DE69433883T2 - Verfahren und Vorrichtung zum Schärfen von Messern und Klingen - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zum Schärfen von Messern und Klingen Download PDF

Info

Publication number
DE69433883T2
DE69433883T2 DE69433883T DE69433883T DE69433883T2 DE 69433883 T2 DE69433883 T2 DE 69433883T2 DE 69433883 T DE69433883 T DE 69433883T DE 69433883 T DE69433883 T DE 69433883T DE 69433883 T2 DE69433883 T2 DE 69433883T2
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
blade
angle
sharpening
pair
abrasive
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired - Lifetime
Application number
DE69433883T
Other languages
English (en)
Other versions
DE69433883D1 (de
Inventor
Daniel D. Friel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Edgecraft Corp
Original Assignee
Edgecraft Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Edgecraft Corp filed Critical Edgecraft Corp
Publication of DE69433883D1 publication Critical patent/DE69433883D1/de
Application granted granted Critical
Publication of DE69433883T2 publication Critical patent/DE69433883T2/de
Anticipated expiration legal-status Critical
Expired - Lifetime legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24BMACHINES, DEVICES, OR PROCESSES FOR GRINDING OR POLISHING; DRESSING OR CONDITIONING OF ABRADING SURFACES; FEEDING OF GRINDING, POLISHING, OR LAPPING AGENTS
    • B24B3/00Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools
    • B24B3/36Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades
    • B24B3/54Sharpening cutting edges, e.g. of tools; Accessories therefor, e.g. for holding the tools of cutting blades of hand or table knives
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B24GRINDING; POLISHING
    • B24DTOOLS FOR GRINDING, BUFFING OR SHARPENING
    • B24D15/00Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping
    • B24D15/06Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges
    • B24D15/08Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors
    • B24D15/081Hand tools or other devices for non-rotary grinding, polishing, or stropping specially designed for sharpening cutting edges of knives; of razors with sharpening elements in interengaging or in mutual contact

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)
  • Polishing Bodies And Polishing Tools (AREA)

