DE69727708T2 - Verfahren zur herstellung von parfum-imprägnierten hydrogele-bildenden polymeren - Google Patents

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Ebrahim Higashinada-ku REZAI
Antonio Pedro RODRIGUEZ
Shuji Kita-ku MAENO
Motohiro Yasu-gun SHIMIZU
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Description

  • GEBIET
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen von mit Duftstoff imprägnierten, Hydrogel bildenden, absorbierenden Polymeren, solche Polymere und absorbierende Einwegartikel, die solche Polymere enthalten.
  • HINTERGRUND
  • Eine breite Vielfalt von absorbierenden Einwegartikeln, die so ausgebildet sind, daß sie nicht nur bei der Absorption von Körperfluiden, wie Urin, Blut, Menstruationsfluiden und dergleichen effizient sind, sondern auch so, daß sie hygienisch und komfortabel zu benutzen sind, sind in der Literatur bekannt. Absorbierende Einwegprodukte dieses Typs umfassen im Allgemeinen ein fluiddurchlässiges Decklagenmaterial, einen absorbierenden Kern und ein fluidundurchlässiges Außenlagenmaterial. Verschiedene Formen, Größen und Dicken solcher Artikel wurden in einen Ansatz untersucht, um ihre Verwendung komfortabler und bequemer zu machen.
  • Seit einiger Zeit nun wurden Studien nach solchen absorbierenden Einwegartikeln primär gerichtet auf die Absorptionskapazität des Artikels. Als Ergebnis wurden verschiedene absorbierende Polymere mit hoch absorptiver Leistung entwickelt. Solche bekannten absorbierenden Polymere (auch als Hydrogel bildende absorbierende Polymere bekannt) sind in der Lage, von etwa dreißig bis sechzig Gramm Wasser pro Gramm Polymer zu absorbieren.
  • In jüngster Zeit wurde die Forschung auf die Entfernung von schlechten Gerüchen gerichtet, die durch das Tragen von absorbierenden Einwegartikeln über relativ lange Zeit verursacht werden. Viele Körperfluide haben einen unangenehmen Geruch oder entwickeln solche Gerüche, wenn sie in Kontakt mit Luft und/oder Bakterien über längere Zeitspannen gelangen. Die japanische Patentoffenlegung Nr. 61-73664 und die PCT-Veröffentlichung Nr. WO 9,422,500 offenbaren mit Duftstoff imprägnierte, Hydrogel bildende absorbierende Polymere, bei welchen die Freigabe des Duftstoffgeruchs durch die Quellkraft ausgelöst wird, wenn das Polymer benäßt wird, und Verfahren zum Imprägnieren des Hydrogel bildenden absorbierenden Polymers mit Duftstoff. Die japanische Offenlegung Nr. 61-73664 offenbart, daß die Polymerisierung des mit Duftstoff imprägnierten, Hydrogel bildenden absorbierenden Polymers durchgeführt wird unter Verwendung einer Wasseremulsion aus Duftstoff als Lösungsmittel. Die PCT-Veröffentlichung Nr. WO 9,422,500 offenbart, daß der Komplex von Cyclodextrin und Duftstoff gesprenkelt, gemischt oder auf dem fluidabsorbierenden Material verteilt wird. Ein mit Duftstoff imprägniertes, Hydrogel bildendes absorbierendes Polymer, bei welchem die Freigabe des Duftstoffgeruchs durch die dynamische Quellkraft eines benäßten Polymers ausgelöst wird, welches durch ein herkömmliches Präparierungsverfahren hergestellt wird, gibt jedoch nach wie vor einen wahrnehmbaren Duftstoffgeruch selbst dann ab, wenn das Polymer trocken ist. Dies ist unerwünscht, weil ein wahrnehmbarer Duftstoff in dem trockenen Einwegartikel von vielen Verbrauchern nicht gemocht wird.
  • Folglich gibt es ein Bedürfnis nach einem mit Duftstoff imprägnierten, Hydrogel bildenden absorbierenden Polymer, welches weder Duftstoffgeruch noch auch nur eine vernachlässigbare Menge eines Duftstoffgeruches freigibt (was von den Verbrauchern akzeptiert wird), wenn das Polymer trocken ist, und bei welchem die Freigabe des Duftstoffgeruchs durch die dynamische Quellkraft des Polymers ausgelöst wird, wenn dieses benäßt wird, und Verfahren zum Präparieren desselben. Keiner des existierenden Standes der Technik liefert alle die Vorteile und Vergünstigungen der vorliegenden Erfindung.
  • ZUSAMMENFASSUNG
  • Die vorliegende Erfindung ist gerichtet auf ein Verfahren zum Herstellen eines mit Duftstoff imprägnierten, Hydrogel bildenden absorbierenden Polymers (P-HFAP), bei welchem die Freigabe eines Duftstoffgeruches durch die dynamische Quellkraft des Polymers ausgelöst wird, wenn das Polymer benäßt wird, welches die Schritte umfaßt (i) Mischen eines festen Trägers und eines Duftstoffs mit Reaktionszwischenstufen des Hydrogel bildenden absorbierenden Polymers (HFAP) vor dem Gelierpunkt der Polymerisierung des Hydrogel bildenden absorbierenden Polymers (HFAP), (ii) Bilden des mit Duftstoff imprägnierten, Hydrogel bildenden absorbierenden Polymers (P-HFAP) und (iii) Trocknen des mit Duftstoff imprägnierten, Hydrogel bildenden absorbierenden Polymers (P-HFAP).
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich ferner auf ein mit Duftstoff imprägniertes, Hydrogel bildendes absorbierendes Polymer (P-HFAP), bei welchem die Freigabe des Duftstoffgeruches durch die dynamische Quellkraft des Polymers ausgelöst wird, wenn das Polymer benäßt wird, welches durch ein solches Verfahren hergestellt wird.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich ferner auf absorbierende Einwegartikel mit einem solchen mit Duftstoff imprägnierten, Hydrogel bildenden absorbierenden Polymer.
  • KURZBESCHREIBUNG DER ZEICHNUNGEN
  • Obwohl die Beschreibung mit Ansprüchen zusammen paßt, welche die Erfindung besonders herausstellen und deutlich beanspruchen, wird angenommen, daß die vorliegende Erfindung besser verstanden wird aus der folgenden Beschreibung bevorzugter Ausführungsformen in Verbindung mit den beigefügten Zeichnungen, in welchen gleiche Bezugszeichen identische Elemente bezeichnen, und in welchen:
  • 1 eine Draufsicht einer Ausführungsform einer Einwegwindel der vorliegenden Erfindung ist, in der Bereiche weg geschnitten sind, um die unterliegende Struktur frei zu geben, wobei die innere Oberfläche der Windel dem Betrachter zugewandt ist;
  • 2 eine Schnittansicht einer Ausführungsform der Einwegwindel aus 1 ist, entlang einer quer verlaufenden Mittellinie 110 in 1;
  • 3 eine vergrößerte Ansicht einer alternativen Ausführungsform der Einwegwindel aus 1 ist, wobei die Ansicht einem Bereich in 2 entspricht; und
  • 4 die Schlüsselelemente des Endprodukt-Annahmetests zeigt.
  • Diese und weitere Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung werden mit Bezug auf die folgende Beschreibung und die angehängten Ansprüche besser verständlich.
  • DETAILLIERTE BESCHREIBUNG
  • Das Folgende ist eine partielle Liste von Definitionen von Ausdrücken, die hier verwendet werden.
  • "HFAP" bedeutet ein Hydrogel bildendes absorbierendes Polymer.
  • "P-HFAP" bedeutet ein mit Duftstoff imprägniertes, Hydrogel bildendes absorbierendes Polymer.
  • "Körperfluide" umfassen Urin, Menstruationsfluide und vaginale Ausscheidungen.
  • "Umfassend" bedeutet, daß andere Schritte und andere Inhaltsstoffe, welche das Endergebnis nicht beeinflussen, hinzu gefügt sein können. Dieser Ausdruck umschließt die Ausdrücke "bestehend aus" und "bestehend im Wesentlichen aus".
  • "Einweg" beschreibt absorbierende Artikel, welche nicht dazu gedacht sind, gewaschen oder in anderer Weise wieder hergestellt oder als absorbierende Artikel wie der verwendet zu werden (das heißt, sie sind dazu gedacht, nach einer einmaligen Benutzung weg geworfen und vorzugsweise wieder aufbereitet, kompostiert oder in einer anderen Weise in einer umweltverträglichen Art deponiert zu werden).
  • "Einheitlicher absorbierender Artikel" beziehen sich auf einen absorbierenden Artikel, welcher aus separaten Teilen gebildet ist, die zu einer Einheit verbunden sind, um eine koordinierte Gesamtheit zu bilden, so daß sie keine separat zu manipulierenden Teile benötigen, wie separate Halter und Einsätze.
  • "Feststoff" bedeutet eine feste Form bei einer Temperatur von 25°C.
  • Alle Prozentangabe erfolgen gewichtsabhängig zur gesamten Zusammensetzung, es sei denn, daß dies spezifisch anders angegeben ist.
  • Alle Verhältnisse sind Gewichtsverhältnisse, sofern dies nicht speziell anders angeführt ist.
  • Alle zitierten Druckschriften sind hier durch Bezugnahme in ihren Gesamtheiten aufgenommen. Eine Zitierung einer Druckschrift ist kein Zugeständnis im Hinblick auf irgendeine Festlegung hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit als Stand der Technik für die beanspruchte Erfindung.
  • Die vorliegenden Erfindung in ihren Verfahren- und Produktaspekten wird wie folgt im Detail beschrieben.
  • Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen eines P-HFAP, in welchem die Freigabe des Duftstoffgeruches ausgelöst wird durch die dynamische Quellkraft eines benetzten Polymers. Das Verfahren umfaßt die Schritte (i) Mischen eines Trägers und eines Duftstoffs mit Reaktionszwischenstufen von HFAP, vor dem Gelierpunkt der Polymerisierung des HFAP, (ii) Bilden des P-HFAP und (iii) Trocknen des P-HFAP.
  • Das P-HFAP, welches durch ein solches Verfahren hergestellt wird, befriedigt das Bedürfnis nach einem P-HFAP, welches keinen Riechstoff und auch keine vernachlässigbare Menge eines Riechstoffs freigibt (was von den Verbrauchern akzeptiert wird), wenn das Polymer trocken ist, und wobei die Freigabe des Riechstoffs ausgelöst wird durch die dynamische Quellkraft des P-HFAP, wenn dieses benäßt ist.
  • A. Der Schritt des Mischens einer Trägers und eines Duftstoffes mit Reaktions-Zwischenprodukten HFAP vor dem Gelierpunkt der Polymerisation des HFAP
  • Das Verfahren der vorliegenden Erfindung umfaßt den Schritt des Mischens eines Trägers und eines Duftstoffes mit Reaktions-Zwischenprodukten HFAP vor dem Gelierpunkt der Polymerisation des HFAP.
  • a. Feststoffträger
  • Die in der vorliegenden Erfindung nützlichen Träger umfassen Glucose und Polymere, wie Stärke und Cyclodextrin, und eine poröse hydrophile Matrix, wie Zeolith, Schaumbläschen aus regenerierter Zellulose, Schaumbläschen aus hydrophilem Polyurethan und Schaumbläschen aus vernetztem Polyvinylalkohol. Für den Träger wird vorzugsweise Glucose und noch bevorzugter Stärke verwendet.
  • Falls der Anteil des Trägers geringer ist als 0,5 Gew.-% des HFAP, ist dies nicht genug, um eine adäquate Menge Duftstoff zu transportieren. Falls der Anteil des Trägers mehr als 15 Gew.-% des HFAP beträgt, sind die Träger lose durch HFAP eingekapselt, was zu einem Duftgeruch führen kann, wenn das Polymer trocken ist. Der Anteil des Trägers in Gewichtsprozent des HFAP beträgt typischerweise von etwa 0,5% bis etwa 15%, vorzugsweise von etwa 1% bis etwa 10%.
  • b. Duftstoff
  • Die Duftstoffe und Zusammensetzungen dieser Erfindung sind solche, die im Stand der Technik herkömmlicherweise bekannt sind. Die Auswahl einer Duftstoffkomponente oder der Menge eines Duftstoffs basiert auf funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten. Bevorzugte Duftstoffkomponenten, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, sind hoch flüchtige und moderat flüchtige Duftstoff-Inhaltsstoffe, insbesondere die hoch flüchtigen, niedrig siedenden Duftstoffe.
