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TECHNISCHES
GEBIET
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Die
Erfindung betrifft ein neues Kommunikationssystem, das ein lokales
Netz einschließlich
einer privaten Nebenstellenanlage PABX (Private Automatic Branch
Exchange) umfasst, an die eine Anzahl von Zugangseinheiten, wie
zum Beispiel Schnurlostelefone oder konventionelle festangeschlossene
Telefonapparate verbunden sind. Die individuellen Benutzer der Zugangseinheiten
erhalten einen großen Mobilitätsbereich
verliehen durch Versehen der Benutzer mit Firmenmobiltelefonen und
durch Verbinden eines Diensteknotens, der als Mobilitätsserver bezeichnet
wird mit der PABX.
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Der
Mobilitätsserver
ist ein Zusatz zu der privaten Nebenstellenanlage bzw. PABX und
organisiert bzw. managet die zusätzlichen
Funktionen, die zum Betreiben der Firmenmobiltelefone erforderlich sind.
Die zusätzlichen
Funktionen können
in der PABX integriert sein durch Modifizieren der existierenden,
die PABX steuernden Software-Programme. Im
folgenden kann der Ausdruck "Mobilitätsserver" demnach entweder
in dem Mobilitätsserver
oder in der PABX vorliegende Funktionalität beschreiben.
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Der
Mobilitätsserver
interagiert mit der PABX in einer Weise zum strengen Steuern von
Rufen zu und von den Benutzern in einer gleichförmigen Weise unabhängig von
der Art des Endgerätes,
ob es denn ein konventionelles festes Telefon ist, ein Schnurlostelefon
oder ein Mobiltelefon, das bei dem Ruf verwendet wird. Der Betreiber
des Lokalnetzes ordnet jedem Benutzer im Lokalnetz ein individuelles Diensteprofil
zu. Das Diensteprofil definiert die für einen individuellen Benutzer
verfügbaren
Dienste und kann von Benutzer zu Benutzer variieren.
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Der
Lokalnetzbetreiber ist häufig
eine Firma, obgleich andere Betreiber, wie zum Beispiel Sicherheitsorganisationen,
Feuerwehren, Polizeistationen, Eigentumsorganisationen wie Eigentumswohnungsorganisationen,
vorstellbar sind. Die Organisation wird demnach in der Lage sein,
ihre Mitglieder mit den erfindungsgemäßen Diensten zu versorgen.
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Im
folgenden wird die Erfindung unter Bezugnahme auf ihre Anwendung
in einer Firma beschrieben, obwohl verstanden werden sollte, dass
die Erfindung in gleicher Weise auf viele andere Organisationen
anwendbar ist, die von einem lokalen Netz bedient werden.
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STAND DER
TECHNIK
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Wenn
eine Firma heute ihren Mitarbeitern Mobiltelefone bereitstellt,
muss die Firma eine entsprechende Anzahl an Mobiltelefonteilnehmerverträgen mit
einem Mobiltelefonnetzbetreiber abschließen. Die Firma muss die Weise,
in der ihre Mitarbeiter ihre Firmenmobiltelefone nutzen, steuern.
Ein Mobiltelefonbenutzer kann private, lokale, sowie Weitbereichsrufe
unter Verwendung der von dem Netzbetreiber bereitgestellten Dienste
absetzen. Nicht bevor die Firma die Rechnung vom Netzbetreiber empfängt, wird
eine solche nicht-autorisierte Benutzung des Mobiltelefons aufgedeckt
werden. Demgemäß hat die
Firma eine restriktive Vorgehensweise beim Ausgeben von Mobiltelefonen
an ihre Mitarbeiter.
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Ein
Mobiltelefonbetreiber hat jedoch ein Interesse daran, die Benutzung
so vieler Mobiltelefone wie möglich
in dem Mobiltelefonnetz zu unterstützen.
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Andere
Mitarbeiter der obigen Firma haben Zugangseinheiten, wie zum Beispiel
Bürotelefone und
Schnurlostelefone, die mit einer automatischen privaten Nebenstellenanlage
bwz. PABX (Private Automatic Branch Exchange) verbunden sind. Die PABX
kann programmiert werden zum Steuern der für eine Zugangseinheit verfügbaren Dienste.
Als ein Beispiel können
Inter-PABX-Rufe, d.h., Rufe von einem Endgerät zu einem anderen, ohne irgendwelche Einschränkungen
abgesetzt werden. Gehende PABX-externe Rufe, das heißt, Rufe
mit einem von dem PABX-Innenbereich abweichenden Ziel werde von
der PABX gesteuert und demnach von der Firma. Als ein Beispiel kann
eine Firma ihre PABX programmieren, um Weitbereichsrufe, Rufe zu
Prämienratennummern
(eine Prämienratennummer
ist einem Dienst zugeordnet, der über ein Telefon geliefert wird und
für den
eine Zahlung fällig
ist), Rufe nach außerhalb
des lokalen Netzes, zu unterbinden. Viele andere Beispiele programmierter
Einschränkungen
sind möglich. Überlege
die folgende Situation: wenn ein Mitarbeiter mit einem Bürotelefongerät an ihrem/seinem
Schreibtisch oder mit einem Schnurlostelefon eines eingeschränkten Abdeckungsbereichs
die Firmenanlagen verlässt,
beispielsweise um einen Firmendienst auszuführen, ist der Mitarbeiter nicht
mehr länger
erreichbar. Manchmal kann es wünschenswert
sein, auf eine Person dieser Kategorie zuzugreifen. Diese Situation
kann nicht sehr häufig
auftreten, aber trotzdem kann sie gelegentlich von höchster Wichtigkeit
sein, um in der Lage zu sein, einen Kontakt einzurichten mit einer
solchen Person, wenn sie/er sich außerhalb der Firmenanlage befindet.
Jedoch kann die Gesellschaft geneigt sein, Leuten dieser Kategorie
Mobiltelefone bereitzustellen wegen der geringen Häufigkeit
solcher "wichtiger" Rufe in Hinblick
auf die oben erwähnten
Probleme.
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Wenn
eine Firma heute einige ihrer Mitarbeiter mit Mobiltelefonen versieht,
treten Probleme in Bezug auf das Steuern, Handhaben und Vergebühren von
Leistungsmerkmalen bzw. Dienstemerkmalen auf. Ein Dienstemerkmal
wird manchmal als eine Funktionalität oder ein Zusatzdienst bezeichnet.
Typische Beispiele von Dienstemerkmalen sind Rufweiterleiten, Rufweiterleiten
bei besetzt, und Anklopfen. Wenn beispielsweise das Dienstemerkmal
Rufweiterleiten von dem Benutzer eines Mobiltelefons angefordert
wird, wird der Mobiltelefonnetzbetreiber den angeforderten Dienst
liefern, handhaben und vergebühren.
Der Betreiber des lokalen Netzes wird demgemäss die Steuerung über die
Lieferung, die Handhabung und das Vergebühren des angeforderten Dienstes
verlieren. Zudem ist ein spezielles Dienstemerkmal, wie zum Beispiel
Rufweiterleiten, sehr wahrscheinlich in zwei Netzen unterschiedlich
entworfen, kostet in den beiden Netzen unterschiedlich und der Zugriff
ist in den beiden Netzen unterschiedlich.
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Wie
oben erwähnt,
gibt es eine Inkonsistenz in der Art, wie Mobilfunknetze und lokale
Netze in einem Ruf angeforderte Dienstemerkmale handhaben. Beispielsweise
gibt es einen Sprachnachrichtendienst im lokalen Netz sowie im Mobiltelefonnetz
und der Sprachnachrichtendienst sollte aufgerufen werden in Rufen,
die nicht von dem gerufenen Teilnehmer angenommen werden. Im lokalen
Netz wird dem Rufende angeboten, eine Meldung für den gerufenen Teilnehmer
zu hinterlassen, wenn der gerufene Teilnehmer nicht antwortet und
diese Meldung wird in der Sprachnachrichtendiensteeinrichtung der
Firma gespeichert. Im Mobiltelefonnetz wird einem Rufenden auch
angeboten, eine Nachricht für
den gerufenen Teilnehmer zu hinterlassen in dem Fall, dass der gerufene
Teilnehmer den Ruf nicht annimmt und diese Nachricht wird nun in
einer Sprachnachrichteneinrichtung gespeichert, die vom Mobiltelefonnetz
betrieben wird. Wenn der gerufene Teilnehmer ein und dieselbe Person
ist, wird seine/ihre Sprachnachricht in unterschiedlichen Einrichtungen
gespeichert. Derselbe Dienst wird demgemäss in den beiden Netzen unterschiedlich
gehandhabt.
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Darüber hinaus
werden firmenbezogene Nachrichten in einer Sprachnachrichteneinrichtung gespeichert,
die von der Firma nicht gesteuert werden kann. Dies stellt Sicherheitsprobleme
dar.
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Das
folgende Beispiel erläutert,
dass eine Firma die Kosten eines Dienstemerkmales nicht steuern
bzw. kontrollieren kann: Ein Firmenmitarbeiter hat ein Bürotelefon
an seinem Tisch und ein Mobiltelefon. Bevor der Mitarbeiter geht,
aktiviert sie/er am Bürotelefon
das Dienstemerkmal "Ruf
weiterleiten" und
beauftragt durch Wählen
einer entsprechenden Schlüsselabfolge
am festen Bürotelefon,
dass alle kommenden Rufe zu ihrem/seinem Mobiltelefon geleitet werden
sollen. Ein Rufender, der einen Ruf zu dem Mitarbeiter absetzt und
die Telefonbuchnummer des Bürotelefons
verwendet, wird die aufgerufene Weitergabe von der Nebenstellenanlage
der Firma zu einem Mobilvermittlungszentrum MSC im Mobiltelefonnetz
erhalten und von dort zu dem Basisstationscontroller BSC, der momentan
das Mobiltelefon des Mitarbeiters bedient. Eine Rufweiterleitung
zu dem Mobiltelefonnetz wird entweder dem gerufenen oder dem rufenden
Teilnehmer vergebührt.
