ALLGEMEINER STAND DER TECHNIK
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Die vorliegende Erfindung betrifft ein Räderwerk zur
Verwendung in elektronischen Uhren.
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Obgleich der jüngste Trend zur Erhöhung der Genauigkeit
elektronischer Uhren geht, ist bei analogen Uhren für den
Zeigerbewegungsprozeß das Verfahren einer intermittierenden
Zeigerbewegung in Intervallen von einer Sekunde oder
dergleichen eingesetzt worden, wobei das Auftreten einer
Anzeigeabweichung für jede Zeigerbewegung ein Problem
darstellt. Dies ist auf Spiel zwischen dem Sekundenrad, an
dem der Sekundenzeiger befestigt ist, und dem mit dem
Sekundenrad kämmenden anderen Rad sowie der
Stützkonstruktion der Zeigerräder zurückzuführen.
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Als herkömmliches Verfahren zur Verhinderung einer
Anzeigeabweichung aufgrund eines solchen Spiels ist ein
Verfahren bekannt, bei dem das vordere Ende des oberen
Zapfens des Sekundenrads in Axialrichtung durch eine
Haltefeder zur Ausübung einer Haltekraft nach unten
gehalten wird. Bei Fig. 7 der beigefügten Zeichnungen
handelt es sich um eine schematische Darstellung, die zur
Erläuterung des herkömmlichen Verfahrens zur Verhinderung
einer Anzeigeabweichung nützlich ist, das zum Beispiel in
der japanischen Gebrauchsmusterveröffentlichung Nr.
63-46862 gezeigt wird. Wie in Fig. 7 gezeigt, drückt bei dem
herkömmlichen Verfahren zur Verhinderung einer
Anzeigeabweichung eine Haltefeder 55 gegen das vordere Ende
des oberen Zapfens eines Sekundenrads 53, an dem ein
Sekundenzeiger 50 befestigt ist, und die sich ergebende
Druckkraft verhindert jegliche wackelnde oder unstetige
Bewegung des Sekundenzeigers.
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Das vordere Ende 53a des oberen Zapfens des Sekundenrads 53
ist jedoch zu einer konischen Form zugespitzt, um die
Leistung der Anordnung der Räderzugbrücke zu verbessern,
wodurch das Problem entsteht, daß es zu Verschleiß der
Haltefeder 55 aufgrund ihres Kontakts mit dem vorderen Ende
des oberen Zapfens kommt und ihre Langlebigkeit
beeinträchtigt wird. Ein weiteres Problem besteht darin,
daß die durch den Verschleiß entstehenden pulvrigen
Teilchen in den Spalt zwischen dem oberen Zapfenteil des
Sekundenrads 53 und der Zapfenführung der Räderzugbrücke 57
eindringen, wodurch das Drehen des Sekundenrads 53
verhindert wird und die Uhr somit anhält.
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Des weiteren wird bei dem Räderwerk einer gewöhnlichen
elektronischen Uhr, wie in Fig. 7 gezeigt, die Drehung
eines Rotors 59 (ein sechstes Rad) eines Motors über ein
fünftes Rad 61 auf das Sekundenrad 53 übertragen, und somit
wirkt sich die an das Sekundenrad 53 angelegte Last auf die
Leistungsfähigkeit des Motors aus. Mit anderen Worten, wenn
die Druckkraft der Haltefeder 55 zu groß ist, vergrößern
sich die an den Motor angelegte Last und der
Stromverbrauch, wodurch die Lebensdauer des Motors
verringert wird.
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Wenn die Druckkraft hingegen zu klein ist, kann das Wackeln
des Sekundenzeigers nicht auf ein Minimum reduziert werden.
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Somit besteht ein Problem darin, daß die Druckkraft der
Haltefeder 55 auf eine solche Größe eingestellt werden muß,
daß die Leistungsfähigkeit des Motors nicht beeinträchtigt
und das Wackeln des Sekundenzeigers auf ein Minimum
reduziert wird, und daß diese Einstellung äußerst schwierig
ist. Wenn die Last an den Räderzug variiert werden soll,
wird herkömmlicherweise die Federform oder der
Durchbiegungsgrad der Haltefeder neu eingestellt. Es ist
jedoch schwierig, die gewünschte Federform genau
herzustellen, und die Realisierung der angestrebten Last
ist ziemlich schwer.
