-
GEBIET
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen
von mit Duftstoff imprägnierten,
Hydrogel bildenden, absorbierenden Polymeren, solche Polymere und
absorbierende Einwegartikel, die solche Polymere enthalten.
-
HINTERGRUND
-
Eine
breite Vielfalt von absorbierenden Einwegartikeln, die so ausgebildet
sind, daß sie
nicht nur bei der Absorption von Körperfluiden, wie Urin, Blut,
Menstruationsfluiden und dergleichen effizient sind, sondern auch
so, daß sie
hygienisch und komfortabel zu benutzen sind, sind in der Literatur
bekannt. Absorbierende Einwegprodukte dieses Typs umfassen im Allgemeinen
ein fluiddurchlässiges
Decklagenmaterial, einen absorbierenden Kern und ein fluidundurchlässiges Außenlagenmaterial.
Verschiedene Formen, Größen und
Dicken solcher Artikel wurden in einen Ansatz untersucht, um ihre
Verwendung komfortabler und bequemer zu machen.
-
Seit
einiger Zeit nun wurden Studien nach solchen absorbierenden Einwegartikeln
primär
gerichtet auf die Absorptionskapazität des Artikels. Als Ergebnis
wurden verschiedene absorbierende Polymere mit hoch absorptiver
Leistung entwickelt. Solche bekannten absorbierenden Polymere (auch
als Hydrogel bildende absorbierende Polymere bekannt) sind in der
Lage, von etwa dreißig
bis sechzig Gramm Wasser pro Gramm Polymer zu absorbieren.
-
In
jüngster
Zeit wurde die Forschung auf die Entfernung von schlechten Gerüchen gerichtet,
die durch das Tragen von absorbierenden Einwegartikeln über relativ
lange Zeit verursacht werden. Viele Körperfluide haben einen unangenehmen
Geruch oder entwickeln solche Gerüche, wenn sie in Kontakt mit
Luft und/oder Bakterien über
längere
Zeitspannen gelangen. Die japanische Patentoffenlegung Nr. 61-73664
und die PCT-Veröffentlichung
Nr. WO 9,422,500 offenbaren mit Duftstoff imprägnierte, Hydrogel bildende
absorbierende Polymere, bei welchen die Freigabe des Duftstoffgeruchs
durch die Quellkraft ausgelöst
wird, wenn das Polymer benäßt wird,
und Verfahren zum Imprägnieren
des Hydrogel bildenden absorbierenden Polymers mit Duftstoff. Die
japanische Offenlegung Nr. 61-73664 offenbart, daß die Polymerisierung
des mit Duftstoff imprägnierten,
Hydrogel bildenden absorbierenden Polymers durchgeführt wird
unter Verwendung einer Wasseremulsion aus Duftstoff als Lösungsmittel.
Die PCT-Veröffentlichung
Nr. WO 9,422,500 offenbart, daß der
Komplex von Cyclodextrin und Duftstoff gesprenkelt, gemischt oder
auf dem fluidabsorbierenden Material verteilt wird. Ein mit Duftstoff
imprägniertes,
Hydrogel bildendes absorbierendes Polymer, bei welchem die Freigabe des
Duftstoffgeruchs durch die dynamische Quellkraft eines benäßten Polymers
ausgelöst
wird, welches durch ein herkömmliches
Präparierungsverfahren
hergestellt wird, gibt jedoch nach wie vor einen wahrnehmbaren Duftstoffgeruch
selbst dann ab, wenn das Polymer trocken ist. Dies ist unerwünscht, weil
ein wahrnehmbarer Duftstoff in dem trockenen Einwegartikel von vielen
Verbrauchern nicht gemocht wird.
-
Folglich
gibt es ein Bedürfnis
nach einem mit Duftstoff imprägnierten,
Hydrogel bildenden absorbierenden Polymer, welches weder Duftstoffgeruch
noch auch nur eine vernachlässigbare
Menge eines Duftstoffgeruches freigibt (was von den Verbrauchern
akzeptiert wird), wenn das Polymer trocken ist, und bei welchem die
Freigabe des Duftstoffgeruchs durch die dynamische Quellkraft des
Polymers ausgelöst
wird, wenn dieses benäßt wird,
und Verfahren zum Präparieren
desselben. Keiner des existierenden Standes der Technik liefert alle
die Vorteile und Vergünstigungen
der vorliegenden Erfindung.
-
ZUSAMMENFASSUNG
-
Die
vorliegende Erfindung ist gerichtet auf ein Verfahren zum Herstellen
eines mit Duftstoff imprägnierten,
Hydrogel bildenden absorbierenden Polymers (P-HFAP), bei welchem
die Freigabe eines Duftstoffgeruches durch die dynamische Quellkraft
des Polymers ausgelöst
wird, wenn das Polymer benäßt wird,
welches die Schritte umfaßt
(i) Mischen eines festen Trägers
und eines Duftstoffs mit Reaktionszwischenstufen des Hydrogel bildenden
absorbierenden Polymers (HFAP) vor dem Gelierpunkt der Polymerisierung
des Hydrogel bildenden absorbierenden Polymers (HFAP), (ii) Bilden
des mit Duftstoff imprägnierten,
Hydrogel bildenden absorbierenden Polymers (P-HFAP) und (iii) Trocknen
des mit Duftstoff imprägnierten,
Hydrogel bildenden absorbierenden Polymers (P-HFAP).
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich ferner auf ein mit Duftstoff
imprägniertes,
Hydrogel bildendes absorbierendes Polymer (P-HFAP), bei welchem
die Freigabe des Duftstoffgeruches durch die dynamische Quellkraft
des Polymers ausgelöst
wird, wenn das Polymer benäßt wird,
welches durch ein solches Verfahren hergestellt wird.
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich ferner auf absorbierende Einwegartikel
mit einem solchen mit Duftstoff imprägnierten, Hydrogel bildenden
absorbierenden Polymer.
-
KURZBESCHREIBUNG
DER ZEICHNUNGEN
-
Obwohl
die Beschreibung mit Ansprüchen
zusammen paßt,
welche die Erfindung besonders herausstellen und deutlich beanspruchen,
wird angenommen, daß die
vorliegende Erfindung besser verstanden wird aus der folgenden Beschreibung
bevorzugter Ausführungsformen
in Verbindung mit den beigefügten
Zeichnungen, in welchen gleiche Bezugszeichen identische Elemente
bezeichnen, und in welchen:
-
1 eine Draufsicht einer
Ausführungsform
einer Einwegwindel der vorliegenden Erfindung ist, in der Bereiche
weg geschnitten sind, um die unterliegende Struktur frei zu geben,
wobei die innere Oberfläche der
Windel dem Betrachter zugewandt ist;
-
2 eine Schnittansicht einer
Ausführungsform
der Einwegwindel aus 1 ist,
entlang einer quer verlaufenden Mittellinie 110 in 1;
-
3 eine vergrößerte Ansicht
einer alternativen Ausführungsform
der Einwegwindel aus 1 ist, wobei
die Ansicht einem Bereich in 2 entspricht;
und
-
4 die Schlüsselelemente
des Endprodukt-Annahmetests zeigt.
-
Diese
und weitere Merkmale, Aspekte und Vorteile der vorliegenden Erfindung
werden mit Bezug auf die folgende Beschreibung und die angehängten Ansprüche besser
verständlich.
-
DETAILLIERTE
BESCHREIBUNG
-
Das
Folgende ist eine partielle Liste von Definitionen von Ausdrücken, die
hier verwendet werden.
-
"HFAP" bedeutet ein Hydrogel
bildendes absorbierendes Polymer.
-
"P-HFAP" bedeutet ein mit
Duftstoff imprägniertes,
Hydrogel bildendes absorbierendes Polymer.
-
"Körperfluide" umfassen Urin, Menstruationsfluide
und vaginale Ausscheidungen.
-
"Umfassend" bedeutet, daß andere
Schritte und andere Inhaltsstoffe, welche das Endergebnis nicht beeinflussen,
hinzu gefügt
sein können.
Dieser Ausdruck umschließt
die Ausdrücke "bestehend aus" und "bestehend im Wesentlichen
aus".
-
"Einweg" beschreibt absorbierende
Artikel, welche nicht dazu gedacht sind, gewaschen oder in anderer
Weise wieder hergestellt oder als absorbierende Artikel wie der verwendet
zu werden (das heißt,
sie sind dazu gedacht, nach einer einmaligen Benutzung weg geworfen
und vorzugsweise wieder aufbereitet, kompostiert oder in einer anderen
Weise in einer umweltverträglichen
Art deponiert zu werden).
-
"Einheitlicher absorbierender
Artikel" beziehen
sich auf einen absorbierenden Artikel, welcher aus separaten Teilen
gebildet ist, die zu einer Einheit verbunden sind, um eine koordinierte
Gesamtheit zu bilden, so daß sie
keine separat zu manipulierenden Teile benötigen, wie separate Halter
und Einsätze.
-
"Feststoff" bedeutet eine feste
Form bei einer Temperatur von 25°C.
-
Alle
Prozentangabe erfolgen gewichtsabhängig zur gesamten Zusammensetzung,
es sei denn, daß dies
spezifisch anders angegeben ist.
-
Alle
Verhältnisse
sind Gewichtsverhältnisse,
sofern dies nicht speziell anders angeführt ist.
-
Alle
zitierten Druckschriften sind hier durch Bezugnahme in ihren Gesamtheiten
aufgenommen. Eine Zitierung einer Druckschrift ist kein Zugeständnis im
Hinblick auf irgendeine Festlegung hinsichtlich ihrer Verfügbarkeit
als Stand der Technik für
die beanspruchte Erfindung.
-
Die
vorliegenden Erfindung in ihren Verfahren- und Produktaspekten wird
wie folgt im Detail beschrieben.
-
Die
vorliegende Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren zum Herstellen
eines P-HFAP, in
welchem die Freigabe des Duftstoffgeruches ausgelöst wird
durch die dynamische Quellkraft eines benetzten Polymers. Das Verfahren
umfaßt
die Schritte (i) Mischen eines Trägers und eines Duftstoffs mit
Reaktionszwischenstufen von HFAP, vor dem Gelierpunkt der Polymerisierung
des HFAP, (ii) Bilden des P-HFAP
und (iii) Trocknen des P-HFAP.
-
Das
P-HFAP, welches durch ein solches Verfahren hergestellt wird, befriedigt
das Bedürfnis
nach einem P-HFAP, welches keinen Riechstoff und auch keine vernachlässigbare
Menge eines Riechstoffs freigibt (was von den Verbrauchern akzeptiert
wird), wenn das Polymer trocken ist, und wobei die Freigabe des
Riechstoffs ausgelöst
wird durch die dynamische Quellkraft des P-HFAP, wenn dieses benäßt ist.
-
A. Der Schritt des Mischens
einer Trägers
und eines Duftstoffes mit Reaktions-Zwischenprodukten HFAP vor dem Gelierpunkt
der Polymerisation des HFAP
-
Das
Verfahren der vorliegenden Erfindung umfaßt den Schritt des Mischens
eines Trägers
und eines Duftstoffes mit Reaktions-Zwischenprodukten HFAP vor dem
Gelierpunkt der Polymerisation des HFAP.
-
a. Feststoffträger
-
Die
in der vorliegenden Erfindung nützlichen
Träger
umfassen Glucose und Polymere, wie Stärke und Cyclodextrin, und eine
poröse
hydrophile Matrix, wie Zeolith, Schaumbläschen aus regenerierter Zellulose, Schaumbläschen aus
hydrophilem Polyurethan und Schaumbläschen aus vernetztem Polyvinylalkohol.
Für den
Träger
wird vorzugsweise Glucose und noch bevorzugter Stärke verwendet.
-
Falls
der Anteil des Trägers
geringer ist als 0,5 Gew.-% des HFAP, ist dies nicht genug, um eine
adäquate
Menge Duftstoff zu transportieren. Falls der Anteil des Trägers mehr
als 15 Gew.-% des HFAP beträgt, sind
die Träger
lose durch HFAP eingekapselt, was zu einem Duftgeruch führen kann,
wenn das Polymer trocken ist. Der Anteil des Trägers in Gewichtsprozent des
HFAP beträgt
typischerweise von etwa 0,5% bis etwa 15%, vorzugsweise von etwa
1% bis etwa 10%.
-
b. Duftstoff
-
Die
Duftstoffe und Zusammensetzungen dieser Erfindung sind solche, die
im Stand der Technik herkömmlicherweise
bekannt sind. Die Auswahl einer Duftstoffkomponente oder der Menge
eines Duftstoffs basiert auf funktionalen und ästhetischen Gesichtspunkten.
Bevorzugte Duftstoffkomponenten, die in der vorliegenden Erfindung
nützlich
sind, sind hoch flüchtige
und moderat flüchtige
Duftstoff-Inhaltsstoffe,
insbesondere die hoch flüchtigen,
niedrig siedenden Duftstoffe.
