DE69401856T2 - Hydraulische Steuereinrichtung für ein Getriebe - Google Patents

Hydraulische Steuereinrichtung für ein Getriebe

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Description

  • Diese Erfindung betrifft Getriebe und Steuerungen. Insbesondere betrifft diese Erfindung Getriebe mit fluidbetriebenen Reibungseinrichtungen und einem hydraulischen Steuerungssystem dafür, welches Akkumulatoren zum Herstellen der Eingriffszeit jeder Reibungseinrichtung umfaßt.
  • Automatische Schaltleistungsgetriebe, sowohl vom Planetenals auch Gegenwellentyp, besitzen hydraulische Steuerungssysteme, um die Errichtung und Aufhebung von Leistungswegen durch das Übersetzen im Getriebe zu bewirken. Die Leistungswege umfassen fluidbetriebene Reibungseinrichtungen, wie Kupplungen und Bremsen, um die geeigneten Zahnradkomponenten mit der Leistungsquelle, das heißt der Antriebsmaschine, oder mit Grund, das ist das Getriebegehäuse, zu verbinden.
  • Wenn ein Verhältniswechsel gemacht wird, steht wenigstens eine Reibungseinrichtung in Eingriff, um den Leistungsweg herzustellen. Hydraulische Zeitablaufeinrichtungen werden verwendet, um die Eingriffsrate der aufkommenden Reibungseinrichtung zu steuern. Die Zeitablaufeinrichtungen umfassen Akkumulatoren, die gleichzeitig mit einem Fluidmotor der Reibungseinrichtung mit Hydraulikfluid befüllt werden. Diese Akkumulatoren erfordern Raum innerhalb des Getriebes und die Installation von Kolben, Federn und Abdeckungen beim Zusammenbau.
  • Es gibt Akkumulatoren in der Form von in sich abgeschlossenen Anordnungen, die die Zusammenbauzeit und -kosten reduzieren können. Diese Einrichtungen reduzieren weder die Anzahl der Akkumulatoren, noch den erforderlichen Raum. Als generelle Regel gilt, jede Reibungseinrichtung besitzt einen Akkumulator, so daß sechs Reibungseinrichtungen sechs Akkumulatoren erforderlich machen. Die DE-A-1530645 beschreibt ein System gemäß dem Oberbegriff von Anspruch 1.
  • Ein hydraulisches Steuerungssystem gemäß der vorliegenden Erfindung ist über die DE-A-1530645 durch die Merkmale, die im kennzeichnenden Teil von Anspruch 1 angeführt sind, gekennzeichnet.
  • Um die Raumausnutzung in Leistungsgetrieben zu verbessern, verwendet die vorliegende Erfindung jeden Akkumulator mindestens zweimal. Die Akkumulatoren werden verwendet, um eine Zeitablaufsteuerung wahrend des Reibungseinrichtungseingriffes zu schaffen. Die Wiederverwendung des Akkumulators ist durch mindestens einen Verhältnisschritt oder Verhältniswechsel abgegrenzt, und derselbe Akkumulator wird nicht für sowohl Vorwärts- als auch Rückwärtsantriebseinleitung verwendet. Beispielsweise ist ein Akkumulator während der Einleitung des Vorwärtsantriebes und wiederum während eines 4-5- Verhältniswechsels befüllt. Ein anderer Akkumulator ist während der Einleitung des Rückwärtsantriebes und wiederum während eines 2-3-Verhältniswechsels befüllt. Noch ein anderer Akkumulator ist sowohl während eines 1-2-Verhältniswechsels als auch eines 3-4-Verhältniswechsels befüllt. Andere Kombinationen sind möglich, so lange Zeit bleibt, den Akkumulatordruck zwischen den Befüllungen abzubauen. Es ist auch möglich, den Akkumulator mehr als zweimal wiederzuverwenden, wenn die obige Bedingung erfüllt ist.
