-
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Vakuumkammer und -kammerteile, welche(s)
aus Aluminium oder seinen Legierungen hergestellt ist und für eine chemische
Dampfabscheidungsvorrichtung, eine physikalische Dampfabscheidungsvorrichtung,
eine Trockenätzvorrichtung und dergleichen verwendet wird/werden. Die
Vakuumkammer oder -teile zeigen ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit gegen ein
korrosives Gas oder Plasma, das in die Kammer eingeführt wird.
-
Eine Vakuumkammer und -kammerteile, die für eine chemische
Dampfabscheidungsvorrichtung, eine physikalische Dampfabscheidungsvorrichtung, eine
Trockenätzvorrichtung und dergleichen verwendet werden, müssen
Korrosionsbeständigkeit gegen ein korrosives Gas (nachstehend als Gaskorrosionsbeständigkeit oder
Beständigkeit gegen Gaskorrosion bezeichnet) aufweisen, weil ein korrosives Gas,
das Halogenelemente, wie Chlor, Fluor, Brom und dergleichen, enthält, in die
Kammer als ein reaktives Gas, ein Ätzgas und ein Reinigungsgas eingeführt wird.
Zusätzlich zu der Einführung des korrosiven Gases wird in vielen Fällen Plasma auf
Halogenbasis in der Kammer erzeugt. Deshalb müssen die Vakuumkammer und -
kammerteile auch Korrosionsbeständigkeit gegen Plasma (nachstehend als
Plasmabeständigkeit bezeichnet) aufweisen.
-
Um solchen Erfordernissen zu genügen, wird eine Vakuumkammer hauptsächlich
aus Edelstahl hergestellt. Eine aus Edelstahl hergestellte Vakuumkammer hat
allerdings ein hohes Gewicht und erfordert deshalb das Errichten eines Fundaments mit
großen Abmessungen, auf dem sie installiert wird. Außerdem hat eine aus Edelstahl
hergestellte Vakuumkammer keine ausreichende thermische Leitfähigkeit und
deshalb ist viel Zeit für den Einbrennvorgang erforderlich. Es gibt auch das Problem,
dass ein Schwermetall, wie Chrom und Nickel, welches eine Legierungskomponente
von Edelstahl ist, während des Vorgangs in die Atmosphäre freigesetzt wird, was
zum Verderben der in der Vakuumkammer behandelten Produkte führt. Unter
solchen Umständen wurden Untersuchungen durchgeführt, eine Vakuumkammer und -
kammerteile, die aus Aluminium oder seinen Legierungen hergestellt wurden, welche
im Gewicht leichter als eine aus Edelstahl hergestellte und ausgezeichnet in der
thermischen Leitfähigkeit sind, ohne das Problem von Schwermetallkontaminierung
zu entwickeln.
-
Ohne einer Oberflächenbehandlung unterzogen zu werden, ist eine Oberfläche von
Aluminium oder seiner Legierung allerdings nicht immer ausgezeichnet in der
Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma. Um Beständigkeit gegen Gaskorrosion
und Plasma zu erhalten, ist eine Oberflächenbehandlung notwendig. Für diesen
Zweck wurden verschiedene Untersuchungen durchgeführt. Beispielsweise offenbart
die japanische Patentveröffentlichung Nr. 5-53870 eine Vakuumkammer, die
Aluminium oder seine Legierungen verwendet, deren Oberfläche anodisiert wurde, unter
Bildung einer anodischen Oxidbeschichtung, wodurch sich die
Gaskorrosionsbeständigkeit erhöht. Jedoch stellt kein Stand der Technik einschließlich der in der
panischen geprüften Patentveröffentlichung Nr. 5-53870 offenbarten Erfindung, eine
anodische Oxidbeschichtung bereit, die ausreichend als Schutzbeschichtung gegen
ein korrosives Gas und Plasma dient. Wenn eine anodische Oxidbeschichtung oder
ein Basismaterial korrodiert und geschädigt wird, kommen die Korrosionsprodukte in
Teilchenform daraus hervor. Wenn eine Vakuumkammer oder -kammerteil mit einer
solchen Beschichtungsschicht oder einem Basismaterial, beispielsweise bei der
Halbleiterherstellung, verwendet wird, können defekte Produkte hergestellt werden.
Folglich gab es eine Forderung zur Verbesserung.
-
Die japanische Patentveröffentlichung Nr. 5-53871 offenbart, dass ein
Ionenplattierungsverfahren angewendet wird, um eine Beschichtung (hergestellt aus
beispielsweise TiN, TiC und dergleichen) ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit der
Oberfläche einer Vakuumkammer, die aus Aluminium oder seinen Legierungen
hergestellt wurde, zu bilden. Wenn die Beschichtung jedoch durch das
Dampfphasensyntheseverfahren, wie Ionenplattierung, gebildet wird, erwachsen Probleme, indem die
erhaltene Beschichtung eine geringe Dichte aufweist und hohe Kosten zur Behandlung
erforderlich werden. Die japanische Patentveröffentlichung Nr. 5-53872
offenbart ein Ionenimplantationsverfahren. Dieses Verfahren ist jedoch für das Behandeln
einer Vakuumkammer oder -kammerteils mit einer komplizierten Form nicht
hinreichend und außerdem erfordert es hohe Behandlungskosten sowie ein
Ionenplattierungsverfahren.
-
Die vorliegende Erfindung wurde durchgeführt, um die vorstehend beschriebenen
Probleme zu lösen, und die Aufgabe davon besteht darin, eine aus Aluminium oder
seinen Legierungen hergestellte Vakuumkammer oder -kammerteil, die in der
Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma ausgezeichnet sind, durch ein
wirtschaftliches anodisierendes Verfahren bereitzustellen.
-
Um die Aufgabe zu lösen, ist die vorliegende Erfindung auf eine Vakuumkammer,
welche aus Aluminium oder seinen Legierungen hergestellt ist, gerichtet, umfassend
eine anodische Oxidbeschichtung mit einer Dicke von 0,05 bis 50 um, welche eine
poröse Schicht mit einer Vielzahl von Poren und eine Barriereschicht ohne Poren
(siehe Fig. 1 und Fig. 2) einschließt. Jede der Poren hat eine Öffnung an der
Oberfläche und der Durchmesser der Poren am oberen Ende davon ist kleiner als am
unteren Ende davon. Die Dicke der Barriereschicht wird gemäß einem
Porendurchmesser in der porösen Schicht, die unmittelbar vor der Barriereschicht gebildet wird
bestimmt. Eine Barriereschicht kann auch durch Anodisieren vom nichtporösen Typ
wie später beschrieben wird, gebildet werden.
-
Wie vorstehend beschrieben, ist ein Porendurchmesser als am oberen Ende der
porösen Schicht kleiner als am unteren Ende davon. Die Poren in der porösen Schicht
können einen Abschnitt aufweisen, wo ihr Durchmesser sich kontinuierlich oder
diskontinuierlich in Tiefenrichtung ändert, oder können einen Abschnitt aufweisen, wo
ihr Durchmesser in einer Tiefenrichtung konstant bleibt.
-
Wenn die anodische Oxidbeschichtung 2 oder mehrere Elemente, ausgewählt aus
der Gruppe, bestehend aus Kohlenstoff, Schwefel, Stickstoff, Phosphor, Fluor und
Bor, enthält, kann weiterhin Korrosionsbeständigkeit erreicht werden.
-
Aluminium oder seine Legierungen, die zum Herstellen eines Basismaterials der
Vakuumkammer oder -kammerteils verwendet werden, können in einer solchen Textur
hergestellt werden, dass Teilchen, wie Ausfällungen und/oder Abscheidungen, darin
enthalten sind, die im Durchschnitt einen Durchmesser von 10 um oder weniger
aufweisen oder parallel zur größten Oberfläche des Basismaterials angeordnet sind. In
dieser Reihenfolge erreicht das Basismaterial selbst weitere Korrosionsbeständigkeit
sowie die anodische Oxidbeschichtung. Es ist bevorzugt, dass die Ausfällungen
und/oder Abscheidungen einen Durchmesser von 10 um oder weniger im
Durchschnitt aufweisen und auch parallel zur größten Oberfläche des Basismaterials
angeordnet sind.
-
In der vorliegenden Erfindung bedeutet eine Vakuumkammer nicht nur eine
Vakuumkammer an sich, sondern auch die Vakuumkammerteile, die teilweise oder
vollständig aus Aluminiumlegierung bestehen, wie Gasdiffusionsplatte (GDP), Klammer,
Brausekopf, Magnetisierer, Klammerring, elektrostatisches Klemmfutter und
dergleichen. Nachstehend ist eine Vakuumkammer ein allgemeiner Ausdruck für eine
Vakuumkammer an sich und solche Teile. Die vollständige Vakuumkammer muss nicht
notwendigerweise aus Aluminiumlegierungen wie vorstehend erwähnt hergestellt
werden, kann jedoch in Kombination mit der Aluminiumlegierung wie vorstehend
erwähnt und der Aluminiumlegierung, hergestellt durch ein anderes Verfahren,
üblicherweise bekannt sind Edelstahl, Kompositmaterial von Keramiken und
Kunststoffen und dergleichen, hergestellt werden.
-
Die vorliegende Erfindung kann unter Anwendung eines Verfahrens zum Anodisieren
der Oberfläche einer aus Aluminium oder seinen Legierungen hergestellten
Vakuumkammer hergestellt werden. Wenn die Oberfläche der Vakuumkammer anodisiert
ist, wird die Endanodisierungsspannung höher eingestellt als eine anfängliche
Anodisierungsspannung.
-
Wenn die Endanodisierungsspannung größer als die anfängliche
Anodisierungsspannung eingestellt ist, wird die Anodisierungsspannung kontinuierlich oder
diskontinuierlich für einen beliebigen Zeitraum geändert oder kann für einen beliebigen
Zeitraum konstant gehalten werden.
-
Die anfängliche Anodisierungsspannung ist vorzugsweise 50 Volt oder weniger und
die Endanodisierungsspannung ist vorzugsweise 30 Volt oder mehr.
-
Es wird empfohlen, dass eine Lösung, die Oxalsäure enthält, als eine
Anodisierungslösung verwendet wird, und 1 g oder mehr Oxalsäure pro Liter Lösung
enthalten ist. Es ist bevorzugter, dass die Anodisierungslösung ein oder mehrere
Elemente, ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Schwefel, Stickstoff, Phosphor, Fluor
und Bor, enthält, oder eine Verbindung, die solche Elemente einschließt, enthält.
-
Im Verlauf der vorliegenden Erfindung weist eine anfängliche
Anodisierungsspannung eine Elektrolysespannung, die darauf angewendet wird, wenn die Bildung der
anodischen Oxidbeschichtung im Wesentlichen begonnen ist, aus. Eine
Endanodisierungsspannung weist eine daran angelegte Elektrolysespannung aus, wenn die
Bildung der anodischen Oxidbeschichtung im Wesentlichen beendet ist.
-
Wie vorstehend beschrieben, wird die Oberfläche der aus Aluminium oder seinen.
Legierungen hergestellten Vakuumkammer unter Bildung einer anodischen
Oxidbeschichtung anodisiert, einschließlich einer porösen Schicht mit einer Vielzahl von
Poren und einer Sperrschicht ohne Poren, und jede der Poren hat eine Öffnung an
der Oberfläche. Zuerst wird die Oberfläche der Vakuumkammer einem Anodisieren
vom porösen Typ unterzogen und dann einem Anodisieren vom nichtporösen Typ
unterzogen.
-
Im Verlauf der vorliegenden Erfindung weist ein Anodisieren vom porösen Typ ein
normales Anodisieren auf, durch das eine poröse Schicht und eine Barriereschicht
gebildet werden. Die poröse Schicht hat eine Anzahl von Poren mit einer Öffnung an
der Oberfläche der Kammer und die Barriereschicht hat keine Poren und wird an der
Grenzfläche zwischen der porösen Schicht und dem Basismaterial gebildet. Das
Anodisieren vorn porösen Typ wird durch Anwenden einer Lösung, die Schwefelsäure,
Phosphorsäure, Oxalsäure, Chromsäure oder ein Gemisch davon als eine
elektrolytische Lösung unter der Elektrolysespannung im Bereich zwischen 5 Volt und 200
Volt, durchgeführt.
-
Das Anodisieren vom nicht porösen Typ weist ein Anodisieren auf, durch das eine
Barriereschicht ohne Poren gebildet wird. Das Anodisieren vom nicht porösen Typ
wird durch Anwenden einer Lösung auf Borbasis (beispielsweise eine Lösung, die
ein Gemisch von Bor und Ammoniumborat enthält), einer Lösung auf Phosphorbasis
(beispielsweise einer Ammoniumdihydrogenphosphatlösung), einer Lösung auf
Phthalsäurebasis (beispielsweise einer Kaliumhydrogenphthalatlösung), einer
Lösung auf Adipinsäurebasis (beispielsweise einer Ammoniumadipatlösung), einer
Lösung auf Kohlenstoffbasis (beispielsweise einer Natriumcarbonatlösung), einer
Zitronensäurelösung, einer Weinsäurelösung, einer Natriumchromatlösung oder einer
gemischten Lösung davon unter der Elektrolysespannung im Bereich zwischen 60.
Volt und 500 Volt durchgeführt.
-
In der vorliegenden Erfindung bezeichnet der Begriff Ausfällungen Verbindungen, die
während der Herstellung der Aluminiumlegierung in der flüssigen Phase erzeugt
werden. Abscheidungen sind Verbindungen, die aus einer festen Phase während der
Herstellung von Aluminiumlegierung erzeugt werden. Die Arten der Ausfällungen
und/oder Abscheidungen hängen von der Zusammensetzung der
Aluminiumlegierung ab und sind nicht durch die Reihe der Aluminiumlegierung begrenzt. Beispiele
für Ausfällungen und Abscheidungen sind wie nachstehend.
