DE69703178T2 - Axial (ent)kuppelndes Schloss für ein Schlossmechanismus eines Personenkraftwagens - Google Patents
Axial (ent)kuppelndes Schloss für ein Schlossmechanismus eines PersonenkraftwagensInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft einen axial entkuppelbaren Schließzylinder für einen Kraftfahrzeugschloß-Mechanismus.
- Die Erfindung bezieht sich insbesondere auf einen entkuppelbaren Schließzylinder, insbesondere für den Schloßmechanismus eines Kraftfahrzeuges, mit einem feststehenden Teil, einer rohrförmigen Zwischenhülse, die drehbar um ihre Achse in dem feststehenden Teil angebracht und in axialer Richtung gegenüber dem feststehenden Teil unbeweglich angeordnet ist, sowie einem drehbaren Teil, das in der Hülse drehbar und in axialer Richtung unbeweglich angeordnet ist, und das unter Einwirkung eines Schlüssels radial bewegliche Plättchen umfaßt. Der Schlüssel ist in axialer Richtung in das drehbare Teil ein steckbar, wobei die Plättchen radial vollständig im Innern des drehbaren Teils versenkbar sind, wenn es sich um den richtigen Schlüssel handelt, so daß eine ungehinderte Drehung des drehbaren Teils gegenüber der Hülse und dem feststehenden Teil möglich ist und dadurch das Mitführen eines Betätigungshebels für das Schloß bei der Drehbewegung veranlaßt wird. Der Betätigungshebel ist mit Hilfe eines Mitnehmers mit dem drehbaren Teil verbunden, wobei der drehbare Teil und die Zwischenhülse durch die Plättchen gegenseitig gesperrt sind, wenn es sich nicht um den richtigen Schlüssel handelt. Der Schließzylinder umfaßt ferner eine Rastvorrichtung, die unter der Einwirkung einer Drehung der Hülse gegenüber dem feststehenden Teil bei Drehung des drehbaren Teils mittels eines falschen Schlüssels in axialer Richtung zwischen einer Ruhestellung und einer Ausrückstellung beweglich ist, um den Mitnehmer in axialer Richtung in eine entkuppelte Stellung zu verschieben, in der der Mitnehmer hinsichtlich der Drehung gegenüber dem feststehenden Teil gesperrt ist.
- Die Ergänzung eines solchen Schließzylinders durch einen Ausrückmechanismus erlaubt es zu vermeiden, daß dieser "aufgebrochen" wird. Wird ein Nachschlüssel oder irgendein anderes flaches Werkzeug entsprechender Form in das drehbare Teil gesteckt und versucht man dann das drehbare Teil in einer Drehbewegung mitzuführen, so bewirkt der Ausrückmechanismus, daß das drehbare Teil und die Zwischenhülse ungehindert im Innern des feststehenden Teils verschwenkt werden, ohne daß auf die Plättchen besonders große Kräfte ausgeübt werden.
- Sofern große Kräfte auf die Plättchen ausgeübt werden, können diese in der Tat beschädigt oder unter der Krafteinwirkung versenkt werden, so daß der Schließzylinder auch ohne den richtigen Schlüssel entriegelbar wäre.
- Es sind bereits verschiedene Mechanismen vorgeschlagen worden, um eine derartige Entkupplung zu verwirklichen. Ein Beispiel für einen solchen Mechanismus ist in der Druckschrift DE-44 10 783 beschrieben und dargestellt.
- In dieser Druckschrift besteht die Rastvorrichtung aus zwei Kugeln, die in zwei axial verlaufenden Nuten aufgenommen werden, welche im inneren Umfang des feststehenden Teils ausgebildet und dazu bestimmt sind, mit Rampen zusammenzuwirken, die sich im freien vorderen Ende der Zwischenhülse befinden, damit, wenn die Zwischenhülse bei einer Drehbewegung durch die Plättchen des drehbaren Teils mitgeführt wird, die Rampen der Hülse die Verschiebung der Kugeln in axialer Richtung nach vorne in das Innere der Nuten hervorrufen. Die Kugeln, die die Rastvorrichtung bilden, bewirken dann die Verschiebung eines Mitnehmers in axialer Richtung nach vorne gegen den Druck einer Rückholfeder, die zwischen dem Betätigungshebel und dem Mitnehmer angeordnet ist, und die drehfest miteinander verbunden sind. Wenn sich der Mitnehmer in einer axial vorgeschobenen Stellung befindet, ist dieser hinsichtlich der Drehung gegenüber dem feststehenden Teil blockiert, so daß auch der Betätigungshebel des Schloßmechanismus blockiert ist und somit das Öffnen des Schlosses mit einem Nachschlüssel nicht möglich ist.
- Der bekannte Mechanismus schlägt die Verwendung von Kugeln vor, deren Stillsetzung bei der Drehung um die Achse des Schließzylinders dadurch sichergestellt ist, daß sie im Innern der Nuten gehalten werden. Nun werden die Kugeln bei jedem Ausrückvorgang einer Kraft ausgesetzt, die dazu neigt, sie tangential aus der axialen Nut herauszudrücken, und zwar auf Grund der Tatsache, daß sie über eine erste innenliegende radiale Kugelhaube mit der Zwischenhülse und insbesondere mit deren Rampen sowie über eine zweite außenliegende radiale Kugelhaube mit den Nuten des feststehenden Teils zusammenwirken.
- Die Kugeln sind also bei jedem Ausrücken einer Scherkraft ausgesetzt, und die Kugeln neigen dazu, die Ränder der Nuten des feststehenden Teils sowie die Rampen der Zwischenhülse zu beschädigen.
- Dies ist besonders nachteilig, weil bei dieser bekannten Vorrichtung keine Einrichtung vorgesehen ist, die das Wiedereinrücken verhindert, wenn der richtige Schlüssel nicht vorhanden ist.
- Wenn man daher den drehbaren Teil des Schließzylinders mit Hilfe eines Nachschlüssels mehrere Male dreht, wird der Schließzylinder jedesmal, wenn sich die Kugeln gegenüber den Rampen der Zwischenhülse befinden, wieder eingerückt und dann erneut ausgerückt, sofern man die Drehbewegung fortsetzt.
- Dadurch kann man schnell eine ausreichende Beschädigung der Elemente erreichen, die für den Einrückmechanismus verantwortlich sind, so daß dieser schnell wirkungslos wird. Der Schließzylinder ist dann leicht aufbrechbar.
- In der Druckschrift EP-A-0 647 752 werden Maßnahmen zur Beseitigung der vorstehend erwähnten Nachteilen beschrieben, wobei die Rastvorrichtung drehfest mit der Zwischenhülse verbunden ist, während sie gegenüber dem feststehenden Teil frei ist, wenn sie sich in der Ausrückstellung befindet.
- Diese Ausführungsform erlaubt es zwar einerseits eine bessere Funktionsweise der Rastvorrichtung sicherzustellen und andererseits das Wiedereinrücken des Mechanismus zu verhindern, nachdem man den Schließzylinder mit Hilfe eines falschen Schlüssels oder mit Hilfe eines Werkzeugs ausgerückt hat, doch bedingt die relative Anordnung der Rastvorrichtung und des ihr zugeordneten Mitnehmers eine aufwendige Montage der verschiedenen Teile, aus denen der Schließzylinder besteht.