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Obgleich die Haltefeder 55 an das Sekundenrad 53 eine
Axialkraft anlegt, so daß jegliches Wackeln des
Sekundenzeigers unmittelbar nach der Radbewegung durch die
axiale Last etwas reduziert wird, ist es darüber hinaus
unmöglich, den Drehwinkel des Sekundenzeigers zu steuern.
Mit anderen Worten, es besteht immer noch das Problem, daß
die Haltefeder 55 die Anzeigeposition des Sekundenzeigers
nicht steuern kann und die Anzeigeposition variiert, so daß
eine Abweichung der Anzeige des Sekundenzeigers verursacht
wird.
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Die EP 0 342 705 A2 offenbart ein Räderwerk einer
elektronischen Uhr mit einem stetig bewegten
Sekundenzeiger. Die Radzugeinheit dieser elektronischen Uhr
umfaßt eine Unruhfeder als Speichervorrichtung für
Rotationsenergie und einen in einer viskosen Flüssigkeit
eingetauchten Rotor, der als Steuermittel zur Freigabe von
Rotationsenergie fungiert. Somit wird der intermittierende
Antrieb des Schrittmotors in einen kontinuierlichen Antrieb
umgewandelt, wodurch eine kontinuierliche stetige
Zeigerbewegung gewährleistet wird. Diese Schrift
beschäftigt sich jedoch nicht mit dem Problem einer
wackelnden oder unstetigen Bewegung in elektronischen Uhren
mit intermittierender Zeigerbewegung.
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Die FR 2 066 339 A2 offenbart ein Räderwerk, das zur
Beseitigung von Spiel ausgeführt ist, das bei graphischen
Aufzeichungsgeräten oder Uhren bei Anhalten des
Antriebswerks entsteht und neu eingestellt werden muß. Die
Beseitigung des Spiels erfolgt in diesem Fall mittels einer
Feder und einem Federgehäuse, das mit einem Sperrad
zusammenwirkt, um eine vollständige Entspannung der Feder
zu verhindern. Die FR 2 322 396 A2 betrifft den Ausgleich
des Spiels in Uhrwerken, die durch einen Motor angetrieben
werden, der sich zeitproportional dreht, zum Beispiel bei
einem Fahrtenschreiber. Gemäß dieser Schrift ist eines der
Räder mit einem Bremsring versehen, der eine vorragende
Nocke aufweist, welche mit dem einem Ende einer festen
Schraubenfeder verbunden ist.
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Keine der beiden zuletztgenannten Schriften bezieht sich
auf elektronische Uhren, die durch einen Schrittmotor
angetrieben werden. Darüber hinaus wirkt das gemäß der
FR 2 066 339 A2 oder FR 2 322 396 A2 durch die Feder
erzeugte Drehmoment nicht zu jedem Zeitpunkt auf den
Räderzug oder die Zeigerräder ein, wenn sich die
Zeigerräder schrittweise bewegen.
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Andererseits sind deshalb die folgenden beiden Arten als
Stützkonstruktionen für die Zeigerräder der Uhren verwendet
worden, bei denen die drei Zeiger, die den Stunden-,
Minuten- und Sekundenzeiger umfassen, konzentrisch
angeordnet sind. Mit anderen Worten ist die erste
Konstruktion, wie in Fig. 8 gezeigt, so ausgeführt, daß
eine Minutenradwelle 65 an einer Minutenräderzugbrücke 63
befestigt ist und ein Sekundenrad 53 oder ein
Sekundenanzeigerad und ein Minutenrad 67 oder ein
Minutenanzeigerad durch die innere bzw. die äußere
Umfangsfläche der Minutenradwelle 65 drehbar gestützt
werden, und die zweite Konstruktion ist so ausgeführt, daß
ein Stundenrad 69 oder ein Stundenanzeigerad und ein
Minutenrad 67 oder ein Minutenanzeigerad getrennt
angeordnet und drehbar an der inneren und der äußeren
Umfangsfläche eines fest in einer Grundplatte angebrachten
(nicht gezeigten) Mittelrohrs gestützt werden.