Description

  • Querverweis auf verwandte Anmeldungen
  • Diese Anmeldung ist eine teilweise Fortsetzung der Anmeldung mit der Serien-Nr. 901,213, welche eingereicht wurde am 18. Juni 1992.
  • Hintergrund der Erfindung
  • Viele aus der großen Vielzahl von Messerschärfern, welche in der Vergangenheit entwickelt worden sind, versagen dabei, wirklich scharte Kanten bzw. Schneiden oder sogar konsistent gute Kanten zu erzeugen, wegen des Fehlens von guter Winkelsteuerung während des Schärtungsprozesses. Dies trifft insbesondere zu für Schärfer vom V-Kerben-Typ, welche beide Kantenfacetten gleichzeitig schärfen sollen. Händisch zu bedienende Mittel zum Schärfen sind besonders unbefriedigend, weil existierende Schärfer vom V-Typ keine integrale bzw. integrierte Steuerung des Winkels haben, sondern davon abhängen, dass der Benutzer die Klinge während des Schärfens „vertikal" hält. Um eine wirklich scharte Kante zu entwickeln, ist es in kritischem Maße wichtig, dass die Klingen Zug für Zug bzw. Hub für Hub beim selben präzisen Winkel über die abrasive bzw. abreibende Oberfläche laufen, bzw. diese passieren. Sogar sehr schmal Winkelvariationen in aufeinanderfolgenden Hüben werden die Bildung einer wirklich scharfen Kante verhindern. Die feinste Kante kann nur hergestellt werden, wenn der Winkel Zug für Zug auf ½ Grad konsistent ist. Dies ist natürlich ohne ein präzises Mittel zum Führen der Klinge unmöglich.
  • Sogar schmale Schlitze, welche für gewöhnlich für die Winkelsteuerung vorgesehen sind, funktionieren nicht, da Klingen verjüngt sind und ihre Dicke in einem weiten Bereich vom Griff zur Spitze variiert. Daher gibt es dort, wo die Klinge längs ihrer Länge nur um einige wenige tausendstel Zoll (1 Zoll = 2.54 cm) dünner ist, als die Breite des Schlitzes, inadäquate Winkelsteuerung um eine wirklich scharfe Kante zu erzeugen. Würde man versuchen, den Schlitz für dichtes bzw., enges Übereinstimmen mit der Klingendicke an einem Punkt zu entwerfen, würde die Klinge and den anderen Klingeteilen zu lose sein, oder sie wären zu dick, um in den Schlitz zu geraten.
  • Der Stand der Technik umfasst Schärfer, wie sie in 15 und 16 illustriert sind, worin Räder aus gehärtetem Metal, Keramik oder Oxiden in überlappender Anordnung platziert sind, wobei sie eine „V-Rille" bzw. eine „V-Fuge" bilden, durch welche die Kante der Klinge in engem bzw. nahem Kontakt mit den Rädern geführt bzw. geleitet wird. Schärfer von diesem Typ hängen von einer Kratz-Wirkung an der Kante der Scheibe ab, um Metal von der Klinge zu entfernen und die Scheibe ist auf einer Welle montiert, sodass frische „Kanten" freigelegt werden können, indem die Scheibe nach jeder Schärfung gedreht wird. Mit der Zeit werden die Kanten der Scheibe abgerundet und der Schärfer ist ineffektiv. Sie bieten keine Winkelsteuerung für die Klinge oder bestenfalls ist ein Schlitz wie in 15 gezeigt vorgesehen, welcher wesentlich breiter ist, als jede beliebige Klinge, die geschärft werden soll. Konsequenterweise ist die Winkelsteuerung schlecht und die Scheibenkanten nutzen sich schnell ab, was zu einer kurzen nützlichen Lebensdauer des Schärfers führt.
  • Ein anderer Schärfer vom V-Typ ist der gewöhnliche Scherben- bzw. Keramikstock-Schärfer, so wie er im U.S. Patent Nr. 4,912,885 beschrieben ist, welcher einen V-förmigen Schlitz bildet, indem er ein paar von gekreuzten Keramikstangen verwendet. In dieser Konfiguration wird die Messerkante bzw. Messerklinge durch die Gabelung gezogen, welche von den beiden Stangen gebildet wird. Für gewöhnlich sind die Stangen aus abreibendem Material (Abriebmaterial), so wie z. B. aus gesintertem Aluminiumoxid hergestellt. Die Schärfungswirkung kommt größtenteils von der Wirkung der abreibenden Materialien längs einer geraden Linie auf der Stange, die in Kontakt mit jeder Facette sind. Die Facetten sind nicht in Kontakt mit einem Gebiet bzw. einer Fläche von abreibenden Materialien, sondern nur in Kontakt mit einer Linie. Wiederum gibt es keine Winkelsteuerung und jede beliebige Drehbewegung der Klinge (Abweichung von der Vertikalen) oder jedes beliebige horizontale Kippen der Klinge von Zug zu Zug wird die Chancen eine scharfe Kante auf der Klinge zu erhalten substantiell reduzieren.
  • Die U.S. Patente mit den Nummern 1,894,579 und 1,909,743 beschreiben einen großen Schärfer vom V-Typ, welcher eine Serie von flachen, individuellen, rechteckigen, abreibenden Balken benutzt, um einen V- Schlitz zu bilden, jedoch gibt es wiederum keine Einrichtung für die Winkelsteuerung der Klinge, wenn sie durch den Schärfer gezogen wird. Da dieser Schärfer relativ weiche, abreibende Elemente benutzt, welche sich schnell abnutzen, wobei sie Ihre Kontur verlieren, muss der Winkel des V periodisch geändert werden, um ein Gebiet des Balkens mit guter Geometrie freizulegen. Dies erfordert, wie andere V-Schärfer einen geschickten bzw. erfahrenen Bediener, um die Klinge „vertikal" zu halten – eine unpraktische Anforderung. In allen diesen Schärfern nach dem Stand der Technik, ist es beabsichtigt, dass beide der kantenbildenden Facetten geschärft werden. Daher wird die Klinge durch den Schlitz geführt. Damit dies geschieht muss die Winkelausrichtung der Klingen-Mittellinie mit der Mittellinie der V-Kerbe Zug für Zug perfekt sein, wie in 17 gezeigt. Dies ist klarerweise ohne eine Art von Führung nicht praktisch. Jede beliebige Winkelvariation von Zug zu Zug wird darin resultieren, dass jede der Facetten bei einem neuen und unterschiedlichen Winkel umgestaltet bzw. neu gestaltet wird. Dies tendiert dazu, die Kante stumpf zu machen, oder sie fehlzugestalten, anstatt sie zu einer scharfen bzw. feinen Kante zu schärfen.
  • Diese V-Kerben-Schärfer, bei denen das V durch den Umfang zweier Räder gebildet wird, haben den Nachteil, dass die Facetten in die selbe Form wie das Rad gebildet werden. Wie oben erwähnt resultiert diese Schärfung daraus, dass Metall von den Facetten gerieben oder gelöst wird, wenn sie sich über die scharfen Kanten der Räder bewegen. Da die Räder kreisförmig sind, werden die Facetten konkav und werden zum selben Radius wie die Räder gekrümmt bzw. gekurvt. Dies erzeugt eine schwache, nicht getragene Facettengeometrie, wie in 18 gezeigt.
  • Gerade Facetten, wie sie in 17 gezeigt sind, sind stärker und sind den konkaven Facetten aus 18 vorzuziehen.
  • Noch besser und stärker sind konvexe Facetten (Architektur eines gotischen Bogens), wie sie in 19 gezeigt sind.
  • Weiterhin wird verwiesen auf US-A-2,092,443 welches ein Werkzeug zum Schärfen von Messern mit gebogten bzw. ausgebogenen Kanten zeigt. Das Werkzeug umfasst ein Paar von abreibenden Gliedern, welche von einem Halter getragen werden und auf gegenüberliegenden Seiten des Messers, das geschärft werden soll angeordnet sind. Dabei sind die abreibenden Glieder in einer längsweisenden Richtung des Messer beabstandet und jedes hat eine flache abreibende Oberfläche, welche relativ zur Ebene des Messers geneigt ist. Weiterhin ist ein Paar von Führungsrollen bzw. Führungswalzen zwischen den abreibenden Gliedern auf dem Halter vorgesehen, wobei jede Führungswalze benachbart zu jedem abreibenden Glied platziert ist, so dass es mit der bezüglich dem benachbarten abreibenden Glied gegenüberliegenden Seite der Klinge in Eingriff steht. Gemäß der vorliegenden Erfindung ist eine Vorrichtung und ein Verfahren vorgesehen zum gleichzeitigen Schärfen beider Facetten einer Klinge, welche zwei Facetten aufweist, wie jeweils in den Ansprüchen 1 und 3 dargelegt.
  • Zusammenfassung der Erfindung
  • Ein Ziel dieser Erfindung ist es, ein verbessertes Verfahren und eine verbesserte Vorrichtung zum Schärfen von Messern und Klingen vorzusehen.
  • Ein weiteres Ziel dieser Erfindung ist es, eine verbesserte Anordnung von Führungselementen bzw. Führungen und abreibenden Oberflächen vorzusehen, um das verbesserte Verfahren und die verbesserte Vorrichtung entweder in manuellen oder in Motor-unterstützten Konfigurationen zu implementieren.
  • Es wird auf überraschende Weise gezeigt werden, dass mit den einzigartigen Verbesserungen, die in dieser Erfindung entdeckt wurden, Kerbenschärfer Präzisionsfacetten von jeder beliebigen Form einschließlich der idealen gotischen Bogenkonstruktion von 15 erzeugen können. Die Geometrie der speziellen abreibenden, beschichteten, bzw. mit einem abreibenden Mittel beschichteten Blöcke bzw. Felder, die in dieser Erfindung offenbart wird, ist viel effektiver und effizienter, als die Entwürfe nach dem Stand der Technik sowohl bezüglich der Metallentfernungsrate, als auch der Präzision der erzeugten Facetten. Ihre spezielle Geometrie und Konstruktion macht es möglich und praktisch, spezielle Facettenkonturen zu erhalten, um erhöhte und optimale Unterstützung der Klingenkante hinzuzufügen. Es ist daher möglich, eine Kantenqualität und -Form zu erzeugen, welche irgendwelchen manuellen Schärfern nach dem Stand der Technik weit überlegen ist.
  • Diese Erfindung umfasst wichtigerweise einzigartige Klingenführungen, bzw. -Führungselemente, welche aus einem oder mehreren einzigartigen Rädern oder Rollen bestehen, um extrem genaue und nicht-kratzende Führungen für die Klingen vorzusehen, wenn sie in dieser verbesserten V-Typ-Schärfer-Konfiguration geschärft werden.
  • Es ist ein weiteres Ziel dieser Erfindung einzigartige ein- und mehr- bzw. vielstufige Schärfer vorzusehen, welche diese Verbesserungen inkorporieren und ungewöhnlich scharfe Kanten erzeugen können. Vorzugsweise inkorporieren diese Schärfer spezielle diamantbeschichtete abreibende bzw. abrasive Blöcke, welche anders als feste abreibende Mittel bzw. Festkörper-Abriebmittel bei der Benutzung ihre Geometrie behalten bzw. aufrechterhalten werden, um solche scharfen Kanten herzustellen.
  • Die Zeichnungen
  • 1 ist eine links-seitige Ansicht eines zweistufigen manuellen Schärfens gemäß dieser Erfindung, wobei die rechte Seite ein Spiegelbild davon ist;
  • 2 ist eine Draufsicht des Schärfens, der in 1 gezeigt ist von oben;
  • 3 ist eine Draufsicht des Schärfens, der in 1 und 2 gezeigt ist von unten;
  • 4 ist eine vorderseitige Ansicht des Schärfers, der in 13 gezeigt ist;
  • 5 ist eine Rückansicht des Schärfens, der in 14 gezeigt ist;
  • 6 ist eine Querschnittsansicht durch 2 längs der Linie 6-6;
  • 7 ist eine Querschnittsansicht durch 2 längs der Linie 7-7;
  • 8 ist eine Draufsicht von unten der Kammform-Schärfungsblöcke, welche in dem Schärfer aus 17 benutzt werden, bevor die Blöcke zusammengebaut werden;