- Die vorliegende Erfindung schlägt eine Konzeption insbesondere des Mitnehmers vor, die ein axiales Zusammenbauen sämtlicher Teile des Schließzylinders erlaubt, welches dann auf einfache Weise automatisierbar ist.
- Zu diesem Zweck schlägt die Erfindung einen entkuppelbaren Schließzylinder, insbesondere für einen Schloßmechanismus eines Kraftfahrzeugs, vor, der ein feststehendes Teil, eine rohrförmige Zwischenhülse, die drehbar um ihre Achse in dem feststehenden Teil angeordnet und in axialer Richtung gegenüber dem feststehenden Teil unbeweglich ist sowie ein drehbares Teil umfaßt, das in der Hülse drehbar und in axialer Richtung in der Hülse unbeweglich angeordnet ist und Elemente zur Verriegelung des drehbaren Teils gegenüber der Hülse umfaßt, wobei die Verriegelungselemente versenkt werden, wenn ein richtiger Schlüssel in das drehbare Teil gesteckt wird, um so eine ungehinderte Drehung des drehbaren Teils gegenüber der Hülse und dem feststehenden Teil und ein Mitführen eines Hebels zur Betätigung des Schlosses bei der Drehung zu erlauben, der mit Hilfe eines Mitnehmers mit dem drehbaren Teil verbunden ist. Der Schließzylinder umfaßt schließlich eine Rastvorrichtung, die in axialer Richtung zwischen einer Ruhestellung und einer Ausrückstellung beweglich ist, und zwar unter der Einwirkung einer Drehbewegung der Hülse gegenüber dem feststehenden Teil infolge des Mitführens des drehbaren Teils mit Hilfe eines anderen als des richtigen Schlüssels, um den Mitnehmer in Richtung auf eine ausgerückte Stellung axial zu verschieben, in der der Mitnehmer bei Drehung gegenüber dem feststehenden Teil gesperrt ist, wobei sich die Rastvorrichtung bei Drehung der Zwischenhülse und des drehbaren Teils gemeinsam ungehindert gegenüber dem feststehenden Teil dreht, wenn er sich in der Ausrückstellung befindet, wobei die genannte Rastvorrichtung einen Ring umfaßt, der hinten mit axialen Führungslaschen versehen ist, die dazu bestimmt sind, in entsprechende Einschnitte aufgenommen zu werden, die in der Zwischenhülse ausgebildet sind und die in das vordere axiale Ende der Hülse münden, wobei der genannte Ring mindestens einen Nocken umfaßt, der sich axial nach vorne in Richtung auf eine Querfläche des feststehenden Teils erstreckt, der mit einer axialen Öffnung versehen ist, in die der Nocken aufgenommen wird, wenn sich die Rastvorrichtung in der Ruhestellung befindet, und wobei die Ränder der Öffnung dabei die Form einer Rampe aufweisen, um den Rücklauf des Nockens aus der Öffnung heraus hervorzurufen, wenn die Zwischenhülse gegenüber dem feststehenden Teil um ihre Achse schwenkt. Der Mitnehmer und die Rastvorrichtung sind in axialer Richtung fest miteinander verbunden, wobei eine Feder den Mitnehmer axial nach vorne in seine ausgerückte Stellung belastet, die der Ruhestellung der Rastvorrichtung entspricht, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer vorne und hinten rohrförmige Abschritte umfaßt, die einen großen beziehungsweise einen kleinen Durchmesser aufweisen, daß der Mitnehmer an seinem hinteren Ende einen radialen Außenkragen aufweist, um den sich die Rastvorrichtung einhakt, so daß ihre Verbindung axial unbeweglich, bei der Drehung aber frei ist, und daß ein Ansatz vorgesehen ist, der sich radial von dem vorderen Ende der zylinderförmigen Außenfläche des hinteren Abschnitts mit großem Durchmesser aus erstreckt, und der dazu bestimmt ist, in einen Sitz des feststehenden Teils aufgenommen zu werden, wenn sich der Mitnehmer in seiner ausgerückten zurückgeschobenen Stellung befindet.
- Folgende Ausführungsformen stehen im Einklang mit der Verwirklichung der Erfindung:
- - Der Ring der Rastvorrichtung umfaßt mindestens eine Aussparung, die axial nach hinten verläuft und in die ein entsprechender Finger des drehbaren Teils aufgenommen wird, der sich axial nach vorne erstreckt;
- - das feststehende Teil umfaßt mindestens einen Sitz, in den ein entsprechender Ansatz des Mitnehmers aufgenommen wird, wenn dieser sich in einer ausgerückten zurückgeschobenen Stellung befindet;
- - der Mitnehmer ist bei Drehung mit dem Hebel für die Betätigung des Schloßmechanismus durch zugeordnete axiale Auskehlungen verbunden;
- - das drehbare Teil umfaßt einen zylinderförmigen Endabschnitt, der mit mindestens einer radialen Raste versehen ist; diese wird in einer entsprechenden Vertiefung des Mitnehmers aufgenommen, wenn dieser sich in seiner eingerückten Stellung befindet;
- - das feststehende Teil ist im wesentlichen rohrförmig ausgebildet, die Zwischenhülse und der drehbare Teil sind drehbar in dem feststehenden Teil angeordnet, das vordere axiale Ende des feststehenden Teils umfaßt innen einen radialen Kragen, dessen hintere ringförmige Querfläche eine Auflagefläche für den axialen Nocken der Rastvorrichtung darstellt und die entsprechende Öffnung umfaßt, und der radiale Kragen umfaßt mindestens einen Ausschnitt, der axial in Richtung nach vorne verläuft, um den Sitz zu bilden, in den der Ansatz des Mitnehmers aufgenommen wird, wenn dieser sich in einer ausgerückten zurückgeschobenen Stellung befindet;
- - der Mitnehmer umfaßt an seinem vorderen axialen Ende einen inneren radialen Kragen, in dem eine Vertiefung ausgebildet ist, in welche die axiale Raste des drehbaren Teils aufgenommen wird; die Auskehlungen zur Verbindung mit dem Hebel sind in der zylinderförmigen Außenfläche des vorderen Abschnitts in einem kleinen Durchmesser ausgebildet;
- - die Rastvorrichtung umfaßt zwei Nocken, die diametral entgegengesetzt auf dem Ring liegen und die jeweils eine radiale Innenkante aufweisen, die dazu bestimmt ist, mit einer ringförmigen Vorderfläche des radialen Außenkragens des Mitnehmers zusammenzuwirken, dessen rückseitige Fläche an einer Vorderfläche des Rings anliegt, um die axiale Kopplung der Rastvorrichtung und des Mitnehmers sicherzustellen;
- - das drehbare Teil umfaßt einen mittleren zylinderförmigen Abschnitt, der drehbar in der Hülse angeordnet und nach vorne durch einen Zwischenabsatz mit einem kleinen Durchmesser verlängert ist, welcher wiederum durch einen Endabschnitt mit einem kleineren Durchmesser verlängert ist, auf dem die Mitnahmeraste des Mitnehmers ausgebildet ist, wobei der mittlere Abschnitt sowie der Zwischenabschnitt untereinander eine ringförmige Querfläche begrenzen, die den axialen Finger trägt, der vorgesehen ist, um mit der Aussparung der Rastvorrichtung zusammenzuwirken;
- - für den Fall, daß ein richtiger Schlüssel in das drehbare Teil gesteckt wird, nachdem der Schließzylinder mit Hilfe eines falschen Schlüssels ausgerückt wurde, ist eine axiale Zwischenstellung des aus der Rastvorrichtung und dem Mitnehmer gebildeten Gesamtaufbaus vorgesehen, bei welcher der Nocken der Rastvorrichtung teilweise von der Öffnung des feststehenden Teils umfaßt wird, bei welcher der Ansatz des Mitnehmers teilweise in den Sitz des feststehenden Teils aufgenommen wird, bei welcher der axiale Finger des drehbaren Teils aus der Aussparung der Rastvorrichtung ausgetreten ist und bei der die radiale Raste des drehbaren Teils ebenfalls aus der Vertiefung des Mitnehmers ausgetreten ist, so daß das feststehende Teil und die Zwischenhülse drehfest miteinander über die Rastvorrichtung verbunden sind, daß der Mitnehmer durch das feststehende Teil blockiert ist, und daß das drehbare Teil gegenüber der Rastvorrichtung und dem Mitnehmer sich ungehindert drehen kann, damit durch Schwenken des drehbaren Teils die Raste des drehbaren Teils in die Vertiefung des Mitnehmers eingreift, um so zu ermöglichen, daß der aus Rastvorrichtung und Mitnehmer bestehende Gesamtaufbau unter der Einwirkung der Feder in die eingerückte vorgeschobene Stellung zurückkehren kann.