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Jedoch weisen die obengenannten beiden Konstruktionen
jeweils die folgenden Probleme auf. Insbesondere wird bei
der ersten Konstruktion (die, die nur die Minutenradwelle
enthält), obgleich das Sekundenrad 53 und das Minutenrad 67
auf nichtkontaktierende Weise durch die Minutenradwelle 65
vollständig voneinander getrennt sind, das Stundenrad 69
oder das Stundenanzeigerad durch den äußeren Umfang des
Minutenrads 67 gestützt, so daß eine Änderung der
Ebenenposition des Stundenrads 69 eine Änderung der
Ebenenposition oder des Spiels des ersteres stützenden
Minutenrads 67 umfaßt, weshalb die Abweichung der
Ebenenposition des Stundenrads 69 vergrößert wird. Somit
kommt es zu einer größeren Änderung des Ausmaßes des
Eingriffs des gezahnten Teils des Stundenrads 69, wodurch
das Ausmaß des Spiels und somit die Anzeigeabweichung des
am Stundenrad 69 angebrachten Stundenzeigers vergrößert
wird.
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Bei der zweiten Konstruktion (der, die nur das Mittelrohr
enthält) sind außerdem, obgleich das Stundenrad 69 und das
Minutenrad 67 durch das Mittelrohr vollständig getrennt
werden, das Minutenanzeigerad oder das Minutenrad 67 und
das Sekundenanzeigerad oder das Sekundenrad 53 immer in
Kontakt, und deshalb besteht die Gefahr, daß es in
Verbindung mit der Bewegung des Sekundenzeigers 50 zu einem
Ruck des Minutenzeigers kommt.
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Das Erfordernis einer in hohem Maße genauen Uhr bedingt
auch, daß kein Anhalten der Uhr bewirkt wird, und bei der
Ebenenauslegung der herkömmlichen Uhrwerkteile (die
Bauteile der Uhr mit Ausnahme des Uhrgehäuses und der
Batterie werden als Uhrwerkteile bezeichnet) ist es
gemeinhin üblich, keine anderen Bauteile oder dergleichen
zwischen der Batterietasche und der Räderzugtasche
anzuordnen, wodurch die Batterietasche und die
Räderzugtasche durch einen Raum miteinander verbunden
werden.
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Bei der Ausführung, bei der zwischen der Batterietasche und
der Räderzugtasche keine Trennwand vorgesehen ist, wie oben
erwähnt, besteht jedoch das Problem, daß beim Auswechseln
der Batterien Staub, Flusen oder dergleichen leicht durch
die Batterietasche eindringen und die Bewegung der
Räderzüge behindern können, was zu einem Anhalten der Uhr
führt.
KURZDARSTELLUNG DER ERFINDUNG
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Eine Hauptaufgabe der vorliegenden Erfindung besteht in der
Bereitstellung eines Räderwerks für elektronische Uhren,
das einen hohen Grad an Zeigeranzeigegenauigkeit
gewährleistet und das ein Anhalten der Uhr aufgrund von
Staub, Flusen oder dergleichen verhindert.
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Zur Lösung der obigen Aufgabe wird somit gemäß der
vorliegenden Erfindung, wie in Anspruch 1 beansprucht, ein
Räderwerk für eine elektronische Uhr bereitgestellt, mit
einer Mehrzahl von Zeigerrädern, wobei an jedem dieser
Zahnräder ein Zeiger angebracht ist, wenigstens einem
Räderzug für die Übertragung der Rotation einer
Antriebseinheit auf die Zeigerräder und mit
Bremsvorrichtungen zum Anlegen eines Drehmomentes, welches
eine der Rotationsrichtung des Räderzuges oder der
Zeigerräder entgegengesetzte Richtung aufweist, entweder an
den Räderzug oder an die Zeigerräder. Gemäß diesem
Räderwerk erhält jedes der Zeigerräder von den
Bremsvorrichtungen direkt oder über den Räderzug immer ein
Drehmoment, welches eine seiner Rotationsrichtung
entgegengesetzte Richtung aufweist, so daß das Zeigerrad
und das damit in Eingriff stehende Zahnrad in einer
Richtung, die der Rotationsrichtung des Zeigerrads
entgegengesetzt ist, gegeneinander gedrückt werden, wodurch
das Spiel der beiden Zahnräder in der der Rotationsrichtung
entgegengesetzten Richtung immer geschlossen ist.
