DE69714558T2 - Beutelherstellungsapparat mit automatisches Positionssystem von Anschlusselementen - Google Patents
Beutelherstellungsapparat mit automatisches Positionssystem von AnschlusselementenInfo
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Description
- Die Erfindung betrifft allgemein eine Tütenherstellungsmaschine, welche eine Bahn eines Folienmaterials bearbeitet, aus welchem Tüten in einer Ende-zu-Ende- Beziehung hergestellt werden, und insbesondere eine Tütenherstellungs- Vorrichtung, welche eine Mehrzahl von bewegbar positionierbaren Zusatzeinrichtungen darauf aufweist, mit einer Anordnung, welche zum automatischen, proportionalen Positionieren der Zusatzeinrichtungen relativ zueinander für eine Hochgeschwindigkeits-Herstellung von Tüten vorgesehen ist.
- Bei einem typischen Tütenherstellungsverfahren wird eine im Wesentlichen kontinuierliche Bahn eines Folienmaterials, wie z. B. Kunststoff oder Papier, durch eine Tütenherstellungs-Vorrichtung so gezogen, dass die Bahn einer Reihe von Verfahren ausgesetzt wird, welche notwendig sind, die Bahn in eine Mehrzahl von Tüten umzuwandeln, welche in einer Ende-zu-Ende-Beziehung angeordnet sind. Die Tütenherstellungsmaschinen diesen Typs können konfiguriert sein für intermittierende Operationen, d. h. für eine intermittierende Beförderung der Bahn von Folienmaterial, wenn sie in eine Reihe von Tüten umgewandelt wird.
- Die US 3,454,477-A, auf welcher die Präambel von Anspruch 1 basiert, offenbart eine Hochgeschwindigkeits-Tütenherstellungsmaschine, welche ein Bahn- Speichermittel zum Speichern einer Bahnlänge, die äquivalent zu einer Mehrzahl von Tütenlängen ist, aufweist, eine Mehrzahl von Heiß-Abdicht-Stufen, welche längs, beabstandet voneinander und simultan betreibbar sind zum Bilden einer Mehrzahl von beabstandeten, transversalen Abdichtungen in der Bahn. Das Tempo der Tütenherstellung ist auf die höchsten Geschwindigkeiten beschränkt, welche praktisch durch Indexieren erreichbar sind.
- Eine andere Maschine ist in US 4,604,083-A offenbart, welche für die Herstellung von gefalteten Kisten konfiguriert ist, wobei sie eine Stapelungs- und Lieferstation aufweist, eine Falt-Klebe-Station, eine Schnittstation, Bedruck-Einheiten, eine Positionier-Station und eine Zuführstation. Die Bedruck-Station weist eine Mehrzahl von selektiv betreibbaren Bedruck-Einheiten auf. Bedruck-Variationen aufgrund von Spannungswechseln in dem Zusatzeinrichtungsbett-Bereich können nicht variieren, da die gefalteten Kisten nicht gedehnt werden können.
- Der Betrieb von intermittierenden Tütenherstellungsmaschinen (d. h. Tor-, Flachgurt-, Bodendicht-Maschinen etc.) bei hohen Herstellungsgeschwindigkeiten und das Bedürfnis, variierende Bedruck-Wiederhol-Längen auf der Bahn zu tolerieren, haben zu Anstrengungen geführt, die Betriebseffizienz und -genauigkeit zu verbessern. Insbesondere ist es wünschenswert, dass verschiedene Zusatzeinrichtungen der Maschine, wie diejenigen betreffend das Tor-Stanzen, den Griff- Ausschnitt etc., proportional zueinander in Verbindung mit Wechseln der Maschine positioniert sind zum Anpassen an Wechseln in der Bedruck-Wiederhol- Länge, wie sie aus Spannungswechseln in dem Bereich des Betts von Zusatzeinrichtungen der Maschine resultiert oder von Veränderungen in dem Druckverfahren und dem nachfolgenden wieder Aufspulen des Folienmaterials. Wenn das bedruckte Tütenmaterial in einer Registrierung läuft, verfolgt ein Fotosensor die Registrierungs-(Druck)-markierung, welche auf jeder der herzustellenden Tüten vorgesehen ist. Durch die automatische Steuerung der Maschine wird die Zuglänge in einer solchen Weise eingestellt, dass die Registrierungsmarkierung in Registrierung mit dem Fotosensor bleibt. Weil die verschiedenen Tütenherstellungsverfahren in Bezug zu diesem Fotosensor erwähnt werden, wird der Fotosensor manchmal als der einzige "feste" Punkt des Verfahrens betrachtet, d. h. fest in Beziehung zu der Registrierungsmarkierung (jedoch nicht notwendigerweise fest in Beziehung zu der Bahn der Zusatzeinrichtung der Vorrichtung).
- Wenn die Bedruck-Wiederhollänge wechselt, d. h. aufgrund der zuvor genannten Spannungswechsel oder Bedruck-Variationen, müssen alle Zusatzeinrichtungen auf dem Zusatzeinrichtungsbereich (beide stromauf und stromab von dem Fotosensor) wieder positioniert werden, um die variierende Bedruck-Wiederholung zu antizipieren oder einige andere Einrichtungen müssen vorgesehen sein, um die Materialbahn zu speichern, so dass sie richtig neben der (den) Zusatzeinrichtung(en) positioniert ist. Während zuvorige Anordnungen bekannt sind zum Erleichtern einer solchen Wiederpositionierung, haben derartige Einrichtungen nicht den Grad der Genauigkeit und/oder Vielseitigkeit bereitgestellt, welcher gewünscht wird, um einen Hochgeschwindigkeitsmaschinen-Betrieb zu erleichtern.
- Z. B. ist es bekannt gewesen, simultanes Wiederpositionieren von verschiedenen Zusatzeinrichtungen auszuführen, welche mechanisch aneinander befestigt sind oder welche kollektiv auf einem gemeinsamen Gestell montiert sind. Bei solchen "kombiniert-montierten" Anordnungen resultiert das Wiederpositionieren zum Anpassen von Wechseln in den Maschinenergebnissen lediglich darin, dass eine Zusatzeinrichtung exakt korrekt positioniert ist, typischerweise die Zusatzeinrichtung, welche am nächsten zu dem Auto-Korrektor-Scanner des Einstellsystems ist. Die anderen Zusatzeinrichtungen werden natürlich jeweils wieder positioniert mit einem Fehler, welcher größer wird, abhängig davon wie weit jede Zusatzeinrichtung entfernt ist von dieser Zusatzeinrichtung, welche exakt, korrekt positioniert worden ist.