  • Es ist deshalb ein Ziel dieser Erfindung, ein verbessertes Getriebe und eine verbesserte Steuerung zu schaffen, die eine Vielzahl an Akkumulatoren besitzen, wobei zwei oder mehr Akkumulatoren jeweils in einem Eingriffs-Zeitablauf-Schaltkreis für aufkommende Reibungseinrichtungen während mindestens zwei Verhältniswechseln enthalten sind.
  • Die vorliegende Erfindung kann ein verbessertes Getriebe und eine verbesserte Steuerung schaffen, welche eine Vielzahl an Akkumulatoren besitzt, wobei ein Akkumulator während einer Rückwärtsantriebseinleitung und einem Vorwärtsverhältniswechsel betrieben wird, und ein anderer Akkumulator während der Vorwärtsantriebseinleitung und noch einem anderen Vorwärtsverhältniswechsel betrieben wird.
  • Die vorliegende Erfindung wird nun beispielhaft unter Bezugnahme auf die begleitenden Zeichnungen beschrieben, in welchen:
  • Figur 1 eine diagrammatische Darstellung einer Kraftübertragung ist, die ein Getriebe zeigt, das eine Steuerung, die die vorliegende Erfindung anwendet, enthalten kann,
  • Figur 2 eine schematische Darstellung eines Gegenwellentyp- Getriebes ist, welches auch die vorliegende Erfindung verwenden kann, und
  • Figur 3 eine diagrammatische Darstellung eines hydraulischen Steuerungssystems in Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung ist.
  • Nach den Zeichnungen, worin gleiche Bezugszeichen die gleichen oder entsprechenden Teile durch die mehreren Ansichten darstellen, zeigt Figur 1 eine Kraftübertragung mit einem Motor 10, einem Drehmomentkonverter 12, einer Planetenübersetzungsanordnung 14 und einem Endantriebs- und Differentialausgangsmechanismus 16.
  • Der Drehmomentkonverter 12 ist ein konventioneller fluidbetriebener hydrodynamischer Antriebsmechanismus, der zwischen dem Motor 10 und einer Eingangswelle 18 der Planetenübersetzungsanordnung 14 durch ein Kettenzahnrad und einen Kettenantrieb 20 gekuppelt ist. Diese Arten von Getriebeeingängen sind gut bekannt, so daß keine Notwendigkeit für eine eingehendere Beschreibung an diesem Punkt besteht.
  • Die Eingangswelle 18 ist mit den drei Kupplungen 22, 24 und 26 wirksam verbunden. Die Kupplung 22 ist antriebsmäßig verbunden mit einer Welle 28, welche ihrerseits wirksam verbunden ist mit einem Sonnenzahnrad 30 der Planetenübersetzungsanordnung 14. Die Kupplung 24 ist antriebsmäßig verbunden mit einer Welle 32, welche wirksam verbunden ist mit einem Planetenträger 34 der Planetenübersetzungsanordnung 14. Die Kupplung 26 ist antriebsmäßig verbunden mit einer Welle 36, welche wirksam verbunden ist mit einem Sonnenzahnrad 38 der Planetenübersetzungsanordnung 14.
  • Das Sonnenzahnrad 38 ist auch wirksam verbunden mit einer fluidbetriebenen Reibungsbremse 40, welche erlaubt, das Sonnenzahnrad 38 stationär zu halten. Der Planetenträger 34 unterstützt drehbar eine Vielzahl von Ritzelzahnrädem 42, 44 und 46. Das Ritzelzahnrad 42 steht mit dem Sonnenzahnrad 30 in kämmendern Eingriff, das Ritzelzahnrad 44 steht mit den Ritzelzahnrädem 42 und 46, dem Sonnenzahnrad 38 und einem Zahnkranz 48 in kämmendem Eingriff. Das Ritzelzahnrad 46 steht mit dem Ritzelzahnrad 44 und einem Zahnkranz 50 in kämmendern Eingriff.