  • Die hoch flüchtigen, niedrig siedenden Duftstoff-Inhaltsstoffe haben typischerweise Siedepunkte bei etwa 250°C oder geringer. Diese hoch flüchtigen Duftstoffe sind vergänglich und gehen schnell verloren, wenn sie freigesetzt werden. Viele der mehr moderat flüchtigen Duftstoff-Inhaltsstoffe gehen auch schnell verloren. Die moderat flüchtigen Duftstoff-Inhaltsstoffe sind solche mit Siedepunkten von etwa 250°C bis etwa 300°C. Viele der Duftstoff-Inhaltsstoffe, wie sie nachfolgend diskutiert werden zusammen ihren Geruchscharakteren und ihren physikalischen und chemischen Eigenschaften, wie Siedepunkt und Molekulargewicht, sind angegeben in "Parfume and Flavor Chemicals (Aroma Chemicals)", Steffen Arctander, veröffentlicht von dem Autor 1969, hier durch Bezugnahme mit aufgenommen.
  • Beispiele der hoch flüchtigen, gering siedenden Duftstoff-Inhaltsstoffe sind: Anethol, Benzaldehyd, Benzylacetat, Benzylalkohol, Benzylformat, Isobornylacetat, Camphen, Cis-Citral(Neral), Citronella, Citronellol, Citronellylacetat, Paracymen, Decanal, Dihydrolinalool, Dihydromyrcenol, Dimethylphenylcarbinol, Eucalyptol, Geranial, Geraniol, Geranylacetat, Geranylnitril, Cis-3-hexenylacetat, Hydroxycitronellal, d-limonen, Linalool, Linalooloxid, Linalylacetat, Linalylpropionat, Methylanthranilat, Alpha-Methylionon, Methylnonylacetaldehyd, Methylphenylcarbinylacetat, Laevo-Menthylacetat, Menthon, Isomenthon, Myrcen, Myrcenylacetat, Myrcenol, Nerol, Nerylacetat, Nonylacetat, Phenylethylalkohol, Alphapinen, Beta-Pinen, Gamma-Terpinen, Alpha-Terpineol, Beta-Terpineol, Terpinylacetat und Vertenex (paratertär Butylcyclohexylacetat). Einige natürliche Öle enthalten auch große Prozentanteile hoch flüchtiger Duftstoff-Inhaltsstoffe. Zum Beispiel enthält Lavan din als Hauptkomponenten: Linalool; Linalylacetat; Geraniol; und Citronellol. Limonenöl und Orangenterpene enthalten beide etwa 95% d-limonen.
  • Beispiele von moderat flüchtigen Duftstoff-Inhaltsstoffen sind Amylzinnaldehyd, Iso-Amylsalicylat, Beta-Caryophyllen, Cedren, Zinnalkohol, Cumarin, Dimethylbenzylcarbinylacetat, Ethylvanillin, Eugenol, Iso-Eugenol, Fluoracetat, Heliotropin, 3-cis-hexenylsalicylat, Hexalsalicylat, Lilial (Para-Tertiärbutyl-Alpha-Mehtylhydrozinnaldehyd) Gamma-Methylionon, Nerolidol, Patschoulialkohol, Phenylhexanol, Beta-Selinen, Trichlormethylphenylcarbinylacetat, Triethylcitrat, Vanillin und Veratraldehyd. Zedernholzterpene sind hauptsächlich zusammen gesetzt aus Alpha-Cedren, Beta-Cedren und anderen C15H24 Sesquiterpenen.
  • Die Spezies von Riechstoffen, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, umfassen (1) eine Zitrusnote, wie Bergamotöl, Zitronenöl, Süßorangenöl, Bitterorangenöl, Limonenöl, Gragefruitöl und Mandarinenöl; (2) eine Fruchtnote, wie Pfirsich, Erdbeere, Apfel, Banane, Melone, Ananas, Himbeere, Aldehyd C14 (Pfirsichlacton) und Aldehyd Cl6; (3) Aldehydnote, wie C7-12 Fettsäurealdehyd; (4) eine blumige Note, wie Rose, Jasmin, Nelke und Geißblatt; (5) ein würzige Note, wie Gewürznelke, Zimt Ceylon und China, Pfeffer, Piment, Koriander, Kardamom, Muskatnuß und Lorbeer; (6) eine holzige Note, wie Sandelholz, Zedernholz, Vetiver und Patchouli; (7) eine tierische Note, wie Moschus (vorzugsweise erhalten durch Synthese); (8) eine minzige Note, wie Pfefferminze und grüne Minze; (9) eine Honignote, wie reiner Honig; (10) eine Vanillenote, wie Vanille; (11) eine Anisnote, wie Anis, Anisstern, süßer Fenchel, Basilikum und Estragon; (12) eine Lavendelnote, wie Lavendelöl, Lavandinöl, Rosmarinöl und Eukalyptusöl; (13) eine grüne Note, wie reine Veilchenblätter; (14) eine moosige Note, wie reines Eichenmoos; (15) eine Balsamnote, wie Tolubalsam, Perubalsam und Benzoin; (16) eine Koniferennote, wie Pinienöl und Wacholderöl.
  • Weitere Duftstoffe, die hier nützlich sind, umfassen (1) Baby Floral: C-5133, 5134 oder 5138, geliefert von Soda Aromatic Co. Ltd. in Shiga, Japan, (2) Pentalid- Reihen, z. B. A-1559; Primax-Reihen, z. B. A-1561, geliefert von Soda Aromatic Co. Ltd. aus Shiga, Japan, (3) Floramild-Reihen, z. B. N-30131, geliefert von Haarman & Reimer, Deutschland und (4) Floral-Duft GH-8125-8130 und FNT-849, 850, geliefert von Takasago Aromatic Co. Ltd. Osaka, Japan.
  • Die Menge des Duftstoffes, die ausreicht, um wirkungsvolle Duftstoff-Abgabeeigenschaften zu schaffen, kann basieren auf eine Anzahl von Faktoren variieren, wie die chemische Zusammensetzung des HFAP und die physikalischen Formen des HFAP, z. B. Teilchengröße des HFAP und die chemische Zusammensetzung des Duftstoffes sowie von der Natur des Trägersystems und dem Verfahren des Aufbringens des Duftstoffes und des Trägers. Typischerweise ist jedoch, wenn der Anteil des Duftstoffs geringer als 0,01 Gew.-% des HFAP ist, der Duft des Parfüms, wenn das Polymer naß ist, nicht ausreichend stark. Falls der Anteil des Duftstoffs mehr als 20 Gew.-% des HFAP beträgt, ist der Geruch des Duftstoffs, wenn das Polymer trocken ist, zu stark.
  • In bevorzugten Ausführungsformen ist das Gewichtsverhältnis von HFAP zum Duftstoff etwa 100 : 0,01 bis etwa 100 : 20, ganz bevorzugt von etwa 100 : 0,1 bis etwa 100 : 10, äußerst bevorzugt noch von etwa 100 : 0,5 bis etwa 100 : 5,0.
  • Vorzugsweise ist der Duftstoff vorher in dem Träger enthalten, vor der Zugabe zu den Reaktions-Zwischenprodukten des HFAP.
  • In einem Falle, in welchem der Duftstoff in Form eines kleinen Teilchens oder Pulvers vorliegt, kann der Duftstoff mit einem Träger durch irgendeine von verschiedenen Techniken und Vorrichtungen vermischt werden, die zum Aufbringen (z. B. Mischen) eines Materials mit einem anderen Material verwendet werden und die im Stand der Technik bekannt sind. In einem weiteren Fall, in welchem der Duftstoff in Form einer Flüssigkeit vorliegt, kann der Duftstoff in einem Träger durch irgendeine von verschiedenen Techniken und Vorrichtungen aufgenommen werden, die zum Aufbringen einer Flüssigkeit auf ein Material verwendet werden und im Stand der Technik bekannt sind.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform wird der Duftstoff in einem Glucoseträger geladen, um eine Feststofflösung zu bilden. Der Duftstoff kann in dem Träger durch eine von verschiedenen Techniken und Vorrichtungen, die zum Beladen des Materials auf einem Träger verwendet werden und im Stand der Technik bekannt sind, absorbiert oder adsorbiert werden. Falls der Anteil des Duftstoffes geringer als 3 Gew.-% des Trägers ist, ist dieser nicht wirksam. Falls der Anteil des Duftstoffes mehr als 90 Gew.-% des Trägers ausmacht, ist der Träger überladen und tritt der Duftstoff zu leicht aus dem Träger und dem HFAP aus. Vorzugsweise beträgt die Konzentration des Duftstoffes in dem Träger von etwa 3 Gew.-% bis 90 Gew.-%, vorzugsweise von etwa 20 Gew.-% bis 70 Gew.-%.
  • Der Träger und der Duftstoff werden in einem Materialgemisch aus HFAP vor dem Gelierpunkt der HFAP-Polymerisation bei einer Temperatur von typischerweise von etwa 50°C bis etwa 90°C, vorzugsweise von etwa 60°C bis etwa 80°C unter Umgebungsluft oder einem inerten Gas aufgebracht, vorzugsweise von etwa einigen wenigen Sekunden bis etwa 20 Minuten vor dem Gelierpunkt der Polymerisation, vorzugsweise von etwa 5 Minuten bis etwa 15 Minuten vor dem Gelierpunkt der Polymerisation.
  • Falls der Träger und der Duftstoff in das Materialgemisch des HFAP mehr als etwa 20 Minuten vor dem Gelierpunkt der Polymerisation eingebracht werden, stört der Duftstoff die Polymerisation und kann der Duftstoff verdunsten. Falls der Träger und der Duftstoff in das Materialgemisch des HFAP weniger als etwa einige wenige Sekunden vor dem Gelierpunkt der Polymerisation und nach dem Gelierpunkt der Polymerisation eingebracht werden, kann der Duftstoff nicht eingeschlossen und im trockenen Zustand geschützt werden.
  • c. Reaktions-Zwischenprodukte des HFAP
  • Die Reaktions-Zwischenprodukte des HFAP umfassen lineare Polymere, Oligomere, Monomere und Vernetzer und können auch einen restlichen Polymerisationsinitiator und Wasser enthalten.
  • Die linearen Polymere und die Oligomere sind Zwischenprodukte des HFAP, die sich aus den Monomeren ergeben, die unten angegeben sind.
  • Die Monomere umfassen polymerisierbare, ungesättigte, Säure enthaltende Monomere; einige nicht saure Monomere; olefinische ungesättigte Carboxylsäure- und Carboxylsäureanhydridmonomere; und olefinische ungesättigte Sulfonsäuremonomere.
  • Ungesättigte, Säure enthaltende Monomere enthalten die olefinisch ungesättigten Säuren und Anhydride, die wenigstens eine Kohlenstoff-an-Kohlenstoff Olefin-Doppelbindung enthalten. Insbesondere können die Monomere ausgewählt werden aus olefinisch ungesättigten Carboxylsäuren und -Säureanhydriden, olefinisch ungesättigten Sulfonsäuren und Mischungen davon.
  • Einige nicht saure Monomere können auch enthalten sein, gewöhnlich in geringeren Mengen, wenn die hier vorliegenden HFAPs präpariert werden. Solche nicht sauren Monomere können z. B. enthalten die wasserlöslichen oder in Wasser dispersiblen Ester der Säure enthaltenden Monomere sowie Monomere, die keine Carboxyl- oder Sulfonsäuregruppen überhaupt enthalten. Optional können nicht saure Monomere somit Monomere enthalten, die folgenden Typen von funktionalen Gruppen ausweisen: Carboxylsäure- oder Sulfonsäureester, Hydroxylgruppen, Amidgruppen, Aminogruppen, Nitrilgruppen, quartärnäre Ammoniumsalzgruppen, Arylgruppen (z. B. Phenylgruppen, wie solche, die von einem Styrolmonomer abgeleitet werden). Diese nicht sauren Monomere sind allgemein bekannte Materialien und werden in größerem Detail z. B. beschrieben in US Patent 4,076,663 (Masuda et al.), veröffent licht am 28. Februar 1978; und in US Patent 4,062,817 (Westerman), veröffentlicht am 13. Dezember 1977.
  • Olefinisch ungesättigte Carboxylsäure- und Carboxylsäureanhydridmonomere umfassen die Acrylsäuren, die durch die Acrylsäure selbst typifiziert werden, Acrylate, Methacrylsäure, Ethacrylsäure, 3-chloracrylsäure, Cyanoacrylsäure, Methacrylsäure (Krotonsäure), Phenylacrylsäure, Acryloloxypropionsäure, Sorbinsäure, Chlorsorbinsäure, Angelicasäure, Zinnsäure, p-Chlorzinnsäure, Sterylacrylsäure, Itaconsäure, Citroaconsäure, Mesaconsäure, Glutaconsäure, Aconitsäure, Maleinsäure, Fumarinsäure, Tricarboxyethylen- und Maleinsäureanhydrid.