-
Beispiele für Ausfällungen, die in 1000-Serien-Aluminiumlegierung (nachstehend
1000-Serien-Ausfällungen) erzeugt werden, schließen Al-Fe-Serien-Ausfällungen,
wie Al&sub3;Fe, Al&sub6;Fe und dergleichen, und Al-Fe-Si-Serien-Ausfällungen, wie α-AlFeSi, β-
AlFeSi und dergleichen, ein.
-
Beispiele für Ausfällungen, die in 2000-Serien-Aluminiumlegierung erzeugt werden,
sind die gleichen Arten wie 1000-Serien-Ausfällungen. Beispiele für Abscheidungen
davon schließen Al&sub2;Cu, Al&sub2;CuMg, Al&sub6;CuMg&sub4; und dergleichen ein.
-
Beispiele für Ausfällungen, die in 3000-Serien-Aluminiumlegierung erzeugt werden,
schließen zusätzlich zu jenen identischen Arten zu den 1000-Serien-Ausfällungen
Al&sub6;Mn, Al&sub4;Mn, AlMn, Al&sub1;&sub2;Mn, Al&sub1;&sub2;Fe&sub3;Si, Al&sub1;&sub2;Mn&sub3;Si, Al&sub9;Mn&sub2;S und dergleichen ein. Abscheidungen
davon sind hauptsächlich Al&sub6;Mn.
-
Beispiele für Ausfällungen, die in 5000-Serien-Aluminiumlegierung erzeugt werden,
schließen zusätzlich zu jenen identischen Arten zu den 1000-Serien-Ausfällungen
Al&sub3;Mg&sub2;, Al&sub1;&sub2;Mg&sub1;&sub7;, Al&sub7;Cr, Al&sub1;&sub8;Mg&sub3;Cr&sub2;, Al&sub1;&sub8;Mg&sub3;Mn&sub2; und dergleichen ein. Beispiele für
Abscheidungen davon schließen Al&sub3;Mg&sub2;, Al&sub2;CuMg und dergleichen ein.
-
Beispiele für Ausfällungen, die in 6000-Serien-Aluminiumlegierung erzeugt werden,
schließen zusätzlich zu jenen von identischen Arten zu 1000-Serien-Ausfällungen
Mg&sub2;Si, Si, Al&sub3;Mg&sub5; und dergleichen ein. Beispiele für Abscheidungen davon schließen
Mg&sub2;Si, Al&sub2;CuMg und dergleichen ein.
-
Beispiele für Ausfällungen, die in 7000-Serien-Aluminiumlegierung erzeugt werden,
schließen zusätzlich zu jenen von identischen Arten zu 1000-Serien-Ausfällungen
Al&sub8;Mg&sub5;, AlZn, Mg&sub2;Zn&sub1;&sub1;, MgZn&sub2; und dergleichen ein. Beispiele für Abscheidungen
davon schließen Mg&sub2;Zn&sub1;&sub1;, MgZn&sub2;, Al&sub2;Mg&sub3;Zn&sub3;, Al&sub2;CuMg und dergleichen ein.
-
Fig. 1 ist eine Teilquerschnittsansicht, die schematisch eine Struktur einer
anodischen Oxidbeschichtung vom porösen Typ zeigt.
-
Fig. 2 ist eine Querschnittsansicht, die eine anodische Oxidbeschichtung vom
porösen Typ zeigt.
-
Fig. 3 ist eine Kurve, die die Beziehung zwischen einer Elektrolysespannung und
einer Stromdichte im Fall der Anwendung von drei Arten von entsprechender
anodisierender Lösung erläutert.
-
Fig. 4 ist ein Diagramm, das die Muster einer Elektrolysespannung, die bei der
Oberflächenbehandlung der vorliegenden Erfindung angewendet wird, erläutert.
-
Fig. 5 ist ein Diagramm, das die Vergleichsbeispiele von Mustern einer
Elektrolysespannung, die bei der Oberflächenbehandlung angewendet wird, erläutert.
-
Fig. 6 ist ein Diagramm, das die Muster einer Elektrolysespannung, die bei der
Oberflächenbehandlung der vorliegenden Erfindung angewendet wird, erläutert.
-
Fig. 7 ist ein Diagramm, das die Vergleichsbeispiele von Mustern einer
Elektrolysespannung, die bei der Oberflächenbehandlung angewendet wird, erläutert.
-
Fig. 8 ist ein Diagramm, das eine Struktur einer anodischen Oxidbeschichtung, die
durch das Oberflächenbehandlungsverfahren der vorliegenden Erfindung gebildet
wird, erläutert.
-
Fig. 9 ist eine Mikrographie, die die Ausfällungen und/oder Abscheidungen, die in
einer Richtung, die senkrecht zu der Oberfläche des Basismaterials angeordnet ist,
zeigt; und
-
Fig. 10 ist eine Mikrographie, die Ausfällungen und/oder Abscheidungen, die direkt
parallel zu der Oberfläche des Basismaterials angeordnet sind, zeigt.
-
Eine übliche Vakuumkammer und -kammerteile, hergestellt aus Aluminium oder
seinen Legierungen, weisen für das vorstehend erwähnte korrosive Gas und/oder
Plasma schlechte Korrosionsbeständigkeit auf. Um dieses Problem zu lösen, haben
die Erfinder umfangreiche Untersuchungen der Techniken zum Verbessern der
Oberflächenqualität einer Vakuumkammer und -kammerteilen durchgeführt und
führten die Erfindung aus. Das heißt, wenn eine Vakuumkammer und -kammerteile,
hergestellt aus Aluminium oder seinen Legierungen, anodisiert wird, ist es möglich,
die Innenstruktur und die Zusammensetzung von Komponenten von ihrer
anodischen Oxidbeschichtung zu steuern, um dabei die Beständigkeit gegen Gaskorrosion
und Plasma deutlich zu erhöhen.
-
Aus dem Stand der Technik ist bereits bekannt, die Dicke der anodischen
Oxidbeschichtung beim Anodisieren zu steuern (siehe beispielsweise japanische
Patentveröffentlichung Nr. 5-53870). Es ist auch bekannt, die Struktur der anodischen
Oxidbeschichtung durch Verändern der Elektrolysebedingungen zu verändern. Jedoch gibt
es keinen Versuch, die durch ein korrosives Gas oder Plasma verursachte Korrosion
durch Steuern der Innenstruktur oder des Verbrauchs von Komponenten der
anodischen Oxidbeschichtung zu unterdrücken. Außerdem gab es keine Mitteilung über
Untersuchungen, die von einem solchen Standpunkt aus durchgeführt wurden.
-
Fig. 1 ist ein teilweiser Querschnitt, der als Entwurf eine schematische Struktur
einer anodischen Oxidbeschichtung zeigt, die auf einer Oberfläche einer
Vakuumkammer oder -kammerteils, hergestellt aus Aluminium oder seinen Legierungen,
durch Anodisieren gebildet wird. Wenn die Elektrolyse begonnen wird, wächst Zelle
2 in ein Basismaterial 1 in Tiefenrichtung. Jede von Zellen 2 hat eine Pore 3 entlang
der Länge davon in den mittleren Teil davon.
-
Fig. 2 zeigt eine Querschnittsansicht der anodischen Oxidbeschichtung. In der
vorliegenden Erfindung schließt die anodische Oxidbeschichtung eine poröse Schicht 4
und eine Barriereschicht 5 ein. Die poröse Schicht 4 hat Poren 3 und die
Barriereschicht 5 hat keine Poren. Die Barriereschicht 5 ist zwischen der porösen Schicht 4
und dem Basismaterial 1 angeordnet. Ohne Permeabilität für Gas verhindert die
Barriereschicht 5, dass Gas oder Plasma mit dem aus Aluminium oder seinen
Legierungen hergestellten Basismaterial in Kontakt kommt.
-
Es wurde gefunden, dass, wenn eine anodische Oxidbeschichtung eine poröse
Schicht und eine Barriereschicht einschließt, es eine Korrelation zwischen einem
Porendurchmesser der porösen Schicht, dem Zelldurchmesser davon und einer
Dicke der Barriereschicht gibt.
-
Die Erfinder haben die Beziehung zwischen der Struktur und der Beständigkeit
gegen Gaskorrosion und Plasma der anodischen Oxidbeschichtung untersucht. Im
Ergebnis haben die Erfinder die nachstehenden Schlussfolgerungen gezogen.
-
Erstens zeigt die anodische Oxidbeschichtung bessere Plasmabeständigkeit als die
poröse Schicht, die einen Porendurchmesser und einen Zelldurchmesser aufweisen,
welche am oberen Ende davon geringerer sind. Der Grund dafür ist wie
nachstehend. Wenn der Durchmesser von Poren und Zellen am oberen Ende groß ist, wird
sich das Plasma wahrscheinlich an den Peripherien der Poren an der Oberfläche der
anodischen Oxidbeschichtung konzentrieren. Dies erzeugt auf der Oberfläche der
anodischen Oxidbeschichtung einen mikrolokalisierten Plasmazustand. Im
Gegensatz dazu, wenn Poren mit kleinerem Durchmesser am oberen Ende Öffnungen
aufweisen, wird die Gleichförmigkeit der Oberfläche der anodischen Oxidbeschichtung
erhöht, sodass die lokalisierte Konzentration von Plasma verhindert werden kann.
Zusätzlich macht es der kleine Porendurchmesser für Gas- und
Plasmakomponenten schwierig, in die anodische Oxidbeschichtung einzudringen und auf der
Oberfläche der porösen Schicht in Form einer Verbindung zu akkumulieren.
-
Zweitens zeigt die anodische Oxidbeschichtung bessere Beständigkeit gegen
Gaskorrosion, da die poröse Schicht einen Porendurchmesser und einen
Zellendurchmesser aufweist, die am unteren Ende davon größer sind. Der Grund dafür ist wie
nachstehend. Wenn der Durchmesser der Poren und Zellen groß ist, wird die
wesentliche Oberfläche von der Innenseite der Poren klein, sodass eine Fläche, die mit
korrosivem Gas reagieren kann, klein wird. Folglich ist die Innenstruktur der
anodischen Oxidbeschichtung kaum durch ihre Volumenänderung aufgrund
Reaktionsprodukten negativ zu beeinflussen.
-
Drittens zeigt eine anodische Oxidbeschichtung bessere Beständigkeit gegen
Gaskorrosion, wenn die Dicke der Barriereschicht größer ist. Der Grund dafür ist wie
nachstehend. Wie vorstehend beschrieben, behindert die Barriereschicht, ein
korrosives Gas mit dem aus Aluminium oder seinen Legierungen hergestellten
Basismaterial in Kontakt zu kommen. Jedoch gibt es einige korrosive Gase, die allmählich in
die Barriereschicht eindringen werden, wenn das Basismaterial für einen langen
Zeitraum in einer solchen Gasatmosphäre belassen wird. Folglich ist es erwünscht, dass
die Barriereschicht eine große Dicke aufweist, um ein korrosives Gas abzuschirmen
und auch um ausgezeichnete Gaskorrosionsbeständigkeit zu erreichen, wenn das
Basismaterial in einer korrosiven Gasatmosphäre für einen langen Zeitraum
belassen wird.
-
Aus dem vorstehenden Gesichtspunkt ist es erwünscht, dass eine poröse Schicht
eine Struktur aufweist, in der ein Porendurchmesser am oberen Ende davon so klein
wie möglich ist, während ein Porendurchmesser am unteren Ende davon so groß wie
möglich ist, damit eine Barriereschicht eine große Dicke aufweist.
-
Die vorliegende Erfindung begrenzt den Porendurchmesser nicht auf einen
speziellen Wert. In der vorliegenden Erfindung ist mindestens der Porendurchmesser am
unteren Ende der porösen Schicht größer als jener am oberen Ende davon, wodurch
die Korrosionsbeständigkeit erhöht wird. Um ausgezeichnete Plasmabeständigkeit
zu erreichen, ist es erwünscht, dass der Porendurchmesser am oberen Ende 80 nm
oder weniger und bevorzugter 50 nm oder weniger und besonders bevorzugt 30 nm
oder weniger ist. Um ausgezeichnete Gaskorrosionsbeständigkeit zu erreichen, ist
es erwünscht, dass eine Barriereschicht eine Dicke von 50 nm oder mehr und
bevorzugter 80 nm oder mehr aufweist.
-
Weiterhin ist es in der vorliegenden Erfindung ausreichend, dass der
Porendurchmesser der porösen Schicht am unteren Ende davon größer ist als am oberen Ende
davon, und der Porendurchmesser des Zwischenteils zwischen dem oberen und
dem unteren Ende nicht auf den speziellen Wert beschränkt ist. Deshalb kann der
Zwischenteil einen Abschnitt einschließen, in dem sein Porendurchmesser sich
kontinuierlich ändert, einen Abschnitt, in dem sein Porendurchmesser sich
diskontinuierlich ändert, und einen Abschnitt, in dem sein Porendurchmesser konstant bleibt.
Diese Abschnitte können in dem Zwischenteil gemischt vorliegen. Die Pore kann einen
Abschnitt mit einem abnehmenden Durchmesser aufweisen, in einer Weise vom
unteren zum oberen Ende, oder die Pore kann in einer Weise vom unteren zum
oberen Ende verschwinden.
-
Wenn sich ein Porendurchmesser kontinuierlich ändert, gibt es verschiedene
Änderungsmuster. Beispielsweise erhöht sich ein Porendurchmesser allmählich vom
oberen Ende zum unteren Ende oder kann sich allmählich vom oberen Ende gegen die
Basisseite erhöhen und anschließend an jedem Punkt sinken und sich danach zum
unteren Ende wiederum erhöhen.
-
Außerdem kann die poröse Schicht eine Mehrschichtstruktur aufweisen, wenn zwei
oder mehrere Schichten mit einem sich voneinander unterscheidenden
Porendurchmesser akkumuliert werden, sodass der Porendurchmesser der porösen Schicht sich
allmählich ändert. In diesem Fall ist es erwünscht, dass die Unterschiede in den
Porendurchmessern unter diesen Schichten möglichst klein sind, und dass die in dem
Mittelteil der porösen Schicht angeordnete Schicht Poren aufweist, deren
Durchmesser sich kontinuierlich ändert, sodass die Poren verjüngte Oberflächen aufweisen.