  • Der Zahnkranz 48 ist antriebsmäßig verbunden mit einem Differentialausgangsmechanismus 16. Der Zahnkranz 50 ist wirksam verbunden mit einer Bremse 52, die ein selektives Halten des Zahnkranzes 50 vorsieht. Der Planetenträger 34 ist wirksam verbunden mit einer fluidbetriebenen Reibungsbremse 54 und einer Einweg-Einrichtung 56. Sowohl die Bremse 54 als auch die Einweg-Einrichtung 56 erlauben eine selektive Verbindung des Planetenträgers 34 mit einem Getriebegehäuse, um eine selektive Bremsung des Planetenträgers 34 zu schaffen.
  • Die Planetenübersetzungsanordnung 14, die in Figur 1 gezeigt ist, ist in der Lage, mindestens fünf Vorwärtsgeschwindigkeiten und eine Rückwärtsgeschwindigkeit zu erzeugen. Die Kupplung 22 steht fur vier der Vorwärtsgeschwindigkeiten in Eingriff, einschließlich 1 bis 4. Die Kupplung 24 steht für drei der Vorwärtsgeschwindigkeiten in Eingriff, einschließlich 3 bis 5. Die Kupplung 26 steht für den Rückwärtsantriebsbetrieb in Eingriff.
  • Auch die fluidbetriebene Reibungsbremse 54 steht für den Rückwärtsantriebsbetrieb in Eingriff, so daß während des Rückwärtsbetriebes der Planetenträger 34 stationär gehalten wird, während das Sonnenzahnrad 38 durch den Motor angetrieben wird und der Zahnkranz 48 in entgegengesetzter Richtung durch das Ritzelzahnrad 44 angetrieben wird.
  • Um das erste Vorwärtsverhältnis herzustellen, steht die Kupplung 22 in Eingriff und der Planetenträger 34 wird durch eine Einweg-Einrichtung 56 stationär gehalten. Dies schafft einen Verzögerungsantrieb zwischen dem Sonnenzahnrad 30 und dem Zahnkranz 48. Um das zweite Verhältnis herzustellen, steht die Reibungsbremse 40 in Eingriff, die das Sonnenzahnrad 38 als Reaktionsglied im System stationär hält, und nochmals ein Reduktionsantrieb ist zwischen dem Sonnenzahnrad 30 und dem Zahnkranz 48 geschaffen.
  • Um das dritte Vorwärtsverhältnis herzustellen, steht die Kupplung 24 in Eingriff, die ein 1:1-Antriebsverhältnis durch den Planetenübersetzungsaufbau 14 erzeugt. Ebenfalls ist während des Wechsels vom zweiten Zahnradverhältnis zum dritten Zahnradverhältnis die Reibungsbremse 40 ausgerückt. Um das vierte Vorwärtsübersetzungsverhältnis herzustellen, ist die Kupplung 22 ausgerückt, während die Reibungsbremse 40 in Eingriff steht, welche nochmals das Sonnenzahnrad 38 als ein Reaktionsglied in der Planetenübersetzungsanordnung 14 herstellt. Jedoch ist an diesem Punkt der Planetenträger 34 das Eingangsglied für die Planetenübersetzungsanordnung 14, so daß ein übersteuertes Verhältnis zwischen dem Planetenträger 34 und dem Zahnkranz 48 auftritt.
  • Um das fünfte und höchste Vorwärtsgeschwindigkeitsverhältnis herzustellen, steht die Bremse 52 in Eingriff und die Reibungsbremse 40 ist ausgerückt. Wenn die Bremse 52 in Eingriff steht und der Planetenträger 34 durch die Motorgeschwindigkeit angetrieben wird, wird der Zahnkranz 48 relativ zur Eingangswelle 18 übersteuert.