Infolgedessen wird das Zeigerrad ohne Beeinflussung durch
das Spiel in vorbestimmten Winkelbewegungen zwangsläufig
gedreht, wodurch eine Verringerung der Anzeigeabweichung
auf ein Minimum ermöglicht wird. Wie oben erwähnt, wird des
weiteren jedes Zeigerrad gedreht, während es immer ein
Drehmoment in seiner Rotationsrichtung entgegengesetzter
Richtung erhält, und es dreht sich immer in
Winkelbewegungen unter dem Anlegen einer Last. Diese Last
dient dann dazu, jegliches Wackeln des Sekundenzeigers
aufgrund der Trägheitskraft unmittelbar nach jeder
Winkelbewegung zu verhindern, und der Sekundenzeiger dreht
sich ohne Wackeln zwangsläufig in Winkelbewegungen.
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Die obige Aufgabe sowie vorteilhafte Merkmale der Erfindung
gehen aus der folgenden Beschreibung in Verbindung mit den
Zeichnungen deutlicher hervor.
KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
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Fig. 1 ist eine Draufsicht, die ein Räderwerk einer
elektronischen Uhr gemäß einer Ausführungsform der
vorliegenden Erfindung zeigt.
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Fig. 2 ist eine Schnittansicht von Fig. 1.
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Fig. 3 ist eine schematische Darstellung, die zur
Erläuterung der Bauteile des Bremsrads nützlich ist.
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Fig. 4 ist eine schematische Darstellung zur Erläuterung
der Art und Weise, in der das Bremsrad von Fig. 3
verwendet wird.
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Fig. 5 ist eine Schnittansicht, die den Hauptteil einer
anderen Ausführungsform der Erfindung zeigt.
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Fig. 6 ist eine schematische Darstellung zur Erläuterung
der Mängel der Ausführungsform.
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Fig. 7 ist eine Schnittansicht, die ein herkömmliches
Räderwerk einer elektronischen Uhr zeigt.
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Fig. 8 ist eine Schnittansicht, die den Hauptteil des
herkömmlichen Räderwerks der elektronischen Uhr zeigt.
BESCHREIBUNG DER BEVORZUGTEN AUSFÜHRUNGSFORMEN
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Fig. 1 ist eine Draufsicht, die ein Beispiel eines
Räderwerks gemäß der vorliegenden Erfindung zeigt, und
Fig. 2 ist eine Schnittansicht des Räderwerks nach Fig.
1. Im folgenden wird eine Ausführungsform der Erfindung
unter Bezugnahme auf die Fig. 1 und 2 gezeigt. In der
Regel wird ein Zeitanzeige-Räderzug durch einen
Schrittmotor bewegt, der einen Stator 1, einen Spulenblock
3 und einen Rotor 5 enthält. Dann wird die Drehung des
Rotors 5 über ein fünftes Rad 7 auf ein Sekundenanzeigerad
oder ein Sekundenrad 9 sowie über ein Zwischenrad 11 auf
ein Minutenanzeigerad oder ein Minutenrad 13 übertragen.
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Mit dem Minutenrad 13 steht ein Bremsrad 15 in Eingriff, um
zum Abbremsen der Drehung des Minutenrads 13 an dieses ein
gegebenes Drehmoment anzulegen. Das Bremsrad 15 enthält
einen Unruhfeder-Zahntrieb 17 mit einem mit dem Minutenrad
13 kämmenden Zahnrad, eine am unteren Teil des Unruhfeder-
Zahntriebs 17 befestigte Hülse 19, eine Unruhfeder 21, die
mit ihrem einen Ende an der Hülse 19 befestigt ist, und
einen Unruhfederrahmen 23 zur Aufnahme der Unruhfeder 21 in
einem derartigen Zustand, in dem das freie Ende der
Unruhfeder 21 darinliegt. Der Unruhfeder-Zahntrieb 17
enthält einen oberen und einen unteren Zapfen, die in einer
Minutenräderzugbrücke 25 bzw. einer Grundplatte 27 drehbar
gestützt werden, und der Unruhfederrahmen 23 ist durch
Anbringen seines Paßstifts 23a in einem in der Grundplatte
27 ausgebildeten Paßstiftloch 27a montiert.