In jedem Fall wird ein weitergeleiteter Ruf die Firma eine Zusatzgebühr kosten.
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Da
Mobiltelefonrufe teuer sind, würde
eine Firma wünschen,
private Rufe auf Firmenmobiltelefonen zu verbieten. Solch ein Verbot
ist schwierig zu überwachen,
wenn die Mobiltelefonrufe von dem Mobiltelefonnetz bedient werden.
Ein mit einem Firmenmobiltelefon versehener Mitarbeiter, der wünscht, einen
privaten Ruf abzusetzen während
sie/er unterwegs ist, würde
dann einen Privatruf auf einem separaten privaten Mobiltelefon vornehmen
müssen. Demgemäss würde ein
mobiler Mitarbeiter unter solchen Umständen zwei Mobiltelefone tragen
müssen.
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Heutige
Firmenmobiltelefonteilnehmerverträge sind so entworfen, dass
jeder Teilnehmerschaft ein spezifischer Benutzer zugeordnet ist.
Die Verwaltung der Firmenmobiltelefone ist ein langsamer Prozess.
Insbesondere der Vorgang des Zuordnens spezieller individueller
Personen zu speziellen Diensteprofilen muss von dem Netzbetreiber
vorgenommen werden. Der Prozess des Änderns von Teilnehmerschaftsdetails
ist langsam und kann gegebenenfalls Tage erfordern.
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Rufe
von Firmenmobiltelefonen, die in einem Bereich nahebei oder in den
Firmenanlagen angeordnet sind und die zu Nebenstellen der Firmennebenstellenanlage
gerichtet sind, stellen ein spezielles Problem dar. Heute werde
solche Rufe über
eine Basisstation BS geroutet, von der Basisstation zu einem Basisstationscontroller
BSC, von dem Basisstationscontroller zu einem Mobiltelefonvermittlungszentrum MSC
und von dem Basisstationscontroller zu der Nebenstellenanlage bzw.
PABX. Solche Rufe nutzen demgemäss
viele Ressourcen des Mobiltelefonnetzes aus.
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EP-A3-463727
betrifft ein Mobilkommunikationsnetz, in welchem die momentane geographische Position
eines Mobilteilnehmers einem vorbestimmten Ruf zugeordnet ist. Wenn
der mobile Nutzer in der Nähe
der Einrichtungen ihrer/seiner Firma ist, wird dem Mobilteilnehmer
ein erstes Diensteprofil zugewiesen, wenn der Mobilteilnehmer sich
zu Hause befindet, wird dem Mobilteilnehmer ein zweites unterschiedliches
Diensteprofil zugewiesen und wenn der Mobilteilnehmer sich irgendwo
zwischen den genannten Orten befindet, wird dem Mobilteilnehmer ein
drittes Diensteprofil zugewiesen. Ein Basisstationscontroller BSC
speichert Information auf der momentanen geographischen Position
des Mobilteilnehmers. Wenn der Mobilteilnehmer einen gehenden Ruf
absetzt, identifiziert der BSC das Ziel des Rufs und ordnet dem
Ruf ein entsprechendes Diensteprofil zu. Das derart vergebene Diensteprofil
hat Einfluss auf die Verkehrsrate und die Vergebührung des Rufs. Demgemäss steuert
das Mobilnetz das Diensteprofil des Mobilteilnehmers basierend auf
der momentanen geographischen Position des Mobilteilnehmers.
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BG-A-2
243 746 betrifft ein Schnurlostelefonendgerät der Art, welches nur Rufe
veranlassen kann und welche einen integrierten Funkpager hat, um
seinen Benutzer mit einer Anzeige zu versehen, dass ein rufender
Teilnehmer wünscht,
den Benutzer zu kontaktieren. Mit Hilfe eines an dem Schnurlostelefonendgerät vorgesehenen
Tastenfeldes ist der Benutzer in der Lage, den Speicher des Funkpagers
zu programmieren. Auf diese Weise wird jede die Identität des Funkpagers
definierende Adresse in den Funkpager programmiert.
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EP-A3-526
981 betrifft ein Zellulartelefon mit einer Vielzahl von Telefonnummern.
Jede Nummer ist auf ein und dieselbe Zellulartelefongeräteidentität abgebildet.
Alle derart auf die einzelne Einheit abgebildeten Telefonnummern
sind in einem Speicher des Zellulartelefons gespeichert und sind
in einem Heimatmobiltelefonvermittlungsamt MTSO gemeinsam mit Information über den
momentanen Ort des Zellulartelefons registriert. Der Benutzer kann
beispielsweise eine Büronummer
haben und eine Privatnummer in demselben Telefon und diese Nummern
können
selektiv von dem Benutzer gespeichert werden, so dass das Zellulartelefon
nur für
kommende private Rufe oder für
kommende Geschäftsrufe
oder für kommende
Geschäfts- und Privatrufe betreibbar
ist. Darüber
hinaus kann das Zellulartelefon nur in Betrieb versetzt werden für gehende
Privatrufe, nur für gehende
Geschäftsrufe
oder für
gehende Geschäfts- und
Privatrufe. Demgemäss
muss das Mobiltelefonnetz alle einem speziellen Mobiltelefon zugeordneten Nummern
handhaben.
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Patent
Abstracts of Japan, Band 16, Nr. 104, E-1178, Zusammenfassung von
JP,A, 3-280767 im Namen von NEC CORP beschreibt ein Telefonnetz mit
Nebenstellentelefonen, welche mit Kartenlesern versehen sind. Telefonbenutzer
sind mit Magnetkarten versehen, auf welchen Daten aufgezeichnet
sind. Wenn der Kartenleser die aufgezeichneten Daten liest, werden die
Daten zu einem zentralen Controller übermittelt, der eine den Daten
zugeordnete Diensteklasse aus einer Hauptspeichereinrichtung extrahiert.
Auf diese Weise bewahrt eine Firma Kontrolle über die in Rufen von den Nebenstellentelefonen
angeforderten Dienste. Die Firma besitzt das Privattelefonnetz und
hat demnach auch die Kontrolle über
die in dem Privattelefonnetz verfügbaren Dienste.
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Patent
Abstract of Japan, Band 14, Nr. 576, E-1016, Zusammenfassung von
JP, A, 2-250458 im Namen von NEC CORP beschreibt ein Verfahren zum
Steuern der Last einer Weitbereichsleitung durch die Verwendung
unterschiedlicher Prioritäten für die Nebenstellen
einer privaten Nebenstellenanlage.
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Keine
der japanischen Zusammenfassungen stellt eine Lösung bereit für das Problem,
wie die Steuerung über
in Rufen angeforderte Dienste ausgeführt werden soll von Zugriffseinheiten,
die im Netz arbeiten, welche eine Firma/Organisation keine Kontrolle
hat und in Rufen von Zugriffseinheiten, die keine Nebenstelle zu
einer Firmen/Organisations-gesteuerten Nebenstellenanlage haben.
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BESCHREIBUNG DER ERFINDUNG:
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Ein
Ziel der vorliegenden Erfindung ist, ein Firmen-/ oder Organisationskommunikationssystem bereitzustellen,
bei dem Benutzer von Zugangseinheiten eines Lokalnetzes, das mit
einer PABX bzw. Nebenstellenanlage verbunden ist, eine Weitbereichsmobilität erhalte
durch Versehen einiger der Benutzer mit Firmen-/ oder Organisationsmobiltelefonen
und durch Bereitstellen von Steuerung über Dienste, auf die ein Firmen-
oder Organisationsmobiltelefon zugreifen kann. Insbesondere soll
eine Firma oder eine Organisation imstande sein, ihren Firmen- oder
Mobiltelefonen individuelle Diensteprofile zuzuweisen. Ein einem
Firmenmobiltelefon zugewiesenes Diensteprofil definiert einen Satz
von Diensten, auf die ein Benutzer des Mobiltelefons zugreifen kann.
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Ein
anderes Ziel der Erfindung ist es, es einer Firma oder Organisation
zu ermöglichen,
einem Mitarbeiter ein Firmenmobiltelefondiensteprofil zuzuordnen,
welches dasselbe ist wie das Diensteprofil, das die Firma oder Organisation
dem Bürotelefongerät dieses
Mitarbeiters zuweist und dem Schnurlostelefon dieses Mitarbeiters.
Ein Mitarbeiter sollte demnach unabhängig von der Art des für einen
Ruf verwendeten Endgerätes
dieselben Dienste verfügbar haben,
sei es ein Firmenmobiltelefon, ein Bürotelefongerät oder ein
Schnurlostelefon.
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Ein
anderes Ziel der Erfindung ist das Bereitstellen eines Firmen- oder
Organisationskommunikationssystems, wobei die Firma oder Organisation Dienste,
die von der Firma ihren Mitarbeitern zur Verfügung gestellt werden und auch
von der Firma oder Organisation in Richtung rufender Kunden zur
Verfügung
gestellt werden, in gleichförmiger
Weise unabhängig
von der Art des Endgerätes
steuert, sei es ein festes Bürotelefon,
ein Firmenschnurlostelefon oder ein Firmenmobiltelefon, das der
rufende oder gerufene Mitarbeiter verwendet, wenn sie/er einen Ruf
absetzt oder annimmt.
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Ein
anderes Ziel der Erfindung ist das Bereitstellen eines Firmen- oder
Organisationskommunikationssystems, wobei die Firma oder Organisation
alle Dienste in Richtung rufender Kunden, wie zum Beispiel einen
Sprachnachrichtendienst innerhalb des Firmen- oder Organisationskommunikationsnetzes, behandelt.