- Weitere Vorteile der Erfindung werden beim Durchlesen der nachstehenden detaillierten Beschreibung deutlich, für deren Verständnis auf die beigefügten Zeichnungen verwiesen wird. Dabei zeigen:
- - Fig. 1 eine auseinandergezogene perspektivische Ansicht der wichtigsten Elemente, die den entkuppelbaren Schließzylinder der Erfindung bilden;
- - Fig. 2, 3, 4 und 5 perspektivische Ansichten des feststehenden Teils, des drehbaren Teils, des Betätigungshebel und der Rastvorrichtung;
- - Fig. 6 und 7 perspektivische Ansichten des Mitnehmers aus zwei verschiedenen Blickwinkeln;
- - Fig. 8, 9 und 10 schematische perspektivische Ansichten des Schließzylinders gemäß der Erfindung, auf denen die Rastvorrichtung und der Mitnehmer in der eingerückten und der ausgerückten Stellung beziehungsweise in einer Zwischenstellung des Wiedereinrückens dargestellt sind.
- In Fig. 1 ist ein drehbarer Schließzylinder mit einer Längsachse A1 dargestellt, der Ausrückelemente im Einklang mit der Erfindung aufweist.
- Der Schließzylinder 10 umfaßt im wesentlichen ein um eine Achse A1 drehbares Teil, welches im Inneren eines feststehenden Teils 14 angeordnet ist, wobei sich zwischen den beiden Teilen eine Zwischenhülse 16 befindet.
- Das drehbare Teil 12 wird bei einer Drehung eines (nicht dargestellten) Schlüssels mitgeführt, wobei der Schlüssel in axialer Richtung von hinten nach vorne in das Innere des drehbaren Teils 12 eingesteckt wird, und zwar durch ein Schlüsselloch 18, welches in einer hinteren Querfläche 20 des drehbaren Teils 12 angeordnet ist. Die Fläche 20 wird beispielsweise bündig in die Außenseite eines (nicht dargestellten) Karosseriebleches des Fahrzeugs eingelassen.
- Das axiale vordere Ende 22 des drehbaren Teils 12 dient zur Drehung eines Hebels 24, welcher zur Betätigung eines (nicht dargestellten) Schloßmechanismus verwendet wird, um die Verriegelung und die Entriegelung einer Tür des Fahrzeugs zu bewirken.
- Das drehbare Teil 12 kann bei seiner Drehung den Betätigungshebel 24 nur dann mitführen, wenn ein richtiger Schlüssel verwendet wird. Hierzu ist ein Mitnehmer 26 vorgesehen, der in dem Schließzylinder 10 unter der Einwirkung einer Rastvorrichtung 28 zwischen einer eingerückten Stellung, in der er bei der Drehung mit dem drehbaren Teil 12 und dem Betätigungshebel 24 verbunden ist. In einer ausgerückten Stellung ist das drehbare Teil 12 nicht mehr in der Lage, den Hebel 24 bei einer Drehbewegung mitzuführen, wobei der Mitnehmer 26 für die Sperre des Hebels 24 bei der Drehung gegenüber dem feststehenden Teil 14 des Schließzylinders 10 sorgt.
- Das bewegliche Teil 12, das feststehende Teil 14 und die Zwischenhülse 16 sind in Richtung der Achse A1 gegeneinander unbeweglich angeordnet und eine Druckschraubenfeder 30 ist zwischen dem drehbaren Teil 12 und dem Mitnehmer 26 vorgesehen, um den Mitnehmer nach vorne in Richtung auf seine eingerückte Stellung zu belasten.
- Wie man den Fig. 1 und 2 entnehmen kann, weist das feststehende Teil eine im wesentlichen zylindrische Rohrform auf und umfaßt (nicht dargestellte) Elemente, welche die Montage und die Befestigung des Schließzylinders 12 auf dem Fahrzeug erlauben.
- In an sich bekannter Weise dient das drehbare Teil 12 dazu, Plättchen 32 aufzunehmen, welche in Querebenen angeordnet sind und in regelmäßigen Abständen in der Richtung der Achse A1 des Schließzylinders 10 aufeinander folgen, sowie in entsprechenden Sitzen 34 des drehbaren Teils 12 aufgenommen werden.
- Die Plättchen 32 sind radial in dem drehbaren Teil 12 beweglich und werden elastisch in Richtung auf eine vorspringende Stellung belastet, in der sie teilweise aus den Sitzen 34 des drehbaren Teils 12 herausragen.
- Wenn dagegen ein richtiger Schlüssel in das Innere des drehbaren Teils 12 gesteckt wird, werden die Plättchen 32 in radialer Richtung vollständig in das Innere des drehbaren Teils 12 versenkt.
- Wenn somit der richtige Schlüssel in das drehbare Teil 12 gesteckt wird, kann dieser gegenüber der zylinderförmigen Zwischenhülse 16 und gegenüber dem feststehenden Teil 14 ungehindert verschwenkt werden.
- Wenn man dagegen in das drehbare Teil 12 einen falschen Schlüssel oder ein anderes Werkzeug steckt, werden die Plättchen 34 nicht vollständig versenkt und werden von einem entsprechenden Fenster 36 der Zwischenhülse 16 aufgenommen. So setzen die Plättchen 34 das drehbare Teil 12 bei Drehung gegenüber der Zwischenhülse 16 fest, die ihrerseits gegenüber dem feststehenden Teil 14 ungehindert drehbar bleibt.
- In Fig. 5 ist die Rastvorrichtung 28 detailliert dargestellt.
- Die Rastvorrichtung umfaßt insbesondere einen Hauptring 38 und Führungslaschen 40, die sich von dem Ring 38 aus in axialer Richtung nach hinten erstrecken und dazu bestimmt sind, von entsprechenden axialen Einschnitten 42 der Zwischenhülse 16 aufgenommen zu werden.