- Eine solche Auto-Korrektur-Anordnung für Tütenherstellungs-Zusatzeinrichtungen, welche das Verwenden eines "kombinierten Gestells" mit sich bringt, umfasst darauf ein Motor angetriebenes Getriebe. Das Getriebe ist in kämmendem Eingriff mit einer Getriebe-Zahnstange, welche sich entlang des Bettes einer Zusatzeinrichtung der Maschine erstreckt, wobei der Betrieb des Motors eine Stomauf- und Stromab-Bewegung des kombinierten Gestells bewirkt. Bei dieser Anordnung sind zwei Fotosensoren auf jeder der Zusatzeinrichtungen montiert, wobei die Fotosensoren versetzt sind (z. B. um 3 mm) in Richtung des Folienmaterials.
- Signale von diesen Fotosensoren werden zu einem programmierbaren Logik- Controller geleitet, welcher seinerseits den Einstellungsmotor betätigt. Das "kombinierte Gestell" und die Fotosensoren werden in solch einer Weise positioniert, dass bei normalen Lauftbedingungen ein Fotosensor auf der Registrierungsmarkierung ist und der andere Fotosensor neben der Registrierungsmarkierung ist. Während dem Bahn-Stopp oder Anhalten (d. h. während dem Abdichten und für eine kurze Zeitperiode davor und danach) wird das Auto-Korrektur-System gerüstet oder betätigt. Abhängend von der relativen Positionierung des Gestells und der Beziehung der Fotosensoren zu der Registrierungsmarkierung wird das Auto- Korrektur-System entweder das Gestell stromauf oder stromab bewegen oder keine Bewegung ausführen. Während diese Anordnung eine automatische Korrektur der Zusatzeinrichtung erleichtert, weist diese Einrichtung die Nachteile auf, eine 3-mm-Totlücke aufzuweisen (in welcher keine proportionale Einstellung ausgeführt wird) und immer noch unter dem Nachteil leidet, dass lediglich eine der Zusatzeinrichtungen exakt korrekt positioniert wird. Die anderen Zusatzeinrichtungen auf dem "kombinierten Gestell" werden einen Fehler aufweisen proportional zu ihrem Abstand von den exakt korrekt positionierten Zusatzeinrichtungen.
- Bei einer anderen zuvor bekannten Einstellungsanordnung wird ein Drei-Rollen vertikaler S-Wickler auf dem Zusatzeinrichtungsbett der Tütenherstellungsmaschine positioniert. Z. B. kann diese Drei-Rollen-Anordnung sofort stromauf von dem so genannten Zentrumsfalten-Seitenfalten-Erzeuger montiert sein. Bei dieser Anordnung kann die mittlere S-Wickel-Walze nach oben und unten bewegt werden mittels einem elektrischen Motor. Die Auto-Korrektur-Anordnung umfasst einen analogen Fotosensor, welcher auf dem Maschinenrahmen oder der Zusatzeinrichtungsbahn stromauf der S-Wickel-Walzen montiert ist. Das Signal von diesem Fotosensor wird in ein Führungssystem eingegeben, welches den Motor auf der mittleren S-Wickel-Walze antreibt. Während des Stops der Materialbahn (wieder während des Abdichtens und für eine Zeitdauer davor und danach) wird das Auto-Korrektur-System betätigt. Die S-Wickel-Walze ist in solch einer Weise positioniert, dass bei normalen Laufbedingungen der Fotosensor an einer Kante der Registrierungsmarkierung ist. Abhängig von dem Signal, welches durch den Fotosensor generiert wird, wird die S-Wickel-Walze nach oben oder nach unten bewegt zum Speichern oder zum Loslassen der Materialbahn bis die Fotosensor-Markierung zurück an der Kante der Registrierungsmarkierung ist. Jedoch leidet dieses System wie andere Einstellungsanordnungen an dem Nachteil, dass lediglich eine Zusatzeinrichtung exakt korrekt, positioniert wird, wohingegen andere Zusatzeinrichtungen der Tütenherstellungsmaschine mit einem Fehler, welcher proportional zu ihrem Abstand von der exakt korrekt positionierten Zusatzeinrichtung ist, positioniert werden.
- In noch einer anderen zuvor bekannten Einstellungsanordnung ist ein "kombiniertes Gestell", das eine Mehrzahl von Zusatzeinrichtungen darauf aufweist, bewegbar auf dem Zusatzeinrichtungsbett der Maschine positioniert. Ein Motor angetriebenes Getriebe ist auf dem gemeinsamen Gestell vorgesehen, wobei das Getriebe in kämmendem Eingriff mit einer Getriebezahnstange ist, die sich entlang dem Zusatzeinrichtungsbett erstreckt. Auf einer der Zusatzeinrichtungen des Gestells ist ein analoger Fotosensor montiert. Ein Betrieb des Motors bewirkt eine Bewegung des kombinierten Gestells stromaufwärts oder stromabwärts des Zusatzeinrichtungsbetts. Auf einer der Zusatzeinrichtungen des Gestells ist ein analoger Fotosensor angebracht. Das Signal dieses Fotosensors wird in ein Führungssystem eingegeben, welches den Motor auf dem gemeinsamen Gestell antreibt. Das gemeinsame Gestell (und der Fotosensor darauf) werden in solch einer Weise positioniert, dass bei normalen Laufbedingungen der Fotosensor an einem Rand der Registrierungsmarkierung ist. Während dem Stoppen der Folie (während dem Abdichten und einer Zeitspanne davor und danach) wird das Auto-Korrektur- System betätigt. Abhängig von den Signalen des Fotosensors wird die Auto- Korrektur-Anordnung das gemeinsame Gestell stromauf, stromab oder garnicht bewegen. Wie in den zuvor beschriebenen Systemen resultiert diese Anordnung lediglich darin, dass eine der Zusatzeinrichtungen auf dem Gestell exakt korrekt positioniert ist. Wieder werden anderen Zusatzeinrichtungen auf dem gemeinsamen Gestell mit einem Fehler proportional zu ihrem Abstand von der exakt korrekt positionierten Zusatzeinrichtung positioniert werden.