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Ein
anderes Ziel der Erfindung ist das Bereitstellen eines Firmen- oder
Organisationskommunikationssystems, wobei zu einem Mitarbeiter der
Firma oder Organisation gerichtete Rufe in gleichförmiger Weise
verarbeitet werden, wie aus der Perspektive von einem rufenden Teilnehmer
gesehen, unabhängig von
der Art des Endgerätes,
sei es ein Bürotelefon,
ein Schnurlostelefon oder ein Mobiltelefon, an welchem der Ruf angenommen
wird.
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Noch
ein anderes Ziel der Erfindung ist das Bereitstellen eines Firmen-
oder Organisationskommunikationssystems, wobei ein kommender Ruf
zu der Firma oder Organisation den niedrigst möglichen Kosten unterzogen wird,
unabhängig
von der Art des Endgerätes,
sei es ein Bürotelefon,
ein Schnurlostelefon oder ein Firmenmobiltelefon, an welchem der Ruf
angenommen wird.
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Noch
ein anderes Ziel der Erfindung ist das Bereitstellen eines Firmen-
oder Organisationskommunikationssystems, wobei ein Ruf zu einem
Firmen- oder Organisationsmobiltelefon von Bedingungen abhängig gemacht
werden kann, die von der Firma definiert werden. Insbesondere muss
der Mobilbenutzer bestätigen,
dass sie/er willens ist, den Ruf anzunehmen, bevor der Ruf von einer
PABX bzw. Nebenstellenanlage zu dem dem Benutzer zugeordneten Mobiltelefon
weitergeleitet wird.
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Noch
ein anderes Ziel der Erfindung ist das Bereitstellen eines Firmen-
oder Organisationskommunikationssystems, wobei ein Benutzer eines
Firmen- oder Organisationsmobiltelefons imstande sein sollte, persönliche Rufe
unter Verwendung des Firmen- oder Organisationsmobiltelefons abzusetzen.
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Noch
ein anderes Ziel der Erfindung ist es, die Verwaltung von teilnehmerbezogenen
Angelegenheiten vom Betreiber des Mobiltelefonnetzes zu der Firma
oder Organisation zu bewegen.
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Ein
Ziel der Erfindung ist das Reduzieren der Verwendung von Ressourcen
des Mobiltelefonnetzes in einem Mobiltelefonruf von einem Firmenmobiltelefon
zu einer Nebenstelle in der Firmennebenstelleanlage bzw. PABX, es
hierdurch ermöglichend, Preisnachlasstarife
für Firmenanwendungen
zu erlangen.
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In Übereinstimmung
mit der Erfindung werden die obigen Ziele durch Verbinden eines
Diensteknotens mit der Nebenstellenanlage erreicht und durch Anpassen
gewöhnlicher
Mobiltelefone der allgemeinen Art derart, dass sie nur gehende Rufe
zu diesem Diensteknoten absetzen können. Der Diensteknoten ist
eingerichtet zum Vermitteln aller Rufe zu und von den Firmen- oder
Organisationsmobiltelefonen und zum Steuerung der bei gehenden Rufen
von irgend einem der Firmen- oder
Organisationsmobiltelefone angeforderten Dienste.
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Im
folgenden wird der Diensteknoten als Mobilitätsserver bezeichnet, weil der
Mobilität
bietet für die
Benutzer an den Nebenstellen der Nebenstellenanlage.
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In Übereinstimmung
mit noch einem anderen Aspekt der Erfindung, wobei dieser Aspekt
von der Tatsache abhängig
ist, dass ein Firmen- oder Organisationsmobiltelefon nur gehende
Rufe zu dem Mobilitätsserver
absetzen kann, bezieht sich die Vergebührung gehender Rufe von Firmen-
oder Organisationsmobiltelefonen nicht auf individuelle Firmen- oder Organisationsmobiltelefonteilnehmerschaften, sondern
auf die Katalognummer, die diese Mobiltelefone verwenden, wenn sie
gehende Rufe absetzen. Insbesondere ist die Katalognummer die der
Nebenstellenanlage und ist gemeinsam für alle diese Mobiltelefone.
Auf diese Weise kann die Firma einen Pool von Firmenmobiltelefonen
habe, von denen alle ein und derselbe Teilnehmerschaft zu dem mobilen
Telefonnetzbetreiber zugeordnet sind. Die Firma oder Organisation
verhandelt mit dem Mobiltelefonnetzbetreiber über den für Mobiltelefonrufe, die die
Nebenstellenanlagenkatalognummer als Ziel verwenden, zu verwendenden
Tarif. Auf diese Weise wird dem Netzbetreiber die Belastung der
Verwaltung von Teilnehmerschaften individueller Mobiltelefonapparate genommen
und diese Aufgabe wird stattdessen von der Firma oder Organisation übernommen.
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In Übereinstimmung
mit einem anderen Aspekt der Erfindung wird das obige Ziel in Hinblick
auf die Möglichkeit
des Durchführens
von Privatrufen von einem Firmen- oder Organisationsmobiltelefon durch
Zuordnen zweier Geräteidentitäten zu jedem Firmen-
oder Organisationsmobiltelefon erreicht, von denen eine dienstlich
oder organisationsbezogen ist und die andere privat ist. Jede Geräteidentität wird einer
jeweiligen Mobiltelefonnummer zugeordnet. Die Firmen- oder Organisationseinrichtungsidentität ist der
Katalognummer der Firma oder Organisation zugeordnet und die Privateinrichtungsidentität ist der Privatmobiltelefonkatalognummer
des individuellen Benutzers zugeordnet. Die Privateinrichtungsidentität ist einer
privaten Teilnehmerschaft zugeordnet. Für einen gehenden Ruf wird der
Benutzer die Geräteidentität, die dienstliche
oder die private, die für den
Ruf zu benutzen ist.
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Um
in der Lage zu sein, kommende Rufe anzunehmen, die entweder privat
oder dienstlich sind, kann das Firmenmobiltelefon seine beiden Geräteidentitäten im Mobiltelefonnetz
anmelden. Demgemäss
kann ein und dasselbe Mobiltelefongerät unter Verwendung entweder
der Firmen- oder der Privatkatalognummer erreicht werden.
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Wenn
der Benutzer eines Firmen- oder Organisations-Mobiltelefons einen gehenden Ruf absetzt
und die Firmen- oder Organisationsgeräteidentität auswählt, sind die für den Benutzer
verfügbaren Telefondienste
eingeschränkt
auf jene, die von der betreffenden Firma zugelassen sind. In einer
bevorzugten Ausführungsform
der Erfindung sind die den Firmenmobiltelefonen unter diesen Umständen (Firmenruf)
verfügbaren
Dienste dieselben wie jene, die für die festen Bürotelefongeräte oder
Schnurlostelefone verfügbar
sind, welche mit der Nebenstellenanlage verbunden sind, an die der
Diensteknoten verbunden ist. Wenn der Benutzer eines Firmen- oder Organisationsmobiltelefons
einen gehenden Ruf absetzt und die private Geräteidentität auswählt, sind die für den Benutzer
verfügbaren
Dienste die, die der Benutzer in seinem privaten Teilnehmervertrag
gebucht hat.
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Durch
Beziehen der Geräteidentität eines Firmenmobiltelefons
auf eine individuelle Person und durch Beziehen der Vergebührung von
Firmenmobiltelefonen auf eine Telefonnummer, die gemeinsam ist für alle Firmenmobiltelefone,
kann die Firma oder Organisation einen Pool von Mobiltelefonen besitzen.
Aus diesem Pool wird ein individuelles Mobiltelefon an einen Mitarbeiter
ausgegeben, wenn es Bedarf gibt, den Mitarbeiter mit einem Mobiltelefon
zu versehen und die Firma ordnet der Geräteidentität des dem Mitarbeiter ausgegebenen
Mobiltelefons die Parameter zu, die für den Mitarbeiter individuell
sind, wie zum Beispiel Parameter einschließlich des Namens des Mitarbeiters,
der Nebenstellennummer des Bürotelefons
des Mitarbeiters. Solche Parameter werden in das Firmenkommunikationssystem
von einer autorisierten Firmenperson eingegeben, wie zum Beispiel
ein Nebenstellenbediener, der sich um die Ausgabe von Firmenmobiltelefonen
kümmert.
Entsprechend kann die Verwaltung von Firmenmobiltelefonen rasch
in Verbindung mit der Ausgabe erledigt werden.
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Die
Benutzung von Ressourcen des Mobiltelefonnetzes der Rufe der oben
beschriebenen Art kann reduziert werden durch Bereitstellen von
Direktleitungen von lokalen Basisstationen, welche solche Rufe aufnehmen
zu der Firmennebenstellenanlage. Firmen mit verteilten Geschäftslokalitäten, von
welchen alle mit individuellen Nebenstellenanlagen ausgerüstet sind,
wie zum Beispiel eine Firma mit Fabriken in unterschiedlichen Städten, können Direktleitungen
zwischen ihren jeweiligen Nebenstellenanlagen und den die Rufe aufnehmenden
Lokalbasisstationen vorsehen. Ferner kann durch Untereinanderverbinden
aller solcher Nebenstellenanlagen mit von der Firma angemieteten
Direktleitungen das Mobiltelefonnetz in großem Maße von internem Firmenverkehr
entlastet werden.
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Als
eine Alternative oder als eine Ergänzung zu Direktleitungen zwischen
einer Firmennebenstellenanlage und einer lokalen Basisstation, können Direktleitungen
zwischen einer Firmennebenstellenanlage und einem Mobilvermittlungszentrum
MSC vorgesehen sein. Ein GSM-Mobiltelefonnetz
umfasst Basisstationscontroller BSC. In Übereinstimmung mit der Erfindung
können
Direktleitungen zwischen einer Firmennebenstellenanlage und Basisstationscontrollern
vorgesehen sein.