- Die Einschnitte 42 erstrecken sich axial nach vorne und münden in den axialen vorderen Enden 44 der Hülse 16, derart, daß in Verbindung mit den Führungslaschen 40 bei einer Drehung die ständige Verbindung der Rastvorrichtung 28 mit der Zwischenhülse 16 sichergestellt ist, wobei allerdings gleichzeitig die Möglichkeit besteht, daß sich die Rastvorrichtung 28 in axialer Richtung in dem Schließzylinder 10 verschieben kann.
- Wie man Fig. 5 entnimmt, sind die Führungslaschen 40 an dem Ring 38 radial vorstehend ausgebildet, so daß der Ring 38 in das Innere des axialen Endes 44 der Hülse 16 aufgenommen werden kann.
- Es sind vier Führungslaschen 40 auf dem Ring 38 verteilt angeordnet, die jeweils einen Winkel von 90º voneinander aufweisen.
- Die Rastvorrichtung 28 umfaßt ferner zwei Nocken 46, die sich diametral entgegengesetzt in der Verlängerung von zwei Führungslaschen 40 axial in Vorwärtsrichtung erstrecken.
- Die Nocken 46 weisen in einem Schnitt durch eine zu dem Ring 38 tangential liegende Ebene eine im wesentlichen trapezförmige, gegenüber der axialen Richtung symmetrische Gestalt auf, und die kleine Basis des Trapezes bildet dabei einen quer verlaufenden Vorderrand 48, während die große Basis des Trapezes zwei Querflächen 50 aufweist, die auf den beiden Seiten der Längsflächen der entsprechenden Führungslasche 40 angeordnet sind.
- Der Nocken 46 und die entsprechende Lasche 40 weisen somit im wesentlichen die Form eines Pfeils auf, der in axialer Richtung nach vorne gewandt ist.
- Die Nocken 46 sind dazu bestimmt, mit dem feststehenden Teil 14 zusammenzuwirken.
- Zu diesem Zweck, und wie man insbesondere Fig. 2 entnehmen kann, umfaßt der feststehende Teil 14 an seinem axialen vorderen Ende 52 einen innenliegenden radialen Kragen 54, dessen hintere Querfläche auf solche Weise gestuft ist, daß er zwei konzentrische ringförmige Flächen 58, 60 bildet, deren erste, periphere 58, axial auf der Rückseite der zweiten, innenliegenden 60 angeordnet ist.
- Der radiale Kragen 54 ist mit Öffnungen 62 versehen, deren Form die der Nocken 46 der Rastvorrichtung 38 ergänzt, wenn auch die beiden Flächen 64, die eine Öffnung 62 in dem radialen Kragen 54 winklig begrenzen, zwei geneigte Rampen bilden, so daß der Sitz 62 nach hinten offen ist.
- Die Rastvorrichtung 28 ist daher in der Lage, in dem feststehenden Teil zwei axiale Stellungen einzunehmen.
- Die erste, die als Ruhestellung bezeichnet wird, entspricht der, in der die Nocken 46 axial in Vorwärtsrichtung in den entsprechenden Öffnungen 62 des feststehenden Teils 14 aufliegen.
- Wenn man von dieser ersten Stellung ausgeht und das Schwenken der Rastvorrichtung 28 um ihre Achse A1 in dem feststehenden Teil 14 hervorruft, werden die Nocken 46 auf Grund der Neigung der Rampen 64, die die Sitze 62 begrenzen, aus ihrer Öffnung herausgeschoben, und die Rastvorrichtung 28 befindet sich dann in ihrer axial in Rückwärtsrichtung zurückgeschobenen Stellung in dem feststehenden Teil 14, wobei die Vorderseite 48 der Nocken 46 z. B. an der peripheren Ringfläche 58 des radialen Kragens 54 anliegen.
- Wie vorstehend erwähnt, ist die Rastvorrichtung 28 bei der Drehung mit dem feststehenden Zwischenteil 16 verbunden.
- Wenn somit ein falscher Schlüssel in das drehbare Teil 12 gesteckt wird und wenn man mit dessen Hilfe das Schwenken des drehbaren Teils 12 um seine Drehachse A1 hervorruft, nimmt das drehbare Teil 12 bei der Drehbewegung die Zwischenhülse 16 mit, die wiederum die Rastvorrichtung 28 mitnimmt. Die Rastvorrichtung 28 wird dann in Rückwärtsrichtung in ihre ausgerückte Stellung verschoben, und zwar durch das Zusammenwirken der Nocken 46 mit den geneigten Rampen 64 der Öffnungen 62.
- Die Rastvorrichtung 28 bewirkt die Verschiebungen des Mitnehmers 26 in axialer Richtung, so daß dieser aus einer axialen vorderen eingerückten Stellung in eine axiale hintere ausgerückte Stellung wechselt.
- Der Mitnehmer 26, der detaillierter in den Fig. 6 und 7 dargestellt ist, umfaßt im wesentlichen zwei koaxiale, aufeinanderfolgende rohrförmige Abschnitte 66 und 68, wobei der hintere Abschnitt 66 einen größeren Durchmesser aufweist als der vordere Abschnitt 68.
- Der hintere Abschnitt 66 umfaßt an seinem axialen hinteren Ende einen außenliegenden axialen Kragen 70, dessen Außendurchmesser im wesentlichen gleich dem des Ringes 38 der Rastvorrichtung 28 ist.
- Der außenliegende radiale Ring 70 ist dazu bestimmt, mit den Nocken 46 der Rastvorrichtung 28 zusammenzuwirken, um eine axiale Kopplung der Rastvorrichtung 28 mit dem Mitnehmer 26 sicherzustellen.
- Zu diesem Zweck umfassen die Nocken 46 jeweils auf der Vorderseite einen innenliegenden radialen Ansatz 72, so daß der Nocken 46 in einem Querschnitt durch eine radiale Ebene der Rastvorrichtung 28 L-förmig ausgebildet ist.
- Die Rastvorrichtung 28 wird durch Eingreifen der beiden Nocken 46 in Querrichtung in den radialen Kragen 70 des Mitnehmers 26 mit diesem verbunden, wobei der Ansatz 72 jeder der beiden Nocken 46 dann mit einer ringförmigen Vorderfläche 74 des außenliegenden radialen Kragens 70 in Kontakt ist.
- Der Ring 38 der Rastvorrichtung 28 liegt dann axial in Vorwärtsrichtung an einer hinteren ringförmigen Endfläche 76 des Mitnehmers 26 an, so daß der Mitnehmer 26 und die Rastvorrichtung 28 axial fest miteinander verbunden sind.
- Diese Verbindung erlaubt es jedoch dem Mitnehmer 26 und der Rastvorrichtung 28, sich ungehindert um ihre gemeinsame Achse A1 zu drehen.