  • Olefinisch ungesättigte Sulfonsäuremonomere enthalten aliphatische oder aromatische Vinylsulfonsäuren, wie Vinylsulfonsäure, Allylsulfonsäure, Vinyltoluolsulfonsäure und Styrolsulfonsäure; acrylische und methacrylische Sulfonsäure, wie Sulfoethylacrylat, Sulfoethylmethacrylat, Sulfopropylacrylat, Sulfopropylmethacrylat, 2-hydroxy-3-methacryloxyproylsulfonsäure und 2-acrylamid-2-methylpropansulfonsäure.
  • Bevor die Polymerisation von HFAP startet, beträgt der Anteil der Monomere in Mol der gesamten Ausgangsmaterialien von HFAP typischerweise von etwa 3% bis etwa 99,8%, vorzugsweise von etwa 5% bis etwa 40%.
  • Die Vernetzer umfassen Methylen-bis-acrylamid, Trimethylpropantriacrylat und Polyethylenglycoldiacrylat. Falls der Anteil des Vernetzers in Mol der gesamten Ausgangsmaterialien von HFAP mehr als 0,1% vor der Polymerisation des HFAP aufweist, wird der Quellungsgrad des Gels in Wasser dramatisch verringert, wodurch die Absorptionskapazität des Polymers verringert wird. Falls der Anteil des Vernetzers in Mol der gesamten Ausgangsmaterialien des HFAP geringer als etwa 0,001% vor der Polymerisation des HFAP ist, ist das Gel sehr schwach und neigt dazu, sich aufzulösen, wenn es mit Wasser in Kontakt kommt. Bevor die Polymerisation von HFAP startet, beträgt der Anteil des Vernetzers in Mol der gesamten Ausgangsmaterialien des HFAP typischerweise von etwa 0,001% bis etwa 0,1%, vorzugsweise von etwa 0,002% bis etwa 0,02%.
  • Der Polymerisationsinitiator umfaßt Natriumpersulfat, Wasserstoffperoxid, l-ascorbindsäure, Natriumthiosulfat und Natriumsulfit.
  • Falls der Anteil des Polymerisationsinitiators in Mol der gesamten Ausgangsmaterialien des HFAP größer als etwa 0,1% vor dem Beginn der Polymerisation von HFAP beträgt, ist das erzeugte P-HFAP löslicher in Wasser, was nicht bevorzugt wird, weil das Polymer, wenn es naß wird, aus dem Artikel austreten kann. Bevor die Polymerisation des HFAP startet, beträgt der Anteil des Polymerisationsinitiators in Mol der gesamten Ausgangsmaterialien des HFAP typischerweise von 0% bis etwa 0,1%, vorzugsweise von 0% bis etwa 0,005%.
  • Bevor die Polymerisation des HFAP startet, beträgt der Anteil des Wassers in Mol der gesamten Ausgangsmaterialien des HFAP mehr als 96,999, wobei eine exzessive Trocknungszeit benötigt wird, was nicht ökonomisch ist. Bevor die Polymerisation des HFAP startet, beträgt der Anteil des Wassers in Mol der gesamten Ausgangsmaterialien des HFAP typischerweise von 0% bis etwa 96,999%, vorzugsweise etwa 59,975% bis etwa 94,998%.
  • Der Träger und der Duftstoff können zu den Reaktions-Zwischenprodukten des HFAP durch irgendeine der verschiedenen Techniken und Vorrichtungen aufgebracht werden, die zum Aufbringen eines Trägers auf ein Breimaterial verwendet werden um im Stand der Technik bekannt sind, einschließlich ein Bewegen, Atomisieren und Dispergieren oder Einbringen eines Feststoffgemisches in ein sich bildendes absorbierendes Geliersystem.
  • d. Hydrogel bildendes absorbierendes Polymer
  • Die wasserunlöslichen, in Wasser quellfähigen absorbierenden Polymere, die nützlich sind, um mit einem Duftstoff in der vorliegenden Erfindung imprägniert zu werden, werden allgemein als "Hydrogel bildende absorbierende Polymere" (HFAPs), "Hydrokolloide" oder "superabsorbierende" Polymere bezeichnet und können Polysaccharide umfassen, wie Carboxymethylstärke, Carboxymethylzellulose und Hydroxypropylzellulose; nicht ionisierende Typen, wie Polyvinylalkohol und Polyvinylether; kationische Typen, wie Polyvinylpyridin, Polyvinylmorpholinion und N,N-dimethylaminoethyl- oder N,N-diethylaminopropylacrylate und – Methacrylate und die jeweiligen quartärnären Salze davon. Typischerweise haben HFAPs, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, eine Vielzahl von anionischen funktionalen Gruppen, wie Sulfonsäure und vorzugsweise Carboxygruppen.
  • Bevorzugte HFAPs für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung enthalten Carboxygruppen. Diese Polymere umfassen hydrolysierte Stärke-Acrylonitril-Graft-Copolymere, teilweise neutralisierte hydrolysierte, mit Stärke-Acrylnitril gepfropfte Copolymere, mit Stärke-Acrylsäure gepfropfte Copolymere, teilweise neutralisierte, mit Stärke-Acrylsäure gepfropfte Copolymere, Vinylacetat-Arcylester-Colpolymere, hydrolysierte Acrylnitril- Acrylamid-Copolymere, leicht vernetzte Polymere einer der vorstehenden Copolymere, teilweise neutralisierte Polyacrylsäure und leicht vernetzte Polymere oder teilweise neutralisierte Polyacrylsäure. Diese Polymere können verwendet werden entweder allein oder in Form eines Gemisches aus zwei oder mehreren unterschiedlichen Polymeren. Beispiele dieser Polymermaterialien sind offenbart in US Patent 3,661,875, US Patent 4,076,663, US Patent 4,093,776, US Patent 4,666,983 und US Patent 4,734,478.
  • Bevorzugte Polymermaterialien für die Verwendung bei der Herstellung von HFAPs sind leicht vernetzte, quer vernetzte Polymere teilweise neutralisierter Polyacrylsäuren und Stärkederivaten davon. Ganz bevorzugt umfassen die HFAPs von etwa 50 bis etwa 95%, vorzugsweise etwa 75% neutralisierte, leicht vernetzte, quer vernetzte Polyacrylsäure (das heißt, Poly(Natriumacrylat/Acrylsäure)). Eine Vernetzung macht das Polymer im Wesentlichen wasserunlöslich und bestimmt teilwei se die Absorptionskapazität und die extrahierbaren Polymergehalteigenschaften des HFAPs. Verfahren für eine Vernetzung dieser Polymere und typische Vernetzungsmittel sind beschrieben in US Patent 4,076,663.
  • Obwohl das HFAP vorzugsweise aus einem Typ besteht (das heißt, homogen ist), können Mischungen von Polymeren auch in der vorliegenden Erfindung verwendet werden. Zum Beispiel können Mischungen aus mit Stärke-Acrylsäure gepfropften Copolymeren und leicht vernetzten, quer vernetzten Polymeren teilweise neutralisierter Polyacrylsäure in der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
  • Die HFAP-Teilchen, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden, können eine Größe, Form und/oder Morphologie haben, die über einen weiteren Bereich variiert (z. B. Körnchen, Flocken, feinpulverig, interpartikuläre Aggregate, interpartikuläre vernetzte Aggregate und dergleichen) und können im Form von Fasern, Schäumen und dergleichen vorliegen. Die HFAPs können auch Mischungen mit geringen Anteilen von ein oder mehreren Additiven umfassen, wie z. B. pulverförmiges Silica, grenzflächenaktive Stoffe, Kleber, Binder und dergleichen. Die Komponenten in diesem Gemisch können physikalisch und/oder chemisch in einer solchen Form assoziiert sein, daß die Hydrogel bildende Polymerkomponente und das nicht Hydrogel bildende Polymeradditiv nicht ohne Weiteres physikalisch separierbar sind.
  • Die HFAPs können im Wesentlichen nicht porös sein und eine im Wesentlichen innere Porosität aufweisen.
  • Für Teilchen, wie sie oben beschrieben wurden, ist die Teilchengröße definiert als die Abmessung, die durch eine Siebgrößenanalyse bestimmt wird. So wird z. B. ein Teilchen, das auf einem USA Standard Testsieb mit 710 Micron Öffnungen (z. B. Nr. 25 US alternative Siebreihenbestimmung) so angesehen, daß es eine Größe von größer als 710 Micron hat; ein Teilchen, das durch ein Sieb mit 710 Micron Öffnungen hindurch paßt und auf einem Sieb mit 500 Micron Öffnungen zurück gehal ten wird (z. B. Nr. 35 US alternative Siebreihenbezeichnung) wird so angesehen, daß es eine Teilchengröße von zwischen 500 und 710 Micron hat; und ein Teilchen, das durch ein Sieb mit 500 Micron Öffnungen hindurch paßt, wird so angesehen, daß es eine Größe von weniger als 500 Micron hat. Die mittlere Massenteilchengröße einer gegebenen Probe von Hydrogel bildenden absorbierenden Polymerteilchen ist definiert als die Teilchengröße, die die Probe auf Massenbasis in eine Hälfte teilt, das heißt, eine gewichtsmäßige Hälfte der Probe wird eine Teilchengröße von weniger als die mittlere Massengröße haben und eine Hälfte der Probe wird eine Teilchengröße größer als die mittlere Massengröße haben. Ein Standard-Teilchengrößen-Plotterverfahren (bei welchem das prozentuale kumulative Gewicht der Teilchenprobe, das auf einer gegebenen Siebgrößenöffnung zurück gehalten oder durch diese hindurch gegangen ist, gegen eine Siebgrößenöffnung auf Wahrscheinlichkeitspapier geplottet wird) wird typischerweise verwendet, um eine mittlere Massenteilchengröße zu bestimmen, wenn der 50% Massenwert nicht mit der Größenöffnung eines USA Standardtestsiebs korrespondiert. Diese Verfahren zum Bestimmen der Teilchengrößen von Hydrogel bildenden absorbierenden Polymerteilchen sind ferner beschrieben in US Patent 5,061,259 (Goldman et al.), veröffentlicht am 29. Oktober 1991.
  • Für Teilchen von HFAPs, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, liegt die Teilchengröße im Allgemeinen im Bereich von etwa 1 bis etwa 2000 Micron, ganz bevorzugt von etwa 20 bis etwa 100 Micron. Die mittlere Massenteilchengröße wird im Allgemeinen von etwa 20 bis etwa 1500 Micron liegen, ganz bevorzugt von etwa 50 Micron bis etwa 1000 Micron und noch bevorzugter von etwa 100 bis etwa 800 Micron.
  • Innerhalb dieser Größenbereiche kann bevorzugt werden, entweder größere oder kleinere Teilchen zu wählen, abhängig von dem Bedürfnis nach schnelleren oder langsameren Absorptionskräften. Zum Beispiel wird bei nicht porösen Teilchen die Quellrate im Allgemeinen mit der Zunahme der Teilchengröße abnehmen. Es kann auch vorgezogen werden, entweder größere oder kleinere Teilchen oder schmalere Größenschnitte (Fraktionen) größerer oder kleinerer Teilchen aus der Polymermasse zu wählen, um die Durchlässigkeit der Gelschicht (das heißt, die Zunahme des salinen Fließleitfähigkeitwertes (SFC)) zu steigern. Für Teilchen einiger HFAPs hat sich heraus gestellt, daß schmalere Größenbereichsschnitte, welche im Allgemeinen größere Teilchengrößen innerhalb der oben spezifizierten Größenbereiche enthalten, höhere SFC-Werte haben, ohne eine signifikante Verschlechterung anderer HFAP-Eigenschaften, wie der Leistungsfähigkeit-unter-Druck (PUP)-Kapazität und des Anteils des extrahierbaren Polymers. So kann es z. B. nützlich sein, einen großen Schnitt mit einer mittleren Massengröße im Bereich von etwa 500 bis etwa 710 Micron zu verwenden, in welchem nur minimale Massenfraktionen der Teilchengrößen entweder größer als etwa 710 Micron oder kleiner als etwa 500 Micron haben. Alternativ kann ein breiterer Größenschnitt, in welchem im Allgemeinen eine Größe im Bereich von etwa 150 Micron bis etwa 800 Micron haben, nützlich sein.
  • B. Der Schritt des Bildens von P-HFAP
  • In von einigen wenigen Sekunden bis etwa 20 Minuten nach dem Mischen des Trägers des Duftstoffes mit den Reaktions-Zwischenprodukten von HFAP vor dem Gelierpunkt der Polymerisation von HFAP beginnt die Gelierung, wie angegeben, durch Erhöhung der Temperatur um 5 bis 10°C automatisch. Die Gelierung folgt, wenn das Polymer beginnt, ein Netzwerk zu bilden und virtuell unlöslich in einem Lösungsmittel zu werden.