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Statt
der Verwendung eines eine Nebenstellenanlage einschließenden Lokalnetzes,
kann die Erfindung auch unter Verwendung eines Netzes realisiert
werden, das CENTREX umfasst. CENTREX ist der Name eines Satzes von
Kommunikationsdiensten, die entworfen wurden zum Bereitstellen von
Niederkostentelefondiensten für
Mittel- bis Großgeschäftskunde.
Die Dienste kommen eher von dem Zentralamt der Telefongesellschaft
denn von dem Vorortsystem, wie zum Beispiel einer Nebenstellenanlage.
Unter Verwendung von CENTREX braucht die Firma/Organisation keine
Nebenstellenanlage, noch einen Mobilitätsserver zu besitzen, sondern
diese Einheiten befinden sich im Zentralamt. Es ist auch innerhalb
des Bereichs der vorliegenden Erfindung, statt einer Nebenstellenanlage
irgend eine andere Art von Lokalnetz zu verwenden.
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BESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
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Die
Erfindung und ihre Vorteile werden nachstehend detailliert unter
Bezugnahme auf eine Firma und unter Bezugnahme auf die folgenden
Zeichnungen beschrieben, in denen zeigt:
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1 das
Grundkonzept einer Mobiltitätsserveranordnung
in einem Firmenkommunikationssystem in Übereinstimmung mit einer ersten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung;
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2 dasselbe
wie 1, obwohl in Verbindung mit einem Schnurlostelefon
umfassenden lokalen Netz;
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3 den
Gesamtentwurf eines Mobilitätsservers
in Übereinstimmung
mit der Erfindung;
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4 einen
Record bzw. Datensatz eines Mobiltelefons mit zwei Geräteidentitäten;
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5 ein
Beispiel eines Entwurfs eines in dem Mobilitätsserver in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung vorliegenden Speicherbereichs;
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6 ein
Ablaufdiagramm des Betriebsablaufs des Mobilitätsservers während des Einrichtens eines
nach außen
gehenden Rufs von einem Firmenmobiltelefon;
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7 das
Grundkonzept des Mobilitätsservers
in Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung, wenn er betrieben wird zum Abschließen eines Ruf
von einem Benutzer zu einem Firmenmobiltelefon;
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8 ein
Ablaufdiagramm der Rufbehandlungsabfolge für einen kommenden Ruf zu dem
Mobilitätsserver;
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9 Eine
zweite Ausführungsform
des Mobilitätsservers
in Übereinstimmung
mit der Erfindung zur Verwendung mit Firmenmobiltelefonen, die mit
integrierten Funkrufgeräten
bzw. Funk-Pagern ausgerüstet
sind;
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10 ähnlich 2 eine
fernere Ausführungsform
eines Firmenkommunikationssystems in Übereinstimmung mit der Erfindung;
-
11 unterschiedliche
Netze und wie sie miteinander verbunden sind; und
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12 ein
Blockdiagramm alternativer Arten des Bereitstellens von Direktverbindungen
zwischen einer Firmennebenstellenanlage und einem Mobiltelefonnetz.
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BEVORZUGTE
AUSFÜHRUNGSFORMEN
DER ERFINDUNG
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In 1 ist
eine Nebenstellenanlage bzw. PABX 1 gezeigt, die mit einer
Anzahl von Nebenstellen 2 versehen ist. Zu jeder Nebenstelle
ist ein Bürotelefongerät verbunden.
Die Bürotelefongeräte sind mit
B1, B2,...Bn nummeriert. Demgemäss
gibt es n Nebenstellen 2. Nun wird gewünscht, dass einige der Benutzer
der Bürotelefongeräte mit Firmenmobiltelefonen
ausgerüstet
werden sollten, um die Verfügbarkeit
solcher Benutzer zu erhöhen.
Es wird angenommen, dass die Firma entscheidet, m Personen mit einem
Mobiltelefon auszurüsten.
Die Firmenmobiltelefone sind mit MT1, MT2,...MTm gekennzeichnet.
Ein Mobilitätsserver 3 ist
als Zusatz mit der Nebenstellenanlage verbunden und organisiert
die zum Betreiben der Firmenmobiltelefone erforderlichen zusätzlichen Funktionen.
Wie oben erwähnt,
können
diese zusätzlichen
Funktionen in dem Programmserver der Nebenstellenanlage integriert
sein. Der Mobilitätsserver interagiert
mit den Mobiltelefonen und mit der Nebenstellenanlage. Die Mobiltelefone
MT1,...MTm sind allgemeine Mobiltelefone, aber sind in den folgenden beiden
Belangen modifiziert: Sie sind so programmiert, dass die gehende
Rufe nur mit dem Mobilitätsserver 3 abgesetzt
werden können
und jedes Mobiltelefon hat zwei Geräteidentitäten und die entsprechende Fähigkeit
zur Signalisierung der beiden Geräteidentitäten zu einem Mobiltelefonnetz.
Der Mobilitätsserver 3 wird
nachstehend ferner beschrieben. Im Moment ist es ausreichend, anzugeben,
dass der Mobilitätsserver
mit einer Funktionalität
ausgerüstet ist,
die im allgemeinen dieselbe Eigenschaft hat wie die in beispielsweise
existierenden Systemen für "Telephone Banking". Solch ein System
umfasst allgemein einen mit unterschiedlichen Leistungsmerkmalen
versehenen Computer, wie zum Beispiel Sprachbereitschaftsmeldungs-
bzw. Sprachhinweiseinrichtungen, Tonempfänger, Tonsender, Modems, Anrufbeantworter,
Facsimile-Leistungsmerkmale und ähnliche
Leistungsmerkmale. Der Mobilitätsserver
ist imstande, eine ausreichende Zahl von gleichzeitigen Rufen zu
bedienen. In Übereinstimmung
mit der Erfindung werden alle Rufe zu und von den Mobiltelefonen
MT1,...MTm von dem Mobilitätsserver
vermittelt. Es wird demnach möglich
sein, die von jedem der Mobiltelefone verwendeten Dienste zu steuern
und den Benutzern dieselben Dienste bereitzustellen, wie sie verfügbar sind,
wenn die Benutzer Bürotelefone und
Schnurlostelefone verwenden.
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Ein
Zellularmobiltelefonnetz ist mit 4 gekennzeichnet und umfasst
eine Anzahl von Basisstationen, von denen eine schematisch mit der
Bezeichnung 5 gezeigt ist. Bei der Basisstation 5 werden Funksignale
von dem Mobiltelefon MT1 angenommen und in elektrische Signale umgesetzt.
In einem GSM Mobiltelefonnetz sind Gruppen von Basisstationen mit
einem Basisstationscontroller verbunden. Gruppen von Basisstationscontrollern
sind mit einem Mobilitätsvermittlungszentrum
MSC verbunden. In gewissen Mobiltelefonsystemen gibt es keine Basisstationscontroller
sondern eine Gruppe von Basisstationen ist direkt mit einer MSC
verbunden. In jedem Fall ist eine MSC mit einem öffentlichen Wählvermittlungstelefonnetz
PSTN 6 verbunden. Der Teilnehmer A hat ein Bürotelefongerät 7 mit
dem PSTN verbunden.
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Wie
oben erläutert,
sind jedem Mobiltelefon zwei Identitäten zugeordnet, von denen eine
geschäftlich
ist (Firma oder Organisation) und die andere privat ist. Die Firmengeräteidentität kann,
aber muss nicht, einer Firmenmobiltelefonnummer zugeordnet sein.
Die private Geräteidentität ist der
individuellen privaten Mobiltelefonbuchnummer des Benutzers zugeordnet.
Das Mobiltelefonnetz verfolgt den momentanen Ort jedes individuellen
Mobiltelefons in Übereinstimmung
mit konventionellen Prinzipien durch Überwachen ihrer jeweiligen
Einrichtungsidentitäten.
In dem Fall eines Firmenmobiltelefons mit zwei Einrichtungsidentitäten werden
die beiden Einrichtungsidentitäten
abwechselnd übermittelt, wenn
das Mobiltelefon aktiviert ist.
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Jedes
Mobiltelefon hat eine Benutzerschnittstelle, z.B. ein konventionelles
Tastenfeld mit Tasten für
die Ziffern 0, 1,...9 und Tasten für Spezialfunktionen und darunter
eine Taste zum Aufrufen unterschiedlicher Menüs. In einem solchen Menü kann der Benutzer
eines Firmenmobiltelefons auswählen,
entweder eine Firmenteilnehmerschaft oder eine private Teilnehmerschaft
für gehende
Rufe auszuwählen. Wenn
die Firmenteilnehmerschaft ausgewählt wird, wird vom Mobiltelefon
nur die erste Geräteidentität übermittelt
und die zweite Geräteidentität wird nicht übermittelt.
Wenn die erste Identität
ausgewählt
worden ist, ist das Mobiltelefon vorprogrammiert, um gehende Rufe
nur zu einer speziellen Telefonnummer abzusetzen, insbesondere der
Telefonnummer zu dem Mobilitätsserver.
Im folgenden wird diese Nummer als die Heimatnummer des Mobiltelefons
bezeichnet. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
die Heimatnummer gemeinsam für
alle Mobiltelefone MT1-MTm. Wenn die private Teilnehmerschaft ausgewählt wird,
wird nur die zweite Geräteidentität von dem
Mobiltelefon übermittelt
und die erste Geräteidentität wird nicht übermittelt.
In diesem Zustand arbeitet das Mobiltelefon wie ein gewöhnliches
Mobiltelefon und gehende Rufe können
zu irgendwelchen gewünschten
Zielen abgesetzt werden unter den in dem privaten Teilnehmervertrag
festgelegten Bedingungen.