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Tütenherstellungs-Vorrichtung, welche ein automatisiertes Einstellungssystem aufweist zum Bewirken eines korrekten relativen Positionierens von Tütenherstellungs-Zusatzeinrichtungen zum Erleichtern des korrekten Positionierens von verschiedenen Zusatzeinrichtungen, die verbunden sind mit Wechseln in der Bedruck-Wiederhollänge, wobei hierdurch ein akkurater Hochgeschwindigkeitsbetrieb erleichtert wird während geringere Variationen in den resultierenden Tüten erreicht wird.
- Eine Tütenherstellungs-Vorrichtung, welche die Prinzipien der vorliegenden Erfindung enthält, ist dargestellt als eine intermittierende Tütenherstellungsmaschine, welche konfiguriert werden kann für verschiedene Arten des Abdichtens (d. h. Bodenabdichten, gemischtes Abdichten, Seitenschweißen etc.) und kann konfiguriert werden es Tüten zu ermöglichen, "aufgepflückt" zu werden durch irgendeine der verschiedenen bekannten Techniken (d. h. Stautor, Aufrollen, Nadelstapeln, Flachgurtstapeln etc.). Die Vorrichtung umfasst ein Zusatzeinrichtungsbett, welches einen Materialbahn-Flussweg definiert, entlang welchem eine Bahn eines Tütenherstellungsmaterial bewegt wird. Ein Bahn-Zug- Antriebsmechanismus ist vorgesehen zum Ziehen der Bahn von Tütenherstellungsmaterial entlang dem Zusatzeinrichtungsbett.
- In Übereinstimmung mit der vorliegenden Erfindung umfasst die Vorrichtung eine Mehrzahl von Tütenherstellungs-Zusatzeinrichtungen, welche bewegbar an dem Einrichtungsbett entlang dem Materialbahn-Flussweg montiert sind. Um Einstellungen der Zuglänge der Materialbahn zu erleichtern, umfasst die vorliegende Erfindung eine Auto-Korrektur-Anordnung, durch welche die verschiedenen Zusatzeinrichtungen der Maschine proportional relativ zueinander positioniert werden, da sie automatisch entlang dem Materialbahn-Flussweg der Vorrichtung positioniert sind. Dies schafft wünschenswerterweise eine genaue relative Positionierung der Zusatzeinrichtungen, wobei dadurch der Hochgeschwindigkeitsbetrieb der Maschine erleichtert wird, während die Anpassung der Bedruck- Wiederhollängen wechselt, resultierend aus den Spannungswechseln oder Bedruck-Variationen. Während es vorgesehen ist, dass solch eine Einstellung während der Stopp- oder Halteperiode der Materialbahn ausgeführt wird, ist es innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung, die Einstellung während dem Ziehen der Materialbahn nachfolgend auf ein Messen von Fehlern während den Materialbahn-Stopps- oder Halten vor dem Ziehen der Materialbahn, auszuführen.
- In Übereinstimmung mit der dargestellten Ausführungsform umfasst die Vorrichtung eine automatisierte Einstellungsanordnung zum einstellbaren Positionieren einer Mehrzahl von Tütenherstellungs-Zusatzeinrichtungen entlang dem Zusatzeinrichtungsbett der Vorrichtung. Die Einstellungsanordnung ist konfiguriert, eine gemeinsame translationale Bewegung der Zusatzeinrichtungen auf dem Zusatzeinrichtungsbett entlang dem Materialbahn-Flussweg auszuführen, während dem proportionalen Positionieren der Zusatzeinrichtungen zueinander. Zwar ist es vorgesehen, dass die Einstellungsanordnung in Form von Servo-Antriebsmotoren o. ä. bereitgestellt wird, welche jeweils an den Zusatzeinrichtungen der Vorrichtung montiert sind, umfasst die dargestellte Ausführungsform einen wünschenswerten, gerade nach vorne gehenden Antriebsmechanismus zum Ausführen der gemeinsamen translatorischen Bewegung der Zusatzeinrichtungen. Jedoch muss verstanden werden, dass es im Rahmen der vorliegenden Erfindung liegt, eine Anordnung zum Ausführen einer proportionalen, relativen Positionierung der Zusatzeinrichtungen durch einen anderen als den spezifisch dargestellten Antriebsmechanismus bereitzustellen.
- Insbesondere umfasst der Antrieb mindestens einen schwenkbar montierten Hebel, welcher sich im Allgemeinen entlang dem Materialbahn-Flussweg erstreckt, vorzugsweise neben den Zusatzeinrichtungen in der Vorrichtung für eine operative Verbindung mit jeder der Zusatzeinrichtungen. Der Antriebsmechanismus der Einstellungsanordnung umfasst einen Aktuator, welcher mit dem schwenkbar montierten Hebel zum Schwenken des Hebels um einen Hebeldrehpunkt montiert ist, um hierdurch die angetriebene gemeinsame Bewegung der Zusatzeinrichtungen auf dem Einrichtungsbett auszuführen. Hierfür umfasst der Antriebsmechanismus eine Mehrzahl von Getriebezahnstangen, die jeweils an den Zusatzeinrichtungen montiert sind, wobei jede der Zahnstangen in operativem Eingriff mit dem schwenkbar montierten Hebel so ist, dass die Schwenkbewegung des Hebels durch den zugehörigen Aktuator jede Zahnstange proportional zu dem Raum der Zahnstange des Hebeldrehpunkts übertragen wird. In der bevorzugten Form weist der Antriebsmechanismus des Weiteren einen Getriebeantrieb auf jeder der Zusatzeinrichtungen auf zum Ausführen der translatorischen Bewegung davon auf dem Zusatzeinrichtungsbett entlang dem Materialbahn-Flussweg. Der Getriebeantrieb jeder Zusatzeinrichtung ist in getriebenem Eingriff mit jeweiligen Getriebezahnstangen und ist seinerseits in kämmendem Eingriff mit einer länglichen Getriebezahnstange, welche sich entlang der Länge des Zusatzeinrichtungsbetts erstreckt.
- Die Einstellungsanordnung der vorliegenden Erfindung umfasst einen Scanner, welcher auf einer der Zusatzeinrichtungen angeordnet ist, oder auf einem separaten Gestell zum Generieren eines Signals, welches der relativen Position einer Registrierungsmarkierung entspricht während dem Materialbahn-Stopp, die auf jeder herzustellenden Tüte vorgesehen ist. Der Einstellungsmechanismus umfasst weiter automatisierte Steuermittel, welche operativ den Scanner mit dem Aktuator verbinden, welcher eine Schwenkbewegung des Hebels des Systems ausführt. Durch diese Anordnung wird der Betrieb des Aktuators in Antwort auf das Signal, welches durch den Scanner generiert wird, ausgeführt.