-
Die
hoch flüchtigen,
niedrig siedenden Duftstoff-Inhaltsstoffe haben typischerweise Siedepunkte
bei etwa 250°C
oder geringer. Diese hoch flüchtigen
Duftstoffe sind vergänglich
und gehen schnell verloren, wenn sie freigesetzt werden. Viele der
mehr moderat flüchtigen
Duftstoff-Inhaltsstoffe gehen auch schnell verloren. Die moderat
flüchtigen
Duftstoff-Inhaltsstoffe sind solche mit Siedepunkten von etwa 250°C bis etwa
300°C. Viele
der Duftstoff-Inhaltsstoffe, wie sie nachfolgend diskutiert werden
zusammen ihren Geruchscharakteren und ihren physikalischen und chemischen
Eigenschaften, wie Siedepunkt und Molekulargewicht, sind angegeben
in "Parfume and
Flavor Chemicals (Aroma Chemicals)", Steffen Arctander, veröffentlicht
von dem Autor 1969, hier durch Bezugnahme mit aufgenommen.
-
Beispiele
der hoch flüchtigen,
gering siedenden Duftstoff-Inhaltsstoffe sind: Anethol, Benzaldehyd, Benzylacetat,
Benzylalkohol, Benzylformat, Isobornylacetat, Camphen, Cis-Citral(Neral),
Citronella, Citronellol, Citronellylacetat, Paracymen, Decanal,
Dihydrolinalool, Dihydromyrcenol, Dimethylphenylcarbinol, Eucalyptol,
Geranial, Geraniol, Geranylacetat, Geranylnitril, Cis-3-hexenylacetat,
Hydroxycitronellal, d-limonen, Linalool, Linalooloxid, Linalylacetat,
Linalylpropionat, Methylanthranilat, Alpha-Methylionon, Methylnonylacetaldehyd,
Methylphenylcarbinylacetat, Laevo-Menthylacetat, Menthon, Isomenthon,
Myrcen, Myrcenylacetat, Myrcenol, Nerol, Nerylacetat, Nonylacetat,
Phenylethylalkohol, Alphapinen, Beta-Pinen, Gamma-Terpinen, Alpha-Terpineol,
Beta-Terpineol, Terpinylacetat und Vertenex (paratertär Butylcyclohexylacetat).
Einige natürliche Öle enthalten
auch große
Prozentanteile hoch flüchtiger
Duftstoff-Inhaltsstoffe. Zum Beispiel enthält Lavan din als Hauptkomponenten:
Linalool; Linalylacetat; Geraniol; und Citronellol. Limonenöl und Orangenterpene enthalten
beide etwa 95% d-limonen.
-
Beispiele
von moderat flüchtigen
Duftstoff-Inhaltsstoffen sind Amylzinnaldehyd, Iso-Amylsalicylat,
Beta-Caryophyllen, Cedren, Zinnalkohol, Cumarin, Dimethylbenzylcarbinylacetat,
Ethylvanillin, Eugenol, Iso-Eugenol, Fluoracetat, Heliotropin, 3-cis-hexenylsalicylat,
Hexalsalicylat, Lilial (Para-Tertiärbutyl-Alpha-Mehtylhydrozinnaldehyd)
Gamma-Methylionon, Nerolidol, Patschoulialkohol, Phenylhexanol,
Beta-Selinen, Trichlormethylphenylcarbinylacetat, Triethylcitrat,
Vanillin und Veratraldehyd. Zedernholzterpene sind hauptsächlich zusammen
gesetzt aus Alpha-Cedren, Beta-Cedren und anderen C15H24 Sesquiterpenen.
-
Die
Spezies von Riechstoffen, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind,
umfassen (1) eine Zitrusnote, wie Bergamotöl, Zitronenöl, Süßorangenöl, Bitterorangenöl, Limonenöl, Gragefruitöl und Mandarinenöl; (2) eine
Fruchtnote, wie Pfirsich, Erdbeere, Apfel, Banane, Melone, Ananas,
Himbeere, Aldehyd C14 (Pfirsichlacton) und
Aldehyd Cl6; (3) Aldehydnote, wie C7-12 Fettsäurealdehyd; (4) eine blumige
Note, wie Rose, Jasmin, Nelke und Geißblatt; (5) ein würzige Note,
wie Gewürznelke,
Zimt Ceylon und China, Pfeffer, Piment, Koriander, Kardamom, Muskatnuß und Lorbeer;
(6) eine holzige Note, wie Sandelholz, Zedernholz, Vetiver und Patchouli;
(7) eine tierische Note, wie Moschus (vorzugsweise erhalten durch
Synthese); (8) eine minzige Note, wie Pfefferminze und grüne Minze;
(9) eine Honignote, wie reiner Honig; (10) eine Vanillenote, wie
Vanille; (11) eine Anisnote, wie Anis, Anisstern, süßer Fenchel,
Basilikum und Estragon; (12) eine Lavendelnote, wie Lavendelöl, Lavandinöl, Rosmarinöl und Eukalyptusöl; (13)
eine grüne
Note, wie reine Veilchenblätter;
(14) eine moosige Note, wie reines Eichenmoos; (15) eine Balsamnote,
wie Tolubalsam, Perubalsam und Benzoin; (16) eine Koniferennote,
wie Pinienöl
und Wacholderöl.
-
Weitere
Duftstoffe, die hier nützlich
sind, umfassen (1) Baby Floral: C-5133, 5134 oder 5138, geliefert von
Soda Aromatic Co. Ltd. in Shiga, Japan, (2) Pentalid- Reihen, z. B. A-1559;
Primax-Reihen, z. B. A-1561, geliefert von Soda Aromatic Co. Ltd.
aus Shiga, Japan, (3) Floramild-Reihen, z. B. N-30131, geliefert
von Haarman & Reimer,
Deutschland und (4) Floral-Duft GH-8125-8130 und FNT-849, 850, geliefert
von Takasago Aromatic Co. Ltd. Osaka, Japan.
-
Die
Menge des Duftstoffes, die ausreicht, um wirkungsvolle Duftstoff-Abgabeeigenschaften
zu schaffen, kann basieren auf eine Anzahl von Faktoren variieren,
wie die chemische Zusammensetzung des HFAP und die physikalischen
Formen des HFAP, z. B. Teilchengröße des HFAP und die chemische
Zusammensetzung des Duftstoffes sowie von der Natur des Trägersystems
und dem Verfahren des Aufbringens des Duftstoffes und des Trägers. Typischerweise
ist jedoch, wenn der Anteil des Duftstoffs geringer als 0,01 Gew.-% des
HFAP ist, der Duft des Parfüms,
wenn das Polymer naß ist,
nicht ausreichend stark. Falls der Anteil des Duftstoffs mehr als
20 Gew.-% des HFAP beträgt,
ist der Geruch des Duftstoffs, wenn das Polymer trocken ist, zu
stark.
-
In
bevorzugten Ausführungsformen
ist das Gewichtsverhältnis
von HFAP zum Duftstoff etwa 100 : 0,01 bis etwa 100 : 20, ganz bevorzugt
von etwa 100 : 0,1 bis etwa 100 : 10, äußerst bevorzugt noch von etwa
100 : 0,5 bis etwa 100 : 5,0.
-
Vorzugsweise
ist der Duftstoff vorher in dem Träger enthalten, vor der Zugabe
zu den Reaktions-Zwischenprodukten des HFAP.
-
In
einem Falle, in welchem der Duftstoff in Form eines kleinen Teilchens
oder Pulvers vorliegt, kann der Duftstoff mit einem Träger durch
irgendeine von verschiedenen Techniken und Vorrichtungen vermischt werden,
die zum Aufbringen (z. B. Mischen) eines Materials mit einem anderen
Material verwendet werden und die im Stand der Technik bekannt sind.
In einem weiteren Fall, in welchem der Duftstoff in Form einer Flüssigkeit
vorliegt, kann der Duftstoff in einem Träger durch irgendeine von verschiedenen
Techniken und Vorrichtungen aufgenommen werden, die zum Aufbringen
einer Flüssigkeit
auf ein Material verwendet werden und im Stand der Technik bekannt
sind.
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
wird der Duftstoff in einem Glucoseträger geladen, um eine Feststofflösung zu
bilden. Der Duftstoff kann in dem Träger durch eine von verschiedenen
Techniken und Vorrichtungen, die zum Beladen des Materials auf einem
Träger
verwendet werden und im Stand der Technik bekannt sind, absorbiert
oder adsorbiert werden. Falls der Anteil des Duftstoffes geringer
als 3 Gew.-% des Trägers
ist, ist dieser nicht wirksam. Falls der Anteil des Duftstoffes
mehr als 90 Gew.-% des Trägers
ausmacht, ist der Träger überladen
und tritt der Duftstoff zu leicht aus dem Träger und dem HFAP aus. Vorzugsweise
beträgt
die Konzentration des Duftstoffes in dem Träger von etwa 3 Gew.-% bis 90
Gew.-%, vorzugsweise von etwa 20 Gew.-% bis 70 Gew.-%.
-
Der
Träger
und der Duftstoff werden in einem Materialgemisch aus HFAP vor dem
Gelierpunkt der HFAP-Polymerisation bei einer Temperatur von typischerweise
von etwa 50°C
bis etwa 90°C,
vorzugsweise von etwa 60°C
bis etwa 80°C
unter Umgebungsluft oder einem inerten Gas aufgebracht, vorzugsweise
von etwa einigen wenigen Sekunden bis etwa 20 Minuten vor dem Gelierpunkt
der Polymerisation, vorzugsweise von etwa 5 Minuten bis etwa 15
Minuten vor dem Gelierpunkt der Polymerisation.
-
Falls
der Träger
und der Duftstoff in das Materialgemisch des HFAP mehr als etwa
20 Minuten vor dem Gelierpunkt der Polymerisation eingebracht werden,
stört der
Duftstoff die Polymerisation und kann der Duftstoff verdunsten.
Falls der Träger
und der Duftstoff in das Materialgemisch des HFAP weniger als etwa
einige wenige Sekunden vor dem Gelierpunkt der Polymerisation und
nach dem Gelierpunkt der Polymerisation eingebracht werden, kann
der Duftstoff nicht eingeschlossen und im trockenen Zustand geschützt werden.
-
c. Reaktions-Zwischenprodukte
des HFAP
-
Die
Reaktions-Zwischenprodukte des HFAP umfassen lineare Polymere, Oligomere,
Monomere und Vernetzer und können
auch einen restlichen Polymerisationsinitiator und Wasser enthalten.
-
Die
linearen Polymere und die Oligomere sind Zwischenprodukte des HFAP,
die sich aus den Monomeren ergeben, die unten angegeben sind.
-
Die
Monomere umfassen polymerisierbare, ungesättigte, Säure enthaltende Monomere; einige
nicht saure Monomere; olefinische ungesättigte Carboxylsäure- und
Carboxylsäureanhydridmonomere;
und olefinische ungesättigte
Sulfonsäuremonomere.
-
Ungesättigte,
Säure enthaltende
Monomere enthalten die olefinisch ungesättigten Säuren und Anhydride, die wenigstens
eine Kohlenstoff-an-Kohlenstoff Olefin-Doppelbindung enthalten. Insbesondere
können die
Monomere ausgewählt
werden aus olefinisch ungesättigten
Carboxylsäuren
und -Säureanhydriden,
olefinisch ungesättigten
Sulfonsäuren
und Mischungen davon.
-
Einige
nicht saure Monomere können
auch enthalten sein, gewöhnlich
in geringeren Mengen, wenn die hier vorliegenden HFAPs präpariert
werden. Solche nicht sauren Monomere können z. B. enthalten die wasserlöslichen
oder in Wasser dispersiblen Ester der Säure enthaltenden Monomere sowie
Monomere, die keine Carboxyl- oder Sulfonsäuregruppen überhaupt enthalten. Optional
können
nicht saure Monomere somit Monomere enthalten, die folgenden Typen
von funktionalen Gruppen ausweisen: Carboxylsäure- oder Sulfonsäureester,
Hydroxylgruppen, Amidgruppen, Aminogruppen, Nitrilgruppen, quartärnäre Ammoniumsalzgruppen,
Arylgruppen (z. B. Phenylgruppen, wie solche, die von einem Styrolmonomer
abgeleitet werden). Diese nicht sauren Monomere sind allgemein bekannte
Materialien und werden in größerem Detail
z. B. beschrieben in US Patent 4,076,663 (Masuda et al.), veröffent licht
am 28. Februar 1978; und in US Patent 4,062,817 (Westerman), veröffentlicht
am 13. Dezember 1977.
