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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Kunstharzmasse, die mit einem
Zusatzstoff für
Kunstharze, welcher Teilchen einer speziellen Form von pentaloidem
porösem
Hydroxyapatit umfasst, vermischt ist. Das Ziel der vorliegenden
Erfindung besteht darin, Kunstharze bereit zu stellen, die in der
Lage sind, eine Kunstharzfolie mit hervorragender Kratzfestigkeit
und hervorragenden Antiblockiereigenschaften, eine Kunstharzfaser mit
hervorragender Färbbarkeit
und eine Kunstharzmasse mit hervorragender Transparenz zu ergeben.
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Kunstharze
finden weitverbreitete Verwendung in verschiedenen industriellen
Anwendungsbereichen. Unter den Kunstharzen weist ein industriell
hergestellter Polyester, insbesondere Polyethylenterephthalat (nachstehend
als PET bezeichnet) überlegene
physikalische und chemische Eigenschaften auf und wird in Form von
Fasern, Folien und anderen Formgegenständen verwendet. Zum Beispiel
wird der Polyester im Folienbereich für Magnetbänder, wie Tonbänder und
Videobänder,
Kondensatoren, Fotografien, Umhüllungen, OHP,
Prepaid-Karten und so weiter verwendet. In der Polyesterfolie sind
Gleitvermögen
und Abriebfestigkeit Hauptfaktoren, welche die Verarbeitbarkeit
in einem Herstellungsschritt oder einem Verarbeitungsschritt der Folie
in verschiedenen Anwendungen und die Qualität eines Produktes regulieren.
In einem Fall, in dem eine Oberfläche der Polyesterfolie mit
einer Magnetschicht beschichtet ist, um sie als Magnetband zu verwenden, wird
die Reibung zwischen Beschichtungswalzen und der Oberfläche der
Folie groß,
wenn das Gleitvermögen und
die Abriebfestigkeit der Folie nicht ausreichend sind, wodurch ein
starker Abrieb der Oberfläche
der Folie und im äussersten
Fall Falten und Kratzer auf der Oberfläche der Folie verursacht werden.
Selbst nach der Verarbeitung der Folie zu einem Band, wie Tonbändern, Videobändern und
Computerbändern,
durch Längsschneiden
der Folie, die mit der Magnetschicht beschichtet ist, wird während des
Betriebs, wie Herausziehen des Bandes aus einer Spule oder Kassette,
Aufrollen des Bandes und so weiter, eine äussert starke Reibung zwischen
der Oberfläche
der Folie und vielen Führungselementen
oder einem Wiedergabekopf auftreten. Diese äusserst starke Reibung verursacht
Kratzer oder Spannung, und der Abrieb der Oberfläche der Polyesterfolie verursacht
eine Ablagerung von weissem Pulver und führt zu einem Fehlen des magnetischen
Aufzeichnungssignals, nämlich
einem Signalausfall.
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Zur
Verringerung des Reibungskoeffizienten des Polyesters werden viele
Verfahren vorgeschlagen, um das Gleitvermögen der Oberfläche der
Formgegenstände
durch Einbringen feiner anorganischer Teilchen in den Polyester
zu verbessern, um der Oberfläche
der Formgegenstände
aus dem Polyester eine sehr geringe und geeignete Rauhigkeit zu
verleihen. Da die Affinität
zwischen den feinen Teilchen und dem Polyester jedoch nicht ausreichend
ist, sind sowohl Transparenz- als auch Abriebfestigkeit-Eigenschaft
der Folie nicht zufriedenstellend.
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Im
Falle eines Polyolefins findet das Polyolefin weitverbreitete Verwendung
in verschiedenen industriellen Anwendungsbereichen. Insbesondere
eine Polyolefinfolie, wie eine Polypropylenfolie, findet die am
meisten verbreitete Verwendung in Form verschiedener Umhüllungsmaterialien.
Es ist bekannt, dass eine derartige Art der Polyolefinfolie klebrig
ist, und daher neigt die Polyolefinfolie dazu, ein Blockieren zu
verursachen. Aus diesem Grund verschlechtert sich die Verarbeitbarkeit
in einem Verfahren zur Herstellung oder Verarbeitung der Folie.
In einem Fall, in dem die Folie zur Verpackung oder zum Umhüllen verwendet
wird, neigen Probleme, wie schlechtere Verarbeitbarkeit beim Öffnen der
Verpackung oder der Umhüllung,
dazu aufzutreten. Daher wird an dieser Art von Folie im allgemeinen
eine Antiblockierbehandlung durchgeführt. Als Antiblockiermittel sind
typischerweise fein pulverisierte Kieselsäure, Zeolith, Calciumcarbonat
und Kaolinton bekannt und werden verwendet.
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Andererseits
ist als Qualitätskennzeichen
der Polyolefinfolie eine überlegene
Transparenz und eine gute Kratzfestigkeit erforderlich. (Zum Beispiel
wird die Oberfläche
der Folie weniger verkratzt, wenn die Oberflächen der Folien miteinander
in Kontakt gebracht werden.) Die Transparenz und die Kratzfestigkeit
stehen jedoch im Widerspruch zu den Antiblockiereigenschaften. Wenn
zum Beispiel eine große
Menge des Antiblockiermittels verwendet wird, um die Antiblockiereigenschaften
der Polyolefinfolie zu verbessern, werden die Kratzfestigkeit und
die Transparenz schlechter, wenn die zugegebene Menge des Antiblockiermittels
erhöht wird.
Daher war das herkömmliche
anorganische Pulver als Zusatzstoff zur Verbesserung der Antiblockiereigenschaften,
der Kratzfestigkeit und der Transparenz der Folie auf ein zufriedenstellendes
Maß bei
weitem nicht zur Zufriedenheit.
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Im
Falle des herkömmlichen
Kaolintons, kann dieses keine Rauhigkeit auf der Oberfläche der
Polyolefinfolie in einem zufriedenstellenden Maß erzeugen, wenn es als ein
Antiblockiermittel der Polyolefinfolie verwendet wird, da die Teilchen
des Kaolintons blättchenförmige Struktur
aufweisen. Daher ist eine große
Menge an Kaolinton erforderlich, um ein zufriedenstellendes Maß an Antiblockiereigenschaften
zu erhalten. Als Ergebnis konnten nur Polyolefinfolien mit unzureichender
Transparenz erhalten werden.
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Im
Falle der fein pulverisierten Kieselsäure kann eine Polyolefinfolie
mit einem zufriedenstellenden Maß an Transparenz und Kratzfestigkeit
erhalten werden, da die Hauptteilchen der Kieselsäure äusserst
klein sind. Da die Kieselsäure
jedoch keine ausreichende Rauhigkeit auf der Oberfläche der
Polyolefinfolie erzeugen kann, konnte keine Polyolefinfolie mit
einem zufriedenstellenden Maß an
Antiblockiereigenschaften erhalten werden, obwohl eine große Menge
an Kieselsäure
verwendet wurde.
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Im
Falle des pulverisierten Zeoliths kann eine Polyolefinfolie mit
guter Transparenz und guten Antiblockiereigenschaften erhalten werden,
verglichen mit einer, den Kaolinton oder die fein pulverisierte
Kieselsäure enthaltenden,
Folie. Eine Folie mit guter Kratzfestigkeit kann jedoch nicht erhalten
werden. Es ist ausserdem bekannt, dass der Zeolith Kristallwasser
enthält,
und daher kann er aufgrund von Blasenbildung durch das aus dem Zeolith
durch Erwärmen
in einem Verfahren zum Formen eines Kunstharzes oder Herstellen
einer Folie freigesetzte Kristallwasser fehlerhafte Produkte bewirken.