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Gehende Rufe
von einem Firmenmobiltelefon
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Als
nächstes
wird ein gehender Ruf von einem Mobiltelefon MT1 zu einem in 1 gezeigten nebenstellenanlagenexternen
Teilnehmer A beschrieben. Der Mitarbeiter setzt einen gehenden Ruf unter
Verwendung der Heimatnummer ab. Die entsprechenden Signale werden über einen
Funkkanal von MT1 gesendet und werden von der nächsten Basisstation 5 aufgenommen,
wo sie erfasst werden und in elektrische Signale umgesetzt werden,
die gegebenenfalls eine MSC erreichen, von wo sie, wie schematisch
durch Pfeil 9 dargestellt, zu einer Vermittlungseinrichtung
(Vermittlungsknoten) in dem PSTN übertragen werden. In der Vermittlungseinrichtung
findet eine Digitalanalyse statt und der Ruf wird über das
PSTN zu der Vermittlungseinrichtung weitergeleitet, an welcher die
Nebenstellenanlage angeschlossen ist. Dieses Routing wird durch
den Pfeil 10 gekennzeichnet. Von der Vermittlungseinrichtung wird
der Ruf zu der Nebenstellenanlage bzw. PABX 1 weitergegeben.
Dieser Teil des Rufs wird durch den Pfeil 11 dargestellt.
Die PABX erkennt, dass das Ziel des kommenden Rufs der Mobilitätsserver 3 ist
und leitet den Ruf weiter zu dem Mobilitätsserver 3. Dieser
Teil des Rufs ist durch den Pfeil 10 gekennzeichnet.
-
Als
nächstes
fragt der Mobilitätsserver
nach dem Ziel des Rufs, den der Mitarbeiter abzusetzen wünscht. Diese
Anfrage kann beispielsweise über Sprachhinweis
gesendet werden. Als ein Beispiel kann der Benutzer "wenn Sie einen nebenstellenanlageninternen
Ruf ausführen
wollen, drücken
Sie die 0-Taste und die Sterntaste, wenn Sie einen lokalen Ruf ausführen wollen,
drücken
Sie die 1-Taste und die Sterntaste, wenn Sie einen Weitbereichsruf
ausführen
wollen, drücken
Sie die 3-Taste und die Sterntaste". Als eine Alternative wird keine Frage
ausgegeben, sondern statt dessen der Mitarbeiter darauf hingewiesen,
die Zielrufnummer zu wählen
oder die Tastenfolge, die den angeforderten Dienst repräsentiert.
Der Mitarbeiter gibt die Ziffern ein, in diesem Fall die Telefonbuchnummer
eines Teilnehmers A. In der Nebenstellenanlage bzw. PABX wird eine
Digitalanalyse ausgeführt.
-
Als
ein Ergebnis der Digitalanalyse richtet der Mobilitätsserver
den angeforderten Dienst ein oder das Ziel des angeforderten gehenden
Rufs. Dies wird in Box 46 im Ablaufdiagramm der 6 angezeigt.
Als nächstes
prüft der
Mobilitätsserver
den von MT1 angeforderten Dienst gegenüber einem MT1 zugewiesenen
Diensteprofil. Dies ist durch die Box 47 angegeben. Wenn
der angeforderte Dienst mit dem Diensteprofil übereinstimmt, Alternative "JA" an der Entscheidungsbox 48,
setzt der Mobilitätsserver
einen gehenden Ruf ab, Box 49, durch Wählen der Telefonbuchnummer,
die MT1 dem Mobilitätsserver
signalisiert hat. Wenn es keine Übereinstimmung gibt,
Alternative "NEIN" bei Entscheidungsbox 48, wird
der angeforderte Dienst zurückgewiesen,
Box 50.
-
Die
obigen vom Mobilitätsserver
ausgeführten
Prozeduren werden vorzugsweise durch Versehen des Mobilitätsservers
mit entsprechender Intelligenz in der Form eines Computerprogramms
implementiert, das in Verbindung mit 8 zu beschreiben ist.
-
In
dem gezeigten Beispiel durchläuft
der gehende Ruf die Nebenstellenanlage, wie durch den Pfeil 13 dargestellt
und geht von dort zu der Vermittlungseinrichtung, mit welcher die
PABX verbunden ist, wie durch den Pfeil 14 dargestellt.
Von der Vermittlungseinrichtung wird der gehende Ruf durch das PSTN
zu einer Vermittlungseinrichtung geroutet, an welcher der Teilnehmer
A verbunden ist. Dies ist durch den Pfeil 15 gezeigt. Von
dieser Vermittlungseinrichtung wird der Telefonruf von einer Teilnehmerleitung
zu dem Telefongerät 7 übertragen.
Dieser Teil des Rufs ist durch den Pfeil 16 angezeigt.
Wenn der Teilnehmer A den Hörer
abnimmt, verbindet der Mobilitätsserver
die beiden Rufe, wie durch den zweispitzigen Pfeil 17 angezeigt,
hierdurch den Ruf von MT1 zu A vollständig einrichtend. Demgemäss gibt es
einen Ruf von MT1 zu dem Mobilitätsserver
und einen zweiten vom Mobilitätsserver
zum Teilnehmer A. Wenn die Telefonkonversation beendet wird und der
Benutzer von MT1 die Taste zum Auslösen des Rufs drückt und/oder
der Teilnehmer A den Hörer auflegt,
werden die beiden Rufe in konventioneller Weise ausgelöst.
-
Sollte
MT1 oder der Benutzer vom MT1 einen Dienst anfordern, der nicht
in seinem Diensteprofil vorliegt, dann weist der Mobilitätsserver
den angeforderten gehenden Ruf ab.
-
In 2 gibt
es eine ähnliche
Situation wie die in 1 gezeigte, obwohl die Bürotelefongeräte B1...Bn
durch ein Lokalnetz ersetzt sind, das eine Funkvermittlung 18 mit
der Nebenstellenanlage PABX 1 verbunden hat. Schnurlostelefone
CT1...CTn sind mit der Funkvermittlung 18 über Funkkanäle verbunden.
Es sollte verstanden werden, dass der Betriebsbereich oder der Abdeckungsbereich
eines Schnurlostelefons auf einen lokalen Bereich eingeschränkt ist.
Es kann daher gegebenenfalls erforderlich sein, einige der Benutzer
der Schnurlostelefone mit Mobiltelefonen auszurüsten, um diesen Benutzern eine
Weitbereichsmobilität
zukommen zu lassen.
-
In 3 ist
ein Blockdiagramm des Mobilitätsservers
gezeigt. Allgemein umfasst er einen Vermittlungsknoten 20 mit
einer ausreichenden Anzahl von Eingangs- und Ausgangsports, die
allgemein durch 21 gekennzeichnet sind, zum Behandeln einer Anzahl
gleichzeitiger Rufe. Mit Hilfe von nichtdargestellten Leitungen
sind die Eingangs- und Ausgangsports mit der PABX 1 verbunden.
Wenn gewünscht, können einige
der Eingangs- und Ausgangsports 21 direkt mit der Lokalvermittlung
verbunden sein, an die die PABX angeschlossen ist. Unter Verwendung
einer Anzahl solcher Direktverbindungen zur Lokalvermittlung kann
der Mobilitätsserver
seine gehenden Rufe zur Lokalvermittlung richten, statt sie durch
die PABX zu routen, wie in 1 und 2 gezeigt. Eine
Sprachhinweiseinrichtung 22 und ein Tonempfänger 23 sind
mit einem Zentralcontroller 24 verbunden, der gesteuert
durch ein in einer Speichereinrichtung 26 bereitgestelltes
Haupt-Software-Programm 25 arbeitet.
Es gibt ein Alarmierungsprogrammmodul 27, ein Rufeinrichtungsprogrammmodul 28 und
ein Nebenstellenanlagen- bzw. PABX-Funktionalitätsprogrammmodul 29,
das im allgemeinen dieselben Funktionen umfasst wie jene durch die
PABX 1 bereitgestellten. Programmmodule 25–29 werden
vorzugsweise in einem Nur-Lese-Speicher ROM gespeichert. Die Speichereinrichtung 26 umfasst
ferner einen Speicherbereich 30 zum Speichern einer die
individuellen Diensteprofile, die jedem der Firmenmobiltelefonbenutzer
zugewiesen sind, enthaltende Diensteprofilliste. In einem anderen,
allgemein mit 31 gekennzeichneten, Speicherbereich wird
eine Umwandlungstabelle gespeichert, die nachstehend zu beschreiben
ist und in noch einem anderen Speicherbereich 32 wird eine
Liste aller Firmenmobiltelefone gespeichert, die alarmiert worden
sind, aber noch keinen Rückruf
zum Mobilitätsserver
eingerichtet haben. Die Speicherbereiche 30-32 sind
vorzugsweise in einem Speicher mit wahlfreiem Zugriff RAM angeordnet.
Der Mobilitätsserver
dient als ein Agent oder Vermittler für alle Rufe, kommende Rufe
sowie gehende zu und von den Firmenmobiltelefonen.
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Aus
diesem Grund wird vorgeschlagen, einem Firmenmobiltelefon zwei Telefonnummern
zuzuordnen und ein spezielles Schema für kommende Rufe zu den Firmenmobiltelef
one MT1-MTm auszuführen.