- In einer ersten, dargestellten Ausführungsform umfasst die vorliegende Vorrichtung einen Fotosensor, welcher fest positionierbar ist, relativ zu dem Zusatzeinrichtungsbett (wie z. B. in einer festen Position des Zusatzeinrichtungsbettes oder auf dem Rahmen der Vorrichtung) zum Generieren eines Signals in Antwort auf eine Registrierungsmarkierung, die auf jeder herzustellenden Tüte vorgesehen ist. Wenn das gedruckte Material in Registrierung läuft, verfolgt der Fotosensor die Registrierungsmarkierung auf jeder herzustellenden Tüte, wobei mit den Steuermitteln in der Vorrichtung die Zuglänge so eingestellt wird, dass die Markierung in Registrierung mit dem Fotosensor bleibt. Der schwenkbar montierte Hebel der Einstellungsanordnung weist einen Hebeldrehpunkt auf, der festgelegt ist relativ zu dem Fotosensor, wobei die bewegbaren Zusatzeinrichtungen der Vorrichtung hierdurch relativ zu dem Fotosensor bewegt werden. In einer alternativen Ausführungsform ist der Hebeldrehpunkt des schwenkbar montierten Hebels in einer festen Relation zu und in vertikaler Ausrichtung mit einem Abdichtmechanismus der Vorrichtung montiert. In dieser alternativen Ausführungsform ist der Fotosensor, welcher die Registrierungsmarkierung auf den Tüten erfasst, auf einer bewegbaren Zusatzeinrichtung des Systems montiert und ist demnach proportional positionierbar zusammen mit den restlichen Zusatzeinrichtungen relativ zu dem Hebeldrehpunkt, der mit dem Abdichtmechanismus der Vorrichtung ausgerichtet ist.
- Andere Merkmale und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden offensichtlich durch die nachfolgende detaillierte Beschreibung, den angefügten Zeichnungen und den angehängten Ansprüchen.
- Fig. 1 ist eine diagrammartige Ansicht einer intermittierendbetriebenen Tütenherstellungs-Vorrichtung des Typs, welcher konfiguriert werden kann, die Prinzipien der vorliegenden Erfindung aufzuweisen;
- Fig. 2 ist eine diagrammartige Draufsicht der Tütenherstellungsvorrichtung aus Fig. 1;
- Fig. 3A und 3B sind diagrammartige Darstellungsansichten von Registrier- (Druck)-Markierungen, welche auf einer Materialbahn eines Tütenherstellungsmaterials vorgesehen sind und Wechsel in der Drucklänge der gebildeten Tüten darstellen;
- Fig. 4 ist eine diagrammartige Ansicht ähnlich zu Fig. 1, welche eine automatisierte Zusatzeinrichtungs-Einstellungsanordnung darstellt, welche die Prinzipien der vorliegenden Erfindung ausführt;
- Fig. 5 ist eine diagrammartige Ansicht eines Steuersystems der vorliegenden Erfindung;
- Fig. 6 ist eine diagrammartige Ansicht, welche eine alternative Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt; und
- Fig. 7 ist eine diagrammartige Ansicht, welche eine modifizierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung darstellt.
- Während die vorliegende Erfindung zugänglich für Ausführungen in verschiedenen Formen ist, ist in den Zeichnungen dargestellt und wird nachfolgend beschrieben werden, eine vorliegend bevorzugte Ausführungsform mit dem Verständnis, dass die vorliegende Offenbarung als eine beispielhafte Variante der Erfindung anzusehen ist und nicht zum Beschränken der Erfindung auf eine spezifische Ausführungsform, welche dargestellt ist, gedacht ist.
- Die vorliegende Erfindung betrifft eine Tütenherstellungs-Vorrichtung, bezeichnet mit 10, welche konfiguriert ist für einen intermittierenden Betrieb, wenn eine Materialbahn W eines Tütenherstellungsmaterials durch die Vorrichtung gezogen wird zum Herstellen einer Reihe von Tüten in einer Ende-zu-Ende-Beziehung. Wie es beschrieben werden wird, umfasst die Tütenherstellungsvorrichtung 10 eine Mehrzahl von Zusatzeinrichtungen, welche in jeweiliger operativer Zusammengehörigkeit mit der Materialbahn W positioniert sind zum Ausführen von verschiedenen Herstellungsprozessen auf die herzustellenden Tüten. Die vorliegende Erfindung sieht vor, dass die Vorrichtung 10 ein Auto-Korrektur- Positionierungssystem umfasst zum automatischen Einstellen der relativen Positionen der Zusatzeinrichtungen, welche verbunden sind mit Wechseln in der Bedruck-Wiederhollänge der Materialbahn des Tütenherstellungsmaterials, welche aus Spannungswechseln oder Bedruck-Variationen resultieren können, wobei dadurch ein akkurater Hochgeschwindigkeitsbetrieb erleichtert wird.
- Mit Bezugnahme auf Fig. 1 umfasst eine Tütenherstellungs-Vorrichtung 10 ein im. Wesentlichen längliches Zusatzeinrichtungsbett 12, welches einen Materialbahn- Flussweg definiert, entlang welchem die Materialbahn W eines Tütenherstellungsmaterials bewegt wird. Ein Bahn-Zug-Antriebsmechanismus, welcher in Form eines Paars von zusammenwirkenden Zug-Walzen 14 und einem zugehörigen Servomotor 16 dargestellt ist, bewirkt ein intermittierendes Ziehen der Materialbahn entlang dem Zusatzeinrichtungsbett 12. Passende Tänzerrollen o. ä. bewirken die gewünschte Spannung und Steuerung der Materialbahn, wenn sie intermittierend durch den Antriebsmechanismus gezogen wird.
- Eine Mehrzahl von Tütenherstellungs-Zusatzeinrichtungen ist bewegbar an dem Zusatzeinrichtungsbett 12 entlang dem Materialbahn-Flussweg montiert. Wie schon angemerkt, ist jede dieser Zusatzeinrichtungen für eine jeweilige Zugehörigkeit zu den herzustellenden Tüten positioniert und kann daher verschiedene Formen einnehmen. In der dargestellten Ausführungsform ist ein Fotosensor 20 an der Zusatzeinrichtung 22 montiert, dessen Zusatzeinrichtung "fest" in Bezug auf das Zusatzeinrichtungsbett sein kann. Hiermit wird der gewünschte Referenzpunkt, in Bezug auf welchen die anderen Zusatzeinrichtungen positioniert werden, bereitgestellt. In einer alternativen Ausführungsform kann die Zusatzeinrichtung, welche den Fotosensor 20 trägt, auch automatisch einstellbar positioniert sein. Wenn das gedruckte Material in Registrierung läuft, verfolgt der Fotosensor die Registrierungs-(Druck)-Markierungen auf den herzustellenden Tüten, wobei die automatische Steuerung der Vorrichtung 10 die Zuglänge, welche durch die Walzen 14 bewirkt wird, so einstellt dass die Markierung in Phase mit dem Fotosensor bleibt.