Die Struktur der Porenschicht kann in Abhängigkeit der Anwendungsseite in der
Vakuumkammer und Kammerteilen ausgewählt sein.
-
In der vorstehenden Beschreibung ändert sich die Innenstruktur, insbesondere ein
Porendurchmesser der anodischen Oxidbeschichtung in Tiefenrichtung. In diesem
Fall hat, wenn die Elektrolyse unter Ändern ihrer Bedingungen durchgeführt wird, um
die Porendurchmesser zu ändern, die Oberfläche der anodischen Oxidbeschichtung
nicht immer Poren von gleichförmigem Durchmesser. In vielen Fällen ist der
Porendurchmesser ungleichförmig in Abhängigkeit von der Form der Oberfläche und der
Fläche, wo Poren gebildet werden. Deshalb können Oberflächen, die besondere
hohe Plasmabeständigkeit erfordern, selektiv in einer solchen Weise behandelt
werden, dass sie einen möglichst kleinen Durchmesser aufweisen. Im Ergebnis können
einige Teile vorliegen, die nicht den Erfordernissen der vorliegenden Erfindung
genügen, jedoch ist es ausreichend, dass die Gesamtstruktur der anodischen
Oxidbeschichtung den Erfordernissen der vorliegenden Erfindung genügt.
-
In einigen Fällen werden Poren nach Abschluss des Anodisierens verschlossen.
Diese Behandlung wird als eine Porenverschlussbehandlung bezeichnet. In der
vorliegenden Erfindung kann die Porenverschlussbehandlung durchgeführt werden,
insofern sie die Qualität der in der vorliegenden Erfindung vorgesehenen anodischen
Oxidbeschichtung nicht negativ beeinflusst. Die Porenverschlussbehandlung ist
verwendbar, um die Beschichtungsleistung, wie sie üblicherweise angeführt wird, zu
errzielen. Sofern die gesamte Struktur der anodischen Oxidbeschichtung den
Erfordernissen der vorliegenden Erfindung genügt, ist es folglich möglich, die in der
vorliegenden Erfindung vorgesehene Wirkung zu erreichen.
-
In der vorliegenden Erfindung ist die Dicke der anodischen Oxidbeschichtung, um
ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit zu erreichen, 0,05 um bis 50 um,
vorzugsweise 0,1 um bis 50 um. Wenn die anodische Oxidbeschichtung zu große Dicke
aufweist, wird Innenkraft erzeugt, sodass Risse verursacht werden, die
unzureichende Beschichtungsqualität oder Abschälen ergeben. Deshalb ist die obere Grenze der
Dicke 50 um. In anderen Worten, mit einer Dicke von mehr als 50 um wird es für die
anodische Oxidbeschichtung schwierig, die innere Kraft durch sich selbst zu
vermindern. Dies kann die anodische Oxidbeschichtung zum Reißen und Abschälen unter
Erzeugung von defekten Produkten veranlassen.
-
In der vorliegenden Erfindung gibt es keine Begrenzung hinsichtlich der Art der zur
Elektrolyse verwendeter Lösung. Die Lösung kann beispielsweise eine anorganische
Säure, wie Schwefelsäure, Phosphorsäure, Chromsäure, oder eine organische
Säure, wie Ameisensäure und Oxalsäure, enthalten. Es wird jedoch empfohlen, eine
Lösung, die 1 g oder mehr Oxalsäure pro 1 l Lösung enthält, zu verwenden, weil die
Verwendung einer solchen Lösung die Elektrolysespannung, beim Anodisieren in
einem breiten Bereich beliebig steuern kann. Fig. 3 ist eine Kurve, die die
Beziehung zwischen der Elektrolysespannung und der Stromdichte erläutert, wenn eine
anodische Oxidbeschichtung unter verschiedenen elektrolytischen Bedingungen
unter Anwendung von drei Arten von Anodisierungslösungen, die Schwefelsäure,
Oxalsäure bzw. Phosphorsäure enthalten, gebildet wird. Mit einer Schwefelsäurelösung
wird eine anodische Oxid beschichtung bei einer hohen Geschwindigkeit gebildet,
weil die Stromdichte sich stark ändert, wenn die Elektrolysespannung verändert wird.
Mit einer Phosphorsäurelösung wird eine anodische Oxidbeschichtung bei einer
niedrigen Geschwindigkeit gebildet, weil die Stromdichte sich langsam ändert,
obwohl auch die Elektrolysespannung stark verändert ist. Diesem Ergebnis kann
entnommen werden, dass wenn eine Schwefelsäurelösung verwendet wird, eine
anodische Oxidbeschichtung mit zu hoher Geschwindigkeit gebildet wird, um die
Beschichtungsdicke zu steuern. Wenn andererseits eine Phosphorsäurelösung
verwendet wird, wird eine anodische Oxidbeschichtung mit einer zu niedrigen
Geschwindigkeit gebildet, was eine schlechte Produktivität ergibt. Im Gegensatz dazu
ist, wenn eine Oxalsäurelösung verwendet wird, die Änderung in der Stromdichte,
bezogen auf die Elektrolysespannung, ein mittlerer Wert zwischen jenem, der eine
Schwefelsäurelösung verwendet, und jenem, der eine Phosphorsäurelösung
verwendet. Wenn zusätzlich eine Oxalsäurelösung angewendet wird, kann die Struktur
der anodischen Oxidbeschichtung leicht bei geringerer Verschlechterung der Produktionswirksamkeit
gesteuert werden als im Fall der Anwendung einer
Phosphorsäurelösung.
-
Wie vorstehend beschrieben, erhält eine anodische Oxidbeschichtung hohe
Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma durch Steuern ihrer Struktur. Die Erfinder
haben weitere Untersuchungen durchgeführt und haben gefunden, dass weitere
Verbesserung der Korrosionsbeständigkeit durch Einstellen einer Zusammensetzung
von Komponenten der anodischen Oxidbeschichtung erreicht werden kann.
Insbesondere erzielt eine anodische Oxidbeschichtung weitere Beständigkeit gegen
Gaskorrosion und Plasma, wenn sie zwei oder weitere Elemente, ausgewählt aus der
Gruppe, bestehend aus Kohlenstoff, Schwefel, Stickstoff, Phosphor, Fluor und Bor
(nachstehend in einigen Fällen als die vorliegenden Elemente bezeichnet), enthält.
-
Wenn eine anodisierende Lösung eine organische Säure, wie Oxalsäure und
Ameisensäure, enthält, enthält die hergestellte anodische Oxidbeschichtung eine
Kohlenstoff enthaltende Verbindung wie HCOOH und (COOH)&sub2; (oder eine Verbindung,
enthaltend die Gruppen CxOyHz, wie -CO&sub3;, -C&sub2;O&sub4; und -COOH, wenn x, y und z ganze
Zahlen sind, die den Bedingungen von x ≥ 1 und y und z ≥ 0 genügen). Wenn
folglich eine organische Säurelösung, wie Oxalsäure, beim Anodisieren verwendet wird,
werden ein oder mehrere Elemente, die von Kohlenstoff verschieden sind,
ausgewählt aus der Gruppe bestehend aus Schwefel, Stickstoff, Phosphor und Bor,
dazugegeben, sodass die anodische Oxidbeschichtung zwei oder mehrere Elemente
enthält. Nachstehend beschrieben sind Beispiele der zu der anodisierenden Lösung
zuzugebenden Verbindungen.
-
(1) Im Fall, wenn Schwefel zu der anodisierenden Lösung gegeben wird:
-
Ein Element, wie H&sub2;SO&sub4;, Al&sub2;(SO&sub4;)&sub3; und dergleichen, wird zu einer anodisierenden
Lösung gegeben, sodass die hergestellte anodische Oxidbeschichtung eine
Schwefel enthaltende Verbindung, wie H&sub2;SO&sub4;, H&sub2;SO&sub3;, Al&sub2;(SO&sub4;)&sub3;, Al(HSO&sub4;)&sub3; und
dergleichen (oder eine Verbindung, enthaltend Gruppen SxOyHz, wie -SO&sub4;, -SO&sub3;, -HSO&sub4;
und dergleichen, worin x, y und z ganze Zahlen sind, die den Bedingungen von x ≥ 1
und y und z
≥ 0 genügen) enthält.
-
(2) Im Fall, wenn Stickstoff zu der anodisierenden Lösung gegeben wird:
-
Ein Element, wie HNO&sub3;, Al(NO&sub3;)&sub3; und dergleichen, wird zu der anodisierenden
Lösung gegeben, sodass die hergestellte anodische Oxidbeschichtung eine Stickstoff
enthaltende Verbindung, wie HNO&sub3;, HNO&sub2;, Al(NO&sub3;)&sub3; und dergleichen (oder eine
Verbindung, die Gruppen NxOyHz, wie -NO&sub3;, -NO&sub2; und dergleichen enthält, worin x, y
und z ganze Zahlen sind, die den Bedingungen von x ≥ 1 und y und z ≥ 0 genügen)
enthält.
-
(3) Im Fall, wenn Phosphor zu einer anodisierenden Lösung gegeben wird:
-
Ein Element, wie H&sub3;PO&sub4;, H&sub3;PO&sub3;, AlPO&sub4; und dergleichen, wird zu einer
anodisierenden Lösung gegeben, sodass die hergestellte anodische Oxidbeschichtung
Phosphor enthaltende Verbindung, wie H&sub3;PO&sub4;, H&sub2;PHO&sub3;, AlPO&sub4; und dergleichen (oder
eine Verbindung, enthaltend die Gruppen PxOyHz, wie -PO&sub4;, -HPO&sub4;, -H&sub2;PO&sub4;, -HPHO&sub3;
und dergleichen, worin x, y und z ganze Zahlen sind, die den Bedingungen von x ≥ 1
und y und z ≥ 0 genügen) enthält.
-
(4) Im Fall, wenn Fluor zu einer anodisierenden Lösung gegeben wird:
-
Ein Element, wie Fluorwasserstoff, wird zu einer anodisierenden Lösung gegeben,
sodass die hergestellte anodische Oxidbeschichtung eine Fluor enthaltende
Verbindung enthält.
-
(5) Im Fall, wenn Bor zu einer anodisierenden Lösung gegeben wird:
-
Ein Element, wie (NH&sub4;)&sub2;B&sub4;O&sub7;, H&sub3;BO&sub3; und dergleichen, wird zu einer anodisierenden
Lösung gegeben, sodass die hergestellte anodische Oxid beschichtung eine Bor
enthaltende Verbindung, wie B&sub2;O&sub3;, (NH&sub4;)&sub2;B&sub4;O&sub7; und dergleichen (oder eine Verbindung,
enthaltend die Gruppen BxOyHz, wie -BO&sub3;, -B&sub4;O&sub7; und dergleichen, worin x, y und z
ganze Zahlen sind, die den Bedingungen von x ≥ 1 und y und z
≥ 0 genügen) enthält.
-
Die Verbindung wird zu der anodisierenden Lösung in der Menge von 0,1 g oder
mehr pro Liter der Lösung, die in die Menge von jedem Elemente umgewandelt wird,
d. h. Schwefel, Stickstoff, Phosphor, Fluor und Bor, gegeben. Mit der Menge von
weniger als 0,1 g pro Liter ist es schwierig, eine deutliche Wirkung zu erreichen.
-
Wie bereits beschrieben, enthält, wenn eine Oxalsäurelösung als anodisierende
Lösung verwendet wird, die hergestellte anodische Oxidbeschichtung eine Kohlenstoff
enthaltende Verbindung, die von Oxalsäure abgeleitet ist. Deshalb ist es
ausreichend, dass ein oder mehrere vorliegende Elemente, die sich von Kohlenstoff
unterscheiden (d. h. Schwefel, Stickstoff, Phosphor, Fluor und Bor), zu der anodisierenden
Lösung gegeben werden. Wenn eine Schwefelsäurelösung als eine anodisierende
Lösung verwendet wird, enthält die hergestellte anodische Oxidbeschichtung eine
Schwefel enthaltende Verbindung, die von Schwefelsäure abgeleitet ist. Deshalb ist
es ausreichend, dass ein oder mehrere vorliegende Elemente, die von Schwefel
verschieden sind (d. h. Kohlenstoff, Stickstoff, Phosphor, Fluor und Bor), zu der
anodisierenden Lösung gegeben werden. In Abhängigkeit von dem ursprünglich in der
anodisierenden Lösung enthaltenen Element, wird eine ein oder mehrere andere
vorliegende Elemente enthaltende Verbindung zu der anodisierenden Lösung
gegeben. Im Ergebnis kann das hergestellte anodische Oxid zwei oder mehrere
vorliegende Elemente enthalten.
-
Neben dem Verfahren, bei dem die vorstehend beschriebene Verbindung zu der
anodisierenden Lösung gegeben wird, ist es möglich, andere Verfahren, die das
Vorliegen von zwei oder mehreren Elementen in der anodischen Oxidbeschichtung
gestatten, anzuwenden. Beispielsweise ist es möglich, aus der Aluminiumlegierung, die
die vorliegenden Elemente als ein Legierungselement enthält, hergestelltes
Basismaterial anzuwenden. Es ist auch möglich, dass die vorliegenden Elemente nur in
der Oberflächenschicht des Basismaterials durch ein Oberflächen-Reforming-
Verfahren, wie Eisenimplantation enthalten sein können, welche dann Anodisieren
unterzogen wird. In jedem von diesen Verfahren enthält die hergestellte anodische
Oxidbeschichtung zwei oder mehrere vorliegende Elemente unter Erzielen von
erhöhter Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma.
