DE69719663T2 - Gerät und Methode zur Ausrichtung einer Knie-Totalprothese - Google Patents

Gerät und Methode zur Ausrichtung einer Knie-Totalprothese

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DE69719663T2
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Description

  • Die Erfindung betrifft allgemein eine Vorrichtung zum Ausführen einer korrekten Ausrichtung und Anordnung einer Knieprothese während einer Kniegelenkplastik-Totaloperation und bezieht sich insbesondere auf das Bestimmen der korrekten Position und Ausrichtung von Scheidführungen In Bezug auf die mechanische Achse des Oberschenkels eines Patienten, so dass der Oberschenkel und die Tibia für die Passung der Knieprothese geschnitten werden können, und die Knieprothese wird anatomisch korrekt ausgerichtet eingesetzt. Insbesondere ist die Erfindung auf eine Vorrichtung zum Erlangen der geeigneten Anordnung bzw. Ausrichtung einer tibialen Resektionsführung in Bezug auf die mechanische Achse des Oberschenkelknochens und dementsprechend in Bezug auf die mechanische Achse des Beines des Empfängers der Knieprothese gerichtet.
  • Währen einer erneuernden Kniegelenksplastik, die allgemein als Knieaustauschoperation bezeichnet wird, werden die distalen Oberflächen des Oberschenkelknochens weggeschnitten und durch eine Metallkomponente ersetzt, um die Lageroberflächen des Oberschenkelknochens zu simulieren. Die proximale Oberfläche der Tibia wird auf ähnliche Weise modifiziert, um eine metallverstärkte Kunststofflagerfläche zu erhalten. Die femorale Metallkomponente des neuen Prothesegelenks überträgt das Gewicht des Patienten auf die tibiale Komponente, so dass das Gelenk das Gewicht des Patienten tragen kann und eine nahezu normale Bewegung des Kniegelenks gewährleistet ist.
  • Mehrere Studien haben gezeigt, dass die Leistung einer Kniegelenkprothese über längere Zeiträume davon abhängt, wie genau die Komponenten des Kniegelenks in Bezug auf die das Gewicht tragende Achse des Beines des Patienten implantiert werden. Bei einem korrekt funktionierenden Knie verläuft die das Gewicht tragende Achse durch das Zentrum des Kopfes des Oberschenkelknochens, das Zentrum des Knies und das Zentrum des Fußgelenks. Diese das Gewicht tragende Achse wird typischerweise durch Analysieren einer Röntgenbildes des Beines des Patienten lokalisiert, welches aufgenommen wird, während der Patient steht.
  • Das Röntgenbild wird dazu verwendet, das Zentrum des Kopfes des Oberschenkelknochens zu lokalisieren und die Position des Kopfes relativ zu ausgewählten Markierungen auf dem Oberschenkelknochen zu berechnen. Die ausgewählten Markierungen werden dann während der Operation auf dem Oberschenkel des Patienten gefunden, und die Berechnungen werden dazu verwendet, die tatsächliche Position des femoralen Kopfes abzuschätzen. Diese beiden Informationen werden dazu verwendet, die korrekte Ausrichtung der das Gewicht tragenden Achse des Oberschenkelknochens zu bestimmen, die allgemein als die mechanische Achse des Oberschenkelknochens bezeichnet wird. Um die korrekte Position für die femorale Komponente der Knieprothese vollständig zu definiere, muss das korrekte Verhältnis zwischen dem Zentrum des femoralen Kopfes und dem Kniegelenk und der Rotation des Kniegelenks um die mechanische Achse erstellt werden. Diese Information wird aus den Markierungen auf dem distalen Abschnitt des Oberschenkelknochens gewonnen. Die korrekte Ausrichtung für die tibiale Komponente der Knieprothese wird für gewöhnlich durch Herausfinden des Zentrums des Fußgelenkes und durch Beziehen dessen Position auf die Markierung auf der Tibia bestimmt. Dieser Punkt und das Zentrum des proximalen tibialen Plateaus werden dazu verwendet, die das Gewicht tragende Achse oder mechanische Achse der Tibia zu definieren. Das korrekte Verhältnis zwischen dem Fußgelenk und dem Kniegelenk und der Rotation des Kniegelenks um die mechanische Achse wird durch Bezug auf den distalen Abschnitt des Oberschenkelknochens und die Markierungen auf dem tibialen Plateau bestimmt.
  • Es werden verschiedene mechanische Ausrichtungselemente dazu verwendet, den Chirurgen dabei zu unterstützen, Schnitte auf dem distalen Oberschenkelknochen und der proximalen Tibia auszuführen, die es ermöglichen, dass die femoralen und tibialen Komponenten des Knieprothesenimplantats am Oberschenkelknochen und der Tibia angebracht werden. Diese mechanischen Ausrichtungsinstrumente ermöglichen es dem Chirurgen, Scheidführungen an ihrem Platz in Bezug auf die ausgewählten Markierungen auf dem Knochen zu fixieren, so dass die Schnitte in Bezug auf die mechanischen Achsen, die aus dem Röntgenbild bestimmt wurden, korrekt ausgerichtet sind.