- Weiter sind bewegbar montierte Einrichtungen 24 und 26 dargestellt und können konfiguriert sein, die für das Bewirken von verschiedenen Tütenherstellungsprozessen notwendigen Einrichtungen zu umfassen, wie z. B. das Vorsehen von Torstanzen 28 und Griffausschnitt-Einheit 30. Jede der Zusatzeinrichtungen ist vorzugsweise mit passenden Rädern, Rollen, Schlitten o. ä. versehen, um eine Roll- oder Gleitbewegung von jeder Zusatzeinrichtung entlang einer oder mehrerer Zusatzeinrichtungsschienen des zugehörigen Zusatzeinrichtungsbetts 12 zu erlauben. Die zusätzliche Zusatzeinrichtung 32 (s. Fig. 4) kann vorgesehen sein, einen Scanner des vorliegend automatisierten Zusatzeinrichtungs-Positioniersystems zu tragen, wie es beschrieben werden wird, oder der Scanner kann auf einer der Zusatzeinrichtungen, wie z. B. 24, 26, montiert sein.
- Die gewünschte gemeinsame translatorische Bewegung der Zusatzeinrichtungen in Bezug auf das Zusatzeinrichtungsbett wird bewirkt durch Vorsehen der Einstellungsanordnung der vorliegenden Erfindung mit einem Antriebsmechanismus, welcher eine angetriebene Bewegung der Zusatzeinrichtungen entlang des Zusatzeinrichtungsbetts bewirkt. Der Antriebsmechanismus umfasst mindestens eine längliche Getriebezahnstange 34, welche an dem Zusatzeinrichtungsbett 12 montiert ist, wobei jede der Zusatzeinrichtungen der Vorrichtung ein Antriebsgetriebe 36 in jeweiligem kämmenden Eingriff mit der Zahnstange 34 umfasst. Bevorzugt ist ein Paar von Zahnstangen 34 auf jeder Seite der Vorrichtung vorgesehen, wobei jede Zusatzeinrichtung ein Paar von Antriebsgetrieben 36 in jeweiligem Eingriff mit dem Paar von Zahnstangen umfasst. Obwohl es bevorzugt ist, dass jedes der Zahnräder mit dem gleichen Flankendurchmesser vorgesehen ist, ist es innerhalb des Umfangs der vorliegenden Erfindung, dass der Flankendurchmesser der Zahnräder leicht verschieden sein kann.
- Der Antriebsmechanismus des vorliegenden Auto-Korrektur-Einstellungssystems umfasst des Weiteren eine Mehrzahl von vertikal montierten Zahnstangen 38, welche jeweils auf jeder der Zusatzeinrichtungen montiert sind. Jede der Zusatzeinrichtungen ist mit einer Laufschiene 40 versehen zum Anpassen der vertikalen Gleitbewegung der jeweiligen Zahnstange 38. In Übereinstimmung mit der dargestellten Ausführungsform ist jede der Zahnstangen 38 in kämmendem Eingriff mit dem jeweiligen Antriebszahnrad 36, wodurch eine vertikale Bewegung von jeder Zahnstange 38 eine Translation der Zusatzeinrichtung entlang dem Zusatzeinrichtungsbett durch Drehung des jeweiligen Zahnrads 36 bewirkt und dadurch eine angetriebene Bewegung entlang der länglichen Zahnstange 34. Wie erkannt werden wird, kann die vorliegende Erfindung so konfiguriert werden, dass jede der Zusatzeinrichtungen zwei oder mehr Zahnräder umfasst, welche gemeinsam auf einer Welle montiert sind, wobei ein Zahnrad mit der Getriebezahnstange 38 und das andere Zahnrad mit der Getriebezahnstange 34 in Eingriff ist. In anderen Worten ist es nicht notwendig, dass das gleiche Zahnrad 36 in Eingriff mit beiden der Zahnstange 38 und der Zahnstange 34 ist, obwohl solch eine Anordnung vorliegend bevorzugt wird wegen der Einfachheit und genauen Positionierung der Zusatzeinrichtungen.
- Wie festgestellt werden wird, kann die proportionale Einstellung der Zusatzeinrichtungen der vorliegenden Vorrichtung mechanisch bewirkt werden durch andere als die dargestellten Zahnräder und Zahnstangen. Z. B. kann eine Reihe von passenden, linearen Nocken an dem einen oder an mehreren Schwenkbahn- Hebelarmen des dargestellten Antriebsmechanismus' vorgesehen werden.
- Um die gewünschte Antriebsbewegung der Zusatzeinrichtungen entlang dem Zusatzeinrichtungsbett zu bewirken, umfasst das vorliegende Einstellungssystem einen schwenkbar montierten Hebelarm 42, welcher sich im Allgemeinen entlang dem Material-Flussweg für eine operative Verbindung mit jeder der Zusatzeinrichtungen erstreckt. Der Hebelarm 42 ist schwenkbar um einen Hebeldrehpunkt durch Betätigung eines geeigneten Linear-Aktuators 46, der operativ mit einem freien Ende des Hebels (gegenüberliegend seines Drehpunkt-Endes) verbunden ist. Man wird zu schätzen wissen, dass die Betätigung des Aktuators 46 ein Schwenken des Hebels um seinen Hebeldrehpunkt bewirkt, wobei dadurch eine gemeinsame Bewegung der Zahnstangen 38 bewirkt wird, und somit eine gemeinsame Bewegung der Zusatzeinrichtungen 24, 26 und 32. Jede der Zahnstangen 38 ist mit dem Hebelarm 42 durch ein jeweiliges Gleitgelenk 44 verbunden, welches eine Drehung der Zahnstange in Bezug zu dem Hebelarm ermöglicht, während die lineare Verschiebung der Zahnstange entlang dem Hebelarm ermöglicht wird.