-
Olefinisch
ungesättigte
Carboxylsäure-
und Carboxylsäureanhydridmonomere
umfassen die Acrylsäuren,
die durch die Acrylsäure
selbst typifiziert werden, Acrylate, Methacrylsäure, Ethacrylsäure, 3-chloracrylsäure, Cyanoacrylsäure, Methacrylsäure (Krotonsäure), Phenylacrylsäure, Acryloloxypropionsäure, Sorbinsäure, Chlorsorbinsäure, Angelicasäure, Zinnsäure, p-Chlorzinnsäure, Sterylacrylsäure, Itaconsäure, Citroaconsäure, Mesaconsäure, Glutaconsäure, Aconitsäure, Maleinsäure, Fumarinsäure, Tricarboxyethylen- und
Maleinsäureanhydrid.
-
Olefinisch
ungesättigte
Sulfonsäuremonomere
enthalten aliphatische oder aromatische Vinylsulfonsäuren, wie
Vinylsulfonsäure,
Allylsulfonsäure,
Vinyltoluolsulfonsäure
und Styrolsulfonsäure;
acrylische und methacrylische Sulfonsäure, wie Sulfoethylacrylat,
Sulfoethylmethacrylat, Sulfopropylacrylat, Sulfopropylmethacrylat,
2-hydroxy-3-methacryloxyproylsulfonsäure und 2-acrylamid-2-methylpropansulfonsäure.
-
Bevor
die Polymerisation von HFAP startet, beträgt der Anteil der Monomere
in Mol der gesamten Ausgangsmaterialien von HFAP typischerweise
von etwa 3% bis etwa 99,8%, vorzugsweise von etwa 5% bis etwa 40%.
-
Die
Vernetzer umfassen Methylen-bis-acrylamid, Trimethylpropantriacrylat
und Polyethylenglycoldiacrylat. Falls der Anteil des Vernetzers
in Mol der gesamten Ausgangsmaterialien von HFAP mehr als 0,1% vor
der Polymerisation des HFAP aufweist, wird der Quellungsgrad des
Gels in Wasser dramatisch verringert, wodurch die Absorptionskapazität des Polymers
verringert wird. Falls der Anteil des Vernetzers in Mol der gesamten
Ausgangsmaterialien des HFAP geringer als etwa 0,001% vor der Polymerisation
des HFAP ist, ist das Gel sehr schwach und neigt dazu, sich aufzulösen, wenn
es mit Wasser in Kontakt kommt. Bevor die Polymerisation von HFAP
startet, beträgt
der Anteil des Vernetzers in Mol der gesamten Ausgangsmaterialien
des HFAP typischerweise von etwa 0,001% bis etwa 0,1%, vorzugsweise
von etwa 0,002% bis etwa 0,02%.
-
Der
Polymerisationsinitiator umfaßt
Natriumpersulfat, Wasserstoffperoxid, l-ascorbindsäure, Natriumthiosulfat und
Natriumsulfit.
-
Falls
der Anteil des Polymerisationsinitiators in Mol der gesamten Ausgangsmaterialien
des HFAP größer als
etwa 0,1% vor dem Beginn der Polymerisation von HFAP beträgt, ist
das erzeugte P-HFAP löslicher
in Wasser, was nicht bevorzugt wird, weil das Polymer, wenn es naß wird,
aus dem Artikel austreten kann. Bevor die Polymerisation des HFAP
startet, beträgt
der Anteil des Polymerisationsinitiators in Mol der gesamten Ausgangsmaterialien
des HFAP typischerweise von 0% bis etwa 0,1%, vorzugsweise von 0%
bis etwa 0,005%.
-
Bevor
die Polymerisation des HFAP startet, beträgt der Anteil des Wassers in
Mol der gesamten Ausgangsmaterialien des HFAP mehr als 96,999, wobei
eine exzessive Trocknungszeit benötigt wird, was nicht ökonomisch
ist. Bevor die Polymerisation des HFAP startet, beträgt der Anteil
des Wassers in Mol der gesamten Ausgangsmaterialien des HFAP typischerweise
von 0% bis etwa 96,999%, vorzugsweise etwa 59,975% bis etwa 94,998%.
-
Der
Träger
und der Duftstoff können
zu den Reaktions-Zwischenprodukten des HFAP durch irgendeine der
verschiedenen Techniken und Vorrichtungen aufgebracht werden, die
zum Aufbringen eines Trägers auf
ein Breimaterial verwendet werden um im Stand der Technik bekannt
sind, einschließlich
ein Bewegen, Atomisieren und Dispergieren oder Einbringen eines
Feststoffgemisches in ein sich bildendes absorbierendes Geliersystem.
-
d. Hydrogel bildendes
absorbierendes Polymer
-
Die
wasserunlöslichen,
in Wasser quellfähigen
absorbierenden Polymere, die nützlich
sind, um mit einem Duftstoff in der vorliegenden Erfindung imprägniert zu
werden, werden allgemein als "Hydrogel
bildende absorbierende Polymere" (HFAPs), "Hydrokolloide" oder "superabsorbierende" Polymere bezeichnet
und können
Polysaccharide umfassen, wie Carboxymethylstärke, Carboxymethylzellulose
und Hydroxypropylzellulose; nicht ionisierende Typen, wie Polyvinylalkohol
und Polyvinylether; kationische Typen, wie Polyvinylpyridin, Polyvinylmorpholinion
und N,N-dimethylaminoethyl- oder N,N-diethylaminopropylacrylate
und – Methacrylate und
die jeweiligen quartärnären Salze
davon. Typischerweise haben HFAPs, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind,
eine Vielzahl von anionischen funktionalen Gruppen, wie Sulfonsäure und
vorzugsweise Carboxygruppen.
-
Bevorzugte
HFAPs für
die Verwendung in der vorliegenden Erfindung enthalten Carboxygruppen.
Diese Polymere umfassen hydrolysierte Stärke-Acrylonitril-Graft-Copolymere, teilweise
neutralisierte hydrolysierte, mit Stärke-Acrylnitril gepfropfte
Copolymere, mit Stärke-Acrylsäure gepfropfte
Copolymere, teilweise neutralisierte, mit Stärke-Acrylsäure gepfropfte Copolymere,
Vinylacetat-Arcylester-Colpolymere,
hydrolysierte Acrylnitril- Acrylamid-Copolymere, leicht vernetzte
Polymere einer der vorstehenden Copolymere, teilweise neutralisierte
Polyacrylsäure
und leicht vernetzte Polymere oder teilweise neutralisierte Polyacrylsäure. Diese Polymere
können
verwendet werden entweder allein oder in Form eines Gemisches aus
zwei oder mehreren unterschiedlichen Polymeren. Beispiele dieser
Polymermaterialien sind offenbart in US Patent 3,661,875, US Patent
4,076,663, US Patent 4,093,776, US Patent 4,666,983 und US Patent
4,734,478.
-
Bevorzugte
Polymermaterialien für
die Verwendung bei der Herstellung von HFAPs sind leicht vernetzte,
quer vernetzte Polymere teilweise neutralisierter Polyacrylsäuren und
Stärkederivaten
davon. Ganz bevorzugt umfassen die HFAPs von etwa 50 bis etwa 95%,
vorzugsweise etwa 75% neutralisierte, leicht vernetzte, quer vernetzte
Polyacrylsäure
(das heißt,
Poly(Natriumacrylat/Acrylsäure)).
Eine Vernetzung macht das Polymer im Wesentlichen wasserunlöslich und
bestimmt teilwei se die Absorptionskapazität und die extrahierbaren Polymergehalteigenschaften
des HFAPs. Verfahren für
eine Vernetzung dieser Polymere und typische Vernetzungsmittel sind
beschrieben in US Patent 4,076,663.
-
Obwohl
das HFAP vorzugsweise aus einem Typ besteht (das heißt, homogen
ist), können
Mischungen von Polymeren auch in der vorliegenden Erfindung verwendet
werden. Zum Beispiel können
Mischungen aus mit Stärke-Acrylsäure gepfropften
Copolymeren und leicht vernetzten, quer vernetzten Polymeren teilweise neutralisierter
Polyacrylsäure
in der vorliegenden Erfindung verwendet werden.
-
Die
HFAP-Teilchen, die in der vorliegenden Erfindung verwendet werden,
können
eine Größe, Form und/oder
Morphologie haben, die über
einen weiteren Bereich variiert (z. B. Körnchen, Flocken, feinpulverig, interpartikuläre Aggregate,
interpartikuläre
vernetzte Aggregate und dergleichen) und können im Form von Fasern, Schäumen und
dergleichen vorliegen. Die HFAPs können auch Mischungen mit geringen
Anteilen von ein oder mehreren Additiven umfassen, wie z. B. pulverförmiges Silica,
grenzflächenaktive
Stoffe, Kleber, Binder und dergleichen. Die Komponenten in diesem
Gemisch können
physikalisch und/oder chemisch in einer solchen Form assoziiert
sein, daß die
Hydrogel bildende Polymerkomponente und das nicht Hydrogel bildende Polymeradditiv
nicht ohne Weiteres physikalisch separierbar sind.
-
Die
HFAPs können
im Wesentlichen nicht porös
sein und eine im Wesentlichen innere Porosität aufweisen.
-
Für Teilchen,
wie sie oben beschrieben wurden, ist die Teilchengröße definiert
als die Abmessung, die durch eine Siebgrößenanalyse bestimmt wird. So
wird z. B. ein Teilchen, das auf einem USA Standard Testsieb mit
710 Micron Öffnungen
(z. B. Nr. 25 US alternative Siebreihenbestimmung) so angesehen,
daß es
eine Größe von größer als
710 Micron hat; ein Teilchen, das durch ein Sieb mit 710 Micron Öffnungen
hindurch paßt und
auf einem Sieb mit 500 Micron Öffnungen
zurück
gehal ten wird (z. B. Nr. 35 US alternative Siebreihenbezeichnung)
wird so angesehen, daß es
eine Teilchengröße von zwischen
500 und 710 Micron hat; und ein Teilchen, das durch ein Sieb mit
500 Micron Öffnungen
hindurch paßt,
wird so angesehen, daß es
eine Größe von weniger
als 500 Micron hat. Die mittlere Massenteilchengröße einer
gegebenen Probe von Hydrogel bildenden absorbierenden Polymerteilchen
ist definiert als die Teilchengröße, die
die Probe auf Massenbasis in eine Hälfte teilt, das heißt, eine
gewichtsmäßige Hälfte der
Probe wird eine Teilchengröße von weniger
als die mittlere Massengröße haben
und eine Hälfte
der Probe wird eine Teilchengröße größer als
die mittlere Massengröße haben.
Ein Standard-Teilchengrößen-Plotterverfahren
(bei welchem das prozentuale kumulative Gewicht der Teilchenprobe,
das auf einer gegebenen Siebgrößenöffnung zurück gehalten
oder durch diese hindurch gegangen ist, gegen eine Siebgrößenöffnung auf
Wahrscheinlichkeitspapier geplottet wird) wird typischerweise verwendet,
um eine mittlere Massenteilchengröße zu bestimmen, wenn der 50%
Massenwert nicht mit der Größenöffnung eines
USA Standardtestsiebs korrespondiert. Diese Verfahren zum Bestimmen
der Teilchengrößen von
Hydrogel bildenden absorbierenden Polymerteilchen sind ferner beschrieben
in US Patent 5,061,259 (Goldman et al.), veröffentlicht am 29. Oktober 1991.
-
Für Teilchen
von HFAPs, die in der vorliegenden Erfindung nützlich sind, liegt die Teilchengröße im Allgemeinen
im Bereich von etwa 1 bis etwa 2000 Micron, ganz bevorzugt von etwa
20 bis etwa 100 Micron. Die mittlere Massenteilchengröße wird
im Allgemeinen von etwa 20 bis etwa 1500 Micron liegen, ganz bevorzugt von
etwa 50 Micron bis etwa 1000 Micron und noch bevorzugter von etwa
100 bis etwa 800 Micron.
-
Innerhalb
dieser Größenbereiche
kann bevorzugt werden, entweder größere oder kleinere Teilchen
zu wählen,
abhängig
von dem Bedürfnis
nach schnelleren oder langsameren Absorptionskräften. Zum Beispiel wird bei
nicht porösen
Teilchen die Quellrate im Allgemeinen mit der Zunahme der Teilchengröße abnehmen. Es
kann auch vorgezogen werden, entweder größere oder kleinere Teilchen
oder schmalere Größenschnitte (Fraktionen)
größerer oder
kleinerer Teilchen aus der Polymermasse zu wählen, um die Durchlässigkeit
der Gelschicht (das heißt,
die Zunahme des salinen Fließleitfähigkeitwertes
(SFC)) zu steigern. Für
Teilchen einiger HFAPs hat sich heraus gestellt, daß schmalere
Größenbereichsschnitte,
welche im Allgemeinen größere Teilchengrößen innerhalb
der oben spezifizierten Größenbereiche
enthalten, höhere
SFC-Werte haben, ohne eine signifikante Verschlechterung anderer
HFAP-Eigenschaften,
wie der Leistungsfähigkeit-unter-Druck (PUP)-Kapazität und des
Anteils des extrahierbaren Polymers. So kann es z. B. nützlich sein,
einen großen Schnitt
mit einer mittleren Massengröße im Bereich
von etwa 500 bis etwa 710 Micron zu verwenden, in welchem nur minimale
Massenfraktionen der Teilchengrößen entweder
größer als
etwa 710 Micron oder kleiner als etwa 500 Micron haben. Alternativ
kann ein breiterer Größenschnitt,
in welchem im Allgemeinen eine Größe im Bereich von etwa 150
Micron bis etwa 800 Micron haben, nützlich sein.