- Der vordere Abschnitt 68 des Mitnehmers 26 umfaßt auf seiner zylinderförmigen Außenfläche Hohlkehlen 77, die dazu dienen, mit den ergänzenden Zapfen 78 des Betätigungshebels 24 zusammenzuwirken, die, wie man insbesondere der Fig. 4 entnehmen kann, reliefartig auf einer zylinderförmigen Innenfläche eines zylindrischen Kranzes 80 ausgebildet sind, der sich von einer hinteren Fläche 82 des Hebels 24 aus axial nach hinten erstreckt. Der Mitnehmer 26 und der Bestätigungshebel 24 sind dazu bestimmt, durch ihre ergänzenden Auskehlungen und Zapfen 77, 78 bei einer Drehung immer aneinandergekoppelt zu sein, und zwar ungeachtet der axialen Stellung des Mitnehmers 26, der in dem Schließzylinder 10 beweglich ist, während der Hebel 24 gegenüber dem feststehenden Teil 14 in axialer Richtung unbeweglich ist.
- Auf diese Weise erstrecken sich die reliefartigen Zapfen 78 des Hebels 24 nach hinten über den Kranz 80 hinaus, und die Hohlkehlen 77 des Mitnehmers 26 sind derart ausgebildet, daß sie in axialer Richtung nach hinten in das Innere des Raums münden, der durch den zylinderförmigen hinteren Abschnitt 66 des Mitnehmers 26 begrenzt wird.
- Der zylinderförmige vordere Abschnitt 68 des Mitnehmers 26 umfaßt an seinem axialen vorderen Ende einen innenliegenden radialen Kragen 84.
- Der Mitnehmer 26 ist dazu bestimmt, an der Vorderseite des drehbaren Teils 12 angebracht zu werden, der im wesentlichen einen mittleren Abschnitt 86 umfaßt, in dem die Sitze 34 der Plättchen 32 angeordnet sind, und der in axialer Richtung nach vorn durch einen Zwischenabschnitt 88 sowie durch einen Endabschnitt 90 verlängert ist, deren Durchmesser abnehmen.
- Der vordere Endabschnitt 90 des drehbaren Teils 12 umfaßt vier Mitnahmerasten 92, die sich radial nach außen erstrecken sowie in einem Winkel von 90º zueinander angeordnet und dazu bestimmt sind, in die entsprechenden Aussparungen 94 aufgenommen zu werden, die in dem radialen Kragen 84 des Mitnehmers 26 ausgeformt sind, wenn sich dieser in der eingerückten Stellung befindet.
- Die Aussparungen 94 des Mitnehmers 26 münden in radialer Richtung nach innen und in axialer Richtung nach vorn und nach hinten. Der Durchmesser der Öffnung, die durch den innenliegenden radialen Kragen 84 des Mitnehmers 26 begrenzt wird, hat im wesentlichen denselben Außendurchmesser wie der Endabschnitt 90 des drehbaren Teils 12. Darüber hinaus sind die Rasten 92 des drehbaren Teils 12 in axialer Richtung in einem ausreichenden Abstand von dem hinteren Ende des Endabschnitts 90 angeordnet, das von dem vorderen Ende des Zwischenabschnitts 88 begrenzt wird, um es dem Mitnehmer 26 zu erlauben, sich in seine ausgerückte Stellung zurückzubewegen, in der die Rasten 92 des drehbaren Teils 12 aus den Aussparungen 94 des Mitnehmers 26 ausgetreten sind.
- Der Innendurchmesser des rohrförmigen vorderen Abschnitts 68 des Mitnehmers 26 ist im wesentlichen gleich dem Außendurchmesser des Zwischenabschnitts 88 des drehbaren Teils 12, so daß der Zwischenabschnitt 88 in das Innere des vorderen Abschnitts 68 des Mitnehmers 26 aufgenommen werden kann, wenn dieser sich in der zurückgeschobenen ausgerückten Stellung befindet.
- Darüber hinaus ist der Innendurchmesser des rohrförmigen hinteren Abschnitts 66 des Mitnehmers 26 größer als der des vorderen Abschnitts 68 und damit größer als der Außendurchmesser des Zwischenabschnitts 88 des drehbaren Teils 12, so daß radial zwischen dem Zwischenabschnitt 88 und dem hinteren Abschnitt 66 der Rastvorrichtung 26 ein ringförmiger Raum begrenzt ist, in dem die Druckfeder 30 angeordnet ist, die den Mitnehmer 26 und die Rastvorrichtung 28 in axialer Richtung nach vorne belastet.
- Die Feder 30 liegt in axialer Richtung vorne an einer ringförmigen Fläche 96 des Mitnehmers 26 an, die nach hinten gerichtet ist und die den Absatz zwischen dem vorderen Abschnitt 66 und dem hinteren 68 des Mitnehmers 26 bildet. Die Feder 30 liegt im übrigen in axialer Richtung hinten an einer ringförmigen nach vorne gerichteten Querfläche 98 an, die von dem mittleren Abschnitt 86 und dem Zwischenabschnitt 88 des drehbaren Teils 12 begrenzt ist.
- Diese Querfläche 98 des drehbaren Teils 12 ist im übrigen in ihrem radialen äußeren Umfang eingeschnitten, so daß sich vier axiale Finger 100 ergeben, die in einem Winkel von 90º zueinander angeordnet und dazu bestimmt sind, in entsprechenden Aussparungen 102 aufgenommen zu werden, welche auf einer hinteren Querfläche 104 des Rings 38 der Rastvorrichtung 28 ausgebildet sind, wenn sich die Rastvorrichtung 28 in der zurückgeschobenen und ausgerückten Stellung befindet.
- Die Aussparungen 102 sind in Übereinstimmung mit jeder der Führungslaschen 40 der Rastvorrichtung 28 angeordnet.
- Somit befindet sich die Rastvorrichtung 28, sobald ein falscher Schlüssel in das drehbare Teil 12 gesteckt wird, in einer zurückgeschobenen und ausgerückten Stellung. Sie ist bei einer Drehung gegenüber dem drehbaren Teil 12 festgesetzt.
- Der Mitnehmer 26 umfaßt darüber hinaus Ansätze 106, die sich von einer zylinderförmigen Außenfläche des hinteren Abschnitts 66 des Mitnehmers 26 aus in radialer Richtung nach außen erstrecken. Die Ansätze 106 sind, sobald sich der Mitnehmer 26 in der zurückgeschobenen und ausgerückten Stellung befindet, dazu bestimmt, in das Innere eines entsprechenden Sitzes 108 aufgenommen zu werden, der in der vorderen Querfläche 110 des radialen Kragens 54 des feststehenden Teils 14 ausgebildet ist.
- Der Mitnehmer 26 ist dann hinsichtlich einer Drehung gegenüber dem feststehenden Teil 14 gesperrt.
- Die Sitze 108 des feststehenden Teils 14 weisen umfangseitig größere Abmessungen auf, wie die Querabmessungen der Ansätze 106. Dieses erweist sich als notwendig, weil der Mitnehmer 26 durch die Rastvorrichtung 28 in seine ausgerückte Stellung zurückgeschoben wird, während er immer noch durch das drehbare Teil 12 mitgenommen wird, solange er seine ausgerückte Stellung noch nicht erreicht hat. Der Mitnehmer 26 wird daher in einer im wesentlichen schraubenförmigen Bewegung betätigt.
- Wenn man Sitze 108 mit großen Abmessungen vorsieht, vermeidet man somit, daß die Ansätze 106 nicht gegen die Vorderfläche 110 des radialen Kragens 64 anschlagen und vermeidet so das Ausrücken des Schließzylinders 10.
