplitudenpegel (V) und deren horizontale Achse die Zeit (T) repräsentiert. Fig. 6A zeigt die Wellenform eines Ausgangsvideosignals out1 bei großer Intensität des auftreffenden Lichts und die Wellenform eines Ausgangsvideosignal out2 bei geringer Intensität des auftreffenden Lichts. Ein durch die gestrichelten Linien dargestellter Zeitschlitz entspricht dem Ausgangsimpuls aus einem Pixel.
  • Wie Fig. 6A zeigt, enthält jedes der Ausgangsvideosignale out1, out2 einen kleinen Weißfehlerdefektimpuls W, der von einem defekten CCD-Pixel erzeugt wird und einen kleinen Schwarzfehlerdefektimpuls B, der von einem defekten CCD-Pixel erzeugt wird. Wie das in Fig. 6C dargestellte Ausgangsvideosignal out1 zeigt, können diese kleinen Weiß- und Schwarzfehlerdefektimpulse W, B des Ausgangsvideosignals out1 in Fig. 6A korrigiert, d. h. ausgelöscht, werden, indem die von der in Fig. 3 dargestellten Korrekturschaltung 16 ausgegebenen Korrektursignale addiert werden, die aus den in Fig. 6B dargestellten kleinen Weiß- und Schwarzfehlerdefektimpuls-Korrektursignalen Wp, Bp zusammengesetzt sind.
  • In ähnlicher Weise können die in Fig. 6A gezeigten kleinen Weiß- und Schwarzfehlerdefektimpulse W, B des Ausgangsvideosignals out2 korrigiert, d. h. ausgelöscht, werden, indem die von der in Fig. 3 dargestellten Korrekturschaltung 16 ausgegebenen Korrektursignale addiert werden, die aus den in Fig. 6B dargestellten kleinen Weiß- und Schwarzfehlerdefektimpuls-Korrektursignalen Wp, Bp zusammengesetzt sind, wie das Ausgangsvideosignal out2 in Fig. 6C zeigt.
  • Im folgenden werden anhand von Fig. 7 bis 26 die verschiedenen Schaltungskomponenten der in Fig. 3 dargestellten Schaltung im einzelnen beschrieben.
  • Zunächst wird die in Fig. 3 dargestellte Abtastschaltung 3 anhand von Fig. 7 bis 10 näher erläutert.
  • Wie Fig. 7 zeigt, enthält die Abtastschaltung 3 eine Korrelations-Doppelabtastschaltung 30 mit einem Eingang 31, dem ein der grünen Lichtkomponente entsprechendes Videosignal aus der CCD 2 von Fig. 3 zugeführt wird, und einem Verstärker 32 mit einem Eingang, der mit dem Eingang 31 verbunden ist, und einem Ausgang, der über einen Schalter 33 mit einem nichtinvertirenden Eingang (+) eines Operationsverstärkers 38 verbunden ist, wobei der nichtinvertierende Eingang über einen Kondensator 37 mit Masse verbunden ist. Der Ausgang des Operationsverstärkers 38 ist mit einem Ausgang 45 der Abtastschaltung 3 verbunden. Der Ausgang des Verstärkers 32 ist über einen Schalter 40 mit dem Eingang eines Verstärkers 42 verbunden, der über einen Kondensator 41 mit Masse verbunden ist. Der Ausgang des Operationsverstärkers 42 ist über einen Schalter 43 mit einem invertierenden Eingang (-) des Operationsverstärkers 38 verbunden, der über einen Kondensator 44 mit Masse verbunden ist.
  • Dem Schalter 40 wird von dem Zeitgenerator 5 über einen Eingang 39 ein Abtast- und Haltesignal SHP zugeführt. Den Schaltern 33, 43 wird von einem UND-Glied 36 ein Abtast- und Haltesignal SHD zugeführt.
  • Das Abtast- und Haltesignal SHD, das den Schaltern 33, 43 zugeführt wird, wird von dem UND- Glied 36 erzeugt, das ein einem Eingang 34 der Abtastschaltung 3 zugeführtes Signal und ein Vollbildsignal, das von dem Zeitgenerator 5 für das der grünen Lichtkomponente entsprechende Signal einem Eingang 35 zugeführt wird, einer UND-Verknüpfung unterzieht.
  • Die Abtastschaltung 3 enthält weiterhin eine Korrelations-Doppelabtastschaltung 49 zur Verarbeitung des der roten Lichtkomponente entsprechenden Videosignals. Die Korrelations-Doppelabtastschaltung 49 hat die gleiche Struktur wie die Korrelations-Doppelabtastschaltung 30. Der Korrelations-Doppelabtastschaltung 49 wird das der roten Lichtkomponente entsprechende Videosignal aus der in Fig. 3 dargestellten CCD 2 über einen Eingang 46 zugeführt. Sie liefert ein Ausgangssignal an einen Ausgang 50. Die Korrelations-Doppelabtastschaltung 49 besitzt einen dem Schalter 40 entsprechenden (nicht dargestellten) Schalter, über den ihr das Abtast- und Haltesignal SHP aus dem Zeitgenerator 5 über den Eingang 39 zugeführt werden kann, sowie den Schaltern 33, 43 entsprechende Schalter, über die ihr ein Abtast- und Haltesignal SHD von dem UND-Glied 48 zugeführt werden kann.
  • Das Abtast- und Haltesignal SHD, das den den Schaltern 33, 43 entsprechenden Schaltern zugführt wird, wird durch das UND-Glied 48 erzeugt, das das Signal, das dem Eingang 34 der Abtastschaltung 3 zugeführt wird, und ein Vollbildsignal, das einem Eingang 47 von dem Zeitgenerator 5 für das der roten Lichtkomponente entsprechende Signal zugeführt wird, einer UND-Verknüpfung unterzieht.
  • Die Abtastschaltung 3 enthält ferner eine Korrelations-Doppelabtastschaltung 54 zur Verarbeitung des der blauen Lichtkomponente entsprechende Videosignals. Die Korrelations-Doppelabtastschaltung 54 hat die gleiche Struktur wie die Korrelations-Doppelabtastschaltung 30. Der Korrelations-Doppelabtastschaltung 54 wird das der blauen Lichtkomponente entsprechende Videosignal aus der in Fig. 3 dargestellten CCD 2 über einen Eingang 51 zugeführt. Sie liefert ein Ausgangssignal an einen Ausgang 55. Korrelations-Doppelabtastschaltung 54 besitzt einen dem Schalter 40 entsprechenden (nicht dargestellten) Schalter, über den ihr das Abtast- und Haltesignal SHP aus dem Zeitgenerator 5 über den Eingang 39 zugeführt werden kann, sowie den Schaltern 33 und 43 entsprechende Schalter, über die ihr ein Abtast- und Haltesignal SHD von dem UND-Glied 48 zugeführt werden kann.
  • Das Abtast- und Haltesignal SHD, das den den Schaltern 33 und 43 entsprechenden Schaltern zugeführt wird, wird von dem UND-Glied 53 erzeugt, welches das Signal, das dem Eingang 34 der Abtastschaltung 3 zugeführt wird, und ein Vollbildsignal, das einem Eingang 52 von dem Zeitgenerator 5 für das der blauen Lichtkomponente entsprechende Signal zugeführt wird, einer UND-Verknüpfung unterzieht.
  • Den UND-Glieder 36, 48, 53 wird das in Fig. 8A dargestellte Signal zugeführt. Dem UND-Glied 36 wird außerdem ein Vollbildsignal aus dem Zeitgenerator 5 zugeführt, der in einen von drei Vollbildern für das der grünen Lichtkomponente entsprechenden Grün-Kanal-Signal (Gch-Signal) aktiv wird, wie dies in Fig. 8B dargestellt ist. Das UND-Glied 36 unterzieht die ihm zugeführten Signale einer UND-Verknüpfung und erzeugt das in Fig. 8E dargestellte Abtast- und Haltesignal SHD.
  • In entsprechender Weise wird dem UND-Glied 48 ein Vollbildsignal aus dem Zeitgenerator 5 zugeführt, das in einem von drei Vollbildern für das Rot-Kanal-Signal (Rch-Signal) aktiv wird, das der roten Lichtkomponente entspricht, wie dies in Fig. 8C dargestellt ist. Das UND-Glied 48 unterzieht die ihm zugeführten Signale einer UND-Verknüpfung und erzeugt das in Fig. 8F dargestellte Abtast- und Haltesignal SHD.
  • In entsprechender Weise wird dem UND-Glied 53 ein Vollbildsignal aus dem Zeitgenerator 5 zugeführt, das in einem von drei Vollbildern für das Blau-Kanal-Signal (Bch-Signal) aktiv wird, das der blauen Lichtkomponente entspricht, wie dies in Fig. 8D dargestellt ist. Das UND-Glied 53 unterzieht die ihm zugeführten Signale einer UND-Verknüpfung und erzeugt das in Fig. 8G dargestellte Abtast- und Haltesignal SHD.
  • Im folgenden wird die Funktion der Abtastschaltung 3 anhand von Fig. 9A bis 9G beschrieben.