Wenn der Zeolith erwärmt
wird, um sogenanntes Zeolithwasser zu entfernen, um einen aktivierten
Zeolith, der kein Kristallwasser enthält, herzustellen, readsorbiert
dieser leicht Wasser. Daher ist es im wesentlichen unmöglich, einen
Einfluss des Wassers in einem Verfahren zur Folienerzeugung zu beseitigen.
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Ferner
tritt im Fall des Calciumcarbonats keine Blasenbildung aufgrund
einer Freisetzung des Kristallwassers auf, da das Calciumcarbonat
kein Kristallwasser enthält.
Da das Calciumcarbonat jedoch eine starke inhärente Aggregationsneigung aufweist,
neigt das Calciumcarbonat dazu, große Sekundärteilchen zu bilden, die durch
Aggregation vieler Primärteilchen
gebildet werden. Daher müssen
zur Verwendung von Calciumcarbonat als gutes Antiblockiermittel
für eine
Polyolefinfolie mit guten Antiblockiereigenschaften, guter Transparenz
und guter Kratzfestigkeit Probleme gelöst werden.
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Im
Falle einer Kunstfaser wird ausserdem in Betracht gezogen, die Färbbarkeit
einer Polyesterfaser zu verbessern, die schwierig zu färben ist,
wenn Rauhigkeit auf der Oberfläche
der Faser erzeugt wird. Wenn jedoch auf die Färbbarkeit Wert gelegt wird,
verringert sich die Festigkeit einer Faser selbst, wodurch hervorragende
inhärente
Eigenschaften der Polyesterfaser Schaden nehmen.
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EP-A-0838
430, ein unter Art. 54(3) EPC relevantes Dokument, offenbart feine
Teilchen aus pentaloidem porösem
Hydroxyapatit, die ein Atomverhältnis
von Ca/P im Bereich von 1,62 bis 1,72 und die chemische Formel Ca5(PO4)3(OH)
aufweisen.
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Im
Hinblick auf die vorstehenden Tatsachen stellten die Erfinder nach
extensiven und intensiven Untersuchungen an einer Kunstharzmasse,
umfassend einen Zusatzstoff für
Kunstharze, der Kunstharzen, vertreten durch Polyester und Polyolefine,
insbesondere einer Folie oder einer Faser davon, gute Antiblockiereigenschaften,
gute Transparenz und gute Kratzfestigkeit verleihen kann und der
eine gute Affinität
zum Kunstharz aufweist, fest, dass Teilchen aus pentaloidem porösem Hydroxyapatit
mit einer speziellen Teilchenzusammensetzung, einem speziellen Teilchendurchmesser
und Dispersionsgrad und einer speziellen Oberfläche Funktionen als beabsichtigter
Zusatzstoff für
Kunstharze haben, und dass eine mit diesem Zusatzstoff vermischte
Kunstharzmasse den beabsichtigen Zweck erfüllen kann, und erzielten so
die vorliegende Erfindung.
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Die
vorliegende Erfindung betrifft eine Kunstharzmasse, umfassend ein
aus thermoplastischen Harzen, einschließlich Polyethylen, Polypropylen,
Polystyrol, Polyvinylacetat, Polyacrylat, Polyacrylamid, Polyester,
Polyacrylnitril, Polyamid, Polyvinylchlorid und Polyvinylidenchlorid,
und wärmehärtenden
Harzen, einschließlich
Phenolharz, Epoxyharz, ungesättigtes
Polyesterharz, Alkydharz, Harnstoffharz, Melaminharz, Urethanharz
und Silikonharz ausgewähltes
Kunstharz, und einen Zusatzstoff, welcher Teilchen aus pentaloidem porösem Hydroxyapatit
der chemischen Formel Ca10(PO4)6(OH)2 umfasst, wobei
die Teilchen die nachstehenden Formeln (a) bis (d) erfüllen:
- (a) 0,1 ≤ dx1 ≤ 20 (μm)
- (b) 1 ≤ α ≤ 2, wobei α = d50/dx1
- (c) 0 ≤ β ≤ 1,7, wobei β = (d90–d10)/d50,
und
- (d) 50 ≤ Sw1 ≤ 400
wobei,
dx1:
mit Hilfe einer elektronenmikroskopischen Fotografie bestimmter
mittlerer Teilchendurchmesser (μm);
α: Dispersionskoeffizient;
d50:
50% mittlerer Teilchendurchmesser (μm), gemessen mit einem Teilchengrößenverteilungsmessgerät unter
Verwendung eines Mikrotrack FRA Lasers;
β: Schärfe;
d90: 90% Teilchendurchmesser
der gesamten Teilchen, die gesiebt wurden, bestimmt durch ein Teilchengrößenverteilungsmessgerät unter
Verwendung eines Mikrotrack FRA Lasers;
d10: 10% Teilchendurchmesser
der gesamten Teilchen, die gesiebt wurden, gemessen durch ein Teilchengrößenverteilungsmessgerät unter
Verwendung eines Mikrotrack FRA Lasers;
Sw1: Spezifischer BET
Oberflächenbereich
m2/g, bestimmt durch ein Stickstoffadsorptionsverfahren.
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1 ist eine elektronenmikroskopische Fotografie
(Vergrößerung × 1000),
welche eine Teilchenstruktur der Teilchen A zeigt.
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2 ist eine elektronenmikroskopische Fotografie
(Vergrößerung × 10000),
welche eine Teilchenstruktur der Teilchen A zeigt.
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3 ist eine elektronenmikroskopische Fotografie
(Vergrößerung × 1000),
welche eine Teilchenstruktur eines im Handel erhältlichen Hydroxyapatitteilchens
zeigt.
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4 ist eine elektronenmikroskopische Fotografie
(Vergrößerung × 10000),
welche eine Teilchenstruktur eines im Handel erhältlichen Hydroxyapatitteilchens
zeigt.
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5 ist eine schematische Darstellung einer
Einrichtung zur Bestimmung des Reibungskoeffizienten einer Folie.
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Das
wichtigste Kennzeichen des in der vorliegenden Erfindung beschriebenen
Zusatzstoffes für Kunstharze
besteht darin, dass er Teilchen aus pentaloidem porösem Hydroxyapatit
und nicht nur Hydroxyapatit umfasst.
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Der
beschriebene Zusatzstoff für
Kunstharze (nachstehend manchmal als Zusatzstoff bezeichnet) umfasst
pentaloiden porösen
Hydroxyapatit, und dessen pentaloide Struktur weist eine Eigenbrechbarkeit
auf. Die Eigenbrechbarkeit ist als folgende Eigenschaft definiert:
Wenn eine mechanische Beanspruchung von aussen einwirkt, kann das
Teilchen selbst durch Zerstörung
oder Brechen und Verformen eines Teils des Teilchens die mechanische
Beanspruchung absorbieren oder verteilen, wodurch die Abstoßungskraft
des Teilchen gegen die mechanische Beanspruchung von aussen verringert
wird. Daher kann zum Beispiel selbst in einem Fall, in dem der in
der vorliegenden Erfindung beschriebene Zusatzstoff zu einer Kunstharzfolie
in einer großen
Menge zugegeben wird und die derart erhaltenen Folien miteinander
in Kontakt gebracht werden, der Grad an Abrieb der Oberfläche der
Folie verglichen mit einem Fall, in dem andere Zusatzstoffe für Kunstharze
verwendet werden, die keine Eigenbrechbarkeit aufweisen, merklich
verringert werden, da die Teilchen mit der pentaloiden Struktur,
die auf der Oberfläche
der Folie vorhanden sind, eigenbrechbar sind, um so die durch den
Kontakt der Folien bedingte mechanische Beanspruchung weitgehend
zu verringern. Als Ergebnis kann die Kunstharzfolie mit einer guten
Kratzfestigkeit erhalten werden.