- Man hat jedoch darauf zu achten, daß man keine übermäßig großen Sitze 108 wählt, um mögliche denkbare Auslenkungen des Hebels 24 zu begrenzen, wenn sich der Mitnehmer 26 in der ausgerückten Stellung befindet.
- Die Funktionsweise der Entkupplungsvorrichtung des Schließzylinders 10 wird im folgenden mit Hilfe der in den Fig. 8 und 9 dargestellten schematischen perspektivischen Darstellungen, die die relative Anordnung der Elemente, die den Schließzylinder bilden, in der eingerückten Stellung beziehungsweise in der ausgerückten Stellung illustrieren, näher beschrieben.
- In Fig. 8 ist der Schließzylinder 10 für den Fall dargestellt, daß sich die Rastvorrichtung 28 und der Mitnehmer 26 in der vorgeschobenen eingerückten Stellung befinden, so daß es mit Hilfe eines richtigen Schlüssels möglich ist, eine Drehung des Hebels 24 zu bewirken.
- Die Nocken 46 der Rastvorrichtung 28 werden dann von den Öffnungen 62 des feststehenden Teils 14 aufgenommen, so daß die Feder 30 den aus der Rastvorrichtung 28 und dem Mitnehmer 26 bestehenden Gesamtaufbau nach vorne belastet. Im Fall der Verwendung eines richtigen Schlüssels sind die Plättchen 32 in das Innere des drehbaren Teils 12 versenkt, und die Zwischenhülse 16 ist in bezug auf eine Drehung gegenüber dem drehbaren Teil 12 frei, während sie gegenüber dem feststehenden Teil 14 auf Grund des Eingriffs der Nocken 46 in die Sitze 62 stillgesetzt ist. Der Mitnehmer 26 befindet sich in einer vorgeschobenen und eingerückten Stellung und ist darüber hinaus sowohl über die ergänzenden Hohlkehlen und Zapfen 77, 78 mit dem Hebel 24 als auch über die Rasten 92 des drehbaren Teils 12, die in die entsprechenden Aussparungen des Mitnehmers 26 eingreifen, drehfest verbunden.
- Somit ist das drehbare Teil 12 in der Lage, den Hebel 24 bei einer Drehbewegung mitzunehmen, um die Verriegelung oder die Entriegelung des Schloßmechanismus zu betätigen.
- Wenn dagegen ein Nachschlüssel in das drehbare Teil 12 gesteckt wird, halten die Plättchen 32 die Zwischenhülse 16 bei einer Drehung des drehbaren Teils 12 fest, so daß ein Versuch der Drehung des drehbaren Teils 12 eine relative Drehung der Hülse 16 gegenüber dem feststehenden Teil 14 hervorruft, wodurch die Rastvorrichtung 28 sich in Richtung auf ihre ausgerückte Stellung zurückbewegt, und zwar auf Grund des Zusammenwirkens der Nocken 46 mit den Rampen 64, die die Öffnungen 62 des feststehenden Teils 14 begrenzen.
- Wenn sich die Rastvorrichtung 28 in ihre ausgerückte Stellung zurückbewegt, nimmt sie den Mitnehmer 26 in eine ausgerückte Stellung mit, wie dieses in Fig. 9 dargestellt ist.
- In dieser Stellung sind die Rasten 92 des drehbaren Teils 12 aus den Aussparungen 94 des Mitnehmers 26 ausgetreten, und die Ansätze 106 des Mitnehmers 26 haben in die Sitze 108 des feststehenden Teils 14 eingegriffen. Der Mitnehmer 26 ist somit in der Drehung stillgesetzt, und er sperrt die Drehung des Hebels 24 dank der ergänzenden Hohlkehlen und Zapfen 77, 78, die trotz der relativen axialen Verschiebung des Mitnehmers 26 gegenüber dem Hebel 24 im Eingriff bleiben.
- Darüber hinaus ist das drehbare Teil 12 nicht mehr mit dem Mitnehmer 26 drehfest verbunden und kann sich somit völlig ungehindert drehen. Das drehbare Teil 12 ist von dem Rest des Mechanismus des Schlosses ausgerückt und kann auf dieses keine Wirkung mehr ausüben.
- In Fig. 10 ist eine Zwischenstellung des Mitnehmers 26 und der Rastvorrichtung 28 zwischen ihrer eingerückten und ihrer ausgerückten Stellung dargestellt. Zu dieser Stellung kann es kommen, nachdem der Schließzylinder ausgerückt wurde und sich daher die Rastvorrichtung 28 und der Mitnehmer 26 dann anfänglich in der zurückgeschobenen Stellung befinden, die in Fig. 9 wiedergegeben ist.
- Wenn man von dieser Stellung ausgeht, ist es möglich, das drehbare Teil 12 um seine Achse A1 zu schwenken und damit gleichzeitig ein Schwenken der Rastvorrichtung 28 gegenüber dem feststehenden Teil 14 zu bewirken. Wenn ein richtiger Schlüssel vorliegt, wird die Rastvorrichtung 28 bei einer Drehbewegung durch das drehbare Teil 12 mitgeführt, und zwar auf Grund der Tatsache des Eingriffs der axialen Finger 100 des drehbaren Teils 12 in die Aussparungen 102 der Rastvorrichtung 28. Wenn es sich hingegen um einen falschen Schlüssel handelt, wird die Rastvorrichtung 28 gleichzeitig durch die Hülse 16 mitgeführt, die dank der Plättchen in vorspringender Stellung fest mit dem drehbaren Teil 12 verbunden ist.
- Nach einem gewissen Drehwinkel befinden sich also die Nocken 46 der Rastvorrichtung 28 wieder gegenüber den entsprechenden Öffnungen 62 des feststehenden Teils 14. Dann werden unter der Einwirkung der Feder 30 die Rastvorrichtung 28 und der Mitnehmer 26 nach vorne in Richtung auf ihre eingerückte Stellung verschoben.
- Es ist jedoch sehr unwahrscheinlich, daß die Rasten 92 des Rotors 12 genau mit den entsprechenden Aussparungen 94 des Mitnehmers 26 übereinstimmen. Vielmehr wird der radiale Kragen 84 axial in Vorwärtsrichtung gegen eine rückseitige Fläche der Rasten 92 anschlagen und verhindert so, daß der Mitnehmer 26 seine eingerückte Stellung erreicht. Es ergibt sich dann die in Fig. 10 dargestellte Anordnung einer Zwischenstellung der Rastvorrichtung 28 und des Mitnehrners 26.
- Eine adäquate axiale Anordnung der verschiedenen Elemente des Schließzylinders 10 erlaubt dann einerseits, zu verhindern, daß der Mechanismus vollständig wieder einrückt, wenn das drehbare Teil 12 mit Hilfe eines falschen Schlüssels betätigt wird, und andererseits, daß der Mechanismus automatisch bei einer Drehung, die geringer ist als einer Viertelumdrehung des drehbaren Teils 12, wieder einrückt, wenn ein richtiger Schlüssel verwendet wird.
- Die Werte des Spiels und der Hübe, die nachstehend angegeben sind, stellen nur Beispiele und keinesfalls eine Einschränkung der Erfindung dar.
