DE69424615T2 - Telefonleitungsschnittstelle für eine Basisstation und ein dazugehörendes tragbares Endgerät - Google Patents

Telefonleitungsschnittstelle für eine Basisstation und ein dazugehörendes tragbares Endgerät

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DE69424615T2
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/72Mobile telephones; Cordless telephones, i.e. devices for establishing wireless links to base stations without route selection
    • H04M1/725Cordless telephones
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  • Telephone Set Structure (AREA)
  • Telephone Function (AREA)
  • Mobile Radio Communication Systems (AREA)

Description

  • Die vorliegende Erfindung betrifft die Schaffung einer Basisstation, die zur Aufnahme eines tragbaren Geräts, beispielsweise eines Endgeräts zur Bezahlung mit Karte, bestimmt ist, zum Zweck der Stromversorgung des Endgeräts und seiner Verbindung mit einer Telephonleitung.
  • Man hat heute verschiedene elektronische Geräte entwickelt, insbesondere tragbare Endgeräte zur Datenbe- bzw. -verarbeitung, zur Durchführung von Zahlungstransaktionen in Verbindung mit Bank- bzw. Kreditkarten. Diese tragbaren Endgeräte sind im allgemeinen einer Basisstation zugeordnet, um im Nichtverwendungszustand des Endgeräts seine Batterie in einen Aufladungszustand zu bringen und eine Kommunikation des Endgeräts mit einer Telephonleitung zu ermöglichen. Somit ist die Basisstation permanent mit einer Stromversorgung, einem Telephonapparat und einer Telephonleitung verbunden.
  • Fig. 1 zeigt in sehr schematischer Darstellung eine Basisstation 1 und ein tragbares Endgerät 2. Die Basisstation 1 ist mit Speise- bzw. Stromversorgungsleitungen A2 und A2 verbunden, beispielsweise einer externen 12-V-Gleichspannungsquelle, mit einer Leiter L1 und L2 umfassenden Telephonleitung L sowie einem über Leitungsadern T1 und T2 angeschlossenen Telephonapparat. Ein erster Satz offenliegender Kontakte 4a und ein zweiter Satz offenliegender Kon takte 5a an der Basisstation dienen zur Gewährleistung eines elektrischen Kontakts mit entsprechenden ersten und zweiten Sätzen offenliegender Kontakte 4b bzw. 5b im auf die Basisstation aufgelegten Zustand des Endgeräts. Die Kontakte 4a, 4b sind der Telephonverbindung zugeordnet, die Kontakte 5a, 5b der Stromversorgung. Hinsichtlich der Telephonverbindung muß das Aggregat aus Basisstation und tragbarem Endgerät den folgenden Bedingungen genügen:
  • - in Abwesenheit des Endgeräts:
  • - muß eine Verbindung zwischen dem Telephonapparat TEL und der Telephonleitung L gewährleistet werden, und
  • - müssen die Kontakte 4a von der Telephonleitung getrennt sein (aus Sicherheitsgründen muß das Auftreten eventueller Überspannungen der Leitung an den Kontakten, die von einem Benutzer berührt werden könnten, vermieden werden);
  • - in Gegenwart (d. h. im aufgelegten Zustand) des Endgeräts:
  • - muß die Telephonleitung über Schaltungen des Endgeräts mit dem Telephonapparat verbunden gehalten werden, oder
  • - muß auf Befehl, bei Empfang eines Signals auf der Leitung oder infolge eines von den Logikschaltungen des Endgeräts kommenden Befehls, ein Modem des Endgeräts mit der Telephonleitung gekoppelt werden.
  • Die Stromversorgungsverbindung zwischen den Anschlüssen 5a und 5b, zum Aufladen einer Batterie des tragbaren Endgeräts, bereitet keine besonderen Probleme. Je nach den jeweils gewählten Optionen kann man die Speiseleiter A1 und A2 aus dem Stromnetz speisen, wobei die Basisstation dann Mittel zum Gleichrichten und zur Lieferung einer geeigneten Spannung, beispielsweise 12 V, aufweist, oder das Basisgerät kann direkt mit einer 12-V-Spannung gespeist werden. In jedem Fall gibt es heute einfache Wechselstrom-Gleichstrom- Wandler mit geringem Raumbedarf, mittels welcher dieses Problem ohne besondere Schwierigkeiten gelöst werden kann.
