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1. Technisches Gebiet
der Erfindung.
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Die vorliegende Erfindung betrifft
ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungselement, das auf einer dünnen metallischen Aufzeichnungsschicht
basiert und mit verbesserten mechanischen Eigenschaften aufwartet.
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2. Allgemeiner Stand der
Technik.
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Bei einem besonderen Typ von wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien erfolgt die Aufzeichnung von Information
durch Hervorrufen von Unterschieden in der optischen Aufsichts-
und/oder Durchsichtsdichte in der Aufzeichnungsschicht. Die Aufzeichnungsschicht
hat eine hohe optische Dichte und absorbiert die darauf auftreffende
Strahlung. Die Umwandlung von Strahlung in Wärme löst eine örtliche begrenzte Steigung
der Temperatur aus, wodurch in der Aufzeichnungsschicht eine thermische Änderung
wie Verdampfung oder Abblätterung
(Ablation) erfolgt. Dadurch werden die Bereiche der Aufzeichnungsschicht,
auf die die Strahlung aufgetroffen ist, ganz oder zum Teil entfernt
und wird ein Unterschied in optischer Dichte zwischen den bestrahlten
Bereichen und den nicht-bestrahlten Bereichen hervorgerufen (siehe
US-P 4 216 501, 4 233 626, 4 188 214 und 4 291 119 und die GB-P
2 026 346).
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Die Aufzeichnungsschicht solcher
wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterialien ist in der Regel aus Metallen, Farbstoffen
oder Polymeren hergestellt. Aufzeichnungsmaterialien wie diese sind
beschrieben in "Electron,
Ion and Laser Beam Technology",
von M. L. Levene et al., "The
Proceedings of the Eleventh Symposium (1969)", "Electronics" (18. März, 1968),
S. 50, "The Bell
System Technical Journal",
von D. Maydan, Band 50 (1971), S. 1761, und "Science", von C. 0. Carlson, Band 154 (1966),
S. 1550.
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Die Aufzeichnung auf solchen wärmeempfindlichen
Aufzeichnungs-materialien erfolgt in der Regel durch Umwandlung
der aufzuzeichnen-den Information in elektrische Zeitseriensignale
und Abtastung des Aufzeichnungsmaterials mittels den Signalen entsprechend
modulierter Laserstrahlen. Dieses Verfahren ist darin vorteilhaft,
daß die
Aufzeichnung der Bilder auf Echtzeitbasis (d. h. sofort) erfolgt.
Aufzeichnungsmaterialien dieser Art werden als DRAW-Aufzeichnungs-materialien
(DRAW = Direct Read After Write, direktes Lesen nach dem Schreiben)
bezeichnet. DRAW-Aufzeichnungsmaterialien
können
als Medium zur Aufzeichnung bildmäßig modulierter Laserstrahlen
benutzt werden, wobei eine für
den Menschen oder maschinell lesbare Rufnahme erzeugt wird. Bei
den für
den Menschen lesbaren Aufnahmen handelt es sich z. B. um Mikrobilder, die
bei Vergrößerung und
Projektion lesbar werden. Ein Beispiel für ein maschinell lesbares DRAW-Aufzeichnungsmaterial
ist die optische Speicherplatte. Bisher wurden zur Herstellung optischer
Speicherplatten am häufigsten
Tellur und Tellurlegierungen benutzt, wobei stark reflektierende
dünne Metallfilme
gebildet werden, deren Reflexionsvermögen durch Erhitzen mit Laserstrahlung
infolge Grübcheribildung örtlich verringert
wird (es sei z. B. auf den Artikel "Optische Datenspeicher" von Jochen Fricke
in der Zeitschrift "Physik
in unserer Zeit",
15. Jahrg. 1984/Nr. 5, 129–130
hingewiesen). Tellur ist giftig und besitzt wegen seiner Sauerstoff-
und Feuchtigkeitsempfindlichkeit schlechte Archivierungseigenschaften.
Andere für
den Einsatz bei thermischer DRAW-Aufzeichnung geeignete Metalle
sind in US-P 4 499 178 und US-P 4 388 400 angegeben. Zum Vermeiden
des Giftigkeitsproblems wurden andere verhältnismäßig niedrigschmelzende Metalle
wie Wismut bei der Herstellung einer wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht
eingesetzt.