-
B. Der Schritt des Bildens
von P-HFAP
-
In
von einigen wenigen Sekunden bis etwa 20 Minuten nach dem Mischen
des Trägers
des Duftstoffes mit den Reaktions-Zwischenprodukten von HFAP vor
dem Gelierpunkt der Polymerisation von HFAP beginnt die Gelierung,
wie angegeben, durch Erhöhung
der Temperatur um 5 bis 10°C
automatisch. Die Gelierung folgt, wenn das Polymer beginnt, ein
Netzwerk zu bilden und virtuell unlöslich in einem Lösungsmittel
zu werden.
-
Nachdem
die Gelierung begonnen hat, wird die Temperatur der Reaktion-Zwischenprodukte
bei von etwa 60°C
bis etwa 90°C
für weitere
0,5 Stunden bis etwa 2 Stunden gehalten, um die Gelierung zu vervollständigen.
-
Auf
diese Weise wird beim Mischen eines Trägers und eines Duftstoffes
mit Reaktions-Zwischenprodukten von HFAP vor dem Gelierpunkt der
Polymerisation des HFAP der Duftstoff und der Träger in wenigstens einem Bereich
des Inneren des HFAP imprägniert,
um P-HFAP zu bilden. Vorzugsweise wird der Duftstoff und der Träger im gesamten
Inneren der HFAP-Teilchen sein.
-
C. Der Schritt des Trocknens
des P-HFAP
-
Nach
dem Bilden von P-HFAP wird die Wasserlösung für HFAP aus der P-HFAP-Formel entfernt.
Vorzugsweise wird wenigstens etwa 30%, ganz bevorzugt mehr als 50%
Wasserlösung
aus dem intermittierenden Gemisch entfernt. Die Entfernung des Lösungsmittels
kann mit beliebigen verschiedenen Techniken und Vorrichtungen durchgeführt werden,
die zum Separieren oder Entfernen von Flüssigkeiten aus einem Flüssig/Feststoff-Gemisch
verwendet werden und im Stand der Technik bekannt sind, einschließlich Verdampfung, Filtration
oder einer Kombination davon.
-
E. Absorbierende Artikel,
die ein mit Parfüm
imprägniertes
Hydrogel bildendes absorbierendes Polymer verwenden
-
Die
P-HFAPs gemäß der vorliegenden
Erfindung können
für viele
Zwecke auf vielen Anwendungsgebieten verwendet werden. Zum Beispiel
können
die P-HFAPs zum Verpacken von Behältern verwendet werden; für Tablettenabgabeeinrichtungen;
Wundreinigungseinrichtungen; Verbrennungs-Behandlungseinrichtungen;
Ionenaustauscher-Säulenmaterialien;
Konstruktionsmaterialien; landwirtschaftliche oder gartenwirtschaftliche
Materialien, wie Saatplanen oder Wasserretentionsmaterialien; und
industrielle Verwendungen, wie Schlamm oder Öl entwässernde Mittel, Materialien
zum Verhindern von Taubildung, Trocknungsmittel und Feuchtigkeits-Regulierungsmaterialien.
-
Wegen
der einzigartigen absorbierenden und Duftstoff frei gebenden Eigenschaften
der P-HFAPs der vorliegenden Erfindung sind sie besonders geeignet
für die
Verwendung als absorbierende Kerne in absorbierenden Artikeln, insbesondere
absorbierenden Einwegartikeln. Wie hier verwendet, bezieht sich
der Ausdruck "absorbierende
Artikel" auf Artikel,
welche Körperfluide
absorbieren und aufnehmen, und bezieht sich insbesondere auf Artikel,
welche an oder in der Nähe
des Körpers
des Trägers
angeordnet werden, um die verschiedenen Fluide, die vom Körper abgegeben
werden, zu absorbieren und aufzunehmen.
-
Im
Allgemeinen umfaßt
ein absorbierender Artikel; (a) eine flüssigkeitsdurchlässige Decklage,
welche angrenzend an dem Körper
des Trägers
angeordnet ist; (b) eine flüssigkeitsundurchlässige Außenlage,
welche entfernt vom Körper
des Trägers
und angrenzend an der Kleidung des Trägers angeordnet ist; und (c)
einen absorbierenden Kern, der zwischen der Decklage und der Außenlage
positioniert ist. Der absorbierende Kern umfaßt wenigstens eine der oben
beschriebenen P-HFAPs der vorliegenden Erfindung. Vorzugsweise umfaßt der absorbierende
Kern ferner eine Substratbahn, in welcher das absorbierende Material
an der Subtratbahn angebracht ist. Alternativ umfaßt der absorbierende
Kern ferner eine Hüllbahn,
welche das absorbierende Material einschließt. In einer weiteren alternativen
Ausführungsform
umfaßt
der absorbierende Kern ferner zwei geschichtete Tissues, wobei das
absorbierende Material zwischen den zwei geschichteten Tissues verteilt
ist.
-
In
bevorzugteren Ausführungsformen
hat das P-HFAP in dem absorbierenden Kern eine Flächenmasse
von etwa 60 g/m2 bis etwa 1500 g/m2, ganz bevorzugt von etwa 100 g/m2 bis etwa 1000 g/m2, äußerst bevorzugt
von etwa 150 g/m2 bis etwa 500 g/m2 des absorbierenden Materials.
-
In
einigen bevorzugten Ausführungsformen
kann der absorbierende Kern oder das absorbierende Element ferner
Fasern oder Flockenzellstoff (faseriges oder Fasermaterial), ganz
besonders nicht absorbierende Gelierfasern, umfassen. Ein solches
Fasermaterial kann als Verstärkungselemente
in dem absorbierenden Kern verwendet werden, welches die Fluidhandhabung
des Kerns verbessert sowie als ein coabsorbierendes Mittel zu den
absorbierenden Polymeren. Vorzugsweise enthält der absorbierende Kern oder
ein solches Element von etwa 40 Gew.-% bis etwa 100 Gew.-% des P-HFAP
und von etwa 0 Gew.-% bis etwa 60 Gew.-% eines solchen nicht absorbierenden
Gelier-Fasermaterials, verteilt in dem absorbierenden Material.
-
In
einer bevorzugten Ausführungsform
ist das P-HFAP in einer Konzentration von wenigstens 40 Gew.-%,
ganz bevorzugt von etwa 60 bis 100 Gew.-% in wenigstens einer Region
des Kerns oder absorbierenden Elements vorhanden. In einer bevorzugteren
Ausführungsform
umfaßt
das absorbierende Element eine faserige Matrix, wobei das P-HFAP
in der faserigen Matrix verteilt ist.
-
Ein
beliebiger Typ eines Fasermaterials, welcher geeignet ist für die Verwendung
in herkömmlichen absorbierenden
Produkten, kann in dem hier vorliegenden absorbierenden Kern oder
absorbierenden Element verwendet werden. Spezifische Beispiele eines
solchen Fasermaterials umfassen Zellulosefasern, verbesserte Zellulosefasern,
Rayon, Polypropylen- und Polyesterfasern, wie Polyethylenterephthalat
(DAC-RON), hydrophiles
Nylon (HYDROFIL) und dergleichen. Beispiele weiterer Fasermaterialien
für die
Verwendung in der vorliegenden Erfindung umfassen hydrophylisierte
hydrophobe Fasern, wie mit grenzflächenaktivem Stoff behandelte
oder mit Silica behandelte thermoplastische Fasern, die z. B. von
Polyolefinen, wie Polyethylen oder Polypropylen, von Polyacrylen,
Polyamiden, Polystyrolen, Polyurethanen und dergleichen abgeleitet
sind. Tatsächlich
sind hydrophylisierte hydrophobe Fasern, welche an und für sich nicht
sehr absorbierend sind und welche deshalb keine Bahnen mit ausreichender
Absorptionskapazität
liefern, um in herkömmlichen
absorbierenden Strukturen nützlich
zu sein, für
die Verwendung in dem absorbierenden Kern aufgrund ihrer guten Saugeigenschaften
geeignet. Dies ist in dem hier vorliegenden absorbierenden Kern
deshalb der Fall, weil die Saugfähigkeit
der Fasern wichtig ist, wenn nicht sogar wichtiger als die Absorptionskapazität des Fasermaterials
selbst, und zwar aufgrund der hohen Rate an Fluidaufnahme und dem
Wegfall von Gelblockierungseigenschaften des absorbierenden Kerns.
Synthetische Fasern werden im Allgemeinen für die Verwendung hier als Faserkomponente
des absorbierenden Kern bevorzugt. Am meisten bevorzugt sind Polyolefinfasern,
vorzugsweise Polyethylenfasern.
-
Weitere
zelluloseartige Fasermaterialien, welche in bestimmten absorbierenden
Kernen oder absorbierenden Elementen hier nützlich sein können, sind
chemisch versteifte Zellulosefasern. Bevorzugte chemisch versteifte
Zellulosefasern sind die versteiften, verdrehten, gekräuselten
Zellulosefasern, welche durch ein internes Vernetzen von Zellulosefasern
mit einem Vernetzungsmittel hergestellt werden können. Geeignete versteifte,
verdrehte, gekräuselte
Zellulosefasern, die als das hier vorliegende hydrophile Fasermaterial
nützlich
sind, sind in größerem Detail
beschrieben in US Patent 4,888,093 (Dean et al.), veröffentlicht
am 19. Dezember 1989; US Patent 4,889,595 (Herron et al.), veröffentlicht
am 26. Dezember 1989; US Patent 4,889,596 (Schoggen et al.), veröffentlicht
am 26. Dezember 1989; US Patent 4,889,597 (Bourbon et al.), veröffentlicht am
26. Dezember 1989; und US Patent 4,898,647 (Moore et al.), veröffentlicht
am 06. Februar 1990.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform
des absorbierenden Einwegartikels ist eine Windel. Wie hier verwendet,
bezieht sich der Ausdruck "Windel" auf eine im Allgemeinen
von Kindern und inkontinenten Personen getragene Wäsche, die
um den unteren Rumpf des Trägers
herum getragen wird. Eine bevorzugte Windelkonfiguration für eine Windel
mit einem absorbierenden Kern ist im Allgemeinen beschrieben in
US Patent 3,860,003 (Buell), veröffentlicht
am 14. Januar 1975. Alternative bevorzugte Konfigurationen für Einwegwindeln
sind auch offenbart in US Patent 4,808,178 (Aziz et al.), veröffentlicht
am 28. Februar 1989; US Patent 4,695,278 (Lawson), veröffentlicht
am 22. September 1987; US Patent 4,816,025 (Foreman), veröffentlicht
am 28. März
1989; und US Patent 5,151,092 (Buell et al.), veröffentlicht
am 29. September 1992.
-
Eine
bevorzugte Ausführungsform
eines absorbierenden Artikels der vorliegenden Erfindung ist der einheitliche
absorbierende Einwegartikel, die Windel 20, die in 1 gezeigt ist. 1 ist eine Draufsicht der Windel 20 der
vorliegenden Erfindung in ihrem flach ausgelegten, nicht zusammen
gezogenen Zustand (das heißt,
mit ausgezogener elastisch induzierter Kontraktion), wobei Bereiche
der Struktur weg geschnitten sind, um die Konstruktion der Windel 20 deutlicher
zu zeigen, und wobei der Bereich der Windel 20, welcher
dem Träger
zugewandt ist, die innere Oberfläche 40,
dem Betrachter zugewandt ist. Wie in 1 gezeigt
ist, umfaßt die
Windel 20 vorzugsweise eine Aufnahmeeinheit 22 mit
einer flüssigkeitsdurchlässigen Decklage 24;
eine flüssigkeitsundurchlässige Außenlage 26,
die mit der Decklage verbunden ist; und einen absorbierenden Kern 28,
der zwischen der Decklage 24 und der Außenlage 26 positioniert
ist. Der absorbierende Kern 28 hat ein Paar entgegen gesetzter
Längsränder 60,
eine innere Oberfläche 62 und
eine äußere Oberfläche 64.