  • Hingegen stellt sich bei den bekannten Basisstation/Endgerät-Aggregaten ein Problem hinsichtlich der Telephonverbindung zwischen der Basisstation und dem Endgerät. Tatsächlich stellt man bei den derzeit im Handel befindlichen Aggregaten fest, daß in der Basisstation stets elektronische Schaltungen dazu vorgesehen sind, wenigstens das Vorliegen eines Signals auf der Telephonleitung nachzuweisen, um die verschiedenen Funktionen der Leitungsbelegung zu gewährleisten. Man hat es also mit einem Aggregat zu tun, das im tragbaren Endgerät zahlreiche für die Durchführung der Funktionen dieses tragbaren Endgeräts erforderliche elektronische Schaltungen aufweist und in der Basisstation bestimmte zur Gewährleistung der Detektionsfunktionen und der Leitungsverbindungsfunktionen bestimmte Schaltungen. Das Vorhandensein dieser elektronischen Funktionen in der Basisstation bedingt des weiteren, daß, um die gewünschte Isolierung zu gewährleisten, Relais für eine Schutzfunktion gegen Überspannungen vorgesehen werden müssen. Diese Relais sind dann relativ voluminös.
  • Bekannt sind auch Aggregate aus Basisstation/tragbarem Endgerät, bei welchen die Verbindung zur Datenübertragung zwischen der Basisstation und dem Endgerät über eine optische Kopplung gewährleistet wird. Hierdurch werden zwar die Isolierungsprobleme gelöst, jedoch die in der Basisstation enthaltenen elektronischen Schaltungen noch zusätzlich kompliziert.
  • Tatsächlich besteht eine der hauptsächlichen Kostenursachen bei der Herstellung elektronischer Schaltungen in den Kosten der Montage auf einer gedruckten Schaltungskarte. Der Umstand, daß in einem gegebenen Aggregat Schaltungen auf mehreren gedruckten Schaltungskarten vorliegen, während sie auf einer kleineren Anzahl von Karten oder sogar auf einer einzigen Karte angeordnet werden könnten, stellt eine beträchtliche Erhöhung der Gestehungskosten des Aggregats dar. Somit ist ein Ziel der vorliegenden Erfindung die Schaffung eines Basisstation/Endgerät-Aggregats mit verringerten Gestehungskosten.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Basisstation/Endgerät-Aggregats mit verringerten Gestehungskosten der Basisstation.
  • Ein weiteres Ziel der vorliegenden Erfindung ist die Schaffung eines Basisstation/Endgerät-Aggregats, bei welchem sämtliche für die Übertragungsfunktion bestimmte elektronische Schaltungen in dem Endgerät enthalten sind.
  • Zur Erreichung dieser Ziele sieht die vorliegende Erfindung vor ein Aggregat aus Basisstation und tragbarem Endgerät, bei welchem die Basisstation mit einem Telephonapparat und mit einer Telephonleitung verbunden ist und bei welchem die Verbindung zwischen dem Endgerät und der Telephonleitung im auf die Basisstation aufgelegten Zustand des Endgeräts durch miteinander ausgerichtete offenliegende Kontakte gewährleistet ist. Dieses Aggregat weist, zur Gewährleistung der genannten Verbindung, vier Kontakte an der Basisstation und vier Kontakte an dem Endgerät auf. Die Basisstation umfaßt Umschaltmittel, die gemeinsam durch das Gewicht des Endgeräts betätigt werden, derart daß
  • - im Zustand mit auf die Basisstation aufgelegtem Endgerät die vier Kontakte der Basisstation und damit des Endgeräts jeweils mit den beiden Drähten des Telephons bzw. mit den beiden Leitern der Telephonleitung verbunden sind, und
  • - im Zustand mit von der Basisstation abgenommenem Endgerät eine Verbindung jeweils zwischen jeder Ader der Telephonleitung und jeder Ader des Telephons hergestellt ist, wobei die Kontakte der Basisstation dann nicht mehr angeschlossen sind.
  • Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, daß die Umschaltmittel vier Schalter aufweisen, welche umfassen: einen ersten und einen zweiten Einweg- Schalter zwischen den Drähten des Telephonapparats und dem ersten und dem zweiten Kontakt, wobei dieser erste und zweite Schalter in Abwesenheit des Endgeräts geöffnet sind, sowie einen dritten und einen vierten Zweiweg-Schalter, deren Festkontakte mit den Leitern der Telephonleitung und deren bewegliche Kontakte entweder mit den Anschlüssen des Telephonapparats oder, in Gegenwart des Endgeräts, mit dem dritten und dem vierten Kontakt verbunden sind.