  • Wie Fig. 9A zeigt, wird der Vorladungspegel der Signale (Gch, Rch, Bch), die die CCD 2 der in Fig. 7 dargestellten Abtastschaltung 3 zuführt, mit dem in Fig. 9B dargestellte Abtast- und HaItesignal SHP abgetastet und gehalten, das von dem Zeitgenerator 5 dem in Fig. 7 dargestellten Eingang 39 zugeführt wird. Der Datenpegel des in Fig. 9A dargestellten Signals wird von den in Fig. 9C dargestellten Abtast- und Haltesignalen SHD abgetastet und gehalten, die als Ausgangssignale der UND-Glieder 36, 48, 53 zugeführt werden und in Fig. 8E, 8F bzw. 8G dargestellt sind.
  • Wenn der Datenpegel einen abnormen Pegelwert pa hat, wie dies in Fig. 9A dargestellt ist, würde auch dieser abnorme Pegelwert pa ausgegeben, wie dies in Fig. 9D dargestellt ist. Um dies zu verhindern, benutzt man ein Signal, das die Position des abnormen Pegelwerts pa kennzeichnet. Das dem abnormen Pegelwert pa entsprechende Abtastsignal SHD, das in Fig. 9C dargestellt ist, wird nicht ausgegeben, wie dies in Fig. 9F dargestellt ist. Es wird vielmehr, wie in Fig. 9G dargestellt, das Ausgangssignal des vorangehenden Pixels über die dem abnormen Pegelwert pa entsprechende Signalperiode gehalten. Deshalb werden an den Ausgängen 45, 50, 55, die mit den Operationsverstärkern 38 der Korrelations-Doppelabtastschaltungen 30, 49, 54 verbunden sind, Ausgangssignale erzeugt, in denen der abnorme Pegelwert pa nicht auftritt, wie dies in Fig. 9G dargestellt ist.
  • Wie Fig. 7 zeigt, wird jedem der nichtinvertierenden Eingänge (+) des Operationsverstärkers 38 in jeder Korrelations-Doppelabtastschaltung 30, 49 bzw. 54 ein Signal zugeführt, das für den an jedem Pixel abgetasteten Datenpegel kennzeichnend ist, während dem invertierenden Eingang (-) des Operationsverstärkers 38 ein Signal zugeführt wird, das für den an jedem Pixel abgetasteten Datenpegel kennzeichnend ist. Deshalb werden die Daten- und Rücksetzpotentiale aller Pixel abgetastet und gehalten, und die Operationsverstärker 38 erzeugen die Differenz zwischen diesen und geben sie aus.
  • Dadurch können das Rücksetzrauschen oder ähnliche Signale, die eine gleichphasige Komponente zwischen den Rücksetz- und Datenpotentialen bilden, beseitigt werden.
  • Wenn die der grünen, roten, blauen Lichtkomponente entsprechenden Signale aus der CCD 2, d. h. das Gch-, Rch- und das Bch-Ausgangssignal, abgetastet werden, wird das Abtasten der Rch- und Bch-Ausgangssignale, wie in Fig. 7 dargestellt, gestoppt, während das Gch-Ausgangssignal abgetastet wird. Das Abtasten der Gch- und Bch-Ausgangssignale wird gestoppt, während das Rch-Ausgangssignal abgetastet wird, und das Abtasten Gch- und Rch-Ausgangssignals wird gestoppt, während das Bch-Ausgangssignal abgetastet wird. Dadurch kann verhindert werden, daß die Genauigkeit, mit der defekte Pixel detektiert werden, durch die Einbeziehung von Daten aus anderen Kanälen als dem gerade abgetasteten Signal beeinträchtigt wird.
  • Fig. 10 zeigt eine andere Schaltung, mit der verhindert wird, daß Daten aus anderen Kanälen als dem abgetasteten Kanal einbezogen werden. Wie Fig. 10 zeigt, werden die Ausgangsvideosignale einer CCD (R) 2R, einer CCD (G) 2G und einer CCD (B) 2B über entsprechende Schalter 130, 131 bzw. 132 einer Abtastschaltung 133 zugeführt. Die Abtastschaltung 133 erzeugt Ausgangssignale an entsprechenden Ausgängen 135. Die Schalter 130, 131, 132 werden durch Steuersignale aus einer Steuerschaltung 134 in einer Vollbildperiode nacheinander eingeschaltet.
  • Es sei angenommen, daß die Steuerschaltung 134 Steuersignale ausgibt, wie sie in Fig. 8B, 8C und 8D dargestellt sind. Dem Schalter 131 wird dann ein Vollbildsignal zugeführt, das in einer von drei Vollbildperioden aktiv wird, wie dies in Fig. 8B dargestellt ist. Er ist eingeschaltet, während das ihm zugeführte Vollbildsignal aktiv ist, so daß das Ausgangsvideosignal aus der CCD 2G über den Schalter 131 der Abtastschaltung 133 zugeführt und von dieser abgetastet wird. Dem Schalter 130 wird ein Vollbildsignal zugeführt, das in einer von drei Vollbildperioden aktiv wird, wie dies in Fig. 8C dargestellt ist. Er wird eingeschaltet, während das zugeführte Vollbildsignal aktiv ist, so daß das Ausgangsvideosignal aus der CCD 2R über den Schalter 130 der Abtastschaltung 133 zugeführt und von dieser abgetastet wird. Dem Schalter 132 wird ein Vollbildsignal zugeführt, das in einem von drei Vollbildperioden aktiv wird, wie dies in Fig. 8D dargestellt ist. Er wird eingeschaltet, während das zugeführte Vollbildsignal aktiv ist, so daß das Ausgangsvideosignal aus der CCD 2B über den Schalter 132 der Abtastschaltung 133 zugeführt und von dieser abgetastet wird.
  • Wenn die der grünen, roten und blauen Lichtkomponente entsprechenden Signale aus der CCD 2, d. h. die Gch-, Rch- und Bch-Ausgangssignale abgetastet werden, werden die Rch- und Bch- Ausgangssignale wie bei der Abtastschaltung 3 von Fig. 7, nicht der Abtastschaltung 133 zugeführt und deshalb nicht abgetastet, während das Gch-Ausgangssignal abgetastet wird. Die Gch- und Bch-Ausgangssignale werden der Abtastschaltung 133 nicht zugeführt und deshalb nicht abgetastet, während das Rch-Ausgangssignal abgetastet wird, und das Gch- und Rch-Ausgangssignal werden der Abtastschaltung 133 nicht zugeführt und deshalb nicht abgetastet, während das Bch-Ausgangssignal abgetastet wird. Dadurch wird verhindert, daß die Genauigkeit, mit der defekte Pixel detektiert werden, durch das Einbeziehen von Daten anderer Kanäle als dem gerade abgetasteten Kanal beeinträchtigt wird.
  • Die in Fig. 3 dargestellte Systemsteuerung 4 wird im folgenden anhand von Fig. 11 näher beschrieben.
  • Wie Fig. 11 zeigt, besitzt die Systemsteuerung 4 neben anderen (nicht dargestellten) Schaltungen eine Vergleicherschaltung 60. Die Vergleicherschaltung 60 enthält einen Komparator 62, dem über einen Eingang 61 das Ausgangssignal der Detektorschaltung 22 von Fig. 3 zugeführt wird, das die Vergleichsergebnisse anzeigt. Die Vergleicherschaltung 60 besitzt ferner einen Multiplizierer 65, dem über einen Eingang 63 die digitalen Temperaturdaten aus der Vordetektierungsschaltung 21 von Fig. 3 zugeführt werden, sowie eine Schwellwertschaltung 64, die Schwellwertdaten an den Multiplizierer 65 liefert. Der Multiplizierer 65 moduliert die Schwellwertdaten aus der Schwellwertschaltung 64 mit den digitalen Temperaturdaten, die von dem mit der CCD 2 thermisch gekoppelten Temperatursensor 7 (Fig. 3) erfaßt und von der Vordetektierungsschaltung 21 in digitale Daten umgewandelt wurden. Die modulierten Schwellwertdaten und das Ausgangssignal der Detektorschaltung 22 werden dem Komparator 62 zugeführt und in diesem miteinander verglichen. Das Vergleichsergebnis wird von dem Komparator 62 über einen Ausgang 66 den nicht dargestellten anderen Schaltungen der Systemsteuerung 4 zugeführt.
  • Bei der Schaltungsanordnung von Fig. 11 entsprechen die Schwellwertdaten, mit denen festgestellt wird, daß das Ausgangssignal eines defekten CCD-Pixels eine positive Temperaturcharakteristik hat, dem Ausgangssignal eines defekten CCD-Pixels, das eine positive Temperaturcharakteristik haben kann, so sie daß eine konstante Detektierung der von defekten CCD-Pixeln ausgegebenen Signale liefern. Deshalb wird die Temperaturabhängigkeit der Detektierungsfähigkeit eines automatischen Detektorsystems zur Erfassung defekter Pixel erheblich reduziert. Das automatische Detektorsystem zur Erfassung defekter Pixel ist so in der Lage, defekte CCD- Pixel gut detektieren und verhindert die fehlerhafte Detektierung von Ausgangssignalen weniger schadhafter CCD-Pixel, die in tatsächlichen Anwendungen nicht detektiert werden brauchen.