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Bei sehr kurzzeitiger Impulsbelichtung
eines solchen Aufzeichnungselements mit einem Hochleistungslaser
erweicht der Schreibpunkt oder schmilzt dabei eine geringe Menge
der Wismutschicht, die sich während
der Schmelzung an der erhitzten Stelle infolge der Oberflächenspannung
zusammenzieht und kleine Vertiefungen oder Löcher bildet. In der Folge kann
Licht durch diese Vertiefungen hindurch dringen und wird die Dichte
auf einen von der eingesetzten Laserstrahlungsenergie abhängigen Dmin-Wert
verringert.
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Die
EP
0 384 041 verschafft ein Verfahren zur Herstellung eines
wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials mit "Direct
Read After Write"(DRAW)-Möglichkeiten,
wobei eine dünne
wärmeempfindliche
metallische Aufzeichnungsschicht, vorzugsweise eine Wismutschicht,
auf einen Bahnträger
aufgetragen wird, dadurch gekennzeichnet, daß in der gleichen Vakuumumgebung
eine bahnförmige
Schutzschicht aus organischem Harz mittels einer Klebeschicht auf
diese mit einem Träger
versehene Aufzeichnungsschicht laminiert wird.
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Ein handelsübliches, das nach den Prinzipien
der genannten
EP 0 384 041 hergestellt
wird, ist MASTERTOOL MT8, ein eingetragenes Warenzeichen, das von
Agfa-Gevaert N. V. vertrieben wird. MASTERTOOL MT8 wird am häufigsten
nach der Aufzeichnung als Fotowerkzeug bei der Herstellung mikroelektronischer Schaltungen
und gedruckter Leiterplatten eingesetzt. Wir verweisen hierbei auf
die Beschreibung in "Circuit World", Band 22, Nr. 3,
April 1996. Das Material enthält
einen doppelseitig substrierten Polyethylenterephthalatträger (PET-Träger), der
auf einer Seite im Vakuum mit einer Wismutschicht mit einer Stärke von
etwa 0,25 μm,
einer 8 μm
starken weichen Haftschicht und einer dünnen PET-Schutzschicht mit
einer Stärke
von 12 μm überzogen
ist. Die andere Seite des substrierten PET-Trägers ist mit einer Rückschicht
versehen, die ein Antistatikum und ein Mattiermittel (oder Aufrauhmittel
oder Abstandshalter, wobei diese Bezeichnungen im folgenden als
Synonyme benutzt werden) enthält.
Das Mattiermittel verhindert Aneinanderkleben von verpackten MASTERTOOL-Bogen,
ein Phänomen,
das oft zu Problemen beim Transport in Belichtern führt.
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Mit einem wie oben beschrieben zusammengesetzten
MASTERTOOL-Material sind aber folgende Nachteile verbunden. Beim
Kopieren eines auf MASTERTOOL aufgezeichneten Musters auf einem
Fotolackmuster wird zunächst
die Luft durch Vakuumsaugen aus dem Sandwichverband MASTERTOOL/Fotolackmuster
entfernt, wobei die 12 μm
starke PET-Deckschicht des MASTERTOOL-Bogens in Kontakt mit der PET-Deckschicht
des Fotolackmusters steht. Bei schnellem Vakuumsaugen sind in willkürlich verbreiteten, nicht
völlig
entlüfteten
Bereichen oft Vakuumblasen erkennbar. Insbesondere bei Anwendungen,
wo feine (höchstens
100 μm breite)
Linien zu kopieren sind, wirken diese Vakuumblasen störend, denn
infolge des größer gewordenen
Abstandes zwischen der die Information tragenden Schicht und der
die Information aufnehmenden Schicht geht die Resolution zwischen
den Linien verloren.
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Ein weiteres Problem tritt bei bestimmten
Belichtern bei der doppelseitigen Belichtung einer gedruckten Leiterplatte
auf. Wenn zum Beispiel zwei MT8-Bogen, die in einer Vakuumstruktur
1 an den lichtdurchlässigen
Platten des Belichters haften und mit der dünnen PET-Seite zueinander gerichtet
sind, in einer Vakuumstruktur 2 ohne zwischengeschaltetes Fotolackmuster
gegeneinander gepreßt
werden und die Vakuumstruktur 2 gelöst wird, um MT 1 und MT 2 voneinander
zu trennen und ein Fotolackmuster einzufügen, so werden die zwei MT8-Bogen
oft so stark aneinander haften, daß auch Vakuumstruktur 1 gelöst wird
und die zwei MT8-Bogen erneut positioniert werden müssen.