  • Es gibt zwei allgemeine Arten von Ausrichtungselementen im allgemeinen Gebrauch. Es handelt sich um intramedulläre und extramedulläre Ausrichtungssysteme. Bei den intramedullären Ausrichtungssystemen wird das Innere des Oberschenkelknochens oder der Tibia, der medulläre Kanal, als eine der ausgewählten Markierungen für die Ausrichtung verwendet. Bei extramedullären Ausrichtungssystemen werden nur die externen Oberflächen des Körpers für die Ausrichtung eingesetzt.
  • Ein typisches extramedulläres Ausrichtungssystem erfordert, dass der Chirurg visuell einen schlanken Stab mit dem Zentrum des Knies und dem Zentrum des femoralen Kopfes für die Ausrichtung der femoralen Komponente ausrichtet, dann einen ähnlichen Stab mit dem Zentrum des Fußgelenks und dem Zentrum des tibialen Plateaus für die Ausrichtung der tibialen Komponente ausrichtet. Die Zentren des femoralen Kopfes und Fußgelenks werden durch Ertasten ermittelt oder durch eine intraoperative Röntgenaufnahme. Falls sie korrekt angeordnet sind, liegen die Stäbe parallel zu den mechanischen Achsen und sind gegen diese versetzt. Sobald sie ausgerichtet sind, werden die Stäbe als Führung verwendet, um die Lage der Schneidführungen in Bezug auf den Oberschenkelknochen und die Tibia zu fixieren, so dass die Schnitte ausgeführt werden können.
  • Ein typisches intramedulläres Ausrichtungssystem erfordert, dass der Chirurg Stäbe in den medullären Kanal des Oberschenkelknochens und der Tibia einführt. Falls korrekt angeordnet, sollten diese Stäbe auf den jeweiligen Achsen der Knochen liegen. Im Falle der Tibia liegt die mechanische Achse sehr nahe an der Achse des Knochens. Im Falle des Oberschenkelknochens ist die Achse des Knochens von der mechanischen Achse aufgrund der Versetzung des Hüftgelenks stark verschieden, und dieser Unterschied muss aus dem präoperativen Röntgenbild ausgemessen und dazu verwendet werden, die Ausrichtung der femoralen Schneidführungen zu korrigieren.
  • Sowohl der intramedulläre als auch der extramedulläre Ansatz für die Ausrichtung weisen zahlreiche inhärente Nachteile und Fehlerquellen auf. Die extramedulläre Ausrichtung hängt von der genauen visuellen Abschätzug der Ausrichtung der extramedullären Stäbe ab. Die Lokalisierung des femoralen Kopfes durch Ertasten ist schwierig und fehlerbehaftet, insbesondere bei fettleibigen Patienten. Die Verwendung intraoperativer Röntgenbilder verbessert das Ergebnis etwas, ist jedoch zeitaufwendig und setzt den Patienten und das Personal des Operationsraumes Strahlung aus. Röntgenstrahlen unterliegen auch der Verzerrung und erfordern visuelle Interpretation und Abschätzung für die korrekte Analyse, da Röntgenstrahlen nur eine planare Ansicht in zwei Dimensionen liefern.
  • Die intramedullären Ausrichtungsansätze liefern nur geringfügig bessere Ergebnisse, insofern, als die Kniegelenkausrichtung noch bestimmt wird, indem der Unterschied zwischen der Knochenachse und der mechanischen Achse aus einem möglicherweise verzerrten Röntgenbild abgeschätzt wird. Zusätzlich müssen intramedulläre Stäbe sehr sorgfältig eingeführt werden, nicht nur, um eine korrekte Ausrichtung mit dem medullären Kanal zu gewährleisten, sondern auch, um sicherzustellen, dass der Einschub der Stäbe keine Embolie erzeugt, die den Patienten ernsthaft verletzen oder sogar töten könnte.
  • Bei einem idealen Ausrichtungssystem werden die mechanischen Achsen des Beines eines Patienten direkt ermittelt, ohne dass die Notwendigkeit für präoperative oder intraoperative Röntgenbestrahlung, Abschätzung, Berechnung, Lokalisierung verborgener oder versteckter Markierungen oder chirurgische Eingriffe neben demjenigen, der für den Zugang zu den Kniegelenkoberflächen erforderlich ist, besteht. Das ideale Ausrichtungssystem hängt nur von der anerkannten Definition ab, wonach die mechanischen Achse durch das Zentrum des Kopfes des Oberschenkelknochens, das Zentrum des Kniegelenks und das Zentrum des Fußgelenks verläuft, um die mechanische Achse zu lokalisieren.