  • Nachdem die Gelierung begonnen hat, wird die Temperatur der Reaktion-Zwischenprodukte bei von etwa 60°C bis etwa 90°C für weitere 0,5 Stunden bis etwa 2 Stunden gehalten, um die Gelierung zu vervollständigen.
  • Auf diese Weise wird beim Mischen eines Trägers und eines Duftstoffes mit Reaktions-Zwischenprodukten von HFAP vor dem Gelierpunkt der Polymerisation des HFAP der Duftstoff und der Träger in wenigstens einem Bereich des Inneren des HFAP imprägniert, um P-HFAP zu bilden. Vorzugsweise wird der Duftstoff und der Träger im gesamten Inneren der HFAP-Teilchen sein.
  • C. Der Schritt des Trocknens des P-HFAP
  • Nach dem Bilden von P-HFAP wird die Wasserlösung für HFAP aus der P-HFAP-Formel entfernt. Vorzugsweise wird wenigstens etwa 30%, ganz bevorzugt mehr als 50% Wasserlösung aus dem intermittierenden Gemisch entfernt. Die Entfernung des Lösungsmittels kann mit beliebigen verschiedenen Techniken und Vorrichtungen durchgeführt werden, die zum Separieren oder Entfernen von Flüssigkeiten aus einem Flüssig/Feststoff-Gemisch verwendet werden und im Stand der Technik bekannt sind, einschließlich Verdampfung, Filtration oder einer Kombination davon.
  • E. Absorbierende Artikel, die ein mit Parfüm imprägniertes Hydrogel bildendes absorbierendes Polymer verwenden
  • Die P-HFAPs gemäß der vorliegenden Erfindung können für viele Zwecke auf vielen Anwendungsgebieten verwendet werden. Zum Beispiel können die P-HFAPs zum Verpacken von Behältern verwendet werden; für Tablettenabgabeeinrichtungen; Wundreinigungseinrichtungen; Verbrennungs-Behandlungseinrichtungen; Ionenaustauscher-Säulenmaterialien; Konstruktionsmaterialien; landwirtschaftliche oder gartenwirtschaftliche Materialien, wie Saatplanen oder Wasserretentionsmaterialien; und industrielle Verwendungen, wie Schlamm oder Öl entwässernde Mittel, Materialien zum Verhindern von Taubildung, Trocknungsmittel und Feuchtigkeits-Regulierungsmaterialien.
  • Wegen der einzigartigen absorbierenden und Duftstoff frei gebenden Eigenschaften der P-HFAPs der vorliegenden Erfindung sind sie besonders geeignet für die Verwendung als absorbierende Kerne in absorbierenden Artikeln, insbesondere absorbierenden Einwegartikeln. Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck "absorbierende Artikel" auf Artikel, welche Körperfluide absorbieren und aufnehmen, und bezieht sich insbesondere auf Artikel, welche an oder in der Nähe des Körpers des Trägers angeordnet werden, um die verschiedenen Fluide, die vom Körper abgegeben werden, zu absorbieren und aufzunehmen.
  • Im Allgemeinen umfaßt ein absorbierender Artikel; (a) eine flüssigkeitsdurchlässige Decklage, welche angrenzend an dem Körper des Trägers angeordnet ist; (b) eine flüssigkeitsundurchlässige Außenlage, welche entfernt vom Körper des Trägers und angrenzend an der Kleidung des Trägers angeordnet ist; und (c) einen absorbierenden Kern, der zwischen der Decklage und der Außenlage positioniert ist. Der absorbierende Kern umfaßt wenigstens eine der oben beschriebenen P-HFAPs der vorliegenden Erfindung. Vorzugsweise umfaßt der absorbierende Kern ferner eine Substratbahn, in welcher das absorbierende Material an der Subtratbahn angebracht ist. Alternativ umfaßt der absorbierende Kern ferner eine Hüllbahn, welche das absorbierende Material einschließt. In einer weiteren alternativen Ausführungsform umfaßt der absorbierende Kern ferner zwei geschichtete Tissues, wobei das absorbierende Material zwischen den zwei geschichteten Tissues verteilt ist.
  • In bevorzugteren Ausführungsformen hat das P-HFAP in dem absorbierenden Kern eine Flächenmasse von etwa 60 g/m2 bis etwa 1500 g/m2, ganz bevorzugt von etwa 100 g/m2 bis etwa 1000 g/m2, äußerst bevorzugt von etwa 150 g/m2 bis etwa 500 g/m2 des absorbierenden Materials.
  • In einigen bevorzugten Ausführungsformen kann der absorbierende Kern oder das absorbierende Element ferner Fasern oder Flockenzellstoff (faseriges oder Fasermaterial), ganz besonders nicht absorbierende Gelierfasern, umfassen. Ein solches Fasermaterial kann als Verstärkungselemente in dem absorbierenden Kern verwendet werden, welches die Fluidhandhabung des Kerns verbessert sowie als ein coabsorbierendes Mittel zu den absorbierenden Polymeren. Vorzugsweise enthält der absorbierende Kern oder ein solches Element von etwa 40 Gew.-% bis etwa 100 Gew.-% des P-HFAP und von etwa 0 Gew.-% bis etwa 60 Gew.-% eines solchen nicht absorbierenden Gelier-Fasermaterials, verteilt in dem absorbierenden Material.
  • In einer bevorzugten Ausführungsform ist das P-HFAP in einer Konzentration von wenigstens 40 Gew.-%, ganz bevorzugt von etwa 60 bis 100 Gew.-% in wenigstens einer Region des Kerns oder absorbierenden Elements vorhanden. In einer bevorzugteren Ausführungsform umfaßt das absorbierende Element eine faserige Matrix, wobei das P-HFAP in der faserigen Matrix verteilt ist.
  • Ein beliebiger Typ eines Fasermaterials, welcher geeignet ist für die Verwendung in herkömmlichen absorbierenden Produkten, kann in dem hier vorliegenden absorbierenden Kern oder absorbierenden Element verwendet werden. Spezifische Beispiele eines solchen Fasermaterials umfassen Zellulosefasern, verbesserte Zellulosefasern, Rayon, Polypropylen- und Polyesterfasern, wie Polyethylenterephthalat (DAC-RON), hydrophiles Nylon (HYDROFIL) und dergleichen. Beispiele weiterer Fasermaterialien für die Verwendung in der vorliegenden Erfindung umfassen hydrophylisierte hydrophobe Fasern, wie mit grenzflächenaktivem Stoff behandelte oder mit Silica behandelte thermoplastische Fasern, die z. B. von Polyolefinen, wie Polyethylen oder Polypropylen, von Polyacrylen, Polyamiden, Polystyrolen, Polyurethanen und dergleichen abgeleitet sind. Tatsächlich sind hydrophylisierte hydrophobe Fasern, welche an und für sich nicht sehr absorbierend sind und welche deshalb keine Bahnen mit ausreichender Absorptionskapazität liefern, um in herkömmlichen absorbierenden Strukturen nützlich zu sein, für die Verwendung in dem absorbierenden Kern aufgrund ihrer guten Saugeigenschaften geeignet. Dies ist in dem hier vorliegenden absorbierenden Kern deshalb der Fall, weil die Saugfähigkeit der Fasern wichtig ist, wenn nicht sogar wichtiger als die Absorptionskapazität des Fasermaterials selbst, und zwar aufgrund der hohen Rate an Fluidaufnahme und dem Wegfall von Gelblockierungseigenschaften des absorbierenden Kerns. Synthetische Fasern werden im Allgemeinen für die Verwendung hier als Faserkomponente des absorbierenden Kern bevorzugt. Am meisten bevorzugt sind Polyolefinfasern, vorzugsweise Polyethylenfasern.
  • Weitere zelluloseartige Fasermaterialien, welche in bestimmten absorbierenden Kernen oder absorbierenden Elementen hier nützlich sein können, sind chemisch versteifte Zellulosefasern. Bevorzugte chemisch versteifte Zellulosefasern sind die versteiften, verdrehten, gekräuselten Zellulosefasern, welche durch ein internes Vernetzen von Zellulosefasern mit einem Vernetzungsmittel hergestellt werden können. Geeignete versteifte, verdrehte, gekräuselte Zellulosefasern, die als das hier vorliegende hydrophile Fasermaterial nützlich sind, sind in größerem Detail beschrieben in US Patent 4,888,093 (Dean et al.), veröffentlicht am 19. Dezember 1989; US Patent 4,889,595 (Herron et al.), veröffentlicht am 26. Dezember 1989; US Patent 4,889,596 (Schoggen et al.), veröffentlicht am 26. Dezember 1989; US Patent 4,889,597 (Bourbon et al.), veröffentlicht am 26. Dezember 1989; und US Patent 4,898,647 (Moore et al.), veröffentlicht am 06. Februar 1990.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform des absorbierenden Einwegartikels ist eine Windel. Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck "Windel" auf eine im Allgemeinen von Kindern und inkontinenten Personen getragene Wäsche, die um den unteren Rumpf des Trägers herum getragen wird. Eine bevorzugte Windelkonfiguration für eine Windel mit einem absorbierenden Kern ist im Allgemeinen beschrieben in US Patent 3,860,003 (Buell), veröffentlicht am 14. Januar 1975. Alternative bevorzugte Konfigurationen für Einwegwindeln sind auch offenbart in US Patent 4,808,178 (Aziz et al.), veröffentlicht am 28. Februar 1989; US Patent 4,695,278 (Lawson), veröffentlicht am 22. September 1987; US Patent 4,816,025 (Foreman), veröffentlicht am 28. März 1989; und US Patent 5,151,092 (Buell et al.), veröffentlicht am 29. September 1992.
  • Eine bevorzugte Ausführungsform eines absorbierenden Artikels der vorliegenden Erfindung ist der einheitliche absorbierende Einwegartikel, die Windel 20, die in 1 gezeigt ist. 1 ist eine Draufsicht der Windel 20 der vorliegenden Erfindung in ihrem flach ausgelegten, nicht zusammen gezogenen Zustand (das heißt, mit ausgezogener elastisch induzierter Kontraktion), wobei Bereiche der Struktur weg geschnitten sind, um die Konstruktion der Windel 20 deutlicher zu zeigen, und wobei der Bereich der Windel 20, welcher dem Träger zugewandt ist, die innere Oberfläche 40, dem Betrachter zugewandt ist. Wie in 1 gezeigt ist, umfaßt die Windel 20 vorzugsweise eine Aufnahmeeinheit 22 mit einer flüssigkeitsdurchlässigen Decklage 24; eine flüssigkeitsundurchlässige Außenlage 26, die mit der Decklage verbunden ist; und einen absorbierenden Kern 28, der zwischen der Decklage 24 und der Außenlage 26 positioniert ist. Der absorbierende Kern 28 hat ein Paar entgegen gesetzter Längsränder 60, eine innere Oberfläche 62 und eine äußere Oberfläche 64. Die Windel umfaßt ferner vorzugsweise Seitenfelder 30; elastisch gemachte Beinaufschläge 32; elastisch gemachte Taillenbänder 34; und ein Befestigungssystem 36, das vorzugsweise ein Paar Befestigungselemente 37 und ein Anlageelement 38 umfaßt.
  • Die Windel 20 ist in 1 so gezeigt, daß sie eine innere Oberfläche 40 (dem Betrachter in 1 zugewandt), eine äußere Oberfläche 42, die der inneren Oberfläche 40 entgegen gesetzt ist, eine hintere Taillenregion 44, eine vordere Taillenregion 46, entgegen gesetzt zur hinteren Taillenregion 44, eine Schrittregion 48, die zwischen der hinteren Taillenregion 44 und der vorderen Taillenregion 46 positioniert ist, und einen Umfang aufweist, welcher durch die äußere Kontur oder die Ränder der Windel 20 begrenzt ist, in welchen die Seitenränder mit 50 bezeichnet sind und die Stirnränder mit 52 bezeichnet sind. Die innere Oberfläche 40 der Windel 20 umfaßt den Bereich der Windel 20, welcher während der Benutzung angrenzend an den Körper des Trägers positioniert ist (das heißt, die innere Oberfläche 40 wird im Allgemeinen durch wenigstens einen Bereich der Decklage 24 und durch andere Komponenten, die mit der Decklage 24 verbunden sind, gebildet). Die äußere Oberfläche 42 umfaßt den Bereich der Windel 20, welcher von dem Körper des Trägers weg positioniert ist (das heißt, die äußere Oberfläche 42 wird im Allgemeinen durch wenigstens einen Bereich der Außenlage 26 und durch andere Komponenten, die mit der Außenlage 26 verbunden sind, gebildet). Wie hier verwendet, umfaßt der Ausdruck "verbunden" Konfigurationen, durch welche ein Element direkt an dem anderen Element festgelegt ist, indem das Element direkt an dem anderen Element befestigt ist, und Konfigurationen, durch welche das Element indirekt an dem anderen Element festgelegt ist, indem das Element an ein oder mehrere Zwischenelemente befestigt ist, welche wiederum an dem anderen Element befestigt sind. Die hintere Taillenregion 44 und die vordere Taillenregion 46 erstrecken sich von den Stirnrändern 52 des Umfangs zur Schrittregion 48.