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Als dritter Nachteil muß erwähnt werden,
daß das
Material nicht stramm auf der Glasplatte des Belichters liegt, wodurch
minimale Spannungen beim Montieren entstehen und dadurch der montierte
Bogen oft horizontal ungleich zu liegen kommt. Dieses Problem ist
insbesondere störend
bei Anwendungen, wo feine (höchstens
100 μm breite)
Linien zu kopieren sind.
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Aufgabe der vorliegenden Erfindung
ist es, ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungselement ohne Transportprobleme in Belichtern bereitzustellen.
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Eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungselement bereitzustellen, bei dem während des Vakuumsaugens keine
Blasenbildung auftritt.
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Noch eine weitere Aufgabe der vorliegenden
Erfindung ist es, ein wärmeempfindliches
Aufzeichnungselement bereitzustellen, das für die Reproduktion von feinen
(höchstens
100 μm breiten)
Linien geeignet ist.
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3. Kurze Darstellung der
vorliegenden Erfindung.
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Gelöst werden die obigen Aufgaben
der vorliegenden Erfindung durch ein wärmeempfindliches Aufzeichnungselement,
enthaltend der Reihe nach:
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- (1) einen lichtdurchlässigen
Träger,
- (2) eine dünne
metallische Aufzeichnungsschicht,
- (3) eine Klebeschicht,
- (4) eine Schicht aus polymerem Harz,
dadurch gekennzeichnet,
daß das
Element des weiteren eine auf Schicht (4) aufgetragene Schicht (5)
mit einer solchen Menge Aufrauhmittel enthält, daß der Ra-Wert
der Schicht (5) zumindest 0,08 μm
und der Rz-Wert der Schicht (5) zumindest
0,6 μm beträgt. Ganz
besonders bevorzugt beträgt
der Ra-Wert zumindest 0,15 μm und beträgt der Rz-Wert zumindest 1,2 μm.
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Unter "metallische Schicht" versteht sich eine Schicht auf der
Basis eines Metalls, eines Metalloxids, eines Metallchalcogenids
wie Sulfid, einer Legierung von zumindest zwei Metallen oder von
Gemischen aus diesen verschiedenen Substanzen.
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In einer bevorzugten Ausführungsform
ist die andere Seite des lichtdurchlässigen Trägers mit einer Rückschicht
(6) mit einem Ra-Wert von höchstens
0,2 μm und
einem Rz-Wert von höchstens 4 μm überzogen. Ganz besonders bevorzugt
beträgt
der Ra-Wert höchstens 0,15 μm und beträgt der Rz-Wert
höchstens
2 μm.
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In einer anderen Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung wird keine Schicht (5) benutzt und wird das
Aufrauhmittel in die Schicht aus polymeren Harz selbst eingebettet.
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4. Ausführliche
Beschreibung der vorliegenden Erfindung.
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Die verschiedenen Elemente des erfindungsgemäßen wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsmaterials werden im folgenden im einzelnen erläutert.
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Nutzbare lichtdurchlässige Träger aus
organischem Harz sind z. B. eine Cellulosenitratfolie, eine Celluloseacetatfolie,
eine Polyvinylacetalfolie, eine Polystyrolfolie, eine Polyethylenterephthalatfolie,
eine Polycarbonatfolie, eine Polyvinylchloridfolie oder Folien aus
Poly-α-olefin
wie eine Polyethylen- oder Polypropylenfolie. Die Stärke einer
solchen Folie aus organischem Harz liegt vorzugsweise zwischen 0,07
und 0,35 mm. In einer erfindungsgemäß ganz besonders bevorzugten
Ausführungsform
ist der Träger
eine mit zumindest einer Haftschicht überzogene Polyethylenterephthalatschicht.