  • 9 ist eine Draufsicht von unten, der Schärfungsblöcke von 8 in ihrem zusammengebauten Zustand;
  • 10 ist ein vergrößerter Teilquerschnitt ähnlich zu 7, welcher Messer von unterschiedlicher Größen in der Schärfungsbetriebsart zeigt;
  • 11 illustriert eine Messerkante, welche durch den zweistufigen Schärfer dieser Erfindung geschärft worden ist;
  • 12 ist eine vergrößerte Querschnittsansicht, welche die verschränkten Schärfungsblöcke illustriert, die in dem Schärfungskopf festgehalten werden;
  • 13 ist eine Ansicht ähnlich zu 12 einer modifizierten Form von Schärfungsblöcken;
  • 14 ist eine Querschnittsansicht eines alternativen Ausführungsbeispiels dieser Erfindung für die verschränkten Schärfungsblöcke;
  • 15 ist eine Ansicht, teilweise im Schnitt eines Teils eines Schärfens gemäß dem Stand der Technik;
  • 16 ist eine Draufsicht des Schärfers gemäß dem Stand der Technik, der in 15 gezeigt ist; und
  • 17 bis 19 sind Ansichten von Schärfungstechniken gemäß dem Stand der Technik.
  • Detaillierte Beschreibung
  • Ein Ausführungsbeispiel dieser Erfindung ist in 13 dargestellt, welche ein zweistufigen, manuellen Schärfer vom V-Typ zeigen. Jede Stufe umfasst einzigartige, mit einem abreibenden Mittel beschichtete, ineinander greifende Glieder, ähnlich zu denjenigen, die in 8 und 9 gezeigt sind. Diese Glieder haben kammartige Strukturen, die ineinander greifen können, weil ihre Zähne in der Breite etwas kleiner sind als die dazwischenliegenden Schlitze oder Räume bzw. Leerräume, in welche die gegenüberliegenden passenden, bzw. gepaarten Zähne hineinpassen können. Die Glieder sind so angeordnet, dass sie sich unter einem Winkel kreuzen bzw. schneiden, welcher gleich ist zu dem erwünschten gesamten Kantenwinkel, der auf den Facetten erzeugt werden soll, welche an der Kante enden und diese tragen. Die Bildung der Facetten wird durch das abreibende Material, vorzugsweise durch Diamanten bewerkstelligt, welches auf der Oberfläche von einzigartigen festen Gliedern beschichtet ist. Die abreibende, beschichtete bzw. mit einem abreibenden Mittel beschichtete Struktur kann von einer beliebigen Form sein, so wie zum Beispiel einer ebenen oder konvexen, oder der konkaven Form, wie sie in 13 gezeigt ist. Die konkave Struktur wird eine konvexe Form auf den Facetten einer Klinge erzeugen, was in einer überlegenen, starken, gotischen Bogenform resultiert, um die gebildete Kante zu tragen und zu stärken. Um Hub für Hub bzw. Zug für Zug eine genaue Führung für Klingen vorzusehen, schließt diese Erfindung eine oder mehrere radartige Führungen ein, welche auf ihrem Umfang dünn scheibenartig sein können, oder dicker mit einer kegelförmigen oder auf andere Weise konturierten Oberfläche mit einer bevorzugten Geometrie längs ihrer Oberfläche, senkrecht zu ihren Radien. Diese Geometrie könnte zum Beispiel so ausgewählt werden, dass sie die Klingen im Wesentlichen vertikal hält, obwohl die Klingen wesentlich variieren können im Design und speziell in ihrer Dicke und im Winkel ihrer Oberflächen, wo sie die radartigen Führungen kontaktieren.
  • Es ist weniger wichtig, dass eine individuelle Klinge in wirklich vertikaler Position gehalten wird als es ist, dass die Klinge an jedem beliebigen, gegebenen vertikalen Punkt längs ihrer Länge bei jedem nachfolgenden Zug und zwar Zug nach Zug beim selben Winkel zu halten. Der Winkel muss nicht an jedem Punkt längs der Klingenkanten der gleiche Winkel sein. Wenn die Klingenachse an einem gegebenen Punkt längs ihrer Länge nicht absolut „vertikal" ist, das heißt, den gesamten eingeschlossenen V-Winkel, der durch die abreibenden Glieder links und rechts gebildet wird, nicht wirklich zweiteilt, werden die Facetten nicht präzise den gleichen Winkel relativ zur Achse dieser Klinge haben. Die Klinge würde den gesamten eingeschlossenen Winkel des V-Schlitzes exakt zweiteilen, wenn ihre Mittellinie, welche die Linie von der Kante der Klinge zur Mitte ihrer Dicke am Rücken bzw. an der Rückseite der Klinge ist, koinzident mit der Zweiteilungslinie des V-Schlitzwinkels ist. Exakte Zweiteilung ist nicht wichtig für die Präzision der Kante die erzeugt wird, es ist jedoch wichtig, dass diese winkelmäßigen Beziehungen in jedem nachfolgenden Schärfungszug dieselben sind.
  • Es wurde entdeckt, dass ein zweistufiger Schärfer, so wie er in 13 illustriert ist, so ausgelegt bzw. entworfen werden kann, dass dasselbe Rad oder dieselben Räder, welche benutzt werden, um die Klinge in einem Schärfungsschlitz zu führen, die Klinge auch im zweiten Schlitz führen können, wie in 10 gezeigt. Das Messer wird während des Schärfens so positioniert, dass es kontinuierlich gegen eine Oberfläche des Rads gedrückt wird, wenn es durch jeden Schärfungsschlitz geleitet bzw. geführt wird.
  • Das Design der abreibenden, beschichteten Glieder wird idealerweise so sein, dass es verbesserte Schärfungswirkung längs desjenigen Teils der Facetten vorsieht, welche entfernt sind von der Kante, wo die Metalldicke zwischen den Facetten am größten ist und wo es wünschenswert ist, Metall am effizientesten und am vollständigsten während des Schärfens zu entfernen. Effektive Metallentfernung in diesem Abschnitt stellt eine „Erleichterung" für den Metallentfernungsprozess sicher, welcher näher an der Kante und an der Kante selbst auftritt. Dies erhöht die Qualität und die Perfektion der Kante, die erzeugt wird. Ein Messer, welches zuvor nicht in diesem verbesserten Schärfer geschärft worden ist, kann zum ersten mal in der Fabrik oder durch den Besitzer bei einem größeren Winkel geschärft worden sein, was die Entfernung einer substantiellen Menge von Metall längs des oberen Teils der Facette erfordert, um die Facetten zum eingeschlossenen Winkel dieses verbesserten Schärfers zu bringen. Auch aus diesem Grund ist es wichtig, eine maximale Fähigkeit zum Entfernen von Metall von diesem Teil der Facette zu haben. Das Design der einzigartigen Schärfungsglieder in dieser Erfindung sieht diese wichtigen Vorteile vor. Während die hier beschriebenen Prinzipien direkt auf manuelle V-Form-Schärfungskonfigurationen zutreffen, können die speziellen, abreibenden, beschichteten, bzw. mit einem abreibenden Mittel beschichteten, festen Glieder, die hier offenbart sind, synchron mechanisch angetrieben werden, um sich in einer Anzahl von ebenen oder linearen Richtungen zu bewegen, wobei sie die Schärfungswirkung erhöhen bzw. verbessern.
  • Kugeln bzw. Sphären können wie die hier beschriebenen Räder benutzt werden, um eine Führung für die Klinge vorzusehen. Gleichermaßen kann eine Ebene von Kugeln oder Rädern, als eine Messerführung mit Schärfern benutzt werden, einschließlich derjenigen, welche nicht die V-Schlitz-Konfiguration haben.
  • Das Verfahren und die Vorrichtung dieser Erfindung sehen für den Geübten oder den Ungeübten ein verbessertes und mit niedrigen Kosten verbundenes Mittel zum Erzeugen einer schneidenden Kante ungewöhnlicher Schärfe und Perfektion vor, welche im Wesentlichen frei ist von Mikroverzahnungen des Typs, welcher auf vielen Klingen gefunden wird, die durch andere Mittel geschärft wurden.
  • Ein Ausführungsbeispiel, welches bestimmte der Verbesserungen dieser Erfindung inkorporiert, ist in 13 illustriert. Dies ist ein manueller zweistufiger Schärfer, welcher an seinem Griff mit einer Hand gehalten werden kann, während ein Messer, das in der anderen Hand gehalten wird, geschärft werden kann, indem man seine Klinge aufeinanderfolgend durch die V-förmigen Schlitze in Stufen 1 und 2 zieht. Der V-Schlitz in Stufe 1 wird im Allgemeinen ein kleinerer Winkel sein als der V-Schlitz in Stufe 2. Dies erzeugt eine doppelte Schräge auf der Facette, wie in 11 illustriert. Auf diese Weise schärft die zweite Stufe näher an der Kante und im Allgemeinen wird ein feiner körniges abreibendes Mittel in der zweiten Stufe benutzt werden, um die Kantengeometrie zu verfeinern und zu perfektionieren. In einer einfacheren Konfiguration muss dieser Schärfer nur eine Schärfungsstufe haben. Die zweite Stufe gibt den Vorteil, dass eine feinere, perfektere Kante erhalten werden kann, weil feinere Diamanten benutzt werden können und weil vorausgehendes Schärfen in der ersten Stufe bei einem anderen – kleineren Winkel – Erleichterung für die Metallentfernung in der zweiten Stufe vorsieht. Es ist demonstriert worden, dass bessere Kantengeometrie erhalten werden kann, wenn die endgültige Schärfung nur sehr nahe an der Kante auftritt, und wenn es in dieser Stufe unnötig ist, exzessive Mengen von Metall zu entfernen. Durch Schärfen bei einem größeren Winkel in Stufe 2 nimmt die resultierende Kante eine Form an nahe dem gotischen Bogen, wie in 19 illustriert. Es ist auch möglich eine dritte Stufe vorzusehen, um bei einem Winkel größer als in Stufe 1 oder 2 zu schärfen und dadurch eine Dreifach-Schrägen-Facette vorzusehen – eine Form, welche noch näher ist an einem perfekten, gotischen Bogen. Die Struktur des gotischen Bogens gibt hinter der Kante mehr Unterstützung und als ein Ergebnis wird die Kante länger schart bleiben. Es ist möglich den Schärfer mit einer einzelnen Stufe zu entwerfen (wie später mit Bezug auf 14 beschrieben wird), wobei der V-Winkel während des Schärtungsprozesses geändert werden kann. Zum Beispiel kann man die Schärfung mit einem kleineren Winkel beginnen und durch Benutzung einer mechanischen Verbindung diesen Winkel erhöhen, wenn die Schärfung fortschreitet. Man könnte mit einem gesamten eingeschlossenen Winkel von zum Beispiel 40° anfangen und diesen Winkel auf insgesamt 50° am Ende des Schärfens erhöhen. Dies würde einen nahezu perfekten gotischen Bogen erzeugen.
  • Der Erfinder hat die kritische Wichtigkeit des Haltens der Klinge Zug um Zug beim selben Winkel während des Schärfungsprozesses gezeigt, um eine perfekte Klinge zu erzeugen. Es hat sich gezeigt, dass ein geeignet ausgelegtes, korrekt positioniertes Rad, ein Kegel, ein Kegelabschnitt oder ein konturierter Zylinder ein einzigartiges, einfaches Mittel vorsehen kann, zum Aufrechterhalten eines in hohem Maße reproduzierbaren Winkels für einen weiten Bereich von Messern in ein- oder zweistufigen Schärfern. 1 und 10 zeigen einen oder mehrere abgeschnittene Kegel oder geformte Räder, die sich über den oberen Teil des V-Schlitzes, welcher gebildet wird von den abreibenden, beschichteten Gliedern eines zweistufigen Schärfers und in diesen hinein erstrecken. Bei der Benutzung ruht die Klinge in jedem Schlitz an diesem Rad oder an diesem abgeschnittenen Kegel bzw. Kegelstumpf, wie in 10 gezeigt. Die Geometrie des Rads oder des kegelartigen drehbaren Glieds wird eingestellt, um eine Vielzahl von Klingen von unterschiedlicher Dicke, Breite und unterschiedlichen Winkeln zwischen den Facetten der Klinge unterzubringen bzw. aufzunehmen.