  • Das in Fig. 3 dargestellte Register 14 wird im folgenden anhand von Fig. 12 näher beschrieben.
  • Wie Fig. 12 zeigt, besitzt das Register 14 Hauptregister 70r, 70r+1, ..., 70r+n, die jeweils einen Speicherbereich zur Speicherung einer horizontalen Adresse, einen Speicherbereich zur Speicherung einer vertikalen Adresse, einen Speicherbereich zur Speicher eines das Halbbild eines Videosignal kennzeichnenden Halbbild-Flags, einen. Speicherbereich zur Speicherung der Kanalinformation (Rch-, Gch- oder Bch-Information) und einen Speicherbereich zur Speicherung historischer Daten besitzen. Die in diesen Speicherbereichen gespeicherten Informationen stellen Informationen zu defekten CCD-Pixeln dar.
  • Die historischen Daten geben an, wie oft ein gewisses Pixel als nicht defekt detektiert wurde. Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wird ein Pixel dann als nicht defekt betrachtet, wenn es zehnmal als nicht defektes Pixel detektiert wurde. Dies ist deshalb vorgesehen, weil ein bestimmtes Pixel in jedem Halbbild oder jedem Vollbild oder aber in unregelmäßiger Folge ein Signal mit einem speziellen Pegel ausgeben kann, d. h. einen Ausgangspegel, der einem Defekt entspricht.
  • Wenn ein Pixel, das in unregelmäßiger Folge ein Signal mit einem speziellen Pegel abgibt, ein Ausgangssignal mit normalem Pegel erzeugt, würde das Pixel als normales Pixel detektiert. Wenn defekte Pixel nur einmal detektiert würden und ein Pixel, das ein Signal mit normalem Pegel ausgibt, aufgrund von Rauschen oder dgl. als defektes Pixel detektiert wird, würden die Daten, die es als defektes Pixel kennzeichnen, für lange Zeit beibehalten.
  • Deshalb wird ein Pixel, das in unregelmäßiger Folge ein Signal mit einem speziellen Pegel ausgibt, als defektes Pixel detektiert, und das von ihm erzeugte Signal wird korrigiert. Auf diese Weise wird Rauschen, das gemischt in einem Videosignal auftreten kann, nicht als Signal eines defekten Pixels detektiert.
  • Die in den Hauptregistern 70r, 70r+1, ..., 70r+n gespeicherten Informationen sind Informationen zu Pixeln, die vor dem Beginn eines laufenden Defektdetektierungsvorgangs detektiert wurde, d. h. es handelt sich um eine Information über Pixel, die im gegenwärtigen Zeitpunkt bereits als defekt detektiert wurden.
  • Die Register 14 besitzen außerdem Hilfsregister 72r, 72r+1, ..., 72r+n mit jeweils einem Speicherbereich zur Speicherung einer horizontalen Adresse, einem Speicherbereich zur Speicherung einer vertikalen Adresse, einem Speicherbereich zur Speicherung eines das Halbbild eines Videosignals kennzeichnenden Halbbild-Flags, einem Speicherbereich zur Speicherung der Kanalinformation (Rch-, Gch- oder Bch-Information) und einem Speicherbereich zur Speicherung historischer Daten. Die in diesen Speicherbereichen gespeicherten Informationen sind Informationen über defekte CCD-Pixel. Bevor ein Defektdetektierungsvorgang begonnen wird, werden die in den Hauptregistern 70r, 70r+1, ..., 70r+n gespeicherten Informationen über Pixel, die im gegenwärtigen Zeitpunkt als defekt detektiert sind, in die Hilfsregister 72r, 72r+1, ... bzw. 72r+n übertragen.
  • Das Register 14 besitzt außerdem Komparatoren 71c, 71c+1, ..., 71c+n, die feststellen, ob die von einem Datenwähler 73 aus den Hilfsregistern 72r, 72r+1, ..., 72r+n ausgelesenen Informationen über defekte Pixel mit den Positionsinformationen aus den Hauptregistern 70r, 70r+1, ..., 70r+n übereinstimmen, und das Detektierungsergebnis zu der Systemsteuerung 4 übertragen.
  • Im folgenden wird die Funktion des in Fig. 12 dargestellten Registers 14 anhand von Fig. 13 bis 20 beschrieben.
  • In Fig. 13 sind Informationen über gegenwärtig als defekt detektierte Pixel in den Hauptregistern 70r, 70r+1, 70r+2, ..., 70r+n gespeichert. In dem Adressenbereich der Hauptregister 70r sind Adressendaten eines defekten Pixels mit der Adresse (x, x) gespeichert. In seinem historischen Datenbereich sind historische Daten "8" gespeichert. In dem Adressenbereich des Hauptregisters 70r+1 sind Adressendaten eines defekten Pixels mit der Adresse (y, y) speichert. In seinem historischem Datenbereich sind historische Daten "3" gespeichert. In dem Adressenbereich des Hauptregisters 70r+2 sind Adressendaten eines defekten Pixels mit der Adresse (z, z) gespeichert. In seinem historischen Datenbereich sind historische Daten "0" gespeichert.
  • Zur Vereinfachung der Beschreibung werden die übrigen Informationen, die in Fig. 12 dargestellt sind, nicht näher beschrieben.
  • Vor der Detektierung defekter Pixeln werden die Inhalte der Hauptregister 70r, 70r+1, 70r+2, 70r+3, ..., 70r+n durch ein Steuersignal aus der Systemsteuerung 4 in die Hilfsregister 72r, 72r+1, 72r+2, 72r+3, ..., 72r+n übertragen, wie dies in Fig. 14 dargestellt ist. Anschließend werden alle Inhalte der Hauptregister 70r, 70r+1, 70r+2, 70r+3, ..., 70r+n gelöscht.
  • In Fig. 13 bis 20 zeigen leere Adressenbereiche an, daß alle Pixelinformationen gelöscht und deshalb dort nicht gespeichert ist. Nachdem die Inhalte der Hauptregister 70r, 70r+1, 70r+2, 70r+3, ..., 70r+n gelöscht sind, werden defekte Pixel unter dem Steuereinfluß der Systemsteuerung 4 detektiert und Informationen zu Pixeln, die als defekt detektiert werden, in den Hauptregistern 70r, 70r+1, 70r+2, 70r+3, ..., 70r+n gespeichert, wie dies in Fig. 15 dargestellt ist. In Fig. 15 speichert der Adressenbereich des Hauptregisters 70r Daten des defekten Pixels mit der Adresse (x, x), und sein historischer Daten bereich speichert historische Daten "10". Der Adressenbereich des Hauptregisters 70r+1 speichert Adressendaten eines defekten Pixels mit der Adresse (v, v), und sein historischer Datenbereich speichert historische Daten "10". Es werden auch andere Informationen als die Adressendaten und die historischen Daten der defekten Pixel gespeichert, obwohl dies nicht dargestellt ist.
  • Der Inhalt des Hilfsregisters 72r wird, wie in Fig. 16 durch eine schraffierte Linie dargestellt, durch den Datenwähler 73 ausgelesen. Die ausgelesenen Informationen über defekte Pixel werden den Komparatoren 71c, 71c+1, 71c+2, 71c+3, ..., 71c+n zugeführt, die die ihnen zugeführten Informationen über defekte Pixel mit den Informationen über defekte Pixel aus den Hauptregistern 70r, 70r+1, 70r+2, 70r+3, ..., 70r+n vergleichen.
  • Die Komparatoren 71c, 71c+1, 71c+2, 71c+3, ..., 71c+n stellen fest, ob die aus den Hilfsregistern 72r, 72r+1, 72r+2, 72r+3, ..., 72r+n ausgelesenen Adressen von defekten Pixeln die gleichen sind wie die Adressen defekter Pixel aus den Hauptregistern 70r, 70r+1, 70r+2, 70r+3, ..., 70r+n. Zu dieser Zeit muß auch geprüft werden, ob sowohl die horizontalen als auch die vertikalen Adressen aus den Hilfsregistern 72r, 72r+1, 72r+2, 72r+3, ..., 72r+n die gleichen sind wie diejenigen aus den Hauptregistern 70r, 70r+1, 70r+2, 70r+3, ..., 70r+n, und ob die Kanaldaten aus den Hilfsregistern 72r, 72r+1, 72r+2, 72r+3, ..., 72r+n die gleichen sind wie diejenigen aus den Hauptregistern 70r, 70r+1, 70r+2, 70r+3, ..., 70r+n.
  • In dem in Fig. 16 dargestellten Beispiel sind die Adressendaten der in dem Hilfsregister 72r gespeicherten Informationen zu einem defekten Pixel die gleichen wie die Adressendaten der in dem Hauptregister 70r gespeicherten Informationen zu dem defekten Pixel, und die in dem Hilfsregister 72r gespeicherten Kanaldaten der Informationen zu dem defekten Pixel sind ebenfalls die gleichen wie die in dem Hauptregister 70r gespeicherten Kanaldaten der Informationen zu dem defekten Pixel. Der Komparator 71c liefert dann z. B. an die Systemsteuerung 4 ein Signal, welches das Detektierungsergebnis kennzeichnet.