  • Die Windel 20 hat auch zwei Mittellinien, eine längs verlaufende Mittellinie 100 und eine quer verlaufende Mittellinie 110. Der Ausdruck "längs verlaufend", wie hier verwendet, bezieht sich auf eine Linie, Achse oder Richtung in der Ebene der Windel 20, die im Allgemeinen mit (z. B. in etwa parallel zu) einer vertikalen Ebene ausgerichtet ist, welche einen stehenden Träger in eine linke und eine rechte Hälfte teilt, wenn die Windel 20 getragen wird. Die Ausdrücke "quer verlaufend" und "seitlich", wie hier verwendet, sind untereinander austauschbar und beziehen sich auf eine Linie, Achse oder Richtung, welche in der Ebene der Windel liegt, die im Allgemeinen senkrecht zur Längsrichtung verläuft (welche den Träger in eine vordere und eine hintere Körperhälfte teilt).
  • Die Aufnahmeeinheit 22 der Windel 20 ist in 1 so gezeigt, daß sie den Hauptkörper (Chassis) der Windel 20 umfaßt. Die Aufnahmeeinheit 22 umfaßt vorzugsweise eine Decklage 24, eine Außenlage 26 und einen absorbierenden Kern 28 mit einem Paar entgegen gesetzter Längsränder 60, einer inneren Oberfläche 62, einer äußeren Oberfläche 64. Die innere Oberfläche 62 ist im Allgemeinen dem Körper des Trägers zugewandt, während die äußere Oberfläche 64 im Allgemeinen vom des Trägers abgewandt ist. Wenn der absorbierende Artikel einen separaten Halter und einen Einsatz umfaßt, umfaßt die Aufnahmeeinheit 22 im Allgemeinen den Halter und den Einsatz (das heißt, die Aufnahmeeinheit 22 umfaßt ein oder mehrere Schichten eines Materials, um den Halter zu definieren, während der Einsatz einen absorbierenden Verbundstoff umfaßt, wie eine Decklage, eine Außenlage und einen absorbierenden Kern.) Für einheitliche absorbierende Artikel umfaßt die Aufnahmeeinheit 22 vorzugsweise die Decklage 24, die Außenlage 26 und den absorbierenden Kern 28 der Windel mit weiteren Merkmalen, die hinzu gegeben sind, um die zusammen gesetzte Windelstruktur zu bilden.
  • 1 zeigt eine bevorzugte Ausführungsform der Aufnahmeeinheit 22, in welcher die Decklage 24 und die Außenlage 26 eine Längen- und Breitenabmessung haben, die im Allgemeinen größer ist als diejenige des absorbierenden Kerns 28. Die Decklage 24 und die Außenlage 26 erstrecken sich über die Ränder des absorbierenden Kerns 28 hinaus, um dadurch den Umfang der Windel 20 zu bilden. Während die Decklage 24, die Außenlage 26 und der absorbierende Kern 28 in einer Vielfalt von allgemein bekannten Konfigurationen zusammen gebaut sein können, sind beispielhafte Konfigurationen einer Aufnahmeeinheit allgemein beschrieben in US Patent 3,860,003 unter der Bezeichnung "Contractible Side Portions for Disposable Diaper", veröffentlicht für Kenneth B. Buell am 14. Januar 1975; und US Patent 5,151,092 unter der Bezeichnung "Absorbent Article With Dynamic Elastic Waist Feature Having A Predisposed Resilient Flexural Hinge", veröffentlicht für Kenneth B. Buell et al. am 29. September 1992; von denen jedes hier durch Bezugnahme mit aufgenommen ist.
  • Der absorbierende Kern 28 kann irgendein absorbierendes Element sein, welches allgemein komprimierbar, verformbar, nicht störend für die Haut des Trägers ist und in der Lage ist, Flüssigkeiten, wie Urin und andere bestimmte Körperausscheidungen, zu absorbierenden und zurück zu halten. Wie in 1 gezeigt ist, hat der absorbierende Kern 28 eine wäscheseitige Seite, eine körperseitige Seite, ein Paar Seitenränder und ein Paar Taillenränder. Der absorbierende Kern 28 kann in einer breiten Vielfalt von Größen und Formen hergestellt werden (z. B. rechtwinklig, sanduhrförmig, "T"-förmig, asymmetrisch, etc.) und kann zusätzlich, um ein P-HFAP der vorliegenden Erfindung zu enthalten, auch eine breite Vielfalt von flüssigkeitsabsorbierenden Materialien enthalten, die allgemein in Einwegwindeln und anderen absorbierenden Artikeln verwendet werden, wie zermahlenen Holzzellstoff, welcher allgemein als Luftfilz bezeichnet wird. Beispiele weiterer geeigneter absorbierender Materialien umfassen gekreppte Zellulosewatte; schmelzgeblasene Polymere, einschließlich Coform; chemisch versteifte, modifizierte oder vernetzte Zellulosefasern; Tissue, einschließlich Tissuehüllen und Tissuelaminate; absorbierende Schäume; absorbierende Schwämme; superabsorbierende Polymere; absorbierende Geliermaterialien; oder irgendein äquivalentes Material oder Kombinationen von Materialien.
  • Die Konfiguration und die Konstruktion des absorbierenden Kerns 28 kann variieren (z. B. kann der absorbierende Kern variierende Dickezonen haben, einen hydrophilen Gradienten, einen superabsorbierenden Gradienten oder Annahmezonen geringerer mittlerer Dichte und geringerer mittlerer Flächenmasse haben; oder kann ein oder mehrere Schichten oder Strukturen umfassen). Ferner können die Größe und die Absorptionskapazität des absorbierenden Kerns 28 auch variieren, um Träger im Bereich von Kindern bis Erwachsenen aufzunehmen. Die gesamte Absorptionskapazität des absorbierenden Kerns 28 sollte jedoch kompatibel mit der geplanten Fracht und der gedachten Verwendung der Windel 20.
  • Eine Ausführungsform der Windel 20 hat einen asymmetrischen, modifiziert T-förmigen absorbierenden Kern 28 mit Flügeln in der vorderen Taillenregion, aber in einer im Allgemeinen rechtwinkligen Form in der hinteren Taillenregion. Beispielhafte absorbierende Strukturen für die Verwendung als absorbierender Kern 28 der vorliegenden Erfindung, die eine breite Akzeptanz und einen wirtschaftlichen Erfolg erreicht haben, sind beschrieben in US Patent 4,610,678 unter der Bezeichnung "High-Density Absorbent Structures", veröffentlicht für Weisman et al. am 09. September 1986; US Patent 4,673,402 unter der Bezeichnung "Absorbent Articles With Dual-Layered Cores", veröffentlicht für Weisman et al. am 16. Juni 1987; US Patent 4,888,231 unter der Bezeichnung "Absorbent Core Having A Dusting Layer", veröffentlicht für Angstadt am 19. Dezember 1989; und US Patent 4,834,735 unter der Bezeichnung "High Density Absorbent Members Having Lower Density and Lower Basis Weight Acqusition Zones", veröffentlicht für Alemany et al. am 30. Mai 1989. Der absorbierende Kern kann ferner das Doppelkernsystem umfassen, welches einen Annahme/Verteilungskern aus chemisch versteiften Fasern enthält, der über einem absorbierenden Speicherkern positioniert ist, wie dies im Detail angegeben ist in US Patent 5,234,423 unter der Bezeichnung "Absorbent Article With Elastic Waist Feature and Enhanced Absorbency", veröffentlicht für Alemany et al. am 10. August 1993; und US Patent 5,147,345 unter der Bezeichnung "High Efficiency Absorbent Articles For Incontinence Management", veröffentlicht für Young, LaVon und Taylor am 15. September 1992.
  • Die Decklage 24 ist vorzugsweise angrenzend an die innere Oberfläche 62 des absorbierenden Kerns 28 positioniert und ist vorzugsweise mit dieser und mit der Außenlage 26 durch Anbringungsmittel (nicht gezeigt) verbunden, wie sie im Stand der Technik allgemein bekannt sind. Geeignete Anbringungsmitttel sind mit Bezug auf das Verbinden der Außenlage 26 mit dem absorbierenden Kern 28 beschrieben. In einer bevorzugten Ausführungsform der vorliegenden Erfindung sind die Decklage 24 und die Außenlage 26 direkt miteinander in dem Windelumfang verbunden und indirekt verbunden, indem sie mit dem absorbierenden Kern 28 durch irgendein geeignetes Anbringungsmittel indirekt verbunden ist.
  • Die Decklage 24 ist vorzugsweise nachgiebig, weichfühlig und nicht störend für die Haut des Trägers. Ferner ist die Decklage 24 vorzugsweise flüssigkeitsdurchlässig und erlaubt Flüssigkeiten (z. B. Urin), ohne Weiteres durch ihre Dicke hindurch zu dringen. Eine geeignete Decklage 24 kann aus einem breiten Bereich von Materialien hergestellt werden, wie aus Gewebe- und Vliesstoffmaterialien; polymeren Materialien, wie mit Öffnungen versehenen, geformten thermoplastischen Filmen, mit Öffnungen versehenen Kunststofffilmen und hydrogeformten, thermoplastischen Filmen; porösen Schäumen; retikulierten Schäumen; retikulierten thermoplastischen Filmen; und thermoplastischen Scrims. Geeignete Gewebe- und Vliesstoffmaterialien können zusammen gesetzt sein aus natürlichen Fasern (z. B. Holz- oder Baumwollfasern), synthetischen Fasern (z. B. polymeren Fasern, wie Polyester, Polypropylen oder Polyethylenfasern) oder aus einer Kombination aus natürlichen und synthetischen Fasern. Die Decklage 24 ist vorzugsweise hergestellt aus einem hydrophoben Material, um die Haut des Trägers gegenüber Flüssigkeiten zu isolieren, welche durch die Decklage 24 hindurch gelangt sind und in dem absorbierenden Kern 28 aufgenommen sind (das heißt, um eine Rücknässung zu verhindern). Falls die Decklage 24 aus einem hydrophoben Material hergestellt ist, wird wenigstens die obere Oberfläche der Decklage 24 so behandelt, daß diese hydrophil ist, so daß Flüssigkeiten schneller durch die Decklage hindurch übertragen werden. Dies vermindert die Wahrscheinlichkeit, daß Körperausscheidungen aus der Decklage 24 auslaufen, statt durch die Decklage 24 hindurch gezogen und vom absorbierenden Kern 28 absorbiert zu werden. Die Decklage 24 kann durch ein Behandeln derselben mit einem grenzflächenaktiven Stoff hydrophil gemacht werden. Geeignete Verfahren zum Behandeln der Decklage 24 mit einem grenzflächenaktiven Stoff umfassen ein Besprühen des Materials der Decklage 24 mit dem grenzflächenaktiven Stoff und ein Eintauchen des Materials in den grenzflächenaktiven Stoff. Eine detailliertere Diskussion einer solchen Behandlung und Hydrophilizität ist enthalten in den US Patenten 4,988,344 unter der Bezeichnung Absorbent Articles with Multiple Layer Absorbent Layers", veröffentlicht für Reising et al. am 29. Januar 1991 und US Patent 4,988,345 unter der Bezeichnung "Absorbent Articles with Rapid Acquiring Absorbent Cores", veröffentlicht für Reising am 29. Januar 1991.
  • Eine alternative bevorzugte Decklage umfaßt einen mit Öffnungen versehenen geformten Film. Mit Öffnungen versehene geformte Filme werden für die Decklage bevorzugt, weil sie durchlässig sind für Körperausscheidungen und noch nicht absorbierend sind und eine verringerte Neigung haben, Flüssigkeiten zu erlauben, durch sie hindurch zurück zu gelangen und die Haut des Trägers neu zu benässen. So bleibt die Oberfläche des geformten Films, welche sich in Kontakt mit dem Körper befindet, trocken, wodurch eine Körperbeschmutzung verringert wird und ein komfortableres Gefühl für die Trägerin erzeugt wird. Geeignete geformte Filme sind beschrieben in US Patent 3,929,135 unter der Bezeichnung "Absorptive Structures Having Tapered Capillaries", veröffentlicht für Thompson am 30. Dezember 1975; US Patent 4,324,246 unter der Bezeichnung "Disposable Absorbent Article Having A Stain Resistant Topsheet", veröffentlicht für Mullane et al. am 13. April 1982; US Patent 4,342,314 unter der Bezeichnung "Resilient Plastic Web Exhibiting Fiber-Like Properties", veröffentlicht für Radel et al. am 03. August 1982; US Patent 4,463,045 unter der Bezeichnung "Macroscopically Expanded Three- Dimensional Plastic Web Exhibiting Non-Glossy Visible Surface and Cloth-Like Tactile Impression", veröffentlicht für Ahr et al. am 31. Juli 1984; und US 5,006,394 "Multilayer Polymeric Film", veröffentlicht für Baird am 09. April 1991.