- Der Betrieb des Aktuators 46 wird durch Vorsehen eines Scanners 48 bewirkt, der auf einer der Zusatzeinrichtungen (Zusatzeinrichtung 32 in dem dargestellten Ausführungsbeispiel) montiert ist. Beispielsweise kann der Scanner 48 mit einer 8 mm-breiten Scan-Breite vorgesehen sein. Es ist innerhalb der Reichweite der vorliegenden Erfindung, dass der Scanner 48 stromauf oder stromab in Bezug zu dem Hebeldrehpunkt des Hebelarms 42 angeordnet werden kann.
- Das Positionieren des Scanners 48 auf einer der Zusatzeinrichtungen der Vorrichtung ist erforderlich, um die Funktion der Zusatzeinrichtung (z. B. Griffausschnitt) an der korrekten Position der Tüte und dem Scanner auf einer Registrierung oder Bedruck-Markierung positioniert zu haben. Das Signal, welches durch den Scanner 48 erzeugt wird, wird einem Controller des Systems (Fig. 5) zugeführt, welcher operativ verbunden ist mit dem linearen Aktuator 46 und zum Antreiben des Aktuators wirkt. Der Aktuator ist an dem Rahmen der Vorrichtung oder an dem Zusatzeinrichtungsbett 12 an einem Ende davon verbunden und an dem anderen Ende mit dem Hebelarm 42. Lediglich während des Materialbahn- Stopps oder dem Halten (Abdichten plus einige Zeit davor und danach) wird der Controller des Systems gerüstet oder aktiviert. Diese Information wird durch den Hauptrechner der Vorrichtung (Fig. 5) gegeben. Während diesem Zeitintervall oder während dem nachfolgenden Ziehen der Materialbahn kann der Controller den Aktuator bewegen, abhängig von der Eingabe, welche er von dem Scanner 48 des Systems erhält. Z. B. wird der Aktuator 22 zurückziehen, wenn der Scanner stromab der Bedruck-Markierung ist. Dies wird den Hebelarm 42 entgegen dem Uhrzeigersinn drehen. Die Bewegung des Hebelarms wird eine Stromab- Bewegung der Zahnstangen 38 generieren. Diese Stromab-Bewegung der Zahnstangen ihrerseits wird eine Bewegung der Zahnräder 36 entgegen dem Uhrzeigersinn generieren. Als ein Ergebnis werden die Zusatzeinrichtungen (einschließlich dem Scanner 48) stromauf bewegt werden. Diese translatorische Bewegung oder Verstellung wird fortgesetzt werden bis der Scanner wieder auf der Registrierungsmarkierung ist (wenn sie dorthin gelangt, vor dem Ende der Materialbahn-Stopp-Fensters). Wegen der Hebelbetätigung wird jede Zusatzeinrichtung dazwischen oder auch weiter stromauf des Scanners 48, wenn anwendbar, sowie der Hebeldrehpunkt des Hebels 42 korrekt, proportional positioniert werden.
- Fig. 3A und 3B stellen die Materialbahn eines Tütenherstellungsmaterials und die Registrierungs-(oder Druck)-markierungen R, welche darauf vorgesehen sind, dar. Die Registrierungsmarkierungen können selbstverständlich ein Teil des Bedruck- Designs auf jeder Tüte sein. Fig. 3A zeigt die Materialbahn W und einige der Registrierungsmarkierungen R, wobei diese Darstellung auch den Abstand D zwischen jeder Bedruck-Markierung (entsprechend zu der Bedruck-Wiederhollänge von jeder zu bildenden Tüte) zeigt. Dagegen stellt Fig. 3B dar, wo die Bedruck- Wiederhollänge D gewechselt hat zu D plus A. Dieser Bedruck-Wiederhol- Wechsel kann aus Spannungswechseln in dem Bereich des Zusatzeinrichtungsbetts resultieren oder aus Bedruck-Variationen. Die gestrichelte Referenzlinie R in Fig. 3A und 3B ist eine Referenzlinie, welche darstellt, wo der Registrierungs- Fotosensor 20 der Vorrichtung positioniert ist und in dieser ersten Ausführungsform den einzigen "festen" Punkt in dem Zusatzeinrichtungsbereich bereitstellt. In Fig. 3A verändert sich der Stromauf oder Stromab-Abstand zwischen zwei Registrierungsmarkierungen R durch die Größe D, wohingegen in Fig. 3B der Stromauf oder Stromab-Abstand zwischen zwei Markierungen mit D plus Δ wechselt. Eine Zusatzeinrichtung der Vorrichtung, welche an einer Tüte arbeitet, welche eine Registrierungsmarkierung stromauf ist, braucht eine Korrektur von Δ. Eine Zusatzeinrichtung, welche an zwei Tüten stromauf arbeitet, braucht eine proportionale Einstellung oder Korrektur von 2Δ etc.
- Bezug nehmend wieder auf Fig. 4 bewirkt die Betätigung des Hebels 42 eine proportionale Korrektur der verschiedenen Zusatzeinrichtungen der Tütenherstellungs-Vorrichtung. Aufgrund der Hebelbetätigung wird jede Zusatzeinrichtung dazwischen (oder auch weiter stromauf, wenn anwendbar) der Zusatzeinrichtung, welche den Scanner 48 trägt und der Hebeldrehpunkt des Hebels, eine proportionale Korrektur erhalten, abhängend von ihrer relativen Position entlang der Länge des Hebels. Beispielhaft wird, wenn eine Zusatzeinrichtung der Vorrichtung um das Zweifache von D von dem Drehpunkt des Hebels 42 positioniert ist und der Scanner 48 um das Siebenfache von D von dem Hebeldrehpunkt positioniert ist, die zuvor genannte Zusatzeinrichtung lediglich eine Korrektur von zwei Siebteln der Einstellung, welche auf die Zusatzeinrichtung, die den Scanner trägt, erhalten.