  • Klingen variieren in einem weiten Bereich in ihrer Dicke, Breite und den gesamten eingeschlossenen Winkeln der Facetten. Zum Beispiel können Taschenmesser relativ schmal sein, jedoch an ihrem Rücken (dem dicksten Teil der Klinge) sehr dick; der Winkel der Facetten von kleinen Taschenmessern kann für gewöhnlich 12° sein, einige Jagdmesser sind größer als 12°, während ein Küchenmesser so gering wie 3° sein kann. Andere gängige Messer fallen in die Mitte dieses Bereichs. Messer variieren auch in der Dicke der Klinge unmittelbar hinter (benachbart zu) den Facetten, welche die Kante erzeugen. Feines Besteck kann an diesem Punkt nur einige wenige tausendstel eines Zolls (ein Zoll = 2.54 cm) dick sein, während Metzgerklingen oder Hackmesser für gewöhnlich viel dicker sind, um zusätzliche Festigkeit vorzusehen.
  • Es hat sich gezeigt dass Räder, welcher geeignet konturiert sind, ein einzigartiges und reproduzierbares Mittel für die Winkelsteuerung für nahezu alle gewöhnlich verfügbaren Klingen vorsehen. Weil einige Klingen sehr schmal sind, ist es wünschenswert eine Führung sehr nahe am Scheitel der V-Kerbe vorzusehen. Klingen von kleinen Taschenmessern können nur 5.1 mm (0.2 Zoll) breit sein; daher ist es wünschenswert eine Unterstützung wenigstens so nahe am Scheitel vorzusehen. Die Küchenklinge kann eine breite von 2 Zoll (5.08 cm) oder mehr haben und ist im Allgemeinen unmittelbar hinter den Facetten dünner als ein Taschenmesser. Ein sehr dünnes, scheibenartiges Rad, welches 5.1 mm (0.2 Zoll) über dem Scheitel des V angeordnet ist, kann so ausgelegt sein, dass ein Taschenmesser mit dicker Klinge, welches gegen seinen Durchmesser gehalten wird, seine Achse perfekt vertikal (das heißt, so dass es den V-Winkel zweiteilt) ausrichten würde. Wenn nichts desto weniger die dünne Küchenklinge dann gegen den Durchmesser solch einer dünnen Scheibe platziert wird, die so angeordnet ist, wäre die Küchenklinge im Wesentlichen außerhalb der Vertikalen. Während es, wie vorher erklärt wurde, nicht essentiell wichtig ist, dass die Klingenachse während des Schärfens absolut vertikal ist, ist es wünschenswert so vertikal wie möglich zu sein, um die Zeit, die zum Schärfen notwendig ist zu minimieren. Darüber hinaus schneidet eine Kante mit Facetten gleichen Winkels gerader.
  • Es hat sich gezeigt, dass es unter Benutzung eines kegelförmigen Rads, wie es in 10 gezeigt ist, möglich ist, die Ausrichtung der Achse einer Vielzahl von Klingen mit der Achse des V-Schlitzes zu optimieren. Obwohl es wünschenswert ist, die Klinge nahezu vertikal auszurichten zur Zweiteilung des gesamten eingeschlossenen Winkels, der durch den V-Schlitz geformt wird, ist es kritisch, dass die winkelmäßige Ausrichtung der Klinge für dasselbe Messer Zug um Zug extrem reproduzierbar ist. Ein abgeschnittenes, kegelförmiges Rad erreicht dies gut. 10 zeigt, wie die schmale Klinge im linken Schlitz solch einen Kegel nahe seiner Basis kontaktiert, während die breitere Klinge (länger im Querschnitt) im rechten Schlitz den Kegel an seiner oberseitigen Kante kontaktiert. Es ist aus dieser 10 klar, dass die Achse der breiteren Klinge weiter links und weniger vertikal wäre, wenn die Klinge für ihre Unterstützung von der Basis des Kegels abhängen würde.
  • Es ist demonstriert worden, dass eine gute Geometrie ein Kegel mit einer Höhe von ungefähr 0.5 Zoll (1.27 cm) ist mit einem Durchmesser an seiner Basis der in passender Weise ausgewählt worden ist, um schmale Klingen vertikal auszurichten und wo die Facette des Kegels bei einem Winkel von ungefähr 2 Grad zu seiner Achse ist. Wenn die V-Schlitze in einem zweistufigen Schärfer von Mittellinie zu Mittellinie z. B. um 17.8 mm (0.7 Zoll) voneinander getrennt bzw. beabstandet sind und die Basis des Kegels 5.1 mm (0.2 Zoll) über dem Scheitel des V-Schlitzes ist, ist ein guter Durchmesser für die Basis des Kegels in der Größenordnung von 16.64 mm (0.655 Zoll). Dies ist mathematisch die Differenz des Abstandes von Mittellinie zu Mittellinie, (17.8 mm, 0.700 Zoll), abzüglich der Dicke (11.43 mm, 0.45 Zoll) eines durchschnittlichen, schmalen Taschenmessers. Zwei Grad ist eine bequeme Steigung für den Kegel, da dieser Winkel die mittlere Steigung der Facetten einer Vielzahl von gängigen Messern annähert. Für eine spezialisierte Klasse von Messern, so wie zum Beispiel Jagdklingen, könnte die Steigung größer sein, oder der Durchmesser geändert werden, um eine noch genauere Ausrichtung der Klingenachse vorzusehen. Für einige Messerkombinationen könnte eine leicht konkave Oberfläche für einen besseren Kompromiss über die konische Geometrie gelegt werden. Der Vorteil solcher Räder zur Steuerung der Klingeachse während des Schärfens ist dramatisch. Ohne eine solche Winkelsteuerung ist es ein Sache von Zufall und Glück, eine wirklich gute, scharfe Kante zu erhalten. Mit solchen Führungen produzieren speziell V-Schlitz-Schärfer sehr schnell rasiermesserscharfe Kanten. Die Räder bieten einen großen Vorteil gegenüber statischen Führungen, dahingehend, dass erstere die Oberflächen der Klinge nicht verkratzen werden, wenn sie über den Radumfang rollt. Statische Führungen bzw. Führungselemente werden, selbst wenn sie aus Plastik hergestellt sind, bei der Benutzung überraschender Weise die Oberflächen der Klingen polieren (burnish), wegen der, wenn auch kleinen, Gleitreibung und Abreibung speziell dort, wo das Polieren auf der Klinge senkrecht zur Richtung der endgültigen Schärfungs- bzw. Abschleif- und Polierlinien auf den Oberflächen der Klinge ist. Vorzugsweise sind die Räder oder Kegel, welche hierin beschrieben werden, aus Plastik hergestellt, um die Gelegenheit zum Verkratzen der Klinge unter allen Bedingungen zu minimieren.
  • Statische Führungen können benutzt werden, um eine ähnliche, winkelmäßige Steuerung vorzusehen, aber damit sie so effektiv sind wie die Kegelräder, müssen sie eine abgeschrägte Facette mit derselben Kontur und Höhe wie die Kegeloberfläche haben. Eine weitere Verbesserung dieser Erfindung umfasst ein Mittel, um für jede Klinge die Trennung der Rad- oder Kegelachse von der Mittellinie der V-Kerbe anzupassen und zu optimieren. Einfache mechanische Mittel können inkorporiert werden, um zu erlauben, dass diese Anpassung manuell für jede Klinge gemacht wird, die in der V-Kerbe geschärft werden soll.
  • Um die Anzahl der Stufen zu reduzieren und dennoch eine Kontur vom gotischen Bogentyp auf der Klinge zu erhalten, wie sie in 19 gezeigt ist, ist es wie vorher erwähnt möglich, den eingeschlossenen Winkel der V-Kerbe während des Schärfungsprozesses gleichmäßig oder intermittierend zu variieren, unter Benutzung eines anwachsend größeren Winkels während der Schärfungsprozess voranschreitet. Dies kann erreicht werden mit einer einfachen, exzentrischen Nocke, wie sie in 14 gezeigt ist. Durch Drehen der Nocke kann der Abstand zwischen den abreibenden, beschichteten Gliedern verändert werden, wobei der eingeschlossene Winkel zwischen den abreibenden Oberflächen geändert wird. Der mehrstufige Ansatz, der hier früher beschrieben worden ist, hat gegenüber dem einstufigen Ansatz mit variablem Winkel den Vorteil, dass er einem gestattet, die Abriebgröße bzw. Abriebkorngröße zu ändern oder zu reduzieren, während man beim Beenden bzw. Fertigstellen der endgültigen Kante einen größeren Winkel benutzt.
  • Ein weiteres, einfacheres Mittel zum Erzeugen einer gotischen Bogengeometrie an der Kante ist es, abreibende, beschichtete konkave Glieder wie in 13 zu benutzen, anstatt planarer Glieder aus 10 und 12. Die abreibende Beschichtung, vorzugsweise Diamanten, kann mit einer groben Korngröße bzw. einem groben Korn entfernt von den Kanten abgeschieden werden, wo mehr Metall entfernt werden muss und mit einer feineren Korngröße an der Kante, wo es einen Bedarf für einen präziseren Abrieb gibt und wo für gewöhnlich während des Schärfens weniger Metall entfernt werden muss.
  • Einzigartige und verbesserte Schärferungsglieder sind vom Erfinder für V-förmige Kerbenschärter entwickelt worden, welche hergestellt sind, als abreibende, beschichtete, einzelne, kammförmige starre Metallstreifen mit Kerben und Zähnen aus einem Stück. Ein Beispiel ist in 8 gezeigt, mit Zähnen und Kerben, die so ausgelegt sind, dass sie ineinander greifen, wie in 9 gezeigt. In dieser Konfiguration werden starre Metallstreifen mit Diamant-Abriebmitteln beschichtet, die mit elektrisch abgeschiedenem Metall gesichert sind. Die Diamanten werden nur auf den Flächen bzw. Gebieten der Glieder benötigt, wo Metall während des Schärfens entfernt werden muss. Die Zähne müssen eine Breite haben welche kleiner ist, als die entsprechenden Schlitze des gepaarten Gliedes. Die Tiefe der Zähne und Schlitze muss so sein, dass sie wenn sie gepaart sind, nicht die Bildung einer V-Struktur der benötigten Winkelgeometrie verhindern oder diese negativ beeinflussen. Weiterhin wäre, um den vollen Gewinn dieser Erfindung zu realisieren, der Abstand der Grundlinie der Zähne vom Scheitel der ineinander greifenden abreibenden Glieder weniger als die Länge der Facette, die geschärft werden soll, wie von 9 vorgeschlagen. Für die meisten Klingen ist ein Abstand von ungefähr 0.05 cm bzw. 0.020 Zoll passend und idealerweise wird dieser Abstand weniger als 0.10 cm bzw. 0.040 Zoll sein. Es ist wünschenswert, dass genügend Abstand zwischen der Grundlinie der Zähne und dem Scheitel von wenigstens einem Glied ist, um es zu gestatten, dass Späne (Metallsfeilstaub, welcher aus der Schärfung resultiert) durch diese Beabstandung fällt und um daher ein „Aufladen" der abreibenden Oberfläche am oder nahe am Scheitel, wo die größte geometrische und winkelmäßige Präzision benötigt wird, zu vermeiden. Nichtsdestoweniger ist es wünschbar, dass die Grundlinie der Zähne nahe genug am Scheitel ist, dass die nicht-unterbrochenen Flächen des Glieds überhalb der Grundlinie den oberen Teil der Klinge von dickeren Klingen mit großen Facetten abreiben werden. Es ist wichtig in der Lage zu sein, beim Nachschärfen dieses Teils der Facetten, Metall schnell zu entfernen, um eine schwer beschädigte Kante wiederherzustellen, oder einen kleineren Winkel auf einer Klinge zu platzieren bzw. aufzubringen welche vorher mit anderen Mitteln bei einem zu großen Winkel geschärft worden ist. Die einzigartige Struktur dieser kammartigen Glieder erlaubt hochpräzise winkelmäßige und geometrische Steuerung wo sie sich kreuzen und wo die feine Kante erzeugt werden muss. Die starre tragende Metallstruktur von 9 kann mit großer Planarität hergestellt werden und sie kann wiederum von ultra-flachen gegossenen Strukturen oder anderen Mitteln getragen werden. Die Benutzung von Diamanten als abreibende Mittel ist in hohem Maße wichtig, wegen ihrer Einzigartigkeit im Widerstand gegenüber Abrieb und ihrer einzigartigen Fähigkeit, die Form ihrer Oberfläche sogar unter anhaltender Benutzung zu behalten. Es ist wichtig zu betonen, dass das kammartige, diamantbeschichtete Glied durch die abreibende Wirkung der Diamanten schärft und dass die neuen Glieder anders als die V-Schärfer vom Scheibentyp nach dem Stand der Technik, welche davon abhängen, dass ihre scharfen Kanten Metall entfernen, für die Metallentfernung nicht davon abhängt.