-
Um die Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma zu verstärken, ist die
bevorzugte Menge (in der Einheit Gewichtsprozent) der vorliegenden Elemente, die in der
anodischen Oxidbeschichtung enthalten sein soll, wie nachstehend. Im Fall von
Kohlenstoff ist die bevorzugte Menge 0,01% oder mehr und bevorzugter 0,5% oder
mehr. Im Fall von Schwefel ist die bevorzugte Menge 0,02% oder mehr und
bevorzugter 2% oder mehr. Im Fall von Stickstoff ist die bevorzugte Menge 0,01% oder
mehr und bevorzugter 0,7% oder mehr. Im Fall von Phosphor ist die bevorzugte
Menge 0,015% und bevorzugter 1% oder mehr. Im Fall von Fluor ist die bevorzugte
Menge 0,01% und bevorzugter 0,5% oder mehr. Im Fall von Bor ist die bevorzugte
Menge 0,015% und bevorzugter 0,3% oder mehr.
-
In der vorliegenden Erfindung ist eine für ein Basismaterial verwendete
Aluminiumlegierung nicht auf eine spezielle Art beschränkt. Jedoch ist es erwünscht, dass eine
Vakuumkammer aus 1000-Serien-Legierung, 5000-Serien-Legierung und 6000-
Serien-Legierung aufgrund von deren ausgezeichneter mechanischer Festigkeit,
thermischer Leitfähigkeit, elektrischer Leitfähigkeit und Korrosionsbeständigkeit
hergestellt wird. Eine 1000-Serien-Legierung ist eine Aluminiumserienlegierung mit
hoher Reinheit. Eine 5000-Serien-Legierung ist erwünscht, die mindestens 0,5 oder
weniger Gewichtsprozent Silizium und 0,5 bis 6,0 Gewichtsprozent Magnesium als
Legierungsbestandteile enthält. Eine 6000-Serien-Legierung ist erwünscht, die
mindestens 0,2 bis 1, 2 Gewichtsprozent Silizium und 0,4 bis 1,5 Gewichtsprozent
Magnesium als Legierungsbestandteile enthält. Die Komponenten der Kammer können
aus 2000-Serien-Legierung und 7000-Serien-Legierung neben 5000-Serien-
Legierung und 6000-Serien-Legierung hergestellt werden. Es ist bekannt, dass die
Verwendung von Aluminiumlegierung, die Magnesium, Silizium, Kupfer, Eisen und
dergleichen als Legierungsbestandteile enthält, die Beständigkeit der durch
Hochfrequenz und hohe Temperatur (Wärmezyklus) hergestellten anodischen
Oxidbeschichtung gegen Risse erhöht, und die Innenkraft innerhalb der anodischen
Beschichtung vermindert wird. Insbesondere hat eine 6000-Serien-Legierung eine hohe
Leistung, wenn Magnesium und Silizium als Legierungsbestandteile eingeschlossen
sind und die Leistung kann durch Durchführen von thermischer Behandlung im
letzten Schritt der Herstellung davon weiter erhöht werden.
-
Die Oberfläche des aus der Aluminiumlegierung hergestellten Basismaterials wird
unter der Bedingung anodisiert, wenn eine Endanodisierungsspannung höher als die
Anfangsanodisierungsspannung ist. In dieser Reihenfolge wird eine anodische
Oxidbeschichtung mit einer Innenstruktur gebildet, die ausgezeichnete Beständigkeit
sowohl gegen Gaskorrosion als auch Plasma bereitstellt.
-
Um die Reaktion mit Plasma zu unterdrücken, ist gefordert, dass die poröse Schicht
eine glatte Oberfläche mit einem kleinen Porendurchmesser und einem kleinen
Zellendurchmesser aufweist. Bei der Bildung von anodischer Oxidbeschichtung verläuft
das Anodisieren ausgehend von der Oberfläche des Basismaterials entlang der
Tiefenrichtung, und die Struktur des unteren Endes hängt von der
Anodisierungsspannung ab. Ist einmal die Bildung der anodischen Oxidbeschichtung beendet, wird sich
der Porendurchmesser und der Zelldurchmesser davon niemals ändern, auch durch
die Anwendung von anodisierender Spannung. Im Ergebnis ist es bevorzugt, dass
die anfängliche Anodisierungsspannung bei einem niedrigen Niveau eingestellt wird
und insbesondere bei 50 Volt oder weniger und bevorzugter bei 30 Volt oder
weniger. Um andererseits die Innenkraft innerhalb der anodischen Oxidbeschichtung zu
vermindern und die anodische Oxidbeschichtung am Reißen und Abschälen zu
hindern, wird von der Bodenendstruktur der porösen Schicht gefordert, dass sie einen
großen Porendurchmesser und großen Zelldurchmesser aufweist. Weiterhin kann
ausgezeichnetere Gaskorrosionsbeständigkeit erreicht werden, wenn die anodische
Oxidbeschichtung eine Barriereschicht mit großer Dicke an der Grenzfläche
zwischen der porösen Schicht und dem Basismaterial aufweist. Unter Berücksichtigung
dieser Punkte wird eine Anodisierungsendspannung von mehr als der anfänglichen
Anodisierungsspannung gefordert. Es ist bevorzugt, dass die
Anodisierungsendspannung bei 30 Volt oder mehr und bevorzugter 50 Volt oder mehr und besonders
bevorzugt 70 Volt oder mehr eingestellt wird.
-
Wenn die Anodisierungsendspannung höher als die anfängliche
Anodisierungsspannung ist, kann die Anodisierungsspannung kontinuierlich in dem gesamten
Anodisierungsprozess verändert werden oder kann allmählich verändert werden.
Insbesondere kann die Anodisierungsspannung für einen beliebigen Zeitraum in dem
Anodisierungsverfahren
kontinuierlich oder diskontinuierlich verändert werden oder
kann für einen beliebigen Zeitraum in dem Anodisierungsverfahren konstant
gehalten werden.
-
Wie vorstehend beschrieben, wird die Anodisierungsspannung für einen speziellen
Zeitraum in dem Anodisierungsverfahren verändert, sodass die anodische
Oxidbeschichtung mit einer verändernden inneren Struktur gebildet wird. Die so gebildete
Struktur vermindert wirksam die innere Kraft und die volumetrische Änderung der
anodischen Oxidbeschichtung, die sich aus dem Kontakt mit Gas oder Plasma
während der Verwendung der Vakuumkammer ergibt. Im Ergebnis ist es möglich zu
verhindern, dass die anodische Oxidbeschichtung reißt oder abschält, was andererseits
Korrosion und Schädigung verursachen kann unter Erhöhen der Beständigkeit
gegen Gas und Plasma.
-
Fig. 4 ist ein Diagramm, das Spannungsmuster erläutert, wenn eine
Elektrolysespannung kontinuierlich verändert wird. Wie aus Fig. 4 ersichtlich, kann ein
Spannungsniveau allmählich erhöht werden, ausgehend vom Beginn der Elektrolyse, oder
ein Spannungsniveau kann auf ein bestimmtes Niveau erhöht werden und dann
gesenkt und wiederum erhöht werden. Fig. 4 erläutert die Muster, wenn eine
Elektrolysespannung linear verändert wird, jedoch kann eine Elektrolysespannung
bogenförmig verändert werden.
-
Fig. 6 ist ein Diagramm, das Muster erläutert, wenn die Elektrolysespannung
allmählich geändert wird. Wie aus Fig. 6 ersichtlich, kann eine Elektrolysespannung
mit Unterbrechungen erhöht werden oder kann kontinuierlich erhöht werden oder
kann einmal gesenkt und dann wieder erhöht werden. Wenn die
Elektrolysespannung allmählich verändert wird, wird gefordert, dass die Erhöhung und Senkung der
Spannungswerte kontinuierlich oder klein sind. Auf diese Weise hat eine anodische
Oxidbeschichtung eine Struktur mit Kontinuität in der Tiefenrichtung unter Vermeiden
der Bildung von Teilen, auf die sich die innere Kraft leicht konzentriert.
-
Die Erfinder haben gefunden, dass, um eine anodische Oxidbeschichtung, die in der
Beständigkeit sowohl gegen Gaskorrosion als auch Plasma ausgezeichnet ist, zu
bilden, zusätzlich zum Verleihen einer Änderung der Struktur für die anodische
Oxidbeschichtung vom porösen Typ das Anodisieren vom porösen Typ und das
Anodisieren vom nichtporösen Typ durchgeführt werden unter Bildung einer Barriereschicht
mit einer möglichst großen Dicke.
-
Wie in Fig. 8 gezeigt, wird das Basismaterial 1 der Vakuumkammer und -
kammerteilen, die aus Aluminium oder seinen Legierungen hergestellt wird, dem
Anodisieren vorn porösen Typ unterzogen, um die poröse Schicht 4 und die
Barriereschicht 5 zu bilden. Dann wird das Anodisieren vom nichtporösen Typ darauf
durchgeführt, sodass die Barriereschicht 6 wächst. Im Ergebnis ist die Vakuumkammer
oder -kammerteil ausgezeichnet in der Beständigkeit gegen sowohl Gaskorrosion als
auch Plasma.
-
Wie vorstehend beschrieben, kann das Anodisieren vom porösen Typ unter
Verwendung einer Lösung, die eine von Schwefelsäure, Phosphorsäure, Oxalsäure und
Chromsäure oder ein Gemisch davon enthält, unter der Elektrolysespannung im
Bereich zwischen 5 Volt und 200 Volt durchgeführt werden. Andererseits kann
Anodisieren vom nichtporösen Typ zum Bilden einer Barriereschicht ohne Poren unter
Verwendung einer Lösung auf Borsäurebasis, einer Lösung auf
Phosphorsäurebasis, einer Lösung auf Phthalsäurebasis, einer Lösung auf Adipinsäurebasis, einer
Lösung auf Kohlensäurebasis, einer Lösung auf Zitronensäurebasis, einer Lösung
auf Weinsäurebasis und einer Lösung auf Natriumchromatbasis oder einem
Gemisch davon unter der Elektrolysespannung im Bereich zwischen 60 Volt und 500
Volt durchgeführt werden.
-
In der vorliegenden Erfindung kann das Anodisieren vom porösen Typ unter der
Elektrolysespannung bei einem konstanten Wert durchgeführt werden, jedoch wird
empfohlen, dass die Anodisierungsendspannung höher ist als die anfängliche
Anodisierungsspannung, sodass der Porendurchmesser am oberen Ende der porösen
Schicht größer wird als am unteren Ende davon. Der Grund dafür ist wie
nachstehend. Um ausgezeichnete Plasmabeständigkeit zu erreichen, ist es bevorzugt, dass
die poröse Schicht Poren mit einem geringen Durchmesser am oberen Ende davon
aufweist, während, um ausgezeichnete Gaskorrosionsbeständigkeit zu erreichen, es
bevorzugt ist, dass die poröse Schicht Poren und Zellen mit großem Durchmesser
am unteren Teil davon aufweist. Ganz besonders wird die anfängliche
Anodisierungsspannung vorzugsweise auf 50 Volt oder weniger und bevorzugter 30 Volt oder
weniger eingestellt. Andererseits ist die Anodisierungsendspannung vorzugsweise
höher als die anfängliche Anodisierungsspannung und der spezielle Wert davon ist
30 Volt oder mehr und bevorzugter 50 Volt oder mehr und besonders bevorzugt 70
Volt oder mehr.
-
Wenn die Anodisierungsendspannung höher als die anfängliche
Anodisierungsspannung beim Anodisieren vom porösen Typ ist, kann die Spannung kontinuierlich
in dem gesamten Anodisierungsverfahren verändert werden oder kann allmählich
verändert werden. Ganz besonders kann die Spannung kontinuierlich oder
diskontinuierlich für einen beliebigen Zeitraum in dem gesamten Anodisierungsverfahren
verändert werden oder kann für einen beliebigen Zeitraum unter Konstanthalten für
den anderen beliebigen Zeitraum verändert werden.
-
Wie vorstehend beschrieben, wird bei der Bildung der anodischen Oxidbeschichtung
vom porösen Typ die Anodisierungsspannung für einen beliebigen Zeitraum in dem
Anodisierungsverfahren geändert, sodass die erzeugte anodische Oxidbeschichtung
eine geänderte innere Struktur aufweist. Diese Struktur vermindert die innere Kraft
oder die volumetrische Veränderung der anodischen Oxidbeschichtung aufgrund des
Kontakts mit Gas oder Plasma während der Verwendung der Vakuumkammer. Im
Ergebnis ist es möglich zu verhindern, dass die anodische Oxidbeschichtung reißt
oder abschält, was andererseits Korrosion und Schädigung verursachen kann,
wodurch sich die Beständigkeit gegen Gas und Plasma erhöht.
-
Eine Anodisierungsspannung kann kontinuierlich verändert werden. In diesem Fall
kann beispielsweise die Spannung allmählich erhöht werden, ausgehend vom
Beginn der Elektrolyse, oder kann auf ein bestimmtes Niveau erhöht, dann gesenkt und
erneut erhöht werden. Fig. 6 ist ein Diagramm, das Spannungsmuster zeigt, wenn
die Elektrolysespannung allmählich geändert wird. Wie in Fig. 6 gezeigt, gibt es
verschiedene Verfahren zum Ändern der Elektrolysespannung. Muster A und C
zeigen den Fall, wenn die Elektrolysespannung mit Unterbrechungen erhöht wird.
Muster
B und C zeigen den Fall, wenn die Erhöhung des Spannungsniveaus
kontinuierlich ist. Muster E und F zeigen den Fall, wenn die Elektrolysespannung erhöht, dann
gesenkt und erneut erhöht wird. Wenn eine Elektrolysespannung allmählich geändert
wird, wird empfohlen, dass die Erhöhung und Senkung der Spannung kontinuierlich
oder klein sind. In dieser Weise wird die anodische Oxidbeschichtung mit einer
Struktur mit Kontinuität in der Tiefenrichtung ausgestattet, wodurch die Bildung von
Teilen vermieden wird, auf die die innere Kraft leicht konzentriert ist.
-
In der vorliegenden Erfindung ist ein Porendurchmesser der anodischen
Oxidbeschichtung vom porösen Typ nicht auf einen speziellen Wert begrenzt, jedoch ist ein
Porendurchmesser am unteren Ende größer als am oberen Ende. Mit dieser Struktur
wird die Korrosionsbeständigkeit erhöht. Um ausgezeichnete Plasmabeständigkeit
zu erreichen, ist es bevorzugt, dass ein Porendurchmesser am oberen Ende 80 nm
oder weniger und bevorzugter 50 nm oder weniger und besonders bevorzugt 30 nm
oder weniger ist.