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Fig. 3 ist eine schematische Darstellung, die zur
Erläuterung der Art und Weise, in der die Unruhfeder 21 im
Unruhfederrahmen 23 aufgenommen wird, nützlich ist. Wie in
der Figur gezeigt, wird die Unruhfeder 21 in ihrem
aufgewundenen Zustand im Unruhfederrahmen 23 aufgenommen,
und das freie Ende 21a der Unruhfeder 21 steht mit der
Innenwand des Unruhfederrahmens 23 in Kontakt. Des weiteren
ist der Unruhfederrahmen 23 an seiner Oberseite mit
Abdeckungsteilen 23c ausgebildet, die verhindern, daß die
Unruhfeder 21 den Unruhfederrahmen 23 verläßt.
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Als nächstes wird anhand der oben beschriebenen Ausführung
die Funktionsweise der Ausführungsform beschrieben. Dank
des obenerwähnten Mechanismus wird die Drehung des Rotors 5
auf das Minutenrad 13 übertragen, so daß, wenn der
Unruhfeder-Zahntrieb 17 wiederum durch das Minutenrad 13
gedreht wird, die Unruhfeder 21 aufgewunden wird, wie in
Fig. 4 gezeigt. Wenn der Unruhfeder-Zahntrieb 17 weiter
gedreht wird, wird dann das freie Ende am äußersten Umfang
der Unruhfeder 21 gegen die Innenwand des Unruhfederrahmens
23 gedrückt, und in diesem Zustand wird die Unruhfeder 21
gedreht, während sie einem Reibwiderstand von der Innenwand
des Unruhfederrahmens 23 ausgesetzt ist. Wie oben erwähnt,
wird bei Drehen des Unruhfeder-Zahntriebs 17 die Unruhfeder
21 in ihrem aufgewundenen Zustand gehalten, so daß die
Kraft, die dazu neigt, die aufgewundene Unruhfeder 21 zu
entspannen, an den Unruhfeder-Zahntrieb 17 ein Drehmoment
anlegt, das eine der Drehung durch das Minutenrad 13
entgegengesetzte Richtung aufweist. Dieses Drehmoment wird
über einen Weg übertragen, der dem für die obenerwähnte
Übertragung der Drehung des Rotors 5, das heißt dem Weg
durch den Unruhfeder-Zahntrieb 17, das Minutenrad 13, dem
Zwischenrad 11, dem Sekundenrad 9 und dem fünften Rad 7,
entgegengesetzt ist, so daß jedes Zahnrad das Drehmoment
mit der entgegengesetzten Richtung zu der durch den Rotor 5
angelegten Drehung erhält und die jeweiligen kämmenden
Zahnräder an einer ihrer Flächen in Kontakt gebracht
werden. Infolgedessen wird auch das Zahnrad des
Sekundenanzeigerads oder Sekundenrads 9 an seiner einen
Fläche mit dem Zahnrad des fünften Rads 7 in Kontakt
gebracht, so daß kein Zwischenraum aufgrund irgendeines
Spiels bewirkt wird und die Sekundenposition in
vorbestimmten Winkelbewegungen zwangsläufig gedreht wird.
Mit anderen Worten, bei dem so realisierten Räderwerk
besteht weitaus weniger Gefahr, irgendeine
Sekundenpositionsabweichung zu verursachen.
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Des weiteren wird das Sekundenrad 9 immer unter Anlegen des
Drehmoments mit der der Drehung durch den Rotor 5
entgegengesetzten Richtung gedreht, und es wird immer unter
Anlegen einer Last in Winkelbewegungen gedreht. Somit dient
diese Last der Verhinderung jeglichen Wackelns des
Sekundenzeigers, das durch die Trägheitskraft unmittelbar
nach Winkelbewegungen verursacht wird, und der
Sekundenzeiger wird ohne Wackeln oder Unstetigkeit in
Winkelbewegungen zwangsläufig gedreht.