  • Dann wird, wie in Fig. 17 durch eine schraffierte Linie angedeutet, der Inhalt des Hilfsregisters 72r+1 durch den Datenwähler 73 ausgelesen, und die ausgelesenen Informationen über defekte Pixel werden den Komparatoren 71c, 71c+1, 71c+2, 71c+3, ..., 71c+n zugeführt, die die zugeführten Informationen über defekte Pixel mit den Informationen über defekte Pixel aus den Hauptregistern 70r, 70r+1, 70r+2, 70r+3, ..., 70r+n vergleichen.
  • Bei dem in Fig. 17 dargestellten Beispiel sind die Adressendaten der in dem Hilfsregister 72r+1 gespeicherten Informationen zu defekten Pixel nicht die gleichen wie die Adressendaten der in einem der Hauptregister 70r, 70r+1, 70r+2, 70r+3, ..., 70r+n gespeicherten Adressendaten der Informationen über defekte Pixel. Deshalb reagiert keiner der Komparatoren 71c, 71c+1, 71c+2, 71c+3, ..., 71c+n, d. h. keiner von ihnen liefert ein Signal an die Systemsteuerung 4. In diesem Zeitpunkt werden die historischen Daten "31" in den historischen Datenbereich des Hilfsregisters 72r+1 gespeichert. Nun wird "1" aus den historischen Daten "3" abgeleitet, die in dem historischen Datenbereich des Hilfsregisters 72r+1 gespeichert sind, und die in dem Hilfsregister 72r+1 gespeicherten Informationen über defekte Pixel mit den "2" geänderten historischen Daten werden in einem der unbenutzten Hauptregister 70r+2, 70r+3, ..., 70r+n gespeichert. Im vorliegenden Beispiel werden die Informationen über defekte Pixel aus dem Hilfsregister 72r+1 in dem Hauptregister 70r+2 gespeichert, wie dies in Fig. 18 durch eine schraffierte Signallinie angedeutet ist.
  • Anschließend wird der Inhalt des Hilfsregisters 72r+2, wie in Fig. 19 durch eine schraffierte Signallinie angedeutet, durch den Datenwähler 73 ausgelesen, und die ausgelesenen Informatic nen über defekte Pixel werden den Komparatoren 71c, 71c+1, 71c+2, 71c+3, ..., 71c+n zugeführt, die die zugeführten Informationen über defekte Pixel mit den Informationen über defekte Pixel aus den Hauptregistern 70r, 70r+1, 70r+2, 70r+3, ..., 70r+n vergleichen.
  • Bei dem in Fig. 19 dargestellten Beispiel sind die in dem Hilfsregister 72r+2 gespeicherten Adressendaten der Informationen über defekte Pixel nicht die gleichen, wie die in einem der Hauptregister 70r, 70r+1, 70r+2, 70r+3, ..., 70r+n gespeicherten Adressendaten der Information über defekte Pixel . Deshalb reagiert keiner der Komparatoren 71c, 71c+1, 71c+2, 71c+3, ..., 71c+n, d. h. keiner von ihnen liefert ein Signal an die Systemsteuerung 4. Zu diesem Zeitpunkt werden in dem historischen Datenbereich des Hilfsregisters 72r+2 die historischen Daten "0" gespeichert.
  • Die historischen Daten "0", die in dem historischen Datenbereich des Hilfsregisters 72r+2 gespeichert sind, zeigen an, daß das in dem Register als defektes Pixel gespeicherte Pixel anschließend zehnmal als nicht defektes Pixel detektiert wurde. In diesem Fall werden die Daten dieses defekten Pixels nicht in das Hauptregister 70r, 70r+1, 70r+2, 70r+3, ..., 70r+n übertragen.
  • In einem nächsten Defektdetektierungsvorgang werden die in dem Hauptregister 70r, 70r+1, 70r+2, 70r+3, ..., 70r+n gespeicherten Daten zu den Hilfsregistern 72r, 72r+1, 72r+2, 72r+3, ..., 72r+n übertragen und ersetzen die in den Hilfsregistern 72r, 72r+1, 72r+2, 72r+3, ..., 72r+n gespeicherten Daten. So werden die Daten über das Pixel, das zehnmal nacheinander nicht als defektes Pixel detektiert wurde, aus dem Register gelöscht. Das heißt, die Daten des durch die Adressendaten (z, z) gekennzeichneten defekten Pixels werden gelöscht.
  • Wenn ein Pixel, das einmal als defektes Pixel detektiert wurde, anschließend in einem Defektdetektierungsprozeß zehnmal als nicht defektes Pixel detektiert wurde, wird dieses Pixel nicht als defektes Pixel gekennzeichnet. Außerdem ist verhindert, daß ein normales Pixel aufgrund von Rauschen irrtümlicherweise als ein defektes Pixel detektiert wird.
  • In dem obigen Beispiel werden die historischen Daten "10" eines Pixels, das einmal als defektes Pixel detektiert wurde, sukzessiv dekrementiert, und das betreffende Pixel wird nicht mehr als defektes Pixel gekennzeichnet, wenn die historischen Daten zu "0" werden. Die historischen Daten eines Pixels können jedoch auch zunächst auf "0" gesetzt und dann jedesmal inkrementiert werden, wenn das Pixel nicht als defektes Pixel detektiert wird, so daß das Pixel nicht als defektes Pixel gekennzeichnet wird, wenn die historischen Daten zu "10" werden.
  • Im folgenden wird ein Prozeß zur Verarbeitung der Inhalte der Register 14 in Fig. 3 in Abhängigkeit von der Temperatur erläutert.
  • Die in Fig. 3 dargestellten Register 14 speichern verschiedene Informationen über Pixeln, die als defekte Pixel detektiert werden. In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel stehen wahlweise zwei Prozesse für die Behandlung verschiedener Informationen von defekten Pixeln zur Verfügung, die in einem vorangehenden Defektdetektierungsprozeß detektiert wurden.
  • Bei einem dieser beiden Prozesse werden alle Informationen von defekten Pixeln, die in dem vorangehenden Defektdetektierungsprozeß detektiert wurden, gelöscht und defekte Pixel erneut detektiert. Bei dem anderen Prozeß werden defekte Pixel mit den entsprechenden vorangehenden Informationen korrigiert, und defekte Pixel werden erneut detektiert, wobei verschiedene Informationen der neu detektierten defekten Pixel zu den vorangehenden Informationen über das defekte Pixel hinzugefügt werden.
  • Defekte Pixel haben eine positive Temperaturcharakteristik, so daß der Absolutwert des Pegels des Ausgangssignals eines defekten Pixels mit steigender Temperatur größer wird. Nach dem oben beschriebenen ersten Prozeß bleiben keine fehlerhaften Daten zurück, da fehlerhafte Daten, die durch eine fehlerhafte Defektdetektierung erzeugt wurden, gelöscht werden. Falls jedoch defekte Pixel bei niedrigeren Temperaturen detektiert werden, ist es in Anbetracht der Tatsache, daß von defekten Pixeln erzeugte Signale niedrigen Pegel haben, möglich, daß defekte Pixel, die bei höheren Temperaturen ein Problem darstellen, nicht detektiert werden.
  • Nach dem zweiten Prozeß werden alle Daten von defekten Pixeln, die zuvor bei höheren Temperaturen detektiert wurden, gehalten, da die Daten von defekten Pixeln selbst dann nicht gelöscht werden, wenn defekte Pixel bei niedrigeren Temperaturen detektiert werden. Wenn Informationen von defekten Pixeln wegen der Detektierung bei niedrigeren Temperaturen nicht erfaßt werden, werden deshalb die zuvor detektierten Daten beibehalten, so daß kein Problem auftritt. Wenn jedoch die zuvor detektierten Daten durch fehlerhafte Detektierung erzeugt wurden, tritt ein Problem auf, weil die Daten nicht gelöscht sind.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel wählt die Systemsteuerung 4 bei jedem Defektdetektierungsprozeß auf der Basis der Temperaturinformation aus dem in Fig. 3 dargestellten Temperatursensor 7 einen der beiden obigen zur Verfügung stehenden Prozesse aus. Und zwar benutzt die Systemsteuerung 4 bei niedrigerer Temperatur den Prozeß, in dem die in dem laufenden Defektdetektierungsprozeß detektierten Informationen über defekte Pixel zu den zuvor detektierten Daten hinzuaddiert werden. Bei höherer Temperatur löscht die Systemsteuerung 4 die zuvor detektierten Daten.
  • Auf diese Weise löscht die Systemsteuerung 4 die zuvor detektierten Daten, wenn die Temperatur höher ist, und eliminiert so irgendwelche irrtümlich detektierten Daten. Wenn die Temperatur niedriger ist, addiert die Systemsteuerung 4 die Information der aktuell detektierten defekten Pixel zu der Information der zuvor detektierten defekten Pixel und ermöglicht so eine zuverlässige Detektierung defekter Pixel bei niedrigeren Temperaturen. Auf diese Weise wird der Speicher mit begrenzter Speicherkapazität effektiv ausgenutzt, und defekte Pixel können zuverlässig und genau detektiert werden, so daß das Signal eines defekten Pixels besser korrigiert werden kann.