  • Es ist möglich, eine sechste Vorwärtsgeschwindigkeit durch das Verwenden der Kombination der Kupplung 22 und der Bremse 52 zu schaffen. Bei dieser Kombination kann eine untersteuerte Geschwindigkeit, die zwischen dem ersten und zweiten Verhältnis liegt, erreicht werden. Sollte es wünschenswert sein, die sechs Geschwindigkeiten dieses Getriebes zu verwenden, kann das Steuerungssystem an eine solche Anordnung angepaßt werden
  • Für eine genauere Beschreibung der Übersetzungsanordnung, die in Figur 1 gezeigt ist, kann das US-Patentnr. 5,046,999 eingesehen werden. Dieses US-Patent beschreibt eine Anzahl von Übersetzungsanordnungen, die sechs Reibungseinrichtungen verwenden, um fünf Vorwärtsgeschwindigkeiten und eine Rückwärtsgeschwindigkeit zu erhalten.
  • Die Getriebeanordnung, die in Figur 2 gezeigt ist, ist ähnlich der, die im US-Patent Nr. 5,009,116 gezeigt ist. Der hauptsächliche Unterschied zwischen der Übersetzungsanordnung, die in Figur 2 gezeigt ist, und diesem US-Patent ist die Verwendung von einzelnen Reibungskupplungen für die vierte und Rückwärts-Geschwindigkeit. Bei diesem US-Patent sind die vierte und Rückwärts-Geschwindigkeit mit einem Vorwärts/Rückwärts-Synchronisator versehen, der die Zahnradglieder auswählt, die mit einem Wellenglied zu verbinden sind und einer einzelnen Kupplung, um den Synchronisatoreingang mit der Antriebskette zu verbinden.
  • Bei der vorliegenden Erfindung erscheint es umsichtiger, fluidbetriebene Reibungskupplungen für alle Antriebsverhältnisse zu verwenden, anstatt einen fluidbetriebenen Synchronisator zu verwenden. Jedoch arbeitet die vorliegende Erfindung genauso gut mit einem fluidbetriebenen Synchronisator, wie es in der Beschreibung der Figur 3 offensichtlich ist.
  • Das Getriebe, das in Figur 2 gezeigt ist, umfaßt eine Eingangswelle 60, die antriebsmäßig verbunden ist mit einem Eingangszahnrad 62. Das Eingangszahnrad 62 kämmt seinerseits in ein Paar von Gegenwellenzahnrädem 64 und 66, welche antriebsmäßig verbunden sind mit den jeweiligen Gegenwellen 68 und 70. Die Gegenwelle 68 ist wirksam verbunden mit einem Paar von fluidbetriebenen Kupplungen 72 und 74, welche ihrerseits wirksam verbunden sind mit Zahnräder 76 bzw. 78.
  • Eine Zylinderwelle 80, die zwischen die Kupplung 72 und dem Zahnrad 76 geschaltet ist, ist auch antriebsmäßig verbunden mit einem Zahnrad 82. Das Zahnrad 76 steht kämmend in Eingriff mit einem Zahnrad 84, das antriebsmäßig verbunden ist mit einer Transmissionsausgangswelle 86. Das Zahnrad 78 steht kämmend in Eingriff mit einem Zahnrad 88, welches antriebsmäßig verbunden ist mit der Ausgangswelle 86.
  • Mit der Gegenwelle 70 sind drei fluidbetriebenen Reibungskupplungen 90, 92 und 94 wirksam verbunden. Kupplung 90 ist antriebsmäßig verbunden mit einem Zahnrad 96, welches seinerseits mit einem Zahnrad 98 kämmt, das antriebsmäßig verbunden ist mit der Ausgangswelle 86. Die Kupplung 92 ist antriebsmäßig verbunden mit einem Zahnrad 100, das in kämmendem Eingriff steht mit einem Zahnrad 102, welches antriebsmäßig verbunden ist mit der Ausgangswelle 86. Die Kupplung 94 ist antriebsmäßig verbunden mit einem Zahnrad 104, welches mit dem Zahnrad 82 kämmt.