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Es sei darauf hingewiesen, daß die obenerwähnte
Ausführungsform zwar einen Fall zeigt, in dem eine
Unruhfeder für das Federglied verwendet wird, das an den
Unruhfeder-Zahntrieb 17 ein Drehmoment anlegt, dies auf die
folgenden Gründe zurückzuführen ist. Mit anderen Worten,
bei konstantem Übersetzungsverhältnis zwischen dem
Unruhfeder-Zahntrieb 17 und dem Minutenrad 13 wird die
Größe eines an das Minutenrad 13 angelegten Drehmoments
durch die Federkraft der Unruhfeder 21 bestimmt. Somit ist
es zur Realisierung eines konstanten Drehmoments
erforderlich, für eine konstante Federkraft der Unruhfeder
21 zu sorgen. Allgemein wird die Federkraft jedoch durch
die Federform beeinflußt, und es kommt zu fehlerhaften
Federkräften, wenn die Federform einen Fehler aufweist.
Deshalb ist es durch Ausbildung einer Feder zu einer
solchen Form, daß die Länge der Feder im Vergleich zu ihrem
Querschnitt äußerst groß ist, wie dies bei einer Unruhfeder
der Fall ist, möglich, im Vergleich zu einer Feder mit
geringer Länge die Wirkung eines Formfehlers auf die
Federkraft zu reduzieren, und es besteht keine Gefahr, daß
das Drehmoment durch irgendeinen Fehler bei der Federform,
der Anzahl der Windungen in der Feder, dem Außendurchmesser
der Feder oder dergleichen geändert wird, ausdurch ein
stabiles Drehmoment eingestellt werden kann. Dies bedeutet,
daß die Leistungsminderung eines Werks durch Fehler bei der
Herstellung von Bauteilen beträchtlich reduziert und eine
stabile Qualität gewährleistet werden kann.
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Es erübrigt sich hier, darauf hinzuweisen, daß anstatt der
Unruhfeder auch irgendeine andere Feder verwendet werden
kann, solange sie eine Länge aufweist, die dem Radius des
Innenumfangs des Unruhfederrahmens 23 entspricht.
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Obgleich die oben beschriebene Ausführungsform einen Fall
zeigt, in dem das innere Ende der Unruhfeder 21 befestigt
ist und ihr äußeres Ende als das freies Ende dient, ist es
ferner möglich, eine umgekehrte Ausführung zu realisieren,
so daß das äußere Ende der Unruhfeder 21 befestigt ist und
ihr inneres Ende als das freie Ende dient.
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Wenn die an den Räderzug angelegte Last geändert werden
soll, braucht man lediglich die Anzahl der Zähne am
Unruhfeder-Zahntrieb 17 oder das Übersetzungsverhältnis
zwischen ihm und dem Minutenrad 13 zu ändern. Deshalb kann
die Last an den Räderzug einfach und genau geändert werden,
ohne daß die schwierige Einstellung der Unruhfeder 21
geändert werden muß.
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Obgleich die oben beschriebene Ausführungsform einen Fall
zeigt, in dem der Unruhfeder-Zahntrieb 17 mit dem
Minutenrad 13 kämmt, kann weiterhin die gleiche Wirkung wie
bei der vorliegenden Ausführungsform dadurch erhalten
werden, daß der Unruhfeder-Zahntrieb 17 in der
Minutenräderzugbrücke 25 und einer Räderzugbrücke 29
drehbar angebracht und der Unruhfeder-Zahntrieb 17 mit dem
Zwischenrad 11 oder dem Sekundenrad 9 in Eingriff gebracht
wird. Mit anderen Worten gestattet das Werk gemäß der
vorliegenden Erfindung den Erhalt mehrerer Auslegungen, die
sich für ein beliebiges Räderwerk eignen und kann deshalb
als ausgezeichnete Allzweckeigenschaften aufweisend
bezeichnet werden.
