DE69500080T2 - Deckelfass aus Metall - Google Patents
Deckelfass aus MetallInfo
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Description
- Die vorliegende Erfindung betrifft metallene Deckelfässer.
- Die Erfindung betrifft insbesondere Fässer, die für den Transport von gefährlichen Stoffen in Seecontainern bestimmt sind.
- Einer der Vorteile von Deckelfässern gegenüber Fässern mit gesickten (gefalzten, eingefaßten) Deckeln besteht in der Leichtigkeit ihrer Reinigung und Rekonditionierung und in der Tatsache, daß alle ihre Bestandteile leicht wiederverwendbar sind.
- Die bekannten Deckelfässer haben jedoch einen Nachteil hinsichtlich des Transports, nämlich wegen des nicht unbedeutenden Platzbedarfs, der in Höhe des Spannbands, das den Deckel in seiner Position hält, gegeben ist.
- Es ist bekannt, daß die Container, die für den Transport dieses Faßtyps eingesetzt werden, äußerst strikt genormte Abmessungen haben. Um optimal den Innenraum dieser Container nutzen zu können, ist es erforderlich, daß der äußere Durchmesser der Fässer mit einem Fassungsvermögen von 200 bis 250 Litern einen Durchmesser von 585 mm nicht übersteigt.
- Eine solche Leistung ist möglich im Falle der Fässer mit gesicktem (gefalztem, eingefaßtem) Deckel, wie sie im Dokument WO-A- 85/0171 beschrieben werden.
- In diesem Dokument sind die gesickten Ränder der Fässer nach innen gebogen, oder man erzielt eine Verminderung des Durchmessers in Höhe des Deckels, indem der seitliche Platzbedarf der genormten Fässer beschränkt wird. Eine solche Lösung ist nur im Verhältnis zu einer verringerten seitlichen Ausdehnung des gesickten Randes der Faßdeckel anwendbar.
- Die EP-A-0 509 978 im Namen der Anmelderin, auf der die Einleitung des Anspruchs basiert, beschreibt ein Deckelfaß, bei dem die Öffnung des Fasses durch eine nach außen gerichtete spiralförmige Einrollung begrenzt wird. Der Deckel dieses Fasses wird durch einen Spannring, dessen unterer Teil in eine umlaufende Rille eingreift, in Position gehalten.
- Die etwaige Reduzierung der Größe der Einrollung des Faßrandes (Wpischerweise von 11 bis 14 mm), wie sie in der EP-A- 0 509 387 beschrieben wird, würde keinen Platzgewinn ermöglichen, der ausreicht, um dem Durchmesser eines Fasses mit gesicktem Deckel gleichzukommen; überdies wird die Stoßfestigkeit eines solchen Fasses beeinträchtigt, da die spiralförmige Einrollung eine nicht zu vernachlässigende Rolle bei der Steifigkeit der Struktur und der Aufrechterhaltung der Dichtigkeit bei Stoßeinwirkung spielt, was im Falle des Transports von Gefahrgut nicht zulässig wäre.
- In der DE-U-9313878.4 wird ein Deckelfaß beschrieben, dessen Öffnung durch eine spiralförmige Einrollung begrenzt wird, versehen mit einem Deckel und einem Spannring, bei dem der obere Teil der Seitenwand - die im übrigen einen Standarddurchmesser hat - eine konische Querschnittsverminderung aufweist, was es ermöglicht, die Öffnung des Fasses so zu vermindern, daß der Durchmesser des Fasses nach dem Verschließen die kritische Marke von 585 mm nicht übersteigt.
- Man wird feststellen, daß ein Faß mit einer solchen verengten Öffnung nicht mehr die Charakteristik eines Deckelfasses "mit voller Öffnung" aufweist, bei dem der Durchmesser der Öffnung genau dem des Fasses entspricht, was sich als nachteilig besonders im Falle des Transports von viskosen Stoffen oder bei der Rekonditionierung erweisen kann.