Die Windel umfaßt
ferner vorzugsweise Seitenfelder 30; elastisch gemachte
Beinaufschläge 32;
elastisch gemachte Taillenbänder 34;
und ein Befestigungssystem 36, das vorzugsweise ein Paar
Befestigungselemente 37 und ein Anlageelement 38 umfaßt.
-
Die
Windel 20 ist in 1 so
gezeigt, daß sie
eine innere Oberfläche 40 (dem
Betrachter in 1 zugewandt),
eine äußere Oberfläche 42,
die der inneren Oberfläche 40 entgegen
gesetzt ist, eine hintere Taillenregion 44, eine vordere
Taillenregion 46, entgegen gesetzt zur hinteren Taillenregion 44,
eine Schrittregion 48, die zwischen der hinteren Taillenregion 44 und
der vorderen Taillenregion 46 positioniert ist, und einen
Umfang aufweist, welcher durch die äußere Kontur oder die Ränder der
Windel 20 begrenzt ist, in welchen die Seitenränder mit 50 bezeichnet
sind und die Stirnränder
mit 52 bezeichnet sind. Die innere Oberfläche 40 der
Windel 20 umfaßt
den Bereich der Windel 20, welcher während der Benutzung angrenzend
an den Körper
des Trägers positioniert
ist (das heißt,
die innere Oberfläche 40 wird
im Allgemeinen durch wenigstens einen Bereich der Decklage 24 und
durch andere Komponenten, die mit der Decklage 24 verbunden
sind, gebildet). Die äußere Oberfläche 42 umfaßt den Bereich
der Windel 20, welcher von dem Körper des Trägers weg positioniert ist (das
heißt,
die äußere Oberfläche 42 wird
im Allgemeinen durch wenigstens einen Bereich der Außenlage 26 und
durch andere Komponenten, die mit der Außenlage 26 verbunden
sind, gebildet). Wie hier verwendet, umfaßt der Ausdruck "verbunden" Konfigurationen,
durch welche ein Element direkt an dem anderen Element festgelegt
ist, indem das Element direkt an dem anderen Element befestigt ist,
und Konfigurationen, durch welche das Element indirekt an dem anderen
Element festgelegt ist, indem das Element an ein oder mehrere Zwischenelemente
befestigt ist, welche wiederum an dem anderen Element befestigt
sind. Die hintere Taillenregion 44 und die vordere Taillenregion 46 erstrecken
sich von den Stirnrändern 52 des
Umfangs zur Schrittregion 48.
-
Die
Windel 20 hat auch zwei Mittellinien, eine längs verlaufende
Mittellinie 100 und eine quer verlaufende Mittellinie 110.
Der Ausdruck "längs verlaufend", wie hier verwendet,
bezieht sich auf eine Linie, Achse oder Richtung in der Ebene der
Windel 20, die im Allgemeinen mit (z. B. in etwa parallel
zu) einer vertikalen Ebene ausgerichtet ist, welche einen stehenden
Träger
in eine linke und eine rechte Hälfte
teilt, wenn die Windel 20 getragen wird. Die Ausdrücke "quer verlaufend" und "seitlich", wie hier verwendet,
sind untereinander austauschbar und beziehen sich auf eine Linie,
Achse oder Richtung, welche in der Ebene der Windel liegt, die im
Allgemeinen senkrecht zur Längsrichtung
verläuft
(welche den Träger
in eine vordere und eine hintere Körperhälfte teilt).
-
Die
Aufnahmeeinheit 22 der Windel 20 ist in 1 so gezeigt, daß sie den
Hauptkörper
(Chassis) der Windel 20 umfaßt. Die Aufnahmeeinheit 22 umfaßt vorzugsweise
eine Decklage 24, eine Außenlage 26 und einen
absorbierenden Kern 28 mit einem Paar entgegen gesetzter
Längsränder 60,
einer inneren Oberfläche 62,
einer äußeren Oberfläche 64.
Die innere Oberfläche 62 ist
im Allgemeinen dem Körper
des Trägers
zugewandt, während
die äußere Oberfläche 64 im
Allgemeinen vom des Trägers
abgewandt ist. Wenn der absorbierende Artikel einen separaten Halter
und einen Einsatz umfaßt,
umfaßt
die Aufnahmeeinheit 22 im Allgemeinen den Halter und den
Einsatz (das heißt,
die Aufnahmeeinheit 22 umfaßt ein oder mehrere Schichten eines
Materials, um den Halter zu definieren, während der Einsatz einen absorbierenden
Verbundstoff umfaßt, wie
eine Decklage, eine Außenlage
und einen absorbierenden Kern.) Für einheitliche absorbierende
Artikel umfaßt
die Aufnahmeeinheit 22 vorzugsweise die Decklage 24,
die Außenlage 26 und
den absorbierenden Kern 28 der Windel mit weiteren Merkmalen,
die hinzu gegeben sind, um die zusammen gesetzte Windelstruktur
zu bilden.
-
1 zeigt eine bevorzugte
Ausführungsform
der Aufnahmeeinheit 22, in welcher die Decklage 24 und
die Außenlage 26 eine
Längen-
und Breitenabmessung haben, die im Allgemeinen größer ist
als diejenige des absorbierenden Kerns 28. Die Decklage 24 und
die Außenlage 26 erstrecken
sich über
die Ränder
des absorbierenden Kerns 28 hinaus, um dadurch den Umfang
der Windel 20 zu bilden. Während die Decklage 24,
die Außenlage 26 und
der absorbierende Kern 28 in einer Vielfalt von allgemein
bekannten Konfigurationen zusammen gebaut sein können, sind beispielhafte Konfigurationen
einer Aufnahmeeinheit allgemein beschrieben in US Patent 3,860,003
unter der Bezeichnung "Contractible
Side Portions for Disposable Diaper", veröffentlicht für Kenneth
B. Buell am 14. Januar 1975; und US Patent 5,151,092 unter der Bezeichnung "Absorbent Article
With Dynamic Elastic Waist Feature Having A Predisposed Resilient
Flexural Hinge",
veröffentlicht
für Kenneth
B. Buell et al. am 29. September 1992; von denen jedes hier durch
Bezugnahme mit aufgenommen ist.
-
Der
absorbierende Kern 28 kann irgendein absorbierendes Element
sein, welches allgemein komprimierbar, verformbar, nicht störend für die Haut
des Trägers
ist und in der Lage ist, Flüssigkeiten,
wie Urin und andere bestimmte Körperausscheidungen,
zu absorbierenden und zurück
zu halten. Wie in 1 gezeigt
ist, hat der absorbierende Kern 28 eine wäscheseitige
Seite, eine körperseitige
Seite, ein Paar Seitenränder
und ein Paar Taillenränder.
Der absorbierende Kern 28 kann in einer breiten Vielfalt
von Größen und
Formen hergestellt werden (z. B. rechtwinklig, sanduhrförmig, "T"-förmig,
asymmetrisch, etc.) und kann zusätzlich,
um ein P-HFAP der vorliegenden Erfindung zu enthalten, auch eine
breite Vielfalt von flüssigkeitsabsorbierenden
Materialien enthalten, die allgemein in Einwegwindeln und anderen
absorbierenden Artikeln verwendet werden, wie zermahlenen Holzzellstoff,
welcher allgemein als Luftfilz bezeichnet wird. Beispiele weiterer
geeigneter absorbierender Materialien umfassen gekreppte Zellulosewatte;
schmelzgeblasene Polymere, einschließlich Coform; chemisch versteifte,
modifizierte oder vernetzte Zellulosefasern; Tissue, einschließlich Tissuehüllen und Tissuelaminate;
absorbierende Schäume;
absorbierende Schwämme;
superabsorbierende Polymere; absorbierende Geliermaterialien; oder
irgendein äquivalentes
Material oder Kombinationen von Materialien.
-
Die
Konfiguration und die Konstruktion des absorbierenden Kerns 28 kann
variieren (z. B. kann der absorbierende Kern variierende Dickezonen
haben, einen hydrophilen Gradienten, einen superabsorbierenden Gradienten
oder Annahmezonen geringerer mittlerer Dichte und geringerer mittlerer
Flächenmasse
haben; oder kann ein oder mehrere Schichten oder Strukturen umfassen).
Ferner können
die Größe und die
Absorptionskapazität
des absorbierenden Kerns 28 auch variieren, um Träger im Bereich
von Kindern bis Erwachsenen aufzunehmen. Die gesamte Absorptionskapazität des absorbierenden
Kerns 28 sollte jedoch kompatibel mit der geplanten Fracht
und der gedachten Verwendung der Windel 20.
-
Eine
Ausführungsform
der Windel 20 hat einen asymmetrischen, modifiziert T-förmigen absorbierenden Kern 28 mit
Flügeln
in der vorderen Taillenregion, aber in einer im Allgemeinen rechtwinkligen
Form in der hinteren Taillenregion. Beispielhafte absorbierende
Strukturen für
die Verwendung als absorbierender Kern 28 der vorliegenden
Erfindung, die eine breite Akzeptanz und einen wirtschaftlichen
Erfolg erreicht haben, sind beschrieben in US Patent 4,610,678 unter
der Bezeichnung "High-Density
Absorbent Structures",
veröffentlicht
für Weisman
et al. am 09. September 1986; US Patent 4,673,402 unter der Bezeichnung "Absorbent Articles
With Dual-Layered Cores",
veröffentlicht
für Weisman
et al. am 16. Juni 1987; US Patent 4,888,231 unter der Bezeichnung "Absorbent Core Having
A Dusting Layer",
veröffentlicht
für Angstadt
am 19. Dezember 1989; und US Patent 4,834,735 unter der Bezeichnung "High Density Absorbent
Members Having Lower Density and Lower Basis Weight Acqusition Zones", veröffentlicht
für Alemany
et al. am 30. Mai 1989. Der absorbierende Kern kann ferner das Doppelkernsystem
umfassen, welches einen Annahme/Verteilungskern aus chemisch versteiften
Fasern enthält,
der über
einem absorbierenden Speicherkern positioniert ist, wie dies im
Detail angegeben ist in US Patent 5,234,423 unter der Bezeichnung "Absorbent Article
With Elastic Waist Feature and Enhanced Absorbency", veröffentlicht
für Alemany
et al. am 10. August 1993; und US Patent 5,147,345 unter der Bezeichnung "High Efficiency Absorbent
Articles For Incontinence Management", veröffentlicht für Young, LaVon
und Taylor am 15. September 1992.
-
Die
Decklage 24 ist vorzugsweise angrenzend an die innere Oberfläche 62 des
absorbierenden Kerns 28 positioniert und ist vorzugsweise
mit dieser und mit der Außenlage 26 durch
Anbringungsmittel (nicht gezeigt) verbunden, wie sie im Stand der
Technik allgemein bekannt sind. Geeignete Anbringungsmitttel sind
mit Bezug auf das Verbinden der Außenlage 26 mit dem
absorbierenden Kern 28 beschrieben. In einer bevorzugten
Ausführungsform
der vorliegenden Erfindung sind die Decklage 24 und die
Außenlage 26 direkt
miteinander in dem Windelumfang verbunden und indirekt verbunden,
indem sie mit dem absorbierenden Kern 28 durch irgendein
geeignetes Anbringungsmittel indirekt verbunden ist.
-
Die
Decklage 24 ist vorzugsweise nachgiebig, weichfühlig und
nicht störend
für die
Haut des Trägers. Ferner
ist die Decklage 24 vorzugsweise flüssigkeitsdurchlässig und
erlaubt Flüssigkeiten
(z. B. Urin), ohne Weiteres durch ihre Dicke hindurch zu dringen.
Eine geeignete Decklage 24 kann aus einem breiten Bereich von
Materialien hergestellt werden, wie aus Gewebe- und Vliesstoffmaterialien;
polymeren Materialien, wie mit Öffnungen
versehenen, geformten thermoplastischen Filmen, mit Öffnungen
versehenen Kunststofffilmen und hydrogeformten, thermoplastischen
Filmen; porösen
Schäumen;
retikulierten Schäumen;
retikulierten thermoplastischen Filmen; und thermoplastischen Scrims.
Geeignete Gewebe- und Vliesstoffmaterialien können zusammen gesetzt sein
aus natürlichen
Fasern (z. B. Holz- oder Baumwollfasern), synthetischen Fasern (z.
B. polymeren Fasern, wie Polyester, Polypropylen oder Polyethylenfasern)
oder aus einer Kombination aus natürlichen und synthetischen Fasern.
Die Decklage 24 ist vorzugsweise hergestellt aus einem
hydrophoben Material, um die Haut des Trägers gegenüber Flüssigkeiten zu isolieren, welche
durch die Decklage 24 hindurch gelangt sind und in dem
absorbierenden Kern 28 aufgenommen sind (das heißt, um eine
Rücknässung zu
verhindern). Falls die Decklage 24 aus einem hydrophoben
Material hergestellt ist, wird wenigstens die obere Oberfläche der
Decklage 24 so behandelt, daß diese hydrophil ist, so daß Flüssigkeiten
schneller durch die Decklage hindurch übertragen werden. Dies vermindert
die Wahrscheinlichkeit, daß Körperausscheidungen aus
der Decklage 24 auslaufen, statt durch die Decklage 24 hindurch
gezogen und vom absorbierenden Kern 28 absorbiert zu werden.