  • Die WO-88/07840, die dem Oberbegriff des Anspruchs 1 entspricht, beschreibt ein System für die präoperative Planung einer totalen Ersetzung eines Knies unter Verwendung eines Teleskopschafts, eines proximalen Kopplungsmittels zum Koppeln einer Resektionsführung an einen proximalen Abschnitt des Schaftes an der proximalen Tibia und eines distalen Mittels zum Lokalisieren des distalen Endes des Schaftes an der distalen Tibia.
  • In der früheren US-Patentanmeldung 08/199,069, eingereicht am 22. Februar 1994, nunmehr US-Patent 5,601,566, sind ein Verfahren und eine Vorrichtung zum Lokalisieren der mechanischen Achse des Oberschenkelknochens eines Patienten offenbart, indem das Rotationszentrum des Kopfes des Oberschenkels direkt lokalisiert wird. Ein externer Ausrichtungsstab ist am Oberschenkelknochen befestigt und erstreckt sich in eine Richtung parallel zur mechanischen Achse des Oberschenkelknochens. Die vorliegende Erfindung gibt eine Vorrichtung an, durch die der externe Ausrichtungsstab der in der vorstehenden Patentanmeldung beschriebenen Vorrichtung, der wie in jener Anmeldung angeordnet ist, dafür eingesetzt wird, eine geeignete Ausrichtung einer tibialen Resektionsführung relativ zur Richtung der mechanischen Achse des Oberschenkelknochens zu ermöglichen, für einen größeren Grad an Genauigkeit bei der Anordnung der Komponenten der Knieprothese in Bezug auf die das Gewicht tragende Achse oder mechanische Achse des Beines des Patienten. Als solche löst die Erfindung mehrere Aufgaben und erzielt Vorteile, von denen sich einige wie folgt zusammenfassen lassen: Ermöglichen der genauen Lokalisierung der Richtung der mechanischen Achse des Oberschenkelknochens interoperativ, ohne in den medullären Kanal einzugreifen und ohne der Notwenigkeit eines chirurgischen Eingriffs neben demjenigen, der bereits für den Zugang zu dem zu ersetzenden Knie erforderlich ist, um die genaue Lokalisierung der tibialen Komponente sowie der femoralen Komponente einer Knieprothese während einer Totaloperation zur Knieersetzung zu unterstüzten; Schaffen eines relative einfachen Verfahrens, das genau vor dem Vorbereiten der Tibia für die Resektion schnell ausgeführt werden kann; Erreichen eines hohen Grades an Genauigkeit mit minimalen Verfahrensschritten und Vorrichtungen; Ermöglichen einer direkten Bestimmung der Richtung der mechanischen Achse des Oberschenkelknochens und der relativen Lokalisierung einer Tibiaresektionsführung bei geringerer Abhängigkeit von optischer Abschätzung oder Auslegung; Erschaffen einer vereinfachten Vorrichtung, die auf lange Sicht zuverlässig arbeitet.
  • Die obigen Aufgaben und Vorteile sowie weitere Aufgaben und Vorteile werden durch die Erfindung gelöst bzw. erreicht. Diese kann kurz als das Schaffen einer Verbesserung bei einer Vorrichtung für das Ausrichten einer tibialen Resektionsführung in Bezug auf die Richtung der mechanischen Achse des Beines eines Empfängers einer Gesamtknieprothese beschrieben werden, wobei die Tibiaresektionsführung an der Tibia des Empfängers an der proximalen Tibia der Tibia für die Resektion der proximalen Tibia zu befestigen ist, wobei die Tibia eine distale Tibia umfasst und wobei ein externer Ausrichtungsstab am Oberschenkelknochen befestigt ist und sich in Richtung der mechanischen Achse erstreckt, wobei ein externer Tibiaausrichtungsschaft sich longditudinal entlang einer Ausrichtungsachse zwischen einem oberen Ende und einem unteren Ende erstreckt, wobei der Tibiaausrichtungsschaft einen proximalen Abschnitt benachbart dem oberen Ende zur Anordnung benachbart der proximalen Tibia und einem distalen Abschnitt benachbart dem unteren Ende zur Anordnung benachbart der distalen Tibia aufweist, wobei proximale Koppelungsmittel benachbart dem oberen Ende des Tibiaausrichtungsschaftes vorhanden sind, um die Tibiaresektionsführung selektiv an den proximalen Abschnitt des Tibiaausrichtungsschaftes zu koppeln, und distale Koppelungsmittel zum selektiven Koppeln des distalen Abschnitts des Tibiaausrichtungsschaftes an die distale Tibia vor der Tibia vorhanden sind, wobei ein proximales Ausrichtungselement zur Anordnung auf dem proximalen Abschnitt des Tibiaausrichtungsschaftes vorhanden ist, wobei das proximale Ausrichtungselement eine Ausrichtungsführungsbahn aufweist, die sich longditudinal entlang dem proximalen Ausrichungselement parallel zur Ausrichtungsachse des Tibiaausrichtungsschaftes erstreckt, wobei die Ausrichtungsführungsbahn eine Öffnung zur Aufnahme des externen Ausrichtungsstabes in die Ausrichtungsführungsbahn aufweist, wobei die Ausrichtungsführungsbahn komplementär zum externen Ausrichtungsstab ist, so dass auf die Aufnahme des externen Ausrichtungsstabes in der Ausrichtungsführungsbahn das proximale Ausrichtungselement mit dem externen Ausrichtungsstab ausgerichtet ist, um den proximalen Abschnitt des Tibiaausrichtungsschaftes in Ausrichtung mit der Richtung des externen Ausrichtungsstabes zu bringen, um die Tibiaresektionsführung relativ zur Richtung der mechanischen Achse des Beines auszurichten.