  • Die Steuerung der historischen Daten in dem Register 14, die oben anhand von Fig. 12 bis 20 beschrieben wurde, läßt sich mit den obigen Prozessen kombinieren, bei denen die Information über defekte Pixel in Abhängigkeit von der Temperatur entweder ausgelöscht oder addiert werden.
  • Im folgenden wird die Korrektursteuerschaltung 15 in der in Fig. 3 dargestellten Schaltung beschrieben. Die Korrektursteuerschaltung 15 liefert über die Systemsteuerung 4 ein Steuersignal an den Zeitgenerator 5 auf der Basis der Temperaturdaten aus dem Temperatursensor 7, um die Ladungsspeicherzeit des CCD 2 in einen Bereich zu variieren, der N mal größer ist als die normale Ladungsspeicherzeit.
  • Und zwar wird die Anzahl der Sensortorimpulse, die der CCD 2 zugeführt werden, reduziert, d. h. der CCD 2 wird in mehreren Halbbildern ein einziger Sensortorimpuls zugeführt und dadurch die Ladungsspeicherzeit vergrößert, wenn die Temperatur der CCD 2 unter einer vorbestimmten Temperatur liegt. Dies hat zur Folge, daß in mehreren Halbbildern ein Videosignal einmal ausgegeben wird, was keine Probleme verursacht, da die CCD 2 sich in dem Modus zur Detektierung defekter Pixel befindet.
  • Die Korrektursteuerschaltung 15 detektiert die Temperaturdaten, die der Temperatursensor 7 über die Systemsteuerung 4 zuführt. Wenn die detektierte Temperatur unter einer vorbestimmten Temperatur liegt, liefert die Korrektursteuerschaltung 15 über die Systemsteuerung 4 ein Steuersignal an den Zeitgenerator 5, so daß dieser die Ladungsspeicherzeit der CCD 2 erhöht. Falls die detektierte Temperatur über einer vorbestimmten Temperatur liegt, bewirkt die Korrektursteuerschaltung 15, daß die normale Ladungsspeicherzeit der CCD 2 beibehalten wird. Die Korrektursteuerschaltung 15 kann direkt von dem Temperatursensor 7 oder von der Vordetektierungsschaltung 21 mit den Temperaturdaten versorgt werden.
  • Die Korrektursteuerschaltung 15 vergleicht die von der Temperatursensor 7 über die Systemsteuerung 4 zugeführten Temperaturdaten mit Referenz-Temperaturdaten. Falls die zugeführten Temperaturdaten kleiner sind als die Referenz-Temperaturdaten, setzt die Korrektursteuerschaltung 15 das der Korrekturschaltung 16 zuzuführende Steuersignal auf niedrigen Pegel "0". Falls die zugeführten Temperaturdaten größer sind als die Referenz-Temperaturdaten, setzt die Korrektursteuerschaltung 15 das der Korrekturschaltung 16 zuzuführende Steuersignal auf hohen Pegel "1".
  • Wenn das Steuersignal den niedrigen Pegel "0" hat, d. h. wenn die Temperatur der CCD 2 relativ niedrig ist, wird der Verstärkungsgrad eines Verstärkers in der Korrekturschaltung 16, wie weiter unten beschrieben, variiert, so daß die Pegel der den jeweiligen Addierern 9, 10 und 11 in Fig. 3 zugeführten Korrektursignale verändert werden.
  • Die Korrektursteuerschaltung 15 liefert ein Maskiersignal (d. h. ein Aktivierungssignal für einen analogen Schalter 88 in Fig. 19) an den analogen Schalter 88, so daß das Signal aus dem defekten Pixel nicht korrigiert wird, wenn der Pegel eines Ausgangssignals eines defekten Pixels aufgrund einer Temperaturerhöhung zu hoch wird und von der Korrekturschaltung nicht korrigiert werden kann.
  • Im folgenden wird die Korrekturschaltung 16 anhand von Fig. 21 beschrieben.
  • Wie Fig. 21 zeigt, besitzt die Korrekturschaltung 16 einen Eingang 84, über den das Steuersignal aus der Korrektursteuerschaltung 15 zugeführt wird, und einen Temperaturwandler 82 mit einem Schalter 85, der durch das Steuersignal an dem Eingang 84 ein- oder ausgeschaltet werden kann. Die Korrekturschaltung 16 besitzt ferner einen Eingang 80 für die Zuführung der Temperaturinformation aus dem Sensor 7. Der Eingang 80 ist mit dem Eingang einer Temperaturcharakteristikschaltung 81 verbunden. Die Temperaturcharakteristikschaltung 81 wandelt die Temperaturinformation, die über den Eingang 80 zugeführt wird, in eine Temperaturinformation um, die die Charakteristik eines kleinen Weißfehlerdefekts, d. h. eines unter den Ausgangssignalen von defekten Pixeln auftretenden Ausgangssignals, das positive Polarität hat, ausgleicht, und führt die umgewandelte Temperaturinformation dem Temperaturwandler 82 zu.
  • Der Temperaturwandler 82 besitzt einen Operationsverstärker 83 mit einem invertierenden Eingang (-), der über einen Widerstand R1 mit dem Ausgang der Temperaturkennlinienschaltung 81 verbunden ist. Der Ausgang des Operationsverstärkers 83 ist über eine aus Widerständen R3, R2 und dem Schalter 85 bestehende Reihenschaltung mit dem Verbindungspunkt zwischen dem Widerstand R1 und der Temperaturkennlinienschaltung 81 verbunden. Der Verbindungspunkt zwischen den Widerständen R3, R2 ist mit dem invertierenden Eingang (-) des Operationsverstärkers 83 verbunden, dessen nichtinvertierender Eingang (+) mit Masse verbunden ist.
  • Wie aus Fig. 21 ersichtlich ist, wird der Schalter 85 geschlossen und der Verstärkungsgrad des Temperaturwandlers 82 erhöht, wenn das von der Korrektursteuerschaltung 15 über den Eingang 84 zugeführte Steuersignal niedrigen Pegel "0" hat. Wenn das Steuersignal hohen Pegel "1" hat, wird der Verstärkungsgrad des Temperaturwandlers 82 herabgesetzt.
  • Deshalb wird das Ausgangssignal der Temperaturkennlinienschaltung 81 von dem Operationsverstärker 83 mit dem in dem gegebenen Zeitpunkt gesetzten Verstärkungsgrad verstärkt. Anschließend wird das verstärkte Signal als Referenzspannung einem Referenzspannungseingang eines D/A-Wandlers 87 zugeführt. Der D/A-Wandler 87 wandelt die Pegeldaten eines defekten Pixels, das mit Hilfe einer Systemsteuerung 90 aus einem Speicher 89, z. B. einem ROM, ausgelesen wurden, auf der Basis der von dem Temperaturwandler 82 angelegten Referenzspannung in ein analoges Korrektursignal um und liefert dieses an den analogen Schalter 88.
  • Der Speicher 89 speichert die oben genannten Pegeldaten fehlerhafter Pixel und die Adressendaten der Pegeldaten defekter Pixel. Die Systemsteuerung 90 liefert die Pegeldaten der defekten Pixel, die in dem Speicher 89 gespeichert sind, an den D/A-Wandler 87 und liefert außerdem an den analogen Schalter 88 ein Adressensignal, das den Pegeldaten der defekten Pixel entspricht, d. h. einen Impuls, der angibt, welches der Gch-, Rch- bzw. Bch-Signale zu korrigieren ist.
  • Der analoge Schalter 88 liefert das analoge Korrektursignal aus dem D/A-Wandler 87 in Abhängigkeit von einem Adressensignal aus der Systemsteuerung 90 über einen der Gch-, Rch- und Bch- Ausgänge 91, 92 bzw. 93 an das betreffende Exemplar der in Fig. 3 dargestellten Addierer 9, 10 und 11 und bestimmt die Zuführung des Korrektursignals aus dem D/A-Wandler 87 an einen der Ausgänge 91, 92 oder 93 entsprechend dem Maskiersignal, das die Korrektursteuerschaltung 15 über einen Eingang 86 zuführt.
  • Das Maskiersignal wird im folgenden beschrieben. Wie oben anhand von Fig. 9A bis 9G erläutert wurde, gibt die Abtastschaltung 3 den abnormen Pegel pa aus, wenn der Datenpegel einen solchen abnormen Pegelwert pa hat. Um dies zu kann, wird das dem abnormen Pegelwert pa und den Abtastsignalen SHD entsprechende Signal nicht ausgegeben, wobei ein Signal benutzt wird, das die Position des abnormen Pegelwerts pa anzeigt. Das heißt, das Ausgangssignal des vorhergehenden Pixels wird über das dem abnormen Pegelwert pa entsprechende Signal hinweg gehalten.
  • Wenn die Abtastschaltung 3 die erste Korrekturmethode anwendet, wendet die Korrekturschaltung 16 die zweite Korrekturmethode an. Deshalb wird ein Ausgangssignal, das nach der ersten Korrekturmethode verarbeitet wurde, der zweiten Korrekturmethode unterzogen. Um dies zu verhindern, wird die Lieferung des Korrektursignals aus dem D/A-Wandler 87 an den Ausgang 91, 92 oder 93 nach Maßgabe des Maskiersignals festgelegt, das die Korrektursteuerschaltung 15 über den Eingang 86 zuführt.