-
In der vorliegenden Erfindung ist, um ausgezeichnete Korrosionsbeständigkeit zu
erreichen, die Dicke der porösen Schicht 0,05 um bis 50 um, vorzugsweise 0,1 um
bis 50 um. Die maximale Dicke ist 50 um, weil, wenn die Dicke zu groß ist, kann die
poröse Schicht aufgrund der inneren Kraft reißen. Das kann Probleme, wie
unzureichende Beschichtungsleistung oder Abschälen der anodischen Oxidbeschichtung
verursachen. Wenn die poröse Schicht eine Dicke von mehr als 50 um aufweist,
kann es für die anodische Oxidbeschichtung somit schwierig werden, ihre innere
Kraft selbst zu vermindern. In diesem Fall kann die anodische Oxidbeschichtung
Risse und Abschälen aufweisen, was ein Problem des Erzeugens von defekten
Produkten verursacht.
-
Um weiterhin ausgezeichnete Gaskorrosionsbeständigkeit zu erreichen, ist es
bevorzugt, dass die Barriereschicht eine Dicke von 50 nm oder mehr und bevorzugter 80
nm oder mehr aufweist.
-
Selbst wenn die vorstehend beschriebene Oberflächenbehandlung bei der Bildung
der anodischen Oxidbeschichtung durchgeführt wird, ist es unmöglich, das Eindringen
von korrosiven Elementen in ein Basismaterial vollständig zu vermeiden.
Während der Verwendung einer Vakuumkammer oder -Kammerteil gelangen korrosive
Elemente sehr langsam durch eine anodische Oxidbeschichtung und dringen in das
aus der Aluminiumlegierung hergestellte Basismaterial ein. Deshalb ist es zusätzlich
zu der Verbesserung der Oberflächenbehandlungstechnik auch wichtig, die
Korrosionsbeständigkeit des Materials selbst, das für eine Vakuumkammer und -
kammerteile verwendet wird, zu erhöhen.
-
In Abhängigkeit von den gewünschten physikalischen Eigenschaften enthält die
Aluminiumlegierung der Vakuumkammer oder -kammerteil gemäß der vorliegenden
Erfindung verschiedene Arten von Legierungselementen und mindestens Eisen und
Silizium sind immer als unvermeidliche Verunreinigungen enthalten. Eine 1000-
Serien-Legierung, die nicht positiv mit Legierungselementen bereitgestellt wird, kann
auch eine bestimmte Menge Eisen und Silizium als unvermeidliche
Verunreinigungen enthalten. Wenn folglich eine 1000-Serien-Aluminiumlegierung verwendet wird,
enthält das Basismaterial mindestens Verunreinigungen vom 1000-Typ, wie bereits
beschrieben wurde. Duralumin, hergestellt aus 2000-Serien-Legierung, hat eine
hohe Festigkeit, die sich aus der Dispersionshärtungswirkung von Abscheidungen
ergibt. Folglich besteht eine aus Aluminiumlegierung hergestellte Vakuumkammer aus
Teilchen, wie Ausfällungen oder Abscheidungen, die unvermeidliche
Verunreinigungen, Legierungselemente und dergleichen enthalten.
-
Jedoch beeinträchtigt das Vorliegen von Ausfällungen und/oder Abscheidungen die
Korrosionsbeständigkeit stark und ist deshalb nicht erwünscht. Genauer haben
Halogenelemente, wie Chlor, Fluor und Brom, hohe Korrosivität und dringen in ein
Basismaterial, das aus Aluminium hergestellt wurde, ein, unter Verursachen von
Korrosion des Basismaterials. Wenn ein Basismaterial Ausfällungen und/oder
Abscheidungen enthält, werden wahrscheinlich Halogenelemente in die Grenzfläche
zwischen den Ausfällungen und/oder Abscheidungen und dem aus Aluminium
hergestellten Basismaterial eindringen. Um Korrosionsbeständigkeit zu sichern, ist es
erwünscht, dass das Basismaterial Ausfällungen und/oder Abscheidungen in einer
möglichst kleinen Menge enthält. Um jedoch den Anteil von unvermeidlichen
Verunreinigungen, wie Eisen und Silizium, auf einen möglichst niedrigen Anteil zu senken,
ist es notwendig, eine Aluminiumlegierung mit sehr hoher Reinheit herzustellen. Dies
erfordert hohe Kosten und ist somit nicht praktisch.
-
Die Erfinder haben Untersuchungen durchgeführt, um die Korrosionsbeständigkeit
des aus Aluminiumlegierung hergestellten Basismaterials zu erhöhen, unter der
Annahme, dass Ausfällungen und/oder Abscheidungen darin vorliegen. Im Ergebnis
wurde gefunden, dass, wenn Ausfällungen und/oder Abscheidungen in einem sehr
kleinen und gleichförmigen Zustand vorliegen oder parallel mit der größten Fläche
des Basismaterials angeordnet sind, das Basismaterial in der
Korrosionsbeständigkeit ausgezeichnet ist. Genauer werden die Ausfällungen und/oder Abscheidungen,
die vorliegen, nicht kontinuierlich, bezogen auf die Richtung, entlang der die
korrosiven Elemente eindringen, angeordnet. Mit dieser Anordnung hat das Basismaterial
eine hohe Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma.
-
Um ausgezeichnete Beständigkeit gegen Korrosion zu erreichen, ist es wirksam,
dass die Ausfällungen und/oder Abscheidungen einen Durchmesser von im
Durchschnitt 10 um aufweisen. Bei einem kleinen Durchmesser verlieren die Ausfällungen
und/oder Abscheidungen Kontinuität und halten leicht hinreichende Abstände
zueinander. Im Ergebnis wird die Korrosionsbeständigkeit erhöht. Der bevorzugte mittlere
Durchmesser von Ausfällungen ist 6 um oder weniger und bevorzugter 3 um oder
weniger. Der bevorzugte mittlere Durchmesser von Abscheidungen ist 2 um oder
weniger im Durchschnitt und bevorzugter 1 um oder weniger. Wenn in diesem Fall
einige Teilchen einen zu großen Durchmesser aufweisen, kann, selbst wenn der
mittlere Durchmesser in diese Bereiche fällt, die Korrosionsbeständigkeit negativ
beeinflusst werden. Folglich ist der maximale Durchmesser der Ausfällungen und/oder
Abscheidungen vorzugsweise 15 um oder weniger und bevorzugter 10 um oder
weniger.
-
Wenn eine Vakuumkammer oder -kammerteil in einer gewissen Umgebung
verwendet wird, können Abscheidungen wachsen und deren Durchmesser während der
Verwendung zunehmen. Trotz einer solchen Situation fällt der maximale
Durchmesser davon vorzugsweise in die vorstehend beschriebenen Bereiche. Wenn allerdings
eine Vakuumkammer in der Umgebung verwendet wird, die nicht erlaubt, dass der
Teilchendurchmesser in diesen Bereichen bleibt, ist es erwünscht, ein Basismaterial
mit Abscheidungen mit einem möglichst kleinen Durchmesser (insbesondere ein
Basismaterial mit Abscheidungen mit einem mittleren Durchmesser von 2 um oder
weniger und bevorzugter 1 um oder weniger) auszuwählen.
-
Um Ausfällungen und/oder Abscheidungen in einer winzigen Form in einer
Aluminiumlegierung zu dispergieren, wird der Anteil an legierendem Element und
unvermeidlichen Verunreinigungen in einer Legierungszusammensetzung auf ein
möglichst niedriges Niveau vermindert. Neben diesem Verfahren gibt es auch ein
Verfahren, bei dem eine Gießgeschwindigkeit gesteuert wird. Insbesondere wird beim
Gießen die Kühlgeschwindigkeit auf ein möglichst hohes Niveau erhöht, wodurch der
mittlere Durchmesser und der volumetrischen Anteil der Ausfällungen und
Abscheidungen auf kleine Werte geregelt wird. Die Kühlgeschwindigkeit beim Gießen ist
vorzugsweise 1ºC/s oder mehr und bevorzugter 10ºC/s oder mehr.
-
Der Teilchendurchmesser, die Form und der Verteilungszustand der Ablagerungen
kann durch Ausführen von thermischer Behandlung im Endschritt des Erzeugens
des Grundmaterials (beispielsweise T4, T6) gesteuert werden. Insbesondere wird die
Verflüssigung bei einer möglichst hohen Temperatur (beispielsweise wird die
Temperatur auf ein Niveau unmittelbar, bevor die Verfestigung begonnen hat, erhöht)
durchgeführt, damit eine übersättigte feste Lösung gebildet wird, und danach wird
Mehrstufenalterungsbehandlung durchgeführt, wie eine Doppelstufenbehandlung
und eine Dreifachstufenbehandlung. Wie vorstehend beschrieben, kann auch nach
dem Gießen der Durchmesser der Abscheidungen weiter durch Ausführen der
vorstehend beschriebenen thermischen Behandlung erhöht werden.
-
Darüber hinaus werden wahrscheinlich bei Heißextrusion oder Heißwalzen, was
nach dem Gießen durchgeführt wird, die Ausfällungen und/oder Abscheidungen
entlang der Richtungen der Extrusion und des Walzens angeordnet. Selbst wenn die
Aluminiumlegierung, die Ausfällung und/oder Abscheidungen, angeordnet entlang
einer ausgewiesenen Richtung für das Basismaterial in Abhängigkeit von der Form
von jeder Vakuumkammer enthält, verwendet wird, wird die größte Fläche des
Basismaterials parallel mit der angeordneten Richtung davon hergestellt unter Erhöhen
der Korrosionsbeständigkeit.
-
Fig. 9 und Fig. 10 sind Mikrographien, die Ausfällungen und/oder Abscheidungen,
gesehen von dem Querschnitt der Vakuumkammer, zeigen. Weiß gefärbte Teile sind
Ausfällungen und schwarz gefärbte Teile sind Abscheidungen. In sowohl Fig. 9 als
auch Fig. 10 ist das obere Ende der Oberfläche der Vakuumkammer, wenn eine
anodische Oxidbeschichtung gebildet wird. In Fig. 9 werden die Ausfällungen und/oder
die Abscheidungen rechtwinklig zur Oberfläche der Vakuumkammer angeordnet. In
Fig. 10 werden die Ausfällungen und/oder Abscheidungen parallel zur Oberfläche
der Vakuumkammer angeordnet. In Fig. 9 gibt es einige Ausfällungen und/oder
Abscheidungen mit einem Durchmesser von mehr als 15 um, während in Fig. 10 alle
Ausfällungen und/oder Abscheidungen einen Durchmesser von 10 um oder weniger
aufweisen. Folglich erläutert Fig. 10 eine Vakuumkammer mit einem Basismaterial
mit Ausfällungen und/oder Abscheidungen mit einem Durchmesser von 10 um oder
weniger und die Ausfällungen und/oder Abscheidungen sind parallel zu der größten
Oberfläche des Basismaterials angeordnet.
-
Einige Arten der Vakuumkammer oder -kammerteil können aufgrund der
Begrenzung ihrer Formen Ausfällungen und/oder Abscheidungen in rechtem Winkel mit der
größten Fläche des Basismaterials angeordnet enthalten. Beispiele für solche
Vakuumkammern schließen Magnetisierer, Gasdiffusionsplatten, dielektrische Platten, wie
elektrostatische Klemmfutter, ein, wobei alle davon ein scheibenförmiges
Basismaterial aufweisen. Beispielsweise sind vielen Fällen Magnetisierer in einer
scheibenähnlichen Form die durch Schneiden eines säulenähnlichen extrudierten Materials in
Scheiben hergestellt werden. So hergestellte Magnetisierer enthalten Ausfällungen
und/oder Abscheidungen, die entlang einer Richtung von Heißextrusion angeordnet
sind und diese Anordnungsrichtung kann rechtwinklig zu der Oberfläche und dem
unteren Teil des Magnetisierers vorliegen. Folglich wird, wenn eine Vakuumkammer
in einem Magnetisierer wie diesem vorliegt, die Korrosionsbeständigkeit durch
möglichst geringes Steuern des mittleren Durchmessers der Ausfällungen und/oder
Abscheidungen anstelle des Steuerns der Anordnungsrichtung davon erhöht.
-
Darüber hinaus kann die Korrosionsbeständigkeit neben dem Steuern des mittleren
Durchmessers und/oder der Anordnung von Ausfällungen und/oder Abscheidungen
durch Steuern des volumetrischen Teils davon auf einen möglichst kleinen Wert
weiter erhöht werden. Darüber hinaus ist der volumetrische Teil der Ausfällungen
und/oder Abscheidungen vorzugsweise 4% oder weniger und bevorzugter 2% oder
weniger und besonders bevorzugt 1% oder weniger.
-
Eine bevorzugte Kombination des mittleren Durchmessers und des volumetrischen
Teils der Ausfällungen und/oder Abscheidungen ist wie nachstehend. Für die
Ausfällungen ist es bevorzugt, dass der mittlere Durchmesser 6 um oder weniger ist und
der volumetrische Teil 4% oder weniger (wünschenswerterweise 2% oder weniger)
ist und bevorzugter ist der mittlere Durchmesser 3 um oder weniger und der
volumetrische Teil Ist 2% oder weniger (wünschenswerterweise 1% oder weniger).
Hinsichtlich der Abscheidungen ist es bevorzugt, dass der mittlere Durchmesser 2 um
oder weniger ist und der volumetrische Teil 4% oder weniger
(wünschenswerterweise 2% oder weniger) ist und bevorzugter ist der mittlere Durchmesser 1 um oder
weniger und der volumetrische Teil ist 2% oder weniger (wünschenswerterweise 1
% oder weniger).