  • Mit der Eingangswelle 60 ist eine fluidbetriebene Reibungskupplung 106 wirksam verbunden, die selektiv eingreifbar ist, um die Eingangswelle 60 direkt mit der Ausgangswelle 86 zu verbinden. Die sinnvolle Auswahl oder der sinnvolle Eingriff der fluidbetriebenen Reibungskupplungen schafft fünf Vorwärtsgeschwindigkeiten und eine Rückwärtsgeschwindigkeit zwischen der Eingangswelle 60 und der Ausgangswelle 86.
  • Die Kupplung 72 steht in Eingriff, um das niedrigste Vorwärtsverhältnis zu schaffen und verwendet die Zahnräder 62, 64, 76 und 84 um diese Verhältnisreduktion zu schaffen. Das nächste oder zweite Vorwärtsverhältnis wird durch den Eingriff der fluidbetriebenen Kupplung 90 hergestellt und verwendet eine Leistungskette, die durch die Zahnräder 62, 66, 96 und 98 festgelegt ist. Das dritte Vorwärtsverhältnis wird durch den Eingriff der fluidbetriebenen Kupplung 74 hergestellt, um einen Leistungsweg zu schaffen, der durch die Zahnräder 62, 64, 78 und 88 festgelegt ist. Das vierte Vorwärtsantriebsverhältnis wird durch den selektiven Eingriff der fluidbetriebenen Kupplung 92 hergestellt, um einen Leistungsweg zu schaffen, der durch die Zahnräder 62, 66, 100 und 102 festgelegt ist. Das fünfte Vorwärtsantriebsverhältnis wird durch den Eingriff von Kupplung 106 geschaffen, so daß ein direkter Antrieb zwischen der Eingangswelle 60 und der Ausgangswelle 86 geschaffen wird. Ein Rückwärtsantrieb wird durch den Eingriff von Kupplung 94 hergestellt, um einen Leistungsweg zu schaffen, der durch die Zahnräder 62, 66, 104, 82, 76 und 84 festgelegt ist.
  • Dieses Getriebe schafft die Zahnradverhältnisse ähnlich zu denen, die in dem US-Patent Nr. 5,009,116 festgelegt sind. Durch die sinnvolle Auswahl der Größen der verschiedenen Zahnradglieder kann die Verhältnisbreite selbstverständlich gesteuert werden und, falls es gewünscht wird, kann eines oder mehrere der Vorwärtsverhältnisse als übersteuerte Verhältnisse gefertigt werden, so daß der Eingriff von Kupplung 106 einen direkten Antrieb schafft, der nicht das höchste Vorwärtsantriebsverhältnis im System darstellen würde. Diese Modifikationen sind für Fachleute in der Technik der Getriebeübersetzungskonstruktion offensichtlich.
  • Um den gesteuerten Eingriff der verschiedenen Kupplungen und Bremsen der Getriebe, wie in Figur 1 und 2 gezeigt, herzustellen, wird ein hydraulisches Steuerungssystem, so wie in Figur 3 gezeigt, verwendet.
  • Das hydraulische Steuerungssystem, das in Figur 3 offenbart wird, ist mit einem Getriebe und einem Steuerungsmodul 110 (welches elektrohydraulisch ist) verbunden, welche die Übersetzungsanordnung und die verschiedenen Kupplungen und/oder Bremsen, die zum Steuern der Übersetzungsanordnung benötigt werden, enthalten. Das Getriebe und das Steuerungsmodul 110 umfassen auch die notwendigen Ventile zum Steuern des Verhältniswechsels zwischen Vorwärts- und Rückwärtsantriebseinleitung und zwischen den verschiedenen Vorwärtsverhältnissen. Diese Einrichtungen sind wohl bekannt und umfassen im allgemeinen durch Magnetspulen gesteuerte Ventilglieder, welche konventionelle An-/Aus-Magnetspulen oder modulierte Magnetspulen eines Typs oder eines weiteren sein können.