Die Decklage 24 kann durch ein Behandeln derselben mit
einem grenzflächenaktiven Stoff
hydrophil gemacht werden. Geeignete Verfahren zum Behandeln der
Decklage 24 mit einem grenzflächenaktiven Stoff umfassen
ein Besprühen
des Materials der Decklage 24 mit dem grenzflächenaktiven
Stoff und ein Eintauchen des Materials in den grenzflächenaktiven
Stoff. Eine detailliertere Diskussion einer solchen Behandlung und
Hydrophilizität
ist enthalten in den US Patenten 4,988,344 unter der Bezeichnung
Absorbent Articles with Multiple Layer Absorbent Layers", veröffentlicht
für Reising
et al. am 29. Januar 1991 und US Patent 4,988,345 unter der Bezeichnung "Absorbent Articles
with Rapid Acquiring Absorbent Cores", veröffentlicht für Reising
am 29. Januar 1991.
-
Eine
alternative bevorzugte Decklage umfaßt einen mit Öffnungen
versehenen geformten Film. Mit Öffnungen
versehene geformte Filme werden für die Decklage bevorzugt, weil
sie durchlässig
sind für
Körperausscheidungen
und noch nicht absorbierend sind und eine verringerte Neigung haben,
Flüssigkeiten
zu erlauben, durch sie hindurch zurück zu gelangen und die Haut
des Trägers
neu zu benässen.
So bleibt die Oberfläche
des geformten Films, welche sich in Kontakt mit dem Körper befindet,
trocken, wodurch eine Körperbeschmutzung
verringert wird und ein komfortableres Gefühl für die Trägerin erzeugt wird. Geeignete
geformte Filme sind beschrieben in US Patent 3,929,135 unter der
Bezeichnung "Absorptive
Structures Having Tapered Capillaries", veröffentlicht für Thompson
am 30. Dezember 1975; US Patent 4,324,246 unter der Bezeichnung "Disposable Absorbent
Article Having A Stain Resistant Topsheet", veröffentlicht für Mullane
et al. am 13. April 1982; US Patent 4,342,314 unter der Bezeichnung "Resilient Plastic
Web Exhibiting Fiber-Like Properties", veröffentlicht für Radel
et al. am 03. August 1982; US Patent 4,463,045 unter der Bezeichnung "Macroscopically Expanded
Three- Dimensional
Plastic Web Exhibiting Non-Glossy Visible Surface and Cloth-Like
Tactile Impression",
veröffentlicht
für Ahr
et al. am 31. Juli 1984; und
US
5,006,394 "Multilayer
Polymeric Film",
veröffentlicht
für Baird
am 09. April 1991.
-
Die
Außenlage 26 der
vorliegenden Erfindung ist der Bereich der Windel 20, welcher
im Allgemeinen von der Haut des Trägers weg positioniert ist und
welcher die in den absorbierenden Kern 28 absorbierten
und aufgenommenen Ausscheidungen darin hindert, Artikel zu benässen, welche
die Windel 20 berühren,
wie Bettlaken und Unterwäsche.
So ist die Außenlage 26 vorzugsweise
undurchlässig
für Flüssigkeiten
(z. B. Urin) und wird vorzugsweise hergestellt aus einem dünnen Kunststofffilm,
obwohl andere flexible, flüssigkeitsundurchlässige Materialien
auch verwendet werden können.
(Wie hier verwendet, bezieht sich der Ausdruck "flexibel" auf Materialien, welche nachgiebig
sind und sich ohne Weiteres an die allgemeine Form und Kontur des menschlichen
Körpers
anpassen.) Die Außenlage 26 erlaubt
jedoch Dämpfen,
aus der Windel 20 zu entweichen. Ein geeignetes Material
für die
Außenlage 26 ist
ein thermoplastischer Film mit einer Dicke von etwa 0,012 mm (0,5
mil) bis etwa 0,051 mm (2,0 mil), vorzugsweise mit Polyethylen oder
Polypropylen.
-
Die
Außenlage 26 der
vorliegenden Erfindung kann ein einzelnes Element umfassen, wie
den oben beschriebenen Film, oder kann eine Anzahl von Materialien
umfassen, die zusammen verbunden sind, um die Außenlage 26 zu bilden.
Zum Beispiel kann die Außenlage
eine zentrale Region 74 haben, die einen Film oder ein
anderes Element und ein oder mehrere äußere Regionen 76 umfaßt, die
mit der zentralen Region 74 verbunden sind, welche die
gleichen oder unterschiedliche Filme oder andere Materialien aufweist.
In einer bevorzugten Ausführungsform
umfaßt
die Außenlage 26 eine
zentrale Region 76 mit einem flüssigkeitsundurchlässigen,
nicht mit Öffnungen
versehenen Film und mit zwei entgegen gesetzten äußeren Regionen 76,
die einen luftdurchlässigen,
mit Öffnungen
versehenen Film umfassen. Die Mittel, durch welche Bereiche einer
solchen Außenlage
verbunden werden, können
beliebige Mittel umfassen, die im Stand der Technik bekannt sind, wie Haftmittel,
Wärme,
Druck, Wärme
und Druck und Ultraschallbindungen. Ferner kann die Außenlage 26 irgendeine
Anzahl von Schichten eines Materials umfassen, die miteinander verbunden
sind, um ein Laminat zu bilden. Falls die Außenlage 26 ein Laminat
ist, müssen
die Schichten nicht über
die gesamte Außenlage
gleichförmig
sein. Zum Beispiel kann die zentrale Region 74 der Außenlage 26 mehrere
Schichten umfassen oder Schichten aus einem anderen Material als
die äußeren Regionen 76 umfassen.
-
Die
Außenlage 26 ist
vorzugsweise angrenzend an die äußere Oberfläche 64 des
absorbierenden Kerns 28 positioniert und ist vorzugsweise
mit dieser durch irgendein geeignetes Anbringungsmittel verbunden,
das im Stand der Technik bekannt ist. Zum Beispiel kann die Außenlage 26 an
dem absorbierenden Kern 28 durch eine gleichförmige kontinuierliche
Schicht eines Haftmittels, eine gemusterte Schicht eines Haftmittels
oder eine Anordnung von separaten Linien, Spiralen oder Punkten
eines Haftmittels befestigt sein. Haftmittel, welche sich als zufriedenstellend
herausgestellt haben, werden hergestellt durch H. B. Fuller Company aus
St. Paul, Minnesota, und vermarktet als HL-1258. Ein Beispiel eines
geeigneten Anbringungsmittels mit einem offenen Musternetzwerk aus
Filamenten eines Haftmittels ist offenbart in US Patent 4,573,986
unter der Bezeichnung "Disposable
Waist-Containment
Garment", veröffentlicht
für Minetola
et al. am 04. März
1986. Weitere geeignete Anbringungsmittel mit mehreren Linien von
Haftmittelfilamenten, die in ein Spiralmuster verwirbelt sind, ist
dargestellt durch die Vorrichtung und die Verfahren, die gezeigt
sind in US Patent 3,911,173, veröffentlicht
für Sprague,
Jr. am 07. Oktober 1975; US Patent 4,785,996, veröffentlicht
für Ziecker
et al. am 22. November 1978; und US Patent 4,842,666, veröffentlicht
für Werenicz
am 27. Juni 1989. Jedes dieser Patente ist hier durch Bezugnahme
mit aufgenommen. Alternativ können
die Anbringungsmittel Wärmebindungen,
Druckbindungen, Ultraschallbindungen, dynamisch mechanische Bindungen
oder irgendwelche anderen geeigneten Anbringungsmittel oder Kombinationen
dieser Anbringungsmittel umfassen, wie sie im Stand der Technik
bekannt sind.
-
Ausführungsformen
der vorliegenden Erfindung werden auch in Betracht gezogen, in welchen
der absorbierende Kern nicht mit der Außenlage 26 und/oder
der Decklage 24 verbunden ist, um eine größere Dehnbarkeit
in der vorderen Taillenregion 46 und in der hinteren Taillenregion 44 bereit
zu stellen. Alternative Ausführungsformen
werden in Betracht gezogen, in welchen ein zusätzliches Element, wie ein oder
mehrere flüssigkeitsundurchlässige Barrierenmaterialien
(nicht gezeigt) zwischen der äußeren Oberfläche 64 des
absorbierenden Kerns 28 und der Außenlage 28 positioniert
ist/sind. Irgendein solches Barrierenelement kann mit dem absorbierenden
Kern 28 verbunden sein oder nicht. Ferner kann die Außenlage 26 mit
irgendeinem der ein oder mehreren Barrierenmaterialien verbunden
sein oder nicht, die zwischen der Außenlage 26 und dem absorbierenden
Kern 28 positioniert sind.
-
Eine
weitere bevorzugte Ausführungsform
des absorbierenden Einwegartikels ist ein Katamneseprodukt. Bevorzugte
Katamneseprodukte umfassen einen geformten Film, eine mit Öffnungen
versehene Decklage, wie sie offenbart ist in US Patent 4,285,343
(McNair), veröffentlicht
am 25. August 1981; US Patent 4,608,047 (Mattingly), veröffentlicht
am 26 August 1986; und US Patent 4,687,478 (Van Tilburg), veröffentlicht am
18. August 1987. Bevorzugte Katamneseprodukte können Flügel, Seitenklappen und andere
Strukturen und Elemente umfassen.
-
Ein
besonders bevorzugter absorbierender Einwegartikel mit dem P-HFAP
hat eine reduzierte Neigung zur Oberflächenbenässung. Ein solcher Artikel
erleichtert das Fernhalten von Antimikroben von der Haut des Benutzers,
selbst nach Benässung.
Ein absorbierender Einwegartikel mit einer Außenlage, einer Decklage, einer
Annahme/Verteilung-Schicht und einem absorbierenden; wobei der absorbierende
Kern das P-HFAP der vorliegenden Erfindung umfaßt. Ein solcher absorbierender
Artikel hat vorzugsweise eine totale Annahmerate des Endprodukts
(das Testverfahren wird unten diskutiert) von größer als oder gleich etwa 1,9
ml/sec beim ersten Schwall und größer als oder gleich etwa 0,3
ml/sec beim vierten Schwall. Die gefaltete Stapelhöhe eines solchen
absorbierenden Artikels ist vorzugsweise geringer als etwa 9,9 mm
pro Pad, ganz bevorzugt geringer als etwa 6 mm. Vorzugsweise hält die Decklage
eines solchen Produkts nicht mehr als etwa 0,05 g bis etwa 1 g Fluid
zurück,
gemessen mit dem Endprodukt-Benässungstest
(unten diskutiert); ganz bevorzugt nicht mehr als etwa 0,5 g des
Fluids; ganz bevorzugt nicht mehr als etwa 0,2 g des Fluids; ganz
bevorzugt nicht als einmal mehr etwa 0,15 g des Fluids.
-
Mit
Bezug auf 2 wird eine
beispielhafte Ausführungsform
eines solchen absorbierenden Einwegartikels in Form einer Windel
bereit gestellt. 2 ist
eine Schnittansicht einer solchen Ausführungsform der Einwegwindel
aus 1 entlang einer
quer verlaufenden Mittellinie 110 in 1. Diese Ansicht zeigt bruchstückhafte
Schnittansichten der Außenlage 26,
der Kernabdeckung 22, des absorbierenden Kerns 28,
der Decklage 24 und von elastisch gemachten Beinaufschlägen 32.
Diese Ausführungsform
unterschiedet sich von derjenigen, die in 1 gezeigt ist, darin, daß ein zusätzliches
Element, die Annahme/Verteilung-Schicht 105, hinzu gefügt ist.
-
3 ist eine vergrößerte Ansicht
einer alternativen Ausführungsform
der Einwegwindel aus 1, wobei
die Ansicht einem Bereich der 2 entspricht.
In dieser Ausführungsform
umfaßt
die Decklage 24 eine erste Decklagenschicht 115 und
eine zweite Decklagenschicht 120. Die erste Decklagenschicht 115 und
die zweite Decklagenschicht 120 sind vorzugsweise miteinander
durch Wärme
verbunden. Die Annahme/Verteilung-Schicht 105 umfaßt eine
erste Annahme/Verteilung-Schicht 125 und
eine zweite Annahme/Verteilung-Schicht 130. Die erste Annahme/Verteilung-Schicht 125 ist
vorzugsweise mit der zweiten Decklagenschicht 120 durch
Spiralkleber verbunden. Vorzugsweise sind die erste Annahme/Verteilung-Schicht 125 und die
zweite Annahme/Verteilung-Schicht 130 nicht miteinander
verbunden.