Diese Haftschicht kann vor oder nach dem Verstrecken des Polyesterfilmträgers aufgetragen
werden. Der Polyesterfilmträger
wird vorzugsweise bei erhöhter Temperatur
von z. B. 70–120°C biaxial
gestreckt, wodurch seine Stärke
um 1/2 bis 1/9 oder mehr verringert und seine Oberfläche 2 bis
9 mal erhöht
wird. Das Verstrecken kann in zwei Stufen erfolgen, d. h. ein Querverstrecken
und ein Längsverstrecken,
dieser Reihenfolge nach oder gleichzeitig. Die Haftschicht wird
vorzugsweise zwischen dem Längs-
und Querverstrecken in einer Stärke
von 0,1 bis 5 μm
aus einem wäßrigen Medium
aufgetragen. Bei Verwendung einer Wismutaufzeichnungsschicht enthält die Haftschicht
vorzugsweise, wie beschrieben in der europäischen Patentanmeldung
EP 0 464 906 , ein Homopolymer
oder Copolymer eines ein kovalent gebundenes Chloratom enthaltenden
Monomers. Beispiele für
solche zur Verwendung in der Haftschicht geeigneten Homopolymere
oder Copolymere sind z. B. Polyvinylchlorid, Polyvinylidenchlorid, ein
Copolymer von Vinylidenchlorid, einem Acrylsäureester und Itakonsäure, ein
Copolymer von Vinylchlorid und Vinylidenchlorid, ein Copolymer von
Vinylchlorid und Vinylacetat, ein Copolymer von Butylacrylat, Vinylacetat
und Vinylchlorid oder Vinylidenchlorid, ein Copolymer von Vinylchlorid,
Vinylidenchlorid und Itakonsäure, ein
Copolymer von Vinylchlorid, Vinylacetat und Vinylalkohol usw. Bevorzugt
werden wasserdispergierbare Polymere, da sie einen Auftrag der Haftschicht
aus einem wäflrigen
Medium erlauben, was aus ökologischer
Sicht vorteilhaft ist.
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Geeignete Metalle für die erfindungsgemäße Aufzeichnungsschicht
sind u. a. folgende : Mg, Sc, Y, Ti, Zr, Hf, V, Nb, Ta, Cr, Mo,
W, Mn, Re, Fe, Co, Ni, Ru, Rh, Pd, Ir, Pt, Cu, Ag, Au, Zn, Cd, Al,
Ga, In, Si, Ge, Sn, As, Sb, Bi, Se und Te. Diese Metalle können gesondert
oder als ein Gemisch oder eine Legierung aus zumindest zwei Metallen
benutzt werden. Aufgrund ihres niedrigen Schmelzpunktes werden Mg,
Zn, In, Sn, Bi und Te bevorzugt. Ganz besonders bevorzugt zur Verwendung
in der vorliegenden Erfindung wird Wismut. Wie eingangs erwähnt können auch
Metalloxide, Metallchalcogenide, eine Legierung aus zumindest zwei Metallen und
Gemische aus diesen verschiedenen Substanzen benutzt werden.
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Die metallische Aufzeichnungsschicht
kann durch Aufdampfen, Zerstäubung,
Ionenplattierung, chemisches Aufdampfen, elektro-lytische Abscheidung
oder stromlose Abscheidung aufgetragen werden. Beim bevorzugten
Einsatz von Bi wird die Aufzeichnungsschicht vorzugsweise im Vakuum
aufgetragen. Ein Verfahren und ein Gerät für einen solchen Vakuumauftrag
ist in der obenerwähnten
EP 0 384 041 beschrieben.
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Die Stärke dieser Wismutschicht liegt
vorzugsweise zwischen 0,1 und 0,6 μm. Bei zu niedriger Stärke weisen
die aufgezeichneten Bilder eine unzureichende Dichte auf. Im Falle
einer zu hohen Dichte hingegen ist die Empfindlichkeit oft niedriger
und ist die minimale Dichte, d. h. die Dichte nach Laseraufzeichnung
auf den belichteten Bereichen, oft höher.
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Da die Metallschicht sehr anfällig ist
für mechanischen
Schaden, muß die
Metallschicht mit einem Schutzelement überzogen werden. Dieses Schutzelement
enthält
ein lichtdurchlässiges
organisches Harz, das als Deckbogen dient, und eine Klebeschicht.
Ein Verfahren für
den Auftrag eines solchen Schutzelements durch Laminierung in derselben
Vakuumumgebung wie bei der Aufdampfung der Metallschicht ist in
der eingangs genannten
EP 0 384
041 beschrieben. Der Deckbogen kann aus der Gruppe der
polymeren, für
den Träger
des wärmeempfindlichen
Elements nutzbaren Harze gewählt
werden. In einer bevorzugten Ausführungsform ist der Deckbogen
ebenfalls eine Polyethylenterephthalatfolie, jedoch vorzugsweise
wesentlich dünner
als die Polyethylenterephthalatfolie des Trägers. Der Deckbogen kann mit
einer Haftschicht überzogen werden,
um die Haftung an der Klebeschicht zu verbessern.