  • Gemäß einer Ausführungsform der vorliegenden Erfindung ist vorgesehen, daß das tragbare Endgerät einen fünften und einen sechsten Zweiweg-Schalter aufweist, deren gemeinsame Anschlüsse mit dem dritten und dem vierten Kontakt verbunden sind und deren bewegliche Anschlüsse entweder mit einem Leitungstransformator oder mit dem ersten und dem zweiten Kontakt verbunden sind, und daß das Endgerät des weiteren einen zwischen dem ersten und dem zweiten Kontakt und den beweglichen Anschlüssen des fünften und sechsten Schalters angeordneten Signaldetektor, eine Leitungsbelegungsschaltung, eine zentrale Prozessoreinheit und ein Modem aufweist.
  • Diese und weitere Ziele, Eigenschaften, Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden in der folgenden Beschreibung spezieller, nicht einschränkender Ausführungsbeispiele unter Bezugnahme auf die Figuren der beigefügten Zeichnung im einzelnen erläutert; in der Zeichnung zeigen:
  • die bereits oben beschriebene Fig. 1 die Problemstellung,
  • Fig. 2 in stark schematischer Form ein Aggregat aus Basisstation und tragbarem Endgerät, gemäß der vorliegenden Erfindung.
  • In den Figg. 1 und 2 sind jeweils entsprechende Elemente mit denselben Bezugsziffern bezeichnet.
  • Wie in Fig. 2 gezeigt, sieht die vorliegende Erfindung zur Gewährleistung der Telephonverbindung zwischen der Basisstation und dem tragbaren Endgerät vier Kontakte 4a1 bis 4a4 an der Basisstation und vier entsprechende Kontakte 4b1 bis 4b4 an dem tragbaren Endgerät vor. In der Basisstation sind Schalter 51 bis 54 vorgesehen; sie werden mechanisch unter der Wirkung des Gewichts des tragbaren Endgeräts betätigt, derart daß im auf die Basisstation aufgelegten Zustand des Endgeräts jeweils die Leitungsadern T1 und T2 des Telephonapparats mit den Kontakten 4a1 und 4a2 und die Leiter L1 und L2 der Telephonleitung mit den Kontakten 4a3 und 4a4 verbunden sind. Beim Abnehmen des tragbaren Endgeräts von der Basisstation nehmen die Schalter ihre andere Stellung ein, derart daß jeweils die Leitungsadern des Telephonapparats mit einem Leiter der Telephonleitung verbunden werden und die Kontakte 4a1 bis 4a4 von der Leitung und von dem Telephonapparat getrennt sind. Näherhin sind zwischen den Telephonadern T1 und T2 und den Kontakten 4a1 und 4a2 Einweg- Schalter S1 und S2 vorgesehen und zwischen den Leitungen L1 und L2 und den Kontakten 4a3 und 4a4 Zweiweg-Schalter 53 und S4. Die beweglichen Kontakte dieser Schalter S3 und S4 sind entweder mit ihrerseits mit den Kontakten 4a3 und 4a4 verbundenen Leitern verbunden oder mit den Leitungsadern T1 und T2.
  • Auf diese Weise ist im nicht auf die Basisstation aufgelegten Zustand des Endgeräts das Telephongerät TEL mit der Telephonleitung L verbunden und funktioniert in normaler Weise.
  • Auf Seiten des tragbaren Endgeräts entsprechen vier Kontakte 4b1 bis 4b4 den Kontakten 4a1 bis 4a4 und sind, im auf die Basisstation aufgelegten Zustand des Endgeräts mit den Leitungsadern T1, T2 bzw. den Leitungen L1, L2 verbunden. Die mit dem Telephongerät verbundenen Kontakte 4b1 und 4b2 sind normalerweise mit der Leitung über Schalter S5 und S6 gekoppelt. Eine Detektionsschaltung 11 liegt in Reihe mit wenigstens einer der Telephonleitungsadern T1 und T2, zum Nachweis einer eventuellen Belegung der Leitung durch das Telephon. Eine Leitungsbelegungs-Befehlsschaltung 12 kann Schalter S5 und S6 so betätigen, daß sie die Leitung mit einem Leitungstransformator 13 verbinden, der mit einem durch eine zentrale Prozessoreinheit (CPU) 15 gesteuerten Modem 14 gekoppelt ist. Die Leitungsbelegungs-Befehlsschaltung 12 wird durch einen von dem Modem 14 oder der zentralen Prozessoreinheit CPU 15 kommenden Befehl betätigt, der eventuell von der Schaltung 11 nachgewiesenen Signalen Rechnung trägt. Auf diese Weise können sämtliche gewünschten Kommunikationsfunktionen zwischen dem Modem und der Leitung gewährleistet werden.