  • Die Erfindung wird besser durch die folgende detaillierte Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen derselben verständlich, während weitere Aufgaben und Vorteile offensichtlich werden. Die Ausführungsformen der Erfindung sind in den beigefügten Zeichnungen veranschaulicht, in denen:
  • Fig. 1 eine explodierte Aufrissansicht ist, die Komponententeile einer erfindungsgemäß konstruierten Vorrichtung zeigt, welche dafür eingesetzt wird, die Implantierung einer Totalknieprothese auszuführen;
  • Fig. 2 eine Aufrissansicht ist, die die Komponententeile zeigt, welche am Bein eines Empfängers einer Totalknieprothese zusammengesetzt sind, wobei das Knie abgebogen ist;
  • Fig. 3 eine vergrößerte perspektivische Explosionsansicht ist, die einige der Komponententeile zeigt;
  • Fig. 4 eine fragmentarische Aufrissansicht ist, die die Komponententeile von Fig. 3, an ihrem Ort zusammengesetzt, zeigt;
  • Fig. 5 eine vergrößerte perspektivische Ansicht eines erfindungsgemäß konstruierten Komponententeils ist;
  • Fig. 6 eine Aufrissansicht ähnlich dem Fragment von Fig. 2 ist, wobei jedoch das Knie des Empfängers ausgestreckt ist;
  • Fig. 7 eine Draufsicht auf das in Fig. 6 gezeigte Fragment ist; und
  • Fig. 8 eine fragmentarische Seitenaufrissansicht ist, die die Resektion der Tibia gemäß der Erfindung zeigt.
  • Mit Bezug auf die Zeichnungen und insbesondere auf Fig. 1 derselben ist ein Abschnitt des Oberschenkelknochens eines auf den Rücken liegenden Patienten etwas schematisch bei 10 dargestellt und umfasst den distalen Oberschenkelknochen 12 am Knie K des Patienten. Wie vollständig in der vorgenannten Patentanmeldung 08/199,069 beschrieben, ist der Oberschenkelknochen 10 für die Rotation um den femoralen Kopf (nicht gezeigt) des Oberschenkelknochens 10 eingespannt, und die mechanische Achse 14 des Oberschenkelknochens 10 verläuft durch das Rotationszentrum des femoralen Kopfes und das Zentrum 18 des Knies K des Patienten. Die Richtung der mechanischen Achse 14 wurde auf die in der vorgenannten Patentanmeldung beschriebene Art bestimmt, und ein länglicher externer Ausrichtungsstab 20 ist am Oberschenkelknochen 10 befestigt und erstreckt sich in eine Richtung parallel zur mechanischen Achse 14 des Oberschenkelknochens 10. Der Ausrichtungsstab 20, der parallel zur mechanischen Achse 14 ist, kann für die Lokalisierung von Schneidführungen für das Ausführen der Schnitte eingesetzt werden, die notwendig sind, um den distalen Oberschenkelknochen 12 für die Aufnahme einer zu implantierenden femoralen Knieprothese, wie in der vorgenannten Patentanmeldung beschrieben, vorzubereiten. Die Erfindung ermöglicht den Einsatz eines Ausrichtungsstabes 20, um auch eine Tibiaresektionsführung auszurichten, wie nachstehend beschrieben wird.