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Der
in der vorliegenden Erfindung beschriebene, von mit pentaloidem
porösem
Hydroxyapatit beschichteten Teilchen, die als Japanische Patentanmeldung
Nr. 7-200504 angemeldet aber noch nicht offengelegt wurden, verschiedene
Zusatzstoff umfasst einen pentaloiden porösen Hydroxyapatit im gesamten
Teilchen und zeigt daher eine beachtenswertere Eigenbrechbarkeit,
wodurch Folien mit hervorragenden Antiblockiereigenschaften, Kratzfestigkeit
und Transparenz zur Verfügung
gestellt werden.
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Da
der in der vorliegenden Erfindung beschriebene Zusatzstoff ausserdem
aus porösem
Hydroxyapatit mit pentaloider Struktur mit einer großen spezifischen
Oberfläche
besteht, weist der Zusatzstoff eine gute Affinität zu Kunstharzen, wie Polyestern
und Polyolefinen, auf, so dass es möglich ist, ein Kunstharz mit
einer guten Transparenz herzustellen. Wenn der Zusatzstoff der vorliegenden
Erfindung ferner zum Beispiel als ein Antiblockiermittel von Folien
und so weiter verwendet wird, ist es möglich, eine Kunstharzfolie
zu erhalten, bei der ein Abfallen der Zusatzstoffteilchen äusserst
stark verringert ist.
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Ausserdem
weist der in der vorliegenden Erfindung beschriebene Zusatzstoff
eine große
spezifische Oberfläche
und eine hohe Prozentzahl an Hohlräumen auf, und daher ist das
scheinbare spezifische Gewicht der Teilchen gering. Wenn daher der
Zusatzstoff mit dem gleichen Volumen zugegeben wird, wie es erforderlich
ist, um im Falle der herkömmlichen
Zusatzstoffe ausreichende Antiblockiereigenschaften zu zeigen, ist
das Gewicht des zugegebenen Zusatzstoffes im Vergleich zu den herkömmlichen
Zusatzstoffen gering, d.h. die Zugabe in einer geringeren Menge
ergibt hervorragende Antiblockiereigenschaften. Ferner weisen die
Teilchen eine einheitliche Teilchengröße auf, und sie sind in einem
Harz versenkt, um so den Anteil der Teilchen zu verringern, die
nicht zu den Antiblockiereigenschaften beitragen. Als Ergebnis wird
mit einer geringen Menge eine Kunstharzmasse mit guten Antiblockiereigenschaften
erhalten. Ausserdem weist ein Kunstharz mit guten Antiblockiereigenschaften
mit einer geringen Menge auch eine verbesserte Transparenz auf.
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Ferner
besteht der in der vorliegenden Erfindung beschriebene Zusatzstoff
aus Teilchen mit hervorragenden Adsorptions- und Retentionseigenschaften
sowie einer großen
spezifischen Oberfläche
und einer hohen Prozentzahl an Hohlräumen und verleiht daher zum
Beispiel einer schwierig zu färbenden
Polyesterfaser eine hervorragende Färbbarkeit. Da die Teilchengröße der Teilchen
gleichförmig
ist, tritt ausserdem kein Problem, wie ein durch grobe Teilchen
bedingter Bruch einer Faser, auf.
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Der
in der vorliegenden Erfindung beschriebene Zusatzstoff für Kunstharze
umfasst Teilchen aus Hydroxyapatit mit einer pentaloiden porösen Struktur
der Formel Ca10(PO4)6(OH)2, und dx1 der
Teilchen beträgt 0,1 ≤ dx1 ≤ 20 (μm), vorzugsweise
0,2 ≤ dx1 ≤ 10 (μm) und stärker bevorzugt
0,5 ≤ dx1 ≤ 8 (μm).
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Wenn
dx1 niedriger ist als 0,1 μm,
ist die Verteilung des Zusatzstoffes im Kunstharz nicht einfach,
und ausserdem sind keine ausreichenden Antiblockiereigenschaften
zu erkennen, wenn der Zusatzstoff zum Beispiel in einer Kunstharzfaser
oder -folie verwendet wird. Wenn dx1 höher ist als 20 μm, ist nicht
nur die Transparenz des Kunstharzes gestört, sondern es werden auch
ein Zerreißen
der Faser oder grobe Rauhigkeitsspitzen, zum Beispiel bei Verwendung
in einer Kunstharzfaser oder -folie, verursacht.
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α und β des Zusatzstoffes
erfüllen
die Formel 1 ≤ α ≤ 2,0 beziehungsweise
1 ≤ β ≤ 1,7 und vorzugsweise
1 ≤ α ≤ 1,5 und 0 ≤ β ≤ 1,0. Wenn α größer ist
als 2, wird dies im Hinblick auf eine Auslegung der Leistung von
Formgegenständen
aus Kunstharzen nicht bevorzugt. Im Anwendungsbereich von Folien
kann zum Beispiel keine Folie mit ausreichenden Antiblockiereigenschaften
erhalten werden, da ein konkav-konvexer Teil der Oberfläche der
durch Zugabe eines derartigen Zusatzstoffes erhaltenen Folie ungleichmäßig wird.
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Insbesondere
im Anwendungsbereich von Magnetbändern,
wie Tonbändern
und Videobändern,
in dem bessere physikalische Eigenschaften erforderlich sind, wird
ein Wert von α von
nicht höher
als 1,5 stärker bevorzugt.
Wenn α niedriger
ist als 1, aggregieren die Teilchen und werden ungleichmäßig.
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Wenn β, das eine
Funktion einer Teilchengrößenzusammensetzung
des Zusatzstoffes ist, höher
ist als 1,7, wird die Breite der Teilchengrößenverteilung groß, so dass
Gehalte an unnötig
feinen Teilchen für
Kunstharzmassen und groben Teilchen, die grobe Rauhigkeitsspitzen
der Oberfläche
der Formgegenstände
aus Kunstharz, wie Folien, verursachen, hoch werden. Daher kann
kein Zusatzstoff, der den Formgegenständen aus Kunstharz, wie Kunstharzfolien,
ausreichende Antiblockiereigenschaften und gute Transparenz verleihen kann,
erhalten werden.
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Sw1
des Zusatzstoffes der vorliegenden Erfindung erfüllt die Formel 50 ≤ Sw1 ≤ 400, vorzugsweise 100 ≤ Sw1 ≤ 350.