  • Die Außenlage 26 der vorliegenden Erfindung ist der Bereich der Windel 20, welcher im Allgemeinen von der Haut des Trägers weg positioniert ist und welcher die in den absorbierenden Kern 28 absorbierten und aufgenommenen Ausscheidungen darin hindert, Artikel zu benässen, welche die Windel 20 berühren, wie Bettlaken und Unterwäsche. So ist die Außenlage 26 vorzugsweise undurchlässig für Flüssigkeiten (z. B. Urin) und wird vorzugsweise hergestellt aus einem dünnen Kunststofffilm, obwohl andere flexible, flüssigkeitsundurchlässige Materialien auch verwendet werden können. (Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck "flexibel" auf Materialien, welche nachgiebig sind und sich ohne Weiteres an die allgemeine Form und Kontur des menschlichen Körpers anpassen.) Die Außenlage 26 erlaubt jedoch Dämpfen, aus der Windel 20 zu entweichen. Ein geeignetes Material für die Außenlage 26 ist ein thermoplastischer Film mit einer Dicke von etwa 0,012 mm (0,5 mil) bis etwa 0,051 mm (2,0 mil), vorzugsweise mit Polyethylen oder Polypropylen.
  • Die Außenlage 26 der vorliegenden Erfindung kann ein einzelnes Element umfassen, wie den oben beschriebenen Film, oder kann eine Anzahl von Materialien umfassen, die zusammen verbunden sind, um die Außenlage 26 zu bilden. Zum Beispiel kann die Außenlage eine zentrale Region 74 haben, die einen Film oder ein anderes Element und ein oder mehrere äußere Regionen 76 umfaßt, die mit der zentralen Region 74 verbunden sind, welche die gleichen oder unterschiedliche Filme oder andere Materialien aufweist. In einer bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Außenlage 26 eine zentrale Region 76 mit einem flüssigkeitsundurchlässigen, nicht mit Öffnungen versehenen Film und mit zwei entgegen gesetzten äußeren Regionen 76, die einen luftdurchlässigen, mit Öffnungen versehenen Film umfassen. Die Mittel, durch welche Bereiche einer solchen Außenlage verbunden werden, können beliebige Mittel umfassen, die im Stand der Technik bekannt sind, wie Haftmittel, Wärme, Druck, Wärme und Druck und Ultraschallbindungen. Ferner kann die Außenlage 26 irgendeine Anzahl von Schichten eines Materials umfassen, die miteinander verbunden sind, um ein Laminat zu bilden. Falls die Außenlage 26 ein Laminat ist, müssen die Schichten nicht über die gesamte Außenlage gleichförmig sein. Zum Beispiel kann die zentrale Region 74 der Außenlage 26 mehrere Schichten umfassen oder Schichten aus einem anderen Material als die äußeren Regionen 76 umfassen.
  • Die Außenlage 26 ist vorzugsweise angrenzend an die äußere Oberfläche 64 des absorbierenden Kerns 28 positioniert und ist vorzugsweise mit dieser durch irgendein geeignetes Anbringungsmittel verbunden, das im Stand der Technik bekannt ist. Zum Beispiel kann die Außenlage 26 an dem absorbierenden Kern 28 durch eine gleichförmige kontinuierliche Schicht eines Haftmittels, eine gemusterte Schicht eines Haftmittels oder eine Anordnung von separaten Linien, Spiralen oder Punkten eines Haftmittels befestigt sein. Haftmittel, welche sich als zufriedenstellend herausgestellt haben, werden hergestellt durch H. B. Fuller Company aus St. Paul, Minnesota, und vermarktet als HL-1258. Ein Beispiel eines geeigneten Anbringungsmittels mit einem offenen Musternetzwerk aus Filamenten eines Haftmittels ist offenbart in US Patent 4,573,986 unter der Bezeichnung "Disposable Waist-Containment Garment", veröffentlicht für Minetola et al. am 04. März 1986. Weitere geeignete Anbringungsmittel mit mehreren Linien von Haftmittelfilamenten, die in ein Spiralmuster verwirbelt sind, ist dargestellt durch die Vorrichtung und die Verfahren, die gezeigt sind in US Patent 3,911,173, veröffentlicht für Sprague, Jr. am 07. Oktober 1975; US Patent 4,785,996, veröffentlicht für Ziecker et al. am 22. November 1978; und US Patent 4,842,666, veröffentlicht für Werenicz am 27. Juni 1989. Jedes dieser Patente ist hier durch Bezugnahme mit aufgenommen. Alternativ können die Anbringungsmittel Wärmebindungen, Druckbindungen, Ultraschallbindungen, dynamisch mechanische Bindungen oder irgendwelche anderen geeigneten Anbringungsmittel oder Kombinationen dieser Anbringungsmittel umfassen, wie sie im Stand der Technik bekannt sind.
  • Ausführungsformen der vorliegenden Erfindung werden auch in Betracht gezogen, in welchen der absorbierende Kern nicht mit der Außenlage 26 und/oder der Decklage 24 verbunden ist, um eine größere Dehnbarkeit in der vorderen Taillenregion 46 und in der hinteren Taillenregion 44 bereit zu stellen. Alternative Ausführungsformen werden in Betracht gezogen, in welchen ein zusätzliches Element, wie ein oder mehrere flüssigkeitsundurchlässige Barrierenmaterialien (nicht gezeigt) zwischen der äußeren Oberfläche 64 des absorbierenden Kerns 28 und der Außenlage 28 positioniert ist/sind. Irgendein solches Barrierenelement kann mit dem absorbierenden Kern 28 verbunden sein oder nicht. Ferner kann die Außenlage 26 mit irgendeinem der ein oder mehreren Barrierenmaterialien verbunden sein oder nicht, die zwischen der Außenlage 26 und dem absorbierenden Kern 28 positioniert sind.
  • Eine weitere bevorzugte Ausführungsform des absorbierenden Einwegartikels ist ein Katamneseprodukt. Bevorzugte Katamneseprodukte umfassen einen geformten Film, eine mit Öffnungen versehene Decklage, wie sie offenbart ist in US Patent 4,285,343 (McNair), veröffentlicht am 25. August 1981; US Patent 4,608,047 (Mattingly), veröffentlicht am 26 August 1986; und US Patent 4,687,478 (Van Tilburg), veröffentlicht am 18. August 1987. Bevorzugte Katamneseprodukte können Flügel, Seitenklappen und andere Strukturen und Elemente umfassen.
  • Ein besonders bevorzugter absorbierender Einwegartikel mit dem P-HFAP hat eine reduzierte Neigung zur Oberflächenbenässung. Ein solcher Artikel erleichtert das Fernhalten von Antimikroben von der Haut des Benutzers, selbst nach Benässung. Ein absorbierender Einwegartikel mit einer Außenlage, einer Decklage, einer Annahme/Verteilung-Schicht und einem absorbierenden; wobei der absorbierende Kern das P-HFAP der vorliegenden Erfindung umfaßt. Ein solcher absorbierender Artikel hat vorzugsweise eine totale Annahmerate des Endprodukts (das Testverfahren wird unten diskutiert) von größer als oder gleich etwa 1,9 ml/sec beim ersten Schwall und größer als oder gleich etwa 0,3 ml/sec beim vierten Schwall. Die gefaltete Stapelhöhe eines solchen absorbierenden Artikels ist vorzugsweise geringer als etwa 9,9 mm pro Pad, ganz bevorzugt geringer als etwa 6 mm. Vorzugsweise hält die Decklage eines solchen Produkts nicht mehr als etwa 0,05 g bis etwa 1 g Fluid zurück, gemessen mit dem Endprodukt-Benässungstest (unten diskutiert); ganz bevorzugt nicht mehr als etwa 0,5 g des Fluids; ganz bevorzugt nicht mehr als etwa 0,2 g des Fluids; ganz bevorzugt nicht als einmal mehr etwa 0,15 g des Fluids.
  • Mit Bezug auf 2 wird eine beispielhafte Ausführungsform eines solchen absorbierenden Einwegartikels in Form einer Windel bereit gestellt. 2 ist eine Schnittansicht einer solchen Ausführungsform der Einwegwindel aus 1 entlang einer quer verlaufenden Mittellinie 110 in 1. Diese Ansicht zeigt bruchstückhafte Schnittansichten der Außenlage 26, der Kernabdeckung 22, des absorbierenden Kerns 28, der Decklage 24 und von elastisch gemachten Beinaufschlägen 32. Diese Ausführungsform unterschiedet sich von derjenigen, die in 1 gezeigt ist, darin, daß ein zusätzliches Element, die Annahme/Verteilung-Schicht 105, hinzu gefügt ist.
  • 3 ist eine vergrößerte Ansicht einer alternativen Ausführungsform der Einwegwindel aus 1, wobei die Ansicht einem Bereich der 2 entspricht. In dieser Ausführungsform umfaßt die Decklage 24 eine erste Decklagenschicht 115 und eine zweite Decklagenschicht 120. Die erste Decklagenschicht 115 und die zweite Decklagenschicht 120 sind vorzugsweise miteinander durch Wärme verbunden. Die Annahme/Verteilung-Schicht 105 umfaßt eine erste Annahme/Verteilung-Schicht 125 und eine zweite Annahme/Verteilung-Schicht 130. Die erste Annahme/Verteilung-Schicht 125 ist vorzugsweise mit der zweiten Decklagenschicht 120 durch Spiralkleber verbunden. Vorzugsweise sind die erste Annahme/Verteilung-Schicht 125 und die zweite Annahme/Verteilung-Schicht 130 nicht miteinander verbunden.
  • Die beiden in 2 oder 3 angegebenen Ausführungsformen liefern eine verringerte Neigung an Oberflächenässe und erleichtern folglich das Fernhalten von Antimikroben von der Haut des Benutzers, selbst nach Benässung. Mit anderen Worten verringert eine solche Ausführungsform die Wahrscheinlichkeit, daß eine Flüssigkeit, z. B. Urin, das in Kontakt mit dem P-HFAP gelangt ist und nun möglicherweise ein antimikrobielles Material enthält, zurück zur Haut des Benutzers fließen wird und das antimikrobielle Material in Kontakt mit der Haut des Benutzers bringt.
  • Die bevorzugten Materialien der Decklage 24 und der Annahme/Verteilung-Schicht 105 für einen absorbierenden Artikel mit verringerter Oberflächennässe umfassen die folgenden:
    Das bevorzugte Material einer Decklage 24 ist ein P-8 Vliesstoff, erhältlich von Fiberweb North America, Inc. (Simpsonville, South Caroline, USA). Es ist eine herkömmlich thermogebundene kardierte Bahn von etwa 20 bis 22 g/m2, hergestellt aus Polypropylenfasern von etwa 2,2 dtex und einem leicht entfernbaren grenzflächenaktiven Stoff (spin finish), das heißt, bei einem ersten Fluideintrag ist sie sehr hydrophil, bei einer wiederholten Benässung ist sie im Wesentlichen so hydrophob wie das Basis-Polypropylen.
  • Ganz bevorzugt ist das Material der Decklage 24 ein S-2355, erhältlich von Havix Co., Japan. Dies ist ein Zweischicht-Verbundmaterial und hergestellt aus zwei Arten mit einem synthetischen grenzflächenaktiven Stoff behandelten Bikomponentfasern unter Verwendung von Kardierungs- und Durchlufttechnologien. Die erste Decklagenschicht 115 ist vorzugsweise eine Polypropylen/Polypropylen-Bikomponentfaser, z. B. mit einem Polypropylen mit geringerer Schmelztemperatur im Mantel und einem Polypropylen mit höherer Schmelztemperatur im Kern der Faser. Die zweite Decklagenschicht 120 ist vorzugsweise eine Polyethylen/Poylethylenterephthalat-Bikomponentfaser, z. B. mit einem Polyethylen mit geringerer Schmelztemperatur im Mantel und mit einem Polyethylenterephthalat mit höherer Schmelztemperatur und größerer Elastizität im Kern der Faser. Die erste Decklagenschicht 115 hat vorzugsweise einen schwach hydrophilen grenzflächenaktiven Stoff und die zweite Decklagenschicht hat vorzugsweise einen normal hy drophilen grenzflächenaktiven Stoff. Die gesamte Flächenmasse eines typischen Materials beträgt etwa 20 bis 22 g/m2.