  • Um eine klarere Definition zu schaffen, sind die fluidbetriebenen Reibungseinrichtungen getrennt vom Getriebe und dem Steuerungsmodul 110 gezeigt und werden dargestellt durch verschiedene kreisförmige Elemente auf der linken Seite der Figur. Diese Elemente sind beschriftet, um ihre Funktion zu erklären und werden mit einem Getriebe, ähnlich zu dem das in Figur 1 gezeigt ist, verwendet. Zum Beispiel ist die Kupplung, die für den Rückwärtsantriebsbetrieb in Eingriff steht, CREV, während die Bremse, die für das fünfte Vorwärtsantriebsverhältnis in Eingriff steht, CBS ist. Deshalb wird für die verschiedenen Reibungselementen die gleiche numerische Beschriftung verwendet, wie in Figur 1.
  • Es sollte angemerkt werden, daß die gleiche Bremse 40 sowohl für das zweite als auch für das vierte Verhältnis verwendet wird. Dies kann ausgeführt werden entweder durch Verwenden des gleichen angetriebenen Kolbens oder durch Verwenden von separat angetriebenen Kolben innerhalb der Einrichtung. Wenn der gleiche angetriebene Kolben verwendet wird, kann das Fluid, das vom Getriebe und dem Steuerungsmodul 110 zu dem reibungseinrichtungsbetriebenen Kolben geleitet wird, durch ein Wechselventil verteilt werden, um die Eingriffsfunktion zu schaffen. Solche Steuerungssystem sind wohl bekannt.
  • Das hydraulische Steuerungssystem, das in Figur 3 gezeigt ist, umfaßt weiterhin drei Akkumulatoren 112, 114 und 116. Der Akkumulator 112 umfaßt einen Kolben 118, der in einer Bohrung 120 gleitbar angeordnet ist, und welcher in Richtung zu deren einem Ende durch eine Kompressionsfeder 122 gedrängt wird. Der Kolben 118 ist an einer Stange 124 gleitbar angeordnet, um das Stabilisieren des Kolbens 118 während des Betriebs zu unterstützen.
  • Eine Akkumulatorkammer 126 ist zwischen einem Ende der Bohrung 120 und dem Kolben 118 ausgebildet und eine Trimmkammer 128 ist zwischen der anderen Seite des Kolbens 118 und dem anderen Ende der Bohrung 120 ausgebildet. Wie bekannt, wird die Trimmkammer 128 verwendet, um die Steuerung des Druckes zu unterstützen, der vom Akkumulatorkolben vor dem Beginnen der Hubbewegung des Kolbens 118 bewältigt werden muß.
  • Die Akkumulatorkammer 126 ist in Fluidverbindung mit einer Eintragspassage 130 angeordnet, welche ihrerseits über ein Wechselventil 132 durch ein Paar von Passagen 134 und 136 beschickt wird. Die Passage 134 ist in Fluidverbindung mit der Kupplung 22 angeordnet und die Passage 136 ist in Fluidverbindung mit der Bremse 52 angeordnet.
  • Der Akkumulator 114 ist in der Konstruktion ähnlich dem Akkumulator 112 und umfaßt einen Kolben 140, der in einer Bohrung 142 gleitbar angeordnet ist und welcher in Richtung zu deren einem Ende durch eine Feder 144 gedrängt wird. Der Akkumulator 114 besitzt auch eine Akkumulatorkammer 146, die durch den Kolben 140 und die Bohrung 142 ausgebildet ist und eine Trimmkammer 148, die durch den Kolben 140 und die Bohrung 142 ausgebildet ist.