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In
dem Fall, in dem Sw1 niedriger ist als 50, ist die Affinität zwischen
dem Zusatzstoff und dem Kunstharz nicht ausreichend. Daher kann
die Transparenz des Kunstharzes geschädigt sein, und es tritt ein
unerwünschtes
Abfallen des Zusatzstoffes auf, wenn der Zusatzstoff in einer Folie,
Faser und so weiter verwendet wird. Da die Eigenbrechbarkeit des
Zusatzstoffes ferner unzureichend ist, kann keine Kunstharzmasse
mit guter Kratzfestigkeit erhalten werden. In dem Fall, in dem Sw1
höher ist
als 400, wird die Eigenbrechbarkeit des Zusatzstoffes übermäßig hoch.
Wenn er daher in einer Folie oder Faser und so weiter verwendet
wird, wird die Kratzfestigkeit der Kunstharzmasse gut, aber es kann
keine Kunstharzmasse mit guten Antiblockiereigenschaften erhalten
werden.
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Ferner
aggregiert zum Beispiel in einem Verfahren zur Herstellung eines
Polyesters, wenn der Polyester durch Suspendieren eines Zusatzstoffes
mit Sw1 von über
400 in Ethylenglykol polymerisiert wird, der Zusatzstoff im Polymerisationsverfahren
selbst und bildet grobe Teilchen, oder grobe organische Teilchen
können
durch Calciumionen, die aus dem Zusatzstoff selbst erzeugt werden,
gebildet werden, da der Zusatzstoff eine große Oberfläche und eine hohe Aktivität aufweist,
und dies ist unerwünscht.
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Die
pentaloide Struktur des Zusatzstoffes der vorliegenden Erfindung
ist nicht besonders eingeschränkt,
sofern die pentaloide Struktur wie eine Rosenblüte auf der Oberfläche des
Zusatzstoffes mittels elektronenmikroskopischer fotografischer Beobachtung
wahrgenommen werden kann. Um jedoch einen Zusatzstoff mit einer
ausreichenden Eigenbrechbarkeit zu erhalten und eine Kunstharzmasse
mit einer ausreichenden Kratzfestigkeit mit einer geringen zugegebenen
Menge zu erhalten, genügen
dx2, ω1
und ω2
vorzugsweise den folgenden Gleichungen:
0,01 ≤ dx2 ≤ 1 (μm), 90 ≤ ω1 ≤ 99 und 60 ≤ ω2 ≤ 95, stärker bevorzugt
0,01 ≤ dx2 ≤ 1 (μm), 95 ≤ ω1 ≤ 99 und 70 ≤ ω2 ≤ 95,
wobei
dx2, ω1
und ω2
die folgende Bedeutung haben:
dx2: mittlerer Mikroporendurchmesser
(μm) der
Teilchen, bestimmt aus der Verteilung der Mikroporen, welche durch
ein Quecksilberpenetrationsverfahren bestimmt wurde;
ω1: statische
Prozentzahl an Hohlräumen
(%), berechnet nach nachstehender Gleichung (m):
wobei
das scheinbare spezifische Volumen (ml/g) nach dem statischen Pigmenttestverfahren
gemäß JIS K5101-91
20.1 bestimmt ist,
ω2:
Prozentzahl an Hohlräumen
unter Druck (%), berechnet nach nachstehender Gleichung (n):
wobei
die Dicke mit Hilfe einer Kluppe gemessen ist, nach Packen von 0,5
g einer Probe in einem Zylinder mit einer Querschnittsfläche von
2 cm
2, unter Druck setzen der Probe mit
einem Druck von 30 kg/cm
2 für 30 Sekunden.
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Der
Zusatzstoff für
Kunstharze kann durch Mischen einer wässrigen Suspension/Dispersion
von Calciumcarbonat und einer verdünnten wässrigen Lösung von Phosphorsäure in Wasser,
so dass ein Atomverhältnis
Ca/P von 1,62 bis 1,72 unter speziellen, nachstehend angegebenen
Mischungsbedingungen erhalten wird, gefolgt von einer Alterung unter
speziellen, nachstehend angegebenen Alterungsbedingungen und Trocknung
in einer Trocknungsatmosphäre
bei 700°C
oder niedriger mit oder ohne Dehydratisierung vor dem Trocknen und
anschließendem
Vermahlen hergestellt werden.
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Mischungsbedingungen:
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- Feststoffkonzentration der wässrigen Suspension von Calciumcarbonat:
1 – 15%;
- Phosphorsäurekonzentration
der verdünnten
wässrigen
Lösung:
1 – 50%;
- Umfangsgeschwindigkeit eines Rührflügels: 0,5 – 50 m/s;
- Mischzeit: 0,1 – 150
Stunden;
- Temperatur der wässrigen
Suspensionsflüssigkeit:
0 – 80°C und
- pH-Wert der wässrigen
Suspensionsflüssigkeit:
5 – 9.
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Alterungsbedingungen:
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- Calciumkonzentration: 0,4 – 5%;
- Alterungszeit: 0,1 – 100
Stunden;
- Temperatur der wässrigen
Suspensionsflüssigkeit:
20 – 80°C;
- pH-Wert der wässrigen
Suspensionsflüssigkeit:
6 – 9
und
- Umfangsgeschwindigkeit eines Rührflügels: 0,5 – 50 m/s.
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Kunstharze
und Formgegenstände
aus Kunstharz, mit denen der in der vorliegenden Erfindung beschriebene
Zusatzstoff für
Kunstharze vermischt wird, sind thermoplastische Harze, einschließlich Polyethylen,
Polypropylen, Polystyrol, Polyvinylacetat, Polyacrylat, Polyacrylamid,
Polyester, Polyacrylnitril, Polyamid, Polyvinylchlorid und Polyvinylidenchlorid,
und wärmehärtende Harze,
einschließlich
Phenolharz, Epoxyharz, ungesättigtes
Polyesterharz, Alkydharz, Harnstoffharz, Melaminharz, Urethanharz
und Silikonharz. Unter ihnen ist der in der vorliegenden Erfindung
beschriebene Zusatzstoff insbesondere auf eine Folienmasse und eine
Fasermasse, die aus Polyolefin oder gesättigtem Polyester hergestellt
sind, anwendbar.
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Das
Polyolefin ist nicht eingeschränkt,
sofern das Polyolefin die Fähigkeit
besitzt, eine transparente und kristalline ungeträgerte Folie
zu bilden. Als Polyolefin sind kristalline Homopolymere aus α-Olefinen
mit einer Anzahl an Kohlenstoffatomen von 2 – 12 oder kristalline Copolymere
aus zwei oder mehr Arten davon beispielhaft. Beispielhaft sind Polyethylen,
Polypropylen, Poly-4-methylpenten-1, Ethylen-Propylen-Randomcopolymere
oder Ethylen-Propylen-Blockcopolymere, Ethylen-Propylen-Buten-Terpolymere
und Ethylen-Propylen-Hexen-Terpolymere.
Von diesen werden das Polypropylen oder Copolymere aus Propylen,
die 50 Gew.-% oder mehr Propylen und die anderen α-Olefine
enthalten, bevorzugt. Ein Propylenpolymer, das 0 – 6 Gew.-%
Ethylen enthält,
wird besonders bevorzugt.
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Diese
Polyolefine sind kristallin und weisen einen Isotaxie-Index (In
von 40 oder höher,
vorzugsweise von 60 oder höher,
und am stärksten
bevorzugt von 90 oder höher,
auf. Ferner sind sie verwendbar, sofern sie geformt werden können. Üblicherweise
weisen Polyolefine vorzugsweise eine Schmelzfließrate (MFR) von 0,01 – 100 g/10
min, stärker
bevorzugt 0,1 – 50
g/10 min, am meisten bevorzugt 0,5 – 10 g/10 min, auf.