-
Die
beiden in 2 oder 3 angegebenen Ausführungsformen
liefern eine verringerte Neigung an Oberflächenässe und erleichtern folglich
das Fernhalten von Antimikroben von der Haut des Benutzers, selbst nach
Benässung.
Mit anderen Worten verringert eine solche Ausführungsform die Wahrscheinlichkeit,
daß eine Flüssigkeit,
z. B. Urin, das in Kontakt mit dem P-HFAP gelangt ist und nun möglicherweise
ein antimikrobielles Material enthält, zurück zur Haut des Benutzers fließen wird
und das antimikrobielle Material in Kontakt mit der Haut des Benutzers
bringt.
-
Die
bevorzugten Materialien der Decklage 24 und der Annahme/Verteilung-Schicht 105 für einen
absorbierenden Artikel mit verringerter Oberflächennässe umfassen die folgenden:
Das
bevorzugte Material einer Decklage 24 ist ein P-8 Vliesstoff,
erhältlich
von Fiberweb North America, Inc. (Simpsonville, South Caroline,
USA). Es ist eine herkömmlich
thermogebundene kardierte Bahn von etwa 20 bis 22 g/m2,
hergestellt aus Polypropylenfasern von etwa 2,2 dtex und einem leicht
entfernbaren grenzflächenaktiven
Stoff (spin finish), das heißt,
bei einem ersten Fluideintrag ist sie sehr hydrophil, bei einer
wiederholten Benässung
ist sie im Wesentlichen so hydrophob wie das Basis-Polypropylen.
-
Ganz
bevorzugt ist das Material der Decklage 24 ein S-2355,
erhältlich
von Havix Co., Japan. Dies ist ein Zweischicht-Verbundmaterial und
hergestellt aus zwei Arten mit einem synthetischen grenzflächenaktiven Stoff
behandelten Bikomponentfasern unter Verwendung von Kardierungs-
und Durchlufttechnologien. Die erste Decklagenschicht 115 ist
vorzugsweise eine Polypropylen/Polypropylen-Bikomponentfaser, z. B. mit einem Polypropylen
mit geringerer Schmelztemperatur im Mantel und einem Polypropylen
mit höherer
Schmelztemperatur im Kern der Faser. Die zweite Decklagenschicht 120 ist
vorzugsweise eine Polyethylen/Poylethylenterephthalat-Bikomponentfaser,
z. B. mit einem Polyethylen mit geringerer Schmelztemperatur im
Mantel und mit einem Polyethylenterephthalat mit höherer Schmelztemperatur
und größerer Elastizität im Kern
der Faser. Die erste Decklagenschicht 115 hat vorzugsweise
einen schwach hydrophilen grenzflächenaktiven Stoff und die zweite
Decklagenschicht hat vorzugsweise einen normal hy drophilen grenzflächenaktiven
Stoff. Die gesamte Flächenmasse
eines typischen Materials beträgt
etwa 20 bis 22 g/m2.
-
Vorzugsweise
umfaßt
die Annahme/Verteilung-Schicht 105 kardierte, harzgebundene
Highloft-Vliesstoffmaterialien, wie z. B. FT-6860, erhältlich von
Polymer Group, Inc., North America (Landisville, New Jersey, USA).
Sie werden hergestellt aus Polyethylen-Terephthalatfasern von 6
dtex und haben eine Flächenmasse von
etwa 43 g/m2. Alternativ umfaßt die Annahme/Verteilung-Schicht 105 ein
chemisch behandeltes, versteiftes Zellulose-Fasermaterial, erhältlich von
Weyerhaeuser Co. (Vereinigte Staaten) unter der Handelbezerchnung
CMC. In einer weiteren bevorzugten Ausführungsform umfaßt die Annahme/Verteilung-Schicht 105 ein herkömmliches
Zellulose-Flockenmaterial, auch bekannt als Holzzellstofffaser,
erhältlich
von Weyerhaeuser Co. (Vereinigte Staaten) unter dem Handelsnamen
FLINT RIVER.
-
Es
sollte jedoch so verstanden sein, daß die vorliegende Erfindung
auch anwendbar ist auf andere absorbierende Artikel, die im Handel
unter anderen Namen bekannt sind, wie Inkontinenzeinlagen, Erwachsenen-Inkontinenzprodukte, Übungshöschen, Windeleinlagen,
Gesichtstissues, Papiertücher
und dergleichen.
-
F. Testverfahren
-
a. Allgemeines
-
Alle
Teste werden bei etwa 23 ± 2°C und bei
etwa 50 ± 10%
relative Feuchtigkeit ausgeführt.
-
Sofern
nicht ausdrücklich
anders angegeben, ist das in den Testverfahren verwendete spezifische
synthetische Urin allgemein bekannt als JAYCO SYNURINE und ist erhältlich von
Jayco Pharmaceuticals Company aus Camp Hill, Pennsylvania. Die Formel
für das
synthetische Urin ist: 20 g/l KCl, 2,0 g/l Na2SO4, 0,85 g/l (NH4)H2PO4; 0,15 g/l (NH4)2HPO4,
0,19 g/l CaCl2 und 0,23 g/l MgCl2. Alle die Chemikalien sind von Reagenzqualität. Der pH-Wert
des synthetischen Urins liegt im Bereich von etwa 6,0 bis etwa 6,4.
-
b. Endprodukt-Annahmetest
-
Mit
Bezug auf 4 wird eine
absorbierende Struktur 10 mit einem 75 ml Schwall von synthetischem Urin
mit einer Rate von etwa 15 ml/s unter Verwendung einer Pumpe (Modell
7520-00, geliefert von Cole Parmer Instruments, Chicago, USA) aus
einer Höhe
von 5 cm oberhalb der Probenoberfläche beladen. Die Zeit, um das
Urin zu absorbieren, wird mit einem Zeitgeber aufgezeichnet. Der
Schwall wird alle 5 Minuten in genau 5 Minuten Schwallintervallen
wiederholt, bis der Artikel ausreichend beladen ist. Die laufenden
Testdaten werden erzeugt, indem vier Formulare gefüllt werden.
-
Die
Testprobe, welche einen absorbierenden Kern umfaßt und eine Decklage und eine
Außenlage
enthält,
wird so angeordnet, daß sie
flach auf einer Schaumplattform 11 innerhalb eines Perspexkastens
liegt (von dem nur die Basis 12 gezeigt ist). Eine Perspexplatte 13 mit
einer Öffnung
von 5 cm Durchmesser im Wesentlichen in ihrer Mitte wird auf der
Oberseite der Probe angeordnet. Das synthetische Urin wird durch
einen Zylinder 14 hindurch auf die Probe aufgebracht, welche
in die Öffnung
eingepaßt
und eingeklebt ist. Elektroden 15 werden auf der untersten
Oberfläche
der Platte angeordnet, in Kontakt mit der Oberfläche der absorbierenden Struktur 10.
Die Elektroden werden mit dem Zeitgeber verbunden. Lasten 16 werden
auf der Oberseite der Platte angeordnet, um z. B. das Gewicht eines
Babys zu simulieren. Ein Druck von 50 g/cm2 wird
typischerweise für
diesen Test verwendet.
-
Als
Testfluid wird in den Zylinder eingegeben, wobei sich dieses typischerweise
auf der Oberseite der absorbierenden Struktur aufstaut, um dadurch
einen elektrischen Schaltkreis zwischen den Elektroden zu schließen. Dieses
startet den Zeitgeber. Der Zeitgeber hält an, wenn die absorbierende
Struktur den Schwall Urin absorbiert hat und der elektrische Kontakt
zwischen den Elektroden unterbrochen ist.
-
Die
Annahmerate ist definiert als das absorbierte Schwallvolumen (ml)
pro Einheitszeit (Sekunden). Die Annahmerate wird berechnet für jeden
in die Probe eingegebenen Schwall. Von speziellen Interesse im Hinblick
auf die vorliegende Erfindung sind der erste und der letzte der
vier Schwalle.
-
Dieser
Test ist primär
so ausgelegt, daß Produkte
mit einer Absorptionskapazität
von etwa 300 ml bis etwa 400 ml bewertet werden. Falls Produkte
mit signifikant unterschiedlichen Kapazitäten bewertet werden sollten,
sollten die Einstellungen insbesondere des Fluidvolumens pro Schwall
entsprechend auf etwa 20% der theoretischen Kapazität eingestellt
werden und die Abweichungen sollten aufgezeichnet werden.
-
c. Endprodukt-Nässetest
-
Ein
absorbierender Einwegartikel wird auf der in 4 angegebenen Vorrichtung plaziert, wie
dies bereit für
den Endprodukt-Annahmetest oben diskutiert wurde, aber mit den folgenden
Unterschieden. 225 ml synthetisches Urin wird in die absorbierende
Artikelprobe geladen. Die Beladung erfolgt über 3 Schwalle, jeweils 75
ml in 3 Minuten Intervallen. Kein zusätzlicher Druck wird aufgebracht,
außer
dem vernachlässigbaren Druck,
der von der Perspexplatte kommen kann.
-
Nach
Abschluß der
Beladung mit 225 ml synthetischem Urin wird die Perspexplatte entfernt.
Zwei Stücke
eines Filterpapiers (geliefert von Hollingsworth & Vose, Großbritannien,
des Typs ERT FF3. W/S) mit Abmessungen von 12 cm mal 12 cm werden
eingewogen und dann auf das mit Urin beladene Papier gelegt. Eine Last
von 2 kg über
einer Fläche
von 10 cm mal 10 cm wird auf das Filterpapier aufgebracht (das heißt, 0,28 psi)
für 2 Minuten.
Das Filterpapier wird entfernt und ein zweites Mal gewogen. Der
Windel-Rücknässungswert wird
definiert als die Zunahme in Gewicht (g) des Filterpapiers.
-
d. Stapelhöhe im Beutel
-
Im
Wesentlichen wird die Stapelhöhe
im Beutel gemessen durch Messen der Höhe eines Stapels absorbierender
Produkte, wenn dieser in Kartons oder Beutel verpackt wird, wie
sie ausgeliefert werden, und die Höhe durch die Anzahl von Artikeln
in diesem Stapel geteilt wird.
-
Sie
kann entweder gemessen werden, indem einer der Beutel entnommen
wird und die Messung durchgeführt
wird oder indem der Druck eines gepackten Beutels in einer geeigneten
Vorrichtung simuliert wird (wie in einer Spannungs/Dehnungs-Meßvorrichtung,
wie sie geliefert wird von INSTRON Instruments).
-
Dieser
Test wurde primär
für "zwei-gefaltete" Produkte entwickelt,
daß heißt, Produkte,
welche nur eine Faltlinie in der Quer(Breiten)-Richtung des Artikels
in etwa im mittleren Teil des Artikels haben, derart, daß der vordere
und der hintere Teil des Artikels in dem Beutel übereinander liegen. Für nicht
gefaltete oder dreigefaltete Produkte (mit drei überlagernden Schichten) müssen die
Ergebnisse entsprechend korrigiert werden.
-
e. Flächenmasse
-
Die
Flächenmassen
werden häufig
für verschiedene
Materialien bestimmt. Diese können
erzeugt werden, indem das Gewicht einer Probe durch die Fläche derselben
geteilt wird. Die Größe der Fläche sowie
die Anzahl der benötigten
Unterteilungen hängen
von der Homogenität
der Probe ab.
-
f. Hydrophilizität/Hydrophobizität
-
Die
Hydrophobizität
(und somit die Benäßbarkeit)
werden typischerweise durch den Kontaktwinkel und durch die Oberflächenspannung
der betreffenden Fluide und Feststoffe bestimmt. Dies wird im Detail
diskutiert in z. B. der Veröffentlichung
der American Chemical Society unter der Bezeichnung "Contact Angle, Wettability and
Adhesion", heraus
gegeben durch R. F. Gould (Copyright 1964). Im Kontext der vorliegenden
Erfindung können
Materialien in drei Gruppen kategorisiert werden:
Materialien,
welche "hoch hydrophil" sind (abgekürzt mit "h+"): Diese haben im
Allgemeinen einen Kontaktwinkel von weniger als etwa 80 Grad. Beispiele
umfassen Zellulosefasern und olefinische Polymere, wenn sie mit einem
effektiven und starken grenzflächenaktiven
Stoff behandelt werden (wenigstens dann, wenn sie das erste Mal
einer Benässung
ausgesetzt werden).
-
Materialien,
welche "im Wesentlichen
hydrophob" sind
(abgekürzt
mit "h–"): Diese haben im
Allgemeinen einen Kontaktwinkel von mehr als etwa 100 Grad. Beispiele
umfassen reine Olefine (Polyethylen/Polypropylen) ohne grenzflächenaktive
Stoffe (weder an der Oberfläche
noch in dem eingebauten Harz).