  • Die Akkumulatorkammer 146 ist in Fluidverbindung mit einer Passage 150 angeordnet, welche ihrerseits über ein Wechselventil 152 mit einem Paar von Passagen 154 und 156 verbunden ist. Die Passage 154 ist mit der Kupplung 26 verbunden und die Passage 156 ist mit der 3-4-5-Kupplung 24 verbunden.
  • Die Trimmkammern 128 und 148 sind mit einer Trimmpassage 158 verbunden, welche mit Trimm-Druckfluid vom Getriebe und dem steuerungsmodul 110 versorgt wird. Das Trimm-Druckfluid versorgt die Trimmkammern 128 und 148 durch Kugel- bzw. Öffnungsstrukturen 160 und 162. Die Öffnung der Kugel- und Öffnungsstrukturen 160, 162 sorgt für eine langsame Befüllung der Trimmkammern 128, 148, während der Kugelablaß einen rapiden Ausstoß aus den Trimmkammern zuläßt.
  • Der Akkumulator 116 ist ähnlich zu den Akkumulatoren 112 und 114 und umfaßt in dieser Hinsicht einen Kolben 164, der in einer Bohrung 166 gleitbar angeordnet ist, welche mit dem Kolben zusammenwirkt, um eine Akkumulatorkammer 168 und eine Trimmkammer 170 zu bilden. Der Kolben 164 wird in Richtung zur Akkumulatorkammer 168 durch eine Feder 172 gedrängt. Die Trimmkammer 170 wird hinsichtlich des Fluiddrucks durch eine Passage 174 gesteuert, die Fluid vom Getriebe und dem Steuerungsmodul 110 zu der Trimmkammer 170 durch eine Kugel- und Öffnungsstruktur 176 leitet, die in einer Art arbeitet, die ähnlich ist zu der, die oben für die Kugel- und Öffnungsstruktur 160 und 162 beschrieben wurde.
  • Die Akkumulatorkammer 168 ist verbunden mit einer Eintragspassage 178, welche ihrerseits durch ein Wechselventil 180 mit einem Paar von Passagen 182 und 184 verbunden ist. Die Passage 182 ist in Fluidverbindung mit der zweiten Verhältnisbremse 40 angeordnet und die Passage 184 ist in Fluidverbindung mit der vierten Verhältnisbremse 40 angeordnet. Wie weiter oben erklärt, können diese Bremsen durch dieselbe Passage vom Getriebe und vom Steuerungsmodul 110 beschickt werden und deshalb kann das Wechselventil 180 weggelassen werden. Die Akkumulatoren 112, 114, 116 werden mit einem Gegenwellentyp-Getriebe verwendet, wie in Figur 2 gezeigt, wobei die Kupplungen für andere Verhältnisse nicht wiederverwendet werden, die vierte Verhältniskupplung 92 und die zweite Verhältniskupplung 90 würden die zweite und vierte Verhältnisbremse 40 ersetzen und deshalb würde das Wechselventil 180 erforderlich werden.
  • Wenn die Akkumulatoren 112, 114 und 116 mit einer Planetenübersetzungsanordnung, wie in Figur 1 gezeigt, verwendet werden, wird der Akkumulator 112 sowohl für die Vorwärtsantriebseinleitung als auch für den 4-5-Verhältniswechsel verwendet. Der Akkumulator 114 wird für die Rückwärtsantriebseinleitung und für den 2-3-Verhältniswechsel verwendet. Der Akkumulator 116 wird für den 1-2-Verhältniswechsel und den 3-4-Verhältniswechsel verwendet.
  • Es wird angemerkt, daß die geteilten Verhältnisse mindestens einen Verhältnisschritt zwischen ihrer Anwendung haben. Dies schafft Zeit, die benötigt wird, um den Druck in den Akkumulatorkammern 126, 146, 168 durch das Getriebe und das Steuerungsmodul 110 abzubauen. Es sollte auch angemerkt werden, daß die Vorwärtsantriebseinleitung mit dem Eingriff von Kupplung 22 erfordert, daß der Akkumulator 112 durch die ersten drei Schaltverhältnisse befüllt bleibt. Bis der 3-4- Verhältniswechsel gemacht ist, kann der Akkumulator 112 nicht wiederverwendet werden.