Ein Schema dieser Art ist in unseren WO93/16543 und WO93/16546 und
der schwedischen Patentanmeldung mit der Seriennummer 9302162-4
vorgeschlagen worden, welche alle hier durch Bezugnahme aufgenommen
sind. Eine dieser beiden Telefonnummern ist eine Telefonbuchnummer,
die öffentlich
ist und zu dem Mobilitätsserver 3 führt. Die
andere Nummer ist eine Mobiltelefonnummer, die gegenüber der Öffentlichkeit
geheim gehalten wird und die nur dem Mobilitätsserver bekannt ist und welche
zu dem Mobiltelefon führt,
welches ihr zugeordnet ist. Diese geheime Mobiltelefonnummer würde von
dem Mobilitätsserver
nur verwendet werden, um ein gerufenes Mobiltelefon in Bezug auf
das Vorliegen eines Rufs zu alarmieren. Die alarmierte Person richtet
dann einen gehenden Ruf an ihrem/seinen Mobiltelefon ein, wobei
der gehende Ruf zu dem Mobilitätsserver
gerichtet ist. Wie später
in Verbindung mit 9 erläutert wird, kann eine gerufene
Person durch den Mobilitätsserver
unter Verwendung anderer Vorrichtungen als das Firmenmobiltelefon
alarmiert werden. Daher ist es für
ein Firmenmobiltelefon nicht einmal erforderlich, der ersten der
erwähnten
zwei einem Mobiltelefon zugeordneten Identitäten eine Mobiltelefonnummer
zuzuordnen.
-
In Übereinstimmung
mit der vorliegenden Erfindung wird auch vorgeschlagen, dass der
Benutzer eines Firmenmobiltelefons MT1-MTm wählen kann, einen Privatmobiltelefon-Teilnehmervertrag
abzuschließen
und diese Teilnehmerschaft der zweiten der zwei Geräteidentitäten eines
Firmenmobiltelefons zuzuordnen.
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In 4 ist
ein Datensatz gezeigt, der Information umfasst, die ein Mobiltelefonnetzbetreiber
für ein
individuelles Firmenmobiltelefon bereithält. Wie es erscheint, ist das
Mobiltelefon zwei Geräteidentitäten DEV-ID-1
und DEV-ID-2 zugeordnet. Die Mobiltelefonnummer, die DEV-ID-1 zugeordnet
ist, ist als X1X1X1 angegeben und diese Nummer, wenn sie überhaupt
benutzt wird, dient nur zur Verwendung zum Alarmieren des Benutzers
bezüglich
eines kommenden Rufs. Die DEV-ID-2 zugeordnete Mobiltelefonnummer
ist als P1P1P1 gekennzeichnet und diese Nummer wird nur für private
Rufe verwendet, kommende und gehende.
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Vor
dem Veranlassen eines gehenden Rufs von einem Firmenmobiltelefon
wählt der
Benutzer zuerst aus, ob ein privater Ruf einzurichten ist oder ein
Firmenruf. Für
private gehende Rufe sind die dem Benutzer verfügbaren Dienste eingeschränkt auf
jene, die seiner privaten Teilnehmerschaft zugeordnet sind und für gehende
Firmenrufe sind die dem Benutzer verfügbaren Dienste jene, die in
dem dem individuellen Benutzer zugeordneten Firmendiensteprofil angegeben
sind.
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In 5 sind
die vier Speicherbereiche 30–33 der 3 detailliert
gezeigt. Zum Zwecke der Klarheit wird vorgeschlagen, dass jede Zeile
in 5 einem jeweiligen Firmenmobiltelefon zugeordnet
ist. Darüber
hinaus wird angenommen, dass ein Benutzer am Bürotelefongerät B1 (a)
eine Telefonbuchnummer B1B1B1 hat, die der Öffentlichkeit zugänglich ist
und für
Zugriffe des Benutzers verwendet wird, egal, welches Telefon sie/er
benutzt, sei es ein Firmenmobiltelefon, ein Bürotelefongerät oder ein Schnurlostelefon,
und (b) der Benutzer eines Mobiltelefons MT1 ist, das seinem DEV-ID-1
die geheime Mobiltelefonnummer X1X1X1 zugeordnet hat. In ähnlicher
Weise wird ein Benutzer eines Bürotelefongerätes B2 angenommen
als einer, der eine Telefonnummer B2B2B2 hat und wird angenommen
als über ein
Firmenmobiltelefon MT2 verfügend,
welches seiner DEV-ID-1 die geheime Mobiltelefonnummer B2B2B2 zugeordnet
hat. Ähnliche
Annahmen gelten für
B3, B4... Bm Bürotelefongeräte. In Spalte 42 ist die
Identität
der Benutzer der Mobiltelefone aufgelistet, beispielsweise durch
Namen oder Mitarbeiternummer. In Spalte 43 werden die Telefonbuchnummern
angegeben und in Spalte 44 werden die geheimen Mobiltelefonnummern
angegeben. Spalten 43 und 44 gemeinsam bilden
die Umwandlungstabelle 31. In den nächsten Spalten ist die Diensteprofilliste 30 jedes
Benutzers angegeben. Als ein Beispiel entspricht SERVICE 1 einem
nebenstellenanlageninternen Ruf, SERVICE 2 entspricht einem
Ruf zu einer vorbestimmten Gruppe von Mitarbeitern, SERVICE 3 entspricht
Lokalbereichsrufen, SERVICE 4 entspricht Rufen zu den Firmenmobiltelefonen
MT1-MTn, SERVICE 5 entspricht Weitbereichsrufen, SERVICE 6 entspricht
internationalen Rufen, SERVICE 7 entspricht Konferenzrufen.
Viele Beispiele von Diensten sind vorstellbar. Die Firma entscheidet
in Bezug auf die ihren Mitarbeitern zugewiesenen Dienste. Die Firma
kann jedem individuellen Mitarbeiter ein individuelles Diensteprofil
zuweisen oder kann vorbestimmte Diensteprofile für bestimmte Gruppen von Mitarbeitern
entwerfen oder kann ein Diensteprofil, das gemeinsam für alle ihre
Mitarbeiter ist, entwerfen. In Spalte 45 wird angegeben,
ob ein individueller Benutzer alarmiert worden ist oder nicht. Alarmierung
wird in Verbindung mit 7 und 8 beschrieben.
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Die
obige Beschreibung setzt voraus, dass die PABX von der Art ist,
die direkte Rufe zu ihren Nebenstellen zulässt. Das ist, weil die Telefonbuchnummern
unterschiedlich sind. Sollte die PABX von der Art sein, die kein
direktes Einwählen
erlaubt, dann würden
alle Telefonbuchnummern in Spalte 43 gleich sein.
-
Unter
Bezugnahme auf 6 wird nun beschrieben, wie
der Mobilitätsserver 3 die
in einem gehenden Ruf von einem Firmenmobiltelefon angeforderten
gehenden Rufe steuert. Es wird angenommen, dass der rufende Benutzer
gewählt
hat, die Firmenteilnehmerschaft zu verwenden, das heißt, der Mobilitätsserver 3 hat
erkannt, dass der Ruf von dem Firmenmobiltelefon des rufenden Benutzers
kommt, und dass der Benutzer des Firmenmobiltelefons eine Tastenfolge
wählt.
Die Tastenfolge entspricht einem angeforderten Dienst und kann entweder
eine Anforderung für
das Einrichten einer Verbindung zu einer spezifizierten Telefonnummer
repräsentieren
oder kann eine Aufforderung zum Aktivieren oder Deaktivieren eines
Dienstes sein, wie zum Beispiel Rufweiterleitung. Ziffernanalyse
findet statt (Box 46), um den angeforderten Dienst herauszufinden
(Box 48). Als nächstes
wird der angeforderte Dienst mit dem dem rufenden Benutzer zugeordneten
Diensteprofil verglichen, um zu sehen, ob es eine Übereinstimmung
gibt, Entscheidungsbox 51. Wenn es eine Übereinstimmung
gibt, "JA" bei der Entscheidungsbox 51,
richtet der Mobilitätsserver
den angeforderten Ruf ein, wenn es ein Ruf war, der angefordert worden
ist oder veranlasst, den angeforderten Dienst, wenn es ein Dienst
war, der angefordert worden ist, Box 52. Wenn es keine Übereinstimmung gibt,
weist der Mobilitätsserver
den Ruf zurück
oder veranlasst den angeforderten Dienst nicht, Box 53. Im
allgemeinen umfasst das PABX-Funktionalitätsprogrammmodul 29 alle
Funktionen, die erforderlich sind zum Durchführen dieser Diensteanalyse.
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Wenn
der rufende Benutzer gewählt
hat, die private Teilnehmerschaft zu verwenden, dann sendet das
Firmenmobiltelefon nur seine zweite Geräteidentität DEV-ID-2 und blockiert temporär das Senden seiner
ersten Geräteidentität DEV-ID-1.
Nun verhält sich
das Firmenmobiltelef on wie ein gewöhnliches Mobiltelefon und der
Mobilitätsserver
hat keine Kontrolle über
die in dem Privatruf angeforderten Dienste.
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Kommende Rufe
zu einem Firmenmobiltelefon
-
In 7 ist
der Fall gezeigt, wenn ein Teilnehmer A außerhalb der PABX einen Ruf
zu einem Mitarbeiter richtet, der die Telefonbuchnummer B1B1B1 hat.