-
Materialien,
welche "moderat
hyhdrophil" sind
(abgekürzt
mit "ho"): Diese haben einen
Kontaktwinkel von etwa 90 Grad. Beispiele umfassen Polypropylen/Polyethylen
mit weniger effektiven Harz, eingebaut in grenzflächenaktiven
Stoffen und anderen weniger hydrophilen grenzflächenaktiven Stoffen, die auf
die Oberfläche
solcher Olefine aufgebracht werden.
-
G. Beispiele
-
Die
folgenden Beispiele beschreiben ferner und zeigen die bevorzugten
Ausführungsformen
im Schutzbereich der vorliegenden Erfindung. Die Beispiele werden
nur zum Zwecke der Darstellung gegeben und sind nicht als Beschränkungen
der vorliegenden Erfindung gedacht, da viele Variationen derselben
möglich
sind, ohne ihren Erfindungsgedanken und Schutzbereich zu verlassen.
-
Beispiel 1
-
Dieses
Beispiel zeigt, wie ein P-HFAP der vorliegenden Erfindung hergestellt
wird.
-
4.000
Teile einer wässrigen
Lösung
aus einem 37% Acrylmonomer, zusammen gesetzt aus 74,95 Mol% Natriumacrylat,
25 Mol% Acrylsäure
und 0,05 Mol% N,N'-methylenbisacrylamid,
die vermischt werden, indem sie mit 2,0 Teilen Natriumpersulfat
und 0,08 Teilen l-ascorbinsäure
verrührt
werden. Das Gemisch des Polymerisationssystems wird bei 60°C und unter
einer konstanten Bewegung gehalten. 20 Minuten nachdem die Reaktion
beginnt, werden 1,5% Duftstoff und 2,2% eines α-Stärketrägers in
das Gemisch des Polymerisationssystems hinzu gegeben. 5 Minuten
nach der Hinzugabe des Duftstoffes und des α-Stärketrägers findet die Gelierung statt,
indem es durch den Anstieg der Temperatur über 70°C des Polymerisationssystems
angezeigt wird. Das hydrierte Gelpolymer wird mit einem Heißlufttrockner
bei 80°C
für wenigstens
10 Stunden getrocknet, mit einer hammerartigen Pulverisierungsvorrichtung
pulverisiert und mit einem 20-Maschen-Metallsieb gesiebt, um ein
20-Maschen-Durchgangspulver als absorbierendes Polymer mit einem
mittleren Teilchendurchmesser von etwa 350 Micrometer abzutrennen,
um das P-HFAP zu erhalten.
-
Beispiel 2
-
Dieses
Beispiel zeigt, wie ein P-HFAP der vorliegenden Erfindung hergestellt
wird.
-
In
diesem Fall folgt der gleiche Vorgang, wie im Beispiel 1, mit Ausnahme
dessen, daß die
1,5% Duftstoff und 2,2% α-Stärketräger ersetzt
werden durch 0,8 g Baby-Cologne
(Code 52338, erhältlich
z. B. von Procter & Gamble
Inc., Cincinnati, US, welches 1,2 g α-Stärke hinzu gegeben wird (erhältlich z.
B. von Nippon Starch Inc., Osaka, Japan) und in einem Lebensmittelmixer
für 10
Minuten sanft vermengt wird.
-
Beispiel 3
-
Dieses
Beispiel zeigt, wie ein P-HFAP der vorliegenden Erfindung hergestellt
wird. In diesem Fall wird dem gleichen Vorgang wie in Beispiel 1
gefolgt, mit Ausnahme dessen, daß die 1,5% Duftstoff und 2,2% α-Stärketräger ersetzt
werden durch 0,8 g Baby-Cologne (Code 52338, erhältlich z. B. von Procter & Gamble Inc.,
Cincinnati, US), welches einem 1,2 g β-Cyclodextrin hinzu gegeben
wird (erhältlich
z. B. von Nihin Shoku-Hin Inc., Tokyo, Japan) und in einem Lebensmittelmixer
für 10
Minuten sanft vermischt wird.
-
Beispiel 4
-
Das
Beispiel zeigt, wie ein P-HFAP der vorliegenden Erfindung hergestellt
wird. In diesem Fall wird dem gleichen Vorgang wie in Beispiel 2
gefolgt, mit Ausnahme dessen, daß 17 g des P-HFAP aus Beispiel
2 mit 1000 g Aqualic CA-L76 vermengt wird (einem vernetzten Natriumpolyacrylat;
erhältlich
von Nippon Shokubai Co. Ltd, Osaka, Japan). Der Prozeß führt zu einem
homogenen Gemenge von zwei Polymeren.
-
Beispiel 5
-
Dieses
Beispiel zeigt einen absorbierenden Kern mit einem P-HFAP, welcher
durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung zur Verwendung in
einem absorbierenden Einwegartikel hergestellt wurde.
-
Holzzellstoff
der Südpinie
wird vereinzelt und in einer Luftstromkammer aufgeschlossen. Fasern
mit einer mittleren Länge
von etwa 3 mm dürfen
auf eine Vakuumplatte fallen. Während
des Faser-Ablagevorganges wird P-HFAP aus Beispiel 4 in die Holzzellstofffasern
gesprenkelt. Ein Kern mit 230 bis 400 g/m2 Holzzellstofffasern
und 160 bis 360 g/m2 des P-HFAP wird gebildet.
Der Kern ist geeignet für
die Verwendung Anwendungen von Kinder- und/oder Erwachsenen- Inkontinenzwindeln.
Eine typische Zusammensetzung einer Anwendung für L-Size Kinderwindel ist wie
folgt:
-
-
Beispiel 6
-
Dieses
Beispiel zeigt eine wegwerfbare Babywindel mit einem P-HFAP, welches
durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellt wurde.
-
Die
angegebenen Abmessungen sind für
eine Windel, die zur Verwendung bei einem Kind in dem 6–10 Kilogramm
Größenbereich
gedacht ist. Diese Abmessungen können
proportional für
unterschiedlich große Kinder
oder für
Erwachsenen-Inkontinenzeinlagen
gemäß der Standard-Praxis
modifiziert werden.
- 1. Außenlage 0,020–0,038 mm
fluidundurchlässiger
Film, hergestellt nach US Patent Nr. 4,687,478; Breite oben und
unten 33 cm; gekerbt innen auf beiden Seiten auf eine Breite am
Zentrum von 28,5 cm; Länge 50,2
cm.
- 2. Decklage: kardiert und thermisch gebundene stapellange Polypropylenfasern
(Hercules Typ 151 Polypropylen); Breite oben und unten 33 cm; gekerbt
nach innen auf beiden Seiten auf eine Breite im Zentrum von 28,5
cm; Länge
50,2 cm.
- 3. Absorbierender Kern: umfaßt 28,6 g Zellulose-Holzzellstoff
und 4,9 g des A-HFAP
aus Beispiel 3; 8,4 mm dick, kalandriert; Breite oben und unten
28,6 cm; gekerbt innen an beiden Seiten auf eine Breite im Zentrum von
10,2 cm; Länge
44,5 cm.
- 4. Elastische Beinbänder:
vier einzelne Gummistreifen (2 je Seite); Breite 4,77 mm; Länge 370
mm; Dicke 0,178 mm (alle vorstehenden Abmessungen in einem entspannten
Zustand).
-
Die
Windel wird in einer Standardweise präpariert, indem das Kernmaterial, überdeckt
mit der Decklage, auf der Außenlage
positioniert wird und verklebt wird.
-
Die
elastischen Bänder
(mit "Innen" und "Außen" bezeichnet, entsprechen
den Bändern,
die am nächsten
zu bzw. am weitesten vom Kern liegen) sind auf ca. 50,2 cm gestreckt
und zwischen der Decklage/Außenlage
entlang jeder Längsseite
(2 Bänder
pro Seite) des Kerns positioniert. Die inneren Bänder entlang jeder Seite sind
ca. 55 mm von der schmalsten Breite des Kerns positioniert (gemessen
von dem inneren Rand des elastischen Bandes). Dies sorgt für ein Abstandselement
entlang jeder Seite der Windel, welches das flexible Decklagen/Außenlagen-Material
zwischen dem inneren Gummi und dem gekrümmten Rand des Kerns umfaßt. Die
inneren Bänder
werden in gestrecktem Zustand entlang ihrer Länge nach unten geklebt. Die Decklage/Außenlage-Einheit
ist flexibel und die nach unten geklebten Bänder kontrahieren, um die Seiten
der Windel elastisch zu machen.
-
Die
sich ergebende Windel sorgt für
eine Kombination aus Fluidabsorptionseigenschaft und Eigenschaften,
welche (i) keinen Geruch abgeben oder kaum Geruch abgeben, wenn
das P-HFAP der Windel trocken ist, und (ii) welche die Freigabe
von Parfüm
in einfacher Weise auslösen,
wenn das P-HFAP naß ist.
-
Beispiel 7
-
Dieses
Beispiel zeigt ein Erwachsenen-Inkontinenzprodukt mit einem P-HFAP
der vorliegenden Erfindung.
-
Den
Präparationsvorgängen aus
Beispiel 4 folgend wird ein Kern mit schwerem Gewicht gebildet,
der 24 bis 40 g Holzzellstofffaser und 10 bis 20 g des P-HFAP aufweist.
Der Kern ist im Wesentlichen zwischen einer fluidundurchlässigen Poly-Außenlagen
und einer fluiddurchlässigen
Decklage angeordnet, um ein Erwachsenen-Inkontinenzprodukt zu bilden.
-
Beispiel 8
-
Dieses
Beispiel zeigt ein Höscheneinlagenprodukt
mit geringem Gewicht, das ein P-HFAP
der vorliegenden Erfindung aufweist.
-
Eine
leichtgewichtige Höscheneinlage,
die für
die Verwendung zwischen Menstruationsperioden geeignet ist, umfaßt ein Pad.
Das Pad hat eine Oberflächenbereich
von 117 cm2 und enthält 3 g Holzzellstofffaser und
1,5 g P-HFAP aus Beispiel 3. Das Pad wird nachfolgend zwischen einer
porösen
Decklage aus einem geformten Film entsprechend dem US Patent Nr.
4,463,045 und einer fluidundurchlässigen Außenlage, die nach US Patent
Nr. 4,687,478 hergestellt wurde, angeordnet, um ein leichtgewichtiges
Höscheneinlagen-Produkt
zu bilden. Die resultierende Höscheneinlage
sorgt für
eine Kombination aus Fluidadsorption und antimikrobiellen Eigenschaften.
-
Beispiel 9
-
Das
Beispiel zeigt eine Damenbinde mit einem P-HFAP der vorliegenden
Erfindung.
-
Ein
Katamneseprodukt in Form einer Damenbinde mit zwei Klappen, die
sich von seinem absorbierenden Kern aus erstrecken, wird nach der
Ausbildung aus US Patent Nr. 4,687,478, Van Tilburg, veröffentlicht am
18. August 1987, präpariert.
Das verwendete Pad hat jedoch einen Oberflächenbereich von 117 cm2 und enthält 6 bis 12 g Holzzellstofffaser
und 1 bis 3 g des P-HFAP aus Beispiel 2. Die fluiddurchlässige Decklage wird
hergestellt nach US Patent Nr. 4,463,045. Die fluidundurchlässige Außenlage
wird hergestellt nach US Patent Nr. 4,687,478. Die resultierende Damenbinde
liefert eine kombinierte Fluidadsorptions und antimikrobielle Eigenschaften.
-
Die
Aspekte und Ausführungsformen
der in dieser Druckschrift angegebenen vorliegenden Erfindung haben überraschende
Vorteile, einschließlich
einer verbesserten Wirksamkeit und einer verbesserten Verarbeitbarkeit.
Zum Beispiel gibt ein P-HFAP,
welches durch das Verfahren der vorliegenden Erfindung hergestellt wird,
kein Duftgeruch ab und auch keine vernachlässigbare Menge eines Duftgeruchs
(welcher von Verbrauchern akzeptiert würde), wenn das P-HFAP trocken
ist. Der Duftstoff erfährt
keine Alterung und Verdunstung des Duftstoffs während der Herstellung, der
Versendung und der Lagerung, weil das trockene P-HFAP sehr effizient
ist hinsichtlich des Einschließens
des Duftstoffs in den HFAP. Zudem wird die Freigabe des Duftstoffs leicht
ausgelöst
durch die dynamische Quellkraft eines naß gemachten Polymers. Die Freisetzung
des Duftstoffs wird im Allgemeinen durch einen örtlichen Temperaturanstieg
des P-HFAP in einigen Minuten bei anfänglichem Kontakt mit dem Körperfluid
ausgelöst,
weil der Quellprozeß ein
exothermischer Prozeß ist.