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Für den Polyester
besteht keine Einschränkung,
sofern der Polyester eine aromatische Dicarbonsäure als seine Hauptsäurekomponente
und einen aliphatischen Glykol als seine Hauptglykolkomponente aufweist. Derartige
Polyester sind im wesentlichen linear und besitzen ein Folienbildungsvermögen, insbesondere
durch Schmelzformen. Beispielhaft für die aromatische Dicarbonsäure sind
Terephthalsäure,
Naphthalindicarbonsäure,
Isophthalsäure,
Diphenylethandicarbonsäure,
Diphenyldicarbonsäure,
Diphenyletherdicarbonsäure, Diphenylsulfondicarbonsäure, Diphenylketondicarbonsäure und
Anthracendicarbonsäure.
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Beispielhaft
für den
aliphatischen Glykol sind Polymethylenglykole mit einer Anzahl an
Kohlenstoffatomen von 2 – 10,
wie Ethylenglykol, Trimethylenglykol, Tetramethylenglykol, Pentamethylenglykol,
Hexamethylenglykol und Decamethylenglykol, oder beispielhaft für alicyclische
Diole ist Cyclohexandimethanol.
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In
der vorliegenden Erfindung werden vorzugsweise Polyester zum Beispiel
mit Alkylenterephthalat und/oder Alkylennaphthalat als Hauptkomponente
verwendet. Von derartigen Polyestern werden nicht nur Polyethylenterephthalat
oder Polyethylen-2,6-naphthalat, sondern auch Copolymere, die zum
Beispiel 80 Mol-% oder mehr der gesamten Dicarbonsäurekomponente
in Form von Terephthalsäure
und/oder 2,6-Naphthalindicabonsäure,
und 80 Mol-% oder mehr der gesamten Glykolkomponente in Form von
Ethylenglykol umfassen, bevorzugt.
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In
diesem Fall können
20 Mol-% oder weniger der gesamten Säurekomponente aus den vorstehenden aromatischen
Dicarbonsäuren,
ausschließlich
Terephthalsäure
und/oder Naphthalindicarbonsäure,
aliphatischen Dicarbonsäuren,
wie Adipinsäure
und Sebacinsäure,
und alicyclischen Dicarbonsäuren,
wie Cyclohexan-1,4-dicarbonsäure,
bestehen. Ebenso können
20 Mol-% oder weniger der gesamten Glykolkomponente aus den vorstehenden
Glykolen, ausschließlich
Ethylenglykol, aromatischen Diolen, wie Hydrochinon und 2,2-Bis(4-hydroxyphenyl)propan,
Aromaten enthaltenden aliphatischen Diolen, wie 1,4-Dihydroxymethylbenzol,
Polyalkylenglykolen (Polyoxyalkylenglykolen), wie Polyethylenglykol,
Polypropylenglykol und Polytetramethylenglykol und so weiter, bestehen.
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Ferner
schließt
der gesättigte
Polyester Polymere ein, in denen eine von einer aromatischen Oxosäure, wie
Hydroxybenzoesäure,
und einer aliphatischen Oxosäure,
wie ω-Hydroxycaprinsäure, abgeleitete
Oxocarbonsäurekomponente
in einer Menge von nicht mehr als 20 Mol-%, bezogen auf die Gesamtmenge
der Dicarbonsäurekomponente
und der Oxocarbonsäurekomponente,
copolymerisiert oder gebunden wurde.
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Ausserdem
schließt
dieser Polyester ein copolymerisiertes Polymer aus einer Polycarbonsäure oder einer
Polyhydroxyverbindung mit 3 oder mehr funktionellen Resten, wie
Trimellithsäure
und Pentaerythritol, in einer Menge zum Aufrechterhalten eines im
wesentlichen linearen Bereiches, zum Beispiel in einer Menge von nicht
mehr als 2 Mol-% der gesamten Säurekomponente,
ein.
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Andere
Kunstharze, wie Polyamide, einschließlich Nylon 66 und Nylon 6
oder halogenhaltige Polymere, wie Polyvinylchlorid, können anwendbar
sein.
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Die
Menge an Teilchen des in der vorliegenden Erfindung beschriebenen
Zusatzstoffes, die zum Kunstharz zugegeben wird, ist gemäß der Verwendung
des Harzes nicht einheitlich festgelegt. In einem Fall, in dem der
Zusatzstoff als Antiblockiermittel der Kunstharzfolie verwendet
wird, ist eine Zugabe von 0,01 – 3 Gew.-Teilen,
bezogen auf 100 Gew.-Teile der Kunstharzfolie, geeignet, und 0,01 – 1 Gew.-Teile
werden am meisten bevorzugt. Der Grund dafür besteht darin, dass sich
die Antiblockierwirkung aufgrund des geringen Zugabeverhältnisses
und einer wenig genauen gleichmäßigen Verteilung
im Kunstharz nicht vollständig
zeigt, wenn die zugegebene Menge unter der unteren Grenze liegt.
Wenn andererseits die zugegebene Menge über der oberen Grenze liegt,
verschlechtert sich die Transparenz der Folie, und die Antiblockiereigenschaften
können
trotz einer großen
zugegebenen Menge nicht verbessert werden. Ferner wird die Dehnbarkeit
der Folie geringer.
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Verfahren
zum Mischen der in der vorliegenden Erfindung beschriebenen Zusatzstoffteilchen
in die Kunstharzmasse sind nicht besonders eingeschränkt, und
schließen
zum Beispiel ein Verfahren zum Kneten von Teilchen in das Kunstharz
durch Verwenden eines Kneters ein. In einem Polyester, wie PET,
werden die in der vorliegenden Erfindung beschriebenen Zusatzstoffteilchen
zuerst in Ethylenglykol, der ein Ausgangsmaterial des Polyesters
darstellt, dispergiert, dann wird die Dispersion vor einer Esteraustauschreaktion
oder zu einem Zeitpunkt, der zwischen einem Zeitpunkt vor einer
Veresterungreaktion und vor einer Polykondensationsreaktion liegt,
zum Reaktionsgemisch zugegeben.
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Der
in der vorliegenden Erfindung beschriebene Zusatzstoff für Kunstharze
kann mit einem oder mehreren anderen Zusatzstoffen für Kunstharze,
zum Beispiel Polyolefinen, Polyestern und so weiter, verwendet werden.
Derartige Zusatzstoffe schließen
Pigmente, Farbstoffe, Ultraviolettabsorptionsmittel, viele Arten
von Stabilisatoren, Antioxidationsmittel, Sonnenschutzmittel (zum
Beispiel Ruß,
Titanoxid), Verarbeitungshilfsmittel, antistatische Mittel, antimikrobielle
Mittel, Deodorants, landwirtschaftliche Pflanzenschutzmittel, Parfüms und so
weiter ein, und diese können
einzeln oder als Kombination aus zwei oder mehreren verwendet werden. Da
der in der vorliegenden Erfindung beschriebene Zusatzstoff für Kunstharze
eine hohe spezifische Oberfläche
und eine hohe Prozentzahl an Hohlräumen und eine überlegene
Absorptionsfähigkeit
und Retentionsaktivität
aufweist, können
die vorstehenden Zusatzstoffe verwendet werden, indem sie an den
in der vorliegenden Erfindung beschriebenen Zusatzstoffteilchen
adsorbiert oder von diesen zurückgehalten
werden.