- Die US-A-2,169,395 beschreibt eine Methode für die Rekonditionierung eines Fasses mit gesicktem Rand. Gemäß dieser Methode wird vor der Rekonditionierung der obere gesickte Teil des Faßmantels in Höhe des inneren Ringes des Mantels abgeschnitten, wodurch die Wulst aufgrund der Sickung stehenbleibt, in welcher sich der umlaufende Teil der oberen ursprünglichen Sickung befindet.
- Nach Wiederherstellung des Fasses wird ein Deckel auf die Wulst, die das Faß begrenzt, gelegt. Dieser Deckel wird durch ein Spannband, das den Rand des Deckels und die bestehende Sickung umfaßt, in Position gehalten. Der untere Teil des Spannbands kann durch eine angebrachte umlaufende Rille unter diesem gesickten Rand eingerastet werden.
- Die in der US-A-2,169,395 beschriebene Methode wird nicht bei der Herstellung neuer Fässer angewandt. Überdies überschreitet der Platzbedarf des so rekonditionierten Fasses den tolerierten maximalen Platzbedarf für standardisierte Fässer und löst daher nicht das Problem der Optimierung der Faßabmessungen, wie es in der vorliegenden Erfindung angestrebt wird. Außerdem ist es bei der Optionsausführung, bei der der Rand des Spannbandes in einer umlaufenden Rille eingreift, schwierig, einen optimalen Druck der Dichtungsfuge und daher die Dichtheit des Fasses im Falle von starken Beanspruchungen (Stoß etc.) zu gewährleisten.
- Ziel der Erfindung ist es, Deckelfässer auf den Markt bringen zu können, welche die Festigkeitseigenschaften eines klassischen Fasses beibehalten, aber in Höhe des Deckels einen verminderten seitlichen Platzbedarf aufweisen.
- Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, daß dieses Faß an seiner Öffnung keine Einschränkung des Innendurchmessers aufweist.
- Ein weiteres Ziel der Erfindung besteht darin, daß diese Fässer ohne Zuhilfenahme einer besonderen Ausrüstung oder Vorrichtung, die hohe Investitionen erforderlich machen, hergestellt werden können.
- Gegenstand der Erfindung ist ein Metallfaß mit vollständiger Öffnung (Deckelfaß). Dieses Faß beinhaltet:
- - einen im wesentlichen zylindrischen Mantel, der die Seitenwand des Fasses bildet und in seinem oberen Teil in einem gerollten Rand endet, der die Öffnung des Fasses abgrenzt. Der Mantel umfaßt auf seiner Peripherie unter diesem gerollten Rand eine Rille, deren konkaver Teil zur Außenseite des Mantels gerichtet ist;
- - einen im wesentlichen kreisförmigen Deckel, der geeignet ist, sich auf den oberen Rand des Mantels einzupassen, wobei der Deckel umlaufend eine Vertiefung bildet, deren Öffnung nach unten gerichtet ist und in welche der obere Rand des Mantels eingelegt werden kann, wobei die am weitesten vom Mittelpunkt des Deckels entfernte Seite dieser Vertiefung die Form eines zylindrischen Kranzes aufweist, dessen Rand nach unten gerichtet ist und den äußeren Rand des Deckels bildet; der Boden dieser Vertiefung ist mit einer Dichtungsfuge versehen;
- - ein Spannband, das geeignet ist, den Deckel auf dem Mantel zu halten. Dieses Spannband hat im wesentlichen einen C-förmigen Querschnitt, wobei die Öffnung des C zur Mitte des Ringes gerich tet ist; dieses Spannband beinhaltet auf diese Weise obere und untere Bandstreifen, die jeweils den oberen und unteren Abschnitten des C-Schnitts entsprechen und die untereinander durch einen Mittelbandstreifen verbunden sind, welcher dem Mittelabschnitt des C-Schnitts entspricht. Wenn das Spannband angelegt wird, stützt es sich durch seinen oberen Bandstreifen auf den oberen Peripheriebereich des Deckels, während der Mittelbandstreifen den zylindrischen Kranz des Deckels umschließt und der untere Bandstreifen durch seinen freien Rand in die Rille, die unter dem gerollten Rand des Fasses angeordnet ist, eingreift, wobei der Durchmesser des freien Randes des Spannbands, wenn dieses angelegt ist, über dem Durchmesser des Bodens der Rille liegt, in welche das Spannband eingreift.
- - Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, daß der eingerollte Rand aus einem flachen Saumbereich besteht, der gebildet ist aus einer Doppelfalte der Seitenwandung, die auf sich selbst und gegen die Außenseite umgelegt ist.
- Aufgrund seiner Bauart überschreitet das erfindungsgemäße Metallfaß nicht den genormten Platzbedarf des gesickten Deckelfasses mit gleichem Fassungsvermögen.
- Der Saumbereich neben der Seitenwandung beinhaltet eine innere Falte, die in einen freien Rand des Mantels endet und eine äußere Falte, wobei die Höhe der inneren Falte vorzugsweise zwischen dem 0,5 und 0,75-fachen der Höhe der äußeren Falte liegt.
- Entsprechend dem Bereich der erfindungsgemäßen Fässer beträgt die Stärke der Seitenwandung zwischen 0,8 und 1,5 mm.
- Die Breite der Vertiefung des Deckels liegt vorzugsweise zwischen dem 4,5- und 6fachen der Stärke der Seitenwandung des Fasses.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsart beträgt die Höhe des äußeren Kranzes des Deckels das 0,5- bis 1fache des Saumbereiches der Seitenwandung.
- In einer Ausführungsart verlaufen der untere Bandstreifen und der obere Bandstreifen des Spannbandes zueinander parallel.
- In einer anderen Ausführungsart bildet der obere Bandstreifen des Spannbandes einen flachen Ring, der sich senkrecht auf den mittleren Bandstreifen des Spannbandes, das eine zylindrische Form hat, erstreckt, wobei sich der untere Bandstreifen des Spannbandes in einem stumpfen Winkel an den mittleren Bandstreifen anschließt.
- Die Seite der umfiaufenden Vertiefung, die sich an der Seite des Deckels befindet, weist vorzugsweise über einen Teil seiner Höhe die Form eines zylindrischen Kranzes auf.
- Gemäß einer bevorzugten Ausführungsart des Deckels beinhaltet dieser eine kegelstumpfartige Zone, die einen zentralen Teil mit der Innenseite der umlaufenden Vertiefung des Deckels verbindet.
- Die Innenwand des Behälters ist vorzugsweise mit einem Schutzfilm in Form eines Beutels überzogen, wobei die Öffnung des Beutels zwischen dem Rand der Seitenwandung des Behälters und dem äußeren Kranz des Deckels umgeschlagen ist.
- Ein bedeutender Vorteil der erfindungsgemäßen Fässer besteht darin, daß es möglich ist, diese Deckelfässer in einem Standardcontainer anzuordnen und dadurch einen großen Platzgewinn zu erzielen.
- Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Fasses ist der, daß er eine Wiederverwendung zu einem geringen Preis für die Abänderung der bereits im Umlauf befindlichen Deckelfässer ermöglicht.
- Ein weiterer Vorteil des erfindungsgemäßen Fasses ist, daß der Platzgewinn beim Durchmesser sich sowohl beim Deckel als auch beim Spannband auswirkt, was somit zu einem nicht zu vernachlässigenden Materialgewinn führt.
- Ein weiterer Vorteil besteht darin, daß das vorliegende Faß die standardisierten Abmessungen eines Spundfasses mit gesicktem Deckel berücksichtigt. Indem man seinen Deckel mit Spunden versieht (deren Position genormt ist), kann das vorliegende Faß ohne Veränderung der Einstellungen auf einer automatischen Füllanlage für Spundfässer mit gesickten Deckeln eingesetzt werden.