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Zwecks der Haftung der harten äußersten
Harzschutzschicht an der wärmeempfindlichen Aufzeichnungsschicht
kann vorzugsweise eine Schicht aus einem selbsthaftenden (druckempfindlichen)
Klebeharz benutzt werden. Beispiele für solche Harze sind in US-P
4 033 770, in der es sich um deren Verwendung bei der Herstellung
von Klebemittel-Übertragungen
(Abziehbildern) nach dem Silberkomplex-Diffusionsübertragungsverfahren
handelt, in der kanadischen Patentschrift 728 607 und in US-P 3
131 106 beschrieben.
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Statt einer äußersten Schicht und eines selbsthaftenden
Klebstoffes können
eine äußerste Schicht und
ein beim Erwärmen
klebrig werdender Klebstoff benutzt werden. Im letzteren Fall ist
das Material weniger empfindlich für Knittern.
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Selbsthaftende Klebemittel bestehen
in der Regel aus (a) einem oder mehreren thermoplastischen Polymeren
mit einer bestimmten Elastizität
und Klebrigkeit bei Zimmertemperatur (20°C), die gegebenenfalls durch
Einverleibung eines Weichmachers und/oder eines klebrigmachenden
Harzes gesteuert wird. Ein thermoplastisches Polymer ist völlig plastisch,
wenn bei Aufhebung von Spannung keine Wiederherstellung des vorigen
Zustands zu beobachten ist, und völlig elastisch, wenn die Wiederherstellung
sofort und vollständig
ist.
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Besonders geeignete selbsthaftende
Klebemittel gehören
zur Gruppe bestehend aus Polyterpenharzen, Polyethylen mit niedriger
Dichte, einem Copoly(ethylen/vinylacetat), einem Poly(C1-C16)-alkylacrylat, einer Mischung von Poly(C1-C16)alkylacrylat
mit Polyvinylacetat und einem Copoly(vinylacetat/acrylat), das bei
20°C klebrig
ist.
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Bei der Herstellung einer selbsthaftenden
Schicht kann ein an sich nicht-klebriges Polymer durch Zugabe einer
klebrigmachenden Substanz, wie z. B. eines Weichmachers oder eines
anderen klebrigmachenden Harzes, klebrig gemacht werden.
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Beispiele für geeignete klebrigmachende
Harze sind die klebrigmachenden Terpenharze, die in der Zeitschrift "Adhesives Age", Band 31, Nr. 12,
November 1988, S. 28–29,
beschrieben werden.
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Gemäß einer anderen Ausführungsform
wird das Schutzelement auf der wärmeempfindlichen
Aufzeichnungsschicht laminiert oder mittels einer wärmeempfindlichen
Klebeschicht, ebenfalls als thermisch aktivierbare oder beim Erwärmen klebrig
werdende Schicht bezeichnet, damit verklebt. Beispiele für solche Schichten
sind ebenfalls in US-P 4 033 770 beschrieben. Bei solch einer Ausführungsform
werden das aus einer Klebeschicht und einer abriebfesten Schutzschicht
bestehende Laminiermaterial und/oder das durch Laminierung mit einem
Schutzelement zu versehende Aufzeichnungsbahnmaterial in ihrer Kontaktfläche auf
eine Temperatur oberhalb des Erweichungspunktes des Klebemittels
erhitzt. Zumindest eine der Walzen, zwischen denen das Laminat erzeugt
wird, kann mittels durch elektrische Energie oder Infrarotstrahlung
gelieferter Wärme
beheizt werden. Das Laminieren kann ebenfalls mittels durch Hochfrequenzmikrowellen
erzeugter Wärme erfolgen,
wie z. B. in der Patentveröffentlichung
EP-A 0 278 818 beschrieben, in der es sich um ein Verfahren zum Überziehen
von Dokumenten mit einer Kunststoffdeckschicht handelt.
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Ein Überblick von selbsthaftenden
und/oder wärmeempfindlichen
Klebemitteln findet man im "Adhesives
Handbook", von J.
Shields, 3. Ausgabe (1984), Butterworths, London, Boston, und im "Handbook of Adhesive
Raw Materials" (1982),
von Ernest W. Flick, Noyens Publications, Park Ridge, New Jersey – USA.