  • Anhand von Fig. 22A bis 22F wird die Wirkungsweise der Korrekturschaltung 16 beschrieben.
  • Fig. 22A zeigt das Ausgangssignal der in Fig. 3 dargestellten Abtastschaltung 3. Die schraffierten Teile des Ausgangssignals mit höherem Pegel sind Ladungsoffsets mit einer Temperaturabhängigkeit, deren Pegel proportional zur Speicherzeit für die photoelektrische Umwandlung anwächst. Diese Ladungsoffsets entsprechen den Ausgangssignalen defekter Pixel, die in einem Videosignal besondere Pegel haben.
  • Wenn bei der Herstellung der CCD 2 ein solches defektes Pixel detektiert wurde, kann das Ausgangssignal des defekten Pixels durch die zweite Korrekturmethode gelöscht werden, bei der zu dem in Fig. 22A dargestellten Ausgangssignal der CCD 2 ein in Fig. 22B dargestelltes Korrektursignal addiert wird. Bei einigen defekten Pixeln ändern sich die Ausgangssignalpegel mit der Zeit. So wächst beispielweise, wie durch die gestrichelt Linie in Fig. 22A dargestellt, der Pegel des Ausgangssignals eines defekten Pixels mit der Zeit an, wie dies durch P20 angedeutet ist.
  • Selbst wenn das Ausgangssignal eines solchen defekten Pixels nach der zweiten Korrekturmethode korrigiert wird, würde der Pegelzuwachs P20 als spezieller Pegel in dem Ausgangssignal auftreten. Wenn das Ausgangssignal des defekten Pixels dann nach der ersten Korrekturmethcde korrigiert wird, wird der in Fig. 22A dargestellte Abschnitt, der dem Pegelzuwachs P20 entspricht, durch ein vorangehendes Ausgangssignal ersetzt, wie dies in Fig. 22C dargestellt ist.
  • Wenn das in Fig. 22C dargestellte Signal dann nach der zweiten Korrekturmethode unter Verwendung der in Fig. 22B dargestellten Wellenform korrigiert wird, würde ein Ausgangspegel auftreten, der entgegengesetzte Polarität des Pegelzuwachses P20 hat, wie dies in Fig. 22D schraffiert dargestellt ist.
  • Im vorliegenden Ausführungsbeispiel erzeugt die Korrektursteuerschaltung 15 ein aus zwei Taktimpulsen zusammengesetztes Maskiersignal, wie es beispielsweise in Fig. 22E dargestellt ist, und liefert dieses Maskiersignal über den Eingang 86 an den analogen Schalter 88. Der analoge Schalter 88 liefert kein Ausgangssignal, wenn das in Fig. 22E dargestellte Maskiersignal hohen Pegel "1" hat, so daß in dem endgültigen Ausgangssignal ein Pegel P21 mit der entgegengesetzten Polarität des Pegelzuwachses P20, wie in Fig. 22F in gestrichelten Linien dargestellt, nicht auftritt.
  • Deshalb kann das Ausgangssignal eines defekten Pixels, dessen Pegel sich mit der Temperatur ändert, genau korrigiert werden. Das Ausgangssignal eines defekten Pixels kann so gut und genau korrigiert werden.
  • Die Korrekturschaltung 16 ist, wie oben beschrieben, so ausgebildet, daß sie den Verstärkungsgrad des in Fig. 22 dargestellten Temperaturwandlers 82 auf der Basis des Steuersignals (Schaltsignals) aus der Korrektursteuerschaltung 15 variiert.
  • Ein solcher Prozeß zur Variierung des Verstärkungsgrads wird im folgenden anhand von Fig. 23A bis 23F beschrieben.
  • Fig. 23A zeigt das Ausgangssignal der in Fig. 3 dargestellten Abtastschaltung 3. Schraffierte Abschnitte P22 des Ausgangssignals, die höheren Pegel haben, sind Ausgangssignale von defekten Pixeln, deren Pegel proportional zu der Speicherzeit für die photoelektrische Umwandlung anwächst.
  • Die Ausgangssignale defekter Pixel können gelöscht werden, indem die in Fig. 23B dargestellte Signalwellenform zu der in Fig. 23A dargestellten Ausgangssignalwellenform addiert wird. Es sei angenommen, daß ein Ausgangssignal erzeugt wird, das einen plötzlich auftretenden speziellen Pegel P23 aufweist, d. h. daß ein normales Pixel plötzlich ein Ausgangssignal mit einem speziellen Pegel erzeugt, das als Ausgangssignal eines defekten Pixels identifiziert wird, und daß ein solches Ausgangssignal eines defekten Pixels korrigiert werden soll. Falls die Ladungsspeicherzeit länger ist als die normale Ladungsspeicherzeit, d. h. doppelt so groß ist wie die normale Ladungsspeicherzeit, werden die in Fig. 23A dargestellten Ausgangspegel P22, P23 der defekten Pixel verdoppelt, wie dies in Fig. 23C dargestellt ist.
  • Wenn die Ausgangssignale der defekten Pixel mit der in Fig. 23B dargestellten Signalwellenform korrigiert würden, würden in dem endgültigen Ausgangssignal der Ausgangspegel P23 eines defekten Pixels und auch die Ausgangspegel P22 von defekten Pixeln, die in dem normalen Korrekturprozeß ausgelöscht wurden, erscheinen und als fehlerhafte Pixel detektiert werden.
  • In dem vorliegenden Ausführungsbeispiel wird der in Fig. 21 dargestellte Schalter 85 durch das Steuersignal aus der Korrektursteuerschaltung 15 ausgeschaltet, um den Verstärkungsgrad des Temperaturwandlers 82 zu vergrößern und dadurch die Referenzspannung des D/A-Wandlers 87 auf einen Pegel zu erhöhen, der beispielsweise doppel so groß ist wie der normale Pegel. Dadurch wird, wie in Fig. 23E dargestellt, der Ausgangssignalpegel des defekten Pixels von der Systemsteuerung 90 verdoppelt.
  • Auf diese Weise bleibt nur ein Signalabschnitt, der dem neuen Ausgangspegel P23 eines defekten Pixels entspricht, zu korrigieren. Dementsprechend kann das Ausgangssignal eines plötzlich auftretenden fehlerhaften Pixels in geeigneter Weise detektiert und korrigiert werden, so daß die Ausgangssignale defekter Pixel gut detektiert und korrigiert werden können. Es ist verhindert, daß Ausgangssignale von defekten Pixeln, die nicht detektiert werden sollen, fehlerhafterweise detektiert werden.
  • Anhand von Fig. 24 wird nun die in Fig. 3 dargestellte Vordetektierungsschaltung 21 beschrieben.
  • Wie Fig. 24 zeigt, besitzt die Vordetektierungsschaltung 21 einen Eingang 100, dem von dem beweglichen Kontakt 20e des in Fig. 3 dargestellten Schalters 20 ein Signal zugeführt wird, nämlich das Signal aus dem Addierer 9, 10 oder 11 oder die Temperaturinformation aus dem Temperatursensor 7. Das Signal an dem Eingang 100 wird über einen Widerstand R4 einem Verstärker 102 und einem Verzögerungselement 101 zugeführt.
  • Die Vordetektierungsschaltung 21 dient hauptsächlich zur Verringerung eines Detektierungsfehlers, der auf Komponenten einer Abtastfrequenz zurückzuführen ist. Der Widerstand R4 und das Verzögerungselement 101 entfernen aus einem Eingangssignal eine Trägerkomponente, die als fehlerhaft detektiert werden kann. Das Eingangssignal, aus welchem die Trägerkomponente entfernt wurde, wird in dem Verstärker 102 verstärkt, der einen Verstärkungsgrad von einigen zehn hat. Das verstärkte Eingangssignal wird von einem A/D-Wandler 103 in ein digitales Signal umgewandelt, das über einen Ausgang 104 der in Fig. 3 dargestellten Detektorschaltung 22 zugeführt wird. Die Vordetektierungsschaltung 21 kann der Detektorschaltung 15 einen Pegel von beispielsweise einigen mV zuführen, die selbst dann detektierbar sind, wenn dieser Pegel zu einer Trägerkomponente von 100 mVpp addiert wird. Obwohl es möglich wäre, diskrete Signalabschnitte zu verstärken und zu detektieren, wird eine solche Alternative nicht bevorzugt, weil das verstärkte Signal den Ausgangsspannungsbereich des Verstärkers überschreiten würde, da auch die Trägerkomponente verstärkt würde.
  • Anhand von Fig. 25A bis 25F wird im folgenden die Wirkungsweise der Vordetektierungsschaltung 21 beschrieben.
  • Wenn dem Eingang 100 der Vordetektierungsschaltung 21 ein Eingangssignal zugeführt wird, das aufgrund von Ausgangssignalen fehlerhafter Pixel Abschnitte 30 mit höherem Pegel aufweist, wie sie in Fig. 25A dargestellt sind, hat das Signal, das den Widerstand R4 durchlaufen hat, Abschnitte P31 mit höherem Pegel, die in Fig. 25B schraffiert dargestellt sind, falls das Verzögerungselement 101 impedanzangepaßt ist.