- Andere Besonderheiten und Vorteile des erfindungsgemäßen Fasses sind aus der nachstehenden Beschreibung einer günstigen Ausfuhrungsform, wobei auf die beigefügten Zeichnungen verwiesen wird, ersichtlich.
- Die Figur 1 ist ein Schnitt eines Längsrisses eines erfindungsgemäßen Fasses, das mit seinem Deckel und seinem Spannband versehen ist.
- Die Figur 2 ist ein Schnitt eines Fasses, das mit dem der Figur 1 identisch ist, jedoch mit einem Schutzsack, der die Seitenwand vor jeglichem Kontakt mit dem Transportgut schützt, versehen ist.
- Die Figur 3 zeigt einen schematischen Längsschnitt eines erfindungsgemäßen Fasses, dessen Deckel mit Spunden versehen ist.
- Die Seitenwand 1 des Fasses wird durch einen im wesentlichen zylindrisch geformten Mantel gebildet, wobei der freie Rand 2 des Mantels in sich in einem Saumbereich 3 gegen die Außenseiten der Seitenwand 1 umgelegt ist.
- Er bildet eine innere Umschlagung 4, die neben der Seitenwand 1 verläuft, und eine äußere Umschlagung 5, beide gegen die Seitenwand 1 so gut abgeplattet, daß die Stärke des Saumbereichs, der an die Seitenwandung grenzt, nicht die Grenze des 3fachen der Stärke der Seitenwandung überschreitet.
- Eine Rille auf der Peripherie 6 umläuft die Seitenwandung 1 knapp unter dem Saumbereich 3.
- Der Boden 7 dieser Rille 6 ist gegen das Innere bezogen auf die zylindrische Seitenwandung 1 verschoben.
- Der Deckel 8 wird durch seinen umlaufenden Teil vom Rand des Mantels aufgenommen.
- Dieser Deckel 8 wird durch eine Vertiefung 9 umgrenzt, die sich nach unten öffnet und an deren Boden eine Dichtungsfuge 10 plaziert ist.
- Die äußere Seite 11 dieser Vertiefung hat die Form eines zylindrischen Rings, der sich parallel zum Saumbereich 3 erstreckt, so daß eine möglichst geringe Seitenausdehung erreicht wird, was mit dem gesetzten Ziel der Erfindung übereinstimmt.
- Der Deckel 8 wird durch ein Spannband 12 in Form eines aufgeschnittenen Rings auf dem Faß in seiner Position gehalten.
- Wie es aus den Figuren 1 und 2 ersichtlich ist, hat dieses Spannband 12 einen Querschnitt im wesentlichen in Form eines C, wobei die Öffnung des Schnitts zur Mitte des Ringes gerichtet ist.
- Dieses Band 12 ist mit Spannvorrichtungen versehen, welche die Positionshaltung ermöglichen, die im übrigen bekannt sind und nicht dargestellt werden. Diese Spannvorrichtungen erlauben nach Anlegung des Spannbandes den hermetischen Verschluß des Fasses.
- Der obere Teil des Ringes, der im oberen Bereich des Schnittes einem C entspricht, bildet einen oberen Bandstreifen 13, der sich auf die Peripherie des Deckels 12 stützt.
- Der mittlere Teil des Spannbands, der dem Schaft des C-Schnitts entspricht, bildet einen Bandstreifen in zylindrischer Krone 14, die sich auf die äußere Krone 11 des Deckels 8 auflegt.
- Der untere Teil des Bandes 15, das dem unteren Teil des C-Schnitts entspricht, schließt schräg an den zylindrischen Kranz 14 an, wobei die Endkante 16 in die umlaufende Rille 6 eingepaßt wird (ohne jedoch an den Grund dieser umlaufenden Rille 6 zu stoßen).