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Von wesentlicher Bedeutung für die vorliegende
Erfindung ist die Anwesenheit einer Deckschicht (5) mit minimaler
Rauheit. Der Rauheitsgrad von Schicht (5) kommt am besten durch
den sogenannten Ra-Wert zum Ausdruck. Dieser sogenannte mittlere
Rauheitswert wird als das arithmetische Mittel der absoluten Werte aller
gemessenen Abstände
des Rauheitsprofils von der mittleren Linie innerhalb der Meßstrecke
definiert. Schicht (5) hat einen Ra-Wert von zumindest 0,08 μm. Ein weiterer,
die Rauheit kennzeichnender Wert ist der sogenannte Rz-Wert,
der wie folgt definiert wird : arithmetisches Mittel aus den Einzelrauhtiefen
von jedem der fünf
zentralen Einzelmeßstrecken
des digital gefilterten Profils, wobei jede Einzelmeßstrecke
1/7 des gemessenen Längenmeßprofils
beträgt,
entsprechend den Bestimmungen der Norm.
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Schicht (5) hat einen RZ-Wert
von zumindest 0,6 μm.
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Das Aufrauhmittel kann aus einer
Vielzahl verschiedener chemischer Klassen und handelsüblicher Produkte
gewählt
werden, mit der Maßgabe,
daß die
gewählten
Teilchen mit einer hervorragenden mechanischen und thermischen Beständigkeit
aufwarten. Als bevorzugte Aufrauhmittel sind folgende zu nennen:
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- – die
in US 4 861 818 beschriebenen
kugelförmigen
polymeren Perlen,
- – die
in US 4 906 560 und EP 0 584 407 beschriebenen
alkalilöslichen
Perlen,
- – die
in EP 0 466 982 beschriebenen
unlöslichen
polymeren Perlen,
- – Polymethylmethacrylatperlen,
- – Copolymere
aus Methacrylsäure
mit Methyl- oder Ethylmethacrylat,
- – TOSPEARL-Siloxanteilchen
(z. B. Typen T105, T108, T103, T120), die von Toshiba Co vertrieben
werden,
- – SEAHOSTAR-Polysiloxan-Kieselsäureteilchen
(z. B. des Typs KE-P50), vertrieben von Nippon Shokubai Co,
- – ROPAQUE-Teilchen,
d. h. polymere hohle kugelförmige
Perlen des Kern/Hüllentyps,
vertrieben von Rohm und Haas Co. und beschrieben in z. B. US-P 4
427 836, 4 468 498 und 4 469 825,
- – ABD
PULVER, vertrieben von BASF AG,
- – CHEMIPEARL,
kugelförmige
polymere Teilchen, vertrieben von Misui Petrochemical Industries,
Ltd..
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Bei der Auswahl der Abstandshalterteilchen
gilt als Kriterium, daß sie
nicht optisch störend
sind.
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In einer ganz besonders bevorzugten
Ausführungsform
besteht das Aufrauhmittel aus Polymethylmethacrylatperlen, die vorzugsweise
vernetzt sind. Die mittlere Teilchengröße dieser Perlen liegt vorzugsweise zwischen
1 und 5 μm,
ganz besonders bevorzugt zwischen 2 und 4 μm. Andere bevorzugte Aufrauhmittel
sind in
EP 0 080 225 ,
EP 0 466 982 und
EP 0 698 625 beschrieben.
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Die erfindungsgemäß benutzte rauhe Deckschicht
(5) kann aus einem wäßrigen Medium
oder aus einem organischen Lösungsmittel
aufgetragen werden. Im ersten Fall enthält die wäßrige Gießlösung ein hydrophiles Bindemittel,
vorzugsweise Gelatine. Zu anderen hydrophilen Bindemitteln zählen Polyvinylalkohol,
Polyvinyl-pyrrolidon, Cellulose-Derivate, usw. Die rauhe Deckschicht
(5) kann ebenfalls aus einem organischen Lösungsmittel, z. B. Methylethylketon
oder Aceton oder Gemischen, aufgetragen werden. In diesem Fall werden
als Bindemittel Polymethylmethacrylat und Copolyester bevorzugt.
Ganz besonders bevorzugte Bindemittel sind Copolyester, da sie bei
Verwendung eines nicht-substrierten PET-Trägers die Haftung verbessern.