  • Wenn das in Fig. 25B dargestellte Signal von dem Verzögerungselement 101 verzögert wird, wird es in einem in Fig. 24 durch den Pfeil dl angedeuteten Punkt phaseninvertiert, und die Abschnitte P31 mit höherem Pegel sowie andere Abschnitte der reflektierten Wellenform werden ebenfalls phaseninvertiert und für eine Zeit verzögert, die einer Periode entspricht, wie dies in Fig. 25C dargestellt ist.
  • Deshalb besitzt das dem Verstärker 102 zugeführte Signal eine Wellenform, die der Summe der in Fig. 25B und 25C dargestellten Wellenformen entspricht und in Fig. 25D dargestellt ist. Diese Wellenform enthält nur die extrahierten Abschnitte P30 mit höherem Pegel, die schraffiert dargestellt sind. Das in Fig. 25D dargestellte Signal wird dann von dem Verstärker 102 auf einen Spannungspegel verstärkt, der über einen Schwellwertpegel Th hinausgeht, der genügend groß ist, um der Detektorschaltung 22 die Erfassung von defekten Pixeln zu ermöglichen. Die verstärkte Spannung wird dann von dem A/D-Wandler 103 in ein digitales Signal umgewandelt, das der Detektorschaltung 22 zugeführt wird.
  • Dadurch wird ereicht, daß nur ein von defekten Pixeln erzeugtes Ausgangssignal genau zu extrahiert wird, so daß die defekten Pixel gut detektiert und korrigiert werden können. Die Temperaturinformation aus dem Temperatursensor 7 kann von einem weiteren ND-Wandler in ein digitales Signal umgewandelt werden, das verschiedenen Schaltungen, die die Temperaturinformation benötigen, direkt zugeführt werden kann.
  • Anhand von Fig. 26 wird die in Fig. 3 dargestellte Detektorschaltung 22 beschrieben.
  • Wie Fig. 26 zeigt, besitzt die Detektorschaltung einen Eingang 110, dem das digitale Signal aus der Vordetektierungsschaltung 21 zugeführt wird. Das digitale Signal wird von dem Eingang 110 einem Addierer 112 und einem Subtrahierer 111 zugeführt.
  • Der Addierer 112 addiert das von dem Eingang 110 kommende Eingangssignal und ein rückgekoppeltes Signal. Das Summensignal aus dem Addierer 112 wird über eine Zeitkonstantenschaltung 113 einer Flipflopschaltung 114 zugeführt. Die Flipflopschaltung 114 liefert das Ausgangssignal der Zeitkonstantenschaltung 113 auf der Basis des Ausgangssignals eines Komparators 116 an den Subtrahierer 111 und führt das Ausgangssignal zu dem Addierer 112 zurück. Der Addierer 112, die Zeitkonstantenschaltung 114 und die Flipflopschaltung 114 bilden zusammen ein Tiefpaßfilter. Deshalb ist das Ausgangssignal der Flipflopschaltung 114 ein Gleichspannungssignal, dessen Pegel der Mittelwert von Signalen aus in der Nähe liegenden Pixeln entspricht, wobei dieses Gleichspannungssignal frei ist von Spannungsspitzen und anderem Rauschen, das in dem ursprünglichen Eingangssignal enthalten ist.
  • Das Ausgangssignal der Flipflopschaltung 114 wird dem Subtrahierer 111 zugeführt, der das Ausgangssignal der Flipflopschaltung 114 von dem über den Eingang 110 zugeführten Eingangssignal, d. h. dem Signal, das möglicherweise das Ausgangssignal eines defekten Pixels ist, subtrahiert. Das von dem Subtrahierer 111 erzeugte Differenzsignal wird dann einer Absolutwertschaltung 115 zugeführt, die ein Signal erzeugt, das für den Absolutwert des zugeführten Signals kennzeichnend ist. Nachdem die Polaritäten der Pegel von Weiß- und Schwarzfehlerdefekten, die durch Ausgangssignale defekter Pixel gekennzeichnet sind, in gleiche Polarität umgewandelt sind, führt die Absolutwertschaltung 115 diese Signale dem Komparator 116 zu und stellt fest, ob das Signal aus dem Subtrahierer 111 von einem Weißfehlerdefekt oder von einem Schwarzfehlerdefekt herrührt. In Abhängigkeit davon, ob das Signal aus dem Subtrahierer 111 von einem Weißfehlerdefekt oder mit einem Schwarzfehlerdefekt stammt, liefert die Absolutwertschaltung 115 ein Steuersignal (Flag) und führt dieses einem Schalter 119 zu, um dessen beweglichen Kontakt zu betätigen.
  • Der Schalter 119 besitzt einen festen Kontakt 119a, der mit dem Ausgang einer Schwellwertschaltung 117 verbunden ist, die ein Schwellwertsignal mit positiver Polarität ausgibt, ferner einen festen Kontakt 119b, der mit dem Ausgang einer Schwellwertschaltung 118 verbunden ist, die ein Schwellwertsignal mit negativer Polarität ausgibt und einen beweglichen Kontakt 119c, der mit einem der Eingänge des Komparators 116 verbunden ist.
  • Der Schalter 119 liefert an den Komparator 116 in Abhängigkeit von dem Steuersignal aus der Absolutwertschaltung 115 wahlweise den Schwellwertpegel aus der Schwellwertschaltung 117, die einen Schwellwertpegel (positives Signal) erzeugt, der Weißfehlerdefekten entspricht, oder den Schwellwertpegel aus der Schwellwertschaltung 118, die einen Schwellwertpegel (negatives Signal) erzeugt, der Schwarzfehlerdefekten entspricht. Die Schwellwertschaltungen 117, 118 können Schaltungsanordnungen sein mit einer Leseschaltung zum Auslesen von Schwellwertpegeldaten, die in einem Speicher gespeichert sind, und einem D/A-Wandler zum Umwandeln der Schwellwertpegeldaten in ein analoges Signal. Sie können jedoch auch Schaltungsanordnungen sein, die eine analoge Spannung erzeugen, oder aus einer Schaltung in der Systemsteuerung 4 bestehen.
  • Der Komparator 116 vergleicht das Absolutwertsignal aus der Absolutwertschaltung 115 mit dem Schwellwertpegelsignal, das über den Schalter 119 aus der Schwellwertschaltung 117 oder 118 geliefert wird. Wenn das Absolutwertsignal größer ist als das Schwellwertpegelsignal, entscheidet der Komparator 116, daß das Pixel ausgangssignal das Ausgangssignal eines defekten Pixels ist. Der Komparator 116 liefert ein Steuersignal an die Flipflopschaltung 114, um zu verhindern, daß das Ausgangssignal eines defekten Pixels an die Flipflopschaltung 114 angelegt wird. Dies geschieht deshalb, weil der Mittelwert verfälscht würde, wenn das Ausgangssignal des defekten Pixels für die Erzeugung eines Signalpegels verwendet würde, der der Mittelwert von Ausgangssignalen benachbarter Pixel ist.
  • Im folgenden wird die Art und Weise beschrieben, in der das aus dem Addierer 112, der Zeitkonstantenschaltung 113 und der Flipflopschaltung 114 bestehende Tiefpaßfilter den Mittelwert der Ausgangssignale aus benachbarten Pixeln erzeugt.
  • Das Tiefpaßfilter gibt das gewichtete Mittel der Ausgangssignale von Pixeln aus, die einem bestimmten Pixel in horizontaler Richtung vorangehen. Es sei angenommen, daß die horizontale Adresse ein Pixel k bestimmt. Falls der Ausgangspegel des Pixels, dessen Adresse k ist, mit Pk bezeichnet wird, hat das Ausgangssignal Pkm des Tiefpaßfilters an der Adresse k, d. h. der Pegel, der den Mittelwert der Ausgangssignale aus benachbarten Pixeln bildet, die Größe (1/2Pk-1) + (1/4Pk-2) + (1/8Pk-3) + (1/16Pk-4) + ... + {(n-te Potenz von 1/2)Pk-n} + ... Deshalb ist das Ausgangssignal Pkm des Tiefpaßfilters effektiv das gewichtete Mittel verschiedener Pixel vor dem durch die horizontale Adresse gekennzeichneten Pixel.
  • Die Detektorschaltung 22 arbeitet folgendermaßen:
  • Das von der Vordetektierungsschaltung 21 über den Eingang 110 zugeführte digitale Signal wird dem Addierer 112 und dem Subtrahierer 111 zugeführt. Das Ausgangssignal des Addierers 112 wird über die Zeitkonstantenschaltung 113 der Flipflopschaltung 114 zugeführt.
  • Wenn das Ausgangssignal des Subtrahierers 111 der Absolutwertschaltung 115 zugeführt wird, detektiert die Absolutwertschaltung 115 die Polarität des zugeführten Signals, stellt auf der Basis der detektierten Polarität fest, ob das zugeführte Signal durch einen Weiß- oder einen Schwarzfehlerdefekt erzeugt wird, führt dem Schalter 119 ein Steuersignal zu, wandelt das zugeführte Signal in Absolutwertdaten um und führt die Absolutwertdaten dem Komparator 120 zu.