-
In einigen Verfahren und Bedingungen zum Herstellen einer Aluminiumlegierung ist
es möglich, den Durchmesser und den volumetrischen Teil der Ausfällungen
und/oder Abscheidungen, die auf der Oberfläche der Aluminiumlegierung vorliegen,
zu steuern. Beispielsweise gibt es ein Verfahren, bei dem beim Verfestigen die
Oberfläche einer Aluminiumlegierung schnell gekühlt wird, um die Bildung der
Ausfällungen und/oder Abscheidungen zu steuern. In diesem Fall kann ein Druck
angewendet werden, sodass die Ausfällung und Abscheidung in dem größeren Mittelteil
der Aluminiumlegierung gefördert wird. Es gibt auch ein Verfahren, bei dem eine
Aluminiumlegierung, die in der Korrosionsbeständigkeit ausgezeichnet ist, auf die
Oberfläche der Vakuumkammer plattiert wird.
-
In den vorstehend beschriebenen Verfahren wird die Steuerung in einer derartigen
Weise durchgeführt, dass mindestens die größte Fläche des Basismaterials von der
Oberfläche bis zu 1 mm Tiefe Ausfällungen mit einem mittleren Durchmesser von 3
um oder weniger und einen volumetrischen Teil von 1% oder weniger enthält, und
Abscheidungen mit einem mittleren Durchmesser von 1 um oder weniger und einem
volumetrischen Teil von 1% oder weniger. Folglich erreicht die Oberfläche des
Basismaterials weitere Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma, was zu einer
weiteren Verstärkung der Korrosionsbeständigkeit der gesamten Vakuumkammer
führt.
-
Obwohl die vorliegende Erfindung genauer durch Beispiele mit Bezug auf die
beigefügten Zeichnungen beschrieben wird, ist es selbstverständlich, dass verschiedene
Änderungen und Modifizierungen dem Fachmann deutlich werden. Deshalb sollten,
sofern nicht anders ausgewiesen, solche Änderungen und Modifizierungen, die vom
Umfang der vorliegenden Erfindung abweichen, als hierin eingeschlossen aufgefasst
werden.
BEISPIEL 1
-
Wie in Tabelle 1 gezeigt, wurden verschiedene Aluminiumlegierungsplatten bzw.
-bleche mit einer anodischen Oxidbeschichtung mit voneinander verschiedener
Struktur ausgestattet. Diese Aluminiumlegierungsplatten wurden als Teststücke
verwendet. Jede anodische Oxidbeschichtung schloss eine poröse Schicht mit Poren
mit einem Durchmesser, der sich in Tiefenrichtung kontinuierlich verändert, ein.
Tabelle 1 zeigt auch die Anzahl von Schichten, die in jede poröse Schicht
eingeschlossen sind, einen Porendurchmesser am oberen und am unteren Ende von jeder
porösen Schicht, eine elektrolytische Lösung, die zum Anodisieren verwendet wird, und
die Dicke von jeder anodischen Oxidbeschichtung.
-
Um die Korrosionsbeständigkeit eines Halogen enthaltenden Gases für die
Teststücke zu bewerten, wurde ein Gaskorrosionstest durch Anwenden von 5% des
gemischten Gases von Cl&sub2; und Ar bei einer Temperatur von 300ºC für 4 Stunden
durchgeführt. Nach Vollständigkeit des Tests wurde das Aussehen von Teststücken
unter den nachstehenden Standards bewertet.
<
Gaskorrosionstest>
-
O: Keine Korrosion wurde erzeugt.
-
: Korrosion wurde in einer Fläche von weniger als 5% des Teststücks erzeugt.
-
x: Korrosion wurde in einer Fläche von 5% oder mehr des Teststücks erzeugt.
-
Um zusätzlich die Beständigkeit gegen Plasma für die Teststücke zu bewerten,
wurde ein Chlorplasmabestrahlungstest unter einer geringen Vorspannung für 90
Minuten durchgeführt. Nach Abschluss des Tests wurde die geätzte Tiefe der Teststücke
gemessen und unter den nachstehenden Standards bewertet.
< Plasmabestrahlungstest>
-
O: Teststück wurde zu einer Tiefe von weniger als 2 um geätzt.
-
: Teststück wurde zu einer Tiefe im Bereich zwischen 2 um und mehr und weniger
als 5 um geätzt.
-
x: Teststück wurde in einer Tiefe von 5 um oder mehr geätzt.
-
Die Ergebnisse des Gaskorrosionstests und des Plasmabestrahlungstests werden in
Tabelle 1 gezeigt.
Tabelle 1
-
* Bemerkungen: Struktur der porösen Schicht
wird mithilfe von Porendurchmessern
ausgewiesen.
-
a: oberes Ende: 10-200 nm: Basis (Phosphorsäure)
-
b: oberes Ende: 15-20 nm: Basis (Schwefelsäure-Oxalsäure)
-
c: oberes Ende: 12-55-30-120 nm: Basis (Phosphorsäure)
-
d: oberes Ende: 8-250 nm: unteres Ende (Phosphorsäure)
-
e: oberes Ende: 25-35 nm: unteres Ende (Schwefelsäure-Oxalsäure)
-
f: oberes Ende: 20-20 nm: unteres Ende (Phosphorsäure)
-
g: oberes Ende: 15-15 nm: unteres Ende (Schwefelsäure)
-
h: oberes Ende: 5-10 nm: unteres Ende (Schwefelsäure)
-
Wie aus den in Tabelle 1 gezeigten Ergebnissen deutlich wird, zeigten die den
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 1 bis 5
ausgezeichnete Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma. Andererseits zeigten die
den Vergleichsbeispielen entsprechenden und nicht einer oder mehreren
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 6 bis 9 unzureichende
Beständigkeit gegen Gaskorrosion und/oder Plasma.
BEISPIEL 2
-
Wie in Tabelle 2 gezeigt, wurden verschiedene Aluminiumlegierungsplatten mit einer
anodischen Oxidbeschichtung mit voneinander verschiedener Struktur ausgestattet.
In Beispiel 2 wurde eine Oxalsäurelösung als eine elektrolytische Lösung verwendet.
Diese Aluminiumlegierungsplatten wurden als Teststücke verwendet. Jede
anodische Oxidbeschichtung schloss eine poröse Schicht mit Poren mit einem
Durchmesser, der sich kontinuierlich in Tiefenrichtung ändert, ein. Tabelle 2 zeigt auch die
Anzahl
von Schichten, die in jede poröse Schicht eingeschlossen sind, einen
Porendurchmesser am oberen als auch am unteren Ende von jeder porösen Schicht und
die Dicke von jeder anodischen Oxidbeschichtung.
-
Unter Wiederholen des Gaskorrosionstests und des in Beispiel 1 durchgeführten
Plasmabestrahlungstests wurden die Teststücke getestet, um deren Beständigkeit
gegen Gaskorrosion und Plasma zu bewerten. Die Testergebnisse sind wie in
Tabelle 2 gezeigt.
Tabelle 2
-
Anmerkungen: Struktur der porösen Schicht wird mithilfe von
Porendurchmessern ausgewiesen.
-
a: oberes Ende: 15-140 nm: unteres Ende
-
b: oberes Ende: 20-150 nm: unteres Ende
-
c: oberes Ende: 20-50-30-150 nm: unteres Ende
-
d: oberes Ende: 10-180 nm: unteres Ende
-
e: oberes Ende: 10-20-10-70 nm: unteres Ende
-
f: oberes Ende: 10-45 nm: unteres Ende
-
g: oberes Ende: 20-20 nm: unteres Ende
-
h: oberes Ende: 5-40 nm: unteres Ende
-
Wie aus den in Tabelle 2 gezeigten Ergebnissen deutlich wird, zeigten die den
Bedingungen
der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 1 bis 5
ausgezeichnete Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma. Andererseits zeigten die
den Vergleichsbeispielen entsprechenden und nicht einer oder mehreren
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 6 bis 9 unzureichende
Beständigkeit gegen Gaskorrosion und/oder Plasma.
BEISPIEL 3
-
Wie in Tabelle 3 gezeigt, wurden verschiedene Aluminiumlegierungsplatten mit einer
anodischen Oxidbeschichtung mit voneinander verschiedener Struktur ausgestattet.
Diese Aluminiumlegierungsplatten wurden als Teststücke verwendet. Eine poröse
Schicht, die zwei oder mehrere Schichten einschließt, hatte Poren mit einem
Durchmesser, der sich allmählich ändert. Jedoch das Teststück Nr. 4 hatte eine
Zwischenschicht, von der sich der Porendurchmesser kontinuierlich änderte, wobei die Poren
spitz zulaufende Oberflächen aufweisen. Tabelle 3 zeigt auch Arten von beim
Anodisieren verwendeten elektrolytischen Lösungen und die Dicke von jeder anodischen
Oxidbeschichtung.
-
Unter Wiederholen des Gaskorrosionstests und des in Beispiel 1 durchgeführten
Plasmabestrahlungstests wurden die Teststücke getestet, um deren Beständigkeit
gegen Gaskorrosion und Plasma zu bewerten. Die Testergebnisse werden in Tabelle
3 gezeigt.
Tabelle 3
-
* Anmerkungen: (P): Phosphorsäureanodisieren
-
(S) : Schwefelsäureanodisieren
-
(S-O): Schwefelsäure-Oxalsäure-Anodisieren
-
Wie aus den in Tabelle 3 gezeigten Ergebnissen deutlich wird, zeigten die den
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 1 bis 8
ausgezeichnete Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma. Andererseits zeigten die
den Vergleichsbeispielen entsprechenden und nicht einer oder mehreren
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 9 bis 12
unzureichende Beständigkeit gegen Gaskorrosion und/oder Plasma.
BEISPIEL 4
-
Wie in Tabelle 4 gezeigt, wurden verschiedene Aluminiumlegierungsplatten mit einer
anodischen Oxidbeschichtung mit voneinander verschiedener Struktur ausgestattet.
In Beispiel 4 wurde eine Oxalsäurelösung als eine elektrolytische Lösung verwendet.
Diese Aluminiumlegierungsplatten wurden als Teststücke verwendet. Eine poröse
Schicht, die zwei oder mehrere Schichten einschließt, hatte Poren mit einem
Durchmesser, der sich allmählich änderte. Jedoch die Teststücke Nrn. 2 und 8 hatten eine
Zwischenschicht, deren Porendurchmesser sich kontinuierlich änderte, wobei Poren
nach oben spitz zulaufende Oberflächen aufwiesen. Tabelle 4 zeigt auch die Struktur
von jeder porösen Schicht und die Dicke von jeder anodischen Oxidbeschichtung.
-
Die Teststücke wurden getestet, um deren Beständigkeit gegen Gaskorrosion und
Plasma unter Wiederholen des Gaskorrosionstests und des wie in Beispiel 1
durchgeführten Plasmabestrahlungstests zu bewerten, mit der Ausnahme, dass der
Gaskorrosionstest bei 300ºC für 4 Stunden durchgeführt wurde und der
Chlorplasmabestrahlungstest 120 Stunden durchgeführt wurde. Die Testergebnisse werden in
Tabelle 4 gezeigt.
Tabelle 4
-
Wie aus den in Tabelle 4 gezeigten Ergebnissen deutlich wird, zeigten die den
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 1 bis 9
ausgezeichnete Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma. Andererseits zeigten die
den Vergleichsbeispielen entsprechenden und nicht einer oder mehreren
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 10 bis 14
unzureichende Beständigkeit gegen Gaskorrosion und/oder Plasma.
BEISPIEL 5
-
Wie in Tabelle 5 gezeigt, wurden verschiedene Aluminiumlegierungsplatten mit einer
anodischen Oxidbeschichtung mit voneinander verschiedener Struktur ausgestattet.
Diese Aluminiumlegierungsplatten wurden als Teststücke verwendet. Tabelle 5 zeigt
auch die Veränderung der Struktur von jeder porösen Schicht mithilfe eines
Porendurchmessers, die Arten von elektrolytischen Lösungen, die beim Anodisieren
verwendet werden, und die Dicke von jeder anodischen Oxidbeschichtung.
-
Unter Wiederholen des Gaskorrosionstests und des wie in Beispiel 1 durchgeführten
Plasmabestrahlungstests wurden die Teststücke getestet, um deren Beständigkeit
gegen Gaskorrosion und Plasma zu bewerten. Die Testergebnisse werden in Tabelle
5 gezeigt.
Tabelle 5
-
* Anmerkungen: Porendurchmesser von jeder Schicht
-
a: oberes Ende: 10-25 nm (Schwefelsäure)/50-120 nm (Schwefelsäure): unteres
Ende
-
b: oberes Ende: 20-25 nm (Schwefelsäure-Oxalsäure)/30-50 nm (Schwefelsäure-
Oxalsäure)/80-120 nm (Phosphorsäure): oberes Ende
-
c: oberes Ende: 15-50 nm (Phosphorsäure)/60-250 nm (Phosphorsäure): unteres
Ende
-
d: oberes Ende: 20-25 nm (Schwefelsäure-Oxalsäure)/30 120 nm
(Phosphorsäure)/100-120 nm (Phosphorsäure)1100-250 nm (Phosphorsäure):
unteres Ende
-
e: oberes Ende: 10-15 nm (Schwefelsäure)/30-40 nm (Schwefelsäure-
Oxalsäure)/100-120 nm (Phosphorsäure)/80-100 nm (Phosphorsäure)/80-250
nm (Phosphorsäure): unteres Ende
-
f: oberes Ende: 10 nm (Schwefelsäure)/20 nm (Schwefelsäure-Oxalsäure): unteres
Ende
-
g: oberes Ende: 20 nm (Schwefelsäure): unteres Ende
-
Die anodische Oxidbeschichtung der Teststücke Nrn. 1 bis 5 hatte eine poröse
Schicht einschließlich zwei oder mehrere Schichten und hatte Poren mit einem
Durchmesser, der sich kontinuierlich änderte. Wie aus den in Tabelle 5 gezeigten
Ergebnissen deutlich wird, zeigten die den Bedingungen der vorliegenden Erfindung
genügenden Teststücke Nrn. 1 bis 5 ausgezeichnete Beständigkeit gegen
Gaskorrosion und Plasma. Andererseits zeigten die den Vergleichsbeispielen entsprechenden
und nicht einer oder mehreren Bedingungen der vorliegenden Erfindung
genügenden Teststücke Nrn. 6 bis 8 unzureichende Beständigkeit gegen Gaskorrosion
und/oder Plasma.