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Als weitere Alternative wird die
Deckschicht (5) nicht aufgetragen, sondern in Form einer polymerhaltigen
Lösung
auf den Träger
zerstäubt.
Bei Trocknung bildet sich ein diskontinuierlicher Polymerfilm mit
der angemessenen Oberflächenrauheit.
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In einer weiteren erfindungsgemäßen Ausführungsform
wird keine Deckschicht (5) benutzt und wird das Aufrauhmittel einfach
in die dünne
Schicht aus polymerem Harz eingebettet, deren Ra-Wert und RZ-Wert dann
im selben Bereich fallen. Diesfalls sind die Aufrauhmittel vorzugsweise
anorganische Substanzen, z. B. kristalline Kieselsäure und
Calciumcarbonat, da diese vor dem Schmelzen und Extrudieren des
Polymers, z. B. von PET-Granulaten, wobei es sich um Prozesse bei
hoher Temperatur handelt, zugesetzt werden müssen. Ein handelsübliches
Beispiel für
eine solche aufgerauhte dünne
PET-Folie ist HOSTAPHAN MP12, das von Diafoil Co. vertrieben wird.
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Des weiteren hat man unerwartet gefunden,
daß durch
Zugabe eines Aufrauhmittels in der erfindungsgemäßen zusätzlichen Deck-schicht oder
in der erfindungsgemäßen dünnen Schicht
aus polymerem Harz der nutzbare Belichtungsspielraum des wärmeempfindlichen
Endelements erweitert wird. Wird auf den Einsatz eines Aufrauhmittels
verzichtet, so ist oft in Vollflächen
Trübung
zu erkennen, wenn der Belichtungsspielraum unter dem optimalen Wert
liegt und dadurch der nutzbare Belichtungsspielraum beschränkt wird.
Es wird davon ausgegangen, daß durch
Zugabe eines Aufrauhmittels die Trübung ansteigt und dadurch Interferenzphänome, die
der Trübung
zugrunde liegen, verringert werden.
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Für
die Herstellung eines Thermobildes unter Verwendung des erfindungsgemäßen Elements
kommt jeder Laser in Frage, der die Energie für die Erzeugung einer für dieses
Bilderzeugungsverfahren ausreichenden Wärmemenge liefern kann. In einer
bevorzugten Ausführungsform
wird ein kräftiger
Infrarotlaser eingesetzt, ganz besonders bevorzugt ein Nd-YLF-Laser.
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Die vorliegende Erfindung wird nun
anhand des folgenden Beispiels erläutert, ohne sie jedoch darauf zu
beschränken.
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BEISPIELE
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Beispiel 1
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- Herstellung
von Mustern
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Der Auftrag einer Wismutschicht durch
Aufdampfung im Vakuum auf einen PET-Träger und eines Schutzlaminats,
das aus einer Haftschicht und einer PET-Schutzschicht besteht, erfolgt
nach dem in der obengenannten
EP
0 384 041 beschriebenen Verfahren. Eine zylindrische Vakuumkammer
enthält
eine elektrische beheizte feuerfeste Schale, die Wismut als Metalldampf
quelle enthält.
Unter hohem Vakuum (d. h. bei einem Druck von etwa 10
–2 Pa
bis 8 × 10
–1 Pa)
wird der erhaltene Metalldampf auf eine Bahn aus Polyethylenterephthalat
mit einer Stärke
von 175 μm
gerichtet und in einer Stärke
von 300 nm darauf abgesetzt. Die Bahn wird von einer Abwickelrolle
zugeführt
und über
eine Führungswalze
gegen eine gekühlte
Stützwalze
gefördert. Nachdem
die Bahn den Bereich, in dem der Metalldampf abgesetzt wird, durchlaufen
hat, wird sie aufwärts
zu einer Laminierbahn gefördert.
Die Laminierbahn ist hergestellt aus einem dreischichtigen Verband
bestehend aus (a) einem 23 μm
starken trennbaren vorläufigen
Träger
(aus silikonisiertem PET), (b) einer 8 μm starken selbsthaftenden Haftschicht
(auf Acrylatbasis) und (c) einer 12 μm starken Schutzschicht aus
PET. Gemäß einem
in der obengenannten Patentschrift erläuterten Mechanismus wird zunächst die
trennbare Schicht (a) abgezogen, wonach die Schichten (b) und (c)
mittels Druckwalzen auf der abgesetzten Wismutschicht laminiert werden.