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Zum
Beispiel können
als antimikrobielles Mittel anorganische antimikrobielle Mittel,
wie Silber, Kupfer und Zink, quartäre Ammoniakverbindungen, wie
Benzalkoniumchlorid und Cetylpyridiniumchlorid, Alkohole, wie Ethanol
und Isopropanol, Aldehyde, wie Formaldehyd und Glyoxal, Phenole,
wie Cresol und Xylenol, Carbonsäuren,
wie Sorbinsäure
und Benzoesäure,
Guanidine, wie Chlorhexyzin und n-Dodecylguanidinacetat, Thiazole,
wie 2-Mercaptobenzothiazol und 2-Methyl-4-isothiazolin-3-on, verwendet
werden. Als Deodorant können
Gerbsäure,
Kampferöl
und Terpentionöl
verwendet werden. Als landwirtschaftliche Pflanzenschutzmittel können Dimethylphtalat,
2-Ethyl-1,3-hexandiol, Indalon, Dimethylcarbat, Irgabirin, PCP-Wirkstoffe
(Pentachlorphenol), MEP-Wirkstoffe (Dimethylthiophosphat) und ECP-Wirkstoffe
(Diethyldichlorphenylthiophosphat) verwendet werden. Als Ultraviolettabsorptionsmittel
können
2,4-Dihydroxybenzophenon, Phenylsalicylat, 2-(2'-Hydroxy-5'-methylphenyl) benzotriazol
und 2-Ethylhexyl-2-cyano-3,3-diphenylacrylat verwendet werden. Als
Farbstoff können
Azofarbstoff, Anthrachinonfarbstoff, Indigofarbstoff, Schwefelfarbstoff
und Triphenylmethanfarbstoff verwendet werden. Als Parfüm können natürliche Parfüms, wie
Moschus, Abiesöl,
Bergamottöl, Boroazeöl, Rosenholzöl, Rosmarinöl und Orangenblütenöl, synthetische
Parfüms,
wie Ethylacetoacetat, Anethol, Amylzimtaldehyd, Ethylisovalerianat
und Isoamylacetat, und Parfümgemische,
einschließlich
derjenigen der Rosengruppe, Jasmingruppe, Fliedergruppe und so weiter,
verwendet werden.
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Die
zugegebenen Menge dieser Zusatzstoffe ist nicht besonders eingeschränkt. Jedoch
werden 0,0001 – 100
Gew.-%, bezogen auf den in der vorliegenden Erfindung beschriebenen
Zusatzstoff für
Kunstharze, bevorzugt. Falls erforderlich können andere Antiblockiermittel,
zum Beispiel anorganische Teilchen, wie synthetisches, sphärisches
Siliciumdioxid, β,γ-Aluminiumoxid,
Aluminosilicat, synthetischer Zeolith, Titandioxid, Kaolin, Ton,
Talk, Bariumsulfat und Calciumcarbonat, amorphes Calciumphosphat
ohne pentaloide Struktur [ACP: Ca3(PO4)2·n H2O], Fluorapatit [FAP: Ca10(PO4)6F2],
Chlorapatit [CAP: Ca10(PO4)6Cl2], Hydroxyapatit [HAP:
Ca10(PO4)6(OH)2], Octacalciumphosphat
[OCP: Ca8H2(PO4)6·5H2O], Tricalciumphosphat [TCP: Ca3(PO4)2], Calciumhydrogenphosphat
(DCP: CaHPO4), Calciumhydrogenphosphat·2H2O (DCPD: CaHPO4·2H2O) usw. in Abhängigkeit von der Aufgabe einzeln
oder als Kombination aus zwei oder mehreren verwendet werden. Ausserdem
können
organische Teilchen mit hohem Molekulargewicht, einschließlich Siliconharzteilchen,
vernetzte Acrylharze, Polymethylmethacrylatteilchen, vernetzte Polystyrolteilchen,
vernetzte Polyethylenteilchen, Polyfluorkohlenstoffteilchen und
Polyimidteilchen zusammen mit dem in der vorliegenden Erfindung
beschriebenen Zusatzstoff verwendet werden. Die zugegebene Menge
dieser Teilchen ist nicht besonders eingeschränkt, bevorzugt werden jedoch üblicherweise
0,01 – 3
Gew.-Teile, bezogen auf 100 Gew.-Teile des in der vorliegenden Erfindung
beschriebenen Zusatzstoffes für
Kunstharze.
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Um
das Dispersions- und Stabilisierungsvermögen zu erhöhen, kann die Oberfläche des
in der vorliegenden Erfindung beschriebenen Zusatzstoffteilchens
gemäß einem
herkömmlichen
Verfahren mit Haftvermittlern, wie Silanhaftvermittlern und Titanathaftvermittlern,
Oberflächenbehandlungsmitteln,
einschließlich
organischen Säuren,
wie Fettsäuren,
Harzsäuren,
Acrylsäure,
Oxalsäure,
Zitronensäure
und Weinsäure,
anorganischen Säuren,
wie Flusssäure,
Polymeren davon, Salzen davon oder Estern davon und so weiter, oberflächenaktiven
Mitteln und kondensierten Phosphorsäuren und Salzen davon, wie
Natriumhexametaphosphat, Pyrophosphorsäure, Natriumpyrophosphat, Tripolyphosphorsäure, Natriumtripolyphosphat,
Trimetaphosphorsäure
und höhere
Polyphosphorsäuren
behandelt werden.
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Nachstehend
wird die vorliegende Erfindung ausführlicher erläutert, indem
Beispiele und Vergleichsbeispiele gezeigt werden, welche die vorliegende
Erfindung auf keinen Fall einschränken.
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Herstellungsbeispiele
1 – 4,
Vergleichsherstellungsbeispiele 1 – 7
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Die
Teilchen A – J
wurden mittels des nachstehend beschriebenen Verfahrens hergestellt:
Die
Teilchen A – J
wurden hergestellt durch Mischen einer wässrigen Suspension/Dispersion
von Calciumcarbonat und einer verdünnten wässrigen Lösung von Phosphorsäure in Wasser,
so dass ein Atomverhältnis
Ca/P von 1,62 erhalten wurde, unter speziellen in Tabelle 2 und
Tabelle 3 dargestellten Mischungsbedingungen, gefolgt von einer
Alterung unter speziellen in Tabelle 2 und Tabelle 3 dargestellten
Alterungsbedingungen, Dehydratisierung und Trocknung in einer Trocknungsatmosphäre bei 700°C oder weniger
und anschließendem
Vermahlen.
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Die
Teilcheneigenschaften der dadurch hergestellten Teilchen A – J und
eines im Handel erhältlichen Hydroxyapatits
(Handelsname: Tricalciumphosphat, hergestellt von Yoneyama Chemical
Co., Ltd.) sind in Tabelle 1 angegeben.
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Um
die Oberfläche
der Teilchen zu vergleichen, sind elektronenmikroskopische Fotografien
in 1 (Vergrößerung × 1.000), 2 (Vergrößerung × 10.000)
und 3 (Vergrößerung × 1.000) beziehungsweise 4 (Vergrößerung × 10.000) dargestellt.