  • Wenn jedoch diese Akkumulatorsteuerung mit anderen Übersetzungsanordnungen verwendet wird, die keinen anhaltenden Eingriff einer Reibungseinrichtung für zwei oder mehr Verhältnisse erfordern, kann eine flexiblere Anordnung gemacht werden. Wenn zum Beispiel die Akkumulatoren 112, 114, 116 mit einem Gegenwellentyp-Getriebe verwendet werden, kann der Rückwärtsantriebseinleitungsakkumulator mit allen Ungerade/Gerade-Antriebsverhältniswechseln verwendet werden. Das bedeutet, daß der Akkumulator 114 mit dem Rückwärtsgang, dem 1- 2-Wechsel und 3-4-Wechsel, verwendet werden könnte. Der Akkumulator 112 könnte mit der Vorwärtsantriebseinleitung, dem 2- 3-Wechsel und 4-5-Wechsel, verwendet werden.
  • Um mehr als zwei Verhältnisse mit irgendeinem Akkumulator zu verwenden, ist es notwendig, die Wechselventillogik zu erhöhen. Das bedeutet, daß, wenn der Akkumulator mit einer Antriebseinleitung und zwei Verhältniswechseln verwendet wird, zumindest zwei Wechselventile erforderlich würden -- ein Wechselventil um eine Vorwärtsauswahl und die Verhältniswechselauswahl zu schaffen und daß zweite Wechselventil legt fest, welcher der Verhältniswechsel verwendet wird, um den Akkumulator zu beschicken.
  • Wieder ist zu beachten, daß die Akkumulatoren wiederverwendet werden können, nach dem sie Zeit hatten, ihren Druck während eines ausgerückten Zustandes für ihre entsprechend gesteuerten Reibungseinrichtungen abzubauen.

Claims (2)

1. Hydraulisches Steuerungssystem fur ein Getriebe, mit einer Vielzahl an fluidbetriebenen Reibungsdrehmomentübertragungsmitteln (22, 24, 26, 40, 52) zum Herstellen einer Vielzahl an Antriebsverhältnissen in einem Getriebe mit einer Vielzahl von Vorwärtsverhältnissen und einem Rückwärtsverhältnis, wobei das hydraulische Steuerungssystem in der Lage ist, den Eingriff und das Ausrücken der Drehmomentübertragungsmittel zu steuern und in der Lage ist, die Verhältniswechsel im Getriebe zu steuern, und mit einem Akkumulatormittel (114) zum Steuern der Reibungsdrehmomentübertragungsmittel zum Herstellen des Rückwärtsverhältnisses und zum Steuern eines der Reibungsdrehmomentübertragungsmittel (24), das während eines Verhältniswechsels in Eingriff steht; gekennzeichnet durch andere Akkumulatormittel (112) zum Steuern des Eingriffszeitablaufes der Reibungsdrehmomentübertragungsmittel zum Herstellen eines ersten Vorwärtsantriebsverhältnisses und eines der Reibungsdrehmomentübertragungsmittel (22), die während eines anderen Verhältniswechsels in ein zweites Vorwärtsantriebsverhältnis, das mindestens einen Verhältnisschritt von dem ersten Vorwärtsantriebsverhältnis entfernt ist, in Eingriff steht.
2. Hydraulisches Steuerungssystem nach Anspruch 1, weiter mit einem dritten Akkumulatormittel (116) zum Steuern eines (40) der Reibungsdrehmomentüber tragungsmittel, um ein anderes Vorwärtsantriebsverhältnis herzustellen, und eines (40) der Reibungsdrehmomentübertragungsmittel, um noch ein anderes Vorwärtsantriebsverhältnis herzustellen.
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