  • Keine anderen abreibenden Mittel, einschließlich Materialien, die so hart sind wie Aluminiumoxid oder kubisches Borkarbid können ihre Form so gut halten, wie Diamanten Wo es übermäßige Abrieb über ausgedehnte Zeitperioden gäbe, können Einrichtungen bzw. Vorkehrungen beim Entwurf des Schärfers gemacht werden, zum schnellen Ersetzen dieser Glieder. Die Tatsache, dass ein Diamant-Abriebmittel als eine dünne Schicht auf den Gliedern existiert und dass ihr Widerstand gegenüber Abrieb außergewöhnlich besser ist, verglichen mit Massen-Abriebmitteln, wie sie in allen Schärfern vom V-Kerbentyp nach dem Stand der Technik verwendet werden, trägt auf kritische Weise zur Fähigkeit dieser verbesserten Struktur bei, so gut zu schärfen und ihre Geometrie viel länger zu halten, als beliebige V-Kerben-Schärfer nach dem Stand der Technik.
  • Um den Schärfungsprozess mit diesen Verbesserungen zu beschleunigen, ist es möglich mechanische Mittel einzuschließen, um die Kämme in einer Richtung parallel zur Achse ihrer Zähne zu oszillieren, bzw. hin- und her zu bewegen. Bewegung der abreibenden Mittel in dieser Richtung zusammen mit der manuellen Bewegung des Messers durch den Schlitz wird den Schärfungsprozess beschleunigen. Synchrone, lineare oder kreisförmige Bewegungen der abreibenden, ineinander greifenden Glieder längs anderer Achsen sind ebenfalls möglich, um den Schärfungsprozess zu beschleunigen. Mit konkaven Kämmen wie in 13 oder mit konvexen Kämmen sind lineare Bewegungen parallel zur Achse der Zähne in solchen Gliedern nicht machbar, jedoch sind vor- und zurück- Bewegungen, bzw. hin- und her-Bewegungen parallel zur Kante der Klinge oder oszillierende Bewegungen um eine Achse praktikabel.
  • Optimale Ergebnisse hängen von der Benutzung von Diamant-Abriebmitteln, der Gebrauchssteuerung der Geometrie der Glieder-Zähne und genauer Steuerung der Achse der Klinge zu allen Zeitpunkten ab, wie hierin beschrieben worden ist.
  • Die Patentanmeldung mit der Serien-Nr. 901,213 offenbart die Benutzung von Rollen bzw. Walzen als Führungen für die Klinge eines Schneidewerkzeuges, um die Facette der schneidenden Kante in die richtige Position bezüglich des schärfenden Gliedes zu führen. Die vorliegende Erfindung sieht vorteilhafte Variationen dieser Konzepte vor.
  • 17 illustrieren ein Ausführungsbeispiel dieser Erfindung, worin der Schärfer manuell betrieben wird. Es versteht sich nichts desto weniger, dass die Konzepte dieser Erfindung mit einem elektrisch oder motorgetriebenen Schärfer verwirklicht werden können. Zum Beispiel können die Kämme elektrisch hin und her bewegt werden. Wie in 17 gezeigt enthält der Schärfer 10 Griff 12, welcher Teil des Gehäuses zum Halten bzw. Aufnehmen der schärfenden Abschnitte ist. Das Gehäuse kann gebildet werden auf jede beliebige Art und Weise, so wie zum Beispiel durch ein oberes Gehäuse 14 und ein unteres Gehäuse 16, welche an einer Naht oder einer Verbindungsstelle 18 miteinander verbunden werden. Das Gehäuse im Schärfungsabschnitt hätte eine konturierte Tafel bzw. Platte 20 und würde auch das untere Gehäuse 16 und das obere Gehäuse 18 (14) einschließen. Das obere Gehäuse 18 (14) erstreckt sich im Wesentlichen über die gesamte Höhe des Schärfungsabschnitts. Führungsräder, welche Walzen- bzw. Rollenoberflächen 22, 24 haben, sind in jeder der Schärfungsstufen 1, 2 angeordnet. Wie am Besten in 1 gezeigt, erstrecken sich die Führungswalzen bzw. -rollen über die abreibenden Schärfungsglieder 26, 28. Daher würde man, wie in 10 gezeigt, die Messerklinge 30 am besten gegen die jeweiligen Walzen bzw. Rollen anordnen, wobei die Kante 32 in dem V, welches durch die Schärfungsglieder oder Blöcke 26, 28 gebildet wird, untergebracht wird.
  • 6 illustriert die Montage der Walzen 22, 24 überhalb der abreibenden Kontaktglieder oder Schärfungsblöcke 26, 28. Wie in 6 und 10 gezeigt wird ein Sockel-Trageglied 34 innerhalb des Schärfungsabschnitts gebildet. Sockel 34 schließt Trageschultern 36 und einen sich aufwärts erstreckenden Vorsprung 38 ein. Ein Walzen- bzw. Rollenlager 40 ist auf jeder Schulter 36 montiert. Die Räder oder Walzen bzw. Rollen 22, 24 werden durch das Abdeckungsglied 42 festgehalten, welches einen Abwärts-Vorsprung 44 hat, der sich zwischen den Walzenlager-Trägern 40 erstreckt.
  • Wie am besten in 10 gezeigt, hat jede Ecke des Sockels oder Tragegliedes 34 eine Schräge 46, 48, so dass die Schärfungsglieder 26, 28 im passenden Winkel an der bzw. gegen die jeweilige Schräge ruhen bzw. lehnen können. Auf ähnliche Weise schließt die innere Oberfläche des Gehäuses eine Schräge 50, 52 ein, an welcher das jeweilige Schärfungsglied ruht. Die Gehäusewände 54, 56 verjüngen sich auswärts um einen leichten Eingang bzw. Zugang für die jeweiligen Messerklingen in die Schärfungsstufen 1 und 2 vorzusehen. Der untere Teil des Gehäuses schließt ein Paar von V-förmigen Vorsprüngen bzw. Steigern bzw. Stufen 58, 60 ein, gegen welche die Schärfungsglieder 26, 28 angebracht bzw. gerichtet sind. Die V-förmigen Erweiterungen bzw. Ausleger in Verbindung mit den Schrägen erzeugen den Winkel, welcher durch die sich schneidenden Schärfungsglieder gebildet wird. So wird zum Beispiel ein 45° Winkel durch die V-förmige Erweiterung 58 erzeugt und ein 50° Winkel wird durch die V-förmige Erweiterung 60 erzeugt.
  • Wie in 6 gezeigt, werden das obere Gehäuse 14 und das untere Gehäuse 16 ebenso bezüglich einander vermittels eines Pfostens 70 in der richtigen Position gehalten, welcher sich vom unteren Gehäuse 16 in ein entsprechendes Loch im oberen Gehäuse 14 erstreckt. 17 illustriert auch eine Verschiebungs-Überlapp-Eingriffsverbindung 72 an der Verbindungslinie zwischen dem oberen Gehäuse 14 und dem unteren Gehäuse 16.
  • 7 illustriert weiterhin einen Stift oder Erweiterungen bzw. Ausleger 44 der Abdeckung 42, welche gedachterweise mit dem Lagerwalzenträger 34 in Eingriff treten.
  • 89 illustrieren in größerem Detail die Schärfungsglieder 26, 28. Wie darin gezeigt, hat jedes Schärfungsglied die Form eines Kamms, welcher einen Block- oder Basisteil 62, 64 hat. Der Basisteil 64 hat eine Vielzahl von Fingern oder Zähnen 66, während der Basisteil 62 eine Vielzahl von Fingern oder Zähnen 68 hat. Die jeweiligen Finger sind so dimensioniert und angeordnet, dass sie so miteinander verschränkt werden, oder sich so kreuzen, dass sie den ineinander greifenden Aufbau bilden, der in 9 illustriert ist und der auch in den verschiedenen Figuren, so wie 1, 6, 10 uns 1214 illustriert ist.
  • 11 illustriert die Kante 32 der Klinge 30, welche aus der Benutzung des Schärfens 10 resultiert. Wie darin gezeigt ist, resultiert ein zusammengesetzter Winkel von 45° und 50° in der Kante 32. Vorteilhafterweise könnte jede Klinge von konventioneller Größe von dem Schärfer 10 geschärft werden. 10 illustriert zum Beispiel eine Klinge von Taschenmessergröße, die in der Schärfungsstufe 1 sein soll, während ein viel größeres Metzger-Tranchiermesser als in Stufe 2 befindlich illustriert ist. Die Führungsrad-Walzen 22, 24 stellen richtige Positionierung der jeweiligen Klingen 30 sicher, um die Kante in dem Einschnitt unterzubringen, welcher durch die ineinander greifenden Schärfungsglieder 26, 28 gebildet wird, welche gotisch geformte Schärfungsblöcke bilden. Da die Messerklinge durch eine Schärfungsstufe bewegt wird, tritt die Klinge zuerst mit einer Walze und dann mit der anderen in Kontakt um stets während der Schärfungswirkung wenigstens mit einer Walze in Kontakt zu bleiben.
  • 12 illustriert eine modifizierte Form der Positionierung der Schärfungsglieder. Wie darin gezeigt, ist darin eine V-förmige Stufe 74 zwischen den verschränkten Blöcken am unteren Ende derselben angeordnet. Die oberen Teile derselben ruhen an Schrägen 76, 78 und gegen abgeschrägte Oberflächen 80, 82, um die Schärfungsglieder fest in ihrer richtigen Position bei ihren angestrebten Winkeln zu halten.
  • 13 illustriert eine modifizierte Anordnung, worin die Schärfungsglieder 26A und 28A von konkaver Form sind, wobei sie eine mehr gotische Form bilden.
  • 14 illustriert eine weitere Alternative, worin der Winkel, welcher durch die verschränkten oder ineinander greifenden Schärfungsblöcke 26B und 28B mittels Nockenmitteln gesteuert wird, um zu erlauben, dass der Winkel variiert wird. Spezifisch ist eine drehbar montierte Nocke 84 gezeigt, welche zwischen dem unteren Teil der Kreuz-schärfenden Glieder untergebracht ist. Die Enden der Schärfungsglieder werden durch ein beliebiges, geeignetes Vorspannenmittel, so wie zum Beispiel eine Feder 86, aufeinander zu gedrückt. Lager 88 sind vorgesehen, um die Schärfungsglieder 26B und 28B zu führen, wenn die Schärfungsglieder gemäß der Drehung der Nocke 84 bewegt werden.
  • Es versteht sich, dass die spezifischen Details des Schärfers 10 bezüglich der Konstruktion des Schärfers lediglich exemplarischen Zwecken dienen. Der spezifisch illustrierte Schärfer ist ein manueller Schärfer, wo die Schärfungsglieder stationär montiert sind und die Schärfungswirkung stattfindet, indem die Messerkante über das V geführt wird, welches durch die Überschneidung der verschränkten Schärfungsglieder gebildet wird. Die gleitende Bewegung wird erleichtert, indem die Messerklinge mit den Walzenführungen in Kontakt gebracht wird. Es versteht sich, dass die Erfindung auch mit einem motorunterstützten Schärfer ausgeübt werden kann und dass es daher nicht beabsichtigt ist, dass die Erfindung auf einen manuellen Schärfer eingeschränkt ist.