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Aus 1 und 2 ist
ersichtlich, dass die Teilchen A eine pentaloide poröse Struktur
aufweisen und aus 3 und 4, dass der im Handel erhältliche
Hydroxyapatit aus Aggregaten feiner Teilchen besteht, die keine
pentaloide poröse
Struktur aufweisen.
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Beispiele 1, 2 und Vergleichsbeispiele
1 – 10
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Unter
Verwendung der Teilchen B und D für die Beispiele 1 und 2, der
Teilchen E – J,
eines im Handel erhältlichen
Hydroxyapatits (Handelsname: Tricalciumphosphat, hergestellt von
Yoneyama Chemical Co., Ltd.), eines im Handel erhältlichen
Zeoliths vom A-Typ (Handelsname: Synthetischer Zeolith vom A-Typ,
hergestellt von Mizusawa Chemical Co., Ltd.), eines im Handel erhältlichen
synthetischen Siliciumdioxids (Handelsname: AEROSIL, hergestellt
von Nippon Aerosil Co., Ltd.) für
die Vergleichsbeispiele 1 – 9
und unter Verwendung keines Teilchens als Kontrolle für das Vergleichsbeispiel
10, wurden Polypropylenzusammensetzungen mittels des nachstehend
angegebenen Verfahrens hergestellt, und es wurden biaxial orientierte
Polypropylenfolien erhalten, wobei die Qualität der Folien beurteilt wurde.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 4 angegeben.
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Herstellung von Polyolefinfolien:
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Zu
100 Gew.-Teilen Polypropylen mit einer Schmelzfließrate von
1,9 g/10 min wurden 0,10 Gew.-Teile 2,6-Di-t-butyl-p-cresol und
0,02 Gew.-Teile Irganox 1010 (eingetragenes Warenzeichen von Ciba
Geigy) als Antioxidationsmittel, 0,05 Gew.-Teile Calciumstearat
als Salzsäurefänger und
jeder der Zusatzstoffe für
Kunstharze zugegeben, mit einem Supermischer gemischt und mit einem
Extruder zu Pellets geformt.
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Aus
den erhaltenen Pellets wurde unter Verwendung eines Extruders eine
Folienbahn erzeugt, und die erhaltene Folie wurde 5-fach in Längsrichtung
und 10-fach in Querrichtung gereckt, und dadurch wurde eine verstreckte
Folie mit 30 μm
Dicke erhalten.
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Auf
einer Seite der derart erhaltenen verstreckten Folie wurde eine
Koronaentladungsbehandlung durchgeführt.
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Die
derart erhaltene biaxial orientierte Folie wurde hinsichtlich Transparenz,
Antiblockiereigenschaften und Kratzfestigkeit vermessen. Die Transparenz
der Folie wurde unter Verwendung von 4 gestapelten Bögen der
Folien, gemäß ASTM-D-1003,
gemessen. Die Antiblockiereigenschaften der Folie wurde wie folgt
gemessen: Zwei Bögen
der Folien wurden aufeinander gestapelt, so dass die Kontaktfläche 10 cm2 betrug, die geschichteten Folien wurden zwischen
zwei Glasplatten gelegt, eine Belastung von 50 g/cm2 wurde
auf die Folien aufgegeben und 7 Tage bei 40°C belassen, die geschichteten
Folien wurden mit einer Geschwindigkeit von 500 mm/min unter Verwendung
einer Schopper-Zugprüfmaschine
auseinandergezogen, und es wurde der maximale Belastungswert erhalten.
Je geringer der Wert wird, um so besser werden die Antiblockiereigenschaften.
Der Kratzfestigkeitstest wurde wie folgt durchgeführt: Eine
biaxial orientierte Folie wurde an einer Glasplatte befestigt, eine
andere biaxial orientierte Folie wurde an einem kastenförmigen Behälter mit
einer Kontaktfläche
von 50 cm2 befestigt, diese beiden Folien
wurden 6-mal mit einer Belastung von 4 kg verkratzt, und ein Transparenzwert
wurde vor und nach dem Verkratzen gemessen. Je geringer der Wert
wird, um so besser wird die Kratzfestigkeit.
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Beispiele 3, 4 und Vergleichsbeispiele
11 – 17
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Ethylenglykolaufschlämmungen,
welche die Teilen A und C für
die Beispiele 3 und 4, Teilchen E und F für die Vergleichsbeispiele 11
und 12, Teilchen H – J
für die
Vergleichsbeispiele 13 – 15
und den im Handel erhältlichen
Zeolith vom A-Typ und synthetisches Siliciumdioxid für die Vergleichsbeispiele
16 und 17 enthielten, wurden vor einer Polyveresterung zugegeben,
gefolgt von einer Polyveresterungsreaktion, wobei Polyethylenterephthalate
erhalten wurden, die 0,1 Gew.-% der Teilchen enthielten und eine
Grenzviskositätszahl (Orthochlorphenol,
35°C) von
0,62 dl/g aufwiesen. Die Polyethylenterephthalate wurden bei 160°C getrocknet, gefolgt
von einer Schmelzextrusion bei 290°C, schnell abgekühlt und
auf einer Gusstrommel mit einer bei 40°C gehalten Temperatur hart werden
lassen, wobei unverstreckte Folien erhalten wurden. Die derart erhaltenen unverstreckten
Folien wurden bei 70°C
mittels einer Heizrolle vorgeheizt, 3,6-fach in Längsrichtung unter Erwärmen mit
einer Infrarotheizvorrichtung und dann 4-fach in Querrichtung bei
90°C verstreckt,
gefolgt von einer Wärmebehandlung
bei 200°C.
So wurden biaxial orientierte Folien mit einer Dicke von 15 μm erhalten.
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Die
Qualität
der derart erhaltenen Folien wurde gemäß den folgenden Verfahren beurteilt.
Die Ergebnisse sind in Tabelle 5 angegeben.
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➀ Oberflächenrauhigkeit
der Folie (Ra)
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Die
Oberflächenrauhigkeit
der Folie ist ein Wert, der definiert ist als mittlere Höhe der Mittellinie
(Ra) gemäß JIS-B0601.
In der vorliegenden Erfindung wurde eine Oberflächenrauhigkeitsprüfvorrichtung
vom Messfühler-Typ
von Kosaka Kenkyusho Co., Ltd., (SURFCORDER SF – 30C) verwendet, um die mittlere
Höhe der
Mittellinie zu messen. Die Messbedingungen waren folgende:
- (a) Radius eines Kopfes des Messfühlers: 2 μm,
- (b) Messdruck: 30 mg,
- (c) Trennung: 0,25 mm,
- (d) Länge
für die
Messung: 0,5 mm; und
- (e) ein Mittelwert wird aus 4 Messwerten berechnet, die durch
Ausschließen
des höchsten
Wertes von 5 Wiederholungswerten an der gleichen Probe erhalten
werden.
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➁ Reibungskoeffizient
der Folie (μk)
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Der
Reibungskoeffizient wird unter Verwendung einer in 5 gezeigten
Vorrichtung gemessen. In 5 bezeichnet
jede Zahl Teile der Vorrichtung wie folgt: 1: Abrollspule; 2: Spannungsregler;
3, 5, 6, 8, 9 und 11: frei bewegliche Rolle; 4: Spannungsmesseinrichtung
(Eingang); 7: Fixierstab (Aussendurchmesser: 5 mm) aus Edelstahlnetz,
SUS304; 10: Spannungsmessvorrichtung (Ausgang); 12: Führungsrolle
und 13: Aufrollspule.