Der Teilnehmer A weiß nicht,
ob der gerufene Mitarbeiter den Ruf an ihrer/seinem Bürotelefon
B1 oder ihrer/seinem Mobiltelefon MT1 oder an ihrem/seinem Schnurlostelefon
CT1 annimmt. Der Ruf von A, angegeben durch den Pfeil 54,
wird durch das öffentliche
Telefonnetz 6 geroutet, Pfeil 55, zu der Vermittlung,
an welcher die PABX angeschlossen ist. Von dieser Vermittlung wird
der Ruf zu der PABX gerichtet, Pfeil 56. Allgemein gesagt,
kann die PABX gegebenenfalls einen Hinweis in Bezug auf den momentanen
Ort des gerufenen Mitarbeiters basierend auf in dem Speicher der
PABX gespeicherter Information in Bezug auf den Endgerätetyp haben,
den der gerufene Mitarbeiter bei ihrem/seinem letzten von der PABX
verwalteten Ruf, geführt
hat oder basierend auf Information, die zu der PABX von dem gerufenen
Mitarbeiter kommunizierter Information, beispielsweise infolge auf
eine Rufweiterleitungsanfrage von diesem Mitarbeiter. Wenn keine
solche Information für
die PABX verfügbar
ist, kann die PABX gegebenenfalls programmiert sein, um den gerufenen
Mitarbeiter zuerst an ihrem/seinem Bürotelefongerät zu suchen,
als nächsten
an ihrem/seinem Schnurlostelefon und letztendlich an ihrem/seinem
Firmenmobiltelefon. Es wird angenommen, dass der gerufene Mitarbeiter
von B1 nicht in der Nähe
von ihrem/seinem Bürotelefon
ist, noch sie/er den Ruf an ihrem/seinem Schnurlostelefon annimmt.
Demgemäss gibt
es keine Antwort von dem Telefongerät B1, oder von CT1. Die PABX
routet nun den kommenden Ruf 56 zum Mobilitätsserver 3,
wie durch den Pfeil 57 beispielhaft dargestellt. Alternativ
wird der gerufene Teilnehmer parallel bei den unterschiedlichen
möglichen Endgeräten gesucht.
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Der
Mobilitätsserver
parkt einen kommenden Ruf 57 und identifiziert den Ruf
als an B1B1B1 gerichtet. Als nächstes
muss der Mobilitätsserver
den gerufenen Mitarbeiter darauf hinweisen, in diesem Fall den Benutzer
des MT1, dass ein Ruf für
sie/ihn wartet. Eine solche Mitteilung, die auch als Alarmierung
bezeichnet wird, kann auf viele unterschiedliche Weisen ausgeführt werden,
wie in unserer WO93/16564 beschrieben, die hier durch Referenznahme
aufgenommen ist. Als ein erstes Beispiel der Art, wie MT1 alarmiert
wird, setzt der Mobilitätsserver 3 einen
gehenden Ruf ab, dem er die Geheimmobiltelefonnummer X1X1X1 als
Ziel eingibt. Diese Mitteilung oder dieser Alarm in Form eines gehenden
Rufs ist durch den Pfeil 58 angegeben. Dieser Ruf wird durch
das PSTN 6 geroutet und wird gegebenenfalls an einer Basisstation 5 enden,
von wo MT1 einen Ruf über
einen Funkkanal erhalten wird. In einer sehr grundlegenden und einfachen Implementierung
der Erfindung gibt es eine Vereinbarung zwischen den Benutzern von
Firmenmobiltelefonen MT1-MTm und dem Mobilitätsserver 3, dass ein
kommender Ruf zu einem Firmenmobiltelefon nicht beantwortet werden sollte.
Wenn eine Anzahl von Klingelsignalen gegeben wird, wobei diese Anzahl
im voraus vereinbart werden muss, nimmt der Mobilitätsserver 3 an,
hierdurch die Verbindung zu der Basisstation 5 einrichtend.
Wenn der gerufene Mitarbeiter ihr/sein Telefon mit der Anzahl von
Signalen läuten
hört, weis
sie/er dass es einen für
sie/ihn wartenden Ruf gibt. Als nächstes wählt sie/er die Verwendung der
Geschäftsteilnehmerschaft
und setzt einen gehenden Ruf zum dem Mobilitätsserver unter Verwendung der
Heimat-PABX-Nummer ab. Wenn nach dem Ziel des Rufs gefragt, gibt
der gerufene Teilnehmer an durch Wählen einer vordefinierten Tastenfolge
an ihrem/seinem Mobiltelefontastenfeld, dass der Ruf in Folge eines
vorangegangenen Alarms von dem Mobilitätsserver abgesetzt wird, die
PABX verbindet den Ruf von dem gerufenen Mitarbeiter mit dem geparkten
Ruf von dem Teilnehmer A, hierdurch einen Ruf zwischen den beiden
Teilnehmern vervollständigend. Die
Konversation kann nun beginnen. Die Abfolge von Betriebsabläufen, die
oben beschrieben worden ist, kann selbstverständlich automatisch von dem Mobiltelefon
ausgeführt
werden, wenn der gerufene Teilnehmer den Ruf annimmt.
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Wenn
es einen kommenden Ruf gibt, der als Ziel die private Mobiltelefonnummer
B1B1B1 verwendet, wird dieser Ruf von dem Mobiltelefonnetz wie ein
gewöhnlicher
Mobiltelefonruf behandelt. Wenn dieser Ruf gegebenenfalls den gerufenen
Mitarbeiter erreicht, wird ihr/sein Mobiltelefon die Übertragung
der Firmengeräteidentifikation
DEV-ID-1 stoppen, hierdurch das Mobiltelefon für den Empfang von Alarmierungssignalen
sperrend, die von dem Mobilitätsserver
ausgegeben werden.
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Aus
dem obigen wird ersichtlich, dass die PABX zwei unterschiedliche
Arten von Rufen terminieren kann: Rufe als Folge eines vorangegangenen Alarms
und Rufe nicht in Folge eines vorangegangenen Alarms. Rufe der ersten
Art werden von einem alarmierten Firmenmobiltelefon veranlasst und
verwenden die Heimat-PABX-Nummer. Solche Rufe sind identifizierbar,
weil sie zu der Heimat-PABX-Nummer gerichtet sind. Rufe der zweiten Art
stammen von externen Telefonen wie dem Telefon des Teilnehmers A,
von internen Telefonen B1-Bn oder externen Nicht-Firmenmobiltelefonen.
Wie diese erledigt werden, wird in Verbindung mit dem Ablaufdiagramm
der 8 beschrieben.
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Zu der PABX
kommende Rufe
-
Es
wird angenommen, dass ein Firmenmobiltelefon unter Verwendung des
obigen gewöhnlichen
Alarmierungsprozesses alarmiert worden ist, welcher das Mobiltelefonnetz
verwendet, und welcher kein Annehmen des Rufs einbezieht.
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Wenn
es einen kommenden Ruf an irgend einem der Eingangsports der PABX
gibt, entscheidet die PABX zuerst, ob der Ruf die Heimat-PABX-Nummer
verwendet oder nicht, Entscheidungsbox 59. Wenn die Heimatnummer
verwendet wird, dann stammt der Ruf von irgendeinem Firmenmobiltelefon, Alternative "JA". als nächstes identifiziert
das rufende Firmenmobiltelefon sich selbst, Box 60. Als
nächstes prüft die PABX
eine Liste, die geparkte Rufe umfasst, um zu sehen, ob das rufende
Firmenmobiltelefon einem Mitarbeiter zugeordnet ist, der gesucht
worden ist, Box 61. Ist dies der Fall, Alternative "JA" bei der Entscheidungsbox 62,
verbindet die PABX das rufende Firmenmobiltelefon mit dem geparkten
Ruf, Box 63, und die Teilnehmer können nun ihre Konversation beginnen.
Wenn das identifizierte Firmenmobiltelefon nicht auf der Liste geparkter
Rufe ist, Alternative "NEIN" an der Entscheidungsbox 62,
dann wünscht der
Benutzer des Firmenmobiltelefons, einen gehenden Ruf abzusetzen,
welcher den in 6 beschriebenen Betriebsabläufen unterzogen
werden sollte, wie durch den Kreis 64 gekennzeichnet.
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Wenn
der kommende Ruf nicht die "Heimat"-Nummer der PABX
verwendet, dann ist der Ruf vom zweiten Typ, Alternative "NEIN" an der Entscheidungsbox 59,
und der Mobilitätsserver
richtet die Identität
der gerufenen Nebenstelle ein, Box 65, wie in Verbindung
mit 7 beschrieben und sucht den gerufenen Mitarbeiter,
Box 66, unter Verwendung irgendeines der Suchschemata,
die in Verbindung damit beschrieben worden sind. Wenn es keine Antwort gibt,
wird der kommende Ruf geparkt und wird einer Referenz zugeordnet,
beispielsweise der Identität des
gerufenen Firmenmobiltelefons. Die Referenz zu dem geparkten Ruf
wird in eine momentan geparkte rufeumfassende Liste eingegeben.
Dies ist in Box 67 angegeben. Schließlich wird das Mobiltelefon
des gerufenen Mitarbeiters alarmiert, Box 68. Wenn es eine
Antwort gibt in Box 66, wird der kommende Ruf mit der Nebenstelle
verbunden und der Ruf ist abgeschlossen.
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Alle
geparkten Rufe werden einem Zeitablaufstest unterzogen. Wenn ein
geparkter Ruf länger gewartet
hat als eine vorbestimmte Zeit, kann eine Sprachboxeinrichtung den
wartenden Rufenden fragen, ob sie/er wünscht, eine Nachricht zu hinterlassen
oder ob sie/er wünscht,
eine weitere Zeitspanne zu warten.
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In 9 ist
eine Modifikation des Alarmierungsschrittes (Box 58) dargestellt.
Statt der Alarmierung des gerufenen Firmenmobiltelefons über das Mobiltelefonnetz 4,
wird ein Paging bzw. Funkruf vorgenommen unter Verwendung eines
Paging- bzw. Funkrufnetzes PN, vorzugsweise eines Weitbereichs-Paging-Netzes.
Um das Paging funktionieren zu lassen, ist es erforderlich, jeden
Benutzer der Firmenmobiltelefone mit einem Funk-Pager RP zu versehen.
Statt des Wählens
der geheimen Mobiltelefonnummer wählt der Mobilitätsserver
die Telefonnummer zu dem Funk-Pager RP, der von dem gerufenen Benutzer
des Firmenmobiltelefons getragen wird. Dies ist durch den Pfeil 58 angegeben.