Claims (3)

  1. Vorrichtung (10) zum simultanen Schärfen beider Facetten einer zwei Facetten aufweisenden Klinge (30), wobei die Vorrichtung Folgendes aufweist: ein Gehäuse (14, 16) mit einem freiliegenden Schärfabschnitt, ein erstes Paar abtragender bzw. abschleifender beschichteter Oberflächen (26, 28) in dem Schärfabschnitt, wobei die Oberflächen (26, 28) einen Scheitelpunkt bilden und einen gesamten eingeschlossenen Winkel (V) herstellen, der nominal gleich zu einem vorbestimmten Winkel ist, der der gesamte eingeschlossene Winkel der Kantenfacetten sein soll; Klingenführungsmittel (22, 24) in dem Abschnitt zum Kontaktieren und Ausrichten der Klinge (30), so dass die Mittellinie der Klinge etabliert von ihrer Kante zur Mitte ihrer Dicke an deren Rückseite an oder in der Nähe der Halbierung des eingeschlossenen Winkels (V) der abreibenden Oberflächen (26, 28) positioniert ist, wobei die Führungsmittel (22, 24) wenigsten ein drehbares Glied (22, 24) aufweisen, wobei die Führungsmittel die Klinge (30) führen während die Facetten über die Oberflächen (26, 28) bewegt werden; ein zweites Paar der planaren, abreibenden beschichteten Oberflächen (26, 28), welche sich überkreuzen zum Bilden eines Scheitelpunktes und zum Einstellen eines etwas unterschiedlichen vollständig eingeschlossenen Winkels (V) als der Winkel des ersten Paares (26, 28), wobei das drehbare Glied (22, 24) von einer Größe ist, die sich von einem Punkt in der Nähe der Halbierungslinie des eingeschlossenen Winkels (V) des ersten Paars der planaren abreibenden beschichteten Oberflächen (26, 28) zu einem Punkt in der Nähe der Halbierungslinie des eingeschlossenen Winkels (V) des zweiten Paars der planaren abreibenden beschichteten Oberflächen (26, 28) erstreckt.
  2. Vorrichtung nach Anspruch 1, wobei das drehbare Glied (22, 24) von einer Größe gleich dem Abstand von der Halbierung des eingeschlossenen Winkels (V) des ersten Paars der planaren abreibenden beschichteten Oberflächen (26, 28) zu der Halbierung des eingeschlossenen Winkels (V) des zweiten Paars von planaren abreibenden beschichten Oberflächen (26, 28) weniger einem Abstand von ungefähr 1.14 mm (0.045 Zoll) gemessen an einem Punkt ungefähr 5.1 mm (0.2 Zoll) oberhalb des Scheitelpunktes des ersten und zweiten Paares von abreibenden beschichteten Oberflächen (26, 28) ist.
  3. Verfahren zum simultanen Schärfen beider Facetten einer zwei Facetten aufweisenden langgestreckten Klinge (30), wobei das Verfahren Folgendes vorsieht: Vorsehen eines Schärfers (10) mit einem ersten Paar von starr stationär angebrachten Gliedern (26, 28) mit abreibenden bzw. abschleifenden beschichteten Oberflächen die benachbart zueinander angeordnet sind zur Bildung eines starren strukturellen Scheitelpunktes mit einem Winkel (V) dazwischen; Führen bzw. Ziehen der Klinge (30) gegen eine drehbare Führungsoberfläche die direkt oberhalb der abreibenden Oberflächen angeordnet ist und nur auf einer Seite der Halbierungslinie des Winkels (V) angeordnet ist, um die Klinge (30) zu kontaktieren und auszurichten, so dass deren Mittellinie, die von der Kante der Klinge (30) zu der Mitte ihrer Dicke an deren Rückseite etabliert wird, im Allgemeinen an der Halbierungslinie des Winkels (V) der abreibenden Oberflächen positioniert ist, wobei die Führungsfläche die Außenoberfläche von wenigstens einem drehbaren Glied (22, 24) ist, das ansonsten starr stationär angebracht ist, wobei die Außenoberfläche des drehbaren Gliedes (22, 24) einen Rollkontakt mit der Klinge (30) herstellt während sich die Klinge (30) entlang der abreibenden Oberflächen bewegt und Beibehalten des drehbaren Gliedes (22, 24) in einer festen Beziehung zu den abreibenden Oberflächen unabhängig von den Dimensionen der Klinge; Vorsehen eines zweiten Paars von starr stationär angebrachten Gliedern (26, 28) mit abreibenden beschichteten Oberflächen, welche sich überkreuzen zur Bildung eines Scheitelpunktes und die mit einem etwas unterschiedlichen Winkel (V) als dem Winkel des ersten Paares eingestellt sind, wobei das drehbare Glied (22, 24) von einer Größe ist, die sich von einem Punkt in der Nähe der Halbierungslinie des Winkels (V) des ersten Paares der abreibenden beschichteten Oberflächen zu einem Punkt in der Nähe der Halbierungslinie des Winkels (V) des zweiten Paares von planaren abreibenden beschichteten Oberflächen erstreckt und Führen bzw. Ziehen der Klinge (30) gegen die drehbare Führungsoberfläche des drehbaren Führungsgliedes (22, 24).
DE69433883T 1993-04-30 1994-04-08 Verfahren und Vorrichtung zum Schärfen von Messern und Klingen Expired - Lifetime DE69433883T2 (de)