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Unter
den Bedingungen einer Temperatur von 20°C und einer Feuchtigkeit von
60% wurde eine längsgeschnittene
Folie mit ½ inch
Breite mit dem Fixierstab 7 (Oberflächenrauhigkeit: 0,3 μm) in einem
Winkel von θ =
(152/180) π Radiant
(152°) in
Kontakt gebracht und mit einer Geschwindigkeit von 200 cm pro Minute
bewegt (gerieben). Wenn der Spannungsregler so eingestellt ist,
dass die Eingangsspannung T1 35 g beträgt, wird die Ausgangsspannung
(T2: g) durch die Ausgangsspannungsmesseinrichtung nach einem Lauf
der Folie von 90 Metern festgestellt. Der kinetische Reibungskoeffizient μk wird aus
der folgenden Gleichung berechnet:
μk = (2,303/θ) log(T2/T1) = 0,86 log(T2/35)
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➂ Beurteilung
des Abriebs-I
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Eine
Oberfläche
der Folie mit ½ inch
Breite wird mit einer Edelstahlfixiernadel (Oberflächenrauhigkeit 0,58 μm) mit einem
Durchmesser von 5 mm in einem Winkel von 150° in Kontakt gebracht, und die
Fixiernadel wird wechselseitig in etwa 15 cm Intervallen mit einer
Geschwindigkeit von 2 m/min bewegt und gerieben. In diesem Fall
beträgt
die Eingangsspannung T1 60 g.
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Die
vorstehenden Arbeitsgänge
werden wiederholt, und nach 40 wechselseitigen Bewegungen wird der
Grad an Kratzern, die auf der Oberfläche der Folie entstehen, visuell
beobachtet. Die Beurteilung der Kratzer in 4 Stufen wird gemäß den folgenden
Kriterien durchgeführt:
A: Kratzer werden kaum festgestellt; B: Einige Kratzer werden festgestellt;
D: Kratzer werden auf der gesamten Oberfläche festgestellt und C: Zwischen B
und D.
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➃ Beurteilung
des Abriebs-II
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Der
Abrieb der bewegten Oberfläche
der Folie wird unter Verwendung eines 5-fach geschichteten Minisuperkalanders
beurteilt. Der Kalander ist 5-fach geschichtet, bestehend aus Nylonrollen
und Stahlrollen. Die Behandlungstemperatur beträgt 80°C, und die lineare Belastung
auf der Folie beträgt
200 kg/cm. Die Foliengeschwindigkeit beträgt 50 m/min. Nachdem insgesamt
4000 Meter der Folie gelaufen sind, wird der Abrieb der Folie aufgrund
von an der oberen Rolle des Kalanders haftenden Verschmutzungen
beurteilt.
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Vierstufige Beurteilung
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- A: Keine Verschmutzungen auf der Walze
- B: Geringfügige
Verschmutzungen auf der Walze
- C: Verschmutzungen auf der Walze und
- D: Deutlich wahrnehmbare Verschmutzungen auf der Walze.
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➄ Anzahl
der groben Rauhigkeitsspitzen auf der Folienoberfläche
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Nachdem
Aluminium auf die Folienoberfläche
dünn aufgedampft
wurde, wird die Anzahl der groben Rauhigkeitsspitzen mit 4 oder
mehr Quartettkreisen (Anzahl pro 1 mm2 der
gemessenen Fläche)
unter Verwendung eines Zweistrahl-Interferenzmikroskops gezählt und
gemäß der Anzahl
der groben Rauhigkeitsspitzen eingeordnet.
- 1.
Klasse: Nicht weniger als 16;
- 2. Klasse: 12 – 15;
- 3. Klasse: 8 – 11;
- 4. Klasse: 4 – 7
und
- 5. Klasse: 0 – 3.
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Beispiele 5, 6 und Vergleichsbeispiele
18, 19
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Unter
Verwendung der Teilchen A und C für die Beispiele 5 und 6 und
des Zeoliths vom A-Typ und des synthetischen Siliciumdioxids für die Vergleichsbeispiele
18 und 19 wurden Polyesterfasern mittels des nachstehend angegebenen
Verfahrens hergestellt. Drei Fasern wurden zu Multifilamenten gebündelt, und
Strickgewebe wurden mittels einer Interlock-Rundstrickmaschine erhalten und dann
vorgewaschen und getrocknet. Die Strickgewebe wurden dann unter
Verwendung von Diamix Black BG-FS (13% bezogen auf das Fasergewicht)
mit einem Flüssigkeitsverhältnis von
1:30 bei 130°C
60 Minuten gefärbt,
gefolgt von einer reduktiven Nachbehandlung und Trocknung, wobei
schwarze Textilgewebe erhalten wurden. Die Färbbarkeit der derart erhaltenen
Textilgewebe wurde mittels des nachstehend angegebenen Verfahrens
beurteilt. Die Beurteilungsergebnisse sind in Tabelle 6 angegeben.
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Herstellung von Polyesterfasern:
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Zu
Dimethylterephthalat und Ethylenglykol als Ausgangsmaterialien wurden
die Teilchen in einer Menge von 3 Gew.-%, bezogen auf den Polyester,
zugegeben und einer Polymerisation mittels eines herkömmlichen
Verfahrens unterworfen, wobei Polyethylenterephthalate in Form von
Spitzen erhalten wurden. Die Dispergierbarkeit der Teilchen in Polyestern
wurde als gut befunden. Diese Polyester wurden mit einer Strangpressmaschine
bei 290°C
gesponnen, und die erhaltenen unverstreckten Fasern wurden dreimal
einer zweistufigen Verstreckung in Wasser bei 75°C und 96°C unterworfen, wobei Polyesterfasern
erhalten wurden.
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Beurteilungsverfahren
für die
Färbbarkeit:
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➀ Beurteilung
der Farbentwicklung
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Der
L-Wert der Textilfasern wurde mittels eines digitalen Farbdifferenzrechners
gemessen. Je kleiner der L-Wert wird, um so tiefer wird die Farbe.
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➁ Beurteilung
der durch Waschen und chemische Reinigung bedingten Verfärbung
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Die
Behandlung wurde dreimal gemäß JIS L0844
und L0860 wiederholt, und eine Farbänderung im Vergleich zum Textilgewebe
wurde unter Verwendung einer in JIS L0804 zur Verfügung gestellten
Grauskala eingeordnet. Wenn sich die Rangstufen der Stufe 5 nähern, ist
die Farbänderung
gering.
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Industrielle Anwendbarkeit
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Wie
vorstehend festgestellt, kann unter Verwendung eines in der vorliegenden
Erfindung beschriebenen Zusatzstoffes für Kunstharze eine Kunstharzmasse
mit guten Eigenschaften hergestellt werden. Wenn der Zusatzstoff
zum Beispiel in einer Polyolefinfolie verwendet wird, kann die Polyolefinfolie
mit guten Antiblockiereigenschaften, guter Transparenz und guter
Kratzfestigkeit erhalten werden. Wenn der Zusatzstoff in einem Polyester
verwendet wird, kann ausserdem eine gute Polyesterfolie mit gutem
Gleitvermögen,
guter Abriebfestigkeit und weniger groben Rauhigkeitsspitzen oder
eine Polyesterfaser mit guter Färbbarkeit
erhalten werden.