  • Die Tibia 30 des Empfängers umfasst eine proximale Tibia 32, einen tibialen Vorsprung 34 und eine vordere Kortex 36 und muss für die Aufnahme der tibialen Komponente eines Knieprothesenimplantats (nicht gezeigt) durch Resektion der proximalen Tibia 32 vorbereitet werden. Die Tibia 30 umfasst eine lange Achse L und eine distale Tibia 38. Die erfindungsgemäße Vorrichtung für die Vorbereitung der proximalen Tibia 32 ist allgemein bei 40 veranschaulicht und umfasst einen externen Tibiaausrichtungsschaft 42 mit einem proximalen oder oberen Abschnitt in Form eines oberen Schaftabschnitts 44 und einem distalen oder unteren Abschnitt in Form eines röhrenförmigen Elements 46. Der Tibiaausrichtungsschaft 42 erstreckt sich longditudinal zwischen einem oberen Ende 48 und einem unteren Ende 50, und der obere Schaftabschnitt 44 ist innerhalb des röhrenförmigen Elements teleskopisch eingreifend benachbart dem unteren Ende 50 aufzunehmen, um eine selektive Bewegung relativ zum röhrenförmigen Element 46 entlang einer gemeinsamen Ausrichtungsachse A auszuführen. Ein Klemmmittel, das in Form einer Flügelschraube 52 ausgebildet ist, die durch ein Spannelement bzw. einen Ansatz 54 geschraubt ist, welches mit dem röhrenförmigen Element 46 am oberen Ende 56 des röhrenförmigen Elements 46 einstückig ist, klemmt den oberen Schaftabschnitt 44 selektiv an der Stelle in einer beliebigen Lage des oberen Schaftabschnitts 44 entlang der Ausrichtungsachse A relativ zum röhrenförmigen Element 46 fest, wenn der obere Schaftabschnitt 44 in das röhrenförmige Element 46 eingeschoben ist.
  • Distale Kopplungsmittel in Form einer unteren Klemme 60 sind so konstruiert, wie es in der früheren US-Anmeldung 08/552,594, eingereicht am 3. November 1995, beschrieben ist, und sind am unteren Ende des röhrenförmigen Elements 46 und dementsprechend am unteren Ende 50 des Tibiaausrichtungsschaftes 42 angebracht. Wie in Fig. 2 zu erkennen ist, ist die untere Klemme 60 um die distale Tibia 38 herum angeordnet, gerade oberhalb des Knöchels, um an der distalen Tibia 38 befestigt zu werden, um das untere Ende des röhrenförmigen Elements 46 und entsprechend das untere Ende 50 des Tibiaausrichtungsschatbes 42 mit der distalen Tibia 38 ausgerichtet vor der distalen Tiba 38 benachbart dem Knöchel 62 des Empfängers zu koppeln und zu lokalisieren.
  • Das Ausrichtungsmittel ist in Form Einer Ausrichtungseinheit 70 gezeigt, die einen ersten Schlitten 72 umfasst, der mit dem unteren Ende 50 des Tibiaausrichtungsschaftes 42 einstückig ist und für eine Gleitbewegung entlang einer ersten Führungsbahn 74 angebracht ist, die ihrerseits von einem zweiten Schlitten 76 getragen wird, der für eine Gleitbewegung entlang einer zweiten Führungsbahn 78 angebracht ist, welche mit der Klemme 60 einstückig ist. Die erste Führungsbahn 74 weist eine rechteckige Querschnittskonfiguration auf und erstreckt sich vorwärts und rückwärts, um es zu ermöglichen, dass der erste Schlitten 72 selektiv entlang der ersten Führungsbahn 74 nach vorne und hinten bewegt wird. Die zweite Führungsbahn 78 weist eine T-förmige Querschnittskonfiguration auf und erstreckt sich in einer mittleren Seitwärtsrichtung, um es zu ermöglichen, dass der zweiten Schlitten 76 selektiv entlang der zweiten Führungsbahn 78 in Mittel- und Seitwärtsrichtungen bewegt wird. Der erste und der zweite Schlitten 72 und 76 werden bewegt, um die Achse A des Tibiaausrichtungsschaftes 42 mit dem Zentrum des Fußgelenks 62 auszurichten. Sobald die Achse A wie beschrieben ausgerichtet ist, wird eine erste Flügelschraube 80 im ersten Schlitten 72 angezogen, um den ersten Schlitten 72 an seinem Platz auf der ersten Führungsbahn 74 zu arretieren, und eine zweite Flügelschraube 82 im zweiten Schlitten 76 wird angezogen, um den zweiten Schlitten 76 an seiner Stelle auf der zweiten Führungsbahn 78 zu arretieren.
  • Mit Bezug auf die Fig. 3 und 4 sowie die Fig. 1 und 2 ist eine tibiale Resektionsführung 90 mit dem Tibiaausrichtungsschaft 42 zusammenzusetzen und an einer geeigneten Resektionsstelle für das Ausführen des gewünschten proximalen Schnittes entlang der proximalen Tibia 32 anzuordnen. Zu diesem Zweck beinhaltet die Tibiaresektionsführung 90 eine Schneidführungsoberfläche, die in Form eines Sägeblatt-Führungsschlitzes 92 gezeigt ist, welche sich in Mittel-Seitwärtsrichtung zwischen den Seiten der Tibiaresektionsführung 90 und durch die Tibiaresektionsführung 90 in Vorwärts-Rückwärtsrichtung erstreckt. Eine Anzahl an Löchern 94 erstreckt sich ebenfalls durch die Tibialresektionsführung 90 in Vorwärts- Rückwärtsrichtung. Dies ist alles vollständiger in der vorgenannten Patentanmeldung 08/552,594 beschrieben.