  • Die Vorrichtung gemäß der vorliegenden Erfindung ist besonders einfach, da die in dem tragbaren Endgerät vorlie genden elektronischen Schaltungen zur Gewährleistung der Leitungsverbindungsfunktionen nicht komplexer als die herkömmlicherweise bereits vorliegenden Schaltungen sind, während hingegen jegliches elektronische Kommutations- bzw. Schaltsystem aus der Basisstation verbannt ist, deren Gestehungskosten daher eindeutig verringert werden, ohne Erhöhung der Gestehungskosten des tragbaren Endgeräts. Die Schalter S1, S2, S3, S4 sind vorzugsweise in Form eines einstückigen mechanischen Aggregats ausgebildet, das durch das Gewicht des tragbaren Endgeräts gesteuert wird, wenn dieses auf die Basisstation aufgelegt oder von ihr abgenommen wird. Im Gegensatz zu gesteuerten Relais können derartige mechanische Schalter S1 bis S4 klein in ihrer räumlichen Abmessung und einfach in ihrem Aufbau sein, bei gleichzeitiger Gewährleistung einer qualitativ hochwertigen Isolations- bzw. Trennfunktion.
  • Bei einer praktischen Ausführung wird man ein Aggregat von zwischen der Basisstation und dem Endgerät verteilten mechanischen Teilen mit entsprechender spezifischer Ausbildung wählen, um in zuverlässiger, sicherer und exklusiver Weise die Bewegung der mechanischen Vorrichtung zu gewährleisten, welche die Betätigung der Schalter S1 bis S4 ermöglicht.

Claims (3)

1. Aggregat aus Basisstation und tragbarem Endgerät, bei welchem die Basisstation (1) mit einem Telephonapparat (TEL) und mit einer Telephonleitung (L) verbunden ist und bei welchem die Verbindung zwischen dem Endgerät und der Telephonleitung im auf die Basisstation aufgelegten Zustand des Endgeräts durch miteinander ausgerichtete offenliegende Kontakte gewährleistet ist,
dadurch gekennzeichnet, daß
das Aggregat zur Gewährleistung der genannten Verbindung vier Kontakte (4a1-4a4) an der Basistation und vier Kontakte (4b1-4b4) an dem Endgerät aufweist und daß die Basisstation Umschaltmittel (S1-S4) umfaßt, die gemeinsam durch das Gewicht des Endgeräts betätigt werden, derart daß
- im Zustand mit auf die Basisstation aufgelegtem Endgerät die vier Kontakte der Basistation und damit des Endgeräts jeweils mit den beiden Drähten (T1, T2) des Telephons bzw. mit den beiden Leitern (L1, L2) der Telephonleitung verbunden sind, und
- im Zustand mit von der Basisstation abgenommenem Endgerät eine Verbindung jeweils zwischen jedem Draht der Telephonleitung und jedem Draht des Telephons hergestellt ist, wobei die Kontakte (4a1-4a4) der Basisstation dann nicht mehr angeschlossen sind.
2. Aggregat aus einer Basisstation und einem tragbaren Endgerät, nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Umschaltmittel vier Schalter aufweisen, welche umfassen: einen ersten und einen zweiten Einweg-Schalter (S1, S2) zwischen den Drähten (T1, T2) des Telephonapparats und dem ersten und dem zweiten Kontakt (4a1, 4a2), wobei dieser erste und zweite Schalter in Abwesenheit des Endgeräts geöffnet sind, einen dritten und einen vierten Zweiweg-Schalter (S3, S4), deren Festkontakte mit den Leitern (L1, L2) der Telephonleitung und deren bewegliche Kontakte entweder mit den Anschlüssen (T1, T2) des Telephonapparats oder, in Gegenwart des Endgeräts, mit dem dritten und dem vierten Kontakt (4a3, 4a4) verbunden sind.
3. Aggregat aus einer Basisstation und einem tragbaren Endgerät, dadurch gekennzeichnet, daß das tragbare Endgerät einen fünften und einen sechsten Zweiweg-Schalter (S5, S6) aufweist, deren gemeinsame Anschlüsse mit dem dritten und dem vierten Kontakt (4b3, 4b4) verbunden sind und deren bewegliche Anschlüsse entweder mit einem Leitungstransformator (13) oder mit dem ersten und dem zweiten Kontakt (4b1, 4b2) verbunden sind, und daß das Endgerät des weiteren einen zwischen dem ersten und dem zweiten Kontakt und den beweglichen Anschlüssen des fünften und sechsten Schalters angeordneten Signaldetektor, eine Leitungsbelegungsschaltung (12), eine zentrale Prozessoreinheit und ein Modem (14) aufweist.
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