  • Vorzugsweise umfaßt die Annahme/Verteilung-Schicht 105 kardierte, harzgebundene Highloft-Vliesstoffmaterialien, wie z. B. FT-6860, erhältlich von Polymer Group, Inc., North America (Landisville, New Jersey, USA). Sie werden hergestellt aus Polyethylen-Terephthalatfasern von 6 dtex und haben eine Flächenmasse von etwa 43 g/m2. Alternativ umfaßt die Annahme/Verteilung-Schicht 105 ein chemisch behandeltes, versteiftes Zellulose-Fasermaterial, erhältlich von Weyerhaeuser Co. (Vereinigte Staaten) unter der Handelbezerchnung CMC. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Annahme/Verteilung-Schicht 105 ein herkömmliches Zellulose-Flockenmaterial, auch bekannt als Holzzellstofffaser, erhältlich von Weyerhaeuser Co. (Vereinigte Staaten) unter dem Handelsnamen FLINT RIVER.
  • Es sollte jedoch so verstanden sein, daß die vorliegende Erfindung auch anwendbar ist auf andere absorbierende Artikel, die im Handel unter anderen Namen bekannt sind, wie Inkontinenzeinlagen, Erwachsenen-Inkontinenzprodukte, Übungshöschen, Windeleinlagen, Gesichtstissues, Papiertücher und dergleichen.
  • F. Testverfahren
  • a. Allgemeines
  • Alle Teste werden bei etwa 23 ± 2°C und bei etwa 50 ± 10% relative Feuchtigkeit ausgeführt.
  • Sofern nicht ausdrücklich anders angegeben, ist das in den Testverfahren verwendete spezifische synthetische Urin allgemein bekannt als JAYCO SYNURINE und ist erhältlich von Jayco Pharmaceuticals Company aus Camp Hill, Pennsylvania. Die Formel für das synthetische Urin ist: 20 g/l KCl, 2,0 g/l Na2SO4, 0,85 g/l (NH4)H2PO4; 0,15 g/l (NH4)2HPO4, 0,19 g/l CaCl2 und 0,23 g/l MgCl2. Alle die Chemikalien sind von Reagenzqualität. Der pH-Wert des synthetischen Urins liegt im Bereich von etwa 6,0 bis etwa 6,4.
  • b. Endprodukt-Annahmetest
  • Mit Bezug auf 4 wird eine absorbierende Struktur 10 mit einem 75 ml Schwall von synthetischem Urin mit einer Rate von etwa 15 ml/s unter Verwendung einer Pumpe (Modell 7520-00, geliefert von Cole Parmer Instruments, Chicago, USA) aus einer Höhe von 5 cm oberhalb der Probenoberfläche beladen. Die Zeit, um das Urin zu absorbieren, wird mit einem Zeitgeber aufgezeichnet. Der Schwall wird alle 5 Minuten in genau 5 Minuten Schwallintervallen wiederholt, bis der Artikel ausreichend beladen ist. Die laufenden Testdaten werden erzeugt, indem vier Formulare gefüllt werden.
  • Die Testprobe, welche einen absorbierenden Kern umfaßt und eine Decklage und eine Außenlage enthält, wird so angeordnet, daß sie flach auf einer Schaumplattform 11 innerhalb eines Perspexkastens liegt (von dem nur die Basis 12 gezeigt ist). Eine Perspexplatte 13 mit einer Öffnung von 5 cm Durchmesser im Wesentlichen in ihrer Mitte wird auf der Oberseite der Probe angeordnet. Das synthetische Urin wird durch einen Zylinder 14 hindurch auf die Probe aufgebracht, welche in die Öffnung eingepaßt und eingeklebt ist. Elektroden 15 werden auf der untersten Oberfläche der Platte angeordnet, in Kontakt mit der Oberfläche der absorbierenden Struktur 10. Die Elektroden werden mit dem Zeitgeber verbunden. Lasten 16 werden auf der Oberseite der Platte angeordnet, um z. B. das Gewicht eines Babys zu simulieren. Ein Druck von 50 g/cm2 wird typischerweise für diesen Test verwendet.
  • Als Testfluid wird in den Zylinder eingegeben, wobei sich dieses typischerweise auf der Oberseite der absorbierenden Struktur aufstaut, um dadurch einen elektrischen Schaltkreis zwischen den Elektroden zu schließen. Dieses startet den Zeitgeber. Der Zeitgeber hält an, wenn die absorbierende Struktur den Schwall Urin absorbiert hat und der elektrische Kontakt zwischen den Elektroden unterbrochen ist.
  • Die Annahmerate ist definiert als das absorbierte Schwallvolumen (ml) pro Einheitszeit (Sekunden). Die Annahmerate wird berechnet für jeden in die Probe eingegebenen Schwall. Von speziellen Interesse im Hinblick auf die vorliegende Erfindung sind der erste und der letzte der vier Schwalle.
  • Dieser Test ist primär so ausgelegt, daß Produkte mit einer Absorptionskapazität von etwa 300 ml bis etwa 400 ml bewertet werden. Falls Produkte mit signifikant unterschiedlichen Kapazitäten bewertet werden sollten, sollten die Einstellungen insbesondere des Fluidvolumens pro Schwall entsprechend auf etwa 20% der theoretischen Kapazität eingestellt werden und die Abweichungen sollten aufgezeichnet werden.
  • c. Endprodukt-Nässetest
  • Ein absorbierender Einwegartikel wird auf der in 4 angegebenen Vorrichtung plaziert, wie dies bereit für den Endprodukt-Annahmetest oben diskutiert wurde, aber mit den folgenden Unterschieden. 225 ml synthetisches Urin wird in die absorbierende Artikelprobe geladen. Die Beladung erfolgt über 3 Schwalle, jeweils 75 ml in 3 Minuten Intervallen. Kein zusätzlicher Druck wird aufgebracht, außer dem vernachlässigbaren Druck, der von der Perspexplatte kommen kann.
  • Nach Abschluß der Beladung mit 225 ml synthetischem Urin wird die Perspexplatte entfernt. Zwei Stücke eines Filterpapiers (geliefert von Hollingsworth & Vose, Großbritannien, des Typs ERT FF3. W/S) mit Abmessungen von 12 cm mal 12 cm werden eingewogen und dann auf das mit Urin beladene Papier gelegt. Eine Last von 2 kg über einer Fläche von 10 cm mal 10 cm wird auf das Filterpapier aufgebracht (das heißt, 0,28 psi) für 2 Minuten. Das Filterpapier wird entfernt und ein zweites Mal gewogen. Der Windel-Rücknässungswert wird definiert als die Zunahme in Gewicht (g) des Filterpapiers.
  • d. Stapelhöhe im Beutel
  • Im Wesentlichen wird die Stapelhöhe im Beutel gemessen durch Messen der Höhe eines Stapels absorbierender Produkte, wenn dieser in Kartons oder Beutel verpackt wird, wie sie ausgeliefert werden, und die Höhe durch die Anzahl von Artikeln in diesem Stapel geteilt wird.
  • Sie kann entweder gemessen werden, indem einer der Beutel entnommen wird und die Messung durchgeführt wird oder indem der Druck eines gepackten Beutels in einer geeigneten Vorrichtung simuliert wird (wie in einer Spannungs/Dehnungs-Meßvorrichtung, wie sie geliefert wird von INSTRON Instruments).
  • Dieser Test wurde primär für "zwei-gefaltete" Produkte entwickelt, daß heißt, Produkte, welche nur eine Faltlinie in der Quer(Breiten)-Richtung des Artikels in etwa im mittleren Teil des Artikels haben, derart, daß der vordere und der hintere Teil des Artikels in dem Beutel übereinander liegen. Für nicht gefaltete oder dreigefaltete Produkte (mit drei überlagernden Schichten) müssen die Ergebnisse entsprechend korrigiert werden.
  • e. Flächenmasse
  • Die Flächenmassen werden häufig für verschiedene Materialien bestimmt. Diese können erzeugt werden, indem das Gewicht einer Probe durch die Fläche derselben geteilt wird. Die Größe der Fläche sowie die Anzahl der benötigten Unterteilungen hängen von der Homogenität der Probe ab.
  • f. Hydrophilizität/Hydrophobizität
  • Die Hydrophobizität (und somit die Benäßbarkeit) werden typischerweise durch den Kontaktwinkel und durch die Oberflächenspannung der betreffenden Fluide und Feststoffe bestimmt. Dies wird im Detail diskutiert in z. B. der Veröffentlichung der American Chemical Society unter der Bezeichnung "Contact Angle, Wettability and Adhesion", heraus gegeben durch R. F. Gould (Copyright 1964). Im Kontext der vorliegenden Erfindung können Materialien in drei Gruppen kategorisiert werden:
    Materialien, welche "hoch hydrophil" sind (abgekürzt mit "h+"): Diese haben im Allgemeinen einen Kontaktwinkel von weniger als etwa 80 Grad. Beispiele umfassen Zellulosefasern und olefinische Polymere, wenn sie mit einem effektiven und starken grenzflächenaktiven Stoff behandelt werden (wenigstens dann, wenn sie das erste Mal einer Benässung ausgesetzt werden).
  • Materialien, welche "im Wesentlichen hydrophob" sind (abgekürzt mit "h–"): Diese haben im Allgemeinen einen Kontaktwinkel von mehr als etwa 100 Grad. Beispiele umfassen reine Olefine (Polyethylen/Polypropylen) ohne grenzflächenaktive Stoffe (weder an der Oberfläche noch in dem eingebauten Harz).
  • Materialien, welche "moderat hyhdrophil" sind (abgekürzt mit "ho"): Diese haben einen Kontaktwinkel von etwa 90 Grad. Beispiele umfassen Polypropylen/Polyethylen mit weniger effektiven Harz, eingebaut in grenzflächenaktiven Stoffen und anderen weniger hydrophilen grenzflächenaktiven Stoffen, die auf die Oberfläche solcher Olefine aufgebracht werden.
  • G. Beispiele
  • Die folgenden Beispiele beschreiben ferner und zeigen die bevorzugten Ausführungsformen im Schutzbereich der vorliegenden Erfindung. Die Beispiele werden nur zum Zwecke der Darstellung gegeben und sind nicht als Beschränkungen der vorliegenden Erfindung gedacht, da viele Variationen derselben möglich sind, ohne ihren Erfindungsgedanken und Schutzbereich zu verlassen.
  • Beispiel 1
  • Dieses Beispiel zeigt, wie ein P-HFAP der vorliegenden Erfindung hergestellt wird.
  • 4.000 Teile einer wässrigen Lösung aus einem 37% Acrylmonomer, zusammen gesetzt aus 74,95 Mol% Natriumacrylat, 25 Mol% Acrylsäure und 0,05 Mol% N,N'-methylenbisacrylamid, die vermischt werden, indem sie mit 2,0 Teilen Natriumpersulfat und 0,08 Teilen l-ascorbinsäure verrührt werden. Das Gemisch des Polymerisationssystems wird bei 60°C und unter einer konstanten Bewegung gehalten. 20 Minuten nachdem die Reaktion beginnt, werden 1,5% Duftstoff und 2,2% eines α-Stärketrägers in das Gemisch des Polymerisationssystems hinzu gegeben. 5 Minuten nach der Hinzugabe des Duftstoffes und des α-Stärketrägers findet die Gelierung statt, indem es durch den Anstieg der Temperatur über 70°C des Polymerisationssystems angezeigt wird. Das hydrierte Gelpolymer wird mit einem Heißlufttrockner bei 80°C für wenigstens 10 Stunden getrocknet, mit einer hammerartigen Pulverisierungsvorrichtung pulverisiert und mit einem 20-Maschen-Metallsieb gesiebt, um ein 20-Maschen-Durchgangspulver als absorbierendes Polymer mit einem mittleren Teilchendurchmesser von etwa 350 Micrometer abzutrennen, um das P-HFAP zu erhalten.
  • Beispiel 2
  • Dieses Beispiel zeigt, wie ein P-HFAP der vorliegenden Erfindung hergestellt wird.
  • In diesem Fall folgt der gleiche Vorgang, wie im Beispiel 1, mit Ausnahme dessen, daß die 1,5% Duftstoff und 2,2% α-Stärketräger ersetzt werden durch 0,8 g Baby-Cologne (Code 52338, erhältlich z. B. von Procter & Gamble Inc., Cincinnati, US, welches 1,2 g α-Stärke hinzu gegeben wird (erhältlich z. B. von Nippon Starch Inc., Osaka, Japan) und in einem Lebensmittelmixer für 10 Minuten sanft vermengt wird.