  • Um die Tibiaresektionsführung 90 mit dem Tibiaausrichtungsschaft 42 zusammenzubauen, sind proximale Kopplungsmittel vorhanden und beinhalten einen versetzten Kopf 100 am oberen Ende 48 des Tibiaausrichtungsschaftes 42 für die Aufnahme und selektive Befestigung der tibialen Resektionsführung 90, die selektiv am Tibiaausrichtungsschaft 42 durch den Eingriff des versetzten Kopf es 100 in einem komplementären Kanal 102 zu befestigen ist, welcher durch die Tibiaresektionsführung 90 und eine Erweiterung 104 derselben in der Richtung parallel zur Ausrichtungsachse A des Tibiaausrichtungsschaftes 42 verläuft. Die Führung 90 weist eine innere Oberfläche 106 mit einer Umrisskonfiguration auf, die allgemein komplementär zur Umrisskonfiguration der äußeren Oberfläche 108 des versetzten Kopfes 100 des Tibiaausrichtungsschaftes 42 am oberen Ende 48 des Tibiaausrichtungsschaftes 42 ist. Die Tibiaresektionsführung 90 ist gegen einen Haltestift 110 gesetzt, und dann wird eine Flügelschraube 112, die in die Tibiaresektionsführung 90 geschraubt ist, angezogen, um die Tibiaresektionsführung 90 an ihrer Stelle zu arretieren.
  • Die Resektionslage der Tibiaresektionsführung 90 wird durch eine Tasteranorndung 120 bestimmt, die bevorzugt vor der Anordnung der Tibiaresektionsführung 90 auf dem Tibiaausrichtungsschaft 42 an der Tibiaresektionsführung 90 angebracht wird. Die Tasteranorndung 120 umfasst einen Tibiataster 122, der auf einem Tastergehäuse 124 angebracht ist und eine Spitze 126 aufweist und selektiv durch Anbringungsmittel, die in Form eines Schnellverbindungsmechanismus 130 gezeigt sind, welcher vollständig in der vorgenannten Patentanmeldung 08/552,594 beschrieben ist, an der Tibiaresektionsführung 90 angebracht und von dieser gelöst wird.
  • So wird, wie in den Fig. 2 und 4 zu erkennen ist, der obere Schaftabschnitt 44 des Tibiaausrichtungsschaftes 42 in das röhrenförmige Element 46 eingeschoben und innerhalb des röhrenförmigen Elements 46 teleskopartig nach unten verschoben, wobei die Tibiaresektionsführung 90 mit dem oberen Schaftabschnitt 44 des Tibiaausrichtungsschaftes 42 gekoppelt ist, bis der Tibiataster 122 der Tastereinheit 120 auf der proximalen Tibia 32 in Kontakt mit der Tibiaerhebung 34 sitzt, wobei die Spitze 126 des Tibiatasters 124 an der proximalen Tibia 32 entlang dem Tibiaplateau 132 angreift, wodurch die Tibiaresektionsführung 90 auf der korrekten Höhe zum Ausführen des proximalen Schnittes auf der gewünschten Resektionshöhe RL angeordnet wird. Der Schnellverbindungsmechanismus 130 gewährleistet eine hochstabile Anbringung der Tastereinheit 120 an der Tibiaresektionsführung 90 in einer kompakten und leicht zu bedienenden Anordnung. Sobald die Tibiaresektionsführung 90 sich auf der gewünschten Resektionshöhe befindet, wird die Flügelschraube 52 angezogen, wodurch die Tibiaresektionsführung 90 auf der gewünschten Resektionshöhe RL gesichert wird, und der Tasteraufbau 120 wird von der Tibiaresektionsführung 90 gelöst, indem nur der Schnellentkopplungsmechanismus 130 betätigt wird.
  • Um die Ausrichtung der Tibiaresektionsführung 90 auf geeignete Weise relativ zur Richtung der mechanischen Achse 14 des Oberschenkelknochens 10 zu verwirklichen, wird ein proximales Ausrichtungselement 140 auf dem oberen Schaftabschnitt 44 des Tibiaausrichtungsschaftes 42 angeordnet, wie in Fig. 2 veranschaulicht. Das proximale Ausrichtungselement 140 selbst ist am besten in Fig. 5 veranschaulicht und umfasst einen Block 142 und einen Kanal 144, welcher sich durch den Block 142 erstreckt, wobei der Kanal 144 eine Querschnittskonfiguration aufweist, die komplementär zur Querschnittskonfiguration des oberen Schaftabschnitts 44 des Tibiaausrichtungsschaftes 42 ist, um den oberen Schaftabschnitt 44 innerhalb des Kanals 144 aufzunehmen. Eine Flügelschraube 146 ist in den Block 142 eingeschraubt und steht mit dem Kanal 144 in Verbindung, um eine selektive Befestigung des Blockes 144 am oberen Schaftabschnitt 44 des Tibiaausrichtungsschaftes 42 zu ermöglichen, wie aus Fig. 2 ersichtlich. Eine Ausrichungsführungsbahn in Form eines Schlitzes 150 erstreckt sich longditudinal entlang dem Block 142 des proximalen Ausrichtungselements 140, und eine Öffnung 152 erstreckt sich transversal, um mit dem Schlitz 150 entlang der Länge des Schlitzes 150 in Verbindung zu stehen, und umfasst einen abgeschrägten Eingang 154. Die komplementären Querschnittskonfigurationen des oberen Schaftabschnitts 44 des Tibiaausrichtungsschaftes 42 und des Kanals 144 des proximalen Ausrichtungselements 140 gewährleisten, dass nach dem Eingriff des oberen Schaftabschnitts 44 in den Kanal 144 der Schlitz 150 geeignet mit der Achse A des Tibiaausrichtungsschaftes 42 ausgerichtet ist.