- Man wählt zum Beispiel einen Mechanismus, bei dem der Gesamthub der Rastvorrichtung 28 und des Mitnehmers 26 zwischen ihrer eingerückten Stellung und ihrer ausgerückten Stellung etwas über 3 mm liegt. Man sieht dann vor, daß in einer eingerückten Stellung die Rasten 92 des drehbaren Teils 12 in die Aussparungen 94 des Mitnehmers 26 nur über eine axiale Strecke in der Größenordnung von 2 mm aufgenommen sind.
- Wenn sich dagegen die Rastvorrichtung 28 in einer ausgerückten Stellung befindet, werden die axialen Finger 100 des drehbaren Teils 12 und die Nocken 102 der Rastvorrichtung 28 derart gewählt, daß sie nur über eine axiale Länge in der Größenordnung von 1 mm zusammenwirken.
- Schließlich sieht man vor, daß die Ansätze 106 des Mitnehmers 26 mit den entsprechenden Sitzen 108 über eine Länge von 3 mm zusammenwirken, die im wesentlichen gleich dem Hub des Mitnehmers 26, aber geringfügig kleiner als dieser ist.
- Wenn man diese Werte für die relative Stellung der verschiedenen Elemente wählt, erreicht man, daß sich, wenn sich die Rastvorrichtung 28 und der Mitnehmer 26 in einer Zwischenstellung im Anschlag gegen die Rasten 92 des drehbaren Teils 12 befinden, diese in der axialen Richtung über eine Länge vorwärts bewegt haben, die etwas über 1 mm hinausgeht.
- Die axialen Finger 100 des drehbaren Teils 12 sind dann aus den Aussparungen 102 der Rastvorrichtung ausgetreten, aber die Ansätze 106 des Mitnehmers bleiben im Innern der Sitze 108 gesperrt.
- Zwei Fälle sind dann möglich.
- Wenn es sich bei dem in das drehbare Teil 12 gesteckten Schlüssel um einen falschen Schlüssel handelt, bleibt die Zwischenhülse 16 auf Grund der Plättchen 32 fest mit dem drehbaren Teil 12 verbunden und jedes Fortsetzen der Drehbewegung des drehbaren Teils 12 überträgt sich in ein neues vollständiges Ausrücken des Mechanismus.
- Somit kehren die Rastvorrichtung 28 und der Mitnehmer 26 nicht in eine vollständig eingerückte Stellung zurück, wenn es sich um einen anderen als den richtigen Schlüssel handelt, und dies erlaubt es zu vermeiden, daß der Hebel 24 gegenüber dem feststehenden Teil 14 freigegeben wird.
- Wenn es sich dagegen bei dem in das drehbare Teil 12 gesteckten Schlüssel um einen richtigen Schlüssel handelt, können sich das drehbare Teil 12 und die Zwischenhülse 16 ungehindert gegeneinander drehen, aber der Mitnehmer 26 bleibt bei der Drehung gegenüber dem feststehenden Teil 14 gesperrt. Daraus folgt, daß es dann möglich ist, die Drehbewegung des drehbaren Teils 12 fortzusetzen und dabei doch den Mitnehmer 26 vollkommen unbeweglich zu belassen, so daß sich die Rasten 92 des drehbaren Teils 12 gegenüber dem radialen Kragen 84 des Mitnehmers 26 verschieben, bis sie sich gegenüber den Aussparungen 94 wiederfinden. Wenn man vier auf 90º verteilte Rasten 92 und ebenso viele Aussparungen 94 vorsieht, tritt diese Situation bei jeder Vierteldrehung auf.
- Dann kann sich der Mitnehmer 26 unter der Einwirkung der Feder 30 vorwärts bis in seine eingerückte Stellung bewegen, und das drehbare Teil 12 kann dann die Drehung des Betätigungshebels 24 hervorrufen.
- Der Schließzylinder 10, der hier beschrieben wurde, erlaubt es also, einen besonders sicheren entkoppelbaren Schließzylinder zu verwirklichen und dabei doch Bestandteile zu verwenden, die auf einfache Weise durch Gießen herzustellen sind. Die Kräfte, die von den verschiedenen Bestandteilen übertragen werden, sind derart, daß man die Gefahr einer Beschädigung der eingesetzten Teile weitgehend vermeidet. Schließlich erweist sich der Zusammenbau eines solchen Schließzylinders als sehr leicht automatisierbar.
Claims (10)
1. Entkuppelbarer Schließzylinder insbesondere für den
Schloßmechanismus eines Kraftfahrzeugs, wobei der Schließzylinder (10) ein
feststehendes Teil (14), eine rohrförmige Zwischenhülse (16), die
drehbar um ihre Achse (A1) in dem feststehenden Teil (14) angeordnet und
in axialer Richtung gegenüber dem feststehenden Teil (14) unbeweglich
ist, sowie ein drehbares Teil (12) umfaßt, das in der Hülse (16) drehbar
sowie in axialer Richtung in der Hülse unbeweglich angeordnet ist und
Elemente (32) zur Verriegelung des drehbaren Teils (12) gegenüber der
Hülse (16) umfaßt, wobei die Verriegelungselemente (32) versenkt
werden, wenn ein richtiger Schlüssel in das drehbare Teil (12) gesteckt
wird, um so eine ungehinderte Drehung des drehbaren Teils (12)
gegenüber der Hülse (16) und dem feststehenden Teil (14) und somit ein
Mitführen eines drehbaren Betätigungshebels (24) des Schlosses zu
erlauben, der mit Hilfe eines Mitnehmers (26) mit dem drehbaren Teil
(12) verbunden ist, wobei der Schließzylinder (10) eine Rastvorrichtung
(28) umfaßt, die in axialer Richtung zwischen einer Ruhestellung und
einer Ausrückstellung beweglich ist, und zwar unter der Einwirkung
einer Drehbewegung der Hülse (16) gegenüber dem feststehenden Teil
(14) infolge des Mitführens des drehbaren Teils (12) mit Hilfe eines
falschen Schlüssels, um den Mitnehmer (26) in Richtung auf eine
ausgerückte Stellung axial zu verschieben, in der der Mitnehmer (26) bei
Drehung gegenüber dem feststehenden Teil (14) gesperrt ist, wobei
sich die Rastvorrichtung (28) bei Drehung der Zwischenhülse (16) und
des drehbaren Teils (12) gemeinsam ungehindert gegenüber dem
feststehenden Teil (14) dreht, wenn er sich in der Ausrückstellung befindet,
wobei die genannte Rastvorrichtung (28) einen Ring (38) umfaßt, der
hinten mit axialen Führungslaschen (40) versehen ist, die dazu
bestimmt sind, in entsprechende Einschnitte (42) aufgenommen zu
werden, die in der Zwischenhülse (16) ausgebildet sind und die in das
vordere axiale Ende (44) der Hülse (16) münden, wobei der genannte Ring
(38) mindestens einen Nocken (46) umfaßt, der sich axial nach vorne
in Richtung auf eine Querfläche (54) des feststehenden Teils (14)
erstreckt, der mit einer axialen Öffnung (62) versehen ist, in die der
Nocken (46) aufgenommen wird, wenn sich die Rastvorrichtung (28) in der
Ruhestellung befindet, und wobei die Ränder (64) der Öffnung (62) die
Form einer Rampe aufweisen, um den Rücklauf des Nockens (46) aus
der Öffnung heraus hervorzurufen, wenn die Zwischenhülse (16)
gegenüber dem feststehenden Teil (14) um ihre Achse (A1) schwenkt,
wobei der Mitnehmer (26) und die Rastvorrichtung (28) in axialer
Richtung fest miteinander verbunden sind, wobei eine Feder (30) den
Mitnehmer (26) axial nach vorne in seine ausgerückte Stellung
belastet, die der Ruhestellung der Rastvorrichtung (28) entspricht, dadurch
gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (26) vorne und hinten rohrförmige
Abschnitte (66, 68) umfaßt, die einen großen und einen kleinen
Durchmesser aufweisen, daß der Mitnehmer an seinem hinteren Erde einen
radialen Außenkragen (70) aufweist, um den sich die Rastvorrichtung
(28) einhakt, so daß ihre Verbindung axial unbeweglich, bei der
Drehung aber frei ist, und daß ein Ansatz (106) vorgesehen ist, der sich
radial von dem vorderen Ende der zylinderförmigen Außenfläche des
hinteren Abschnitts (68) mit großem Durchmesser aus erstreckt und
der dazu bestimmt ist, in einen Sitz (108) des feststehenden Teils (14)
aufgenommen zu werden, wenn sich der Mitnehmer (26) in seiner
ausgerückten zurückgeschobenen Stellung befindet.
2. Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
der Ring (38) der Rastvorrichtung (28) mindestens eine Aussparung
(102) aufweist, die axial nach hinten verläuft und in welche ein sich
axial nach vorne erstreckender entsprechender Finger (100) des
drehbaren Teils (12) aufgenommen wird.
3. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das feststehende Teil (14) mindestens
einen Sitz (108) umfaßt, in den ein entsprechender Ansatz (106) des
Mitnehmers (26) aufgenommen wird, wenn dieser sich in einer
ausgerückten zurückgeschobenen Stellung befindet.
4. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (26) mit dem Hebel (24)
für die Betätigung des Schloßmechanismus durch zugeordnete axiale
Auskehlungen (77, 78) drehfest verbunden ist.
5. Schließzylinder nach einem der vorhergehenden Ansprüche,
dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Teil (12) einen
zylinderförmigen Endabschnitt (90) umfaßt, der mit mindestens einer radialen
Raste (92) versehen ist, die in einer entsprechenden Vertiefung (94) des
Mitnehmers (26) aufgenommen wird, wenn dieser sich in seiner
eingerückten Stellung befindet.
6. Schließzylinder nach einer Kombination der Ansprüche 1 und
3, dadurch gekennzeichnet, daß das feststehende Teil (14) im
wesentlichen rohrförmig ausgebildet ist, daß die Zwischenhülse (16) und das
drehbare Teil (12) drehbar in dem feststehenden Teil (14) angeordnet
sind, daß das vordere axiale Ende (52) des feststehenden Teils (14)
einen inneren radialen Kragen (54) umfaßt, dessen hintere ringförmige
Querfläche (58) eine Auflagefläche für den axialen Nocken (46) der
Rastvorrichtung (28) darstellt und die entsprechende Öffnung (62)
umfaßt, und daß der radiale Kragen (54) mindestens einen Ausschnitt
aufweist, der axial in Richtung nach vorne verläuft, um den Sitz (108)
zu bilden, in den der Ansatz (106) des Mitnehmers (26) aufgenommen
wird, wenn dieser sich in einer ausgerückten zurückgeschobenen
Stellung befindet.
7. Schließzylinder nach einer Kombination der Ansprüclhe 1, 3, 4
und 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mitnehmer (26) an seinem
vorderen axialen Ende einen inneren radialen Kragen (84) aufweist, in
dem eine Vertiefung (94) ausgebildet ist, in welche die axiale Raste
(92) des drehbaren Teils (12) aufgenommen wird und daß die
Auskehlungen (77) zur Verbindung mit dem Hebel (24) in der zylinderförmigen
Außenfläche des vorderen Abschnitts (68) mit kleinem Durchmesser
ausgebildet sind.
8. Schließzylinder nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß
die Rastvorrichtung (28) zwei Nocken (46) umfaßt, die diametral
entgegengesetzt an dem Ring (38) angeordnet sind und die jeweils eine
radiale Innenkante (72) aufweisen, die dazu bestimmt ist, mit einer
ringförmigen Vorderfläche (74) des radialen Außenkragens (70) des
Mitnehmers (26) zusammenzuwirken, dessen rückseitige Fläche (76) an
einer Vorderfläche des Rings (38) anliegt, um die axiale Kopplung der
Rastvorrichtung (28) und des Mitnehmers (26) sicherzustellen.
9. Schließzylinder nach Anspruch 2 in Kombination mit Anspruch
5, dadurch gekennzeichnet, daß das drehbare Teil (12) einen mittleren
zylinderförmigen Abschnitt (86) umfaßt, der drehbar in der Hülse (16)
angeordnet ist und der nach vorne durch einen Zwischenabsatz (88)
mit einem kleineren Durchmesser verlängert ist, welcher wiederum
durch einen Endabschnitt (90) mit einem kleineren Durchmesser
verlängert ist, auf dem die Raste (92) des Mitnehmers (26) ausgebildet ist
und daß der mittlere Abschnitt (86) sowie der Zwischenabschnitt (88)
eine ringförmige Querfläche (98) begrenzen, die den axialen Finger
(100) trägt, der vorgesehen ist, um mit der Aussparung (102) der
Rastvorrichtung (28) zusammenzuwirken.
10. Schließzylinder gemäß einer Kombination der
vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß für den Fall, daß ein
richtiger Schlüssel in das drehbare Teil (12) gesteckt wird, nachdem der
Schließzylinder (10) mit Hilfe eines falschen Schlüssels ausgerückt
wurde, eine axiale Zwischenstellung des aus der Rastvorrichtung (28) und
dem Mitnehmer (26) gebildeten Gesamtaufbaus vorgesehen ist, bei der
der Nocken (46) der Rastvorrichtung (28) teilweise von der Öffnung des
feststehenden Teils (14) umfaßt wird, bei der der Ansatz (106) des
Mitnehmers (26) teilweise in den Sitz (108) des feststehenden Teils (14)
aufgenommen wird, bei der der axiale Finger (100) des drehbaren Teils
(12) aus der Aussparung (102) der Rastvorrichtung (28) ausgetreten
ist und bei der die radiale Raste (92) des drehbaren Teils (12) ebenfalls
aus der Vertiefung (94) des Mitnehmers (26) ausgetreten ist, so daß
das feststehende Teil (14) und die Zwischenhülse (16) bei Drehung
durch die Rastvorrichtung (28) miteinander verbunden sind, daß der
Mitnehmer durch das feststehende Teil (14) blockiert ist, und daß das
drehbare Teil (12) gegenüber der Rastvorrichtung (28) und dem
Mitnehmer (26) sich ungehindert drehen kann, damit durch Schwenken
des drehbaren Teils (12) die Raste (92) des drehbaren Teils (12) in die
Vertiefung (94) des Mitnehmers (26) eingreift, um so zu ermöglichen,
daß der aus Rastvorrichtung (28) und Mitnehmer (26) bestehende
Gesamtaufbau unter der Einwirkung der Feder (30) in die eingerückte
vorgeschobene Stellung zurückkehren kann.
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