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Es werden vier verschiedene Muster
hergestellt, von denen bestimmte nach den folgenden Spezifikationen
(Tabelle 1) mit einer Rückschicht
und einer Deckschicht überzogen
werden
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Die erfindungsgemäß benutzte rauhe Deckschicht
(Muster III und IV) hat folgende Zusammensetzung (ausgedrückt als
trockene Substanz pro m2) : Copolyester
VITEL 2200 (Bostik Inc.) als Bindemittel in einem Verhältnis von
750 mg/m2 und vernetzte Polymethylmethacrylat-perlen
(mittlere Teilchengröße 3 μm) in einem Verhältnis von
20 mg/m2 als Aufrauhmittel. Die Schicht
wird aus einer Methylethylketonlösung,
die nach Trocknung entfernt wird, aufgetragen.
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Die Rückschicht enthält folgende
Ingredienzien:
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- – antistatischer
Komplex aus Polyethylendioxythiophen und Polystyrolsulfonsäure,
- – Polymethylmethacrylatlatex
als Bindemittel (0,15– 0,4 μm),
- – Polysaccharid
KELZAN S (Handelsname von Kelco Co.) als Verdickungsmittel,
- – Polyethylenlatex
(0,2 μm)
PERAPRET PE40 (Handelsname von BASF),
- – kolloidale
Kieselsäure
KIESELSOL 100F (Handelsname von Bayer AG),
- - Netzmittel ULTRAVON W (Handelsname von Ciba-Geigy AG).
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Bei den Mustern II und III enthält die Rückschicht
des weiteren Polymethylmethacrylatperlen (mittlere Teilchengröße 6 μm) als Aufrauhmittel
in einem Verhältnis
von 30 mg/m2.
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Bei Muster IV enthält die Rückschicht
Polymethylmethacrylat-perlen mit einer mittleren Teilchengröße von 3 μm in einem
Verhältnis
von nur 0,3 mg/m2.
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Die Rückschicht wird aus einem Gemisch
aus N-Methylpyrrolidon und Isopropanol aufgetragen.
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– Auswertung
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Die Qualität der Transporteigenschaften,
des Vakuumsaugens und der Wiedergabe von feinen Linien (mit einer
Breite von 100 μm
oder weniger) wird qualitativ ausgewertet. Die Ergebnisse sind in
Tabelle 2 aufgelistet (+ bedeutet gut und – bedeutet schlecht).
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Es ist deutlich, daß in der
bevorzugten Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung (Muster IV), in der die Deckschicht eine
rauhe Schicht und die Rückschicht
eine glatte Schicht ist, ein wärmeempfindliches
Element ohne Transportprobleme und ohne Probleme beim Entlüften des Sandwichverbandes
MASTERTOOL/Ätzreserveschicht
erhalten wird, das für
die Technologieklasse mit Wiedergabe von feinen Linien geeignet
ist.
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Beispiel 2
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Muster III des vorigen Beispiels
wird als Bezugsbeispiel erneut benutzt. Muster V ist Muster III
gleich, jedoch mit der Ausnahme, daß die rauhe Deckschicht mit
Methylethylketon weggewaschen wird. Muster VI ist Muster III gleich,
jedoch mit der Ausnahme, daß eine
rauhe Deckschicht mit Polymethylmethacrylatperlen (500 mg/m2) als Bindemittel und vernetzten Polymethylmethacrylatperlen
(mittlere Teilchengröße von 3 μm, 30 mg/m2)
benutzt wird.
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Muster VII ist Muster VI gleich,
jedoch mit der Ausnahme, daß die
rauhe Deckschicht mit Methylethylketon weggewaschen wird.
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Alle Muster werden vollflächig (100%)
mit einem ELISE-Hochleistungslaser
von Barco belichtet. Die Belichtungsenergie wird zwischen 3,5 W
und 4,3 W eingestellt. Eine qualitative Auswertung der Trübung (0 bedeutet "nicht trüb", 4 bedeutet "sehr trüb") findet sich in
Tabelle 3.
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Aus Tabelle 3 ist ersichtlich, daß die Muster
III und VI, d. h. die Muster mit einer rauhen Deckschicht, weniger
trüb sind
als Muster V bzw. Muster VII. Die Deckschicht ermöglicht eine
Erweiterung des Belichtungsspielraums des Materials.