- Eine Variation der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 6 dargestellt, wobei der Fotosensor 20 des Systems auf seiner eigenen, bewegbaren Zusatzeinrichtung 22' montiert ist, wobei die Zusatzeinrichtung 22' proportional zusammen mit den anderen Zusatzeinrichtungen des Auto-Korrektur-Systems übertragen wird. In dieser Variation kann der Fotosensor 20 an einer der anderen Zusatzeinrichtungen der Vorrichtung montiert werden statt an seiner eigenen Zusatzeinrichtung, wie es zur Verdeutlichung dargestellt ist. Bei dieser Anordnung ist der Hebeldrehpunkt des Hebelarms 42 in vertikaler Ausrichtung positioniert und in Bezug zu einem Abdichtmechanismus der Tütenherstellungs-Vorrichtung befestigt. Ein beispielhafter Abdichtmechanismus ist in Fig. 6 dargestellt, umfassend Dichtstange 50 und Dichtstange 52. Wie dargestellt, ist der Hebeldrehpunkt des Hebelarms in etwa in dem vertikalen Zentrum des Abdichtmechanismus'. Durch diese Anordnung ist die Fotosensor-Zusatzeinrichtung 22' mit dem automatisierten Einstellungssystem verbunden und wird einen proportionalen Korrekturbetrag erhalten, abhängig von ihrem Ort entlang dem Hebelarm 42 und dem Zusatzeinrichtungsbett 12.
- Wie angemerkt, ist es innerhalb des Rahmens der vorliegenden Erfindung, dass die Bewegung der Zusatzeinrichtungen der vorliegenden Vorrichtung durch einen anderen als den dargestellten Antrieb angetrieben werden kann. Z. B. kann jede bewegbare Zusatzeinrichtung mit einem Servo-Antriebsmotor versehen sein, wie dargestellt bei 142 in Fig. 4, in Verbindung mit den Zusatzeinrichtungen 24, 26. Jeder Servomotor kann konfiguriert sein, eine der zugehörigen Zahnstangen 36 anzutreiben oder angeordnet sein, um andererseits die Bewegung der Zusatzeinrichtung entlang des Zusatzeinrichtungsbetts zu bewirken mit dem Betrieb der Servomotoren, welcher durch die automatischen Steuerungen des Auto-Korrektur- Systems bewirkt wird.
- Während die zuvor beschriebenen Konfigurationen der vorliegenden Erfindung die gewünschte relative Proportional-Positionierung der Tütenherstellungs- Zusatzeinrichtung und der zugehörigen Materialbahn durch Bewirken einer Bewegung der Zusatzeinrichtungen bewirken, ist es möglich, die Zusatzeinrichtungen in relativ festgelegten Positionen zu halten und die Materialbahn proportional zwischen den Zusatzeinrichtungen zu akkumulieren, zum Erhalten der gewünschten relativen Positionierung. In solch einer alternativen Anordnung können eine Anzahl von Drei-Walzen-S-Wickel-Mechanismen, wie sie durch gestrichelte Linien bei 236 in Fig. 6 dargestellt sind, in Zugehörigkeit mit fest positionierten Zusatzeinrichtungen sein. Einer der S-Wickel-Mechanismen kann vorgesehen sein zwischen jedem Paar von Zusatzeinrichtungen, für welches eine relative Einstellung der Position der Zusatzeinrichtungen und des Tütenmaterials gewünscht wird. In solch einer Anordnung kann ein schwenkbarer Hebelarm, wie z. B. 42, eingesetzt werden, die mittlere Walze von jedem S-Wickler vertikal nach oben und unten zu bewegen, zum Akkumulieren oder Loslassen der Materialbahn. Während diese Anordnung den gewünschten Grad einer Genauigkeit erreichen kann, kann die Trägheit der Mehrzahl von Walzen, welche solch ein System mit sich bringt, einen Einfluss auf ihre Anwendung in dem vorliegenden Typ eine intermittierende Bewegung aufweisenden Tütenherstellungs-Vorrichtung haben.
- Eine modifizierte Ausführungsform eines Auto-Korrektur-Systems der vorliegenden Erfindung ist in Fig. 7 dargestellt. Das System ist im Zusammenhang mit einem bewegbaren, vertikalen Drei-Walzen-S-Wickler 100 dargestellt, welcher an der Zusatzeinrichtungsschiene 12 positioniert ist. Diese Art einer Anordnung z. B. schließt einen Zentrumsfalten-Seitenfalten-Erzeuger ein. In solch einer Anordnung würde das Verwenden des vorliegenden Auto-Korrektur-Systems in der zuvor beschriebenen Form in Zusatzeinrichtungen resultieren, welche stromauf von dem S-Wickler 100 nicht korrekt positioniert sind, aufgrund der akkumulierten Materialbahn in dem S-Wickler 100.
- Fig. 7 stellt eine modifizierte Ausführungsform der vorliegenden Erfindung dar zum Überwinden des obigen Problems. Ein Drei-Walzen-S-Wickler ist weiter stromauf von dem S-Wickler 100 positioniert. Die obere Walze 102 des S- Wicklers kann bewegt werden, vorzugsweise nach oben und unten (d. h. vertikal) mittels einem linearen Aktuator 103. Weiter stromauf registriert ein Scanner 104 die Bedruck- oder Registrierungsmarkierung R auf der Materialbahn W während dem Stopp oder Halten der Materialbahn. Abhängig von der durch den Scanner 104 erhaltene Information wird die obere Walze 102 nach oben oder unten bewegt, um die Registrierungsmarkierung mit dem Scanner in Phase zu bringen.
- Falls ein zweites Auto-Korrektur-System, wie es hier oben beschrieben wird, verwendet wird (einschließlich einem Hebelarm 105, einem Scanner 107 und einem Aktuator 106 zum Bewegen des Hebelarms in Antwort auf das Signal von dem Scanner 107) mit dem Hebeldrehpunkt des Hebelarms in etwa in vertikaler Ausrichtung mit dem Scanner 104, werden alle Zusatzeinrichtungen weiter stromauf von dem S-Wickler 100 korrekt positioniert werden.
- Während die vorliegende Offenbarung in Betracht zieht, dass die relative Position der Tütenherstellungs-Zusatzeinrichtungen und der zugehörigen Materialbahn so nah wie möglich proportional ist, wie es für die höchstmögliche Genauigkeit durchführbar ist, muss verstanden werden, dass ein System, welches die vorliegende Erfindung ausführt, eine relative Positionierung bewirken kann, welche im Wesentlichen proportional ist, durch welche sie um einen schmalen Grad von dem wirklich proportionalen Positionieren variieren kann.
- Aus dem Zuvorigen wird festgestellt werden, dass zahlreiche Modifikationen und Variationen ausgeführt werden können, ohne von dem wirklichen Geist und der Reichweite des neuen Konzepts der vorliegenden Erfindung abzuweichen. Es muss verstanden werden, dass keine Beschränkung in Bezug auf die spezifische Ausführungsform, die hier dargestellt ist, beabsichtigt oder gefolgert werden sollte. Die Offenbarung beabsichtigt, durch die angefügten Ansprüche alle solche Modifikationen abzudecken, welche innerhalb der Reichweite der Ansprüche fallen.