Applications Claiming Priority (2)

Application Number Priority Date Filing Date Title
US08/055,856 US5390431A (en) 1992-06-18 1993-04-30 Method and apparatus for knife and blade sharpening
US55856 1998-04-06

Publications (2)

Publication Number Publication Date
DE69433883D1 DE69433883D1 (de) 2004-08-05
DE69433883T2 true DE69433883T2 (de) 2005-07-14

Family

ID=22000609

Family Applications (2)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69428157T Expired - Lifetime DE69428157T2 (de) 1993-04-30 1994-04-08 Verfahren und Vorrichtung zum Schärfen von Messern
DE69433883T Expired - Lifetime DE69433883T2 (de) 1993-04-30 1994-04-08 Verfahren und Vorrichtung zum Schärfen von Messern und Klingen

Family Applications Before (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DE69428157T Expired - Lifetime DE69428157T2 (de) 1993-04-30 1994-04-08 Verfahren und Vorrichtung zum Schärfen von Messern

Country Status (7)

Country Link
US (1) US5390431A (de)
EP (2) EP0629473B1 (de)
JP (1) JP2902299B2 (de)
AU (1) AU670982B2 (de)
BR (1) BR9401626A (de)
CA (1) CA2115235C (de)
DE (2) DE69428157T2 (de)