Der Ruf wird über
das PSTN geroutet und von dort zu einer Paging-Zentrale 70 in
dem Paging-Netz 67. Die Paging-Zentrale sendet ein Paging-Signal
per Rundruf, wie durch den Pfeil 71 angegeben, welches
Signal die Einrichtungsidentität
des Funk-Pagers enthält. Dieses
Signal wird von allen Funk-Pagern empfangen aber nur der Funk-Pager,
der eine Einrichtungsidentität
entsprechend der rundgesendeten hat, wird ausgelöst werden. Wenn ausgelöst, wird
er läuten, derart
den Benutzer alarmieren, dass sie/er einen gehenden Ruf zu dem Mobilitätsserver 3 absetzen
sollte. In einer bevorzugten Ausführungsform der Erfindung ist
der Funk-Pager 68 in dem Mobiltelefon in einer Weise integriert,
wie in unserer EP-A-92
850 086.7 beschrieben. Wenn der integrierte Funk-Pager ein seiner
Einrichtungsidentität
entsprechendes Funk-Paging-Signal
empfängt,
wird er das im Schlafmodus befindende Mobiltelefon aufwecken und
das Mobiltelefon wird automatisch die Telefonnummer des Mibilitäts-Servers
wählen.
Der gehende Ruf wird durch Pfeile 8–11 angegeben. Wenn
der Ruf von dem Mibilitäts-Server
beantwortet wird, identifiziert der rufende Mitarbeiter oder das
rufende Mobiltelefon sich, Box 60 in 8.
-
In
einer modifizierten Ausführungsform
des im vorangegangenen Absatz beschriebenen Alarmierungsprozesses
enthält
das Paging-Signal zusätzlich
zu dem Enthalten einer Einrichtungsidentität des Funk-Pagers auch eine
Interaktionsnummer derart, wie sie in unserer WO93/16547 beschrieben
ist. Diese Interaktionsnummer ist einem geparkten Ruf zugewiesen
und wird in die Liste momentan geparkter Rufe eingegeben. Wenn das
Firmenmobiltelefon aufgefordert wird, sich zu identifizieren in
Box 60, sendet es die Interaktionsnummer, die es während des
Paging-Prozesses empfangen hat. In Box 61 vergleicht der
Mibilitäts-Servers
die in Box 60 empfangene Interaktionsnummer mit den Interaktionsnummern der
Liste geparkter Rufe und wenn es eine Übereinstimmung gibt, wird der
geparkte Ruf, zu dem die Interaktionsnummer zugeordnet ist, mit
dem Ruf des Firmenmobiltelefons, das sich selbst durch dieselbe Interaktionsnummer
identifiziert, verbunden.
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In 10 wird
angenommen, dass die Basisstation 5 einen Abdeckungsbereich
hat, der die Firmenörtlichkeiten
der Firma einschließt.
Aus diesem Grund ist es wahrscheinlich, dass viele Mobiltelefone
von den Firmenmobiltelefonen der Firma von der Basisstation 5 angenommen
werden. Statt solche Rufe über
das Mobiltelefonnetz 4 und das PSTN 6 geroutet
zu haben, ist eine Direktverbindungsleitung 72 zwischen
der Basisstation 5 und der PABX 1 vorgesehen.
Wenn die Basisstation das Vorhandensein eines Firmenmobiltelefons
identifiziert, routet die Basisstation den gehenden Ruf von diesem Firmenmobiltelefon
zu der Direktleitung 72, statt fernerhin in das Mobiltelefonnetz 4 zu
routen. Auf diese Weise werden mehr Ressourcen des Mobiltelefonnetzes 4 und
des PSTN 6 verfügbar
für Nicht-Firmenverkehr.
Solches Identifizieren wird durch Einrichten realisiert, dass alle
Firmenmobiltelefone MT1-MTm gehende Rufe zu nur ein und derselben
Telefonnummer absetzen können.
Die Telefonnummer ist eine Telefonnummer, die zu der PABX 1 führt. Wenn
die Basisstation einen Ruf erfasst, der als sein Ziel diese Telefonnummer
hat, routet sie den Ruf zu der Direktleitung 72.
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In 10 ist
eine Direktleitung 73 von der PABX 1 zu einer
entsprechenden PABX vorgesehen, die zu einer Zweigstelle der Firma
wird. Diese Zweigstelle befindet sich in einer anderen Stadt, wo
es auch Mitarbeiter gibt, die Firmenmobiltelefone haben. Die Zweigstelle
hat ein ähnliches
Firmennetz zu dem in 10 gezeigten. Die Firmenmobiltelefone der
Zweigstelle können
gehende Rufe nur zu ein und derselben Telefonnummer absetzen, nämlich einer Telefonnummer,
die zu der PABX der Zweigstelle führen, der sogenannten Zweigstellen-Heimat-Nummer. Die Zweigstellen-Heimat-Nummer
unterscheidet sich von der von den Firmenmobiltelefonen MT1-MTm der 10 verwendeten.
Durch Versehen der Basisstation 5 in 10,
welche sich in der Nähe
des Hauptbüros
der Firma befindet, mit der Zweigstellen-Heimat-Nummer und Anweisen
der Basisstation 5, Rufe, die als Ziel die Zweigstellen-Heimat-Nummer verwenden,
zur Direktverbindung 72 zu routen, wird es möglich sein
für besuchende
Benutzer, mit Firmenmobiltelefon der Zweigstelle, die PABX 1,
die in 10 gezeigt ist, zu verwenden.
Wenn die PABX 1 einen Ruf von einem besuchenden Mobiltelefon empfängt, leitet
die PABX 1 den Ruf über
die Direktleitung 73 zu ihrer Heimat-PABX, die sich bei
der Zweigstelle befindet, wo er einer Diensteanalyse unterzogen
wird. Die Basisstation 5 wird in diesem Fall programmiert
mit zwei Heimatnummern, eine für
die Hauptbüro-PABX
und die und die andere für
die Nebenstellen-PABX. Als eine Alternative sind die Heimatnummern
des Hauptbüros
und des Zweigstellenbüros
ein und dieselbe 020-Nummer (in den USA ein und dieselbe 800-Nummer).
Auf diese Weise wird die geographische Position eines Firmenmobiltelefons, sei
es ein Hauptbüromobiltelefon
oder ein Zweigstellenmobiltelefon, die Firmen-PABX bestimmen, von welcher
der Ruf abgenommen wird. Wie wohlbekannt ist, werden 020-Nummer-Dienste
(die 800-Nummer-Dienste
in den USA) einen Ruf, der diese Nummer verwendet, zu dem Dienstevermittlungspunkt
(SSP) lenken, welcher geographisch am nächsten zu dem Telefon-Endgerät angeordnet
ist, das den Ruf absetzt. Wenn ein Ruf empfangen wird, der als Ziel
diese 020-Nummer verwendet, wird der SSP den Ruf zu der nächsten Firmen-PABX
weiterleiten.
-
Das
obige Prinzip kann für
viele Zweigstellen, Fabriken und Einrichtungen einer Firma unter
der Voraussetzung wiederholt werden, dass jede solche Zweigstelle,
Fabrik und Einrichtung ihre eigene Nebenstellenanlage bzw. PABX
hat. Auf diese Weise werden in 11 gezeigte
Firmenmobiltelefone MT1, MT2... das Mobiltelefonnetz 4 für den Zugriff auf
ein Firmennetz 80 verwenden, das individuelle Inseln 81, 82, 83 der
in 10 gezeigten Art hat. Jede solche Insel ist ein
Firmenlokalnetz, das einen Mobilitäts-Server 3, eine
Nebenstellenanlage bzw. PABX 1 und zugeordnete Telefonausrüstung umfasst,
wie in 1, 2, 7, 9 und 10 gezeigt. Die
Inseln 81, 82, 83 (i) werden mit jeweiligen
Basisstationen 5 durch Direktleitungen 72 verbunden
(ii), werden gemeinsam untereinander verbunden durch gemietete Leitungen
78 zum Bilden eines Firmennetzes 80, und (iii) werden zu
dem öffentlichen
Wählvermittlungsnetz
PSTN 6 durch Teilnehmerleitungen 11, 14 verbunden.
Die Teilenehmerleitungen 11, 14 können gemietete
Leitungen sein.
-
Wie
oben angegeben, können
Direktleitungen von der Firmen-PABX
zu einer Basisstation BS vorgesehen sein, zu einem Basisstationscontroller BSC
und zu einem Mobilvermittlungszentrum MSC als eine Ergänzung zu
oder statt der Direktleitungen 72. Solche Direktleitungen
sind in dem Blockdiagramm der 12 mit 90, 91 und 92 gekennzeichnet.
-
Aus
dem obigen wird klar, dass die im Einleitungsteil der Beschreibung
erwähnten
Mobilitäts-Server-Zusatzfunktionen
unter anderem einschließen: Empfangen
und Organisieren von kommenden Rufen von Firmenmobiltelefonen einschließlich Überprüfen der
Diensteprofile für
jeden solchen kommenden Ruf und Veranlassen oder Zurückweisen
von gehenden Rufen von Firmenmobiltelefonen; Empfangen und Organisieren
kommender Rufe, die als Ziel ein Firmenmobiltelefon haben einschließlich Parken solcher
Rufe, Alarmieren des gerufenen Mobiltelefons, Aufzeichnen des geparkten
Rufs und auf das Annehmen kommender Rufe von alarmierten Firmenmobiltelefonen,
Zwischenverbinden solcher Rufe mit ihren jeweiligen geparkten Rufen.
Modifizierungen und Variationen der oben aufgelisteten Funktionen
sind vorstellbar und haben nichts mit dem speziellen Entwurf des
Firmenkommunikationssystems zu tun. In 12 ist
eine mit den zusätzlichen
Funktionen versehene PABX gezeigt.