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Obgleich die vorliegende Erfindung einen Fall zeigt, bei
dem man beim Verfahren zur Befestigung der Hülse 19 und des
Unruhfeder-Zahntriebs 17 aneinander die Welle des
Unruhfeder-Zahntriebs 17 mit Preßpassung in das Loch der
Hülse 19 anordnet, um sie aneinander zu befestigen, indem
zum Beispiel das Loch der Hülse 19 zu einer unregelmäßigen
Form (zum Beispiel einer elliptischen Form) und die Welle
des Unruhfeder-Zahntriebs 17 zu einer Form geformt wird,
die in das Loch eingesetzt werden kann, können bei der
Montage weiterhin die Hülse 19 und der Unruhfeder-Zahntrieb
17 einfach ohne Preßpassung des letzteren in die erstere
zusammengesetzt werden. Selbst bei dieser Ausführung kann
das Drehmoment der Unruhfeder 21 auf den Unruhfeder-
Zahntrieb 17 übertragen und die gleiche Wirkung wie bei der
vorliegenden Ausführungsform erzielt werden. Da sich bei
dieser Ausführung das Erfordernis einer Preßpassung des
Unruhfeder-Zahntriebs 17 in die Hülse 19 erübrigt, lassen
sich ferner die Arbeitsstunden für Teilformzwecke, das
heißt die, die zur Preßpassung des Unruhfeder-Zahntriebs 17
in die Hülse 19 erforderlich sind, reduzieren, und des
weiteren kann eine Kostenreduzierung von Teilen erreicht
werden, indem ein Unruhfeder-Zahntrieb 17 aus
Kunststoffmaterial verwendet wird.
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Andererseits ist die in der japanischen
Gebrauchsmusterveröffentlichung mit der Nr. 63-46862
gezeigte herkömmliche Haltefeder zwischen dem Räderzug und
der Schraube im Querschnitt angeordnet, so daß jegliche
Dickenänderung der Haltefeder eine Änderung des
Eingriffsausmaßes zwischen der Schaftführungsbuchse und der
Schraube verursacht und die Dicke der Uhr beeinflußt wird.
Bei dem Räderwerk der vorliegenden Ausführungsform ist das
Bremsrad 15 jedoch zwischen der Minutenräderzugbrücke 25
und der Grundplatte 27 angeordnet und deshalb wird die
Dicke der Uhr überhaupt nicht beeinflußt. Mit anderen
Worten wird jegliche Sekundenpositionsabweichung und
jegliches Zeigerwackeln ohne irgendeine Auswirkung auf die
Dicke der Uhr verhindert.
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Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform der vorliegenden
Erfindung, bei der die Anordnung des Unruhfederrahmens 23
im Vergleich zu Fig. 2 auf dem Kopf steht, so daß der
untere Teil 23b und die Abdeckungsteile 23c des
Unruhfederrahmens 23 gegenüber der Minutenräderzugbrücke 25
bzw. der Grundplatte 27 angeordnet sind. Gemäß dieser
Ausführung wird die Unruhfeder 21 bei Anheben des Bremsrads
durch Halten des oberen Zapfens des Unruhfeder-Zahntriebs
17 durch den unteren Teil 23b zurückgehalten, und deshalb
besteht keine Gefahr, daß die Unruhfeder 21 den
Unruhfederrahmen 23 verläßt und einen Zustand wie in Fig.
6 gezeigt verursacht, im Gegensatz zu dem Fall, in dem sich
die Abdeckungsteile 23c des Unruhfederrahmens 23 auf der
Oberseite befinden.
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Statt der Ausbildung des Positioniervorsprungs, zum
Beispiel den Paßstift am Unruhfederrahmen 23 wie bei der
zuvor erwähnten Ausführungsform, ist es möglich eine
derartige Ausführung zu realisieren, daß die Positionierung
des Bremsrads 15 durch die äußere Form des
Unruhfederrahmens 23 erfolgt, wie in Fig. 5 gezeigt, was
dazu führt, daß die Form des Unruhfederrahmens 23
vereinfacht ist und sich somit die Teilekosten verringern.