- Die verschiedenen Elemente, die den Rand des Deckels bilden, der Rand der Seitenwandung und das Spannband bilden in dieser Anordnung - bei einem reduzierten Platzbedarf für den Durchmesser - ein Ganzes mit einer bemerkenswerten Widerstandsf higkeit, die es diesern Deckelfaß erlaubt, den für Seecontainern verlangten Anforderungen zu genügen.
- Die innere Falte 4 des Saumbereichs 3 hat eine Länge zwischen dem 0,5 und 0,75-fachen der äußeren Falte 5, was es sowohl erlaubt, alle Unregelmäßigkeiten des freien Rands 2 zu absorbieren wie auch eine dem Rand des Behälters ausreichende Steifigkeit zu sichern.
- Trotz der sehr geringen Stärke des Saumbereichs 3 widersteht die Fuge 10 den Auswirkungen des Schnitts aufgrund eines Stoßes auf das Faßoberteil in bemerkenswerter Weise. Diese unerwartete Wirkung ist unter anderem auf die Tatsache zurückzuführen, daß ein Teil der Beanspruchungen über das Spannband vom Mantel aufgenommen wird.
- Man wird auch die gute Dichtigkeit, die gegenüber möglichen Drücken, die sich im Innern des Fasses entwickeln können, feststellen und dies trotz einer relativ schwachen Kontaktzone zwischen dem Saumbereich 3 und der Fuge 10.
- Es ist möglich, das Kompressionsverhältnis der Fuge zwischen den genauen Grenzwerten wegen des Eingriffs der Endkante 16 des unteren Bandes 15 des Spannbands in der umlaufenden Rille 6 festzulegen, da die Endkante 16 des unteren Bandes nicht an den Grund der umlaufenden Rille 6 stößt; aus diesem Grund verfügt das Spannband über einen geringfügigen vertikalen Durchfederungsweg, der das Anbringen erleichtert und einen kontrollierten Druck der Dichtungsfuge garantiert, unabhängig von geringfügigen Abmessungsschwankungen der verschiedenen Teile.
- Gemäß einer nicht dargestellten Variante kann man auch ein Spannband verwenden, bei dem das untere Band 15 senkrecht zur Seitenwand 1 in die umlaufende Rille 6 eingreift, wobei das untere Band 15 dann parallel zum oberen Band 13 des Spannbands verläuft.
- Das Blech, das die Vertiefung 9 des Deckels bildet, erhält eine Krümmung mit geringem Durchmesser - wenig üblich für die Stärken der erwähnten Bleche -, was es notwendig machen kann, die Formgebung des Deckels in zwei Stufen vorzunehmen.
- Die Fuge 10 weist bei gleichen Leistungsmerkmalen einen verringerten Querschnitt in bezug auf die Fuge eines klassischen Fasses auf.
- Man erzielt daher beim Material der Fuge eine merkliche Einsparung.
- Da der Deckel insgesamt einen geringeren Durchmesser hat, spart man auch eine gewisse Menge von Metall bei der Herstellung.
- Der Ausformung des Saumbereichs 3 kann beispielsweise durch eine vorherige spiralförmige Einrollung, wie diejenige, welche die klassischen Deckelfässer abgrenzt, mit anschließender Druckverformung dieser Einrollung zwischen zwei Walzen erfolgen; die Herstellung der umlaufenden Rille kann ihrerseits durch Standardausrüstung in den Fertigungs- oder Rekonditionierungsanlagen vorgenommen werden.
- Man wird bemerken, daß es daher möglich ist, bestehende Fässer leicht zu rekonditionieren, um sie zu erfindungsgemäßen Fässern mit verringertem Platzbedarf umzuwandeln.
- Die Seite 17 der Vertiefung 9, die zum Mittelpunkt des Deckels angeordnet ist, bildet eine zylindrische Krone, die parallel zur äußeren Seite 11 des Deckels 8 verläuft, was den Abschluß der Struktur verstärkt. Diese Seite 17 schließt sich hier an den zentralen Teil 18 des Deckels 8 durch einen kegelstumpfartigen Teil 19 an, was das Stapeln der Deckel 8 erleichtert.