Claims (10)
1. Tütenherstellungs-Vorrichtung
(10), aufweisend:
ein Zusatzeinrichtungsbett (12), welches einen Materialbahn-Flussweg
definiert, entlang welchem eine Bahn eines Tütenherstellungsmaterials bewegt
wird;
einen Bahn-Zug-Antriebsmechanismus zum Ziehen der Bahn entlang dem
Zusatzeinrichtungsbett (12);
wobei eine Mehrzahl von Tütenherstellungs-Zusatzeinrichtungen (24, 26)
bewegbar auf dem Zusatzeinrichtungsbett (12) entlang dem Materialbahn-
Flussweg montiert sind, für jeweilige operative Zugehörigkeit zu Tüten,
welche hergestellt werden;
wobei Einstellungsmittel zum einstellbaren Positionieren der
Zusatzeinrichtungen (24, 26) entlang dem Zusatzeinrichtungsbett bereitgestellt sind, wobei
die Einstellungsmittel konfiguriert sind zum Ausführen einer verbundenen
translatorischen Bewegung der Zusatzeinrichtungen (24, 26) auf dem
Zusatzeinrichtungsbett (12) entlang des Materialbahn-Flussweges beim
Positionieren der Zusatzeinrichtungen proportional zueinander, wobei die Einstellmittel
mindestens ein Antriebsmittel (34, 36, 38) aufweisen, um die translatorische
Bewegung der Zusatzeinrichtung entlang dem Zusatzeinrichtungsbett
auszuführen,
dadurch gekennzeichnet, dass
die Antriebsmittel in operativer Verbindung mit dem schwenkbar montierten
Hebel (42) sind und die Einstellmittel aufweisen:
- mindestens einen schwenkbar montierten Hebel (42), der sich im
Wesentlichen entlang dem Materialbahn-Flussweg für eine operative Verbindung
mit jeder der Zusatzeinrichtungen (24, 26) erstreckt;
- Aktuatormittel (46) zum Schwenken des Hebels um einen
Hebeldrehpunkt, um hierdurch eine angetriebene, verbundene Bewegung der
Zusatzeinrichtungen auf dem Zusatzeinrichtungsbett (12) auszuführen;
- einen Scanner (48) zum Generieren eines Signals, das der relativen
Position einer Registrierungsmarkierung entspricht, die auf jeder
herzustellenden Tüte vorgesehen ist; und
- Steuermittel, die operativ den Scanner (48) mit den Aktuatormitteln (46)
verbinden zum Ausüben einer Operation des Aktuatormittels (46) in
Antwort auf das Signal, welches durch den Scanner (48) generiert wird.
2. Tütenherstellungs-Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, wobei die Einstellmittel
weiter eine Mehrzahl von Getriebezahnstangen (34) aufweisen, die jeweils an
den Zusatzeinrichtungen montiert sind, wobei jede in operativem Eingriff mit
dem schwenkbar montierten Hebel (42) ist, so dass eine Schwenkbewegung
des Hebels (42) durch die Aktuatormittel (46) übertragen wird von jeder der
Getriebezahnstangen proportional zu dem Abstand jeder Getriebezahnstange
von dem Hebeldrehpunkt des schwenkbar montierten Hebels (42).
3. Tütenherstellungs-Vorrichtung (10) nach Anspruch 2, wobei die
Zusatzeinrichtungs-Einstellmittel weiter einen Zahnradantrieb (36) auf jeder der
Zusatzeinrichtungen aufweisen, um in angetriebenem Eingriff mit der jeweiligen
von den Getriebezahnstangen (34) auf der Zusatzeinrichtung zu sein zum
Ausüben der translatorischen Bewegung der Zusatzeinrichtung.
4. Tütenherstellungs-Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, wobei die Vorrichtung
fotosensitive Mittel (20) aufweist, die fest positionierbar sind auf dem
Zusatzeinrichtungsbett (12) zum Erzeugen eines Signals in Antwort auf eine
Registrierungsmarkierung, die auf jeder herzustellenden Tüte vorgesehen ist, wobei
der schwenkbar montierte Hebel (42) einen Hebeldrehpunkt aufweist, der
fest relativ zu den fotosensitiven Mitteln (20) ist.
5. Tütenherstellungs-Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, dadurch
gekennzeichnet, dass die Vorrichtung Verschlussmittel aufweist, die stromab von dem
Materialbahn-Zug-Antriebsmechanismus angeordnet sind, wobei der
schwenkbar montierte Hebel (42) einen Hebeldrehpunkt aufweist, der fest
relativ zu den Verschlussmitteln in vertikaler Ausrichtung damit ist.
6. Tütenherstellungs-Vorrichtung (10) nach Anspruch 5, wobei eine der
beweglich montierten Zusatzeinrichtungen (24, 26) fotosensitive Mittel (20) umfasst
zum Erzeugen eines Signals in Antwort auf eine Registrierungsmarkierung,
die auf jeder herzustellenden Tüte vorgesehen ist.
7. Tütenherstellungs-Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, wobei die Einstellmittel
vorgesehen sind zum Anpassen von Wechseln in Druck-Wiederhol-Längen,
wobei D einer ersten Druck-Wiederhol-Länge entspricht, und Δ einem
Wechsel in der Druck-Wiederhol-Länge entspricht, so dass ein Abstand zwischen
der Zusatzeinrichtung und einem Referenzpunkt der Vorrichtung gleich ist zu
x(D + Δ), wenn die Vorrichtung eingestellt ist.
8. Tütenherstellungs-Vorrichtung nach Anspruch 7, wobei die Antriebsmittel
Mittel sind zum Antreiben jeder der Zusatzeinrichtungen (24, 26) entlang dem
Zusatzeinrichtungsbett (12) in Antwort auf das Signal, welches durch den
Scanner (48) generiert wird.
9. Tütenherstellungs-Vorrichtung (10) nach Anspruch 7, wobei die
Antriebsmittel ein Servomotor-Antriebsmittel umfassen, welches auf jeder der Mehrzahl
von Tütenherstellungs-Zusatzeinrichtungen vorgesehen ist.
10. Tütenherstellungs-Vorrichtung (10) nach Anspruch 1, wobei die Einstellmittel
mindestens ein S-Wickel-Mittel (236) aufweisen, das operativ mit dem Hebel
(42) verbunden ist.
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