  • Das Knie K wird nun gestreckt, wie in den Fig. 6 und 7 gezeigt, wobei das proximale Ausrichtungselement 140 auf seinem Platz auf dem oberen Schaftabschnitt 44 des Tibiaausrichtungsschaftes 42 befestigt ist. Wenn das Knie K gestreckt ist, wird der Tibiaausrichtungsschaft 42 so angeordnet, dass der Ausrichtungsstab 20 innerhalb des Schlitzes 150 des proximalen Ausrichtungselements 140 in Eingriff steht, um das proximale Ausrichtungselement 140 mit dem Ausrichtungsstab 20 auszurichten und folglich auch den Tibiaausrichtungsschaft 42 mit der Richtung des Ausrichtungsstabes 20, wodurch die Tibiaresektionsführung 90 relativ zur Richtung der mechanischen Achse 14 des Oberschenkelknochens 10 und folglich relativ zur mechanischen Achse des Beines des Empfängers ausgerichtet wird. Zu diesem Zweck wird der Tibiaausrichtungsschaft 42 gemäß den Erfordernissen während des Streckens des Knies K verschoben, um den Ausrichtungsstab 20 transversal durch den abgeschrägten Eingang 154 in die Öffnung 152 und in den Schlitz 150 des proximalen Ausrichtungselements 140 aufzunehmen.
  • Mit Bezug auf Fig. 8 wird, sobald die Tibiaresektionsführung 90 relativ zur Richtung der mechanischen Achse 14 ausgerichtet ist, die Tibiaresektionsführung 90 an der proximalen Tibia 32 benachbart der vorderen Kortex 36 durch Befestigungsmittel befestigt, welche in Form von Bohrstifen 160 gezeigt sind, die durch ausgewählte Löcher 94 in der Tibiaresektionsführung 90 und in die proximale Tibia 32 eingeführt werden. Dann wird der Ausrichtungsstab 20 vom Oberschenkelknochen 10 entfernt, der Tibiaausrichtungsschaft 42 wird von der Tibiaresektionsführung 90 entkoppelt, das Knie K wird in einem Winkel von 90º gebogen, um die Tibia 30 in die in Fig. 8 veranschaulichte Position zu bringen, und die Tibiaresektionsführung 90 wird vollständig freigelegt, um einen ungehinderten Zugang zur Tibiaresektionsführung 90 für die Resektion der proximalen Tibia 32 zu schaffen. Ein Sägeblatt 162 einer Säge 164 wird dann durch den Führungsschlitz 92 für Sägeblätter eingeführt, um einen proximalen Schnitt 166 auf der Resektionshöhe RL auszuführen.
  • Es ist zu erkennen, dass die Erfindung die vorstehend zusammengefassten zahlreichen Aufgaben löst und die entsprechenden Vorteile bringt, nämlich: Ermöglichen genauer Lokalisierung der Richtung der mechanischen Achse des Oberschenkelknochens interoperativ, ohne in den medullären Kanal einzugreifen und ohne dass die Notwenigkeit eines chirurgischen Eingriffs neben dem bereits für den Zugang zu dem zu ersetzenden Knie erforderlichen besteht, um bei der genauen Lokalisierung der tibialen Komponente sowie der femoralen Komponente einer Knieprothese während einer Knieersetzungs-Totaloperation zu dienen; Schaffen eines relativ einfachen Verfahrens, das schnell genau vor dem Vorbereiten der Tibia für die Resektion ausgeführt werden kann; Erreichen eines hohen Grades an Genauigkeit mit minimalen Verfahrensschritten und Vorrichtungen; Ermöglichen einer direkten Bestimmung der Richtung der mechanischen Achse des Oberschenkelknochens und der relativen Lage einer Tibiaresektionsführung, wobei weniger auf optische Abschätzung oder Auslegung abgestellt werden muss; Schaffen einer vereinfachten Vorrichtung, die auf lange Sicht zuverlässig arbeitet.