- Die Figur 2 zeigt eine besondere Verwendung des erfindungsgemäßen Deckelfasses, das übrigens identisch ist mit dem der Figur 1.
- Um die Reinigung und die Rekonditionierung von Fässern für Gefahrengut zu erleichtern und die Risiken der Umweltverschmutzung zu verringern, eine Praxis, die augenblicklich zunimmt, wird im Innern des Fasses ein Schutzfilm in Form eines Beutels oder eines "Futters" angebracht. Um jeglichen Kontakt mit der Wand zu vermeiden, wird dieses Futter 20 über den Rand der Öffnung geschlagen und zwischen den Saumbereich 3 und die Dichtungsfuge 10 geklemmt.
- Im Falle von Deckelfässern mit eingeschränkter Öffnung, wie sie im bisherigen Stand der Technik beschrieben werden, bilden sich in Höhe der Öffnung, wenn das Futter 20 genau den Durchmesser des inneren Mantels hat, aufgrund der Überlänge des Umfangs des Futters Falten. Diese Falten sind für die gute Dichtigkeit des Fasses während des Transports von Nachteil.
- Solch ein Vorgang kann im Falle des erfindungsgemäßen Fasses nicht auftreten, da die Öffnung genau denselben Durchmesser wie die Gesamtheit des Mantels hat. Eventuelle Falten 26 können sich nur in Höhe der Rille 6 bilden, wo sie nicht imstande sind, die Dichtigkeit zu beeinträchtigen.
- Die Figur 3 zeigt einen schematischen Schnitt eines erfindungsgemäßen Fasses, dessen Deckel 21 mit Spunden 22, 23 versehen ist. Dieses Faß entspricht den Platzbedarfsnormen eines Spundfasses mit gesicktern Deckel; es kann ohne Anderung der Steuerung in Abfüllanlagen für Fässer mit gesicktem Deckel verwendet werden. Dies ist nicht der Fall bei Fässern (wie sie im bisherigen Stand der Technik beschrieben werden), deren oberer Teil des Faßmantels eine konische Konfiguration aufweist.
- Beim vorliegende Faß kann die Anzeichnung für die Ausrichtung der Spunde für die Auffüllung auf einer Markierungszone 24 erfolgen, die sich auf einer zylindrischen Wandung, die identisch mit der eines gesickten Fasses ist, befindet. Die Einbringung der Spunde 22, 23 (deren Abstand D genormt ist) auf dem Deckel 21 erfolgt ohne Platzproblem, da der Durchmesser dieses Deckels 21 dem Durchmesser der zylindrischen Seitenwand 1 entspricht und nicht dem oberen verringerten Durchmesser eines Fasses nach dem bisherigen Stand der Technik.