  • Auf der Basis des Steuersignals aus der Absolutwertschaltung 115 bringt der Schalter 119 den beweglichen Kontakt 119c mit dem festen Kontakt 119a oder 119b in Verbindung. Dadurch wird das positive Schwellwertpegelsignal (Weißfehlerdefektsignal) aus der Schwellwertschaltung 117 oder das negative Schwellwertpegelsignal (Schwarzfehlerdefektsignal) aus der Schwellwertschaltung 118 ausgelesen und das ausgelesene Schwellwertpegelsignal dem Komparator 116 zugeführt.
  • Der Komparator 116 vergleicht die Absolutwertdaten aus der Absolutwertschaltung 115 mit dem von der Schwellwertschaltung 117 oder 118 zugeführten Schwellwertpegelsignal. Wenn die Absolutwertdaten größer sind als das Schwellwertpegelsignal, klassifiziert der Komparator 116 das Pixel als defektes Pixel. Der Komparator 116 liefert über einen Ausgang 120 ein Signal an die in Fig. 3 dargestellte Systemsteuerung 4, das die Detektierung eines defekten Pixels kennzeichnet. Er liefert außerdem ein Steuersignal an die Flipflopschaltung 114, um zu verhindern, daß das Signal aus der Zeitkonstantenschaltung 113 an die Flipflopschaltung 114 angelegt wird. Auf diese Weise wird verhindert, daß der Pegel, der den Mittelwert der Ausgangssignale von benachbarten Pixeln kennzeichnet, durch das Ausgangssignal des defekten Pixels verfälscht wird.
  • Die Detektorschaltung 22 stellt, wie oben beschrieben, fest, ob ein zu detektierendes Signal durch einen Schwarzfehlerdefekt verursacht wird, der auf ein negatives Ausgangssignal eines defekten Pixels zurückzuführen ist, oder durch einen Weißfehlerdefekt, der auf ein positives Ausgangssignal aus einem defekten Pixel zurückzuführen ist.
  • Wenn das Signal durch einen Weißfehlerdefekt verursacht wird, stellt die Detektorschaltung 22 fest, ob das Signal durch ein Ausgangssignal eines defekten Pixels erzeugt wird, wobei sie das Schwellwertpegelsignal für Weißfehlerdefekt benutzt. Falls das Signal durch einen Schwarzfehlerdefekt verursacht wird, stellt die Detektorschaltung 22 fest, ob das Signal durch das Ausgangssignal eines defekten Pixels erzeugt wird, wobei sie den Schwellwertpegel für Schwarzfehlerdefekte benutzt. Deshalb kann die Detektorschaltung 22 die Ausgangssignale defekter Pixel gut detektieren und gleichzeitig eine fehlerhafte Detektierung aufgrund von Spannungsspitzen und anderem Rauschen verhindern.
  • Wenn der Detektierungsmodus-Schalter den Modus zum Detektieren eines defekten Pixels auswählt, wird in dem vorliegenden Ausführungsbeispiel, wie oben beschrieben, der Lesemodus selbst dann auf den Vollbild-Lesemodus geschaltet, wenn der Lesemodus-Wählschalter 23 den Halbbild-Lesemodus auswählt. Wenn die Schaltung gemäß der Erfindung in eine Videokamera eingebaut ist, die zwischen Halbbild-Lesemodus und Vollbild-Lesemodus umschaltbar ist, wird automatisch der Vollbild-Lesemodus mit guter vertikaler Auflösung gewählt, wenn defekte Pixel detektiert werden sollen, so daß defekte Pixel genau detektiert werden können.
  • Vorangehend wurden anhand der Zeichnungen bevorzugte Ausführungsbeispiele der Erfindung beschrieben. Die Erfindung ist natürlich nicht auf diese Ausführungsbeispiel beschränkt. Der einschlägige Fachmann ist vielmehr aufgrund der gegebenen technischen Lehre ohne weiteres in der Lage, zahlreiche Änderungen und Modifizierungen vorzunehmen, ohne daß dadurch der in den anliegenden Ansprüchen definierte Schutzbereich der Erfindung verlassen wird.

Claims (9)

1. Festkörper-Bildaufnahmevorrichtung, bestehend aus
einer Festkörper-Bildsensoreinrichtung (3) mit in Zeilen und Spalten angeordneten Pixeln (1) zur Erzeugung elektrischer Ladungen, die ein Bild repräsentieren,
einer Leseeinrichtung (5, 6) zum Auslesen der Ladungen aus den jeweiligen Pixeln, wobei diese Leseeinrichtung eine Treibereinrichtung (4, 5, 6, 23) zur Steuerung der Festkörper-Bildsensoreinrichtung in einem Halbbild-Lesemodus und einem Vollbild-Lesemodus aufweist, wobei in dem Halbbild-Lesemodus in jeder Halbbildperiode eine elektrische Ladung aus jedem der Pixel ausgelesen wird, so daß elektrische Ladungen aus Pixeln jedes der Paare aus zwei benachbarten Zeilen in jeder Spalte summiert werden, bevor sie von der Festkörper-Bildsensoreinrichtung ausgegeben werden, wobei die beiden benachbarten Zeilen, deren Pixel summiert werden, wechseln, wenn ein Halbbild wechselt, und wobei in dem Vollbild-Lesemodus in jeder Vollbildperiode eine elektrische Ladung aus jedem der genannten Pixel ausgelesen wird, so daß in geradzahligen Halbbildern elektrische Ladungen aus den Pixeln einer der ungeradzahligen und geradzahligen Zeilen und in ungeradzahligen Halbbildern elektrische Ladungen aus den Pixeln der anderen Zeilen ausgelesen werden,
einer Auswahleinrichtung (24, 4) zum Auswählen
eines Operationsmodus, in dem die Leseeinrichtung ein das Bild repräsentierendes Signal erzeugt, und
eines Defektdetektierungsmodus, in dem die Leseeinrichtung die Ladung aus jedem Pixel im Vollbild-Lesemodus ausliest,
einer Defektdetektierungseinrichtung (3, 21, 22, 4) zur Aufnahme der im Defektdetektierungsmodus aus den einzelnen Pixeln ausgelesenen Ladung zur Detektierung eines Defekts,
einer Speichereinrichtung (12, 12) zum Speichern von Daten, die die Position eines von der Defektdetektierungseinrichtung detektierten defekten Pixels auf der Bildsensoreinrichtung kennzeichnen, und
einem Temperatursensor (7) zum Detektieren der Temperatur der Bildsensoreinrichtung, wobei die Leseeinrichtung (5 6) in dem Defektdetektierungsmodus eine erste Ladungsspeicherzeit bereitstellt, wenn die Temperatur der Bildsensoreinrichtung größer ist als eine vorbestimmte Temperatur, und eine zweite Ladungsspeicherzeit, die größer ist als die erste Ladungsspeicherzeit, wenn die Temperatur der Bildsensoreinrichtung kleiner ist als die vorbestimmte Temperatur.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, bei der die Leseeinrichtung (5, 6) in dem genannten Operationsmodus die erste Ladungsspeicherzeit bereitstellt.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, bei der die zweite Ladungsspeicherzeit mehrere Halbbildintervalle umfaßt.
4. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2 oder 3 mit einer Einrichtung zum Löschen der in der Speichereinrichtung (13) gespeicherten Positionsdaten defekter Pixel, wenn die Temperatur in dem Defektdetektierungsmodus größer ist als eine voreingestellte Temperatur.
5. Vorrichtung nach Anspruch 1, 2, 3 oder 4 mit einer Einrichtung (4, 1 2) zum Löschen der in der Speichereinrichtung (13) gespeicherten Positionsdaten eines defekten Pixels, wenn für dieses Pixel über mehrere aufeinanderfolgende Defektdetektierungsvorgänge kein Defekt detektiert wird.
6. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 5 mit einer Einrichtung (62) zum Vergleichen eines ein defektes Pixel kennzeichnenden Signals mit einem Schwellwertpegel (64) zur Detektierung des Defekts sowie mit einer Einrichtung (65) zum Variieren des Schwellwerts mit der detektierten Temperatur der Bildsensoreinrichtung.
7. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 6 mit einer Einrichtung (111, 112, 113, 114) zum Vergleichen der Amplitude der aus einem Pixel ausgelesenen Ladung mit dem Mittelwert der Amplituden benachbarter Pixel sowie mit einer Einrichtung (116, 114), die verhindert, daß defekte Pixel zu dem Mittelwert beitragen.
8. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 7 mit einer Einrichtung zum Stoppen der Operation eines der Bildsensoreinrichtung zugeordneten Verschlusses in dem Defektdetektierungsmodus.
9. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 8, bei der die Sensoreinrichtung
eine Mehrzahl von Bildsensoren (3) und eine Mehrzahl von Abtast- und Halteschaltungen (30, 49, 54) umfaßt, deren jede einem der Festkörper-Bildsensoren entspricht, zum Abtasten und Halten des Ausgangssignals des entsprechenden Exemplars der Festkörper Bildsensoren und
eine Einrichtung (36, 38, 53) zum Aktivieren nur einer der Abtast- und Halteschaltungen zum Abtasten und Halten des entsprechenden Exemplars der Ausgangssignals der Festkörper-Bildsensoren zu einer Zeit, so daß die anderen Abtast- und Halteschaltungen deaktiviert werden.
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