Families Citing this family (48)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US5582535A (en) * 1992-06-18 1996-12-10 Edgecraft Corporation Method and apparatus for knife and blade sharpening
US5667427A (en) * 1995-09-20 1997-09-16 Bettcher Industries, Inc. Method and apparatus for sharpening curved blades
US6012971A (en) * 1997-03-14 2000-01-11 Edgecraft Corporation Sharpening apparatus
US6595837B2 (en) 2000-04-10 2003-07-22 Whirlpool Corporation Sharpening stand for a cutlery device
US6475074B2 (en) 2000-11-15 2002-11-05 Dean Blanton Sharpener attachment for rotary tool
US6726551B2 (en) * 2001-01-11 2004-04-27 Edgecraft Corporation Manual knife sharpener with angle control
US6881137B2 (en) * 2001-01-11 2005-04-19 Edgecraft Corporation Manual knife sharpener with angle control
US6625890B2 (en) 2001-04-09 2003-09-30 Whirlpool Corporation Balanced kitchen cutlery device
EP1551592B1 (de) * 2002-10-15 2013-09-25 Edgecraft Corporation Verbesserte scharfvorrichtung
CA102094S (en) 2003-02-13 2004-03-22 Master Cutlery Corp Blade sharpener
US8430720B2 (en) 2003-03-27 2013-04-30 Edgecraft Corporation Apparatus for precision steeling/conditioning of knife edges
US7287445B2 (en) 2003-03-27 2007-10-30 Edgecraft Corporation Apparatus for precision steeling/conditioning of knife edges
US7517275B2 (en) * 2003-03-27 2009-04-14 Edgecraft Corp. Apparatus for precision steeling/conditioning of knife edges
DE602004017437D1 (de) * 2003-03-27 2008-12-11 Edgecraft Corp Präzisionsmittel zum schärfen und erzeugen von mikroklingen entlang von schneidkanten
CN1835818A (zh) * 2003-08-13 2006-09-20 埃奇克拉夫特公司 通用型手动剪刀刃磨器
US7008307B2 (en) * 2003-09-02 2006-03-07 Wolff Industries Apparatus for sharpening a circular blade
US20060040598A1 (en) * 2004-08-20 2006-02-23 Rudolf Koppe Precision sharpener tool
JP3925658B2 (ja) * 2004-10-04 2007-06-06 吉田金属工業株式会社 刃物研磨装置
US7467991B2 (en) * 2004-10-22 2008-12-23 Gb Ii Corporation Knife sharpener
USD526181S1 (en) 2005-02-09 2006-08-08 Locan Properties, Llc Hand-held sharpener device
US7374475B2 (en) * 2005-02-09 2008-05-20 Locan Properties, Llc Hand-held sharpener device
US7198558B2 (en) * 2005-03-18 2007-04-03 Hantover, Inc. Knife blade dressing apparatus
US20060286909A1 (en) * 2005-06-20 2006-12-21 Hsueh-Kuan Liao Grinding wheel structure
GB2443596B (en) * 2005-09-30 2010-02-17 Edgecraft Corp Precision control of sharpening angles
CN101437653B (zh) * 2006-02-23 2013-01-02 埃奇克拉夫特公司 具有改进的刀导向件的刀刃磨器
USD570179S1 (en) 2006-05-19 2008-06-03 Locan Properties, Llc Hand-held sharpener device
US20070266828A1 (en) * 2006-05-19 2007-11-22 Locan Properties, Llc Sharpening and deburring tool for single and double edge type cutting blades
US7413504B2 (en) * 2006-10-20 2008-08-19 Michael Lytinas Blade sharpening device with blade contour copying device
WO2008130900A1 (en) * 2007-04-18 2008-10-30 Edgecraft Corporation Precision sharpener for hunting and asian knives
US20090056503A1 (en) * 2007-08-28 2009-03-05 Friesen Brett A Knife Sharpener System
US20090081931A1 (en) * 2007-09-21 2009-03-26 Hantover, Inc. Blade dressing tool
AU2009223635B2 (en) * 2008-03-11 2014-08-07 Edgecraft Corporation Sharpener for knives with widely different edge angles
EP2318182A1 (de) * 2008-04-29 2011-05-11 Michael Haberstroh Messerschärfer
US20100304646A1 (en) * 2009-05-15 2010-12-02 Michael Lytinas Blade sharpening device
EP2461940B1 (de) * 2009-08-07 2014-09-10 Edgecraft Corporation Neue schärfer zur herstellung rundgeschliffener messerschneiden
USD629273S1 (en) 2010-03-12 2010-12-21 Edgecraft Corporation Manual knife sharpener
USD640116S1 (en) * 2010-06-28 2011-06-21 Smith Abrasives, Inc Abrasive sharpener
PL2714327T3 (pl) * 2011-05-23 2019-12-31 Rosjoh Pty Ltd Ulepszenia sposobów ostrzenia noży
US20130065494A1 (en) * 2011-09-13 2013-03-14 Wen-Chiu Wu Knife-grinder
RU2481067C1 (ru) * 2011-12-20 2013-05-10 Юрий Иванович Русанов Устройство разворота аппарата диагностики многофункциональной диагностико-хирургической робототехнической системы для операционного стола с возможностью информационно-компьютерного управления им. ю.и. русанова
US8585462B2 (en) * 2011-12-22 2013-11-19 Edgecraft Corp. Precision sharpener for ceramic knife blades
US9452508B2 (en) 2013-07-24 2016-09-27 Bar 3 Products Group, Llc Adjustable knife holder adapted to maintain sharpness of a knife blade and method of manufacturing the adjustable knife holder
EP2883655B1 (de) * 2013-12-12 2017-01-04 Tormek AB Einspannmittel für eine Schleifmaschine und Schleifmaschine mit den Einspannmitteln
US9649749B2 (en) 2015-01-16 2017-05-16 Edgecraft Corporation Manual sharpener
US9656372B2 (en) 2015-01-16 2017-05-23 Edgecraft Corporation Sharpener for thick knives
SE538902C2 (sv) * 2015-06-01 2017-01-31 Tormek Ab A jig device for a grinding machine and a grinding machine comprising the jig device
USD884450S1 (en) 2019-03-13 2020-05-19 Mr. Bar-B-Q Products Llc Knife sharpener
JP2025080400A (ja) * 2023-11-14 2025-05-26 株式会社貝印刃物開発センター 刃物研ぎ器

Family Cites Families (21)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US1570083A (en) * 1923-04-02 1926-01-19 Runzi Charles Knife-blade sharpener
FR579701A (fr) * 1924-04-02 1924-10-22 Nouvel affûte-couteaux
US1622197A (en) * 1926-03-30 1927-03-22 Keezer Knife sharpener
FR658606A (fr) * 1928-08-06 1929-06-06 Appareil pour aiguiser les couteaux
US1767091A (en) * 1929-03-07 1930-06-24 Robert E Millsap Knife sharpener
US2092443A (en) * 1935-10-30 1937-09-07 Claude R Crossley Tool for sharpening knives with scalloped edges
US2211014A (en) * 1938-11-28 1940-08-13 Ivancin Andrew Knife grinding machine
DE826250C (de) * 1949-07-15 1951-12-27 Franz Bublitz Sensen- und Messerschaerfer
US2767530A (en) * 1954-09-01 1956-10-23 Leo A Paldanius Knife sheath
FR1594518A (de) * 1967-04-27 1970-06-08
US3956856A (en) * 1975-02-14 1976-05-18 Yonkers Edward H Reciprocating sharpener
US4280378A (en) * 1979-12-31 1981-07-28 Levine Abraham I Ski sharpener
JPS60150953A (ja) * 1984-01-19 1985-08-08 Sankiyuu Shoji Kk 刃物研磨器
US4528777A (en) * 1984-01-30 1985-07-16 Ben Bernstein & Associates Knife sharpener
US4627194A (en) * 1984-03-12 1986-12-09 Friel Daniel D Method and apparatus for knife and blade sharpening
US4617763A (en) * 1984-07-19 1986-10-21 Edling Theodore L Belt driven knife sharpener
FR2576537B1 (fr) * 1985-01-30 1988-12-02 Seb Sa Fourreau aiguiseur et sa combinaison avec un couteau
US4934110A (en) * 1985-04-22 1990-06-19 John Juranitch Edge sharpening apparatus
JPS6219153U (de) * 1985-07-20 1987-02-04
JPH0518044Y2 (de) * 1986-04-05 1993-05-13
JPH074111Y2 (ja) * 1988-01-28 1995-02-01 兼房株式会社 可搬型ナイフ仕上刃研ぎ装置

Also Published As

Publication number Publication date
EP1092508A2 (de) 2001-04-18
BR9401626A (pt) 1994-11-22
EP0629473A3 (de) 1995-05-31
DE69428157T2 (de) 2002-06-13
DE69428157D1 (de) 2001-10-11
CA2115235A1 (en) 1994-10-31
JPH07124852A (ja) 1995-05-16
AU5392794A (en) 1994-11-03
JP2902299B2 (ja) 1999-06-07
EP0629473B1 (de) 2001-09-05
US5390431A (en) 1995-02-21
DE69433883D1 (de) 2004-08-05
EP1092508B1 (de) 2004-06-30
EP0629473A2 (de) 1994-12-21
AU670982B2 (en) 1996-08-08
CA2115235C (en) 2001-01-09
EP1092508A3 (de) 2001-12-05

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69433883T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schärfen von Messern und Klingen
DE3587739T2 (de) Messer-Schleifgerät.
DE69606459T2 (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schärfen von Messern und Klingen
DE3587769T2 (de) Messerschleifgerät.
DE3883437T2 (de) Methode und Vorrichtung zur Erzeugung von Schneidkanten.
DE112004001505T5 (de) Vielseitiger manueller Scherenschleifer
DE2730352C2 (de)
DE69805075T2 (de) Verfahren und vorrichtung zum abrunden einer schneide
DE3901127A1 (de) Geraet zum schaerfen von messern
DE3130721A1 (de) Verfahren und vorrichtung zum grobschleifen zweier edel- oder halbedelsteine
DE3685864T2 (de) Einspannvorrichtung zum schleifen von messern.
DE188491C (de) Verfahren und Vorrichtung zum Schleifen von Kugelflächen mittels hohler nur mit einer ringförmigen Randfläche schleifender Werkzeuge
EP0280786A2 (de) Schleifkörper für motorgetriebene Schleifapparate
DE3235132C2 (de)
DE3640014C2 (de)
EP0431273B1 (de) Vorrichtung zum Schärfen von Messern oder dergleichen
DE20318164U1 (de) Uhrglas mit nicht kreisförmiger Linse
AT524765B1 (de) Vorrichtung zum Bearbeiten der Laufkanten eines Sportgerätes
CH110154A (de) Abrichtvorrichtung für Schleifscheiben.
DE2510558A1 (de) Einrichtung zum profilieren und abrichten von schleifscheiben
DE84090C (de)
DE602527C (de) Schaerfzeug zum Schaerfen der umlaufenden Messerklingen bzw. der Klinge des Gegenmessers von Grasmaehern u. dgl.
DE470257C (de) Lagerung und Ausbildung des Werkstueckhalters an Messerklingen-Schleifmaschinen
DE511856C (de) Schleifen bandfoermiger Messer
DE2251120C3 (de) Bandsageblattschleifmaschine

Legal Events

Date Code Title Description
8364 No opposition during term of opposition