BEISPIEL 6
-
Wie in Tabelle 6 gezeigt, wurden verschiedene Aluminiumlegierungsplatten mit einer
anodischen Oxidbeschichtung mit voneinander verschiedener Struktur ausgestattet.
In Beispiel 6 wurde eine Oxalsäurelösung als eine elektrolytische Lösung verwendet.
Diese Aluminiumlegierungsplatten wurden als Teststücke verwendet. Tabelle 6 zeigt
auch die Veränderung der Struktur von jeder porösen Schicht mit Hilfe eines
Porendurchmessers und die Dicke von jeder anodischen Oxidbeschichtung.
-
Unter Wiederholen des Gaskorrosionstests und des in Beispiel 4 durchgeführten
Plasmabestrahlungstests wurden die Teststücke getestet, um deren Beständigkeit
gegen Gaskorrosion und Plasma zu bewerten. Die Testergebnisse werden in Tabelle
6 gezeigt.
Tabelle 6
-
* Anmerkungen: Porendurchmesser von jeder Schicht
-
a: oberes Ende: 10-20 nm/30-200 nm: unteres Ende
-
b: oberes Ende: 20-25 nm/80-160 nm: unteres Ende
-
c: oberes Ende: 15-15 nm/50-100 nm/80-160 nm: unteres Ende
-
d: oberes Ende: 20-25 nm/100-250 nm: unteres Ende
-
e: oberes Ende: 10-15 nm/30-50 nm/80-120 nm/80-120 nm/80-250 nm:
unteres Ende
-
f: oberes Ende: 10-20 nm: unteres Ende
-
g: oberes Ende: 20 nm: unteres Ende
-
h: oberes Ende: 10 nm: unteres Ende
-
Die Teststücke Nrn. 1 und 5 hatten eine poröse Schicht einschließlich zwei oder
mehrere Schichten mit Poren mit einem Durchmesser, der sich kontinuierlich ändert.
Wie aus den in Tabelle 6 gezeigten Ergebnissen deutlich wird, zeigten die den
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 1 bis 5
ausgezeichnete Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma. Andererseits zeigten die
den Vergleichsbeispielen entsprechenden und nicht einer oder mehreren
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 6 bis 9 unzureichende
Beständigkeit aus Gaskorrosion und/oder Plasma.
BEISPIEL 7
-
Wie in Tabelle 7 gezeigt, wurden verschiedene Aluminiumlegierungsplatten mit einer
anodischen Oxidbeschichtung mit voneinander verschiedener Struktur ausgestattet.
Diese Aluminiumlegierungsplatten wurden als Teststücke verwendet. Tabelle 7 zeigt
auch die Anzahl von Schichten, die in jede poröse Schicht eingeschlossen sind,
einen Porendurchmesser am oberen und unteren Ende von jeder porösen Schicht,
Arten von zum Anodisieren verwendeten elektrolytischen Lösungen und die Dicke
von jeder anodischen Oxidbeschichtung.
-
Um die Korrosionsbeständigkeit gegen ein Halogen enthaltendes Gas der
Teststücke zu bewerten, wurde ein Gaskorrosionstest unter Verwendung von 10%
gemischtem Gas von Cl&sub2; und Ar bei einer Temperatur von 350ºC für 5 Stunden
durchgeführt. Nach Beendigung des Tests wurde das Aussehen der Teststücke unter den
nachstehenden Standards bewertet.
< Gaskorrosionstest>
-
O: Keine Korrosion wurde erzeugt.
-
O: Korrosion wurde auf der Fläche von weniger als 5% des Teststücks erzeugt.
-
Δ: Korrosion wurde in einer Fläche im Bereich zwischen 5% oder mehr und weniger
als 10% des Teststücks erzeugt.
-
x: Korrosion wurde auf einer Fläche von 10% oder mehr des Teststücks erzeugt.
-
Um zusätzlich die Beständigkeit gegen Plasma für die Teststücke zu bewerten,
wurde ein Chlorplasmabestrahlungstest unter geringer Vorspannung für 120 Minuten
durchgeführt. Nach Beendigung des Tests wurde die geätzte Tiefe der Teststücke
gemessen und unter den nachstehenden Standards bewertet.
<
Plasmabestrahlungstests>
-
O: Teststück wurde zu einer Tiefe von weniger als 1,5 um geätzt.
-
O: Teststück wurde zu einer Tiefe im Bereich zwischen 1,5 um oder mehr und
weniger als 2 um geätzt.
-
Δ: Teststück wurde zu einer Tiefe im Bereich zwischen 2 um oder mehr und weniger
als 5 um geätzt.
-
x: Teststück wurde zu einer Tiefe von 5 um oder mehr geätzt.
-
Die Ergebnisse des Gaskorrosionstests und des Plasmabestrahlungstests werden in
Tabelle 7 gezeigt.
Tabelle 7
-
Wie aus den in Tabelle 7 gezeigten Testergebnissen deutlich wird, zeigten die den
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 1 bis 9
ausgezeichnete Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma. Andererseits zeigten
die den Vergleichsbeispielen entsprechenden und nicht einer oder mehreren
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 10 bis 13
unzureichende Beständigkeit gegen Gaskorrosion und/oder Plasma.
BEISPIEL 8
-
Wie in Tabelle 8 gezeigt, wurden verschiedene Aluminiumlegierungsplatten mit einer
anodischen Oxidbeschichtung mit voneinander verschiedener Struktur ausgestattet.
Diese Aluminiumlegierungsplatten wurden als Teststücke verwendet. Tabelle 8 zeigt
auch die Änderung der Struktur von jeder porösen Schicht mithilfe eines
Porendurchmessers, den Arten der beim Anodisieren verwendeten elektrolytischen
Lösungen und der Dicke von jeder anodischen Oxidbeschichtung.
-
Die Teststücke wurden getestet, um deren Beständigkeit gegen Gaskorrosion und
Plasma unter Wiederholen des Gaskorrosionstests und des in Beispiel 7
durchgeführten Plasmabestrahlungstests zu bewerten, mit der Ausnahme, dass der
Gaskorrosionstest bei 350ºC 5 Stunden durchgeführt wurde und der
Chlorplasmabestrahlungstest 150 Minuten durchgeführt wurde. Die Testergebnisse werden in Tabelle 8
gezeigt.
Tabelle 8
-
* Anmerkungen: Struktur der Beschichtung: Ausgewiesen mit Hilfe von
Porendurchmesser
-
a: oberes Ende: 20-300 nm: unteres Ende
-
b: oberes Ende: 15-200 nm: unteres Ende
-
c: oberes Ende: 3-5-10-15 nm: unteres Ende
-
d: oberes Ende: 6-180 nm: unteres Ende
-
e: oberes Ende: 29-100 nm: unteres Ende
-
f: oberes Ende: 18-180 nm: unteres Ende
-
g: oberes Ende: 8-8 nm: unteres Ende
-
h: oberes Ende: 9-15 nm: unteres Ende
-
Wie aus den in Tabelle 8 gezeigten Ergebnissen deutlich wird, zeigten die den
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 1 bis 7
ausgezeichnete Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma. Andererseits zeigten die
den Vergleichsbeispielen entsprechenden und nicht einer oder mehreren
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 8 bis 11
unzureichende Beständigkeit gegen Gaskorrosion und/oder Plasma.
BEISPIEL 9
-
Wie in Tabelle 9 gezeigt, wurden verschiedene Aluminiumlegierungsplatten mit einer
anodischen Oxidbeschichtung mit voneinander verschiedener Struktur ausgestattet.
Diese Aluminiumlegierungsplatten wurden als Teststücke verwendet. Tabelle 9 zeigt
auch die Veränderung in der Struktur von jeder porösen Schicht mithilfe eines
Porendurchmessers, Arten von zum Anodisieren verwendeten elektrolytischen
Lösungen und die Dicke von jeder anodischen Oxidbeschichtung.
-
Die Teststücke wurden getestet, um deren Beständigkeit gegen Gaskorrosion und
Plasma unter Wiederholen des Gaskorrosionstests und des in Beispiel 7
durchgeführten Plasmabestrahlungstests zu bewerten, mit der Ausnahme, dass der
Gaskorrosionstest bei einer Temperatur von 370ºC für 5 Stunden durchgeführt wurde und
der Chlorplasmabestrahlungstest 180 Minuten durchgeführt wurde. Diese
Testergebnisse werden in Tabelle 9 gezeigt.
Tabelle 9
-
* Struktur: Porendurchmesser von jeder Schicht
-
a: oberes Ende: 8-20 nm/45-160 nm: unteres Ende
-
b: oberes Ende: 17-27 nm/35-48 nm/27-150 nm: unteres Ende
-
c: oberes Ende: 8-25 nm/57-280 nm: unteres Ende
-
d: oberes Ende: 18-27 nm/34-130 nm/110-125 nm/110-280 nm: unteres
Ende
-
e: oberes Ende: 12-17 nm/35-45 nm/90-100 nm/85-110 nm/85-270 nm:
unteres Ende
-
f: oberes Ende: 10 nm/25 nm: unteres Ende
-
g: oberes Ende: 15 nm: unteres Ende
-
Wie aus den in Tabelle 9 gezeigten Ergebnissen deutlich wird, zeigten die den
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 1 bis 6
ausgezeichnete Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma. Andererseits zeigten die
den Vergleichsbeispielen entsprechenden und nicht einer oder mehreren
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 7 bis 9 unzureichende
Beständigkeit gegen Gaskorrosion und/oder Plasma.
BEISPIEL 10
-
Wie in Tabelle 10 gezeigt, wurden verschiedene Aluminiumlegierungsplatten als
Teststücke verwendet, die eine den Erfordernissen des japanischen industriellen
Standards genügende Zusammensetzung aufwiesen. Die
Aluminiumlegierungsplatten wurden in der Atmosphäre gelöst und mit einer Geschwindigkeit von 1ºC/s
gegossen. Das Erhaltene wurde dann zur Homogenisierung 4 Stunden bei 480ºC
geglüht und anschließend Heißextrusion oder Heißwalzen bei 450ºC unterzogen. Die
Verminderungsgeschwindigkeit der Dicke durch Heißwalzen war 80% und das
Extrusionsverhältnis der Heißextrusion war 4.
-
Unter Verwendung eines Scanningelektronenmikroskops wurde ein Querschnitt der
Teststücke beobachtet, um einen mittleren Durchmesser von Ausfällungen und/oder
Abscheidungen zu erhalten. Einige der Teststücke wurden Bildanalyse unterzogen,
um deren volumetrischen Anteil zu berechnen. Ein mittlerer Durchmesser eines
volumetrischen Anteils und eine Anordnungsrichtung der Ausfällungen und/oder
Abscheidungen werden in Tabelle 10 gezeigt. In Beispiel 10 weist eine
Anordnungsrichtung die Richtung aus, entlang der die Ausfällungen und/oder Abscheidungen
bezogen auf die längste Fläche des Teststücks, angeordnet sind, an dem der nachstehende
Gaskorrosionsbeständigkeitstest und der Plasmabeständigkeitstest
durchgeführt wurden.
< Gaskorrosionstest>
-
Um die Korrosionsbeständigkeit gegen Halogen enthaltendes Gas für die Teststücke
zu bewerten, wurde ein Gaskorrosionstest durch Anwendung von 5% gemischtem
Gas von Cl&sub2; und Ar bei einer Temperatur von 400ºC für 2 Stunden durchgeführt.
Nach Beendigung des Tests wurde das Aussehen der Teststücke unter den
nachstehenden Standards bewertet.
< Gaskorrosionstest>
-
O: Keine Korrosion wurde erzeugt.
-
O: Korrosion wurde in einer Fläche von weniger als 10% des Teststücks erzeugt.
-
: Korrosion wurde in einer Fläche im Bereich zwischen 10% oder mehr und
weniger als 20% des Teststücks erzeugt.
-
x: Korrosion wurde auf einer Fläche von 20% oder mehr des Teststücks erzeugt.
-
Um zusätzlich die Beständigkeit gegen Plasma für die Teststücke zu bewerten,
wurde ein Chlorplasmabestrahlungstest unter geringer Vorspannung ausgeführt. 15
Minuten Plasmabestrahlung wurde sechsmal in 5-Minuten-Intervallen wiederholt. Nach
Beendigung des Tests wurden die Teststücke unter den Standards, die gleich jenen
sind, die für den Gasbeständigkeitstest verwendet wurden, bewertet.
-
Die Ergebnisse des Gaskorrosionstests und des Plasmabestrahlungstest werden in
Tabelle 10 gezeigt.
Tabelle 10
-
Wie aus den in Tabelle 10 gezeigten Ergebnissen deutlich wird, zeigten die den
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 1 bis 16
ausgezeichnete Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma. Andererseits zeigten die
den Vergleichsbeispielen entsprechenden und nicht einer oder mehreren
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 17 bis 27
unzureichende Beständigkeit gegen Gaskorrosion und/oder Plasma.
BEISPIEL 11
-
Wie in Tabelle 11 gezeigt, wurden verschiedene Aluminiumlegierungsplatten mit einer
anodischen Oxidbeschichtung mit voneinander verschiedener Struktur durch
Anwenden von Elektrolysespannung verschiedener Muster wie in Fig. 1 und 2
gezeigt ausgestattet. Diese Aluminiumlegierungsplatten wurden als Teststücke
verwendet.
-
Die in Fig. 4 gezeigten Muster A bis F erläutern die bevorzugte
Elektrolysespannungszufuhr in dem erfindungsgemäßen Oberflächenbehandlungsverfahren.
Mindestens die Endspannung ist höher als die Anfangsspannung und die Änderung der
Elektrolysespannung ist kontinuierlich. Deshalb entspricht die durch Anwenden der
Elektrolysespannung von Mustern A bis F erzeugte anodische Oxidbeschichtung den
Beispielen der vorliegenden Erfindung. Andererseits erläutern die Muster G in Fig.