  • Beispiel 3
  • Dieses Beispiel zeigt, wie ein P-HFAP der vorliegenden Erfindung hergestellt wird. In diesem Fall wird dem gleichen Vorgang wie in Beispiel 1 gefolgt, mit Ausnahme dessen, daß die 1,5% Duftstoff und 2,2% α-Stärketräger ersetzt werden durch 0,8 g Baby-Cologne (Code 52338, erhältlich z. B. von Procter & Gamble Inc., Cincinnati, US), welches einem 1,2 g β-Cyclodextrin hinzu gegeben wird (erhältlich z. B. von Nihin Shoku-Hin Inc., Tokyo, Japan) und in einem Lebensmittelmixer für 10 Minuten sanft vermischt wird.
  • Beispiel 4
  • Das Beispiel zeigt, wie ein P-HFAP der vorliegenden Erfindung hergestellt wird. In diesem Fall wird dem gleichen Vorgang wie in Beispiel 2 gefolgt, mit Ausnahme dessen, daß 17 g des P-HFAP aus Beispiel 2 mit 1000 g Aqualic CA-L76 vermengt wird (einem vernetzten Natriumpolyacrylat; erhältlich von Nippon Shokubai Co. Ltd, Osaka, Japan). Der Prozeß führt zu einem homogenen Gemenge von zwei Polymeren.
  • Beispiel 5
  • Dieses Beispiel zeigt einen absorbierenden Kern mit einem P-HFAP, welcher durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung zur Verwendung in einem absorbierenden Einwegartikel hergestellt wurde.
  • Holzzellstoff der Südpinie wird vereinzelt und in einer Luftstromkammer aufgeschlossen. Fasern mit einer mittleren Länge von etwa 3 mm dürfen auf eine Vakuumplatte fallen. Während des Faser-Ablagevorganges wird P-HFAP aus Beispiel 4 in die Holzzellstofffasern gesprenkelt. Ein Kern mit 230 bis 400 g/m2 Holzzellstofffasern und 160 bis 360 g/m2 des P-HFAP wird gebildet. Der Kern ist geeignet für die Verwendung Anwendungen von Kinder- und/oder Erwachsenen- Inkontinenzwindeln. Eine typische Zusammensetzung einer Anwendung für L-Size Kinderwindel ist wie folgt:
  • Figure 00400001
  • Beispiel 6
  • Dieses Beispiel zeigt eine wegwerfbare Babywindel mit einem P-HFAP, welches durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde.
  • Die angegebenen Abmessungen sind für eine Windel, die zur Verwendung bei einem Kind in dem 6–10 Kilogramm Größenbereich gedacht ist. Diese Abmessungen können proportional für unterschiedlich große Kinder oder für Erwachsenen-Inkontinenzeinlagen gemäß der Standard-Praxis modifiziert werden.
    • 1. Außenlage 0,020–0,038 mm fluidundurchlässiger Film, hergestellt nach US Patent Nr. 4,687,478; Breite oben und unten 33 cm; gekerbt innen auf beiden Seiten auf eine Breite am Zentrum von 28,5 cm; Länge 50,2 cm.
    • 2. Decklage: kardiert und thermisch gebundene stapellange Polypropylenfasern (Hercules Typ 151 Polypropylen); Breite oben und unten 33 cm; gekerbt nach innen auf beiden Seiten auf eine Breite im Zentrum von 28,5 cm; Länge 50,2 cm.
    • 3. Absorbierender Kern: umfaßt 28,6 g Zellulose-Holzzellstoff und 4,9 g des A-HFAP aus Beispiel 3; 8,4 mm dick, kalandriert; Breite oben und unten 28,6 cm; gekerbt innen an beiden Seiten auf eine Breite im Zentrum von 10,2 cm; Länge 44,5 cm.
    • 4. Elastische Beinbänder: vier einzelne Gummistreifen (2 je Seite); Breite 4,77 mm; Länge 370 mm; Dicke 0,178 mm (alle vorstehenden Abmessungen in einem entspannten Zustand).
  • Die Windel wird in einer Standardweise präpariert, indem das Kernmaterial, überdeckt mit der Decklage, auf der Außenlage positioniert wird und verklebt wird.
  • Die elastischen Bänder (mit "Innen" und "Außen" bezeichnet, entsprechen den Bändern, die am nächsten zu bzw. am weitesten vom Kern liegen) sind auf ca. 50,2 cm gestreckt und zwischen der Decklage/Außenlage entlang jeder Längsseite (2 Bänder pro Seite) des Kerns positioniert. Die inneren Bänder entlang jeder Seite sind ca. 55 mm von der schmalsten Breite des Kerns positioniert (gemessen von dem inneren Rand des elastischen Bandes). Dies sorgt für ein Abstandselement entlang jeder Seite der Windel, welches das flexible Decklagen/Außenlagen-Material zwischen dem inneren Gummi und dem gekrümmten Rand des Kerns umfaßt. Die inneren Bänder werden in gestrecktem Zustand entlang ihrer Länge nach unten geklebt. Die Decklage/Außenlage-Einheit ist flexibel und die nach unten geklebten Bänder kontrahieren, um die Seiten der Windel elastisch zu machen.
  • Die sich ergebende Windel sorgt für eine Kombination aus Fluidabsorptionseigenschaft und Eigenschaften, welche (i) keinen Geruch abgeben oder kaum Geruch abgeben, wenn das P-HFAP der Windel trocken ist, und (ii) welche die Freigabe von Parfüm in einfacher Weise auslösen, wenn das P-HFAP naß ist.
  • Beispiel 7
  • Dieses Beispiel zeigt ein Erwachsenen-Inkontinenzprodukt mit einem P-HFAP der vorliegenden Erfindung.
  • Den Präparationsvorgängen aus Beispiel 4 folgend wird ein Kern mit schwerem Gewicht gebildet, der 24 bis 40 g Holzzellstofffaser und 10 bis 20 g des P-HFAP aufweist. Der Kern ist im Wesentlichen zwischen einer fluidundurchlässigen Poly-Außenlagen und einer fluiddurchlässigen Decklage angeordnet, um ein Erwachsenen-Inkontinenzprodukt zu bilden.
  • Beispiel 8
  • Dieses Beispiel zeigt ein Höscheneinlagenprodukt mit geringem Gewicht, das ein P-HFAP der vorliegenden Erfindung aufweist.
  • Eine leichtgewichtige Höscheneinlage, die für die Verwendung zwischen Menstruationsperioden geeignet ist, umfaßt ein Pad. Das Pad hat eine Oberflächenbereich von 117 cm2 und enthält 3 g Holzzellstofffaser und 1,5 g P-HFAP aus Beispiel 3. Das Pad wird nachfolgend zwischen einer porösen Decklage aus einem geformten Film entsprechend dem US Patent Nr. 4,463,045 und einer fluidundurchlässigen Außenlage, die nach US Patent Nr. 4,687,478 hergestellt wurde, angeordnet, um ein leichtgewichtiges Höscheneinlagen-Produkt zu bilden. Die resultierende Höscheneinlage sorgt für eine Kombination aus Fluidadsorption und antimikrobiellen Eigenschaften.
  • Beispiel 9
  • Das Beispiel zeigt eine Damenbinde mit einem P-HFAP der vorliegenden Erfindung.
  • Ein Katamneseprodukt in Form einer Damenbinde mit zwei Klappen, die sich von seinem absorbierenden Kern aus erstrecken, wird nach der Ausbildung aus US Patent Nr. 4,687,478, Van Tilburg, veröffentlicht am 18. August 1987, präpariert. Das verwendete Pad hat jedoch einen Oberflächenbereich von 117 cm2 und enthält 6 bis 12 g Holzzellstofffaser und 1 bis 3 g des P-HFAP aus Beispiel 2. Die fluiddurchlässige Decklage wird hergestellt nach US Patent Nr. 4,463,045. Die fluidundurchlässige Außenlage wird hergestellt nach US Patent Nr. 4,687,478. Die resultierende Damenbinde liefert eine kombinierte Fluidadsorptions und antimikrobielle Eigenschaften.
  • Die Aspekte und Ausführungsformen der in dieser Druckschrift angegebenen vorliegenden Erfindung haben überraschende Vorteile, einschließlich einer verbesserten Wirksamkeit und einer verbesserten Verarbeitbarkeit. Zum Beispiel gibt ein P-HFAP, welches durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellt wird, kein Duftgeruch ab und auch keine vernachlässigbare Menge eines Duftgeruchs (welcher von Verbrauchern akzeptiert würde), wenn das P-HFAP trocken ist. Der Duftstoff erfährt keine Alterung und Verdunstung des Duftstoffs während der Herstellung, der Versendung und der Lagerung, weil das trockene P-HFAP sehr effizient ist hinsichtlich des Einschließens des Duftstoffs in den HFAP. Zudem wird die Freigabe des Duftstoffs leicht ausgelöst durch die dynamische Quellkraft eines naß gemachten Polymers. Die Freisetzung des Duftstoffs wird im Allgemeinen durch einen örtlichen Temperaturanstieg des P-HFAP in einigen Minuten bei anfänglichem Kontakt mit dem Körperfluid ausgelöst, weil der Quellprozeß ein exothermischer Prozeß ist.

Claims (13)

  1. Verfahren zur Herstellung eines Duftstoff-imprägnierten, Hydrogel-bildenden, absorbierenden Polymers, wobei eine Freisetzung eines Duftstoff-Geruchs durch eine dynamische Quellkraft des Polymers ausgelöst wird, wenn das Polymer benetzt wird, welches die Schritte umfasst: (i) Mischen eines festen Trägers und eines Duftstoffs mit einem Reaktions-Zwischenprodukt eines Hydrogel-bildenden absorbierenden Polymers vor dem Gelbildungs-Punkt einer Polymerisation des Hydrogel-bildenden absorbierenden Polymers, (ii) Bilden des Duftstoff-imprägnierten, Hydrogel-bildenden, absorbierenden Polymers, und (iii) Trocknen des Duftstoff-imprägnierten, Hydrogel-bildenden, absorbierenden Polymers.
  2. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Misch-Schritt (i) bei einer Temperatur von 50°C bis 90°C durchgeführt wird.
  3. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Duftstoff in dem Träger vor der Zugabe des Reaktions-Zwischenproduktes eines Hydrogel-bildenden, absorbierenden Polymers vorläufig enthalten ist.
  4. Verfahren nach Anspruch 1, wobei das Reaktions-Zwischenprodukt eines Hydrogel-bildenden, absorbierenden Polymers lineare Polymere, Oligomere, Monomere und ein Vernetzungsmittel umfasst.
  5. Verfahren nach Anspruch 4, wobei das Reaktions-Zwischenprodukt eines Hydrogel-bildenden, absorbierenden Polymers ferner einen Polymerisations-Initiator und Wasser umfasst.
  6. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der feste Träger Glukose ist.
  7. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der feste Träger eine poröse, hydrophile Matrix ist.
  8. Verfahren nach Anspruch 1, wobei der Schritt des Mischens des Trägers und des Duftstoffs mit dem Reaktions-Zwischenprodukt eines Hydrogel-bildenden, absorbierenden Polymers zwischen einigen Sekunden und 20 Minuten vor dem Gelbildungs-Punkt der Polymerisation durchgeführt wird.
  9. Duftstoff-imprägniertes, Hydrogel-bildendes, absorbierendes Polymer, das durch das Verfahren nach Anspruch 1 erzeugt ist.
  10. Duftstoff-imprägniertes, Hydrogel-bildendes, absorbierendes Polymer nach Anspruch 9, wobei das Verhältnis des Hydrogel-bildenden, absorbierenden Polymers zu dem Duftstoff von 100 : 0,01 bis 100 : 20 reicht.
  11. Absorbierender Wegwerfartikel umfassend das Duftstoff-imprägnierte, Hydrogel-bildende, absorbierende Polymer nach Anspruch 9.
  12. Wegwerfwindel umfassend das Duftstoff-imprägnierte, Hydrogel-bildende, absorbierende Polymer nach Anspruch 7.
  13. Absorbierender Wegwerfartikel umfassend: a) eine Außenlage; b) eine Decklage; c) eine Erfassungs-/Verteilungslage; und d) einen absorbierenden Kern mit dem Duftstoff-imprägnierten, Hydrogel-bildenden, absorbierenden Polymer nach Anspruch 9; wobei der absorbierende Artikel aufweist eine Erfassungs-Geschwindigkeit des fertigen Produkts von größer als oder gleich 1,9 ml/s bei einem ersten Schwall und von größer als oder gleich 3,0 ml/s bei einem vierten Schwall und eine gefaltete Stapelhöhe von weniger als 9,9 mm pro Kissen; und wobei die Decklage nicht mehr als 0,5 g bis 1 g eines Fluids zurückhält, gemessen durch den Nässetest des fertigen Produkts.
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