  • Die vorstehende detaillierte Beschreibung der Erfindung wurde nur beispielhaft gegeben. Verschiedene Details des Designs, der Konstruktion und des Verfahrens können modifiziert werden, ohne den durch die beigefügten Ansprüche gesteckten Schutzbereich der Erfindung zu verlassen.

Claims (4)

1. Vorrichtung (40) zum Ausrichten einer Tibiaresektionsführung (90) in Bezug auf die Richtung der mechanischen Achse (14) des Beines eines Empfängers einer Gesamtknieprotese, wobei die Tibiaresektionsführung (90) an der Tibia (30) des Empfängers an der proximalen Tibia (32) der Tibia (30) für die Resektion der proximalen Tibia (32) zu befestigen ist, wobei die Tibia (30) eine distale Tibia (38) umfasst und wobei ein externer Ausrichtungsstab (20) am Oberschenkelknochen (10) befestigt ist und sich in Richtung der mechanischen Achse (14) erstreckt, wobei ein externer Tibiaausrichtungsschaft (42) sich longitudinal entlang einer Ausrichtungsachse (A) zwischen einem oberen Ende (48) und einem unteren Ende (50) erstreckt, wobei der Tibiaausrichtungsschaft (42) einen proximalen Abschnitt (44) benachbart dem oberen Ende (48) zur Anordnung benachbart der proximalen Tibia (32) und einen distalen Abschnitt (46) benachbart dem unteren Ende (50) zur Anordnung benachbart der distalen Tibia (38) aufweist, wobei proximale Kopplungsmittel (100, 102, 110, 112) benachbart dem oberen Ende (48) des Tibiaausrichtungsschaftes (42) vorhanden sind, um die Tibiaresektionsführung (90) selektiv an den proximalen Abschnitt (44) des Tibiaausrichtungsschaftes (42) zu koppeln, und distale Kopplungsmittel (60) vorhanden sind, um den distalen Abschnitt (46) des Tibiaausrichtungsschaftes (42) selektiv an die distale Tibia (38) zu koppeln, vor der Tibia (30), dadurch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung (40) ein proximales Ausrichtungselement (140) zur Anordnung am proximalen Abschnitt (44) des Tibiaausrichtungsschaftes (42) beinhaltet, dass das proximale Ausrichtungselement (140) eine Ausrichtungsführungsbahn (150) aufweist, die sich longditudinal entlang dem proximalen Ausrichtungselement (140) parallel zur Ausrichtungsachse (A) des Tibiaausrichtungsschaftes (42) erstreckt, dass die Ausrichtungsführungsbahn (150) eine Öffnung (152) zur Aufnahme des externen Ausrichtungsstabes (20) in die Ausrichtungsführungsbahn (150) aufweist, dass die Ausrichtungsführungsbahn (150) komplementär zum externen Ausrichtungsstab (20) ist, so dass auf die Aufnahme des externen Ausrichtungsstabes (20) in der Ausrichtungsführungsbahn (150) das proximale Ausrichtungselement (140) mit dem externen Ausrichungsstab (20) ausgerichtet ist, um den proximalen Abschnitt (44) des Tibiaausrichtungsschaftes (42) in Ausrichtung mit der Richtung des externen Ausrichtungsstabes (20) zu bringen, um die Richtung des externen Ausrichtungsstabes (20) auszurichten, um die Tibiaresektionsführung (90) relativ zur Richtung der mechanischen Achse (14) des Beines auszurichten.
2. Vorrichtung (40) nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Ausrichtungsführungsbahn einen Schlitz (150) aufweist, der sich longitudinal entlang dem proximalen Ausrichtungselement (140) erstreckt, und sich die Öffnung (152) in eine Querrichtung erstreckt, so dass der proximale Abschnitt (44) des Tibiaausrichtungsschaftes (42) im Schlitz (150) in einer Querrichtung aufgenommen ist.
3. Vorrichtung (40) nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass das proximale Ausrichtungselement (140) selektive Kopplungsmittel (44, 144, 146) umfasst, um das proximale Ausrichtungselement (140) und den proximalen Abschnitt (44) des Tibiaausrichtungsschaftes (42) selektiv zu koppeln und zu entkoppeln.
4. Vorrichtung (40) nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass das selektive Kopplungsmittel komplementäre Querschnittskonfigurationen (44, 144) im proximalen Ausrichtungselement (140) und auf dem proximalen Abschnitt (44) des Tibiaausrichtungsschaftes (42) umfasst, wobei die komplementären Querschnittskonfigurationen (44, 144) den Schlitz (150) mit der Ausrichtungsachse (A) des Tibiaausrichtungsschaftes (42) auf die Anordnung des proximalen Ausrichtungselements (140) auf dem proximalen Abschnitt (44) des Tibiaausrichtungsschafts (42) hin ausrichten.
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