5 eine Elektrolysespannungsanwendung, die in einer derartigen Weise gesteuert
wird, dass die anfängliche Spannung höher als die Endspannung ist. Deshalb
entspricht die anodische Oxidbeschichtung, die durch Anwenden der
Elektrolysespannung von Muster G erzeugt wurde, dem Vergleichsbeispiel. Das Muster H in Fig. 5
erläutert eine Elektrolysespannungsanwendung, die als in dem ganzen
Anodisierungsverfahren konstant gesteuert wird. Deshalb entspricht eine anodische
Oxidbeschichtung, die durch Anwenden einer Elektrolysespannung von Muster H erzeugt
wurde, einem üblichen Beispiel.
-
Tabelle 11 zeigt auch eine Zusammensetzung von anodisierender Lösung, die
Anfangsspannung die Endspannung (auch gezeigt werden Spannungen bei Punkten,
wo die Spannungsanwendung im Verfahren des Anodisierens verändert wird).
-
Um die Korrosionsbeständigkeit eines Halogen enthaltenden Gases für die
Teststücke zu bewerten, wurde der Gaskorrosionstest durch Anwenden von 5% gemischtem
Gas Cl und Ar bei einer Temperatur von 300ºC für 4 Stunden durchgeführt. Nach
Beendigung des Tests wurde das Aussehen von Teststücken unter den
nachstehenden Standards bewertet.
< Gaskorrosionstest>
-
O: Keine Korrosion wurde erzeugt.
-
:
Korrosion wurde auf einer Fläche von weniger als 5% des Teststücks erzeugt.
-
x: Korrosion wurde auf einer Fläche von 5% oder mehr des Teststücks erzeugt.
-
Um die Beständigkeit gegen Plasma der Teststücke zu bewerten, wurde außerdem
ein Chlorplasmabestrahlungstest unter geringer Vorspannung für 90 Minuten
durchgeführt. Nach Beendigung des Tests wurde die Ätztiefe der Teststücke gemessen
und unter den nachstehenden Standards bewertet.
< Plasmabestrahlungstest>
-
O: Teststück wurde in einer Tiefe von weniger als 2 um geätzt.
-
Δ: Teststück wurde in einer Tiefe im Bereich zwischen 2 um oder mehr und weniger
als 5 um geätzt.
-
x: Teststück wurde in einer Tiefe von 5 um oder mehr geätzt.
-
Die Ergebnisse des Gaskorrosionstests und des Plasmabestrahlungstests werden in
Tabelle 11 gezeigt.
Tabelle 11
-
Wie aus den in Tabelle 11 gezeigten Ergebnissen deutlich wird, zeigten die den
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 1 bis 8
ausgezeichnete Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma. Andererseits zeigten die
den Vergleichsbeispielen entsprechenden und nicht einer oder mehreren
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 9 bis 13
unzureichende Beständigkeit gegen Gaskorrosion und/oder Plasma.
BEISPIEL 12:
-
Wie in Tabelle 12 gezeigt, wurden verschiedene Aluminiumlegierungsplatten mit
einer anodischen Oxidbeschichtung mit voneinander verschiedener Struktur durch
Anwenden von Elektrolysespannung von verschiedenen in Fig. 6 und 7
gezeigten Mustern ausgestattet. Diese Aluminiumlegierungsplatten wurden als Teststücke
verwendet.
-
Die in Fig. 6 gezeigten Muster A bis F erläutern die bevorzugte
Elektrolysespannungsanwendung bei dem Oberflächenbehandlungsverfahren der vorliegenden
Erfindung. Mindestens die Endspannung ist höher als die Anfangsspannung und die
Änderung der Elektrolysespannung ist kontinuierlich. Deshalb entspricht die durch
Anwenden der Elektrolysespannung von Mustern A bis F erzeugte anodische
Oxidbeschichtung den Beispielen der vorliegenden Erfindung. Andererseits erläutern das
Muster G in Fig. 7 eine Elektrolysespannungszufuhr, die in dem gesamten
Anodisierungsverfahren als konstant gesteuert wird und das Muster H in Fig. 7 erläutert
eine Elektrolysespannungsanwendung, die in einer derartigen Weise gesteuert wird,
dass die Anfangsspannung und die Endspannung miteinander identisch sind.
Deshalb entspricht eine durch Anwenden einer Elektrolysespannung von Mustern G und
H erzeugte anodische Oxidbeschichtung einem üblichen Beispiel.
-
Tabelle 12 zeigt auch eine Zusammensetzung von anodisierender Lösung der
Anfangsspannung und der Endspannung (auch gezeigt wird ein Spannungswert, der für
einen beliebigen Zeitraum während des Anodisierens konstant gehalten wird).
-
Unter Wiederholen des Gaskorrosionstests und des in Beispiel 11 durchgeführten
Plasmabestrahlungstests wurden die Teststücke getestet, um deren Beständigkeit
gegen Gaskorrosion und Plasma zu bewerten. Die Testergebnisse werden in Tabelle
12 gezeigt.
Tabelle 12
-
Wie aus den in Tabelle 12 gezeigten Ergebnissen deutlich wird, zeigten die den
Bedingungen
der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 1 bis 8
ausgezeichnete Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma. Andererseits zeigten die
den Vergleichsbeispielen entsprechenden und nicht einer oder mehreren
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 9 bis 13
unzureichende Beständigkeit gegen Gaskorrosion und/oder Plasma.
BEISPIEL 13
-
Wie in Tabelle 13 gezeigt, wurden verschiedene Aluminiumlegierungsplatten mit
einer anodischen Oxidbeschichtung mit voneinander verschiedener Struktur durch
Anwenden Elektrolysespannung verschiedener Muster wie in Fig. 4 und 5
gezeigt ausgestattet. Diese Aluminiumlegierungsplatten wurden als Teststücke
verwendet.
-
Um die Korrosionsbeständigkeit gegen ein Halogen enthaltenden Gas der
Teststücke zu bewerten, wurde ein Gaskorrosionstest unter Anwenden von 5% gemischtem
Gas von Cl und Ar bei einer Temperatur von 350ºC für 4 Stunden durchgeführt.
Nach Beendigung des Tests wurde das Aussehen der Teststücke unter den
nachstehenden Standards bewertet.
< Gaskorrosionstest>
-
O: Keine Korrosion wurde erzeugt.
-
O: Korrosion wurde auf einer Fläche von weniger als 5% des Teststücks erzeugt.
-
: Korrosion wurde auf einer Fläche im Bereich zwischen 5% oder mehr und
weniger als 10% des Teststücks erzeugt.
-
x: Korrosion wurde auf einer Fläche von 10% oder mehr des Teststücks erzeugt.
-
Um außerdem die Beständigkeit gegen Plasma der Teststücke zu bewerten, wurde
ein Chlorplasmabestrahlungstest unter geringer Vorspannung für 100 Minuten
durchgeführt. Nach Beendigung des Tests wurde die Ätztiefe der Teststücke
gemessen und deren Beständigkeit gegen Plasma unter Wiederholen des Verfahrens von
Beispiel 11 bewertet.
-
Die Testergebnisse des Gaskorrosionstests und des Plasmabestrahlungstests
werden in Tabelle 13 gezeigt.
Tabelle 13
-
Wie aus den in Tabelle 13 gezeigten Ergebnissen deutlich wird, zeigten die den
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 1 bis 8
ausgezeichnete Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma. Andererseits zeigten die
den Vergleichsbeispielen entsprechenden und nicht einer oder mehreren
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 9 bis 13
unzureichende Beständigkeit gegen Gaskorrosion und/oder Plasma.
BEISPIEL 14
-
Wie in Tabelle 14 gezeigt, wurden verschiedene Aluminiumlegierungsplatten mit
einer anodischen Oxidbeschichtung mit voneinander verschiedener Struktur durch
Anwenden Elektrolysespannung von verschiedenen Mustern, die in Fig. 6 und 7
gezeigt werden, ausgestattet. Diese Aluminiumlegierungsplatten wurden als
Teststücke verwendet.
-
Unter Wiederholen des Gaskorrosionstests und des in Beispiel 13 durchgeführten
Plasmabestrahlungstests wurden die Teststücke getestet, um deren Beständigkeit
gegen Gaskorrosion und Plasma zu bewerten. Die Testergebnisse werden in Tabelle
14 gezeigt.
Tabelle 14
-
Wie aus den in Tabelle 14 gezeigten Ergebnissen deutlich wird, zeigten die den
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 1 bis 8
ausgezeichnete Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma. Andererseits zeigten die
den Vergleichsbeispielen entsprechenden und nicht einer oder mehreren
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 9 bis 13
unzureichende Beständigkeit gegen Gaskorrosion und/oder Plasma.
BEISPIEL 15
-
Wie in Tabelle 15 gezeigt, wurden verschiedene Aluminiumlegierungsplatten einem
Anodisieren vom porösen Typ und/oder einem Anodisieren vom nichtporösen Typ
mit einer anodischen Oxidbeschichtung mit voneinander verschiedener Struktur
ausgestattet. Diese Aluminiumlegierungsplatten wurden als Teststücke verwendet.
Tabelle 15 zeigt auch die Strukturen jeder porösen Schicht und jeder Barriereschicht
und die Arten von zum Anodisieren verwendeten elektrolytischen Lösungen.
-
Um die Korrosionsbeständigkeit in einem Halogen enthaltenden Gas für Teststücke
zu bewerten" wurde ein Gaskorrosionstest unter Anwenden von 5% gemischtem
Gas von Cl&sub2; und Ar bei einer Temperatur von 350ºC für 4 Stunden durchgeführt.
Nach Abschluss des Tests wurde das Aussehen der Teststücke unter den
nachstehenden Standards bewertet.
< Gaskorrosionstest>
-
O: Keine Korrosion wurde erzeugt.
-
Δ: Korrosion wurde auf einer Fläche von weniger als 5% des Teststücks erzeugt.
-
x: Korrosion wurde auf einer Fläche von 5% oder mehr des Teststücks erzeugt.
-
Um zusätzlich die Beständigkeit gegen Plasma der Teststücke zu bewerten, wurde
ein Chlorplasmabestrahlungstest unter geringer Vorspannung für 90 Minuten
durchgeführt. Nach Beendigung des Tests wurde die Ätztiefe der Teststücke gemessen
und unter den nachstehenden Standards bewertet.
< Plasmabestrahlungstest>
-
O: Teststück wurde in einer Tiefe von weniger als 2 um geätzt.
-
Δ: Teststück wurde in einer Tiefe im Bereich zwischen 2 um oder mehr und weniger
als 5 um geätzt.
-
x: Teststück wurde in einer Tiefe von 5 um oder mehr geätzt.
-
Die Ergebnisse des Gaskorrosionstests und des Plasmabestrahlungstests werden in
Tabelle 15 gezeigt.
Tabelle 15
-
In der Spalte "Struktur und Art von Beschichtung",
-
(i) Große Buchstaben des Alphabets gegen wieder:
-
P: Phosphorsäure
-
S: Schwefelsäure
-
O: Oxalsäure
-
SO: Schwefelsäure + Oxalsäure
-
B: Borsäure + Ammoniumborat
-
F: Kaliumhydrogenphthalat
-
(ii) Zahlen weisen die Dicke der anodischen Beschichtung (Einheit: um) aus, wobei
Zahlen in () Porendurchmesser (Einheit: nm) ausweisen.
-
Anmerkungen "I" weisen aus, dass die Struktur der porösen Schicht zwischen dem
oberen und dem unteren Ende verschieden ist.
-
(iii) Beispielsweise "5(15) - S/5(30) - O" von Teststück Nr. 2 weist aus:
-
oberes Ende der porösen Schicht; Dicke 5 um (Porendurchmesser 15 nm) -
Anodisierungslösung: Schwefelsäure
-
unteres Ende der porösen Schicht; Dicke 5 um (Porendurchmesser 30 nm) -
Anodisierungslösung: Oxalsäure
-
Wie aus den Ergebnissen in Tabelle 1 deutlich wird, zeigten die den Bedingungen
der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 1 bis 8 ausgezeichnete
Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma. Andererseits zeigten die den
Vergleichsbeispielen entsprechenden und nicht einer oder mehreren Bedingungen der
vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 9 bis 12 unzureichende
Beständigkeit gegen Gaskorrosion und/oder Plasma.
BEISPIEL 16
-
Wie in Tabelle 16 gezeigt, wurden verschiedene Aluminiumlegierungsplatten einem
Anodisieren vom porösen Typ durch Anwenden einer Elektrolysespannung
verschiedener Muster, die in Fig. 6 und 7 gezeigt wurden, unterzogen und wurden dann
einem Anodisieren vom nichtporösen Typ unterzogen. Diese Aluminiumlegierungsplatten
wurden als Teststücke verwendet. Tabelle 16 zeigt auch Arten der
elektrolytischen Lösungen und eine zum Anodisieren vom porösen Typ und zum Anodisieren
vom nicht porösen Typ verwendete Anodisierungsspannung.
-
Die Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma der Teststücke wurde unter
Wiederholen des in Beispiel 15 durchgeführten Verfahrens bewertet. Die Testergebnisse
werden in Tabelle 16 gezeigt.
Tabelle 16
-
Wie aus den in Tabelle 16 gezeigten Ergebnissen deutlich wird, zeigten die den
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 1 bis 8
ausgezeichnete Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma. Andererseits zeigten die
den Vergleichsbeispielen entsprechenden und nicht einer oder mehreren
Bedingungen der vorliegenden Erfindung genügenden Teststücke Nrn. 9 bis 13
unzureichende Beständigkeit gegen Gaskorrosion und/oder Plasma.
-
Wie vorstehend beschrieben, stellt die vorliegende Erfindung eine aus Aluminium
oder seinen Legierungen hergestellte Vakuumkammer mit bemerkenswert erhöhter
Beständigkeit gegen Gaskorrosion und Plasma bereit.