Claims (10)
1.Deckelfaß aus Metall, umfassend
- einen zylindrisch geformten Mantel, der die Seitenwand (1) des
Fasses bildet und in seinem oberen Teil in einem gerollten Rand
endet (3), der die Öffnung des Fasses abgrenzt und auf der
Peripherie unter diesem gerollten Rand (3) eine Rille (6) aufweist,
deren konkaver Teil zur Außenseite des Mantels gerichtet ist;
- einen im wesentlichen kreisförmigen Deckel (8), der geeignet ist,
sich auf den oberen Rand des Mantels einzupassen, wobei der
Deckel der Peripherie entlang eine Vertiefung (9) bildet, deren
Öffnung nach unten gerichtet ist und in welche der obere Rand
des Mantels eingelegt werden kann, wobei die am weitesten vom
Mittelpunkt des Deckels (8) entfernte Seite (11) dieser Vertiefung
die Form eines zylindrischen Kranzes (11) aufweist, dessen Rand
nach unten gerichtet ist und den äußeren Rand des Deckels (8)
bildet; der Boden der Vertiefung ist mit einer Dichtungsfuge
versehen;
- ein Spannband aus einem aufgeschnittenen Ring (12), das
geeignet ist, den Deckel (8) auf dem Mantel zu halten und einen
im wesentlichen C-förmigen Querschnitt hat, wobei die Öffnung
des C zur Mitte des aufgeschnittenen Ringes (12) gerichtet ist;
dieses Spannband umfaßt auf diese Weise obere und untere
Bandstreifen, die jeweils den oberen (13) und unteren (15)
Abschnitten des C-Schnitts entsprechen und die untereinander
durch einen Mittelbandstreifen (14) verbunden sind, welcher dem
Mittelabschnitt des C-Schnitts entspricht; wenn das Spannband
(12) angelegt wird, stützt es sich durch seinen oberen Bandstreifen
(13) auf den oberen Peripheriebereich des Deckels (8), während
der Mittelbandstreifen (14) den zylindrischen Kranz (11) des
Deckels (8) umschließt und der untere Bandstreifen (15) durch
seinen freien Rand (16) in die Rille (6), die unter dem gerollten
Rand des Fasses angeordnet ist, eingreift; wobei der Durchmesser
des freien Rands (16) des Spannbands, wenn dieses angelegt ist,
über dem Durchmesser des Bodens der Rille (6) liegt, in welche
das Spannband eingreift;
dadurch gekennzeichnet, daß der eingerollte Rand aus einem flachen
Saumbereich (3) besteht, gebildet aus einer Doppelfalte (4, 5) der
Seitenwandung (1), die auf sich selbst und gegen die Außenseite des
Mantels umgelegt ist,
2. Faß nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der Saumbereich
neben der Seitenwandung (1) eine innere Falte (4), die in einen
freien Rand (12) des Mantels endet, und eine äußere Falte (5)
aufweist, wobei die Höhe der inneren Falte (4) zwischen dem
0,5- und 0,7sfachen der Höhe der äußeren Falte (5) liegt.
3. Faß nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Stärke der
Seitenwandung (1) zwischen 0,8 und 1,5 mm liegt.
4. Faß nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet,
daß die Breite der Vertiefung (9) des Deckels (8) zwischen dem
4,5- und 6fachen der Stärke der Seitenwandung (1) des Fasses liegt.
5. Faß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der äußere Kranz (11) des Deckels eine Höhe
zwischen dem 0,5- und 1fachen der Höhe des Saumbereiches (3) der
Seitenwandung (1) aufweist.
6. Faß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der untere Bandstreifen (15) und der obere
Bandstreifen (13) des Spannbandes (12) zueinander parallel
verlaufen.
7. Faß nach einem der Ansprüche 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß
der obere Bandstreifen (13) des Spannbandes (12) einen flachen
Ring bildet, der sich senkrecht auf den mittleren Bandstreifen (14)
des Spannbandes (12), das eine zylindrische Form hat, erstreckt,
wobei sich der untere Bandstreifen (15) des Spannbandes (12) in
einem stumpfen Winkel an den mittleren Bandstreifen (14)
anschließt.
8. Faß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Seite der Vertiefung, die sich an der Seite
des Deckels befindet, mindestens über einen Teil seiner Höhe die
Form eines zylindrischen Kranzes aufweist.
9. Faß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß der Deckel einen zentralen Teil umfaßt, der
durch eine kegelstumpfartige Zone mit der Innenseite der
umlaufenden Vertiefung des Deckels verbunden ist.
10. Faß nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch
gekennzeichnet, daß die Innenwand des Behälters mit einem
Schutzfilm (20) in Form eines Beutels überzogen ist, wobei die
Öffnung des Beutels (20) zwischen dem Rand der Seitenwandung (1)
des Behälters und dem äußeren Kranz (11) des Deckels (8)
umgeschlagen ist.
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