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Als nächstes wird die Haltemethode der Zeigerräder unter
Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben. Das Sekundenanzeigerad
oder Sekundenrad 9 wird durch den an der inneren
Umfangsfläche einer in der Minutenräderzugbrücke 25
befestigten Minutenradwelle 31 ausgebildeten abgestuften
Teil drehbar gestützt, und das Minutenanzeigerad oder
Minutenrad 13 wird durch den an der äußeren Umfangsfläche
der Minutenradwelle 31 ausgebildeten abgestuften Teil
drehbar gestützt. Des weiteren wird das Stundenanzeigerad
oder Stundenrad 33 durch die äußere Umfangsfläche eines in
der Grundplatte 27 befestigten Mittelrohrs 35 drehbar
gestützt. Somit ist die Ausfährung derart, daß die
Sekunden-, Minuten- und Stundenanzeige-Zeigerräder
vollständig voneinander getrennt sind und die Zeigerräder
ohne einander zu berühren gedreht werden.
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Infolgedessen kann das Auftreten eines Phänomens
vollständig verhindert werden, gemäß dem ein Wackeln des
Minutenzeigers als Reaktion auf die Bewegung des
Sekundenzeigers bewirkt wird. Wenn die Uhr eine
Zeitfehlerkorrekturfunktion aufweist, ist es des weiteren
möglich, das Auftreten eines Phänomens vollständig zu
verhindern, gemäß dem ein Wackeln des Minutenzeigers als
Reaktion auf die Korrekturbewegung des Stundenzeigers
bewirkt wird.
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Da, wie oben erwähnt, jedes der Zeigerräder durch die
Minutenradwelle 31 oder das Mittelrohr 35 auf vollständig
unabhängige Weise gestützt wird, besteht weiterhin keine
Möglichkeit, daß es zu einer Situation kommt, in der das
Minutenrad durch das Sekundenrad oder das Stundenrad durch
das Minutenrad geführt wird, wie dies im Stand der Technik
der Fall ist. Deshalb wird die Ebenenposition jedes
Zeigerrads durch die anderen Zeigerräder nicht beeinflußt
und wird für jedes Zeigerrad unabhängig von den anderen
Zeigerrädern genau bestimmt. Infolgedessen kann das Spiel
zwischen jedem der Zeigerräder und dem entsprechenden
Gegen-Zahnrad auf einen reduzierten Wert eingestellt
werden, und die Anzeigeabweichung jedes Zeigerrads aufgrund
des Spiels kann auf ein Minimum reduziert werden.
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Im folgenden wird die Ebenenauslegung der Uhrwerkteile
unter Bezugnahme auf Fig. 2 beschrieben. Wie in Fig. 2
gezeigt, ist bei der vorliegenden Ausführungsform der die
Tasche einer Batterie 37 und die Räderzugtasche miteinander
verbindende Raum durch eine an der Grundplatte 27
ausgebildete Wand 27a und eine an der Minutenräderzugbrücke
25 ausgebildete Wand 25a vollständig in zwei Teile geteilt.
Beim Austausch der Batterie 37 kann deshalb ein Eindringen
von Staub, Flusen oder dergleichen in den Räderzug
verhindert werden.
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Wenn ein Loch 29a vorgesehen ist, um, wie in Fig. 1
gezeigt, die Art und Weise zu beobachten, in der die Zähne
9a des Sekundenrads 9 durch einen Steuerhebel 39 von der
Oberseite der Räderzugbrücke 29 aus gesteuert werden, kann
durch Einsetzen einer durchsichtigen Folie oder dergleichen
in das Loch 29a verhindert werden, daß Staub, Flusen oder
dergleichen, der bzw. die sich auf das Uhrwerk abgelagert
haben, bei Öffnen des Rückdeckels durch das Loch 29a in den
Räderzugabschnitt eindringen.
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Aus der vorhergehenden Beschreibung geht hervor, daß die
vorliegende Erfindung die Wirkung hat, das Eindringen von
Staub, Flusen oder dergleichen, die dazu neigen, ein
Anhalten der Uhr zu bewirken, in den Räderzugabschnitt zu
verhindern und dadurch das Anhalten der Uhr zu reduzieren
und ihre Zuverlässigkeit zu erhöhen.